Bücher mit dem Tag "1916"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1916" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Der eiskalte Himmel (ISBN: 9783596030569)
    Mirko Bonné

    Der eiskalte Himmel

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Heinrich_Stefan_Noelke
    Ich kenne Shackletons Geschichte in mehreren Versionen, doch dies ist mit Abstand die beste, spannendste und ergreifendste von allen. Auch die glaubhafteste. All das könnten die Maenner so erlebt haben. Man ist ganz dicht bei ihnen. Der fiktive Zugang ist absolut gelungen. Mirko Bonné muss unendlich viel recherchiert haben. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
  2. Cover des Buches Sunwise Turn (ISBN: 9783938740248)
    Madge Jenison

    Sunwise Turn

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Madge Jenison und Mary Mowbray-Clark, beide in künstlerisch-intellektuellen Kreisen beheimatet, wagen es kurz vor den Wirren des Ersten Weltkrieges eine Buchhandlung in New York zu eröffnen. The „Sunwise Turn“ ist geboren. Beide sind keine gelernten Buchhändlerinnen und haben wenig Geschäftssinn, dafür ein unglaublichen Vorrat an Liebe zu Büchern, Enthusiasmus und Ideen. Die meistgehandelte Ware, sagen sie, ist in ihrer Buchhandlung das Gespräch, und so gestatet sich auch ihr Arbeitsalltag alles andere als konventionell. Schon bald ist Sunwise Turn über die Grenzen des Viertels und irgendwann auch über New Yorker Stadtgrenzen hinaus bekannt, und Frauen aus gehobenen Gesellschaftsschichten volontieren (häufig sogar) unentgeltlich, liefern Bestellungen aus, verkaufen Bücher im Laden usw. Es ist alles andere als eine gewöhnliche Buchhandlung, und Madge Jenison gibt in „Sunwise Turn“ nicht nur wie im Untertitel angegeben eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher, sondern auch einen Einblick in den Beruf des Buchhändlers in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Für mich als angehende Buchhändlerin ist dieses Buch eine Inspiration, auch wenn vieles sich vereinfacht und verändert hat und längst nicht mehr so gehandhabt wird wie vor 100 Jahren.
    Ein faszinierendes Portrait ist dieses kleine Buch, das in meinem Bücherregal einen besonderen Platz bekommen wird!

  3. Cover des Buches Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (ISBN: 9783518013502)
    James Joyce

    Ein Porträt des Künstlers als junger Mann

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    So ganz weiß ich immer noch nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Auf der einen Seite gab es immer wieder Passagen, die ich in das Gesamtgeschehen einfach nicht einordnen konnte, auf der anderen Seite gefällt mir der Schreibstil sehr gut, der sich zugegebenermaßen nicht ganz einfach liest. Ein Beispiel: "Die flinke Dezemberdämmerung war ihrem trüben Tag clownesk hinterdrein gestolpert gekommen und, wie er so durchs Fensterquadrat des Schulzimmers starrte, spürte er, daß sein Bauch sein Essen heischte. Er hoffte, daß es Stew zum Dinner gäbe, Steckrüben und Karotten und Quetschkartoffeln und fette Hammelstücke, die in einer festen gepfefferten mehlgedickten Sauce ausgeschöpft würden. Stopfs in dich rein, riet ihm sein Bauch." Insgesamt hat der Handlung etwas die Spannung gefehlt, so dass ich auch nicht immer den unbedingten Drang verspürt habe, weiterzulesen. Daher für mich Durchschnitt: 3 Sterne.
  4. Cover des Buches Der Fall des Dichters (ISBN: 9783839212622)
    Horst Bosetzky

    Der Fall des Dichters

     (5)
    Aktuelle Rezension von: RalfderPreusse
    In den 80er Jahren hat Bosetzky, damals noch unter dem Pseudomym -ky, den deutschsprachigen Krimi mit seinen Veröffentlichungen in der legendären Schwarzen Reihe von Rowolth revolutioniert. Krimis wie "Kein Reihenhaus für Robin Hood" waren seinerzeit herausragend. Dieser halbdokumentarische Roman um den Raubmörder Wilhelm Blümel ist dagegen nur nett. Er zeichnet eben kein "stimmungsvolles Bild der Stadt Berlin am Ende des Kaiserreiches und zur Zeit der Weimarer Republik". Zumal die Zeit der Weimarer Republik in dem Buch gar nicht vorkommt. Immer wieder peinlich, wenn der Verfasser des Umschlagtextes das Buch gar nicht gelesen hat.
  5. Cover des Buches (Far Bright Star) By Olmstead, Robert (Author) Paperback on 25-May-2010 (ISBN: B0059EDPDQ)
    Robert Olmstead

    (Far Bright Star) By Olmstead, Robert (Author) Paperback on 25-May-2010

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking

    In "Der Glanzrappe" schickte Robert Olmstead einen Fünfzehnjährigen durch die Wirren des Amerikanischen Bürgerkrieges. Nun 50 Jahre später sind es die Söhne jenes Robie Childs, die in den Krieg ziehen. Napoleon und Xenophon sind Kavalleristen im Mexikanischen Bürgerkrieg. Es ist 1916 und nachdem Revolutionsführer Pancho Villa US-Territorium angegriffen hat, sehen sich die Amerikaner gezwungen aktiv in den Konflikt einzugreifen. Napoleon Childs ist ein Mann, der mit Pferden umzugehen weiß. Er ist bereits in die Jahre gekommen und macht sich keine Illusionen mehr über die Natur des Menschen. Er befehligt eine kleine Brigade. Sie betätigen sich als Späher, spüren den Feind auf. Es ist keine einfache Tätigkeit, zumal die Männer auch unter einander verstritten sind. Das Territorium ist karg und unwirtlich. Menschen und Tiere leiden, sie werden malträtiert von der Hitze, ersticken am Staub der Wüste, bei Tag versengt sie die erbarmungslose Sonne, bei Nacht erwartet sie klirrende Kälte. Und sie kämpfen gegen einen Feind, der keine Gnade kennt. Die mexikanischen Rebellen sind Meister der Guerillataktik. Als Xenophons Truppe in einen Hinterhalt gerät, scheint ihre letzte Stunde zu schlagen.

    Der Kampf ist einer der letzten großen Auftritte der Reitersoldaten. Auf den Schlachtfeldern Europas werden sie bereits von motorisierten Truppen abgelöst. Die Childs Brüder wissen, dass ihre Zeit sich bereits dem Ende entgegenneigt. Das Buch schließt damit, dass die Brüder über den Atlantik nach Frankreich verschifft werden, um am Ersten Weltkrieg teilzunehmen.

    Wie im Vorgänger findet Robert Olmstead auch diesmal zutiefst poetische Beschreibungen für die Ereignisse. Die Schönheit der Natur kontrastiert mit der Grausamkeit des Menschen. Das Buch beinhaltet viel Gewalt, der Protagonist muss unaussprechliche Folter ertragen, doch ähnlich wie bei Cormac McCarthy bleibt der Leser durch die Schönheit der Sprache mit einem erhabenen Gefühl zurück.

    Far Bright Star wird gerade von Casey Affleck mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle verfilmt.

  6. Cover des Buches Histoires secrètes de Sherlock Holmes (ISBN: 9782070428922)
  7. Cover des Buches In die Finsternis (ISBN: B01H5REE5M)
    Scott McLeary

    In die Finsternis

     (10)
    Aktuelle Rezension von: gedankenchaotiin
    Als erstes danke ich Holger Mayer, welcher per Mail angefragt, ob ich das Buch von Scott McLeary gerne lesen wollen würde.
    Der Klappentext klang ganz interessant, weil es etwas völlig neues war und ich hatte wirklich nicht die geringste Ahnung, was mich wirklich erwartete.
    Das Cover fand ich auch wirklich schön und auch passend, sodass ich zugestimmt habe, das Buch zu lesen, auch wenn ich das Gefühl habe, eine halbe Ewigkeit dafür gebraucht zu haben.
    Lest hier, wie es mir überhaupt gefallen hat.

    Den Klappentext bzw. den Inhalt selbst werde ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, denn oben steht nun wahrlich schon alles, was dazu gesagt werden muss.
    Und wiederholen muss ich mich oder den Autoren ja auch nicht.

    Ich muss sagen, dass ich - fast schon zu meiner eigenen Überraschung - wirklich gut ins Buch gefunden habe.
    Der Schreibstil des Autors war von der ersten Seite an spannend geschrieben und hat neugierig auf mehr gemacht.
    Es lang gewiss nicht an fehlender Spannung, dass ich für das Buch so lange gebraucht habe, sondern eher an meiner Motivation, welche nicht so recht damit einverstanden war, dass ich das Handy zum Lesen in die Hand nehme oder abends am Rechner einfach weiterlese.
    Möge der Autor mir das verzeihen.

    Jedenfalls fand ich die Charaktere selbst und die Hintergrundgeschichte wirklich gut ausgereift. Mit Zeitsprüngen hat Scott McLeary dafür gesorgt, dass der Leser erfährt, was sich beim ersten Erwachen der Bestie abgespielt hat und quasi für den Untergang der Gambrianer gesorgt hat.
    Für manchen Leser mögen gerade die Kämpfe, die der Autor in seinem Buch innerhalb des zweiten Weltkrieges und mit Auftauchen der Bestie, beschreibt brutal und verstörend wirken, aber ich persönlich fand sie.. naja, irgendwie passend.
    Sie hatten das genau Mass, welche ich erwartet habe und es war weder zu brutal, noch in irgendeiner Form unmenschlich.
    Die Orte und Personen sind so geschrieben, dass man genug Vorstellungskraft aufbringen kann, um sich vorzustellen, wo man sich gerade befindet.
    Manchmal ist zu viel Vorstellungkraft, gerade, was blutige Kampfszenen angeht, zwar nicht von Vorteil, aber das ist eine andere Geschichte. *lach*

    Zumindest kann ich behaupten, dass ich von dem Buch wirklich positiv überrascht bin.
    Ich bin zwar der Meinung, dass der Autor noch eine Menge Luft nach oben gelassen hat und ich mir von dem einen oder anderen Charakter gewünscht hätte, dass er sein Leben nicht verlieren muss.
    Aber man kann ja nicht alles haben. *g*
    Wer also auf ein wenig Sci-fi steht und es auch gerne etwas blutiger möchte, ist bei diesem Buch genau richtig und sollte sich den Autor auf jeden Fall merken.
  8. Cover des Buches Kein Engel in der Finsternis (ISBN: 9783404154579)
    Anne Perry

    Kein Engel in der Finsternis

     (5)
    Aktuelle Rezension von: patchouli66
    Als bekennender Fan von Anne Perry bin ich nicht kritikfrei was ihre Bücher betrifft und leider ist dieses Buch absolut enttäuschend. Ich habe es nach 78 Seiten weggelegt. Die Geschichte spielt im 1. Weltkrieg. Die Hauptfigur ist ein Feldgeistlicher, in dessen Dorf ein Wissenschaftler ermordet wird. Hm...bis zur Seite 78 lebt er noch...und taucht nur spät und am Rande auf. Davor nur langatmiges Geschreibsel über Krieg, Tod, Verwundung und Ehre. Falls sich jemand durch das Buch kämpfen sollte und es sich spätestens ab Seite 80 lohnt, dann hoffe ich auf eine Nachricht und dann kommt es vielleicht zu neuen Ehren. Die beiden Sterne sind eher Sympathiesterne für die Autorin. Allerdings sind ihre Krimis aus der viktorianischen Zeit Leckerbissen!
  9. Cover des Buches Die Krallen der Katze (ISBN: 9783442552016)
    Robert Goddard

    Die Krallen der Katze

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches The Dead Can Wait (ISBN: 9781471101199)
    Robert Ryan

    The Dead Can Wait

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Die Töchter der Tuchvilla (ISBN: 9783734110184)
    Anne Jacobs

    Die Töchter der Tuchvilla

     (231)
    Aktuelle Rezension von: SanniR

    Wie habe ich mich gefreut, dass es eine Fortsetzung von "Die Tuchvilla" gibt!

    Inzwischen ist es das Jahr 1916. Marie ist Pauls Frau und auch seine beiden Schwestern sind verheiratet. Alles könnte wundervoll sein, wenn nur dieser unselige Krieg nicht wäre. Infolgedessen verwandelt sich die Tuchvilla in ein Lazarett und als auch Paul eingezogen wird, sieht sich Marie gezwungen,  ihren Schwiegervater Johann Melzer bei den Geschäften in der Tuchfabrik zu unterstützen. Doch die Tragödien nehmen kein Ende: ihr Schwager ist im Krieg gefallen und von Paul hat die Familie schon seit Monaten kein Lebenszeichen erhalten....

    Zwar hat mir "Die Töchter der Tuchvilla" nicht ganz so gut gefallen,  wie sein Vorgänger,  aber dennoch ließ es sich fantastisch lesen! Was genau mich gestört hat, kann ich gar nicht so richtig sagen. Ich denke, zum Einen lag es daran, dass Kitty ein wirklich furchtbar kindisch-naives Verhalten an den Tag legte.  In Band 1 war das ja auch schon der Fall, aber seitdem scheint sie (geistig) kein bisschen gereift zu sein. 

    Außerdem wurden so manche Geschehnisse für meinen Geschmack "unter den Teppich gekehrt", bei denen ich mich gefreut hätte,  wenn sie etwas näher beleuchtet worden wären.

    Nun freue ich mich aber dennoch auf Band 3 und damit das Finale rund um die Geschichte der Tuchvilla! 

  12. Cover des Buches Lemmy - White Line Fever (ISBN: 9783453677272)
    Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Also gut Herrschaften. Wie gewöhnlich, habe ich mir während der Lektüre einige Notizen gemacht. Einige? Nü ja, eigentlich sind es sehr viele geworden. Ziemlich viele sogar. Mehr, als diese Rezension verkraften würde. Eingeteilt in Rubriken wie "Zitate", "Psychologie", "Lebensberatung", "Humor", "Sex" oder "Kurioses"...

    Diese Zettelwirtschaft habe ich jetzt vor mir liegen und suche verzweifelt nach einem Anfang. Das Ende übrigens auch, da, ebenfalls wie gewöhnlich, Notizen und Entwürfe für das Fazit existieren. Hat aber wenig Zweck, denn eigentlich müsste man das komplette Buch zitieren (obwohl es an nicht wenigen Stellen alles andere als zitierfähig ist!). Besser noch: in ohrenbetäubendem Lärm vorlesen!

    Warum? Na damit diese verdammte Autobiographie niemand verpasst oder überhört oder wie auch immer! Man muss nicht mal ein Motörhead-Fan sein, um seinen Spaß mit diesem Machwerk zu haben. Das ist alles original, kommt von Herzen, ist ungekünstelt und bodenständig ... na gut ... auf eine sehr spezielle Art selbstverständlich. 

    Zum Inhalt: Klar, dass Hotelzimmer mitunter recht gut beheizt sind. Besonders wenn die Matratze brennt. Songtexte müssen nicht unbedingt Sinn machen und ein Leben "fern von Gemüse" geht auch. Ein wenig seltsam wird es lediglich, wenn man ein Buch liest, "auf Seite 42" umblättert, jedoch plötzlich bemerkt, dass da gar kein Buch ist. 

    Okay, im Ernst jetzt, selbst Menschen, die dringend eine Partnerberatung brauchen, werden in dieser ganzheitlich orientierten Lektüre auf ihre Kosten kommen. Ach was, sie werden in einer Sekunde geheilt. Wozu elend lange Sitzungen in der Familientherapie oder beim Psychiater? Die Lösung ist einfach: Erst gar nichts gemeinsam anfangen, denn "eine Beziehung zu haben ist tödlich für die Beziehung".

    Nun gut, das hat alles keinen Sinn mehr, eine ordentliche Rezension wird das hier eh nicht mehr, deshalb mal ganz was anderes. Ein Aufruf: Schmeißt eure Fernseher weg. Ihr habt Kinokarten? In den Müll damit. Den Besuch der Oper ebenfalls absagen. Den Urlaub stornieren. Bücher auf die Warteliste. Besorgt euch die ultimative Lebensgeschichte vom Meister der gepflegten Intonation. Man sollte Gott auf Knien "mit Tränen in den Augen" für dieses Buch danken (ursprünglich 2002 erschienen, aber um die traurige Wahrheit aktualisiert) - so wie Lemmy damals, als jenes junge Mädchen sich ihrer Klamotten entledigte.

    Gut, man könnte auch etwas zum Schreibstil bemerken. Wie das die Blogtanten machen. So nach dem Motto "Gut zu lesen", "flüssig geschrieben" oder ähnliche Flachkonstrukte. Kann im Prinzip aber ganz schnell abgehandelt werden, denn "White Line Fever" hat weder einen Schreibstil noch einen Stil überhaupt. Es hat "Lemmy". Fertig.

    Eine Autobiographie, die weit über das hinausgeht, was das Genre üblicherweise hergibt. Gesellschaftliche und politische Seitenhiebe sind ebenso voll integriert wie Lebens- und Partnerberatung, eine Generalabrechnung mit einer Plattenfirma, sowie ein Leitfaden für gesunde Ernährung. Und überhaupt:

    Geschichten, die das Leben schrieb, sind immer gut. Geschichten die Lemmy schrieb - besser!
  13. Cover des Buches Die Abenteuer des jungen Indiana Jones: Felder des Todes (ISBN: B00HPGHUSW)
    unbekannt

    Die Abenteuer des jungen Indiana Jones: Felder des Todes

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    September 1916, in Nordostfrankreich im Bereich der Stadt Verdun tobt der Erste Weltkrieg, und so recht weiß keiner, wie es überhaupt zu so einem Fiasko wie dem "Krieg aller Kriege" kommen konnte. Moderne Waffensysteme ermöglichen schnelleres Abschlachten als zuvor, und die abgehobenen französichen Generäle befehlen Sturmangriffe, während sie lecker Froschschenkel futtern. Der junge Indiana ist ein Motorradkurier hinter den französischen Stellungen und sprachlos wegen dem sinnlosen Sterben. Man bräuchte einen deutsch verstehenden Spion, der nachts die feindlichen Unterhaltugen belauscht....Der Kreigsalltag wird gut geschildert ebenso wie die Verzweiflung der Betroffenen (sofern sie nicht Generäle sind).
  14. Cover des Buches Das Geheimnis des Geigers (ISBN: 9783898402149)
    Alisha Bionda

    Das Geheimnis des Geigers

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Im Schatten des Mangobaums (ISBN: 9783404263806)
    Kien Nguyen

    Im Schatten des Mangobaums

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Der Henker von Wien (ISBN: 9783839217320)
    Gerhard Loibelsberger

    Der Henker von Wien

     (24)
    Aktuelle Rezension von: dorli
    Wien im Winter 1916. Der anhaltende Krieg hat enorme Auswirkungen auf das zivile Leben. Die miserable Versorgung mit Lebensmitteln lässt die Bevölkerung hungern und ist Antriebsfeder für Schleichhandel und Wuchergeschäfte. Das bekommt auch Oberinspector Joseph Nechyba zu spüren. Für den Genussmenschen und Nimmersatt sind die kargen Zeiten ein mächtiges Problem. Nicht sein einziges, wie sich bald zeigen soll – ein Schleichhändler, der sich „die Quelle“ nennt, zieht eine blutige Spur durch die Stadt und murkst jeden gnadenlos ab, der seinen Schwarzmarktgeschäften im Weg steht…

    In seinem historischen Kriminalroman „Der Henker von Wien“ nimmt Gerhard Loibelsberger den Leser mit auf eine Zeitreise mitten hinein in das dritte Kriegsjahr des Ersten Weltkriegs.

    Der Autor hat die historischen Ereignisse in Wien von Oktober 1916 bis Januar 1917 mit einem spannenden Kriminalfall verknüpft und ein sehr vielschichtiges und vor allen Dingen glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet – einer schweren Zeit, in der Hunger, Entbehrungen, Verzweiflung an der Tagesordnung waren.
    Dass da so mancher alle moralischen Bedenken über Bord wirft, zeigt das Verhalten der 14-jährigen Marie. Das Mädchen lässt sich auf einen viel älteren Mann ein. Sie genießt den Luxus, den er ihr bietet, ist naiv genug, um zu glauben, dass er sie liebt und hat daher auch lange Zeit keine Gewissensbisse und Schuldgefühle, ihn bei seinen dubiosen Geschäften zu unterstützen. Man möchte über ihre Handlungsweise den Kopf schütteln und doch ist absolut nachvollziehbar, warum Marie sich verführen lässt.

    Gerhard Loibelsberger schickt mit Josef Nechyba einen sehr liebenswürdigen Ermittler ins Rennen. Nechyba weiß es sich gemütlich zu machen, während andere sich um die Erledigung der anstehenden Aufgaben kümmern. Eigentlich eine unsympathische Eigenart, sich auf Kosten anderer auszuruhen, aber bei dem Oberinspector wirkt das irgendwie charmant. Nechybas größte Sorge gilt meist der nächsten Mahlzeit, so dass die Auflösung des Kriminalfalls eher langsam vorangeht. Dramatisch wird es, als Nechyba selbst in die Fänge des Henkers gerät.

    Das damalige Wien wird durch detailreiche Beschreibungen ganz wunderbar in Szene gesetzt. Die Dialoge sind in Mundart geschrieben und verleihen der Geschichte damit eine Extraportion Lokalkolorit.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass die Wiener Ausdrücke nicht nur in einem umfangreichen Glossar am Ende des Buches aufgelistet werden, sondern die Erläuterungen/Übersetzungen zum Teil auch als Fußnote auf der entsprechenden Seite zu finden sind.

    „Der Henker von Wien“ lässt sich angenehm zügig lesen und hat mir nicht nur spannende Lesestunde beschert, sondern mir auch sehr interessante Einblicke in den Schleichhandel während des Ersten Weltkriegs ermöglicht - Historie, spannend verpackt und durchweg kurzweilig erzählt.
  17. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks