Bücher mit dem Tag "80er jahre"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "80er jahre" gekennzeichnet haben.

242 Bücher

  1. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

     (1.159)
    Aktuelle Rezension von: Gerhard_Pfeiffer

    Eigentlich sind 5 Sterne nicht genug. Dieses Buch hat mich tief berührt. Es ist eine Geschichte für Jung und Alt, die ich sehr empfehlen würde. Es werden viele Themen angesprochen. Es geht um die Liebe von zwei jungen Strebern, Missbrauch, Mobbing und vieles mehr. Besonders die Charaktere sind sehr gefühlvoll beschrieben. Der ständige Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählperspektiven ließ die Geschichte lebendig und authentisch wirken. Der Schreibstil war leicht zu lesen. Es war ein tolles Leseerlebnis.

  2. Cover des Buches Die Party (ISBN: 9783453439184)
    Jonas Winner

    Die Party

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Celairgil

    Am 31. Oktober treffen sich zehn Freunde wieder nach ca. 30 Jahren. Brandon, der elfte, hat alle zu sich nach Hause eingeladen, irgendwo im nirgendwo, und möchte eine Halloween Party wie 1986 feiern. In diesem Jahr sahen sich alle das letzte Mal gemeinsam. Alle müssen ihre Handys abgeben ubd tragen Kostüme. Jedoch dauerte nicht lange bis etwas passiert...aus Spaß wird tödlicher Ernst...ein tragischer Unfall. Oder?


    Ich fande den Anfang sehr schwierig und verwirrend, da es um zehn Personen geht und man immer wieder Dinge aus dessen Perspektive erfährt. Was auf der einen Seite interessant ist, da man wieder etwas neues erfährt, auf der anderen Seite war es für mich eher überfordernd gewesen, vor allem bis ich alle Charaktere zuordnen konnte. Auch hat es das Buch teilweise unnötig in die Länge gezogen und Spannung weg genommen. Ich fand auch die Handlungen der Gäste teilweise sehr unlogisch und nicht nachvollziehbar. Auch kamen mir die Charaktere nicht wie ca. 50 vor. Ich hatte eher den Eindruck alle wären eher 30 Jahre alt. Das hat das ganze noch etwas verwirrender und unlgischer gemacht. Auch habe ich von Charakteren in diesem Alter andere Handlungen erwartet. Wodurch ich mich in niemanden wirklich hineinversetzen konnte und sympathisch wurden sie mir auch nicht wirklich. 


    Das Ende fand ich zwar zunächst verwirrend, aber doch sehr spannend und überraschend.


    Im Großen und Ganzen war die Idee sehr gut, jedoch keine besonders gute Umsetzung - viele Schwachstellen. Auch konnte das gute Ende nicht den Rest des Buches retten.

  3. Cover des Buches Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1) (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Damals wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder.
    Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party- Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt.

    Da dies nicht das erste Buch ist, das ich vom Autor Linus Geschke las, war ich gespannt, ob es mir ebenso gut gefallen würde. 

    Der Einstieg fiel mir leicht und ich hatte keine Startschwierigkeiten. Geschrieben wird das Buch aus Sicht von Jan Römer in der Ich-Form. Da mir der Protagonist gut ausgearbeitet erschien, konnte ich mich problemlos auf ihn einlassen.
    Es gibt immer wieder Rückblicke und der Leser bekommt erzählt, was damals passierte bzw. was Jan Römer in den 80ern erlebte. Da ich selbst ein Kind der 80er Jahre bin, fand ich auch gerade die Erwähnung von verschiedenen Liedern, die Jan mit Erinnerungen verbindet als erfrischend und fühlte mich selbst in die damalige Zeit zurückversetzt.

    Der Schreibstil ist unkompliziert und dabei sehr direkt, jedoch ausschweifend. Das muss man mögen, ich mag es. Es mangelt nicht an notwendigen Infos und so erschien mir alles schlüssig ohne auf mich langatmig zu wirken. Viel ausführlicher hätte es jedoch nicht sein dürfen.

    Bis zum Schluss hin blieb ich völlig im Dunkeln und hatte keine Ahnung, wer denn nun der Täter war. Daher blieb es für mich spannend und ich war von der Handlung gefangen.

    Das Cover ist so typisch Crime. Teils duster und doch ansprechend. Mir gefällt es jedenfalls. Die Inhaltsbeschreibung konnte meine Neugierde wecken und ich bin froh, dass ich dieser nachgegeben habe.

    Insgesamt konnte mich dieser Kriminalroman mit seiner spannenden und nicht vorhersehbaren Story überzeugen. So werde ich die Reihe um Jan Römer auf jeden Fall weiter verfolgen. Ich fühlte mich toll unterhalten und hatte eine packende Lesezeit. Daher vergebe ich fünf Sterne. Natürlich gibt es auch eine Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Die Mädchen von Strathclyde (ISBN: 9783959676656)
    Denzil Meyrick

    Die Mädchen von Strathclyde

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Angy93
    Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt ...

    Nachdem ich mit dem dritten Teil dieser Reihe, dem Paten von Glasgow angefangen habe, wollte ich auch die anderen beiden Bücher lesen.
    Dieses Werk von Denzil Meyrick hat mir dabei gut gefallen. Man erlebt die Geschichte, wie Daley zur Kriminalpolizei kommt. Auch lernt man seine Vorgeschichte mit den Nebencharaktären kennen. 
    Die Geschichte bietet dabei noch einen spannenden Kriminalfall.
    Die Sprache ist einfach und gut verständlich.

  5. Cover des Buches Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens (ISBN: 9783862654833)
    Sebastian Niedlich

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Hagicht

    Es fängt vielversprechend an. Martin lernt am Sterbebett seiner Großmutter "Tod" kennen. Die beiden freunden sich an. Es entsteht sowas wie eine Freundschaft. Mit Höhen und Tiefen. Die Freundschaft erstreckt sich über Jahre. Desto älter Martin wird desto störender wird für ihn die Freundschaft mit Tod.

    Leider vermisse ich die anderen Höhepunkte in dem Buch so wie es der Titel verspricht.

  6. Cover des Buches Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen (ISBN: 9783423086561)
    André Aciman

    Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen

     (253)
    Aktuelle Rezension von: ameliethebookworm

    Leider hatte ich vor dem Lesen den Film schon mehrmals gesehen und geliebt, weshalb ich nicht unbeeinflusst ans Buch rangegangen bin... Auch beim Film fällt schon auf, dass die Geschichte moralisch gesehen problematisch ist, denn zwischen dem 17 jährigen Elio und dem 24jährigen Oliver ist durchaus ein ziemlich großer Altersunterschied und dadurch entsteht ein Machtgefälle innerhalb der Beziehung der beiden, dass man sich in der gesamten Geschichte nicht schön reden kann. Zudem ist die Beziehung der beiden aus verschiedensten Gründen ziemlich toxisch, was allerdings für die Geschichte an sich nicht unbedingt schlecht ist, allerdings wird dies kaum thematisiert... 

    Trotzdessen sind die einzelnen Buchcharaktere wundervoll ausgearbeitet und haben eine ganz besondere Persönlichkeit. Beispielsweise Elios Vater ist ein wundervoller Nebencharakter, der permanent Weisheiten raushaut, über die man erstmal nachzudenken hat. 

    Der Schreibstil ist mitreißend und hat mich in den Bann gezogen, weil einfach jedes Wort perfekt darin platziert ist, so dass es sich fast schon poetisch anhört. Vorallem Richtung Ende des Buches kommen dadurch die Emotionen in der Geschichte perfekt zum Ausdruck.

    Zusammengefasst ist dieses Buch sehr empfehlenswert, auch wenn die Beziehung zwischen Elio und Oliver nicht so romantisch und schön ist wie man sich erhoffen könnte.

  7. Cover des Buches Dunkelblum (ISBN: 9783462047905)
    Eva Menasse

    Dunkelblum

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Etwas moralisch, teilweise mit Hang zum Oberlehrerhaften,  aber sehr gut geschrieben und witzig. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, ausgezeichnete Unterhaltungsliteratur! Der Anspruch von Eva Menasse war aber wohl ein anderer…

  8. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.308)
    Aktuelle Rezension von: Michael-P-Kraus

    Eine amerikanische Kleinstadt namens Derry. Eine Stadt, wie viele Andere. Und doch eigenartig... Alle 27 Jahre geht das Grauen um. Menschen verschwinden oder sterben eines unnatürlichen Todes. Besonders Kinder.
    Hinter allem steckt eine finstere, bedrohliche Macht, die älter als die Menschheit ist. Sie lauert im Dunkeln, schläft und erwacht alle 27 Jahre wieder, um seinen diabolischen Hunger zu stillen. Doch als im Jahre 1958 der kleine George Denbrough ums Leben kommt, nimmt die Geschichte eine fatale Wendung...

    Die Geschichte hier jetzt nochmals wiederzugeben ist meiner Meinung nach sinnlos. "Es" zählt mittlerweile bereits zu den modernen Horrorklassikern, und wenn man sich die Geschichte mal genauer zu Gemüte führt, weiß man auch, warum.
    In meinen Augen bedient sich King vieler Vorlagen, ganz besonders bei Lovecraft. Auch bei "Es" ist es eine alte Macht, die aus der Verborgenheit heraus wirkt, eine Macht, die mit den Menschen spielt. Bis jedoch 7 Kinder in Erscheinung treten.
    King schafft es, eine hervorragende Atmosphäre aufzubauen, so dass man sich oftmals als Teil der Gruppe sieht. Man fiebert mit den Kindern mit, rennt mit ihnen vor den Raufbolden davon und kriecht mit ihnen unter die Veranda eines alten, verlassenen Hauses, um das Grauen selbst herauszufordern. Die ganze Atmosphäre ist einfach unbeschreiblich.
    Dann ist die Erzählmethode eine ganz Eigene. In der Gegenwart ( das Jahr 1985) treffen sich die erwachsenen Protagonisten wieder, und langsam aber sicher erinnern sie sich an die Geschehnisse aus der Kindheit. Dabei wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart in einem nicht erkennbaren Rhytmus gewechselt und doch schafft King es, beide Stränge fast gleichzeitig zum Höhepunkt zu bringen.
    King schafft es zudem, dass man sich unweigerlich fragt: Wie hätte ich an dieser Stelle reagiert? Man erinnert sich plötzlich an die eigene Kindheit zurück und die Schrecken, aber auch die Wunder, die es damals gegeben hat. Der kindliche Glaube, die Fantasie und die Gabe, die ganze Welt mit magischen Augen zu sehen, ist etwas ganz Besonderes, was man sich nie ganz nehmen lassen sollte. So könnte man "Es" fast als eine Art modernes Märchen bezeichnen, wenngleich auch ein Märchen mit seeeeehr düsterem Charakter. Dies ist für mich persönlich vielleicht der größte Pluspunkt dieser ganzen Geschichte.
    Für Leute, die es blutig und voller Gemetzel mögen ist King jedoch der falsche Autor. King spielt mit den Ängsten der Leser und bedient sich dabei der Magie der Worte. Sein Horror ist subtil, lauert im Dunkeln und kann dabei JEDEN treffen. Und er kann auch IN ALLEM stecken, selbst in Dingen, die Kindern vielleicht sogar Freude machen sollten, wie etwa ein Clown oder Luftballons.
    Der Clown wird für mich persönlich jedoch immer etwas zu stark in den Vordergrund gerückt. Der Clown, Pennywise, ist nur EINE von vielen Gestalten, die ES in der Geschichte annimmt. Die wahre Gestalt von ES ist weitaus böser, finsterer und gemeiner, und wenn man "Es" liest mag man vielleicht sogar zu dem Schluss kommen, dass ES eine Gestalt hat, die von Sterblichen nicht gesehen werden sollte.

    Fazit: Was soll man groß sagen? Dieses Buch ist einfach klasse. Stephen King ist der Meister der Horrorliteratur der Gegenwart. Man erkennt die Einflüsse, insbesondere H.P. Lovecraft blitzt für mich oftmals auf. Ich selbst habe mich lange gegen de Hype um King gesträubt. "Es" jedoch hat mich wirklich eines Besseren belehrt. Eine ganz klare Kaufempfehlung.

  9. Cover des Buches Der große Sommer (ISBN: 9783832166434)
    Ewald Arenz

    Der große Sommer

     (327)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Eine Geschichte, die sofort in den Bann zieht und beim Lesen vergessen geglaubte Erinnerungen wachruft.
    Ewald Arenz har ein lebensnahes Buch voller Emotionen, aber auch mit viel Humor geschrieben. Einfühlungsreich geht es um Vertrauen, aber auch um erste Liebe und Tod. Durch die lebendigen Schilderungen ist der Roman bis zur letzten Seite wunderbar und spannend.

  10. Cover des Buches Lügen über meine Mutter (ISBN: 9783462001990)
    Daniela Dröscher

    Lügen über meine Mutter

     (145)
    Aktuelle Rezension von: TashaWinter

    Elas Mutter ist klug, ehrgeizig, eigensinnig und mutig. Aber für ihren Ehemann ist sie vor allem zu dick. Über Jahre hinweg lässt er sie das spüren, nötigt sie immer wieder zu neuen Diäten, macht ihr deutlich, wie peinlich sie ihm ist. An allem ist das Gewicht seiner Frau Schuld: an seinem mangelnden beruflichen Erfolg, der fehlenden Anerkennung seiner Vorgesetzten. Der Körper seiner Frau wird zur Projektionsfläche seiner eigenen Unsicherheiten.
    Wir beobachten die Ehe durch die Augen der kleinen Tochter Ela, die ihre Mutter liebt und bewundert, aber auch nicht verhindern kann, dass auch sie der toxische Blick des Vaters beeinflusst. Dieses Element fand ich besonders bedrückend.
    Daniela Dröschers "Lügen über meine Mutter" spielt im Hunsrück in den 80er Jahren und zeigt wie die Idealvorstellung eines weiblichen Körpers das Leben einer Frau zu einer Tortur macht.
    Elas Mutter verliert nie ihre Würde und auch ihr Selbstwertgrfühl kann ihr kleingeistiger Mann nicht zerstören. Auch wenn ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, die verhindern, dass sie sich befreit, verliert sie sich nie vollkommen.
    Dröschers Sprachr ist zugänglich, unprätentiös und fängt die Perspektive der jungen Erzählerin treffend ein. Unglaublich gerne hätte ich hier auch an manchen Stellen eine Innensicht der Mutter gelesen.
    Ein für mich wichtiges Thema des Romans ist das der care Arbeit, die nur schwer abgegeben werden kann und die extrem stark einschränkt.
    Gleichzeitig habe ich die Darstellung von Muttersein geliebt, denn Elas Mutter ist zugewandt und liebevoll, auch wenn sie gleichzeitig nicht nur diese Rolle für sich sieht. Es freut und überrascht mich, dass der Roman auf der shortlist des deutschen Buchpreises steht.

  11. Cover des Buches Ein MORDs-Team - Spiel im Schatten (ISBN: 9783958341845)
    Andreas Suchanek

    Ein MORDs-Team - Spiel im Schatten

     (67)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Bei der Familie Holt findet ein Treffen mit dem Bürgermeister statt. Als sich die Familie streitet, dringen bewaffnete Männer ins Haus ein und nehmen Danielle und ihre Mutter Shannon als Geisel. Sind wirklich die Schulden von Brandon - Danielles Bruder - der Grund dafür? Mason, Olivia und Randy versuchen dem auf die Spur zu gehen und finden schon bald eine Verbindung zum Fall Marietta King.

    Mason, Randy, Olivia und Danielle bekommen Unterstützung von Vince, der aber nicht weiß um was es geht. Sie untersuchen das Waisenhaus, in dem Mariettas Tochter vermittelt worden sein. Dabei entdecken sie geheime Akten. Kinder wurden um viel Geld vermittelt und der Täter will natürlich nicht, dass dies ans Licht kommt.

    Der Gründungstag von Barrington Cove wird in der High-School zelebriert. Olivia, Randy, Mason und Danielle sind dabei, ebenso wie die Eltern der beiden Letztgenannten. Zudem sind auch Vince, Chris und Lucian dabei. Ebenfalls fehlen darf natürlich auch der Bürgermeister und dessen Adoptivtochter Alice nicht. Patricia von Straten ist auch dabei, denn sie will die gefälschte Gründungsurkunde stehlen und Alice ermorden lassen.

    Das Cover passt wieder hervorragend zum Buch und zur bisherigen Reihe und ist wieder grandios gelungen.

    Der Schreibstil des Autors ist gut; die Charakter sind gut dargestellt und entwickeln sich stetig weiter; neue Charaktere werden gut in die Geschichte eingebracht.

    Einiges wird aufgelöst, viele Fragen bleiben (noch). Der ganze Fall wird immer komplexer, obwohl man auch schon dem großen Ganzen näher kommt.

    Die Plots ist wieder gut gewählt.

    Die Spannung ist das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau und kann so sicher nicht nur Jugendliche, sondern auch ältere Semester in den Bann ziehen.

    Fazit: Spannung in Höchstform zum Miträtseln. 5 von 5 Sterne

  12. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783453418462)
    John Grisham

    Die Erbin

     (132)
    Aktuelle Rezension von: DanielaN

    Der weiße Millionär Seth Hubbard ist schwer krank und plant seinen Selbstmord. Vorher aber setzt er ein neues Testament auf, in dem er seine schwarze Haushälterin Lettie Lang zur Quasi-Alleinerbin macht.

    Ein Konflikt, der im US-Bundesstaat Mississippi der 1980er-Jahre einiges an Potenzial bietet: Es geht um die Trennlinien von Schwarz und Weiß, um Arm und Reich, um Familie versus Fremde, um Elternliebe bzw. Nicht-Elternliebe und natürlich um Gerechtigkeit. Viel Stoff also und ich dachte: Wow, das wird spannend.

    "Die Erbin" war mein erstes Buch von dem berühmten Bestseller-Autor John Grisham. Ich wollte schon lange endlich ein Buch von ihm lesen, ging also mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen heran.

    Leider hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen, was diesen Autor so wertvoll macht. Über 500 Seiten lang (insgesamt ca. 700 Seiten) begleitet man nur eine Reihe von Anwälten dabei, einen Prozess vorzubereiten und sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen. Über weite Strecken liest sich das Buch für mich wie ein Bericht über die reale Arbeit von Anwälten. Das ist teilweise durchaus interessant, müsste meiner Ansicht nach für einen Roman aber verdichtet werden (Das Wort Dichtung kommt von "dichter machen"). Nicht jeder will sich ins amerikanische Rechtssystem und Erbrecht einarbeiten.

    Richtig interessant wird es erst auf den letzten ca. 150 Seiten, als das Geheimnis, warum Hubbard Lettie Lang zur Erbin bestimmt hat, endlich gelüftet wird.

    Insgesamt: Kann man lesen, wenn man Durchhaltevermögen hat.

  13. Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: 9783961610778)
    Rebecca Makkai

    Die Optimisten

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Zum Inhalt:

    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen.

    Der Einstieg ins Buch beginnt direkt mit einer Trauerfeier. Wir befinden uns im Jahr 1985, dem Beginn der 1. großen Aidswelle in Chicago und Nico, ein junger Mann aus der Schwulencommunity ist ein Opfer des Virus geworden. Von den Eltern geächtet,  der jüngeren Schwester Fiona jedoch geliebt und umsorgt, muß er viel zu früh, ohne dass es vernünftige Medikamente gegeben hätte auf grausame Weise sterben.

    Im Anschluss lernen wir Chicago‘s „Boystown“ näher kennen, insbesondere Nico‘s engen Freund Yale, der ein Kunstexperte ist und gerade dabei ist, die Gemäldesammlung einer alten Dame, die ihren Nachlass regeln möchte, in den Besitz der Galerie zu übertragen. Gleichzeitig geht natürlich die Angst vor dem Virus um. Immer mehr Freunde von Yale stecken sich an, werden krank und versterben. 

    Eine zweite Erzählebene führt uns ins Jahr 2015 nach Paris, wo die inzwischen 50jährige Fiona nach ihrer verschollenen Tochter sucht. Diese war zunächst in einer Sekte, aus der sie aber wohl ausgestiegen ist und soll sich jetzt mit einem Kind,(Fiona‘s Enkeltochter) in Paris aufhalten. Fiona hat einen Privatdetektiv beauftragt ihre Tochter, zu der sie nie ein besonders inniges Verhältnis hatte, zu finden und sich mit ihr auszusöhnen.

    Auf den ersten Blick haben die beiden Erzählstränge wenig miteinander zu tun. Sie nähern sich aber im Laufe der Zeit an und hängen natürlich zusammen.


    Was soll ich sagen?! Das Buch war erschütternd, berührend und großartig.

    Die Protagonisten dieses Romans habe ich allesamt ins Herz geschlossen. Obwohl das Thema Aids, über das im Übrigen viel zu wenig in der Literatur zu finden ist, ein wirklich bedrückendes ist, ist die Geschichte keineswegs trübsinnig. Dafür sorgen schon die klugen, oft humorvollen Dialoge. Die Krankheit, die in den 80erJahren ein klares Todesurteil war, ist ja nach wie vor eine existierende Erkrankung. Trotzdem ist sie völlig aus dem öffentlichen Fokus gerückt. Das Buch jetzt zur Zeit der Corona Pandemie zu lesen, deckt natürlich auch gewisse Parallelen zu der 1. Covidwelle auf, wo es noch keine Impfstoffe gab und die Todeszahlen täglich in die Höhe schossen. Somit reflektiert man mit dem Buch auch ein bisschen den Umgang mit Seuchen von Seiten der Politik und der Bevölkerung. Außerdem zeigt der Roman auch auf, was diese Krankheit mit Menschen macht, die zurückbleiben, die auf diese schreckliche Weise ihre Lieben oder Angehörigen verloren haben und danach irgendwie weiterleben müssen. 

    Im Gegensatz zu COVID hatte Aids allerdings immer auch das Stigma eine Sexkrankheit der Homosexuellen zu sein, was massive Vorurteile und Ausgrenzung zur Folge hatte. Auch das ist im Buch deutlich spürbar und einfach nur furchtbar.

    „Die Optimisten“ von Rebecca Makkai ist wie ich finde ein wichtiges Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann. Vielleicht ist es ein wenig zu lang geraten, aber andererseits hatte die Autorin auf diese Weise auch viel Zeit ihre Geschichte und ihre Charaktere abzurunden.

    Für mich war es auf jeden Fall ein Jahreshighlight.

  14. Cover des Buches Ein unmögliches Leben (ISBN: 9783100278272)
    Andrew Sean Greer

    Ein unmögliches Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Scheherazade

    Greta Wells lebt 1985 und hat gerade ihren Bruder verloren. Eine spezielle Behandlung schickt sie auf eine Reise der besonderen Art. Nämlich auf eine Zeitreise, bei der sie in alternativen Versionen ihres Lebens landet. So findet sie sich in 1918 und 1941 wieder. In jeder Epoche trifft sie die Menschen wieder, die ihr wichtig sind, ihre Liebe, ihren Zwillingsbruder, den Geliebten, ihre Tante Ruth. Aber jede Zeit ist anders und so sind auch die Menschen, die in ihr Leben nicht immer gleich. Es gibt verschiedene Träume, andere Tode und Greta ist in jedem Leben eine andere, aber welche Greta möchte sie wirklich sein?

    Die Story an sich fand ich großartig. Der Aufbau war wirklich interessant. So ist die Geschichte in Tagen aufgeteilt und Grete erlebt wirklich wichtige Ereignisse der Weltgeschichte, die aber unterschiedlicher nicht sein können. In der einen Zeit das Ende eines Krieges und in der anderen den Anfang. Auch sind die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten an die Zeiten angepasste, was ich sehr überzeugend fand.

    Weniger überzeugen fand ich den Grund für Gretas Zeitreisen. Sie litt an einer Depression und bekam Behandlungen. Allerdings hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, diese Depression war nur Mittel zum Zweck. Ich habe schon einige Bücher mit depressiven Protagonisten gelesen und so wie Greta, ihr Leben und ihre Handlungen hier beschrieben werden, passt es für mich nicht zu einer depressiven Person. Deshalb war Greta mir anfangs auch nicht sehr sympathisch. Da die Depression aber irgendwann auch gar nicht mehr erwähnt wurde (obwohl sie natürlich noch Behandlungen dagegen bekam), störte es mich im Laufe des Buches weniger.

    Den Erzählstil fand ich zu Anfang wirklich schrecklich und ich wusste nicht, ob ich das Buch zu Ende lesen würde. Für mich war es einfach zu überladen mit Bildern und wahnsinnig kitschig.

    Ein Beispiel: „…, wenn meine kleine Gasse alle Farben gegen Blau tauschte und im Westen der helle, lavendel zerfließende Sonnenuntergang über dem Hudson stand.“ (S. 26) Aber zum Glück wurde dieser Kitsch mit der Zeit weniger.

    Insgesamt ein Buch, dessen Geschichte ich eigentlich sehr interessant fand, bei dem mich der Erzählstil allerdings nicht überzeugt hat. Deshalb gibt es 3 Sterne von mir.

  15. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Teenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
    Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen.

  16. Cover des Buches Röhrenjeans und Schulterpolster (ISBN: 9783785578841)
    Maya Seidensticker

    Röhrenjeans und Schulterpolster

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Guaggi
    Ich bin eigentlich nicht besonders interessiert an Fashion, aber ich bin in den 80er-Jahren aufgewachsen und fand den Aspekt der Zeitreisen sehr interessant und war auf die Umsetzung gespannt.
    Das bunte Cover hatte es mir allerdings sofort angetan. Grelle Farben und typische Gegenstände aus den 80er-Jahren passen einfach perfekt zum Thema.
    Leider hatte ich anfänglich unheimlich Probleme mich auf das Buch einzulassen. Der Funke sprang einfach nicht über und ihr musste das Buch immer wieder beiseitelegen.
    Mich langweilte der Zickenkrieg unter den beiden Fashion School Bewerberinnen einfach und das sich die Mädels auch noch ein Zimmer teilen mussten, machte die Sache nicht wirklich besser. Obwohl es durchaus nachvollziehbar ist, das bei einem Wettbewerb in dem nur eines der Mädchen als Siegerin hervorgehen kann, zu Streitigkeiten kommt.
    Doch mit dem ersten Sprung in die Vergangenheit platzte endlich der Knoten und ich war fasziniert von der damaligen Zeit und den Erlebnissen der beiden Schwestern Lucy und Hanna.
    Diese Passagen habe ich wirklich sehr gerne gelesen und ich fand die Orte, an denen die Mädchen landeten unglaublich spannend.
    Diese Zeitreisen in die 80er-Jahre waren aber leider auch meine einzigen Highlights in diesem Jugendbuch.
    Der Rest der Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern. Das Gezicke und die Intrigen unter den Mädchen waren nervtötend, und die langsam aufkeimende Liebesgeschichte dümpelte nur so dahin. Selbst für das Ende des Buches konnte ich mich nicht erwärmen, waren die Bemühungen der Schwestern und die Rivalität unter den beiden Konkurrentinnen doch umsonst gewesen.

    Ein nettes Jugendbuch in dem Mode und Zeitreisen kombiniert werden. Eine schöne Idee, die mich leider nicht begeistern konnte.
  17. Cover des Buches Fürchtet euch (ISBN: 9783596194438)
    Wiley Cash

    Fürchtet euch

     (159)
    Aktuelle Rezension von: sChiLdKroEte
    An einem Sonntag kommt in Marshall, einem abgeschiedenen Ort in den Bergen North Carolinas, bei der Abendmesse der dreizehnjährige Christopher Hall ums Leben. Christopher, genannt „Stump“ ist stumm und hat noch nie ein Wort gesprochen. Aus diesem Grund soll er an diesem Sommertag in der Kirche „geheilt“ werden. Die Gemeinde schweigt über die genauen Umstände des Todes des Jungen. Niemand ahnt, dass Jess, Christophers jüngerer Bruder, die Vorgänge während der Messe heimlich von außen beobachtet hat und was die Brüder wenige Tage zuvor zu Hause sahen. Die Lage spitzt sich zu, als Jess sein Wissen preisgibt.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Personen erzählt. Adelaide Lyle, eine ältere Dame und Hebamme in Marshall, hat sich vor längerer Zeit nach einem Vorfall von der Gemeinde losgesagt. Sie betreut nun in ihrem Haus die Kinder während deren Eltern der Messe beiwohnen. Clem Barefield ist der Sheriff von Marshall und seit dem Tod seines Sohnes ein gebrochener Mann. Jess Hall ist der neunjährige Bruder des verstorbenen Christopher. Durch die verschiedenen Perspektiven erhält man gute Einblicke in das Familienleben der Halls und in die Vorgänge in der Kirche.

    Das Buch beginnt ansprechend. Die Beschreibungen der fanatischen Ausübung des Glaubens und des eigenartigen Pastors versprechen eine interessante Geschichte. Rückblenden sind gut eingestreut und vermitteln ein umfassendes Gesamtbild. Im weiteren Verlauf nehmen jedoch die Rückblenden überhand. Diese haben zunehmend weniger mit Christophers Tod und den Vorgängen in der Kirche zu tun. Dadurch wird die Geschichte stellenweise etwas langatmig. Das Ende ist dramatisch. Dennoch bleiben einige Fragen ungeklärt. Die genauen Umstände von Christophers Tod und die Motive des Pastors bleiben leider im Dunkeln.

    „Fürchtet euch“ beginnt interessant, lässt dann aber leider stark nach. Für mich wichtige Fragen bleiben am Ende ungeklärt. Das Buch konnte meine durch den ansprechenden Klappentext geweckten Erwartungen nicht erfüllen
  18. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Musste ein paar mal schmunzeln, der Sprachgebrauch ist erfrischend und kurzweilig. Herr Lehmann überzeugt mit Berliner Charme und einem authentischen Einblick in das Leben eines ganz normalen Typen 

  19. Cover des Buches In guten Kreisen (ISBN: 9783866481923)
    Amber Dermont

    In guten Kreisen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: BuecherKaterTee

    Gegen den Wind - oder mit ihm?

    1987: Jason Prosper ist Sohn reicher Eltern, aufgewachsen in der Welt der reichen Spekulanten, indexererbten Reichtums, schicker Gesellschaften und teurer Privatschulen.

    Der Selbstmord seines besten Freundes und Segelkameraden Cal verändert Jasons Leben von Grund auf. Verstrickt in eine Gefühlswelt aus Schuldbewusstsein und Agonie betreibt Jason einen Schulwechsel.

    Jason wird für das Abschlussschuljahr von seinem Vater in Bellingham angemeldet, einem teuren Internat mit laxen Regeln, in dem Schüler_innen eine zweite Chance erhalten nachdem sie an ihren vorigen Schulen gescheitert sind. Er ist nicht überrascht, in Bellingham auf alte Bekannte zu stoßen, denn in der reichen Society der Ostküste kennt "man" sich.

    In Bellingham lernt Jason Aidan kennen, ein verschlossenes, stürmisches und Problem behaftetes Mädchen aus Kalifornien. Nach außen distanziert, aber in sich von ihren Erlebnissen verstört, lebt Aidan in ihrer eigenen Welt. Jason und Aidan reiben sich, befreunden sich miteinander  und beichten sich ihre geheimen Dämonen, von denen sie sich getrieben fühlen und denen sie sich stellen müssen, um erwachsen zu werden und ihr Leben in die eigenen Hände nehmen zu können.

    "In dieser Nacht schlief ich gut, denn jemand war freundlich zu mir gewesen."

    Durch Aidan findet Jason wieder zu sich - bis ein Hurrikan auf die Ostküste trifft - und Jasons erneut einen dramatischen Schicksalsschlag erleidet.

    Die Erzählung beginnt ganz unspektakulär: Die Welt der Reichen, es geht darum den Schein zu wahren, eine gute Ausbildung zu erhalten - es geht um viel Geld, jung sein, Spaß haben und - um das Segeln. Aber der Schein trügt. Nach und nach werden die Geschehnisse um Cal und Jason offenbart, Jason geht seinen Gefühlen schrittweise auf den Grund. Da auch Aidan schwere Erlebnisse hatte, benötigen die beiden viele Gesten und Gespräche, um sich anzunähern und sich ihre Geheimnisse zu erzählen.

    Jason scheint zerrissen zwischen dem "Mitmachen" in Welt der Company der jungen Reichen und seinem eigenen Weg des Erwachens und sich Differenzierens. Jason macht in diesem letzten Schuljahr viele Erfahrungen mit echten und falschen Freunden.

    Jason´s wichtiger Lebensinhalt war bis zu Cal´s Tod das Segeln. Nach einem Segelunfall in Bellingham beschließt er das Segeln aufzugeben. Durch Aidan bleibt seine Liebe für das Meer und den Wind bestehen und beinahe schafft er es mit Aidan´s Hilfe diese Liebe wieder auszuleben.

    "In guten Kreisen" zeigt das Bild einer verrohten Generation, die es gewohnt ist, dass reiche Eltern die Fehltritte ihrer Kinder mit Geld korrigieren. Die Verachtung gegenüber Menschen jenseits ihrer Gehaltsklasse erschreckt, die Gefühls- und Sorglosigkeit, mit der Leben zerstört werden, verstört. Jason macht sich klar, dass schon in seiner Elterngeneration der Umgang mit Menschen und Emotionen von der Macht des Geldes beeinflusst ist. Und dass zum Preis des Reichtums Menschen und Emotionen auf der Strecke bleiben (müssen).

    " Sie war eine aus jenem exotischen Stamm von Menschen, die wahrheitsgemäß von sich behaupten konnten, in ihrem Leben noch nicht einen einzigen Tag gearbeitet zu haben."

    Aidan und Jason sind zwei zerrissene Jugendliche, die nach ihrem Platz im Leben und ihrem Ich suchen und sich in ihrer Welt fremd fühlen. Dieses Leben stellen die beiden infrage. Der Börsencrash bildet zwischenzeitlich einen Kontrast der jedoch unter den wirklich Reichen nur wenig Aufhebens verursacht. Erst spät erkennt Jason die tatsächlichen Umstände, die zu dem schrecklichen Ereignis vor dem Sturms geführt haben.

    Amber Dermont lässt Jason als Ich - Erzähler seine Geschichte nicht chronologisch erzählen. Das Gesamtbild  mit vielen verschiedenen Facetten ergibt sich wie ein Puzzle erst nach und nach und wird besonders emotional und glaubwürdig durch die Tatsache, daß Jason selbst die Puzzlesteine der Erkenntnisse in kleinen Schritten findet.

    Die Erzählweise des Zähen und der Aha - Erlebnisse nach einigen Seiten lässt erst spät Spannung aufkommen. Die Erkenntnis, dass nicht Langeweile, sondern Melancholie, Schuld, und Agonie die, zunächst, langsam laufenden Motoren sind, durch die Jason bewegt wird, verstärkt das Bewusstsein für das im Hintergrund Lauernde. Amber Dermont lässt Jason Zeit zu reifen, sich zu reflektieren und sich darüber als Mensch zu entwickeln, der die Wichtigkeit von Freundschaft, Liebe und Vergebung für das Mensch- und Erwachsensein weiß.
  20. Cover des Buches Auerhaus (ISBN: 9783746636320)
    Bov Bjerg

    Auerhaus

     (335)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    In "Auerhaus" von Bov Bjerg geht es um Frieder, der versucht hat sich umzubringen. Seine Freunde beschließen mit ihm in das alte leerstehende Haus seines Großvaters zu ziehen, das sie liebevoll Out House nennen, was dann eingedeutscht zu „Auerhaus" nennen, um ihn von weiteren Selbstmordversuchen abzubringen.

    Im Auerhaus wohnen insgesamt 6 Freunde, die versuchen als junge Erwachsene das erste mal alleine zu wohnen und klar zu kommen. Sie erleben dort ihre gemeinsame Zeit zwischen Abitur, Party und Zivildienst.

    Das Buch lässt sich sehr leicht lesen, es passiert auch sehr viel, aber irgendwie hat mir der Tiefgang der Geschichte gefehlt. Ich hätte gerne mehr über die Beziehung von Frieder und seinen Eltern erfahren und was die Gründe waren, wieso er sich umbringen wollte. Der Schreibstil fand ich dennoch sehr gut.

  21. Cover des Buches In einem anderen Buch (ISBN: 9783423212946)
    Jasper Fforde

    In einem anderen Buch

     (273)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Wenn man noch weiß wer Thursday, Bowden und Landen ist, dürfte man keine Schwierigkeiten haben.

    Der zweite Teil ist sogar noch abgedrehter als der erste. Ich würde sagen, dass der erste Teil schon etwas Verrücktes an sich hatte, aber dieser Teil ist wirklich abgedreht.

    Das meine ich nicht mal negativ, weil ich sowas liebe! Aber das muss man mögen, sonst wird man mit diesem Buch nicht glücklich werden.

    Dieses Mal wird auch mehr Blick auf die Welt und Thursdays Familie gelegt. Die beide so einiges zu bieten und entdecken haben.

    Jeder hat in seiner Familie diesen einen verschrobenen, leicht verrückten Onkel oder Tante. Bei Thursday sind ALLE Mitglieder ihrer Familie so. Und das ist absolut sympathisch – man möchte ein Teil davon sein.

    Die Detailliebe für diese Welt/Gesellschaft ist unglaublich und wirklich alles fügt sich zu einem perfekten Bild zusammen – auch wenn es noch so abgedreht ist.

    Selbst vermeintlich alltägliche Dinge werden zum Erlebnis. Allein die Darstellung eines Buchverkaufes von stark reduzierten Büchern in einem modernen Antiquariat, war der Hammer!

    In diesem Band wurde viel Fokus auf Zeitreisen gelegt.

    Das Ganze auch mehr auf die fiktive, als wissenschaftliche Sicht. Es gab da durchaus Paradoxien, aber die wurden von dem Buch selbst aufgegriffen bzw. angesprochen und sehr charmant erklärt. Deshalb finde ich das wirklich gut gemacht und natürlich ist es auch sehr kreativ in Szene gesetzt. 

    Allerdings erlaubt dieses Konzept der Geschichte sehr viel. Auch außerhalb der Zeitreisesache gibt es ein paar Dinge, wo sich logische Fehler finden lassen. Die werden in aller Regel aber gut kaschiert.

    Man übertreibt bei dieser Reihe auch wirklich nicht, wenn man sagt, dass so ziemlich alles an dem Buch kreativ ist.

    Da wird auch nicht von Parallelwelten, Zeitrealitäten oder auch eine ganze Welt der Gedanken halt gemacht.

    Es werden allgemein sehr viele Themen an- oder besprochen. Wie z.B. Zeitreise, Ausmaß von Erinnerungen, Konzernmonopole, Überwachung, Zensur, der Frage was Kunst ist usw.

    Aber natürlich steht im Mittelpunkt, die Liebe zur Literatur, die man auch in diesem Band überall herauslesen kann – vielleicht sogar noch mehr als im ersten Band, weil sich hier nicht auf ein Roman fokussiert wird.

    Allerdings müsste man alle Werke gelesen haben, auf die hier angespielt werden, weil man sonst ein paar Raffinessen verpasst.

    Das dumme ist, dass man vorher nicht wissen kann, auf was für Werke oder Figuren angespielt werden. Denn es gibt keine Liste oder so etwas. Man merkt das Defizit also erst, wenn es zu spät ist (zumindest wenn man keine Lust hat das Buch zu unterbrechen und das betreffende Werk nachzulesen).

    Was ich auch etwas schade fand war, dass das Buch nicht so ganz in sich abgeschlossen ist – damit hatte ich aber gerechnet, weil es bei dem ersten Band der Fall war.

    Es ist auch nicht gänzlich offen, ich würde sagen es gab in dem Band zwei große Handlungsthemen – eine davon wurde aufgelöst, die andere nicht. Irgendwie fühlte ich mich da fast ein wenig halbherzig zurück gelassen – aber macht nichts, ich habe den dritten zum Glück bereits griffbereit.

     

    Fazit

    Insgesamt bin ich bisher sehr begeistert von der Reihe – ich finde den zweiten Band sogar noch etwas besser als den ersten.
    Es ist unglaublich kreativ, es ist vielschichtig, sehr unterhaltsam und eine Liebeserklärung an die Literatur.

  22. Cover des Buches Bis ihr sie findet (ISBN: 9783455009361)
    Gytha Lodge

    Bis ihr sie findet

     (235)
    Aktuelle Rezension von: ankes_herz

    Das Cover ist sehr ansprechend und verspricht eine düstere Geschichte. Der Klappentext deutet auf einen super spannenden Krimi hin. 

    Nur leider hat sich hiervon rein gar nichts bestätigt. Die Geschichte ist sehr langatmig, es kommt keinerlei Spannung auf. Die Polizei verbringt unendlich viel Zeit Leute zu befragen, sichtet aber nicht sofort das Beweismaterial? Logik? Im Prinzip hätte man sich die ganze Geschichte sparen können, wenn die Polizei die Arbeit nach logischer Reihenfolge getätigt hätte. Die unendlich langen Befragungen ziehen sich toral hin. Hier hatte ich das Gefühl, dass man einfach nur Seiten füllen wollte. Das Buch würde ich eher als einen Roman, aber nicht mal als Krimi bezeichnen. Leider waren auch die Figuren absolut undurchdacht, ich fand sie teils einfach nur nervig. 

    Schade, hätte mir mehr erhofft. Werde diese Reihe nicht fortsetzen. 

  23. Cover des Buches Die Liebeshandlung (ISBN: 9783499258503)
    Jeffrey Eugenides

    Die Liebeshandlung

     (109)
    Aktuelle Rezension von: ScheckTina

    Madeleine studiert englische Literatur im Hauptfach. Sie ist schön und intelligent und kann sich von männlichen Angeboten kaum retten. Nur mit der Liebe ist es trotzdem nicht so einfach. Trotz der Vorbilder in ihren Romane ist es schwierig jemanden fürs Leben zu finden. Vielleicht auch gerade deswegen. Sie hat einen besten Freund Mitchell. Er ist der einzige der es bei ihr nicht versucht hat zu landen und ist immer zur Stelle, wenn sie ein mal wieder alleine ist. Doch dann lernt sie Leonard kennen. Er ist schön, charmant, witzig, aufmerksam. Hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Und doch wenn man genau hinschaut stimmt mit ihm was nicht. Doch dann kommt die Wahrheit ans Licht und Madeleine muss sich für oder gegen Leonard entscheiden.

    Das Buch ist ziemlich deprimierend. In der Geschichte geht es um manisch depressive Krankheit und das Buch zieht sich hin. Ich habe noch nie so lange für ein Buch gebraucht und war kurz davon es abzubrechen. Es ist wahnsinnig schwierig über eine Depression zu lesen, da hat man echt das Gefühl selber Depressionen zu haben. Auch sonst war das Buch schwierig. Madeleine studiert Englisch im Hauptfach. Da werden Romane unteranderem von Jane Austen auseinander genommen und analysiert. Was das lesen zusätzlich erschwert. Leider war es nichts für mich und das Buch eine ziemliche Enttäuschung.

  24. Cover des Buches Guter Mann im Mittelfeld (ISBN: 9783312006694)
    Andrei Mihailescu

    Guter Mann im Mittelfeld

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich hatte vor circa drei Monaten dieses Buch schon einmal rezensiert, es nun aber noch einmal gelesen. Deswegen habe ich die alte Rezension gelöscht und veröffentliche nun eine revidierte. 

    Es ist äußerst spannend sowie fesselnd, über Rumänien und die unheimliche Securitate zu schreiben. Deswegen ist dieser Komplex auch einer meiner bevorzugten Themen meines eigenen schriftstellerischen Schaffens. Andrei Mihailescu weiss, einen zu inspirieren, auf eine faszinierende und düstere Weise. 

    Der DSS (Departament Securitatii Statului). Es heißt, dass auf fünfzig Rumänen ein Securist (Secu) kam. Wenn man die Einwohnerzahl Rumäniens von 1980 zugrunde legt, ist die Zahl leicht auszurechnen. Geschweige die endlose Schar an informellen Mitarbeitern, von denen allerdings viele zur Mitarbeit gezwungen worden sind 

    Bukarest 1980: Journalist Ștefan Irimescu ist in seinen Dreißigern, Single und lebt bei seiner Mutter. Das goldene Jahrzehnt Rumäniens ist vorbei und Land wie Leuten geht es immer schlechter, nur nicht der kommunistischen Nomenklatur, natürlich unter seiner Hoheit Fürst Nicolae Ceaușescu und Fürstin Elena.

    Ștefan arbeitet für eine renommierte Zeitung und sein Chefredakteur steht hinter ihm – zunächst. Aber die Dinge wenden sich zu seinen Ungunsten..

    Verstrickt in einem immer erstickenderen Netz der berechtigten Paranoia, kann man sich wohl zurecht immer und überall beobachtet und verfolgt wähnen. Augen all überall. 

    Natürlich ist bei dieser Zeitung auch ein Secu nebst eigenen Büro vertreten, der ein scharfes Auge auf alles Unbotmäßige hat. Of! 

    Ștefan, der in sich einen Rebell verborgen hat, wagt es, kritische Leserbriefe nicht an jenen Offizier weiterzugeben, wie es eigentlich vorgesehen ist. Das ist seine Art des Widerstands, um zumindest etwas Widerstand gegen das System zu leisten. 

    Allerdings zeitigt das äußerst bittere Folgen für ihn, denn er wird für eine Woche verschleppt, festgesetzt im Gefängnis und von dem DSS gefoltert. 

    Als er freikommt, lernt er durch Zufall lernt er die Architektin Raluca kennen. Sie bringt den Verletzten ins Hospital. 


    Sie lernen sich näher kennen und beginnen eine Affäre. Ilie Stancu ist Ralucas Ehemann, aus der Provinz und ein aufstrebender Parteisekretär.

    Dieser hat ohnehin Minderwertigkeitskomplexe seiner gebildeten und urbanen Frau gegenüber und kaschiert das dadurch, daß er sie verspottet und fordert, dass sie nach der Geburt des Sohnes zu Hause zu sein hätte. Sie verhielte sich im Namen des Sozialismus für eine Frau unangemessen. Sie habe gefälligst noch die Quote zu erfüllen und vier weitere Kinder zu bekommen.

    Er erfährt jedoch und dennoch von jener Affäre seiner Frau mit Ștefan. Er zieht die Scheidung durch. Ein Freund von dem DSS  macht ihm ein verführerisches Angebot, wie er an Ștefan Vergeltung üben kann. Der tiefe Fall Ștefans und Ralucas hat damit gerade erst begonnen ...

    2015 wurde dieses Debüt von Andrei Mihailescu veröffentlicht. Er ist 1965 in Bukarest geboren und floh 1981, mit seiner Familie, in die Schweiz. 

    Er hat Informatik, Politikwissenschaften und Ethnologie studiert. 

    Er schafft es hier, die Beklemmung und Bedrückende jener Epoche exzellent und sehr authentisch wiederzugeben. Es passt, gerade jetzt in diesen Tagen dieses Buch gelesen zu haben, weil sich nun die ( unvollendete ), verratene Revolution von Spätdezember 1989 zum 32. Mal gejährt hatte, was Ceaușescus Sturz und Exekution nach sich zog. 

    Anfang der 80er Jahre erkannte der im Größenwahn gefangene "Vater" des Landes offenbar nicht, wie er das Volk ausblutete. Kaum noch Lebensmittel, die für alle ausreichten, stundenlanges Anstehen, Schwierigkeiten mit Wärme und Strom. 

    Und dann überall die unerbittlichen Machtstrukturen, auf die der Diktator noch zählen konnte. Der offizielle DSS ( Securitate ) mit seinen nicht wenigen Mitarbeitern und den bereits zahllosen Spitzeln im ganzen Land. Kein Wunder, dass das dazu führte, dass alles in Auflösung begriffen war, eine auszehrende Krankheit namens Regime. 

    Und dann das Eingesperrtwerden wegen kleinster Kleinigkeiten, Denunziation, Folter der psychischen und körperlichen Art. Quälende Verhöre, bei denen die betreffende Person nur verlieren konnte. Grausam und inhuman. Nach wie vor steht eine Aufarbeitung dieser Jahrzehnte aus. Lieber wird verdrängt und vergessen, inklusive der verratenen Revolution, über die man ebensowenig sprechen will. Sogar Schreibmaschinen mussten registriert werden, sonst galten sie als illegal und waren mit Gefängnisstrafe zu ahnden.

    Dieses Überwachungsapparat und der staatliche Terror hat für immer kollektiv etwas zerstört, das nie mehr heilen kann. Es ist in die Seelen der Menschen damals gedrungen und hat sie im Grunde zerschmettert. Kein Wunder, wenn man dann sogar Angst vor dem eigenen Schatten bekam und absolut niemandem traute. Absolut nachvollziehbar. 

    Das Buch ist packend und wühlt auf, ist emotional und weist ein unerwartetes Ende auf. Ich mag Ștefan und Raluca sehr. Secus wurden auch das blaue Auge genannt – wegen der blauen Aufnäher auf dem Kragenspiegel und der blauen Umrandung der cascheta (Offiziersmütze).

    Andrei Mihailescu schreibt in einem fließenden und becircenden Schreibstil, der durchaus sehr einnimmt. Ein äußerst wichtiges Buch, weil viele über diese Zeit kaum etwas wissen oder über Rumänien wissen. Was schade ist, denn das Land hat viele faszinierende Facetten. Aber leider ist ein Teil des Westens noch zu sehr von sich selbst eingenommen, arrogant und paternalistisch. Zu sehr kreist der westliche Blick um den eigenen, egozentrischen Bauchnabel. Dafür ist aber ein anderer Teil des Westens umso engagierter, wissbegieriger und schaut weit über den eigenen ach so harmonischen Tellerrand hinaus. Wird endlich Zeit, dass ärgerliche Vorurteile, die nicht nur über Rumänien kursieren, sondern insgesamt über Südosteuropa passé sein werden. 

    Mulțumesc! An Andrei Mihailescu, daß er dieses Buch geschrieben hat. Wäre das schön, das Buch in Rumänisch lesen zu können.

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