Bücher mit dem Tag "19.jh."

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "19.jh." gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zarentochter (Die Zarentöchter-Saga 2) (ISBN: 9783548065410)
    Petra Durst-Benning

    Die Zarentochter (Die Zarentöchter-Saga 2)

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    In diesem Teil der Trilogie, bei der man die Romane ganz gut auch einzeln lesen, kann, geht es um die Großfürstin Olga, die zu Beginn der Geschichte noch ein Kind ist. Sie wird zu einer künftigen Regentin erzogen. Auch wenn die Vorbereitungen auf ihre künftige Rolle nicht nachlassen, so weiß Olga dennoch, dass dies nicht ihre wahre Bestimmung ist. Der goldene Käfig macht ihr Sorgen und hindert sie glücklich zu sein. Doch auf die Gefühle junger Frau nimmt keiner Rücksicht. Der Zarenhof in St. Petersburg ist eine prächtige Kulisse von Petra Durst-Bennings bewegendem Roman.

    Farbenreich und lebendig erzählt die Autorin diese biografische Geschichte. Olga ist eine sympathische Protagonistin, die man in sein Herz schließt. Es ist spannend, an ihren Gedanken und Gefühlen teilzuhaben.  Doch auch übrigen Charaktere der Geschichte wirken authentisch. Politischen Hintergründe werden in diesem Roman ebenfalls erwähnt, doch das Hauptaugenmerk liegt an der Tochter des russischen Zaren Nikolai, Olga. Die Autorin versteht es fesselnd die historischen Vorkommnisse in die Geschichte einzubinden, doch in erster Linie ist dieser Roman ein Unterhaltungsbuch, und so sollte man dies auch sehen. Keine historische Abhandlung, sondern vergnügliches und leichtes Lesen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. 

  2. Cover des Buches Grandhotel Angst (ISBN: 9783328100881)
    Emma Garnier

    Grandhotel Angst

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkiste

    Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Die Spannung wird ansatzweise aufgebaut, kann sich allerdings nicht durchgehend halten. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil der einen guten Eindruck der damalige Zeit vermitteln. Das Ende hat mich tatsächlich überrascht und das nicht im negativen Sinne.

  3. Cover des Buches Die Hüterin der verlorenen Schätze (ISBN: 9783986951795)
    Elisabeth Büchle

    Die Hüterin der verlorenen Schätze

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Wir befinden uns im Schwarzwald im Jahr 1965. Charlotte Vogel aus dem Forsthaus Vogel am Liliensee bekommt Post aus dem Nachlass ihrer früheren Freundin mit der Bitte ihre kleine Tochter zu sich zu nehmen, deren Patentante sie. Charlotte nimmt diese Bitte sehr ernst und freut sich auf das kleine Mädchen, doch bei ihrer Ankunft staunt sie.

    Aus dem Auto, mit dem ihr Sohn Robert ihr Patenkind vom Bahnhof abgeholt hat, steigt eine junge schöne Frau, eindeutig erwachsen was die ganze Familie erstmal verdutzt zur Kenntnis nimmt. Lisa kommt mit einem Koffer und sehr viel unsichtbarem Gepäck namens Selbstzweifel und Ablehnung. Sie hofft im Forsthaus mehr über ihre Mutter zu erfahren und sehnt sich aus tiefstem Herzen nach einer Familie. Doch aufgrund ihrer Biografie glaubt sie fest daran, dass ihr das nicht zusteht. Der Leser erlebt sehr authentisch den inneren Kampf der jungen Frau mit die Vergangenheit loszulassen  und innere Ruhe und Frieden zu finden.

    Robert, der älteste Sohn und ebenfalls Förster, steht Lisa sehr skeptisch gegenüber und fühlt sich auf der anderen Seite auch von ihr angezogen. Doch eine große und immer noch schmerzende Wunde in seinem Herzen, was Frauen und Beziehungen betrifft, lässt ihn auf Distanz gehen. Charlotte hingegen, die sich sehr gerne als einen Engel der Liebe betätigt, wittert die Gunst der Stunde und versucht einen ihrer Söhne mit Lisa zusammenzubringen Großvater Johann beobachtet das alles und bespricht es mit dem, der alles in die richtigen Wege leiten wird. 

    Auf einer gemeinsamen Winterbergtour von Robert und Lisa, herbeigeführt von einem weiteren Engel der Liebe, nämlich Johann, kommen sich die beiden zögerlich näher. Ein plötzlicher Schneesturm bringt sie jedoch in höchste Gefahr und die Forstfamilie ahnt noch nichts davon. Derweil kommt das echte Patenkind, Trudi, mit ihren Pflegeeltern im Forsthaus an......

    Elisabeth Büchle hat einen ganz wundervoll stimmungsvollen Winterroman geschrieben und dabei die 60er Jahre gekonnt wieder aufleben lassen. Die Landschaft und das Leben im Schwarzwald wurden mir so lebendig während des Lesens, ich fühlte mich förmlich am Liliensee und habe die wunderbare Natur genossen. Da mein Geburtsjahr in den 60ern liegt, war es mir auch ein ganz besonderes Vergnügen. Doch nicht nur die äußeren Stimmungen vermag die Autorin zu beschreiben sondern auch das Innenleben der Protagonisten, mit was sie zu kämpfen haben, was sie verletzt hat und immer noch verletzt und wie sie sich bemühen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen um in Ruhe und Frieden ein neues Leben zu starten, das nur mit Gottes Hilfe möglich ist, liest sich einfach so gut. Auf eine ganz angenehme Weise wird der christliche Glaube in die Geschichte eingebettet und jeder Leser kann die kleinen versteckten Weisheiten Gottes für sich in Anspruch nehmen. 

  4. Cover des Buches Die Lausitzer Musen (ISBN: 9783839218167)
    Ivonne Hübner

    Die Lausitzer Musen

    (27)
    Aktuelle Rezension von: verirrtes_irrlicht
    Als Jakub auf seiner Reise in der Lausitz die hübsche Mathilde kennenlernt, geht er beim Müller in die Lehre. Allerdings geschehen seltsame Dinge im Dorf, denn zwei Mädchen scheinen Selbstmord begangen zu haben, indem sie sich selbst ertränkten. Das stimmt nicht nur den Doktor Waldeck misstrauisch und so ermitteln er, Jakub und Mathilde auf eigene Faust. 


    Ein Krimi im historischen Setting, der dem Genre des historischen Romans mehr als gerecht wird. Wortgewandt und in sich stimmig zeichnet die Autorin unterschiedliche und lebensnahe Charaktere, die alle ihre eigene Bürde und Geheimnisse zu tragen haben. Mehr als einmal hat man das Gefühl, sich inmitten des Dorfes zu befinden. Weilt der Mörder unter den Dorfleuten oder auf dem gräflichen Schloss? Mehr als einmal zieht man Schlussfolgerungen, um diese dann wieder zu verwerfen. Mit viel Liebe zum Detail und der richtigen Prise Humor an einigen Stellen, schafft es Ivonne Hübner, eine spannende Geschichte zu erzählen, mit der man einige freudige Lesestunden verbringen wird.


    Die Auflösung war grandios!


    Lediglich den Charakter der Mathilde fand ich auf den letzten zwanzig Seiten doch recht wankelmütig.


    Ich bin definitiv auf den nächsten Waldeckroman gespannt!
  5. Cover des Buches Die Glasbläserin (Die Glasbläser-Saga 1) (ISBN: 9783548613338)
    Petra Durst-Benning

    Die Glasbläserin (Die Glasbläser-Saga 1)

    (205)
    Aktuelle Rezension von: Vielleserin1957

    Lauscha, ein kleines Glasbläserdorf im Thüringer Wald im Jahr 1890: Der Glasbläser Joost Steinmann stirbt, und die drei Töchter Johanna, Marie und Ruth stehen völlig mittellos da. Als ein amerikanischer Geschäftsmann auf die schönen gläsernen Christbaumkugeln aus Lauscha aufmerksam wird, gibt er eine Großbestellung in Auftrag. Die couragierte Marie wittert ihre Chance und bricht mit allen Regeln: Sie wagt es, als erste Frau kunstvolle Christbaumkugeln zu kreieren. (Klappentext)

     

    Obwohl ich das Buch vor Jahren schon einmal gelesen hatte, hat es mich nach wenigen Seiten wieder in den Bann gezogen und es war schön es nochmals zu lesen. Der Schreibstil ist gut lesbar, ist verständlich und man ist schnell in der Handlung mitten dabei und an der Seite der 3 Schwestern. Die Handlung ist gut aufgebaut, nachvollziehbar und die Seiten fliegen nur so dahin. Auch wenn an manchen Stellen leicht vorhersehbar, so hat das dem Lesegenuss und der entstehenden Leseatmosphäre nicht geschadet. Die verschiedenen Charaktere sind real vorstellbar und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Die Spannung ist von Anfang gegeben und interessante Ereignisse und Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen. Nun freue ich mich auf den Nachfolgeband

  6. Cover des Buches Weil du mich hältst (ISBN: 9783963620805)
    Jody Hedlund

    Weil du mich hältst

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Johannana

    Nachdem Sophie lange Zeit davon gelaufen ist um sich und die Waisenkinder, um die sie sich hingebungsvoll kümmert, durchzubringen. Beschließt sie endlich in New York City zu bleiben. Doch sie muss noch ein letztes mal davon laufen. Sie beschließt mit der Childrens Aid Society zu reisen. Dort finden ihre Kinder Olivia und Nicholas ein Zuhause und sie muss sich damit abfinden. Doch sie merkt schnell das dieses Heim kein gutes für ihre Kinder ist.
    Also beschließt sie zu heiraten um die beiden Kinder zu sich zu nehmen.

    Aber was ist mit ihrer größten Angst? Ihre Schwestern wiederzusehen. Als ihr Mann diesen ein Telegramm schickt, muss sie sich diesen wohl oder übel entgegenstellen.

    Schnell stellt sich heraus das dies, die beste Entscheidung war.

    Dieses Buch war ein toller Abschluss der Reihe. Man hatte einen Einblick in das Leben eines Waisenkindes, sogar von 3, welches mit der Childrens Aid Society reist. 

    Ich muss gestehen das ich die Bücher, das Leben in Mayfiled, Quincy und den anderen Orten vermissen werde. Ich hatte das Gefühl selbst dort zu sein und jetzt nicht mehr hingehen zu können.

  7. Cover des Buches Die Rückkehr der Störche (ISBN: 9783864760969)
    Gabrielle C. J. Couillez

    Die Rückkehr der Störche

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Aischa
    Das Buch hat es mir anfangs nicht leicht gemacht. Weniger wegen der zahlreichen wörtlichen Reden im badischen bzw. fränkischen Dialekt - im Gegenteil, das wirkt sehr authentisch und erfrischend auf mich. Aber die ersten Kapitel sind voller Längen und Wiederholungen: Wilhelm unterstützt nicht nur seine verarmte und dem Alkohol verfallene Mutter, sondern auch seinen älteren Bruder Karl immer wieder finanziell. Er fühlt sich so sehr für das Wohl der Familie verantwortlich, dass er seine eigene Leidenschaft für die Naturwissenschaften hintenan stellt und nach der Drechslerlehre zunächst zum Militär geht.
    Seite um Seite lesen zu müssen, wie Wilhelm ausgenutzt wird und leidet hat es mir sehr schwer gemacht, den Roman zu genießen. Aber mein Durchhaltevermögen wurde belohnt: Denn im letzten Drittel nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Ein verständnisvoller Vorgesetzter ermöglicht Wilhelm das Studium. Er kann auf abenteuerliche Forschungsreise durch Europa gehen und lernt echte Freundschaft kennen. Nur mit der Liebe hat er weiterhin kein Glück.
    Autorin Couillez hat für den vorliegenden Roman umfangreich recherchiert, das merkt man unter anderem an den zahlreichen fundierten Details zu Zeitgeschehen, gesellschaftlichen Verhältnissen und Kultur. Die Sprache ist anspruchsvoll und unterhaltsam zugleich.
    Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und vergebe 3,5 Sterne.
  8. Cover des Buches Die Lady von Bolton Hill (ISBN: 9783963620447)
    Elizabeth Camden

    Die Lady von Bolton Hill

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer
    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Lady von Bolton Hill“ von Elizabeth Camden lesen.

    Das Buch ist im Francke-Verlag erschienen. Es war das erste Buch der Autorin für mich.

    Daniel Tremain und Clara Endicott verbindet eine innige Freundschaft im Kinder- bzw. Jugendalter. Die gemeinsame Liebe zur Musik lässt alle gesellschaftlichen Grenzen zwischen ihnen verschwinden, denn eigentlich hätten sich die Beiden, die aus so unterschiedlichen Welten stammen - Daniel lebt mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen und Clara kommt aus einer wohlhabenden Familie – sich nie kennen gelernt.

    Verschiedene Lebensumstände trennen Daniel und Clara voneinander und erst 12 Jahre später kreuzen sich ihre Wege erneut.

    Clara ist inzwischen eine couragierte Journalistin, die auch vor Widerständen nicht zurückschreckt und Daniel hat sich mit viel Erfindungsgeist ein Unternehmen im Eisenbahnsektor aufgebaut.

    In die Freundschaft von einst mischen sich romantische Gefühle und für Daniel steht fest, dass Clara die Frau seines Lebens ist und er möchte sie nicht mehr gehen lassen.
    Auch Clara ist sich ihrer Gefühle für ihren Jugendfreund sicher, doch der Umstand, dass sich Daniel in einem erbitterten Kampf mit einem Geschäftspartner befindet und scheinbar auch Gott keinen Platz in seinem Leben gibt, lässt sie zögern.

    Inmitten von Arbeiterunruhen überstürzen sich die Ereignisse für Clara und Daniel und sie müssen sich ihren Ängsten und Befürchtungen stellen.

    Dank eines gut verständlichen Schreibstils lässt sich der 233 Seiten starke Roman flott lesen.

    In Bezug auf den Inhalt bin ich ehrlich gesagt etwas hin- und hergerissen…

    Das historische Setting fand ich spannend gewählt und auch relativ gut beschrieben. Ein wenig mehr Details wären für mich schön gewesen, aber da der Fokus auf der Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten lag, war das an für sich auch okay.
    Mit Clara hat die Autorin eine starke Protagonistin beschrieben, die für ihre Überzeugungen einsteht. Das hat mir gut gefallen. Auf der anderen Seite schießt Clara in ihrer Arbeit als Journalistin – gerade in einer Situation mit Daniel – auch ziemlich übers Ziel hinaus, agiert eigenmächtig, naiv und verhält sich angesichts der daraus resultierenden Situation etwas sehr blauäugig. Insgesamt ist mir Clara als Charakter im Verlauf der Handlung zu sprunghaft und verliert damit leider an Glaubwürdigkeit.

    Daniel ist als männlicher Protagonist gut gelungen. Er hat seine Haltung, die er auch recht vehement verteidigt. Starrköpfig bis zur Schmerzgrenze braucht es schon einiges, um ihn vom ein Mal eingeschlagenen Weg abzubringen. Dafür fährt die Autorin die passenden „Geschütze“ auf, die auch für Spannung im Handlungsverlauf sorgen.

    Die Spannungsanteile entfalten sich ab ca. der Hälfte des Buchs und dabei überschlägt sich die Geschichte für mein Empfinden stellenweise und es wird recht hektisch. Gewisse Ereignisse fand ich in diesem Zusammenhang dann leider auch eher unglaubwürdig.

    In der Zusammenschau ist „Die Lady von Bolton Hill“ ein solider historischer Liebesroman, der sich u. a. mit dem Thema Vergebung auseinandersetzt. Die Geschichte hat wirklich viele gute Ansätze, aber das Meiste davon verpufft leider etwas bzw. wird viel zu schnell abgehandelt und so kann sich keine wirkliche Spannungskurve aufbauen.

    Für mich hätte die Geschichte mehr Zeit bzw. Buchseiten gebraucht, um ihr volles Potenzial – das zweifelsohne vorhanden ist – richtig ausschöpfen zu können und bekommt deshalb 3 Bewertungssterne von mir.
  9. Cover des Buches Wohin der Wind uns trägt (ISBN: 9783957348425)
    Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_talk


    Mit diesem Buch ist Elisabeth Büchle ein weiterer ganz toller historischer Roman gelungen.


    Wir befinden uns zu Beginn in Bamberg, South Carolina und lernen dort die Geschwister Steinmann und ihre Freunde kennen. Im Laufe des Buches ziehen wir mit Joanna Steinmann und ihren Geschwistern in den Westen, erfahren aber parallel was in Bamberg weiter passiert.


    Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt packend und bildhaft. Die Charaktere sind authentisch und (zu meist) liebenswürdig.


    Natürlich haben es mir Alec und Joanna mit ihren Schlagabtauschen angetan, aber auch Linda wurde mir immer sympathischer. Am Anfang hielt ich sie noch für eine typische Südstaatendame, im weiteren Verlauf musste ich diese Annahme aber korrigieren. 

    Joanna, Linda und auch andere Personen verbindet der tiefe Glaube an Gott. Das Thema „Glaube“ ist genau im richtigen Maß in den Roman eingebettet, ohne aufdringlich zu sein.


    Während des Lesens habe ich absolut mitgefiebert. Kommen die Steinmanns im Westen wohlbehalten an? Welche Gefahren und Herausforderungen haben sie dabei zu bewältigen? Wird es Linda gelingen, das Rätsel um Denise zu lösen?

    Hier ist Spannung vorprogrammiert und das mit dem Abenteuerflair eines Siedlertrecks. Dabei zeigt der Roman auch deutlich, welchen harten, kräftezehrenden Alltag ein Treck bedeutete und welche Verluste die Siedler in Kauf nahmen.


    Es hat mich etwas überrascht, wie scheinbar einfach es den Südstaatenladys gefallen ist, sich anzupassen. Tatsächlich hätte ich Komplikationen beim Essenkochen und der gleichen erwartet. Auch ein paar ruhigere Gespräche zwischen Joanna und Alec hätte ich mir gewünscht.


    Aber alles in allem hat mir das Buch super gefallen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. 

    Ich weiß, viele von euch kennen es schon, aber denen, die es nicht kennen, kann ich nur empfehlen - kauft es euch.


  10. Cover des Buches Die Tochter des Kapitäns (ISBN: 9783775158329)
    Jennifer Delamere

    Die Tochter des Kapitäns

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume1988

    1879: Rosalyn Bernay arbeitet als Gesellschaftlerin bei einer reichen Damen, als sie von deren Mann des Diebstahls beschuldigt wird und Hals über Kopf fliehen muss. Um zu entkommen, steigt sie in den erstbesten Zug und landet in London. Auf dem Bahnsteig begegnet ihr Nate, der seine Verletzungen als Soldat auskuriert und wieder mit seinem Regime nach Indien zurückkehren möchte. Doch Rosalyn missdeutet seine guten Absichten, ihr zu helfen als unschicklich. Wenig später begegnen die beiden sich im Theater wieder, so Nate einen Job als Bühnenarbeiter hat. Doch Rosalyn hat weder eine Arbeit noch eine Unterkunft…

    Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Sprache ist flüssig und die Geschichte ist mit vielen Dialogen sehr lebendig. Trotz dem sich die Sichtweisen von Nate und Rosalyn abwechseln, steht die Geschichte von Rosalyn mehr im Vordergrund.

    Einigen Kleinigkeiten haben mich am Buch allerdings gestört. Eine davon ist der prompte Wechsel zwischen Rosalyns und Nates Sichtweisen. Der Wechsel wurde weder durch einen Absatz noch durch eine Zwischenüberschrift deutlich gemacht, so dass ich beim Lesen immer wieder gestolpert bin, wenn plötzlich ein Perspektivwechsel stattfand.

    Auch den Titel „Die Tochter des Kapitäns“ fand ich nicht passend gewählt. Dieser hat bei mir die Erwartung hervorgerufen, dass es noch ein Rätsel rund um den früh verstorbenen Vater von Rosalyn gibt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Gegen Ende des Buches fand ich außerdem, dass es zu viel Schmachterei und Schwärmerei zwischen Nate und Rosalyn gab, so dass mir dort Inhalt und Spannung gefehlt haben.

    Dafür hat mir der Schauplatz des Theaters sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt im Nachwort, dass sie in dem Roman ihre Leidenschaft zu den Operetten von Gilbert und Sulivan, zu den Lebensumständen im viktorianischen England und zur Arbeit des Waisenhausleiters George Müller vereinen konnte. Auch wenn alle drei Leidenschaften nicht so präsent herausstechen, merkt man der Autorin ihre Begeisterung für das Schreiben an. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineindenken und mir die Schauplätze und Personen vorstellen, ohne von langatmigen Beschreibungen überhäuft zu werden. Auch die Hauptcharaktere Nate und Rosalyn fand ich sehr sympathisch,

    Letztendlich ein schöner, historischer Roman mit einer sehr dominierenden Liebesgeschichte, eingebettet in den Schauplatz des bunten und abwechslungsreichen Theaterlebens.

  11. Cover des Buches Die Zuckerbäckerin (Die Zarentöchter-Saga 1) (ISBN: 9783548065427)
    Petra Durst-Benning

    Die Zuckerbäckerin (Die Zarentöchter-Saga 1)

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Das Buch handelt u.a. von Katharina Pawlowna, die in Stuttgart in zahlreichen wohltätigen Einrichtungen Württembergs ihre Spuren hinterlassen hat. Ihr kurzes aber schaffensreiches Leben als Königin von Württemberg wird in diesem Roman auf sehr gefühlvolle Weise erzählt, so dass man gleich Lust bekommt auf die Fortsetzung der Zarentochter Trilogie.

  12. Cover des Buches Rot wie Blut (ISBN: 9783730609088)
    Julian Auringer

    Rot wie Blut

    (23)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    Es ist eine Ansammlung bekannter (und für mich auch teilweise unbekannter) Märchen. Die, welche ich schon kannte, sind trotzdem anders, als zB in der Disneyversion. Sie sind eben in der ursprünglichen, "böseren" Form -

    Obwohl es auch Märchen gibt, die ein schönes, positives Ende haben. 


    Es ist von Allem etwas mit dabei. Was die Geschichten eint, ist die altmodische, chicke, melodische Sprache und das Böse, welches überall spürbar ist. 


    Viele der Geschichten sind eher kurz und knackig, 7-10 Seiten sind eher lang.

    Was ich etwas unangenehm fand, war die Schrift, welche sich für mich nicht so super lesen liess.


    Ansonsten war das Buch eine schöne Herbstlektüre mit schaurigem Touch.

  13. Cover des Buches Die Frauen von La Principal (ISBN: 9783458362579)
    Lluís Llach

    Die Frauen von La Principal

    (91)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Das Buch beginnt im Jahr 1940, kurz nach dem der Bürgerkrieg überstanden ist und Franco in Spanien die Macht übernommen hat. Vor vier Jahren wurde vor der Tür von La Principal in einem Sack der ermordete Vorarbeiter des Weingutes gefunden. Durch die Kriegswirren wurde dieser Fall nicht weiter untersucht, doch nun hat sich Inspektor Lluis Recader, ein Liebhaber der Bücher von Agatha Christie, dieses Falles angenommen. Er stattet dem Weingut La Principal einen Besuch ab und drängt die alte Hausbedienstete Ursula ihm Informationen zur Familie zu geben. Nach dem die Reblaus die Weinstöcke im Jahr 1893 befallen hat, zieht Vater Roderich mit seinen vier Söhnen nach Barcelona und lässt seine Tochter Maria auf dem Weingut zurück. Sie hadert mit ihrem Schicksal. Doch als der Vater stirbt und sie La Principal erhält, findet sie einen Weg mit viel Mut das Weingut wieder aufzubauen. Maria steigt zu einer mächtigen Frau auf und wird von allen nur die Alte genannt. Ihre Nachfolge tritt ihre Tochter Maria an, die Senyora, die auch eine schwere Bürde zu tragen hat.

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ein vielschichtiger Roman, der eine historische Handlung mit dem damaligen Zeitgeschehen verknüpft, eine Mordtat aufklärt und eine Familiensaga, die bis in die heutige Zeit reicht, in der Maria Costa die Leitung des Weingutes hat. Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan, da die Hauptprotagonisten alle Maria heißen und bei Rückblenden war nicht immer gleich erkennbar, um welche Maria es sich handelt, obwohl in den Kapitelüberschriften immer Jahreszahlen angegeben waren. 

    Der katalanische Schriftsteller Lluis Llach hat einen klaren Erzählstil, den ich als sehr anspruchsvoll empfinde, der aber auch an einigen Stellen mit feinem Humor durchsetzt ist. Erstaunlich finde ich, dass ein männlicher Schriftsteller ein Gefühl für starke Frauen empfinden kann, die ihrer Zeit weit voraus waren. Es dürfte nicht leicht gewesen sein, sich als Frau in einem männlichen Umfeld zu behaupten, um das Weingut La Principal zu retten. Am Ende bleibt für mich aber noch eine Frage offen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Weshalb wurden im Jahr 1940 alle Weinstöcke herausgerissen?

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