Bücher mit dem Tag "1979"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1979" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches Mörderische Angst (ISBN: 9783596032402)
    Linda Castillo

    Mörderische Angst

     (223)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Das ist nun der sechste Band der Reihe um Kate Burkholder, Polizeichefin in Painters Mill, Ohio. Die Reihe hat mich vom ersten Band an begeistert, verliert aber gerade viel von ihrer Faszination.

    Fangen wir mit dem positiven an. Das Privatleben von Kate Burkholder kommt endlich in ruhigere Bahnen. Inzwischen lebt sie mit John Tomasetti zusammen - endlich.
    Die Charaktere sind wie immer liebevoll gezeichnet; obwohl beim Stammpersonal wenig Weiterentwicklung zu erkennen ist  - Schade.

    Inhaltlich beginnt der Roman mit einem Überfall auf eine amische Familie im Jahre 1979. Nur der älteste Sohn überlebt diese Nacht.

    25 Jahre später werden innerhalb weniger Stunden mehrere Bürger von Painters Mill bedroht und zum Teil ermordet. Recht schnell wird ein Zusammenhang mit den Ereignissen von 1979 hergestellt und Kate Burkholder beginnt zu ermitteln.

    Soweit so gut. Leider kommt die Story nicht so recht in Schwung, was auch daran liegt, dass der Plot letztlich recht durchsichtig ist. 

    Schade, die Story hätte mehr hergegeben. Mit dem nächsten Band werde ich mi ein wenig Zeit lassen. Vielleicht lese ich die Reihe zu schnell. Von mir gibt es leider nur 4 Sterne.

  2. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (772)
    Aktuelle Rezension von: Surari
    Ich wusste mal wieder nicht viel über die Geschichte und habe bisher auch keine Verfilmung gesehen. 

    Detektiv Poirot ist eigentlich nur ein Reisender im berühmten Orientexpress. Als der Zug allerdings in einem Schneesturm stecken bleibt und in seinem Nachbarabteil eine Leiche gefunden wird fängt er an zu ermitteln. Warum ist der Schlafwagen in dem er reist komplett belegt und die beiden anderen angehängten Waggons so gut wie leer? Wieso hatte der ermordete ihn um Schutz gebeten und war sich sicher auf dieser Reise zu sterben?

    Ich habe bisher noch nie einen Agatha Christie gelesen und weiss auch nicht ob es einen noch bekannteren gibt als diesen hier. Das Buch ist recht kurz aber es war ein wirklich guter Krimi. Vor allem mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, wer denn jetzt der Mörder ist und auf was man sich am Schluss einigt. Einfach ein grandioses Ende!
  3. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  4. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (236)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Der erste Miss Marple Fall ist alles andere als enttäuschend.
    Nach Hercule Poirot habe ich mir vorgenommen die Miss Marple Romane zu lesen und sie sind die Zeit, die man in sie investiert, wirklich wert.
    Im Arbeitszimmer des Pfarrhauses wird der Colonel, eine eher unbeliebter Einwohner des kleinen Dorfes St. Mary Mead, ermordet. Doch wer ist der Mörder? Falsche Spuren, spannende Charaktere, unaufgedeckte Vergangenheiten und eine reizende alte Dame namens Miss Marple ergeben einen wundervollen Lesegenuss.

    Anfangs hatte ich ein wenig Probleme, die Namen udn Charaktere voneinander zu unterscheiden, was für mich persönlich oft bei .Agatha Christie Romanen der Fall ist, da die Namen doch wirklich sehr englisch sind.

    Doch im Laufe des Buches wir der Roman immer einfacher zu lesen. Die Kapitel haben eine angemessene Länge. Mein einziger Wunsch wäre gewesen, dass Miss Marple doch vielleicht ein kleinen wenig öfter im ROman auftauchen würde.

  5. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (268)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Die Tote in der Bibliothek ist wirklich von Anfang bis Ende ein sehr spannendes Buch. Es dauert nicht lange bis man das Opfer, sowie die ersten Verdächtigen kennenlernt.
    Dieses Buch ist vom Umfang her etwas kürzer als die üblichen Christie Bücher, und doch ist die Geschichte detailreich und spannend geschrieben.
    Die erste Hälfte des Buches fühlt sich anfangs sehr wie ein Kriminalfall an, den Harper, Sir Henry und Melchett gemeinsam lösen mit Unterstützung von Slack.
    Nicht das es etwas an der Geschichte ausmacht, den die Ermittlungen sind interessant und spannend, genau wie die Charaktere der Herren.
    Miss Marple kriegt eher in der zweiten Hälfte der Geschichte eine größere Rolle.
    Wie alle anderen Christie Bücher ist diese Geschichte voll mit spannenden Wendungen udn Offenbarungen, die den Leser am Ende wieder dumm dar stehen lassen, da man sich fragt wie man von selbst nicht darauf gekommen ist.

    Ein wirklciher Spaß zu lesen.

  6. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (193)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Mein erstes Buch aus der Feder dieser Autorin, von der ich schon so viel gehört habe. Ich war wirklich sehr gespannt!

    Der Schreibstil war flüssig, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Es handelt sich nun einmal nicht um einen Roman aus der heutigen Zeit, etwas, das ich sonst gewohnt bin.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, na gut, ziemliche Probleme, mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Sie werden einem so schnell und in einer solchen Fülle vorgestellt, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Damit sind natürlich mehr Verdächtige da, um uns auf Irrwege zu führen, doch trotzdem hat es mir die ersten Seiten ziemliche Probleme beschert.

    Nach ungefähr dem ersten Drittel hat sich das jedoch gegeben und ich konnte mich ganz auf diese spannende und erstaunlich lustige Geschichte konzentrieren.

    Poirot ist schon ein Charakter, wie er mir bisher nicht oft untergekommen ist. Zu dieser Wahrnehmung hat auch beigetragen, dass die Geschichte nicht aus seiner, sondern aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde. So konnte er mit seinen vielen Eigenheiten noch besser beschrieben werden.

    Natürlich habe ich beim Lesen versucht herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist, doch ich bin kläglich gescheitert. Mehrere, die ich verdächtigt hatte, wurden ziemlich schnell ausgeschlossen. Dafür kamen durch kleine Geschehnisse wieder ganz andere dazu. Und die Auflösung selbst hat mich kopfschüttelnd dasitzen lassen. Damit hätte ich niemals gerechnet, obwohl es im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich war.


    Ich hatte definitiv Spaß beim Lesen und das wird sicher nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde!


  7. Cover des Buches Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens (ISBN: 9783462053111)
    Tom Barbash

    Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens
    • Autor: Tom Barash
    • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    • ISBN: 9783462053111
    • Ausgabe: E-Book
    • Erscheinungsdatum: 02.08.2020


    Inhalt:

    "Dieser Roman ist eine Hommage an das New York der späten Siebzigerjahre: das Showbusiness boomt, die Hochzeit des Fernsehens ist angebrochen, die Kennedys kämpfen erneut um den Posten des Präsidenten der Vereinigten Staaten und Yoko Ono wird weiterhin für das Aus der Beatles verantwortlich gemacht. Mittendrin: Familie Winter. Wir schreiben das Jahr 1979 in New York City, als der 23-jährige Anton Winter zurück vom Freiwilligendienst in Afrika wieder nach Hause ins berüchtigte New Yorker Dakota Building zieht. Antons Vater ist der berühmte Late-Night-Show-Moderator Buddy Winter. Er hatte erst kürzlich einen Zusammenbruch live im Fernsehen erlitten, jetzt soll Anton seinem Vater wieder auf die Beine helfen, genauer gesagt: seiner Karriere. Eine Mission, bei der ihm solch illustre Persönlichkeiten wie Johnny Carson, Ted und Joan Kennedy – allesamt Bekannte der Winters – helfen könnten. Doch der größte Hoffnungsträger für Anton ist Nachbar und Freund John Lennon, denn mit einem Comeback der Beatles in Buddys neuer Show würden die Einschaltquoten durch die Decke gehen. Je mehr Anton jedoch in die berufliche und spirituelle Neuerfindung seines Vaters involviert wird, desto mehr stellt er seinen eigenen Weg infrage."

    Meinung:
    Zuerst möchte ich mich bei NetGalley, dem Verlag und bei dem Autor für dieses Rezensionsexemplar bedanken!

    Das, was mich direkt neugierig gemacht hatte, war der Titel. Als großer Fan der Oldies in der Musik, musste ich einfach allein durch das Auftauchen des Namens John Lennon dieses Buch lesen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich zwar etwas Anderes erwartet, jedoch hat mich das Buch trotzdem total überzeugt. Antons Sicht hat mich direkt gefesselt und nicht mehr losgelassen. Denn die Geschichten haben mir eine regelrechte Achterbahn der Gefühle beschert. Vom Schmunzeln bis hin zu einzelnen Tränen, die in meinen Augenwinkel standen, war alles dabei. Vor allem interessant waren die Einblicke in das generelle Leben der damaligen Zeit. Leider war das Buch an manchen Stellen etwas trocken und die Anzahl der vorkommenden Namen war ab einem gewissen Punkt fast unüberschaubar, weswegen ich einen Stern abziehen muss.

    Die Protagonisten sind allesamt wirklich toll und vor allem so bildhaft beschrieben, dass ich sie regelrecht vor meinem inneren Auge sehen konnte, während ich Wort um Wort aufgesaugt habe.


    Fazit:

    Alles in allem ein absolut solides Buch, welches einen in der Vergangenheit schwelgen lässt. Deswegen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

  8. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (172)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  9. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (287)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Elspeth McGillicuddy, eine Freundin von Miss Marple, sieht einen Mord geschehen. Auf jeden Fall denkt sie, dass sie es gesehen hat.
    Doch wo ist die Leiche?
    Miss Marple macht sich an den Fall mit Unterstützung der jungen Lucy.

    Das Buch ist vergleichbar mit den anderen Büchern Christies und hat mir wirklich sehr gut gefallen.
    An einigen kurzen Stellen fühlte es sich zwar minimal langatmig an, jedoch wurde dies dank der Erzählweise und neu aufgedeckten Geheimnissen schnell weggemacht.

    Hier geht es um die Familie Crackenthrope, und ich finde sie ist sehr interessant dargestellt, vielschichtige und interessante Charaktere, deren erster Eindruck manchmal täuschen kann.

    Im großen und ganzen gefiel mir das buch wiklich sehr, und es war leicht zu lesen.

  10. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (285)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  11. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  12. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Hier hat mich Agatha Christie wieder sehr begeistern können!
    Hastings kommt nach einem Auslandsaufenthalt nach längerer Zeit wieder nach England zurück und besucht als erstes natürlich seinen alten Freund Hercule Poirot. Dieser, eigentlich im Ruhestand, wäre entzückt, zusammen mit Hastings wieder einmal in einem Fall zu ermitteln.
    Prompt flattert ein anonymer Brief ins Haus, der ein Ereignis ankündigt; eine Art Herausforderung an Poirot, der sofort ahnt, das ein Verbrechen bevorsteht.

    Wie der Titel schon sagt gibt es wieder eine Mörderjagd und die beiden Spürnasen kommen dem Täter nicht hinterher - denn es scheint kein Motiv für die Morde zu geben! Während Hastings zur Tat schreiten möchte, strengt Poirot seine kleinen grauen Zellen an und möchte zu den Hintergründen vordringen. Gleichzeitig hat er auch noch mit einem hochnäsigen Inspector zu tun, der seine Methoden anzweifelt und bei den Ermittlungen sein eigenes Süppchen kocht.

    Interessant war vor allem, dass die Perspektive des Mörders hier immer wieder kurz eingeblendet wurde und man trotzdem ständig um Dunkeln getappt ist. Der Fall ist sehr verzwickt aufgebaut und die Spannung bis zum Ende hoch gehalten.
    Die Auflösung war definitiv überraschend! Und auch wenn ich ein Detail nicht ganz so gut gelöst fand, war es insgesamt definitiv ein wirklich fesselnder Krimi, den ich nicht aus der Hand legen mochte.

    Ich mag auch den Flair der damaligen Zeit, der hier immer wieder durchdringt. Die Rolle der Frau, von der sie sich freikämpfen, aber auch die Männer, die in ihren festgefahrenen Prinzipien es auch nicht immer leicht hatten.
    Hastings bemerkt einmal zu einer Zeugin, dass sie intelligent und "dekorativ" aussieht - da musste ich schon sehr schmunzeln :D

    Ein sehr verstrickter und spannender Fall - nur die Auflösung fand ich etwas weit hergeholt, deshalb 4.5 Sterne :)

  13. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.459)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Ein frühes Meisterwerk des King of Horror. Eindringliche und spannende Geschichte über die junge Carrie, deren Leben von einer fanatisch religiösen Mutter geprägt ist. Eine Außenseiterin an der Schule, gehasst, gepeinigt und gemobt. Carrie ist andersartig, sogar böse, und das bekommen ihre Mitschüler  eines Tages grausam zu spüren.

    Eine nervenzehrende und grausame Geschichte- gekonnt erzählt. 

    Stephen King ist immer lesenswert!


  14. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  15. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Es war mal wieder Zeit für Agatha Christie. In diesem Fall ermittelt Miss Marple, es ist das fünfte von insgesamt zwölf Cosy Crimes mit ihr und der 43. Krimi der Autorin. Leider hatte ich den Eindruck, dass ihr hier die Puste etwas ausgegangen ist; die meisten ihrer Bücher sind kurzweiliger und raffinierter.

    In „Fata Morgana“ besucht Miss Marple ihre alte Schulfreundin Carrie Louise, die in dritter Ehe verheiratet ist und mit ihrem Mann eine Einrichtung unterhält, in der junge, männliche Straftäter auf den rechten Weg zurückgelotst werden sollen. Das Ehepaar ist voller Idealismus, den längst nicht alle Familienmitglieder teilen. Und Familienmitglieder gibt es reichlich in dieser Patchwork-Sippe: Eine bereits verwitwete Tochter, eine relativ frisch verheiratete Enkelin, zwei längst erwachsene Stiefsöhne und einen aus erster Ehe, der fast das gleiche Alter wie Carrie Louise hat. Was die Sippschaft eint, ist die Liebe zu Carrie Louise, die fast zu gut für diese Welt wirkt. Doch irgendwer scheint es auf sie abgesehen zu haben …

    Normalerweise führt Agatha Christie ihre Leser sehr gekonnt aufs Glatteis, doch hier fallen kleine Ungereimtheiten relativ schnell ins Auge. Außerdem scheint der Krimi einem etwas eintönigem Schema zu folgen: Zunächst schütten fast alle wichtigen Figuren Miss Marple nacheinander ihr Herz aus, dann passiert etwas und darauf folgt eine äußerst ausführliche Polizeibefragung, bei der wiederum sämtliche Protagonisten zu Wort kommen. Andere Krimis der Autorin sind deutlich abwechslungsreicher geschrieben, in diesem gibt es nicht ganz so viel Handlung. Insgesamt wirkt er etwas uninspiriert; es fehlen der Pfiff und die gewohnte Raffinesse. „Fata Morgana“ ist nicht schlecht, aber im Vergleich zu Christies anderen Krimis nur Mittelmaß.

  16. Cover des Buches Das Eulenhaus (ISBN: 9783596167623)
    Agatha Christie

    Das Eulenhaus

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Früher habe ich viele der Bücher von Agatha Christie in der Schulbibliothek ausgeliehen, aber natürlich kann ich mich nicht mehr an jeden Namen erinnern. So viel mir erst beim Lesen auf, dass ich "Das Eulenhaus" tatsächlich schon einmal gelesen hatte und trotzdem war es noch spannend. Ich meinte mich zwar dunkel daran zu erinnern, wer den obligatorischen Mord verübt hat, aber ich war mir nicht mehr sicher und so habe ich auch beim zweiten Mal begeistert mitgerätselt.

    Aber worum geht es überhaupt?

    Lucy Angkatell und ihr Mann Henry laden Verwandte und Freunde zu einer Wochenendgesellschaft aufs Land in ihr "Eulenhaus" ein. Doch nicht alle ihre Gäste kommen gerne ins Eulenhaus, obwohl die Gastgeberin sich redliche Mühe gibt. Und dann platzt am Samstag abend auch noch die Schauspielerin Veronica Cray in die Gesellschaft. 

    Aber hat sie wirklich vergessen, Streichhölzer zu kaufen oder ist es nur ein Vorwand? 

    Für Sonntag hat Lady Lucy einen besonderen Gast eingeladen, der die Wochenenden in dem kleinen Landhaus in der Nachbarschaft verbringt: Hercule Poirot. Und er kommt gerade rechtzeitig und wird Zeuge eines Mordes. 

    Aber ist die Lösung des Rätsels so eindeutig wie sie anfangs scheint? Poirot hat seine Zweifel...

  17. Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455650297)
    Agatha Christie

    Dreizehn bei Tisch

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich finde echt gefallen an den Krimis, es ist immer wieder ein bisschen wie heimkommen, wenn man Poirot, Hastings und Inspektor Japp bei ihren Ermittlungen begleitet - und auch wenns vom Prinzip her immer das gleich ist, ist es doch jedesmal wieder anders.

     

    Das besondere war hier, dass die Gattin des ermorderten Lord Edgware kurz vor seinem Tod lauthals verkündet hat, wie gerne sie ihn tot sehen würde, wodurch sie natürlich als erstes unter Verdacht stand. Doch so einfach ist es nicht, zumindest für Poirot, der hier versuchen muss, die geschickt eingefädelten Täuschungsmanöver zu durchschauen. 

     

    Es ist natürlich manchmal etwas befremdlich, wenn man die Ansichten der damaligen Gesellschaft so vor Augen geführt bekommt, grade wenn es um die Rollen der Frauen oder auch um Ausländer geht. Auch wenn das in manchen Szenen unpassend wirkt in heutiger Zeit, gibt das ein treffendes Bild ab, grade weil das Buch ja auch zu dieser Zeit entstanden ist und man somit den Flair und die Atmosphäre so lebendig miterleben kann. 


    Wie immer gibt es nicht viel drum herum, sondern die Autorin hält sich in gerader Linie an der Aufklärung des Mordes fest und legt den Fokus auf die Figuren, denen sie alle Möglichkeiten offen lässt und für Poirot viele Fragen aufwerfen. Ein in sich kurzer, knackiger und unterhaltsamer Krimi mit viel Rätselraten und einer interessanten Auflösung. Ich hab nichts auszusetzen :)

  18. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (133)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Detektiv Hercule Poirot erhält einen merkwürdigen schriftlichen Hilferuf und eilt mit seinem Freund Arthur Hastings nach Merlinville in Frankreich. Überraschend erfahren die Beiden bei ihrer Ankunft, dass Paul Renauld, der den Brief an Poirot schrieb, ermordet wurde. Laut seiner Frau Eloise gab es in der Nacht einen Überfall von zwei maskierten Männern, die sie fesselten und ihren Mann kurz darauf auf dem anliegenden, neuen Golfplatz erstachen! Doch was wollten diese Männer wirklich und warum gibt es unterschiedliche Aussagen zu dem abendlichen Damenbesuch von Madame Daubreuil der Dienstmädchen? Während der kleine belgische Detektiv sich lediglich auf scheinbar unwichtige Dinge konzentriert und offensichtlich teilnahmslos grübelt, müht sich der bekannte französische Ermittler Monsieur Giraud mit großer Hingabe dem Fall. Verdächtig wird schnell Renaulds Sohn Jack, der überraschend in Merlinville auftaucht, sollte jedoch eigentlich auf einer Schiffsreise nach Südamerika sein. Als plötzlich noch eine zweite Leiche auftaucht, ist das Chaos perfekt. Nur Poirot scheint Herr der Lage und geht den Fall auf seine Weise an...


    KOMMENTAR:

    Der Roman 'Mord auf dem Golfplatz' war das dritte Werk der englischen Autorin Agatha Christie, in dem sie zum zweiten Mal den belgischen Detektiv Hercule Poirot ermitteln lässt. Dies geschieht zum einen größtenteils in Frankreich und Poirot wirkt in diesem Roman schon weitaus authentischer als wie in Christies Debüt. Hochinteressant ist der kriminalistische Wettstreit zwischen diesem und dem französischen Detektiv Monsieur Giraud, der wie ein Sherlock Holmes sehr aktiv am Schauplatz des Geschehens agiert, während der Held der Autorin hauptsächlich seine grauen Zellen rotieren lässt. Dies wird heutzutage als Seitenhieb auf die Romane von Sir Arthur Conan Doyle angesehen. Was im ersten Poirot-Roman sowie in dem Agenten-Werk 'Ein gefährlicher Gegner' noch nicht so deutlich war, dass der Leser den Fall selber versuchen konnte zu lösen, wird hier erstmals deutlicher. Mit jeder neuen Information ist es nahezu möglich, seine eigenen Vermutungen zum Tathergang aufzustellen. Doch die interessante Art der Erzählung der Schriftstellerin hatte immer wieder einen Trumpf auf Lager, dass man seine eigenen Mutmaßungen auf den Kopf stellen konnte. Sehr interessant ist bei meinen Nachforschungen gewesen, dass Agatha Christie ihre Charaktere des Captain Hastings gar nicht mochte und nur sehr gerne vermählen und nach Südamerika abschieben wollte. Allerdings war dies nicht so endgültig wie wohl mal angedacht, was die kommenden Hercule-Poirot-Romane bewiesen. Doch dazu später mehr...

    8,2 Sterne

  19. Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
    Agatha Christie

    Das Haus an der Düne

     (169)
    Aktuelle Rezension von: OvidsMetamorphosen

    Die Geschichte nimmt ihren Lauf im Garten des Majestic Hotel. Gemeinsam mit seinem Freund Hastings möchte Hercule Poirot mit ein paar ruhigen Tagen seinen Ruhestand ein klingen lassen. Doch dieses Vorhaben wird sogleich gestört, als den beiden Nick über den Weg läuft, eine junge Dame, die innerhalb der letzten drei Tage drei mal nur knapp dem Tod entronnen ist. An dieser Geschichte kann Poirot natürlich nicht ohne weiteres vorbei; er setzt sich in den Kopf, Nick Buckley vor weiteren Anschlägen zu schützen und ihren potentiellen Mörder zu entlarven. Weit gefehlt, denn just einen Tag später geschieht tatsächlich ein Mord . . .

    Ein durch und durch stimmiger Krimi, dessen im Grunde verblüffend einfache Auflösung mit so viel Raffinesse und Erzählkunst aufgearbeitet ist, dass man doch nicht darauf kommen möchte. Hercule Poirot glänzt mal wieder, auch wenn er zwischenzeitlich nicht mehr an Erfolg in diesem Fall glauben möchte. Aber dass er allseits bekannt ist, daran hegt er zu keiner Zeit den geringsten Zweifel.


  20. Cover des Buches Das Geheimnis der Goldmine (ISBN: 9783455650563)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis der Goldmine

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Vergiftet beim Nachmittagstee?

    Geschäftsmann Rex Fortescue stirbt und kurze Zeit später auch dessen Ehefrau und eine Hausangestellte.

    Inspektor Neele steht vor einem Rätsel. 

    Miss Marple, bei der das Hausmädchen Gladys einige Zeit angestellt war, gibt einen entscheidenden Hinweis: 

    Ein Kinderreim führt schließlich zu einer Goldmine in Südafrika und einer Jahrzehnte zurückliegenden Fehde.


    Mein Eindruck:

    Dies ist der siebte Fall für Miss Marple.

    Die Giftmorde häufen sich bereits zu Beginn und sind von Taxin über Zyankali bis hin zur Strangulation eher unblutig.

    Die Ermittlungsarbeit geht dann aber nur langsam voran, die Handlung zieht sich entsprechend.

    Der Originaltitel "A Pocket full of Rye" gibt übrigens einen zusätzlichen Fingerzeig, worauf zu achten ist. Interessanterweise ist das Buch in Deutschland sowohl unter dem Titel "Das Geheimnis der Goldmine" wie auch "Das Geheimnis der Amseln" erschienen. 

    Wie bei den meisten Agatha Christie Krimis tappt man (wie der Inspektor) bei dem Rätsel um Amseln, Goldminen und Roggen bis zum Schluss im Dunkeln:

    viele (falsche) Fährten, die zu Spekulationen anregen, und am Ende wird die unerwartete Auflösung präsentiert.

    Das Hauptaugenmerk aber liegt wie so oft auf den detailliert entworfenen Charakteren und deren Verhältnissen. In den Mitgliedern der Familie Fortescue sind so ziemlich alle schlechten Charaktereigenschaften versammelt, die man sich nur vorstellen kann.

    Miss Marple als weise alte Dame, die zwar kaum aus ihrem Dorf herauskommt und doch so viel von der menschlichen Verhaltensweisen versteht, lässt wie erwartet den Inspector oft blass aussehen. 

    Neele bedient das Klischee des etwas begriffsstutzigen Ermittlers perfekt.

    Obwohl er eine der Hauptfiguren ist, wirkt er viel zu farblos. Er war mir gar nicht mehr in Erinnerung und hat in keinem anderen Krimi einen zweiten Auftritt.

    Leider tritt - obwohl als Miss Marple Fall betitelt - die Hobbydetektivin erst sehr spät und viel zu selten in Aktion. 

    Natürlich löst sie am Ende den Fall, doch mehr Präsenz hätte ich mir schon gewünscht.

    Alles in allem ist es ein durchschnittlicher Krimi, cosy und im klassischen "Who done it?"-Stil, aber zu wenig Miss Marple und daher 3 von 5 Sternen.


    Fazit:

    Ein Cosy Crime ohne viel Blutvergießen.

    Interessant gestaltete, teilweise sehr skurrile Charaktere in einem Durchschnittskrimi.

    Leider spielt Miss Marple nur eine winzige Nebenrolle und der ermittelnde Inspektor bleibt eine blasse Figur. 


    ...

    Rezensiertes Buch: "Das Geheimnis der Goldmine" aus dem Jahr 2015

  21. Cover des Buches Echo der Hoffnung (ISBN: 9783426522660)
    Diana Gabaldon

    Echo der Hoffnung

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn

    Echo der Hoffnung

    von Diana Gabaldon

    Ich beende das Buch mit gemischten Gefühlen. Größtenteils Zufriedenheit, aber gleichzeitig kommt es mir vor, als sei ich - trotz Beenden des Buches - erst in der Mitte angelangt... Der nächste Band knüpft diesmal nahtlos an, was mich Stören würde, wenn es nicht bereits im Regal auf mich Warten würde. <3 So viel sei gesagt.

    Anfangs habe ich etwas gezweifelt, ob mich dieser Band der Saga abholen wird, das muss ich ehrlich zugeben. Das Thema, das im Zentrum der Geschichte steht, klang nicht sehr aufregend. Alles rankt sich um die Amerikanische Unabhängigkeit - ein zäher Krieg, der sich nun schon durch mehrere Bände der Saga zieht. Der geschichtliche Teil konnte mich daher nicht voll überzeugen.

    Anfangs war ich also lediglich begeistert von den Kapiteln der "Gegenwart", also Briannas und Rogers Geschichte, wenn gleich die Kapitel nicht besonders aufregend waren, sondern eher familiär, und manchmal traurig oder romantisch. Erst am Ende wurde es auch hier unerwartet spannend.

     Die Kapitel mit Williams Geschichte habe ich zum Teil sogar überflogen, zu sehr langweilten mich die Themen Politik & Krieg in Wiedervorlage. 

    Die gescheiterte Seeüberfahrt nach Schottland in der Mitte des Buches ist auch nichts "Neues" mehr ... das kennt man schon aus ein oder zwei vorherigen Bänden.

    Aber spätestens bei der Schlacht vom Fort von Ticonderoga war ich gefesselt. Die Kapitel wurden spannender, abwechslungsreicher und kürzer (gefühlt zumindest). Das Wiedersehen verschiedener Charaktere brachte eine gewisse Spannung. Je näher das Ende rückte, umso spannender wurde es! :)

    Und nun, rückblickend sehe ich den roten Faden ... nein, die bunten Fäden der einzelnen Personen und Schicksale. Das ist Gabaldons Brillianz hinter der Druckerschwärze. Die Einfachheit einzelner, simpler Ereignisse und zu Weilen auch Gedanken, so zu vernetzen und zu verschachteln, das es Sinn ergibt und darüber hinaus. Ich kann nun nachvollziehen, warum Williams Geschichte hineingestreut wurde, sowie die Nebengeschichten um Ian und Rachel und Denzell Hunter. Zwar sind einigen bunten Fäden noch lose ... aber insgesamt bin ich doch (fast) zufrieden.

    Umso gespannter bin ich auf den nächsten Band! 

    Zum Schreibstil braucht man bei Gabaldon nichts sagen: hervorragend, wie immer.

    5 Sterne, weil sich meine Kritik im Umfang des Werkes verliert. (Ehrlicherweise 4 einhalb, aber das geht ja nicht)


  22. Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455650303)
    Agatha Christie

    Die Schattenhand

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Jerry Burton wurde eigentlich Ruhe verschrieben. Deshalb zieht er sich mit seiner Schwester Joanna aufs Land zurück. Es verschlägt die beiden in das beschauliche englische Dörfchen Lymstock. Doch bald bemerken sie, dass es auch auf dem Land hoch hergehen kann. Anonyme Hassbriefe sind im Umlauf, von denen niemand verschont bleibt. Der scheinbare Selbstmord einer Dörflerin ruft schließlich Miss Marple auf den Plan. 

    Meine Meinung: Ich habe das Intrigenspiel in Lymstock von der ersten Seite an genossen. Jerry und Joanna waren mit als "Gastgeber" sehr sympathisch und ich konnte an ihrer Seite gut mit rätseln. Natürlich hat die Queen of Crime es auch dieses Mal geschafft mich aufs Glatteis zu führen und eine Auflösung zu präsentieren die absolut schlüssig war. Ich mag meine Krimis eben restlos aufgeklärt... 

    A.C. beleuchtet uns auch dieses Mal meisterhaft das Dorfleben und die Abgründe der menschlichen Seele. Vom Pfarrer bis zum Arzt ist alles vorhanden. Jeder und jede Bewohnerin scheint außerdem ein kleines Geheimnis zu haben - ach es war wieder herrlich. 

    Miss Marple hatte leider nur einen recht kurzen Auftritt in Lymstock, aber ich finde, dass dies in dem Krimi durchaus stimmig war. 

    Fazit: Ein ruhiger Krimi den ich uneingeschränkt empfehlen kann!

  23. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (72)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  24. Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)
    Agatha Christie

    Das krumme Haus

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

                          4.5 Sterne für einen richtig gut aufgebauten, unterhaltsamen und spannenden Krimi!

    Nachdem ja der Film 2018 bei uns in die Kinos kam war ich natürlich total neugierig auf das Buch - und ich finde, dass es ein rundum gelungener Krimi ist!

    Witzig fand ich ja, dass Agatha Christie im Vorwort schreibt, dass es eins ihrer besten Bücher ist, weil sie so viel Vergnügen beim Schreiben daran hatte. Manche Geschichten gehen nicht so leicht von der Hand und diese hier scheint ihr immens viel Spaß gemacht zu haben - und mir auch!

    Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Charles, der durch seine Heiratsabsichten um Sophia in ihre Familiengeschichte und den Mord hineingezogen wird. Da sein Vater bei Scotland Yard arbeitet, hat er einige Einblicke in die Ermittlungen, versucht aber, auch selbst verborgene Details herauszufinden. Was natürlich nicht leicht ist, da alle aus der Familie unter Verdacht stehen - und er natürlich eigentlich niemanden aus der Verwandtschaft seiner Zukünftigen diffamieren will.
    Der Tod des alten Aristide Leonides scheint auf den ersten Blick nämlich keinem von ihnen einen besonderen Vorteil verschafft zu haben, trotzdem kommen Aspekte ans Licht, die einige durchaus zum Mord angestachelt hätten können.

    Neben den typischen Verhören, der Suche nach Indizien und dem Rätsel raten gibt es auch interessante Gedankenspiele zu den Beweggründen eines Mörders und zwischendurch immer wieder kurze Anspielungen auf Sichtweisen zu Themen wie Krieg bzw. Kriegsdienstverweigerung (geschrieben wurde es ja in den 50er Jahren), zu der Rolle der Männer im Gesellschaftsleben, aber auch einige interessante Einblicke auf das zwischenmenschliche in der Familie bzw. auch allgemein zu Kindern.

    "Ein solcher Schwächling!", sagte ich ungläubig.
    "Warum glauben Männer eigentlich immer, der Neandertaler müsse zwangsläufig der einzige Persönlichkeitstyp sein, der auf das andere Geschlecht anziehend wirkt? ..." Seite 88

    "Es leiden mehr Kinder unter zu viel als unter zu wenig elterlicher Einmischung." Seite 153

    Gerade der zweite Ausschnitt ist bei mir hängen geblieben und ich hab ihn mehrmals gelesen - und werde sicher auch nochmal darüber nachdenken. Überhaupt gab es hier mehr so kleine Momente, die ich für die Zeit damals schon echt interessant fand, dass sie Erwähnung gefunden haben.

    Insgesamt jedenfalls ein guter, spannender Krimi mit besonderen Charakteren, der viel Spaß gemacht hat beim mitraten. Die Auflösung war außergewöhnlich und hätte ich so nicht damit gerechnet.        

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