Bücher mit dem Tag "ab 3 jahren"
31 Bücher
- Marc-Uwe Kling
Das NEINhorn
(191)Aktuelle Rezension von: Kathis-LeseeckeDas Cover ist wirklich sehr schön und hat uns und unsere 2,5 Jährige direkt angesprochen.
Die Illustrationen sind wirklich sehr schön gestaltet und die Texte kurz und altersgerecht.
In der Geschichte geht es um ein Einhorn, das ein wenig anders ist, denn er sagt zu allen Nein. Deshalb erhält es den Namen " Nein-Horn".
Es begibt sich auf ein Abenteuer und dort trifft es den WAS-Bären, den Na-Hunds sowie die “KönigsDOCHter”. Jede dieser Figuren ist einzigartig und so entsteht nicht nur ein unglaublich schönes Abenteuer für alle, sondern auch eine tolle Freundschaft.
Das Buch ist durch seine Einzigartigkeit perfekt zum Vorlesen, Anschauen und einfach nur schmunzeln. Die Geschichte ist toll und eignet sich für die gesamte Familie.
Wir können dieses Buch gerne weiterempfehlen!!
- Kim Hillyard
Hedwig will hoch hinaus - Eine Geschichte über den Glauben an sich selbst
(3)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 3
📖 Loewe Verlag @loewe.kinderbuch #loewekinderbuch
🖊️ 🎨 Kim Hillyard @kimhillyard
🇩🇪 Silke Kleemann
⁉️ Buch über Selbstvertrauen
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um die kleine Fliege Hedwig, die sich große Pläne gesetzt hat. Sie möchte auf einen Berg steigen, eine Dinnerparty veranstalten und mit einem Hai Freundschaft schließen. Doch als ihre Familie von den Plänen erfahren hat, waren sich alle einig, dass dies nichts für eine Fliege sei und sie es niemals schaffen würde. Doch Hedwig ist der Meinung, dass man Pläne direkt anpacken sollte und sie redet sich ein, dass sie es schaffen würde! Wird der Plan in Erfüllung gehen?🦌Mein Eindruck:🦌
Was für ein unglaublich schönes Buch um das Selbstbewusstsein der Kinder zu fördern! Wir leben hier auch nach der Devise „Ja, ich schaffe das!“ und glaubt mir, das verleiht Flügel. In diesem Kinderbuch wächst eine Fliege über sich hinaus, von dem selbst ihre Familienangehörigen nicht überzeugt waren. Das finde ich schon mal schade, denn die Familie sollte hinter den Zielen der eigenen Angehörigen stehen. Aber selbst wenn es einmal nicht so ist, sollte man IMMER an die eigenen Ziele glauben. Die Illustrationen sind zuckersüß und man möchte Hedwig am Liebsten aus dem Buch rausnehmen und als Kuscheltier in das Kinderzimmer packen. Warum? Weil Hedwig ein Vorbild für viele Kinder sein kann, denn sie glaub an sich!
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Deborah Underwood
Gestatten, die Osterkatze!
(13)Aktuelle Rezension von: AlmeriDieses Buch kann für Kinder zwischen 3-6 Jahren ein wirklich hübsches Ostergeschenk werden. Ich bin von den zauberhaften Illustrationen mit dem leichten Text ins Ostergeschehen verzaubert worden. Die Osterkatze möchte wie der Osterhase sein. Dazu gehört, wie er sich kleidet, wie er die Ostereier zu den Kindern bringt uvm. Nun ist die Katze aber recht oft schläfrig und versteht nicht, wie der Osterhase es schafft, in einer Nacht ganz viele Ostereier zu verstecken. Wie sich die Geschichte dann entwickeln wird, müßt ihr selber lesen. Aber eins sei gesagt, OsterKatze möchte auch noch WeihnachtsKatze werden! Das gebundene Büchlein ist bei Loewe erschienen.
- Jonny Lambert
Ich mag dich sehr, großer Bär!
(8)Aktuelle Rezension von: Eva_GDer Bär ist umgezogen und hat sein Haus an einer neuen Stelle im Wald errichtet. Alles ist wunderschön geworden, doch er fühlt sich einsam so allein in seinem Haus. So geht er los und klopft bei seinem Nachbarn dem Hasen an die Tür. Dieser öffnet ihm und eine wunderschöne Freundschaft beginnt!
Jonny Lambert vermittelt in seinem Bilderbuch die zauberhafte Botschaft: "Freundschaft ist das Wertvollste der Welt." So lernen Kinder, dass Freundschaft aber nicht nur eine Aneinanderreihung von wunderschönen Momenten ist, sondern auch Streit oder schwierige Situationen gehören dazu und müssen gemeinsam überwunden werden.
Meine Kinder und ich lieben die Geschichte vom Bären und dem Hasen sehr und haben sie bereits mehrmals vorgelesen. Da Jonny Lambert eine kindgerechte und einfache Sprache gewählt hat, lässt sich der Text flüssig vorlesen. Die Illustrationen sind wunderschön und einzigartig, was das Buch zu einem wahren Kinderbuchschatz macht und von mir sicherlich noch öfter weiterempfohlen wird.
- Nicola Schmidt
Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt
(101)Aktuelle Rezension von: glitzerfee22Unter den Tierfreunden gibt es immer wieder Streit beim gemeinsamen Spielplatz Besuch. Wer darf zuerst Rutschen, wer entscheidet was gespielt wird. Alles alltägliche Situationen, die schon jeder erlebt hat. In diesem Buch wird nicht der Zeigefinger erhoben, sondern mit liebevollen Ansätzen und Gesprächen wird hier der Streit geschlichtet. Sodass man es selbst gut anwenden kann.
Die schönen bunten Illustrationen sorgen dafür, das man Freude am Geschehen hat, auch wenn es sich um Streit handelt.
Am Ende des Buches gibt es sogar ein Bildersuchspiel was viel Spaß macht und insgesamt sorgt das liebevolle Bilderbuch für viel Gesprächsstoff, was mir sehr gefallen hat.
Fazit:
Ein Buch mit einer tollen Botschaft zum Thema Streit, was für liebevolle Lösungsansätze sorgt und dabei noch Spaß bereitet.
- Meira Barnea-Goldberg
Finola gibt nicht auf
(1)Aktuelle Rezension von: Lia48"Glaubt niemals im Leben einem, der zu euch sagt, dass ihr etwas nicht könnt. Versucht es immer!"
(Meira Barnea-Goldberg: Teil ihrer Widmung in "Finola gibt nicht auf")
„Das schafft die nie!“, oder „Das kann die doch nicht!“, meinen die Kinder.
Finola ist da ganz anderer Meinung! Sie weiß, was sie kann und hat eine Idee, von der sie überzeugt ist, dass sie funktionieren wird!
Doch das will ihr keiner so recht glauben. Die einen lachen, andere geben Ratschläge oder halten die Kamera auf sie und holen die schaulustigen Freunde und Familien herbei.
Der Hase wird ungeduldig und der Drache ist sich sicher, er würde das „mit einem Huiiiii erledigen!“Aber was eigentlich?
Das erfährt man erst nach einigen Seiten im Bilderbuch und sollte an dieser Stelle noch nicht verraten werden, um den Überraschungseffekt nicht vorwegzunehmen. ;-)
Jedenfalls als Finola es schafft, ist sie stolz auf sich selbst, die anderen gratulieren ihr, bewundern sie und lachen sie plötzlich gar nicht mehr aus. Nur etwas schade, dass dies mit "Leistung" in Verbindung gesetzt wird.Trotzdem ist es ein Bilderbuch, welches Mut macht, an seine eigenen Stärken und Fähigkeiten zu glauben, auch wenn andere es nicht tun. Denn du kannst alles schaffen, wenn du nur an dich glaubst!
Damit vermittelt das Bilderbuch eine tolle Botschaft auf kindgerechter Ebene. Ich würde es vor allem Kindern vorlesen, die wenig Selbstvertrauen haben und eher ängstlich sind, um ihnen Mut zuzusprechen!Das Buch hat wenig, aber gut verständlichen Text und benötigt keine allzu lange Aufmerksamkeitsspanne. Dadurch kann das Bilderbuch bei Kindern ab 3 Jahren eingesetzt werden.
Der Fokus liegt auf den Illustrationen, die sich großformatig über die kompletten Seiten erstrecken. Für meinen Geschmack hätte bei den Abbildungen der Kinder noch mehr Vielfalt gezeigt werden können (die Protagonistin trägt zwar eine Brille, aber alle Kinder sind weiß, usw.).
Besonders gefällt mir an ihnen jedoch, dass sich die Gefühle der Kinder erkennen lassen. Automatisch fiebert man mit Finola mit, weil die anderen anfangs so gemein sind, etwas, das vermutlich jeder schon einmal erlebt hat und das Mitgefühl entwickeln lässt. Und schließlich schafft sie es tatsächlich, ein schönes Gefühl!Beim ersten Durchlesen habe ich mich ehrlich gesagt, geärgert, dass keiner Finola zutraut, dass sie es schaffen kann. Und vor allem: warum schauen sie nur zu und reden blöd, statt zu helfen oder es gemeinsam zu versuchen, indem jeder seine Stärken einsetzt? Ganz schön gemein!
Letzteres hätte ich mir tatsächlich noch in irgendeiner Form gewünscht, oder zumindest am Schluss ein "Und nächstes Mal schaffen wir das zusammen!", oder Ähnliches.
Immerhin gibt es gegen Ende noch ein Bild, auf dem alle gemeinsam fröhlich miteinander spielen. Diese Gemeinschaft würde ich bei der Bilderbuchbetrachtung mit Kindern nochmals in den Vordergrund rücken.FAZIT: Ein Bilderbuch, welches ich vor allem für Kinder ab 3 Jahren empfehlen kann, die wenig Selbstvertrauen haben und eher ängstlich sind, um ihnen Mut zuzusprechen! Auch wenn die Leute blöd reden und dir etwas nicht zutrauen, du kannst alles schaffen, wenn du an dich selbst glaubst! 4/5 Sterne!
- Tiziana Bendall-Brunello
Knuddeln verboten!
(5)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteThema unfreiwilliges Knuddelnfür Kinder ab 2,5 Jahren
Viele Kinder kennen das und sicherlich können sich auch die Erwachsenen noch an unfreiwillig Knuddelereignisse in der Kindheit erinnern, wenn Oma oder Tanten zu Besuch kamen und die kleinen erst einmal liebevoll an sich drückten.Fritz, unserem kleinen Protagonisten in dieser Geschichte jedoch ergeht es noch viiiiiel schlimmer. Alle finden ihn so niedlich, das sie ihn knuddeln möchten. Und wenn ich alle sage, dann meine ich auch alle. Das Fritz Mama ihn drückt ist ja noch verständlich und auch das seine kleinen Schwester ihn gerne herzt können wir verstehen doch Fritz wird auch vom Bären, in den Arm geschlossen. Die Maus , so klein wie sie ist kuschelt sich gern in seinen Arm. Die Schildkröte trägt ihn auf ihrem Panzer herum. Das ist ihre Art zu kuscheln. Wenn der Hase angestürmt kommt und unser kleines Wildschwein in den Arm nimmt bekommen wir richtig Mitleid mit dem kleinen Kerl. Eine besondere Taktik hat seinen kleine Schwester Mathilda. Mathilda liebt es wenn Fritz seine Arme ausbreitet und sie mit Anlauf hinein springen kann. Spätestens bei den Bildern riefen viele unserer Lesekinder " ... das mag ich auch sooo gern, bei Papa in den Arm zu springen.....!"Bei Fritz und Mathilda endet diese "Knuddelllei" meist auf dem Boden, denn Fritz fällt regelmäßig um und dann geht das Geknuddel erst richtig los.Schmerzhaft kann es enden wenn der Igel das Bedürfnis hat mit Fritz zu knuddeln. Als dann auch noch der große Dachs ihm fast die Luft vor lauter Schmusen abdrückt da reicht es dem Frischling.Er will nicht immerfort geknuddelt werden und so malt er ein groooßes Schild"Knuddeln verboten!" FritzDie Tiere im Wald verstehen Fritz nicht. Sie können sich gar nicht vorstellen, das es keinen Spaß macht immerfort zu knuddeln. Nach erstem Unverständnis überlegen sie wie sie Fritz vielleicht doch noch klar machen können, das Knuddeln etwas schönes ist.Ob ihnen das gelingt und wenn ja wie sie das anstellen, das verrate ich hier nicht.*Eine einfach Geschichte mit wundervollen Bildern, die es thematisch in sich hat.Kein Mensch und auch kein Tier mag immerfort ungefragt geknuddelt werden.Jeder ist ein Individuum, das ein Recht auf Freiheit hat, besonders aber das Recht zu entscheiden wann man und mit wem man sich körperlich näher kommt. Sicherlich, die Tiere haben es alle nicht böse gemeint und auch Mutter und Vater Wildschwein drückten ihren Kleinen in liebevoller Absicht aber mal ehrlich, es gibt Momente, da möchte man einfach nur in Ruhe gelassen werden. Knuddeln ist schön, aber unfreiwillig und im Übermaß, das macht keine Freude.*Diese Geschichte und insbesondere die Bilder illustrieren wunderbar die Gefühlswelt des kleinen Frischlings, der sichtlich überfordert mit den verschiedenen Situationen ist. Viel zu lange hat er es geduldet, nicht "NEIN!" gesagt.Es ist gut, dass er hier mit dem Plakat ein Zeichen setzt und deutlich macht, das ihm das viele ungefragte Knuddeln keinen Spaß macht.Die Geschichte könnte mit diesem Plakat ein schnelles Ende finden. Die Situation ist klar, die anderen halten sich daran.Doch unsere Autorin möchte mehr vermitteln. Sie zeigt in ihrer Geschichte, dessen Wendung und Ende ich noch nicht erzählt habe, dass es auch gut sein kann einmal gedrückt zu werden.Genau das zu vermitteln ist wichtig und ihr mit ihrer Geschichte wunderbar gelungen.Die Botschaft ist klar. Knuddeln ja aber vorher fragen und auch ein Nein akzeptieren.*Unsere kleinen Lesekinder waren zwischen 2,5 und 6 Jahren. Die Kleinen haben recht deutlich vermittelt, dass sie der Geschichte und der Botschaft folgen konnten. Im anschließenden Gespräch, an dem sich auch die Kleinsten schon einbrachten konnten die Kinder sehr gut über eigene Empfindungen und Erlebnisse berichten. Dabei kam des Öfteren die Verbindung zu einem Haustier. Hier erzählten die Kinder, das die Tiere, sei es Hund, Katze oder Kaninchen, auch nicht immer in den Arm genommen oder beschmust werden wollen. Das eine Katze schon mal schlägt oder auch kratz wenn es ihr zu viel wird oder der Hund anfängt leicht zu schnappen oder zu bellen.Durch die überaus anschauliche Darstellung der einzelnen Knuddelszenen im Buch wurde vielen Kindern erst richtig bewusst wie unfreiwilliges Knuddeln einengen / überfordern kann.Einem Kind zu sagen: "lass das!" ist nicht immer einfach, weil einfach , grade bei kleineren Kindern, das Verständnis fehlt wieso das nerven, oder stören könnte. In Bildern diese Situationen zu sehen und somit außenstehend zu beobachten ist eine andere Sicht auf die Dinge. Der Perspektivwechsel verdeutlicht viel und liefert den "AH-Effekt".*Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch ein Wink an die Eltern, ihr Kind nicht zu sehr zu behüten, mit Liebe zu erdrücken sondern Freiraum zu geben. Da zu sein aber sich nicht aufzudrängen.*Uns Erwachsenen und Kindern hat diese Geschichte auch dank der wirklich lebendigen, teilweise witzigen Illustrationen sehr viel Freude bereitet.*
- Josef Mickey Müller
Tiere Malbuch
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707Schon das Cover ist bei diesem Malbuch ein echter Hingucker, da man sieht, welche Tiere es hier zu entdecken gibt. Auszumalen sind es noch viel mehr. Es wird die Kinder sofort dazu verleiten, das Buch anzuschauen und mit dem ausmalen loszulegen.
Unser jüngster Enkel ist ganz begeistert von diesen 50 süßen Ausmalbildern von kleinen Tier-Babys. Da gibt es Kätzchen, ein Äffchen, Hunde, einen Koala, einen Delphin, ein Kamel, Löwen und ganz viele andere Tierbabys, die ausgemalt werden wollen. Da angegebene Alter von 3 – 5 Jahren finde ich bei diesem Schwierigkeitsgrad perfekt. Hier können die kleinen Maler*innen ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Wie in allen Malbüchern von Mickey Müller finden wir das auszumalende Bild auf der rechten Doppelseite, die linke Seite bleibt frei. Somit macht es auch nichts, wenn die Farben mal durchschimmern, wenn sie zu kräftig aufgetragen worden sind. Für unsere Jüngsten, für die dieses Malbuch gedacht ist, kommen dabei die klaren Konturen im A4-Format sehr gut heraus. Einige der Bilder, wie z.B. eine Szene im Wald oder zwei Rehe auf einer Blumenwiese, sind etwas aufwendiger gezeichnet. Dadurch wächst der/die kleine Ausmalkünstler*in an ihren Aufgaben und kann seine/ihre Ausmalfähigkeiten langsam verbessern. Mir gefallen die auszumalenden Bilder sehr gut, da alle Tiere einen freundlichen, zugewandten Eindruck machen.
Mit seinem ansprechenden Preis eignet es sich auch sehr gut zum Verschenken.
Ein so liebevoll gestaltetes Malbuch mit vielen unterschiedlichen Motiven, die den Kindern bestimmt ganz viel Spaß beim ausmalen bringen.
- Britta Sabbag
Das kleine Stinktier Riechtsogut
(32)Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila~ Ein einfacher, leicht verständlicher Schreibstil, ein niedlicher Protagonist (der Genderstereotypen bricht), ein wichtiges Thema und liebevoll gemalte Illustrationen – lediglich die Botschaften, die das Buch vermittelt (man muss sich den Normen anpassen, muss sein Anderssein vor den Eltern verheimlichen, einmal in der Woche waschen reicht), fand ich fragwürdig und nicht überzeugend. Schade finde ich auch, dass das abgedruckte Lied nicht frei zugänglich ist und sich nicht von den Eltern und ihren Kindern angehört werden kann. Eine Empfehlung kann ich dieses Mal deshalb leider nicht aussprechen. ~
Inhalt
Stinktiere haben schon immer gestunken und werden auch immer stinken. Da scheinen sich alle Tiere einig zu sein. Doch das kleine Stinktier Riechtsogut sieht das anders: Es lieb es nämlich, sich zu waschen und sauber zu fühlen! Dafür erntet es viel Unverständnis.
Übersicht
Einzelband oder Reihe: Einzelband
Altersempfehlung: 3-5
Erzählweise: Figuraler Erzähler
Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt oder getötet.
Triggerwarnung: -Warum dieses Buch?
Der Titel hat mich in Kombination mir dem süßen Cover neugierig gemacht. Zudem mochte ich schon die „Bommel“-Reihe der Autorin und war gespannt, was sie sich hier wieder einfallen lassen hat.
Meine Meinung
Schreibstil (4 Lilien)
Dieses Kinderbuch ist in einem einfachen, leicht verständlichen Schreibstil verfasst, der auch für Kinder ab 3 Jahren gut geeignet ist. Es gibt zwar keine schwierigen Wörter, aber teilweise waren mir die Sätze ein wenig zu lang für diese Zielgruppe und manche Seiten wirkten durch den (recht umfangreichen) Text ein wenig überladen.
Geschichte / Inhalt (2,5 Lilien)
„‘Ein richtiges Stinktier stinkt doch für sein Leben gern!‘
‚Ich wasche mich aber für mein Leben gern‘, wehrt sich das
kleine Stinktier.“ Seite 2In Britta Sabbags Kinderbuch geht es um ein Kind, in diesem Fall ein Stinktier, das anders ist als die anderen und deshalb von der Gesellschaft und seinen Eltern schief angeschaut wird. Sehr gefallen hat mir, dass hier wichtige Themen wie Anderssein und Individualität angesprochen werden. Trotzdem konnten mich die Botschaften des Buches leider nicht ganz überzeugen. Erstens weil die Eltern lange nicht einmal versuchen, ihr Kind zu verstehen, und es alles vor ihnen verheimlichen muss. Und zweitens weil der Sprössling am Ende „praktischerweise“ entdeckt, dass er doch gerne stinkt und seine Individualität zugunsten von gesellschaftlicher Akzeptanz ein Stück weit aufgibt. Er stinkt also 6 Tage die Woche, am siebten gibt es einen Waschtag für alle Waldtiere – immerhin scheinen diese dann auch gefallen daran zu finden. Das ist mir allerdings eine zu einfache Lösung für den Konflikt, der mit dem Anderssein einhergeht! Mir hätte es besser gefallen, wenn die anderen Tiere das Stinktier einfach so akzeptiert hätten, wie es ist, und ihm trotzdem Liebe und Zuneigung gezeigt hätten. Für mich hat man hier die Gelegenheit verpasst, Kinder wissen zu lassen, dass es okay ist, anders zu sein, dass man trotzdem geliebt wird und dass Vielfalt etwas Schönes ist.
Drittens finde ich es in dieser Altersgruppe problematisch, das Stinken als etwas Positives darzustellen, da viele Kinder sich nicht waschen wollen und dieses Buch sie wohl darin bestätigt – nach dem Motto: Sich einmal in der Woche zu waschen ist mehr als genug! Die Zähne wollen aber jeden Tag geputzt, die Haare jeden Tag gebürstet werden etc. Ich finde die Botschaften, die das Buch vermittelt also insgesamt etwas fragwürdig und würde das Buch daher eher nicht weiterempfehlen.
Schade finde ich auch, dass das Lied, das am Ende im Buch abgedruckt ist, nicht (z. B. auf Yout…) frei zugänglich ist, wie es bei den „Bommel“-Büchern war. Hier müsste man sich das Hörbuch mit dem Song dazukaufen, was einfach zu teuer ist. Was sollen Eltern und Kinder also mit dem abgedruckten Text ohne Melodie anfangen? Hier hoffe ich, dass für das nächste Buch wieder eine bessere Lösung gefunden wird.
Figuren (4 Lilien)
Wie schon bei der „Bommel“-Reihe der Autorin steht auch dieses Mal ein sehr niedliches Tier im Mittelpunkt, das man nur gernhaben kann. Die Nebenfiguren (die Eltern, andere Tiere) fand ich insgesamt in Ordnung, auch wenn sie recht flach bleiben.
Illustrationen (5 Lilien ♥)
Die Illustrationen von Igor Lange konnten mich auf ganzer Linie überzeugen! Sie wurden offensichtlich mit viel Liebe gemalt und enthalten viele Details, die man gemeinsam mit dem Kind entdecken kann. Unter anderen hat das Stinktier einen kleinen Vogel zum Freund, den man auf jeder Seite suchen muss, was dem Zielpublikum sicher Spaß macht.
Geschlechterrollen (4 Lilien)
Ich habe das Stinktier als männlich gelesen (obwohl das Geschlecht nicht ganz eindeutig erkennbar ist). Gefallen hat mir hier, dass Geschlechterstereotypen gebrochen werden, indem das Stinktier sich gerne pflegt, wäscht und einparfümiert. Problematisch finde ich hingegen, dass dieses Buch den Bechdel-Test nicht besteht und dass die Mutter immer ein kleines bisschen „hysterischer“ (ich benutze das Wort hier absichtlich) dargestellt wird als der Vater.
Mein Fazit
Ein einfacher, leicht verständlicher Schreibstil, ein niedlicher Protagonist (der Genderstereotypen bricht), ein wichtiges Thema und liebevoll gemalte Illustrationen – lediglich die Botschaften, die das Buch vermittelt (man muss sich den Normen anpassen, muss sein Anderssein vor den Eltern verheimlichen, einmal in der Woche waschen reicht), fand ich fragwürdig und nicht überzeugend. Schade finde ich auch, dass das abgedruckte Lied nicht frei zugänglich ist und sich nicht von den Eltern und ihren Kindern angehört werden kann. Eine Empfehlung kann ich dieses Mal deshalb leider nicht aussprechen.
Bewertung
Idee: 4 Lilien
Geschichte / Inhalt: 2,5 Lilien
Ausführung: 3 Lilien
Schreibstil: 4 Lilien
Figuren: 4 Lilien
Illustrationen: 5 Lilien ♥
Rollenbilder: 4 LilienInsgesamt:
❀❀❀ Lilien
Dieses Buch erhält von mir drei Lilien!
- Michaela Brinkmeier
5-Minuten-Märchen zum Lauschen Teil 1
(30)Aktuelle Rezension von: Nele75Es war das absolut zauberhafte Cover, welches mich als erstes auf dieses Hörbuch aufmerksam gemacht hat. Es wirkt verträumt, märchenhaft und sehr detailverliebt, dazu in ruhigen Farben gehalten - wunderschön.
"5-Minuten-Märchen zum Lauschen Teil 1" ist der Beginn einer auf insgesamt sechs Teilen geplanten Reihe und somit der Einstieg in die Geschichten einer märchenhaften Welt der Autorin Michaela Brinkmeier.
Es sind kurze Märchen aus aller Welt, welche hier auf diesem Hörbuch erzählt werden. Alle waren mir bisher noch vollkommen unbekannt, es macht einfach unheimlich viel Spaß, der ruhigen Stimme von Michaela Brinkmeier zu lauschen.
Die Altersempfehlung liegt zwischen 3-99 Jahren, also eigentlich für jeden, der vielleicht eine kurze Auszeit genießen möchte oder aber auch als festes Ritual für kleinere Kinder, z.B. am Abend vor dem zu Bett gehen.
Ein besonders schönes Highlight war für mich die Harfenmusik, die immer wieder zwischen den Märchen erklingt und für noch mehr Wohlgefühl beim Zuhören sorgt. Auch diese Musik wird von der Autorin selbst gespielt.
Erschienen im HERZVerlag.
- Alexa Riemann
Juhu, da kommt der Osterhase!
(1)Aktuelle Rezension von: Engel1974Bald ist Ostern und die Tiere des Waldes freuen sich schon darauf. Doch bevor so richtig gefeiert werden kann muss noch einiges erledigt werden, was dies ist erfahrt ihr im Buch „Juhu, da kommt der Osterhase!“ von Alexa Riemann aus dem LINGEN Verlag. Gedacht ist es für Kinder ab 3 Jahren.
Auf 10 stabilen Pappdoppelseiten gibt es drei Geschichten rund ums Osterfest. In der Geschichte „Der Oster-Igel“ sind plötzlich alle Pinsel verschwunden Hase Finn und Huhn Greta müssen aber noch so viele Eier bemalen. Die Zeit wird knapp. Zum Glück kommt Igel Anton gerade rechtzeitig ...
In „Viele bunte Ostereier“ haben Hase Finn und Henne Greta die Aufgabe die Ostereier an die Tiere im Wald zu verteilen und in der Geschichte „Ottos Ostergeheimnis“ hat der Fuchs eine Überraschung für Finn und Greta.
Voller Liebe werden hier drei Kurzgeschichten über den Osterhasen Finn und seine Freunde erzählt. Die Geschichten sind spannend und lassen die „Magie“ von Ostern lebendig werden. Ergänzt werden diese tollen Geschichten durch farbenfrohe, detailreiche Illustrationen, auf denen es eine Menge zu entdecken gibt.
Meine Kinder fanden manche Illustrationen sehr „lustig“ und hatten ihre Freude am Betrachten. Immer wieder wurde dabei etwas Neues entdeckt. Wie oft habe ich die Sätze „... schau mal hier...“ und „.. sieh mal dort ...“ gehört. Es hat richtig Spaß gemacht mit den Kindern das Buch zu betrachten.
Insgesamt haben alle drei Geschichten die Kinder „verzaubert“, gespannt haben sie mir beim Vorlesen zu gehört und ich habe richtig gemerkt, wie die Vorfreude auf das Osterfest geweckt wurde. Inzwischen habe ich das Buch schon 10 Mal vorgelesen, aber die Kinder können einfach nicht genug bekommen. So ist das Buch zum Absoluten Hit der Kinder geworden.
Fazit: drei schöne Vorlesegeschichten mit liebevollen, lebendigen Illustrationen lassen hier den Zauber von Ostern verspüren
- Katrin Grieco
Oskar entdeckt die Weihnachtsfreude
(9)Aktuelle Rezension von: isabellepf"Oskar entdeckt die Weihnachtsfreunde" von Katrin Grieco, ist eine humorvoll, bunte Vorlesegeschichte über den Trubel der Vorweihnachtszeit.
Das Publikum ist total begeistert vom diesjährigen Krippenspiel. Nur Oskar ist total enttäuscht von seiner Rolle. Er wäre viel lieber ein Sterndeuter gewesen, stattdessen muss er ausgerechnet ein Kamel spielen. Er schimpft und schwitzt in seinem Kostüm, bis er plötzlich ins stolpern gerät und alles durcheinander bringt.
Katrin Grieco hat eine wunderbar humorvoll und bunt illustrierte Vorlesegeschichte geschrieben, die für unterhaltsames Lesezeit sorgt. Oskar der Protagonist der Geschichte ist unzufrieden mit seiner Rolle im Krippenspiel und eher er sich versieht bricht Chaos aus. Die Handlung ist kindgerecht und durchweg unterhaltsam aufgebaut. Es gibt einige Situationen in denen man beherzt schmunzeln und lachen muss. Man kann sich gut in Oskars Figur hineinversetzten, fiebert und schwitzt mit ihm mit. Die Buchseiten sind grossformatig mit kurzen Textabschnitten, einem einfachen Wortlaut und sehr liebevoll im Detail gezeichneten Illustrationen versehen, auf denen es einiges zu entdecken gibt, die gleichzeitig das Abenteuer wunderbar beleben.
Sehr angesprochen und gefallen, hat uns aber auch die Botschaft die neben einer kindgerecht humorvollen Handlung in die Geschichte mit einfliesst. Es ist die Rede von Jesus der zu uns auf die Erde gekommen ist, um Hoffnung und Freude zu schenken. Denn Weihnachtsfreude ist für alle da, auch für Kamele.
Eine rundum gelungen, humorvoll und altersgerecht tolle Vorlesegeschichte für Kinder ab vier Jahren.
- Elizabeth Clark
Das Eselchen und der Weihnachtsmann
(2)Aktuelle Rezension von: -Favola-
Nur schon optisch hat mich "Das Eselchen und der Weihnachtsmann" sofort angesprochen, doch auch die Geschichte ist ein weihnachtliches Highlight.
Wir erleben die Sicht eines alten, lahmen Eselchen, das auf der Suche nach einem Grasbüschel war, der nicht gefroren war. Es fühlte sich sehr einsam, denn sogar die braune Kuh, die sonst mit ihm auf der Weide stand, war in den Stall geholt worden.
Doch plötzlich hörte es ein helles Läuten und sah eine breite Gestalt mit einem dicken Pelzmantel und einem langen, weissen Bart auf sich zukommen.
Der Weihnachtsmann hatte die Rentiere schon nach Hause geschickt und so half ihm das Eselchen mit den letzten Geschenken und trug den schweren Sack.
Die Geschichte ist sehr ruhig und passt perfekt zum Weihnachtsgedanken. Für mich ist "Das Eselchen und der Weihnachtsmann" eine der schönsten Weihnachtsgeschichten. Jan Ormerod hat mit seinen Illustrationen nämlich eine spezielle Atmosphäre eingefangen. Da das Eselchen und der Weihnachtsmann grösstenteils in der Nacht unterwegs sind, hat er blau-grau-Töne benutzt und mit Schwarz, Weiss und Silber Akzente gesetzt. Erst als die Sonne aufgeht, hat er auch andere Farben ins Spiel gebracht.
Fazit:
"Das Eselchen und der Weihnachtsmann" von Elizabeth Clark ist die ideale Vorlesegeschichte am heiligen Abend. Es ist wunderschön gestaltet und die Geschichte passt perfekt zum weihnachtlichen Gedanken. - Henriette Boerendans
Die Null ist eine seltsame Zahl
(5)Aktuelle Rezension von: danzlmoidlInhalt:
Dieses Kunstwerk von Henriette Boerendans beweist, dass ein Zählbuch etwas ganz Besonderes sein kann. Anhand der Jungen, die unter anderem ein Elefant, ein Eisbär oder ein Tiger bekommt, lernen Kinder zählen und erfahren außerdem eine Menge interessante Dinge über die Tiere. Mit wunderschönen und farbenfrohen Holzschnitten des Elterntieres und ihrer Jungen.
Meine Meinung:
Ausnahmsweise durfte ich auch mal ein Kinderbuch rezensieren. Da die Kinder in meiner Umgebung nun alle das Alter erreichen, das für die ersten Bücher optimal ist, war es natürlich perfekt.
Das Buch ist sehr schön aufgebaut, so können Kinder spielend leicht die Zahlen lernen. Bei jeder Zahl befndet sich eine tolle Illustration, die es erleichtern soll, dass sich die Kinder die Zahl merken. So kommt bei der Eins eine Elefantenmama mit ihrem Kleinen vor. Somit also total lieb gemacht.
Aber nicht nur das, jede Zahl hat ihre Geschichte, so kann jeden Abend eine neue Zahl hinzugefügt werden. Jeden Abend eine Zahl, hin und wieder eine Wiederholung, und schon funktioniert das mit den Zahlen von 1-10 und sogar noch weiter.
Ich für mich habe entschieden, dass dieses Buch perfekt ist, um die Kinder in die Welt der Zahlen einzuführen. Es wird auf jeden Fall auf meiner Liste für mögliche Geschenke landen, denn damit macht man nichts falsch.
Fazit:
Auf jeden Fall zu empfehlen. - Kirstin Jebautzke
Im Kindergarten: Allererstes Schneiden
(39)Aktuelle Rezension von: suntweetyHierbei handelt es sich um ein Bastelbuch für Kleinkinder ab 3 Jahre. Man hat hiermit die erste Berührung mit dem Schneiden, Malen und Kleben. Mit einfachen Übungen lernen die Kinder mit der Schere umzugehen. Das Buch ist sehr abwechslungsreich. Ob ein Memoryspiel erstellen, Aufstecker für Stifte basteln, Linien schneiden oder Ausgeschnittenes in ein Bild einkleben - es ist für jeden etwas da.
Die Seiten sind jeweils abtrennbar und bestehen aus härterem Papier. Somit reißt es nicht gleich ein, und ist aber einfach zu Beschneiden.
Es ist sehr farbenfroh gestaltet und die Aufgaben erklären sich von selbst.
Ein kindgerechten Buch, was ich nur empfehlen kann. Meine Kleine hat es geliebt.
- Anne Möller
Vom Leben in der Erde
(3)Aktuelle Rezension von: Sabriiina_KEines der Kinder in der Kita kam eines Tages ganz aufgeregt mit einem Regenwurm in der Hand zu mir und fragte mich: "Wieso lebt der Wurm eigentlich in der dunklen Erde? Da sieht er doch gar nichts!" Daraufhin habe ich dieses Buch nach draußen geholt und es mir zusammen mit den Kindern angeschaut, denn es thematisiert genau diese Fragen, nämlich wie das Leben unter der Erde für die Tiere so funktioniert.
Wie die anderen Bücher auch, ist dieses Bilderbuch mit den Seiten aus Pappe super stabil und durch eine angenehme Größe sehr handlich, sodass die Kinder die Seiten sehr gut alleine umblättern konnten. Die Qualität des Buches ist wie immer sehr hochwertig, sodass es auch nach vielem Anschauen immer noch gut erhalten ist.
Bei diesen Büchern freuen sich die Kinder jedes Mal aufs Neue auf die vielen Klappen, unter denen sich so allerlei Tiere verstecken.
Und ich finde sie auch wirklich gut, da so Verborgenes sichtbar wird und die Kinder Einblicke in Welten bekommen, die ihnen sonst verborgen bleiben.
Meine kleinen Forscher hatten also auch dieses Mal wieder viel zu entdecken!
Die Bilder waren sehr detailliert und realistisch gezeichnet und zudem noch schön bunt, sodass die Betrachtung für die Kinder zu einem tollen Erlebnis wurde. Die kleinen Sachtexte waren in kindgerechter Sprache geschrieben und für die Kinder gut verständlich. Die Bilder waren dabei auch besonders hilfreich.
Die Seitenzahl ist mit 18 Seiten überschaubar, wodurch die Kinder nicht überfordert werden.
Mein Fazit:
Dieses Sachbilderbuch eignet sich hervorragend für kleine Entdecker ab drei Jahren, da es viele erklärende und ansprechende Bilder enthält und von der Gesamtaufmachung einfach super kindgerecht gestaltet ist! - Amy Warren Hilliker
Weißt du schon, dass Gott dich liebt?
(7)Aktuelle Rezension von: orfe1975Cover und Gestaltung:
Das Buch besteht aus 12 dickeren Pappkartonseiten, die glänzend bedruckt sind und macht somit einen stabilen, hochwertigen Eindruck. Das Titelbild mit der küssenden Hasenmutter und ihrem Kind ist liebevoll und putzig gestaltet und der Titel groß und gut leserlich. Die kindgerechte Gestaltung weckt im Buchladen definitiv die Neugier auf den Inhalt.
Inhalt:
"Mein Kind, wie toll, dass es dich gibt.
Weißt Du schon, dass Gott dich liebt?"
ist der Gedanke am Morgen, den Mama Hase ihrem kleinen Hasenkind mit auf den Weg gibt. Von da an begleiten wir das Hasenkind durch seinen Tag, wobei ihm Werte wie Familienzugehörigkeit, (inneres) Wachstum, Hilfsbereitschaft und die Präsenz und Liebe Gottes sowie die Dankbarkeit hierfür mit auf den Weg gegeben werden.
Mein Eindruck:
Ich habe das Buch mit meiner 3 jährigen Tochter zusammen gelesen. Die liebevollen und detailgetreuen Häschenbilder haben uns sofort begeistert. Die Hasen sind so süß gezeichnet und es gibt immer stets neue Kleinigkeiten auf den Bildern zu entdecken, so dass meine Tochter das Buch immer wieder gerne zur Hand nimmt. Manchmal sieht sie sich auch alleine nur die Bilder an.
Die Textgestaltung ist recht einfach gehalten. Jeder Satz beginnt mit "Mein Kind,.." und pro Seite gibt es nicht mehr als zwei Zeilen zu lesen, wobei die wichtigen Wörter, wie z. B. "dass Gott dich liebt?" oder "Familie" fett hervorgehoben sind. Dadurch und durch die Reimform der Zeilen prägen sich die Inhalte den Kindern sehr gut ein und auch die oft geringe Aufmerksamkeitsspanne kleinerer Kinder wird dabei berücksichtigt. Für ältere Kinder gibt die Geschichte selbst nicht viel Spannendes her, denn sie ist kurz und es passiert im Grunde nichts. Es sind aber viele kleine, positive Denkanstöße, die dem Kind gute Impulse für den Tag geben können. Auch wenn das Buch bei uns recht schnell durchgelesen war, nehmen wir es immer wieder gerne zur Hand, um gezielt über das ein oder andere Bild und den vermittelten Wert zu reden.
Das Buch ist für Kinder von 3-4 Jahren empfohlen, doch die Einfachheit lässt es eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet erscheinen. Ich denke, man kann es bei jüngeren Kindern durchaus ansetzen, diese werden über die schönen Bilder begeistert sein und die kurzen Sätze werden im Unterbewusstsein erste Impulse setzen. Ich glaube aber, dass der tiefere Sinn der Worte eher bei älteren Kindern verstanden wird und sich das Buch für diese gut eignet, um über die dort angesprochenen Werte wie Gottesliebe und -begleitung, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit usw. weiter zu sprechen. Uns hat das Buch trotz seiner Schlichtheit sehr gut gefallen, gestört hat mich als einzige Kleinigkeit beim Vorlesen, dass jeder Satz mit "Mein Kind," begonnen wird, das fand ich etwas holprig, aber auch nicht tragisch.
Fazit:
Süß gestaltetes Vorlesebuch zur ersten Vermittlung von Gottes Liebe und christlichen Werten als Impulsgeber für weitere Gespräche - Martin Grolms
Leopold ist nicht müde
(3)Aktuelle Rezension von: mama_liestvorEine etwas andere Vorlesegeschichte zur Guten Nacht ist im Gruhnling Verlag erschienen. Leopold ist nicht müde... ist eine Geschichte von Martin Grolms und die zauberhaft, niedlichen Zeichnungen sind von Annika Kuhn.
Der kleine Löwe ist putzmunter , auch wenn es eigentlich Zeit zum Schlafen ist. Leopold macht die Nacht zum Tag und spielt in seinem Kinderzimmer. Der nächste Morgen fängt schon sehr anstrengend für den kleinen Löwen an , das Frühstücken fällt ihm schwer und im Kindergarten fallen ihm fast die Augen zu , während seine Freunde munter spielen. Wieder zuhause angekommen freut sich Leopold diesmal ganz besonders auf seine Gute- Nacht- Geschichte mit Mama... Schlaf gut , kleiner Löwe.
Eine niedliche Einschlafgeschichte für Kinder im Kindergartenalter. Liebevoll und ohne erhobenen Zeigefinger , verstehen schon die Kleinsten , warum der kleine Leopold nach einer durchspielten Nacht , am nächsten Tag nicht ganz so fit und munter ist:) Am Ende freut man sich sogar mit dem kleinen Leopold auf das gemütliche Vorleseritual mit Mama zur Guten Nacht :) Die zauberhaften Illustrationen sind farbenfroh und verdeutlichen perfekt die Situation des kleinen , müden Löwen. Ein Bilderbuch das mit kindgerechten Text und ausdrucksstarken Bildern , von mir fünf fabelhafte Lesesterne und eine überzeugte Vorleseempfehlung erhält :)
- Andrea Beaty
Wie ich dich liebe
(8)Aktuelle Rezension von: plansbymrsgueManche Bücher bedürfen gar nicht vieler Worte, um ihre Message zu vermitteln. Eines davon ist „Wie ich dich liebe“, geschrieben von Andrea Beaty (Übersetzung: Cornelia Boese). Es ist eine süße Reimgeschichte, die die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern beschreibt. Die Illustrationen von Vashti Harrison sind ebenso süß, wie die Gedanken hinter jeder Zeile des Reims.
Es werden hier familiäre Szenen gezeigt, in denen sich die Kinder meist auch wiederfinden können: der Gute-Nacht-Kuss vorm Schlafen, gemeinsam malen oder Plätzchen backen, aber auch mit dem Opa (oder einem anderen älteren Familienmitglied) einen Ausflug zu machen.
Man muss sich ein wenig auf dieses Buch einlassen, denn dadurch, dass zum Teil auf einer Seite nur zwei Wörter sind, und man den Reim gern rhythmisch vorlesen möchte, wird man dazu verleitet zügig umzublättern und nimmt dem Kind so die Chance, den Text und auch das Bild in Gänze aufzunehmen. Daher beschreibe ich die zusammengehörigen Bilder auf der Doppelseite gerne zusätzlich zum Text. Es ist keine klassische Vorlesegeschichte, das sollte einem bewusst sein. Mit wenig Text und großen Bildern wird hier aber eine wichtige Nachricht überbracht: wir lieben dich, so wie du bist. Bei Sonnenschein, Regen und Sturm, ob du gewinnst oder verlierst - wir sind für dich da.
- Markus Hennig
Die Sekundenochs
(52)Aktuelle Rezension von: Heike_18Sekundenochs können besonders gut langsam machen und das bei allem was ansteht. Anders ergeht es da dem Mädchen Smilla. Sie wird sowohl zu Hause als auch in der Schule oder beim Musikunterricht meist zur Eile angetrieben. Doch was passiert wenn die beiden Extreme, in Form von Smilla und Sekundenoch Tjörge, aufeinander treffen und wie kommt es dazu?
Dieser Bilderbuch mit Vorleseteil eignet sich besonders gut für Kinder ab 4 Jahren. Die Illustrationen sind ausgesprochen detailreich und veranschaulichen den Inhalt besonders gut. Das macht das Zuhören einfacher und spannender für die Kleinsten. Die jungen Leser werden sich auch in dieser Thematik verstanden fühlen. Die Sprache ist der Zielgruppe entsprechend und doch nicht zu sehr vereinfacht. Dieses Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern hat auch einen Lerneffekt für groß und klein. - Henrike Lippa-Wagenmann
Im tiefen, weiten Meer
(19)Aktuelle Rezension von: Osilla"Im tiefen, weiten Meer" von Henrike Lippa und Katrin Dageför ist ein Bilderbuch, welches sich mit Umweltverschmutzung aus der Sicht der Meeresbewohner annähert. Ein gelungenes Bild wird hier entworfen, in welchem die Tiere selbst in ihrer liebenswerten Naivität zur Rettung der Meere aufrufen.
Zitat: "Und all die anderen Sachen, was sollen die Menschen bloß ohne sie machen?" Henrike Lippa und Katrin Dageför: Im tiefen, weiten Meer
Die Autorin und die Illustratorin:
Henrike Lippa ( geboren 1983) ist Musikerin und Autorin. Sie leitet seit 2005 die Integrative Kunst- und Musikschule in ihrer Heimatstadt. Ihre Arbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter inspiriert sie bei ihren kreativen Schaffensprozessen. Bilderbücher für die allerkleinsten Leser liegen ihr besonders am Herzen.
Katrin Dageför (geboren 1966) kommt aus Paderborn und lebte nach ihrem Abitur für ein Jahr in Montreal. Danach studierte sie Grafik-Design in Krefeld, zog später nach Hamburg und arbeitete dort als Art-Direktorin. Jetzt ist sie als Illustratorin tätig.
Inhalt:
„Im tiefen, weiten Meer,
… schwimmt ein Tütenfisch umher.
Hast du schon mal vom Tütenfisch gehört? Was ist ein Dosenkrebs oder ein Flaschenfisch? Die Meeresbewohner haben ein riesiges Problem. Das Meer ist voll mit Dingen, die dort nicht hingehören. Doch wem gehören eigentlich all diese Sachen? Der Flaschenfisch weiß es genau: den Menschen! Deshalb beschließen die Meeresbewohner, alles zurückzubringen. Plötzlich stehen die Menschen vor einer Wand aus Müll. Was nun? Was ist zu tun?“
(Produktbeschreibung)
Gedanken zum Bilderbuch:
Auf dem Cover sehen wir den tragischen Hauptcharakter dieser Geschichte. Einen Tintenfisch, der alles andere als glücklich aussieht. Er schwimmt inmitten anderer Meerestiere, die ihn anschauen. Das Wasser ist in klares Blau gefärbt und steht in starkem Kontrast du der Plastiktüte, die dem Tintenfisch zum Verhängnis geworden ist.
Das Vorsatzpapier zeigt dann eine ruhige Wasseroberfläche, auf welcher eine einsame Plastikflasche schwimmt. Auch hier ein Indiz, worum es in der vorliegenden Geschichte gehen wird: „Im tiefen, weiten Meer… schwimmt ein Tütenfisch umher“. Überall in der Umgebung jenes Tütenfisches finden wir Müll und Unrat aus der Welt der Menschen. Die Verschmutzung wird überdeutlich und teilweise haben die Tiere jenen Müll sogar schon in ihr Zuhause verwandelt. Mein Sohn hat ganz gebannt nach den Dingen gesucht, die nicht ins Meer gehören und war erschüttert darüber, was da alles so seinen Weg hinein findet. Selbst ein Handy, ein Mikrowellengerät und eine Autobatterie waren zu sehen. Auch das Wasser sieht an manchen Stellen schlierig und verschmutzt aus.
Dieses Buch beginnt mit einem witzigen und gleichzeitig deprimierendem kleinen Tier, welches sich Tütenfisch nennt. Richtig, genau jenen Tintenfisch mit einer Tüten über dem Kopf und in den Tentakeln verfangen, den wir auf dem Cover bereits gesehen haben. Die Autorin beginnt ihre Erzählung, als würde nun ein Märchen folgen und ein bisschen ist dem auch so. In Reimform wird hier nicht nur eine Geschichte erzählt, die märchenhaft schön endet und tolle tierische Charaktere hat, sondern auch eine Moral vermittelt, nämlich an uns Menschen gerichtet, die durch ihr eigenes Fehlverhalten unsere Meere verschmutzen und dabei auch Tiere in Mitleidenschaft ziehen.
Die Tiere ergreifen irgendwann selbst die Initiative, sammeln all den Unrat ein und bringen ihn zurück an den Strand. Die Menschen vermissen doch bestimmt all das, was sich da ins Meer verirrt hat. Und so befindet sich am Ende all der Müll am Strand und das Meer sieht wieder sauber und gesund aus. Die Meeresbewohner sind glücklich und die Menschen haben etwas, worüber sie nachdenken sollten. Wäre es doch nur wirklich so einfach, die Meere zu retten.
Fazit:
"Im tiefen, weiten Meer" nähert sich der Meeresverschmutzung durch uns Menschen auf sensible und vielleicht ein wenig naive Weise an. Ich empfinde das aber als herzallerliebst, vor allem wenn man bedenkt, dass hier Kinder ab drei Jahren angesprochen werden sollen. Sie werden schon noch früh genug in Erfahrung bringen, dass das Meer so leicht nicht zu säubern ist. Bis dahin können wir sie mit solchen Büchern, wie diesem hier, dafür sensibilisieren, den eigenen Müll stets ordnungsgemäß zu entsorgen. Hierbei hilft auch die Doppelseite im Anhang, die komprimiert erklärt, wie es zu der Verschmutzung kommt und was wir Menschen – zumindest im Kleinen – dagegen tun können. - Marion Dane Bauer
Wenn es Winter wird im Wald
(24)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Es wird Winter im Wald. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, direkt auf die Nase vom Fuchs. Der Fuchs fragt sich, was Füchse eigentlich im Winter machen. Soll er in den Süden fliegen wie die Gänse? Aber er ist doch hier im Wald zu Hause. Soll er Vorräte sammeln wie das Eichhörnchen? Aber er mag doch gar keine Eicheln. Soll er Winterschlaf halten wie der große Bär? Aber er ist doch gar nicht müde.
Immer mehr Schneeflocken fallen und die Welt um den Fuchs wird ganz still. Da kommt plötzlich ein anderer Fuchs daher und der weiß, was Füchse im Winter machen … tanzen!"Dieses Bilderbuch ist geeignet für Kinder ab 3 Jahre, die sich fragen, was die Tiere eigentlich im Winter machen. Der junge Fuchs weiß das auch nicht und man begleitet ihn beim Befragen einiger Waldtiere, was für die Kleinen sehr lehrreich ist. Es ist ein schön gestaltetes Bilderbuch, welches sehr ruhig und poetisch erzählt wird.
Fazit: Ein lehrreiches ruhiges Bilderbuch, in dem die Kleinen erfahren wie sich die Tiere im Wald auf den Winter vorbereiten. Absolut empfehlenswert und durch die dicken Pappseiten auch sehr strapazierfähig!
- Kate Read
Ein Fuchs - 100 Hühner
(4)Aktuelle Rezension von: SofatexDieses Kamishibai Bildkartenset vom Don Bosco Verlag ist nicht nur wunderbar anzusehen, sondern auch sehr spannend und spaßig.
Auf insgesamt 14 Karten können die Kinder dem Fuchs in den Hühnerstall folgen. Jede Karte lädt zum Mitzählen und Suchen ein.
1 hungriger Fuchs
2 listige Augen
3 dicke Hühner
...
So werden die Kinder spielerisch zum mitmachen animiert und haben riesen Spaß dabei.
Es ist super für größere Gruppen geeignet, aber auch einzeln macht es sehr viel Freude.
Durch die großen überschaubaren und sehr schön gestalteten Bilder führt uns ein sehr kurzer Text, der gekonnt Anreize gibt und das Erzählen und Mitmachen hervorragend anregt.
Mit dem Spannungsbogen am Anfang der Geschichte und dem lustigen Ende, war auch für jeden etwas dabei!
Diese Geschichte eignet sich einfach perfekt für das Erzähltheater und erzielt dabei, wie ich finde, die beste Wirkung. Wir sind begeistert!
- Angela McAllister
Die kleine Maus und die Beeren für den Bären
(7)Aktuelle Rezension von: Engel1974"Beeren wachsen an Sträuchern und Nüsse wachsen an Bäumen", sagt der Bär. "Aber richtig gute Freunde sind nicht so leicht zu finden." (Zitat aus dem Buch)
Ein wunderbare Geschichte über Freundschaft und wahre Größe für Kinder ab 3 Jahre findet ihr im Buch "Die kleine Maus und die Beeren für den Bären" von Angela Mc. Allister. Erschienen ist das Buch 2016 bereits in der 2. Auflage im Brunnen Verlag. Die farbenfrohen Illustrationen stammen von Caroline Pendler.
Um was geht es?
"Manchmal hat das kleinste die größe Bedeutung" (Zitat aus dem Buch)
Die kleine Maus Milli und der Bär sind die besten Freunde. Als sich der Bör in den Winterschlaft verabschiedet hört Milli, wie ihm der Magen knurrt. Da denkt Milli, der arme Bör, darf nicht hungrig ins Bett gehen und schon gar nicht hungrig seinen Winterschlaf halten. Sie beschließt ihm einige Beeren zu pflücken und in seine Höhle zu bringen, keine leichte Aufgabe für so eine kleine Maus. Doch Milli stellt sich trotz mancher Rückschläge selbst der größten Herausforderung.
Meinung:
Die Geschichte zeigt sehr schön, dass der / die allerkleinste / -er doch der beste Freund sein und das größte Herz haben kann. Sie hat die Kinder von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert. Dabei ist die gewählte Sprachform gut verständlich und kindgerecht.
Wunderschöne Illustrationen ergänzen die Geschichte, hier macht es richtig Spaß diese wundervollen Bilder immer wieder zu betrachten, sie sind in herbstlichen Farbtönen und begeistern die Kinder. Sehr oft haben sie das Buch inzwischen in die Hand genommen und nur die Bilder zu betrachten.
Es gibt eine Vielzahl von Kinderbüchern auf dem Buchmarkt, dieses hier hat uns besonders gut gefallen, die Kinder nehmen es immer wieder gern in die Hand, es ist eine Geschichte die verzaubert und Illustrationen die begeistern. Kinder werden es lieben.























