Bücher mit dem Tag "1919"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1919" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (153)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Hatte eine Art Biographie erwartet, zwar in Romanform, aber doch mit mehr Inhalt und Informationen. Stattdessen beschreibt dies Buch nur einen kurzen Zeitraum 1919-1922 und ist voll von furchtbar schmalzigem Gesülze. Ausführlich werden ihre Liebhaber zu der Zeit beschrieben, Boy, Igor Strawinsky und ein russischer Großfürst aus der Familie Romanow, aber Coco oder Gabrielle wie sie im Buch durchgängig genannt wird (Coco war nur ein Spitzname) bleibt irgendwie blass und oberflächlich. Auch Sätze wie auf Seite 44, als beschrieben wird, wie Boy (alleine) Auto fährt, haben mich sehr in Versuchung geführt, das Buch direkt wegzulegen, weil ich das einfach unerträglich schmalzig finde. : "Der Wind, der ihm entgegen wehte, war feucht und kühl und (...) verband sich mit seinem heißen Atem..." 

    Ich habe tapfer durchgehalten, da ich Bücher ungerne abbreche und es wurde auch besser, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Vielleicht hätte ich mehr auf den Untertitel achten sollen ( und der Duft der Liebe) oder auf den Klappentext, wo sie als "große Liebende" (was immer das sein soll) bezeichnet wird, dann wäre ich gewarnt worden.
       Zum Inhalt : Coco Chanels große Liebe Boy verunglückt tödlich und nach anfänglicher Trauer beschließt sie ein Parfum zu kreieren, dass ihre Liebe feiert. Zwei, drei Jahre und einige Liebhaber später ist es dann soweit und wird ein Erfolg. Ende des Buches. Irgendwie fehlt mir ganz viel in diesem Buch. Ich hatte nicht den Eindruck der Persönlichkeit Coco Chanels näher gekommen zu sein. Sie bleibt blass und farblos und ich kann mir  nur schwer vorstellen, dass sie wirklich so gedacht und gefühlt haben soll, wie es in dem Buch geschildert wird. Natürlich ist es auch schwer, über eine wirkliche Person zu schreiben, die man nie kennengelernt hat und sich zu überlegen, was wohl in ihr vorgeht. Aber mich lässt dies Buch unzufrieden zurück. Auch spürte man nicht wirklich, wie groß die Liebe zu Boy war. Das wurde zwar gesagt, aber es kam irgendwie nicht spürbar rüber (wie in anderen Büchern). Ich finde die Infos auf Wiki deutlich interessanter, spannender und informativer. Der Schreibstil ist auch nicht so mein Fall, aber immerhin liest es sich flüssig und man hat das Buch schnell durch. Das einzig Gute war, dass man einen Einblick in den Zeitgeist von damals bekam.  

    Schade, hatte mir echt was anderes vorgestellt.

  2. Cover des Buches Höllenjazz in New Orleans (ISBN: 9783492060868)
    Ray Celestin

    Höllenjazz in New Orleans

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    „Höllenjazz in New Orleans“ beschreibt die Ereignisse um den (realen) Axeman-Mörder, der im Jahr 1919 mehrere vorwiegend italienischstämmige Händler brutal ermordet und sich dabei wie ein Phantom durch New Orleans bewegt. Die Jagd nach dem Axeman wird dabei aus drei Sichtweisen beschrieben. Zum einen ermittelt Detective Lieutnant Michael Thalbot unterstützt vom jungen Iren Kenny. Thalbot ist wenig beliebt bei seinen Kollegen, nachdem er vor einigen Jahren ihren Kollegen Luca D’Andrea wegen seiner Beziehungen zur Mafia in Gefängnis gebracht hat. Dieser Luca D’Andrea wurde nun gerade aus dem Gefängnis entlassen und soll im Auftrag der Mafia den Axeman suchen. Außerdem stößt die junge Ida Davis, die den undankbaren Job einer Sekretärin bei Pinkertons Detektivagentur hat, auf eine Spur des Axemans, die sie zusammen mit ihrem Freund Louis „Lewis“ Armstrong verfolgt. Alle stoßen am Ende auf den Axeman, jeder auf seine Weise …

    Was wie ein Krimi oder Thriller klingt, ist vielmehr ein Roman, denn Ray Celestin schafft es aufbauend auf der realen Mordserie des Axeman im Jahr 1919 ein faszinierendes Bild des frühen New Orleans und seiner vielfältigen Bewohner, Kreolen, Schwarze, Weiße, …  entstehen zu lassen. „In New Orleans ist alles anders …“, sagt der Bürgermeister, ein Satz, der heute noch genauso gilt wie damals. Auf jeder Seite spürt man die durch viel Detailwissen angereicherte Atmosphäre dieser besonderen Stadt. Das Vergnügungsviertel Storyville wurde geschlossen, das Gesetz zur Prohibition wurde erlassen und in der Stadt herrschen die Mafia und die Korruption. Dazwischen sind all die Menschen, die nach Abwechslung und Vergnügen suchen, die ihnen besonders der neu entstandene Jazz liefert. 

    Eigentlich gibt es im ganzen Roman keinen einzigen glücklichen oder zufriedenen Menschen, alle stehen an einem Scheidepunkt in ihrem Leben und die Richtung, die ihr Leben nehmen soll, ist unklar. Dennoch wirkt das Buch oftmals auch erstaunlich positiv. Besonders gut wurde die Figur des jungen Jazz-Trompeters (damals noch mit dem Kornett) Lewis Armstrong mit seinen schwierigen Lebensverhältnissen und seiner Liebe zur Musik, die für ihn aber auch oft harte Arbeit bedeutet, gelungen. Ein oft trauriges, melancholisches Bild, das aber auch immer wieder Hoffnung auf Veränderung mit sich bringt. 

    Fazit: Der Roman bietet ein spannendes mit vielen historischen Details angereichertes Bild einer faszinierenden Stadt. Sehr gut zu lesen, obwohl eine große Anzahl von Personen auftreten (wobei das vierseitige Personenverzeichnis gut hilft, die Übersicht zu behalten). Auch die zahlreichen historischen Begriffe (von den Po’Boy-Sandwiches bis zum French Market) werden am Ende des Buches in einem Glossar erklärt. 

    Dieser Auftakt lässt mich mit Sicherheit bald auch zu den weiteren Bänden greifen. Also dann: Auf zum Blues nach Chicago.   

  3. Cover des Buches Sterne über der Alster (ISBN: 9783492306973)
    Micaela Jary

    Sterne über der Alster

     (75)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der zweite Band von Micaela Jary um die Familie Dornhain aus Hamburg. Schon den ersten Band habe ich sehr gerne gelesen, nun wollte ich gerne erfahren, wie es der Familie weiterhin ergeht. Die Zeit um den 1. Weltkrieg und die Zeit danach sind gut wiedergegeben und das Schicksal der Menschen, die diese Zeit miterleben mußten. Nicht nur die Situation der Familie Dornhain ist gut wiedergegeben, auch die der Menschen aus nicht so gut situierten Schichten, die sich in der Zeit nach dem Krieg versuchen müssen sich über Wasser zu halten und zu überleben.
    Der Schreibstil von Micaela Jary gefällt mir sehr gut. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe, und auch dieses hier sind flüssig zu lesen und die Personen scheinen authentisch.
    Gerne werde ich weitere Bücher von dieser Autorin lesen!

  4. Cover des Buches Zwei Handvoll Leben (ISBN: 9783426282106)
    Katharina Fuchs

    Zwei Handvoll Leben

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    In diesem Roman beschreibt die Autorin das Leben ihrer Großmütter, Anna und Charlotte. Beide werden Ende des 19.Jahrhunderts geboren und wachsen sehr unterschiedlich auf. Wir begleiten sie durch die Jugendjahre während des 1.Weltkrieges bis sie Erwachsen werden und ihren beruflichen Weg einschlagen und Familie gründen. Beide begegnen der Liebe und treffen verhängnisvolle Entscheidungen. Eine große Rolle spielt auch der 2.Weltkrieg und ihr schweres Leben während der Zeit. Durch die Ehe ihrer Kinder werden sie miteinander verbunden.

    Die Geschichte wird immer abwechselnd beschrieben, ein Kapitel über Annas Leben und dann über Charlottes Leben. Beide haben unterschiedliche Lebensbedingungen und sind aber starke Frauen, wobei sie sich nicht ähnlich sind. Ich fand beide sehr sympathisch. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch der Aufbau warstimmend. Was ich schade fand, ist, dass der Anfang der Beziehung ihrer Kinder kaum erwähnt wurde. Es gab einen größeren Zeitsprung, den ich sehr irritierend fand. Im ganzen konnte mich das Buch sehr begeistern. Es war fesseln geschrieben.

  5. Cover des Buches Demian (ISBN: 9783518463536)
    Hermann Hesse

    Demian

     (596)
    Aktuelle Rezension von: jhahn666

    Sehr inspirierend 

  6. Cover des Buches Gut Greifenau - Goldsturm (ISBN: 9783426525449)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Goldsturm

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Martina1964

    Leider hat mich dieses Buch nicht bekommen können. Vielleicht lag es daran, dass es nicht der 1. Teil einer Serie war, ich kann es mir nicht so ganz erklären. Der Aufbau des Buches war gut, aber ich konnte mich mit den Charakteren nicht anfreunden oder identifizieren. Ich habe schon viele Bücher aus dem 18. oder 19. Jahrhundert gelesen, aber hier kam ich einfach nicht hinein. Die Buchaufmachung (Cover) finde ich gut gestaltet und hat mich auch angesprochen und ich musste immer wieder größere Pausen machen, da es mir auch ein wenig langweilig geschrieben erschien.

    Mein Fazit ist: Ich kann dieses Buch leider nicht weiter empfehlen und würde mir auch die vorherigen Teile nicht kaufen wollen.

  7. Cover des Buches Amalientöchter (ISBN: 9783746635088)
    Joan Weng

    Amalientöchter

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Monika58097

    Das Jahr 1918. Klara, eine junge Frau, die vor Leben und Ideen nur so sprüht. Der Krieg ist vorbei und tatsächlich gibt es endlich ein Wahlrecht für Frauen! Der Beginn der Emanzipation, doch bei näherem Hinsehen dann doch oft nur auf dem Papier, doch Klara möchte etwas bewegen. Sie folgt ihrer großen Liebe Fritz nach Berlin, ein Arzt, der sich um die Armen kümmert, doch das Leben in Berlin ist nicht ungefährlich. Unruhen und Kämpfe überall, doch Klara träumt von Emanzipation und Selbstbestimmung. Sie möchte so sein wie Anna Amalia, die einst allein nach Italien reiste. 

    Klara schreibt inzwischen für eine reine Frauenzeitschrift, doch als es in Berlin immer schlimmer wird, hört sie auf Fritz und kehrt nach Weimar zurück. Schließlich kann sie ihre Artikel auch hier schreiben, doch schnell fehlt ihr das quirlige Hauptstadtleben. In Weimar fühlt sie sich eingeengt. Sie möchte ihr eigenes Geld verdienen und nicht die brave Arztgattin sein. Der Zeichner Max bestärkt sie darin und auf einmal wird ihr bewusst, dass er ihr viel mehr bedeutet. 

    "Amalientöchter" - Joan Weng versteht es wieder einmal hervorragend, den Leser in eine vergangene Zeit zu entführen. Durch sie wird diese Zeit wieder lebendig. Die Anfänge der Emanzipation, das Wahlrecht für die Frauen - für uns heute selbstverständlich, doch die Frauen damals mussten dafür kämpfen. Joan Weng, diesmal sehr politisch, aber auch sehr spannend. Die Autorin versteht es einfach, den Leser zu fesseln.

    Das Ende lässt dennoch einige Fragen offen, so dass ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird. 

  8. Cover des Buches Das Kind der Wellen (ISBN: 9783453360723)
    Rebecca Martin

    Das Kind der Wellen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Biggi2

    Nachdem Lisas Tochter bei einem tragischen Unfall im Meer ertrunken ist, entfernt sie sich immer mehr von ihrem Mann und ihren Söhnen. Sie flüchtet sich zurück an die Nordsee. Bei Renovierungsarbeiten entdeckt sie mit ihren Nachbarn Jonas und Lars alte Zeichnungen und eine Geschichte, die von einer Meerjungfrau zu handeln scheint. Sie recherchiert mit der alten Frau Peters über die Geschehnisse in dem Haus in den 20er Jahren. 

    Das Buch ist in zwei Zeitebenen erzählt - die Geschichte Lisas heute und die Geschichter der jungen Vicky in den 20er Jahren, die sich in einen französischen Soldaten marokkanischer Herkunft verliebt, was zur damaligen Zeit nur Ablehnung und Ärger hervorrief. 

    Beide Geschichten sind wunderschön geschrieben; Lisas Geschichte um ihre verlorene Tochter und ihre Familie, zu der sie keinen Zugang mehr findet ist genau so herzzerreißend wie Vickys Geschichte, die in der früheren Zeit für ihre Liebe kämpfen musste und es als junge rebellische Frau nicht leicht hatte. 

    Das Cover ist zauberhaft gestaltet. Für diese tollen Familiengeschichten gebe ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung. 

  9. Cover des Buches Shakespeare and Company (ISBN: 9783518373231)
    Sylvia Beach

    Shakespeare and Company

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Bücher, die Geschichten über Bücher, Buchläden oder Schriftsteller erzählen, gehören zu meinen Favoriten. Da war es nur eine Frage der Zeit bis auch Sylvia Beachs Buch bei mir landet. Das Buch erschien zum ersten Mal 1961. Dies muss man im Hinterkopf haben, wenn man das Buch liest. 

    Für mich hat Sylvia Beach einen eher emotionslosen Erzählstil und auf mich wirkte es auch etwas wie das Abarbeiten von Daten, Fakten und Schriftstellern. Große und kleine (Autoren-)Namen werden reichlich erwähnt und ihre gemeinsame Geschichten erzählt, jedoch wirkte alles etwas unterkühlt und distanziert, so dass ich nur schwer in diese Geschichte abtauchen konnte. 

     Trotzdem haben mir die Einblicke in das Leben nach dem ersten Weltkrieg in Paris sehr gut gefallen. Sylvia Beach berichtet von den Anfangsschwierigkeiten, den großen und kleinen Sorgen der Schriftsteller (besonders James Joyce) und ihren Ambitionen ihren Buchladen am Leben zu erhalten. Sie unterstützte zahlreiche AutorInnen und erlebte während des Zweiten Weltkrieges eine schwere Zeit für sich und den Buchladen und als Verlegerin.

    Für Literaturliebhaber ist es eine interessante Geschichte, die jedoch sprachlich nicht zu den großen Highlights gehört.

  10. Cover des Buches Das Schweigen des Sammlers (ISBN: 9783458359265)
    Jaume Cabré

    Das Schweigen des Sammlers

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Henk_Bleu

    Ich weiß noch, dass ich über dieses Buch in der FAZ eine hymnische Besprechung las. Es sei einer der besten spanischen Romane der letzten Jahre, hieß es darin. Ich weiß nicht mehr, wie das genau begründet wurde, aber mein Interesse war geweckt.

     

    „Das Schweigen des Sammlers“ heißt im Original „Ich bekenne“ und das ist der weitaus treffendere Titel für diesen verwickelten Roman. Formal ein Briefroman, lesen wir die Memoiren des spanischen Gelehrten Adria Ardevol an seine Frau Sara Voltes-Epstein, die große Liebe seines Lebens. Es ist ein Buch über Schuld und die Hoffnung auf Wiedergutmachung. Denn Ardevol fühlt sich schuldig am Schicksal seiner Frau, und daran, dass sie ihn verließ – weil er eine Geige nicht zurückgab, die seiner Familie nicht gehörte. Das klingt vielleicht banal, aber die Geschichte dieser Geige bildet neben Ardevols Lebensgeschichte die zweite große Stütze des Romans. Sie spannt einen riesigen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von Geistlichen in Klöstern bis zu Nazischergen in Auschwitz. Und der Streit über ihren Besitz ist Ausgangspunkt für umfangreiche Schilderungen über Gut und Böse, Schuld und Moral.

     

    Damit hat sich Cabre viel vorge-, aber nicht übernommen. Ihm gelingt es, die stattlichen 850 Seiten intelligent und spannend zu füllen. Vor allem hat Cabré die Handlungsebenen kunstvoll und trickreich verknüpft. Oft springt er mitten in einem der vielen Dialoge auf eine andere Ebene. Oder er wechselt in einem Dialog die Erzählperspektive, vom Er zum Ich oder Du. Das ist oft nicht gleich zu verstehen, sondern erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, ist aber absolut faszinierend gemacht und trägt dazu bei, dies Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal komplex zu machen. Es führt vor allem dazu, dass der Leser näher an die Handlung herankommt und von ihr stärker berührt wird. Und es macht das Buch einzigartig.

     

    Kritikpunkte sehe ich bei der Hauptfigur. So facettenreich sie einerseits angelegt ist, so einseitig ist das Motiv von Ardevols Handlungen: Das Gefühl der Schuld und die überbetonten Gefühle für seine Frau wirken über die ganze Länge fast schon penetrant. Aber vielleicht ist das eine Mentalitätssache, und deutsche Leser empfinden hier anders als der spanische Autor. Zum anderen ist Ardevol als Intellektueller angelegt, der über die Natur des Bösen forscht. Dann müsste dazu auch was Intellektuelles kommen, doch das fehlte mir. Dafür gibt er durch die Romanhandlung vielfältige Antworten dazu.

     

    Vielleicht hat Cabre nicht alles einlösen können, aber ihm ist in achtjähriger Arbeit unterm Strich ein bemerkenswertes Buch gelungen, das ich empfehlen möchte
  11. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455240061)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Die Geschichte war für mich ziemlich in die Länge gezogen – und dabei sind diese 228 Minuten Lesung schon eine gekürzte Version des Buches.

    Die Handlung fand ich etwas abwegig, möchte hier aber nicht spoilern.
    Überhaupt standen denke ich eher das Antiquariat Parnassus und der Vollblut-Buchhändler Roger Mifflin im Mittelpunkt des Buches. Die Beschreibung beider fand ich einerseits schön nostalgisch, andererseits aber auch etwas verklärt – auch für das Ersterscheinungsjahr 1919.

    Die Vortragsweise gut verständlich, die Umsetzung der Frauenrollen aber etwas nervig und unangemessen für unsere Zeit. 

    Insgesamt konnte mich das Hörbuch deshalb leider nicht überzeugen. 

  12. Cover des Buches Das späte Geständnis des Tristan Sadler (ISBN: 9783492302555)
    John Boyne

    Das späte Geständnis des Tristan Sadler

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Den meisten Lesern wird der Schriftsteller John Boyne über seinem wohl erfolgreichsten Roman „Der Jungen im gestreiften Pyjama“ bekannt sein und von der Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Sohn eines Konzentrationslagerkommandanten und einem KZ-Kinderhäftling handelt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch „Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ auch eine Weltkriegsgeschichte ist. Allerdings im Hintergrund des ersten Weltkrieges.

    John Boyne ist ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler und auch hier brilliert er, indem er den Leser auf eine falsche Fährte führt. Die moralische Ambiguität, Details und Gefühle, die nur am Rande erzählt oder andeutet werden, schwelen die meiste Zeit unter der Oberfläche. Als sie schließlich zum Ende hin ausbrechen, tun sie es mit einer Intensität, die mir Tränen in die Augen getrieben hat. Es ist ein tragischer, aber wunderschön gestalteter Roman.

  13. Cover des Buches Der zweite Reiter (ISBN: 9783734105999)
    Alex Beer

    Der zweite Reiter

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Dieser erste Band einer Krimireihe hat mir bestens gefallen und ich kann es kaum erwarten, mehr zu lesen. Auch wenn mich der Roman in einigem an die Reihe von Volker Kutscher (Gereon-Rath-Reihe, Babylon Berlin) erinnert, so fand ich ihn sogar noch besser, vielleicht auch, weil der Kommissar sympathischer, menschlicher ist.

    Wir tauchen tief ins Wien der Nachkriegszeit ein (November 1919) und finden auch hier wieder die krassen Gegensätze zwischen Arm und Reich vor. Der Autor zeichnet ein bitteres Bild der schrecklichen Zustände: Kälte, Hunger, Kriminalität, Kriegsnachwirkungen.

    "Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer." (vorangestelltes Zitat von Martin Kessel)

    Der 36-jährige Kommissar August Emmerich würde lieber in der Abteilung 'Mord' arbeiten. Statt dessen wird er von seinem unfähigen Vorgesetzten Inspektor Leopold zur Verfolgung von Warenschiebern (Schleichhändlerringe) eingesetzt und muss sich auch noch um den Neuling Winter als Assistenten kümmern. Der aber entpuppt sich im weiteren Verlauf als große Hilfe, so dass die beiden ein gutes Team bilden.

    Als ein Toter gefunden wird, glaubt Emmerich als einziger an einen Mord statt an Selbstmord und er ermittelt, obwohl er eigentlich nicht dazu befugt ist. Weitere Morde passieren, während sich für Emmerich die Situation zuspitzt: Probleme im Privatleben, seine verheimlichte Kriegsverletzung, ein Überfall und der Verlust seiner Waffe und Polizeimarke.

    Es wird zunehmend spannender, aber es sind vor allem die Milieuschilderungen, die mich als Leser in ihren Bann gezogen haben. Sehr geschickt webt die Autorin die prekären Lebensverhältnisse, unter denen viele Menschen nach dem Krieg leiden, in den Handlungsverlauf ein. Und wieder einmal mache ich mir als Leser Gedanken und ziehe Vergleiche mit unseren gegenwärtigen Problemen...

    Es geht auch um das Heroin- (Morphium-) Problem der damaligen Zeit, um den dünnen Grat, der Gut und Böse, Recht und Gerechtigkeit trennt und um nicht aufgearbeitete Gräueltaten aus dem Krieg und versuchte Vertuschungen.

    'Recht und Gerechtigkeit sind zwei Paar Schuhe.' (180)

    Am Ende wird der aktuelle Fall zwar aufgelöst, aber man merkt deutlich, dass die Geschichte fortgesetzt und Emmerich weiter ermitteln wird. Ein großartiger Krimi, der auch ein bisschen historischer und Gesellschaftsroman ist.

  14. Cover des Buches Engel der Finsternis (ISBN: 9783453158832)
    Caleb Carr

    Engel der Finsternis

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Mit "Engel der Finsternis" gelingt Caleb Carr etwas, dessen sich nicht viele Autoren rühmen können: Eine würdige Fortsetzung zu einem der besten Psychothriller in der Geschichte des Genres zu schreiben. Gemeint ist natürlich "Die Einkreisung", jenem zur Jahrhundertwende spielenden Roman, der in Punkto Atmosphäre und Spannungsaufbau neue Maßstäbe gesetzt hat, und der ganz nebenbei bemerkt auch seit dem vergangenen Jahr zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt.

    Drei Jahre später, im Jahr 1997, ließ der Autor den zweiten und leider bisher letzten Teil der Reihe um den Psychiater Dr. Kreisler und sein Ermittlerteam folgen, und brachte damit abermals ein echtes Meisterwerk zu Papier. Ein Meisterwerk, das mit knapp 850 Seiten Umfang schon beinahe epische Züge aufweist und doch jede Seite mit soviel Leben füllt, das man es schlicht nicht mehr aus der Hand legen möchte. Nachdem beim letzten Mal noch John Schuyler Moore, der Journalist von der New York Times, als Erzähler fungiert hatte, ist nun das Zepter an die jüngere Generation weitergegeben worden. Stevie, genannt "Stevepipe", ehemaliger Taschendieb und mittlerweile stolzer Besitzer eines Tabakladens, erinnert sich im Jahre 1919 gemeinsam mit Moore an die Ereignisse eines Falls zurück, der sich kurz nach dem Ende der Affäre Beecham zugetragen hatte:

    New York, Juni 1897. Miss Sara Howard, inzwischen selbstständige Privatdetektivin, wird von der Ehefrau des spanischen Konsuls beauftragt, deren entführtes Kind ausfindig zu machen und ohne größeres Aufsehen zurückzubringen. Die augenscheinlich leichte Aufgabe wird dadurch kompliziert, dass der Ehemann keinerlei Nachforschungen wünscht, zumal das Spanisch-Amerikanische Verhältnis äußerst angespannt ist. Eine Entführung des Kindes des spanischen Konsuls könnte demnach das Fass zum Überlaufen bringen und beide Länder in einen Krieg verwickeln. Miss Howard erbittet die Hilfe ihrer alten Freunde und Kollegen (Dr. Kreisler, John Schuyler Moore, die Brüder Marcus und Lucius Isaacson, Stevie Taggert und Cyrus Montrose), die nach der Schilderung der Fakten dank des Einsatzes neuester Ermittlungsmethoden schnell die Fährte der Entführerin aufnehmen. Mit ihr bekommt das Team eine mehr als würdige Gegenspielerin, die keinerlei Skrupel kennt und die, unter dem Schutz der Gangsterbande Dusters stehend, unangreifbar scheint. Ihr Name: Elizabeth Hunter, besser bekannt als Libby Hatch. Schritt für Schritt sammeln sie Beweise, um Hatch in die Enge zu treiben und sie für die Taten ihrer Vergangenheit, zu denen unter anderem die Tötung mehrerer ihr anvertrauter Kinder gehört, vor Gericht zu bringen...

    Caleb Carr gelingt es auch diesmal auf beeindruckende Art und Weise den Leser in die Zeit der Jahrhundertwende zu versetzen. Obwohl wir einen rückblickenden Erzähler haben, dessen Stil sprachlich folgerichtig etwas distanziert wirkt, fühlt man sich von Seite eins an mitten im Geschehen. In gewissem Sinne eifert Carr damit Sir Arthur Conan Doyle nach, von dem er sich auch das ein oder andere handlungstechnische Element leiht (z.B. Eingeborenendiener mit Blasrohr), was allerdings nur absoluten Sherlock Holmes Puristen auffallen dürfte. Ein weiterer Clou besteht im Aufbau des Buches. Im Gegensatz zum Vorgänger wird hier die Identität der Mörderin schnell entschlüsselt und steht damit nicht im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, diese Person hinter Gittern zu bringen und das "Warum" näher zu ergründen. Gänsehaut ist garantiert, wenn man liest wie der Autor dabei das menschliche Verhalten von verschiedenen Gesichtspunkten aus beleuchtet. Und auch aus der Frage mit welchen Mitteln Dr. Kreisler und seine Freunde der Täterin letztlich habhaft, bezieht das Buch eine unglaubliche Sogwirkung und Spannung. Forensik, ballistische Untersuchungen oder gar Phantomzeichnungen. All das steckte zu der damaligen Zeit noch in den Kinderschuhen und bedurfte, ebenso wie die Einholung anderer Informationen, viel Zeit.

    Natürlich wirkt sich das wiederum auf den Plot aus, der ein wenig braucht, um an Fahrt zu gewinnen, zumal Carr nicht selten auf "Die Einkreisung" eingeht, um die Beziehungen und Hintergründe der einzelnen Figuren näher zu durchleuchten. Desweiteren geben sich im Roman auch einige historische Berühmtheiten die Klinke in die Hand, unter denen mit Theodore Roosevelt auch jemand ist, der bereits in "Die Einkreisung" eine wichtige Rolle gespielt hatte. Den größten Teil der Handlung nimmt dann die beeindruckende Gerichtsverhandlung ein, welche sich hinter den besten Werken Grishams nicht verstecken muss und der Carr ein überraschend actionreiches und amüsantes Ende verpasst hat.

    Insgesamt ist "Engel der Finsternis" erneut ein in allen Belangen überzeugender Psychothriller, dessen Lektüre Fingernägeln mitunter nicht immer zuträglich ist und der am Ende lediglich eine Frage offen lässt: Warum hat Caleb Carr keine weiteren Romane mit Dr. Kreisler geschrieben? Ein absolutes Muss für alle Fans des Genres, das jedoch aufgrund einiger langatmiger Passagen nicht ganz die Qualität des Vorgängers erreicht.
  15. Cover des Buches Das rote Halsband (ISBN: 9783328104407)
    Jean-Christophe Rufin

    Das rote Halsband

     (13)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Eine französische Kleinstadt im Sommer 1919 ist Schauplatz dieser kleinen und doch so großen Geschichte. Ausgerechnet der ausgezeichnete Kriegsheld Jacques Morlac sitzt als einiziger Gefangener hier in Haft. Sein Vergehen: Er hat den ihm verliehenen Tapferkeitsorden seinem treuen Hund, der ihm in den Krieg gefolgt ist, ans Halsband geheftet, statt ihn selbst zu tragen. Ein Affront gegen die Obrigkeit, der hart bestraft werden kann. Offizier Lantier soll über ihn richten und verhört Morlac vor Ort. Beide Männer sind kriegsmüde, doch während Lantier dem Soldaten gern ein mildes Urteil zusprechen möchte, lehnt dieser jegliche Entschuldigung und Reue als Bedingung dafür ab. Und da ist noch der Hund selbst, der trotz der sengenden Hitze tagein tagaus vor dem Gefängnis sitzt und herzerweichend bellt. Was steckt hinter alldem und gelingt es Lantier, die Motive Morlacs zu durchdringen und ihn so vor der harten Strafe zu bewahren?

    Jean-Christophe Rufin benötigt gerade einmal 176 Seiten, um eine beinahe philosophische Kriegsgeschichte mit Wärme zu erzählen. Kein Wort ist zu viel, die Botschaft ist klar. Ein wenig Historie und Einzelschicksale werden mühelos miteinander verwoben, Kritik am Krieg geäußert. Seinen öffentlichen Widerstand erklärt Morlac gegenüber seinem Richter so:

    »Nicht ich war der Held, sondern er. Das habe ich gedacht, verstehen Sie? Nicht nur weil er mir an die Front gefolgt und verwundet worden war. Nein, das war etwas viel Tieferes, Radikaleres. Er besaß alle Eigenschaften, die man von einem Soldaten erwartete. Er war treu bis in den Tod, tapfer und ohne Mitgefühl für den Feind. Für ihn bestand die Welt aus guten und bösen Menschen. Es gab ein Wort, um das auszudrücken: Er besaß keinerlei Menschlichkeit. Natürlich, er war ja ein Hund … Aber wir waren keine Hunde, und von uns verlangte man das Gleiche. Die Auszeichnungen, die Orden, die öffentlichen Belobigungen, die Beförderungen, all das diente dazu, Handlungen von Tieren zu belohnen.«

    Der Soldat als unmenschliches Tier, alles andere als heldenhaft. Und trotz dieser vermeintlich ehrenwerten Beweggründe soll Morlac jetzt hart bestraft werden. Wie kann das sein? Es ist vor allem diese Frage, die den Leser durch die Seiten treibt. Doch da ist noch etwas anderes, das nicht so recht passen will, denn Morlac ist alles andere als ein ehrenhafter Sympathieträger, er ist Opfer und Täter zugleich. Seinen Hund kann er nicht besonders gut leiden, seine Frau will er nicht sehen. Viele Ungereimtheiten und Fragen, die Lantiers Interesse geweckt haben und die ihn (und den Leser) umtreiben. Wie und ob sich am Ende alles zusammenfügt, das muss man sich selbst erlesen.

    »Das rote Halsband« ist ein ruhig erzählter Roman, der von bedingungsloser Treue, Liebe, Menschlichkeit und Stolz berichtet, dabei aber stets beide Seiten jeder Medaille beleuchtet. Ganz ist der Funke bei mir jedoch nicht übergesprungen, und dabei kann ich gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat. Vielleicht fehlte es mir ein wenig an Authentizität bei Morlac, nicht immer konnte ich sein Handeln und Denken nachvollziehen. Nichtsdestotrotz eine lohnenswerte Lektüre, die zum Nachdenken anregt und dabei wunderbar unterhält.

    – 3.5 / 5 Sterne –

  16. Cover des Buches A Rising Man (ISBN: 9781784701345)
    Abir Mukherjee

    A Rising Man

     (16)
    Aktuelle Rezension von: c_awards_ya_sin

    'A rising man' lässt den Leser eintauchen in das Calcutta des frühen 20. Jahrhunderts. Die Kolonialmacht der Briten beginnt langsam zu wanken, denn die Inder streben nach mehr Gerechtigkeit und Freiheit im eigenen Land. Diese werden ihnen jedoch durch neue Gesetze der Briten eher genommen als gegeben.

    In dieser politisch geladenen Lage geschieht ein grausamer Mord an einem hohen Offiziellen, ein Funke der zünden könnte. Captain Sam Wyndham, grade frisch aus London angekommen und Sergeant 'Surrender-not' Banerjee, wollen den wahren Täter finden. Etwas das nicht von allen gewollt ist. Schon gar nicht von den Briten selbst.

    Dieser Krimi besticht durch seine gelungene historische Einbettung und den für mich unheimlich guten Humor Mukherjees an den richtigen Stellen. Die Wärme der Stadt, die geladene Stimmung der Gesellschaft und die Schwierigkeiten Gerechtigkeit zu finden, kommen hier nur so aus den Seiten geströmt und man tauch ganz darin ein.

    Ideal für Krimifans, die etwas mehr von einem Buch erwarten!

  17. Cover des Buches Dunkle Tage (ISBN: 9783866800724)
    Gunnar Kunz

    Dunkle Tage

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Industrielle Max Unger wird in dem Arbeitszimmer in seiner Villa grausam abgeschlachtet, und diesem Widerling trauert keiner so richtig nach. Seine Brüder haben längst eigene Pläne für das Familienunternehmen und mußten sich regelmäßig demütigen lassen, und als Vermieter hat er den Bewohnern seiner Dreckslöcher übel mitgespielt. Außerdem unterstützte er rechtsgerichtete Kreise, die zu der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Oberwasser gewinnen. Die Beschreibungen des Berlins zu Beginn der 20er Jahre sind gut gelungen, die Kriegsversehrten überall und die ärmlichsten Wohnbedingungen in den Mietskasernen werden sehr drastisch dargestellt, das politische rechtslastige Klima wird gut erzählt und der Kapp-Putsch im März 1920 nachvollziehbar eingebunden. Der Krimi ist aber ein einfacher Whodunit, und die Figurenzeichungen und deren Dialoge haben mich nicht gefesselt.
  18. Cover des Buches Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen (ISBN: 9783462047141)
  19. Cover des Buches Flügel aus Feuer (ISBN: 9783453433335)
    Charles Todd

    Flügel aus Feuer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ribanna

    Zeitpunkt der Handlung ist kurz nach dem ersten Weltkrieg, also vor fast 100 Jahren. Drei Mitglieder einer Familie sind innerhalb kurzer Zeit ums Leben gekommen, zwei Geschwister durch Selbstmord und ein Halbbruder durch eine Treppensturz. Eine Cousine der Verstorbenen hegt den Verdacht, daß es sich um Mord handeln könnte und ruft Scotland Yard um Hilfe.

    Inspector Ian Rutledge wird aus London von seinem Vorgesetzten aufs Land geschickt, um den Fall zu untersuchen. In Wahrheit will sein Chef ihn für einige Zeit los sein. Die örtliche Polizei ist nicht begeistert über die Einmischung von außen, ebenso wie die Familie der Verstorbenen. Sie wollen jedes Aufsehen vermeiden, genoss doch die Familie und insbesondere die verstorbene Olivia als Dichterin eine gewisse Prominenz.

    Eine verzwickte Familiengeschichte, vielschichtige Charaktere, eine sich langsam entwickelnde Geschichte. Dazu spannend, so daß man das Buch am liebsten an einem Stück lesen möchte.Ich freue mich auf die weiteren Romane dieser Serie.

  20. Cover des Buches Stumme Geister (ISBN: 9783453430051)
    Charles Todd

    Stumme Geister

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die große Illusion (ISBN: 9783570554234)
    Eckart Conze

    Die große Illusion

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Zuzi1989
    Cover
    Wie ich das Cover gesehen habe, habe ich mich gefragt, was es damit auf sich hat. Warum stehen die alle so? All meine Fragen wurden durch dieses Werk beantwortet

    Meinung
    Dieses Buch wurde sehr gut ausgearbeitet. Das sieht man an dem Literaturverzeichnis am Ende, wo nennenswerte Namen darunter sind. Aber auch die Karte zu Beginn zog meine Aufmerksamkeit auf sich. 

    Im Buch geht es darum welche Hoffnungen und Wünsche sich alle auf den Vertrag von Versailles gesetzt haben und wie es dann schlussendlich geworden ist.

    Fazit
    Eine nicht sehr einfache Literatur, doch wenn man sich dafür interessiert, eine lesenswerte Lektüre
  22. Cover des Buches Seelen aus Stein (ISBN: 9783453873995)
    Charles Todd

    Seelen aus Stein

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel (ISBN: 9783959672436)
    Lesley Truffle

    Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Im Wäschekellers des Hotel du Barry, hängt ein Baby in einer Damenunterhose. Schnell sind sich die Angestellten einig, das Baby wird nicht in ein Waisenhaus abgeschoben. So landet es in einer Suppenterrine, gepolstert mit gestohlenen Nerzstolas, direkt beim Hoteleigentümer Daniel du Barry. Daniel verliebt sich in das kleine Mädchen und da er bald heiratet, adoptiert er sie kurzerhand. Doch es geschehen noch viele andere Merkwürdigkeiten unter dem Dach du Barry.

    Ich bin hin und weg von diesem Buch! Erzählt wird die Geschichte des Hoteliers Daniel du Barry und des Findelkindes Cat. Die Geschichte beginnt im Jahr 1919 mit dem Fund des Babys und endet als Cat erwachsen ist. Das Buch hat tolle Charaktere und die Storyline ist so spannend, dass ich nicht von dem Buch los kam. Bislang mein Lese-Highlight 2017 und es gute Chancen, diesen Platz bis zum Ende des Jahres zu verteidigen.
  24. Cover des Buches Dunkle Spuren (ISBN: 9783453431362)
    Charles Todd

    Dunkle Spuren

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden

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