Bücher mit dem Tag "6. fall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "6. fall" gekennzeichnet haben.

76 Bücher

  1. Cover des Buches Der Galgen von Tyburn (ISBN: 9783423216685)
    Ben Aaronovitch

    Der Galgen von Tyburn

     (241)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Da Peter im vorangegangenen Band von Lady Tyburn gerettet wurde, schuldet er ihr einen gefallen.

    Und dieser wird jetzt fällig.


    Ein paar Jugendliche feiern eine wilde Party, das volle Programm. Doch als ein Mädchen an einer Überdosis stirbt, wird aus dem Spaß schnell ernst, da Lady Tys Tochter mitten in drin steckt. Peters Auftrag ist einfach: "Lass, meine Tochter da raus." 


    Es werden in alle Richtungen ermittelt und ab da wird es natürlich wieder sehr übernatürlich. Nicht nur das sich die Amerikaner in einmischen, auch aus den eigenen Reihen wird kräftig mitgemischt.


    Die 3. Principea ist im Umlauf. Ein uraltes, historisches und vor allem magisches Artefakt.

    Alles zum Thema Alchemie von Newton verfasst die Macht, den Stein der Weisen herzustellen.


    Die Truppe ist mir nach wie vor supersympathisch. Der Humor ist voll meins und ich liebe die kleinen Easter Eggs die der Autor eingearbeitet hat. Das sollte nicht weiter verwunderlich sein, da Herr Aaronovitch  unter anderem bei Dr. Who mitmischte.


    Die Beziehungen unter den Personen wächst und ich finde vor allem die von Peter und Beverly stimmig und passend.


    Nach wie vor kann ich Lesley echt nicht leiden, bin froh, dass sie nicht allzu oft vorkommt.

  2. Cover des Buches Zerstört (ISBN: 9783442372201)
    Karin Slaughter

    Zerstört

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Klappentext: 
    Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …


    Meine Meinung: 

        Nun ist es also soweit: Die Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver kommt zu einem Ende.
    Ich muss sagen, ich hätte mir für den finalen Teil der Reihe etwas anderes gewünscht. Natürlich verstehe ich das Ende, grade wenn man bedenkt, dass Sara in der "Will Trent/ Sara Linton"- Reihe weiter die Hauptrolle spielen wird. Aber für den letzten Teil hätte ich mir noch etwas mehr Spannung und Action gewünscht, auch wenn dieser Thriller schon spannend war. 

    Verwirrend fand ich anfangs auch den Wechsel zwischen Lena in Vergangenheit und Jeffrey in der Zukunft- das hätte man schöner verknüpfen können. Auch das Ende kam für mich etwas überraschend und es wirkte ein wenig so, als müsste man nun auf Biegen und Brechen zum Ende kommen...

    Dennoch werde ich der Autorin treu bleiben und auch die nächste Reihe lesen, da doch einige Fragen noch offen sind: Wie geht es weiter mit Sara? Wie geht es mit Lena und ihrem Lover weiter, den sie in den Knast gebracht hat?
    Es bleibt also weiterhin interessant.

  3. Cover des Buches Cool im Pool (ISBN: 9783770015269)
    Lotte Minck

    Cool im Pool

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Während sich Loretta auf Dianas Hochzeit vorbereitet, steht die Braut plötzlich im zerfetzten Hochzeitskleid und völlig aufgelöst vor ihrer Tür.
    Viel bekommt Loretta erst mal nicht aus ihrer besten Freundin heraus, klar ist nur: die Hochzeit ist erst mal abgesagt und bei Loretta regiert das Chaos. Als Diana schließlich doch einer kleinen Zeremonie im Schrebergarten mit ihrem Okko zustimmt, scheint doch wieder alles gut zu werden. Doch dann treibt die Leiche vom Lebensgefährten des Brautvaters im Hotelpool und Loretta kann es mal wieder nicht unterlassen, ihre Nase selber in die Mordermittlungen zu stecken.


    Der Einstieg wurde mir dieses Mal nicht sehr leicht gemacht, da die ganze Geschichte um die geplatzte Hochzeit mit wahnsinnig viel - und wahnsinnig ungewohnter - Zickerei verbunden ist. Die Art wie sich (vor allem) Diana und (aber auch) Loretta hier aufführen, fand ich stark überzogen und auch irgendwie unpassend. So kannte ich die beiden bisher nicht und ihr Verhalten hat mir auch gehörig die Laune verhagelt. 

    Glücklicherweise renkt sich ja dann doch wieder alles ein und dann taucht ja auch - endlich! -  die Leiche auf und damit steht dem Einsatz von Lorettas Ermittlungskünsten nichts mehr im Wege.

    Ab diesem Punkt hatte ich dann auch wieder deutlich mehr Spaß an der Geschichte und auch wenn ich es rückblickend etwas schade finde, dass wir zu Jennys Verbleib so gar nichts mehr erfahren haben, war ich im Großen und Ganzen mit dem Verlauf des Falles und der Art der Ermittlungen rund um Lorettas Truppe dann doch noch sehr zufrieden. Es hätte halt nur etwas früher damit losgehen dürfen.


    Fazit: Ungewohnt zickiges Verhalten von Diana und auch Loretta hat mir anfangs etwas das Lesevergnügen verhagelt und bis dann die Leiche auftaucht und die Ermittlungen losgehen können, dauert es einige Zeit. Dann läuft aber alles in gewohnt verrückten Bahnen und konnte mich doch wieder wunderbar unterhalten. (3,5 Sterne)

  4. Cover des Buches Deiner Seele Grab (ISBN: 9783548611242)
    Inge Löhnig

    Deiner Seele Grab

     (147)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    in diesem Buch wird eine alte Dame tot aufgefunden, im Tod drapiert mit Apfel und Trauben.

    Tino beschäftigt sich mit der Symbolik dieser Inzenierung und sieht die entsprechenden Schlüsse daraus. Aber ist er auf dem richtigen Weg?

    Bitte selber lesen, ich will die Spannung nicht verderben!

    Gewohnt flüssiger Schreibstil von Inge Löhnig macht das Buch zu einem Lesegenuss!

  5. Cover des Buches Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht (ISBN: 9783734100772)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht

     (202)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Die tote Mutter kommt heim und wir erfahren von den Hintergründen ihres Todes. Hier wird es seltsam, irgendwie alle sind Spione, keiner kann allzuviel verraten, die Mutter wußte bereits von ihrem Baby, dass es die Familientradition fortsetzen würde und hat vorgesorgt. Da bleiben mehr Fragen offen als beantwortet werden. ZB, ob mir diese Richtung gefällt, wer auf die Kinder aufgepasst hat, als beide Eltern jahrelang abwesend waren, warum mit Harriets Tod der Geldfluss versiegt ist, woher die Geschwister mehr wissen sollen als Flavia, wenn in dieser Familie niemand miteinander redet, wie der Kommissar auf die Lösung gekommen ist. 

    Es war wie immer unterhaltsam, diesem komischen Kind textlich zu folgen, aber ich habe wie beim Film The Sixth Sense einfach das Gefühl, dass ganz wichtige Fakten verschwiegen werden und allein durch diese Tatsache dann  ein Überraschungsende überhaupt entstehen kann.

    Eine Chance bekommt die Reihe noch, aber genau eine.

    Perfekt lektoriert.

  6. Cover des Buches Zwetschgendatschikomplott (ISBN: 9783862314171)
    Rita Falk

    Zwetschgendatschikomplott

     (72)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Da legt eine Krähe dem Rudi einen Finger auf den Balkon, grauselig. Und wo ein Finger, da sollten ja bekanntlicherweise noch mehr Finger sein bzw. andere Körperteile. Das Dreamteam begibt sich auf die Suche und wird recht schnell fündig. Doch wer ist der Täter? Und wo ist die Susi?

    Das ist mittlerweile mein 6. Eberhofer Roman und diesmal war es so spannend, dass ich gar nicht absetzen mochte! Herrlich diese kleine Anspielung auf die Autorin!

  7. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  8. Cover des Buches Hasenjagd (ISBN: 9783404177790)
    Lars Kepler

    Hasenjagd

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Steffen90

    Im Buch Hasen jagt geht es um einen Spree Killer der sein Unwesen treibt. Erst durch den Tod des Außenministers von Schweden wird der Staatsschutz alarmiert und fängt mit den Ermittlungen an. Hier zu wird auch ein Ehemaliger Polizist, welcher im Gefängnis sitzt wieder mit eingespannt und soll helfen. Nach längerer Suche wird bekannt, dass die Opfer erst einen Kinderreim hören, bevor sie langsam ermordet werden. Hier bei sind dem Mörder 19 Minuten sehr wichtig. Joona und Saga ermitteln auf eigene Faust, da  die  Polizei sich sicher ist, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Morden gibt und diese nicht von einem Mörder durchgeführt wurden. Im Verlauf des Buches wird man immer wieder mit neuen Ereignissen konfrontiert und kommt somit nicht so leicht auf den Mörder. Es werden immer wieder neue Zusammenhänge klar und so kommt auch gegen Ende raus das alle Opfer auf einer Schule waren und dort einem Club, welcher sich in einem Haus namens Kaninchenbau trafen. So nimmt die Geschichte seinen Lauf und es passieren immer weitere Morde. 



    Das Buch fand ich ganz OK, leider finde ich oft sind Buchstellen dabei, die nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben oder relevant sind. Auch ist oft sehr um schweifend geschrieben und so zieht sich an manchen stellen das Buch sehr in die Länge. Nicht des so trotz hat das lesen Spaß gemacht und ich war bis zum Schluss gespannt wer den nun der Mörder ist.


    Ich fand die Charakter der Figuren sehr gut beschrieben und konnte mir diese gut vorstellen. Auch das ich die vorherigen Bänder nicht gelesen habe, war kein Problem, da alles relevante nochmals kurz beschrieben wurde. 



    Das Buch ist für jeden der gerne verworrene und nicht leicht zu durchschauende Krimis mag. 

  9. Cover des Buches Verheißung. Der sechste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q (ISBN: 9783862315031)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung. Der sechste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Dieses Verwirrspiel hat mich richtig gefesselt. Morck und seine Leute kreisen ganz allmählich einen Verdächtigen in einem alten Mordfall ein, zeitgleich erzählt uns eine Frau ihre Geschichte, die von Skrupellosigkeit nur so strotzt.

    Zwischendurch kam ich ein bisschen mit den vielen Zeugennamen durcheinander, und am Ende gab es ein paar zuviele Verletzte, aber insgesamt war das ein packender Thriller.

  10. Cover des Buches Lunapark (ISBN: 9783462051612)
    Volker Kutscher

    Lunapark

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Es handelt sich um den sechsten Band der Reihe um Gereon Rath, dessen Erstveröffentlichung 2016 erfolgte. Die Handlung überspannt die Zeit vom 18.05.1934 bis zum 04.08.1934, fokussiert aber den Zeitraum 28.05. bis 09.07.1934, ist also etwas mehr als ein Jahr nach der Handlung des Vorgängerbandes angesiedelt. Die Nazis sitzen nun fest im Sattel und ihre Gegner können nur noch aus dem Untergrund agieren. Die Staatspolizei (Stapo) gibt den Ton vor, nach dem polizeiliche Ermittlungen ablaufen. Das bekommt auch Gereon Rath zu spüren, als er zusammen mit dem bei der Stapo zum Kommissar aufgestiegenen Reinhold Gräf in einer Sonderkommission zusammenarbeiten muss. Er werden nämlich Mitglieder der SA ermordet und die beiden Kommissare verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze, was nicht konfliktfrei verläuft.

    Ein großes Lob für den Autor einmal mehr dafür, wie er es wieder schafft, reale historische Ereignisse in seinen Roman einzubauen bzw. die Handlung darin zu integrieren. Sogar solche Details wie das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft am 24.06.1934 im Berliner Poststadion mit dem 2:1 Sieg von Schalke 04 über den 1. FC Nürnberg, die nur nebenbei erwähnt werden, sind historisch korrekt.

    Der Kriminalfall an sich ist vielleicht nicht ganz so komplex wie bei den Vorgängerbänden, aber immer noch sehr gut vorzeigbar und spannend. An die Atmosphäre, die Kutscher in der Lage ist zu schaffen, lege ich ohnehin inzwischen höchste Ansprüche an und werde wieder einmal nicht enttäuscht.

     Der Autor beweist, dass er auch emotional kann. Ich möchte jetzt nichts verraten, aber über mehrere Seiten dieses Buches standen mir wirklich die Tränen so in den Augen, dass ich kurze Zeit nicht weiterlesen konnte. Das ist mir bei keinem der Vorgängerbände passiert und überhaupt nicht oft der Fall bei einer Lektüre.

    Auffällig finde ich wieder, wie viele alte Marken Kutscher den Lesern in Erinnerung ruft. Das schafft ein Gefühl der Vertrautheit mit den handelnden Personen.


     Ich finde, das ist ein großartiges Buch. Fünf Sterne.

  11. Cover des Buches Küstennebel (ISBN: 9783492264730)
    Gisa Pauly

    Küstennebel

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Gisa Pauly wird mit jedem Krimi besser. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Und es macht unheimlich viel spass Zeit mit Erik und Mamma Carlotta zu verbringen. Diesmal in Italien unterwegs zu sein, fand ich besonders gut. 

  12. Cover des Buches Erzengel (ISBN: 9783462051377)
    Voosen | Danielsson

    Erzengel

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Im 6. Fall dieser Reihe haben es Ingrid Nyström und Stina Forss mit einem alten Fall zu tun. Die Rechtsmedizinerin Ann-Vivika Kimsel stößt bei der Durchsicht alter Akten auf Unstimmigkeiten und bringt dadurch einen eigentlich abgeschlossenen Fall wieder auf die Tagesordnung. Vor 25 Jahren wurden die Mitglieder einer Heavy-Metall Band ermordet, der vermeintliche Täter hat sich kurz darauf selbst getötet. Sehr schnell wird klar, dass damals sehr schlampig ermittelt wurde und alles ganz anders war. Die Ermittler haben es diesmal u.a. mit religiösem Fanatismus und der Subkultur des Heavy Metalls zu tun.

    Die Autoren haben sich viel Mühe gegeben und wieder einige interessante Themen eingearbeitet.  z.B.:

    • Das private Militär- und Sicherheitsunternehmen Blackwater/Academi 
    • Erdölförderung im Südsudan
    •  Entwicklungshilfe in Afrika
    •  der Unfalltod von Cliff Burton ( Metallica)
    •  Homosexualität
    Im Vergleich zu den Vorgängerbänden fand ich den Kriminalfall nicht besonders spannend, aber dennoch interessant.   Die Weiterentwicklung der Figuren ist den Autoren gut gelungen. Für mich sollte aber die Hintergrundgeschichte von Stina Forss und ihrem Vater im nächsten Band abgearbeitet werden.  Es wird sonst zu langatmig.

    Man kann dieses Buch zwar unabhängig  von den Vorgängerbänden lesen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann den ganzen Hintergrund versteht.  Es lohnt sich wirklich mit Band 1 zu beginnen. 

    Ich bin ein Fan dieser Reihe und freue mich jetzt auf den 7.Band 

     

  13. Cover des Buches Die Tote ohne Namen (ISBN: 9783442476602)
    Patricia Cornwell

    Die Tote ohne Namen

     (252)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    Titel: Die Tote ohne Namen
    Autor: Patricia Cornwell
    Seiten: 411
    Verlag: Goldmann
    Handlungsort: New York, USA
    Erstveröffentlichung: 1995

    ~~~

    Im 6. Buch der Reihe um Dr. Kay Scarpetta geht es um eine ermordete Frau, die nicht identifiziert werden kann. Die Vorgehensweise des Mörders erinnert an Temple Gault, ein Serienmörder, der schon in vorherigen Büchern von Patricia Cornwell eine Rolle gespielt hat.

    Der Titel des Buches passt somit gut zum Inhalt. Wobei es im Buch allgemein weniger um „Jane“ geht, als um die Suche nach Temple Gault. Das Cover finde ich in Bezug auf den Inhalt des Buches nicht passend gewählt, aber es passt gut in die Reihe und spiegelt den Schmutz im Schnee gut wider.

    Kay Scarpetta arbeitet gemeinsam mit ihren Kollegen Pete Marino und Benton Wesley, sowie ihrer Nichte Lucy an dem Fall. Sie erhalten aber ebenso Hilfe von der New Yorker Polizei, so dass man nicht das Gefühl hat, dass die Aufklärung des Falls unrealistisch erfolgen würde. Die Schauplätze sind sehr oberflächlich, aber dennoch ausreichend beschrieben. Der Schreibstil ist, wie in den Büchern zuvor, sehr gut lesbar und fließend. Besonders gut hat mir diesmal gefallen, dass der technische Fortschritt zu den vorherigen Büchern sehr gut deutlich wurde und klar wird, dass die Aufklärung von Mordfällen durch die Technik unheimlich erleichtert werden kann. Kay Scarpetta ist für mich immer noch eine sympathische Frau, allerdings viel es mir diesmal etwas schwerer mich in sie hineinzuversetzen, da es für sie quasi nur noch ihren Beruf gibt und sie zum Arbeitstier mutiert. Lucy ist mein persönlicher Sonnenschein. Eine inzwischen junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und sich auch nicht mehr immer an das hält, was die Erwachsenen von ihr denken, sondern eine starke Persönlichkeit entwickelt. Gut hat mir auch in diesem Buch die Beziehung von Kay zu Marino und Benton gefallen, es ist ein interessantes Team, das neben der ernsten Arbeit sicher auch viel Spaß haben kann.

    Was mich persönlich etwas gestört hat, war der lange Start ins Buch. Viele Kleinigkeiten, die nicht unbedingt für die eigentliche Geschichte relevant waren, wurden dort sehr genau beschrieben. Von einigen Dingen hat man im Nachhinein nichts mehr gehört, andere waren dann trotz der Ausführlichkeit zu knapp beschrieben, sodass ein extra Buch mit dessen Inhalt sicher nicht verkehrt gewesen wäre. Das Privatleben von Scarpetta ist immer wieder sehr interessant, es macht die Figur menschlicher, als in anderen Büchern und man wünschte sich, dass sie wirklich existieren würde. Was mich immer wieder fasziniert ist, dass sie sich alleine unter so vielen Männern so gut behaupten kann. Denn wir reden hier nicht von 2016 sondern von vor 20 Jahren, als Frauen wohl noch nicht ganz so emanzipiert waren wie heute. Für mich eines der Highlights der bisherigen Reihe und nach Body Farm ein Lichtblick, für den weiteren Weg durch die Reihe! :-) 5 Sterne, da ich wirklich begeistert bin.
  14. Cover des Buches Sanft entschlafen (ISBN: 9783257231762)
    Donna Leon

    Sanft entschlafen

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Commissario Brunetti muss in seinem sechsten Fall im Umkreis der katholischen Kirche ermitteln. Im Altersheim seiner Mutter, das von einem Orden geführt wird, kommt es zu Todesfällen. Die allseits beliebte Schwester Immacolato tritt aus dem Orden aus und offenbart sich Brunetti. Dieser glaubt zunächst nicht daran, aber als die Schwester verschwindet, weitere Todesfälle auftreten und seine Mutter Brunetti noch zusätzliche Informationen liefert befindet er sich in einem Netz aus Glauben, Profitgier und Wahn. Brunetti kommt dem Täter auf die Spur, dieser ist aber unerreichbar, da er von der allmächtigen Kirche geschützt wird und keine Möglichkeit besteht, an die Täter zu kommen.

    Donna Leon schafft wieder eine überaus feinsinnige Handlung mit ihrem Commissario Brunetti und der großen Liebe Venedig. Es gelingt auch eine spannende Krimihandlung und damit ein gutes Buch aus der Reihe.

  15. Cover des Buches Vor dem Frost (ISBN: 9783423212595)
    Henning Mankell

    Vor dem Frost

     (433)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Henning Mankell deutet in „Vor dem Forst“ den Generationenwechsel an: Linda Wallander steht kurz davor, in den Polizeidienst einzutreten und ihrem Vater nachzufolgen. Doch noch ehe sie den Dienst antritt, beginnen Linda und Kurt Wallander gemeinsam, getrennt, mit- und gegeneinander am neuesten Fall zu ermitteln. Dass die grausamen Tötungen von Tieren, die Schändungen von Kirchen und das seltsame Verhalten und Verschwinden von Lindas Freundin Anna zusammenhängen, ahnt der Leser sofort. Aber wie die beiden Wallander dem leicht konstruierten Plot auf die Spur kommen, ist toll erzählt. Linda macht mit Neugier und Unerschrockenheit (fast) wett, was Kurt mit Berufserfahrung und Instinkt gelingt.

    Die Folie der Handlung bildet religiöser Fanatismus. Schon im Prolog werden die Leser in den Massenmord einer extremistischen Christensekte geworfen. Und Fanatismus zieht sich durch den ganzen Roman. Menschenleben – und erst recht das Leben von Tieren – gilt diesen Verblendeten nichts im Angesicht der eingebildeten Größe ihres „gottgegebenen Auftrags“.

    Mankell hat eindrückliche Einfälle: Annas Mutter komponiert aus Lachern und Seufzern Musikstücke. In Flammen gesetzte Schwäne gehen brennend über einem schwedischen See nieder. Ein so qualvolles wie kräftiges Bild.

    Dass es Längen gibt, stört nicht übermäßig, und auch die Vorhersehbarkeit des Endes ist nur ein kleiner Abstrich für die Bewertung dieses gelungenen Wallanders!

  16. Cover des Buches Tod in stiller Nacht (ISBN: 9783462049022)
    Viveca Sten

    Tod in stiller Nacht

     (71)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Die Journalistin Jeanette Thiels wird am zweiten Weihnachtstag im Garten des Hotels, in dem sie sich einquartiert hatte, tot aufgefunden. Kommissar Thomas Andreasson, der gerade mit seiner Familie auf den Inseln weilt, fährt mit dem Taxiboot nach Sandhamn, um festzustellen, ob es sich um einen Unfall oder Schlimmeres gehandelt haben könnte. Die Tote sieht zwar sehr friedlich aus, aber ihr Zimmer scheint durchsucht worden zu sein. Also entscheidet Thomas, dass die Sache genauer untersucht werden sollte. Bald stellt sich heraus, dass sich die Journalistin sowohl durch ihre Arbeit als auch im Privaten Feinde gemacht hatte.


    In seinem sechsten Fall geht es Thomas Andreasson, Frau und Tochter angesichts eines Schicksalsschlags, den sie erlitten hatten, recht gut. Vielleicht macht gerade sein privates Glück Thomas empfänglicher für das Leid anderer oder die Ungerechtigkeit in der Welt. Jedenfalls bereitet ihm schon der Fundort der Leiche Unbehagen. Und dies verschlimmert sich beim Anblick des durchwühlten Zimmers. Dennoch erscheint es zunächst kaum vorstellbar, dass diese unbescholtene Frau einen Anlass gegeben haben könnte, sie umzubringen. Natürlich stellt sich im Laufe der Untersuchung heraus, dass Jeanette Thiels einen vielschichtigen Charakter hatte, mit dem sie aneckte und für den sie gemocht wurde.


    Wenn man eine Weile mit der Lektüre dieser Reihe pausiert hat, freut man sich zunächst alte Bekannte wieder zu treffen. Es ist schön zu lesen, wie sich Thomas und Pernilla eingerichtet haben. Schnell kommt man zum Fall einer verängstigten Frau, die sich auf Sandhamn sicher glaubte. Gefesselt taucht man in die Geschichte einer Frau ein, die trotz ihrer großen journalistischen Leistungen, in der Familie nicht so gut zurechtkam und beruflich einigen mit unbequemen Fragen auf die Füße getreten ist. Spannend auch wie Thomas Andreasson und seine Kollegen an den Fall herangehen und immer neue mögliche Zusammenhänge ausgraben. Diese Reihe liest man gerne und die Pause bis zum nächsten Band wird wesentlich kürzer ausfallen.

  17. Cover des Buches Denn keiner ist ohne Schuld (ISBN: 9783442479801)
    Elizabeth George

    Denn keiner ist ohne Schuld

     (289)
    Aktuelle Rezension von: tausendbuecher

    Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, handelt es sich hier um den sechten Band der Inspector Lynley Reihe, jedoch kann man meiner Meinung nach die Teile auch ganz gut unabhängig von einander lesen. 

    Das Cover harmoniert meiner Meinung nach sehr gut mit dem Inhalt der Geschichte, denn der winterliche Flair und das Abgeschiedene des Ortes kommt meiner Meinung nach sehr gut rüber. Durch den rötlich gefärbten Himmel bekommt das ganze noch eine etwas düstere Seite, die zeigt, dass nicht alles schön ist.

    Elizabeth George Schreibstil ist in diesem Buch auch wieder sehr locker unf flüssig, allerding muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte teilweise so sehr gelangweilt hat, dass ich das Buch zur Seite legen musste und zu einem anderen gegriffen haben. Es kam einfach nie wirklich Spannung auf, was ich von Elizabeth George sonst nicht kenne.

    Auch mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm. St. James und seine Frau Deborah fangen an mit Lynley zu ermitteln, obwohl sie doch eigentlich Urlaub machen wollten und das alles wegen einem Pfarrer, dem Deborah einmal begegnet ist und der vor ein paar Monaten tot aufgefunden wurden ist. Anstatt also ihren Urlaub zu genießen, fangen sie an in einem Ort zu ermitteln, wo sie niemanden kennen. Deborah kämpft mit ihren Gefühlen und lässt dann auch noch fremdes Eigentum mitgehen. St. James weiß nicht so wirklich, wie er ihr helfen soll und stürtzt sich in die Ermittlungen mit Lynley.
    Lynley, der eigentlich mit seiner Freundin Helen nach Griechenland in den Urlaub fliegen wollte, kommt nach St. James Anruf sofort nach Lancashire und fängt an zu ermitteln. 
    Neben den vieren, gibt es noch die Dorfbewohner. Da hätten wir als erstes Mrs Spence, die verdächtigt wird, den Pfarrer vergiftet zu haben, und ihre Tochter Maggie. Deutlich wird von Anfang an, dass Mrs Spence ein Geheimnis hat, denn sie ist mit Maggie ständig umgezogen und das immer in sehr abgelegene Orte. Maggie, die endlich Freunde in Lancashire gefunden hat, konnte ihre Mutter diesmal überzeugen zu bleiben, denn Mrs Spence würde alles für ihre Tochter tun.

    "Eine Mutter würde alles tun, um ihr Kind zu behüten. Ich meine... Würde sie nicht alles tun, um das Leben, das sie zur Welt gebracht hat, zu schützen? Und glaubst du nicht, wenn du ehrlich bist, dass es genau darum bei diesem Mord geht?"

     Maggie, welche 13 Jahre alt ist, hat aber nichts besseres zu tun, als mit ihrem Freund Nick ins Bett zu gehen und am liebsten schwanger zu werden. Dies scheint eine Art Rache an ihrer Mutter zu sein, denn diese hat ihr nie verraten, wer ihr Vater ist und Maggies sehnlichster Wunsch ist es, ihren Vater kennenzulernen. Hier fällt einem ganz deutlich auf, dass ihr die Vater Rolle zu fehlen, die sie mal in Mr. Sage gefunden zu haben scheint. 
    Dann gäbe es da noch Polly, die auf den Dorfpolizisten Colin steht und bei Mr. Sage für Ordung gesorgt hat, als dieser noch lebte. Auch nach seinem Tod putzt sie das Haus. 
    Der Dorpolizist, der seine Frau nach langem Krebsleiden verloren hat, ermittelt in diesem Fall und tut ihn letztendlich als Unfall ab, was auch daran liegen könnte, dass er ein Verhältnis mit Mrs. Spence hat. 
    Nachdem dann St. James und Lynley anfangen zu ermitteln, nimmt er seine Ermittlungen selbstständig wieder auf und fängt an, wahllos Leute zu verdächtigen. Dabei hat er auch die beste Freundin seiner verstorbenen Frau im Auge. Aber nicht nur das, ohne wirkliche Beweise zu haben, versucht er Rache zu nehmen und handelt völlig blind. 

    Ich muss sagen, dass ich mir so oft echt ein Gähnen unterdrücken musste. Zwar wusste ich nicht, was wirklich geschehen ist, aber es wurde auch zu keiner Zeit wirklich spannend und immer wieder hat man die gleichen Verdächtigungen gelesen. Einzig allein das Ende konnte mich ein wenig überraschen und begeistern, allerdings hätte man meiner Meinung nach das Buch auch 200 Seiten vorher beenden können.

     

    Fazit

    Ein solider Krimi, der vielleicht ganz schön für zwischendurch ist, mich aber nicht überzeugen konnte. Fest steht, dass Elizabeth George schon deutlich bessere in dieser Reihe geschrieben hat. Von mir gibt es 3/5✨
  18. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783423212175)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders siebter Fall

    Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt.

    Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht ...

    In diesem Fall wird es richtig unheimlich! Ein Roman über Rache, Angst und Brutalität. Der Schreibstil des Autors ist wieder fesselnd und auch wenn ich den Roman vor einigen Jahren gelesen habe, so kann ich mich immer noch haargenau an den Inhalt erinnern.
  19. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596032235)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Kerry
    Ein Jahr ist es her, dass der junge Sherlock Holmes das letzte Mal britischen Boden unter den Füßen hatte, denn sein letztes Abenteuer hatte ihn unfreiwillig ins Reich der Mitte geführt, wo es ihm gelungen ist, ein Komplott aufzuklären. Doch nun ist er endlich auf den Weg zurück in seine Heimat oder zumindest in die Nähe, denn Irland ist das Ziel. Sherlock ist jedoch nicht mehr der unbeschwerte junge Mann, der er vor seiner Abreise war, denn ein Brief von Virginia, der Tochter seines Lehrers Amyus Crowe, der er sehr zugetan war, dämpft seine Freude auf ein Wiedersehen sehr.

    Gleich bei seiner Ankunft fällt ihm eine Kutsche aus, die nicht so recht ins Bild passen will und tatsächlich befindet sich in dieser Mycroft, Sherlocks Bruder. Sherlock freut sich, seinen Bruder nach so langer Zeit wohlbehalten wieder zu sehen, doch leider ist dieser nicht in Irland, um seinem Bruder einen herzlichem Empfand zu bereiten, sondern ist im Auftrag der britischen Regierung vor Ort und Sherlock soll ihm bei diesem Auftrag mit seinem Spürsinn helfen.

    In Irland soll sich ein Medium aufhalten, welches an eine Regierung (natürlich die meistbietende) "versteigert" werden soll. Tatsächlich erscheint es so, dass dieses Medium mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen kann und ihm Geheimnisse offenbart werden, die es eigentlich nicht wissen konnte. Einige Regierungen sind sehr an dem Medium interessiert und haben Vertreter geschickt, um die Echtheit zu prüfen und ggf. Gebote abzugeben. Auch Mycroft ist mit diesem Auftrag vor Ort und wie sein Bruder, so kann auch Sherlock nicht wirklich glauben, dass alles so ist, wie es den Anschein hat, denn mal ehrlich - so etwas wie Geisterbeschwörer gibt es nicht! Zumindest Sherlock ist davon überzeugt und es muss schon ganz außergewöhnliches passieren, bevor Sherlock seine Meinung ändert - im Gegenteil, er will hinter das Geheimnis des Mediums kommen. Doch schon bald gibt es den ersten Toten in diesem Bunde ...


    Der 6. Band der Young-Sherlock-Holmes-Reihe! Auch dieses Mal wurde der Plot wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Ich bin immer wieder fasziniert, in welche Situationen der Autor seinen jungen Protagonisten hineinführt, denn bisher ähnelte keines von Sherlocks Abenteuern dem anderen und er ist für seine jungen Jahre schon verdammt weit in der Welt rum gekommen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Beeindruckt hat mich in diesem Band die Figur des Sherlock, der in seinem Jahr "Auslandsaufenthalt" deutlich gereift ist und einen Teil seiner kindlichen Unbefangenheit abgelegt hat, denn mit dem Brief, den Virginia ihm schrieb, änderte sich für Sherlock alles und auch an seinem Auftreten merkt man diese Veränderung deutlich. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat und ich mich jetzt schon sehr auf das nächste Abenteuer mit dem jungen Sherlock freue und gespannt bin, wohin mich dieses führen wird.
  20. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

     (826)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Blutmale" ist der 6. Teil der Rizzoli&Isles Reihe und für mich ein Reread. Ich habe bereits alle Teile vor Ewigkeiten gelesen, seitdem die Bücher jedoch ein neues Cover spendiert bekommen haben, lese ich sie nun noch einmal.

    Tatsächlich wusste ich die Auflösung zu gewissen Teilen noch, was die Unterhaltung jedoch nicht schmälerte. "Blutmale" war noch nie mein liebster Teil der Reihe und er ist es jetzt auch nicht geworden, trotzdem ist es ein solider Thriller, den man auf jeden Fall mal lesen kann. Ich bin nicht unbedingt der größte Fan der Thematik , aber das ist nun mal Geschmackssache.

  21. Cover des Buches Die letzte Flucht (ISBN: 9783462042795)
    Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

     (91)
    Aktuelle Rezension von: AnnaChi

    Ginge es nur um die Brisanz und politische Relevanz der Themen, Wolfgang Schorlau hätte für jeden seiner Dengler-Krimis 5 Punkte verdient. In diesem geht es um die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie, die rücksichtslos und einzig dem eigenen Profit dienen, zum Schaden (schwerstkranker) Patienten, des deutschen Gesundheitswesens und der Forschung an den Universitäten.

    Was mich an diesem Schorlau ein wenig gestört hat, war die thematische Überladenheit  (so ging es "nebenbei" beispielsweise noch um Stuttgart 21 - ein Thema, das einen eigenen Krimi verdient hätte). Außerdem fand ich die Handlung doch arg konstruiert und die Verbindungen zwischen einigen Teilaspekten an den Haaren herbeigezogen.

    Dennoch bleibe ich selbstverständlich treue Schorlau-Leserin und habe auch seinen neuesten Krimi schon im Regal stehen.

  22. Cover des Buches Wolfsschlucht (ISBN: 9783426512968)
    Andreas Föhr

    Wolfsschlucht

     (114)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Und damit meine ich mich selber. Ich habe von der Wallner-Reihe gerade mal zwei (mit diesem jetzt drei) Bücher gelesen. Das erste gefiel mir überhaupt nicht, beim zweiten ging es schon besser und das hier hat mich überzeugt, doch nach und nach alle Bände mit Wallner & Kreuthner zu lesen.

    In diesem Krimi geht es um zwei seltsame Fälle – ein Bestattungsunternehmer versinkt mit seinem Leichenwagen in der Mangfall und eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf in der Nähe der Wolfsschlucht aufgefunden – aufgespießt von einem Maibaum…. 😊

    Wie sich herausstellt, gehören beide Fälle zusammen und natürlich hat auch Kreuthner seine Hände im Spiel. Und das nicht zu knapp; die arme Polizei ist wohl wirklich geschlagen mit diesem Beamten…. 😊 Auch Wallners Großvater Manfred mischt eifrig und am Rande der Legalität mit…

    Das fand ich alles sehr lustig und erheiternd. Wallner finde ich sehr sympathisch und Opa Manfred ist ein wirkliches High-Light. Der „Krimi“ kommt hierbei fast zu kurz; das Ganze ist ein bisschen verwickelt. Zwar dachte ich, bald auf der richtigen Spur zu sein, aber das erwies sich als nur teilweise so. Und eine kleine Überraschung gab es auch…..

     

     

  23. Cover des Buches Die Opfer, die man bringt (ISBN: 9783499271090)
    Michael Hjorth

    Die Opfer, die man bringt

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Es ist mehrere Jahre her, dass ich einen Sebastian Bergmann Krimi gelesen habe und doch habe ich mich gleich wieder zu Hause gefühlt. Die wichtigsten Zusammenhänge werden noch einmal aufgefrischt, so dass ich mich nach und nach wieder erinnern konnte, an welchem Punkt wir die Protagonisten verlassen haben. Wie in jeder Krimiserie kann man auch bei dieser die Bücher theoretisch unabhängig von einander lesen, aber da die Reihe wirklich sehr charakterlastig ist, empfehle ich, auch die Vorgänger zu kennen. 

    Die Mordkommission umfasst ein verhältnismäßig großes Team und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Ich fand es fast interessanter mehr über das Privatleben zu erfahren, als über das Verbrechen, welches ohnehin eher wie eine Nebenhandlung wirkt. 

    Insbesondere Billys Handlungsstrang ist schon fast ein Krimi für sich. 

    Im aktuellen Fall geht es um einen Serienvergewaltiger, der in Uppsala und Umgebung sein Unwesen treibt. Während die Polizei zunächst völlig im Dunkeln tappt, erhält der Leser durch kurze Einschübe bereits Einblicke in das Motiv. Letztendlich kommt auch das Team bestimmt 100 Seiten vor Ende und ziemlich konkret und spontan dahinter, warum die Überfälle geschehen. 

    Die Enthüllung des Täters war allerdings trotzdem eine Überraschung für mich. 

    Eigentlich war ich mir die meiste Zeit über sicher, dass ich „Die Opfer, die man bringt“ mit 5 Sternen bewerten werde. Am Ende gab es noch einen Cliffhanger, der eine potenzielle Entwicklung andeutet, die so geschmacklos wäre, dass ich in meiner Gesamtnote einen halben Stern abziehen muss. 

  24. Cover des Buches In Schönheit sterben (ISBN: 9783746627762)
    Jean G. Goodhind

    In Schönheit sterben

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Klappentext:

    Drei Tage darf Honey in einer Schönheitsklinik verbringen. Aber nicht nur, um es sich gutgehen zu lassen, sondern weil sie herausfinden soll, warum Lady Macrottie sterben musste. Die Leiterin des Spas und ihr beratender Arzt zeigen sich wenig kooperativ - sie haben offenbar etwas zu verbergen. Fast ohne Ergebnisse muss Honey die Klinik wieder verlassen. Da stirbt eine Mitarbeiterin des Hauses bei einem mysteriösen Unfall, und schon bald entdeckt Honey, dass die gesamte Klinik in höchster Gefahr ist.




    Ich meine dazu:


    Honey läßt sich auf diese Undercover-Geschichte ein, aber eher aus Pflichtgefühl als Verbindungsfrau des Hotelverbands zur Polizei als aus Vergnügen. Sie beschließt aber, aus der Pflicht eine Tugend zu machen, die Sache zu genießen und Steve Doherty auf dem Laufenden zu halten. Das allerdings stellt sich als schwieriger heraus, als gedacht.

    Von ihrer Familie soll keiner wissen, wo sie ist und dann gilt es auch noch, ihren Tellerwäscher vor der Mafia zu verstecken...

    Klingt verworren? Das ist Honey life.

    Chaos, Problemchen und Fettnäpfe stehen hier, wie schon aus den Vorgängerbüchern bekannt, an der Tagesordnung. Wer also einen ernstzunehmenden Krimi sucht, ist hier fehl am Platze.

    Die Protagonisten rund um Honey und ihr Hotel gehören mit ihren Eigenheiten längst zur Leserundenfamilie, anders wollen wir sie doch gar nicht mehr haben.


    Auch wenn die Geschichte keine hochwertige Krimilektüre ist, so besticht sie doch mit ihrer Situationskomik und läßt sich einfach superschnell weglesen.




    ☺Werbung☺:

    Wir haben das Buch in der (etwas unkonventionellen aber lustigen)Gruppe

    http://www.lovelybooks.de/gruppe/1082315893/wir_lesen_gemeinsam_/

    zusammen gelesen und werden auch den siebten Teil dort lesen, Start am 19.11., wir treffen uns dort gemeinsam ab 20.30 Uhr. Wer neugierig ist und die Serie mit uns lesen möchte, oder aber auch irgendwann (oder zwischendurch) etwas anderes gemeinsam mit uns lesen möchte, ist herzlich eingeladen, einfach mal anzuklopfen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht dort.

    ☺Werbung ende!☺

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