Bücher mit dem Tag "1997"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1997" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2) (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2)

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der ColdCase, den Jan Römer mit Mütze in diesem zweiten Serienfall ausgräbt, scheint am Anfang sehr undursichtig. Aber je weiter die Ermittlungen der beiden vorangeschritten waren, wurde mir klar, wer der Täter sein mußte. Aber das war aus meiner Sicht kein Manko, hat der Krimi doch seine ganz eigene, teils gruselige, Atmosphäre.

    Der Schreib- und Erzählstil ist einfach und schnörkelos, so dass der Krimi leider zu schnell ausgelesen war. Alles in allem hat mir auch dieser neue Fall mit dem cleveren Ermittlerduo wieder gut gefallen, so dass ich das Buch auch gern weiterempfehlen möchte und meine Bewertung sind 4 von 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit (ISBN: 9783328104674)
    Claire Douglas

    Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

     (217)
    Aktuelle Rezension von: RamonaFroese

    Das Cover und der Titel haben mir gefallen

    Die Geschichte ist so wie der Titel schon sagt, nichtd ist wie es zu sein scheint. Ich fand das Ende einfach mal super gelungen und damit getechnet wie es ausgrht habe ich nicht

  3. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462042702)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (893)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Erinnerungen die verblassen,

    eine Familiengeschichte die scheinbar neu geschrieben wird 

    und ein Drama, welches Generationen erschüttert.

    Welche Geheimnisse wird Iris in dem alten Haus ihrer Großmutter finden, 

    wer war sie

    und wer waren ihre Familienmitglieder wirklich?

     

     

    Zum Inhalt:

    Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Großmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

     

    Cover:

    Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt einen aufgeschnittenen Apfel als Zeichnung sowie ein paar Blütenblätter und Apfelblüten auf beigefarbenem Grund. Das sieht optisch ansprechend aus, passt sehr gut zur Geschichte und hat mich doch neugierig gemacht.

     

    Eigener Eindruck:
     Mit dem Vergessen und dem darauffolgenden Tod ihrer Großmutter erbt Iris deren Haus, obwohl es noch andere Familienmitglieder gibt, die es auch hätten bekommen können. Während einige der Familie scheinbar schnell wieder aus dem kleinen Dorf flüchten wollen, in dem die Großmutter gelebt hat, bleibt Iris, um sich zu überlegen, was sie denn mit ihrem Erbe anfangen soll. Während sie durch die Räume und den Garten wandert, erinnert sie sich an schöne, aber auch schreckliche Tage. Sie erinnert sich an Dinge die längst vergangen sind und doch erst gestern gewesen zu sein scheinen. Sie erinnert sich an fast magische Erzählungen und sie erkundet die Geschichte ihrer Familie, die weit tragischer zu sein scheint, als sie dachte. Immer wieder begegnet sie Menschen, die noch etwas mehr zu erzählen haben oder findet Artefakte, welche ein völlig neues Bild aufwerfen. Einige Dinge reimt sich Iris zusammen, andere werden ihr zugetragen und so durchlebt Iris einen neuen, spannenden Sommer im Haus ihrer Großmutter…

     

    Das Buch „Der Geschmack von Apfelkernen“ liest sich zu Beginn recht angenehm, auch wenn die Geschichte von dem plötzlich weiß werdenden Johannisbeeren etwas skurril anmutet und auch der Apfelbaum der zweimal blüht beziehungsweise der Baum der Erkenntnis sein soll, doch recht weit hergeholt scheint. Sieht man davon ab, bekommt man eine recht dramatische Familiengeschichte präsentiert, die alle Familienmitglieder von Iris beleuchtet und sie in einem völlig neuen Licht dastehen lässt, wenn Iris schließlich mehr über sie erfahren hat. Das sind schöne, aber auch tragische Schicksale und es wäre auch sehr interessant, würde die Autorin anhand ihrer vielen Details nicht irgendwann zum Schwafeln neigen. Schlussendlich wirkt alles so verworren und so melodramatisch, dass man es kaum noch ertragen kann. Irgendwann flutschte die Geschichte nicht mehr und ich habe das Buch öfter weglegen müssen. Spannungsmomente gingen immer mehr verloren, der Reiz der Geheimnisse ebenfalls. Die Charaktere waren für mich auch nicht der Burner, scheinen sie doch alle in einem gewissen Maßen wortwörtlich eine kleine Macke gehabt zu haben – untreue Großmütter, gebrochene Herzen, Lügen und Intrigen, wiederum tragende geschichtliche Schicksale – es war alles so überladen. Und schlussendlich waren dann die Emotionen in dem Buch diejenigen, die man auch nicht mehr richtig nachvollziehen konnte, obwohl jede Menge davon auftauchen sollten. Schade irgendwie. Was mich an dem Buch auch gestört hat waren die Dialoge. Die werden hier nicht mit Gänsefüßchen geschrieben, sondern mit Bindestrich. Gewöhnungsbedürftig.

     

    Fazit:

    Tatsächlich hat mich das Buch nicht packen können, es war mir zu wirr, zu dramatisch und teilweise zu weit hergeholt. Freunde von Familienwirren und richtig vielen Details könnten hier ihre Freude haben, aber mir war es dann doch ein wenig zu viel.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462042702

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Gebundenes Buch

    Umfang: 336 Seiten

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 01.04.2011

     

  4. Cover des Buches Drachenreiter 1 (ISBN: 9783791504544)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter 1

     (782)
    Aktuelle Rezension von: AlexanderPreusse

    Ein Fantasy-Roman für ältere Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, wenn sie sich darauf einlassen mögen; Vorlesen, eine wunderbare Möglichkeit, jemandem Zeit und Beisammensein zu schenken, wäre eine weitere Möglichkeit. 

    Drachenreiter von Cornelia Funke ist mein Favorit unter den Kinder- und Jugendbüchern, ein Grund dafür ist die wirklich gelungene Gestaltung der Antagonismen. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Spannung selten abfällt, immer wieder unvorhersagbare Wendungen eintreten und die Helden bis zum Ende kämpfen müssen. 

    Vor allem aber ist damit ein generelles Thema verbunden, der Hauptgegner ist die Gier des Menschen, historisch und gegenwärtig. 

     Eine ausführliche Buchvorstellung finden Sie auf meinem Blog.

  5. Cover des Buches Regulator (ISBN: 9783453435810)
    Stephen King

    Regulator

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Stephen King hat eine sehr sonderbare Beziehung zu Richard Bachman. Mit einem Augenzwinkern, aber doch immer noch viel Ernst, gibt es eine erstaunlich ausführliche Biografie von dem Autor (sogar mit Foto), der 1985 an Pseudonym-Krebs starb. Es ist zufällig das gleiche Jahr, in dem Kings Pseudonym bekannt wurde. Diese Figur lies King aber nicht los, weshalb er im Jahr 1994 ein Doppelpack schrieb. Zum einen “Desperation”, das er unter seinem eigenen Namen veröffentlichte und zum anderen “Regulator”, das er kurzerhand zum Erbe von Bachman erklärte und das von dessen Witwe posthum veröffentlicht wurde.

    Regulator ist auf eine Art und Weise geschrieben, die seinen Kritikern in die Hände spielt. Gespickt mit derben und vulgären Ausdrücken ist es zwar aus der allwissenden Erzählperspektive geschrieben, aber der Autor spricht den Leser immer wieder direkt an. Neben der anzüglichen Sprache findet sich in dem Buch ein Übermaß an Gewaltdarstellungen, die oftmals etwas überzogen wirken.

    Vor allem zu Beginn des Buchs geht es drunter und drüber und der Leser weiß nicht so recht, was er mit dem Chaos anfangen soll. Verstärkt wird dieser Eindruck durch unterschiedliche Einschübe, die mit der Handlung auf den ersten Blick nichts gemein haben. Nach und nach wird dem Leser offenbart, was hinter dem Chaos steckt und die King-Leser fühlen sich wieder heimisch.

    Ich habe ein paar Bücher von King gelesen, in denen er es mit seinen ausführlichen Beschreibungen und Zeitsprüngen übertreibt. „Regulator“ gehört eindeutig dazu. An vielen Stellen bremst King seine Leser regelrecht aus, wenn die Geschichte gerade erst Fahrt aufgenommen hat und er irgendeine Art von Einschub oder von einer Nebenhandlung erzählt. Die Idee mit den Einschüben ist zwar recht gut, aber sie sind teils am falschen Ort platziert worden.

    Fazit

    Es wird zwar aufgeklärt, was es mit dem Chaos auf sich hat, aber ich finde, dass King zu ausschweifend seine Erzählung aufgebaut hat. Er kommt gern vom Hölzchen aufs Stöckchen und macht gerade aufgebaut Spannung dadurch kaputt. Dieser Roman gehört sicherlich nicht zu seinen Glanzleistungen und muss meines Erachtens auch nicht unbedingt gelesen werden.

  6. Cover des Buches Heute schon geträumt? (ISBN: 9783442470587)
    Alexandra Potter

    Heute schon geträumt?

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Karin69
    Gerade am Anfang ging es nur schleppend voran. Allerdings hat mir die Geschichte der 31jährigen Charlotte sehr gut gefallen. Und ihre Reise zum 10 Jahre jüngerem Ich, hatte etwas bezaubendes. Die Wandlung Charlottes ist sehr schön in dieser Geschichte verpackt und spannend erzählt. Und am Ende kann man etwas für sich mitnehemn, es regt zum Nachdenken an. Natürlich beruht diese Geschichte auf Zufällen und klar kann man nicht in seine Vergangenheit reisen. Aber genau das ich das Besondere, was "Heute schon Geträumt ?" ausmacht. Ein sehr schön geschriebener Roman, mit einer wunderbaren Geschichte. Für alle Alexander Potter Fans zu empfehlen.
  7. Cover des Buches Die Herrin von Avalon (ISBN: 9783453352148)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Herrin von Avalon

     (311)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Erneut führen uns Marion Zimmer Bradley und Diana L.Paxson durch die bewegende Geschichte Avalons. Während in den vergangenen Bänden eine Geschichte chronologisch erzählt wurde finden wir in diesem Band nun die Geschichten von drei verschiedenen Priesterinnen von Avalon im Laufe der Zeit. 

    Im ersten Teil wird direkt an die Geschehnisse des Buches "Die Wälder von Albion" angeknüpft und die Leser_innen dürfen das weitere Schicksal von Caillean und Gawn weiter verfolgen. 

    Der zweite Teil beginnt knapp 160 Jahre später und hier verbünden sich die Hohepriesterin Dierna und der römische General Carausius, um Brittanien vor den Angriffen der Sachsen zu bewahren. 

    Und der dritte Teil - wieder 150 Jahre später - erzählt dann die Geschichte der Riesterinnen Viviane und Igraine und bildet damit direkt die Vorgeschichte der "Nebel von Avalon". 

    Auch wenn diese Dreiteilung vielleicht zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig erscheint und mensch sich vielleicht wünscht, auch mehr über die fehlenden Zeiträume dazwischen zu erfahren, so liegt die Stärke dieses Buches darin, das es das fehlende Zwischenstück zwischen den "Wäldern" und den "Nebeln" darstellt. 

    Erneut gelingt es den beiden Autorinnen auf herausragende Art und Weise die Welt von Avalon vor den Augen der Leser_innen entstehen zu lassen und diese auf eine ganz besondere Reise zu entführen. Für Liebhaber_innen der Avalon Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss und natürlich auch für alle Fantasy Freund_innen.


  8. Cover des Buches Amerikanisches Idyll (ISBN: 9783446262379)
    Philip Roth

    Amerikanisches Idyll

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Ich hatte vor ein paar Jahren schon einmal 2,3 Bücher von Philip Roth gelesen und fand diese damals eigentlich sehr gut geschrieben, Daher dachte ich, als ich dieses Buch im Stöberbereich des Literatursalons gesehen hatte, nehme ich mal wieder eines in die Hand.

    Diesmal war ich aber nicht so überzeugt. Die Story an sich ist ja sehr spannend und leider auch aktuell: Terrorismus - was macht das mit einer Gesellschaft und vor allem was macht das mit der Familie eines Terroristen bzw. wie in diesem Fall einer Terroristin? Und was treibt einen Terroristen eigentlich an? Kann man seine Beweggründe nachvollziehen? Hier die Gedankengänge der einzelnen Personen mit zu erleben, fand ich interessant.

    Aber die Umsetzung fand ich sehr mühsam. Der Schreibstil zog sich arg in die Länge. Ich habe mich ertappt, dass ich einige Abschnitte eher nur überflogen habe. Das machte mir das Lesen schon ein wenig scher, weshalb es von mir 2 Sterne Abzug gibt.
  9. Cover des Buches In der Misosuppe (ISBN: 9783462037333)
    Ryu Murakami

    In der Misosuppe

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Rija21
    Am anfang sehr langweilig da muss man sich regelrecht durchbeißen beim lesen. Und es passieren auch nicht wirklich spannende dinge. 
  10. Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783942656153)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer

     (560)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Zwei Teenager erstechen auf brutale Weise einen Taxifahrer. Kurz darauf bricht ein Mann vor einem Geldautomaten zusammen und stirbt, obwohl er scheinbar guter Gesundheit war. Kommissar Wallander, der in den Fällen ermittelt, sieht lange keine Zusammenhänge und muss doch bald erkennen, dass er einer großen Verschwörung auf der Spur ist…

    Henning Mankell hat mit seinen Kriminalromanen um Kommissar Wallander entscheidend zum momentanen Trend des Nordic Noir-Genres beigetragen und so den guten alten Krimi neu belebt und mit neuen Facetten versehen. Und so ist auch in „Die Brandmauer“ die typische Schwermut zu spüren, den die Hauptfigur mit sich herumträgt: Er fühlt sich alt, müde und oft überlastet. Das kommt erneut sehr gut zur Geltung und lässt auch die Szenen aus seinem Privatleben wieder sehr lesenswert und eingängig werden. Sehr gelungen ist auch, wie er völlig selbstverständlich Gesellschaftskritik einbringt und auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne eine einfache (und dann leider auch meist unrealistische) Lösung aus dem Hut zu zaubern. Sicherlich: Er prangert an, warnt, macht aufmerksam, aber eben immer ohne allzu hoch erhobenen Zeigefinger.

    All das spielt vor de Kulisse zweier scheinbar unzusammenhängender Todesfälle, die aber auf sehr clevere Weise miteinander verstrickt und um viele weitere Facetten erweitert werden. Dabei hält er nicht alles zurück, um dem Ermittler am Ende eine triumphale Auflösung zu gönnen, sondern teilt immer wieder Zwischenerkenntnisse und Teilauflösungen mit dem Leser. Das macht das Ganze ziemlich komplex, durch die spannende Erzählweise fällt es aber leicht, die Übersicht zu behalten. Erstaunlich ist es, wie sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als erwartet entwickelt und zu einer weltumspannenden Verschwörung führt, die mit vielen überraschenden Wendung und einer sehr gelungenen Auflösung führt.

    „Die Brandmauer“ überzeugt mit ihrem scheinbar gewöhnlichen Start und führt den Leser aber in eine ganz andere Richtung. Dabei wird die komplexe Handlung verdichtet, packend und gut verständlich aufbereitet, wobei auch die dichte Stimmung sehr überzeugend ist – sowohl bei dem Hacker-Thema als auch bei Wallanders Privatleben. Sehr lesenswert!   

  11. Cover des Buches Die purpurnen Flüsse (ISBN: 9783404183838)
    Jean-Christophe Grangé

    Die purpurnen Flüsse

     (325)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Zwei Ermittler, zwei Fälle und ein Ping-Pong zwischen beiden. Ich mochte die doch recht nüchterne Darstellung und auch die Protagonisten haben dazu gepasst. Die einzelnen Schritte und Wege waren mir etwas zu nachvollziehbar, sodass ich am Ende früher wusste, was eigentlich Phase war - ein kleiner Wermutstropfen am Ende, aber dank der allgemeinen Plastizität und Greifbarkeit der Geschehnisse, hat mich das nicht davon abgehalten das Buch zu beenden. Da Krimis normalerweise nicht so mein Ding sind, war ich hiervon doch angenehm überrascht und kam auch schnell durch - ein gutes Zeichen. 

  12. Cover des Buches Schmetterling und Taucherglocke (ISBN: 9783552058668)
    Jean-Dominique Bauby

    Schmetterling und Taucherglocke

     (167)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Der durch Schlaganfall in sich selbst gefangene Autor digtiert seine Erinnerungen und Gedanken durch "Morsezeichen" anhand von Blinzeln. Inhaltlich dennoch wenig aussagekräftig und oberflächlich. 

  13. Cover des Buches Otherland- City of Golden Shadow (ISBN: 9781857236040)
    Tad Williams

    Otherland- City of Golden Shadow

     (38)
    Aktuelle Rezension von: kirjoittaessani
    Vor vielen Jahren -- vielleicht zehn oder etwas mehr -- habe ich in meiner Stammbuchhandlung zum ersten Mal einen Otherland-Band gesehen. Aus irgendeinem Grunde habe ich zwar ab und an einen Blick darauf geworfen, mich aber nie weiter dafür interessiert. Inzwischen habe ich Stadt und Buchhandlung gewechselt, aber als mein Blick Anfang 2009 auf City of Golden Shadow fiel, da habe ich zugeschlagen. Die geheimnisvolle Stadt, die auf dem Buchdeckel abgebildet ist, mag bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Aber wichtiger noch waren die Konnotationen, die in dem Namen Otherland mitschwangen: ich stelle mir eine Welt vor, die völlig anders ist, entrückt, eben nicht von dieser Welt. Das hat sich wieder so angefühlt wie damals, als der Protagonist eines Egan-Romans von seinen Kindheitserinnerungen an die Kähler-Mannigfaltigkeit berichtete; nur, daß ich damals sofort, nachdem ich das Zitat in einer Rezension entdeckt hatte, hin und weg war. Bei Otherland hat sich die Spannung langsam, über Jahre aufgebaut. Nun lag der erste Band also vor mir. Daß es doch recht lange -- etwa ein Jahr -- gedauert hat, bis ich die gut neunhundert Seiten durchgelesen hatte, stellt ihm kein gutes Zeugnis aus. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Ein weltweites Computernetzwerk -- man könnte es Web 3.0 nennen -- ist allgegenwärtig, und der Zugang erfolgt in der Regel in der Art der virtuellen Realität: man sitzt nicht vor dem Bildschirm, sondern taucht mit Brille und Datenhandschuhen (oder gleich durch ein Implantat) völlig ein in die Computerwelt. Der Autor präsentiert eine Reihe von Erzählsträngen, die erst im Laufe der Zeit zusammengeführt werden. Da gibt es Thargor, den sehr stereotypen schwertschwingenden Helden in einer ebenso stereotypen Fantasywelt, offensichtlich ein Rollenspiel. Dazu findet man einige undurchsichtigere Episoden, etwa über einen psychopathischen Serienmörder oder einen altägyptischen Gottkönig. Sehr beeindruckend im Sinne meiner Otherland-Erwartungen, aber auch sehr beängstigend finde ich die Handlung um Paul Jonas, die das Buch auch eröffnet: er ist Soldat in einem Schützengraben im ersten Weltkrieg, aber Kulisse und Handlung sind in ihrem Schrecken seltsam abstrahiert, der Beschuß nie endend, Jonas' Erinnerung verblaßt, sein Erleben von seltsamen Träumen geprägt. Dieser Erzählstrang blieb für mich lange unklar, aber er gehört zu den stärkeren Seiten des Romans. Die Haupthandlung ist dagegen so gewöhnlich, daß sie sich fast im eigenen Bekanntenkreis abspielen könnte: die Südafrikanerin Irene Sulaweyo (Renie) lehrt an der Universität, muß sich aber nebenbei um ihren Bruder kümmern, der noch ein Kind ist, und ihren Vater, der seit dem Tod der Mutter apathisch geworden und dem Alkohol verfallen ist. Ihre kleinen Sorgen und Nöte spitzen sich zu, als ihr Bruder plötzlich ins Koma fällt. Bei ihren Recherchen findet Renie heraus, daß es überall auf der Welt ähnliche Fälle gibt. Zusammen mit einem ihrer Studenten, dem Buschmann !Xabbu, macht sie sich daran, den Grund für die Epidemie aufzudecken. Ich bin durchaus kein Feind von Erzählungen mit Längen -- allerdings erwarte ich schon, daß diese Längen einen erzählerischen Sinn haben. Wenn City of Golden Shadow an die vierhundert Seiten Vorgeplänkel braucht, bis der Leser überhaupt weiß, worum es sich dreht -- bis sozusagen die Frage gestellt ist und die Suche nach der Antwort beginnen kann -- dann möchte ich auch, daß das Vorgeplänkel an sich und ohne den Hintergrund des Romans eine spannende Geschichte bietet. Frei nach Saint-Exupéry soll eben kein Satz gestrichen werden können. Bei einigen der Erzählstränge hat Williams das geschafft -- vor allem eben bei dem um Paul Jonas -- aber die Geschichte um Renie plätschert leider recht langweilig vor sich hin. Wenn es andererseits nur um die Vorstellung der Charaktere gegangen wäre, dann hätte man das auch wesentlich weniger raumgreifend tun können. Ab diesem Punkt, an dem also Charaktere und Kulisse an Ort und Stelle sind und die eigentliche Handlung beginnt, ist das Buch dann endlich spannend und mitreißend bis zur letzten Seite. Damit sind wir auch schon bei dem zweiten Problem, das ich mit City of Golden Shadow habe: es hat kein Ende. Damit meine ich nicht, daß etwa das Dénouement zugunsten eines Cliffhangers fehlte. Vielmehr hört das Buch einfach mitten in der Handlung -- aber mitnichten an einer herausragend spannenden Stelle -- auf. Zugegeben, Otherland gilt als ein langer Roman, der lediglich aufgrund äußerer Umstände in vier Bänden erschienen ist (Bücher mit viertausend Seiten lassen sich nunmal schlecht binden oder verkaufen). Allerdings erwarte ich trotzdem, daß die einzelnen Bände wenigstens in Grundzügen einen Abschluß bieten, zum Beispiel indem eine Teilhandlung beendet und die nächste noch nicht begonnen ist. Das klappt bei den allseits beliebten Trilogien ja auch, selbst beim Herrn der Ringe, der ursprünglich als einbändiges Werk geplant und dann vom Verlag aus wirtschaftlichen Gründen geteilt wurde. Zusammenfassend finde ich -- ohne Kenntnis der anderen Bände -- die Geschichte durchaus interessant und spannend, wegen des viel zu langen Anfangs und des fehlenden Endes mag ich aber trotzdem nur drei von fünf Sternen vergeben.
  14. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: UllasLeseecke

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




  15. Cover des Buches Der rote Mandarin (ISBN: 9783841217615)
    Christopher West

    Der rote Mandarin

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieses Buch ist der dritte Band einer bislang vierteiligen Reihe rund um den chinesischen Ermittler Wang Anzhuang. 

    Wir befinden uns im Jahre 1997, kurz bevor die ehemalige Kronkolonie Hongkong an China zurückgegeben werden soll.

    Zhang Fei, auch der „rote Mandarin“ genannt, wird ermordet in Hongkong aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind mehr als fragwürdig. Während in Hongkong eher lockere (also westliche) Sitten herrschen, sind Zhang Feis Vorgesetzte peinlich berührt, denn für die Parteimitglieder der Volksrepublik China gelten andere, viel strengere Moralbegriffe.

    Man ist überzeugt, dass nur Wang die Hintergründe der Tat aufklären kann und schickt ihn und ein paar Parteigenossen nach Hongkong. 

    Meine Meinung: 

    Es dauert, bis der Krimi so richtig Fahrt aufnimmt. Sehr viel Raum nehmen die für uns Europäer seltsam anmutenden Umgangsformen zwischen den Chinesen ein. Dazu kommt noch, dass die Namen für unsere Augen/Ohren nicht sehr geläufig sind. Obwohl Wang ein gewitzter Ermittler ist und an ein nicht so offensichtliches Motiv glaubt, stochert er recht lange im Trüben. 

    Gut gefällt mir seine Frau Lin Rosina, Wangs Ehefrau, die ihrem Mann nachreist und mit ihren liberalen und klugen Ansichten Licht ins Dunkel bringt. 

    Andere Charaktere sind ein wenig klischeehaft gezeichnet. So ist Großmaul Fu ein Gangster aus Shanghai und einige Mitglieder der Pekinger Delegation benehmen sich so, wie man es von Kadersoldaten erwartet - mit offenem Mund bestaunen sie Hongkong, machen es gleichzeitig schlecht und verherrlichen „ihr“ Peking. 

    Er recht spät, in den letzten Kapiteln findet Wang heraus, warum Zhang Fei ermordet wurde. Das Ende kommt für mich ziemlich unerwartet. 

    Aber, vielleicht sollte man hier besser mit Band 1 beginnen, um die Gedankengänge von Wang besser verstehen zu können. 

    Die Beschreibung der Metropole, ihrer Küche und das schier babylonische Sprachengewirr der zahlreichen chinesischen Dialekte, stellen ein farbenfrohes Bild von Hongkong vor.  

    Fazit: 

    Ein eher gemächlicher Krimi vor einer exotischen Kulisse. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.


  16. Cover des Buches Blood and Chocolate (ISBN: 0440226686)
    Annette Curtis Klause

    Blood and Chocolate

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Blood and Chocolate erzählt die Geschichte um die 16-jährige Vivian. Ein Mädchen, das sich bei Mondschein in eine Wölfin verwandelt und mit ihrem Rudel zusammenlebt. Seit dem Tod ihres Vaters ist dieses jedoch führerlos. Die daraus resultierenden Machtkämpfe unter den Mitgliedern bzgl. des Nachfolgers bzw. des Nachfolgerpaars sorgen für hitzige Spannungen untereinander. Doch Vivian beschäftigen mitunter ganz andere Dinge. Sie fühlt sich zu den Menschen hingezogen und empfindet besonders großes Interesse an Aiden, einem Mitschüler an Ihrer neuen High-School. Dieser Umstand wird jedoch in ihrem Rudel nicht gern gesehen.

    Wie in vielen Jugendbüchern mit Fantasy Elementen typisch ist die Hauptprotagonistin auf der Suche nach sich selbst. Doch dabei handelt es sich um die einzige typische Ähnlichkeit. Vivian ist kein Mauerblümchen, nicht naiv und bekommt auch keine Superkräfte um die Welt zu retten. Ihre Gedanken um das Rudel, ihre Familie und die Entwicklung der Liebesgeschichte zu Aiden wird feinfühlig beschrieben (ohne, dass es kitschig oder übertrieben wirkt). Nennenswert ist auch die Atmosphäre. Die Wölfe wurden hier nicht mit Weichspüler behandelt. Sie sind in einem Wort: animalisch. Und zur Abwechslung lieben sie was sie sind, da stellt Vivian keine Ausnahme dar. Somit kommen auch keine verzweifelten Monologe daher, bei dem man die Augen rollt.

    Gespickt mit Spannung, Action und dem gewissen etwas ist das Gesamtbild stimmig. Und das Ende ist … alles nur nicht vorhersehbar, mehr wird nicht verraten ;-)

    Schlussendlich möchte ich den Tipp geben, dieses Buch in Englisch zu lesen. Der Inhalt und die Dialoge sind gut verständlich.
  17. Cover des Buches Conan (ISBN: 9783453308053)
    Lin Carter

    Conan

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Dies ist der erste Teil von Conan dem Cimmerier. Archaisch verfilmt mit Schwarzenegger, der wie kein anderer in diese Rolle passt. Conan ist nicht vergleichbar mit anderen Muskelprotzen, benutzt er doch oft sein Gehirn und hat eine angeborene Schläue. Auch beherrscht er viele Fremdsprachen, die im das Überleben leichter machen. Ursprünglich erschaffen von Robert E.Howard, wurden die teilweise unvollständigen Geschichten von Sprague deCamp oder Lin Carter weitergeführt. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die ungekürzte Version des Heyne Verlages, die in einer Neuauflage in gelben Büchern daherkommt. Ein Muss für jeden Fantasy Fan!
  18. Cover des Buches Sommerfrost (ISBN: 9783401507385)
    Manuela Martini

    Sommerfrost

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Das Buch generell hat mir gut gefallen und war sehr angenehm und spannend zu lesen. Die Story ist wirklich spannend, interessant und auch ein bisschen tiefgründig und gefühlvoll. Als Leser habe ich recht schnell einen Verdacht entwickelt, und dann hat man während dem ganzen Buch die Chance herauszufinden ob sich dieser bewahrheitet oder ob es doch ganz anders ist… Man kann dadurch sehr gut mitfiebern. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Story an ein paar Stellen etwas einfach oder unrealistisch ist, was für ein Jugendbuch nicht weiter schlimm ist, man sollte sich dessen aber bewusst sein. Aber wenn man damit kein Problem hat ist die Geschichte dann wirklich interessant und man möchte unbedingt wissen wie das Buch ausgeht und kann so durch den angenehmen Schreibstil in Geschichte eintauchen. Die Charaktere an sich fand ich auch nett, es handelt sich ebenfalls um (manchmal etwas leichtgläubige) Jugendliche. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass mich die Protagonisten manchmal etwas genervt hat. Das könnte aber natürlich auch meine subjektive Ansicht sein. alles in allem ein Thriller, der definitiv für Jugendliche geschrieben ist (von der Story und vom Schreibstil her), der aber ein wirklich tolles Buch für zwischendurch abgibt.

  19. Cover des Buches Im Zeichen des Löwen (ISBN: 9783492951975)
    Anne Holt

    Im Zeichen des Löwen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Jetztkochtsie
    Ich hab das Buch von knapp 400 Seiten heute an einem Nachmittag ausgelesen. Es ist spannend und fesselnd, wie kaum eins der Vorgängerbücher und obwohl mich das Ende ein wenig unbefriedigt ließ, gelang es Anne Holt doch wieder mich zu begeistern. Ihre Darstellungen der Polizeiarbeit sind realistisch und nachvollziehbar, wie ich es selten bei Krimis erlebe. Ihre Figuren sind so charakteristisch und voller Ecken und Kanten und dennoch wecken sie Sympathien. In diesem Band nimmt auch die "lesbische" Problematik weniger Raum ein, so daß sie mir nicht so auf den Wecker ging, wie in Band 3. Da empfand ich dieses Hickhack und Geheimniskrämerische nämlich als ziemlich nervig. Dieser Band ist lockerer, angenehmer und aktueller aus meiner Sicht. Den Hauptpart übernehmen hier auch eher Billy T. und Tonne Marit, die wir ja aus den letzten Bänden bereits kennen und mögen. Kurz: Ich fands super sehr spannend und verwickelt und dennoch klärt es sich am Ende schlüssig und nachvollziehbar auf, wenn es mir auch keine wirkliche Freunde bereitete, dieses Ende.
  20. Cover des Buches Die Königin von Zamba (ISBN: B0040ILFZ2)
    Lyon Sprague de Camp

    Die Königin von Zamba

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Erster Roman des Krishna Zyklus welcher als Sammlung von Novellen in den späten 40er Jahren begann. Von der Space Opera und den Schwert und Planeten Geschichten der damaligen Zeit beeinflusst beschreibt deCamp ein eigenes (doch etwas wirres) Universum. Es spielt in der Zukunft und hat meistens einen recht simplen Plot. Hier ist es die Suche des noch auf der Erde agierenden Victor Hasselborg der die Tochter Julnar sucht. Dabei kommt er auch dne Planeten Krishna. Durch die Zusammensetzung der Novellenart wirkt ide Geschichte etwas zerrissen. DeCamp Anhänger kommen hier aber auf ihre Kosten
  21. Cover des Buches Einmal durch die Hölle und zurück (ISBN: 9783596192342)
    Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Zeitschnecke
    Wer den  ersten Teil gelesen hat, denkt sich: ich weiß was auf mich zu kommt! Lass mich dir sagen: Nein, weißt du nicht.

    Josh Bazell hat sich selbst übertroffen. Der zweite Roman über Pietro Brown ist was völlig anderes, klar gibt es Fußnoten (ich glaube ja er liebt diese ganz besonders :))die auf den ersten Roman verweisen, doch es ist losgelöst voneinander zu betrachten.

    Die Charaktere kommen nicht wieder und wer David Locano ist bekommt jeder schnell mit.
    Der Fall Loch Ness wird nachkonstruiert in einer kleinen Stadt in Minnesota.In den  Borndary Waters wird eine Exkursion mit politischem "Schiedsrichter" angeleiert, um endlich zu klären gibt es das Ungeheuer oder ist es bloß ein großer Schwindel?
    Es ist eine spannende Reise durch die Politik und Gesellschaft Amerikas.

    Josh Bazell nimmt einen  mit in seinem gewohnt leichten Schreibstil den ich am Liebsten von morgens bis abends lesen möchte und wahrscheinlich immer noch nicht genug davon hätte.
    Ich sage vielen Dank für dieses großartige Buch und ich wünsche allen große Lesefreude.
  22. Cover des Buches Das Amulett von Ruwenda. (ISBN: 9783453131385)
    Julian May

    Das Amulett von Ruwenda.

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller

    "Lange Zeit war das Knistern des Feuers in dem großen Kamin der einzige Laut im Raum. Aber schließlich war ihr Kuss zu Ende, und das unwirkliche Licht verblaßte, bis es gänzlich verschwunden war."

    Viele Jahre ist es her, dass ich "Die Zauberin von Ruwenda" gelesen habe, den Auftakt zur Ruwenda Reihe von Marion Zimmer Bradley, Julian May und Andre Norton. Damals war ich von diesem Buch so sehr begeistert, dass ich unbedingt die Folgeteile lesen wollte, doch da diese bereits vergriffen waren, gab es für mich keine Möglichkeit diesem Wunsch nachzugehen. Ein paar Jahre später und mit der Hilfe eines Gebraucht-Portals konnte ich mir diesen Wunsch endlich erfüllen. Allerdings entwickelte sich meine Meinung zu diesem Buch während des Lesens nicht ganz so wie ich es erhofft hatte.

    Was dem Lesor sofort ins Auge fällt, ist der gute Schreibstil der Autoren, der zu keinem Zeitpunkt anstrengend ist und zudem einen guten Einstieg in "Das Amulett von Ruwenda" bietet. Allerdings versäumen diese es des öfteren genaue Beschreibungen anzufertigen, sodass der Leser über Sätze stolpert, die er nocheinmal durchlesen muss, damit er den ganzen Zusammenhang verstehen kann.

    Auch die erschaffene Welt ist durchaus als positiv zu bezeichnen, da diese sehr vielschichtig und detailliert ist. Die Autoren haben es nicht versäumt, zahllose Wesen und Völker zu erfinden, die das Potenzial haben, den Leser zu bezaubern. Allerdings gilt auch hier, dass die Erklärungen teilweise zu flach ausfielen, sodass die verschiedenen Spezies schon bald zu einem einheitlichen Brei verschwimmen. 

    Als Protagonisten wurden erneut die drei Schwestern Haramis, Kadiya und Anigel gewählt, die alle sehr detailliert und verschieden wirken. Teilweise sogar etwas zu sehr. Dabei muss ich zudem bemängeln, dass keiner dieser Charaktere ein echtes Mitfühl-Potenzial hat, denn jeder von ihnen ging mir auf die eine oder andere Weise so sehr auf die Nerven, dass ich keinen von ihnen sonderlich leiden konnte.

    Die Story hatte ebenfalls größere Schwächen aufzuweisen, da sie sehr flach war. So plätscherte diese während des Verlaufes des Buches mehr vor sich hin und ich fragte mich mehr als einmal, wann wieder etwas spannendes geschehen würde. Außerdem erwies sich der Hauptstrang der Handlung als so kurz, dass das Buch mich nicht fesseln konnte. Auch die Kämpfe, die eigentlich das Gegenteil bewirken sollten, fand ich eher fade und langweilig.

    Als besonders schlecht erwies sich das Ende, da dieses innerhalb einer halben Seite abgehandelt wurde und in meinen Augen bloß als lächerlich zu bezeichnen ist.

    Fazit: Bei "Das Amulett von Ruwenda" handelt es sich um ein mittelmäßiges Buch für Zwischendrin, dem der Zauber seines Vorteils gänzlich fehlt. Drei Sterne gibt es von mir.

  23. Cover des Buches Zeit der Vergeltung Das Erbe (ISBN: 9783442366491)
    Sidney Sheldon

    Zeit der Vergeltung Das Erbe

     (34)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Conan der Pirat (ISBN: 9783453308121)
    Lyon Sprague DeCamp

    Conan der Pirat

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Wieder ein Abenteuer mit Conan, das achte in der Reihe vom Heyne Verlag. Hier eine Sammlung von Geschichten, hauptsächlich von Robert Howard, ergänzt von Lyon Sprague de Camp. Gewohnt brachial und in einer Barbarenwelt spielend, durchschnittlich.

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