Bücher mit dem Tag "2015"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "2015" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

    (4.692)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    "Die Bücherdiebin" zeigt, dass Worte ein Rückzugsort und ein Abenteuer sein können, doch gleichzeitig können sie auch gefährlich werden.
    Der Schreibstil war etwas anders als bei den meisten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Daran musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, war dann aber schnell in der Geschichte drin.
    Der Tod ist in der Geschichte der Erzähler. Er berichtet von dem kleinen Mädchen Liesel, dem er öfter in verschiedenen Situationen begegnet ist und dessen Geschichte ihn nicht losgelassen hat. Er schildert auch auf eine besondere Weise die Zeit während des zweiten Weltkriegs und berichtet über den Alltag und das Überleben in Deutschland, über Hoffnung, Schuld und eben auch über den Tod.
    Liesel ist ein mutiges Mädchen, das in Büchern und Worten ihren Rückzugsort gefunden hat und die in ihren jungen Jahren schon einiges erlebt hat und nun bei Pflegeeltern aufwachsen soll. Hans Hubermann war für sie ein toller Vater und ist für sie ebenfalls zu ihrem Rückzugsort geworden. Auch Rosa Hubermann hat Liesel in ihr Herz geschlossen, sie hat nur eine andere Art und Weise ihre Liebe auszudrücken. Rudi und Max sind für Liesel zu zwei guten Freunden geworden.
    Auch die Gestaltung de Buchs war etwas besonderes, mit Zeichnungen, Geschichten und Bildern von Max.
    Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht, mich berührt und mir auch die ein oder andere Träne entlockt.

  2. Cover des Buches Silber - Das dritte Buch der Träume (ISBN: 9783596522910)
    Kerstin Gier

    Silber - Das dritte Buch der Träume

    (3.074)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mit „Silber – Das dritte Buch der Träume“ verabschiedet sich Kerstin Gier von Liv Silber und ihrer traumhaften Parallelwelt – und schafft es, ihre Geschichte mit Wärme, Witz und ganz viel Herz zu Ende zu bringen. Schon nach wenigen Seiten war wieder dieses vertraute Gefühl da, als würde man alte Freunde treffen: Liv mit ihrer unverblümten Art, Mia mit ihrem klugen Sarkasmus, Henry mit seiner charmanten Unzuverlässigkeit und natürlich Grayson, der nach wie vor als Fels in der Brandung fungiert.

    Was ich an Kerstin Gier so schätze, zeigt sich hier noch einmal deutlich: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Zwischen all den humorvollen Dialogen, den Familienmomenten und den peinlich-ehrlichen Gedanken steckt erstaunlich viel Beobachtungsgabe. Sie trifft genau diesen Punkt zwischen Witz und Echtheit – so, dass man lacht und gleichzeitig denkt: Ja, genauso fühlt sich das an, sechzehn zu sein und die Welt nicht zu verstehen.

    Der Roman bleibt durchweg unterhaltsam, verliert aber ein klein wenig von der geheimnisvollen Spannung, die die ersten beiden Bände so stark getragen hat. Die Traumwelt, einst voller Rätsel und Andeutungen, tritt hier stärker in den Hintergrund. Stattdessen stehen die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund – was schön ist, aber auch dazu führt, dass die Magie, die „Silber“ ursprünglich so besonders machte, ein wenig verblasst.
    Man merkt, dass Gier sich mehr auf das emotionale Finale konzentriert: auf Vertrauen, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Das ist feinfühlig umgesetzt, nimmt aber etwas Tempo aus der Handlung.

    Dennoch überzeugt der Abschluss durch seine gewohnt klugen Dialoge und den unverkennbaren Humor. Besonders Livs innere Kommentare sind wieder ein Highlight – herrlich ehrlich, manchmal leicht sarkastisch, aber nie verbittert. Auch die Dynamik der Familie Silber bleibt ein großer Pluspunkt: chaotisch, liebevoll, manchmal absurd, aber immer realistisch.

    Ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen – und mit einem kleinen Stich Wehmut, weil sich diese Reihe für mich immer ein bisschen wie ein sicherer Ort angefühlt hat. Vielleicht, weil Gier es schafft, Geschichten zu schreiben, die leicht wirken, aber im Kern etwas ganz Menschliches erzählen: das Bedürfnis, verstanden zu werden – auch in einer Welt, die sich manchmal wie ein Traum anfühlt, aus dem man nicht ganz aufwachen will.

    4 von 5 Sternen.
    Ein warmherziger, humorvoller Abschluss, der weniger auf große Wendungen setzt, dafür aber auf echte Gefühle. Nicht der spektakulärste, aber der emotional ehrlichste Teil der Trilogie – und damit ein schöner Abschied von Liv Silber und ihrer wunderbaren Traumwelt.

  3. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.331)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Lucinda Riley lässt sich in dieser Geschichte von der Mythologie inspirieren und erzählt die Biografien von sieben Schwestern, die von Pa Salt aus unterschiedlichen Erdteilen adoptiert worden sind. Ich finde die Idee interessant und mir gefällt auch der Bezug zur Vergangenheit. Freilich ist viel vorhersehbar und es ist leicht zu lesen, aber ich habe mich gut unterhalten 

  4. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

    (356)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ich habe diesem Buch 3 Sterne gegeben, weil mich nicht alle 4 Geschichten angesprochen haben. Schön fand ich, dass alle unterschiedlich lang waren und verschiedene Themen beinhalteten. Spannend und gruselig wird in diesem Buch aus verschiedenen Personensichten erzählt. Manche Geschichten sind eher harmloser, andere haben mir jedoch vor schaudern die Haare zu Berge stehen lassen und waren inhaltlich besser gestaltet. Ein schöner bunter Mix, bei dem für jeden etwas dabei sein dürfte, der King mag.

  5. Cover des Buches Red Queen (ISBN: 9781409150725)
    Victoria Aveyard

    Red Queen

    (254)
    Aktuelle Rezension von: Sharon_E_

    Was zum Teufel?! Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine angemessene Rezension ohne Spoiler schreiben kann, aber ich werde es versuchen.

    Was ich sagen kann, ist: Ich hatte mir zu Beginn des Buches versehentlich selbst einen Spoiler verraten, aber während ich es las, dachte ich: „Ist dieser Spoiler wahr? Das kann nicht wahr sein, es ist so perfekt!“ Aber oh je, ES WAR WAHR! Und der Verrat traf mich mit einer solchen Wucht, dass ich überhaupt nicht darauf vorbereitet war!

    Ich habe eine Weile gebraucht, um mich wirklich in das Buch hineinzuversetzen und die Figuren zu mögen – ich finde Mare irgendwie schwer zu mögen, auch wenn sie irgendwie von allen in dem Buch total geliebt wird.

    Nach einer Weile habe ich sie besser verstanden und gemerkt, dass ich wahrscheinlich genauso handeln würde wie sie ... wenn ich lange genug in dieser Welt überleben würde!

    Ehrlich gesagt ging es mir am Ende so, dass ich erst nach Luft schnappte und nervös an meinen Fingernägeln kaute, dann weinte und schluchzte und schließlich jubelte und schluchzte. Es war wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt, und ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken, wie es weitergehen wird. Ich bin so gespannt auf den zweiten Band und habe natürlich schon angefangen, ihn zu lesen.

    #CALANDMAREFOREVER

  6. Cover des Buches Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens (ISBN: 9783862654833)
    Sebastian Niedlich

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    (314)
    Aktuelle Rezension von: MissAlekto

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich ist eine faszinierende und ideenreiche Geschichte, die mich positiv überrascht hat.
    Die Vorstellung des Lebens nach dem Tod wird auf schöne Weise präsentiert, wobei der Tod nicht als bedrohlicher Bestimmer, sondern als sanfter Begleiter erscheint.
    Die Handlung, die sich in Berlin während der 80er, 90er und 2000er Jahre abspielt, ist geschickt in reale Ereignisse eingebettet. Trotz anfänglicher Erwartungen an eine schwarzhumorige Komödie entpuppt sich die Geschichte als vielschichtige Lebensgeschichte voller Höhen, Tiefen, Humor und Trauer.

    Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Todes als beruhigender Charakter mit einem Kescher anstelle einer traditionellen Sense. Die Protagonisten Martin und der Tod werden facettenreich und nachvollziehbar dargestellt. Die philosophischen Elemente zum Thema Tod sind nicht deprimierend, sondern regen zum Nachdenken an. Die Erzählung bleibt bis zum Ende fesselnd, und die entscheidende Wendung macht es umso mehr lesenswert.

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang. Absolut empfehlenswert, vor allem für Leser ab 14 Jahren.

  7. Cover des Buches Pinguinwetter (ISBN: 9783404166527)
    Britta Sabbag

    Pinguinwetter

    (415)
    Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat

    Pinguinwetter von Britta Sabbag lag schon länger auf meinem SUB und kam mir aufgrund das nasskalten Wetters gerade recht.

     In dem Roman begleiten wir Charlotte Sander,  innerhalb weniger Tage steht ihr Leben auf dem Kopf. Der Job als Lektorin? Weg - Sparmaßnahme. Der Mann für gewisse Stunden? Möchte sich verloben - nur eben nicht mit Charlotte. Und ihre Mutter? Landet mit ihrem Toyboy in Grönland in Untersuchungshaft. Was tut frau dann? 3 Dinge:

    • Jogginghose an 
    • Alkohol trinken 
    • Und ganz viel Seelennahrung in Form von Schoki, Gummibärchen, Chips und Co. 

    Da es so nicht ewig weitergehen kann, beschließt Trine, dass Charlotte mit ihrem Patenkind einen Ausflug in den Zoo machen könnte. Nur ist Finn leider sehr lebhaft und die Tiergehege zwar gegen das Ausbüchsen der Tiere gesichert, nicht aber gegen das eindringen eines 3-5 (?) Jährigen. Doch zum Glück ist Erik zur Stelle. Dieser denkt, er habe einer netten alleinerziehenden Mutter geholfen. Und da Charly ihn in dem Glauben lässt, beginnt ein Chaos, bei dem sogar Pinguine den Kopf in den Sand stecken möchten...

    Mir hat dieser lustige Roman gut gefallen. Charlotte ist einfach einzigartig. Irgendwie sympathisch, sehr chaotisch und immer für eine Katastrophe gut. Ihre Freundinnen stehen ihr zwar bei, haben aber ihre eigenen Meinungen zu Charlottes Leben und natürlich ganz eigene Probleme. Zwischen Schwangerschaft, filzender Selbständigkeit und Finn, wird zusammen gelacht und geweint, gestritten und versöhnt. Besonders durchgeknallt und äußerst amüsant ist Charlottes Familie. Und Erik? Scheint sowieso zu gut um wahr zu sein. 

    Das Buch ist locker leicht, schnell und gut zu lesen und man sollte es nicht zu Ernst nehmen. Einige Wahrheiten stecken aber durchaus drin. 

    Ein vergnügliches Buch für eine  vergnügliche Lesezeit mit der äußerst wichtigen Frage: "Warum wohnen die Pinguine nicht in Iglus?" 

  8. Cover des Buches Der englische Patient (ISBN: 9783446286450)
    Michael Ondaatje

    Der englische Patient

    (245)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Die junge kanadische Krankenschwester Hana befindet sich ende des Zweiten Weltkriegs in der Toskana, Italien. Sie pflegt dort in einer zerbombten Villa einen nicht transportfähigen Patienten, der sich beim Absturz mit seinem Flugzeug über der Libyschen Wüste unheilbare Verbrennungen zuzog. Da man seine Identität nicht kennt wird er der 'englische Patient' genannt. Doch sie bleiben nicht allein, da der italienische Spion Caravaggio und der indische Minensucher Kip und sein Freund der Soldat Hardy sich auch in der Villa eiquartieren. Obwohl sie dort zusammen leben bleibt jeder der vier meist mit seiner Vergangenheit und den jeweiligen Kriegstraumata allein. Abends liest Hana dem 'englischen Patienten' meist aus seiner Ausgabe 'Historien' von Herodot vor, dass für ihn so eine Art Tagebuch ist, da es persönliche Briefe, Zeichnungen und Notizen von ihm enthält. Hana und Kip freunden sich nach und nach an und beginnen eine Affäre, während sich herausstellt das Caravaggio als Morphiumsüchtig ist und anscheinend eine gemeinsame Vergangenheit mit dem 'englischen Patienten' hat. Während Hana dem 'englischen Patienten' vorliest beginnt dieser sich zu erinnern und man erfährt nach und nach wer er ist … Er heißt László de Almásy und ist ein ungarischer Wüstenforscher, der für eine britische Gruppe von Kartographen in Afrika arbeitete und beschloss, seine Herkunft und Identität zu vergessen. Auch erfährt man über die Liebesgeschichte zwischen ihm und der Britin Katherine, der Ehefrau einer der Kartographen, Geoffrey Clifton. Genauso erfährt man wie und warum er mit seinem Flugzeug abgestürzt ist und in welcher Beziehung er irrtümlicherweise mit Caravaggio steht.

    Ein unheimlich schönes und tragisches Buch. Natürlich habe ich den Spielfilm zum Buch gesehen den ich wirklich gut finde, aber das Buch ist wie in den meisten Fällen viel tiefgründiger. Auch wenn es mittlerweile zu den älteren Büchern gehört, beschreibt es einfach eine wunderschöne Liebesgeschichte in komplizierten Zeiten unter komplizierten umständen. Liebe das Buch.

  9. Cover des Buches Pandablues (ISBN: 9783404168057)
    Britta Sabbag

    Pandablues

    (287)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Das Motto dieses episodenhaften Romans ist schnell zusammengefasst, und zwar von der Hauptfigur Charlotte selbst: „… ich bin die dümmste Nuss auf Erden.“

    Viel mehr ist zu diesem Büchlein auch nicht zu sagen: Charlotte betrachtet die Welt um sich auf naiv-oberflächliche Weise, wobei sie selbst erst spät in die Handlung findet - gestürzt wird, könnte man besser sagen. Vorher erlebt sie Kapitel für Kapitel alltägliche Situationen, die auf satirische Weise ins Peinliche überdreht werden, wobei der Effekt der absoluten, immerwährenden Übertreibung sich schnell abnutzt. Die angeblichen Katastrophen, die sich aus menschlichen Unzulänglichkeiten ergeben, haben irgendwann nur noch fremdschämendes Augendrehen beim mir hervorgerufen.

    Eine fast schon groteske, vom Leser aber gleich durchschaubare Misskommunikation muss im letzten Drittel noch mal für „Spannung“ in Liebesdingen sorgen, nachdem vorher kein wirklicher Plot erkennbar war. Aber von Spannung kann nicht wirklich die Rede sein, eher ärgert man sich über die Figur Charlotte, die sich einfach komplett dämlich verhalten muss, damit die Geschichte eine letzte Wendung machen kann, bevor sie im erwartbaren Klischee von Heirat, Kinder und Glück endet. Dürftig.

  10. Cover des Buches Der Elektrische Mönch (ISBN: 9783641184834)
    Douglas Adams

    Der Elektrische Mönch

    (207)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Wie Douglas Adams schon selbst sagt, handelt es sich bei „Der elektrische Mönch“ um ein Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos, für das die casual Leser:innen über ihren Schatten springen, die Logik aus- und den Spaß einblenden sollten.

    Ich muss ehrlich gestehen: Ich hab minimum die Hälfte des Buches verstanden, aber ich hatte unfassbaren Spaß beim Lesen. Es ist mein erstes Douglas-Adams-Buch gewesen, deswegen wusste ich nur aus Filmen, auf was ich mich eingelassen habe. 

    Mir persönlich gab es zu viele Handlungsstränge, die lange Zeit parallel liefen, nichts miteinander zu tun hatten und lange Zeit keine Verknüpfungen zueinander erkennen ließen. Ich bin mir auch bis zum Ende gar nicht sicher, ob sie dort verwebt wurden. Dennoch verfolgte ich jeden von ihnen wirklich gern. 

    Ich mochte die absurden Charaktere, die sich tatsächlich oft der Absurdität aus der Literaturtheorie bedienten, aneinander vorbei sprachen, nicht immer logisch handelten und ein absolutes fabulöses Schauspiel boten.

    Der Schreibstil war einfach einmalig. Nicht nur, dass er mich hin und wieder überforderte, er war witzig, geistreich und einfach grandios. Ich hab selten so schöne Wortketten verfolgt wie bei diesem Roman.

    War es ein Meisterwerk? Wahrscheinlich nicht. Hab ich die Geschichte komplett verstanden und bin ich am Ende schlauer als zuvor? Wahrscheinlich auch nicht. Dennoch ist es eine so besondere Geschichte, die ich nicht mehr missen möchte. Ob ich jedoch nochmal ein Douglas-Adams-Buch zur Hand nehme, weiß ich nicht. Aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall und kurzweilig war es auch.

  11. Cover des Buches Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen (ISBN: 9783570159989)
    Susan Juby

    Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen

    (129)
    Aktuelle Rezension von: zartrose22

    Inhalt:

    Am ersten Schultag ihres 11. Schuljahres beschließen Normandy und ihre besten Freunde Dusk und Neil auf die Suche nach der Wahrheit an ihrer Schule zu gehen. Auslöser ist ihre Mitschülerin, die nach den Ferien sehr verändert aussieht und die drei fragen sich kurzerhand, ob sie etwas hat machen lassen. Neil nimmt seinen Mut zusammen und spricht diese direkt darauf an. Unerwartet erhält er sogar eine ehrliche Antwort. Begeistert beschließen die drei in Zunkunft noch weitere Menschen aus ihrem Umfeld nach Dingen zu fragen, die schon lange gefragt werden müssen und somit ist ihre Wahrheitskommission geboren. Jede Woche wollen sie einen weiteren Kandidaten nach der Wahrheit fragen...Doch die Wahrheit zu kennen, ist nicht immer einfach und genauso wenig kann man nachdem man sie erst einmal kennt einfach wegsehen...

    Das Buch:

    Das Buch ist nicht im typischen Format geschrieben, sondern wird aus der Sicht von Normandy geschrieben, die dieses Experiment in Form eines Essays als ihre Projektarbeit schreibt. Bereits auf den ersten Seiten macht man die Bekanntschaft mit Fußnoten, die einen noch das ganze Buch hinüber begleiten werden. Ich finde diesen Einsatz von Fußnoten nicht schlecht, weil sie meist zustätzliche Infos und auch mal etwas Witz enthalten.

    Im Laufe der Geschichte erfährt man vorallem mehr über Normandy und ihre Familie, aber natürlich werden auch immer wieder Leute nach der Wahrheit gefragt. Anfangs ist Normandy nicht ganz so überzeugt von der Wahrheitskommission und hinterfragt die Sache, aber später macht sie auch aktiver mit. Die drei Freunde bringen mit der Sache an ihrer Schule etwas ins Rollen.

    Fazit:

    Insgesamt finde ich den Schreibstil der Autorin gut und die Idee hat auch gute Ansätze zu bieten, jedoch konnte sie mich eben auch nicht komplett überzeugen. Es ist kein spannender Thriller oder Fantasyroman, der einen schnell fesseln kann, dafür ist es aber eine nette Lektüre für zwischendurch, die mit der Thematik um Wahrheiten auch etwas zum Nachdenken anregt.

    Daher gibt es von mir 3 Sterne, weil es mich zumindest durchschnittlich unterhalten konnte.


  12. Cover des Buches Ein untadeliger Mann (ISBN: 9783423254045)
    Jane Gardam

    Ein untadeliger Mann

    (192)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Beim Lesen dieses Romans habe ich mich über weite Strecken gefragt, warum mich die Geschichte eigentlich nicht abholt, warum sie mich nicht fesselt. Denn das Buch beginnt stark, das Kapitel mit der Begegnung der alten Männer, ehemals Feinde, nun Nachbarn, ist grandios. Es erinnert in seiner Lakonie bei gleichzeitiger Tiefe an Richard Ford und ließ auf Großes hoffen. 

    Jane Gardam verschießt ihr erzählerisches Pulver früh, das Wichtigste wird schon zu Beginn erzählt, und mit jeder Rückblende wird die Story weniger interessant, weil die Episoden, die man nachgereicht bekommt, einem unwesentlich erscheinen angesichts dessen, was man schon weiß oder auch ahnt. Viele Zufälle machen die Geschichte nicht spannender, eher absurder: ausgerechnet der Erzkonkurrent zieht in einer einsamen Gegend ins Nachbarhaus; bei einem Ausflug landet Old Filth, die Hauptperson in einem Hotel, das früher der Versammlungsort seiner Kollegen war - und wo auch jetzt noch einer von ihnen rumhängt; er trifft überhaupt wichtige Personen immer unvermittelt wieder, und ein spielendes Kind findet im Garten die dort versteckten Perlen seiner untreuen Frau… 

    Wie am Ende das entscheidende Drama des Lebens abgehandelt wird, entbehrt jeglicher Glaubwürdigkeit: ein lebenslang gehütetes, traumatisches Geheimnis wird in einem Dreiergespräch mit einem Geistlichen mal eben in aller Ausführlichkeit ausgebreitet, - eher so, als sei man es dem Leser schuldig, nicht als Ringen, als Versuch der Befreiung, als Auflösung einer Qual, die es ja sein sollte.

  13. Cover des Buches Windfire (ISBN: 9783570311790)
    Lynn Raven

    Windfire

    (247)
    Aktuelle Rezension von: Lilliliest

    Eine Freundin und ich haben das Buch zusammen gelesen und sind über die positiven Bewertungen überrascht.
    Wir hatten keine großen Erwartungen an das Buch, doch selbst diese wurden maßlos enttäuscht.
    Der Schreibstil hat uns gar nicht zugesagt, die seitenlangen Beschreibungen und unnötigen Details füllten das Buch, für Plot blieb fast kein Platz. Die Charaktere waren komplett oberflächlich, ohne jeglichen Tiefgang oder nachvollziehbare Eigenschaften. Das Ende war abrupt und ohne große Spannung. Es blieben so viele Fragen offen, dass wir nicht glauben konnten, dass das das Ende war, bzw dass es keinen zweiten Teil gibt.
    Die Liebesbeziehung war von Anfang an vorherzusehen und trotzdem gab es keine Schlüsselmomente, die die Vertiefung der Beziehung oder die Gefühle der Protagonisten dem Leser ernsthaft nahebringt. Außer stümperhaften Beschreibungen wie das Kribbeln der Hände, nachdem diese sich berührt hatten. Enemies zu Lovers angedeutet, es gab allerdings auch hier keine Tiefe oder Nachvollziehbarkeit und der Übergang zwischen Enemies und Lobers war auch weder logisch noch spannend.
    Viele Personen und Situationen wurden eingeworfen ohne später noch irgendeinen Sinn oder Wichtigkeit für den Plot zu haben. Im Epilog sind eigebtlich alle Probleme einfach gelöst, ohne, dass beschreiben wird, wie.
    Wir hatten das Gefühl, das Buch sei dem Schreibstil nach für Leser, die auf Klischees, halbherzige "BadBoys" und auf unnachvollziehbar Entscheidungen-treffende Hauptcharakterin, deren einziger Charakterzüge die Krankheit ihres Stiefbruders und die Angst vor ihrer Tante, ist, geschrieben wurde. Das seitenlang beschriebene Casino "Alhambra" hatte mehr Tiefe als die Hauptcharaktere selber. Momente, in denen Jesse ihrem Gegenüber einfach in den Augen ablesen kann, was er fühlt, hat sich für uns viel zu viel gehäuft und alles andere als realistisch angefühlt. Lieblingsstilmittel der Autorin vermutlich die Verwendung der drei Punkte (...) oder das Abtrennen einzelner Wörter durch Punkte. Reicht für uns nicht, um Spannung aufzubauen.
    Überdurchschnittlich viele Grammatik und Satzbaufehler, von Logikfehlern ganz zu schweigen. Raum und Zeit absolut unübersichtlich und unverständlich.
    Fazit: Wer eine spannend erzählte Geschichte mit gutem Plot und interessanten Charakteren sucht, ist hier auf jeden Fall falsch.
    Wem es nach klischeehaften Satzstellungen, ungeklärten Fragen und zu einfachen Problemlösungen ist, der ist hier an der richtigen Adresse. Für uns war es nichts, den Bewertungen zu Folge, hat es aber ja doch viele Leute abgeholt.

    SPOILER: Fragen, die sich am Ende noch nicht geklärt hatten:

    -Was geschah mit all den kranken bzw verschwundenen Großmeistern, Priorn, Großmüttern, Fürsten, etc
    -Wie sind zB die Brüder von Shane verschwunden, wo waren sie, wie tauchen sie wieder auf?
    -Was waren die Motive Als, bzw was hat er eigentlich alles getan?
    -Wer war der Erpresser und was wollte er mit dem Amulett?
    -Sind Shane und Jesse am Ende untergetaucht oder war es plötzlich doch in Ordung, sich unter den Elementaren zu mischen?
    -Wie konnte Shane als Halb-Djinn der Macht des Amuletts standhalten?
    -Warum hat Jesse ein so gutes Auge für maßgeschneiderte Anzüge?
    -Was war die Intention von Hamid?
    -Was passiert mit Tante Gwen und dem Erbe von Paul?
    -Warum wollten weder die Erdmagier, noch die Windhexen, dass Shane und Jesse nach Petra kommen, bzw das Amulett finden? Warum haben sie nie Kontakt zu den beiden aufgenommen?
    -Warum hatte Shane Macht über Feuer, obwohl es hieß, dass er das als HalbDjinn nicht haben dürfte?
    -Wer hat die Orgie in Nazeems Apartment veranstaltet, die Mädchen getötet und wie konnte nachgewiesen werden, dass Nazeem nicht schuldig ist?
    -Wieso gab es keine Konsequenzen für Nazeem, als er einfach aus dem Gefängnis verschwand?
    -War der Autounfall von Jesses Mutter wirklich nur ein Unfall, oder war das Mord, wenn ja, von wem?
    -Jesse wurde, nach tagelangem Verschwinden, nur von ihrem Job in der Wäscherei gekündigt. Was ist mit den anderen Jobs?
    -Wird das Leben der drei im Epilog nur durch Shanes Fotografie finanziert? Was macht Jesse am Ende, außer sich darum zu kümmern, dass Danny sich mit der 50+ Sonnencreme eincremet?
    -Konnte Jesse den Bann, in dem sich Shane in Petra befand wirklich nur über einen voraussehbaren Kuss lösen?
    -noch weitere Fragen, wie Lynn Raven sagen würde: ...

    Falls ihr Antworten habt, die wir dann anscheinend überlesen haben, schreibt uns gerne. Wir hoffen es gibt Antworten, sonst zweifeln wir sehr an der Kredibilität der anderen Rezensionen.

    Lieblingszitat: So süß, dass sogar Zucker bei meinem Anblick Karies bekommen würde. (Oder so Ähnlich)

  14. Cover des Buches Herr Sonneborn geht nach Brüssel (ISBN: 9783462000443)
    Martin Sonneborn

    Herr Sonneborn geht nach Brüssel

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaerchen

    In Vorbereitung an die anstehenden EU-Wahlen habe ich mir vorgenommen dieses und das nachfolgende Buch von Sonneborn zu lesen. Während man am Anfang oft kichern und schmunzeln muss, so schockiert ist man doch am Ende, wie der politische Alltag in Brüssel abläuft. Klüngelei, undemokratische Verhaltensweisen und Verachtung des Wählers werden hier humoristisch dargestellt, was auch bitter notwendig ist, um nicht vor Wut umzukippen. 

  15. Cover des Buches Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch (ISBN: 9783423219068)
    Marina Lewycka

    Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch

    (322)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe

    Den ersten Teil des Buches habe ich vermutlich wie viele andere Leserinnen und Leser auch mit wachsender Entrüstung gelesen: Gierige, materialistisch eingestellte Osteuropäerin nimmt armen alten Mann aus. Stellenweise recht komisch, manchmal auch beklemmend. Doch dann mischen sich neue Töne ein: Ganz so einfach sind die Schuldzuweisungen doch nicht zu verteilen. Der Vater der Erzählerin ist schwierig, er braucht Hilfe beim Baden, es gibt Probleme mit Pipi, er hat sexuelle Wünsche an seine Ehefrau, hat ihr deshalb auch eine Brustvergrößerung gezahlt, ist zänkisch - Dinge, die die (erzählende) Tochter Nadja am liebsten verdrängen würde. Dagegen stehen die eigentlichen Gründe der neuen Stiefmutter Valentina für diese Heirat: Ihrem Sohn die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen, selbst auch jetzt schon ein besseres Leben als in der Ukraine zu führen (Wer die Verhältnisse in manchen der ehemaligen Teile der früheren UdSSR kennt, kann dies verstehen) - Nadja fängt an sich zu fragen, was sie denn an Valentinas Stelle getan hätte. Und so, wie sich in der zweiten Ehe ihres Vaters nicht alles als so eindeutig und klar darstellt wie man beim ersten Blick vielleicht denken würde, so entwickelt sich auch das Verhältnis der beiden Töchter. Es zeigt sich, dass die große Schwester nicht einfach nur ein eiskalter materialistischer Charakter ist, sondern das es auch hier noch eine andere, weitere Wahrheit gibt, die erst nach und nach zu Tage tritt. Es ist ein guter Unterhaltungsroman, der einem an einem aktuellen Thema zudem klar vor Augen führt, dass nichts so einfach zu sein scheint, wie man beim ersten Lesen meint. Hinter der scheinbar klaren Schwarz-Weiß-Realität (da gut und da böse) stecken unzählige Grautöne. Mich hat dies Buch ziemlich nachdenklich gestimmt..

  16. Cover des Buches Wir kommen (ISBN: 9783746633596)
    Ronja von Rönne

    Wir kommen

    (72)
    Aktuelle Rezension von: frischelandluft

    Das Buch hat mich überrascht. Ich habe Kinder in dem Alter der Erzählerin (ich schätze so zwischen 27 und 32) und habe einiges in dem Roman wieder gefunden, was ich von ihnen kenne, auch wenn meine Kinder nicht in einer Menage-A-Quatre leben. Der Wiedererkennungswert lag eher in Details. Die Geschichte ist ungewöhnlich, daher überraschend. Die Erzählerin schreibt (hastig?) ihre Geschichte auf, erzählt dabei nicht linear, was ich sehr mag. Die Charaktere sind nicht langweilig, sondern individuell, unkonventionell, ein bisschen schrill und in der heutigen, schwierigen Zeit auch etwas verloren. Sie wollen nicht so sein, wie wir (?), kommen aber mit doch ähnlichen Sehnsüchten nicht zurecht und versuchen, einen eigenen Weg zu gehen. Die Geschichte ist überzeichnet und ironisch, aber es steckt auch viel Wahres darin – und ganz ehrlich – ich beneide die jungen Erwachsenen von heute nicht, in dieser Welt zu wohnen. Ich verstehe eine Sehnsucht nach Alternativen und den Frust von Sackgassen sehr gut. Lesenswert, frisch und mit schwung geschrieben, auch lustig, auch traurig, auch verstörend, dabei nicht schwer, sondern eher leicht. Ich bin gespannt, was Ronja von Rönne noch schreibt.

  17. Cover des Buches Ostfriesenwut (ISBN: 9783596520862)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenwut

    (154)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Einmal mehr entführt uns Klaus-Peter Wolf in die scheinbare Idylle Ostfrieslands. Es geht auf Weihnachten zu als Ann Kathrin Klaasen zur Leiche einer jungen Frau gerufen wird. Der Name des mutmaßlichen Täters ist schnell herausgefunden, doch scheint der Mann ein Phantom zu sein. Wenig später entdeckt Ann Kathrin Klaasen, dass der Mörder ihres Vaters, nicht wie kolportiert tot ist, sondern am Leben und frei ist. Es scheint, als hätte da jemand seine schützende Hand über den Mörder gehalten. Nur wer und warum? Verständlicherweise löst das in Ann Kathrin Klaasen eine Welle von Wut aus und die will den Mann und die Drahtzieher zur Rechenschaft ziehen. Gleichzeitig bedroht eine unbekannte Gruppe das Trinkwasser in ganz Ostfriesland mit diversen Chemikalien zu verseuchen. Die Ermittlungen laufen im Fall der Vergiftung auf Hochtouren, während die neue Chefin POR Diekmann AKK ihre eigenen Recherchen zu verbieten. 

    Als dann AKK spurlos verschwindet, trommelt Frank Weller heimlich ein Team aus Getreuen und Freunden zusammen, um Ann Kathrin zu finden. Sie sind sicher, dass Ann Kathrin einer Verschwörung zum Opfer gefallen ist. Die ewige Frage der Kriminalisten ist: Cui bono? Wem nützt es? Ist AKK das Opfer ihres erfolges? Oder steckt etwas anderes dahinter?  

    Meine Meinung: 

    Wie wir es von Klaus-Peter Wolf gewöhnt sind, dreht sich hier alles rund um Ann Kathrin Klaasen. Doch dieses Mal ist es mir fast zu viel. Ich habe das Buch erst im zweiten Anlauf zu Ende lesen können/wollen. Alles ist ziemlich dick aufgetragen.  

    Dass AKK kein einfacher Charakter ist, ist bekannt und, dass Vorgesetzte nicht immer damit umgehen können, erscheint ziemlich klar. Wer will denn schon im Schatten seiner Mitarbeiterin stehen? Zumal einzelne Handlungen hart an der Grenze des Legalen gesetzt werden, eben. 

    Die Charaktere sind wie immer sehr gut herausgearbeitet und Rupert darf mit sexistischen und doofen Sprüchen herumwerfen.  

    Fazit:

    Ich bin ja jetzt nicht die große Freundin von Verschwörungstheorien, weshalb ich diesem Krimi nur 3 Sterne geben kann.

     

  18. Cover des Buches Jane Austen bleibt zum Frühstück (ISBN: 9783734111952)
    Manuela Inusa

    Jane Austen bleibt zum Frühstück

    (124)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Das Cover lud zum Träumen ein. Die Farben sind aufeinander abgestimmt und fallen auf, als ich es sah, wusste ich, dass ich es lesen muss. Ich habe schon viele Bücher von Manuela Inusa gelesen und fand alle toll, sie waren romantische Bücher, mit tollen Seetings, luden zum Träumen ein, außerdem mit wundervollen Charakteren, mit dieser Erwartung, bin ich in das Buch gestartet. Ich sage vorerst mal so, ich wurde nicht enttäuscht, sondern verzaubert.

    Die Idee das eine Buchhändlerin auf Jane Austen trifft und diese ihr im Thema Liebe hilft, fand ich sehr interessant und war auf die Umsetzung gespannt. Es zeigt die Unterschiede von damals und heute, aber auch das Liebe egal wann wunderschön sein kann. Es war wunderschön, die beiden Protagonisten kennen zu lernen, ihre Probleme, ihre Liebe, ihr Schicksal. Sie sind sehr verschieden, aber dennoch haben sie auch viel gemeinsam. Ich konnte mich sehr mit den beiden identifizieren, sie haben mich abgeholt und in ihre Welt entführt. Ich fand beide Welten sehr interessant und ehrlich gesagt genauso wie Jane Austen dargestellt wurde, hätte ich sie mir vorgestellt. Die Geschichte war sehr gut nachvollziehbar und die Message am Ende des Buches unerwartet aber wunderschön. Es passierte sehr viel Unerwartetes, aber es passte sehr gut in die Geschichte. Ich habe es mit einem weinenden Auge geschlossen, weil mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen sind und ich sie gar nicht verlassen wollte. Ein wunderschönes Buch, mit einer tollen Message und sehr gefühlvoll geschrieben, es ist einfach wundervoll und lädt zum öfter lesen und träumen ein.

    Leseempfehlung! Suchtgefahr!

  19. Cover des Buches Kitty Kathstone (ISBN: 9783950400304)
    Sandra Öhl

    Kitty Kathstone

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rezension
    Kitty Kathstone
    Genre: Fantasy
    Seiten: 444
    Verlag: Mr. Bumblebees House
    Klappentext:
    Sie ist schlagfertig und zieht Schwierigkeiten an wie das Licht die Motten. Da ist es auch kein Wunder, dass ausgerechnet an Kittys fünftzehnten Geburtstag alles schief läuft. Und als wären es nicht genug Katastrophen für einen Tag (nebst dem spurlosen Verschwinden ihres Vaters), eröffnen ihr ihre zurückhaltende Mutter und die resolute Großmutter das lange totgeschwiegene Familiengeheimnis. (Nichts Neues, denkt ihr? Naja, seid Euch da mal nicht so sicher.)
    Kitty findet sich schneller, als ihr lieb ist in einer Welt voller Mythen wieder, bevölkert von Gorgonen, Formwandlern, japanischen Einhörnern, Walküren und anderen unglaublichen Wesen, in der es aber vor allem um eines geht: Gemeinsam mit 14 Guardians und jahrtausendealten Steinen, das Gleichgewicht des Universums zu bewahren.
    Ein fantastisch-komisches Abenteuer, das einen mit viel Humor, Spannung, Familiensinn, einem Quentchen Philosophie und einer schlagfertigen Protagonistin von Little´s Law über die schwarze Stadt Khara Khoto bis nach Berlin führt.
    … Ach ja, und dann gibt es da noch eine Jungen mit leuchtenden, bernsteinfarbenen Augen und natürlich meine Wenigkeit, die diese unglaubliche Begebenheit erzählt.
    Ihr ergebener Sir Larry Oehl
    Meine Meinung:
    Geschichte:
    Dies ist Band 1. Dieses Buch hatte ich erstens viel zu lange auf der Wunschliste und zweitens viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich könnte mich dafür Ohrfeigen. Also schon mal vorab: Wenn ihr das Buch zuhause habt dann lest es am besten sofort. Der Schreibstil ist wirklich besonders und sehr witzig. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe es auch fast an einem Stück durchgelesen. Es ist ein richtiges Abenteuer und es macht unglaublich viel Spaß es mit Kitty und ihren Freunden zu erleben.
    Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten
    Charaktere:
    Die Charaktere sind recht stereotypisch aber dennoch sehr vielseitig. Bei Vielen war es dann doch noch eine Überraschung wie sie drauf sind. Mir haben die Charaktere außerordentlich gut gefallen.
    Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten
    Emotionen:
    Es war sehr spannend und auch echt witzig. Ich habe echt viel lachen müssen. Auch romantische und freundschaftliche Gefühle waren dabei, die mir eine kleine Gänsehaut beschert haben.
    Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten
    Aufmachung/ Design:
    Das Cover ist eine richtige Augenweide und ich habe mich sofort darin verliebt. Ich finde es passt perfekt.
    Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten
    Fazit:
    Eine fantastische Geschichte die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Eine absolute Leseempfehlung für Fans von Harry Potter und Die Farbseher Saga.
    Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis
  20. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453074521)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

    (278)
    Aktuelle Rezension von: TinaWe

    🐊🐙 Kurzrezi 🦍🐬


    DIE LETZTEN IHRER ART 

    Douglas Adams / Mark Cawardine


    Douglas Adams unternimmt zusammen mit dem bekannten Zoologen Mark Carwardine mehrere Expeditionen in die entlegensten Winkel unserer Erde, um mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten aufzuspüren und die Gründe zu erläutern,

    warum diese bedroht sind.


    Er bringt es dabei fertig, ein so ernstes Thema mit viel Humor und Selbstironie zu erörtern, ohne jedoch die Ernsthaftigkeit des Themas in Frage zu stellen.


    Das Buch ist aus den späten 1980ern, einige Arten sind inzwischen wie erwartet ausgestorben, und die Reisen, welche Adams hier beschreibt lassen sich so niemals wiederholen. 


    Er wurde als Autor ohne Fachwissen mit einem Experten zu ein paar kurz vor dem Aussterben stehenden Arten gesendet, um eine für den Durchschnittsbürger und nicht nur für Experten interessante Dokumentationen zu erschaffen. 


    Der Erzählstil von Adams hat mir gut gefallen. Er erzählt in einer Art Tagebuchstil, in der Ich -Perspektive. 


    Das Buch hat nichts an seiner Aktualität verloren, vielmehr verdeutlicht es eindrücklich, wie vergänglich vieles ist, vor allem auch durch den Faktor Mensch. 


    Dabei drückt Adams aber nicht auf den Moralknopf, sondern beschreibt viele Episoden mit einem Augenzwinkern. 


    Der Schluss kommt etwas abrupt zustande, als ob der Expedition etwas die Luft und Lust ausgeht. 


    Trotzdem wohlverdiente 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5


    Beschreibung: 

    Früher ist Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis" gefahren. Jetzt unternimmt er mit dem Zoologen Mark Cawardine eine Reise rund um den Globus, zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten des Planeten Erde, zu der Drachenechse von Komodo, zum größten und fettesten Papagei der Welt auf Neuseeland und zu den hörgeschädigten Delphinen des Yangtse.

  21. Cover des Buches Caravan (ISBN: 9783423253260)
    Marina Lewycka

    Caravan

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Ich wollte nach 'Internat' (Krieg im Donbas) mal etwas Leichtes lesen und so erschien mir 'Caravan' zuerst auch: als lustige, niveau- und phantasievolle Unterhaltungsliteratur.

    Es geht um eine zusammengewürfelte Gruppe von ErdbeerpflückerInnen aus aller Herren Länder, die in zwei Wohnwagen leben, in einem die Männer, in einem die Frauen. Doch schnell wird klar, dass die Autorin bitterböse Gesellschaftskritik übt und das ist dann gar nicht mehr lustig und lässt einem streckenweise das Lachen im Halse stecken bleiben: sexuelle Ausbeutung und Unterdrückung, finanzielle, weil ständig irgendwelche Abzüge den Verdienst schmälern, Tierquälerei durch Massentierhaltung.

    Und dann müssen die Hauptpersonen wegen eines Vorfalls mit dem Erdbeer-Bauern fliehen und treffen auf ihrer Caravan-Reise durch England auf die seltsamsten Typen. Am schlimmsten fand ich die Job-Episode auf der Hühnerfarm, die ich lieber nicht gelesen hätte, so grausam und eklig ist das Ganze, aber – so befürchte ich – nicht mal übertrieben.

    Gemildert wird das Ganze durch eine Liebesgeschichte, durch die lustigen Briefe eines Afrikaners an seine Schwester, durch das kreative Kochen von Marta und durch die 'Äußerungen' eines Hundes, der noch eine ganz besondere Rolle spielen wird (INGROSSBUCHSTABENOHNELEERSTELLEN).

    Mir hat das Buch trotz einiger Härten und drastischer Schilderungen wegen seiner mitmenschlichen Wärme gut gefallen und ich werde nach diesem und dem 'Traktor' noch weitere von Martina Lewycka lesen.

    Internat: https://www.lovelybooks.de/autor/Serhij-Zhadan/Internat-1499342776-w/rezension/5124402715/

    Traktor: https://www.lovelybooks.de/autor/Marina-Lewycka/Kurze-Geschichte-des-Traktors-auf-Ukrainisch-145072520-w/rezension/5124374068/

  22. Cover des Buches vergissdeinnicht (ISBN: 9783785760611)
    Cat Clarke

    vergissdeinnicht

    (145)
    Aktuelle Rezension von: LuciWeasley

    Dieses Buch ist für mich absolut perfekt. Ich habe es so schnell verschlungen, weil man von der Schreibweise so gefesselt wird und die ganze Zeit wissen möchte wie es weiter geht. Die Protagonistin ist noch ein Teenager und mit ihrer Gefühlswelt nicht ganz im Reinen, aus verschiedenen Gründen, die im Buch alle ersichtlich werden. Es geht um Freundschaft, Liebe und auch um die Familie. Es ist einfach alles so stimmig und das Ende hat mich so zum Weinen gebracht und war etwas unerwartet. Nichts als liebe für dieses Buch.

  23. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458361084)
    Aude Le Corff

    Bäume reisen nachts

    (197)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Manons Mutter ist vor 4 Monaten verschwunden, von einem Tag auf den anderen war sie einfach weg. Sie hinterließ ihrer Tochter und ihrem Ehemann Pierre Abschiedsbriefe und seitdem haben weder diese beiden noch die im selben Mehrfamilienhaus lebende Tante Sophie etwas von der jungen Frau gehört. Manon flüchtet sich ins Lesen, sitzt stundenlang unter der großen Birke im Hof und beginnt mit den Katzen und den Ameisen zu sprechen. Der 80-jährige Anatole, Lehrer für französische Literatur im Ruhestand, nimmt sich des Mädchens an. Unerwartet erhält die kleine, kaputte Familie eines Tages Briefe von Manons Mutter und die vier Menschen bilden eine ungewöhnliche Reisegesellschaft um sie zu suchen.

    Anfangs etwas holprig fand ich glücklicherweise recht schnell in die Geschichte hinein, die abwechselnd aus den Perspektiven der Figuren erzählt wird. Besonders die lesebegeisterten Manon und Anatole habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch Sophie verbirgt eine ganz besondere Geschichte, die nach und nach ans Licht kommt und die mich sehr berührt hat.

    Leider empfand ich das Ende als etwas "zu schnell" und dadurch auch irgendwie unglaubwürdig. 

  24. Cover des Buches Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783551794130)
    Agatha Christie

    Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek

    (342)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Miss Marple wird von Mrs Bantry einer guten Freundin und Nachbarin gebeten zu helfen, da bei den Bantrys in der Bibliothek eine tote junge Frau gefunden wurde. Das ganze wird nicht verwirrender, als eine zweite Frauenleiche gefunden wird.

    Das war meine zweite Graphic Novel aus dieser Reihe und ich fand sie deutlich zäher, als "Mord im Orientexpress". Ich kann es nicht genau festmachen woran es lag, ob es der Fall als solcher war oder das es ein Miss Marple Fall war. Schlussendlich war die Klärung des Falles spannend und interessant. 

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