Bücher mit dem Tag "ab 3 jahren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ab 3 jahren" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Das NEINhorn (ISBN: 9783551518415)
    Marc-Uwe Kling

    Das NEINhorn

     (113)
    Aktuelle Rezension von: simone_richter

    Ein kleines schnickeldischnuckeliges Einhorn kommt im Herzwald zur Welt. Alle sind ganz lilalieb zu ihm, aber das Tierchen sagt einfach immer Nein. So nennt es seine Familie bald nur noch NEINhorn .
    Die Zuckerwattenwelt kann es gar nicht mit dem sorgenfreien und fröhlichen Leben, der Zuckerwatte oder rosa glasierten Äpfeln, dem warmen Wasserfall und dem Gerede in Reimen, ertragen. So bricht es auf und trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt.  Also alles Weggefährten die ebenso wie NEINhorn selbst, ein paar außergewöhnliche Eigenschaften haben.

    Zuerst war ich gar nicht angetan. Aber das Buch ist schon urkomisch und superschnuckelig und bunt illustriert von Astrid Henn. Es gibt viel Wortwitz und Marc-Uwe Kling macht sich dann auch Gedanken um die Botschaft in diesem  Kinderbuch, wo man sich an der Dauer-Mecker-Berieselung freuen kann.  Ganz langsam klickert diese sich ins Bewusstsein. Eine die den Helikoptereltern gar nicht gefallen wird: Denn, so süß, wie ihr denkt, ist Euer Nachwuchs dann doch nicht und Anderssein ist voll in Ordnung! Gekriegt hat mich das Buch dann noch mit den letzten 2 Doppelseiten. Hier finden sich nämlich jede Menge Wortspiele mit Tiernamen, z. B. der Jaaberguar, der Plappergei und der Abär. Das ist nach meinem Geschmack, denn damit kann man weitere schöne Geschichten dichten oder sich noch mehr solcher Tiernamen ausdenken.

  2. Cover des Buches Onno & Ontje - Plötzlich allerdickste Freunde (ISBN: 9783649669203)
    Thomas Springer

    Onno & Ontje - Plötzlich allerdickste Freunde

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal
    Onno liebt seine Ruhe. Daher lebt er zurückgezogen als Fischer mit seiner Frau Olga auf einer Hallig mitten im Wattenmeer. Eines Tages wird er jedoch seekrank, daher muss seine Frau aufs Meer hinausfahren. Er bleibt zurück und genießt die Stille, bis eine Sturmflut ihm einen Besucher beschert – einen kleinen Otter. Nachdem dieser Onno nicht mehr von der Seite weicht und Onno feststellt, dass seine Anwesenheit ihn erstaunlicherweise gar nicht stört, tauft er ihn auf den Namen Ontje und es ist der Beginn einer Freundschaft.

    Als Schleswig-Holsteinerin liebe ich Geschichten, die an der Küste spielen. Onno ist ein typischer norddeutscher Einsiedler, der gerne seine Ruhe hat und nicht viel redet. Trotzdem ist er sympathisch und taut während der Handlung langsam auf. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich bei dem Buch tatsächlich um einen Auftakt einer Reihe handelt, dass also die beiden Freunde geworden sind und kleine Abenteuer zusammen überstehen werden. Anbei eine Übersicht über die Bände:
    Band 1 - Plötzlich allerdickste Freunde
    Band 2 - Ein Freund hilft dem anderen. Immer!
    Band 3 - Der größte Freund auf der Welt
    Band 4 - Freunde sind das schönste Geschenk (erscheint Sept 2019)

    Illustriert wurden die ersten beiden Bände von Matthias Derenbach, danach von Alexandra Langenbeck. Derenbachs Stil würde ich eher als etwas weicher beschreiben, bei Langenbeck sind die Zeichnungen eher gestochen scharf und dadurch etwas detailliert, was mir persönlich etwas besser gefällt. Trotzdem sagen mir auch diese Zeichnungen sehr zu. Interessant ist es, dass es auf jeder Seite neben der eigentlichen Handlung noch reichlich Meeresbewohner zu entdecken gibt, die nicht unbedingt realistisch dargestellt werden. So spielen Krebse Karten oder Pirat auf einem Papierboot – aber es macht Spaß diese humorvollen Details zu entdecken.

    Das Buch hat eine Größe von ca. 26 x 30 cm, ist durchgängig farbig illustriert und hat eine Vorleseempfehlung für drei- bis sechs-jährige Kinder. Es besitzt relativ viel Text, wodurch das Buch eben schon eine komplexere Handlung beschreiben kann.

    Fazit: Ein toller Auftakt für eine Nordseegeschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die absolut kindgerecht ist und viel zu entdecken bietet.

  3. Cover des Buches Kleine Kerze, leuchte. Ein Wegbegleiter durch die Advents- und Weihnachtszeit (ISBN: 9783927497573)
  4. Cover des Buches Gestatten, die Osterkatze! (ISBN: 9783785584897)
    Deborah Underwood

    Gestatten, die Osterkatze!

     (8)
    Aktuelle Rezension von: -Favola-
    Es gibt eine grosse Anzahl an Osterbücher, viele davon sind klassisch angehaucht. Da kam mir "Gestatten, die Osterkatze" gerade recht, denn nicht nur der Titel, auch das Cover wirkte auf mich frisch und frech, so dass ich nicht widerstehen konnte.

    Erst erschrak ich dann etwas, dass ein Buch, das ab 3 Jahren empfohlen wird, 80 Seiten umfasst, doch auf den zweiten Blick legte sich dann ein zufriedenes Schmunzeln auf mein Gesicht. Jede Doppelseite besteht nämlich aus einer Illustration und einem kurzen Text. Dieser umfasst ein Wort bis etwa drei Sätze und ist so also sehr übersichtlich gehalten.

    "Gestatten, die Osterkatze!" ist wirklich etwas sehr Spezielles, denn die Geschichte ist eigentlich ein Dialog zwischen der Katze und dem Leser, dem Erzähler. Die Katze kommuniziert mittels ihrer Mimik und mit Schildern, die sie hochhält. Der Leser fragt die Katze, warum sie so grummelig aussehe und diese erklärt, dass sie eifersüchtig auf den Osterhasen sei, weil dieser den Kindern Schokohasen und Ostereier bringe und so von allen geliebt werde. Die Idee, dass sie doch die Osterkatze sein könnte, findet sie sofort toll und sie beginnt zu überlegen, wie das ablaufen sollte. Was soll sie den Kindern bringen? Wie soll sie es ausliefern und was soll sie dabei tragen? Doch die Osterkatze merkt schnell, dass der Osterhase wirklich sehr viel zu tun hat und dabei braucht sie doch so viele Nickerchen .... als ihr dann der Osterhase auch noch ein Osterei vorbeibringt und dabei einen so müden Eindruck macht, beschliesst sie, ihm zu helfen ....

    Durch die spezielle Dialogform und die ausdrucksstarken und witzigen Illustrationen von Claudia Rueda ist "Gestatten, die Osterkatze"für einmal ein total anderes Osterbuch, was die Kinder auch fasziniert. Junior findet das Bild mit der Osterkatze auf dem Motorrad spitze und dem Töchterchen gefällt es, dass die Katze dem Osterhasen schlussendlich sogar helfen möchte.

    Ich bin mir aber fast sicher, dass dieses Osterbüchlein grössere (Kinder) sogar noch besser unterhält als das 'normale' Bilderbuchpublikum.

    Fazit:
    witzig & frech
    "Gestatten, die Osterkatze!" punktet mit lustigen Illustrationen und einem sehr speziellen Erzählstil.
    Wer schon lange nach einer total anderen Ostergeschichte sucht, sollte hier zugreifen, denn die Osterkatze unterhält gross und klein.
  5. Cover des Buches Tim fliegt in die Ferien (ISBN: 9783770741809)
    Katharina Wieker

    Tim fliegt in die Ferien

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches W-w-wer hat schon Angst im Dunkeln? (ISBN: 9783785586327)
    M. Christina Butler

    W-w-wer hat schon Angst im Dunkeln?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Pelusa
    Wer Kinder hat kennt das, Angst im Dunkeln. Irgendwann spielt die Fantasie den Kindern oder auch uns noch einen Streich. Wer ist nicht schon einmal vor einem Schatten erschrocken, egal welchen Alters, und genau darum geht es in diesem Buch. “ W-w-wer hat schon Angst im Dunkeln?“ geht mit einer putzigen Geschichte auf die Angst der Kinder ein, nämlich, dass es oft die Wahrnehmung ist, die uns einen Streich spielt und wir im ersten Augenblick etwas sehen, was es gar nicht gibt. Filippo Frosch und seine Freunde zeigen in diesem Buch, wie sie gemeinsam es schaffen, ihre Angst zu besiegen und feststellen, dass sie sich vor ihren eigenen Schatten fürchteten. Die Formulierung ist nicht nur Kind gerecht sondern auch mit einer Wiederholung bestimmter Phrasen herrlich spannend für die Kinder, denn Sie wissen schon was passiert, was ihnen aber nicht die Spannung nimmt sondern nur die Vorfreude steigert. Mit Spaß und Leichtigkeit erkennen Kinder, dass sie oft unnötig Angst haben. Besonders schön ist die Illustration von Jane Chapman, allein die ganzseitig gemalten Bilder zu betrachten ist eine Wonne und sie erzählen allein schon die Geschichte ohne das der Text gelesen werden muss. Bei genauerer Betrachtung fällt den Kinder selbst sehr schnell auf das es sich um Schatten handelt und sind stolz auf ihre Entdeckung. Alles in Allem ein sehr gelungenes Buch, welches mit Freuden immer und immer wieder gelesen wird. Ich kann es nur jedem ans Herz legen. „W-w-wer hat schon Angst im Dunkeln?“, erschienen im Loewe Verlag für Kinder ab 3 Jahren und im Handel für 12,90 Euro zu haben.
  7. Cover des Buches Knuddeln verboten! (ISBN: 9783765569814)
    Tiziana Bendall-Brunello

    Knuddeln verboten!

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Thema unfreiwilliges Knuddeln
    für Kinder ab 2,5 Jahren

    Viele Kinder kennen das und sicherlich können sich auch die Erwachsenen noch an unfreiwillig Knuddelereignisse in der Kindheit erinnern, wenn Oma oder Tanten zu Besuch kamen und die kleinen erst einmal liebevoll an sich drückten.
    Fritz, unserem kleinen Protagonisten in dieser Geschichte jedoch ergeht es noch viiiiiel schlimmer. Alle finden ihn so niedlich, das sie ihn knuddeln möchten. Und wenn ich alle sage, dann meine ich auch alle. Das Fritz Mama ihn drückt ist ja noch verständlich und auch das seine kleinen Schwester ihn gerne herzt können wir verstehen doch Fritz wird auch vom Bären, in den Arm geschlossen. Die Maus , so klein wie sie ist kuschelt sich gern in seinen Arm. Die Schildkröte trägt ihn auf ihrem Panzer herum. Das ist ihre Art zu kuscheln. Wenn der Hase angestürmt kommt und unser kleines Wildschwein in den Arm nimmt bekommen wir richtig Mitleid mit dem kleinen Kerl. Eine besondere Taktik hat seinen kleine Schwester Mathilda. Mathilda liebt es wenn Fritz seine Arme ausbreitet und sie mit Anlauf hinein springen kann. Spätestens bei den Bildern riefen viele unserer Lesekinder " ... das mag ich auch sooo gern, bei Papa in den Arm zu springen.....!"
    Bei Fritz und Mathilda endet diese "Knuddelllei" meist auf dem Boden, denn Fritz fällt regelmäßig um und dann geht das Geknuddel erst richtig los.
    Schmerzhaft kann es enden wenn der Igel das Bedürfnis hat mit Fritz zu knuddeln. Als dann auch noch der große Dachs ihm fast die Luft vor lauter Schmusen abdrückt da reicht es dem Frischling.
    Er will nicht immerfort geknuddelt werden und so malt er ein groooßes Schild
    "Knuddeln verboten!" Fritz
    Die Tiere im Wald verstehen Fritz nicht. Sie können sich gar nicht vorstellen, das es keinen Spaß macht immerfort zu knuddeln. Nach erstem Unverständnis überlegen sie wie sie Fritz vielleicht doch noch klar machen können, das Knuddeln etwas schönes ist.
    Ob ihnen das gelingt und wenn ja wie sie das anstellen, das verrate ich hier nicht.
    *
    Eine einfach Geschichte mit wundervollen Bildern, die es thematisch in sich hat.
    Kein Mensch und auch kein Tier mag immerfort ungefragt geknuddelt werden.
    Jeder ist ein Individuum, das ein Recht auf Freiheit hat, besonders aber das Recht zu entscheiden wann man und mit wem man sich körperlich näher kommt. Sicherlich, die Tiere haben es alle nicht böse gemeint und auch Mutter und Vater Wildschwein drückten ihren Kleinen in liebevoller Absicht aber mal ehrlich, es gibt Momente, da möchte man einfach nur in Ruhe gelassen werden. Knuddeln ist schön, aber unfreiwillig und im Übermaß, das macht keine Freude. 
    *
    Diese Geschichte und insbesondere die Bilder illustrieren wunderbar die Gefühlswelt des kleinen Frischlings, der sichtlich überfordert mit den verschiedenen Situationen ist. Viel zu lange hat er es geduldet, nicht "NEIN!" gesagt. 
    Es ist gut, dass er hier mit dem Plakat ein Zeichen setzt und deutlich macht, das ihm das viele ungefragte Knuddeln keinen Spaß macht.
    Die Geschichte könnte mit diesem Plakat ein schnelles Ende finden. Die Situation ist klar, die anderen halten sich daran.
    Doch unsere Autorin möchte mehr vermitteln. Sie zeigt in ihrer Geschichte, dessen Wendung und Ende ich noch nicht erzählt habe, dass es auch gut sein kann einmal gedrückt zu werden.
    Genau das zu vermitteln ist wichtig und ihr mit ihrer Geschichte wunderbar gelungen.
    Die Botschaft ist klar. Knuddeln ja aber vorher fragen und auch ein Nein akzeptieren.
    *
    Unsere kleinen Lesekinder waren zwischen 2,5 und 6 Jahren. Die Kleinen haben recht deutlich vermittelt, dass sie der Geschichte und der Botschaft folgen konnten. Im anschließenden Gespräch, an dem sich auch die Kleinsten schon einbrachten konnten die Kinder sehr gut über eigene Empfindungen und Erlebnisse berichten. Dabei kam des Öfteren die Verbindung zu einem Haustier. Hier erzählten die Kinder, das die Tiere, sei es Hund, Katze oder Kaninchen, auch nicht immer in den Arm genommen oder beschmust werden wollen. Das eine Katze schon mal schlägt oder auch kratz wenn es ihr zu viel wird oder der Hund anfängt leicht zu schnappen oder zu bellen. 
    Durch die überaus anschauliche Darstellung der einzelnen Knuddelszenen im Buch wurde vielen Kindern erst richtig bewusst wie unfreiwilliges Knuddeln einengen / überfordern kann.
    Einem Kind zu sagen: "lass das!" ist nicht immer einfach, weil einfach , grade bei kleineren Kindern, das Verständnis fehlt wieso das nerven, oder stören könnte. In Bildern diese Situationen zu sehen und somit außenstehend zu beobachten ist eine andere Sicht auf die Dinge. Der Perspektivwechsel verdeutlicht viel und liefert den "AH-Effekt".
    *
    Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch ein Wink an die Eltern, ihr Kind nicht zu sehr zu behüten, mit Liebe zu erdrücken sondern Freiraum zu geben. Da zu sein aber sich nicht aufzudrängen.
    *
    Uns Erwachsenen und Kindern hat diese Geschichte auch dank der wirklich lebendigen, teilweise witzigen Illustrationen sehr viel Freude bereitet.
    *

  8. Cover des Buches Mein Bilderbuchschatz - Von Drachen, Bären und schönen Träumen (ISBN: 9783789166082)
    Lieve Baeten

    Mein Bilderbuchschatz - Von Drachen, Bären und schönen Träumen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mirilein

    Ich liebe Bilderbücher. Ich lese sie gerne vor und schaue sie mir auch gerne selber an. Allerdings ist leider mein Geld als auch der Platz im Regal endlich. Eine gute Lösung sind da Bücher, in denen mehrere Bilderbücher versammelt sind. So ein Buch ist zum Beispiel „Mein Bilderbuchschatz“. Es enthält ganze 10 Bilderbuchgeschichten. Mit dabei sind folgende Bilderbücher:

    • Helma legt die Gockel rein (Ute Krause, Dorothy Palanza)
    • Pippi feiert Geburtstag (Astrid Lindgren, Rolf Rettich)
    • Bärenmärchen (Kirsten Boie, Katrin Engelking)
    • Wenn ich groß bin (Auszug) (Erhard Dietl)
    • Ein Stier im Wohnzimmer (Kirsten Boie, Jutta Timm)
    • Tierische Freundschaften (Auszug) (Paul Maar, Reinhard Michl)
    • Kleiner, schrecklicher Drache (Lieve Baeten)
    • Bella geht einkaufen (Eva Eriksson)
    • Markelen-August fährt zur See (Lena Arro, Catarina Kruusval)
    • Linnea geht nur ein bisschen verloren (Krsten Boie, Silke Brix)

    Manchmal muss man in solchen Büchern leider auf schöne Illustrationen verzichten, aber das ist hier keineswegs der Fall. Alles ist genauso bunt und vielfältig bebildert wie in den normalen Bilderbüchern. Von zwei Büchern werden nur Auszüge hier verwendet, aber das ist bei diesen beiden Büchern, die keine durchgängigen Geschichten, sondern einzelne Situationen zeigen, auch durchaus in Ordnung.

    Das Buch ist sehr vielfältig. Man trifft auf verschiedene Erzähler und Illustratoren, so dass für jeden etwas Schönes dabei sein sollte. Von harmonischen, warmen Tierzeichnungen bis hin zu einem comicartigen Stil findet man hier alles. Auf den Bildern zu „Makrelen-August fährt zur See“ gibt es auch jede Menge zu entdecken. Man kann sich also durchaus lange mit diesem Buch beschäftigen. Es eignet sich auch dafür auf eine Urlaubsfahrt mitgenommen zu werden. Reichlich Vorlesestoff hat man so auf jeden Fall.

    Ich persönlich freue mich besonders über „Kleiner, schrecklicher Drache“, denn ich mag auch die Bücher über die kleine Hexe von Lieve Baeten sehr gerne.

     Das Buch wurde bereits vor einigen Jahren veröffentlicht, so dass man sich nicht wundern sollte, dass hier von Pippi zum Beispiel die Illustrationen von Rolf Rettich gezeigt werden. So kennen wir hier in Deutschland ja Pippi auch von früher. Mittlerweile haben die Pippi-Bücher andere Illustrationen und zwar die von Katrin Engelking, die in diesem Buch die Geschichte vom Bärenmärchen illustriert hat.

    Insgesamt ist dieses Buch eine tolle Fundgrube an schönen Bilderbuchgeschichten, welches ich auf jeden Fall empfehlen kann.

     

     

  9. Cover des Buches Das kleine Stinktier Riechtsogut (ISBN: 9783845833033)
    Britta Sabbag

    Das kleine Stinktier Riechtsogut

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    ~ Ein einfacher, leicht verständlicher Schreibstil, ein niedlicher Protagonist (der Genderstereotypen bricht), ein wichtiges Thema und liebevoll gemalte Illustrationen – lediglich die Botschaften, die das Buch vermittelt (man muss sich den Normen anpassen, muss sein Anderssein vor den Eltern verheimlichen, einmal in der Woche waschen reicht), fand ich fragwürdig und nicht überzeugend. Schade finde ich auch, dass das abgedruckte Lied nicht frei zugänglich ist und sich nicht von den Eltern und ihren Kindern angehört werden kann. Eine Empfehlung kann ich dieses Mal deshalb leider nicht aussprechen. ~

     

    Inhalt

     

    Stinktiere haben schon immer gestunken und werden auch immer stinken. Da scheinen sich alle Tiere einig zu sein. Doch das kleine Stinktier Riechtsogut sieht das anders: Es lieb es nämlich, sich zu waschen und sauber zu fühlen! Dafür erntet es viel Unverständnis.

     

    Übersicht

     

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Altersempfehlung: 3-5
    Erzählweise: Figuraler Erzähler
    Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt oder getötet.
    Triggerwarnung: -

     

    Warum dieses Buch?

     

    Der Titel hat mich in Kombination mir dem süßen Cover neugierig gemacht. Zudem mochte ich schon die „Bommel“-Reihe der Autorin und war gespannt, was sie sich hier wieder einfallen lassen hat.

     

    Meine Meinung

     

    Schreibstil (4 Lilien)

     

    Dieses Kinderbuch ist in einem einfachen, leicht verständlichen Schreibstil verfasst, der auch für Kinder ab 3 Jahren gut geeignet ist. Es gibt zwar keine schwierigen Wörter, aber teilweise waren mir die Sätze ein wenig zu lang für diese Zielgruppe und manche Seiten wirkten durch den (recht umfangreichen) Text ein wenig überladen. 

     

    Geschichte / Inhalt (2,5 Lilien)

     

    „‘Ein richtiges Stinktier stinkt doch für sein Leben gern!‘
    ‚Ich wasche mich aber für mein Leben gern‘, wehrt sich das
    kleine Stinktier.“ Seite 2

     

    In Britta Sabbags Kinderbuch geht es um ein Kind, in diesem Fall ein Stinktier, das anders ist als die anderen und deshalb von der Gesellschaft und seinen Eltern schief angeschaut wird. Sehr gefallen hat mir, dass hier wichtige Themen wie Anderssein und Individualität angesprochen werden. Trotzdem konnten mich die Botschaften des Buches leider nicht ganz überzeugen. Erstens weil die Eltern lange nicht einmal versuchen, ihr Kind zu verstehen, und es alles vor ihnen verheimlichen muss. Und zweitens weil der Sprössling am Ende „praktischerweise“ entdeckt, dass er doch gerne stinkt und seine Individualität zugunsten von gesellschaftlicher Akzeptanz ein Stück weit aufgibt. Er stinkt also 6 Tage die Woche, am siebten gibt es einen Waschtag für alle Waldtiere – immerhin scheinen diese dann auch gefallen daran zu finden. Das ist mir allerdings eine zu einfache Lösung für den Konflikt, der mit dem Anderssein einhergeht! Mir hätte es besser gefallen, wenn die anderen Tiere das Stinktier einfach so akzeptiert hätten, wie es ist, und ihm trotzdem Liebe und Zuneigung gezeigt hätten. Für mich hat man hier die Gelegenheit verpasst, Kinder wissen zu lassen, dass es okay ist, anders zu sein, dass man trotzdem geliebt wird und dass Vielfalt etwas Schönes ist. 

     

    Drittens finde ich es in dieser Altersgruppe problematisch, das Stinken als etwas Positives darzustellen, da viele Kinder sich nicht waschen wollen und dieses Buch sie wohl darin bestätigt – nach dem Motto: Sich einmal in der Woche zu waschen ist mehr als genug! Die Zähne wollen aber jeden Tag geputzt, die Haare jeden Tag gebürstet werden etc. Ich finde die Botschaften, die das Buch vermittelt also insgesamt etwas fragwürdig und würde das Buch daher eher nicht weiterempfehlen. 

     

    Schade finde ich auch, dass das Lied, das am Ende im Buch abgedruckt ist, nicht (z. B. auf Yout…) frei zugänglich ist, wie es bei den „Bommel“-Büchern war. Hier müsste man sich das Hörbuch mit dem Song dazukaufen, was einfach zu teuer ist. Was sollen Eltern und Kinder also mit dem abgedruckten Text ohne Melodie anfangen? Hier hoffe ich, dass für das nächste Buch wieder eine bessere Lösung gefunden wird.

     

    Figuren (4 Lilien)

     

    Wie schon bei der „Bommel“-Reihe der Autorin steht auch dieses Mal ein sehr niedliches Tier im Mittelpunkt, das man nur gernhaben kann. Die Nebenfiguren (die Eltern, andere Tiere) fand ich insgesamt in Ordnung, auch wenn sie recht flach bleiben. 

     

    Illustrationen (5 Lilien ♥)

     

    Die Illustrationen von Igor Lange konnten mich auf ganzer Linie überzeugen! Sie wurden offensichtlich mit viel Liebe gemalt und enthalten viele Details, die man gemeinsam mit dem Kind entdecken kann. Unter anderen hat das Stinktier einen kleinen Vogel zum Freund, den man auf jeder Seite suchen muss, was dem Zielpublikum sicher Spaß macht. 

     

    Geschlechterrollen (4 Lilien)

     

    Ich habe das Stinktier als männlich gelesen (obwohl das Geschlecht nicht ganz eindeutig erkennbar ist). Gefallen hat mir hier, dass Geschlechterstereotypen gebrochen werden, indem das Stinktier sich gerne pflegt, wäscht und einparfümiert. Problematisch finde ich hingegen, dass dieses Buch den Bechdel-Test nicht besteht und dass die Mutter immer ein kleines bisschen „hysterischer“ (ich benutze das Wort hier absichtlich) dargestellt wird als der Vater. 

     

    Mein Fazit

     

    Ein einfacher, leicht verständlicher Schreibstil, ein niedlicher Protagonist (der Genderstereotypen bricht), ein wichtiges Thema und liebevoll gemalte Illustrationen – lediglich die Botschaften, die das Buch vermittelt (man muss sich den Normen anpassen, muss sein Anderssein vor den Eltern verheimlichen, einmal in der Woche waschen reicht), fand ich fragwürdig und nicht überzeugend. Schade finde ich auch, dass das abgedruckte Lied nicht frei zugänglich ist und sich nicht von den Eltern und ihren Kindern angehört werden kann. Eine Empfehlung kann ich dieses Mal deshalb leider nicht aussprechen.

     

    (Zusammenfassung für Instagram - wird noch entfernt)

     

    „‘Ein richtiges Stinktier stinkt doch für sein Leben gern!‘
    ‚Ich wasche mich aber für mein Leben gern‘, wehrt sich das
    kleine Stinktier.“ Seite 2

     

    „Das kleine Stinktier Riechtsogut“ ist ein liebevoll illustriertes Kinderbuch mit süßer Hauptfigur, aber fragwürdigen Botschaften, die mich nicht überzeugen konnten. Ich würde das Kinderbuch daher eher nicht weiterempfehlen. Der Schreibstil hat mir insgesamt aber gefallen, er ist einfach und leicht verständlich, manchmal waren mir allerdings die Sätze zu lang für die Zielgruppe. In Britta Sabbags Kinderbuch geht es um ein Kind, das anders ist als die anderen schief angeschaut wird. Ich finde es gut, dass hier wichtige Themen wie Anderssein und Individualität angesprochen werden. Trotzdem finde ich die Botschaften, die das Buch vermittelt leider nicht gelungen. Erstens weil die Eltern lange nicht einmal versuchen, ihr Kind zu verstehen, und es alles vor ihnen verheimlichen muss. Und zweitens weil der Sprössling am Ende „praktischerweise“ entdeckt, dass er doch gerne stinkt und seine Individualität zugunsten von gesellschaftlicher Akzeptanz ein Stück weit aufgibt. Das ist mir allerdings eine zu einfache Lösung für den Konflikt, der mit dem Anderssein einhergeht! Mir hätte es besser gefallen, wenn die anderen Tiere das Stinktier einfach so akzeptiert hätten, wie es ist, und ihm trotzdem Liebe und Zuneigung gezeigt hätten. Für mich hat man hier die Gelegenheit verpasst, Kinder wissen zu lassen, dass es okay ist, anders zu sein, dass man trotzdem geliebt wird und dass Vielfalt etwas Schönes ist. Drittens finde ich es in dieser Altersgruppe problematisch, das Stinken als etwas Positives darzustellen, da viele Kinder sich ohnehin nicht waschen wollen und dieses Buch sie wohl darin bestätigt – nach dem Motto: Sich einmal in der Woche zu waschen ist mehr als genug! Die Zähne wollen aber jeden Tag geputzt, die Haare jeden Tag gebürstet werden etc. Schade finde ich auch, dass das Lied, das am Ende im Buch abgedruckt ist, nicht (z. B. auf Yout…) frei zugänglich ist, wie es bei den „Bommel“-Büchern war. Hier müsste man sich das Hörbuch mit dem Song dazukaufen, was einfach zu teuer ist. Was sollen Eltern und Kinder also mit dem abgedruckten Text ohne Melodie anfangen? Hier hoffe ich, dass für das nächste Buch wieder eine bessere Lösung gefunden wird. Wie schon bei der „Bommel“-Reihe der Autorin steht auch dieses Mal ein sehr niedliches Tier im Mittelpunkt, das man nur gernhaben kann. Die Nebenfiguren fand ich insgesamt in Ordnung, auch wenn sie recht flach bleiben. Auf ganzer Linie überzeugen konnten mich dafür die Illustrationen von Igor Lange! Sie wurden offensichtlich mit viel Liebe gemalt und enthalten viele Details, die man gemeinsam mit dem Kind entdecken kann. Unter anderen hat das Stinktier einen kleinen Vogel zum Freund, den man auf jeder Seite suchen muss – das macht dem Zielpublikum sicher Spaß!

     

    Bewertung

     

    Idee: 4 Lilien
    Geschichte / Inhalt: 2,5 Lilien
    Ausführung: 3 Lilien
    Schreibstil: 4 Lilien
    Figuren: 4 Lilien
    Illustrationen: 5 Lilien ♥
     Rollenbilder: 4 Lilien

     

    Insgesamt:

     

    ❀❀❀ Lilien

     

    Dieses Buch erhält von mir drei Lilien!

  10. Cover des Buches Nana aus dem Räuberwald (ISBN: 9783649617488)
    Ann Lootens

    Nana aus dem Räuberwald

     (6)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL

    Mitten im Räuberwald wohnt Nana. Ein lustiges Mädchen mit wilden braunen Locken. Neben den Räubern Nick, Rick und Mick zählt sie auch alle Tiere des Waldes zu ihren Freunden. Als Nana an diesem Morgen aufwacht hört sie eine schöne Melodie. Fröhlich macht sie sich auf, um herauszufinden was es mit dieser Melodie auf sich hat. Doch egal wohin sie kommt, niemand scheint Zeit für sie zu haben. Alle haben es eilig und rennen geschäftig durch den Wald, dabei trällert und zwitschert jeder eine tolle Melodie.

    Bevor die Geschichte beginnt, wird auf der Umschlagseite der Räuberwald mit seinen Bewohnern vorgestellt. Das erleichtert den Einstieg in die Geschichte und erklärt viele Fragen schon zu Beginn. Zum Beispiel sind die Räuber eigentlich ganz nett und Nana wird von den Tieren geliebt.

    Der Text wurde direkt auf die wundervollen Zeichnungen gedruckt. Die Buchstaben sind ausreichend groß und für Erstleser geeignet. Auf jeder Seite werden Geräusche und Melodien durch schwungvolle Buchstaben dargestellt. Es bleibt jedem Vorleser selbst überlassen, sie entsprechend zu vertonen.

    Auf den vollflächigen, doppelseitigen Bildern wird der gesamte Bildraum zur Bühne, auf welcher Nana sich durch den Wald bewegt. Die Illustrationen begleiten heiter und dynamisch den Text, gehen jedoch nur selten fabulierend darüber hinaus. Charmant, mit leicht verniedlichten Tierfiguren wird der Text sehr detailliert interpretiert. Kleinen Lesern ist es so möglich, fast wie in einem Film alle Handlungen zu sehen bzw. zu finden. Beim zweiten bzw. dritten Mal lesen, fallen dem Betrachter winzige karikierte Details auf. So haben sich zum Beispiel die Igelfrauen für die Party beim Frisör ihre Stacheln eindrehen lassen. In den Folgenden Abbildungen, haben sie dann auch tatsächlich lustige Stachellocken. Die Illustrationen setzen sich aus unzähligen Linien, Strichen und Konturen zusammen, die ein sehr belebtes Ganzes ergeben. Es gibt keine starren Linien und keine glatten Farbflächen. Überall sorgen zahlreiche Modulationen für Bewegung. Ein gedämpfter Farbklang spiegelt die Waldstimmung perfekt wieder. Er wird vor allem durch die Verwendung gebrochener Farben erzielt. Jede Seite wird nach oben heller. So hebt sich der Himmel vom dunklen Waldboden ab, obwohl die Bäume im Räuberwald so hoch sind, das man den Himmel nie wirklich zu Gesicht bekommt.

    Das Buch hat ein Hardcover und wurde auf ein etwas stärkeres Papier gedruckt. Damit können die Seiten auch von kleinen Kinderhänden gewendet werden.

    Dies ist sehr empfehlenswertes Buch zum Verschenken oder für das Bücherregal zu Hause.

  11. Cover des Buches Frag doch mal ... die Maus! Erstes Sachwissen - Im Kindergarten (ISBN: 9783570154526)
    Eva Spanjardt

    Frag doch mal ... die Maus! Erstes Sachwissen - Im Kindergarten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Liebeslenchen
    Mein Sohn (3 Jahre) hat dieses Buch, kurz bevor er in den Kindergarten kam, geschenkt bekommen. Sehr interessiert ging er sofort auf Entdeckungsreise und hatte seine helle Freude daran den Kindergarten auf diese Weise zu entdecken. „Im Kindergarten“ ist bereits der 10. Band aus der Buch-Reihe „Frag doch mal … die Maus. Erstes Sachwissen“ die auf spielerische Weise Wissen an Kinder vermittelt. Gemeinsam mit der Maus erforschen die Kinder den Kindergarten und erhalten verständliche Antworten auf all ihre Fragen. Ich persönlich finde es toll, dass sie so auf verschiedene Situationen vorbereitet werden; wie zum Beispiel darauf, dass der Abschied von Mama und Papa manchmal sehr schwer sein kann und sie am Ende aber immer wieder zum Kind zurückkommen. Durch die bunten und fröhlichen Bilder wird klar deutlich wie viel Spaß der Kindergarten machen kann. Es werden viele Feste gefeiert, Sitzkreise gemacht in denen Lieder gesungen werden und viele andere neu aufregende Dinge, bei denen man sich so richtig austoben darf. Ganz nebenbei werden auch einige grundlegende Verhaltensregeln vermittelt (z. B. die Privatsphäre der anderen Kinder auf der Toilette) und es gibt eine Doppelseite mit dem Alphabet, Farben, Zahlen und Formen. Das Buch ist äußerst stabil verarbeitet und wirklich wunderschön gestaltet. Hinter vielen lustigen Klappen können die Kinder jede Menge aufregende Dinge entdecken. Als besonderes Extra gibt es am Ende des Buches tolle Memokarten, die in einem eingearbeiteten Umschlag aufbewahrt werden können. Fazit Ich kann dieses Buch besonders dann empfehlen, wenn der Kindergarten kurz bevor steht. Denn mit den kunterbunt gestalteten Seiten und dem leicht verständlichen Text machen sich Kleinkinder langsam mit dem Thema Kindergarten vertraut und lernen ganz nebenbei spielerisch das Kennen, was sie bald erwartet. Mit der Maus steht ihnen die ganze Zeit über ein liebevoller und bekannter Charakter an der Seite, der immer die richtig Antwort parat hat. Auch jetzt, nach unserem geglückten Kindergartenstart, greift mein Sohn immer wieder gerne zu diesem Buch und erklärt jetzt mir wie sein Tag im Kindergarten ausschaut.
  12. Cover des Buches Super-Marienkäferchen… ist schon auf dem Weg (ISBN: 9783905945485)
    Guido van Genechten

    Super-Marienkäferchen… ist schon auf dem Weg

     (11)
    Aktuelle Rezension von: LeoLoewchen

    Fürchte dich nicht…

    Denn er ist immer da…

    Super – Marienkäferchen Superstar!

    Heute habe ich für euch das Buch “Super-Marienkäferchen…ist schon auf dem Weg” von Guido van Genechten und erschienen im aracari Verlag.

     

    Wo immer die Tiere auf der Welt Hilfe brauchen ist er schon unterwegs „Super-Marienkäferchen“.

    Er hat die schlausten Einfälle und genialsten Lösungen, um den Tieren zu helfen.

    Egal, ob ein verdurstendes Kamel oder eine verknotete Schlange, denn „Super – Marienkäferchen“ beweist, dass auch die Kleinsten den ganz Großen in nichts nachstehen.

     

    Ich finde die Idee hinter diesem Buch einfach nur bezaubernd!  

    Die Kleinen sind die Größten und können alles schaffen!!!

    Wunderschöne Illustrationen und einfallsreiche Lösungen vom kleinen Käferchen machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Kinderbuch.

     

    Ich vergebe augenzwinkernd 5 von 5 Löwchens…

     

    Das war es dann von mir!

    Viele Grüße

    Eure

    Leo Löwchen

  13. Cover des Buches Juhu, da kommt der Osterhase! (ISBN: 9783943390315)
    Alexa Riemann

    Juhu, da kommt der Osterhase!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974

    Bald ist Ostern und die Tiere des Waldes freuen sich schon darauf. Doch bevor so richtig gefeiert werden kann muss noch einiges erledigt werden, was dies ist erfahrt ihr im Buch „Juhu, da kommt der Osterhase!“ von Alexa Riemann aus dem LINGEN Verlag. Gedacht ist es für Kinder ab 3 Jahren.

    Auf 10 stabilen Pappdoppelseiten gibt es drei Geschichten rund ums Osterfest. In der Geschichte „Der Oster-Igel“ sind plötzlich alle Pinsel verschwunden Hase Finn und Huhn Greta müssen aber noch so viele Eier bemalen. Die Zeit wird knapp. Zum Glück kommt Igel Anton gerade rechtzeitig ...

    In „Viele bunte Ostereier“ haben Hase Finn und Henne Greta die Aufgabe die Ostereier an die Tiere im Wald zu verteilen und in der Geschichte „Ottos Ostergeheimnis“ hat der Fuchs eine Überraschung für Finn und Greta.

    Voller Liebe werden hier drei Kurzgeschichten über den Osterhasen Finn und seine Freunde erzählt. Die Geschichten sind spannend und lassen die „Magie“ von Ostern lebendig werden. Ergänzt werden diese tollen Geschichten durch farbenfrohe, detailreiche Illustrationen, auf denen es eine Menge zu entdecken gibt.

    Meine Kinder fanden manche Illustrationen sehr „lustig“ und hatten ihre Freude am Betrachten. Immer wieder wurde dabei etwas Neues entdeckt. Wie oft habe ich die Sätze „... schau mal hier...“ und „.. sieh mal dort ...“ gehört. Es hat richtig Spaß gemacht mit den Kindern das Buch zu betrachten.

    Insgesamt haben alle drei Geschichten die Kinder „verzaubert“, gespannt haben sie mir beim Vorlesen zu gehört und ich habe richtig gemerkt, wie die Vorfreude auf das Osterfest geweckt wurde. Inzwischen habe ich das Buch schon 10 Mal vorgelesen, aber die Kinder können einfach nicht genug bekommen. So ist das Buch zum Absoluten Hit der Kinder geworden.

    Fazit: drei schöne Vorlesegeschichten mit liebevollen, lebendigen Illustrationen lassen hier den Zauber von Ostern verspüren

  14. Cover des Buches Das Zebra, das zu schnell rannte (ISBN: 9783734820182)
    Jenni Desmond

    Das Zebra, das zu schnell rannte

     (3)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    "Er ist so verplanscht!"

    Inhalt:
    Zebra, Elefant und Vogel sind 3 beste Freunde. Jeder kann etwas anderes gut. Vogel bringt alle zum Lachen, Elefant ist superschlau, Zebra hat immer neue Spielideen. Eines Tages rennt Zebra zu schnell und Elefant und Vogel wollen lieber alleine sein. Plötzlich ist Zebra allein.

    Cover:
    Die einfache Gestaltung erinnert an Eric Carl. Obwohl alles sehr klar und einfach gezeichnet ist, findet man viele Details. Ebenso sieht man, dass das Zebra so schnell rennt, dass es sich beinahe überschlägt. Akzente werden durch die Farbgebung (verschiedene Farbtöne) gesetzt. Auch die Buchdeckelinnengestaltung ist entzückend. Vogel, Elefant und Zebra sind immer in unterschiedlichen Positionen abgebildet.

    Meine persönliche Meinung:
    Dieses Kinderbuch ist entzückend in der Gestaltung. Der Text ist kurz und mit den Aussprüchen der Tiere abwechslungsreich. Diese regen die Kinder auch zum Selberlesen an - ein super Einstieg für Erstleser. Auch die Botschaft über Freundschaft und Versöhnung, die vermittelt wird ist wertvoll. Aus 3 Freunden werden nun gemeinsam mit der giraffe 4 beste Freunde. In diesem kurzen Buch steckt viel drin!

    Fazit:
    Ein Kinderbuch mit entzückender Gestaltung und klarer, wertvoller Botschaft.

  15. Cover des Buches Die kleine Motzkuh (ISBN: 9783649668169)
    Annette Langen

    Die kleine Motzkuh

     (32)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Als „Die kleine Motzkuh“ hier ankam, wurde die kleine Stoffkuh sofort aus ihrem Gefängnis befreit und begutachtet. Unser Kleiner hatte sie beim Lesen der Geschichte fest in Händen und wollte sie gar nicht mehr hergeben. Seitdem muss sie sogar abends mit ins Bett.

    Die Geschichte von Justus, Josefine und ihrer Oma, die sich Annette Langen ausgedacht und hier in kindgerechter Erzählform niedergeschrieben hat, haben wir nun auch schon einige Male gelesen. Und immer bekomme ich dann die kleine Motzkuh in die Hand gedrückt und darf sie weg schnippen. Auf den farbenfrohen Bildern von Imke Sönnichsen suchen wir immer wieder die kleine Motzkuh, die sich dort versteckt hat. Aber es so viel anderes, was unser kleiner Mann entdeckt und dazu eigene Geschichten erfindet.

    Auch unser kleiner Enkel neigt hier und da zu Trotz- oder Wutanfällen, wie es sie in jeder Familie mit kleinen oder auch größeren Kindern gibt. Ich habe schon versucht, ihn mit der Motzkuh und dem Buch abzulenken und es klappt recht gut. Zwar nicht immer, aber mit der Kuh in der Hand, beruhigt sich die Situation doch schneller als gewohnt. Eine sehr gute Idee, die Kuh für alles verantwortlich zu machen.

    Auch das auf der ersten Seite abgedruckte Lied singen wir ab und zu.

    Das einzige, was mir nicht gefällt und ich mir Gedanken machen muss: Unser Kleiner hätte gerne auch die Freunde der Motzkuh: den kleinen Brüll-Löwen, das kleine Quengelmonster und das kleine Meckerschaf, die auf der letzten Seite aufgeführt sind. Da muss wohl meine Nähmaschine mal ran. ***lach***

    Ein rundum gelungenes Kinderbuch mit einer unterhaltsamen Geschichte, tollen Bildern und einer kleinen Motzkuh, die man herausnehmen kann. Wir wollen sie nicht mehr missen.

  16. Cover des Buches Das Eselchen und der Weihnachtsmann (ISBN: 9783649621140)
    Elizabeth Clark

    Das Eselchen und der Weihnachtsmann

     (2)
    Aktuelle Rezension von: -Favola-

    Nur schon optisch hat mich "Das Eselchen und der Weihnachtsmann" sofort angesprochen, doch auch die Geschichte ist ein weihnachtliches Highlight.

    Wir erleben die Sicht eines alten, lahmen Eselchen, das auf der Suche nach einem Grasbüschel war, der nicht gefroren war. Es fühlte sich sehr einsam, denn sogar die braune Kuh, die sonst mit ihm auf der Weide stand, war in den Stall geholt worden.
    Doch plötzlich hörte es ein helles Läuten und sah eine breite Gestalt mit einem dicken Pelzmantel und einem langen, weissen Bart auf sich zukommen.
    Der Weihnachtsmann hatte die Rentiere schon nach Hause geschickt und so half ihm das Eselchen mit den letzten Geschenken und trug den schweren Sack.

    Die Geschichte ist sehr ruhig und passt perfekt zum Weihnachtsgedanken. Für mich ist "Das Eselchen und der Weihnachtsmann" eine der schönsten Weihnachtsgeschichten. Jan Ormerod hat mit seinen Illustrationen nämlich eine spezielle Atmosphäre eingefangen. Da das Eselchen und der Weihnachtsmann grösstenteils in der Nacht unterwegs sind, hat er blau-grau-Töne benutzt und mit Schwarz, Weiss und Silber Akzente gesetzt. Erst als die Sonne aufgeht, hat er auch andere Farben ins Spiel gebracht. 

    Fazit:
    "Das Eselchen und der Weihnachtsmann" von Elizabeth Clark ist die ideale Vorlesegeschichte am heiligen Abend. Es ist wunderschön gestaltet und die Geschichte passt perfekt zum weihnachtlichen Gedanken.
  17. Cover des Buches Die Null ist eine seltsame Zahl (ISBN: 9783905945621)
    Henriette Boerendans

    Die Null ist eine seltsame Zahl

     (5)
    Aktuelle Rezension von: danzlmoidl
    Inhalt:
    Dieses Kunstwerk von Henriette Boerendans beweist, dass ein Zählbuch etwas ganz Besonderes sein kann. Anhand der Jungen, die unter anderem ein Elefant, ein Eisbär oder ein Tiger bekommt, lernen Kinder zählen und erfahren außerdem eine Menge interessante Dinge über die Tiere. Mit wunderschönen und farbenfrohen Holzschnitten des Elterntieres und ihrer Jungen.

    Meine Meinung:
    Ausnahmsweise durfte ich auch mal ein Kinderbuch rezensieren. Da die Kinder in meiner Umgebung nun alle das Alter erreichen, das für die ersten Bücher optimal ist, war es natürlich perfekt.

    Das Buch ist sehr schön aufgebaut, so können Kinder spielend leicht die Zahlen lernen. Bei jeder Zahl befndet sich eine tolle Illustration, die es erleichtern soll, dass sich die Kinder die Zahl merken. So kommt bei der Eins eine Elefantenmama mit ihrem Kleinen vor. Somit also total lieb gemacht.

    Aber nicht nur das, jede Zahl hat ihre Geschichte, so kann jeden Abend eine neue Zahl hinzugefügt werden. Jeden Abend eine Zahl, hin und wieder eine Wiederholung, und schon funktioniert das mit den Zahlen von 1-10 und sogar noch weiter.

    Ich für mich habe entschieden, dass dieses Buch perfekt ist, um die Kinder in die Welt der Zahlen einzuführen. Es wird auf jeden Fall auf meiner Liste für mögliche Geschenke landen, denn damit macht man nichts falsch.

    Fazit:
    Auf jeden Fall zu empfehlen.
  18. Cover des Buches Schau, was krabbelt im Wald? (ISBN: 9783785581223)
    Katarzyna Bajerowicz

    Schau, was krabbelt im Wald?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: -Favola-

    Naturkind ist das grüne Buchlabel des Loewe Velags. Zum einen steht bei Naturkind-Büchern die Natur, die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, zum anderen werden die Bücher jedoch auch umweltbewusst hergestellt.
    In "Schau, was krabbelt im Wald?" steht die heimische Tierwelt im Mittelpunkt. Das Buch lebt von den detaillreichen Bildern von Katarzyna Bajerowicz. Es wird keine zusammenhängende Geschichte erzählt, sondern auf jeder Doppelseite wird eine Szene unter die Lupe genommen. Einmal kann man den Tieren beim Frühlingserwachen und den Ameisen bei einer Schneeballschlacht zuschauen, dann bekommt man einen Blick in einen Ameisenhügel, sieht wie die Waldtiere den verletzten Regenwurm verarzten oder kann im Herbst die verschiedensten Pilzarten entdecken.
    Auf den meisten Seiten gibt es zwei kleine Textfelder. Im einen wird man darauf ausmerksam gemacht, was man beobachten kann, im anderen gibt es ein Frage oder Aufgabe zum Bild. Und zur Abwechslung gibt es zwischendurch sogar zwei Rätselseiten.

    Auf den Illustrationen gibt es so viel zu entdecken, dass man mit den Kindern schnell ins Gespräch kommt. Meine beiden waren sogar so wissbegierig, dass ich selber ganz gerne etwas mehr Informationen gehabt hätte.
    Aber schnell waren wir jeweils wieder im Leben der kleinen Tiere versunken und haben zum Beispiel ein Suchspiel gestartet oder erfanden Geschichten zu den einzelnen Seiten, zu den einzelnen Tieren.

    Dieses Buch ist zwar ab 3 Jahren empfohlen, doch da es wirklch sehr viel Neues zu entdecken gibt, ist es auch für etwas ältere Kinder interessant. Für alle, die mit ihren Kindern gerne draussen sind, die ihrem Nachwuchs die Natur und die Tierwelt näher bringen möchte, ist "Schau, was krabbelt im Wald?" definitiv eine Bereicherung in der Kinderbibliothek. Also wir werden unser Exemplar definitiv nicht mehr hergeben.

    Fazit:
    Tierbücher gibt es auf dem Buchmarkt wahnsinnig viele. Doch "Schau, was krabbelt im Wald?" sticht heraus. Zum einen ist es schon ab 3 Jahren, zum anderen stehen hier Ameisen, Käfer, Raupen & Co. im MIttelpunkt. Auf den wunderschön gestalteten Doppelseiten gibt es sehr viel zu entdecken, so dass man sich beim nächsten Waldbesuch bestimmt genauer umschaut. 
    Ein richtig tolles Sach-Bilderbuch, das man sich nicht entgehen lassen sollte! 
  19. Cover des Buches Im Kindergarten: Allererstes Schneiden (ISBN: 9783473416158)
    Kirstin Jebautzke

    Im Kindergarten: Allererstes Schneiden

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Bewertet mit 5 Sternen

    Zum Buch:Dies ist kein Buch, es ist ein Block mit Seiten zum Abreißen.Allererstes Schneiden kann geübt werden. Von einfachen Linien, die geschnitten werden sollen bis hin zu Figuren.

    Meine Meinung:Beschäftigung, das allerwichtigste für ykinder. Beschäftigung mit den Händen, mit den Augen, mit den Ohren. Aber nicht mit dem Fernseh oder Handy oder sonstigem.Gerade zu dieser Zeit, in der Kitas geschlossen sind, sind wir Erwachsenen gefragt und ich bin für jede Idee dankbar, wie ich das Kind Beschäftigung kann.Da ist so ein Block eine große Hilfe.Es gibt einfache Linie zum nach- bzw. Ausschneiden und es gibt ganz Figuren. Es gibt Bastelideen und Klebeseiten.Die Fingerfertigkeit und die Motorik werden gelehrt und geübt.Und das wichtigste, es macht einen Riesenspaß.So kann man die Kinder beschäftigen, sollte natürlich daneben sitzen, aber kann vielleicht auch was für sich tun.Ravensburger macht da echt tolle Sache die die Kinder eine zeitlang beschäftigt halten und bei denen sie nebenbei auch kich was lernen.

  20. Cover des Buches Böse Monster gibt es nicht! (ISBN: 9783765551901)
    Christian Merveille

    Böse Monster gibt es nicht!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975
    Cover + Aufmachung:
    Das Buch ist ein gebundenes Hardcoverbuch. Auf dem Cover sieht man die Hauptfigur, den Hasen Pepe, der im Wald auf Monsterjagd geht. Die liebevolle Illustration hat mir direkt Lust auf das Buch gemacht.

    Inhalt:
    Der kleine Hase Pepe macht sich nachts alleine im Wald auf die Monsterjagd. Nach und nach trifft er dabei auf eine Maus, ein Eichhörnchen, eine Eule und schließlich noch auf ein Erdmännchen, einen Igel und einen Maulwurf.

    Mein Eindruck:
    Das Buch ist einfach wunderschön illustriert, man merkt dabei viel Liebe zum Detail. Obwohl das Buch erst ab 3 Jahren empfohlen ist, hatte auch meine fast 2-jährige Tochter schon ihren Spaß daran. Es gibt viel zu entdecken im Wald, man beachte vor allem die sich verwandelnden Schatten der Tiere und die Augen überall im Gebüsch. Da der kleine Hase bei Vollmond auf Monsterjagd geht, wird durch den Mondschein der Wald etwas erhellt, so wirken die Zeichnungen trotz Dunkelheit überhaupt nicht gruselig oder Angst einflößend. Ob es tatsächlich (böse) Monster gibt oder nicht? Dazu darf sich jeder, egal ob Kind oder Erwachsener, selbst seine Gedanken machen. Man beachte die Details, sage ich nur...

    Meine Kleine hat bisher noch keine Angst im Dunkeln oder vor Monstern. Aber es hat ihr trotzdem viel Spaß gemacht, den kleinen Hasen Pepe zu begleiten. Vor allem war sie ganz stolz, alle Tiere benennen zu können.     Zudem ist der Text insgesamt recht kurz gehalten, sodass ihre Geduld nicht überstrapaziert wurde und sie gut zuhören konnte.
    Für größere Kinder, besonders, wenn sie Angst im Dunkeln haben, ist das Buch sicher ideal geeignet, die Angst zumindest zu mildern. Aber das kann ich abschließend nicht beurteilen, da ich das Buch nur mit meiner Tochter gelesen habe.

    Fazit:
    Ein tolles Kinderbuch gegen Angst in der Dunkelheit mit wunderschönen Bildern, auch für jüngere Kinder schon geeignet.
  21. Cover des Buches Vom Leben in der Erde (ISBN: 9783737371827)
    Anne Möller

    Vom Leben in der Erde

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sabriiina_K
    Eines der Kinder in der Kita kam eines Tages ganz aufgeregt mit einem Regenwurm in der Hand zu mir und fragte mich: "Wieso lebt der Wurm eigentlich in der dunklen Erde? Da sieht er doch gar nichts!" Daraufhin habe ich dieses Buch nach draußen geholt und es mir zusammen mit den Kindern angeschaut, denn es thematisiert genau diese Fragen, nämlich wie das Leben unter der Erde für die Tiere so funktioniert. 

    Wie die anderen Bücher auch, ist dieses Bilderbuch mit den Seiten aus Pappe super stabil und durch eine angenehme Größe sehr handlich, sodass die Kinder die Seiten sehr gut alleine umblättern konnten. Die Qualität des Buches ist wie immer sehr hochwertig, sodass es auch nach vielem Anschauen immer noch gut erhalten ist. 
    Bei diesen Büchern freuen sich die Kinder jedes Mal aufs Neue auf die vielen Klappen, unter denen sich so allerlei Tiere verstecken. 
    Und ich finde sie auch wirklich gut, da so Verborgenes sichtbar wird und die Kinder Einblicke in Welten bekommen, die ihnen sonst verborgen bleiben. 
    Meine kleinen Forscher hatten also auch dieses Mal wieder viel zu entdecken! 

    Die Bilder waren sehr detailliert und realistisch gezeichnet und zudem noch schön bunt, sodass die Betrachtung für die Kinder zu einem tollen Erlebnis wurde. Die kleinen Sachtexte waren in kindgerechter Sprache geschrieben und für die Kinder gut verständlich. Die Bilder waren dabei auch besonders hilfreich. 
    Die Seitenzahl ist mit 18 Seiten überschaubar, wodurch die Kinder nicht überfordert werden.


    Mein Fazit: 

    Dieses Sachbilderbuch eignet sich hervorragend für kleine Entdecker ab drei Jahren, da es viele erklärende und ansprechende Bilder enthält und von der Gesamtaufmachung einfach super kindgerecht gestaltet ist! 
  22. Cover des Buches Der kleine König - Die besten Freunde der Welt (CD) (ISBN: 9783837304794)
  23. Cover des Buches Weißt du schon, dass Gott dich liebt? (ISBN: 9783417287776)
    Amy Warren Hilliker

    Weißt du schon, dass Gott dich liebt?

     (7)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975
    Cover und Gestaltung:
    Das Buch besteht aus 12 dickeren Pappkartonseiten, die glänzend bedruckt sind und macht somit einen stabilen, hochwertigen Eindruck. Das Titelbild mit der küssenden Hasenmutter und ihrem Kind ist liebevoll und putzig gestaltet und der Titel groß und gut leserlich. Die kindgerechte Gestaltung weckt im Buchladen definitiv die Neugier auf den Inhalt.

    Inhalt:

    "Mein Kind, wie toll, dass es dich gibt.
    Weißt Du schon, dass Gott dich liebt?"

    ist der Gedanke am Morgen, den Mama Hase ihrem kleinen Hasenkind mit auf den Weg gibt. Von da an begleiten wir das Hasenkind durch seinen Tag, wobei ihm Werte wie Familienzugehörigkeit, (inneres) Wachstum, Hilfsbereitschaft und die Präsenz und Liebe Gottes sowie die Dankbarkeit hierfür mit auf den Weg gegeben werden.

    Mein Eindruck:
    Ich habe das Buch mit meiner 3 jährigen Tochter zusammen gelesen. Die liebevollen und detailgetreuen Häschenbilder haben uns sofort begeistert. Die Hasen sind so süß gezeichnet und es gibt immer stets neue Kleinigkeiten auf den Bildern zu entdecken, so dass meine Tochter das Buch immer wieder gerne zur Hand nimmt. Manchmal sieht sie sich auch alleine nur die Bilder an.
    Die Textgestaltung ist recht einfach gehalten. Jeder Satz beginnt mit "Mein Kind,.." und pro Seite gibt es nicht mehr als zwei Zeilen zu lesen, wobei die wichtigen Wörter, wie z. B. "dass Gott dich liebt?" oder "Familie" fett hervorgehoben sind. Dadurch und durch die Reimform der Zeilen prägen sich die Inhalte den Kindern sehr gut ein und auch die oft geringe Aufmerksamkeitsspanne kleinerer Kinder wird dabei berücksichtigt. Für ältere Kinder gibt die Geschichte selbst nicht viel Spannendes her, denn sie ist kurz und es passiert im Grunde nichts. Es sind aber viele kleine, positive Denkanstöße, die dem Kind gute Impulse für den Tag geben können. Auch wenn das Buch bei uns recht schnell durchgelesen war, nehmen wir es immer wieder gerne zur Hand, um gezielt über das ein oder andere Bild und den vermittelten Wert zu reden.

    Das Buch ist für Kinder von 3-4 Jahren empfohlen, doch die Einfachheit lässt es eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet erscheinen. Ich denke, man kann es bei jüngeren Kindern durchaus ansetzen, diese werden über die schönen Bilder begeistert sein und die kurzen Sätze werden im Unterbewusstsein erste Impulse setzen. Ich glaube aber, dass der tiefere Sinn der Worte eher bei älteren Kindern verstanden wird und sich das Buch für diese gut eignet, um über die dort angesprochenen Werte wie Gottesliebe und -begleitung, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit usw. weiter zu sprechen. Uns hat das Buch trotz seiner Schlichtheit sehr gut gefallen, gestört hat mich als einzige Kleinigkeit beim Vorlesen, dass jeder Satz mit "Mein Kind," begonnen wird, das fand ich etwas holprig, aber auch nicht tragisch.


    Fazit:
    Süß gestaltetes Vorlesebuch zur ersten Vermittlung von Gottes Liebe und christlichen Werten als Impulsgeber für weitere Gespräche
  24. Cover des Buches Wenn es Winter wird im Wald (ISBN: 9783845836836)
    Marion Dane Bauer

    Wenn es Winter wird im Wald

     (21)
    Aktuelle Rezension von: bookdragon

    Als es langsam anfängt zu schneien fragt sich ein edler Rotfuchs was er jetzt tun soll . Die verschiedenen Tiere im Wald schlagen ihm vor , er soll es ihnen nachmachen . Aber es ist kein passender Vorschlag für ihn dabei ...


    Der Schreibstil ist kindgerecht , flüssig und sehr leicht zu lesen . Die Protagonisten , hier sind es die Tiere im Wald , sind liebenswert dargestellt . Die Spannung erhöht sich im Laufe der Gespräche zwischen den Tieren . 


    Fazit : Dieses Kinderbuch ist liebevoll gestaltet , es gibt schöne illustrierte Bilder vom Winterwald und seinen Tieren . Die Zeichnungen sind nicht überladen so dass auch die kleinsten Leser*innen in Ruhe die Details wahrnehmen können . Die einzelnen Texte dazu sind nicht allzu lang , gerade mal zwei bis vier Sätze . Deshalb eignet sich dieses Buch  hervorragend zum vorlesen und zum gemeinsamen betrachten der Bilder . Außerdem lernen die Kinder die verschiedenen Tiere kennen und wie sie den Winter überstehen . Auch wenn das Kind das Buch alleine betrachtet , kann es seine Phantasie auf Reisen schicken , was wohl im Winterwald geschieht . Die Bilder dazu sind sehr großzügig gestaltet . Die Farben dazu haben mich an den Spätherbst denken lassen . Das Buch ist geeignet für Kinder von 3 - 5 Jahren .

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