Bücher mit dem Tag "1920er"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1920er" gekennzeichnet haben.

65 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.331)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Lucinda Riley lässt sich in dieser Geschichte von der Mythologie inspirieren und erzählt die Biografien von sieben Schwestern, die von Pa Salt aus unterschiedlichen Erdteilen adoptiert worden sind. Ich finde die Idee interessant und mir gefällt auch der Bezug zur Vergangenheit. Freilich ist viel vorhersehbar und es ist leicht zu lesen, aber ich habe mich gut unterhalten 

  2. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783649640950)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

    (1.219)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Cover:


    Die Schmuckausgabe des Romans Der große Gatsby aus dem Coppenrath Verlag ist bereits äußerlich ein echter Blickfang.

    Das Cover ist sehr aufwendig gestaltet. Es zeigt ein großes Eingangstor zu einer Stadt sowie ein Auto, das durch dieses Tor fährt. Die Gestaltung ist reich mit goldenen Elementen verziert, was sehr edel wirkt und hervorragend zu einer Schmuckausgabe passt. Auch der goldene Buchschnitt unterstreicht diesen luxuriösen Eindruck und macht das Buch zu einem besonderen Sammlerstück.



    Meine Meinung:


    Die Geschichte des großen Gatsby ist vielen bereits bekannt. Für mich war es jedoch das erste Mal, dass ich den Roman selbst gelesen habe. Grundsätzlich fand ich die Handlung interessant, vor allem weil sie in einigen Punkten anders ist, als ich es erwartet hatte – zum Beispiel beim Ende, beim Erzählstil oder bei bestimmten Entwicklungen der Handlung.

    Allerdings war ich auch ein wenig enttäuscht. Beim Lesen haben mich die teilweise sehr abrupten zeitlichen Sprünge etwas gestört. Manche Szenen wechseln recht plötzlich, wodurch es manchmal schwierig war, der Handlung sofort zu folgen. Erst gegen Ende des Romans wirkt die Erzählweise klarer und strukturierter. Um die Geschichte und die Zeitsprünge besser nachvollziehen zu können, kann ich die Verfilmung The Great Gatsby sehr empfehlen.

    Besonders begeistert hat mich jedoch die Gestaltung dieser speziellen Ausgabe. Die Illustrationen sind im Art déco-Stil gehalten, was perfekt zur Zeit passt, in der die Geschichte spielt. Dadurch entsteht eine sehr stimmige Atmosphäre.

    Außerdem enthält das Buch mehrere liebevoll gestaltete Beilagen. Dazu gehören unter anderem eine Einladung, eine Karte von New York sowie Cocktailrezepte und weitere kleine Extras. Diese Einlagen machen das Lesen noch immersiver und geben dem Buch eine besondere, fast interaktive Note. Im Anhang werden die einzelnen Beilagen außerdem kurz erklärt, was ich ebenfalls sehr interessant fand.


    Das Fazit:

    Auch wenn mich der Roman selbst durch die teilweise abrupten Zeitsprünge nicht vollständig überzeugen konnte, ist diese Schmuckausgabe ein echtes Highlight. Die hochwertige Gestaltung, der goldene Buchschnitt, die passenden Illustrationen im Art-Déco-Stil und die vielen kreativen Beilagen machen das Buch zu einem besonderen Erlebnis. Vor allem für Sammlerinnen und Sammler oder Fans des Romans ist diese Ausgabe eine wunderschöne Ergänzung im Bücherregal.


  3. Cover des Buches Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch (ISBN: 9783551317728)
    Joanne K. Rowling

    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

    (1.538)
    Aktuelle Rezension von: Buecherengel_

    Ich habe vor diesem Drehbuch das Orignaldrehbuch "Das verlorene Kind" gelesen und hatte da ehrlich gesagt auch wenig Hoffnung, dass es gut sein könnte. Es hatte mich aber überaus positiv überrascht.
    Dementsprechen enttäuscht war ich nun vom Drehbuch von "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind". Ich liebe den ersten Film, aber das Drehbuch liest sich eben genau so, wie ein Drehbuch. Und wo ich im Drehbuch "Das verlorene Kind" noch Spannung und mitfiebern erlebt habe, so habe ich mich bei diesem Drehbuch nun kaum durchringen können es fertig zu lesen. Das war wirklich Schade.
    Im Regal macht es sich aber unglaublich schön :-)

  4. Cover des Buches Diviners – Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423741118)
    Libba Bray

    Diviners – Aller Anfang ist böse

    (361)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, besonders das Setting hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. New York 1926 strahlt und zieht in seinen Bann.


    Besonders Evie sticht sofort heraus. Sie hat sich zu Hause fehl am Platz gefühlt. Bei ihrem Onkel kann sie endlich ihr Talent nutzen. Wobei dadurch natürlich die Gefahr immer näher rückt.


    Nicht zu vergessen: Sam, der Gelegenheitsdieb, der ihr viel zu nahekommt, hat mich in dieser Konstellation sehr fasziniert.


    Was soll ich sagen, sie sind gemeinsam eine tolle Einheit.


    Wo die Magie, das Konstrukt alles steigert, wird Jagd nach dem Täter spannungsgeladen.


    Sprich: die perfekte Mischung für (m)ein einnehmendes Lesevergnügen.


    Wo auch Humor und schlagfertige Austausche nicht fehlen dürfen.


    Ich kann euch sagen, ihr werdet verstrickt sein, es nicht aus der Hand legen und euch nach mehr sehnen.


    Das Buch verspricht ein spannungsgeladenes, fantasievolles Werk zu sein, bietet beeindruckende Charaktere, die sich einem sehr schnell ins Herz schleichen.


    Ich bleibe daher gut unterhalten und von der Stärke der Protas beflügelt zurück.


    Ein toller Einstieg in die Reihe, die viele Persönlichkeiten geboten hat, die hoffentlich bald ihr eigenes Werk erhalten.


  5. Cover des Buches Der nasse Fisch (Sonderausgabe Ein Buch für die Stadt Köln 2023) (ISBN: 9783492320399)
    Volker Kutscher

    Der nasse Fisch (Sonderausgabe Ein Buch für die Stadt Köln 2023)

    (454)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Das Cover passt gut und die Reihe mit Kommissar Gereon Rath von Volker kKuscher geht auch sehr fundiert auf die Zwischenkriegszeit ein. Die Kämpfe zwischen den politischen Parteien sowie alte Seilschaften werden sehr spannend beschrieben Gereon und Charlie verbinden gekonnt Berufliches und Privates 

  6. Cover des Buches Welch grausame Gnade (ISBN: 9783957612205)
    Chloe Gong

    Welch grausame Gnade

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Schuby233

    Chloe Gong entführt uns in ihrem Debütroman "Welch grausame Gnade" in das pulsierende Shanghai der 1920er Jahre und präsentiert eine bemerkenswerte Neuinterpretation des klassischen Shakespeare-Dramas "Romeo und Julia". Die Geschichte um die verfeindeten Gangsterfamilien Scarlet Gang und White Flowers wird durch die historische Kulisse und den Hauch von Mystery zu einem packenden Leseerlebnis.

    Die Autorin erschafft eine atmosphärisch dichte Welt, in der sich Politik, Bandenkriege und eine mysteriöse Krankheit zu einem fesselnden Gesamtbild vereinen. Besonders beeindruckend ist die Darstellung der Protagonistin Juliette Cai, die als starke, komplexe Figur überzeugt und die Geschichte maßgeblich trägt. Ihre komplizierte Beziehung zu Roma Montagov ist geprägt von Verrat und unausgesprochenen Gefühlen, was für eine konstante Spannung sorgt.

    Während die Haupthandlung durchgehend fesselnd ist, hätten die Rückblenden in die Vergangenheit etwas eleganter in die Geschichte eingewoben werden können. Diese kleinen Übergangsschwächen werden jedoch durch die sonst gelungene Erzählstruktur und die faszinierende Weltenbeschreibung mehr als ausgeglichen.

    Ein besonderes Highlight ist die detailreiche Darstellung Shanghais, die den Leser direkt in die brodelnde Atmosphäre der Stadt eintauchen lässt. Die Verbindung von historischen Elementen mit fantastischen Aspekten erschafft eine einzigartige Atmosphäre, die den Roman von anderen Adaptionen klassischer Literatur abhebt.

    "Welch grausame Gnade" ist ein vielversprechender Auftakt einer Reihe, die sowohl Fans des Originals als auch Neueinsteiger begeistern wird. Die Geschichte bietet genug Tiefe für mehrmaliges Lesen und macht definitiv Lust auf die Fortsetzung. Trotz kleiner Schwächen in der Struktur überzeugt der Roman durch seine innovative Interpretation und atmosphärische Dichte. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

  7. Cover des Buches Der stumme Tod (ISBN: 9783492316118)
    Volker Kutscher

    Der stumme Tod

    (241)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Im dritten Teil der Gereon Tath Serie befinden wir uns im Berlin 1930.Es scheint ganz harmlos mit einem Unfall im Terra Filmstudio zu beginnen. Dieser erweist sich als Mord und bleibt nicht der einzige. Auch politisch bleibt die Lage gespannt. 

    Diesmal erscheinen mir die Mordfälle und auch das Ausmaß der Zwistigkeiten zu stark und unrealistisch. Auch Gereon selbst hadert anzusehen mit seinen privaten Problemen 

  8. Cover des Buches Fantastic Beasts and Where to Find Them (ISBN: 9781338109061)
    Joanne K. Rowling

    Fantastic Beasts and Where to Find Them

    (127)
    Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich

    🪄

    𝘐 𝘥𝘰𝘯‘𝘵 𝘵𝘩𝘪𝘯𝘬 𝘐‘𝘮 𝘥𝘳𝘦𝘢𝘮𝘪𝘯𝘨. 

    𝘐 𝘢𝘪𝘯‘𝘵 𝘨𝘰𝘵 𝘵𝘩𝘦 𝘣𝘳𝘢𝘪𝘯𝘴 𝘵𝘰 𝘮𝘢𝘬𝘦 𝘵𝘩𝘪𝘴 𝘶𝘱.


    Explorer and Magizoologist Newt Scamander has just completed a round-the-globe trip in search of the most rare and unusual magical creatures. Arriving in New York, he intends his stay to be just a brief stopover. However, when Newt’s case is misplaced and some of his fantastic beasts escape into the city, it spells trouble for everyone.


    💭

    Gerade die Welt der Fantastischen Tierwesen gefällt mir besonders gut und ich liebe es mit meinem Lieblings-Huffelpuff in diese Welt abzutauchen.


    🧳

    Vor allem der magische Moment, in dem Jacob Newt in seinem Koffer folgt.

    Niffler, Bowtruckle, Mooncalf, Murtlap, Occamy, Thunderbird, Graphorn, Fwooper, Doxy, Glow Bug, Grindylow, Diricawl, Erumpent, Demiguise.

    All diese Wesen offenbart uns dieser erste Teil im New York 1926. Schon dieses Setting und die Bandbreite an Tierwesen machen es für mich so einzigartig.

    𝘕𝘦𝘸 𝘠𝘰𝘳𝘬 𝘪𝘴 𝘤𝘰𝘯𝘴𝘪𝘥𝘦𝘳𝘢𝘣𝘭𝘺 𝘮𝘰𝘳𝘦 𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳𝘦𝘴𝘵𝘪𝘯𝘨 𝘵𝘩𝘢𝘯 𝘐 𝘦𝘹𝘱𝘦𝘤𝘵𝘦𝘥.🗽


    Für mich sind Newt und Jacob das perfekte Duo aus Magier und No-Maj. 

    Die schüchterne, liebevolle und zugleich spezielle Art von Newt macht ihn außergewöhnlich.

    𝘐 𝘳𝘦𝘴𝘤𝘶𝘦, 𝘯𝘶𝘳𝘵𝘶𝘳𝘦 𝘢𝘯𝘥 𝘱𝘳𝘰𝘵𝘦𝘤𝘵 𝘵𝘩𝘦𝘮, 𝘢𝘯𝘥 𝘐‘𝘮 𝘨𝘦𝘯𝘵𝘭𝘺 𝘵𝘳𝘺𝘪𝘯𝘨 𝘵𝘰 𝘦𝘥𝘶𝘤𝘢𝘵𝘦 𝘮𝘺 𝘧𝘦𝘭𝘭𝘰𝘸 𝘸𝘪𝘻𝘢𝘳𝘥𝘴 𝘢𝘣𝘰𝘶𝘵 𝘵𝘩𝘦𝘮.

    🌱

    𝘗𝘪𝘤𝘬𝘦𝘵𝘵 𝘩𝘢𝘥 𝘢 𝘤𝘰𝘭𝘥. 𝘏𝘦 𝘯𝘦𝘦𝘥𝘦𝘥 𝘴𝘰𝘮𝘦 𝘣𝘰𝘥𝘺 𝘸𝘢𝘳𝘮𝘵𝘩.


    🧁

    Ich mag außerdem die Stelle, an der wir Jacob kennen lernen, der ja eigentlich nur eine Bäckerei eröffnen möchte, und er dann durch einen dummen Zufall in die Welt der Magie entführt wird. 

    𝘏𝘦𝘺, 𝘔𝘳 𝘌𝘯𝘨𝘭𝘪𝘴𝘩 𝘨𝘶𝘺! 𝘐 𝘵𝘩𝘪𝘯𝘬 𝘺𝘰𝘶𝘳 𝘦𝘨𝘨 𝘪𝘴 𝘩𝘢𝘵𝘤𝘩𝘪𝘯𝘨. 🥚

    Seine Tollpatschigkeit und die Weise, wie man das Staunen und die Faszination in seiner Mimik ablesen kann, machen ihn super sympathisch. 

    𝘖𝘩, 𝘯𝘰, 𝘺𝘦𝘢𝘩, 𝘯𝘰, 𝘺𝘦𝘢𝘩 𝘰𝘧 𝘤𝘰𝘶𝘳𝘴𝘦 𝘐 𝘩𝘢𝘷𝘦 ... 𝘐 𝘭𝘰𝘷𝘦 𝘩𝘰𝘶𝘴𝘦-𝘦𝘭𝘷𝘦𝘴. 𝘔𝘺 𝘶𝘯𝘤𝘭𝘦‘𝘴 𝘢 𝘩𝘰𝘶𝘴𝘦-𝘦𝘭𝘧.


    Unterteilt sind die Kapitel und Abschnitte von super schön illustrierten Tierwesen oder deren Pfotenabdrücke. 🐾

    Ich mag es sehr ein Screenplay zu lesen und dabei den Film im Kopf noch einmal abspielen zu lassen. Daher sind Screenplays für mich die Art Bücher, die ich tatsächlich erst nach dem Film lese. 🎬

     

    Für Fantastic Beasts Fans sicher ein Muss.

    Aber auch um die Begeisterung für das Lesen zu wecken sicher eine gute Idee und Empfehlung.

     

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  9. Cover des Buches Nacht über Soho (ISBN: 9783755805618)
    Kate Atkinson

    Nacht über Soho

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Yolande

    „Nacht über Soho“ war mein erstes Buch von Kate Atkinson – und leider hat es mich ziemlich enttäuscht. Die Geschichte spielt im London der 1920er Jahre, in einer Welt aus Clubs, Ganoven und schillernden Figuren. Das klang für mich nach einem spannenden, atmosphärischen Setting – tatsächlich blieb davon aber kaum etwas spürbar.

    Ich fand die Handlung recht zäh und musste mich immer wieder motivieren, weiterzulesen. Richtig fesselnd wurde es nie. Besonders irritierend war, dass oft Ereignisse vorweggenommen wurden, nur um dann ein paar Seiten später erneut geschildert zu werden – das wirkte auf mich verwirrend und unruhig.

    Mit den Figuren wurde ich ebenfalls nicht warm. Die meisten blieben blass oder überzeichnet – entweder völlig naiv oder berechnend. Nur Gwendolen hatte ein bisschen Tiefe, aber auch sie handelte oft nicht nachvollziehbar. Von der Atmosphäre der 20er Jahre, die ich mir so lebendig vorgestellt hatte, war leider kaum etwas zu spüren.

    Alles in allem: eine Geschichte voller Potenzial, aber ohne Seele. Ich hatte mir deutlich mehr erhofft.

  10. Cover des Buches Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre (ISBN: 9783328104063)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

    (164)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

    Autor*in: Maria Nikolai

    Erschienen in Deutschland: 2019

    Originaltitel: -

    Erschienen in -: -

    Übersetzer*in: - 

     

    Weitere Informationen: 

    Genre: Historisch, Hetero, Drama, Slice of Life

    Preis: € 10,00 [D] | € 10,30 [A]

    Seiten: 718

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-328-10406-3

    Verlag: Penguin Verlag

    Rezensionsexemplar: Nein

     

    Inhalt:

    Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur "Die Schokoladenvilla" nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzen Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht - und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ...

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Das hier ist der einzige Band der Reihe, das ich selbst besitze, sowohl Band 1 als auch 3 habe ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen. Genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich glaube, das Buch hier war bei den vielen Büchern dabei, die ich im Herbst 2023 geschenkt bekommen habe. Zumindest ist es meine größte Vermutung, auch, ich hab es mal irgendwo günstig kaufen können, da es sich um ein preisreduziertes Mängelexemplar handelt.

    Mal unabhängig davon habe ich ja vor kurzem den ersten Band gelesen und da er mir doch recht gut gefallen hat, wollte ich natürlich dann auch den zweiten Band lesen. Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich den Aufwand betrieben und mir die beiden anderen Bände aus der Bibliothek geholt habe. Klar, der Fokus liegt in diesem Buch auf Serafina, und nicht mehr wie im ersten Band auf Judith, dennoch gab es sehr viele Ereignisse, die im ersten Band passieren und auf diese baut der zweite Band auf, sprich, ich hätte sehr viele Wissenslücken gehabt. All das zu kennen, besonders die Geheimnisse, die auch noch im zweiten Band existieren, war dagegen erfrischend und hilfreich. Wie oft hatte ich beim Lesen das Gefühl, als hätte ich was verpasst, bis ich dann enttäuscht herausfand, dass es noch Bücher davor gibt? Zu oft, ganz ehrlich.

    Hier war wenigstens auf der Innenseite des Einbands gekennzeichnet, dass es sich hierbei um den zweiten Band handelt, ich wäre sonst echt böse auf die Nase gefallen.

    Btw, böse auf die Nase fallen, irgendwie bin ich das dann doch, was einfach daran liegt, dass hier viel zu viele Personen eine wichtige Rolle spielen, es damit viel zu viele POVs gibt und auch viel zu viele Handlungsstränge. Da gibt es Serafina, die neben ihrem finsteren Geheimnis auch mit Problemen in der Liebe zu kämpfen hat. Dazu sieht man auch die Perspektive einer Helferin von ihr. Außerdem auch von Anton und Karl, Viktoria und Hélène. Und natürlich ihre entsprechenden Subplots. So wird es besonders beim Liebeschaos ziemlich schnell unübersichtlich und ich wusste für eine kurze Zeit lang nicht mehr, wer jetzt nun auf wen steht oder nicht. Erst später wird mal Klartext gesprochen und es wird eine Lösung für alle Beteiligten gefunden. Es ist zwar ein bisschen zu glatt, zu schnell abgehandelt worden, aber ich bin recht froh, dass es bei dieser Sache keinen Verlierer gibt.

    Was mir auch ein bisschen zu schnell ging, war die Auflösung der beiden wichtigsten Storyteile. Beide Teile werden über den Verlauf der Geschichte langsam und geduldig aufgebaut, spielen natürlich die größten Rollen und nehmen dementsprechend viel Platz im Text ein. Wie das Ganze dann aber jeweils aufgelöst wird, ist dagegen irgendwie ungeduldig schnell, so abrupt. Als hätte die Autorin beim Schreiben gemerkt, dass es zu viele Seiten werden und ist dann in die Eisen gestiegen, um noch unter 800 Buchseiten zu bleiben. Ist jetzt natürlich nur eine haltlose Vermutung, aber so kommt es mir halt vor. Und das ist schade. Den einen oder anderen Showdown hätte dem Buch echt gut getan. So gibt es statt drei spannenden Stellen nur eine.

     

    Fazit:

    Ja, das Buch ist ein bisschen chaotisch und ich bin ehrlich, der eine oder andere Nebenstrang (oder der eine oder andere Charakter) weniger hätte dem Buch vielleicht gut getan. So musste ich mich oft geistig umorientieren, und überlegen, wer nochmal die Person war, das war nicht immer spaßig. Klar, ich hatte Spaß beim Lesen, aber nicht so sehr wie beim ersten Band. Trotzdem bin ich neugierig, wie der letzte Band der Reihe sein wird.

    Von mir bekommt das Buch drei Sterne, sorry, es hat mir leider nicht so gut gefallen wie der Vorgänger :/ 

  11. Cover des Buches Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1) (ISBN: 9783864931161)
    Corina Bomann

    Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)

    (278)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Die Geschichte über Sophia ist ein emotionaler und zugleich spannender Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Das Buch ließ sich sehr flüssig und schnell lesen – einmal angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen.


    Die Geschichte ist voller Gefühle, Höhen und Tiefen, und genau das macht ihren Reiz aus. Die Emotionen der Figuren sind intensiv und glaubwürdig dargestellt, sodass man richtig mit ihnen mitfiebert. Gleichzeitig bleibt die Handlung durchgehend spannend und sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.


    Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil von Corina Bomann. Er ist angenehm leicht, bildhaft und einfühlsam, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Die Autorin schafft es, historische Elemente und persönliche Schicksale harmonisch miteinander zu verbinden.


    Nach dem Ende von Sophias Hoffnung war für mich sofort klar, dass ich direkt mit dem zweiten Teil der Reihe weitermache. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und was Sophia noch erleben wird. Für alle, die emotionale, spannende und gut geschriebene Romane lieben, ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung. 📚✨

  12. Cover des Buches Der Mann, der nicht mitspielt (ISBN: 9783462052909)
    Christof Weigold

    Der Mann, der nicht mitspielt

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Katl2

    Ein erfolgloser Schauspieler ist in Hollywood keine Seltenheit. Hardy Engel ist nur einer von vielen. Sein Versuch, als Privatdetektiv über die Runden zu kommen, ist ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bis eines Tages eine attraktive, rothaarige Frau um eine Audienz bei ihm bittet. Und mit einem Schlag ändert sich im Leben von Hardy Engel alles. Seine Ermittlungen führen ihn hinter die Bühnen und Scheinwerferlichter von Hollywood zu den dunklen und verdorbenen Geheimnissen der Filmwelt. Schnell wird ihm klar, dass hier nichts so ist, wie es scheint und dass es manche Vorfälle gibt, die nie in das Licht der Öffentlichkeit geraten sollen. 

    Der Detektiv

    Hardys Wunsch, ein Komiker zu werden, ist nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und so beschießt er, sich seine Erfahrungen als Polizist zunutze zu machen und beschließt, Privatdetektiv zu werden, anfangs mit einer niedrigen Beschäftigungsrate. Ein unscheinbarer Auftrag ändert dann alles. Seine Hartnäckigkeit und sein Talent, stehts zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, stoßen den zynischen und sturköpfigen Hardy mitten hinein in die Welt des Filmes, wo es von Geheimnissen und Unwahrheiten nur so wimmelt. Doch für Hardy Engel ist klar, dass er letztendlich nur der Wahrheit dient. Und die will er finden, koste es was es wolle.

    Ein Platz, an dem Träume zur Wirklichkeit werden

    Hollywood – ein Platz voller Träume, berühmter Persönlichkeiten und ein Himmel auf Erden. Zumindest scheint es so. Christof Weigold malt ein anderes Bild von Hollywood. Drogen, Alkoholismus und sexuelle Vergnügungen stehen an der Tagesordnung der großen Stars. Die vermittelte Illusion existiert nicht, und doch kämpft die Filmbranche darum, eben jene Illusion aufrecht zu erhalten. Doch der Skandal, der durch den Tod von Virginia Rappe ausgelöst wird, lässt die Fassade bröckeln und ermöglicht den Medien einen Blick hinter die sorgsam verborgenen Kulissen. Die Aufregung ist groß. Zeitungen erkennen ihre Chance zu Massenabnahmen ihrer Schlagzeilen, die Filmproduzenten fürchten um ihren Ruf, Schauspieler und Produzenten haben Angst um ihre Karriere. Am Ende ist sich jeder selbst der nächste. Und, wie Hardy später klarstellt: Im Krieg und im Film ist die Wahrheit das erste Opfer.

    Fazit

    Ein spannungsgeladener, actionreicher Kriminalroman der 1920er Jahre. Unerwartete Richtungsänderungen und Entwicklungen machen die Handlung unberechenbar und sorgen für eine fesselndes Leseereignis. Hardy Engel ist ein symphytischer Ermittler, der sich seiner eigenen Schwächen und Fehler durchaus bewusst ist und mit seinem zynisch-ironischen Blick auf die übertriebene Welt um ihn herum, einen angenehmen Gegenpol zu den undurchsichtigen Persönlichkeiten des Buches bildet. Ich habe diesen Ausflug in die Goldenen Zwanziger genossen, jede einzelne Seite davon. Für Menschen, die verwickelte Handlungsstränge lieben, ein absolutes Muss. 

  13. Cover des Buches Die Tote von Charlottenburg (ISBN: 9783423213813)
    Susanne Goga

    Die Tote von Charlottenburg

    (54)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    Die Ärztin und Frauenrechtlerin Henriette Strauss verstirbt für ihre Familie völlig unerwartet. Sie war eigentlich immer gesund und fit. Ihr plötzlicher Tod verwirrt ihre Angehörigen. Leo wird darum gebeten, die Umstände ihres Todes näher zu untersuchen. Auch Clara Bleibtreu ist von dem Ableben der Ärztin erschüttert. Auf ihrer kleinen Sommerreise nach Hiddensee hatte sie die lebhafte Frau kennengelernt und wollte ihre Bekanntschaft eigentlich vertiefen.


    Dieser dritte Fall für Leo Wechsler fängt recht harmlos an, und zwar mit seinem Urlaub auf Hiddensee. Diese privaten Einblicke fand ich sehr schön. Ich finde es gut, wie sich die Beziehung von Clara und Leo im Laufe der Bücher entwickelt. Das Leben in diesem Jahr 1923 wird für die Bevölkerung immer schwieriger, auch für Leo und seine Familie wird es immer problematischer, den täglichen Bedarf an Lebensmitteln und anderen Dingen zu decken. Diese Ereignisse hat Susanne Goga gut und nachvollziehbar in ihre Handlung einfließen lassen.


    Die Ermittlungen im Fall von Henriette Strauss sind dann aber doch nicht ganz so einfach, aber Leo hat auch zunehmend mit den Umständen der Zeit zu kämpfen. Seine Kollegen machen es ihm dabei auch nicht immer leicht. Vor allem mit Kollege von Malchow wird es nicht unbedingt besser. Es gefällt mir gut zu lesen, wie Leo mit diesem Mann zurechtkommt. Die Standesunterschiede werden noch einmal anschaulich ausgearbeitet. Nur weil Malchow ein „von“ im Namen trägt, meint er, er wäre besser als alle anderen. Er wird wohl lernen müssen, dass dies hier nicht unbedingt zutrifft und auch er Erfolge in Ermittlungen vorweisen muss, um bei der Polizei zu bestehen. Es wird aber auch gut herausgearbeitet, dass oft nur Beziehung einem weiterhelfen.


    Der eigentliche Fall ist in diesem Teil allerdings relativ einfach zu durchschauen. Vielleicht nicht unbedingt, was den Tod der Frau betrifft, aber schon die Umstände ihrer Familie, aber auch das ist eine spannende Geschichte. Ich mag die Verflechtungen der Handlungsstränge, die dafür sorge tragen, dass sich die eigentliche Handlung entwickeln kann. Die Mischung aus Krimi und dem täglichen Leben gefällt mir gut.


    Fazit:


    Auch „Die Tote von Charlottenburg“ ist ein spannender Fall für Leo Wechsler. Susanne Goga versteht es, für angenehme Unterhaltung zu sorgen. Ihre Protagonisten wirken wie mitten aus dem Leben der 20-Jahre gegriffen. Ich mag diese Reihe und bin gespannt, wie sich das Leben für Leo und seine Familie weiterentwickeln wird und welche Morde er noch aufklären darf.


  14. Cover des Buches Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht (ISBN: 9783492314688)
    Jessica Fellowes

    Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

    (210)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Lange schon wollte ich den 1. Band der Mitford Schwestern lesen. Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und ist die Autorin doch eine Nichte des berühmten Autors von Downton Abbey. Der Einstieg ins Buch gelang leicht und wie man sich einen Roman um die Jahrhundertwende vorstellt. Es treffen zwei Welten aufeinander  - Louisa ein Arbeiterkind und Halbwaise und Nancy die älteste Tochter aus vornehmen Hause. Louisa wird Kindermädchen und Gesellschaftsdame und trotz aller Klassenunterschiede freunden sich beide Mädchen an. Als dann noch ein mysteriöser Mord passiert, fangen beide Mädchen mit den Ermittlungen an.

    Hier war dann ein leichter Spannungsfaktor, ansonsten plätscherte das Buch etwas vor sich hin. Es las sich gut, keine Frage, aber einige Figuren waren doch - meiner Meinung nach - nicht gut ausgearbeitet. Z. b. die Ladyschaft kam immer angenervt rüber und Lord Mitford wie ein dumme Tölpel. Irgendwie etwas platt. Auch Guy, der junge Polizist der ebenfalls ermittelt und ein Auge auf Louisa geworfen hatte kam mir ständig nervös vor und nicht wie ein Held, so wie er am Ende des Romanes dann beschrieben wird.

    An für sich ein gutes Buch für zwischendurch, es ist Band 1 der Reihe. In jedem Buch wird ein weiteres Kind der Mitford Geschwister beschrieben. Ich selbst werde kein weiteres Buch dieser Reihe lesen, dafür war mir das 1. Band jetzt einfach zu seicht.

  15. Cover des Buches Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor (ISBN: 9783846602188)
    Lauren Muñoz

    Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor

    (85)
    Aktuelle Rezension von: readingmakesmefeellike

    Wie war's?

    Mich hat das Cover sofort angezogen - ich liebe einfach Locked-Room Krimis der klassischen Art. 

    Hartgesottene Krimifans werden sich natürlich an einigen Faktoren stören. Darum ist es schon sinnvoll sich vor Augen zu halten, dass dieser hier ab 14 Jahren empfohlen ist. Sprich die Protagonisten sind Teenager (um die 18) und verhalten sich in vielen Situationen dementsprechend. Die Auflösung mag für einige vorhersehbar sein, aber die Reise dorthin ist gespickt mit allerlei Wendungen, Geheimnissen und Verdächtigungen.

    Ich hatte Freude am lesen und habe vor allem das Setting sehr genossen. Perfekt für einen gemütlichen, verregneten (am besten noch stürmischen) Abend.

     

    Was war besonders?

    Ich mochte die Darstellung des alten, etwas gruseligen Herrenhauses mit seiner ganz eigenen Geschichte sehr gerne.

     

    Reading Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor makes me feel like...

    ...ein cozy Krimi, der auch jüngere Leser auf den Geschmack des Genres bringen kann.

    Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar


  16. Cover des Buches Ex-Wife (ISBN: 9783949465284)
    Ursula Parrott

    Ex-Wife

    (102)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Das Buch fiel mir bei der Erscheinung auf, als Mareike Fallwickl was dazu auf Social Media geschrieben hat. Von ihr stammt auch das Vorwort, in dem auch explizit steht, dass „Ex-Wife“ kein feministisches Buch ist. Nun gut, dachte ich mir, aber das sind die von Männern ja oft auch nicht.

    Ja, Patty zeigt immer wieder Anzeichen von Solidarität, aber für mich überwiegt doch ihre despektierliche Art, wie sie über andere Frauen redet, über deren Äußeres oder ihr vermeintlich hohes „Alter“. Wie sie Feminist*innen abwertet, oder ihr seitenlanges Selbstmitleid, ob des Ex-Mannes, der sie verlassen hat. Neben der bei mir aufkommenden Langeweile ergab das weitere Probleme. Es ist ja nicht so, dass sie nicht auch das Recht hätte, trotz dessen Gewalttätigkeit rückfällig zu werden und wieder in seinem Bett zu landen. Mir fehlt aber die Reflexion darüber, dass das nicht „falsch“ ist, weil es mit Sex zu tun hat, sondern sie sich damit tatsächlich schadet, auch, wenn ich ihre Beweggründe verstehe. Held*innen müssen nicht sympathisch sein und in vielen Büchern von Männern sind die Frauen jetzt auch nicht feministischer, aber ich hätte die Protagonistin am liebsten das ganze Buch über immer wieder schütteln mögen.

    Sex kommt in diesem Buch zwar vor, aber so verschämt, dass hier eigentlich immer abgeblendet wird.

    Achtung, hier eine wichtige Content Note:

    Am ausführlichsten wird ausgerechnet eine Vergew*altigung geschildert, die auch noch unter Mithilfe eines zweiten Mannes geschieht, der sie dem Haupttäter ausliefert. Die ganze Situation ist so gruselig und beängstigend, weil es auch so geschildert wird, dass man erst gar nicht weiß, wie und wann sie sich aus der Situation befreien kann. Das hätte ich in einem „Unterhaltungsroman“ so gar nicht erwartet.

    Die Episode und der Umgang damit folgt für mich schon fast einem perfidem Muster: Vermeintlich bösen Mädchen passiert halt etwas Böses. Aha, die Erkenntnis stammt aus der Mottenkiste, die ich gerne zulassen würde.

    Achtung, hier erzähle ich das Ende:

    Dazu passt auch das melodramatisch letzte Drittel, in dem Patty dann fast zur Heiligen mutiert: Erst darf sie die Läuterung ihres Ex-Manns miterleben, der heute alles anders machen würde – sagt er, obwohl er sie nochmal ins Bett kriegen würde. Die Krone der Heiligkeit bekommt Patty, als die ihrem Geliebten mit dessen schwangeren Ehefrau schließlich – trotz des eigenen dadurch brechenden Herzens – wie eine Matrone organisiert. Und im narrativen Bogen findet sie dadurch dann doch noch wieder einen Ehemann.

    Halleluja. Eine Ex-Frau bleibt halt irgendwie doch unvollständig. 2,5 bis 3 Sterne, weil auch die mittelmäßige Bücher von Frauen wiederentdeckt werden sollten. Da ich kürzlich auch „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun gelesen habe, das etwa zur gleichen Zeit erschien – da finde ich viel klüger die Themen und die Zeit, dazu auch noch Klassismus und Feminismus thematisiert.

  17. Cover des Buches Der Traumpalast (ISBN: 9783596704071)
    Peter Prange

    Der Traumpalast

    (121)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Gut recherchierter Wälzer über die Gründung der UFA und die Firmenentwicklung vor dem Hintergrund der Geschichte.

    Peter Prange schildert wie die UFA als Propagandaschmiede des kaiserlichen Militärs 1917 gegründet und wie sie durch die ersten Jahre bis zum Tode von Reichspräsident Ebert gesteuert wird. Und trotzdem bildet dies nur die Rahmenhandlung für zum einen eine Liebesgeschichte zwischen Konstantin und Rahel, die meiner Meinung nach nicht überzeugt und zum anderen die Verstrickungen in die Finanzierung und Unterstützung nationaler Kräfte um die Weimarer Republik zu erledigen.

    Fazit:

    Mit Sicherheit nicht das beste Werk von Peter Prange. Manche Personen, Handlungsstränge erscheinen klischeehaft und sind tw. nicht wirklich notwendig. Der Schreibstil Pranges gleicht allerdings vieles wieder aus.

    Meiner Meinung nach ein durchaus lesenswerter Roman über eine turbulente, chaotische Zeit.

  18. Cover des Buches Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum (ISBN: 9783423220033)
    Helene Sommerfeld

    Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum

    (168)
    Aktuelle Rezension von: allegra

    Im Auftakt zur neuen Serie um die Polizeiärztin Magda Fuchs entführt uns das Autorenduo Helene Sommerfeld ins Berlin der beginnenden Zwanziger Jahre. Der Roman setzt zeitlich da ein, als die Trilogie um die Ärztin Ricarda Thomasius aufhört, im Jahr 1919. 

    Magda Fuchs verliert auf tragische Weise ihren geliebten Ehemann, Bertram.  Um in ihrer Trauer einen Neuanfang zu wagen, zieht sie aus dem ländlichen Hildesheim nach Berlin. Sie tritt eine Stelle als Polizeiärztin an, wo sie sich als Kinder- und Frauenärztin vorwiegend um die Gesundheit von straffälligen Frauen und Prostituierten, sowie Kinder, die in diesem Buch als Randfiguren eine große Rolle spielen.

    Neben Magda Fuchs lernen wir weitere Frauen kennen.  Auf der einen Seite, selbstbewusste, emanzipierte, berufstätige Frauen wie die Anwältin Ruth Jessen, die Journalistin Erika Hausner, die Fürsorgerin Ina Dietrich, aber auch junge Frauen, die noch auf der Such nach ihrer beruflichen Zukunft sind, wie die Handschuhverkäuferin Doris und Celia von Liebenau, deren größter Traum es ist, Medizin zu studieren. 

    In dem Roman gewinnt man auch Einblick in die Schattenseiten einer Großstadt in den Zwanziger Jahren. Besonders berührt hat mich das Schicksal von Kindern, mit denen sowohl Handel getrieben wird, als auch Missbrauch durch gewerbsmäßiges Betteln.

    Die Figuren in diesem Buch haben mich sehr überzeugt. Ich war sehr schnell mitten in der Handlung drin, und konnte mich teilweise auch mit den Figuren identifizieren. Sehr bald wird eine gewisse Spannung aufgebaut, die durch das ganze Buch hinweg gehalten wird.  Sprachlich fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen. Von der Abwechslung der Schauplätze und der Hauptfiguren kam es für mich nicht ganz an „Die Ärztin“, die Trilogie um Ricarda Thomasius, heran. 

    Von mir erhält dieser Roman 4 Sterne. 




  19. Cover des Buches Ragtime (ISBN: 9783462043198)
    E. L. Doctorow

    Ragtime

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde

    Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Einwanderer aus aller Herren Länder, die afroamerikanischen Nachfahren ehemaliger Sklaven und eine wohlhabende Oberschicht, die die ersteren beiden Gruppen nur mit scheinheiliger Faszination wahrnimmt – New York ist ein Schmelztiegel. Stellvertretend für die verschiedenen Bevölkerungsschichten lernen wir drei Familien kennen: eine wohlhabende weiße Familie, in New Rochelle ansässig, eine dreiköpfige jüdische Einwandererfamilie aus Osteuropa sowie Sarah, eine junge Schwarze, mit ihrem Neugeborenen und dessen Vater Coalhouse Walker, ein Ragtime-Pianist. Mehr oder weniger zufällig stellt das Schicksal eine Verbindung zwischen diesen Familien her.

    Der Roman des im letzten Jahr verstorbenen Autors E. L. Doctorow wird häufig zu den 100 besten englischsprachigen gezählt. Als historischer Roman mit dem Setting New York im frühen 20. Jahrhundert passt das Buch perfekt in mein Beuteschema und ich war sehr gespannt auf die Lektüre.

    Das Buch rechnet mit der Einstellung der höheren New Yorker Gesellschaft gegenüber schlechter Gestellten ab, so wird äußerst zynisch darauf verwiesen, dass Kinder ja von den Arbeitgebern keineswegs diskriminiert würden, nein, sie seien besonders beliebt als Arbeitskräfte. Gleichzeitig übte Armut eine Faszination auf die reiche Bevölkerungsschicht aus:

    ” At Palaces in New York and Chicago people gave poverty balls. Guests came dressed in rags and ate from tin platzes and drank from chipped mugs. Ballrooms were decorated to look like mines with beams, iron tracks and miner’s lamps …” (Seite 34)

    Das ist einfach ekelhaft und löst beim Leser eine starke emotionale Reaktion aus.

    Was mir außerdem gut gefiel war, dass Doctorow historische Figuren in seine Handlung einbindet, etwa die Schauspielerin Evelyn Nesbitt oder den Zauberkünstler Harry Houdini. Allerdings scheinen die Szenen, in denen diese historischen Persönlichkeiten auftreten, sehr episodenhaft und losgelöst vom Rest der Handlung, Wir erfahren etwas über sie und wie sie den Zeitgeist repräsentieren, doch dann verschwinden sie ohne Weiteres wieder von der Bildfläche. Doctorows fiktive Charaktere bleiben seltsam schemenhaft, das zeigt sich alleine schon daran, dass die meisten von ihnen nicht namentlich genannt werden, es gibt nur “Father”, “Mother”, “Mother’s younger brother” usw. Die Absicht dahinter ist wohl die Zeichnung dieser Charaktere als Stereotypen der damaligen Gesellschaft. Gleichzeitig bewirkt dies allerdings beim Leser, dass keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren hergestellt wird – ihr Schicksal bleibt gleichgültig. Einzig Coalhouse Walker sticht als Persönlichkeit heraus, anhand seiner Erlebnisse erfährt der Leser die fürchterliche Scheinheiligkeit der amerikanischen Gesellschaft gegenüber der schwarzen Bevölkerung, die doch eigentlich dieselben Rechte genießen sollte als die weiße. In der Praxis ist das nicht der Fall: Gerechtigkeit? Nicht für Schwarze. Interessant ist, dass Doctorow die Figur des Coalhouse und seines zum Scheitern verurteilten Kampfes für Gerechtigkeit an die Figur des Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist anlehnt, was sich schon an dem ähnlich klingenden Namen zeigt.

    Die ergreifende Geschichte von Coalhouse Walkers ist jedoch nur ein Teil des Buches und kann für mich trotz der bissigen Sozialkritik und des hohen Sprachniveaus nicht die fehlende emotionale Bindung zu den restlichen Charakteren und der übrigen Handlung des Buches wettmachen, weshalb ich dem Buch letztendlich 3,5 von 5 Sternen gebe.

  20. Cover des Buches Die Musik der verlorenen Kinder (ISBN: 9783746632728)
    Mary Morris

    Die Musik der verlorenen Kinder

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch
    Das Cover besticht durch die Fassade von Chicago. Ein Buch der leiseren Töne. Hektik wäre hier fehl am Platz. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Benny, Napoleon und Pearl. Benny ist der Sohn eines jüdischen Fabrikanten, der Mützen herstellt. Seit sein kleiner Bruder damals im Schneesturm starb und er sich schuldig an dessen Tod führt, ist das Klavierspiel seine einzige Leidenschaft. Hier kann er vergessen. Bei seinen Botengängen für seinen Vater kommt er auch in die nicht so zu empfehlenden Ecken der Stadt. Hier wird Jazz gespielt, was Benny total fasziniert und er eignet sich diesen Stil und diesem Swing an. Napoleon ist ein Waisenkind, er kam aus den Süden nach Chicago und spielt die Trompete wie ein junger Gott, er läßt sie schluchzen, jauchzen und Tierstimmen produzieren. Pearl verliert drei ihrer Brüder bei einem Schiffsunglück, mit den verbliebenen Brüdern und ihren beiden Schwestern betreibt sie eine Bar. In dem Buch erfahren wir, wie diese drei Personen zusammenkommen, lesen über ihr Schicksal, über ihr Leben. Jeder von den Dreien ist unglücklich, mit seinem Leben nicht zufrieden. Wir bekommen Einblick in die goldenen 20iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Hier werden fiktive Personen mit Al Capone, Benny Goodman, Duke Ellington, Louis Armstrong vermischt. Das Leben der einfachen Bevölkerung während der Prohibition ist ärmlich und sehr hart und es herrscht überall Arbeitslosigkeit. Und doch ist der Jazz immer und überall zu hören. Mary Morris führt uns in eine andere Welt, sie beschreibt die Wege von Benny derart plastisch, man fühlt sich selbst auf den Wegen in Chicago unterwegs. Mir hat dieses Buch einige Dinge nähergebracht, die ich so noch nicht gesehen habe.
  21. Cover des Buches Italienische Nächte (ISBN: 9783453358225)
    Katherine Webb

    Italienische Nächte

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich hatte eine sommerliche, leichte Liebesgeschichte erwartet. Gelesen habe ich jedoch eine sehr detaillierte Darstellung der süditalienischen Arbeiterklasse zwischen den Weltkriegen. Das alles wird verpackt in eine ziemlich spannende Geschichte um die junge und verheiratete Clare, die sich leidenschaftlich in einen kämpferischen jungen Italiener verliebt. Die Autorin schreibt sehr anschaulich, man merkt, dass sie Historikerin ist und folgt ihrer Darstellung der einzelnen Tage im tiefsten, von großer Armut geprägten Süditalien, gerne. Die Darstellung der Charaktere sind jedoch teilweise sehr hölzern und zum Schluss wartet das Buch mit einer sehr abstrusen Geschichte auf, wie um es unbedingt zu Ende zu bringen. Das fand ich persönlich sehr schade, denn trotz der unvermuteten Ernsthaftigkeit habe ich es gerne gelesen, bleibe jedoch zum Schuss etwas verärgert ob der unpassenden Auflösung  zurück. 

  22. Cover des Buches Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz (ISBN: 9783423220118)
    Helene Sommerfeld

    Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz

    (112)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Berlin, 1924: Nachdem eine tote Millionärin aus einem Kanal gefischt wurde, machen sich Polizeiärztin Magda und Kommissar Kuno Mehring mächtige Leute zu Feinden. Währenddessen kämpft Medizinstudentin Celia um ihre Ehe mit dem reichen Erben Edgar Hinnes. Die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter könnte der Höhepunkt ihrer Liebe sein, stattdessen sieht Celia ihren Ehemann immer seltener. In beiden Angelegenheiten ist Anwältin Ruth Jessen verstrickt, deren Eheverträge vielleicht für viele Situationen vorsorgen können, aber nicht für jede ...

    Fazit: Der finale Band der "Polizeiärztin Magda Fuchs"-Trilogie hat mich trotz einer Pause zwischen den Bänden sofort zurück ins Berlin der 1920er katapultiert - und damit direkt zu den Figuren! Zu allen hatte ich immer noch eine Verbindung und habe mit ihnen gebangt und gelacht. Vor allem Celia hatte in diesem finalen Band mein Herz, aber auch Magda ist nach wie vor eine großartige Frau. Ich bewundere zutiefst, wie es dem Autoren-Duo gelungen ist, so viele verschiedene starke Frauenfiguren zu porträtieren, die doch auf ihre Art zusammenhalten. Es ist mir schwer gefallen, von dieser großartigen Reihe Abschied zu nehmen, aber zum Glück gibt es ja noch mehr Bücher aus der Feder von Helene Sommerfeld!

    Empfehlung: Nach Band 1 und 2 ist der finale Band der Reihe ein Muss!

  23. Cover des Buches Revolution der Träume (ISBN: 9783832166427)
    Andreas Izquierdo

    Revolution der Träume

    (172)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Eine ebenso kraftvolle wie einfühlsame Fortsetzung des ersten Bandes – ein Roman, der zeigt, wie gefährlich es sein kann, zu träumen. Und wie lebensnotwendig.

    In der Enge der 1950er-Jahre, in einem Nachkriegsstaat, der seine Bürger mit einem dichten Netz aus Überwachung, Ideologie und Verrat umgarnt, kämpfen drei junge Menschen um ihr innerstes Recht: das auf Freiheit.

    Carl sucht sie im Denken – in Gedanken, die nicht kontrolliert, nicht gelenkt, nicht gleichgeschaltet sind. Doch Freiheit im Kopf bedeutet nicht automatisch Freiheit im Leben.
    Artur, klug und ehrgeizig, wählt zunächst den Weg der Anpassung. Doch je weiter er geht, desto deutlicher spürt er die Brüche – und fragt sich, wie viel Selbstverrat ein Mensch ertragen kann.
    Und Isi – rebellisch, unerschrocken, voller Feuer. Für sie ist Wahrheit kein Ideal, sondern eine Notwendigkeit. Sie stellt sich gegen das System – wissend, was es kosten kann.

    Andreas Izquierdo erzählt diese Geschichte mit großer Empathie, feiner psychologischer Tiefe und einer Sprache, die nachhallt. Ein Roman über Freundschaft, Mut und den leisen Widerstand des Geistes gegen die Macht.

  24. Cover des Buches Das Schloss in den Wolken (ISBN: 9783551560148)
    Lucy Maud Montgomery

    Das Schloss in den Wolken

    (68)
    Aktuelle Rezension von: SandrinaSommer

    Meinung: Das Schloss in den Wolken fiel mir bereits in den Vorschauen im Frühjahr auf und landete direkt auf meiner Wunschliste. Ein Fehler war dies keineswegs.

    Valancy plagt das Leben. Sie ist 29 Jahre alt, hatte noch nie einen Verehrer, geschweige denn einen Ehemann und lebt mit ihrer Mutter in Deerwood. Die gesellschaftlichen Formen müssen gewahrt werden und Valancy gilt alt alte Jungfer, die in ihren Tagträumen von blauen Schloss versinkt. Erst nach einer schrecklichen Nachricht will sie ihr Leben ändern und die Regeln brechen. Valancy sucht sich eine Anstellung, verliebt sich und ihre Familie ist nach wie vor schockiert.

    Ich war der Meinung, dies sei ein neues Buch und auch im Original erst frisch erscheinen. Auf die Autorin habe ich erst gar nicht so geachtet, sodass mir erst kurz vor dem Lesen auffiel, dass es sich hierbei um die Autorin von Anne auf Green Gables handelt. Das Schloss in den Wolken erschien im Original schon 1926, im Deutschen ist es die Erstveröffentlichung. Daraus lässt sich schließen, dass das Buch sehr realitätsnah und atmosphärisch ist. Man fühlt sofort mit Valancy mit, auf der ein großer gesellschaftlicher Druck liegt und befreit sich mit ihr aus den Fängen ihrer Familie.

    Die Handlung weiß sofort zu fesseln und den Lesen in seinen Bann zu reißen. Innerhalb eines Tages habe ich die Geschichte verschlungen. Valancy löst einen kleinen Skandal aus und selbst zur heutigen Zeit wäre ihr Handeln, zumindest Teile davon, nicht gerne gesehen. Schade eigentlich, denn leben wir nicht in einer Zeit, in der man denken und sagen und handeln kann, wie man möchte ?

    Die Charaktere werden schön beschrieben und gerade Valancy kann man auf Anhieb verstehen, ebenso wie ihre Entwicklung nachvollziehen. Schade fand ich, dass Cissy keine größere Rolle bekommen hat.

    Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch eine Augenweide und wird sich bei mir im Regal sicher gut machen. Danke an den Verlag für die Übesetzung. Ich bin entzückt !!

    Fazit: Innerlich, wie auch äußerlich, wurde das Buch meinen Erwartungen gerecht und lässt sich wunderbar lesen und lieben.

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