Bücher mit dem Tag "4. fall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "4. fall" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Der böse Ort (ISBN: 9783423215077)
    Ben Aaronovitch

    Der böse Ort

     (417)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich das Hörbuch zu „Der böse Ort“ im Dezember 2020 gehört habe und ich leider keine Notizen dazu gemacht habe, beziehungsweise kann, ich meine Aufschriebe dazu, nicht finde. Deswegen wird diese Rezension sehr kurz ausfallen und die Detailgetreuigkeit hält sich dementsprechend in Grenzen. An was ich mich noch erinnern kann ich durchwachsen, die Sache mit dem großen magischen Turm fand ich etwas komisch und konnte ihr teilweise nicht richtig folgen. Das weiß ich noch sehr genau, an was ich mich auch noch erinnere, ist, dass die Sache mit dem anderen Magier in diesem Band mehr an Fahrt aufnimmt und dass ich diesen Teil der Geschichte wahnsinnig spannend und auch gruselig fand. Die Charaktere müssten ja mittlerweile bekannt sein und gefallen mir auch noch in diesem Band. Was mich dann aber vollkommen vom Hocker gehauen hat, war das Ende. Als ich fertig war, brauchte ich erst mal etwas Zeit, um die Geschehnisse zu verarbeiten. Auf der einen Seite war ich geschockt von den Entwicklungen, auf der anderen Seite habe ich das Potenzial hinter der Entwicklung gesehen und was nun auf Peter noch alles zu kommen würde. Das Ganze bekommt die Geschichte eine neue Wendung und eine neue Richtung, eine neue Perspektive. Man beginnt automatisch alles zu hinterfragen. Dank dem grandiosen Ende, bekommt der böse Ort von mir 4 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Schatten (ISBN: 9783805250634)
    Ursula Poznanski

    Schatten

     (232)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Auch der letzte Band der Reihe ist wieder super spannend! Den Täter hätte ich niemals verdächtigt. Die Kommunikation des Täters fand ich auch super spannend. Das Ende war mit dann ein bisschen zu abrupt, aber alles in allem ein gutes Buch!

  3. Cover des Buches Verwesung (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung

     (1.835)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser vierte Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es geht diesmal um einen verurteilten Mädchenmörder und die Suche nach den Leichen einiger Mädchen, die der Täter im Dartmoor vergraben haben soll. 

    Ein sehr spannendes und interessantes Setting. Ich weiß nicht warum, aber ich mag irgendwie Geschichten, die im Moor spielen. Das hat grundsätzlich schon mal etwas Schauriges an sich. 

    Mittlerweile - es ist ja Band 4 der Reihe - weiß man als Leser, dass der Autor zum Ende hin eine Überraschung parat hat und nichts so ist, wie es scheint. 

    Ich fand den Weg dahin aber dennoch spannend und habe das Buch sehr gerne gelesen.

  4. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.789)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein Dorf, das schreckliche Geheimnisse hat und ein Unschuldiger, der im Gefängnis saß.
    Eine fesselnder Krimi, der viele Wendungen mit sich bringt.

  5. Cover des Buches Zorn - Wie sie töten (ISBN: 9783596198610)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Wie sie töten

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Mein erstes Buch von Stephan Ludwig bzw. über Zorn und Schröder und ich muss sagen, ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Es braucht meines Erachtens ein wenig, um sich an den Schreibstil zu gewöhnen, der sehr humorvoll und zu Beginn weniger spannungsgeladen ist. Auch weiß man bis gut zur Mitte des Buches nicht, wo die Reise hingeht, da zunächst sehr viel Raum dem Privatleben der beiden Ermittler gewidmet wird. Zudem lernt man sehr früh bereits einen der Täter kennen..... 

    Die wechselnden Erzählsträngen zwischen den einzelnen Akteuren haben mir dahingegen sehr gut gefallen! 

    Die Story an sich hat es in sich, und mich hat das Ende sehr überrascht, wer letztendlich als HauptInitiator hinter den Taten steckt, sowie auch das Motiv des Täters. Vor allem das letzte Drittel des Buches ist sehr actionreich und intensiv, da sich Ermittler und Familie dieser durchweg in großer Gefahr befinden und man erfahren möchte, ob alle gerettet werden können.….

    Grundsätzlich kann ich dieses Buch allen empfehlen, die Spaß daran haben, viel über das Privatleben und den Alltag der Protagonisten zu erfahren, sowie Freude an vielen witzigen Dialogen und einer fulminanten Auflösung haben! 

  6. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (313)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Zum ersten Mal merkt man das kindliche Alter von Flavia - bei der Frage, ob es den Weihnachtsmann denn gibt, trotz rational versuchter Angehensweise.

    Die Hintergrundgeschichte der Familie wird hier auch etwas näher beleuchtet, obwohl vieles weiterhin im Dunkeln bleibt. 

    Ungeachtet dessen hat dieser Fall in mir das Gefühl ausgelöst, dass vielleicht ein Kapitel ausgelassen wurde. Hinweise wurden nicht aufgeklärt, Mord & Motiv waren schwach und die Auflösung innerhalb von gefühlten 2 Sätzen innerhalb einer Situation, die sich mir nicht erschlossen hat. Warum war Flavias Leben plötzlich in Gefahr? Wegen der Kratzspuren? So what? 

    Die letzten Bücher waren genial, das nächste hab ich bereits gekauft, die Serie bekommt somit noch eine Chance von mir.

    Aja, perfekt lektoriert. Merci dafür!

  7. Cover des Buches Das Mädchen, das verstummte (ISBN: 9783499266621)
    Michael Hjorth

    Das Mädchen, das verstummte

     (231)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Vier Tote, davon zwei Kinder, faustgroße Einschusslöcher – so beginnen skandinavische Krimis, nicht alle, aber viele.
     Die fünfte Person, die 10jährige Nicole, die im Haus die Tat mitbekommen hat und wahrscheinlich den Täter gesehen hat, ist verschwunden.

    „Dass sie nichts gesehen hatte, musste nicht bedeuten, dass sie IHN nicht gesehen hatte,“ denkt der Mörder.

    Amüsant, aber mit der Häufung enervierend, die kleinen Animositäten zwischen den Mitgliedern der Reichsmordkommission, deren persönlichen Befindlichkeiten und einem paranoiden Sadisten mit Freude am Töten. Es sind auch bei der Polizei nicht alle normal.

    Da ist er wieder, der Konflikt zwischen Vanja und ihrer Mutter und ihrem Ziehvater Valdemar und die selbstzerstörerische Fixierung von Valdemar auf Vanja; man hat ihr den leiblichen Vater verschwiegen. Auch Sebastian hat einen starken Fokus auf Vanja. 

    Verstehe die Aufregung der Kollegen von Sebastian nicht über die Vielzahl seiner sexuellen Kontakte mit Frauen. Schließlich waren sie alle volljährig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und jeder Geschlechtsverkehr ging im Rahmen des Einwilligungsgesetzes zur Zustimmung beim Sex vor sich: „…bei dem beide Partner ausdrücklich und klar erkennbar dem Geschlechtsverkehr zustimmen müssen …“, zumindest ist uns nichts Gegenteiliges bekannt.

    Mit Billy haben die Autoren einen ganz besonders unsympathischen Charakter geschaffen. Er hat nicht nur eine sadistische Freude am Töten, gleich ob es Katzen oder Menschen sind, spioniert den eigenen Kollegen nach; dieser Psychopath bringt es nicht fertig, sich von My zu trennen, dafür steht er auf seine Kollegin Jennifer mehr als auf seine Braut.

    Etwas viel sentimentales Rumgesülze von Sebastian mit seiner Ersatzfamilie, irgendwie müssen die fast 600 Seiten zusammenkommen.

    Ja, ja eine Krimihandlung gibt es auch noch mit Einblick in die schwedische Politik: Was macht ein Bergbauunternehmen, wenn es eine Mine ausbeuten will, dafür fünf Grundstücke braucht und nur vier Eigentümer verkaufen? Nicht dass sie jetzt glauben das Unternehmen schickt einen Killer los, nein wir sind in Schweden. Es wartet, den „Geld korrumpiert.“ Warum der Titel „Das Mädchen, das verstummte“? Weil das Mädchen nicht spricht, sondern nur zeichnet und dafür braucht man den Psychologen Sebastian.

    Ich habe alle 6 Bände der Sebastian Bergman-Reihe gelesen, zwar nicht der Reihe nach und war am Anfang begeistert, doch dieser Band hat mich genervt.

  8. Cover des Buches Das Hexenmädchen (ISBN: 9783442484287)
    Max Bentow

    Das Hexenmädchen

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Ich liebe es einfach an Max bentow, dass man wirklich bis zum Ende nicht drauf kommt wer es war. Er legt immer falsche Fährten wo man denkt ja jetzt weiss ich wers ist und dann ist derjenige doch wieder unschuldig.diesen teil fand ich sehr stark 

  9. Cover des Buches Schattenblume (ISBN: 9783734101687)
    Karin Slaughter

    Schattenblume

     (949)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Einerseits ist die dramatische Geiselnahme, der Angriff auf die Polizeistation, die Jeffrey leitet und bei der er schwer verletzt wird, die fesselnde Rahmenhandlung, andererseits liegt die Ursache dafür in der Vergangenheit Jeffreys. Die Aufrollung eines sog. Cold Case ist die zweite spannende Handlung, wobei man vieles über Jeffreys Jugend, seine Freunde und sein Leben damals erfährt, auch über die erste Zeit ihrer Liebe, der Liebe zwischen Sara und Jeffrey. Das hat seinen besonderen Reiz, eine besondere Spannung.

  10. Cover des Buches Mordsand (ISBN: 9783785727270)
    Romy Fölck

    Mordsand

     (101)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Auf einer Elbinsel wird ein Skelett gefunden, offensichtlich handelt es sich um Mord – wer war der Mann, warum und von wem wurde er getötet?

    Bereits der 4. Fall von Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen, und auch hier gibt es wieder recht viele persönliche Szenen, ich finde das gut, so kann man die beiden und ihr Umfeld immer besser kennenlernen. Bjarne muss sich z. B. Sorgen um seine Tochter machen, während sich auf dem Hof von Fridas Eltern einiges tut. Und auch Frida bekommt schließlich einen ganzen Berg von Sorgen aufgeladen. Mal sehen, wie sich das im nächsten Band weiterentwickelt. Auch über die Elbmarsch erfährt man einiges.

    Als Leser kann man wieder gut miträtseln, wobei Rückblenden in eine ungute Vergangenheit das ihre dazu beitragen. Von wem ist hier die Rede, hat das etwas mit dem Skelett zu tun, begleitet man hier Opfer, Täter, oder jemand ganz anderen? Am Ende löst es sich nachvollziehbar auf, auch wenn der Weg dahin mich manchmal ein bisschen zum Kopfschütteln bringt - oder auch ein bisschen mehr, wenn ich an die Szene im denkmalgeschützten Leuchtturm denke, die für jemanden nicht gut ausgeht – wie dumm, bitte, kann man sein?. Und auch dieses wieder einmal eher aufgesetzte „Ingefahrkommen“ eines wichtigen Charakters hat mich etwas genervt. Unterm Strich hat mich der Roman aber im wesentlichen abholen können.

    Dass hier DDR-Übel benannt wird, finde ich gut, auch wenn man ähnliches in anderem Zusammenhang schon oft gelesen hat, mir persönlich war nicht klar, dass manchen Kindern und Jugendlichen in der DDR so etwas angetan wurde.

    Band 4 der Reihe bringt ein paar persönliche Entwicklungen der Charaktere mit, sowie einen Fall, der nicht uninteressant ist, manches wirkt allerdings ein bisschen zu aufgesetzt. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig). Wer die Vorgängerbände mochte, kann hier wieder zugreifen.

  11. Cover des Buches Wenn der Postmann nicht mal klingelt (ISBN: 9783770015146)
    Lotte Minck

    Wenn der Postmann nicht mal klingelt

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Lorettas bisherige Abenteuer haben ihre Freundin Isolde zu einem Krimi-Drehbuch inspiriert. Die Hauptrolle soll an Theaterdiva Emily Eichberger gehen und Loretta soll sie coachen! Eigentlich schon aufregend genug, aber es wäre ja nicht Lorettas Leben, wenn nicht bald auch eine Leiche auftauchen würde und als dann auch noch Drohanrufe bei Emily dazukommen und Pakete mit seltsamem Inhalt auftauchen, ist Lorettas Spürnase mal wieder gefragt. 


    Ich habe ewig keinen Fall von Loretta Luchs gelesen. Irgendwie habe ich die Reihe nach den ersten drei Bänden aus den Augen verloren und schon fast vergessen, aber nach einem Tipp hab ich mich mal wieder auf die Suche begeben und mir den vierten Band der Reihe zu Gemüte geführt.

    Loretta und ihre Freunde vereinen ganz ganz viele Ruhrgebietsklischees und schaffen es dennoch authentisch und eben nicht zu übertrieben zu wirken. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, die Truppe mal wieder zu begleiten.
    Dabei fand ich den Fall jetzt nicht einmal sonderlich spektakulär, sondern leider sogar ziemlich vorhersehbar. Dazu kamen mir nicht nur einige Kleinigkeiten der Geschichte etwas konstruiert und übereilt vor, sondern auch die Auflösung empfand ich so. Sie kam für mich ziemlich plötzlich, ich hatte irgendwie noch ein oder zwei Kapitel erwartet, in denen Loretta die Puzzleteile zusammensetzt und obwohl mir längst klar war, wer am Ende verhaftet werden wird, war ich dann von der Art der Auflösung trotzdem enttäuscht.
    Dank der gleichzeitig lebensnahen und doch skurrilen Charaktere hab ich mich aber trotz allem gut unterhalten gefühlt und bin auch sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es mit Loretta und Emilys Bruder weitergehen wird.

    Fazit: Die schon längst liebgewonnenen Charaktere mildern hier die Schwächen des Falles für mich gut ab. Denn was den Fall angeht, ist es sicherlich nicht der stärkste Band der Reihe und zum Glück war es nur mein Wiedereinstieg in die Reihe und nicht mein allererster Band, sonst würde ich der Reihe wohl keine Chance mehr geben. So allerdings habe ich mir auch den nächsten Teil schon mal gesichert und hoffe so, dass ich Loretta und ihre Freunde jetzt nicht noch einmal für so lange Zeit aus den Augen verlieren werde. 2,5 Sterne, die ich wirklich nur aufgrund der treffenden Ruhrgebietscharaktere aufrunden werde.

  12. Cover des Buches Ostfriesensünde (ISBN: 9783596513031)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensünde

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Zum vierten Mal ermittelt Ann-Kathrin Klaasen in diesem Buch.

    Irgend jemand scheint junge Frauen einzumauern um sie jämmerlich hinter einer Wand sterben zu lassen. Warum? Wer ist der ‚Maurer‘? Was will er bezwecken? Die extra eingerichtete SOKO will unbedingt die mittlerweile nicht mehr unbekannte Ann-Kathrin Klaasen für sich gewinnen.
     Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise zum Tod von Ann-Kathrins Vater plötzlich, und die Kommissarin kann gar nicht anders als diesen Hinweisen zu folgen… auch wenn sie immer weniger mag was sie da herausfinden soll. Wird sie endlich die Mörder ihres Vaters ihrer gerechten Strafe zuführen können?


    Klaus-Peter Wolf wartet mal wieder mit einem eigentlich sehr schönen Krimi in Ostfriesland auf. Die Sprache ist typisch für ihn, relativ einfach gehalten, aber nie völlig unpassend oder zu einfach.


    Sehr schön ist auch dieses Mal wieder der Blick in den Kopf des Täters – oder in diesem Fall sogar in die Köpfe der Täter. Immer eine schöne Abwechslung mal zu sehen, was so passiert während die Polizei noch im dunklen tappt.


    Leider habe ich dieses Mal aber wesentlich mehr zu meckern als sonst, denn dieses Mal werden hier irgendwie glatt zwei Fälle in einem abgehandelt – und leider fühlt es sich teilweise nicht nach viel mehr als schnellem abhandeln an. Mal wieder drängt sich Ann-Kathrin mit ihrem privaten Kreuzzug stark ins Rampenlicht, handelt unüberlegt und sicher nicht korrekt. Dabei verdrängt sie den eigentlich sehr interessanten Fall des ‚Maurers‘ irgendwie sehr. Die extra gebildete SOKO bringt eigentlich neue Charaktere in die alt bekannten Teams ein, die sicher für viel Abwechselung hätten sorgen können – wenn man ihnen denn die Chance dazu gegeben hätte! So ist es leider irgendwie mal wieder viel das gleiche und mal wieder geht es irgendwie vor allem um Ann-Kathrins Vater. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug gehört.


    Beide Handlungsstränge hätten ganz sicher nicht wenig Potential, da will ich gar nichts gegen sagen, aber so ist irgendwie bei beiden viel verschenkt worden. Schon vorher war das Drama um den toten Vater und den damaligen Banküberfall immer wieder stark im Fokus der Handlung wo er gar nichts zu suchen hatte, aber dieses Mal wird es wirklich extrem. Ich denke mit langsamerem Aufbau und längerem hinarbeiten hätte das sicher eine Spannende Geschichte werden können – mit einen eigenen Buch, in dem am besten das ganze Team endgültig diesem speziellen Fall nachgeht. In diesem Buch hätte es um den ‚Maurer‘ gehen sollen. So hatte ich das Gefühl das beides zu kurz gekommen ist!


    Die Charaktere scheinen sich nicht zu sehr zu entwickeln. Rupert ist vor allem anstrengend und Ann-Kathrin ist auch nicht so ganz sauber. Man hört irgendwie immer wieder das selbe. Liegt das nur daran, dass ich diese Bücher so schnell nacheinander lese, oder ist das tatsächlich ein grundsätzliches Problem? Ganz sicher bin ich mir nicht. Ich verstehe auch, dass dies Bücher für Leute verständlich sein sollen, die die anderen Teile der Reihe nicht kennen, daher habe ich nicht einmal etwas dagegen Hintergründe und Erklärungen zu Charakteren immer mal wieder zu lese, das ist völlig in Ordnung, aber es sollte halt auch immer mal was neues dabei rüber kommen.


    Es ist auf jeden Fall mehr ein Krimi für zwischendurch, nichts mit richtig viel Tiefgang, aber das ist ja auch nicht unüblich für diese Bücher und auch nicht schlecht.


    Trotzdem mag ich das nordener Urlaubsgefühl das hier aufkommt, und beide Handlungen bieten eigentlich viele Möglichkeiten. Es wird zum Ende auf jeden Fall in beiden Fällen spannend, es ist auch nicht schlecht geschrieben. Leider wird hier einiges Potential verschenkt, hier und da hätte es mehr Tiefgang geben können.
     Ich habe aber die Hoffnung, dass es dafür jetzt in Zukunft besser werden könnte. Vielleicht ein bisschen weniger Ann-Kathrin privat in Alleingängen und mehr Fokus auf Ermittlungsarbeiten. Mal sehen!


    Dieses Mal nur 3/5 Sternen von mir. Leider halt dieses Mal nicht so recht überzeugend, nicht ganz das Niveau welches ich erwartet hatte.

  13. Cover des Buches Null-Null-Siebzig, Truthahn, Mord und Christmas Pudding (ISBN: 9783423216074)
    Marlies Ferber

    Null-Null-Siebzig, Truthahn, Mord und Christmas Pudding

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Irgendwie wollte ich erst nicht recht an Marlies Ferbers Krimi. Mag sein, dass ich die gute Geschichte von Agent 0070 und dem Mord in Hangzhou nicht verwässern wollte. Oder mir war im September noch nicht nach Weihnachtskrimis. Wobei mich Themen mit Essen immer wieder magisch anziehen. Was auch immer – Ostern erschien mir nun genau die richtige Zeit.

    Also habe ich mich nun an einen weiteren Krimi mit Agent 0070 und seiner Sheila gewagt und diesmal lernte ich die beiden noch etwas besser kennen. Der Leser erfährt, dass Sheila eine Frau ist, die gerne andere versorgt und sehr vertrauensselig ist. Das merkt man daran, dass sie sogar einen lang verschollenen Schulfreund aufnimmt, welcher im Verdacht steht seine Frau ermordet zu haben.

    Man merkt auch, welche Oma Qualitäten Sheila hat, die ich im dritten Band der Reihe den ich gelesen habe noch nicht erkennen konnte, aber diesmal in bestimmten Situationen immer mehr zu Tage kommen. 

    Dem entgegen steht der etwas eigenbrötlerische James, der durch seine Tätigkeit als Geheimagent keine oder nur wenige soziale Kontakte geknüpft hat. Er  wirkt manchmal etwas hölzern, wird aber von Sheila immer wieder mitgerissen. Wie zum Beispiel dieses Theaterstück, wo sie ihn mehr oder weniger zwingt dabei mitzumachen. 

    Alles in allem kommt das Paar immer wieder in skurrile Situationen und man merkt, wie wenig Rentner in unserer Gesellschaft ernst genommen werden. Es gab einige Situation, wo James eher belächelt und nicht ernst genommen wurde, so zum Beispiel wo er gegenüber der Polizei den Verdacht geäußert hat, dass Rosalind auf dem Friedhof umgebracht wurde.

    Alles in allem ist es ein Krimi, den man gerne auch außerhalb der winterlichen Zeiten lesen kann und es nicht gerade auf Weihnachten zugeht! Es ist ein Krimi, welcher auch in der guten alte Englischen Tradition stehen könnte. Miss Marple lässt grüßen. Er ist wie der Mord in Hangzhou intelligent geschrieben und man kann ihm gut folgen, wobei ich mir gewünscht hätte dass der „Gordische Knoten“ den Frau Ferber geflochten hat noch etwas länger ungelöst geblieben wäre.

    Zum Ende ging es mir, wie so oft, doch zu schnell und ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr erlebt wie James das ganze auflöst - zumal ich den beiden sehr gerne über die Schulter sehe, wie sie so manche Situationen meistern. Und ich kann eines sagen, es gibt so einige Situationen in ihrem Alltag wo man merkt, dass es zu zweit immer etwas besser geht als alleine. 

    Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band, denn ich möchte diese Beiden wirklich noch eine Weile verfolgen und mit ihnen alt werden. Ich denke, Frau Ferber fällt bestimmt noch die ein oder andere Geschichte mit den etwas älteren Herrschaften ein. 

    http://www.literaturlounge.eu 

  14. Cover des Buches Die eisblaue Spur (ISBN: 9783596183432)
    Yrsa Sigurdardottir

    Die eisblaue Spur

     (104)
    Aktuelle Rezension von: querbeetgelesen

    Nachdem ich "Geisterfjord" gelesen habe, war ich von Yrsa Sigurđardóttir begeistert. Leider hat "Die Eisblaue Spur" das nicht nochmal geschafft.

    Die Geschichte spielt in Grönland. Das Land sowie ihre Einwohner sind toll beschrieben und man hat das Gefühl, man würde ebenfalls dort leben. Der Rest des Buches ist leider eher zäh zu lesen. Es wurde häufig versucht, ein Kapitel mit einem Clifhanger zu beenden. Die waren jedoch meist eher langweilig geschrieben und man wusste, wie es an dieser Stelle weitergehen wird. Der Fall wird durch die Polizei gelöst (ich habe mich das ganze Buch über gefragt wozu eine Anwältin die Reise mitmachen muss, das macht in meinen Augen wenig Sinn) und alle Motive werden am Ende offengelegt. 

    Ganz nett für zwischendurch aber definitiv kein Highlight. 

  15. Cover des Buches Nur wer die Hölle kennt (ISBN: 9783492313049)
    Barbara Wendelken

    Nur wer die Hölle kennt

     (44)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der bereits vierte Teil der ostfriesischen Krimireihe von Barbara Wendelken entführte mich mal wieder nach Martinsfehn, wo ich mich schon ganz zu Hause fühle. Auf zwei Zweitebenen litt ich mit Melody, der unglücklichen Frau, der keiner zu glauben scheint. Was genau war damals passiert im Jahr 1997 als der Reiterhof ihrer Mutter in Flammen aufging und drei Menschen in den Tod riss? Und warum scheint sich die Geschichte zu wiederholen just als Melody nach langer Abwesenheit wieder in ihrer Heimatstadt auftaucht?

    Die beiden Ermittler Nola von Heerden und Renke Nordmann haben es nicht leicht. Schnell verstricken sich vermeintliche Täter in Widersprüche und so müssen sie immer kreativer werden, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Bis zum Schluss tappt man als Leser mehr oder weniger im Dunkeln. Natürlich kommt auch das Privatleben der Beiden nicht zu kurz. Ich hatte mich sehr gefreut, dass sich das allmählich etwas harmonischer gestaltete und forstete mich nach Beendigung dieser Lektüre schnell durch das Internet, um zu sehen, wie und wann es weitergeht. Groß war meine Enttäuschung als ich lesen musste, dass dieser Band, der zu allem Unglück auch noch mit einem Cliffhanger endet, der letzte dieser Reihe ist. Der Verlag wollte nicht mehr weitermachen, sehr, sehr schade. Ich vergebe an dieser Stelle vier von fünf möglichen Sternen. 

  16. Cover des Buches Die Akte Vaterland (ISBN: 9783462046465)
    Volker Kutscher

    Die Akte Vaterland

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der vierte Band um Kutschers Ermittler Gereon Rath. Er spielt im Sommer 1932 in Berlin und Ostpreußen. Sieht man von Prolog und Epilog ab, beschränkt sich die Handlung auf einen Zeitraum von einem Monat. Erstmals ermittelt Gereon Rath in diesem Band außerhalb Berlins, nämlich in Ostpreußen in und um Treuburg bzw. Marggrabowa, dem heutigen Olecko in Masuren.

    Wie immer versteht es Kutscher ausgezeichnet fiktive Ereignisse in echte historische Ereignisse einzubetten. Da wirkt nichts bemüht oder gekünstelt, das fügt sich harmonisch zusammen. Die damalige Zeit wird in den Geschichten sehr lebendig vor den Augen des Lesers. Besonders toll finde ich auch die Webseite https://www.nianli.de/ mit historischen Karten und Schauplätzen der Krimireihe, wo man auch Infos über die entsprechenden Gebäude und nicht selten eine Verlinkung zur Wikipedia findet. Ich weiß nicht, ob das die private Seite eines großen Fans ist oder etwas Offizielles, aber es lohnt sich, die Ereignisse dort mit zu verfolgen. Allerdings besteht Spoilergefahr, wenn man noch nicht weit im Buch ist.

    Die Handlung an sich fand ich in diesem Band weniger komplex, als in den vorangegangenen Bänden, was aber der Spannung keinen Abbruch tut, zumal der Autor auch falsche Fährten legt. Schön finde ich auch, dass es sich um eine echte Reihe handelt, also nicht um eine reine Serie. Die Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander entwickeln sich stetig weiter und immer mal wieder  wird auch Bezug auf vergangene Bände genommen. Es ist zwar grundsätzlich möglich, die Bände unabhängig voneinander zu lesen, aber man beraubt sich selbst eines Teils des Lesevergnügens sofern man so verfährt.

    In manchen Momenten erinnert mich das Duo Rath/Marlow an Ian Rankins Rebus/Cafferty. Jedenfalls ist sind beide Verbrecher so gezeichnet, dass der Leser immer mal wieder auch Sympathie für sie empfinden kann.

    Die Romane der Reihe haben bisher eine gleichbleibende Qualität, was auch nicht jeder Autor schafft. Den Showdown am Ende finde ich übertrieben und unwahrscheinlich, aber dieses Manko haben viele Krimis. Dennoch reicht es deshalb nicht für fünf Sterne. 

  17. Cover des Buches Laienspiel (ISBN: 9783492303033)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Laienspiel

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Angenehm und flüssig zu lesen, schöne und durchdachte Story.


    Gestört haben mich einige Andeutungen, die den Handlungsverlauf von vorneherein recht durchschaubar werden ließen. Besonders die deutlichen Hinweise am Schluss haben mir die Zielperson schnell verraten - dramaturgisch leider unklug.

    FAZIT:
    Ein sehr spannender Kriminalroman um eine geniale Hauptfigur - kleine Schwächen (s.o.) verzeiht man da leicht.
    Für alle Kluftingerfans ein Muss!

  18. Cover des Buches Flammen im Sand (ISBN: 9783492258371)
    Gisa Pauly

    Flammen im Sand

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Auch Band 4 konnte mich wieder gut unterhalten. Mama Carlotta mit ihrer unvergleichlichen Art muss man einfach ins Herz schliessen. Freue mich jetzt auf Band 5.

  19. Cover des Buches Die elfte Jungfrau (ISBN: 9783442367801)
    Andrea Schacht

    Die elfte Jungfrau

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Im Köln,Ende des 14. Jahrhunderts kommen mehrere junge Mädchen auf sonderbare Weise zu Tode. Eine geht ins Wasser, eine andere scheint den Selbstmord vorzuziehen und eine weitere fällt rücklings vor einen Ochsenkarren. Sonderbare Zufälle, oder war es doch eher die Tat eines Serienmörders?

    Almut und Ivo haben es nicht leicht. Sie sind wie die Königskinder die einfach nicht zusammen kommen können. Das sie sich mehr bedeuten als Freundschaft ist allen in ihrem Umfeld klar, aber sie wollen es sich selbst nicht eingestehen.Schließlich ist Ivo ein Mann der Kirche und Almut hat das Los der Begine einer weiteren Verheiratung vorgezogen.

    Neben all diesen Seelenqualen führt das Schicksal sie auch in diesem Band durch die Klärung von Mordfällen immerwieder einander zu.

    Etliche Jungfrauen sind rund um den Eigelstein zu Tode gekommen und Almut wird mistrauisch, ob diese Unfälle oder Tode nicht vielleicht doch Morde waren. Als ein ihr bekanntes Mädchen stirbt nimmt sie die Ermittlungen auf.

    Der Leser bekommt immer Einblicke des Todeszeitpunkts der Mädchen, bei dem der männliche Protagonist jedoch nicht näher beschrieben wird. Sein Schema ist jedoch immer das selbe .Er tändelt, liebkost, raubt auf angenehme Art die Jungfräulichkeit und bricht ihnen beim letzten Kuss das Genick.

    Näher in ihren Verdächtigenkreis gelangen drei Männer. Zum einen Alfi, der mit so manchem der Mädels bereits getändelt hat, oder aber Bruder Jabob, der hin und wieder aus der Enge des Ordens flieht und in geckenhaft bunten Gewändern durch die Gegend flaniert und mit jedem Rock flirtet. Oder ist es gar Bertram, der Sohn der Pastetenbäckerin, der an der Fallsucht leidet und den Mädchen vielleicht in einem Anfall das Genick bricht?

    Nach einer Vision von Rigmundis wähnt Almut auch Trine, die taubstumme Helferin bei Meister Krudner, in Gefahr. Gegen Ende des Buches wird es nochmal richtig gefährlich und auch Almut und Ivo geraten in höchste Gefahr.

    Außerdem geht es in dem Buch noch wieder über den Reliquienhandel und das so mancher sich schon seine Gedanken macht, wo die ganzen Knöchelchen der Heiligen wohl herkommen. Auch über die Doppelmoral der Kirchendiener geht es mitunter, wenn Pater Leonhard, der Beichtvater der Beginen wieder hohe Bußen für kleine Sünden auferlegt.

    Ein Buch wieder so ganz nach meinem Geschmack. Ein bisschen Liebesleid und ganz viel spannender Krimi, bei dem man mitraten kann.

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

  20. Cover des Buches Der Mann, der lächelte (ISBN: 9783423212151)
    Henning Mankell

    Der Mann, der lächelte

     (555)
    Aktuelle Rezension von: Bella_507

    Der Schreibstil ist gut, dass bisschen Spannung was fehlt macht er meiner Meinung nach mit einem guten Gesamteindruck wieder weg. Immerhin wird man unterhalten und darum geht es in einem Buch.

  21. Cover des Buches Mord nach Drehbuch (ISBN: 9783746626413)
    Jean G. Goodhind

    Mord nach Drehbuch

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Durch reinen Zufall hab ich neulich dieses Buch auf dem Flohmarkt gekauft, weil mich das pastellfarbene Cover so angezogen hat. 

    Später erfuhr ich, dass dies die vierte Geschichte von Honey Driver ist, das macht aber überhaupt nichts aus. 

    Am ehesten könnte man sie als eine moderne Miss Marple bezeichnen. In jedem Fall wird die eher klassische britische Kriminalgeschichte mir viel Humor und einer ordentlichen Portion Sex bereichert. Ich hab mehrmals über Honeys lustige Gedanken und die skurilen Nebenfiguren lachen müssen. 

    Richtig gute Unterhaltung für Zwischendurch!
  22. Cover des Buches Phantom (ISBN: 9783442461035)
    Patricia Cornwell

    Phantom

     (142)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ich war dadurch, das ich die Reihenfolge der Bände vertauscht hatte, gespoilert worden, aber der Roman hat mir dennoch gut gefallen. Der Spannungsbogen hat mich überrascht und wirklich bis zum Ende durchgehalten (trotz Spoiler), allerdings hat mich der Fall an sich nicht besonders gefesselt und die Personen sind diesmal oberflächlicher behandelt worden als sonst, was ich schade fand.
  23. Cover des Buches Das Buch des Teufels (ISBN: 9783596186716)
    C.J. Sansom

    Das Buch des Teufels

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Shardlake übernimmt das Mandat eines jungen Mannes der wohl wahnsinnig geworden ist und sich nun in einer Irrenanstalt befindet. Er ist gerade dabei herauszufinden  was mit ihm los ist, da wird ein sehr guter Freund von ihm ermordet. Er findet heraus das es einen weitern Mord gab. Alles deutet auf einen grausamen Serienmörder hin. Es gibt einen Verdächtigen aber der ist unauffindbar. Wieder eine unfassbare spannende Geschichte aus der Tudor-Zeit. Toll erzählt von C.J.Sansom.

  24. Cover des Buches Silentium! (ISBN: 9783499228308)
    Wolf Haas

    Silentium!

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 224 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. August 2000)

    ISBN-13: 978-3499228308

    Preis: 10,00 €


    Ein Wahnsinns-Humor


    Inhalt:

    Privatdetektiv Brenner wird in ein katholisches Internat in Salzburg gerufen. Ein ehemaliger Zögling behauptet, vor Jahrzehnten von einem Bischofskandidat missbraucht worden zu sein. Doch bevor der Brenner noch groß ermitteln kann, ist der Mann auch schon tot …


    Meine Meinung:

    Den Schreibstil von Wolf Haas muss man mögen, sonst wird das nix mit der amüsanten Lektüre. Der Stil ist schon stark gewöhnungsbedürftig mit seinen umgangssprachlichen Elementen, seinen unvollständigen Sätzen, dahin geworfenen Satzbrocken. Da scheinen die Gedanken des Erzählers schneller zu sein, als er sie zu Papier bringen kann. Auch wenn es etwas anstrengend zu lesen ist, macht dieser Stil für mich den Reiz dieses Buches aus. Und natürlich der Wahnsinns-Humor, so trocken, da kann man sich das Handtuch sparen. 


    Der Kriminalfall ist ganz schön verzwickt, muss aber hinter den unzähligen lockeren Sprüchen fast ein wenig zurückstecken. Er ist in sich abgeschlossen. Insofern ist es nicht schlimm, wenn man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt.


    Die Privatdetektiv Brenner-Reihe:

    1. Auferstehung der Toten

    2. Der Knochenmann

    3. Komm, süßer Tod

    4. Silentium!

    5. Wie die Tiere

    6. Das ewige Leben

    7. Der Brenner und der liebe Gott

    8. Brennerova


    ★★★★☆


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