Bücher mit dem Tag "30er jahre"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "30er jahre" gekennzeichnet haben.

215 Bücher

  1. Cover des Buches Der Trafikant (ISBN: 9783036959092)
    Robert Seethaler

    Der Trafikant

     (414)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH

    Die Geschichte an sich ist gar nicht so schlecht. Eine Zeit, als die Nazis immer mehr in den Fokus geraten, eine interessante Bekanntschaft mit Freud, aber der Hauptprotagonist ist so farblos und naiv...

    Meine Schwester hat mir das Buch empfohlen, aber leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Die Story zieht sich in die Länge und ich weiß echt nicht, was viele an Seethaler so toll finden. Sein Schreibstil ist eher mäßig.

    Mein Fazit:

    Keine schlechte Story, aber viel zu viele Längen, die das Lesen beschwerlich machen. Kann man lesen, ist aber definitiv kein Muss!

  2. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.909)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  3. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (935)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Bally

    Bei Büchern ist es oft ähnlich wie bei Menschen: Da gibt es wen, den kennt vage schon seit langem, aber es ergab sich nie ein näheres Kennenlernen. Wenn es doch geschieht, erkennt man mitunter, dass man seit Jahren eine wunderbare Begegnung versäumt hat.

    So ging es mit mit Harper Lee und „Wer die Nachtigall stört“. ‚Amerikanischer moderner Klassiker, nett zu lesen und wohl auch lohnend‘, das wusste ich. Aber näher bin ich dem Buch nie gekommen und selbst die oskarprämierte Verfilmung aus dem Jahr 1962 war an mir vorbeigegangen, obwohl ich das Kino der sechziger Jahre sehr schätze und ebenso Gregory Peck.

    Und dann war neulich meine Bettlektüre zu Ende und ich war zu faul einen anderen lieben Band im Bücherbord auszusuchen. Zufällig lag Harper Lee gerade herum und ich war nun einfach neugierig. Und dann? Den Anfang fand ich ein wenig harzig. Die Erlebnisse des altklugen Wildfangs, der sechsjährigen Jean Louise Finch, genannt Scout, fand ich nett, aber mehr auch nicht. Ich las, wie sie sich von ihrer Lehrerin ungerecht behandelt fühlt, über ihre Schulweg- und Schulhofabenteuer, die sich immer wieder um Arthur „Boo“ Ridley drehen, den geheimnisvollen Nachbarn, der die Menschen scheut und seit vielen Jahren nie das Haus verließ. Für die Kinder wurde er so zu einer Art Sagen-und Schreckgestalt. Scout und ihr älterer Bruder Jem versuchen in immer neuen Anläufen ihn aus dem Haus zu locken. Alles las sich angenehm und die Figuren waren stets plastisch und lebendig gezeichnet, doch wohin wollte die Geschichte?

    Erzählerisch bricht das Buch mit sehr vielen Regeln, die ein Autor besser beachten sollte. Vor allem in der Erzählstruktur. Scout stellt dem Leser eine Unmenge Figuren vor, doch der Leser bleibt alleingelassen mit der Frage, warum er dies gezeigt bekommt. Die eher anekdotische Handlung meandert zwischen dem Finchschen Anwesen und dem Postamt hin und her, schweift ab in die Tiefen in die Familengeschichte um dann scheinbar Volten drehend wieder zum geheimnisvollen Boo Ridley zurückzukehren. Scout ist zwar hinreißend, doch auch die beste Protagonistin braucht eine Thema, dem sie folgen kann, um ihre Geschichte zu erzählen.

    Fast hätte ich das Buch wieder weggelegt. Und doch war da etwas, was mich zum weiterlesen bewog: Der Schauplatz Maycomb. Harper Lee zeichnet sehr genau ein Bild dieser fiktiven Kleinstadt in Alabama zur Zeit der Depression, führt das typische Personal vor Augen, bigotte Damenkränzchen, unverbiegbare Farmer an der Armutsgrenze, die dennoch stolz und aufrecht nie etwas schuldig bleiben wollen und ihre Schulden mit Eiern oder einem Ferkel bezahlen, verschlagene Rednecks, weißes Prekariat am Rande der Gesellschaft und die Parallelgesellschaft der Farbigen. Seit meiner Jugend kenne ich dank Tom Sawyer, die Waltons. Durch sie und viele andere Quellen war ich vertraut mit diesen Versatzstücken, doch Harper Lee hat sie, das merkte ich erst auf den zweiten Blick, zu einem dichten und lebendigen Mikrokosmos verwoben. Vor allem aber, das ist ihre große Stärke, blickt sie immer wieder genau in die Seelen der Figuren, belässt es nie beim Anschein, der vertrauten Oberfläche, dem Klischee. Das erzählende Kind begegnet allen Menschen unvoreingenommen und lotet so die Charaktere aus, immer wieder auch mit Hilfe ihre verwitweten Vaters, Atticus Finch, einem alternden Anwalt in der Gemeinde. Er glaubt an Freiheit und die Gleichheit vor dem Gesetz und lebt dies auch vor. Seinen Kindern ist er Vertrauter und Vorbild und vor allem Freund, der sie auch als Gesprächspartner ernst nimmt. Ansonsten lässt er ihnen sehr viel Freiheiten. Weit mehr, als Calpurnia, die schwarze Haushälterin, die mit Strenge und Liebe die eigentliche Erziehungsarbeit übernimmt.

    Ein Weilchen lag das Buch mit einem Lesezeichen in der Mitte neben meiner Bettstatt unberührt. Ich fand den Ruf, den es genießt, eher rätselhaft. Doch dann las ich weiter und endlich schälten sich aus den vielen, vielen Themen im Buch drei heraus, die sich in der zweiten Hälfte immer dichter verwoben: Rassismus, Gerechtigkeit und vor allem die Menschlichkeit in ihren guten und schlechten Ausprägungen.

    Als Atticus einen Schwarzen als Pflichtverteidiger vertritt, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben, ein Vorwurf, der in Alabama in dieser Zeit beinahe automatisch zur Verurteilung führt, und er dieses Mandat auch noch sehr ernst nimmt, kommt es zu verdeckten und offenen Anfeindungen gegen diese „Niggerfreunde“. Atticus gelingt der Ritt auf der Rasierklinge, gelassen den gehässigen Klatsch zu überhören und sich dennoch sich dem Unrecht, notfalls auch dem Lynchmob entgegenzustellen, mit nichts weiter bewaffnet als aufrichtiger Überzeugung und Manieren. Er lehrt er seine Kinder, die Menschen zu verstehen, sich in die anderen hineinzuversetzen und niemanden zu verurteilen, nicht einmal die Bekannten und Nachbarn, die den Angeklagten lynchen wollten. Denn manchmal, so lehrt er sie, sind auch vernünftige Menschen verblendet. Dann stünde irgendetwas zwischen ihnen und ihrer Vernunft, ein Vorurteil, eine Angst oder sonst ein Gefühl.

    So wird über niemandem der Stab gebrochen, denn man muss ja auch in Zukunft friedlich zusammenleben. Dennoch werden im Roman die Schwächen und Unzulänglichkeiten und das Unrecht nie ausgeblendet, verleugnet und auch nicht beschönigt, denn der Angeklagte muss sterben, auch wenn Atticus im zentralen Prozess seine Unschuld offen zu Tage fördern kann. War sein Einsatz umsonst? So sieht es sein Sohn, und doch hat sich manches geändert, wenn auch einstweilen nur in den Köpfen. Aber genau da, in den Köpfen der Menschen, muss wohl alle gesellschaftliche Veränderung beginnen.

    So birgt das Buch gewaltigen gesellschaftspolitischer Sprengstoff, liebenswürdig verpackt in rosa Seidenpapier mit Schleifchen. Im seinem Kern ist es hochexplosiv und gerade heute so hochaktuell wie vor sechzig Jahren, als es erschien – in Amerika ebenso wie bei uns und vielleicht überall, wo Menschen mit Vorurteilen die Gesellschaft gestalten.

    Wie konnte ich dieses Buch nur übersehen? Es hielt mich bis drei Uhr wach, und nun, da ich das Werk als ganzes kenne, bin ich begeistert. Ich glaube, es verdient ein Plätzchen bei meinen Lieblingsbüchern.

    Rezension von www.perspektivwechsel.webador.de

  4. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (985)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  5. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

     (449)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    At the age of eight, Scout Finch is an entrenched free-thinker. She can accept her father's warning that it is a sin to kill a mockingbird, because mockingbirds harm no one and give great pleasure. But Scouts world isn‘t as happy as it seems. 

    REZENSION:

    Ich bin relativ schwer in das Buch hineingekommen. Das könnte aber an der englischen Version liegen. 

    Die Geschichte wird aus der kindlichen Sicht von Scout, was also auch etwas anders ist. 

    Leider war für mich einfach nicht wirklich viel los. Erst am Seite 200/310 ging es mal. Da wurde auch endlich das Hauptthema aufgegriffen. 

  6. Cover des Buches Albertos verlorener Geburtstag (ISBN: 9783426653937)
    Diana Rosie

    Albertos verlorener Geburtstag

     (126)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    Alberto Romero ist ein alter Mann, der es genießt die warmen Tage auf seiner Plantage zu verbringen. Dort gibt es nicht nur einige Zitronen die gepflückt werden müssen, sondern auch zahlreiche Mandelbäumchen die zur Ernte bereit stehen. Seit Jahren beliefert der Spanier mit seinem Ertrag sämtliche Cafes und Restaurants. Als Alberto nach getaner Arbeit mit seinem Moped zurück in sein Dorf fährt, stellt er fest, dass die Eingangstüre seines Hauses offen steht. Mit einem unbehaglichen Gefühl tritt er ein und sieht seine Tochter Rosa weinend am Tisch sitzen. In der Firma ihres geliebten Ehemannes Juan Carlos gab es einen Arbeitsunfall, der ihn schwer verwundet hat. Durch die starke Wucht der Explosion eines Boilers bangen die Ärzte derzeit um sein Leben. Tino, der 7-jährige Enkel von Alberto versteht das Ausmaß der Situation noch nicht und versucht seine Mutter zu trösten.
    Nachdem der kleine Junge nicht mit auf die Intensivstation darf, bittet Rosa ihren Vater auf Tino aufzupassen. Dieser willigt ein und so verlässt seine Tochter ohne den Kleinen das Haus um zurück ins Krankenhaus zu fahren.
    Währenddessen erzählt Tino seinem Opa, dass er in wenigen Tagen Geburtstag hat. Da er sich schon sehr auf seinen großen Tag freut, erkundigt sich der Bub wann sein Apu hat. Doch Alberto kann sich beim besten Willen nicht daran erinnern. Er hat sein Gedächtnis verloren, als er im Spanischen Bürgerkrieg zum Waisen wurde. Durch die Armut und die schwere Situation hat Alberto stets ums Überleben gekämpft und sich somit nie mehr auf Spurensuche nach seiner Herkunft begeben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt: Tino findet, dass jeder Mensch Geburtstag haben, und diesen auch mit einer großen Party feiern muss. Zum ersten Mal seit dem Vorfall mit Juan Carlos lächelt der Junge, sodass Alberto ihm verspricht, mit ihm zusammen nach seinem Geburtstag zu suchen.
    Die einzige Erinnerung die der Greis noch hat ist das Waisenhaus, welches auf der anderen Seite von Spanien liegt. Dort wuchs der alte Mann einige Jahre unter einer strengen Leitung auf. Mit dem Einverständnis von Tino's Mutter machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg in Albertos Vergangenheit, in der sein Großvater viele alte Bekannte wiederfindet, das ein- oder andere Geheimnis aufdeckt und sich seiner größten Angst stellt: Der Erinnerung.
    Während dieser mehrtägigen Reise die bei Tino für Ablenkung sorgt, kämpft sein Vater weiterhin um sein Leben, welches am seidenen Faden hängt...
    Wird Tinos Vater wieder gesund und können Großvater und Enkel doch noch den verloren geglaubten Geburtstag herausfinden?

    Eigene Meinung:
    Diana Rosie hat mit dem Roman "Albertos verlorener Geburtstag" einen Roman verfasst der unter die Haut geht. Mit warmen Tönen, gespikt mit schonungsloser Ehrlichkeit beschreibt sie die Zeit vor über 60 Jahren, in denen der Spanische Bürgerkrieg ausgebrochen ist.
    Tino, der 7-jährige Enkel von Alberto kann nicht nachvollziehen, warum sein Großvater noch nie seinen eigenen Geburtstag feierte. Er findet nämlich, dass jeder so einen Tag haben muss und besteht darauf, gemeinsam mit seinem Apu diesen zu suchen. Alberto, der sich von seinem Enkel überzeugen lässt, reist mit dem Zug quer durch Spanien zu jenem Waisenhaus, worin Albertos letzten Erinnerungen liegen.
    Zitat: Buch S. 95 "Er weiß weder den Namen seines Dorfes, noch, ob er Familie hat. Das Einzige, an das er sich erinnern kann, ist sein Name - Alberto Romero. Und an ein Auto. Er sagt, dass er sich an ein Fahrzeug erinnert. Er ist gelaufen und gelaufen, sagt er, hat aber keine Ahnung, wie lang."
    Dort angekommen, findet er tatsächlich eine Spur, die leider schnell im Sande verläuft. Aber durch die Beharrlichkeit seines Enkels gibt Alberto nicht auf und findet nach und nach Überlebende, die alle eine Geschichte aus der damaligen Zeit zu erzählen haben. Stück für Stück fügen sich die Puzzleteile zusammen bis die komplette Wahrheit über Alberto Romero ans Tageslicht kommt.
    Die Geschichte wurde aus verschiedenen Perspektiven verfasst. Zum einen erzählt die Autorin wie sich Alberto und Tino auf Spurensuche begeben und auf welche Bekannte diese von früher stoßen, dann gibt es immer wieder Einblenden aus den 30ger Jahren von damaligen Personen, die alle mit Alberto in direktem oder indirektem Zusammenhang standen. Ob Küchenmagd, der Pfarrer, ein Offizier oder seine Eltern- die Handlung nimmt dadurch eine ungewöhnliche Form an. Leider gefiel mir das Ende dieses traurig-schönen Romans nicht. Ich hätte mir eine etwas andere Auflösung gewünscht. Das Buch ließ mich mit einem etwas bitteren Beigeschmack zurück.
    Fazit: Ein Buch welches tiefgründig und einfach nur herzzerreißend ist. Ein spanischer Roman eines Mannes, der sich gemeinsam mit seinem Enkel auf Spurensuche nach seiner Herkunft und dem Tag seiner Geburt aufmacht.
    Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

  7. Cover des Buches Das Seehaus (ISBN: 9783453359468)
    Kate Morton

    Das Seehaus

     (372)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Cornwall 1933.  Die Familie Edevane feiern den jährlichen Mittsommerfest als ihr jüngster Sohn Theo plötzlich verschwindet. Seitdem wurde er nie  wieder gesehen. 70 Jahre später entdeckt die Polizistin Sadie beim Joggen ein verfallenes Haus am See und stößt auf dessen tragische Vergangenheit. Sie beginnt auf eigener Faust zu recherchieren, was vor 70 Jahren passiert ist. 

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven der Beteiligten und Zeitzonen erzählt, z. B aus der Sicht von der jungen Alice Edevane, von Theos Mutter und natürlich aus der Perspektive von Sadie. 

    Dabei stellt sich heraus, dass viele die Ereignisse von 1933 ganz anders erlebt haben und den vermeintlichen Grund für das Verschwinden von Theo für sich gefunden haben. Ich fand es interessant, dass beispielsweise die Geschwister Deborah und Alice den Mittsommerfest ganz anders wahrgenommen haben und jede auf ihre Weise Geheimnisse mit sich trägt. 

    "Das Seehaus" bekommt von mir trotzdem keine 5 Sterne, weil am Ende meiner Meinung nach eine logischer Fehler war und die Geschichte zum Ende hin etwas zu konstruiert für mich war.

  8. Cover des Buches Goldstein (ISBN: 9783462043235)
    Volker Kutscher

    Goldstein

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der dritte Band um den Berliner Kommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2010, verfilmt unter dem Titel Babylon Berlin in 2020, was die die Serie berühmt machte. Die wesentliche Handlung beschränkt sich auf einen Zeitraum vom 27.06.1931 und dem 18.07.1931. Ein Tag im September wird dann am Ende noch angefügt. Zwischen den Ereignissen des zweiten und dieses dritten Bandes liegen also eineinhalb Jahre.

    Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen, es wird aber immer wieder Bezug genommen auf Ereignisse aus den beiden Vorgängerbänden und die handelnden Personen entwickeln sich weiter. Es ist daher sinnvoll, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Wie bereits in den Vorgängerbänden sind die historischen Details genau wiedergegeben, diesmal aber nicht so zahlreich. Es werden im Grunde nur die Unruhen und Auseinandersetzungen zwischen den Nazis und den Kommunisten sowie die gegenseitige Bekämpfung der Ringvereine erwähnt.

    Die erzählte Geschichte ist kompliziert mit sehr vielen handelnden Personen und auch die Zahl der Morde ist hoch. Doch es gelingt Kutscher alle gesponnenen Fäden am Ende auch logisch aufzuklären und zu einem Ende zu führen. Das Aufkommen der Nationalsozialisten ist in diesem Band deutlich zu spüren, die sogenannten Kurfürstendamm-Krawalle am 12.09.1931 sind historisch belegt und deuten bereits an, wie es weitergehen wird. Wie es Kutscher immer wieder schafft, historisch belegte Ereignisse elegant in seine Geschichten einzubinden ohne dass das bemüht wirkt, ist große Schriftstellerkunst.

    Mit gefällt auch gut, dass der Autor die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser unterschiedliche Blicke auf die Handlung und die Gefühlswelt werfen kann, was insbesondere bei den Streitereien zwischen Charlotte und Gereon ganz erhellend ist.

     So manchen Schlenker im Fortgang der Geschichte hätte sich Kutscher allerdings sparen können, diese wirken deplatziert und wie Füllmaterial. Ich denke dabei z:B. an die Episode, als eine Hauswirtin ihren unschuldigen Mieter Fleming verdächtigt oder auch die Geschichte um den ermordeten Heinrich Beckmann.

    Insgesamt aber gut gelungen. Vier Sterne von mir.

  9. Cover des Buches Die verbotene Zeit (ISBN: 9783453359215)
    Claire Winter

    Die verbotene Zeit

     (180)
    Aktuelle Rezension von: booksLOVEshare

    Ich liebe generationsübergreifende Familiengeschichten! „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter ist daher genau nach meinem Geschmack. Die Geschichte beginnt 1975 in London mit Carla, die nach einem schweren Autounfall an Amnesie leidet und versucht, ihr Gedächtnis wieder zu erlangen. Schnell wird klar, die Journalistin war ihrem eigenen Familiengeheimnis auf der Spur und es gibt ein paar Gegenspieler, die nicht möchten, dass sie ihre Erinnerung rekonstruiert.

    Der zweite Handlungsstrang spielt zwischen 1933 und 1959 und erzählt die Geschichte von und um die beiden Freundinnen Dora und Edith, die in einer schwierigen Zeit erwachsen werden müssen und dabei mit einigen Schicksalsschlägen konfrontiert werden. Es geht um Klassengesellschaften, Verfolgung, Verzweiflung, Mut, Hilfsbereitschaft und wahre Liebe.

    Stück für Stück verbinden sich die Geschichten von Carla, Dora und Edith, bis am Ende die schockierende Wahrheit ans Licht kommt. Nicht alles davon ist unvorhersehbar, dennoch ist die Geschichte einfühlsam und spannend erzählt und lebt von den starken Charakteren.

    Generell habe ich mehr mit den Protagonisten der Vergangenheit mitgefiebert. Die Geschichte von Carla war mir stellenweise etwas zu klischeehaft, aber immer noch unterhaltsam. „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter hat mir sehr gut gefallen und war sicher nicht das letzte Buch der Autorin auf meiner Leseliste. Ich vergebe vier von fünf Lesesternen.

     

  10. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Während ich Der Schatten des Windes eines meiner Lieblingsbücher ist,  kann ich bei der Fortsetzung nicht mehr als zwei Sterne springen lassen. Dies hat drei Hauptgründe: Die einseitige Handlung, die übernatürlichen Elemente und zu guter Letzt den Film "Angel Heart" von 1987. Auch wenn vermutlich der letzte Punkt die meisten Ausführungen nötig hat, so möchte ich doch von Anfang an mit der Bewertung beginnen.

    Der erste Punkt ist vermutlich der Schwächste, denn er ist nur zu berücksichtigen, wenn man Der Schatten des Windes als Vergleich heran zieht. Ich tue dies, weil ich sehr wohl finde, dass sich eine Fortsetzung an ihrem Vorgänger messen lassen muss. Um so mehr, wenn dieser ein so grandioses Werk war. Der Schatten des Windes brachte dem Leser eine kleine Anzahl an sehr verschiedenartigen Charakteren mit ihren eigenen Geschichten, alle mit einer eigenen Stimmung - zumeist düster und melancholisch, doch nicht ohne den hin und wieder aufflammenden Funken an Humor. Das Spiel des Engels bietet so gut wie nichts dergleichen. Die Sicht auf die Geschehnisse wird auf den Blickwinkel des Protagonisten eingeengt.

    Die vielen Geschichten des ersten Teils vereinten sich am Schluss des Buches zu einer schlüssigen, wenn auch sehr unwahrscheinlichen und fast übernatürlichen Lösung. Dies ist im Spiel des Engels nicht der Fall. Das Buch bleibt dem Leser eine echte Erklärung schuldig, das Ende ist offen und die losen Enden der Geschichte flattern traurig im Wind. Mag sein, dass es oft ein gutes Stilmittel sein kann, zu verschleiern, was real ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt - jedoch nicht hier, nicht im Vergleich zum Schatten des Windes und nicht im Vergleich zu Angel Heart.

    Ja, Angel Heart. Der Titel ist bereits so ähnlich. Und so ist es auch mit dem einzigen Plotstrang, welcher mehr als andeutungsweise aufgeklärt wird - er ist zu einem nicht geringen Teil so weit identisch, dass jeder, der entweder das Buch oder den Film kennt, ab der Hälfte von beidem sagen können wird, wie der Hase läuft.
    Um zu sagen, Zafon hätte sich von diesem Film inspirieren lassen, sind die Ähnlichkeiten meiner Ansicht nach zu groß. Eher schon könnte man von einer Hommage reden - doch dann hätte sie nicht einen so großen Teil des Buches ausmachen dürfen.
    Kurz: Zafon hat abgekupfert. Ob bei dem Film Angel Heart mit (immerhin mit Rourke und DeNiro, als kein unabhängiger Nischenfilm, bei welchem es nicht aufgefallen wäre) oder direkt bei der Romanvorlage "Falling Angel" von William Hjortsberg aus dem Jahr 1978 ist relativ irrelevant. Ich schließe eher auf Ersteres, da verschiedene Kritiker im Internet zwar eine Nähe zwischen "Das Spiel des Engels" und "Falling Angel" erkennen, aber keine solchen vorwürfe erheben. Titel und Komposition lassen darauf schließen, dass es sich nicht um einen reinen Zufall handeln kann.

    Interessant finde ich, dass ich mir bereits beim Schatten des Windes -vor allem beim "Showdown"- dachte, dass sich der Autor wohl gerne eine Verfilmung wünschen würde, beschreibt er doch viele Szenen so, dass man meint, sie schon einmal in einem Hollywood-Film gesehen zu haben. Diese Vorstellung bleibt im ersten Band jedoch generell und ist mehr in Stilmittel - im zweiten Band leider nicht mehr.

  11. Cover des Buches Heimat ist ein Sehnsuchtsort (ISBN: 9783866124615)
    Hanni Münzer

    Heimat ist ein Sehnsuchtsort

     (98)
    Aktuelle Rezension von: bille_schaumalandieliebe

    HEIMAT IST EIN SEHNSUCHTSORT ist der 1.Teil  einer schicksalsreichen Familiensaga, die Geschichte beginnt 1928,  Familie Sadler bewirtschaftet einen Bauernhof an der deutsch/polnischen Grenze. Die lebensfrohe hochbegabte Kathi und ihre kleine Schwester Franzi (die sich nur durch summen mit Kathi verständigen kann) erleben trotz schwerer Zeiten, eine zum größten Teil, schöne  unbeschwerte Kindheit. Wir dürfen die Eltern Annemarie und Laurenz,  die liebevolle Haushälterin Dorota ,Knecht Oleg und den Großvater auf dem Sadlerhof in Petersdorf begleiten. Der zweite Weltkrieg rückt immer näher,es kommen harte Zeiten auf ihnen zu, aber der Familiehalt ist bemerkenswert, trotz bösartiger Nachbarin und Dorfbewohner. 

    Mir hat diese  lebhafte, authentische, dramatische Familiengeschichte sehr gefallen und mich auch traurig und zum Nachdenken gestimmt. Ein bewegendes, emotionsgeladenes Buch ,das ich jeden ans Herz legen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin neugierig, wie es mit Kathi und Franzi weitergeht.

  12. Cover des Buches Kenia Valley (ISBN: 9783455002775)
    Kat Gordon

    Kenia Valley

     (52)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Die roaring Twenties, eine wilde Zeit, man feierte ausgiebig und schwelgte in Dekadenz. Sogar in Kenia, im Happy Valley, war das nicht anders, wo der 15jährige Theo in die Gesellschaft der Reichen und Schönen eingeführt wird, was knapp 200 Seiten in Anspruch nimmt, in denen er vielfältige alkoholische Getränke kennenlernt, sonst allerdings nicht viel. Sie werden stets von hilfreichen Totos bedient, sonst merkt man nichts von Kenia. Hier leben englische Kolonialherren in einer Blase, was historisch korrekt aber nicht neu ist. Langeweile macht sich breit.


    Sechs Jahre später hat er studiert, ist erwachsen und trotzdem nicht klüger. Nationalsozialistische Gedanken erreichen sein Umfeld, stören aber zum Glück nicht sehr, so lange die Totos schön hinter ihm her räumen. Theo braucht weitere 200 Seiten und viel Alkohol, bis er es verstanden hat.
    Gut. Immerhin versteht er, wir freuen uns für ihn, haben uns dabei aber herzlich gelangweilt.


    Ich habe länger darüber nachgedacht, warum ich dieses Buch so öde fand, ist doch das Thema eigentlich sehr spannend. Ich denke, ich wollte Kenia kennenlernen, traf aber nur gelackte Engländer, die noch nicht einmal den berühmten englischen Humor besitzen.
     Die Figuren sind stereotyp und bieten, genau wie die Handlung, keinerlei Überraschungen. Der Erzählstil ist nüchtern, humor- und schnörkellos. Eigentlich kann man sich hier nur langweilen. Keine Ahnung, was so viele daran mögen.

     

  13. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (869)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  14. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  15. Cover des Buches Ein neues Blau (ISBN: 9783471360040)
    Tom Saller

    Ein neues Blau

     (81)
    Aktuelle Rezension von: uli123

    Mit dem Lesen dieses Romans habe ich mich etwas schwergetan, obwohl ich die Thematik sehr interessant finde – zwei starke Frauen unterschiedlichen Alters mit ihren ureigenen Problemen treffen aufeinander, haben Gemeinsamkeiten und lernen voneinander. Auf mich wirkt die Geschichte aber zu konstruiert und in die Länge gezogen. Er hat aber auch viele positive Aspekte. So ist er für mich äußerst lehrreich aufgrund der vielen Informationen zu Porzellanherstellung, jüdischem Glauben und japanischer Teekultur. Auch der formale Aufbau - perspektivischer und zeitlicher Wechsel der Erzählenden - sowie der Wechsel in der Sprache – gehobene bzw. Jugendsprache - haben mir gefallen.

    Ein Buch für jemanden mit Interesse an Familienromanen mit geschichtlichem Hintergrund.

  16. Cover des Buches Im Herzen des Sturms (ISBN: 9783442383153)
    Beatriz Williams

    Im Herzen des Sturms

     (61)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Ich muss gestehen, dass ich gar nicht so hohe Erwartungen an dieses Buch hatte, aber die wurden bei weitem übertroffen! Sie Autorin nimmt uns mit ins Neuengland der 30iger Jahre. Lilly lernt 1931 ihre große Liebe, Nick Greenwald kennen, die beiden beschließen zu heiraten. Doch alles kommt anders als geplant, im zweiten Erzählstrang finden wir uns sieben Jahre später wieder, und der charismatische Nick ist mit Lillys Freundin Budgie verheiratet. Was für familiäre Verwicklungen und Intrigen dahinter stecken, und wie es zu der Ehe kam, erschließt sich dem Leser nach und nach, und die beiden Handlungsebenen werden auf spannende Art und Weise zusammen geführt. 

    Anfangs dachte ich, es würde sich um eine oberflächliche typisch kitschige amerikanische Liebesgeschichte handeln, dich ich wurde im Laufe des Romans eines Besseren belehrt! Das hier ist ganz großes Kino, eigentlich guter Stoff für eine Verfilmung, wie ich finde! Der Schreibstil von Beatriz Williams hat mir ausgesprochen gut gefallen, die Personen bis in den kleinsten Nebendarsteller hervorragend beschrieben, so dass man sich als Leser alles bildlich vorstellen kann. Das war mein erstes Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht das letzte! Absolute Leseempfehlung und mindestens fünf Sterne!

  17. Cover des Buches Wie ein Leuchten in tiefer Nacht (ISBN: 9783499275494)
    Jojo Moyes

    Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

     (204)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Vorweg: Ich finde das Cover mal wieder super schön und mit Luise Helm wurde eine geeignete Sprecherin ausgewählt. Ich habe ihr gerne zugehört, als sie mir die Geschichte vorgelesen hat.

     

    Wir befinden uns in diesem Roman im Kentucky der späten 1930er Jahre. Die junge Britin Alice hat den Amerikaner Bennett Van Cleves geheiratet und emigriert nach der Hochzeit nun in die USA. Sie ist ein Freigeist und muss schon ziemlich früh feststellen, dass sie mit ihrer Art bei den anderen Menschen aneckt, sehr zum Leidwesen ihres Schwiegervaters.

    Als die neugegründete Satteltaschenbibliothek nach Verstärkung sucht, meldet sie sich freiwillig, um ihrem tristen und eintönigem Leben als Haus- und Ehefrau zu entfliehen. Mit ihr arbeiten noch drei  bzw. vier andere Frauen: Margery, Beth, Izzy und Sophia.

    Für mich sind sie alle vier beeindruckende Frauen, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und auch, jede auf ihre Art, sehr stark sind. Sie waren mir alle sehr sympathisch und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, weil mich die Ungerechtigkeiten, die vor allem Margery und Alice angetan wurden, sehr wütend gemacht haben und ich oft einfach nur mit dem Kopf geschüttelt habe, weil ich diese krasse Unterdrückung bzw. die Begründung dieser aus heutiger Sicht einfach nur lächerlich und definitiv nicht rechtmäßig waren.

    Die kleine Liebesgeschichte am Rande hat mir gefallen, allerdings hatte ich einen anderen Love-Interest erwartet und hätte diesen wahrscheinlich auch besser gefunden.

     

    Alles in allem ein gelungener Roman, mit ein paar Längen, die jedoch nicht weiter stören. Eine Empfehlung an alle Leser:innen, die nach starken Protagonistinnen suchen.

     

  18. Cover des Buches Zeit der Gespenster (ISBN: 9783492271905)
    Jodi Picoult

    Zeit der Gespenster

     (245)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    „Zeit der Gespenster“ ist ein Buch, dass ich damals kurz nach Erscheinungstermin gekauft hatte, einmal gelesen habe und danach nie wieder. Die Gründe dafür werde ich gleich näher erläutern. Jedenfalls muss ich hin und wieder Platz im Bücherregal schaffen und wollte dem Roman im Zuge dessen nochmal eine Chance geben. Und eigentlich bringt „Zeit der Gespenster“ vieles mit was ich mag: Schönes Cover, interessanter Titel und Geister! Ja, ich liebe Geistergeschichten, aber um eine konventionelle Geistesgeschichte handelt es sich hier nicht.
    Eine der vielen Protagonisten in diesem Roman ist Ross. Dieser hat bei einem tragischen Unfall seine Verlobte verloren und ist fortan von einer unbändigen Todessehnsucht getrieben. Allerdings stirbt es sich für Ross nicht so leicht und so sucht er mittels Parapsychologie den Kontakt zur verstorbenen Geliebten und findet dabei einen ganz speziellen Geist, der ihn in seinen Bann zieht.
    Gleich am Anfang fiel mir wieder ein, was mich an dem Buch genervt hat. Zahlreiche Perspektivwechsel und und eine unzureichende Einführung der Charaktere. Da blättert man schon ein paar mal vor und zurück, um sich ins Gedächtnis zur rufen, wer zum Geier jetzt nochmal Eli, Spencer oder Az war. Natürlich gibt sich das nach einer Weile, aber es erschwert einen den Einstieg in den Roman erheblich. Zum besseren Verständnis zähle ich vorkommenden Personen hier mal auf: Da wäre Ross (Der Suizidgefährdete), Shelby (Ross‘ gestresste, alleinerziehende Schwester), Ethan (Shelby‘s lichtallergischer Sohn), Az (über hundertjähriger Abenaki), Lia (Ross‘ mysteriöse Bekanntschaft), Spencer (uralter Greis und Besitzer des Pike Grundstücks), Eli (städtischer Polizist), Rod (Leiter des Bauprojekts), Meredith (Genforscherin), Lucy (Merediths‘s übersinnlich begabte Tochter) und Ruby (Großmutter von Meredith). Und ja, jeder von denen erzählt aus seiner eigenen Perspektive, auch wenn ein paar von ihnen nur selten auftauchen.
    Die Geistererscheinungen und paranormalen Aktivitäten wiederum, fand ich schön ausgefallen. Alles andere als gruselig, aber von einer geradezu romantischen Melancholie und Stille. Während andere Romane mit ähnlicher Thematik Parapsychologie noch glaubhaft einbauen, gibt sich dieser hier recht wenig Mühe damit, sodass es fast schon an Fantasy grenzt. Schlimm fand ich das aber gar nicht, denn dieser Teil der Geschichte gefiel mir noch am meisten. Neben diesen Handlungsbogen, geht es nämlich noch um Indianer und Eugenik. Zwar fügen sich diese Handlungsstränge alle geschickt zusammen und sind an sich auch interessant, doch auf mich wirkte die Geschichte deswegen und der zahlreichen Erzählperspektiven heillos überladen. Man merkt, dass sich die Autorin bei der Recherche viel Mühe gegeben hat, aber mir war es einfach zu viel und gerade den Schluss hätte man gerne noch kürzen können. Sowieso wirkt das Ende zu perfekt und überzeichnet.
    Dennoch möchte ich dem Roman knappe 4 Sterne geben. Er weiß zu fesseln, bleibt spannend und nicht immer kommt direkt hinter das Geheimnis. Das ist ein Pluspunkt, weil ich mittlerweile schon recht früh den Braten rieche und so viele Romane für mich an Spannung verlieren.
    Obwohl ich mir sicher war, den Roman nach nochmaligen lesen für ein paar Euros zu verkaufen, habe ich mich entschlossen ihn zu behalten. Am Ende gefiel mir trotz der genannten Schwächen die Atmosphäre des Romans so gut, dass ich ihn in meiner Geistergeschichten-Sammlung nicht missen möchte.

  19. Cover des Buches Jugend (ISBN: 9783351038694)
    Tove Ditlevsen

    Jugend

     (38)
    Aktuelle Rezension von: YukBook

    Mit dem Schulabschluss und der Konfirmation endete der erste Teil der Kopenhagen-Trilogie. In „Jugend“ beginnt für die Erzählerin der Ernst des Lebens: Ihre Eltern schicken sie trotz ihrer Begabung in die Arbeitswelt statt aufs Gymnasium. 

    Sie tingelt von einem Job zum nächsten, mal als Haushaltshilfe, mal als Bürogehilfin bei einem Lithografen, wo sie sich zu Tode langweilt und fühlt sich wie ein herrenloser Hund. Durchhalten lautet die Devise, bis sie 18 ist und endlich ausziehen kann. Die Beschreibung ihres Arbeitsalltags, ihrer Kollegen und Vermieterin zeugen wieder von großer Beobachtungsgabe. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist die Begegnung mit dem Verleger Viggo Fr. Møller, der nicht nur ihre Leidenschaft für Bücher teilt, sondern auch ihr Vorhaben, ihre Gedichte zu veröffentlichen, tatkräftig unterstützt. 

    Trotz ihres besonderen Talents ist Tove keinesfalls abgehoben - sie trägt gern schöne Kleider, Make-up und vergnügt sich jeden Abend mit ihrer Freundin in Tanzbars. Ihr Lebenshunger ist auf jeder Seite zu spüren. Sie ist fest entschlossen, Schriftstellerin zu werden, doch genauso stark sehnt sie sich danach, zu heiraten und ein Kind zu bekommen wie ein gewöhnliches junges Mädchen. Als Leser wünscht man sich inständig, dass ihr Traum in Erfüllung geht, was wir hoffentlich in Teil 3 erfahren werden.

  20. Cover des Buches Ostende (ISBN: 9783462046007)
    Volker Weidermann

    Ostende

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Weidermann gelingt es, die kurzlebige Stimmung der Exilliteraten Joseph Roth, Stefan Zweig, Irmgard Keun und der anderen, die aus Nazideutschland geflohen, aber eigentlich noch nicht im dauerhaften Exil nagekommen sind. Dieser Sommer 1936 im belgischen ostende ist gleichzeitig so sehr in der Zeit verfangen, wie er aus ihr herausfällt. Mit Leichtigkeit lesen wir die Seiten, schauen wir den Menschen in die Herzen und Köpfe, obschon die gewaltigen Veränderungen des Krieges schon dräuen. Weidermanns größte Leistung für mich: dass ich auf einmal etwas von Irmgard Keun lesen möchte, die mir auch Schultagen so sehr verhasst war.

  21. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Mikki44

    Eine gewitzte Satire über die Moskauer Gesellschaft nach der Revolution. Bulgakow hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der einen permanent zum lächeln bringt. Ich bin unheimlich schwer in das Lesevergnügen reingekommen, was nach den Meinungen einiger Rezensent*innen wohl an der Übersetzung durch Nitzberg liegen soll.

  22. Cover des Buches Die Galerie am Potsdamer Platz (ISBN: 9783959674096)
    Alexandra Cedrino

    Die Galerie am Potsdamer Platz

     (95)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist total ansprechend, die verschiedenen Blautöne passen sehr gut zusammen und auch die Frau auf dem Cover passt in die 30er Jahre und damit auch perfekt zum Inhalt des Buches. 

    Die Kunststudentin Alice Waldmann kommt von Wien nach Berlin, eigentlich um in Erfahrung zu bringen, warum ihre Mutter von ihrer Familie verstoßen wurde, sie kennt ihre Berliner Verwandtschaft gar nicht, auch ihre Großmutter Helena zeigt sich ihr gegenüber nicht hilfreich, nur ihre Tante Rosa und deren Mann Johann sind freundlich und nehmen Alice bei sich auf. Bald entwickelt Alice einen Faible für Fotografie und die Idee, die ehemalige Galerie in Familienhand wiederzueröffnen findet bei Ihrem Onkel Johann schnell Unterstützung. Doch schon in dieser Zeit geht nichts ohne den Einfluss der Nationalsozialisten, dieser wird in Gestalt des Erik Wolffert dargestellt, der Alice auch schnell schöne Augen macht, aber sie findet den deutsch-irischen Assistenten ihres Onkels John Stevens spannender als Erik Wolfferts... 

    Die Galerie am Potsdamer Platz ist Band 1 der Die Galeristinnen-Trilogie und ist zeitgleich auch das Debüt von Alexandra Cedrino. 

    Alice und auch alle andere Protagonisten in dem Buch bleiben eher fad, die Autorin schafft es leider nicht, ihnen wirklich Leben einzuhauchen, auch wirkt die Handlung nicht so ganz passend für die Zeit und den historischen Hintergrund. 

    Alexandra Cedrino hat einen etwas unsteten Schreibstil, manchmal schafft sie es, den Leser komplett mitzureisen, aber dann kann sie auch mit einigen sprachlichen ungeschickten Formulierungen den Leser wirklich zurückzuwerfen. Auch werden die Beschreibung im Buch sehr in die Länge gezogen, da wäre eine kleine Raffung durch das Lektorat gut gewesen. 

    Thematisch wagt sie sich an die Kunstszene der 1930er Jahre in Berlin an, in der die Nationalsozialisten auch immer mehr an Einfluss gewinnen, was auch im Buch eingebaut ist, man merkt, dass die Autorin von der Szene damals sehr viel Ahnung hat, das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre Charakter wirklich farblos sind und die Handlung nicht wirklich für den Leser greifbar wird. Sehr schade, weil die Leidenschaft, mit der sie die Kunstszene schildert, hätte sicher auch den Charakteren und der Handlung gut getan. 


    Fazit: 

    Die Idee des Buches, das Coverdesign und auch der Plot ist wirklich gut, aber leider wurde viel Potenzial verschenkt, weil die Zeit 1930 - 1933, in der das Buch spielt, ist so viel in Deutschland passiert, was aber im Buch nicht wirklich den Niederschlag findest und das hätte man wirklich einbinden können. Natürlich wird die Kunstszene der damaligen Zeit gut eingefangen, aber die Begeisterung über die Kunstszene der Zeit findet sich weder in den Charakteren noch in der Handlung wider.

     Stattdessen findet man den Konflikt, den man vom Klappentext her vermuten könnte, nicht wirklich im Buch vor, es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen sondern es ist eher wie eine Nacherzählung oder ein Monolog, den man liest, aber keine wirklich packende Geschichte mit historischen Hintergrund. 

  23. Cover des Buches In der Nacht (ISBN: 9783257243154)
    Dennis Lehane

    In der Nacht

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Mag sein, dass der Bandenkrieg in den USA während der Prohibition so und so ähnlich abgelaufen ist. Man wandelt über Leichen in diesem Roman und keiner dieser Toten kommt auf auch nur halbwegs harmlose Art und Weise zu Tode. Sicher, es handelt sich nicht um einen Liebesroman, das verrät der Klappentext- und doch, mich hat die Brutalität der Handlung nicht fasziniert, sondern manchmal abgestoßen. Ich finde Gewalt nicht spannend, sondern nur verstörend und war deshalb sicher nicht die ideale Leserin. Dennoch sei die Frage erlaubt: ist das nötig? Geht’s nicht auch eine Nummer kleiner? Auch wenn der Autor flüssig schreibt, wir zwei werden keine Freunde. Das war mein erstes und letztes Mal.
  24. Cover des Buches Die Akte Vaterland (ISBN: 9783462046465)
    Volker Kutscher

    Die Akte Vaterland

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der vierte Band um Kutschers Ermittler Gereon Rath. Er spielt im Sommer 1932 in Berlin und Ostpreußen. Sieht man von Prolog und Epilog ab, beschränkt sich die Handlung auf einen Zeitraum von einem Monat. Erstmals ermittelt Gereon Rath in diesem Band außerhalb Berlins, nämlich in Ostpreußen in und um Treuburg bzw. Marggrabowa, dem heutigen Olecko in Masuren.

    Wie immer versteht es Kutscher ausgezeichnet fiktive Ereignisse in echte historische Ereignisse einzubetten. Da wirkt nichts bemüht oder gekünstelt, das fügt sich harmonisch zusammen. Die damalige Zeit wird in den Geschichten sehr lebendig vor den Augen des Lesers. Besonders toll finde ich auch die Webseite https://www.nianli.de/ mit historischen Karten und Schauplätzen der Krimireihe, wo man auch Infos über die entsprechenden Gebäude und nicht selten eine Verlinkung zur Wikipedia findet. Ich weiß nicht, ob das die private Seite eines großen Fans ist oder etwas Offizielles, aber es lohnt sich, die Ereignisse dort mit zu verfolgen. Allerdings besteht Spoilergefahr, wenn man noch nicht weit im Buch ist.

    Die Handlung an sich fand ich in diesem Band weniger komplex, als in den vorangegangenen Bänden, was aber der Spannung keinen Abbruch tut, zumal der Autor auch falsche Fährten legt. Schön finde ich auch, dass es sich um eine echte Reihe handelt, also nicht um eine reine Serie. Die Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander entwickeln sich stetig weiter und immer mal wieder  wird auch Bezug auf vergangene Bände genommen. Es ist zwar grundsätzlich möglich, die Bände unabhängig voneinander zu lesen, aber man beraubt sich selbst eines Teils des Lesevergnügens sofern man so verfährt.

    In manchen Momenten erinnert mich das Duo Rath/Marlow an Ian Rankins Rebus/Cafferty. Jedenfalls ist sind beide Verbrecher so gezeichnet, dass der Leser immer mal wieder auch Sympathie für sie empfinden kann.

    Die Romane der Reihe haben bisher eine gleichbleibende Qualität, was auch nicht jeder Autor schafft. Den Showdown am Ende finde ich übertrieben und unwahrscheinlich, aber dieses Manko haben viele Krimis. Dennoch reicht es deshalb nicht für fünf Sterne. 

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