Bücher mit dem Tag "50er-jahre"
3 Bücher
- Frank R. Tallis
Das Haus der bösen Träume
(40)Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmomentDa die Geschichte in den 50er Jahren spielt ist die Sprache des Buches noch etwas altmodisch, dennoch lässt sie sich flüssig lesen. Obwohl das Buch durchaus die ein oder andere gruselige Stelle enthält, würde ich es nicht unbedingt dem Horror-Genre zuordnen. Auch die Spannung kann nicht durchgehend aufrecht erhalten werden.
Es fiel mir auch schwer, eine Bindung zu dem Hauptcharakter, James Richardson, aufzubauen. Die Geschichte wird aus seiner erzählt, dies aber sehr sachlich. Zwar erzählt er auch von seinen Emotionen, trotzdem bleibt dabei immer noch eine gewisse Distanz bestehen.
Das Ende des Buches ist sehr überraschend und die Geschichte erhält dadurch eine unerwartete Wendung.
- Judy Blume
Im unwahrscheinlichen Fall
(30)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryDas Buch hatte eine sehr vielversprechende Geschichte zu erzählen. Über einer Kleinstadt in New Jersey stürzen in den 50er Jahren innerhalb kürzester Zeit 3 Flugzeuge ab. Und mittendrin versucht eine Teenagerin ihr Leben zu leben.
Ich hatte damit gerechnet, dass die Familie von Protagonistin Miri selbst in irgendeiner Weise von der Katastrophe betroffen wäre – doch auf den 200 Seiten, die ich gelesen hatte, war dem nicht so. Generell wurden die zwei Abstürze, über die ich bis zu dem Zeitpunkt gelesen habe, sehr neutral beschrieben. Die Autorin hat es nicht geschafft, in mir Emotionen zu wecken – und das bei solch einem brisanten Thema.
Dazu kommt, dass es zwei Dutzend Figuren gab, aus deren Sicht abwechselnd berichtet wurde. Und das jeweils nur über wenige Seiten. Einige gehörten zu den Flugzeugopfern und wurden nur kurz erwähnt, andere erzählten mehr von ihrer Geschichte. Dadurch, dass aber auf jeder dritten Seite die Perspektive geändert wurde, habe ich irgendwann den Überblick darüber verloren, wer wer ist und was er zur Geschichte beiträgt – bezeichnend, dass es sogar ein Lesezeichen im Buch gab, auf dem eine Art Glossar abgedruckt war, das einem wohl helfen sollte, den Überblick zu behalten.
Dass eine der Figuren dann noch einen übersinnlichen Touch hatte, hat mir den Rest gegeben.
Ich habe einfach gemerkt, dass es mich überhaupt nicht mehr zu der Geschichte hinzieht und dann beschlossen, das Buch abzubrechen. Ich finde, man hätte mit etwas mehr Dramatik, etwas weniger Figuren und mehr Bezug zu den Flugzeugabstürzen eine sehr tolle Geschichte schreiben können. Was Judy Blume hier abgeliefert hat, war aber einfach nichts für mich.
- Jan Moran
Die Zeit der Traubenblüte
(5)Aktuelle Rezension von: MuschelDieser Roman von Jan Moran rankt sich um Liebe, ein Familiengeheimnis und den Wein. Mitreissend und romantisch geschrieben. Auch wenn es doch etwas dramatisch zugeht, wer romantisches mag, wird begeistert sein.


