Bücher mit dem Tag "2006"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "2006" gekennzeichnet haben.

141 Bücher

  1. Cover des Buches Erdsee (ISBN: 9783596701605)
    Ursula K. Le Guin

    Erdsee

    (223)
    Aktuelle Rezension von: Quivi92

    Ein High-Fantasy-Klassiker, aber…

    Kaum ist der Held an einem Ort angekommen und stellt sich einer Herausforderung … ist das Ganze auch schon wieder vorbei. (Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass Ursula Le Guin ursprünglich Kurzgeschichten zu der Erdsee-Welt geplant hatte.) Hinzu kommt, dass die Erzählung sehr stark vom Daoismus geprägt ist: Wandel, Veränderung und die Suche nach der wahren Identität sind zentrale Aspekte von „Erdsee“. Daher wirkt es ehr wie ein daoistisches Philosophie-Gleichnis mit Fantasy-Elementen.

    Mich konnte das Buch leider emotional nicht abholen. Ich hatte kaum das Bedürfnis, dass ich unbedingt wissen muss, wie die Geschichte um Ged weitergeht. Auf mich wirkten einige Stellen nicht ganz ausgearbeitet, denn sobald es richtig spannend und interessant wurde, ließ sich die Erzählung zu einem anderen Ufer mit einer neuen Herausforderung treiben – Inselhopping mal anders.

    Die Geschichte hat so viel Potential. Schade nur, dass der Erzählstil so emotions- und detaillos  ist…

  2. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

    (850)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Balkow

    Ich bin ein großer Fan der Rizzoli & Isle Reihe. Auch dieser Band hat mich wieder mitgerissen und gefesselt. Rizzoli bekommt es hier nicht nur mit einem vermeintlich religiös/satanischen Serienkiller zu tun, sondern muss sich auch noch mit privaten Problemen auseinandersetzen. Darüber hinaus muss sie für ihre Ermittlungen mit dem Mephisto-Club zusammenarbeiten - eine Gruppe, die das wahrhaftige Böse jagt. Rizzoli sind die Mitglieder des Mephisto-Clubs um den Anführer Anthony Sansone jedoch gar nicht geheuer. 

    Mich hat die Story wieder von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Von mir gibt es daher eine klare Lese-Empfehlung für alle Thriller- und Krimiliebhaber :)

  3. Cover des Buches Das Leben fing im Sommer an (ISBN: 9783462008005)
    Christoph Kramer

    Das Leben fing im Sommer an

    (275)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Weltmeister, TV-Liebling und jetzt auch SPIEGEL-Bestsellerautor
    Fußballweltmeister Christoph Kramer schreibt über einen Sommer, der alles verändert. Sein erstes Buch ist ein nostalgischer, vibrierender Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, das Gefühl von Freiheit – und darüber, wie man zum ersten Mal spürt: Das hier ist mein Leben.
    Es ist der Sommer 2006, ein Hitzerekord jagt den nächsten, die WM verändert das Land, Deutschland ist im Fußballfieber. Der 15-jährige Chris verbringt die Abende mit seinen Freunden auf dem Dach der alten Scheune und verschläft die heißen Tage im Freibad. Er will Fußballprofi werden, aber vor allem will er eins: endlich cool sein. Chris ist ein Teenager wie jeder andere auch, auf der Suche nach sich selbst.
    Dann passiert das Unfassbare. Debbie, das schönste Mädchen der Schule, interessiert sich ausgerechnet für ihn. Es beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, bei der Chris alles wagt und doch nie vergisst, was eigentlich wichtig ist: Freundschaft und die Gewissheit, wirklich zu leben.

    Cover:

    Das Cover finde ich von der Farbgebung und Umsetzung sehr interessant gestaltet und hat so auch meine Interne und Aufmerksamkeit erweckt. Man erkennt eine Silhouette auf einem Sprungturm und der Titel bzw. das Ganzen ist einen großen Glanz, was vermutlich die Sonne oder den Mond darstellen soll, gehüllt. Einerseits ist es recht einfach gehalten und andererseits macht es zugleich auch neugierig und die Umsetzung weckt auf jeden Fall die Neugier. Man kann so einiges hinein interpretieren und auf jeden Fall finde ich das Cover interessant und auch farblich recht gut abgestimmt. 

    Meinung:

    Leicht und locker, zuweil kurzweilig lesbar und einfach gut für Zwischendurch. Christoph Kramer war mir nur wenig ein Begriff, da ich es mit Fußballer Namen nicht so habe, aber bei der Recherche konnte ich dann so einiges verbinden und so erklärte sich dann hier so einiges. Man bekommt Einblicke in die Zeit und das Leben von Chris 2006. Fußball, Liebe und damals schien alles möglich. Mit einer Leichtigkeit erzählt Chris davon und man bekommt so einige Einblicke. Was genau sich so zugetragen hat und was fantasievoll hinzugefügt wurde ist nicht ganz klar, denn es handelt sich hier keineswegs um eine Biografie, sondern den ersten Debütroman von Christoph Kramer und so liegt es im Auge des Betrachters, das Ganze einzuordnen. 

    Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit genaueren Details und Informationen dazu zurück.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig und schnell findet man sich hinein. Die Ich-Perspektive macht es nah und spürbar. Manche,al fehlt mir jedoch ein wenig die Tiefe und die Emotionen. Die Beschreibungen sind detailreich und bildlich und auch die verschiedenen Szenen werden gut beschrieben. Ein Blick in einen besonderen Sommer für Chris.

    Leicht und locker lesbar und man erhält sehr schöne Vibes. Es lässt sich kurzweilig lesen und ist gut für Zwischendurch, einfach zum Abschalten.

    Die einzelnen Abschnitte sind zum Teil etwas länger. Die Anfänge aber gut erkennbar und auch von sich recht gut strukturiert. Gliederung und Gestaltung sind gut. Alles in allem ein schönes und einfaches Buch für Zwischendurch. Mir hat es gut gefallen. 

    Fazit:

    Leicht und locker, zuweil kurzweilig lesbar und einfach gut für Zwischendurch.

  4. Cover des Buches Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart (ISBN: 9783596175338)
    Sarah Kuttner

    Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil Kuttnerscher Kolumnen aus der Süddeutschen und dem Musikexpress, gewohnt meinungsstark, eindeutig in Zustimmung und Ablehnung. Wie beim ersten Teil fragt man sich, ob Miss K. nicht ein klitzekleineswenig langweilig und wenig begeisterungsfähig ist, hätte man von ihr vielleicht nicht erwartet. Was ihr Musikgeschmack angeht, hat die Dame vielleicht keinen so sicheren Geschmack, von den meisten Bands hat man so gut wie nichts mehr gehört. Und Schwager Josef Winkler vom Musikexpress wird auch erwähnt.

  5. Cover des Buches Der Gott der kleinen Dinge (ISBN: 9783596521685)
    Arundhati Roy

    Der Gott der kleinen Dinge

    (307)
    Aktuelle Rezension von: irmakvakifli

    Arundhati Roys Der Gott der kleinen Dinge ist kein gewöhnlicher Roman. Es ist ein literarisches Kunstwerk – von der ersten Seite an spürt man, dass jedes Detail, jede Figur und jede Szene mit einer außergewöhnlichen Sorgfalt und Tiefe gestaltet wurde. Roy schreibt nicht nur über das Leben, sie erschafft es neu – in seiner schönsten, tragischsten und komplexesten Form.

    Die Sprache ist poetisch und präzise zugleich. Die Beschreibungen, insbesondere zu Beginn – etwa der Garten oder die Landschaft Keralas – sind von solcher Bildkraft, dass man sie nicht einfach liest, sondern erlebt. Die Autorin gelingt es, den Leser in eine Welt zu versetzen, die sowohl fremd als auch seltsam vertraut wirkt. Man spürt förmlich die feuchte Hitze, hört die Insekten, riecht die Mangobäume.

    Die Erzählstruktur ist jedoch eine Herausforderung: Der Roman folgt keiner linearen Chronologie. Stattdessen setzt sich die Geschichte wie ein Flickenteppich aus Erinnerungen zusammen – mit vielen Flashbacks und Zeitsprüngen, die manchmal bewusst verwirren. Doch genau dieses "Patchworkhafte" macht die Lektüre so intensiv: Man entdeckt Zusammenhänge erst allmählich und oft erst retrospektiv. Die Geschichte entfaltet sich wie ein Mosaik – Stück für Stück, Farbe für Farbe.

    Die Charaktere sind lebendig, komplex und zutiefst menschlich. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung von Baby Kochamma – eine Figur voller Gegensätze: klein an Körper, aber gewaltig in Präsenz. Ihre unerfüllte Liebe zu einem Priester, ihre Verbitterung, ihre Entscheidungen – all das bleibt lange im Gedächtnis. Auch die Darstellung von Estha und Rahel, den Zwillingen, ist einfühlsam und bewegend – ihre kindliche Wahrnehmung verleiht der Erzählung eine eigene emotionale Tiefe.

    Der Roman ist auch ein zeitgeschichtliches Dokument. Er nimmt uns mit in das Indien der späten 60er Jahre – mit all seinen sozialen Spannungen, kulturellen Eigenheiten, politischen Umbrüchen. Es ist eine Reise in ein Land, das gleichzeitig real und traumhaft erscheint. Roy verbindet das Persönliche mit dem Politischen, das Kleine mit dem Großen – und zeigt, dass das eine im anderen stets mitschwingt.

    An einer Stelle im Buch wird über ein anderes Werk gesagt: „Darüber konnte man keinen weiteren Roman schreiben.“ Dieses Zitat passt ebenso gut auf Der Gott der kleinen Dinge. Es ist ein einzigartiges, vollkommenes Werk, das man nicht einfach „ausliest“, sondern das einen begleitet – lange nachdem die letzte Seite gelesen ist.

  6. Cover des Buches Shopgirl (ISBN: 0786891076)
    Steve Martin

    Shopgirl

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die junge Mirabelle Butterfield arbeitet als Verkäuferin in einer Handschuhabteilung. Sie ist eher ein Mauerblümchen, das vom großen Glück träumt. Dieses kommt auch zu ihr, in der Erscheinung eines reichen, gutaussehenden, älteren Mannes namens Ray Porter. Ray nimmt sich ihrer an und beider Leben wird verändert. Ich fand dieses Buch ganz nett. Es sind lustige und sehr gut geschriebene Passagen dabei und es gibt viele Hochs und Tiefs im Leben der Charaktere, wie eben im richtigen Leben auch, aber so ganz konnte es mich nicht überzeugen. Mit der Protagonistin konnte ich mich leider auch nicht identifizieren. Und Ray Porter fand ich sehr oberflächlich, in Mirabelles Nähe dachte er immer nur an sex. Mit der Zeit fand ich das etwas lästig. Es war ganz nett für zwischendruch, aber mehr leider auch nicht.
  7. Cover des Buches Desintegriert euch! (ISBN: 9783442719143)
    Max Czollek

    Desintegriert euch!

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ein tiefschürfendes Buch über die deutsche Schande, wirklich allen ans Herz gelegt. Sehr inhaltsschwer, so daß man nur langsam und mit Bedacht lesen kann. An die Walser-Rede konnte ich mich noch erinnern, sein Buch "Tod eines Kritikers" hätte vielleicht auch Erwähnung in diesem Appell finden können.

  8. Cover des Buches Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (ISBN: 9783104013633)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

    (775)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Ungefähr zu dieser Zeit lernte ich Monsieur Ibrahim kennen. Monsieur Ibrahim war schon immer alt."

    Man würde bei diesem Buch eigentlich nicht von einer Geschichte reden. Zu viel ausgespart und nicht verdeutlicht, manches ist zu rasant und sprengt die Idee einer konsequenten Erzählung, anderes kommt einem vielleicht etwas seltsam vor, weil es ohne wirkliche Vorbereitung oder Herleitung geschieht. Wer ein Werk filigraner Erzählkunst sucht, der ist dann mit diesem Buch auch eher weniger gut beraten.

    Doch jedes Werk sollte im Zuge seiner Möglichkeiten, seiner Augenblicke des Gewahrwerdens von Schönheit beurteilt werden.

    "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" hat viel von einem Märchen. Es ist voller kleiner Lebensweisheiten und die kommen unvermittelt, kristallisieren sich nicht heraus, sondern werden direkt an den Leser gebracht. Auch die Struktur der Geschichte, die einfach ihrem Fluss nachgeht, um zu erzählen, was sie erzählen will, ohne sich dabei an die ungeschriebenen Regeln der präzisen Darstellung oder eine Art von Konzept zu halten, erschafft einen Raum, leicht und von Ahnungen mehr durchwirkt als durch Fakten, der dem eines Märchens sehr ähnlich sind. Zuletzt ist da auch noch die sehr einfache, immer wieder kleine Kapriolen und Witze schlagende Sprache.

    "M'sieur Ibrahim, wenn ich sage, dass Lächeln nur was für reiche Leute ist, dann will ich damit sagen, dass es nur was für glückliche Leute ist."

    Sätze, die einem direkt in Fleisch und Blut übergehen; kleine Wunder, die einfach festgestellt werden. Um dieses Buch als etwas Schönes wahrzunehmen, muss man sich vielleicht vergegenwärtigen, dass es im Kern alle wichtigen Elemente einer schönen Geschichte enthält, all die Andeutungen von Lebendigkeit im Dasein, sich aber weigert sie weiter auszubauen, über die bloße Erwähnung hinaus. Das kann man beanstanden, gerade wenn man anderes gewohnt ist. Oder man freut sich über ursprüngliche, völlig unkomplizierte dieser Erzählung, in dem jedem Leser mit eigenen Gefühlen und Gedanken viel Platz eingeräumt wird.

    Thomas Mann schrieb einmal über das kleine Buch "Squirrel" von Petzold, seine Lektüre sei so erfrischend gewesen "es hat mich über Tage hinweg glücklich gemacht." Das kann mal wohl, trotz Kürze und einer eher schwirrenden, den vertieften Lektüre, auch über dieses kleine Büchlein sagen. Es ist ein kleines Juwel, nichts besonderes, aber immer noch hell strahlend in jedem Sonnenlicht, dass aus unseren Augen auf seine Seiten fällt.

    "Schau mal, Momo, die Brücken, die Seine liebt sie, wie ein Frau, die in ihre Armbänder vernarrt ist."

  9. Cover des Buches Seine Toten kann man sich nicht aussuchen (ISBN: 9783492273145)
    Janine Binder

    Seine Toten kann man sich nicht aussuchen

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Janine B. berichtet von ihrem Einstieg bei der nordrhein-westfälischen Polizei und wie sie sich zur erfahrenen Kommissarin mauserte, und überraschend humorvoll scheint es auf deutschen Polizeiwachen zuzugehen. Ein abwechslungsreicher und spannender Beruf, den bestimmt nicht jeder machen kann, ich wüsste zB nicht, ob ich mich bei Beleidigungen und verbalen Angriffen so gelassen die Ruhe bewahren würde. All Cops Are Beautiful! Bitte unbedingt mehr "Hühnerstreifen", und die Sache mit den "neune Möpsen" hätte ich mir überlegt. Einige Geschichten erinnerten mich an meine Zivizeit als Krankenwagenfahrer, die Polizei hieß bei uns damals "Werder Bremen"  und "Tanzverein Grün-Weiß". Wäre es nicht mal wieder Zeit für weitere Einsatzgeschichten, Frau B.?

  10. Cover des Buches Schlafes Bruder (ISBN: 9783150205679)
    Robert Schneider

    Schlafes Bruder

    (696)
    Aktuelle Rezension von: ava_95

    Ich hatte gehofft, dass Schlafes Bruder mich berührt oder zumindest fesselt, aber leider war das nicht der Fall. Der Schreibstil ist zwar schön und besonders, aber die Geschichte war mir zu traurig, zu dunkel und einfach zu bedrückend. Ich konnte mit den Figuren nicht so richtig mitfühlen und musste mich eher durchkämpfen, als dass ich gerne weitergelesen habe. Vielleicht liegt’s auch daran, dass das Buch einfach nicht mein Geschmack ist. Für andere kann es sicher tiefgründig und bewegend sein, aber mich hat es eher runtergezogen.

  11. Cover des Buches Liegen lernen (ISBN: 9783462048186)
    Frank Goosen

    Liegen lernen

    (161)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch:  334 Seiten

    Verlag:  Heyne (Oktober 2002)

    ISBN-13: 978-3821808543

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Rückkehr in die 1980er Jahre


    Inhalt:

    Der 16-jährige Helmut lebt mit seinen Eltern irgendwo im Ruhrgebiet. Seine Jugend ist recht unspektakulär - Schule, Freunde, Musik. Bis Britta in sein Leben tritt und Helmut sich unsterblich verliebt. Eine Liebe, die ihn ein Leben lang begleiten wird.


    Meine Meinung:

    „Liegen lernen“ ist Frank Goosens Debütroman und lässt schon die Stärke der späteren Werke erkennen. Der Geist der 1980er Jahre lebt in diesem Roman auf. Ich wurde direkt in die damalige Zeit zurück versetzt und konnte mich in vielen der beschriebenen Szenen wiederfinden. Natürlich spielt Musik eine sehr große Rolle, aber auch Liebe und Freundschaft. Helmut versucht eher holprig, seinen Platz im Leben zu finden. Das macht ihn sehr nahbar, obwohl er mir gar nicht so recht sympathisch war. 


    Den Schreibstil fand ich anfangs noch sehr passend. Es wird in sehr einfachen Sätzen erzählt, wie man sie einem Sechzehnjährigen durchgehen lassen kann. Doch ändert sich dies im weiteren Verlauf nicht wesentlich, und einem gestandenen Akademiker, der aus Helmut wird, nehme ich diese einfach-kargen Sätze ein bisschen übel.


    ★★★★☆


  12. Cover des Buches Trügerische Ruhe (ISBN: 9783734115165)
    Tess Gerritsen

    Trügerische Ruhe

    (187)
    Aktuelle Rezension von: beautiful_world_of_books

    Nach dem Tod ihres Mannes zieht Dr. Claire Elliot mit ihrem Sohn Noah für einen Neuanfang ins idyllische Städtchen Tranquility. Doch bald wird die friedliche Atmosphäre des Ortes durch unerklärliche Gewaltausbrüche unter Jugendlichen gestört. Gemeinsam mit dem Polizeichef Lincoln Kelly beginnt Claire, den Vorfällen auf den Grund zu gehen. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis, welches der Ort seit Jahrzehnten verbirgt.

    Der Einstieg mit seinen vielen Charakteren war etwas zäh. Nachdem sich aber herauskristallisiert hat, welche Figuren für die Handlung wichtig sind und es nach etwa 100 Seiten zum ersten bedeutenden Ereignis kam, ließ sich das Buch deutlich flüssiger lesen und wurde wirklich spannend. Ich mochte Claire als Hauptfigur sehr. Sie lässt sich nicht unterkriegen, verfolgt entschlossen ihre Ziele und bleibt dabei trotzdem empathisch und nahbar. Auch die eingebaute Liebesgeschichte hat mir gefallen, da sie die Handlung ergänzt, ohne zu viel Raum einzunehmen. Besonders interessant fand ich außerdem die medizinischen Hintergründe, die in die Geschichte eingebaut sind und dem Thriller eine zusätzliche Tiefe geben.

    Trotzdem konnte mich die Thematik insgesamt nicht vollständig überzeugen. Einige Aspekte wirkten etwas weit hergeholt und auch die Auflösung wirkte auf mich nicht ganz stimmig.

    Für mich war es ein solider Thriller mit starken Momenten, der spannende Ansätze und interessante wissenschaftliche Elemente bietet, aber nicht das Niveau von Tess Gerritsens besten Werken erreicht.

  13. Cover des Buches Ein kalter Tag im Paradies (ISBN: 9783832156152)
  14. Cover des Buches Molwanien (ISBN: 9783453602922)
    Santo Cilauro

    Molwanien

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Dieses Buch bietet Gute Laune pur. Es ist einfach herrlich was sich die Autoren alles einfallen haben lassen und was alles zusammen getragen worden ist. Die Bilder und die Texte sind einfach köstlich. Natürlich gibt es Molwanien nicht, aber der Reiseführer bietet einfach alles. Köstlich und immer ein super Geschenk

  15. Cover des Buches Congo (ISBN: 0061782556)
    Michael Crichton

    Congo

    (69)
    Aktuelle Rezension von: derwolff
    Sehr spannend, und durch die Einbettung vieler (angeblicher) Fakten, Berichte und Forschungsergebnisse sehr greifbar und fesselnd.
  16. Cover des Buches Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod (ISBN: 9783453421882)
    Gerhard Jäger

    Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

    (65)
    Aktuelle Rezension von: bokmal

    m Herbst 1950 kommt der junge Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um ein altes Geheimnis zu erforschen. Inmitten der Bergwelt und einer misstrauischen Dorfgemeinschaft fühlt er sich zunehmend isoliert und verliert sich in der Liebe zu einer Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen stirbt und der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet. Fünfzig Jahre später begibt sich ein alter Mann auf Spurensuche in die Vergangenheit. 

    Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, nicht nur die Hauptcharaktere sondern auch und vor Allem der besondere Schreibstil und der ungewöhliche Aufbau! Auch wenn das Buch durchweg eine sehr melancholische und bedrückende Stimmung hat, konnte ich es keine Sekunde aus der Hand legen! 


  17. Cover des Buches Geschlossene Gesellschaft (ISBN: 9783499157691)
    Jean-Paul Sartre

    Geschlossene Gesellschaft

    (302)
    Aktuelle Rezension von: rainybooks

    Mein drittes Buch von Sartre- und wieder mochte ich es sehr. Ein kurzes Theaterstück, aus dem der Satz „Die Hölle, das sind die anderen" stammt. Drei Verstorbene in einem Raum, und die eigentliche Hölle ist, die Meinung der Anderen. Lädt zum reflektieren ein.

    Möchte noch irgendwann „Das Sein und das Nichts“ von ihm lesen.

  18. Cover des Buches 11 filmreife Geschichten für Kinofans (ISBN: 9783785707531)
  19. Cover des Buches Jakob der Heiler (ISBN: 9783550082689)
    Aldous Huxley

    Jakob der Heiler

    (9)
    Aktuelle Rezension von: SusannePichler
    Wenn zwei der bekanntesten Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts als Autoren eines Buches angeführt werden, dann sind die Erwartungen des Lesers dementsprechend hoch. Bei "Jakob der Heiler" erwecken Aldous Huxley und Christopher Isherwood diese Erwartungen.

    Die Hauptfigur des Buches ist jener titelgebende Jakob, der die Gabe des Heilens besitzt. Jakob Ericson ist ein einfacher Mann. Er arbeitet auf einer Ranch in der Mojavewüste. Er ist bescheiden, scheu, friedliebend, ein in sich ruhender Charakter. Die Gesellschaft von Tieren zieht er der der Menschen vor. Sharon Carter, die neunzehnjährige Tochter des Ranchbesitzers, träumt von einer Karriere als Sängerin. Ein verkrüppelter Fuß, Folge einer Kinderlähmung, steht diesen Träumen im Weg. Jakob liebt sie still und aufrichtig.
    Als er einige Kälber, die an einer unausweichlich tödlich endenden Krankheit leiden, durch Handauflegen und intensives Zwiegespräch heilt, bittet Sharon ihn, sie ebenfalls zu heilen. Anfangs überfordert ihn diese Bitte, doch letztendlich kann er Sharon den Wunsch nicht abschlagen. Das Wunder geschieht und Sharon wird geheilt. Ohne jemanden vorab zu informieren, verlässt sie daraufhin die väterliche Ranch und versucht, in Los Angeles als Sängerin entdeckt zu werden.
    Ohne ihr Wissen folgt ihr Jakob nach Los Angeles und findet sie gut zwei Jahre später. Der Zufall hilft ihm dabei weiter. Er heilt in der ärmlichen Pfingstgemeinde von Pfarrer Wood Kranke; dort wird der schmierige Theatermanager Lou Zacconi auf ihn aufmerksam. Für jenen Lou Zacconi arbeitet auch Sharon als Sängerin im Main Street Art Theater. Obwohl Sharon überglücklich ist, Jakob wiederzusehen, weiß sie dennoch, dass er für diese Welt nicht geschaffen ist. Zacconi und sein dubioser Geschäftspartner Dr. Waldo wollen Jakobs Gabe zu Geld machen. Die gegenseitige Zuneigung zwischen Sharon und Jakob ausnutzend, kommen sie ihrem Ziel einen großen Schritt näher. Doch Jakob lässt sich nicht so leicht beugen und weigert sich, gesunden Patienten das Geld aus der Tasche zu ziehen.Er heilt und hilft, wo es notwendig ist, doch grenzt er sich von den kriminellen Absichten seiner Auftraggeber ab. Gerade als Sharon und Jakob beschlossen haben, Los Angeles zu verlassen und gemeinsam aufs Land zu ziehen, bittet George, ein Freund Jakobs, für den Sohn seiner Arbeitgeberin um Hilfe. Earl Medwin, jung, unendlich reich, in Beverly Hills lebend und von klein auf herzkrank, wird von Jakob geheilt. Mit dieser Heilung verändert sich alles. Zwar werden Zacconi und Waldo von der Familie Medwin großzügig abgefunden, und ziehen sich daraufhin zurück, doch die Auswirkungen des medwinschen Reichtums lenken sowohl Jakobs als auch Sharons Leben in vollkommen neue Bahnen.

    "Jakob der Heiler" wird im Untertitel als "Eine Originaldrehbuchvorlage" kategorisiert. Auch als Märchen wird es bezeichnet. Meiner Meinung nach ist es aber am ehesten eine Novelle. Gerade in den ersten Kapiteln sind die Anweisungen, die für ein zukünftiges Drehbuch gelten würden, sehr störend. Da sie nur selten eingesetzt werden, stolpert man beim Lesen sehr bewusst darüber. Diese Drehbuchanweisungen wirken fehl am Platze und unterbrechen den Lesefluss gewaltig. Ab ungefähr der Mitte des Buches treten sie kaum noch auf, die Stimme von außen verstummt sozusagen.
    Die Hauptfigur Jakob ist bemerkenswert gelungen. Als Leser weiß man alles und nichts über ihn. Trotz seiner Gabe, Heilen zu können, hält man ihn nicht einmal ansatzweise für einen Schwindler. Er ist ehrlich, anständig und bescheiden. Die Anforderungen, die er an sich selbst, andere Menschen und das Leben ganz allgemein hat, sind zwar scheinbar unerreichbar hoch, doch wird er ihnen gerecht.
    Die Menschen um ihn sind einfach Menschen. Sie haben ihre Stärken und ihre Schwächen, sind Gut und Böse, repräsentieren das Beste und das Schlechteste im Menschen. Dennoch werden sie nie zu einer bloßen Karikatur. Aldous Huxley und Christopher Isherwood haben auf knapp 128 Seiten alles erzählt, was es über Jakob Ericson zu sagen gibt. Das Glück, das er letztendlich in der Stille findet, umgeben von Tieren und einem oder mehreren Freunden, das ist dann gar nicht so wichtig, kommt der Vorstellung von Perfektion schon sehr nahe. Und ich glaube, man kann froh sein, dass es nicht zu einer Verfilmung kam. So kann man sich die Geschichte von "Jakob dem Heiler" selbst vorstellen.
  20. Cover des Buches Wenn die Schatten sterben (ISBN: 9783740812089)
    Christof Gasser

    Wenn die Schatten sterben

    (28)
    Aktuelle Rezension von: schaetzelein83

    Dieses Buch war mein erstes, das in der Schweiz spielt und ich hab viel über die Gegebenheiten dort und die Umgebung erfahren, was wirklich etwas besonderes war.

    Der Prolog war spannend und hat Lust auf die Geschichte gemacht. Die Protagonistin war mir zwar nicht so sympathisch und ihre „Visionen“ nahmen viel Platz ein aber die Aufteilung der Kapitel in Gegenwart und Vergangenheit war auflockernd und die Geschichte um Emma um 1940 hat mir sehr gut gefallen.

    Die Verwicklungen und Ereignisse in der Gegenwart waren mir allerdings irgendwann zu viele, hier hätte man auch etwas kürzer treten können ohne Spannung zu verlieren.

    Dennoch hab ich das Buch gerne gelesen und kann es empfehlen.

  21. Cover des Buches Der Ebenholzturm (ISBN: 9783548204833)
    John Fowles

    Der Ebenholzturm

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Draculas Rückkehr (ISBN: 9783522721608)
  23. Cover des Buches Unsichtbarer Fall (ISBN: 9783787696970)
  24. Cover des Buches Thomas Müller und der Zirkusbär (ISBN: 9783869711621)
    Karen Duve

    Thomas Müller und der Zirkusbär

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Thomas Müller geht zusammen mit Familie Wortmann am Weihnachtsfeiertag in den großen Weihnachtszirkus. Die Attraktion des Zirkuses ist ein echter großer Bär. Thomas MÜller ist begeistert und beschließt, dass er in der Pause unbedingt den Bär treffen muss. 

    schade, das Feuer und der Witz von Band 1 fehalen hier

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