Bücher mit dem Tag "19"
9 Bücher
- Christian Handel
In Hexenwäldern und Feentürmen
(89)Aktuelle Rezension von: diepersephone📚 Tauche ein in die magische Welt von "In Hexenwäldern und Feentürmen"! 🌟 Diese faszinierende Anthologie von Märchengeschichten für Erwachsene entführt euch in eine zauberhafte Dimension, in der Hexen, Feen und märchenhafte Kreaturen ihre Geschichten entfalten. 🧙♀️🧚♂️ Die Erzählungen nehmen euch mit auf eine Reise durch verwunschene Landschaften und bieten einen frischen Blick auf vertraute Geschichten. Ein Must-Read für alle, die sich nach zeitloser Magie sehnen! ✨📖
Titel: In Hexenwäldern und Feentürmen
Autor/Illustrator: Verschiedene Autoren
Genre: Märchenanthologie für Erwachsene
🌈 Rezension 🌈
"In Hexenwäldern und Feentürmen" ist mehr als eine Sammlung von Märchen – es ist eine künstlerische Fusion verschiedener Stimmen und Perspektiven. Die Auswahl unterschiedlicher Autoren verleiht dieser Anthologie eine einzigartige Vielfalt, die durch harmonisches Zusammenspiel einen breiten Erzählstil bietet. Nina Blazons Beitrag fügt eine fesselnde Note hinzu, geprägt von mystischen Welten und übernatürlichen Kräften. 🌌 Eine märchenhafte Reise, die euch verzaubern wird! 🌟💖
www.blog.stephanieblomberg.de
- Nicole Gozdek
Die Magie der Namen
(323)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldBesonders cool an dem Buch fand ich das Konzept, das uns in eine einzigartige Welt entführt. Der Schreibstil und die Handlung haben mir auch sehr gut gefallen.
Leider habe ich nie so richtig mit den Charakteren connecten können und war deshalb nicht so emotional in der Geschichte dabei. Auch von dem Ende war ich kein wirklicher Fan, aber dennoch hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben.
--> 3,4/5 Sterne
- Mara Lang
Girl in Black
(71)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAUTORIN
Das Mara Lang meine absolute Lieblingsautorin ist, muss ich wohl nicht mehr erwähnen, jeder der mit folgt wird das schon bemerkt haben. Das liegt nicht nur an ihrem fesselnden und unvergleichbaren Schreibstil, sondern auch daran das sie ein herzlicher Mensch ist der die kleinen Dinge im Leben schätzt. Ich habe nun schon ein paar Autoren in meiner Bloggerzeit kennengelernt und neben ihr fällt mir nur eine ein, die sich so herzlich über Rezensionen freut und die Freude mit den Bloggern teilt. Ich habe immernoch jedes Mal ein mega Fan-Girl Moment wenn wir uns unterhalten und wir kennen uns (zumindest online) nun schon ein Jahr. Ihre Leidenschaft spürt man einfach in ihren Worten und Geschichten, und das macht die Bücher für mich so besonders.
EIN BUCH ...
... das mich wieder total begeistert hat
... das unheimlich toll geschrieben wurde
... dass das Wohlfühlbuch unter den Mara Lang Büchern ist
... mit tollen Charakteren und spannendem Plot
GESTALTUNG
Das Cover spiegelt das Thema wieder - Tattoos und Mode, und dennoch hätte ich es mir wahrscheinlich im Laden nicht in die Hand genommen um den Klappentext zu lesen, zum Glück kaufe ich ich Mara's Bücher ja wegen des Autors und nicht wegen der Cover. Mein Glück als Coverkäufer.
LIEBLINGSCHARAKTER
Ich kann mich nicht entscheiden, mag ich die mutige Lia, den etwas naiven Nevio, den coolen Designer Gabriel, oder die treue Mavie am liebsten mag. Die Charaktere sind alle wieder enorm authentisch und sympatisch und haben mein Herz erobert.
Mein heimlicher Favorit ist ist aber tatsächlich der Modedesigner Gabriel, es gibt einer Fremden eine Chance, nimmt nie ein Blatt vor den Mund und haut raus was er denkt, aber er ist sich nie zu fein seine Meinung zu revidieren, wenn er mal falsch gelegen hat.
MEIN(E) HIGHLIGHT(S)
Es gibt viele Highlights in diesem Buch, vielleicht Lias Model-Auftritt bei dem sie ihr wahres ich rauslässt, oder ihre Flucht aus der Heimat und vor ihrem Leben. Eigentlich könnte man jede Szene etwas entnehmen, dass sie zum Highlight macht, einfach weil sie auch alle so gut zusammenpassen. Spannend bzw. aufregend sind sowieso alle und einige halten einige Überraschungen parat.
GEDANKEN & FAZIT
Ich wusste nicht genau was mich erwartet, im ersten Moment passen Mode und Mafia in meinem Kopf nicht wirklich zusammen und im zweiten Moment war mir klar, wie perfekt das in wirklichkeit passt. Der Verlauf der Geschichte war spannend und hielt einige Überraschungen parat wodurch nur wenig vorhersehen konnte.
DIe Charaktere waren alle wieder mega, dennoch hatte ich stellenweise mit Lia ein paar Probleme, für eine Frau die ewig unterdrückt wurde und keine Meinung haben durfte ist sie mir oft zu egoistisch gewesen. Aber auch da: wenn man drüber nachdenkt wo sie herkommt macht das auch absolut Sinn. Und So ist für mich das ganze Buch: erstmal etwas was man nicht erwartet, dass keinen Sinn macht und im Verlauf des Plots und der Entwicklung ist doch alles so logisch. Ich liebe auch wie alles immer aufeinadner abgestimmt ist, und auch vergangene Szenen später nochmal aufgenommen werden, die Strukturen sind so echt, das viele Geschichten auch echt sein könnten.
Alles in allem wieder ein geniales Buch, für mich aber im Vergleich zu allen anderen Büchern von Mara Lang, die ich bisher gelesen habe, waren noch spannender, noch emotionaler und noch aufwühlender gewesen sind bekommt dieses Buch nur 4,5 von 5 Elfen 🧝🏼♀️🧝🏻♂️🧝🏻 hätte ich das Buch aber früher oder unabhängig gelesen, hätte es die volle Punktzahl bekommen! Ich nenne es gerne "das Wohlfühlbuch" unter den Mara Lang Büchern.
- Rose Snow
19 - Das zweite Buch der magischen Angst
(123)Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene✔ Widney – Chaos, aber sympathisch
Widney stolpert weiterhin tapfer durch eine Welt voller Geheimnisse, düsterer Mächte und Menschen, die grundsätzlich nur die Hälfte von dem erzählen, was sie eigentlich wissen. Trotzdem bleibt sie mutig, neugierig und erstaunlich geduldig. Ich hätte vermutlich schon nach Kapitel drei einen Nervenzusammenbruch gehabt.
✔ Geheimnisse im Abo-Modell
Kaum wird ein Geheimnis gelüftet, steht schon das nächste bereit. Die Geschichte funktioniert ungefähr so:
Antwort → neue Frage → noch mehr Fragen → Widney: „Moment, was?“
Perfekt für alle, die gerne rätseln.
✔ Endlich mehr Sichelträger-Drama
Die Welt der Sichelträger bekommt deutlich mehr Aufmerksamkeit. Man merkt schnell: Die haben auch ihre ganz eigenen Regeln, Geheimnisse und Probleme. Kurz gesagt: Niemand in dieser Welt ist wirklich unkompliziert.
✔ Widney im Trainingsmodus
Zum Glück wird Widney hier nicht plötzlich zur perfekten Superheldin. Sie muss ihre Fähigkeiten erst lernen, macht Fehler und kassiert auch mal Rückschläge. Realistisch – und irgendwie auch beruhigend.
✔Atmosphäre: düster mit extra Angst
Die Geschichte bleibt angenehm unheimlich. Angst spielt eine große Rolle, und das merkt man auch in der Stimmung der gesamten Handlung. Gute Laune sucht man hier eher vergeblich – Spannung dafür umso mehr.
✔ Der Mittelteil macht kurz Urlaub
Zwischendurch hat die Handlung das Tempo einer sehr entspannten Schnecke. Man wartet ein bisschen darauf, dass etwas Großes passiert, während Widney hauptsächlich denkt, zweifelt und noch mehr denkt.
✔ Widney, bitte stell DIESE Frage!
Mehrmals sitzt man als Leser da und denkt: „Frag einfach nach! FRAG DOCH NACH!“ Aber Widney entscheidet sich dann doch lieber für „Ich frage später“. Spoiler: Später kommt oft nicht.
✔ Zufälle mit Hollywood-Timing
Widney scheint ein unglaubliches Talent dafür zu haben, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein und zufällig wichtige Dinge mitzubekommen. Wenn sie jemals Lotto spielt, wird sie vermutlich sofort Millionärin.
✔ Gedankenkarussell ohne Pause
Da alles aus Widneys Ich-Perspektive erzählt wird, erleben wir jeden einzelnen Gedankengang hautnah. Wirklich jeden. Manchmal drehen sich ihre Ängste so lange im Kreis, dass man kurz denkt, das Karussell bräuchte einen Sicherheitsgurt.
Fazit:
Ein düsterer zweiter Band voller Geheimnisse, Misstrauen und einer Hauptfigur, die tapfer versucht herauszufinden, wem sie eigentlich vertrauen kann – was ungefähr so einfach ist wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen zu lösen.
Trotz kleiner Längen und einiger sehr praktischer Zufälle macht die Geschichte neugierig auf Band 3. Nach der Enthüllung am Ende möchte man nämlich unbedingt wissen, welches Chaos jetzt als Nächstes auf Widney wartet. - Marc Raabe
Zimmer 19 (Tom-Babylon-Serie 2)
(315)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerinWährend der Berlinale wird ein Film vorgeführt, der die Tötung der Tochter des regierenden Bürgermeisters zeigt. Da sie Schauspielerin ist und die Leiche nicht gefunden wird, ist zunächst nicht klar, ob die Szene echt ist. Am vermeintlichen Tatort wird eine Aufschrift mit der Zahl 19 gefunden, was das Berliner LKA an einen Fall vor anderthalb Jahren erinnert, in dem ebenfalls eine Zahl eine Rolle spielte. Die Soko von damals wird erneut mit den Ermittlungen betraut.
Als von einem Bekannten des Bürgermeisters die Tochter entführt wird, wird von einem Zusammenhang beider Fälle ausgegangen. Offensichtlich ist, dass die beiden Männer etwas zu verbergen haben, wobei ihr Schweigen die Ermittlungen weiter erschwert.
Für Tom Babylon und Sita Johanns wird der Fall besonders prekär, als sie Verbindungen zu ihrer eigenen Vergangenheit feststellen.
"Zimmer 19" ist nach "Schlüssel 17" der zweite Band um den LKA-Ermittler Tom Babylon. Da es sowohl in Bezug auf die Ermittlungen, als auch im Hinblick auf Toms Vergangenheit Anspielungen auf den ersten Band gibt, ist es hilfreich, die Thrillerreihe chronologisch zu lesen.
Der Roman handelt an nur wenigen Tagen im Februar 2019. Darüber hinaus gibt es Rückblenden in das Jahr 2001, die traumatische Erfahrungen der noch jungen Sita schildern. Nicht weiter verwunderlich ist, dass diese dunklen Kapitel für den gegenwärtigen Kriminalfall eine Rolle spielen, aber auch Toms Vergangenheit holt ihn bei einem Leichenfund wieder ein. Zudem schöpft er weiterhin Hoffnung, das Verschwinden seiner jüngeren Schwester aufzuklären.
Wechselnde Orte und Perspektiven sorgen für Dynamik und ergeben viele kleine Puzzleteile, die erst am Ende zusammengesetzt werden. Durch Kapitelüberschriften mit Datums- und Ortsangaben fällt es nicht schwer, den Überblick über den Handlungsrahmen zu behalten.
Die Handlung ist temporeich, denn die Ermittler stehen aufgrund der entführten Kinder unter einem enormen Zeitdruck, den Täter zu fassen. Zudem sorgen die persönliche Involvierung von Tom und Sita in dem Fall sowie ihre Dämonen der Vergangenheit, die sie fortlaufend in Gefahr bringen, für anhaltende Spannung.
Am Ende fügen sich alle Handlungsstränge logisch zusammen und offenbaren ähnlich wie in Band 1 dunkle Machenschaften, die Jahrzehnte später gesühnt werden sollen. Tom und Sita gehen erneut eigenwillig vor, um den Fall zu lösen und gelangen dabei an ihre psychischen und physischen Grenzen. Ihr wiederholtes Glück, von den Tätern verschont zu werden und die Zufälle, die Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen, empfand ich ein wenig weit hergeholt. - Rose Snow
19 - Das dritte Buch der magischen Angst
(110)Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene19 - Das dritte Buch der magischen Angst
Manchmal liest man ein Buch und merkt erst am Ende, dass man eigentlich gar nicht wollte, dass es endet. Genau so ging es mir mit „Das dritte Buch der magischen Angst“. Einerseits ist es ein grandioses Finale – andererseits bleibt dieses kleine, traurige Gefühl zurück, weil man sich von liebgewonnenen Figuren verabschieden muss.
Schon das Cover hat mich wieder sofort abgeholt. Der Farbton passt perfekt zur Stimmung der Reihe und die gesamte Gestaltung wirkt einfach stimmig. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man schon beim Anschauen merkt: Hier steckt etwas Besonderes drin.
Oder wie eine alte Leserweisheit sagt: Man soll ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen – aber manchmal darf man sich trotzdem daran erfreuen.
Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht der Protagonistin Widney erzählt. Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr angenehm zu lesen. Einen Perspektivwechsel gibt es nicht, aber das hat mich überhaupt nicht gestört – im Gegenteil. Dadurch fühlt man sich Widney noch näher. Und seien wir ehrlich: Wenn die Perspektive gut ist, braucht sie keine Konkurrenz.
Widney ist für mich nach wie vor eine unglaublich starke Protagonistin. Sie ist mutig, kämpferisch und gleichzeitig sehr menschlich. Genau diese Mischung macht sie so sympathisch. Auch die anderen Charaktere aus der WG sind mir richtig ans Herz gewachsen. Im Laufe der Geschichte kommen noch weitere Figuren hinzu, die ebenfalls schnell einen Platz im Herzen finden. Man begleitet sie nicht einfach nur – man fühlt mit ihnen. Und genau deshalb tut das Ende auch ein bisschen weh.
Denn eine weitere kleine Lebensweisheit lautet: Die besten Geschichten enden immer viel zu früh.
Der dritte Band knüpft direkt an die Ereignisse zuvor an und es war definitiv die richtige Entscheidung, ihn sofort nach Band zwei zu lesen. Die Geschichte zieht einen sofort wieder in ihren Bann.
Schon zu Beginn gibt es neue Enthüllungen, die die Spannung direkt nach oben treiben. Immer wieder tauchen überraschende Wendungen und Schockmomente auf, wodurch die Spannung eigentlich nie wirklich nachlässt.
Der Showdown hat es dann wirklich in sich: spannend, emotional und gleichzeitig ein bisschen traurig. Genau diese Mischung macht das Finale so besonders. Das Ende selbst hat mir sehr gut gefallen und der Epilog rundet die Geschichte wunderschön ab.
Zum Schluss muss ich sagen: „Das dritte Buch der magischen Angst“ ist ein absolut würdiges und emotionales Finale der Reihe. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt es spannend, überraschend und mitreißend. Trotzdem bleibt nach der letzten Seite dieses kleine melancholische Gefühl zurück – weil man merkt, dass man diese Figuren und ihre Welt vermissen wird.
Pro:
• spannendes und emotionales Finale
• liebenswerte und starke Charaktere
• durchgehend fesselnde Handlung
• angenehmer, lockerer Schreibstil
Contra:
• Man muss sich am Ende von der Geschichte verabschieden
Und zum Schluss noch eine letzte Leserweisheit: Ein gutes Buch erkennt man daran, dass man nach der letzten Seite kurz traurig ist – und am liebsten sofort wieder von vorne anfangen würde. - Rose Snow
19 - Das erste Buch der magischen Angst
(226)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinMit 19 – Das erste Buch der magischen Angst beweisen Rose Snow einmal mehr, wie gut sie mystische Elemente mit jugendlicher Leichtigkeit verbinden können. Ich habe bereits einige Bücher des Autorinnenduos gelesen, und es macht jedes Mal aufs Neue Spaß, in eine ihrer Welten einzutauchen so auch diesmal.
Das Setting in New York, kombiniert mit dem Studienbeginn an der Columbia University und einer WG mit Blick über die Dächer der Stadt, schafft sofort Atmosphäre. Zwischen Campusleben, Vorlesungen und dem Großstadtflair entfaltet sich nach und nach eine düstere, geheimnisvolle Stimmung.
Widney ist eine sehr sympathische Protagonistin. Man begleitet sie bei ihrem Neuanfang und spürt, dass sie nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich auf der Suche nach Halt ist. Besonders gefallen hat mir, wie schnell sie mit Kim eine neue beste Freundin findet diese Freundschaft wirkt ehrlich, unterstützend und gibt der Geschichte emotionale Wärme.
Die mysteriösen Elemente rund um die Raben und die dunkle Macht, die Widney seit ihrem 19. Geburtstag in sich spürt, sorgen für Spannung und unterschwellige Bedrohung. Dazu kommt Quentin, der geheimnisvolle Love Interest, zwischen dem und Widney es sofort knistert. Die Dynamik zwischen ihnen ist intensiv und trägt viel zur Atmosphäre bei.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war die Vielzahl an Mitbewohnern. In der WG gibt es einige Figuren, sodass ich zeitweise durcheinanderkam, wer genau wer ist. Hier hätte ich mir etwas mehr Klarheit oder stärkere Abgrenzung gewünscht. Dennoch schadet das dem Gesamtlesespaß nicht gravierend.
Insgesamt ist es ein gelungener Auftakt mit viel Potenzial für die kommenden Bände. Rose Snow schaffen es, Neugier zu wecken, Fragen offen zu lassen und gleichzeitig genug Spannung aufzubauen, um unbedingt weiterlesen zu wollen.
Fazit:
Ein atmosphärischer Urban-Fantasy-Auftakt mit sympathischer Heldin, geheimnisvoller Magie und New-York-Feeling. Trotz kleiner Schwächen bei der Figurenübersicht freue ich mich sehr auf die Fortsetzung. - Anne Töpfer
Das Brombeerzimmer
(18)Aktuelle Rezension von: meisterlampeInhaltsangabe:
Nora liebt es, Marmelade zu kochen – am liebsten für ihren Mann Julian. Als dieser plötzlich stirbt, zerbricht Noras Welt. Doch dann findet sie einen Brief: Er ist von Julians Großtante. Kurz vor seinem Tod hatte er Kontakt zu ihr aufgenommen, um sie nach einem Familienrezept für Brombeerkonfitüre zu fragen. Nora macht sich auf die Suche nach der zurückgezogen lebenden Frau und findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse …
Meine Meinung:
Das Pseudonym „Anne Töpfer“ von Andrea Russo kannte ich bisher nicht, habe aber schon einige ihrer anderen Bücher gelesen.Diesmal geht es um Julians „Vermächtnis“ an seine Frau Nora und einige Familiengeheimnisse, die nicht jeder unbedingt offenbart wissen möchte.Ich liebe Holunderblütengelee und „Anne auf Green Gables“ ist einen tolle Kindheis- und Jugenderinnerung, die meine Töchter auch mögen. Diese Begeisterung kann ich getrost mit Katharina und Nora teilen.
Nora legt ein ziemliches Tempo vor, Richtung Küste zu reisen und unbekannte Personen der Verwandtschaft kennenzulernen, als sie Julians Aufgabe findet. Ich musste erstmal nachschauen, ob es den Ort „Kinnbackenhagen“ wirklich gibt, weil der Name so verträumt klingt.
Die Idee, der vielfältigen Marmeladen und Gelees gefällt mir gut, ich koche während der Obsternte auch viel ein, gerne auch neue Kreationen. Dass Klara sogar ein Zimmer danach benannt hat, welches man sich anhand der Beschreibung tatsächlich vorstellen kann, ist ganz speziell. Bei uns sind das einfach „Küche“ oder „Arbeitszimmer“, etc. Die alte Dame hat ja noch mehr Überraschungen auf Lager. Herrlich fand ich ihren Schlagabtausch mit der Heimleiterin... Ich glaube, Klara und Nora haben sich gesucht und gefunden, wenn auch unter ganz besonderen Bedingungen. Klaras Nachbarschaft ist immer präsent, mal interessiert, mal neugierig, mal aufdringlich - man muss sie nur zu nehmen wissen.Mandy und Nora sind zwei Fremde, als sie das erste Mal telefonieren, beim ersten Treffen wirken sie so vertraut - gibts das wirklich, dass man jemanden kennenlernt und sich sofort versteht? Ich selbst brauche immer eine Zeit lang, bis ich mit jemandem in Kontakt komme und irgendwann als Freund/in bezeichne. Allgemein sind hier alle neuen Kontakte sehr bald sehr vertraut- das geht mir fast zu schnell. Am Ende löst sich auf, woher die Anziehungskraft kam.Die Beziehungsprobleme von Mandy und auch Katharina erscheinen mir für Frauen in deren Alter sehr banal - sie machen sich Gedanken, weil der Kerl per SMS Schluss macht, wer Zimmer oder Wohnung bekommt. Nora ist verwitwet und hat ganz anderes hinter sich. Schön, dass sie wieder zu leben anfängt, aber bitte ernsthaft, nicht auf Teenagerniveau.Die Stimme der Vorleserin Uta Simone ist gewöhnungsbedürftig, sie klingt kindlich-piepsig und nach ständig guter Laune und heiler Welt; das sagt mir nicht besonders zu und schmälerte mir das Hörvergnügen. In diesem Fall wäre selbstlesen wohl besser gewesen.Anne Töpfer hat verschiedene Themen miteinander verknüpft, die sich gut ergänzen und harmonieren: Noras Trauer und Neuanfang, Familiengeheimnisse, Frauen-Freundschaft, Leidenschaft fürs Kochen, Backen, kulinarisch kreativ sein.„Das Brombeerzimmer“ mit seinem schlichten Titelbild und malerischer Umgebungsbeschreibung hat mir ein paar schöne Stunden an der Küste beschert, Ahnenforschung inklusive, hinterlässt leckere Rezepte in meinen Ohren und bekommt von mir 3,5 bis 4 Sterne. Allerdings hätte ich gerne noch gewusst, was aus Mandys Café-Plan sowie Noras und Klaras „Marmeladenmanufaktur“ geworden ist - das bleibt leider offen. - Rüdiger Opelt
Die Macht der schwarzen Magier: Der Deep State manipuliert uns alle!
(1)Aktuelle Rezension von: R_OPELTDie letzten 200 Jahre so anders erzählt, ganz anders, als in der Schule. Und dann das Ende, dieser Twist, die an die unendliche Geschichte erinnert. Das ist ein Buch, das jedem Geschichteinteressierten empfohlen sei.
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