Bücher mit dem Tag "2004"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "2004" gekennzeichnet haben.

246 Bücher

  1. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Con_Ny2

    Ich habe tatsächlich noch nie ein Buch abgebrochen aber bei diesem schaffe ich es noch nicht mal bis zur Hälfte.

    Der Sohn, Radiologenehepaar, das Kind, der Deutsche...... so beschreibt man keine Freunde, Kinder und für mich sehr abwertend den Mann. Wenn ein Kunde sich über den "unfreundlichen Kollegen mit den reichsdeutschen Akzent" beschwert und die Autorin in diesem Falle seine Frau "das Lachen dann doch ein wenig im Hals stecken bleibt" finde ich das alles ander als zum Lachen. Einweisung? Dieser Herr hätte meinen Laden verlassen können. Eine andere Stelle: Er hat es ohnehin schon schwer so als Deutscher unter den ganzen Österreichern. ..... der Deutsche wird tatsächlich öfter mal erwähnt.

    Auch werden andere Berufe als schlechter hingestellt als die des Buchhändler. Eine Bäckereiverkäuferin scheint einige Stufen unter der einer Buchhändlerin zu stehen....die Stelle mit der Lehre und Gehalt als Vergleich zweier völlig unterschiedlich Berufszweige ist mehr als daneben.

    Es wird über Kunden hergezogen und schlecht gemacht ....  und immer wieder ein unpersönliches, abwertendes und arrogantes Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber.

    Das Cover ist ein einiger Stern wert. Es ist wirklich schön.

    Ich werde es nicht zu Ende lese.

  2. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.763)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Das Buch wird ja immer wieder gehyped und empfohlen, ich hatte also sehr hohe Erwartungen, die in Richtung Psychothriller gingen. Das Buch behandelt aber vor allem einen Strafprozess, was ich nicht so spannend fand. Die Autorin hat aber jedenfalls einen angenehmen Schreibstil.

  3. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.881)
    Aktuelle Rezension von: ChristianHartig

    es hat mir sehr gut gefallen, vor allem auch, weil es drei Bände sind...

  4. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.704)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich schon viel von Bella und Edward gehört hatte, war ich nun doch auf die Bücher neugierig geworden. Kaum hatte ich angefangen, war ich vom Schreibstil gebahnt, gefesselt und konnte kaum mehr aufhören.

    Bella versucht sich in Forks einzuleben und lernt die "Aussenseiter" der Schule kennen. Schon komisch, wenn sie nichts essen oder trinken. Dann ist auch noch ihre Haut und die Augen sind anders als gewöhnlich. Dies zieht Bella magisch an. Was natürlich Edward nicht willkommen hieß.

    Auf einem Ausflug bekommt sie die Mythen und Legenden der Umgebung erklärt und recherchiert als sie wieder zu Hause war.

    Ein klärendes Gespräch mit Edward bringt neue Fragen auf, dann kommen plötzlich andere Vampire, die hinter Bella her sind.

  5. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 2) (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)

     (1.024)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Es geht weiter beim Herrn der Ringe und ich bin weiterhin maßlos enttäuscht und gelangweilt.

    Nachdem sich Frodo und Sam von der Gruppe getrennt haben, wird im ersten Kapitel direkt so emotionslos wie es nur geht, der Tod Boromirs abgehandelt. Eine Szene, die mich im Film stark bewegt hat, umfasst hier gerade so eine Dreiviertelseite und endet mit den tiefgründigen Worten Aragorns: "Oh weh."

    Ja, oh weh, was für eine Grütze. Nachdem ich jetzt zwei Drittel dieses angeblich so tollen Epos gelesen habe, frage ich mich wirklich, wie die Filme es geschafft haben, doch so gut zu werden. Ich war nie ein Riesenfan dieser meist ja sehr langen Blockbuster, aber je mehr ich vom Buch lese, desto besser finde ich die Filme, weil sie alles so viel besser machen. Denn die eben beschriebene Emotionslosigkeit findet man ständig im Buch. Keine Freude wird beschrieben, keine Furcht, keine Traurigkeit. Das höchste der Gefühle ist, wenn statt "sagte er" mal "brummte er" oder "wimmerte er" nach einem gesprochenen Satz steht.

    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Während im ersten Teil der Kampf gegen Isengart abgearbeitet wird, folgt man in Teil zwei Frodo und Sam, die sich nach Mordor durchschlagen wollen. Im zweiten Teil wird es mit der Beschreibung der Gefühle etwas besser, aber auch nicht wirklich zufriedenstellend. Meistens bleibt es hier auch bei Sorgen, Angst und Misstrauen, die mal am Rande erwähnt werden.

    Zugegeben: Der zweite Teil dieses Buches hat mich etwas besser unterhalten, was ich erstaunlich fand, da ich die Szenen mit Frodo und Sam in den Filmen meistens als die schwächeren empfand. Das Positive liegt vor allem an Gollum, der durch seine geteilte Persönlichkeit durchaus einen interessanten Charakter darstellt. Allerdings nervt seine Art zu reden auf Dauer etwas und außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht durch die Filme etwas zu positiv voreingenommen bezüglich Gollum bin.

    Ohnehin habe ich das Gefühl, dass ich viele Szenerien und Abläufe bestimmter Szenen nur so bildlich im Kopf habe, weil ich die Filme gesehen habe. Vor allem bei Helms Klamm und dem Weiher, in dem Gollum planscht, ist mir das aufgefallen. Tolkien beschreibt zwar viel und ausführlich, aber allein dadurch schaffe ich es nicht, mir die Szenerie bildhaft vorzustellen. Helms Klamm war ohnehin eine herbe Enttäuschung. Die epischste Schlacht der Trilogie ist in nur 10 Seiten abgehandelt. Der zweite Film hat sich fast 40 Minuten für diese Schlacht Zeit gelassen. Im Buch steht das dann ungefähr so da:

    Aragorn und Eomer kämpfen, bis sie müde sind und auch dann kämpfen sie noch weiter. Legolas und Gimli tauschen emotionslose und erstaunlich unlustige Deathcounts aus. Die Orks sind zahlreich. Aragorn und Eomer sind müde ... ah ne, hab ich ja schon gesagt. Legolas und Gimli tauschen ... shit ... ähm ... Die Orks werden nicht weniger und ... ach fuck it! Gandalf kommt und abakadabra, ich bin ein Zauberer und mache zauberhafte Dinge. Schlacht vorbei, wir haben gewonnen, Auf Eorlingas oder so.

    Ich war maßlos enttäuscht. Ich hatte richtig auf dieses Kapitel hingefiebert und dann war es so ein Reinfall. Fast noch besser ist da die "Schlacht" der Ents gegen Isengard. Die bekommen wir nämlich nur etwas lapidar erzählt von Pippin und Merry, beim drölften Frühstück versteht sich, denn die Hobbits können offensichtlich nur ans Essen denken.

    Was mich zu den Charakteren bringt, die allesamt einfach nur flach bleiben - zugegebenermaßen habe ich da keine großen Offenbarungen erwartet. Zu keiner Zeit scheint sich ein Charakter von einem anderen abzuheben (erneut mit der Ausnahme von Gollum). Und die Hobbits regen mich mit jedem Teil mehr auf. Dummheit und Naivität scheinen nicht auszureichen, diese Rasse zu beschreiben. Eine gefährlich aussehende Glaskugel? Muss berühren! Gollum endgültig aus der Welt schaffen, damit man seine Ruhe hat? Quatsch, lass ihm mal komplett vertrauen. Ein Geheimnis bewahren? Den Begriff kenne ich nicht. Alles, wirklich alles Schlimme dieser Trilogie ist auf die Unfähigkeit dieser Hobbits zurückzuführen.

    Ich musste mich teilweise zwingen dieses Buch weiterzulesen. Und natürlich hilft es nicht, wenn man am Ende der Seite den Anfang schon wieder vergessen hat. Denn das Wort "Spannungsaufbau" hat Tolkien vermutlich niemals gehört. Das gesamte Buch wird damit zäh, eintönig und (wie in Teil 1) mehr ein Bericht als irgendetwas anderes. Ich wollte eine Geschichte, eine Erzählung lesen - nicht die eintönigen Texte aus dem Schulgeschichtsbuch.

  6. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 3) (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 3)

     (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Auf zu Teil 3 des "epischen Klassikers". Yay.

    Teil 1 und 2 waren schon die reinste Katastrophe für mich. "Die Rückkehr des Königs" (bzw. Wiederkehr in meiner Übersetzung) setzt dem ganzen aber noch die Krone auf - wortwörtlich.

    Ich habe Teil 3 mehrfach unterbrochen. Ich habe bei einigen Leserunden eBooks gewonnen und deshalb Herr der Ringe erst einmal hinten angestellt. So etwas mache ich wirklich selten, aber hier ist es ganze 3 Mal beim gleichen Buch passiert. Und es wäre fast wieder passiert, aber ich habe mich gezwungen, das Ding endlich zu beenden.

    Jetzt habe ich also die gesamte Trilogie gelesen, das Werk, das so extrem gefeiert wird, tausende andere Geschichten inspiriert hat und den Namen Tolkien fast schon einer Auszeichnung hat gleich werden lassen. Und trotzdem verstehe ich kein bisschen, warum diese Bücher das alles ausgelöst haben. Denn für mich ist Tolkien einfach kein guter Autor.

    Denn auch im dritten Teil folgen wir wieder emotionslos wie eh und je den zum großen Teil unsympathischen Charakteren. Und wenn mal etwas interessantes passiert, wie eine Schlacht oder die Rückkehr Faramirs, der von Gesocks verfolgt wird, wird uns das nur halbgar serviert. Statt mitten in der Action zu sein, diese auszukosten und zu zelebrieren, wird uns durch Pippin und irgendeiner Wache berichtet, was passiert:

    "Faramir reitet voran, sieh hin." - "Ja, ich sehe es, oh Pippin, er wird verfolgt von schrecklichem Gesocks." - "Oh weh, da wird er vom Pferd gerissen. Aber da kommt Gandalf, der Zauberer und macht zauberhafte Dinge." - "Faramir ist gerettet, welch ein Freudentag!"

    Anstatt uns direkt in die Action mitzunehmen oder sie uns zumindest spannend und direkt zu beschreiben, wählt Tolkien den Sportmoderator. Und zwar den langweiligen, denn Sportmoderatoren wissen wenigstens, wie sie Spannung aufbauen, wenn sie berichten, was auf dem Feld passiert - Tolkien nicht.

    Zwischendurch hatte ich dann noch das Gefühl, die Bibel zu lesen. Ich habe nichts gegen die Bibel, aber wenn ich die Bibel lesen will, dann nehme ich die in die Hand und nicht Herr der Ringe. Manche Sätze könnten wirklich eins zu eins aus der Bibel stammen. Vor allem, wenn Aragorn plötzlich zu Jesus mutiert, weil "des Königs Hände heilen können" oder so. Man kann das Messias- oder Retterthema auch subtiler verpacken und spannender gestalten, ohne dass man das Gefühl hat, Tolkien war ideenlos und hat aus der Bibel teilweise Wort für Wort abgeschrieben.

    Aber gut, irgendwann ist dann auch der RIng zerstört, zum Glück ist diese Tortur endlich vorbei und - ah ne, noch über 120 Seiten übrig nachdem der Ring zerstört wurde. Weil Tolkien das Ende offenbar genauso aufschieben wollte, wie ich das Lesen des Buches, hat er sich gedacht: Lassen wir mal alle Charaktere noch stundenlang labern, emotionale Abschiede (zumindest wollen sie das sein) halten wir aber maximal eine Seite lang und dann passiert noch irgendwas im Auenland. Auch das ist natürlich ohne jegliche Spannung und einfach nur dahinter geklatscht. Der große Bösewicht (der übrigens nie persönlich in Erscheinung tritt) ist doch schon besiegt, der Höhepunkt überschritten. Das ist einfach schlechtes Storytelling und schlechtes Pacing, denn ich will eigentlich nur zum Ende kommen. Vor allem wird nach Saurons Fall alles darauf ausgelegt, dass das Ende der Geschichte nah ist. Das ist, als würde man nach Salat, einem saftigen Steak und einem süßen Nachtisch noch eine Tiefkühlpizza vorgesetzt bekommen. Wobei zugegeben: Die Geschichte davor war alles andere als ein gutes 3-Gänge-Menü mit saftigem Steak - eher fettiges und maximal lauwarmes Fast-Food.

    Alles in allem bin ich einfach nur extrem enttäuscht und verwirrt. Diese epische und tolle Geschichte, die alle lieben, existiert nicht. Der hochgelobte Tolkien ist für mich nicht einmal ein mittelmäßiger Autor, weil er so ziemlich alles, was gutes Storytelling ausmacht, komplett ignoriert.

    "Der Herr der Ringe" als Gesamtwerk ist einfach nur langweilig, von Emotionen und Spannung fehlt jede Spur und die Figuren sind so unsympathisch und/oder dumm, dass es weh tut und einfach nur nervig ist. Bevor ich das alles gelesen habe, war ich mir sicher: Man muss es mal gelesen haben. Jetzt denke ich nur: Warum habe ich mit dem ganzen Quatsch eigentlich meine Zeit verschwendet?

  7. Cover des Buches Das achte Leben (Für Brilka) (ISBN: 9783548289274)
    Nino Haratischwili

    Das achte Leben (Für Brilka)

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Zu „Juja“ bin ich ein wenig zwiegespalten. Ich finde Nino Haratischwili großartig. Ich habe bereits die Bücher „Das achte Leben (für Brilka)“ und „Die Katze und der General“ gelesen. Ersteres war absolut großartig und auch das zweite ein wirklich toller, wenn auch ein wenig düsterer Roman. Ich habe die Autorin auch schon live gesehen, eine sehr interessante und faszinierende Person.

    „Juja“ war Haratischwilis Debüt und ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Bücher hätte lesen wollen, wenn ich mit diesem Buch begonnen hätte.

    In „Juja“ geht es um ein Buch aus den 50er Jahren, nach dessen Lektüre sich mehrere Menschen das Leben genommen haben. Die Autorin soll ein 17-Jährige gewesen sein, die am Ende des Buches ebenfalls Selbstmord begangen hat. Das ganze Buch ist äußerst beklemmend und immer wieder recht wirr. Es gibt mehrere Figuren und Zeitebenen, zwischen denen die Autorin wechselt. Und auch wenn am Kapitelanfang das Jahr und die Figur stehen, hat es immer etwas gedauert, ehe ich wieder in diesem Teil der Geschichte angekommen bin.

    Jahre nach Veröffentlichung des Buches gibt es Menschen, die diese Geschichte genauer unter die Lupe nehmen wollen. Wer war die Autorin? Warum haben sich so viele umgebracht? Was hat es mit dieser Geschichte auf sich?

    Die Figuren für sich waren schon interessant, aber durch die Einstreuungen des „Buches“ war das Ganze etwas unheimlich. Dennoch reicht es nicht aus, mich von weiteren Büchern der Autorin abzuhalten. Ich bleibe dieser Frau (lese-)treu.

  8. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.303)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  9. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.014)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht's

    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoodrektors und praktizierender Hindu, Moslem und Christ erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch zwei gegenüber - Pi und der Tiger

    Cover

    Ein schönes Cover, wobei ich die ältere Ausgabe des Covers schöner finde.

    Meine Meinung

    Eins vorweg: Ich habe dieses Buch bei Seite 280 abgebrochen. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, was 1.) daran lag, dass die ersten 120 Seiten nur über Zoo und Religion geredet wird und dadurch 2.) kaum Spannung in diesen ersten 120 Seiten und auch in den folgenden ist kaum Spannung vorhanden. Yann Martel schreibt alles so genau, was mich bei einigen Sachen einfach gar nicht interessiert. Auch seine Vergleiche mag ich nicht.

    Fazit

    Ich empfehle dieses Buch nicht, da sich das Vorgeplänkel einfach sehr lange zieht und der eigentliche Schiffbruch (worum es ja eigentlich geht) eher Nebensache in diesem Buch ist.

    1 von 5 Sternen!


  10. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783570197134)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.317)
    Aktuelle Rezension von: Zahn-Fee

    Ein interessantes Buch mit besonderen Protagonisten, welche sich im Zusammenleben mit all ihren verschiedenen Charakteren und  Eigenarten doch irgendwie ergänzen. Herzerwärmend, wie diese Menschen schliesslich den Weg aus ihrer Einsamkeit finden. Ausserdem eine Hommage an Paris, diese Stadt kann ich mir nun recht gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Eine schöne Lektüre, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.


  11. Cover des Buches Der Turm (ISBN: 9783453431614)
    Stephen King

    Der Turm

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG! KANN SPUREN VON SPOILERN ENTHALTEN!

    Nach einem Monat ist es soweit und ich hab heute das Finale der Turmreihe abgeschlossen. Ich überlege, wie ich jetzt am Besten anfange, ohne die ganze Handlung hier auszubreiten und mit Spoilern um mich zu werfen.

    Das einfachste wäre es zu sagen, dass dieses Finale genau passend zur gesamten Reihe aufgebaut wurde. Aber letztlich ist es zu wenig, denn ich muss sagen, an einigen Stellen stand mir der Schock im Gesicht. Nicht gleich zu Anfang, der nahtlos an Band 6 anschließt und hier die Momente aus den Blickwinkeln von mehreren Figuren schildert. Allen voran Jake und Oy, die sich einen Weg zu Susannah suchen. Soviel kann man schon mal sagen, es gelingt ihnen, wenn auch knapp und mit viel Aufhebens.

    Geradezu fließend erfolgt der Übergang zur Perspektive von Roland und Eddie. Hier ist es interessant zu beobachten, dass beide, unabhängig von einander, das gleiche wollen, aber letztlich genau diesen Punkt nicht ansprechen, da sie eine unablässige Furcht begleitet. Genau diese Tatsache holt die Charaktere im weiteren Verlauf der Handlung ein, als sie alle aufeinandertreffen.


    Eine Figur, die regelrecht am Rande auftaucht, ist Walter. Irgendwie hätte ich mir erwartet, dass King ihm einen größeren Stellenwert einräumt, wenn man bedenkt, was Roland und ihn verbindet. Auf der anderen Seite ist die Szene mit Walter derart beängstigend und fesselnd zugleich geschrieben, dass man hier schon wieder dafür entschädigt wird.
    Ähnlich verhält es sich im weiteren Verlauf der Geschichte, wo unsere Revolvermänner nach Donnerschlag gelangen. Erstmals wird man mit den Brechern konfrontiert und erfährt wer und was sie sind. Hier kommt es zu einer äußerst berührenden Begegnung zwischen Roland und einer weiteren Figur. 

    Deutlich wird auch der Umstand, dass unsere Helden unter einem massiven Zeitdruck stehen. Einerseits muss das Brechen der Balken aufgehalten und andererseits in der zentralen Welt ein Leben gerettet werden. Als ob das nicht genügt zerbricht das Ka-Tet erstmals in Donnerschlag. An dieser Stelle war ich unsagbar traurig, bevor Roland, Jake und Oy in die reale Welt wechseln. Auch hier jagt die nächste Katastrophe heran und spätestens an dem Punkt war ich kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen. King reißt die Figuren so schonungslos aus der Handlung, dass es schon körperlich schmerzt.


    Ich könnte hier jetzt noch weiter auf die Handlung eingehen. Noch mehr davon erzählen, was mich berührt hat, denn später kommen noch so einige Szenen. Doch ich mache hier bewusst einen Schnitt, um allen, welche die Reihe noch nicht gelesen haben, nicht zu viel zu verraten. Eines möchte ich aber doch noch anmerken. Das was nach dem Epilog kommt, ist bezeichnend für die Handlung und zeigt deutlich, warum Roland Deschain der ist, der er nun einmal ist.


    Fazit: Das Finale der Reihe lässt keine Wünsche übrig. Man wird von Emotionen überrollt und kommt kaum hinterher die Gefühle ausreichend zu verarbeiten. Unleugbar ein großartiges Ende für die Buchreihe, obwohl so manche Stellen einem wahrlich die Tränen in die Augen treiben.

  12. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    David Wenzel

    Der Hobbit

     (4.268)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Vergleicht man einige Dinge aus dem Buch mit dem Film, würde man behaupten, im Buch fehlt etwas. Doch eigentlich hat PJ nur etwas hinzugefügt.

    Nun aber zum Buch. Ich finde es klasse geschrieben und die Geschichte um Bilbo Beutlin fasziniert mich nach wie vor! Man kann richtig mitfühlen und die Mittelerde förmlich spüren!

  13. Cover des Buches Löcher (ISBN: 9783407740984)
    Louis Sachar

    Löcher

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Asterix75

    Wenn ich 0 Sterne geben könnte, wären es 0 Sterne! Als Schullektüre furchtbat langweilig!!!

  14. Cover des Buches It's Kind of a Funny Story (ISBN: 078685197X)
    Ned Vizzini

    It's Kind of a Funny Story

     (77)
    Aktuelle Rezension von: daydreamin
    Craig ist 15 und depressiv. Die Krankheit manifestierte sich eher schleichend, aber Craig erkannte die Symptome früh und vertraute sich seinen Eltern an. Trotz regelmäßiger Therapie und Medikation schafft Craig es jedoch nicht, dem schulischen Druck und seiner ständigen Selbstherabwürdigung zu entkommen. Als seine Selbstmordpläne erschreckend konkrete Formen annehmen, fasst er einen mutigen Entschluss: Er begibt sich in die Notaufnahme eines Krankenhauses und weist sich selbst ein. In den folgenden fünf Tagen lernt er viel über sich selbst, das Leben und darüber, was „verrückt sein“ bedeutet.

    Vizzini verbrachte vor der Entstehung dieses Jugendbuches selbst fünf Tage in einer psychiatrischen Einrichtung, um wegen seiner Depressionen behandelt zu werden. Bei It’s Kind of a Funny Story handelt es sich ganz klar um ein Jugendbuch, denn die Zustände in der Klinik werden nicht realitätsgetreu wiedergegeben. In meinen Augen soll die Geschichte um Craig mehr Mut als Angst machen, weswegen hier eine Verharmlosung einer solchen Einrichtung stattfindet. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangeht und enttäuscht wird.

    "Who hasn’t thought about killing themselves, as a kid? How can you grow up in this world and not think about it?"

    Depressionen werden jedoch wirklich als Krankheit anerkannt und Craigs Gefühlswelt wird absolut authentisch dargestellt. Ich habe mich mit ihm über seine Fortschritte gefreut, aber auch während seiner Rückfälle mit ihm gelitten. Ned Vizzini beschreibt keine Wunderheilung in fünf Tagen. Er lässt Craig viel mehr erkennen, dass er sich nicht für seine Krankheit schämen muss. Die Klinik verlässt er zwar nicht mit einem sehr viel besseren Gefühl, dafür mit Methoden und Möglichkeiten, um die zukünftigen Tiefpunkte besser überstehen zu können. Im Fokus steht in meinen Augen vor allem die Erkenntnis, nicht alleine zu sein und um Hilfe bitten zu können.

    "What’s a triumph is that you woke up this morning and decided to live. That’s a triumph. That’s what you did today."

    Craig lernt während seiner Zeit in der Klinik außerdem viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Problemen kennen. Auch hier zielt Vizzini nicht auf die brutale Konfrontation mit psychischen Krankheiten ab. Viel mehr schneidet er die individuellen Schicksale nur an und stellt dar, wie sich all die verschiedenen Persönlichkeiten im Klinikalltag miteinander arrangieren. Craigs Geschichte hat einen ernsten und berührenden Hintergrund, doch Vizzini sorgt auch dafür, dass das Lesen Spaß und Mut macht. Das Cover kam mir übrigens vor dem Lesen ein wenig chaotisch vor, nach dem Lesen finde ich es umso genialer, denn es hat einen direkten Bezug zu Craig.

    Fazit

    Es handelt sich hier ganz klar um ein Jugendbuch über Depressionen. Wer schonungslose Konfrontationen mit psychischen Einrichtungen und Erkrankungen wünscht, ist definitiv an der falschen Adresse. Craigs Leben mit der Krankheit wird berührend, aber nicht zu ernst dargestellt, sie zieht den Leser nicht herunter, sondern macht Mut. Die wichtige Botschaft „Du bist nicht allein! Du kannst damit leben!“ vermittelt Vizzini in meinen Augen äußerst erfolgreich. Aufgrund einiger Längen am Anfang des Buches gibt es von mir einen leichten Abzug und damit insgesamt 4,5 Sterne.

  15. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  16. Cover des Buches Maus (ISBN: 9783596180943)
    Art Spiegelman

    Maus

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Definitiv Hochkultur!!! Dieses Buch braucht sich hinter keinem Klassiker zu verstecken. Wer "Comics" für kinderkram hält, wird hier eines besseren belehrt. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mir die Schicksale der Juden im zweiten Weltkrieg und ihre Nachwirkungen bis ins Jetzt, besser und eindringlicher vor Augen geführt hat.

  17. Cover des Buches High Fidelity (ISBN: 9783426612705)
    Nick Hornby

    High Fidelity

     (652)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    Rob ist Mitte dreißig, Besitzer eines Plattenladens, der mehr schlecht als recht läuft, und seine Freundin Laura hat ihm gerade den Laufpass gegeben. Während Rob versucht damit zurechtzukommen, sortiert er seine immense Schallplattensammlung neu und erstellt eine Liste mit den Top 5 der erinnerungswürdigsten Trennungen. Laura ist natürlich nicht dabei, denn so wichtig war sie ihm gar nicht. Denkt er, bis er bemerkt, dass er damit eventuell doch nicht so richtig liegt.

    Wer Nick Hornbys Romane kennt und mag, weiß, worauf er sich mit High Fidelity einlässt. Der Schreibstil ist locker und leicht zugänglich, das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite humorvoll, selbst wenn die Situation für Rob gerade nicht so rosig ausschaut. Der Humor ist definitiv eher britisch, nicht zum Schreien komisch, aber zum Schmunzeln und mit ganz viel wunderbar platzierter Ironie. Handlungstechnisch geschieht nicht übermäßig viel. Es ist vielmehr ein Buch über Gefühle, Erinnerungen und natürlich Musik. Wem Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum gefiel, kann mit High Fidelity quasi nichts falsch machen.

    Rob ist einer der wenigen Hauptcharaktere/Erzähler in der Literatur, die man gleichzeitig hasst und liebt. Meistens freunde ich mich mit den Protagonisten an, im schlimmsten Fall sind sie mir egal. Rob hat mich allerdings mit sehr ambivalenten Gefühlen zurückgelassen. Ich mochte seine Ironie, besonders seine Selbstironie und die Tatsache, dass er immer selbst genau weiß, dass er ganz schön viel vergeigt hat. Dank seines Humors sammelt er viele Sympathiepunkte und das ist gut so, denn eigentlich ist er ein ziemliches Arschloch (das kann man wirklich nicht anders sagen). Dieses Arschloch-sein ist aber gar keine böse Absicht. Rob repräsentiert die damalige Lad Culture der 1990er in Großbritannien – junge Männer zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig, die ein wenig sexistisch waren und deren größte Angst es war, durch eine Beziehung, Hochzeit oder gar Kinder ihrer Freiheit beraubt zu werden. Das ist vielleicht gar nicht so veraltet, wie man zuerst denkt – die sogenannte Generation Y ist heutzutage ja ähnlich bindungsunwillig. Neben Rob sind vor allem seine zwei Mitarbeiter im Shop – Dick und Barry – besonders gut gelungen: Zwei total unterschiedliche und auf ihre eigene Art verrückte Quälgeister, die Rob das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist.


    Nick Hornbys High Fidelity ist mittlerweile ein moderner Klassiker der Pop-Literatur. Mit viel Humor und Ironie erzählt er von Robs verbocktem Liebesleben und dessen größten Leidenschaft – der Musik. Ein schöner und unterhaltsamer Roman, den man trotz fehlender Spannung und Action schnell verschlingen kann.

  18. Cover des Buches Frühstück bei Tiffany (ISBN: 9783036959344)
    Truman Capote

    Frühstück bei Tiffany

     (627)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die 18-jährige Holly Golightly wohnt in einem Apartment in New York und verdreht den Männern in der Stadt den Kopf. Doch was steckt hinter der selbstbewussten Frau, die eigentlich nur ihre Katze liebt? Aufgewachsen auf dem Dorf war ihr schon früh klar, dass sie am schnellsten an ihr Ziel kommt, wenn sie die Männer an der Nase herum führt. Diesen Klassiker musste ich unbedingt mal lesen (und den Film demnächst auch anschauen). Damals hat das Buch unfassbare 4,80 DM gekostet 😂 Das ist zudem mein erstes Buch von Capote. Prinzipiell mag ich den Schreibstil von ihm. Auch den Charakter Holly fande ich sehr gut dargestellt. Selbstsicher, ein kleines bisschen verrückt, melancholisch, unstet und doch so liebenswert. Leider hat das Buch mich nicht richtig gefangen genommen wie ich es erwartet hätte. In dieser Ausgabe waren noch drei Erzählungen dabei, die mir von mittelmäßig ("Eine Weihnachts-Erinnerung") bis sehr gut ("Das Blumenhaus" und "Die Diamanten-Gitarre") gefallen haben. PS: Audrey Hepburn war einfach eine wunderschöne Frau...

  19. Cover des Buches Sturm im Paradies (ISBN: 9783957340849)
    Elisabeth Büchle

    Sturm im Paradies

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    1996 habe ich Hawaii besucht. Dort sagte man mir wenn die Sirenen heulen renne den Berg hinauf, aber nie Richtung Meer. Es könnte ein Tsunami sein. Ehrlich gesagt, bis zum Jahre 2004 kannte ich das Wort, Tsunami, nicht einmal. Ob ich einen Berg hinaufgerannt wäre? Vielleicht nicht.
    Hawaii hatte schon damals, ein Frühwarnsystem.

    Rebecca, Sanitäterin, 26 Jahre arbeitet im Team der Luftrettung. Ein Rettungseinsatz im Schwarzwald, soll Rebeccas Leben verändern. Ein reicher Amerikaner, erleidet auf einer Bergstrasse einen schweren Unfall. Das Team, samt Rebecca kann Marty, dem Amerikaner das Leben retten. Voller Dank, lädt der Millionär das ganze Rettungsteam, zu seiner Hochzeit nach Thailand, Khao Lak ein.
    Auch Martys Freund Lukas soll zur Hochzeit kommen. Zuvor lernt er schon Rebecca kennen. Lukas mag sie, doch sie hat eine Widerspenstige Art.
    Nach einigem zögern, sagt sie der Einladung nach Thailand zu. Unter der Atmoshphäre, Sonne Strand und Meer kommen sich Lukas und Rebecca romantisch näher.

    Bis hier her hat die Autorin einen eher leichten, romantischen Roman geschrieben, der auf bewährte Unterhaltung bassiert.
    Doch unter der Erde brodelte es. Die Indische Platte schob sich weiter unter die Eurasische Platte. Beben der Stärke3, nichts ungewöhnliches. Doch Massen an Gesteinen verhakten sich, machten Druck. Der Meeresboden stöhnte. Und es gab kein Frühwarnsystem. Und das Beben zittert. 8,5 gar fast 9 der Stärke, nie dagewesen, grausam. Die Natur siegt.


    Rebecca, Lukas und all die vielen Tausend Menschen, konnten der Welle nicht entfliehen. Eine Wucht, an Kraft und Sog holte sich das Meer, gnadenlos, alles was es zu holen gab.
    Nach der Romantik, des Romans hat mich das Buch sehr realistisch mit in die Katastrophe genommen. Ich konnte mir die Bilder aufrufen, die man oft genug im Fernsehen gesehen hat. Einmal, zweimal, gar dreimal kam die Welle. Erst der Sog rein dann der Sog wieder raus. Fr. Büchle hat die umherwirbelnden Menschen und Gegenstände, im Wasser bildlich beschrieben. Sie verletzten sich dabei, oft lebensgefährlich. Ich machte mir Gedanken, wer von der Protagonisten treffe ich wieder lebend, wer ist tot oder für immer vermisst?
    Nach der Flut ein ungemeines Miteinander, aber auch ein Durcheinander.
    Suchen, Finden, Helfen und Veränderung wird zum tiefgründigen Thema, in der Katastrophe und im Roman. Fesselnd und stark wie die Welle ist dies geschrieben.
    Doch, ein mitreisender Roman, der trotz der Katastrophe echt authentisch, realistisch unterhält. Die Vorzeichen des nahenden Bebens sind beschrieben. Doch es gab kein Frühwarnsystem. Leider hat dies Tausenden Menschen das Leben genommen.
    Aber es gab auch Lichtblicke.
    Ein Roman mit einem Hauch "Homage" an die Opfer und an die Überlebenden, des Sturmes im Paradies.
    5 Punkte
     
  20. Cover des Buches Susannah (ISBN: 9783453879287)
    Stephen King

    Susannah

     (491)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Ich sitze gerade da und suche nach den richtigen Worten für den 6. Band der Turmreihe. Das hat mehrere Gründe, die ich hier versuchen will darzulegen:

    Zum ersten muss ich sagen, dass ich von diesem Band genauso beeindruckt bin wie vom zweiten. King spielt hier zwar nicht zum ersten Mal mit den Emotionen des Lesers und seiner Figuren, aber gerade Susannah bietet eine breite Palette, sobald sie erstmal durch die Tür und somit in New York ist. Ihre zwiegespaltene Persönlichkeit konnte man bereits in Band 2 kennenlernen und sie schlug sich auch immer wieder Bahn. Gerade im gesamten Aspekt der Story betrachtet, und des Umstandes, was sie hierbei erfährt, kommt dies besonders gut rüber. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir Mia dagegen absolut suspekt war. Auch wenn man dann mal ihre Geschichte erfährt wird sie mir nicht gerade sympathischer. Im Gegenteil, vielmehr wird deutlich, wie verbohrt sie in ihrer Haltung ist. Eine Haltung mit der sie jeden in ihrem Umfeld ganz bewusst in Gefahr bringt.


    Der zweite Punkt, warum es mir so schwer fiel die passenden Worte für diesen Band zu finden liegt in der Zwischenhandlung. Man begleitet hier nicht nur Susannah, sondern auch Roland, Jake, Eddie, Pere und Oy. Und gerade beim letzterem kommt es zu einer Szene wo ich wirklich den Tränen nahe war. King weiß, wie man mit Gefühlen spielt, aber der Moment, bevor alle mit HIlfe der Manni durch die Tür treten wollen ist besonders berührend. Egal ob man ein eigenes Haustier besitzt oder nicht. Und hier kommen wir dann zum nächsten Punkt, der mich allerdings erstmal ziemlich verwirrt, wie ich zugeben muss. Nämlich den Umstand, warum Roland und Eddie an einem ganz anderen Ort landen, als zunächst beabsichtigt. Im weiteren Verlauf der Story wird dieser Umstand sehr wohl klar und King scheut hier nicht zurück einen King in die Geschichte einzubauen. Ebenso wird mehr und mehr klar, welche Welt die reale Welt ist. Als es zur Begegnung Roland und King kommt geht man sogar davon aus, dass es in einer Katastrophe enden wird. Erstaunlicherweise ist das gar nicht mal der Fall, vielmehr wirkt auch diese Szene mit sehr vielen Gefühlen beladen. Ähnlich wie es im letzten Abschnitt der Fall ist. Jake und Pere tauchen in New York auf und müssen sich an die Fersen von Susannah heften. Es ist noch nicht ganz klar, was einem hier dann erwarten wird. Stattdessen bekommt man durch Susannah einen ersten Eindruck von den Vampiren, dem scharlachroten König und den niederen Männern. Und wie schon im letzten Band lässt uns King mit einem offenen Ende zurück. Wobei man froh ist bereits den letzten Teil zu Hause zu haben. Denn nun steuert alles auf das Finale hin und es gilt noch viele offene Fragen zu klären.


    Fazit: Der 6. Band ist in meinen Augen mit genauso vielen, wenn nicht sogar mehr, Gefühlen belanden wie Band 4. Susannah steht dabei im Fokus und obwohl in vielen REzensionen geschrieben wird, dass dies alles nichts weiter als ein überlanger Prolog sei, kann ich diese Meinung nicht teilen. Vielmehr zeigt der Autor hier eine Seite an Susannah, welche sie wohl selbst zuweilen erschreckt. In jedem Fall will man nun wissen, wie die Reihe ausgeht.

  21. Cover des Buches Das Glasperlenspiel (ISBN: 9783518463574)
    Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

     (279)
    Aktuelle Rezension von: UweKirsten

    Glasmurmeln bzw. Glasperlen kommen im Roman von Hermann Hesse „Das Glasperlenspiel“ vor, das ich als Jugendlicher las. Ich war hingerissen, jedoch heute weiß ich, dass ich den tieferen Inhalt des Buches noch nicht verstanden hatte. 30 Jahre später, mit vielen durchlebten Erfahrungen, die mir hart erarbeitete Weisheit mit auf meinen weiteren Lebensweg gaben, ergibt sich für mich ein völlig neues Verständnis auf „Das Glasperlenspiel“. Hermann Hesse war ein Suchender nach Wegen zur Selbstvervollkommnung des Menschen. In seinem Roman ist das Glasperlenspiel die höchste aller Künste. Es ist die Verschmelzung aller in der menschlichen Kultur, Kunst und Wissenschaft geschaffenen Ideen und Werte. Ein Glasperlenspieler spielt dieses Instrument in seiner Vollkommenheit. Ebenso ist das Leben eines Menschen ein Gesamtkunstwerk.  

    Wie vervollkommnen wir unser Dasein? Glauben wir an unsere Fähigkeiten. Sind wir bereit, uns unserer Stärken und Schwächen bzw. eventuellen Blockaden zu stellen. Überlassen wir unseren Geist sich selbst. Wie bewusst sind wir. Sehen wir das Leben von seiner positiven Seite. Beherrschen uns Ängste. Lieben wir uns selbst und nehmen uns an. Sind wir proaktiv und handeln nach unseren selbst gesetzten Zielen. Leben wir Veränderung. Sind wir positiv, auf der richtigen Frequenz und ziehen wir damit das Glück an?! 

  22. Cover des Buches Auf den zweiten Blick (ISBN: 9783492263115)
    Jodi Picoult

    Auf den zweiten Blick

     (172)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Auf den zweiten Blick* von Jodi Picoult hat mir als Taschenbuch recht gut gefallen. Es war ein Bücherschrank-Fund und da ich bereits andere Romane der Autorin kannte, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. 

    Es geht um Cassie, die eines Tages ohne Gedächtnis aufwacht und von Will gefunden wird. Nach einer Weile stellt sich heraus, dass sie mit einem sehr bekannten, jedoch auch sehr aggressivem Schauspieler verheiratet ist und vor ihrem Verschwinden und einem Unfall vor ihm fliehen wolllte. 

    Die Geschichte hat mich gleich zu Beginn völlig in ihren Bann gezogen, jedoch tauchte die eigentliche Geschichte bald in die Vergangenheitsperspektive ein, die bis kurz vor Schluss ausgeführt wurde und bald sehr langatmig war. 

    Da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht habe ich weitergelesen und wurde leider doch etwas enttäuscht. 

    Der letzte Abschnitt der Geschichte, in welchem Cassie sich zu Will, ihrem Helfer hingezogen fühlt, hat mir am wenigsten gefallen, denn er war wenig liebenswert geschildert, noch gab es Hoffnung auf ein Happy End oder einen guten Ausgang der Geschichte. 

    Das Buch endet schließlich mit der Offenbarung durch Cassie, als sie ihren Mann in einem Interview outet und als gewalttätig entlarvt. 

    Ich hätte mir etwas mehr Leidenschaft und Gefühle gewünscht, denn bis auf den Verlauf der Geschichte war sie gleich von Beginn an spannend geschrieben. 



  23. Cover des Buches Im Kabinett des Todes (ISBN: 9783453437340)
    Stephen King

    Im Kabinett des Todes

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Booksavior

    Hierbei handelt es sich um ein Sammelband von unterschiedlich langen Kurzgeschichten. 

    Jede Geschichte ist individuell und einzigartig unheimlich. 

    Ich liebe es, das King hier bei jeder Geschichte ein Vorwort verfasst hat. In diesem erläutert er die Beweggründe seiner Geschichte und woher er die Idee hat. Ich hatte durch das ganze Buch das Gefühl,  dass King uns hier in seinen persönlichen Schreibprozess und seine Gedanken Einblick gewährt. 

  24. Cover des Buches Herzsprung (ISBN: 3499232871)
    Ildikó von Kürthy

    Herzsprung

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Taya

    Der Inhalt auf dem Buchrücken, sagt eigentlich schon viel aus, worum es in diesem Buch gehen soll. Und genauso wird es auch. Leider haben mich diese 250 Seiten nicht richtig fesseln können. Die Art und Weise, wie es geschrieben wurde, was geschrieben wurde. Irgendwann waren diese ganzen Klischee Dinge im Frauen und Männerbereich ausgelutscht und ich konnte nicht mal mehr drüber schmunzeln. 


    Auch wenn das Buch nette Bildchen mit im Buch hatte, die das ganze nochmal niedlich und locker gestalten sollten, konnte es mich einfach nicht fesseln und ich denke das wird mein letztes Buch von Ildiko von Kürthy gewesen sein. Es fehlt einfach das gewisse etwas, was ich mir von diesem Buch nach der Beschreibung erhofft habe. 


    Deswegen bekommt "Herzsprung" von mir leider nur 2 Schmetterlinge.

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