Bücher mit dem Tag "ab 14"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ab 14" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

    (2.999)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Tschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.

    Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.

    Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.

    Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.

    Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.

  2. Cover des Buches The Hate U Give (ISBN: 9783570312995)
    Angie Thomas

    The Hate U Give

    (752)
    Aktuelle Rezension von: Isabelle_Kocher

    "The Hate U Give" behandelt das Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Black Lives Matter, jedoch erzählt aus der Perspektive eines 16-jährigen Mädchens. Dadurch wirkt die Geschichte nahbarer und berührt auf eine viel intensivere Weise. Statt den Fokus auf die harten Fakten der zu richten, wirkt dieser Roman fast philosophisch, wenn die Hauptfigur, Starr, sich fragt, was falsch und was richtig ist, was es wert ist, dafür zu kämpfen und wie sie die zwei Welten, in denen sie lebt, miteinander vereinen kann. Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, dass es der objektiven Berichterstattung unserer Nachrichten nun ein persönliches Gesicht verleiht. Wir sehen nicht mehr einen Afro-Amerikaner, der erschossen wird - wir sehen ein Mädchen, dass sich an die vielen Momente der Freundschaft mit einem Jungen erinnert, dessen Leben nun viel zu früh endet, während sie ohne ihn weiterleben muss. Ein Buch, das bewegt und einem die Augen öffnet.
    MEIN TIPP: Als englisches Audiobook kommt die besonderes Sprache des Buchs am besten zur Geltung! 

  3. Cover des Buches Scythe – Der Zorn der Gerechten (ISBN: 9783733503659)
    Neal Shusterman

    Scythe – Der Zorn der Gerechten

    (703)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Ein Jahr nach ihrer Ernennung zur Junior-Patronin geht Citra als Scythe Anastasia einen ganz eigenen, ungewöhnlichen Weg. Sie gewährt den von ihr gewählten Personen eine Bedenkzeit, was ihr im tief gespaltenen Scythedom nicht nur Respekt, sondern auch gefährliche Feinde einbringt. Währenddessen zieht Rowan als Selbstjustizler durch die Lande, um korrupte Patronatsmitglieder eigenmächtig zur Rechenschaft zu ziehen. Die politischen Spannungen zwischen den Verfechtern der alten Werte und einer neuen, maßlosen Fraktion spitzen sich immer weiter zu. Gleichzeitig beobachtet das Thunderhead, die allwissende künstliche Intelligenz der Welt, das drohende Chaos mit großer Sorge. Da es per Gesetz nicht direkt in die Belange des Scythedoms eingreifen darf, muss es verdeckte Wege finden, um das Gleichgewicht der Welt zu bewahren.

    Die Erzählweise überzeugt erneut durch ein hohes Tempo, vielschichtige Charaktere und mitreißende Perspektivwechsel. Die tiefere Einsicht in die Gedankenwelt der künstlichen Intelligenz verleiht der Handlung eine zusätzliche spannende Ebene und bringt wieder viele neue Informationen für den Leser. Auch wenn dieser Mittelteil dramaturgisch nicht ganz an die Perfektion des ersten Bandes heranreicht und zwischendurch ein paar kleine Längen aufweist, gipfelt das Geschehen in einem absolut spektakulären und schockierenden Finale. Vieles bleibt bis zuletzt unvorhersehbar und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

    Mein Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung, die die Welt sinnvoll erweitert und trotz kleinerer Abzüge im Vergleich zum genialen Auftakt auf genauso hohem Niveau weiter unterhält. Ich selbst bin mehr als bereit für das Finale und werde dem Autor auch im dritten Band garantiert treu bleiben.

  4. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570167830)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

    (839)
    Aktuelle Rezension von: Jayjay94

    Was für ein tolles Buch!

    Schon das Cover macht richtig Lust auf die Geschichte.

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und man fliegt wirklich durch die Seiten.

    Die Spannung ist vom Anfang bis zum Ende da.

    Die verschiedenen Charaktere haben mir alle gefallen. Die Jungs wirken auch immer mysteriös.

    Die Geschichte mit den Rätseln war wirklich ein Erlebnis. Dieses Buch hat eine richtige Sogwirkung auf mich ausgeübt.

    Jetzt will ich unbedingt Band 2 weiter lesen.

    Eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne, gerne auch mehr! Einfach nur wow!

  5. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783733503642)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

    (1.247)
    Aktuelle Rezension von: thatsme_paula

    5 / 5 ⭐️ 


    Ich habe durch den Bücher Club erst das Buch entdeckt und muss sagen ohne hätte ich es auch nicht gelesen. Also am Anfang war ich ein wenig skeptisch aber jetzt weiß ich gar nicht mehr warum.


    Das World Building war seit langem mal sowas erfrischendes und neues wie lange nicht mehr. Ich liebe diese Struktur und Idee dahinter so sehr. Und vorallem der Schreibstil dazu hat so gepasst.


    Ich habe oft durch dieses Buch Sachen hinterfragt und fand die verschiedenen Perspektiven so erfrischend und real.


    Ich werde mir die nächsten Teile aufjedenfall auch holen.

  6. Cover des Buches Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken (ISBN: 9783423627016)
    John Green

    Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

    (723)
    Aktuelle Rezension von: Cookie4

    Mir hat das Buch sehr gefallen, vorallem der Schreibstil von John Green war wieder so toll, dass man flüssig lesen konnte und das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Die dargestellten Chats zwischen Aza und ihrer besten Freundin und auch mit Davis haben es viel moderner gemacht. 

    Großes Lob!

    Ich finde es auch sehr gut, dass er in diesem Buch viel über Azas Zwangsstörung geschrieben hat und man auch einen Einblick in ihre Gedankenwelt und ihre Probleme bekommen hat, denn so hat man gespürt, dass sie in ihrem eigenen Kopf gefangen ist und keinen Ausweg sieht und das Ganze für Aza am schwierigsten ist. 


    Ein tolles Buch für junge Erwachsene, ich kann es nur weiterempfehlen! 

  7. Cover des Buches Thalamus (ISBN: 9783743206861)
    Ursula Poznanski

    Thalamus

    (769)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Es war faszinierend aus den Augen Timos den Unfall zu erleben, das Aufwachen aus dem Koma. Da zeigte die Autorin einmal mehr ihr grandioses Einfühlungsvermögen speziell die jungen Erwachsenen betreffend.

    Als den eigentlichen Horror empfand ich Timos Unvermögen, seine Gedanken in Worte zu fassen. Faszinierend ist das geniale im doppelten Sinne generationsübergreifende Figurenensemble, samt Namenswahl.

    Poznansky liefert einmal mehr den Beweis, das Gedanken genauso rasant sein können wie vermeintliche Verfolgungsjagden a la James Bond.oder weniger Nicht zuletzt katapultieren mehr oder weniger schuldige Ärzte und Wissenschaftler den Science Fiction in die Realität.

    Ich wünsche diesem tollen Buch noch ein großes Lesepublikum 

    Andrea 

  8. Cover des Buches Moonlight Academy. Feenzauber (ISBN: 9783551585622)
    Julia Kuhn

    Moonlight Academy. Feenzauber

    (166)
    Aktuelle Rezension von: Lissy_Booklove

    Durch einen jahrhundertealten Fluch ist es der Mondfee Elanor verboten, mit Elijah, dem Sohn einer verfeindeten Familie, eine Beziehung zu führen. Doch nachdem sie jahrelang ihre Liebe vor der Außenwelt geheim hielten, weiß Elanor nicht, wie sie ihr letztes Schuljahr an der Feenacademy antreten soll - zu stark ist der Liebeskummer, der sie von nun an stets begleitet. Dabei ist es erst recht keine große Hilfe, dass Elijah ebenfalls an der Moonlight Academy angenommen wurde und Elanor ihn weiterhin jeden Tag sehen muss. Der schwierige Unterrichtsstoff und ihre Cousine tun beide ihr bestes, um sie abzulenken, doch plötzlich erschüttern grausame Vorfälle die Feenwelt, welche von einer als ausgestorben geltenden Magie zu stammen scheinen... Als Kylian, der beste Freund von Elanors Bruder, der ganz offensichtlich ein Geheinmis mit sich herum trägt, ebenfalls noch Elanors Gefühle durcheinanderbringt, ist das Chaos besiegelt.

    Elanor war in der Ravenhall Dilogie meine absolute Lieblingsperson. Schon damals habe ich mir ein ganzes Buch über sie gewünscht und habe mich umso mehr gefreut, dass dies mit der Moonlight Academy möglich wurde. Gleich von der ersten Seite an hab ich mich in der Feenwelt heimisch gefühlt und ich fand die ganze Umgebung noch tiefgründiger und abwechslungsreicher ausgestaltet als die der Parallelreihe. Wie auch Elanor feststellte, ähnelt die Welt der Feen der Hexenwelt, aber ist zugleich völlig anders. Genau das habe ich auch so empfunden. Die irischen Graslandschaften, die verlassenen Ruinen und die verwunschenen Dörfchen, vor allem aber die Academy, haben mir sehr gefallen. 

    Der Schreibstil war ein Upgrade zur Ravenhall Reihe und es beruhte nicht nur auf Beschreibungen, sondern enthielt auch mehr direkte Handlungen und Action. Dennoch war die Handlung ziemlich gleich aufgebaut - neue Schule, Willkommensfeier, kurze Unterrichtseinstiege und dann ausschließlich die Gefahrensituation. Ich hätte mir mehr vom Unterrichtsalltag gewünscht, auch wenn der Fokus auf Elanors Liebeskonflikt gelegen hat (was grundsätzlich ja spannend war). Da es ein Academybuch ist, hätte ich mir außer des Kampftrainings und dieses einen anderen Unterrichtsfach mehr von den magischen Fächern gewünscht. Ansonsten fand ich die Idee mit den Feen der Verborgenen sehr gelungen. Die Hintergründe waren sehr gut ausgearbeitet und die Thematik sehr vielschichtig, besonders da der Leser durch die alten Tagebucheinträge auch viel Input bekommt. So wirkte es nicht bloß "an den Haaren herbeigezogen".

    Elanor fand ich wieder toll. Ihre herzliche, mutige und selbstbewusste Art, die mir in den Ravenhallbüchern schon so gut gefallen hat, kam hier natürlich noch besser zum Vorschein und ich habe mich in Elanors Gefühle wirklich sehr gut hineinversetzen können. Elijah mochte ich ebenfalls sehr und ich fand es besonders gut, dass es ein Kapitel aus seiner Sicht gab. Davon hätte ich mir mehr gewünscht, da es vor allem im Mittelteil des Buches an manchen Stellen interessant gewesen wäre, wie Elijah zu bestimmten Handlungen steht. Doch davon möchte ich nicht allzu viel verraten ;). Kylian fand ich irgendwie, auch wenn er im Buch nicht zu kurz kam, ziemlich blass. Mir hat, obwohl es durchaus Informationen gab, irgendwas an seiner Person gefehlt, um seine Rolle richtig greifen zu können. Dementsprechend konnte ich die Spannung zwischen Elanor und Kylian auch nicht nachempfinden. Das war etwas schade.

    Einen Punkt ziehe ich für das Ende ab. Während der Mittelteil ziemlich gedehnt ausgefallen ist, kam das Ende sehr kurz. Das große Finale des Konfliktes, der das ganze Buch eingenommen hat, war innerhalb von wenigen Seiten schon wieder erledigt. Auch die "Gefahrensituation" hätte ich mir noch Actionreicher gewünscht und wirkte, als sei sie in Eile beendet wurden. Das hat die aufgebaute Spannung etwas abfallen lassen.

    Das Buch kann auch unabhängig von der Ravenhall gelesen werden und ich empfehle es, trotz ein paar kleinen Mängeln, weiter. Alle, die ein bisschen abwechslungsreiche Magie mögen, werden es sicher genauso mögen.

  9. Cover des Buches His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss (ISBN: 9783551318398)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss

    (179)
    Aktuelle Rezension von: Favole

    Pullmans Trilogie „His Dark Materials” über Lyra Belaqua ist weltberühmt. Sie gehört nicht zu meinen Lieblingsreihen und doch nach einem Reread in diesem Jahr habe ich doch eine andere Sicht darauf bekommen und wollte wissen, wie Lyra nun ins Jordan College kommt. Und genau das erfahren wir. Dabei wird auch Lyras Herkunft erwähnt, ein Spoiler gegenüber der ersten Trilogie. Dementsprechend würde ich das Buch, trotz dass es Vorgeschichte ist, erst nachher lesen. „Über den wilden Fluss“ bildet ja auch den ersten Band einer weiteren Trilogie, „The book of Dust“, welche mit Band 2 nach „His Dark Materials“ ansetzt.

    Aber zurück zum Buch, in dem Lyra zwar schon irgendwie der rote Faden ist, aber dennoch keine Hauptrolle spielt. Die obliegt ganz klar Malcolm. Ein einfacher Sohn eines Wirtes, der den Leser*innen aber äußerst schnell als sehr schlau und gewitzt, aber auch praktisch und zupackend auffällt. Der erste Teil der Geschichte befasst sich eigentlich nur mit ihm, seiner Charakterisierung, der Einführung der Nebenfiguren, auch Lyra, und einiger Ereignisse, die letztlich zum zweiten Teil, der über den wilden Fluss führt und Lyra ins Jordan College.

    Inhaltlich möchte ich dazu gar nicht mehr verraten. Der erste Teil zieht sich durchaus erst mal ein wenig, auch wenn es viele kleine Höhepunkte gibt. Und doch lernen wir Malcom dadurch wirklich gut kennen und können uns auf ihn und seine Welt einlassen. Es findet so Manches Erwähnung, was der/die Pullman-Leser*in bereits kennt und doch ist es ein geschicktes Anknüpfen an die bisher bekannte Geschichte. Der zweite Teil ist dann zunehmend spannend, ganz klar ein Roadtrip mit dem Ziel Lyra in Sicherheit zu bringen.

    Insgesamt geht es mir mit der Geschichte wie schon mit der „His Dark Materials“-Trilogie. Einerseits ist sie unglaublich interessant, es gibt tolle (nicht nur fantastische) Ideen und reichlich Spannung, vor allem im zweiten Teil. Andererseits liegt die ganze Zeit etwas Unheilschwangeres in der Luft. Schon zu Beginn, wo es mit Malcolm eigentlich ganz leicht los geht. Das liegt zum einen am geschilderten System der fast schon totalitären Kirche, die ein Gefühl der Angst und Vorsicht entstehen lässt. Zum anderen ist das Buch nicht gerade zartbesaitet. Gewalt und Tod werden durchaus sehr deutlich geschildert, durchaus noch angemessen als Jugendbuch, aber doch auffällig. Insgesamt fiel es mir dann manchmal schwer weiterzuhören bzw. zu lesen, weil immer das Gefühl da war, es passiert gleich was Schlimmes. Und nur der Ausgang für Lyra war ja letztlich gewiss.

    Noch ein Wort zum Hörbuch: Rufus Beck ist ein geübter Sprecher und haucht der Geschichte wie immer gekonnt und wunderbar Leben ein. So war es trotz vielen Informationen (bei Kenntnis von Pullmans Geschichte um Lyra) kein Problem der Geschichte hörend zu folgen.

    Fazit: Eine langsam immer spannender werdende, würdige, aber auch sehr düster und teils brutale Vorgeschichte zur bekannten „His Dark Materials“-Trilogie, die besser nach dieser gelesen werden sollte und den Auftakt für eine weitere Trilogie bildet. 😃😃😃😃

  10. Cover des Buches Aquila (ISBN: 9783743212145)
    Ursula Poznanski

    Aquila

    (602)
    Aktuelle Rezension von: Brix

    Wieder mal ein grandioser Roman aus der Feder von Ursula Poznanski. Wie auch immer sie es macht: Ihre Romane funktionieren! 𝓔𝓼 𝓱𝓪𝓽 𝓢𝓾𝓬𝓱𝓽𝓹𝓸𝓽𝓮𝓷𝓽𝓲𝓪𝓵: 𝓜𝓪𝓷 𝓴𝓪𝓷𝓷 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓭𝓪𝓶𝓲𝓽 𝓪𝓾𝓯𝓱ö𝓻𝓮𝓷, 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓢𝓮𝓲𝓽𝓮 𝓾𝓶 𝓭𝓲𝓮 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮 𝓵𝓮𝓼𝓮𝓷. 🤩 Dieser #Jugendthriller ist außerordentlich spannend und wunderbar zum Miträtseln.

    Nika wacht in ihrer Wohnung auf mit einem Verband um die Hand und einem Schnitt im Gesicht. Sie kann sich an nichts erinnern. Ihr fehlen ganze zwei Tage! Ein blutverschmiertes T-Shirt und ein mit Drohungen beschmierter Spiegel deuten daraufhin hin, dass etwas Schreckliches geschehen sein muss. Und Nika kann sich nicht einmal sicher sein, ob sie nicht selbst die Täterin war.

    𝗘𝘀 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗿𝗼𝗺𝗮𝗻, 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗵𝗲𝗿 𝗳ü𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗴𝗲𝗲𝗶𝗴𝗻𝗲𝘁 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗲𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘂𝗺 𝗠𝗼𝗿𝗱, 𝗧𝗼𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴, 𝗘𝗻𝘁𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗼𝗵𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗮𝗻𝗴𝘀𝗮𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘂𝘀𝘄., 𝗷𝗲𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗷𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲.

    Nika ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist sehr taff. 💪 Ihre kurzen Anflüge von Beunruhigung, wobei nackte Panik in diesen Situationen durchaus angebracht wäre, unterbricht sie sofort mit meisterhaften Überlebens- und Bewältigungsstrategien, indem sie zum Beispiel, statt panisch zu werden, von Hundert hinunter zählt.

    Dieser Jugendthriller bietet einige stunden Spannung und Unterhaltung, auch für Erwachsene!💥

    𝓢𝓽𝓮𝓵𝓵𝓮𝓷𝔀𝓮𝓲𝓼𝓮 𝓶𝓾𝓼𝓼 𝓶𝓪𝓷 ü𝓫𝓮𝓻 𝓴𝓵𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓛𝓸𝓰𝓲𝓴𝓵ü𝓬𝓴𝓮𝓷 𝓱𝓲𝓷𝔀𝓮𝓰𝓼𝓮𝓱𝓮𝓷: z.B.: Wenn die Täterin/der Täter (ich will ja nicht spoilern) den Zettel gefunden hätte, dann hätte sie/er einzelne verschlüsselte Hinweise sofort identifiziert wie etwa Autokennzeichen und hätte Nika den Zettel abgenommen. Außerdem: Wie kann jemand, der Schwierigkeiten hat, italienisch zu verstehen und zu sprechen, in Italien studieren, wenn dort sicherlich in der Landessprache doziert wird.🙄

  11. Cover des Buches Eine für vier (ISBN: 9783570402986)
    Ann Brashares

    Eine für vier

    (353)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Auf „Eine für vier“ von Ann Brashares bin ich durch eine Empfehlung für eine Freundschaftsgeschichte aufmerksam geworden. Da ich solche Geschichten über Beziehungen, Zusammenhalt und persönliche Entwicklung gerne lese, wollte ich den ersten Band der Reihe unbedingt ausprobieren.

    Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Die Handlung beginnt eher ruhig und ich brauchte etwas Zeit, um hineinzufinden. Besonders die wechselnden Perspektiven der vier Freundinnen haben mich anfangs etwas aus dem Lesefluss gebracht, weil ich mich immer wieder neu orientieren musste. Nach und nach wurde die Erzählung aber interessanter und es gab einige Entwicklungen, die mich stärker an die Geschichte gebunden haben. Es passiert zwar nichts Spektakuläres, doch gerade die alltäglichen Situationen und die persönlichen Herausforderungen der Figuren machen den Reiz des Romans aus.

    Das Ende konnte mich dann noch einmal mehr berühren und hat gezeigt, dass hinter der Geschichte nicht nur eine Erzählung über Freundschaft steckt. Vielmehr geht es darum, seinen eigenen Weg zu finden, über sich hinauszuwachsen und sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen.

    Mit den Charakteren selbst bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Obwohl jede der vier Jugendlichen ihre eigenen Eigenschaften, Probleme und Wünsche mitbringt, blieben sie für mich etwas auf Abstand. Ich hätte mir gewünscht, mehr über ihre Gedanken und Gefühle zu erfahren, damit sie für mich greifbarer werden. Besonders interessant fand ich trotzdem, wie unterschiedlich die vier Freundinnen sind und wie ihre verschiedenen Hintergründe die Handlung beeinflussen.

    Insgesamt ist „Eine für vier“ von Ann Brashares ein ruhiger Jugendroman über Freundschaft, Erwachsenwerden und die Suche nach der eigenen Identität. Auch wenn mich der Anfang nicht sofort überzeugt hat und ich keinen starken Bezug zu den Figuren aufbauen konnte, hatte die Geschichte einige schöne Momente.

    Ob ich die weiteren Bände lesen werde, weiß ich noch nicht genau. Der Klappentext des fünften Buches hat mich allerdings neugierig gemacht, weil ich gerne wissen würde, wie sich Bridget, Carmen, Lena und Tibby weiterentwickeln und was aus ihnen geworden ist.

    ©2026 adlatb

  12. Cover des Buches Pheromon 1: Pheromon (ISBN: 9783522505536)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon 1: Pheromon

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jake ist siebzehn Jahre alt, er spielt gerne Football und gerade in seinem wichtigsten Spiel, versagt er. Der Großteil seines Teams ist echt sauer darüber, doch Jake versucht sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Kurz nach dem Spiel merkt er, dass sich etwas an ihm verändert hat. Er hat Fähigkeiten, die in seinem Leben viele Herausforderungen mit sich bringen, die vor allem nicht gerade ungefährlich sind. Und dann gibt es noch Travis, der Arzt und trockener Alkoholiker ist und sich auf die Suche nach Antworten begibt. Und das bringt seine Welt ins Wanken…

    Ich habe bisher noch nie etwas von Rainer Wekwerth gelesen, doch mit diesem Buch habe ich endlich das erste Buch von ihm gelesen. Und leider konnte es mich absolut nicht überzeugen, was mich wahnsinnig traurig gemacht hat. Das Cover ist unfassbar schön und ich liebe es wirklich sehr. Doch der Inhalt hat leider etwas an sich, was mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Deshalb möchte ich anmerken, dass diese Rezension meine Meinung ist und jeder eine andere Meinung zum Buch haben kann. Ich freue mich über jeden, der einen Zugang zu Pheromon finden konnte!

    Der Einstieg in das Buch fiel mir schon echt schwer. Irgendwie hat mir das irgendwas gefehlt, damit ich gut in die Geschichte starten konnte. Der Verlauf der Geschichte ist an sich eigentlich ganz okay, jedoch hat mir hierbei ein ,,roter Faden‘‘ gefehlt, der sich durch das Buch zog. Das hat leider dafür gesorgt, dass ich gar nicht so sehr mitfiebern konnte, obwohl ich das wirklich sehr gerne getan hätte. Leider konnte mich auch das Ende nicht richtig überzeugen. Das war für mich zu vorhersehbar, was mir dann das Buch dann schlussendlich doch komplett ,,kaputt‘‘ gemacht hat.

    Außerdem hat es mir hierbei ein wenig an Logik gefehlt. Die Jugendliche ziehen hier oft Schlüsse, die kaum Sinn ergeben und die nicht Menschen ziehen, die sich mit der Wissenschaft auseinander setzen. Abgesehen davon hacken die Jugendlichen sich in eine bestgesichertsten Einrichtungen und kennen sich mit Sprengstoff aus, von denen ich absolut keine Ahnung hätte in dem Alter. Doch leider bleibt die Logik auch in der Zukunft aus. Das hat mir leider auch das Lesen des Buches echt erschwert.

    Das einzige was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil von Rainer Wekwerth. Ich finde, dass er einen sehr lockeren und leichten Schreibstil hat, der einem das Lesen des Buches doch erleichtert hat. Jedoch konnte ich keinen richtigen Draht zur Geschichte finden, da mir die ganzen Kritikpunkte im Weg standen. Ich finde schon, dass man hierbei viel mehr hätte rausholen können, sehr schade!

    ,,Pheromon – Sie riechen dich‘‘ war ein Buch, auf das ich mich wirklich sehr gefreut habe, denn die Geschichte klang vielversprechend. Leider konnte mich dieses Buch doch nicht überzeugen, was ich sehr schade finde. Die Idee hat mich richtig gut gefallen, doch leider wurde sie meiner Meinung nach nicht richtig umgesetzt. Ich kann dieses Buch auch leider nicht weiter empfehlen und gerade für Jugendliche ist das kein Buch, was ich ihnen kaufen würde. Leider fehlte es mir auch an Tiefe und die Charaktere sind blass und ungreifbar gewesen, was dafür gesorgt hat, dass es mir eigentlich egal war, was mit ihnen passiert. Ein weiterer Kritikpunkt war für mich, dass in diesem Buch oft frauenfeindliche Worte benutzt wurden, die meiner Meinung nach absolut nichts in einem Jugendbuch zu suchen haben!

  13. Cover des Buches Knights – Ein gefährliches Vermächtnis (ISBN: 9783570317150)
    Lena Kiefer

    Knights – Ein gefährliches Vermächtnis

    (268)
    Aktuelle Rezension von: marenwlt

    Ich hatte ehrlicherweise keine immense Erwartung, aber ich wurde mehr als positiv überrascht. Die Thematik interessiert mich sowieso, aber wie die einzelnen Protagonist*innen und auch deren Vorfahren in der Geschichte miteinander verflochten sind war großartig! Es war vom ersten Moment an spannend. Die Erzählweise für mich absolut mitreißend und die ganze Welt großartig dargestellt. Ein überraschendes Highlight, von dem ich jedes Wort genossen habe!

  14. Cover des Buches Wie Wellen im Sturm (ISBN: 9783846601655)
    Alicia Zett

    Wie Wellen im Sturm

    (138)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Wie Wellen im Sturm hat mich sofort abgeholt – nicht mit großen Dramen, sondern mit dieser stillen, ehrlichen Art, die direkt unter die Haut geht. Louise war mir von Anfang an nah: ein Mädchen, das sich jahrelang unsichtbar gefühlt hat und plötzlich an einem Ort landet, an dem sie zum ersten Mal wirklich atmen kann. Das Internat an der Nordsee, das Fußballteam, die neuen Freundschaften – all das fühlt sich an wie ein vorsichtiges Wiederankommen im eigenen Leben.

    Besonders berührt hat mich, wie behutsam Louises Gefühle für Mika beschrieben werden. Dieses leise Staunen, das Zögern, die Unsicherheit – es wirkt so echt, dass ich vieles davon sofort wiedererkannt habe. Gleichzeitig bleibt Mika lange schwer greifbar, was die Spannung zwischen den beiden nur verstärkt. Als sich ihre Beziehung dann endlich bewegt, ging mir das Tempo allerdings etwas zu schnell. Gerade weil beide so viel mit sich selbst ausmachen, hätte ich mir ein paar Zwischentöne mehr gewünscht.

    Sehr mochte ich die Atmosphäre: das Meer, das Internat, die kleinen Alltagsmomente, die zeigen, wie selbstverständlich queere Identität hier gelebt wird. Das tut gut. Auch Louises Entwicklung – vom schüchternen Rückzug hin zu mehr Selbstvertrauen – ist schön zu beobachten.

    Ein Punkt, der mich etwas rausgebracht hat, waren die vielen Passagen aus ihrer selbstgeschriebenen Fantasy‑Geschichte. Ich verstehe, was sie erzählerisch leisten sollen, aber für mich nahmen sie etwas zu viel Raum ein und haben mich manchmal aus der eigentlichen Handlung gezogen.

    Trotzdem bleibt das Buch für mich ein warmes, queeres Jugendbuch, das Mut macht und ein wohliges Gefühl hinterlässt. Ein schöner Auftakt, der Lust auf die weiteren Bände macht. 

  15. Cover des Buches Zimmer gesucht, Liebe gefunden (ISBN: 9783423220156)
    Caroline Brinkmann

    Zimmer gesucht, Liebe gefunden

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Ondina

    Das Buch hat mich total umgehauen. Es war extrem humorvoll und hat mich unzählige Male zum Lachen gebracht. Es ist ein totaler feelgood Roman und erweckt auch kribbelige Schmetterlingsgefühle. 

    Dabei geht es um sehr viel mehr als nur eine seichte Romanze. Es geht um Freundschaften und Schwierigkeiten im Leben,  um toxische Beziehungen und Selbstfindung. 


    Absolut empfehlenswert!

  16. Cover des Buches All Better Now (ISBN: 9783737374538)
    Neal Shusterman

    All Better Now

    (186)
    Aktuelle Rezension von: Lucie

    Ein Virus, ähnlich wie Corona, nur ein wenig heftiger und mit dem großen Unterschied, dass alle, die davon genesen, glücklich sind. Doch schon bald versuchen die Reichen der Gesellschaft alles, um die Krankheit zu verhindern, da die Genesenen nichts mehr kaufen, kein Interesse mehr an Konsum haben und oft auch ihr gesamtes vermögen spenden, um pilgern zu gehen...

    Ansich finde ich die Grundidee sehr spannend, aber der Schreibstil konnte mich echt nicht fesseln und hat mich nicht überzeugt, dann fand ich es schade, dass sowohl Klimawandel als auch technischer Fortschritt nicht erwähnt wurden, was ich bei einer Dystopie schon erwarten würde. Meiner Meinung nach hatte das Buch keine Seele, hat mich nicht gefesselt und kam für mich eher wie ein fiktiver Bericht rüber. Schade.

  17. Cover des Buches Die letzte Fehde an der Havel (ISBN: 9783839202524)
    Silke Elzner

    Die letzte Fehde an der Havel

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Lianne2021

    Im Bereich historischen Roman ließt man selten ein so starkes Debüt. Aber die Autorin hat hier ein klasse Gespür für tolle und interessante Figuren. Ich habe durchweg immer mit Carl mitgefiebert. Die historischen Gegebenheiten sind hervorragend recherchiert und reale Personen toll eingebunden. Ein wirklich ganz toller historischer Rooman, den ich jedem ans Herz legen kann, wenn man dieses Genre gerne ließt.

  18. Cover des Buches Endland (ISBN: 9783423626989)
    Martin Schäuble

    Endland

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Readingfreak_05

    Deutschland ist eingeschlossenn von einer Mauer. Die Schulpflicht und gesetzliche Arbeitslosenhilfe sind abgeschafft und konservative Rollenbilder werden gefördert. Flüchtlinge heißen nicht mehr Flüchtlinge sonder Invasoren. Der Euro wurde gegen die Mark eingetauscht und zu Europa gehört Deutschland auch nicht mehr. 

    Obwohl viele Punkte in Martin Schäubles Dystopie "Endland" an die NS-Zeit erinnern, befinden wir uns in der Zukunft. Die Regierung wird von der rechtsextremen Partei NA (Nationale Alternative) dominiert. 

    Die Protagonisten sind der junge Soldat Anton aus Deutschland, der überzeugt von den Ideen der NA sein Land verteidigt, sein Freund Noah, der die Ideale der NA sehr viel kritischer sieht und immer wieder versucht Antons Augen zu öffnen. Die dritte Protagonistin ist Fana. Wegen der vom Klimawandel ausgelösten Hungersnot flüchtet sie aus Äthiopien nach Deutschland, um sich dort eine Zukunft auzubauen und Medizien zu studieren.

    Als Anton in einem Geheimauftraug als Flüchtling nach Deutschland einreisen soll, trifft er Fana und nach und nach beginnt er zu sehen, was sie ganze zeit direkt vor seiner nase war. Er und Fana werden Freunde und bald steht Anton vor der größten Entscheidung seines Lebens: für eine nationale Ideologie oder für seine Freunde und ein freies Leben.

    Während Anton und Fana im letzten Flüchtlingslager deutschlands festsitzen, muss Noah untertauchen, nachdem er geheime Informationen der NA an die Öffentlichkeit weitergegeben hatte. 

    Werden es die drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten schaffen die rechtspopulistische deutsche gesellschaft zu "besiegen"?

    Martin Schäuble greift aktuelle Themen sehr gut auf und führt einem immer wieder die Realität vor die Augen. Er schreibt in einem unkomplizierten und gradlinigen Schreibstil und verzichtet auf lange Schachtelsätze. Er schreibt abwechselnd aus der Perspektive von Anton, Fana und Noah, wodurch man sich gut in die drei hineinversetzen kann.

    Der Roman ist außerdem sehr gut recherchiert und man hat beim lesen immer ein sehr klares Bild davon wie es am Handlungsort gerade aussieht.

    Ein sehr fesselnder Roman, den man gar nicht mehr weglegen kann, wenn man einmal angefangen hat. Sehr geeignet für Jugendliche ab ca.12 jahren aber auch für Erwachsene ein toller Roman. 

    Eine klare Leseempfehlung von mir!

  19. Cover des Buches Time Travel Girl: 1989 (ISBN: 9783038481089)
    Susanne Wittpennig

    Time Travel Girl: 1989

    (27)
    Aktuelle Rezension von: liesmal50

    Eine Zeitmaschine, die es möglich macht, eine „Reise“ in die Zukunft zu machen? Dieser Gedanke ist so unvorstellbar, dass ich kaum begreifen kann, wie es Susanne Wittpennig, der Autorin von „Time Travel Girl“ gelingen konnte, mich derart an das Buch zu fesseln, dass ich beim Lesen zu keinem Zeitpunkt daran gedacht habe, dass hier Fiktion und Realität miteinander verschmelzen. Ich war wirklich mittendrin. Durch die bildhafte Beschreibung ist es leicht, ins Jahr 1989 einzutauchen und mich wohl zu fühlen mit den Erinnerungen an die Musik und den Begegnungen mit Walkman, mit Bandsalat… Das Internetzeitalter schien noch so weit entfernt!

    Lisa und Zac sind 16, tüfteln an einer Zeitmaschine und glauben fest an den Erfolg. Diese Vorstellung kann Britt, Lisas einzige Freundin, so gar nicht teilen. Anders Doc Silverman, der als Vater unsagbar stolz ist auf Zacs Intelligenz und den Eifer, mit dem er seine Pläne verfolgt. Wenn da nur nicht der Bösewicht Ash wäre!

    Mir gefällt, dass in der Geschichte auch die christlichen Werte einen großen Raum einnehmen. Ich fand es toll, auch mal das Buch zur Seite zu legen, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Wie entwickelt sich mein Leben? Was wäre, wenn ich mich anders entscheiden würde als geplant? Welchen Weg gehe ich und welchen Einfluss kann ich auf das Leben anderer nehmen? 

    Besonders berührt mich alles, was ich über die Freundschaft zwischen Momo und Lisa lese. Wie sehr man geprägt wird durch die Familie, beschreibt die Autorin sehr eingehend und gewissenhaft. 

    Meine Gefühle schlagen Purzelbaum und bewegen sich in einem ständigen Auf und Ab. Der Spannungsbogen ist  zum Zerreißen gespannt, lässt aber nicht nach, auch nicht am Ende des Buches.

    Ein fieser Cliffhanger beendet das Buch, den ersten Teil einer Trilogie. Nur gut, dass inzwischen alle drei Bücher erschienen sind!

    Ich denke, dass das Buch nicht nur Jugendlichen, sondern Menschen aller Altersklassen ein besonderes Lesevergnügen bereitet. Meine Empfehlung dafür kommt aus vollem Herzen!

     

  20. Cover des Buches Schallplattensommer (ISBN: 9783423220521)
    Alina Bronsky

    Schallplattensommer

    (206)
    Aktuelle Rezension von: MsBookeria

    In "Schallplattensommer" geht es um das 16-jährige Mädchen Maserati, welches mit seiner Großmutter in einem kleinen Dorf wohnt und zusammen mit ihr ein kleines Restaurant betreibt. Schnell wird klar, dass in ihrem Leben nichts wirklich einfach ist. Sie scheint sehr viel Verantwortung für sich selbst und ihre Großmutter zu übernehmen, die zusehends an Demenz erkrankt. Ihre Eltern sind abwesend. Dann lernt sie eines Sommers die Söhne der neuen Nachbarn kennen. Es handelt sich hierbei um eine reiche Familie, welche die Villa am Ende der Straße bezieht. Ihre eigene Geschichte wird mit Eintreffen der Jungs langsam an die Oberfläche gebracht und mit der ihren langsam verknüpft.

    Ich mochte den Schreibstil der Autorin und die Skizzierung der Protagonistin recht gerne. Sie wirkte authentisch auf mich und ich empfand Maserati als einen starken Charakter, der komplett sich selbst überlassen wurde. Allerdings empfand ich die Verknüpfung von Maseratis Vergangenheit, bzw. die ihrer Eltern, mit den Neuankömmlingen eher gezwungen und wenig realitätsnah. Für mich gibt es hier einfach zu viele "Zufälle". Auch wird bei der Beschreibung der neuen Nachbarn und auch ihres Freundes Georg eher auf Oberflächlichkeit gesetzt, was diese Personen eher zweidimensional wirken lassen mit wenig Substanz und leider kann ich dies auch für die Auflösung der Geschichte sagen. Als Leser habe ich einfach mehr erwartet. Das Buch wirkt dadurch eher unfertig und ist dazu auch extrem kurz mit seinen ca. 180 Seiten.

    Insgesamt war es für mich eine schnelle Lektüre mit Potential, das nicht so ganz ausgeschöpft wurde.

  21. Cover des Buches Wenn stille Wasser tödlich sind (ISBN: 9783365012659)
    Karen Finch

    Wenn stille Wasser tödlich sind

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Die_Buecherfanten


    Darum geht es:
    Rutland Water ist ein künstlich angelegter See, der für die Wasserversorgung der Umgebung aufgestaut wurde. Damals fielen ihm auch einige Orte und insbesondere das Herrenhaus der Earls of Welbeck zum Opfer, das nun tief in den Fluten liegt. Als eine Leiche mit Tauchausrüstung am Ufer gefunden wird, schwirren in dem Dorf Humbleham schnell Gerüchte von einem Schatz im See herum. Die Polizistin Helen Franklin wird zu dem Fall hinzugezogen und ermittelt nun in ihrem näheren Bekanntenkreis. Und dann ist da noch ihr Ex-Freund Ben Baxter von New Scotland Yard ...

    Mein Eindruck:
    Rutland ist eine Grafschaft in der Mitte Englands, ungefähr auf der Höhe von Birmingham und Norwich. In diesem Buch ist sie aber auch die typische Kulisse für einen spannenden Kriminalfall. Typisch englisch, weil es die eingeschworene Dorfgemeinschaft gibt, den Pub, in dem man sich trifft, und einen Haufen Gerüchte und Cottages und und und. Das macht das Buch sehr sympathisch. Ebenso wie die Dorfpolizistin Helen, der ehemalige Schulkamerad Charlie, die Mütter mit ihren ruppigen Verhalten und manchen nicht akzeptierten Gebrechen, die versnobte Erbin des verstorbenen Earls und das ganze andere »Personal« in dem Buch. Unbedingt möchte man wissen, wie Helen in ihrem Beruf und in ihrem Privatleben zurechtkommt, wer der Tote ist und was so mancher Dorfbewohner weiß oder verbirgt. Nicht zu vergessen, ob es wirklich einen Schatz im See gibt?

    Fazit:
    Ein Fall, der sich in guter Mischung aus cosy und Crime und wenig blutig entwickelt, damit ein Schatz gefunden wird. Sympathische Figuren und ein typisch englisches Setting, gerne mehr.

  22. Cover des Buches Feueratem - Drachen über Linz (ISBN: B09B6HKRX8)
    Cornelia Eder

    Feueratem - Drachen über Linz

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Samantha_Teshera

  23. Cover des Buches Liber Bellorum. Band I (ISBN: 9783863746230)
    Warda Moram

    Liber Bellorum. Band I

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Buchcover:

    Das Buchcover hat mich sofort angesprochen, insbesondere die filigranen Verzierungen, die ihm eine besondere Note verleihen. Obwohl das Cover nicht viel über den Inhalt preisgibt, schaffen die harmonischen Farben und die edle Prägung eine ansprechende Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt.

    Meine Meinung:

    Die Erzählung dreht sich um die Waisenkinder Raven und Kyle, die in eine magische Welt eintauchen. Dort entdeckt Raven die faszinierende Kunst der Blutmagie, während Kyle sich mit der Feuermagie auseinandersetzt. Die Geschichte ist durchdrungen von starken Emotionen wie Wut, Liebe und Brüderlichkeit, die den Leser mitreißen. Besonders gelungen ist die Ausgestaltung der Akademie, die lebendig und detailreich beschrieben wird. Allerdings empfinde ich das Finale rund um den Schattenclan als etwas zu hastig. Es scheint, als hätte die Autorin viel mehr zu erzählen gehabt, aber nicht die Möglichkeit dazu erhalten. Dennoch hat mir der Schreibstil insgesamt sehr gut gefallen.

    Die Charaktere sind ebenfalls überzeugend gestaltet. Raven durchläuft eine beeindruckende Entwicklung, vom schüchternen Jungen zum selbstbewussten Magier. Kyle bleibt zwar temperamentvoll, zeigt aber auch eine gewisse Bodenständigkeit. Melenis, eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Platz in dieser Welt, ist ebenfalls gut ausgearbeitet. Die Nebencharaktere fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und bereichern sie.

    Fazit:

    Insgesamt ist das Buch eine fesselnde Lektüre, die mit einer spannenden Handlung und gut konstruierten Charakteren überzeugt. Trotz kleinerer Schwächen im Finale bleibt es ein unterhaltsames Abenteuer, das Lust auf mehr macht. Ich empfehle es allen, die gerne in magische Welten eintauchen und Geschichten über Freundschaft und Selbstfindung erleben möchten.

  24. Cover des Buches You will be the death of me (ISBN: 9783570315613)
    Karen M. McManus

    You will be the death of me

    (159)
    Aktuelle Rezension von: _xAnnikax_

    Als sich zufällig drei alte Freunde auf dem Parkplatz ihrer Schule treffen, entscheiden sie sich dazu, den Tag zu schwänzen. Als sie jedoch einem anderen Schüler folgen, der ebenfalls nicht in der Schule ist, nimmt der Tag eine unerwartete Wendung und die drei versuchen, ein großes Geheimnis zu lüften, wobei sie auch mehrere kleine Wahrheiten aufdecken.

    Das Buch ist spannend geschrieben und es wird immer wieder angedeutet, dass die drei Protagonisten teilweise mehr wissen als die anderen, das Wissen wird jedoch oft erst später aufgedeckt, sodass man sich fragt, was sie wohl verheimlichen. Die aufgedeckten Geheimnisse führen immer wieder auf andere Ereignisse in der Vergangenheit zurück, wodurch alles verbunden ist und sich der Kreis schließt. Teilweise vergisst man, dass fast die ganze Handlung an einem einzigen Tag spielt, weil an diesem Tag sehr viel passiert.

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