Bücher mit dem Tag "2013"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "2013" gekennzeichnet haben.

435 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.825)
    Aktuelle Rezension von: livinginaworldofbooks

    Wer hätte gedacht, dass ein Leben als erster Londoner Zauberlehrling der letzten 50 Jahren so viel Bürokratie und Papierkram mit sich bringt?

    Jedenfalls nicht Peter Grant, der neben seinem Job als frischgebackener Constable der Londoner Polizei noch brav Lateinvokabeln und Zauberformeln paukt und dabei noch aufpassen muss, dass er nicht wieder mal aus Versehen den Akku seines Handy schmort.

    "Die Flüsse von London" bietet dabei eine schräge Mischung aus einem klassischen Kriminalfall mit jeder Menge magischer Wendungen und liebenswürdigen Charakteren, die das magische London an jeder Ecke bevölkern. Peter ist ein witziger Protagonist und ich konnte seine zeitweise Frustration wegen diverser Berührungspunkte zwischen seinem übernatürlichen Job und der Bürokratie der Polizei wirklich gut verstehen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig, wodurch die Seiten nur so dahin fliegen. Die Geschichte ist gut und klar aufgebaut und man hat am Ende das Gefühl, dass die wichtigsten Handlungsstränge abgeschlossen sind.

    Das einzige, dass mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass bereits nach knapp zwei Drittel der Geschichte bereits klar war, wer hinter den geheimnisvollen Morden steckt und daher die Jagd nach dem Täter etwas an Spannung verloren hat.

    Ich werde diese Reihe jedenfalls weiterlesen.

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.184)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    ... von Tom Vorlost Riddle!

    Ich mag den Feuerkelch; die Idee des Trimagischen Turniers ist gut, aber noch mehr fasziniert mich das ganze drumherum: Mad-Eye Moody, der Zusammenhang von Winky und Barty Crouch, einige Szenen, die einen zuerst seltsam vorkamen und dann, am Ende Sinn ergeben ... Der Feuerkelch ist für mich das Buch, mit dem die Geschichte um Harry Potter so richtig an Fahrt aufnimmt! 

  3. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.026)
    Aktuelle Rezension von: jessies_buechermagie

    Ein absolutes Highlight unter den Jugendbüchern.

    Ich mochte die Protagonisten sehr gerne. Erst können sie sich nicht ausstehen, aber dann kommen sie sich näher und die Spannung zwischen den beiden ist wirklich greifbar.
    Tolles Setting in den verschiedenen Jahrhunderten in London.
    Ein absolutes Must-Read für jeden Urban-Fantasy Fan.

  4. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.864)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Die Rahmenhandlung des schwedischen Bestsellers erzählt vom Verschwinden des Allan Karlsson, der sich an seinem einhundertsten Geburtstag aus dem Altenheim fortstiehlt. Wir erfahren von  der „Flucht“, seinen neuen Begleitern und den Verfolgern. Den eigentlichen Kern der Erzählung bilden meiner Meinung nach aber die Rückblicke auf Allan Karlssons Leben, die sich mit der Rahmenhandlung abwechseln. In diesen Rückblicken dürfen wir über das erstaunliche (und natürlich vollkommen fiktive) Leben des 1905 geborenen Allan Karlsson staunen, dessen Lebensweg immer wieder von historischen Personen und Ereignissen gekreuzt worden ist.

    Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Forrest Gump“. Sowohl in dem Film als auch auch in dem hier besprochenen Buch steht ein vermeintlich einfach gestrickter Protagonist im Zentrum, der immer wieder vor Ort war, wenn Weltgeschichte geschrieben wurde.

    Ganz so wie der Protagonist sein Leben (und die historischen Ereignisse) nicht allzu ernst nimmt, erzählt der Autor Jonas Jonsson auch seine Geschichte. Der insofern „seichte“ und durchweg humorvolle Erzählstil hat mir persönlich große Freude bereitet, mag aber nicht jedem liegen. Ein Beispiel: 

    „Als Julius fünfundzwanzig war, starb erst seine Mutter an Krebs, und ihr Sohn trauerte sehr um sie. Wenig später ertrank der Vater im Sumpf, bei dem Versuch, eine Kuh zu retten. Auch da trauerte Julius sehr, denn er hatte wirklich an der Kuh gehangen.“

    Man sollte jedenfalls keine tiefgründige Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem großen Spannungsbogen erwarten, sondern sich auf eher leichtere Unterhaltung und eine Geschichte einstellen, die durchweg „mit einem Augenzwinkern“ erzählt wird. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einer witzigen (aber nicht albernen) Erzählung belohnt, die ich mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen gelesen habe.

  5. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.223)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Ich bin meistens nicht der größte Thriller-Fan, aber dieses Buch hat mich von Seite 1 an gepackt. Ich wollte es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Je mehr man über Leon erfährt und je mehr er über sich erfährt, desto weniger kann man sich alles erklären, bis es am Ende zu einer Auflösung kommt. Ich verrate mal so viel, dass ich danach noch lange über das Ende nachgedacht habe und auch das Gefühl hatte, das muss und will man.

  6. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.818)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  7. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (878)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Sabine Nemezi ist die jüngste Kommissarin bei der Wiesbadener Kripo. Als man eines Tages ihre brutal ermordete Mutter findet, stebz ihr Vater im Fokus der Ermittlungen. Denn er erhielt Anrufe vom Entführer, welche er nicht an die Polizei weiterleitete. Sabine ist erschüttert, sie setzt alles daran die Unschuld ihres Vaters zu beweisen und den Täter zu fassen. So beschließt sie sich dem "Profiler" Maarten S. Snejider, seinen unkonventionellen Methoden und Verhaltensweisen anzuschließen. Als weitere Opfer auftauchen, lässt sich auch ein Muster erkennen: Der Killer mordet nach der Vorlage des "Struwwelpeter", was noch weitere Morde vermuten lässt.. 

    Trotz kleinerer Logikfehler ein Top- Thriller! Der Plot wird in zwei Zeitebenen erzählt und befasst sich in der Gegenwart mit den Ermittlungen des ungleichen Paares. In der Rückschau begleiten wir die Therapiesitzungen von Karl bei Dr. Rose Hamann. So erfährt man nach und nach die Zusammenhänge und ist dadurch auch den beiden Ermittlern immer eine Nasenlänge voraus. Die Tötungsarten sind detailliert, brutal und kreativ/ unverbraucht. Der Spannungsbogen steigert sich langsam, was eine gelungene Sogwirkung erzeugt. Zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln sich glaubhaft. Mit Snejider wird ein zynischer, Gras rauchender Anti- Held eingeführt, was mir persönlich einfach Spaß macht. 

  8. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.197)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen/hören und sehr fesselnd. Durch die Beschreibungen im Buch konnte ich mir das Setting gut vorstellen. Der Spannungsbogen ist toll. Er steigt und fällt immer mal wieder abwechselnd und Richtung Ende gibt es viele Wendungen und Überraschungen. Für mich ist es immer was positives, wenn ein Buch mich auf eine falsche Fährte führen kann und ich wusste wirklich bis zum Ende nicht, wer der Täter*in ist. Ich habe erst danach rausgefunden, dass es sich hierbei um Band eins einer Reihe handelt und ich werde mir definitiv die nächsten Bände besorgen. 


    David Hunter ist ein toller Protagonist. Seine Entwicklung im Buch ist faszinierend. Die weiteren Charaktere bieten einiges an Rätsel raten und stiften auch etwas Verwirrung.


    Insgesamt eine tolle Geschichte. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne. 

  9. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  10. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (2.014)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Paul Herzfeld arbeitet als Rechtsmediziner. Bei einer extrem zugerichteten Leiche findet er die Telefonnummer seiner Tochter Hannah. Hannah wurde entführt und für Paul beginnt von nun an eine Schnitzeljagd. Der Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland hinterlegt mit einem weiteren Hinweis. Jedoch hat Paul keine Möglichkeit an die Information zu kommen. Die Insel ist durch einen Orkan abgeschnitten und die Bevölkerung evakuiert. Comiczeichnerin Linda ist noch übergeblieben, die den Toten am Strand gefunden hat. Paul versucht sie zu überreden, die Obduktion durchzuführen durch seine telefonischen Anweisungen. Jedoch hat Linda noch nie einen Menschen seziert…

    Nachdem ich den Film erst auf Netflix gesehen habe, habe ich entschlossen, dass ich auch das Buch lesen muss. Und ich muss sagen, dass ich das Buch um Längen besser fand, als den Film. Sebastian Fitzek und Michael Tsokos haben hier ein unglaublich tolles Buch geschaffen. Dieser Thriller ist ein wahnsinnig guter Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch hat es echt in sich.

    Die Protagonisten sind sehr interessante und facettenreihe Charaktere. Die beiden Autoren haben die authentisch dargestellt, sind lebendig und wirken überzeugend. Auch die Nebencharaktere wurden sehr gut dargestellt und passen sich perfekt an die Handlung an. Jeder Charakter ist auf seine Art und Weise besonders und entwickelt sich im Laufe des Buches. Die Charaktere wachsen über sich hinaus und kommen an ihre Grenzen. Sie werden stärker und lernen aus ihren Fehlern.

    Die Handlung wird von Linda und Paul erzählt, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen. Das sorgt dafür, dass man sich voll und ganz in die Charaktere hineinversetzen, identifizieren, mitfühlen und mitfiebern kann. Zwischendurch bekommen wir auch einen Einblick von einem namenlosen Mädchen, das von ihren Qualen und Schmerzen berichtet. 

    Wenn ich gerne Thriller lest, in der es auch mal etwas grausamer sein kann und man nebenbei noch mit raten kann, wer der Täter sein könnte, ist hier gut aufgehoben. Jedoch würde ich euch dieses Buch nicht als Einstiegsbuch von Sebastian Fitzek empfehlen, sondern eher mit einem anderen Buch. Sebastian Fitzek hat echt Talent und kann einiges mehr als das, was er uns in diesem Buch zeigt. Bei diesem Buch wird man extrem auf die Folter gespannt und muss immer weiterlesen. 

    Der Schreibstil der beiden Autoren hat sehr gut miteinander harmoniert. Als Leser wird man voll in den Bann gezogen und klebt vom flüssigen und fesselnden Schreibstil an den Seiten. Auch der Perspektivwechsel hat hier sehr gut zum Buch gepasst und einen guten Einblick in die einzelnen Charaktere gegeben. Dieses Duo hat hier echt gute Arbeit geleistet, die man nur loben kann. 

    ,,Abgeschnitten‘‘ ist ein echt gelungener Thriller, den man auch immer wieder lesen kann, da man ihn immer aus anderen Richtung sieht. So genau weiß ich auch gar nicht mehr was ich noch zu dem Buch schreiben soll. Ihr solltet euch das Buch kaufen und euch selber davon überzeugen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr es nicht bereuen werdet dieses Buch zu kaufen.

  11. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.101)
    Aktuelle Rezension von: Paulamybooksandme

    „Die Zeit heilt alle Wunden“, zitiert Roth den Volksmund, als ich die Ratte samt Käfig, Streu und Futter auf dem Rücksitz meines Wagens verstaue.

    „Nein“, widersprach ich. „Sie machte einen nur älter.“

    //S.417//

    Klappentext:

    Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
    Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ... 

    Meine Meinung:

    "Der Augensammler" las sich durchaus sehr interessant, aber mir persönlich fehlte doch die gewisse Spannung, die leider erst in den letzten Seiten auftauchte. Eigentlich wollte ich deswegen auch Band 2 etwas ruhen lassen, aber nach dem offenen Ende musste ich weiterlesen. Ich erhoffte mir etwas mehr Spannung, sowie  psychologische Raffinesse und wurde definitiv positiv überrascht.

    Ja, es ist insgesamt immer noch etwas sehr dramareich und manchmal gingen mir die Charaktere etwas auf die Nerven mit ihren persönlichen Dramen, aber es war so extrem spannend, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Immer, wenn ein Kapitel zuende war, musste ich das nächste auch lesen, weil Fitzek dem Leser keine inhaltliche Pause gönnte, sondern immer schön einen Cliffhanger mit einbaute, der sich auch nicht im nächsten weiterspann oder auflöste, sondern erst paar Kapitel später fortgesetzt wurde. Meine Nerven wurden hier doch arg strapaziert....genau, wie ich es haben will !! Ich bin einfach kein Fan von diesen melodramatischen Dramen, mein Hirn will lieber etwas gefordert und angeregt werden, über den Fall, den Täter, die Hintergründe sich praktisch den Kopf zu zerbrechen.

    Man bangte, hoffte, verzog das Gesicht und konnte doch die Augen nicht von den Seiten lösen. Das lag vor allem an einer der Hauptfiguren und zwar nicht Alex oder Alina, sondern dem Augenjäger, dessen Persönlichkeit ich mega spannend und interessant fand. Da bekam ich endlich meinen psychologischen Nervenkitzel. Dieser Mann ist ein pures Monster, aber irgendwie total authentisch, wenn man verstehen kann, wie ich das meine. Seine Taten sind grauenvoll, keine Frage, aber dieser Charakter wird nie übertrieben oder als Opfer dargestellt. Interessant fand ich auch die Hintergründe, wieso er das alles tat und wie er sich dabei fühlte, auch wenn es mir teils echt kalt den Rücken runterlief.

    Generell fand ich die Charaktere hier etwas besser als im vorherigen Band. Zwar glaube ich nicht, dass ich gänzlich mit Zorbach oder Alina warm werde, aber ich konnte diese Figuren hier besser verstehen, weil sie beide durch ihre persönlichen Höllen gingen und einfach authentischer wirkten. Zumal es auch einige Überraschungen gab, die mich zuerst etwas stutzen ließen, aber Fitzek schaffte es, diese Wendungen plausibel zu erklären, sodass ich keine Fragen oder Zweifel hatte. Aber mir rauchte davon der Kopf !

    Das Ende überschlug sich etwas und meiner Meinung nach, wäre weniger Drama ganz gut gewesen, aber er schaffte es, mich richtig zu foppen, was ich nicht erwartet habe. Das war ein richtig fieser Schachzug, obwohl mich der Anfang vom letzten Kapitel doch leicht irritierte, vor allem, weil das null nach Fitzek klang. Bis es dann aufgelöst wurde und ich dann schon leicht enttäuscht war.

    Der Schreibstil las sich hier sehr spannend, super flüssig und etwas weniger dramatisch, was ich eindeutig begrüßte. Hier zeigte er wieder, was er drauf hat.

    Fazit:

    Die "Augen" Reihe wird wohl nie ganz zu meinen Lieblingsbüchern von ihm gehören, aber dieser Band zeigte, was für ein klasse Potenzial die Idee hat. Immer noch etwas dramareich, aber dafür erhielt ich psychologischen Nervenkitzel vom Feinsten. Mir hat das Buch richtig Spaß gemacht und auch wenn ich Band 3 wieder schwächer fand, ist die Thematik sehr interessant. Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne


  12. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.723)
    Aktuelle Rezension von: EinganzeshalbesBuch

    Die Identifikation mit der Protagonistin viel mir sofort sehr leicht. Wie sie andere Menschen beschreibt, voller Vorurteile und Klassen-Stereotypen ist so unterhaltsam und bildlich. Besonders gut finde ich, dass Louisa auf viele verschiedenen Ebenen vorgestellt wurde: im Beruf, in einer Beziehung, in der Familie. Sie müsste durch ihre interessanten und problematischen Familienverhältnisse, ihre ungesunde Beziehung und ihren verlorenen Job eigentlich in einem Loch stecken, allerdings hat sie sich im Laufe der Zeit einige Mechanismen angeeignet um all das auszublenden. Umso schöner ist es mitzuerleben wie sie immer weiter ihr Leben selbst bestimmt und lebt.

    Auch wenn ich gern mehr über das Leben von Camilla Traynor und ihre Gefühlswelt erfahren hätte, wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet und jede Figur hat seine eigenen Eigenarten.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich gestört hat, ist Patrick. Ich habe selten eine so unsympathische Figur kennengelernt und habe kein Verständnis für die lange Beziehung von ihm und Louisa. 

    Die Entwicklung Wills hingegen ist so gut gelungen, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Jedes Motiv von ihm war klar und jede Laune irgendwie begründet. Dass er einen so guten Einfluss auf Louisa ausübt und sie nachhaltig beeinflusst, ist einfach inspirierend. Obwohl sein Leben (für ihn) bereits endete, nutzt er seine Energie, um sie zu verändern.
    Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu denken und Die Welt zu erleben,

    Ich hoffe man spürt Wills Einfluss (nachhaltig) in Louisas Leben. 

    Alle Charaktere (außer Patrick natürlich) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bereits auf mich wartet und ich viele von ihnen wieder sehen (lesen) werde.

    Neben den tollen Figuren, empfehle ich das Buch auch wegen des unfassbar wichtigen und schönen Themas weiter. Es ist sehr wichtig, dass Themen wie Sterbehilfe mehr in der Gesellschaft ankommen und dieses Buch leistet seinen Teil dazu. 

  13. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.164)
    Aktuelle Rezension von: Alwiiine

    Ich habe das Buch in einer Sammelausgabe mit allen drei Bänden gelesen. Das war gut für mich, denn nach dem ersten Buch hätte ich unbedingt weiter lesen wollen. Es versteht sich auch eher als Gesamtausgabe, die Bücher sind in sich nicht geschlossen.

    So kommt es auch, dass bestimmte Figuren erst über mehrere Bücher hinweg aufgebaut werden. Es ist eher wie ein riesiges Gesamtbuch zu verstehen.  Für mich perfekt, ich liebe laaaange Geschichten - für andere vielleicht zu langatmig.

  14. Cover des Buches Schwarzer Mond über Soho (ISBN: 9783423213806)
    Ben Aaronovitch

    Schwarzer Mond über Soho

     (739)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Mittlerweile versucht sich Constable Peter Grant in sein neues Leben als magischer Lehrling zurechtzufinden. Neben dem Auswendiglernen von Lateinvokablen und mühseligen Üben von Zaubersprüchen muss nun Peter einen Tod eines Jazzmusikers aufklären. Denn schnell wird klar, dass auf mysteriöse Weise verdächtig viele Musiker in den Jazzclubs von Soho unerwartet gestorben sind. Was steckt dahinter? Peter folgt den Spuren eines Liedes zur grausamen Wahrheit.

    Die Fortsetzung und zweiter Band der «Flüsse von London»-Reihe führt dieses Mal den Leser in Stadtgebiet von Soho. Ich finde es toll, dass man London durch diese Reihe näher kennenlernt. Zwar bringt die Geschichte eine gewisse Komplexität mit, aber der Autor Ben Aaronovitch verpackt diese mit einer gewissen Spannung und trockenen Humor. So musste ich bei einigen Stellen lachen und Peter bemitleiden. Ich bin schon neugierig auf den weiteren Band, wohin die Reise noch weitergehen wird.

    Mein Fazit: Mal ein anderes Sightseeing durch London mit einer Prise wilder Fantasy, Spannung und trockenem Humor. 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.124)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  16. Cover des Buches Vampire Academy - Blutsschwestern (ISBN: 9783802582011)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blutsschwestern

     (2.002)
    Aktuelle Rezension von: Booksworld_lightdark

    Meine Meinung:

    Leider ist die Reihe unterschätzt. Bereits der erste Band hat mich gefesselt. Finde leider, dass sowohl den Titel, als auch das Cover dem tollen Inhalt nicht gerecht werden. Vampire Academy erzählt von einer etwasanderen Vampirgeschichte/Welt. Rose ist ein wundervollerCharakterk stark, selbstbewusst, frech. Ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin ist sehr besonders. Es bleibt spannend, wie und ob es mit ihrund Dimitri weitergehen wird.


    Eine rießen Leseempfehlung für alle Fantasy, Vampir und Lesefans!

  17. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (835)
    Aktuelle Rezension von: JenniS

    Ein Autor, Markus, schreibt über die Vorgeschichte des Lebens eines Autors, Harry, der vorher noch seine Liste – wie man ein erfolgreicher Autor wird - mit ihm geteilt hat, um ihn von seiner Schriftstellerkrankheit zu befreien.

     Die Charaktere sind sehr vielschichtig, man lernt sie im Verlauf der Geschichte immer besser kennen.
    Das Nola und Harry sich die gesamte Geschichte lang siezen, fand ich tatsächlich etwas anstrengend, auch wenn das zu der damaligen Zeit einfach so üblich war…
    Man dreht sich oft im Kreis und bekommt die gleichen Happen immer mal wieder aus einer anderen Perspektive zugeworfen.

     Die kleinen Einleitungen vor den Kapiteln, in denen Harry über seine Erfolgsmaßnahmen für einen Autor spricht, sehr gut gefallen.
    Die Kapitellänge war ziemlich lang..
    Der Schreibstil ist leicht, aber durch die vielen Wendungen im Fall muss man wirklich aufpassen und mitdenken!
    Das Setting in Aurora hat mir gut gefallen, es war sehr detailreich beschrieben und man fühlte sich als wäre man Teil der kleinen Gemeinschaft.

     Ein normaler Roman ist es tatsächlich nicht, man könnte fast schon in Richtung Kriminalroman gehen.
    Ich habe irgendwann einfach abgeschaltet und auf das Ende gehofft. Das Ende hat für mich viel gerettet, das kam wirklich überraschend! Das Buch war nicht schlecht, aber vielleicht einfach für mich zur falschen Zeit…

  18. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (783)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Über uns der Himmel" gelesen habe, war ich neugierig, was mich hier erwarten wird. Schon der Klappentext und der Titel hatten mich neugierig gemacht, dennoch stand das Buch noch eine Weile in meinem Regal.

    Kaum hatte ich angefangen, war ich sofort in der Geschichte drin. Hope ist eine geschiedene Frau, die mit Annie, die mitten in der Pubertät steckt, zu kämpfen hat. Außerdem hat die Bäckerei, die seit 60 Jahren im Familienbesitz ist, arge finanzielle Schwierigkeiten. Wenn das nicht schon alles wäre, würde Hope ganz gut klar kommen. Doch ihre demente Oma Rose, die sie gerne Mamie (frz für Großmutter) nennt, hatte sie im klaren Zustand gebeten, nach Paris zu fahren, um ihre Verwandten, die sie namentlich auf einen Zettel aufgeschrieben hatte, zu suchen.

    Hope ist anfänglich skeptisch, ob das nicht irgendein Scherz von Rose war. Aber Annie und Gavien redeten mit ihrer und letztendlich reist sie nach Paris. Mit einer Handvoll an Recherchematerial begibt sie sich vor Ort auf die Suche und kommt langsam hinter der Geschichte von Rose.

    Der Roman hatte mich so gefangen genommen, dass ich kaum vom Buch wegkam. Ich war gefangen in Paris und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich definitiv Taschentücher bereit legen. Habt ihr euch schon mit der Frage befasst, welche Religion die bessere ist? Sicherlich kommt es euch vom Deutschunterricht aus Gotthold Ephraim Lessing "Nathan der Weise" bekannt vor. Hier wird alles in einer rührenden Geschichte erklärt und dennoch ist es nicht zu viel. Kristin Harmel schreibt bewegende Romane, die dich weiterhin begleiten werden.

    Wenn ihr das nächster Mal zu den Sternen seht und ihr sie nicht benennen könnt, gebt ihnen Namen. So habt ihr euren Lieblingsmenschen immer bei euch.

  19. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.181)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Alle Sieben Wellen ist die Fortsetzung des Erfolgsromans Gut gegen Nordwind. Wir begegnen Emmi Rothner und Leo Leike wieder, erfahren einiges über ihr Leben, wie es nach Gut gegen Nordwind weitergeht und wie sich die Beziehungen der beiden zu ihren Partnern und ihre Beziehung zueinander verändert hat. Haben sie im ersten Roman den Versuch gewagt sich zu treffen kommt es im zweiten Teil zu einem tatsächlichen Treffen und das ist etwas das die Handlung interessant macht. Der erste Roman hatte ja ein offenesEnde und in Alle sieben Wellen knüpft Glattauer an die Geschichte der beiden an, er lässt sie sich wieder stundenlange Mails schreiben und es werden einige Dinge die im ersten Teil offengeblieben sind wieder aufgegriffen und teilweise aufgelöst. Glattauers Sprache finde ich wie immer sehr toll und das Buch ist schon geschrieben. Es ist ein gutes Buch, jedoch meiner Meinung nach nicht so grandios und wundervoll geschrieben wie der erste Teil. 

            

  20. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.007)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert. Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

    Meinung:

    Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn es die ein oder andere Szene gab, die sehr seeehr unrealistisch war.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion – mit einer Portion Verschwörungstheorie. Ich mag diese Kombination in Büchern sehr gerne und Dan Brown hat die Themen wirklich gut miteinander verknüpft bzw. verschmolzen. Ob alle Fakten (historisch, wissenschaftlich, etc.) tatsächlich so stimmig sind, kann ich jedoch nicht beurteilen und möchte ich aktuell auch nicht nachprüfen.

    Die mörderische Schnitzeljagd durch Rom, mit den eindrucksvollen Kulissen und imposanten Bauwerken, war ebenfalls sehr gut konstruiert und ausgeklügelt. Die Orte möchte ich gerne irgendwann mal besuchen.

    Nachdem ich nun aber Diabolus, Meteor und Illuminati gelesen habe, muss ich sagen, dass die Plots sehr ähnlich sind und immer das gleiche Baukastensystem angewendet wird. Der Erfolg gibt Dan Brown zwar Recht mit seiner Taktik, aber dadurch erkennt man leider den wahren Täter wahnsinnig schnell – so erging es mir zumindest bei diesem Buch.

    Nun bin ich gespannt, wie die anderen Bücher der Reihe aufgebaut sind. Ich vermute jedoch, dass sie sich nicht sonderlich von diesem Teil unterscheiden werden.

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte war Illuminati ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.

    Wer die Vermischung von Fakten, Fiktion und Verschwörungstheorien mag, der wird das Buch ebenfalls sehr spannend finden und gerne lesen.

    Sternewertung:

    4.5 Sterne

  21. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (735)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  22. Cover des Buches Die Vergessenen (ISBN: 9783328100898)
    Ellen Sandberg

    Die Vergessenen

     (265)
    Aktuelle Rezension von: hanlovesbooks

    Am Anfang musste ich mich erstmal reinfinden, da es direkt mit vielen Namen losgeht, aber sobald man alles zuordnen kann, wird es zu einem richtigen Pageturner. Extrem spannend bis zum Ende!

  23. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.652)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebe1975

    Den Ausgangspunkt der Geschichte  hat mich angesprochen, auch, wie genüsslich boshaft hier Mann-Frau-Beziehungen seziert wurden, hat mich gut unterhalten und amüsiert – bis zu den Wendungen, die ich ehrlich gesagt nicht packend, sondern tatsächlich nur hanebüchen fand. Das Ende passt zwar zu Tonfall und bitterbösem Humor der Geschichte, war aber dann doch eher unbefriedigend…

  24. Cover des Buches Alice im Zombieland (ISBN: 9783862789863)
    Gena Showalter

    Alice im Zombieland

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    „Alice im Zombieland“ fristet jetzt schon eine halbe Ewigkeit sein Dasein in meinem Regal. 7 Jahre? 8? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich es endlich davon befreit, weil ich wahnsinnig große Lust auf eine Zombie-Geschichte hatte. Dementsprechend bin ich nun leider etwas enttäuscht, denn die Geschichte ist so gar nicht das, was ich erwartet und mir erhofft habe.

     

    Wer eine dystopisch angehauchte Geschichte mit Zombies lesen möchte, ist hier falsch, denn von einer Dystopie bzw. einer Zombieapokalypse kann man hier nicht sprechen. Es ist viel eher … Fantasy, denn die Zombies sind keine verwesenden Körper, sondern infizierte Seelen, die auch nur dem Geist bzw. der Seele eines Menschen Schaden zufügen können (und so dann auch dem Körper des Menschen). Auch von "Alice im Wunderland" findet man hier nahezu nichts, von dem Vornamen der Protagonistin und einer Kaninchenwolke abgesehen. Das war wirklich etwas enttäuschend, weil ich etwas anderes erwartet habe.

     

    Zudem hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass manches nicht wirklich Sinn ergibt – und wenn der Autorin das selbst aufgefallen ist, hat sie sich die Fakten einfach so zurechtgebogen, wie sie wollte. Dadurch hatte ich mehr als einmal ein Gefühl von Willkürlichkeit, von Unlogik. Allem voran: Warum müssen die Zombies überhaupt vernichtet werden, wenn sie nur Seelen gefährlich werden können? Gut, okay, natürlich sind das keine schönen Aussichten, nach dem Tod zu einem hirnlosen Untoten zu werden, sollte man von diesen infiziert werden, aber zu den eigenen Lebzeiten hat man eigentlich nichts zu befürchten, weil diese einen nur angreifen können, wenn man sich selbst in Geistform befindet – warum machen sich dann alle Figuren solche Gedanken? Warum stellen sie es so hin, als würden sich alle in Gefahr befinden? Ich verstehe das irgendwie nicht und das frustriert mich. Vielleicht erschließt sich mir hier auch etwas Entscheidendes nicht und anderen Lesern schon?

     

    Zu Beginn hat mir, trotz des Dämpfers, dass es sich nicht wirklich um Zombies handelt, die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, weil ich Alice und Cole mochte und mir gefallen hat, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegt. Da konnte ich auch darüber hinwegsehen, dass mir die Geschichte gelegentlich zu „teeniemäßig“ geschrieben war (mit dem Geschmachte für den coolsten Typen der Schule, einer viel zu schnell geknüpften besten Freundschaft und dem typischen Zickenkrieg zwischen der Protagonistin und der Exfreundin des erwähnten Typen). Die Liebesgeschichte gefällt mir trotz Klischeehaftigkeit eigentlich auch nach wie vor gut, jedoch hapert es für mich am Plot. Während zu Beginn Spannung aufgebaut wird, weil man als Leser natürlich mehr über die Zombies, über Alice und über Cole und seine Truppe erfahren möchte, ist die Handlung schließlich relativ „zahm“ – mögliche Twists werden recht unbedeutend durch Ahnungen einiger Figuren vorweggenommen, sodass sich hier keine Überraschungen ergeben können, und Hindernisse, die Spannung bringen könnten, sind schnell aus dem Weg geschafft (ein Hindernis im Besonderen sogar erstaunlich unspektakulär, obwohl man daraus eine riesige Sache hätte machen können).

     

    All das dämpft meine anfangs sehr positive Meinung von dem Buch, sodass ich auf den letzten Seiten leider nur noch fertig werden wollte. Ich war mir erst sicher, dass ich die Folgebände unbedingt lesen möchte, jetzt sind doch Zweifel aufgekommen, weil ich nicht weiß, ob die konzipierte Welt für mich genug Sogwirkung aufweist. Letztendlich finde ich diese Art von Zombies und die Jäger … relativ lahm, weil von ersteren, wie gesagt, keine richtige Gefahr ausgehen würde, wenn sich alle Menschen einfach nur nicht in ihre „Geistform“ begeben würden. Das im Interview von der Autorin angedeutete Liebesdreieck im zweiten Band wäre das Einzige, was mich derzeit zum Lesen animieren könnte. Mal schauen.

     

    Fazit

    „Alice im Zombieland“ fängt eigentlich gut an, enttäuscht dann aber damit, dass es hier nicht wirklich um Zombies, sondern mehr um Geister geht, die für Lebende anscheinend nicht mal eine richtige Bedrohung darstellen. Die fehlende Spannung angesichts vorweggenommener Twists und unspektakulär überwundener Hindernisse und die gelegentliche Unlogik und Willkürlichkeit der Handlung haben meine Lesefreude leider etwas gedämpft. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band aber nochmal eine Chance. Von mir gibt es 3,5 Sterne, weil ich mich die erste Hälfte gut unterhalten fühlte.

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