Bücher mit dem Tag "1971"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1971" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Der Goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der Goldene Handschuh

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Porpetinas_fantastische_Buecher

    Vorwort:

    Ich bin wirklich niemand, der ein Buch sofort verurteilt und meine Meinung bilde ich mir erst am Schluss. Ich wäge ab, analysiere meine Gedanken und Gefühle während des Lesens und wie ich mich am Ende gefühlt habe. Und selbst dann ist es manchmal einfach nur schwierig. "Der goldene Handschuh" ist mein Flop des Jahres und vielleicht hätte ich auf meine innere Stimme hören sollen, die mich vor meiner Neugier warnte. Aber ich fand den Film so klasse gemacht; spannend, interessant; trotz der Brutalität und dem subtilen Ekel. Ich hätte mal auf sie hören sollen....

    Inhalt:

    Uff...selbst nachdem ich eine Weile nachgedacht habe, fällt es mir irgendwie schwer, meine Gedanken und Gefühle kompakt niederzutippen. Das Buch ist mit seinen 252 Seiten eher etwas, woran ich nicht lange sitze...egal ob es etwas Leichtes oder Schweres ist, aber die Geschichte zog sich teils so krasss hin, dass ich mitunter nur 50 Seiten am Tag schaffte. 

    Dabei fand ich es anfangs fand noch ganz gut. Der "Goldene Handschuh" und seine Bewohner sind eine bunte Truppe mit verschiedenen Schicksalen, Eigenarten und Problemen, die ich interessant fand. Zwar gab es nach kurzer Zeit die erste befremdliche Szene, die mich vor allem wegen dem Stil des Autors eher abstoß, aber es fesselte. 

    Doch nach guten hundert Seiten folgte die langsame Ernüchterung. Anstatt eine wirklich interessante Studie über einen bekannten Frauenmörder und seinen Weg zu verfassen, langweilte Strunk mit eher belanglosen Nebengeschichten und schaffte es einfach nicht, mich irgendwie zu fesseln und emotional mitzunehmen. Wo der Film einen bannt, suchte ich beim Buch vergebens danach.

    Es wurden einfach zu viele Dinge erzählt, die in meinen Augen nicht Not getan hätten. Ich finde es durchaus gut, dass es nicht in Splatter ausgeartet ist, aber man hätte doch mehr auf die Morde und die einhergehende psychische Veränderung eingehen können, die ich so nicht nachvollziehen konnte. Es wurde etwas über seinen Zustand erzählt und gut war...

    Die einzigste Sache, die mir gut gefiel, war das Postskriptum, wo die letzten Lebensjahre von Honka prägnant erzählt werden...

    Schreibstil & Figuren:

    Ich habe es wirklich versucht, aber ich empfinde den Stil von Strunk einfach nur als grausig. Vielleicht bin ich der falsche Leser für ihn gewesen, aber das ging gar nicht. Jegliche spannenden oder interessanten Momente wurden dann gleich wieder von der Langeweile gekillt und vor allem die vielen kurzen und abgehackten Sätze nervten mich. Vulgär, eklig, schräg. Mag sein, dass man so miteinander da sprach, aber für mich war es schlicht too much....

    Bei manchen Figuren fragte ich mich, warum sie überhaupt im Buch erschienen. Entweder waren sie wirklich nur am Rande wichtig oder erfüllten keine Funktion. Ich hatte das Gefühl, dass ihre Passagen nur als Seitenfüller dienten. Honka selbst ist durchaus eine interessante Person, deren Verderb mir hier aber nur oberflächlich und zu kurz beschrieben wurde.

    Fazit:

    Ich ging mit den falschen Erwartungen ran und weiß es jetzt besser. Strunks emotionsloser, langweiliger und teils vulgärer Stil ist nichts für mich und es wird auch bei diesem Versuch bleiben....was "Der goldene Handschuh" angeht: Da bleibe ich liebe beim Film, denn der ist dank der klasse Schauspieler und dem Setting echt interessant und spannend....was ich über das Buch leider nicht sagen kann. Von mit gibt es nur:

    1 von 5 Sterne

  2. Cover des Buches Nachtschicht (ISBN: B009WC8GW6)
    Stephen King

    Nachtschicht

     (378)
    Aktuelle Rezension von: collection_of_stories

    „Nachtschicht“ – Stephen King

     

    Eine Anthologie zu keinem bestimmten Thema, einfach „nur“ heftige Kurzgeschichten von Stephen King, über mörderische Wäschetrockner, selbstständige Rasenmäher, Lastwagen, die die Weltherrschaft übernehme, was in verlassenen, stinkenden klein Städtchen passiert und einiges geniales mehr.

     

    Die Geschichten sind wie zu erwarten ganz in Stephen Kings Stil verfasst, nicht nur inhaltlich. Beschreibungen waren grauenvoll realistisch und ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, alles mitzuerleben. Eben ein typisches King Buch, wenn man mal von der Länge der enthaltenen Geschichten absieht.

     

    Eine konkrete Bewertung fällt mir bei einem Buch,, das aus so vielen Geschichten besteht, eher schwer. Einige >Short Shocker< waren einfach nur genial, andere haben mir weniger gut gefallen, aber am Ende haben die sehr guten definitiv überwogen!

     

    Das Buch habe ich aus der umfangreichen King-Sammlung von meinem Papa auf dem Speicher. Habt ihr auch noch Bücher von Verwandten, Eltern oder Geschwistern, die vielleicht auch schon ein wenig älter sind, die ihr lest, oder lieber die neuesten Neuerscheinungen?

     

     

  3. Cover des Buches Der Schakal (ISBN: 9783492231251)
    Frederick Forsyth

    Der Schakal

     (121)
    Aktuelle Rezension von: BeaMilana
    Die Story dieses weltberühmten Thrillers dürfte den meisten durch die Verfilmungen bekannt sein. Die französische Untergundorgansiation OAS engagiert einen eiskalten Auftragskiller, um den verhassten Präsidenten Charles de Gaulle endlich aus dem Weg zu räumen. Der Leser wird nicht nur Zeuge eines atemberaubenden Kopf an Kopf Rennens zwischen dem  Schakal und seinem Jäger, Kommissar Claude Lebel, sondern erfährt auch authentische Hintergrundinformationen zur Arbeit europäischer Geheimdienstorgansiationen und den politischen Gegnern Frankreichs im Kontext der Historie.

    Auch wenn die Sprache manchmal etwas umständlich und gestelzt klingt, beeindruckt die Story durch Glaubwürdigkeit, Detailgenauigkeit und ein hohes Erzähltempo, das nie durchhängt.

    Aufgrund eines ersten Exposés wurde Forsyths Erstlingsroman von zwanzig Verlegern abgelehnt, weil er von einem Attentat an dem höchsten französischen Politiker handelte, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Als er jedoch den fertigen Roman vorlegte, brachte er es fertig, den Leser permanent in einem Zustand negativer Spannung zu halten, und wurde ein Millionenbestseller. Zu Recht: DER SCHAKAL ist ein handwerklich erstklassiger Pageturner – es lohnt sich ihn zu lesen!
  4. Cover des Buches Die Weltenzerstörer (ISBN: 9783955305901)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Weltenzerstörer

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Popanne
    Micht ich nich so.
  5. Cover des Buches Im Herzen des Vulkans (ISBN: 9783453305250)
    Tanith Lee

    Im Herzen des Vulkans

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Sie wacht im Innern eines Vulkans auf und weiß nicht wer sie ist. Am Anfang wird sie als Göttin verehrt, dann ist sie eine Sklavin. Rauhe unerwartete Fantasy erster Teil des Birthgrave Zyklus für den sie für den Nebula Award nominiert wurde. Für meinen Geschmack etwas zu rauh und ernst.
  6. Cover des Buches Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (ISBN: 9783492272315)
    Dai Sijie

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

     (402)
    Aktuelle Rezension von: bineira

    BALZAC UND DIE KLEINE CHINESISCHE SCHNEIDERIN


    von Dai Sijie


    Dieses bemerkenswerte kleine Buch ist 2002 auf Deutsch erschienen. Die Originalsprache ist französisch.


    Zum Autor schreibt der Piper Verlag:


    Dai Sijie, geboren 1954 in der Provinz Fujian in China, wurde von 1971  bis 1974 im Zuge der kulturellen Umerziehung in ein Bergdorf geschickt.  Nach Maos Tod studierte er Kunstgeschichte und emigrierte 1984 nach  Paris. „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“, sein erster  Roman, wurde ein großer internationaler Erfolg und in einer  französisch-chinesischen Produktion erfolgreich verfilmt.


    Zum Inhalt:


    China, Anfang der 1970er Jahre: Während der Kulturrevolution werden zwei siebzehnjährige Gymnasiasten zur kulturellen Umerziehung in ein einsames Bergdorf geschickt. Ihre Eltern sind Ärzte und damit plötzlich Volksfeinde. Die Jungs sollen von den armen Bauern den richtigen Kommunismus lernen. Untergebracht werden sie in einem Schweinestall außerhalb des Dorfes; sie werden verhört, gedemütigt und müssen schwerste Arbeit in einem Bergwerk und auf den Reisfeldern leisten. 


    Durch einen raffinierten Handel mit einem anderen Verschleppten gelangen sie an einen Koffer voller verbotener westlicher Bücher, die sie von nun an heimlich lesen. Diese geistige Nahrung rettet den jungen Leuten buchstäblich das Leben. Vor allem Balzacs "Vater Goriot" hinterlässt großen Eindruck bei ihnen. Durch ihn lernen sie auch die bezaubernde kleine Schneiderin aus dem Nachbardorf kennen und verlieben sich beide in sie. Doch das ist natürlich ebenfalls strengstens verboten...


    Mein Leseeindruck:


    Der Autor schreibt leichtfüßig und ironisch über ein schweres Thema, wobei ihm sicher seine eigene Erfahrung zugute kam. Mit einfachen Worten zeichnet er wunderbar bildhaft die zu Herzen gehende Geschichte der beiden Jungen. Das Buch ist aber vor allem eine Liebeserklärung an die Literatur, und das hat mich mit dem zum Teil verstörenden Inhalt wieder etwas versöhnt. Ich kann es aufrichtig zum Lesen empfehlen.

  7. Cover des Buches Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (ISBN: 9783886987320)
    Dai Sijie

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

     (6)
    Aktuelle Rezension von: black_horse
    China Anfang der 70er Jahre. Zwei junge Burschen werden zur "Umerziehung" in die Provinz verbannt. Ihre gebildeten Eltern waren dem Regime nicht genehm und so sollten die Beiden in dörflicher Umgebung bei schwerer Arbeit "bekehrt" werden.

    Doch als sie entdecken, dass ein Bekannter einen Koffer voll mit europäischer Literatur besitzt, möchten sie unbedingt an den Inhalt herankommen, denn ein Werk von Balzac hatte sie sehr beeindruckt und sie wollten die Bücher  benutzen, um ihre kleine Schneiderin zu gewinnen.

    Ein ungewöhnliches Buch mit einer interessanten Geschichte, die mich in ganz unbekanntes Terrain entführt hat. Unglaublich, welche Organisationsstrukturen im Land dafür sorgten, dass junge Menschen indoktriniert werden. Trotzdem hört sich das Buch leicht, denn die Beiden bewahren sich ihre Unbeschwertheit der Jugend und auch sie kreisen um Themen, die alle jungen Menschen bewegen.

    Das Buch ist angenehm gelesen und eröffnet eine spannende fremde Welt. Ich empfehle es gerne weiter!
  8. Cover des Buches Der Mann auf dem Kliff (ISBN: 9783426010426)
    Jürgen Thorwald

    Der Mann auf dem Kliff

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Vazkor (ISBN: 9783453305502)
    Tanith Lee

    Vazkor

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Das zweite etwas schwächere Buch des Birthgrave Zyklus handelt von ihrem Stiefsohn Tuvek. Diesen Band könnte man sich auch theoretisch sparen und gleich auf den dritten Band gehen. Ein Buch wie das erste über das sich Kennenlernen und das Verstehen wer man ist.
  10. Cover des Buches Wenn Du am Spieltag beerdigt wirst, kann ich leider nicht kommen (ISBN: 9783462306620)
    Christoph Biermann

    Wenn Du am Spieltag beerdigt wirst, kann ich leider nicht kommen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Recht durchschnittliche Geschichten rund um den Fußball zwischen DDR-Fußball und Offenbacher FC. Da hat man von Biermann schon Besseres gelesen.
  11. Cover des Buches Reisen mit mir und einem Anderen (ISBN: 9783596907045)
    Martha Gellhorn

    Reisen mit mir und einem Anderen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Clari
    Als Reisen noch Abenteuer versprachen. Martha Gellhorn war Kriegsberichtserstatterin und zu ihrer Zeit eine bekannte Schriftstellerin. Sie wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in St.Louis geboren. Abenteuerlustig, gewitzt und ein wenig exzentrisch wie so viele ihresgleichen aus den „Roaring Twenties“ führte sie ein aufregendes Leben, das sie in die wichtigsten Kriegs- und Krisengebiete Mitte des letzten Jahrhunderts führte. Sie nennt ihre Reisen auch „Höllenfahrten,“ und das waren sie wohl auch. Von 1940 -1945 war sie mit dem ebenso das Reiseabenteuer suchenden Ernest Hemingway verheiratet, dessen erste Frau ebenfalls aus St.Louis/ USA( s. „Madame Hemingway“) stammte. 1941 reiste Martha Gellhorn nach China. Die zivilisationsverwöhnte Frau konnte dem Dreck, den Menschenmassen und der Fremdartigkeit dieser fernen Welt kaum standhalten. Ihren Begleiter nennt sie „UB“, was für unwilligen Begleiter steht. Unter diesem Namen verbirgt sich ihr Mann E. Hemingway, der ihr mit großer Geduld zur Seite stand. Ihre Launen und Verzweiflungen in dem völkerreichen Staat sind eine wahre Zumutung. Doch unermüdlich sucht Martha Gellhorn den Reiz des Neuen, der sie durch das Riesenreich der Chinesen führt. Vom Krieg zwischen Japan und China berichtet sie dem Chefredakteur der Zeitschrift „Collier,“ den sie als charmant und liebenswürdig beschreibt. Man folgt der Autorin auf ihren Reisen, erleidet mit ihr die Unbilden und kann sich dem Charme der schmissig geschriebenen Erzählungen nicht entziehen. Immer neue Kriegsgebiete gilt es zu erkunden und ihre Erzählweise ist eruptiv, ehrlich und vermittelt hautnah ihre schmerzhaften Erfahrungen. Sie fühlt sich verführt, immer neue Abenteuer zu suchen. Naturschönheiten kann sie mit großem Entzücken beschreiben und gibt doch zugleich ihrer Verzweiflung über die kargen und entbehrungsreichen Unterkünfte Ausdruck. In einem Nachwort von Sigrid Löffler hört man, wie sehr sie die Natur genoss, sofern sie noch unbeleckt vom Tourismus Einsamkeit und Stille bot. Wer Ruhe und Zeit hat, wird sich mit Martha Gellhorn auf die Reise begeben und erstaunt sein, was man alles bei der Lektüre durch ihre Augen erlebt. Dem Dörlemann Verlag ist es zu verdanken, dass wieder einmal ein schon fast vergessenes Werk, das zum ersten Mal 1978 erschienen ist, neu entdeckt werden kann.
  12. Cover des Buches Universal Soldier. Der Roman zum Film. (ISBN: B00CNNQ574)
    Robert Tine

    Universal Soldier. Der Roman zum Film.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zu dem ganz okayen Actionfilm, das Mr. Tine einfach vom Fernseher abgeschrieben hat: Devereux und Scott geraten 1971 in Vietnam aneinander, nachdem Scott ein ganzes Dorf abgeschlachtet hat und sich aus den Ohren der Opfer und der toten GIs eine Halskette gebastelt hat(!). Beide sterben bei der darauf folgenden Auseinandersetzung, und erleben eine fast biblische Wiederauferstehung in den 90ern als gefühlslose Kampfmaschinen, aber in ihnen schlummert noch irgendwo die Erinnerung. Keine Literatur, nur die Wiedergabe des Drehbuchs.
  13. Cover des Buches Dead Zone – Das Attentat (ISBN: 9783641206130)
    Stephen King

    Dead Zone – Das Attentat

     (355)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    John Smith stehen alle Türen des Lebens offen. Der junge, humorvolle und dabei bescheidene Lehrer ist beliebt bei seinen Schülern und lernt seine hübsche Kollegin Sarah gerade näher kennen, als das Schicksal erbarmungslos zuschlägt. Durch einen Autounfall wird er schwer verletzt und liegt beinahe 5 Jahre im Koma. Als er dann wider Erwarten erwacht, steht ihm eine lange und schmerzhafte Re­kon­va­les­zenz mit zahlreichen Operationen bevor. Die physische aber auch psychische Belastung ist enorm. Seine Mutter hat sich in der Zwischenzeit in religiösen Fanatismus geflüchtet, Sarah ist mit einem anderen Mann verheiratet und Mutter eines Kindes. Außerdem ist da noch diese seltsame Begabung, die Johnny befähigt, Dinge vorherzusehen, sobald er jemanden oder etwas berührt. Mehr Fluch als Segen für ihn aber definitiv eine Fähigkeit, die er nicht ignorieren kann. Als er bei einer Wahlveranstaltung die Hand eines aufstrebenden Politikers schüttelt, hat er eine schreckliche Vision und Johnny weiß, dass er der Einzige ist, der diese Zukunft ändern kann.

    Was für eine Geschichte! Ich bin förmlich durch die fast 600 Seiten geflogen, war total gefesselt und völlig gebannt. Neben »Der Anschlag« dürfte dies wohl meiner Meinung nach eines der besten, umfangreicheren Werke Kings sein, die ganz ohne Horror im klassischen Sinn auskommen. Es gibt durchaus düstere und auch blutige Szenen, jedoch sind sie nur ganz vereinzelt zu finden.

    King nimmt sich viel Zeit, seine Figuren aufzubauen, was zu keiner Zeit langweilig ist – im Gegenteil. Johnny ist trotz seines Allerweltnamens alles andere als gewöhnlich, er ist unglaublich greifbar und differenziert dargestellt. Seine Persönlichkeitsentwicklung im Verlauf der Handlung ist nicht nur faszinierend, sondern auch authentisch. Einmal mehr ist es das Leben selbst, das King hier absolut realistisch schildert. Indem ein gewöhnlicher Mensch eine außergewöhnliche Gabe erhält, steht er vor der Entscheidung, was er damit anfangen will und kann. Es macht ihn zu jemand Besonderen aber eben auch zu einem Außenstehenden. So jemand ist meist allein mit dieser immens großen Verantwortung. Und so geht es auch Johnny, was ihn zu einer überaus tragischen Figur macht, mit der man intensiv mitfühlen kann. Aber auch seine Eltern, Sarah und selbst Stillson, der Antagonist, sind interessante Charaktere, die ich sehr gern begleitet habe.

    Die Geschichte selbst ist unfassbar spannend, auch wenn sie oft ruhig erzählt wird. King schafft stets eine tolle Atmosphäre, lässt temporeiche Szenen die Ruhe immer wieder durchbrechen und hält bis zuletzt das Spannungslevel hoch. Ich musste mich oft bremsen, um nicht zu schnell zu lesen.

    Fazit

    Für mich eine durchweg großartige Story, an der ich absolut nichts auszusetzen habe und die ich auch und besonders Lesern ans Herz legen kann, die mit zu viel Horror und Blutvergießen nichts anfangen können. Ein wunderbar erzählter Roman mit viel Spannung, dezenten phantastischen Einschlägen, einer großen Portion Menschlichkeit und etlichen Gänsehautmomenten, den ich so schnell nicht vergessen werde.

  14. Cover des Buches Unsere Hälfte des Himmels (ISBN: 9783426519011)
    Clarissa Linden

    Unsere Hälfte des Himmels

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Nil
    Mit großer Vorfreude habe ich den Roman Unsere Hälfte des Himmels von Clarissa Linden zur Hand genommen und angefangen zu lesen. Große Themen beinhaltet der Roman: die Emanzipation, die Veränderungen von den 20er Jahren hin zum Nationalsozialismus und die Rolle der Frauen beim Fliegen. VIelleicht wollte der Roman zu viel und hat sich dann in einer recht einfachen Familiengeschichte zerlaufe und das auf mehr als 300 Seiten.

    Der Roman hat zwei Handlungsstränge, zum einen die Geschichte von Liselotte im Jahr 1971 und die ihrer eigenen Mutter im Jahr 1935. Die Tochter beginnt das Leben der Mutter zu recherchieren als diese im Koma im Krankenhaus landet. Und ganz nebenbei befreit sie sich von den Fängen des eigenen Lebens.

    Mir persönlich war die Geschichte zu einfach mit vielen Wiederholungen, wenig Reflektion und Tiefe. Da hätte ich mehr erwartet.
  15. Cover des Buches The Great American Novel (ISBN: 9783499223112)
    Philip Roth

    The Great American Novel

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Lev
    Eigentlich gibt es nur ein Tag zu diesem Buch: "baseball". oder "baseball, baseball, baseball". Denn auch wenn der Titel die Suche nach dem großen amerikanischen Roman vermuten lässt und Word "smitty" Smith davon träumt, eben diesen zu schreiben, er ist eben auch Sportjournalist und als solcher setzt er sich im Detail mit der dritten amerikanischen baseball-liga, der Patriot League und ihrer Geschichte auseinander. Diese Liga, die besonders zur Zeit des zweiten Weltkriegs eine wechselvolle Geschichte hatte wurde 1944 zerschlagen, nachdem eine Reihe ihrer Mitglieder als kommunistische Spione oder Sympathisanten enttarnt wurden. Im Zentrum stand dabei die erfolgloseste mannschaft der Liga, die ruppert mundys und ihre spieler und ihre Trainer. Soweit der (fiktive) Hintergrund. Nun klang dieser Hintergrund erstmal nicht uninteressant, meine Erwartungen gingen stärker in Richtung einer Auseinandersetzung mit McCarthy und dessen Kommunistenjagd, in Richtung einer Schilderung der gesellschaftlichen Verhältnisse und des politischen Klimas, das in den USA herrschte. Was ich nicht erwartet hatte, war die detaillierte Schilderung von Baseballspielen und -ergebnissen, von Fähigkeiten und Können der Spieler. Für einen Baseballneuling ist das teilweise schwer zu verstehen und nachzuvollziehen, was dem Buch leider einige Längen beschert. Dennoch ist die Idee durchaus interessant, sehr ironisch und sarkastisch, auch wenn ich das Buch nicht unbedingt empfehlen würde- drei Sterne.
  16. Cover des Buches Das Ekel aus Säffle (ISBN: 9783499244476)
    Maj Sjöwall

    Das Ekel aus Säffle

     (45)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    EIn Polizist wird brutal in einem Krankenhaus abgeschlachtet. Je mehr die Kollegen ermitteln, desto mehr wächst das Verständnis für den Täter. Auch mich hat das Schicksal des Täters erschüttert. Wie furchtbar in einer solchen Situation zu sein !

    Das Buch liest sich schnell, aber ich brauchte etwas, um reinzukommen, denn es ist teilweise nur mäßig spannend und eher "bedächtig". Der Schluß war nicht ganz mein Fall, aber das ist vielleicht Geschmackssache. Der Krimi spielt Anfang der 70ziger in Schweden, hebt sich aber von den üblichen 70iger Jahre Krimis mit ihrer Machoschreibweise ab. Insofern liest er sich angenehm gut. Die Figuren sind weitgehend authentisch, aber die alten Herren, die im Krieg Soldaten waren und danach zur Polizei wechselten und für die Brutalität zum Alltag gehört, kann ich nur schwer verstehen. Bin nur froh, dass sowas heute die Ausnahme bleibt. Das klingt alles etwas altbacken, aber so ist das Buch nicht. Teilweise ist es auch sehr aktuell.

    Ich freu mich auf das 2. Buch von den Autoren, das auf meinem SuB liegt.

  17. Cover des Buches SCUM Manifesto (ISBN: 1873176449)
    Valerie Solanas

    SCUM Manifesto

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Genesis (ISBN: 0846429314)
    Armando Gallo

    Genesis

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Die Geschichte von Genesis einer meiner Lieblingsbands (mit peter gabriel) illustriert auch mit schwarz weiß Bildern. Genauestens recheriert und toll bebildert - das beste Genesis Buch was es auf dem deutschen Markt gibt!!
  19. Cover des Buches German-Polish Relations, 1918-33 (ISBN: 9780801813108)
  20. Cover des Buches The Doors by The Doors (ISBN: 9783896027856)
    The Doors

    The Doors by The Doors

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die weiße Hexe (ISBN: 9783453306073)
    Tanith Lee

    Die weiße Hexe

     (3)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Dritter Band der Birthgrave Trilogie, der ähnlich des ersten Bandes ist und eigentlich dessen Fortsetzung. Schöne epische Fantasy.
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