Bücher mit dem Tag "1997"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1997" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Drachenreiter (ISBN: 9783841502643)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter

     (766)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Als ich mitbekam, dass Cornelia Funke an der Fortsetzung zu diesem Buch arbeitet, war mir sofort klar, dass ich es eines Tages lesen möchte, wenn es erschienen ist. Obwohl ich es schon (immer noch) seltsam finde, dass nach so vielen Jahren - »Drachenreiter« erschien erstmals 1997 - eine Fortsetzung geschrieben wird ...
    Ich frage mich, warum Cornelia eine Fortsetzung schrieb. Aber vielleicht werde ich es verstehen, wenn ich sie gelesen habe. (Sie steht auf meiner Leseliste für dieses Jahr.)
    Ich wusste allerdings, dass ich Band 1 lesen muss, damit ich »Die Feder eines Greifs« lesen kann.
    So kam ich zum Entschluss, »Drachenreiter« zu lesen.

    Ich kannte die Geschichte bereits seit ungefähr 20 Jahren. Mir wurde das Buch damals von einer Freundin im Urlaub vorgelesen. Das Buch hatte ich selbst nie gelesen. Deswegen war das Lesen dieses Buches nun eine ganz besondere Erfahrung für mich. Es war fast wie eine Zeitreise. Ich war wieder ein Kind in den Sommerferien im Garten des Vaters meiner Freundin und starrte auf das Gras und die Blumen bis ich vollends in der Geschichte versank. Das dauerte im Übrigen gar nicht so lange. Schon nach ein paar Seiten hatte mich das Buch gefesselt und meinen Geist zwischen seine Seiten gezogen...

    Der Einband dieser Ausgabe ist wunderschön. Man merkt sofort, dass er an die Einbandgestaltung der Fortsetzung angeglichen wurde. Aber ich finde das toll. Trotz der vielen Jahre dazwischen bilden die zwei Bücher eine Einheit. Und ich liebe das »Drachenreiter«-Logo. Dieses Symbol, das die Form eines Drachen hat, in der man die Silhouette eines Jungen erkennen kann. Clever gestaltet. Natürlich denkt der Leser sofort an Lung und Ben.
    Das Bild von Lung auf dem Einband, inkusive seiner "Passagiere", ist wunderschön. Man kann die ganze Pracht des Drachen erkennen und im Hintergrund den Mond. So detailliert und wunderschön, dass es mir viel besser gefällt als das Bild auf dem Cover der Originalausgabe. (Obwohl ich auch das damals sehr schön fand.) Das Bild sieht aus wie ein Gemälde, das ich mir gerne über meinen Fernseher hängen würde... ❤️

    Das ganze Buch ist versehen mit Illustrationen der Autorin.
    Ich finde es immer wieder faszinierend, dass Cornelia beides kann: Schreiben und Zeichnen. So kann sie ihre Charaktere einer Geschichte quasi zum Leben erwecken. Einfach traumhaft. Es unterstützt außerdem die Geschichte auf eine ganz besondere Art und Weise, was dazu führt, dass man in die Geschichte noch tiefer versinkt. Cornelia Funke umrandet ihr geschriebenes Wort mit kleinen Kunstwerken und ich liebe das sehr! So hat mir das Versinken in dieser Geschichte noch viel mehr Spaß gemacht als ohnehin schon.
    Jeder Kapitelbeginn ist geschmückt mit einer Szene aus dem Kapitel. Spoilerfrei. Und manchmal befindet sich in dem Kapitel eine große Zeichnung passend zum Text. Eine richtige Augenweide. Man sieht die Orte im Buch nicht nur durch die eigene Vorstellungskraft, sondern auch durch Cornelias Kunstwerke.

    Die Geschichte spielt in unserer Welt, was ich so gar nicht mehr erinnern konnte. Ich hatte gedacht, sie spielt in einer eigenen Fantasiewelt. Ich finde es aber viel faszinierender, dass sie in unserer Welt spielt. Damit hat die Fantasygeschichte einen realistischen Touch und man fragt sich, ob nachts nicht über unseren Köpfen Silberdrachen fliegen. 😉
    Aber mir war auch manchmal mulmig, wenn Orte genannt wurden, in denen heute der Krieg tobt... Das war seltsam zu lesen und ein paar Mal musste ich deswegen schlucken.
    Die Freunde kommen aus unterschiedlichen Gegenden und Ländern und verstehen sich trotzdem. Ihre Herkunft spielt gar keine Rolle. Das ist erschreckend schön, da Rassismus auch in der heutigen Zeit in unserer Welt noch immer eine Rolle spielt.
    Es geht um Liebe, Freundschaft, Verrat und Verzeihen ... Und um Zusammenhalt, denn nur gemeinsam ist man wirklich stark genug, Ungeheuer zu besiegen und das Unmögliche zu schaffen.
    Es ist unfassbar wie ich die Geschichte heute sehe. Was ich in ihr sehe. Als Kind habe ich das alles so nicht wahrgenommen.
    Die Geschichte ist in sich abgerundet und abgeschlossen, hat aber ein offenes Ende. Damals habe ich immer gedacht, dass dieses Ende dazu gedacht war, die eigene Fantasie anzuregen und sich auszudenken, was als Nächstes passieren könnte. Wie sieht Lungs weitere Geschichte aus?
    Durch die Fortsetzung bin ich mir nun nicht mehr so sicher darüber. Ich frage mich, ob Cornelia das Ende bewusst offen gestaltet hat, damit sie eines Tages eine Fortsetzung schreiben kann ...
    Vielleicht trifft hier ja auch ein wenig von beidem zu. 😊

    Mein Fazit:

    Wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft, Verrat, Vergebung und dem gemeinsamen Kampf gegen das Böse. Untermalt mit faszinierenden Zeichnungen der Autorin. Pageturner!

  2. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462041491)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (877)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Das Vergessen war ein Ozean, der sich um Gedächtnisinseln schloss. Es gab darin Strömungen, Strudel und Untiefen. Manchmal tauchten Sandbänke auf und schoben sich an die Inseln, manchmal verschwand etwas. Das Hirn hatte Gezeiten." - Katharina Hagena, "Der Geschmack von Apfelkernen"


    Iris Oma Bertha ist gestorben. Nach vielen Jahren des Vergessens hat ihr Körper schließlich vergessen, wie man lebt. Gemeinsam mit ihrer Mutter reist sie in ein kleines Dorf auf dem Land, um mit ihren zwei Tanten die Beerdigung zu besuchen. Als danach das Testament verlesen wird, fällt Iris aus allen Wolken: sie hat das alte, große Haus ihrer Großmutter geerbt. Dieses Haus, an dem so viele ihrer Erinnerungen aus der Jugend hängen, in dem sie früher mit ihrer Cousine gespielt hat, in dem sich so viele Tragödien abgespielt haben. Iris nimmt sich also ein paar Tage frei, macht sich mit dem Haus (wieder) vertraut - und beginnt, die Vergangenheit aufzuarbeiten...


    "Der Geschmack von Apfelkernen" ist ein sehr langsamer und schöner Familienroman, der seinen Charme mit jeder gelesenen Seite mehr entfaltet. Ich habe mich von Anfang an in den Schreibstil von Katharina Hagena verliebt. Ich mochte ihre abgehackten Sätze, dieses Aneinanderreihen ähnlicher Worte und die Ausgestaltung der wörtlichen Rede. Der Roman hat dadurch eine enorme Tiefe und Atmosphäre gewonnen. Man fühlt die Wärme der Sonne auf der Haut und den Geschmack der Johannisbeeren und Äpfel auf der Zunge. Und man fühlt sehr mit der Protagonistin, die sich häufig so zerrissen fühlt und in dieser neuen Umgebung doch aufzublühen scheint.


    Trotz der doch sehr ernsten Themen, die in das Buch eingearbeitet wurden - Todesfälle, Demenz, Verrat, Alkoholsucht - bringt die Autorin trotzdem Witz und Leichtigkeit in die Geschichte. Die Figuren haben alle etwas Komisches und Schrulliges an sich und ich musste häufig schmunzeln. 


    Für mich trifft der Titel dieses Romans "Der Geschmack von Apfelkernen" dessen Grundstimmung eigentlich sehr genau: bitter-süß mandelig. Dazu kommen eine große Portion Sommer und ein wunderschöner Schauplatz - ein perfekter Roman für warme Tage ☀️📖

  3. Cover des Buches Weit wie das Meer (ISBN: 9783453408692)
    Nicholas Sparks

    Weit wie das Meer

     (818)
    Aktuelle Rezension von: thats-new-life

    Ein wunderschönes Cover und ein toller Titel, sie passen perfekt zum Inhalt.

    Theresa findet eine Flasche mit einem Brief darin, der Brief ist an Catherine von Garett. Voller Liebe und Emotionen berührt dieser Brief Theresa.

    Theresa hat eine Kolumne,  jedoch erst nachdem sie von ihrer Freundin überredet wird,  entschließt sie sich den Brief zu veröffentlichen.

    Es kommen so viele Reaktionen auf die Kolumne und weitere Briefe von Garertt an Catherine tauchen auf.

    Theresa macht sich auf die Suche nach diesem emotionalen Mann und begegnet ihm dann auch. Ohne zu sagen dass sie seine Briefe gelesen hat, findet es Garett irgendwann raus.

    Von Liebe, Näherkommen, Sehnsucht alles ist in diesem Buch drin.  Haltet die Taschentücher bereit.



  4. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot

     (96)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Wir lesen uns!

    So die letzten drei Worte im Nachwort. In dem Linus Geschke einige Erklärungen zu seinen hervorragenden Recherchen, deren Ergebnisse in seinen Krimi eingeflossen sind, abgibt.

    Diese Recherchen sind derart gut, dass man sich beim Lesen in die reale Landschaft und die heute noch vorhandenen Überreste des 'Westwalls' und der Ardennenschlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges versetzen kann. Einschliesslich der NS-Ordensburg Vogelsang, einiger Bunkeranlagen, den teilweise auch heute noch verlassenen Dörfern. Bis hin zur Verwendung der deutschen Wehrmachts'wunder'pille Pervitin („Panzerschokolade“, „Stuka-Tabletten“, oder auch „Fliegermarzipan“ genannt) oder dem Verlauf einiger Strassen in Köln, den Rheinbrücken sowie Landschaft und Strassen in der Eifel.

    Die Handlung ist natürlich fiktiv. Aber auch hier fliesst immer wieder die Realität wie beispielsweise die Morde des NSU ein.

    Dank des Schreibstils von Linus Geschke lesen sich die knapp 400 Seiten sehr flüssig, die Zeit vergeht wie im Flug. Die Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort gehen nachvollziehbar ineinander über. Man verliert nie die Zusammenhänge.

    Mein erster 'Geschke' war ein Zufallstreffer. Und was für einer! Die weiteren 'Geschkes' warten darauf, gelesen, nein, verschlungen zu werden.


  5. Cover des Buches Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit (ISBN: 9783328104674)
    Claire Douglas

    Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Greeneye

    Rezension

    Claire Douglas – Missing (Niemand sagt die ganze Wahrheit


    Klappentext:

    Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Achtzehn Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund ...


    Protagonisten :


    Francesca (Frankie):

    Eine geheimnisvolle und unsichere Frau. Sie hinterfragt viel und ist sehr vorsichtig in Dingen Liebe.

    Sophie:

    Sie mochte ich sehr. Ihre ehrliche und offene Art war in diesem Buch wirklich besonders. Mir hat ihre Entwicklung in der Geschichte sehr gefallen.


    Meinung/Fazit:

    Es ist mein zweites Buch von Claire Douglas. Wieder einmal hat sie mich mit ihrer Geschichte und dem Schreibstil vollends überzeugt.

    Immer wenn man denkt man weiß wie es war,schwupps ist da eine neue Theorie. Es war faszinierend/erschreckend mitzuerleben wie sich die Protagonisten und deren Leben entwickelt hat.

    Der Spannungsbogen hält sich durchs ganze Buch und ich konnte es kaum aus der Hand legen. 

    Das Ende war spannend und auch etwas erschreckend und überraschend. 


    5/5

    🌹🌹🌹🌹🌹


  6. Cover des Buches Die Toten Hosen (ISBN: 9783498073794)
    Philipp Oehmke

    Die Toten Hosen

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Ich brauchte ein bisschen, um in das Buch reinzufinden, danach hat mir das Buch aber super gefallen.
    mich hab vieles erfahren, was ich noch nicht wusste - gerade auch wie DTH sich Stück für Stück verändert hat, wie die ersten Konzerte waren, wo sie überall gespielt haben…und auch welche Bedeutung manche Lieder haben, fand ich interessant zu lesen.

    Auf jeden Fall werde ich auch das Buch „Hope Street“ lesen. Ich finde es spannend was über die Vergangenheit der Bandmitglieder zu erfahren.


  7. Cover des Buches Sommerfrost (ISBN: 9783401063058)
    Manuela Martini

    Sommerfrost

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Kennt ihr die Arena Thriller? 🔪
    Do you know the Arena thrillers?
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Unbezahlte Werbung
    Heute habe ich mal einen Jugendthriller für euch und zwar „Sommerfrost“ von Manuela Martini. 🌺 Das Buch ist Teil der Arena Thriller Reihe, die ich wärmstens empfehlen kann. Lyras Schulfreundin Pia wird tot aufgefunden. Daraufhin beschließen Lyra und ihre Freunde den Mörder zu finden. Sie haben auch schon einen konkreten Verdacht! Doch nichts scheint so zu sein wie es ist...... 🔪 Ich habe das Buch im Urlaub an einem Tag gelesen und fand es echt toll. Natürlich gibt es keine tausend Wendungen auf 202 Seiten und man bekommt eine Ahnung was passiert, aber trotzdem bleibt es spannend und man wird doch das ein oder andere Mal überrascht. Ich mochte die Gruppe an Freunden und fand es super, dass es hier auch ein Familiengeheimnis gibt, welches eine große Rolle spielt. Da die Geschichte im Sommer am Strand spielt, war es das perfekte Buch für den Urlaub! 🏖Ich kann es jedem empfehlen der gern etwas leichtere Thriller liest.

  8. Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783423212199)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer

     (555)
    Aktuelle Rezension von: Frank_Pfeifer

    Unverständliche Morde von Teenagern an einem Taxifahrer, ein Mann mit apokalyptischen Zukunftsvisionen stirbt vor einem Geldautomat und ein Kommissar, der die Beherrschung verliert - das sind die Ingredienzien, mit denen dieser Krimi angerührt wird. Kommissar Kurt Wallander versucht daraufhin dem Unverständlichen einen Sinn zu geben und sieht sich mit dem Vertrauensverlust seiner Kollegen konfrontiert, nachdem er im Verhör ein junges Mädchen geohrfeigt hat, als dieses ihre Mutter anging. Immer wieder will er aufgeben - ohne Rückhalt im Kommissariat und angesichts einer Verrohung der Gesellschaft, die er nicht mehr nachvollziehen kann. Aber Kurt Wallander überwindet sich immer wieder selbst und kommt letztendlich einer Gruppe Hackern auf der Spur. 

    Mir gefällt Kurt Wallander, weil er ein Zweifler ist. Er ist kein geniales Superhirn und zweifelt immer an sich selbst und an der Welt. So kann man ihm auf Augenhöhe begegnen und leidet mit ihm mit. 

    Ich fand die Auflösung der Zusammenhänge zum Schluss nicht ganz rund, Kurt Wallander gibt selbst zu, dass einige Details nicht ganz geklärt werden konnten. Mich persönlich ärgert das ein wenig, so erscheinen einige Details (das Relais auf der Leiche) als reine Köder, um die Rätselspannung zu erhöhen, ohne wirklich Sinn zu ergeben. 

    Die Grundstimmung dagegen - diese Welt ist ein unsicherer Ort und zum Glück gibt es Menschen wie Kommissar Wallander, die nicht locker lassen, bis sich der Nebel wenigstens ein wenig gelichtet hat - hat mir zugesagt, da passen Thema und Protagonist gut zusammen.

  9. Cover des Buches Regulator (ISBN: 9783453435810)
    Stephen King

    Regulator

     (163)
    Aktuelle Rezension von: MatthyEnnex

    Ich habe "Regulator" von King eigentlich nur aus einem Grund gelesen: Unter anderem war dieser Roman als Inspiration für das 1999er PSone-Spiel "Silent Hill" (mein All-time-favorite) genannt und ich wollte wissen, was es damit auf sich hat.

    "Regulator" bietet, ohne ein King-Fanboy zu sein oder einen persönlichen Nutzen aus Lobhudelei zu ziehen, eine tiefgründige Boshaftigkeit, die ich in noch keinem anderen Roman gefunden habe. Ab und zu habe ich mich gefragt, ob King möglicherweise doch wahnsinnig ist; in der Art, wie er Menschen in seinen Romanen tötet, wen er tötet, wen er leiden lässt, etc.

    Man muss zugeben, dass die Grundidee fantastisch ist und sich viele Möglichkeiten offenbaren, kreativen Horror zu erschaffen. Spannung wird erzeugt, denn anfangs hat man keine Ahnung, was da eigentlich vor sich geht, und erst nach und nach treten die Hintergründe in den Vordergrund.

    Die Charakterzeichnung der meisten Figuren ist sehr gut, vor allem gegen Ende hin wird man wahrlich mitgerissen.

    Ich kann verstehen, wieso manche Menschen dieses Buch nicht mögen, aber ich war fasziniert, angezogen und abgestoßen zugleich. Und genau das wollte ich eigentlich finden in einem Roman von Stephen King.

  10. Cover des Buches Die Herrin von Avalon (ISBN: 9783453352148)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Herrin von Avalon

     (310)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Erneut führen uns Marion Zimmer Bradley und Diana L.Paxson durch die bewegende Geschichte Avalons. Während in den vergangenen Bänden eine Geschichte chronologisch erzählt wurde finden wir in diesem Band nun die Geschichten von drei verschiedenen Priesterinnen von Avalon im Laufe der Zeit. 

    Im ersten Teil wird direkt an die Geschehnisse des Buches "Die Wälder von Albion" angeknüpft und die Leser_innen dürfen das weitere Schicksal von Caillean und Gawn weiter verfolgen. 

    Der zweite Teil beginnt knapp 160 Jahre später und hier verbünden sich die Hohepriesterin Dierna und der römische General Carausius, um Brittanien vor den Angriffen der Sachsen zu bewahren. 

    Und der dritte Teil - wieder 150 Jahre später - erzählt dann die Geschichte der Riesterinnen Viviane und Igraine und bildet damit direkt die Vorgeschichte der "Nebel von Avalon". 

    Auch wenn diese Dreiteilung vielleicht zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig erscheint und mensch sich vielleicht wünscht, auch mehr über die fehlenden Zeiträume dazwischen zu erfahren, so liegt die Stärke dieses Buches darin, das es das fehlende Zwischenstück zwischen den "Wäldern" und den "Nebeln" darstellt. 

    Erneut gelingt es den beiden Autorinnen auf herausragende Art und Weise die Welt von Avalon vor den Augen der Leser_innen entstehen zu lassen und diese auf eine ganz besondere Reise zu entführen. Für Liebhaber_innen der Avalon Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss und natürlich auch für alle Fantasy Freund_innen.


  11. Cover des Buches Die Katze auf dem heißen Blechdach (ISBN: 9783596271108)
    Tennessee Williams

    Die Katze auf dem heißen Blechdach

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Geschichte rund um Brick und Maggie ist sehr eindrucksvoll geschildert und porträtiert damit eine zerrüttete Familie, die nicht mehr miteinander spricht. Für die einzelnen Familienmitglieder dreht sich alles nur noch um den materiellen Besitz, geheuchelte Gefühle, den Verlust zwischenmenschlicher Beziehungen und Habgier.

    Den meisten wird – Die Katze auf dem heißen Blechdach – als Film mit der unvergesslichen Elizabeth Taylor, in der Rolle als Kinderlose Maggie in Erinnerung sein und dennoch ist es eigentlich ein Theaterstück in drei Akten, für das Tennessee Williams den zweiten Pulitzer Preis gewonnen hat, und für das es auch eine literarische Ausgabe gibt. Den Titel „Cat on a Hot Tin Roof“ („Die Katze auf dem heißen Blechdach“) leitete Tennessee Williams von einer amerikanischen Redensart ab, die auf jemanden beschreibt, der sehr nervös, ängstlich oder unruhig ist. Die ursprüngliche Fassung hat Tennessee Williams offengelassen und nur für die Broadway-Uraufführung, hat er das Ende umgeschrieben. Dem Fischer Verlag ist es zu verdanken, dass dieses Buch beide Endungen innehat.


  12. Cover des Buches Heute schon geträumt? (ISBN: 9783442470587)
    Alexandra Potter

    Heute schon geträumt?

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Karin69
    Gerade am Anfang ging es nur schleppend voran. Allerdings hat mir die Geschichte der 31jährigen Charlotte sehr gut gefallen. Und ihre Reise zum 10 Jahre jüngerem Ich, hatte etwas bezaubendes. Die Wandlung Charlottes ist sehr schön in dieser Geschichte verpackt und spannend erzählt. Und am Ende kann man etwas für sich mitnehemn, es regt zum Nachdenken an. Natürlich beruht diese Geschichte auf Zufällen und klar kann man nicht in seine Vergangenheit reisen. Aber genau das ich das Besondere, was "Heute schon Geträumt ?" ausmacht. Ein sehr schön geschriebener Roman, mit einer wunderbaren Geschichte. Für alle Alexander Potter Fans zu empfehlen.
  13. Cover des Buches Amerikanisches Idyll (ISBN: 9783446262379)
    Philip Roth

    Amerikanisches Idyll

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Ich hatte vor ein paar Jahren schon einmal 2,3 Bücher von Philip Roth gelesen und fand diese damals eigentlich sehr gut geschrieben, Daher dachte ich, als ich dieses Buch im Stöberbereich des Literatursalons gesehen hatte, nehme ich mal wieder eines in die Hand.

    Diesmal war ich aber nicht so überzeugt. Die Story an sich ist ja sehr spannend und leider auch aktuell: Terrorismus - was macht das mit einer Gesellschaft und vor allem was macht das mit der Familie eines Terroristen bzw. wie in diesem Fall einer Terroristin? Und was treibt einen Terroristen eigentlich an? Kann man seine Beweggründe nachvollziehen? Hier die Gedankengänge der einzelnen Personen mit zu erleben, fand ich interessant.

    Aber die Umsetzung fand ich sehr mühsam. Der Schreibstil zog sich arg in die Länge. Ich habe mich ertappt, dass ich einige Abschnitte eher nur überflogen habe. Das machte mir das Lesen schon ein wenig scher, weshalb es von mir 2 Sterne Abzug gibt.
  14. Cover des Buches In der Misosuppe (ISBN: 9783462037333)
    Ryu Murakami

    In der Misosuppe

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Rija21
    Am anfang sehr langweilig da muss man sich regelrecht durchbeißen beim lesen. Und es passieren auch nicht wirklich spannende dinge. 
  15. Cover des Buches Schmetterling und Taucherglocke (ISBN: 9783552058668)
    Jean-Dominique Bauby

    Schmetterling und Taucherglocke

     (166)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Der durch Schlaganfall in sich selbst gefangene Autor digtiert seine Erinnerungen und Gedanken durch "Morsezeichen" anhand von Blinzeln. Inhaltlich dennoch wenig aussagekräftig und oberflächlich. 

  16. Cover des Buches Otherland- City of Golden Shadow (ISBN: 9781857236040)
    Tad Williams

    Otherland- City of Golden Shadow

     (38)
    Aktuelle Rezension von: kirjoittaessani
    Vor vielen Jahren -- vielleicht zehn oder etwas mehr -- habe ich in meiner Stammbuchhandlung zum ersten Mal einen Otherland-Band gesehen. Aus irgendeinem Grunde habe ich zwar ab und an einen Blick darauf geworfen, mich aber nie weiter dafür interessiert. Inzwischen habe ich Stadt und Buchhandlung gewechselt, aber als mein Blick Anfang 2009 auf City of Golden Shadow fiel, da habe ich zugeschlagen. Die geheimnisvolle Stadt, die auf dem Buchdeckel abgebildet ist, mag bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Aber wichtiger noch waren die Konnotationen, die in dem Namen Otherland mitschwangen: ich stelle mir eine Welt vor, die völlig anders ist, entrückt, eben nicht von dieser Welt. Das hat sich wieder so angefühlt wie damals, als der Protagonist eines Egan-Romans von seinen Kindheitserinnerungen an die Kähler-Mannigfaltigkeit berichtete; nur, daß ich damals sofort, nachdem ich das Zitat in einer Rezension entdeckt hatte, hin und weg war. Bei Otherland hat sich die Spannung langsam, über Jahre aufgebaut. Nun lag der erste Band also vor mir. Daß es doch recht lange -- etwa ein Jahr -- gedauert hat, bis ich die gut neunhundert Seiten durchgelesen hatte, stellt ihm kein gutes Zeugnis aus. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Ein weltweites Computernetzwerk -- man könnte es Web 3.0 nennen -- ist allgegenwärtig, und der Zugang erfolgt in der Regel in der Art der virtuellen Realität: man sitzt nicht vor dem Bildschirm, sondern taucht mit Brille und Datenhandschuhen (oder gleich durch ein Implantat) völlig ein in die Computerwelt. Der Autor präsentiert eine Reihe von Erzählsträngen, die erst im Laufe der Zeit zusammengeführt werden. Da gibt es Thargor, den sehr stereotypen schwertschwingenden Helden in einer ebenso stereotypen Fantasywelt, offensichtlich ein Rollenspiel. Dazu findet man einige undurchsichtigere Episoden, etwa über einen psychopathischen Serienmörder oder einen altägyptischen Gottkönig. Sehr beeindruckend im Sinne meiner Otherland-Erwartungen, aber auch sehr beängstigend finde ich die Handlung um Paul Jonas, die das Buch auch eröffnet: er ist Soldat in einem Schützengraben im ersten Weltkrieg, aber Kulisse und Handlung sind in ihrem Schrecken seltsam abstrahiert, der Beschuß nie endend, Jonas' Erinnerung verblaßt, sein Erleben von seltsamen Träumen geprägt. Dieser Erzählstrang blieb für mich lange unklar, aber er gehört zu den stärkeren Seiten des Romans. Die Haupthandlung ist dagegen so gewöhnlich, daß sie sich fast im eigenen Bekanntenkreis abspielen könnte: die Südafrikanerin Irene Sulaweyo (Renie) lehrt an der Universität, muß sich aber nebenbei um ihren Bruder kümmern, der noch ein Kind ist, und ihren Vater, der seit dem Tod der Mutter apathisch geworden und dem Alkohol verfallen ist. Ihre kleinen Sorgen und Nöte spitzen sich zu, als ihr Bruder plötzlich ins Koma fällt. Bei ihren Recherchen findet Renie heraus, daß es überall auf der Welt ähnliche Fälle gibt. Zusammen mit einem ihrer Studenten, dem Buschmann !Xabbu, macht sie sich daran, den Grund für die Epidemie aufzudecken. Ich bin durchaus kein Feind von Erzählungen mit Längen -- allerdings erwarte ich schon, daß diese Längen einen erzählerischen Sinn haben. Wenn City of Golden Shadow an die vierhundert Seiten Vorgeplänkel braucht, bis der Leser überhaupt weiß, worum es sich dreht -- bis sozusagen die Frage gestellt ist und die Suche nach der Antwort beginnen kann -- dann möchte ich auch, daß das Vorgeplänkel an sich und ohne den Hintergrund des Romans eine spannende Geschichte bietet. Frei nach Saint-Exupéry soll eben kein Satz gestrichen werden können. Bei einigen der Erzählstränge hat Williams das geschafft -- vor allem eben bei dem um Paul Jonas -- aber die Geschichte um Renie plätschert leider recht langweilig vor sich hin. Wenn es andererseits nur um die Vorstellung der Charaktere gegangen wäre, dann hätte man das auch wesentlich weniger raumgreifend tun können. Ab diesem Punkt, an dem also Charaktere und Kulisse an Ort und Stelle sind und die eigentliche Handlung beginnt, ist das Buch dann endlich spannend und mitreißend bis zur letzten Seite. Damit sind wir auch schon bei dem zweiten Problem, das ich mit City of Golden Shadow habe: es hat kein Ende. Damit meine ich nicht, daß etwa das Dénouement zugunsten eines Cliffhangers fehlte. Vielmehr hört das Buch einfach mitten in der Handlung -- aber mitnichten an einer herausragend spannenden Stelle -- auf. Zugegeben, Otherland gilt als ein langer Roman, der lediglich aufgrund äußerer Umstände in vier Bänden erschienen ist (Bücher mit viertausend Seiten lassen sich nunmal schlecht binden oder verkaufen). Allerdings erwarte ich trotzdem, daß die einzelnen Bände wenigstens in Grundzügen einen Abschluß bieten, zum Beispiel indem eine Teilhandlung beendet und die nächste noch nicht begonnen ist. Das klappt bei den allseits beliebten Trilogien ja auch, selbst beim Herrn der Ringe, der ursprünglich als einbändiges Werk geplant und dann vom Verlag aus wirtschaftlichen Gründen geteilt wurde. Zusammenfassend finde ich -- ohne Kenntnis der anderen Bände -- die Geschichte durchaus interessant und spannend, wegen des viel zu langen Anfangs und des fehlenden Endes mag ich aber trotzdem nur drei von fünf Sternen vergeben.
  17. Cover des Buches Der rote Mandarin (ISBN: 9783841217615)
    Christopher West

    Der rote Mandarin

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieses Buch ist der dritte Band einer bislang vierteiligen Reihe rund um den chinesischen Ermittler Wang Anzhuang. 

    Wir befinden uns im Jahre 1997, kurz bevor die ehemalige Kronkolonie Hongkong an China zurückgegeben werden soll.

    Zhang Fei, auch der „rote Mandarin“ genannt, wird ermordet in Hongkong aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind mehr als fragwürdig. Während in Hongkong eher lockere (also westliche) Sitten herrschen, sind Zhang Feis Vorgesetzte peinlich berührt, denn für die Parteimitglieder der Volksrepublik China gelten andere, viel strengere Moralbegriffe.

    Man ist überzeugt, dass nur Wang die Hintergründe der Tat aufklären kann und schickt ihn und ein paar Parteigenossen nach Hongkong. 

    Meine Meinung: 

    Es dauert, bis der Krimi so richtig Fahrt aufnimmt. Sehr viel Raum nehmen die für uns Europäer seltsam anmutenden Umgangsformen zwischen den Chinesen ein. Dazu kommt noch, dass die Namen für unsere Augen/Ohren nicht sehr geläufig sind. Obwohl Wang ein gewitzter Ermittler ist und an ein nicht so offensichtliches Motiv glaubt, stochert er recht lange im Trüben. 

    Gut gefällt mir seine Frau Lin Rosina, Wangs Ehefrau, die ihrem Mann nachreist und mit ihren liberalen und klugen Ansichten Licht ins Dunkel bringt. 

    Andere Charaktere sind ein wenig klischeehaft gezeichnet. So ist Großmaul Fu ein Gangster aus Shanghai und einige Mitglieder der Pekinger Delegation benehmen sich so, wie man es von Kadersoldaten erwartet - mit offenem Mund bestaunen sie Hongkong, machen es gleichzeitig schlecht und verherrlichen „ihr“ Peking. 

    Er recht spät, in den letzten Kapiteln findet Wang heraus, warum Zhang Fei ermordet wurde. Das Ende kommt für mich ziemlich unerwartet. 

    Aber, vielleicht sollte man hier besser mit Band 1 beginnen, um die Gedankengänge von Wang besser verstehen zu können. 

    Die Beschreibung der Metropole, ihrer Küche und das schier babylonische Sprachengewirr der zahlreichen chinesischen Dialekte, stellen ein farbenfrohes Bild von Hongkong vor.  

    Fazit: 

    Ein eher gemächlicher Krimi vor einer exotischen Kulisse. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.


  18. Cover des Buches Blood and Chocolate (ISBN: 0440226686)
    Annette Curtis Klause

    Blood and Chocolate

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Maniche
    Blood and Chocolate erzählt die Geschichte um die 16-jährige Vivian. Ein Mädchen, das sich bei Mondschein in eine Wölfin verwandelt und mit ihrem Rudel zusammenlebt. Seit dem Tod ihres Vaters ist dieses jedoch führerlos. Die daraus resultierenden Machtkämpfe unter den Mitgliedern bzgl. des Nachfolgers bzw. des Nachfolgerpaars sorgen für hitzige Spannungen untereinander. Doch Vivian beschäftigen mitunter ganz andere Dinge. Sie fühlt sich zu den Menschen hingezogen und empfindet besonders großes Interesse an Aiden, einem Mitschüler an Ihrer neuen High-School. Dieser Umstand wird jedoch in ihrem Rudel nicht gern gesehen.

    Wie in vielen Jugendbüchern mit Fantasy Elementen typisch ist die Hauptprotagonistin auf der Suche nach sich selbst. Doch dabei handelt es sich um die einzige typische Ähnlichkeit. Vivian ist kein Mauerblümchen, nicht naiv und bekommt auch keine Superkräfte um die Welt zu retten. Ihre Gedanken um das Rudel, ihre Familie und die Entwicklung der Liebesgeschichte zu Aiden wird feinfühlig beschrieben (ohne, dass es kitschig oder übertrieben wirkt). Nennenswert ist auch die Atmosphäre. Die Wölfe wurden hier nicht mit Weichspüler behandelt. Sie sind in einem Wort: animalisch. Und zur Abwechslung lieben sie was sie sind, da stellt Vivian keine Ausnahme dar. Somit kommen auch keine verzweifelten Monologe daher, bei dem man die Augen rollt.

    Gespickt mit Spannung, Action und dem gewissen etwas ist das Gesamtbild stimmig. Und das Ende ist … alles nur nicht vorhersehbar, mehr wird nicht verraten ;-)

    Schlussendlich möchte ich den Tipp geben, dieses Buch in Englisch zu lesen. Der Inhalt und die Dialoge sind gut verständlich.
  19. Cover des Buches Conan (ISBN: 9783453308053)
    Lin Carter

    Conan

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Dies ist der erste Teil von Conan dem Cimmerier. Archaisch verfilmt mit Schwarzenegger, der wie kein anderer in diese Rolle passt. Conan ist nicht vergleichbar mit anderen Muskelprotzen, benutzt er doch oft sein Gehirn und hat eine angeborene Schläue. Auch beherrscht er viele Fremdsprachen, die im das Überleben leichter machen. Ursprünglich erschaffen von Robert E.Howard, wurden die teilweise unvollständigen Geschichten von Sprague deCamp oder Lin Carter weitergeführt. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die ungekürzte Version des Heyne Verlages, die in einer Neuauflage in gelben Büchern daherkommt. Ein Muss für jeden Fantasy Fan!
  20. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ulla_leuwer

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




  21. Cover des Buches Einmal durch die Hölle und zurück (ISBN: 9783100039132)
    Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Zeitschnecke
    Wer den  ersten Teil gelesen hat, denkt sich: ich weiß was auf mich zu kommt! Lass mich dir sagen: Nein, weißt du nicht.

    Josh Bazell hat sich selbst übertroffen. Der zweite Roman über Pietro Brown ist was völlig anderes, klar gibt es Fußnoten (ich glaube ja er liebt diese ganz besonders :))die auf den ersten Roman verweisen, doch es ist losgelöst voneinander zu betrachten.

    Die Charaktere kommen nicht wieder und wer David Locano ist bekommt jeder schnell mit.
    Der Fall Loch Ness wird nachkonstruiert in einer kleinen Stadt in Minnesota.In den  Borndary Waters wird eine Exkursion mit politischem "Schiedsrichter" angeleiert, um endlich zu klären gibt es das Ungeheuer oder ist es bloß ein großer Schwindel?
    Es ist eine spannende Reise durch die Politik und Gesellschaft Amerikas.

    Josh Bazell nimmt einen  mit in seinem gewohnt leichten Schreibstil den ich am Liebsten von morgens bis abends lesen möchte und wahrscheinlich immer noch nicht genug davon hätte.
    Ich sage vielen Dank für dieses großartige Buch und ich wünsche allen große Lesefreude.
  22. Cover des Buches Die Königin von Zamba (ISBN: B0040ILFZ2)
    Lyon Sprague de Camp

    Die Königin von Zamba

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Erster Roman des Krishna Zyklus welcher als Sammlung von Novellen in den späten 40er Jahren begann. Von der Space Opera und den Schwert und Planeten Geschichten der damaligen Zeit beeinflusst beschreibt deCamp ein eigenes (doch etwas wirres) Universum. Es spielt in der Zukunft und hat meistens einen recht simplen Plot. Hier ist es die Suche des noch auf der Erde agierenden Victor Hasselborg der die Tochter Julnar sucht. Dabei kommt er auch dne Planeten Krishna. Durch die Zusammensetzung der Novellenart wirkt ide Geschichte etwas zerrissen. DeCamp Anhänger kommen hier aber auf ihre Kosten
  23. Cover des Buches Zeit der Vergeltung Das Erbe (ISBN: 9783442366491)
    Sidney Sheldon

    Zeit der Vergeltung Das Erbe

     (34)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Conan der Pirat (ISBN: 9783453308121)
    Lyon Sprague DeCamp

    Conan der Pirat

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Wieder ein Abenteuer mit Conan, das achte in der Reihe vom Heyne Verlag. Hier eine Sammlung von Geschichten, hauptsächlich von Robert Howard, ergänzt von Lyon Sprague de Camp. Gewohnt brachial und in einer Barbarenwelt spielend, durchschnittlich.

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