Bücher mit dem Tag "40er jahre"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "40er jahre" gekennzeichnet haben.

161 Bücher

  1. Cover des Buches Über uns der Himmel, unter uns das Meer (ISBN: 9783499267338)
    Jojo Moyes

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

     (620)
    Aktuelle Rezension von: funny76

    Endlich mal wieder ein Buch von Jojo Moyes. Es lag schon lange auf meinem SUB, nur leider kam ich so gar nicht in die Geschichte rein und habe mich von Kapitel zu Kapitel gehangelt und mich bis zum Ende durchgebissen. 

     

    Ich fand das Thema „Kriegsbräute“ sehr interessant. Man lernt die einzelnen Charaktere nach und nach kennen und erfährt hintergründige Informationen und die Geschichte der einzelnen Frauen.

    Teilweise wirklich sehr tragisch.

     

    Die Autorin hat einiges an Recherchearbeit in das Buch gesteckt hat. Nur leider hat sie mich damit nicht fesseln können.

     

    2** Sterne - einen für das Cover und den zweiten für die Recherchearbeit der Autorin

  2. Cover des Buches Der Lavendelgarten (ISBN: 9783442477975)
    Lucinda Riley

    Der Lavendelgarten

     (788)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

    Ich habe dieses Buch mit Tränen in den Augen beendet. Das Buch hat mich sehr berührt. Den es hatte tolle Charaktere, die mir durch Lucinda Rileys tolle Art und Weise zu erzählen, sehr nahe waren. Ich fand soweit Emilies als auch Constances Geschichte toll. Vor allem Constance war eine sehr starke Frau. 

    Die Geschichte war einfach nur schön und traurig zu gleich. Ich habe mir an Ende so sehr gewünscht, dass es für alle ein Happy End geben würde, doch leider spielt das Buch auch in der Zeit des zweiten Weltkriegs, und da gab es leider nicht nur Happy Endings. Das Buch bekommt von 4,5/5 Sterne, da ich an Anfang ein kleines bisschen gebraucht habe um in die Geschichte reinzukommen. 

  3. Cover des Buches Unbarmherzig (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  4. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (985)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  5. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.510)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  6. Cover des Buches Der Zorn der Einsiedlerin (ISBN: 9783809026938)
    Fred Vargas

    Der Zorn der Einsiedlerin

     (99)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReed

    Ich habe das Buch nach einigen Seiten zur Seite gelegt. Dieser Schreibstil ist leider gar nichts für mich gewesen, hat  mich nicht gepackt

  7. Cover des Buches The Green Mile (ISBN: 9783453435841)
    Stephen King

    The Green Mile

     (884)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Stephen King hat schon vor vielen Jahren – eher Jahrzehnten – die Grenzen des Horrorgenres hinter sich gelassen und in diverse Richtungen gearbeitet. „The Green Mile“ gehört zu diesen Ausflügen in andere Genres. Und mit welcher Intensität der Meister dieses Drama zu Papier bringt, verursacht mir eine Gänsehaut.

    Das fängt schon bei den Charakteren an. Paul Edgecomb und seine Mitarbeiter im Todestrakt sind mehr als Kollegen. Sie sind Freunde, die respektvoll miteinander umgehen und aufeinander achten. Und auch den Gefangenen wollen sie die letzten Jahre, Monate und Tage vor der Hinrichtung erträglich gestalten. Diese Menschlichkeit ist der Kern von „The Green Mile“, der Dreh- und Angelpunkt.

    Denn auch John Coffey – die Initialen sind kein Zufall – steht für diese Menschlichkeit. Er nimmt klaglos die Strafe an, die ihm auferlegt wurde, und bringt trotz seiner Situation im Todestrakt unfassbar viel Mitgefühl für seine Mitmenschen auf. Vor allem die Dialoge zwischen ihm und Edgecomb gehen unter die Haut.

    Überhaupt sind die Charaktere eine der größten Stärken des Romans, auch abseits der Protagonisten. Sei es der fiese Percy Wetmore, der sich am Leid der Gefangenen ergötzt, sei es der hünenhafte Brutus Howell, der das Herz am rechten Fleck hat, oder sei es Eduard Delacroix, ein Gefangener, der seine letzte Lebensfreude aus einer kleinen Maus als Freund zieht.

    Und dann verwebt King dieses intensive Drama um Todesstrafe, Rassismus und Sühne mit genau der richtigen Prise Phantastik. Die Handlung wird dadurch nicht weniger glaubwürdig, im Gegenteil: Durch diese Phantastik bekommt der Roman etwas Märchenhaftes, das den bedrückenden Themen ein klein wenig Härte nimmt.

  8. Cover des Buches The Catcher in the Rye (ISBN: 9780316769174)
    J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

     (451)
    Aktuelle Rezension von: lulu_liest

    Der im Jahre 1946 16-jährige Holden Caulfield lädt den Leser ein mit ihm 3 Tage seines Lebens auf den Straßen von New York City zu verbringen.


    Die im Buch vermittelte Stimmung rund um den Protagonisten sowie das Setting muten ziemlich düster an und entsprechen nicht unbedingt dem Bild, das man sich normalerweise von einem Teenager  ausmalen würde, außerdem fällt relativ schnell auf dass Caulfield sich eines sehr derben Wortschatzes bedient. 


    Die Handlung haut mich nicht unbedingt vom Hocker, dennoch finde ich, dass der Fänger im Roggen zu den Büchern gehört, die man im Laufe des Lebens mal gelesen haben sollte - ein echter Klassiker eben.

  9. Cover des Buches Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée (ISBN: 9783548289571)
    Beate Sauer

    Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Klappentext:
    Mord im Hungerwinter

    Januar 1947:  Über dem Land liegt eine Decke aus Schnee und Eis, zwischen Ruinen kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Eifel wird ein Mann erschlagen. Einziger Zeuge ist ein Flüchtlingsjunge aus Ostpreußen, der eingeschüchtert schweigt. 
    Richard Davies von der britischen Royal Military Police soll den Mord aufklären. Zur Unterstützung fordert er Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei an. Umgeben von Menschen, die zum Teil schwere Schuld auf sich geladen haben, kommen sie dem Mörder auf die Spur.

    Meine Meinung:
    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich den Roman beim Ullstein Verlag angefragt.  Als er bei mir ankam, freute ich mich sehr auf diesen Kriminalroman.  Schon nach ein paar Seiten stellte ich jedoch fest, dass mir der Schreibstil von Beate Sauer nicht so richtig gefiel.  In dem ganzen Roman wird überdeutlich beschrieben, dass Frauen zur damaligen Zeit nicht ernst genommen wurden und nur die Polizisten bzw. die Militäry Police das sagen hatten. 

    Wiederum gefiel es mir sehr gut, wie Friederike Mattée es schaffte, den kleinen Zeugen, der ja nicht mehr sprechen wollte,  zum reden zu bringen. 
    Ich habe mich jedoch auf einen interessanten Krimi gefreut, was mir hier leider nicht geboten wurde.  Der Fall wird immer nur mal wieder angeschnitten, aber es handelt sich meines Erachtens nicht komplett um einen historischen Krimi. 
    Letztendlich war ich von dem Roman einfach nur enttäuscht, da er sehr viele Längen hatte und er mir einfach sehr langweilig und zäh vorkam.

    Sterne:   2 von 5

  10. Cover des Buches Dem Glück so nah (ISBN: 9783404172085)
    Louise Walters

    Dem Glück so nah

     (63)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters - doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Hier hat mich als erstes das Cover für das Buch eingenommen, aber das ist ja auch der Grund für gefällige Cover.
    So wird man aufmerksam auf das Buch und nimmt es in einer Buchhandlung, oder wahlweise im Internet, schneller in die Hand und liest sich den Klappentext durch.
    Und auch dieser hat mir sehr gut gefallen und hat mich angesprochen.


    Um so schöner, dass das nur der Anfang war, denn das Buch hat mich echt aus den Latschen gehauen.
    Von Anfang bis Ende hat es mich begeistert.
    Ungewöhnliche Geschichte und sehr gut erzählt, so macht lesen Spaß.
    Bei so einer Story fällt es dem Leser leicht, in eine andere Welt abzutauchen.
    Die Personen, Handlungen und Situationen sind realistisch und sehr gut nachvollziehbar.
    Prima!



  11. Cover des Buches Heimat ist ein Sehnsuchtsort (ISBN: 9783866124615)
    Hanni Münzer

    Heimat ist ein Sehnsuchtsort

     (98)
    Aktuelle Rezension von: bille_schaumalandieliebe

    HEIMAT IST EIN SEHNSUCHTSORT ist der 1.Teil  einer schicksalsreichen Familiensaga, die Geschichte beginnt 1928,  Familie Sadler bewirtschaftet einen Bauernhof an der deutsch/polnischen Grenze. Die lebensfrohe hochbegabte Kathi und ihre kleine Schwester Franzi (die sich nur durch summen mit Kathi verständigen kann) erleben trotz schwerer Zeiten, eine zum größten Teil, schöne  unbeschwerte Kindheit. Wir dürfen die Eltern Annemarie und Laurenz,  die liebevolle Haushälterin Dorota ,Knecht Oleg und den Großvater auf dem Sadlerhof in Petersdorf begleiten. Der zweite Weltkrieg rückt immer näher,es kommen harte Zeiten auf ihnen zu, aber der Familiehalt ist bemerkenswert, trotz bösartiger Nachbarin und Dorfbewohner. 

    Mir hat diese  lebhafte, authentische, dramatische Familiengeschichte sehr gefallen und mich auch traurig und zum Nachdenken gestimmt. Ein bewegendes, emotionsgeladenes Buch ,das ich jeden ans Herz legen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin neugierig, wie es mit Kathi und Franzi weitergeht.

  12. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (340)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  13. Cover des Buches City of Girls (ISBN: 9783839818039)
    Elizabeth Gilbert

    City of Girls

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Cover

    Bis auf die Skyline eigentlich nicht sehr aussagekräftig

     

    Klappentext

    Nach einer Jugend in der Provinz und dem Rausschmiss aus dem College stürzt sich die 19-jährige Vivian kopfüber in das wilde Leben Manhattans: Musicals, Bars, Jazz und Gangster. Um jede Ecke biegt eine neue Liebe, erst recht im Lily Playhouse, dem sympathisch heruntergekommenen Theater, für das sie Kostüme näht. Doch dann begeht sie einen skandalösen Fehler, der den Lauf ihres Lebens grundlegend verändert. Und sie Jahre später doch erkennen lässt: »Es kommt der Punkt im Leben einer Frau, an dem sie es leid ist, sich ständig nur zu schämen. Danach steht ihr frei zu werden, wer immer sie wirklich ist!«

     Ein außergewöhnliches Hörbuch über den kompromisslosen Freiheitsdrang einer Frau und ihre unbedingte Hingabe an die eigenen Träume.

     

     

    Die ältere Version von Vivian erzählt hier ihr Leben völlig schonungslos und die Geschichte ihres Lebens lässt uns manchmal die Stirn runzeln aber auch die Herausforderung einer selbständigen Frau zu dieser Zeit sehen. Ein unbekümmertes Mädchen das nach Party´s hungert kommt nach New York und wir erleben den Glamour der Revueshows bei ihrer Tante Peg. Dann begeht sie nach damaligen Zeiten, in der es noch ein ganz anders Sittenbild von Frauen gab, einen großen Fehler und dann bricht der 2. Weltkrieg aus. Doch Vivian kämpft sich durch und setzt sich auch für andere Frauen ein deren Lebensstil damals so gar nicht in das Weltbild passte. 

    Eine schöne Geschichte die mich gut unterhalten hat und die uns in die Zeit zurück versetzt.

  14. Cover des Buches Frühstück bei Tiffany (ISBN: 9783036959344)
    Truman Capote

    Frühstück bei Tiffany

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ich bin ein großer Audrey-Hepburn-Fan und kenne natürlich den Film "Frühstück bei Tiffany" und liebe ihn. Als ich nun das Buch las, habe ich nicht die Erwartung gehabt, dass sich vieles gleicht. 

    Zu meiner großen Freude wird Holly Golightly im Buch sehr ähnlich der Figur beschrieben, wie sie im Film dargestellt wird, vielleicht sogar etwas weniger liebenswert könnte man sagen. Ein sehr egozentrischer Mensch ist sie, nutzt Vor allem Männer zu ihrem Vorteil, heuchelt kein Interesse, wenn sie etwas langweilt. Und doch ist da auch die zarte, verletzliche Seite, die im Buch schön umrissen wird und, wer sie eigentlich ist, ihre Vergangenheit. 

    Das Buch ist teils amüsant erzählt, teils lässt es aber auch Tragik durchscheinend, teils macht Holly einen unschuldigen und naiven Eindruck, dann wieder hält man sie für durchtrieben und selbstsüchtig. 

    Truman Capote schreibt mit schöner Sprache, die einem letztendlich keine andere Wahl lässt, als zu hoffen, dass Holly Golightly ihren Platz, wo sie hingehört, gefunden hat. 

  15. Cover des Buches Gesamtausgabe (ISBN: 9783596905911)
    Anne Frank

    Gesamtausgabe

     (2.389)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Der historischen Zusammenhänge und der immensen Bedeutung dieses Zeitdokumentes bewusst, trafen mich die Lebensfreude und die teils sehr unterhaltsamen Anekdoten der jungen Autorin doch unvorbereitet. So überrascht, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Tagebuch der Anne Frank gewährt ein fesselndes Eintauchen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und lässt einem ganz beiläufig erfahren, wie es ist, von einem deutschen Unrechtsstaats das eigene Daseinsrecht abgesprochen zu bekommen. Es ist unfassbar, dass die Deutschen damals ihre ethnischen Säuberungen sogar im Radio angekündigt haben. Und alle haben gewusst, was mit jenen passiert, die weggeholt und abtransportiert wurden. Alle haben es gewusst!

  16. Cover des Buches Das Labyrinth des Fauns (ISBN: 9783733505523)
    Cornelia Funke

    Das Labyrinth des Fauns

     (512)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Vor wenigen Minuten habe ich dieses Buch beendet und bin total begeistert.  Ich weiß das sage ich oft über meine gelesenen  Bücher,  aber auch nur wenn es wirklich so ist.
    Das Labyrinth des Fauns, würde ich als eine schöne Märchen Geschichte für Erwachsene beschreiben, weniger als Jugendbuch .
    Der Grund dafür ist die Brutalität mit der man es in dieser Geschichte zu tun bekommt, aber wie das alles beschrieben war , das Setting ,die Welt und vor allem diese besondere Art eine Geschichte zu erzählen waren grandios.
    Zur Geschichte.
    Wir begleiten Ofelia die auf dem Weg mit ihrer Mutter Carmen in ein neues Leben ist.
    Ofelia hat ihren Vater verloren aber ihre Mutter hat wieder geheiratet und ist hoch schwanger. Der neue Ersatz Vater ist alles andere als ein liebender Ehemann. Er ist ein sehr brutaler Mensch der über Leichen geht , und gerne mit seinen Opfern ein Katz und Maus Spiel spielt.
    Ofelias Leidenschaft sind die Abenteuer und Geschichten aus ihren Büchern, und eines Tages begegnet ihr ein Faun der ihr eine Aufgabe stellt , eine an der sie noch sehr wachsen wird .
    Ofelia war ein toller Charakter aber mein Star des Buches war definitiv Mercedes.
    Warum? Das lest am besten selbst und lasst euch diese Geschichte nicht entgehen .
    Ganz klare Kaufempfehlung und Schatz unter meinen Büchern.😍📖

  17. Cover des Buches Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus (ISBN: 9783499291715)
    Brigitte Riebe

    Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus

     (164)
    Aktuelle Rezension von: lese_sternchen

    „Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus“ von Brigitte Riebe ist der Auftakt der 50er-Trilogie.

    Berlin, 1945, der Krieg ist gerade zu Ende und die Schwestern Thalheim stehen vor dem Nichts. Ihr Vater ist im Gefängnis und der Bruder ist während des Krieges verschollen. Sie werden aus ihrer Villa vertrieben und das Kaufhaus Thalheim ist, wie so viele Gebäude Berlins, zerstört. Die Menschen in der Stadt hungern und frieren. Auch Rike, Silvie und Florentine müssen sich durchkämpfen. Trotz aller Entbehrungen und Strapazen träumt Rike aber schnell davon, das Kaufhaus eines Tages wieder eröffnen zu können...

    Diese mitreißende Familiengeschichte beschreibt die harte Zeit nach dem Krieg und den Wiederaufbau der Stadt und des Familienunternehmens, emotional und sehr bewegend. Schön ist, wie unterschiedlich die Schwestern doch sind und wie sie mit der neuen Situation umgehen. Die Geschichte wird dadurch und durch andere tolle Charaktere sehr facettenreich. 

    Brigitte Riebe überzeugt durch anschauliche und authentische Beschreibungen, sowie einen fesselnden Schreibstil. Berlin als Schauplatz ist wunderbar und das Buch liest sich einfach toll.

  18. Cover des Buches Abbitte (ISBN: 9783257261189)
    Ian McEwan

    Abbitte

     (871)
    Aktuelle Rezension von: ECKIX

    Was ist Wahrheit? 

    In einem Roman sicherlich dasjenige, was der Autor seinen Lesern als Wahrheit weismachen will. Das weiß auch die 77-jährige Briony Tallis, die (erst) im letzten Kapitel dieses Buches zu Worte kommt. Die drei Teile zuvor spielen im London der 1930-er Jahre sowie in dem französischen Dünkirchen 1940. 

    Eine kurze kindliche Beobachtung der jungen Briony ist es, die das Leben ihrer Schwester Cecilia und deren Freund Robbie dramatisch verändert. Briony lebt in ihrer eigenen Welt, begann früh mit dem Schreiben von Theaterstücken. Und so kommt es dazu, dass sie einer Beobachtung Schlussfolgerungen andichtet, die sie gar nicht hätte ziehen können. Aufgrund von Brionys Aussage wird Robbie fälschlicherweise wegen Vergewaltigung verurteilt. Er sitzt im Gefängnis ein, bis er in den Krieg zieht. Sein dort erlittenes Schicksal und das tragische Ende der Liebe zwischen ihm und Cecilia werden erst gegen Ende des Buches klar. Briony hingegen lebt mit ihrer Schuld und kann diese nicht durch ein gänzlich anderes als zunächst geplantes Leben wieder gutmachen. 

    Ein interessantes Buch darüber, wie Autoren es gelingen kann, subjektive Empfindungen und Wahrnehmungen der Charaktere den Lesern als objektive Wahrheit darstellen zu können. Der erste Teil gefiel mir allerdings nicht so gut. Ich möchte ihn mit einem Zitat aus dem dritten Teil beschreiben: „Dutzende Seiten über Licht, Stein und Wasser, eine in drei Perspektiven aufgeteilte, in der Schwebe gehaltene Erzählung, in der so gut wie nichts passierte (...).“ Wie sich die einzelnen Teile des Buches jedoch letztlich zusammenfügen, ist beeindruckend und gefiel mir gut. Insgesamt 4 von 5 Sternen.

  19. Cover des Buches Der Besucher (ISBN: 9783404167678)
    Sarah Waters

    Der Besucher

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Viel Spannund und gut zu lesen
  20. Cover des Buches On the Road (ISBN: 9783499253836)
    Jack Kerouac

    On the Road

     (68)
    Aktuelle Rezension von: EvyHeart

    Worum geht es?


    "On the road" beschreibt in 5 Abschnitten die Reisen Jack Kerouacs von New York in Richtung Westen und nach Mexico. Während er die erste Reise allein unternimmt, trifft er später Neal und fährt mit ihm. Zwischen den Reisen arbeiten, studieren oder schreiben sie und sie versuchen, ein ruhiges Familienleben zu leben. Und scheitern.

    Formal betrachtet haben die Freunde Ziele - sie wollen Freunde besuchen oder Möbel transportieren. Aber sie kommen nie wirklich an, die Straße zieht sie nach draußen.

    Charaktere


    Jack Kerouac ist die Hauptfigur und der Erzähler. Er wirkt etwas naiv, unsicher, als er seine erste Reise antritt. Aber er kommt an :-) Später trifft er Neal, der ein Vorbild für ihn wird. Neal hat immer einen Plan, will stetig vorwärts und ist, einmal angekommen, nicht glücklich. Im letzten Drittel bekommt Neals Bild Risse und Jack erkennt, dass er sich nicht nur auf ihn verlassen kann, sondern eigene Entscheidunmgen treffen muss. Doch ähnlich wie Neal hat er Probleme mit Frauen: Fast das ganze Buch lang versucht er, mit einer Frau zu schlafen. Später hat er kleine Liebschaften, aber sowohl seine erste Ehe (vor der Handlung) und als auch die Beziehung zu einer Komilitionin scheitern. Jacks Mutter und Schwester, mit denen er ins ländliche Idyll zieht, sind dort nicht glücklich. Die Frauen im Buch finde das Umherreisen nicht gut.

    Jack wirkt im ganzen Buch wie ein Zuschauer. Er beobachtet, aber hält nur selten inne und denkt nach. Er sehnt sich nach Halt, aber findet ihn nicht. Für mich hatte Jack immer etwas Trauriges.

    Neal Cassady ist der schillernde Gott, der an Glanz verliert. Neals Vater ist im Gefängnis und ein Ziel im Buch ist, ihn zu finden. Da sogar sein Bruder klarmacht, dass die Familie nichts mit ihm zu tun haen möchte, ist das schwer. Neal leidet unter dem Verlust, er beschäftigt sich mit Philosophie und möchte viel lernen, scheitert aber. Er wird sogar von Justin W. Brierly gefördert, enttäuscht jedoch dessen Vertrauen. Neal ist der Motor, Antrieb, aber irgendwann wirkt er wie eine Schallplatte mit einem Sprung. Vielleicht entwickeln sich die anderen Figuren weiter, vielleicht wird Neal stetig verrückter und seine Motive unklarer. Ich finde das sehr traurig.

    Neal Cassady wirkte bereits in "Howl" schön und gleißend, aber ich traute diesem Bild nicht. In "On the road" sehe ich das bestätigt. Neal ist ständig unterwegs, aber er kommt nie an.

    Gestaltung und Sprache


    In Rezensionen zum Buch liest man oft, dass die Sprache schwierig sei, weil es keine Absätze gibt und der Text stark fließt, ein Bewusstseinsstrom. Ich hatte mit der Sprache keine Probleme. Ich fand es schade, dass der Autor selten in die Tiefe geht und es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Aber ich fand es nicht schwierig zu lesen. Im Gegensatz zum Thomas Mann, der ebenfalls lange Sätze nutzte, ist die Sprache in "On the road" umgangssprachlicher und mir mehr vertraut. Während bei Manns Texten die Wortwahl und die Grammatik "älter" sind, erinnerte mich Kerouacs Werk an Texte der heutigen Zeit. Vielleicht liegt es an der englischen Sprache?

    Auch die fehlenden Absätze bereiteten mir keine Probleme. Vielleicht lag es daran, dass ich mir das Buch in kleine Portionen zu 20 Seiten eingeteilt habe. Allerdings: Kerouac hat sein Buch in kleine Episoden aufgeteilt z.B. durch die Städte, die besucht werden sollen. Oder durch Liebschaften. Kerouac hat dem fließenden Text eine Struktur gegeben, die erfassbar und voraussehbar ist.

    Die Episoden bringen Ruhe in den Text und machen ihn für mich persönlich. In den Passage mit Neal habe ich oft das Gefühl, dass Jack "nur" mitfährt. Aber wenn er von einem Mädchen berichtet, seiner Leidenschaft für Jazz  oder dem Punkt, an dem er Amerika auf dem Kopf stehend betrachtet, dann wirkt er wie er selbst.

    Mir fehlte an einigen Stellen die Kontinuität. Es gibt philosophische und mystische Abschnitte, die überraschen. Manchmal tauchen Motive und Figuren auf, die der Ich-Erzähler deutet, obwohl er zuvor mit dem Auto gefahren ist. Ich wurde aus meinem Fluss gerissen und zum Nachdenken angeregt und das wirkte nicht so stimmig. Ich denke, Kerouac hätte das gern vertieft, aber in der Urfassung war scheinbar noch kein Platz dafür :-)


    Fazit


    "On the road" hat mich enttäuscht. Es war kein Buch, das mein Leben veränderte. Aber es hinterlässt Spuren. Ich habe keinen Tatendrang gespürt, keine Lust an der Landschaft, alles zieht vorbei. Ich kann den "Hype" um das Buch nicht verstehen. Es sind andere Zeiten. Vieles, was für uns heute normal ist, war damals neu. Dass Kerouac völlig selbstverständlich über Schwulen-Bars schreibt z.B. Gleichzeitig vermisse ich die Einfachheit, die das Buch zeichnet - loszulaufen, lange wegzugehen, ohne sich über die Straßenbahn aufzuregen. Die Gedankenlosigkeit. Gleichzeitig betrübt es mich, dass die beiden nicht finden, wonach sie suchen. Obwohl Jack bereits als Schriftsteller arbeitet, fühlt er sich weder auf der Straße noch bei seiner Frau wohl.
  21. Cover des Buches Eine Handvoll Worte (ISBN: 9783499266911)
    Jojo Moyes

    Eine Handvoll Worte

     (1.752)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    normalerweise Lese ich eher Gegenwartsliteratur, aber das Buch konnte mich trotzdem begeistern.


    Da ich "Ein ganzes halbes Jahr" so geliebt habe, muss ich jedes weitere Buch der Autorin auch lesen und war positiv überrascht!

  22. Cover des Buches Die kleine Schwester (ISBN: 9783257071399)
    Raymond Chandler

    Die kleine Schwester

     (17)
    Aktuelle Rezension von: luisa_loves_literature

    Raymond Chandler ist ein absoluter Meister seines Fachs und Die kleine Schwester stellt keine Ausnahme dar. Das düstere, glitzernde, kalte, heiße, unberechenbare und unkontrollierbare L.A. der 1940er Jahre, in der die Welt von harten Ermittlern etwas geordnet werden sollte, ist immer wieder einen Ausflug wert. Stilistisch und konzeptionell kann man an Chandler nichts aussetzen. Die neue Übersetzung ist schlichtweg hervorragend gelungen. Der Ton von Philip Marlowe, die zur Schau gestellte Männlichkeit und Coolness, die über jede Seite herrscht, kommt ausgezeichnet zur Geltung - ein großer Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann.

    Wie immer jedoch lässt mich Chandler auch ratlos zurück. Bei jedem seiner Romane - ob im Original oder hier in der Übersetzung - muss ich mich stets dem mit Bestürzung dem Gefühl stellen: habe ich hier irgendetwas nicht mitbekommen? Wie sind wir bei dieser Schlussfolgerung gelandet? Hä? Und jetzt? Es ist als trieben der Autor und Philip Marlowe ihren Schabernack mit mir oder als würde ich unter partieller Amnesie leiden, sodas ich am Ende des Romans am liebsten wieder von vorn beginnen würde, nur um zu überprüfen, ob ich wesentliche Informationen überlesen oder schlichtweg nicht erkannt habe. Das ist aber vermutlich nur meine persönliche Note - mir fehlt eben die Figur des etwas trotteligen Sidekicks, der mir alles nochmal erklärt, die aber ein einsamer Wolf wie Marlowe nie in seinem Umfeld dulden würde.

  23. Cover des Buches Siebzehnter Sommer (ISBN: 9783036959900)
    Maureen Daly

    Siebzehnter Sommer

     (51)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    Ein Jugendroman aus dem letzten Jahrhundert. Haben die jungen Erwachsenen mit den gleichen Sorgen zukäpfenen wie die heute?



    Kurz zum Inhalt:

    Angie hat gerade die Schule abgeschlossen und freut sich, für ihr Studium ihre Heimatstadt endlich verlassen zu können. Da bittet sie ausgerechnet Mädchenschwarm Jack um ein Date, die beiden verlieben sich, und sie erleben die besten Wochen ihres Lebens. Doch Angie weiß: Am Ende des Sommers muss sie sich zwischen Liebe und der lang ersehnten Freiheit entscheiden.

    Nun es werden Aggies Gefühle und Emotionen treffend geschildert, sowie das gesellschaftliche Leben zu der Zeit auf dem Land.


    Mich hat es leider nicht wirklich Überzeugt. Es lässt sich flüssig lesen und man kann auch Sympathien zu den Protagonisten aufbauen, doch so richtig mitgerissen hat es mich.

    Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass sich viele daran erfreuen werden, vielleicht sogar um sich an die eigene erste Liebe zu erinnern.

  24. Cover des Buches Enigma (ISBN: 9783453184831)
    Robert Harris

    Enigma

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel
    Mit "Enigma" begibt sich der studierte Historiker und Bestsellerautor Robert Harris einmal mehr in die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

    Inhalt:
    Ort der Handlung ist Bletchley Park im Jahr 1942: Die Briten arbeiten fieberhaft an der Entschlüsselung der Enigma-Codes, vor allem des U-Boot-Codes Shark. Einer der führenden Wissenschaftler, die mit Shark betraut ist, ist Tom Jericho. Ihm ist es bereits einmal gelungen, Shark zu knacken, kurz darauf hatte er einen Zusammenbruch und musste Bletchley Park aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Grund des Zusammenbruchs: Die Liebe zu einer Frau. Doch als er zurückkehrt verschwindet diese plötzlich vom Erdboden und bald stellt sich die Frage. Warum? Ist ihr etwas zugestoßen? Ist sie eine Spionin?
    Und neben all dem droht ein verheerend großer Angriff der deutschen U-Boot-Flotte, der nur verhindert werden kann, wenn es Toms Team rechtzeitig gelingt, Shark erneut zu knacken. Die Uhr tickt...

    Meine Meinung:
    Die Welt der Kryptographie ist komplex und ungemein kompliziert. Auch nachdem ich dieses Werk und einige Hintergrundinfos gelesen habe, kann ich nur ansatzweise behaupten, etwas von Toms Arbeit verstanden zu haben. Doch auch ohne dieses Verständnis ist der Roman spannend und überraschend bis zur letzten Seite. Harris' Erzählstil hat mich einmal mehr überzeugt, auch wenn ich den Einstieg wie hier in Retrospektive so von ihm nicht so kenne.

    Die Charaktere werden zwar nicht detailliert beschrieben (mit Ausnahme von Tom), dennoch kann  man sich ein gutes Bild von ihnen und ihren Charakterzügen machen. Das Genie Tom war mir zwar hin und wieder etwas zu schnell mit seinen Handlungen und Gedankengängen, aber doch auf seine verschrobene Art sehr sympathisch.

    Fazit:
    "Enigma" war ein spannendes Lesevergnügen. Auch wenn ich den fachlichen Themen teilweise nicht so ganz folgen konnte und auch Toms Handeln mir nicht immer ganz schlüssig war, hat mich das Werk dennoch durch seine Spannung und seine Charaktere überzeugt.

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