Bücher mit dem Tag "2009"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "2009" gekennzeichnet haben.

457 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.157)
    Aktuelle Rezension von: karosbookshelf

    David Hunter war der beste forensische Anthropologe Englands, bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte. Aber der Tod lässt David einfach keinen Frieden…

    David zieht in eine kleine Stadt, da er London und alles was dort passiert ist satt hat. In dieser kleinen Stadt wurde er für eine Stelle als Arzt angenommen. Doch schon bald verunsichern mysteriöse Morde die Stadt du ihre Bewohner und die Polizei braucht Davids Hilfe. Was genau passiert, wem man trauen kann und wem nicht und wie David am Ende fast wieder etwas Glück in seinem Leben verliert, das müsst ihr selbst lesen.

    Ich fand, dass es einer der besten Thriller war, die ich seit langen mal wieder gelesen habe. Ich mochte David Hunter super gerne. Er wirkte zwar etwas unnahbar, aber das hat zur Stimmung der Geschichte gepasst.

    Der Autor hat es geschafft, dass man von der ersten bis zur letzten Seite im Bann des Buchs war. Selbst wenn eigentlich gerade nicht so viel passiert ist, hatte ich trotzdem das Gefühl, dass es spannend war und dass etwas passieren könnte. Man wusste nämlich nie so genau, wann wieder eine Bombe platzt.

    Über solch eine Art von Mordfällen habe ich auch noch nie etwas gelesen. Ich fand es definitiv kreativ und mal was anderes. Man wusste bis zum Ende nicht, wem man vertrauen kann und wem nicht … und das Ende bzw die Auflösung des ganzen war einfach nur phänomenal. Ich hätte so eine Wendung nie gedacht und doch war es einfach so sinnvoll und passend.
    Mehr will ich gar nicht sagen, da ich nicht zu viel verraten möchte.

    Wer gerne Thriller liest und diesen hier noch nicht gelesen hat, der sollte das auf jeden Fall tun.
    4/5⭐️

  2. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783843210706)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.528)
    Aktuelle Rezension von: MCMariesBooks

    In „Zeitenzauber - die magische Gondel” geht es um Anna, die unfreiwillig von Sebastiano mit in das Jahr 1499 gebracht wird und dort versuchen muss klarzukommen. Nach dem Versuch wieder nach Hause zurückzukehren, erfährt Anna, dass sie erst eine Aufgabe zu erfüllen hat. Gemeinsam mit Sebastiano versucht sie herauszufinden was sie tun muss und dabei entwickelt sich mehr als eine Freundschaft zwischen den beiden.

    Eigentlich ein tolles Buch mit einer guten Idee. Besonders gut hat mit gefallen, wie die Autorin den historischen Kontext eingebaut hat, ich habe einiges neues dazu gelernt und habe bis jetzt selten eine Lovestory gelesen, die solche detaillierten historischen Informationen in sich hat. Zudem gibt es einige super Charaktere, die eine tolle Rolle verkörpern.

    Leider finde ich die Liebesgeschichte von Sebastiano und Anna nicht so gut umgesetzt. Anna ist mir generell nicht so sympathisch, besonders zu Beginn ist ihre Art ein wenig abgehoben. Denn das erste was sie so wirklich macht, ist erstmal Matthias Tasselhoff bodyshamen, weil er wohl etwas korpulenter ist. Wohingegen Matthias total nett auf sie zukommt. Und dann geht sie auch nur mit ihm raus in die Innenstadt Venedigs, weil er der einzige in ihrem Alter und sie nichts besseres zu tun hat. Natürlich merkt man im Laufe der Geschichte, dass Anna eine Entwicklung erlebt und das finde wiederum super. Sebastiano finde ich eigentlich völlig ok, er ist halt eher ein typischer Macho-Boy, wie er im Buche steht. 

    Jetzt zu der Lovestory. Allgemein ist es definitiv nicht die schlechteste, die ich bis jetzt gelesen habe und vielleicht nervt sie mich aktuell nur, weil ich in letzter Zeit einige ähnliche Lovestories gelesen habe. Denn auch diese ist eine 1-2 Wochen Lovestory. Zwar kennen sich Anna und Sebastiano schon 2-3 Wochen, bevor sie sich gegenseitig die Liebe gestehen, aber hatten die ersten 2 Wochen so gut wie kein Kontakt. Außerdem  haben sie meiner Meinung nach, gar nicht dieses Knistern und es wird nicht so deutlich, dass sie sich ineinander verliebt haben. Natürlich ist es vorher klar, aber ich hätte mir ein wenig mehr Vorlauf gewünscht.

    Aber allgemein ein tolles Buch, ich freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen. Sollte jemand jedoch auch von den 1-2 Wochen Lovestories ein wenig zu viel haben aktuell, sollte das Buch erstmal auf der „Als nächstes lesen“-Liste bleiben.

  3. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.666)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes

    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben worden und man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Persönlich fand ich es teilweise sehr langatmig, hätte etwas verkürzt werden können.

    Die Protagonisten waren alle sehr gut beschrieben worden und man lernte sie im Verlauf des Buches besser kennen.

    Das sich Lou zu einer positiveren Person entwickelt hat, finde ich sehr gut, schade finde ich nur, dass Will seine Meinung nicht geändert hat, obwohl er auch Lou liebt. Sie ist eine starke Frau, ich hätte das nicht geschafft, was sie alles durchgestanden hat.
    Ein sehr gefühlvolles Buch, das mich am Ende auch zum weinen gebracht hat.

  4. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.852)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  5. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.326)
    Aktuelle Rezension von: Wiebke-i

    Der Protagonist Robert Stern ist ein geschiedener, aber erfolgreicher Anwalt aus Berlin. Sein Leben macht eine Kehrtwende, als der todkranke Simon Sachs in sein Leben tritt, der ihm nach einer Rückführung zu den Fundorten mehrerer seit vielen Jahren verschollenen Leichen führt. Die Spur zum wahren Mörder führt in Richtung Kinderhandel/Kindesmissbrauch...

    Ich finde das Buch super spannend und mochte es nicht aus der Hand legen. Das düstere Cover zeigt euch perfekt was euch erwarten wird. 

    Fitzek macht immer wieder auf das System aufmerksam (Darknet, Kinderpornografie, aber auch ein ungerechtes Strafverteidigungssystem wie in "Abgeschnitten"). Dass es so etwas in der Realität tatsächlich gibt, vergisst man vielleicht während des Lesens ab und an. #Ehrenmann


  6. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.222)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Dieser Roman war mein erster Fitzek und ich kann sagen, der hat definitiv Lust auf mehr gemacht.

  7. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.385)
    Aktuelle Rezension von: simsalabaem

    Das Buch stand seit Ewigkeiten in meinem Bücherregal. Hatte seinerzeit "Chemie des Todes gelesen" und mir anschließend die Fortsetzung gekauft und - warum auch immer, ich kann es gar nicht mehr sagen - einfach nicht gelesen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich es doch endlich in Angriff genommen habe.

    Das Buch war spannend, gut geschrieben und hatte die ein oder andere Wendung parat. Als Vielleser waren einige Details zwar absehbar, aber das störte mich eher weniger. Zumindest vom Epilog und dem Auftauchen von Grace Strachan war ich wirklich überrascht.

    Die Bewertung auf dem Klappentext "Gruseliger geht's kaum" konnte ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Ja, es ist als Thriller deklariert und ja, es gibt einige Mordopfer, aber das ist ja mittlerweile selbst im Sonntagstatort so.

    Nichtsdestotrotz klare Leseempfehlung. Werde mich irgendwann auf jeden Fall noch den Fortsetzungen widmen.

  8. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.171)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Im zweiten Teil, alle sieben Wellen, geht es zum Glück weiter mit den beiden. Vom Aufbau hat er mir wieder gut gefallen und ich habe gespannt verfolgt, was sich zwischen den beiden entwickelt, ob sie sich nun endlich treffen, ob Emmi noch verheiratet ist, usw. Alle offenen Fragen vom ersten Teil werden hier aufgeklärt und das Ende hat mir auch sehr gefallen. Insgesamt fand ich das Buch jedoch nicht so gut wie den ersten Teil. Mir hat das gewisse Etwas gefehlt und manche Situationen haben sich einfach gezwungen angefühlt.

  9. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (732)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  10. Cover des Buches Im Tal des Fuchses (ISBN: 9783442382590)
    Charlotte Link

    Im Tal des Fuchses

     (612)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Ich habe damit gerechnet, dass es darum geht, wie Vanessa darauf wartet befreit zu werden, doch es geht nur am Anfang um die Entführung und danach geht es 3 Jahre später weiter. Es geht zwar auch immer wieder um Vanessa, aber man erfährt nur noch aus der Sicht von anderen. Der Klappentext ist also irreführend! Auch wenn es um etwas anderes geht als erwartet, habe ich 4 Sterne vergeben, da die Story trotzdem gut war. Charlotte Link schafft es, dass es auch spannend ist, wenn gerade nicht so viel passiert. Die Charaktere waren mir auch eigentlich fast alle (Garrett nicht so sehr) sympathisch. Sogar Ryan! Am Anfang habe ich mich noch ein bisschen schwer getan mit dem Buch, aber seit es in 2012 weiterging fand ich es dann sehr spannend.

  11. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.478)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974

    Titel: „Leichenblässe“ (3. Fall von David Hunter)

    Autor/Autorin: Simon Beckett

    Verlag: Rowohlt

    Erscheinungsjahr: 2010

    Seitenanzahl: 414

    Klappentext (Quelle: www.amazon.de)

    „Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …“
     

    Kurzeinschätzung:

    Nunmehr ist es der 3. Fall von David Hunter, den ich regelrecht verschlungen habe. Auch dieser konnte mich begeistern. Ich finde es sehr beeindruckend, wie es dem Autor immer wieder gelingt, mich an diese Thriller-Reihe zu fesseln.

    Auch dieser Fall war sehr spannend und für mich nicht vorhersehbar gestaltet. Simon Beckett findet für meinen Lesegeschmack immer den passenden Rahmen, wie auch die perfekte Anzahl an Beteiligten, um den jeweiligen Thriller „entspannt“ zu lesen und somit nicht den Überblick zu verlieren. Der Autor legt viel Wert auf eine bildhafte Schreibweise und sehr spannende Situationen und Geschehnisse. Die jeweilige Stimmung wirkt dann entsprechend stark auf mich. Somit fühle ich mich mittendrin im Fall und habe zudem Platz für meine eigenen Gedanken und Vermutungen zum Geschehen.

    Wieder ein aktionsreicher, gruseliger und spannender Band der David Hunter – Reihe. Schon jetzt freue ich mich auf den 4. Fall.

    Bewertung:

    5 von 5 Sterne

  12. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.592)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Sara Linton, geschieden, Kinderärztin und ab und zu arbeitet sie mal mit in der Gerichtsmedizin. Sie ist fast zur richtigen Zeit am richtigen Ort, als in dem Diner auf der Toilette die blinde Sybille Adams ermordet wird. Doch leider kommt jede Hilfe zu spät. Ihr Exmann Jeffrey ermittelt als Polizist in diesem Fall. Bald gibt es ein weiteres Opfer und eine vermisste Polizistin. Wer steckt hinter den Taten? Und was hat Sara's Vergangenheit damit zu tun?

    Ein Krimi, der es bis zum Scchluß in sich hat. Den Stern Abzug gibt es für manchmal zu viele Details aus der gerichtsmedizinischen Untersuchung. Ist zwar interessant, zieht aber die ganze Sache in die Länge. Ansonsten gute Storry und toller Schreibstil.


  13. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.142)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  14. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (774)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Durch das Cover bin ich neugierig auf das Buch geworden. Die schneebedeckte Waldlichtung macht echt etwas her!

     

    Klappentext: Er beobachtet. Er wartet. Tötet er?

    Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen und Ablehnung besteht. Nur aus der Ferne, aber voller Hingabe, liebt er die schöne Gillian Ward. Nimmt innigst Anteil an ihrem perfekten Leben mit dem gut aussehenden Ehemann und der reizenden Tochter. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Dass im Leben der Frau nichts so ist, wie es zu sein scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

     

    Meinung: Das war mein erstes Buch von Charlotte Link. Der Schreibstil ist einfach, aber genial zu lesen, schon ab der ersten Seite war ich völlig gefangen. Die Geschichte zog mich in ihren Bann. Zu Beginn lernen wir sehr viele Protagonisten kennen und ich tat mir etwas schwer, den Überblick zu behalten. Aber sogar das hat mir gefallen, denn das fordert die Konzentration des Lesers. So viele Handlungsstränge, die am Ende alle zusammenführen. Genial!

    Von den Protagonisten war mir kein einziger sympathisch, was ich ein bisschen schade fand. Ob es von der Autorin gewollt ist oder nicht, ist schwer zu sagen. Ich hätte wenigstens gern eine Person gehabt, mit der ich mitgefiebert hätte. Die Spannung war trotzdem voll da, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, obwohl mir das Schicksal der unsympathischen Protagonisten gleichgültig war. Schwer zu beschreiben.

    In der Mitte entstanden ein paar Längen, Samsons ewige Flucht und Johns dauernde Sucherei hätte man etwas kürzer fassen können.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, auf den Täter wäre ich nie gekommen! Ein Roman, der durch eine grandiose Wendung noch einmal aufgewertet wird! Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen. 1 Stern Abzug deshalb, weil ein paar Längen entstanden sind und mir keiner der Protagonisten zugesagt hat. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin!

  15. Cover des Buches Wer Wind sät (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Ein Kriminalroman, längst verfilmt, alt aber mit noch aktuellen Themen bekam ich von einem Freund: Nele Neuhaus „Wer Wind sät“. Natürlich ist sie ein Star unter den Kriminalromanautorinnen, selten aber fallen mir Bücher von ihr in die Hände. Und das, obwohl dieser Roman in meiner Heimat spielt, ich gedanklich durch die Straßen und Wälder spazieren kann.

    Aktuell ist er in der Hinsicht noch immer, dass das Thema Windkrafträder eine große Rolle spielt. Narzisstische Persönlichkeiten geben sich praktisch die Klinke in die Hand. Machtmissbrauch in vielerlei Hinsicht wird dargestellt, ob es die ältere Frau gegenüber einem jungen Mann ist oder das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Chef und Untergebener. Auch der verlassene Mann, an dessen Seele angepocht wird, bekommt seine Falle gestellt. Und die verschwiegene Kommissarin, die sich im Urlaub verlobt hat, fehlt auch nicht. Also alles wie gehabt und wie im richtigen Leben.

    Die Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird direkt am Ende ihres Urlaubs zu einem Todesfall gerufen. Sie hat nicht einmal mehr Zeit sich umzuziehen und der Schauplatz ist sehr heiß. Er liegt im Treppenhaus einer Gesellschaft, die den Bau von Windkrafträdern bauen lässt. Die Finanzierung ist schwierig, die Geldgeber ungeduldig, ein wichtiges Bauvorhaben kurz vor dem Abschluss. 

    Wäre da jetzt nicht der tote Nachtwächter. Er ist allerdings nicht der einzige Tote, ein Feldhamster auf dem Tisch des Inhabers hat ebenfalls das letzte Grashalm lange schon gefressen. Pia und ihr Kollege Oliver müssen nun in einem Umfeld ermitteln, bei dem ein traumatisierter Junge seinen Eltern misstraut und dafür den falschen Freunden vertraut. Bei dem eine große Summe für eine Wiese gezahlt werden soll, damit der Bau von Windkrafträdern weitergehen kann. Doch der Bauer, dem die Wiese gehört, wird auch ermordet. Seine Kinder geraten ebenso in Verdacht wie dessen Widersacher bei den Gegnern des Windparks. Der ist auch nicht gerade ein sauberes Früchtchen. 

    Eine wichtige Rolle spielen dabei die Gutachten und ihr Zustandekommen. Wer linkt hier wen und warum? Ein scheinbar unfassbares Spinnennetz wird hier gewebt mit sehr vielen Protagonisten, die ich hier nicht alle aufführen mag. Spannend ist es allemal, die Charakterzüge für meinen Geschmack wohl ersonnen mit jeweils passendem Ausgang.

    Lesespaß für diejenigen, die diesen nicht ganz neuen Krimi erst noch entdecken wollen. 

  16. Cover des Buches Das Wesen (ISBN: 9783596186327)
    Arno Strobel

    Das Wesen

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Nach "Der Trakt" ist "Das Wesen" vom Erscheinen her der zweite Psychothiller von Arno Stobel und auch das zweite Buch das ich von ihm nun gelesen habe

    Leider reicht das Buch für mich nicht annähernd an Der Trakt heran ... 

    Die beiden Ermittler sind sehr gewöhnungsbedürftig - Menkhoff ist leider einfach nur unsympathisch und ich wurde überhaupt nicht warm mit ihm obwohl ich Ermittler mit Ecken und Kanten normalerweise sehr gerne mag und Seifert war schon 1994 ein Duckmäuser und ist es 2009 immer noch - hier hätte ich mir nach 15 Jahren Berufserfahrung schon eine Weiterentwicklung erwartet und erhofft

    Das Buch spielt auf 2 Zeitebenen und man erfährt sehr viel über die damalige und auch über die aktuelle Ermittlungsarbeit - für mich schon zu viel - dadurch plätschert es einfach nur so dahin und es kommt leider keine Spannung auf obwohl der Plot grundsätzlich sehr interessant wäre 

    Schade da hätte man durchaus mehr draus machen können

    Kann man lesen - muss man aber nicht



  17. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.117)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Dieses Buch war wiedereinmal schön zu lesen. In diesen Bücher fühle ich mich fast schon ein Stück zu Hause. Einerseits bin ich froh einen neue Reihe oder neue Bücher anfangen zu können, aber es tut auch ein Stück weh. Ich mag die Bücher im Endeffekt sehr. Vorallem die letzten 2 Teile haben mir sehr gut gefallen. Dennoch bleibt der 3. mein Favorit. Ich habe diesem "nur" 4 Sterne gegeben, weil ich es einfach nicht so verschlungen habe wie den letzten. Aber ich muss sagen er war trotzdem mega toll und spannend und einfach ein wunderbares Ende. Es ist eine wirklich runde Sache dieses Buch zu lesen und ich bin wirklich froh, die Filme haben mich wirklich nie so aus den Socken gehauen, das Buch gibt mir aber die Bestätigung wieso Twillight so einen Durchbruch hatte. Später wird das ganz sicher ein richtiger Klassiker. Ich glaub ich will gar nicht mehr schreiben, man sollte sich selbst überzeugen lassen wenn man es noch nicht gelesen hat.

  18. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.549)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Ich denke die Geschichte kennt jeder. Für die, die sie nicht kennen will ich nicht Spoilern.

    Der zweite Teil war wie bereits der erste auf deutsch schlechter als auf Englisch.
    Im allgemeinen kann ich jedoch sagen das dieses Buch sich sehr zieht. Zu viel wurde unnötig eingebaut.
    Die Charakterentwicklung finde ich ganz gelungen. Bella halte ich nach wie vor für sehr egoistisch. Vor allem wie sie mit Jake umgeht halte ich für sehr unsensibel. Das sie Edward verzeiht geht meiner Meinung nach zu schnell.

    Eine Riesen Logiklücke hat das ganze Buch für mich. Achtung Spoiler ❗️Wieso können Vampir Fähigkeiten Bella angeblich nicht erfassen jedoch klappt es bei Jaspers und Alice Fähigkeiten ohne Probleme? ❗️

    Buch ist denke ich zu empfehlen wenn man seichte Kost mag. Besser als die Filme sind die Bücher auf jeden Fall. 

  19. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.175)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Als seine Frau plötzlich stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Sarahs autistischer Sohn Jacob spendet ihm Trost. Aber während er die Schränke der Toten ausräumt, macht Ben eine grausame Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs Kind. Offenbar hat sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos macht sich Ben auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern – und gerät in einen Strudel tödlicher Obsessionen. 

    Ich habe das Buch auf Seite 246 von 414 Seiten abgebrochen.

    Der Klappentext hat mich durchaus angesprochen, leider wurde die Geschichte nach den ersten 50 Seiten überhaupt nicht mehr spannend und nahm, m.E., auch nicht mehr wirklich Fahrt auf. Ab diesem Punkt klärt sich, ob der Junge entführt wurde oder nicht. Später werden nur Lückenfüller genutzt um die Obsessionen von Ben dem Leser halbwegs anschaulich zu erklären. Leider hat mich das Buch dann überhaupt nicht mehr interessiert, da ich auch nicht das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen, sondern ein erweitertes Familiendrama.

    Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen - das war´s dann aber auch schon.

    Leider überhaupt nicht vergleichbar mit der David-Hunter-Reihe, die ich bisher verschlungen und auch als sehr gut empfunden habe.

    Ein Unterschied, wie Tag und Nacht - aber immerhin sieht man daran, dass auch ein Simon Beckett zunächst "üben" musste, um richtig gute Bücher schreiben zu können.

  20. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.091)
    Aktuelle Rezension von: Radieschen88

    Spätestens Band 3 hat mir eröffnet: Ich bin definitiv offizieller Fan der Tolliver & Linton-Reihe. 

    Direkt mit den ersten Kapiteln geht's ins brutal-blutigen Geschehen - mega Einstieg! Zwar habe ich diesen Teil in Summe als nicht ganz so spannend erachtet, aber es war dennoch ein Pageturner für mich. Tolle Charaktere, interessantes Fachwissen, zum Nachdenken anregende Themen und vieles mehr, toll!

    Ich bin nach wie vor kein Fan der verhältnismäßig langen Kapitel, aber ansonsten habe ich an dem Stil nichts auszusetzen. Daumen hoch!

    Hat das Privatleben von Tolliver und Linton mir in Band 1 noch etwas zu viel Raum eingenommen, war die Mischung aus Haupt- und Nebenschauplätzen diesmal tatsächlich perfekt. Einzig Lena fand ich etwas nervig, aber das sei ihr bei der Vorgeschichte verziehen, dennoch erhoffe ich mir hier etwas weniger für Band 4. 

    Fazit: Wie auch seine Vorgänger erhält Band drei in der Gesamtbetrachtung der Reihe 4* von mir. Leseempfehlung (dürfte übrigens auch ohne Vorgängerbände gut funktionieren). 

  21. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.766)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Kurzfassung: Frau verliert große Liebe in noch recht jungen Jahren an einen Gehirntumor. Frau ist am Boden zerstört, alles sinnlos, kein Mann, kein Job, keine Perspektive, im Grunde schon mit dem Leben abgeschlossen… Doch dann taucht ein dicker Umschlag auf, in ihm 10 kleinere Umschläge für 10 Monate. Der Inhalt? Briefe ihres verstorbenen Mannes. So soll die Frau nach und nach wieder zu einem normalen Leben zurückkehren…. 

    Leute, was hab ich geheult bei dem Buch…. Puuuuuuuuuh! 

    Zugegeben, die Story ist ja schon bittersüßer Herzschmerz pur!

    Aber ich sags euch ganz ehrlich, ich weiß nicht ob mein Geheule an dem Buch an sich lag, oder weil mich die Story einfach so getriggert hat. Gott sei Dank lebt mein Mann und ist gesund klopfaufholz, aber mein Vater starb sehr früh an Krebs. Daher treffen mich solche Stories doch immer arg. 

    Ansonsten ist die Geschichte flüssig geschrieben, gut verständlich. Das Einzige, was mir aufgefallen ist (von Stören kann man nicht unbedingt sprechen), alle paar Seite hat jemand hysterisch gelacht oder jemand anderen angefaucht…. Okeeee :D 

    Summa Summarum ein schönes Buch für zwischendurch, vor allem wenn man mal richtig heulen will, aber auf Dauer könnte ich nicht so viele von der Sorte lesen.

  22. Cover des Buches Sorry (ISBN: 9783548281834)
    Zoran Drvenkar

    Sorry

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Saskia_N
    Normalerweise mag ich keine Bücher, die aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind, weil ich oft das Gefühl habe, ich lese drei oder sogar fünf Bücher anstatt nur eines. Bei „Sorry“ hatte ich deshalb auch so meine Anfangsschwierigkeiten. Aber nachdem mir „Still“ sehr gut gefallen hat, kämpfte ich mich durch. Ich fand, dass die Geschichte einige Zeit brauchte, um endlich Fahrt aufzunehmen, aber als dann die ersten Ereignisse auf die Freunde einprasselten, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was hinter dem ganzen steckt. Das nämlich hat der Autor sehr gekonnt verschleiert und jedes Mal, wenn ich dachte, ich weiß wer der Bösewicht ist, hat sich das Blatt wieder gewendet. Zum Ende hin war ich teilweise richtig geschockt von dem, was der Autor einem zumutet. Aber nicht im negativen Sinne. Auch wenn der Thriller kein direkter Pageturner ist, so fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten und bin beeindruckt, wie durchdacht und raffiniert verwebt die Geschichte ist.
  23. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (949)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  24. Cover des Buches Gottlos (ISBN: 9783734102110)
    Karin Slaughter

    Gottlos

     (1.049)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Inhalt:
    Als die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver die Leiche eines jungen Mädchens im Wald finden, sind sie entsetzt: Sie wurde lebendig begraben! Doch die Ermittlungen gehen nur schleppend voran. Abigails Familie gehört einer überaus fromm lebenden Sekte an, die nur wenig Kontakt zur Außenwelt hat. Da entdeckt die Polizei einen zweiten Sarg, der bereits vermodert ist. An der Innenseite finden sich Kratzspuren. Jeffrey ahnt, dass Abigail nicht das erste Opfer des Killers war …

    Meine Meinung:
    In diesem Thriller von Karin Slaughter musste ich mich erst rein finden und erst nach 100 Seiten hat er angefangen mir Freude zu bereiten. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass Sara und Jeffrey schon wieder Steine in den Weg gelegt bekommen. Langsam geht mir das Hin und Her mit den beiden auf die Nerven- kann die Autorin die beiden nicht endlich glücklich sein lassen? Auch die Geschichte um Lena zieht sich wieder durch die ersten Seiten, bis überhaupt etwas spannendes passiert. Wenn man aber darüber hinwegsieht und weiter liest, ist der Thriller wirklich spannend- ich hatte Gänsehaut als ich daran dachte, wie Abigail in dieser Kiste liegen musste- lebendig begraben und dem Tod geweiht. Eine Suche nach dem Täter beginnt, die zunächst aussichtslos erscheint. Das Ende hat mich erschüttert. Wie oft passiert es heutzutage, dass Grauentaten mit Gottes Willen erklärt werden? Warum leben eigentlich Menschen freiwillig in Sekten und unterziehen sich einer Gehirnwäsche?
    Alles in allem kann ich den Thriller sehr empfehlen, vorausgesetzt man ist nicht zu gläubig, da hier schon mit versteckter Kritik an der Kirche geschrieben wird. Ich bin gespannt, was der 6. und letzte Band der Reihe "Zerstört" bereit hält.

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