Bücher mit dem Tag "21. jh."
8 Bücher
- Timur Vermes
Er ist wieder da
(299)Aktuelle Rezension von: JorokaNach einem ersten Schreckmoment und der Befürchtung, einen völligen Fehlgriff getätigt zu haben, fand ich bald großen Gefallen an dieser ungewöhnlichen Produktion. Zunächst schlich sich auch der - nicht ganz unbegründete – Gedanke: Darf man das? - bei mir an. Doch warum auch immer, waren die Zweifel schon bald weggewischt und das Lachen kam ungewöhnlich häufig und überfallartig.
Im Jahr 2011, nach 66 Jahren also, wacht der ehemalige Führer des Deutschen Reiches mitten in Berlin auf und muss sich erst einmal in der ihm fremd gewordenen Stadt orientieren. Ein Kioskbesitzer nimmt sich seiner an und vermutet einen Schauspieler hinter seiner ungewöhnlichen Erscheinung. Auch die meisten anderen Menschen, denen er begegnet, nehmen ihm natürlich nicht ab, dass er tatsächlich der ist, der er zu sein vorgibt. Auf diese umfassende und so authentisch wirkende Rollenintegrität werden auch die Medien aufmerksam und Herr Hitler landet letztendlich im Fernsehen, wo er sein Wort an das deutsche „Fernseh“-Volk richten kann. Die Massen sind begeistert......
Das ist nun wahrlich eine nicht gerade leichtverdauliche Wiederauferstehung, die wir das vorgesetzt bekommen. Natürlich sind damit ja einige überaus heikle Themen der deutschen Geschichte verbunden, die auch im Handlungsverlauf nicht ausgeklammert bleiben. Darf man sich darüber lustig machen? Diese Frage begleitete mich durch das komplette Werk und kann von mir letztgültig nicht klar beantwortet werden. Die Figur nimmt auch kaum ein Blatt vor den Mund. So wird die Geschichte zu einer Gratwanderung am sogenannten „guten Geschmack“. Doch für mich kommt es bis zum Ende nicht zum befürchteten Absturz. Versöhnlich stimmt dann wiederum auch, dass die Partei der 'Nachfolger' des besagten Herrn von ihm höchstpersönlich ganz schön ihr Fett abbekommen. Und weitere reale politische Personen haben ihren Auftritt. Ob diesbezüglich Klagen eingereicht wurden?
Ein Werk zwischen Satire, Medien- und Gesellschaftskritik; eine Anregung für alle freiheitsliebende Menschen, sich an die eigene Nase zu fassen. So kommt fast etwas wie Sympathie für die Figur, die Timur Vermes zeichnet auf. Das könnte der eigentlich größte Schockmoment für viele sein.
Es handelt sich um eine bearbeitete (gekürzte?) Fassung auf 6 CDs mit fast 7 Stunden Hörvergnügen. Sprecher: Christoph Maria Herbst. Die möglichen Kürzungen sind mir nicht negativ aufgefallen.
Wie Christoph M. Herbst dass nur durchhält! Man hat tatsächlich oft den Eindruck, den Führer im Original zu hören. Und Herbst spricht ja auch sämtliche andere Rollen, mit deutlichen Unterscheidungsmerkmalen in den Stimmen. Eine ganz herausragende Leistung.
Fazit: Auf sein Art ein großartiges Werk und die Stimme von Christoph M. Herbst als absoluter Bonus. Empfehle das Werk als Hörbuchversion.
- Nora Roberts
Morgenlied
(134)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Gage Turner hatte keine einfache Kindheit in Hollow Hawkins. Seine Mutter ist früh verstorben und der Vater konnte diesen Tod nie verwinden und suchte Trost im Alkohol. Seine Wut ließ er an dem kleinen Jungen aus, der den Mutterersatz in den Familien seiner Freunde Fox und Cal suchte und fand.
Er fühlt sich heimatlos und reist daher als professioneller Spieler durchs Land. Cybil Kinski wurde ebenfalls früh Halbwaise durch den Suizid ihres Vaters. Sie sind das letzte Paar im Bunde, das gegen den Dämon kämpfen muss. Und die Zeit rückt näher. Der Dämon wird immer stärker und probiert seine Fähigkeiten und testet die Stärken und Schwächen seiner Herausforderer.
Zusammen mit Cal, Fox, Quinn und Layla müssen sie sich darauf besinnen, die kleine liebenswerte Stadt endlich von ihrem Dämon zu befreien. Wenn das Wörtchen Liebe nicht wäre und das Schicksal alle drei Paare wundersame Geschenke gibt!
Mein Fazit:
Die Sign of Seven-Reihe findet hiermit ihren Abschluss. Ich mag Nora Roberts, aber diese Geschichte konnte mich nicht ganz so vom Hocker reißen wie ich es üblich von ihr kenne. Die Vermischung von Romanze und Fantasy ist ihr in diesem Teil nicht gut gelungen.
Ja, es gab die Liebesgeschichte zwischen Gage und Cybil. Aber mein Eindruck war eher, dass es eine nebensächliche Sache ist – fast schon ein Selbstläufer. Dabei sind die Charaktere gar nicht mal so einfach. Da kommt der plötzliche Wandel bei beiden nicht so glaubwürdig rüber. Das finde ich sehr schade, denn die Schicksale der zwei haben mich schon sehr berührt!
Die Spannung um den Kampf gegen den Dämon war spürbar und auch angemessen abgehandelt. Für mich war es auch nachvollziehbar. Ich bin da allerdings keine Expertin, ich lese nicht oft Romane über Dämonen.
Das eine oder andere war irgendwie vorhersehbar, es gab wenig Überraschungen, gerade was die drei Paare betrifft. Manchmal hatte ich das Gefühl, es würde sich alles irgendwie wiederholen.
Deshalb gibt es nur enttäuschende drei Sterne.
- Nora Roberts
Abendstern
(211)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Von Heyne Verlag: Seit Caleb Hawkins zusammen mit seinen Freunden Fox O´Dell und Gage Turner als damals Zehnjähriger eine Mutprobe am Pagan Stone, einem angeblich verfluchten Heidenstein, machte, geschehen in dem kleinen Städtchen Hawkins Hollow in Maryland alle sieben Jahre unerklärliche Dinge.
Mit jedem Mal wird es schlimmer, und daher beschließt Caleb, dem Albtraum ein Ende zu bereiten. Doch dazu braucht er die Hilfe seiner beiden Freunde. Und die Kraft der Frau, die er liebt: die Journalistin Quinn Black.
Mein Fazit:
Nora Roberts lese ich eigentlich sehr gerne zwischendurch, sie hat eine gewisse Art an sich, Geschichten zu erzählen. Leiser Humor und prickelnde Erotik begleiten ihre Figuren.
Bei dieser Geschichte war es von Anfang an anders. Es war düster, verstörend und beängstigend. In Hawkins Hollow trafen sich vor über vierhundert Jahren die Kräfte des Universums. Gut gegen Böse, helle Magie gegen dunkle Magie! 1989 wecken drei Jungs, die am gleichen Tag Geburtstag haben, versehentlich diese Kräfte und seither ist Hawkins Hollow verflucht.
Quinn Black hat schon mehrere Bücher über paranormale Aktivitäten geschrieben. Nun hat sie von den Ereignissen in Hawkins Hollow gehört und sich gleich aufgemacht. Zuerst läuft ihr Caleb Hawkins über den Weg. Der Mann ist tief verwurzelt mit dieser Stadt. Er fühlt sich für die Dinge verantwortlich und ist auch bereit, gegen das Böse, dass alle sieben Jahre über die Stadt fällt, zu kämpfen. Quinn hat einen unverstellten Blick auf die Dinge und sie ist unerschrocken. Caleb verliebt sich in die smarte Person, die sein Leben komplett auf den Kopf stellt.
Die Geschichte um Hawkins Hollow und deren düsteren Geheimnis steht im Mittelpunkt der Geschichte, die Liebesgeschichte ist ein schmuckes Beiwerk und wird nicht so intensiv beschrieben, wie man es von Nora Roberts gewohnt ist. An einigen Stellen muss man aufpassen, es erscheint kompliziert. Die Autorin hat Tempo in die Story gelegt und hält sich nicht gern mit Nebensächlichkeiten auf. Daher wirken die Figuren an der einen oder anderen Stelle etwas blass. Aber es gibt ja noch Folgebände, wo sie wahrscheinlich ihren Auftritt bekommen.
Leider konnte es mich nicht ganz so sehr fesseln, daher bekommt es vier Sterne!
- Julia Williams
Der vergessene Garten
(13)Aktuelle Rezension von: seschatINHALT
Im kleinen Örtchen Heartsease (Sussex) hatte der Botaniker Edward Ende des 19. Jh.s einen Knotengarten für seine geliebte Frau Lily angelegt, dessen Pracht sich heute unter seinem neuen Besitzer Joel nur noch erahnen lässt. Witwer Joel (38) lebt seit dem überraschenden Tod seiner jungen Frau mit dem gemeinsamen Sohn Sam allein auf dem Grundstück seines Onkels Edward. Einzig zu seiner Nachbarin, der alleinerziehenden Zwillingsmama Lauren, hat er Kontakt. Diese passt auch oft auf Sam auf. Als eines Tages die vom Leben gebeutelte Webdesignerin und Landschaftspflegerin Kezzie aus London in Heartsease landet und Joels verwilderten Garten sieht, möchte sie diesen sofort wiederbeleben. Für den melancholischen Joel kommt das Gartenprojekt einer Rettung gleich. Auch für Kezzie eröffnen sich ganz neue Welten...
MEINUNG
Julia Williams hat mit ihrem Roman "Der vergessene Garten" ein sehr emotionales Buch geschrieben, das nicht nur aus wunderbaren Gartenbeschreibungen besteht, sondern vor allem aus tragischen zwischenmenschlichen Geschichten.
Der Knotengarten ist das verbindende Element zwischen den beiden Erzählsträngen des Buchs. Denn einerseits wird Edwards und Lilys Liebes- und Lebensgeschichte erzählt und andererseits geht es um den Garten und dessen Reinkarnation in der Gegenwart. Für mich waren es besonders die einschneidenden Todesfälle und deren individuelle Verarbeitung, die mich emotional mitgerissen, schlichtweg betroffen gemacht haben. Aber den Garten als Hoffnungssymbol bzw. Ausweg aus der Trauer fand ich hierbei sehr gut gewählt. Ob Joel, Kezzie oder Lauren, alle wurden einmal von einem geliebtem Menschen enttäuscht und fangen nun neu an.
Williams einfache Sprache liest sich flüssig und kurzweilig. Die eingebauten Tagebucheinträge bzw. Briefe aus Edwards und Lilys Lebenszeit dienten als spannende und interessante Zeitfenster in eine längst vergangene Epoche.
Das filigran und farblich sehr harmonisch gestaltete Cover mit verspieltem Gartenambiente hat mich sofort angesprochen.
FAZITEine Generationen übergreifende sowie mitreißende Geschichte, die an die Heilkraft der Natur appelliert. Ich bin immer noch etwas verzaubert. - Nora Roberts
Nachtflamme
(155)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Fox O’Dell ist einer der Jungs, der vor 21 Jahren als zehnjähriger einen Dämon heraufbeschworen hat. Zusammen mit seinen Freunden Caleb und Gage erlebt er fortan alle sieben Jahre das nackte Grauen über der Kleinstadt Hawkins Hollow. Der Dämon wird stärker – aber auch die Jungs, inzwischen gestandene Männer. Unterstützung erhalten sie von den Frauen Quinn, Cybil und Leyla.
Gerade Leyla hat es Fox angetan. Sie stammt eigentlich aus New York und ist scheinbar zufällig in Hawkins Hollow gelandet. Fox gibt ihr einen Job als Büroleiterin in seiner Anwaltskanzlei. Doch sie verbindet mehr – sie haben die Gabe, in die Gedanken und Gefühle anderer Menschen zu schlüpfen. Fox ist schon routiniert, Leyla muss noch etwas üben.
Und das wird höchste Zeit, denn immer wieder stellt der Dämon sein Sextett auf die Probe. Cybil und Quinn finden Hinweise und ein Tagebuch. Sie wollen beim nächsten Vollmond am Heidenstein ihre Kraft beschwören und sind sich absolut nicht sicher, ob es funktioniert. Indes entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen Fox und Leyla und ihnen wird klar, dass es doch mehr ist als nur eine Liebelei. Aber sie wissen nicht, was die Zukunft bringt und ob sie überhaupt eine Chance haben.
Mein Fazit:
Ich mag Nora Roberts. Und ihre Geschichten versprechen immer eine ausgewogene Mischung aus Spannung, Romantik und Witz! Zugegeben, gelegentlich haben sie natürlich auch eine gewisse Vorhersehbarkeit. Aber manchmal ist es durchaus entspannend. Ich lese auch, um entführt und unterhalten zu werden und dafür war dieser Roman genau richtig.
Es ist schon fünf Jahre her, wo ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. In groben Zügen kam die Erinnerung wieder, die Details sind mir nicht mehr gewahr. Die Autorin hat allerdings das eine oder andere noch mal erklärt und den Rest habe ich mir zusammengereimt. Für das bessere Verständnis empfiehlt es sich, die Bände hintereinander zu lesen.
Der Dämon ist böse – sehr böse! Und er jagt den sechs Menschen viel Angst ein. Das eine oder andere hätte mir ganz sicher auch Angst eingejagt. Den kühlen Kopf zu bewahren ist wohl die Devise. Wie man da so viel recherchieren kann, ist mir ein Rätsel. Es ist eine Kleinstadt und Paranormale Wissenschaften gibt es nicht wirklich. Aber gut – der Geschichte tut es kein Abbruch.
Die Liebesgeschichte zwischen Fox und Leyla ist einfach wunderbar zu lesen. Allerdings möchte ich betonen, dass ich das obligatorische Kondom vermisst habe. Da werden heiße Nächte ohne Verhütung verbracht. Der Roman wurde 2008 geschrieben, da war das eigentlich schon üblich in den Romanen. Aber gut!
Für die kurzweilige, aber durchaus intensive Geschichte gibt es von mir fünf Sterne und eine klare Empfehlung.
- Petra Pfaender
Im Schatten der Bräutigamseiche
(43)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer✿ Kurz zur Geschichte ✿
Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Johanna Petersen in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Obwohl sie sehr an dem alten Haus ihrer Familie hängt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als es zu verkaufen. Kurz vor dem entscheidenden Termin will sie ein letztes Mal Abschied nehmen. Von ihrer Großmutter. Von ihrer Kindheit. Aber auch von ihrer Vergangenheit. Als sie aus dem Astloch der uralten Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief zieht, scheint es, als würde sich ein Kreis schließen. Plötzlich ist sie einem tragischen Geheimnis auf der Spur, das das Schicksal ihrer Familie damals wie heute bestimmen soll.
(Quelle: Amazon)
✿ Meine Meinung ✿
Bei diesem Roman hat mich zuerst das Cover angesprochen und dann der Klappentext, beides passt hervorragend zusammen. Mit dem Hintergrund das es diesen Baum, der als Liebesbriefkasten fungiert, in Echt gibt, hat mir die Geschichte noch besser gefallen. Man darf jetzt keine große literarische Lektüre erwarten und die Liebesgeschichte im Heute, zwischen Johanna und Jan, war sehr vorhersehbar, aber trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich muss positiv erwähnen, das die Erzählung aus dem Damals richtig spannend aufgebaut wurde. Ab und zu hätte ich gerne noch etwas mehr über Emilie und den Maler Friedrich Lindner erfahren, da ihre Liebesgeschichte so dramatische Folgen hatte. Mit dieser Zeitebene, 1936/1937 hat mich die Autorin sehr gut unterhalten können. Was mir etwas zu kurz kam, war das man die Bräutigamseiche vielleicht noch hätte besser und öfters in den Plot einbauen können. Wer Liebesgeschichten mag, ob mit oder ohne Happy-End und dazu noch ein tragisches Familiengeheimnis, dem würde ich diesen Roman sehr ans Herz legen.
Info: Hier ist die Adresse, wer einmal zur Bräutigamseiche fahren möchte: Dodauer Forst, 23701 Eutin
✿ Fazit ✿
Ein Wohlfühl-Roman, den man so einfach weglesen kann, ohne groß mitdenken zu müssen, man kann sich voll und ganz von den Gefühlen der Charaktere mitreissen lassen. - Kerstin Hohlfeld
Herbsttagebuch
(54)Aktuelle Rezension von: Jayjay94Das Cover ist süß gestaltet und der Titel verrät auch noch nicht so viel. Hätte aber ein Tagebuch oder ein Gemälde passender als Cover gefunden.
In dem Roman geht es um Rosa, die für ihr Leben gern Schneiderin ist. Außerdem führt sie eine glückliche Beziehung mit ihrem Freund Basti. Doch dann findet sie ein Tagebuch und ihr Leben wird auf den Kopf gestellt. Die Aufzeichnungen sind von Augusta von Ließen, eine Vorfahrin ihrer besten Freundin Vicki. Immer mehr interessiert sie sich für Augustas Leben. Denn da gibt es das ein oder andere Familiengeheimnis, was aufgeklärt werden muss.
Aber auch Rosa steht vor vielen Entscheidungen...
Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm und frisch.
Auch ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Und das, obwohl ich den ersten Teil nicht kenne. Man kann diesen Roman auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Die Geschichte mit den Nachforschungen und dem Tagebuch hat mir gut gefallen. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig spannend.
Viele Hauptprotagonisten sind wirklich liebenswert. Aber mit Rosa hatte ich so meine Probleme. Sie führt sich auf wie ein Teenager, obwohl sie älter ist. Am Anfang kam sie mir sehr erwachsen vor. Doch als das dann mit Leo losgeht, war es einfach nur noch kindisch. Da hat die junge Augusta dagegen sehr reif gewirkt. Vieles konnte ich auch nicht so Recht nachvollziehen. Dieses ewige hin und her und diese Trotzanfälle. Das war dann nicht mehr schön. Ein reifer Erwachsener, weiß nicht, ob der so reagiert. Das hat mir jedenfalls nicht so gut gefallen.
Zum Ende hin wurde es dann aber wieder besser und das Familiengeheimnis wird noch aufgeklärt.
Eine schöne Geschichte mit einigen Mängeln.
Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.
Story und Schreibstil sind toll. Aber Rosa konnte ich charakterlich manchmal nicht verstehen. Das ist meine Meinung dazu.
Ich werde aber trotzdem die anderen Bände lesen.
- Lisa Wingate
Die Hüterin der Geschichten
(21)Aktuelle Rezension von: strickleserlJenn Gibbs hat sich das Leben aufgebaut, von dem sie geträumt hatte. Sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, aber durch den guten Einfluss einer Nachbarin und einer Lehrerin hat sie sich, entgegen der Wünsche ihrer Familie, für das eingesetzt, was sie wollte. Nun arbeitet sie in einem Verlag, und ein Manuskript, das sie auf ihrem Schreibtisch findet, bringt sie zurück an den Ort ihrer Kindheit.
In diesem Buch ist die Geschichte dieses Manuskripts eingebunden, und beim Lesen des Manuskripts und Erforschen der Geschichte entdeckt Jenn einiges über sich und ihr Leben. Dazu gehört auch die lang aufgeschobene Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftsfamilie.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, und die Protagonistin Jenn ist sympathisch. Es gibt auch einige lustige und auch romantische Stellen. Bei der Suche nach dem Manuskript erfährt der Leser auch Interessantes aus der Geschichte dieser amerikanischen Gebirgswelt. Eine gelungene Mischung aus allem was ein gutes Buch ausmacht. Sehr zu empfehlen!







