Bücher mit dem Tag "3 sterne"
387 Bücher
- Carlos Ruiz Zafón
Der Schatten des Windes
(5.837)Aktuelle Rezension von: Christian_FisDer Roman beginnt äusserst vielversprechend. Dem Leser eröffnet sich die Komplexität der beiden fein miteinander verwobenen Handlungsebenen: die Geschichte von Daniel Sempere und jene von Julián Carax, dem Schriftsteller, dessen Bücher auf mysteriöse Weise verschwinden und offenbar von einer Figur aus seinen eigenen Romanen verbrannt werden.
Dies mag zu Beginn etwas verwirrend sein. Ein Personenverzeichnis hilft dabei, die zahlreichen Figuren auseinanderzuhalten, insbesondere, weil die beiden Handlungsebenen und ihre Figuren im Verlauf der Geschichte zunehmend miteinander verschmelzen.
Leider greift Zafón im «Bericht über Erscheinungen» von Nuria Monfort zu einem recht plumpen Stilmittel. Er verlässt die Perspektive des Ich-Erzählers Daniel und erklärt darin das Geheimnis beinahe vollständig. Damit geht viel von der zuvor so wirkungsvoll aufgebauten mystischen und unterschwelligen Spannung verloren.
Der Schluss wirkt schliesslich geradezu hollywoodesk und überladen. Schade – hier hat Zafón meines Erachtens eine Chance vergeben, einen wirklich grossen Roman zu schreiben. Dennoch habe ich den Roman sehr gerne gelesen. Seine dichte Atmosphäre, die starken Figuren und der gelungene Einstieg machen ihn trotz dieser Schwächen zu einer lohnenden Lektüre.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.583)Aktuelle Rezension von: LissiannaNachdem mich die neue Serienadaption zu Maxton Hall komplett angesteckt hatte, musste ich unbedingt wieder zum Buch greifen – und dieser Re-Read hat sich von der ersten Seite an gelohnt. Die Geschichte rund um Ruby Bell, die an der Elite-Schule um ihren Traum von Oxford kämpft und dabei am liebsten unsichtbar bleiben möchte, entfaltet sofort wieder ihren ganz eigenen Sog.
Als sie unfreiwillig auf James Beaufort trifft – reich, privilegiert und der unangefochtene Star des Colleges –, prallen zwei vollkommen gegensätzliche Welten aufeinander. Trotz vertrauter Tropes lebt die Handlung von den dynamischen Schlagabtauschen. Ruby überzeugt als ehrgeizige, schlagfertige Protagonistin mit tiefem Loyalitätssinn für ihr Umfeld. James wiederum offenbart erst nach und nach seine verletzliche Fassade, hinter der deutlich mehr steckt als nur sorgenfreier Luxus.
Ein großer Pluspunkt ist das Feingefühl der Autorin für das Beziehungstempo: Die Entwicklung zwischen den beiden wirkt erstaunlich glaubwürdig, organisch und nie überstürzt. Zudem bekommt auch das gesamte Ensemble an Nebenfiguren genug Raum zur Entfaltung.
Wer fesselnde School-Tropes mit starker Dynamik sucht, kommt hier voll auf seine Kosten. Durch den Serienhype hat das erneute Eintauchen sogar noch mehr Spaß gemacht!
- George Orwell
1984
(4.333)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen, 1984 hat mich wirklich umgehauen. Anfangs habe ich das Buch allerdings missverstanden, weil ich den ersten Teil als recht langweilig empfand. Ich konnte mich in die Hauptfigur Winston Smith überhaupt nicht hineinversetzen. Er wirkte auf mich eher distanziert und schwer greifbar, sodass ich keine Bindung zu ihm aufbauen konnte.
Der Fehler lag aber nicht an der Erzählweise, sondern bei mir. Ab dem zweiten Teil begann ich, das Buch besser zu verstehen, und im dritten Teil wurde mir dann endgültig klar, warum es einen beinahe makellosen Ruf hat – daher auch meine Bewertung von fünf Sternen.
Im ersten Teil lernen wir die Partei kennen: ein System mit einer völlig eigenen Denkweise, eine Diktatur mit monotoner, strikt vorgegebener Lebensweise. Selbst die Sprache wird kontrolliert – durch „Neusprech“, das gezielt Wörter aus dem Wortschatz entfernt, um das Denken zu beeinflussen und kritische Gedanken unmöglich zu machen. Diese Idee wirkt deshalb so eindringlich, weil sie nicht rein fiktiv erscheint. Formen von Kontrolle, Propaganda und gelenktem Denken gab es schon lange vor unserer Zeit. Betrachtet man etwa das Römische Reich, das vor rund zweitausend Jahren seine Blütezeit erlebte, oder das Achämenidenreich, das bereits etwa 550 v. Chr. entstand, sowie das noch ältere Altes Ägypten, dessen Geschichte über drei Jahrtausende zurückreicht, erkennt man, dass Machtstrukturen und der Einfluss auf Denken und Gesellschaft keine neuen Phänomene sind.
Im zweiten Teil kommt die menschliche Komponente hinzu: Winston verliebt sich in Julia. Die Beziehung ist verboten, und beide erkennen, wie sehr sie das vorgeschriebene Leben hassen. Sie lehnen sich innerlich gegen die Partei auf und träumen davon, Teil einer „Bruderschaft“ zu werden – eines möglichen Widerstands, von dem niemand sicher weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Wir erleben hier andere Werte, den Drang nach Freiheit, nach Selbstbestimmung und danach, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig zeigt der Roman aber auch, wie viel Kraft es einem Menschen geben kann, nicht mehr allein zu sein, sondern zu zweit, und was Liebe bewirken kann, aber auch, wie blind sie machen kann. Der Übergang vom nüchternen ersten Teil zur emotionalen Tiefe im zweiten ist ein äußerst geschickter erzählerischer Schachzug.
Auch O’Brien tritt hier stärker in Erscheinung und ist für mich einer der gefährlichsten Charaktere des Buches. Ohne zu viel vorwegzunehmen, lässt sich sagen, dass er eine Position vertritt, die die Ideologie der Partei in ihrer reinsten und zugleich erschreckendsten Form widerspiegelt.
Im dritten Teil erleben wir schließlich kein Happy End, sondern eine schonungslose Konsequenz. Winston und Julia werden gefangen genommen und „umerzogen“, und diese Umerziehung funktioniert. Winston wird gebrochen. Er wird zu dem Menschen, den die Partei aus ihm machen will, bis er am Ende sogar den Big Brother liebt.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Meisterwerk, das zeitlos ist und unabhängig von der Epoche, auf die man blickt, immer eine beklemmende Aktualität besitzt.
Zum Abschluss noch mein Lieblingszitat aus dem Buch:
„Man errichtet keine Diktatur, um eine Revolution zu verhindern. Man macht die Revolution, um die Diktatur zu errichten. Das Ziel von Verfolgung ist Verfolgung. Das Ziel von Folter ist Folter. Das Ziel von Macht ist Macht.“
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.150)Aktuelle Rezension von: NaddelliestIch bin ganz ohne große Erwartungen an „Obsidian“ herangegangen, weil ich vorher eigentlich kaum etwas über die Geschichte wusste. Und ich muss sagen: Ich wurde wirklich gut unterhalten.😊
Katy mochte ich direkt. Dass sie Buchbloggerin ist, hat natürlich sofort für Sympathiepunkte gesorgt. 😄 Ich mochte ihre Art und vor allem, dass sie sich nicht alles gefallen lässt. Auch Dee fand ich richtig toll und ihre Freundschaft mit Katy hat mir sehr gefallen.
Die Grundidee und besonders das Magiesystem fand ich spannend. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, aber gerade weil es eben nicht um Vampire oder Werwölfe geht, obwohl mich manche Dinge zwischendurch an „Twilight“ erinnert haben, fand ich die Idee dahinter wirklich interessant.
Die Beziehung zwischen Katy und Dameon fand ich manchmal schwierig, aber gleichzeitig auch spannend. Die beiden haben eine interessante Dynamik, bei der ich auf jeden Fall wissen wollte, wie es weitergeht.
Mein größter Kritikpunkt sind tatsächlich die Parallelen zu „Twilight“. Einige Szenen kamen mir einfach zu bekannt vor und auch Dameon hat mich stellenweise an den männlichen Hauptcharakter aus „Twilight“ erinnert.
Da das Buch mich aber gut unterhalten hat bin ich neugierig, wie es weitergeht – denn trotz der kleinen Kritikpunkte möchte ich Katy und die anderen gerne noch ein Stück begleiten.
Wer also Lust auf eine andere Art Fantasy hat, kommt bei diesem Buch sicher auf seine Kosten.
- Dan Brown
Inferno - Filmbuchausgabe
(1.534)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband. - Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.351)Aktuelle Rezension von: Quilla3Was für ein ergreifendes Finale dieser großartigen Reihe! Ich kann gar nicht so viel über dieses Buch schreiben, ohne zu spoilern.
Mir hat es weiterhin sehr gut gefallen, zwischendurch ging es mir ein bisschen zu sehr Schlag auf Schlag (manchmal dachte ich: 'Ernsthaft, das jetzt auch noch?!'), aber zum Ende hin wurde es wirklich sehr ergreifend und emotional, so dass bei mir auch Tränen geflossen sein sind.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir für manche Verluste und Schicksale etwas mehr Raum zur Verarbeitung und zum Trauern im Buch gewünscht hätte, da diese teilweise sehr schnell abgehandelt wurden. Da kam ich als Leserin emotional nicht so ganz mit.
Am Ende habe ich mich ein bisschen zerstört gefühlt und werde bestimmt einen emotionalen Kater haben. Aber das war es definitiv wert!
Ich finde auch die Botschaft der Reihe hochaktuell. Sie regt definitiv zum Nachdenken an und das liebe ich! Große Empfehlung!
- Mona Kasten
Begin Again: Special Edition
(3.489)Aktuelle Rezension von: Vivien_WalterBegin Again ist für mich so ein Buch, bei dem ich während des Lesens ziemlich schnell verstanden habe, warum es so viele Leser lieben. Es hat dieses typische New-Adult-Feeling, das einen einfach in die Geschichte hineinzieht, und gleichzeitig eine Atmosphäre, in der man sich richtig wohlfühlen kann.
Was mir besonders gut gefallen hat, war die Dynamik zwischen Allie und Kaden. Die beiden haben eine richtig gute Chemie und gerade ihre Gespräche und kleinen Wortgefechte haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Dieses gegenseitige Herausfordern, die Spannung zwischen ihnen und das langsame Annähern haben für mich sehr gut funktioniert. Besonders Kaden fand ich interessant, weil er auf den ersten Blick ziemlich unnahbar und selbstbewusst wirkt, aber im Laufe der Geschichte immer mehr Facetten von sich zeigt. Genau diese Entwicklung mochte ich sehr.
Auch Allie hat mir als Protagonistin gut gefallen. Ich mochte, dass sie nicht einfach nur über ihre Liebesgeschichte definiert wird, sondern selbst mit ihrer Vergangenheit und ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Ihre Entwicklung war für mich einer der stärkeren Punkte der Geschichte.
Was Begin Again für mich aber wirklich besonders macht, sind gar nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern die gesamte Atmosphäre. Die Freundschaften, die WG, das Studentenleben und dieses Gefühl, mit den Charakteren gemeinsam einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, haben mir richtig gut gefallen. Es entsteht dadurch eine Art Wohlfühlgefühl, obwohl die Geschichte natürlich auch ernstere und emotionalere Themen beinhaltet.
Mona Kastens Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen, ohne dass es sich oberflächlich anfühlt. Ich mochte besonders, wie die emotionaleren Momente eingebaut wurden und dass man immer wieder hinter die Fassaden der Charaktere schauen konnte.
Einige Entwicklungen waren mir stellenweise etwas vorhersehbar und manches hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Tiefe vertragen können. Gerade bei bestimmten Konflikten hätte ich mir gewünscht, dass sie emotional noch stärker ausgearbeitet werden. Dadurch gab es für mich ein paar Momente, bei denen ich nicht ganz so stark mitgefühlt habe, wie ich es mir gewünscht hätte.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.566)Aktuelle Rezension von: Samira_2006Prinzessin Lia soll einen Prinzen heiraten, den sie noch nie gesehen hat. Doch sie flieht und beginnt ein neues Leben in einer Taverne. Dort begegnet sie Rafe und Kaden – ohne zu wissen, dass einer von ihnen der Prinz ist, den sie heiraten sollte, und der andere geschickt wurde, um sie zu töten.
Lia ist eine starke, mutige und selbstbewusste Protagonistin, die sich nicht einfach ihrem Schicksal ergeben möchte. Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Lia, Rafe und Kaden, da lange unklar bleibt, wem sie wirklich vertrauen kann.
Die Welt von Morrighan ist wunderschön und geheimnisvoll gestaltet. Königreiche, Intrigen, alte Geschichten und geheimnisvolle Gaben machen die Fantasywelt besonders interessant.
Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist flüssig, bildhaft und spannend. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt und durch die vielen Geheimnisse wollte ich immer weiterlesen.
Die Chroniken der Verbliebenen 1-4
Die Chroniken der Hoffnung 1-2 (Leider schon alle gelesen / würde gerne vergessen, dass ich sie bereits kenne, um sie noch einmal lesen zu können.)
Für mich ist „Die Chroniken der Verbliebenen“ definitiv eine Reihe, die noch lange im Gedächtnis bleibt. Ich habe mit Lia mitgefiebert, mitgerätselt und mich immer wieder gefragt, wem sie wirklich vertrauen kann. Eine klare Leseempfehlung für alle, die spannende, emotionale und fesselnde Geschichten lieben!
- Marc Elsberg
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
(1.623)Aktuelle Rezension von: H-LshIch lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.514)Aktuelle Rezension von: TheReSaNach dem Ende von Save Me war ich gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. Der zweite Band setzt genau dort an und legt den Fokus deutlich stärker auf die Folgen der Ereignisse aus Band 1. Dabei stehen vor allem Vertrauen, Verletzungen und die Frage im Mittelpunkt, ob sich zerbrochene Beziehungen wieder reparieren lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass man diesmal mehr Einblicke in andere Figuren bekommt. Die zusätzlichen Perspektiven von Lydia und Ember haben die Geschichte erweitert und dafür gesorgt, dass die Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Gerade Lydia fand ich in diesem Band sehr interessant.
Wie schon im ersten Teil liest sich der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Emotionen der Figuren kommen gut rüber und viele Szenen haben dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Vor allem James' persönliche Entwicklung und sein Umgang mit den Ereignissen aus dem ersten Band standen für mich diesmal stärker im Vordergrund.
Für die volle Punktzahl hat es bei mir allerdings nicht gereicht. Über weite Strecken dreht sich die Handlung sehr stark um das Hin und Her zwischen Ruby und James. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu lange ausgedehnt, wodurch sich die Geschichte stellenweise gezogen hat. Erst im späteren Verlauf nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf.
Trotzdem ist Save You eine gelungene Fortsetzung, die den Figuren mehr Raum gibt und emotional einige starke Momente bietet. Und dann kommt dieses Ende, das natürlich dafür sorgt, dass man direkt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.820)Aktuelle Rezension von: Laurada11Ein Computerspiel macht an einer Londoner Schule die Runde. Nick will auch zu den Auserwählten gehören, die mitspielen dürfen. Doch das Spiel birgt Gefahren und dringt auch in die Realität ein.
Ich kann mich leider nicht der großen Begeisterung anschließen. Man sollte wissen, dass der Protagonist in der ersten Hälfte des Buches fast nur vor seinem PC sitzt. Mehr Handlung ist da noch nicht wirklich vorhanden. Erebos als Spiel ist jedoch sehr bildhaft beschrieben, sodass ich es mir sehr gut vorstellen konnte. Es wirkte wirklich echt. Deshalb runde ich die Sternebewertung hier auch auf.
Im letzten Drittel wurde es dann spannend. Der Protagonist tat endlich auch mal was, außer am PC zu sitzen und die Handlung spitzte sich zu, sodass man nicht mehr wusste, wer Freund oder Feind war.
Mit der Auflösung habe ich so nicht gerechnet. Es ergab aber definitiv dann alles einen Sinn.
Sicherlich hätte das Buch auf mich vor ein paar Jahren noch mehr Eindruck gemacht, bevor KI an jeder Ecke auf einen wartete.
- Veronica Roth
Die Bestimmung
(6.567)Aktuelle Rezension von: novelicaHachja, die Bestimmung. 🥰😍 Ich konnte es nicht lassen, vor allem da bald der neue Band rauskommt. Ich habe ihn nicht vorbestellt und hoffe da eher auf ein mögliches Weihnachts-/Geburtstagsgeschenk. *Wink mit dem Zaunpfahl.*👀😬
Tris lebt in einer Welt, in der die Gesellschaft in 5 Fraktionen unterteilt ist. Sie wechselt ihre Fraktion bei der Zeremonie der Bestimmung. Das Gefährliche ist aber, dass sie eine Unbestimmte ist. Das sind die, die nirgendwo reinpassen. Sie muss sich in der Fraktion der Ferox behaupten lernen und trifft dort auf ihren Ausbilder Four, sowie ihre neuen Freunde, die ebenfalls aus anderen Fraktionen zu den Ferox gewechselt sind. Doch die Anführer der Ferox scheinen mit den Ken einem Plan nachzugehen, der Tris dazu zwingt, ihr neu gelerntes Wissen über Waffen und Kampftechniken unter Beweis zu stellen.
Ich liebe diese Reihe einfach. Früher schon, heute immer noch. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen eingeatmet und ich war wieder sowas von schnell hooked von Tris und Four. Das Kämpfen, Trainieren, stark werden und Militärische vor allem natürlich auch die Dynamik zwischen Four und Tris, lieb ich einfach. 🥰 Wobei er doch glatte 2 Jahre älter ist als Tris! Das ist ja schlimm! Das habe ich früher schon nicht ganz so kapiert warum sie das so aufgreifen muss und dann auch noch wiederholen. 😅
Was ich vergessen hatte, war wie gemein Peter doch wirklich war. Die Filme haben doch so einiges ausgelöscht aus meinem Gedächtnis. Und wie sehr Tris und Al eigentlich befreundet waren. 🥲
Ja, mal sehen ob ich die anderen beiden Teile auch so verschlingen werde wie Band 1. Ich glaube, von den Büchern konnte ich mir im Gegensatz zu Band 1 gar nichts behalten. Mal sehen 😊 - George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 03
(1.624)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
In Westeros ziehen dunkle Zeiten auf, als nach dem Tod von König Robert die Frage um seine Nachfolge geklärt werden soll. Vier Könige sind dabei drei zu viel – und so muss Robb Stark nicht nur alles dafür tun, um als König des Nordens zu bestehen, sondern auch seine Familie beschützen, die in den Händen der Lennisters alles andere als sicher ist.
Meine Meinung
So lange wie ich diese Reihe vor mir hergeschoben habe, mit umso mehr Begeisterung arbeite ich mich aktuell durch die Bände. Auch Band drei hat mich wieder gut unterhalten, wobei ich noch immer ein paar Probleme dabei habe, die zahlreichen Nebenfiguren und Schauplätze sauber auseinanderzuhalten.
Mit dem Schreibstil komme ich mittlerweile sehr gut zurecht und lese ihn tatsächlich auch gerne, was es leicht macht, recht schnell voranzukommen. Auch der Handlungsbogen konnte mich hier recht schnell packen, da die häufigen Perspektiv- und Ortswechsel eine hohe Dynamik mit sich bringen und praktisch keine unnötigen Längen zulassen.
Schwierig wurde es für mich daher tatsächlich nur bei den Allianzen, Intrigen und taktischen Schachzügen, da ich noch immer ein relativ großes Problem mit den Namen der zahlreichen Nebenfiguren habe und mich nicht so leicht mit der Orientierung tue. In Hinblick auf das Geschehen ist zwar bisher noch nicht weltbewegend viel passiert, Tempo und Ereignisse haben mich aber trotzdem auf keinen Fall gelangweilt und machen neugierig darauf, was mit Familie Stark und ihren Gegenspielern noch so alles passieren wird.
Fazit
Auch wenn ich mich bei den ganzen Namen ehrlicherweise noch immer ein bisschen orientierungslos fühle, hatte ich auch hier wieder viel Freude beim Lesen. Für das Setting und den Handlungsbogen lohnen sich die kleinen Unsicherheiten daher in meinen Augen auf jeden Fall, auch wenn man so wirklich aufpassen muss, um der Geschichte folgen zu können.
Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.
- Dan Brown
Das verlorene Symbol
(2.054)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteAuch in diesem Buch dürfen wir wieder Robert Langdon auf einer Reise durch Geheimnisse und verstrickter Symbole begleiten. Dabei dreht sich alles um uralte Mysterien und Zeichen der Freimaurer mitten im Herzen der USA, in Washington DC.
Es ist einfach spannend und ultra interessant wie versteckt die Geschichten sind, obwohl sie offen vor unseren Augen liegen. Gleichzeitig liegt diesem Buch eine tiefer Gedanke inne, der einen über sich und die Menschheit nachdenken lässt. Über das sein des Menschen, das glauben an eine höhere Macht und an eine innere Stärke, die jedem Menschen inne wohnt und aus der man schöpfen kann, wenn man in sich geht. Das ist alles wieder mal eingebunden in ein Fall der mehr als Aufsehen erregend ist. Eine bewegende Familiengeschichte und große Geheimnisse der Freimaurer sind genau das, was das Buch so spannend macht. Man muss einfach weiter lesen, weil man zum einen die Zusammenhänge unbedingt erfahren möchte und zum anderen, weil immer irgendwas passiert, wo man erfahren muss, wie es jetzt weiter geht, ob ein Plan gelingt, ob unsere Protagonisten schneller als die CIA sind und ob es sich um Freund oder Feind dabei handelt. Einfach super komplex, super spannend und man muss es einfach schnellstmöglich verschlingen.
- Cassandra Clare
City of Fallen Angels
(3.033)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Clary bereitet sich auf die Hochzeit ihrer Mutter vor und hat dazu noch ihre anstrengende Ausbildung zur Schattenjägerin. Jace verhält sich ihr gegenüber seltsam und bleibt auf Abstand. Simon hat neue Probleme, er wird verfolgt und seine Mutter findet raus, was er ist.Das Buch:
Das Buch geht ein dort weiter, wo Teil 3 aufgehört hat. Ich empfehle es daher nicht, als eigenständiges Buch zu lesen. Es ist spannend, überraschend und hat dieses Mal Jace und Clarys tragische Liebesgeschichte aber auch Simon im Fokus. Der Band ist sehr stark und endet mit einem fiesen Cliffhanger. Camille Belcourt, bekannt aus der Clockwerk-Reihe, spielt hier eine Rolle. Außerdem bringt er auch wieder einen neuen Charakter ins Buch, der länger verborgen bleibt.
Am Ende gibt es noch als Bonus den Abschiedsbrief von Jace an Clary aus dem Vorgängerband.
Meine Meinung:
Ich liebe die Shadowhunter-Reihen und kann auch dieses Buch wieder empfehlen. Es ist spannend, romantisch, vielschichtig und ein tolles Fantasy-Jugendbuch, dass ich wieder schlecht aus der Hand legen konnte.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.088)Aktuelle Rezension von: Meine_Bucher_Und_Ich𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭:
„Mia wird immer etwas besonderes und ein wichtiger Mensch in meinem Leben sein. Aber sie gehört zu meiner Vergangenheit. Du hingegen, du bist jetzt hier. Du bist die Gegenwart.“
𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭:
Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich trauen, all die Dinge zu tun, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen - und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie längst verloren geglaubt hat. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe ...
𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧:
𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞
Spoiler!!!!!
Hailee DeLuca hat eine Bucketlist, die sie diesen Sommer erfüllen möchte. Als sie ans letzte Reiseziel ankommt, trifft sie da auf Chase. Und es stellt sich heraus, er ist der beste freund ihres besten Freundes. Doch sie hatte ihn vorher noch nie gesehen. Sie verstehen sich gut, doch als sie erfährt wer er wirklich ist möchte sie sich abwenden. Doch die beiden bringt das Schicksal immer wieder zusammen und sie hat vor noch mehr Über ihren Verstorbenen Freund zu erfahren. Doch sie kann nicht lange dort bleiben, denn sie möchte unbedingt zu ihrer Schwester.
Aber als ihr Auto nicht mehr funktioniert, muss dieses in die Werkstatt, also genießt sie die Zeit dort mit Chase und es fängt langsam an zu funken zwischen ihnen. Doch sie darf sich nicht verlieben denn sie bleibt nicht mehr lange dort. Beide versprechen sich nicht mehr als nur Spaß zu haben, aber ob dass so bleibt?
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 / 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠
Der schreibstil ist leicht gehalten, so das man sofort in die Geschichte drin ist.
Es ist ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch. Das Ende hat einfach mein Herz zerrissen.
Die Geschichte mit Chase und Hailee war süß zu lesen. Die Geheimnisse darin haben es fesselnd gemacht, so das man einfach weiterlesen musste.
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.347)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Maya ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit vielen Ängsten und einem großen Herz.
Ich liebe die Idee von den sieben Schwestern und den Reisen in die Vergangenheit und kann es kaum erwarten ins nächste Abenteuer zu reisen, doch zu erst erzähle ich euch von Mayas Urahnin Bel (Izabella) und ihrer tragischen Liebe Laurent und ihrem Verlobten.
Die Geschichte von wahrer Liebe und Reisen, Tränen und Tänzen.
Ich wünschte Bel müsste sich nicht zwischen ihrer Pflicht und ihrer Liebe entscheiden!
Maya hingegen ist eine kleine Einsiedlerin, nach dem ihre erste Liebe mit Tränen endete, doch mit dem charmanten brasilianischen Autor könnte es diesmal anders laufen. Und so sucht Maya unter dem Fuße des Christo und der tanzenden Menge nach Hinweisen auf ihre Familie.
- Jane Austen
Pride and Prejudice
(516)Aktuelle Rezension von: springtimeIch habe das Buch gern gelesen, auch wenn der Erzählstil etwas gewöhnungsbedürftig war. Manchmal kam mir das Ganze vor als würde ich einen zusammenfassenden Bericht lesen und keinen Roman, weil es mir zeitweise an Beschreibungen und Tiefe fehlte.
Der Plot war allerdings überzeugend und es ist eine eher ruhigere Liebesgeschichte, die ohne intensive Emotionen und Tragik auskommt.
Das Buch kann ich allen weiterempfehlen, die nach einer angenehmen Lektüre suchen zum Entspannen und Abschalten. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.098)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- Mona Kasten
Feel Again: Special Edition
(1.949)Aktuelle Rezension von: lena_11Der dritte Band der Again-Reihe von Mona Kasten war wunderschön und hat mir unfassbar gut gefallen😍🌸
Schon in den anderen Büchern habe ich mich in den emotionalen und feinfühligen Schreibstil der Autorin verliebt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte mich dadurch sehr gut in die Gefühle und eigene Welt der Charaktere hineinversetzen😍✨ Mir hat zudem die romantische und heimelige Atmosphäre gefallen. Es war so schön Zeit in dem tollen Setting in Woodshill zu verbringen, in die Welt einzutauchen und die Charaktere wieder zu treffen🤭✨
Die beiden Charaktere Sawyer und Isaac waren ebenfalls so schön ausgearbeitet. Sawyer war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist liebevoll, aber auch sehr verunsichert und hat viel mit ihren Erlebnissen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Isaac war mir ebenfalls sehr sympathisch. Er ist eine absolute Green Flag und immer für seine Mitmenschen da, wenn sie ihn brauchen.
Die Entwicklung der Beziehung im Verlauf hat mir sehr gut gefallen. Es war oft emotional und tiefgründig. Tropes wie Friends to Lovers oder Opposites Attract waren perfekt umgesetzt und haben die Geschichte noch schöner gestaltet😍✨
Alles in allem hat mir das Buch daher unfassbar gut gefallen. Eine wunderschöne Romance Geschichte, die mich so viel fühlen lassen hat und die ich nur jedem weiterempfehlen kann🌸🌷
- Jennifer Estep
Frostkuss
(2.711)Aktuelle Rezension von: angeltearzIch habe alle 6 Bände dieser "Haupt"-Reihe als Printbücher liegen und habe einfach zum 1. Band gegriffen. Ich hatte Lust drauf und jetzt ärger ich mich schon fast ein bisschen, dass ich nicht schon vorher dazu gegriffen habe.
Ich bin jetzt nicht unbedingt der Fan von Büchern mit Göttern. Aber ich mag Settings in Akademien, Internaten und Co. unfassbar gerne. Hohe Erwartungen hatte ich jetzt nicht wirklich. Deswegen bin ich extrem positiv überrascht.
Die Charaktere sind großartig und nicht 0815. Und das mag ich sehr! Ich lese total gerne Charaktere, die nicht aalglatt sind, sondern ihre Macken haben. Auch wenn ich Gwen erst etwas nervig fand, mag ich sie zum Ende total gerne.
Das Ende dieses Buches hat mich dann komplett in den Bann gezogen, weil ich dann auch noch Tränen in den Augen hatte. Damit hatte mich die Autorin.
Wobei ich Autorin eigentlich eher gerne mag. Ich habe einige Bücher von ihr im Regal stehen. Deswegen hatte ich mich auch so gefreut, als ich die komplette Reihe Second-Hand ergattern konnte.
- Mona Kasten
Trust Again: Special Edition
(2.381)Aktuelle Rezension von: lena_11Der zweite Band der Again-Reihe von Mona Kasten war wieder wunderschön und hat mich wieder absolut überzeugen können🤭🥰
Bereits in den anderen Büchern der Autorin habe ich mich in den feinfühligen Schreibstil verliebt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen und nicht mehr aufhören wunderschöne Textstellen annotieren💖✨ Mir hat zudem die romantische Atmosphäre gefallen. Es war so schön Zeit in dem tollen Setting in Woodshill zu verbringen🤭🌸
Die beiden Charaktere Dawn und Spencer waren ebenfalls so schön ausgearbeitet. Dawn war mir sofort sympathisch. Sie ist emphatisch, fürsorglich und immer für ihre Mitmenschen da. Nichtsdestotrotz hat sie viel in ihrer Vergangenheit erlebt und lernt damit umzugehen. Spencer war dahingegen anfangs eher noch etwas mysteriös für mich und ich konnte seinen Charakter nicht richtig greifen. Mit der Zeit wurde aber deutlich, dass hinter seiner Fassade mehr steckt als es scheint.
Die Entwicklung der Beziehung im Verlauf hat mir sehr gut gefallen. Es war oft emotional und tiefgründig. Tropes wie Second Chance oder Slow Burnh waren perfekt umgesetzt und haben die Geschichte noch schöner gestaltet😍✨
Alles in allem hat mir das Buch daher unfassbar gut gefallen. Eine wunderschöne Romance Geschichte, die mich so viel fühlen lassen hat und die ich nur jedem weiterempfehlen kann🌸🌷
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(3.001)Aktuelle Rezension von: ENITschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.
Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.
Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.
Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.
Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.443)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.























