Bücher mit dem Tag "ab 4 jahre"
180 Bücher
- Elfie Donnelly
Bibi hat Geburtstag: Bibi Blocksberg 12
(2)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Oha, da ist wohl eine Party aus dem Ruder gelaufen. Teilweise schon lustig, aber teilweise muss ich über so viel Unüberlegtheit den Kopf schütteln. Deshalb finde ich diese Geschichte auch nur mittelmäßig, da sie für einen 13. Geburtstag ein bisschen übertrieben ist. Wenn man eine riesige Fete mit 18 Jahren feiert und sowas passiert, verstehe ich das, aber mit 13 finde ich es doch ein bisschen fraglich und unrealistisch auch für ein Fantasy- bzw. Kinder-Buch.
- Clemens Fobian
Soll ich es sagen?
(2)Aktuelle Rezension von: boerdeschmetterling_liestDas Buch „Soll ich es sagen“ von Clemens Fobian und Mirjam Zels richtet sich an Kinder ab 4 Jahren, idealerweise gemeinsam mit Eltern oder Erzieher*innen. Es behandelt das Thema „Gute Geheimnisse“ und „schlechte Geheimnisse“ und ist damit ein Buch, das perfekt in den Bereich Prävention im Kindesalter passt.
Sehr gelungen finde ich, dass das Buch die Geheimnisse an kleinen Alltagssituationen (Geburtstagsgeschenk, mit dem Fußball zerschossene Scheibe) thematisiert. Dadurch wird den Kindern klar, dass es eben Geheimnisse gibt, die man gerne für sich behält, aber auch solche, die einem schwer im Magen liegen. Trotzdem bleibt das Thema leicht und es fehlt der moralische Zeigefinger. Es wird auch nicht das Schreckgespenst eines möglicherweise viel schlimmeren Geheimnisses heraufbeschworen, so dass die Kinder sich zwar gut in die Situation hineinversetzen können, aber keine Angst aufgebaut wird.
Toll ist auch, dass mit Fragen gearbeitet wird, so dass die Kinder zunächst selbst überlegen können, ob sie es gut finden, dass das jeweils angesprochene Geheimnis ein Geheimnis bleibt – oder ob sie der Meinung sind, es wäre doch besser darüber zu reden.
Ein Wort noch zur überaus gelungenen Diversität in diesem Buch: völlig selbstverständlich bekommt ein Junge einen Glitzerstift zum Geburtstag geschenkt, steht der Papa in der Küche und Mama in der Werkstatt und ein Junge hat zwei Väter. Nichts davon wird explizit thematisiert sondern einfach selbstverständlich dargestellt. Auch heißt unsere Hauptperson Ramin, ein Name, der in deutschen Kinderbüchern sonst eher selten zu finden ist. Eine wirklich tolle Umsetzung der Diversität in Kinderbüchern.
Insgesamt eine klare Empfehlung für alle, die mit ihren Kindern das Thema Prävention kindgerecht und schonend thematisieren wollen.
- Kai Pannen
Mach die Biege, Fliege!
(21)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauDie tolle Kinderbuch-Reihe von Kai Pannen können mein 11jähriger Sohn und ich absolut empfehlen. „Mach die Biege, Fliege“ ist der 2. Teil.
Nachdem im ersten Fliege Bisy zunächst als Weihnachtsbraten von Karl-Heinz im Netz gefangen genommen wurde, entwickelte sich eine große Freundschaft zwischen den beiden. Nun zerstört der Frühjahrsputz das Spinnennetz und die beiden müssen draußen zurecht kommen. Wieder begegnen die beiden allerhand anderen Insekten und Kleingetier. Der Charakter der Figuren passt dabei oft sehr witzig zu den Eigenheiten der Tiere, die allerhand witzigen Beschäftigungen nachgehen: Die Nashorn-Käfer-Dame gründet erst spontan für Karl-Heinz’ Sofa ein Umzugsunternehmen, um dann, ob der großen Beschwerlichkeit, auf eine Fluglinie umzusatteln.
Diese Begegnungen mit anderen Tieren machen ebenso viel Spaß wie das Verhältnis der beiden Freunde, das nie ganz konfliktfrei abläuft, aber am Ende mögen die beiden sich viel zu sehr, um sich lange böse zu sein.
Die kurzen Kapitel und die einfachen Sätze machen das Buch zu einem idealen Buch für fortgeschrittene Leseanfänger*innen. Gleichzeitig gelingt Kai Pannen so eine wundervolle Sprache, die sowohl sehr gut zum Vorlesen geeignet ist, und auch größeren Kindern und Erwachsenen weiterhin Spaß macht. Und die Illustrationen des Autors runden das Ganze richtig toll ab.
Große Leseempfehlung für diese Reihe um eine ungewöhnliche Freundschaft.
- Annette Roeder
Hetty Flattermaus fliegt hoch hinaus
(30)Aktuelle Rezension von: SvanvitheHetty Flattermaus, die eigentlich Henriette Penelope heißt, hat einen Traum: Sie möchte den großen Schlosspark erkunden und wünscht sich Freiheit und Abenteuer. Das winzige, nur haselnussgroße Hummelfledermausmädchen ist ungestüm und unerschrocken und sehr neugierig. Wenn ihre Mutter, die sie heiß und innig liebt, doch nicht immer tausend Tode sterben würde, sobald das Töchterlein nicht bei ihr ist. Ja, Hulda ist ungemein auf Sicherheit bedacht, um Hetty vor Gefahren zu beschützen. Ihre Zuneigung und ihre sorgenvollen Ängste sind so stark, dass sie das furchtlose Töchterlein förmlich erdrückt und sie in ihrem Drang nach Freiheit unbemerkt einschränkt. Allerdings ist Hetty sehr gewitzt und trickst ihre Mutter, die sie mit einem Ultraschall-Peilsender zur Kontrolle ihres Standortes ausgestattet hat, aus. Und eines Tages ist die Gelegenheit da, und Hetty geht endlich auf heimliche Entdeckungsreise.
Annette Roeder hat mit „Hetty Flattermaus fliegt hoch hinaus“ den ersten Band der Reihe um die kleine Fledermaus Hetty geschrieben, der sowohl zum Vorlesen als auch für die Lektüre eines Erstlesers prima geeignet ist. Denn die Geschichte wurde in kindgerechter Sprache verfasst und mit witzigen Reimen und Wortschöpfungen versehen, auch wenn die lustigen Stellen nicht immer gelungen sind und auf Grund ihrer Länge gelegentlich zu sehr gewollt wirken. Befremdlich für Erwachsene dürfte sein, dass Hetty ihre Mutter anlügt, es jedoch zu keinem Zeitpunkt zu einer Entschuldigung kommt. Darin liegt wahrscheinlich eine deutliche Erwartungshaltung der Großen, die die Kleinen selbst nicht so empfinden und bietet insofern durchaus Möglichkeiten der Diskussion.
Manchmal fehlt beim Hettys Abenteuern das Prickeln. Aber Kinder, die es etwas ruhiger mögen, kommen hier auf ihre Kosten.
Hervorzuheben ist, dass die Autorin zeitgenössische Probleme wie Mobbing und Helicoptermütter in ein passendes Gewand gekleidet hat, ohne Kinder zu überfordern. Und auch die Themen wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Vorurteile und die Hoffnung, mehr Selbständigkeit zuzulassen und die Welt mit offenen Augen zu betrachten, dürften bei Kindern auf positive Resonanz stoßen.
Erwähnt werden sollen zudem die von der Autorin eingebundenen exakten naturkundlichen Informationen zu Fledermäusen und sonstigem Getier.
Zu guter Letzt macht der Bilderreichtum die „Hetty“ zu einem besonderen Erlebnis. Die schönen und mit vielen Details ausgestatteten Illustrationen von Julia Christians sind wahrlich ein Augenschmaus, prägen den guten Gesamteindruck und begeistern damit Klein und Groß.
- Jessica Love
Julian ist eine Meerjungfrau
(10)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeLetze Woche habe ich euch in meinen Stories dieses Bilderbuch gezeigt, dass ich euch unbedingt noch einmal ans Herz legen möchte:
Der kleine Julian findet Meerjungfrauen ganz wunderbar und möchte am liebstes selbst eine sein. Was sollte denn dagegen sprechen?
Jessica Love (@jesslovedraws) ist es gelungen mit wenigen Worten und ausdrucksstarken Bilder ein ganz bezauberndes Buch zu schaffen, dass Themen wie Selbstbewusstsein, Akzeptanz und Diversität aufgreift. Damit zeigt sie nicht nur Kindern, dass jeder gut ist, so wie er ist.
Das Buch ist in deutscher Übersetzung im @knesebeck_verlag erschienen. - Elfie Donnelly
Bibi Blocksberg wird entführt
(3)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin neues Abenteuer für Bibi Blocksberg. Diesmal wird sie entführt von Ganoven, die mit ihrer Hilfe einen Schatz stehlen wollen. Zunächst macht Bibi auch mit, was mich am Anfang sehr gewundert hat und mir naiv vorkam, aber natürlich weiß Bibi, was sie tut :)
Für mich war die Folge sehr unterhaltsam und kurzweilig. Ich habe mit diesen alten Geschichten aus meiner Kindheit immer viel Spaß. ❤️
08.01.2026
- Ulf Tiehm
Der Wetterfrosch: Bibi Blocksberg 56
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch diese Folge ist reichlich fraglich. Mir ist bewusst, dass es sich hier um eine Kindergeschichte handelt, jedoch 2 erwachsene Männer mit Quietscheentchen in einer Badewanne spielen zu lassen, finde ich doch reichlich drüber und affektiert.
Die Geschichte selbst bietet nur wenig Spannung und man bekommt den Eindruck, als wenn sie nebenher plätschern würde. Ich habe sie mir einmal zu Gemüte geführt und das reicht mir auch.
- Ulf Tiehm
Bibi im Hexeninternat: Bibi Blocksberg 77
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich finde diese Geschichte ganz gelungen. Sie ist spannend erzählt und mit viel Einfallsreichtum gesegnet. Walpurgia ist ein bisschen gruselig mit ihrer strengen Einstellung und die beiden Zwillinge nerven ein bisschen, aber ansonsten macht die Geschichte Spaß und Bibi reagiert endlich wieder ein bisschen logischer als in den ersten Bibi-Folgen.
- J.R. Ford
Florian
(14)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauEs ist so einfach:
„Seit ich denken kann, weiß ich, dass ich ein Junge bin.“
Dieses wundervolle Kinderbuch zeigt Florians Weg, wie er auch öffentlich zu Florian wird. Die Eltern unterstützen ihn dabei liebevoll. Trans Kinder können sich hier angenommen fühlen, alle anderen können sich einfühlen: Alle dürfen so sein, wie sie sein wollen.
Eigentlich keine große Sache, aber das Allerwichtigste überhaupt.
Das i-Tüpfelchen: Linus Giese übersetzte das Buch.
- Ulf Tiehm
Das verhexte Osterei: Bibi Blocksberg 66
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Mal wieder eine Folge mit einem Hex-Unfall, der recht amüsante Folgen hat. Eine sehr schöne Osterfolge, die Freude bereitet und bei der es mal wieder interessant ist, zu bemerken, wie ideenreich und kreativ die Lösung des Problems erfolgen kann. Fazit dieser Geschichte für Bibi dürfte wohl sein, dass man beim Hexen vorsichtiger sein muss, wie so oft, und besser darauf achten sollte, was man hext. Ein großer Osterspaß für kleine und große Bibi-Fans ist diese Folge auf jeden Fall.
- Ulli Herzog
Das Wettfliegen: Bibi Blocksberg 65
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Obwohl ich den Baron charakterlich nicht mag, finde ich die Folge richtig gut gelungen. Sie bietet eine Menge Spannung, so manche Überraschung und viele turbulente Situationen. Mitfiebern lohnt sich auf jeden Fall. Zudem ist es schön, dass Bibi sich mal wieder sozial zeigt und ihren Mitfliegern in einer brenzligen Situation das Leben retten möchte. Eine sehr gelungene Folge, die ich nur empfehlen kann.
- Klaus-Peter Weigand
Im Modeatelier: Bibi Blocksberg 133
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Diese Folge finde ich eher mittelmäßig. Das Thema Mode und Design hat mich nicht wirklich angesprochen. Der Inhalt der Folge unabhängig von dem Thema ist jedoch nicht schlecht. Vor dem Kunden habe ich mich ein wenig gegruselt, da er spät am Abend doch recht unheimlich rüber kommt und Bibis Verdacht nicht von der Hand zu weisen ist. Eine schöne Folge mit leichtem Gruseleffekt und ein paar humorvollen Momenten.
- Ute Krause
Hilfe für die Weihnachtsmänner
(9)Aktuelle Rezension von: LeosUniversumInhalt:
Seit überall in den Zeitungen geschrieben steht, dass es den Weihnachtsmann überhaupt nicht gibt, schreiben die Kinder auch keine Wunschzettel mehr. Aus Frust und Protest fliegen die Weihnachtsmänner in die Südsee. Der kleine Anton aber ist traurig, als er erfährt, dass es den Weihnachtsmann gar nicht geben soll. Doch zufällig fällt ihm eine Postkarte in die Hände, auf der steht, dass sich die Weihnachtsmänner in der Südsee aufhalten. Kurzerhand beschließt er, zum Hafen zu fahren, mit einem Schiff in die Südsee zu schippern und die Weihnachtsmänner zurückzuholen. Ob es ihm gelingen wird?
Meinung:
Ich liebe die Vorweihnachtszeit und dazu gehören natürlich auch zahlreiche Weihnachtsbücher. Zufällig habe ich dieses Buch entdeckt und war sofort entzückt. Das liebevoll gestaltete Cover und die lustigen Weihnachtsmänner haben mich auf den ersten Blick verzaubert. Die wunderschönen Bilder der Autorin machen nicht nur Kindern Freude. Es gibt so viele Kleinigkeiten zu entdecken und es sind die zahlreichen Details, die mich zum Schmunzeln bringen. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und leicht verständlich. Welches Kind könnte sich denn nicht in Anton versetzen? Ich wäre gerne die Heldin des Weihnachtsfestes, die allen zeigt, dass es den Weihnachtsmann tatsächlich gibt.
Fazit:
Mit dem Vorlesebuch „Hilfe für die Weihnachtsmänner“ von Ute Krause werden nicht nur Kinder ab 4 Jahren, sondern auch die Erwachsenen ihre wahre Freude haben. Die Geschichte ist herzallerliebst und die Illustrationen sind einfach zauberhaft. Mit diesem Buch macht das Warten auf Weihnachten sehr viel Spaß und deshalb gibt es weihnachtliche 5 von 5 Sternchen. - Klaus-Peter Weigand
Bibi zieht aus: Bibi Blocksberg 127
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch wieder so eine Folge, über die ich als Erwachsener nur den Kopf schütteln kann. Ein kleiner Streit und schon will Bibi ausziehen. Eine reine Trotzreaktion von kleinen Kindern. Man mag in dieser Folge gar nicht glauben, dass sie schon 13 Jahre alt ist und aus einem derartigen Verhalten raus sein sollte. Spannend gemacht mit vielen lustigen kleinen Abenteuern, jedoch ist Bibis Reaktion mal wieder unlogisch.
- Heinz Grundel
Rupert, der kleine Husky
(1)Aktuelle Rezension von: Barbara62Rupert, der kleine Husky aus Alaska, träumt davon, ein berühmter Schlittenhund zu werden. Zum Glück schenkt Waldi, der Trapper, ihm einen alten Rennschlitten vom berühmten Rennen von Nome, den Rupert sofort auf Vordermann bringt und rot lackiert.
Bei seinem ersten Rennen mit dem "Roten Blitz" legt er ein mörderisches Tempo vor, die Berge hinauf und volle Pulle wieder hinunter, kämpft sich durch einen Schneesturm, übersteht ein gefährliches Abenteuer in einer Bärenhöhle, ruft pflichtbewusst seine Eltern von unterwegs an, passiert den Streckenposten mit der Robbe Jesse, verliert Zeit bei der großen Karibuwanderung und kommt schließlich stolz als Sieger ins Ziel.
Rupert, der kleine Husky, getextet und illustriert von Heinz Grundel, ist ein sehr liebevoll gestaltetes, quadratisches Hardcover-Bilderbuch aus dem Kynos Verlag, das Kinder ab ca. vier Jahre, aber auch Erwachsene ermutigen will, für ihre Träume zu leben und sie trotz Widerständen nicht aufzugeben. Es passt deshalb nicht nur in die Kinderbuchabteilung, sondern durchaus auch auf den Geschenkbuchtisch der Buchhandlungen. - Elfie Donnelly
Das Schulfest: Bibi Blocksberg 16
(1)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch diese Folge würde ich zu den schlechteren Bibi-Folgen zählen. Das Meiste ist ein gewöhnlicher Schulalltag mit einer Bloßstellung der Englischlehrerin, was ich als Erwachsener nicht lustig finde. Wenig bis kaum vorhandene wirklich interessante Szenen, die wirklich einen Anreiz bieten, sich die Folge erneut zu Gemüte zu führen.
- Yuyi Morales
Dreamers
(21)Aktuelle Rezension von: Anni-SDas Buch beschreibt die Geschichte von einer Frau, die sich mit ihrem Baby auf den Weg in einem unbekanntem Land machte. Sie kennt dort noch nichts. Sie versteht die Sprache nicht, kennt die Menschen nicht und kennt die Orte nicht. Doch eines Tages trifft sie auf ein Gebäude, in dem sich alles ändern wird, in dem Sie beide Halt finden, Spaß haben, sich wohl fühlen und lernen.
In dem Buch sind wundervolle, farbenfrohe Zeichnungen. Alles ist sehr weich und liebevoll gezeichnet. Es wirkt wie ein lebendiges Tagebuch, in dem sich vieles versteckt. Die Brauntöne wirken beruhigend, das farbenfrohe Kleid strahlt Hoffnung und Zuversicht aus und viele Kleinigkeiten sind dort wie ein Suchbild aufgemalt. Die unterschiedlichen Arten von Zeichnungen sind außerdem spannend und regen einen an selber zu zeichnen. Es ist einen Mischung aus Bildern, die es so in echt gibt und aus Bildern, die wie im Traum sind.
Im Hintergrund finden sich oft Begriffe, die die beiden wohl versuchen zu verstehen. Allerdings sind diese auf Englisch und somit konnte auch ich nicht alles übersetzten.Das Buch generell ist schön. Doch als Erwachsene Person würde ich es mir dann wahrscheinlich doch nicht kaufen. Aber als Kind wäre es noch schwer zu verstehen. Dreamers kann man Kleinkindern schnell übersetzen, aber wie ist es mit den Begriffen Universum, Ehrfurcht und Widerstandskraft. Somit fehlt mir bei diesem Buch die Zielgruppe leider.
- Jim Helmore
Mein Freund, der Schneelöwe
(4)Aktuelle Rezension von: RamgardiaDer Titel steht mit silbernen Buchstaben auf dem matten dunkelblauen Cover, an den großen weißen Löwen kuschelt sich ein kleines Mädchen. Auch der Einband ist weiß und silbern, der Schneelöwe stilisiert, wie in einem ägyptischen Tempel.
Im Dunkeln kommen Caro und ihre Mutter im neuen Haus auf dem Hügel an. Dort ist alles weiß. Als Caro das Haus erkundet trifft sie auf den ebenfalls weißen Schneelöwen. Er zwinkert ihr von der weißen Wand zu. Die beiden spielen tagelang miteinander. Doch dann schickt der Löwe Caro hinaus zu den anderen Kindern. Bobby wird gleich ihr Freund und sie besucht ihn zu Hause und spielt dort mit den anderen Kindern. Caros Mutter lädt alle zu einer Malerparty und die Wände im Haus werden bunt. Dadurch verschwindet der Löwe und ist erst im frisch gefallenen Schnee wieder zu sehen. Die beiden nehmen Abschied "..wenn du mich brauchst, weißt du, wo du mich findest."
Durch das viele weiß sind die Bilder gewollt etwas farblos. Sie sind aber auch sehr poetisch und liebevoll gemalt.
Ein tröstliches Buch über neue Freunde und fantastische Helfer.
- Biljana S. Crvenkovska
Zuhause - Eine Geschichte über das Verlieren und Finden von Heimat
(8)Aktuelle Rezension von: FranzysBuchsalonWo gehöre ich hin, wenn meine Heimat verloren geht?
Von einem auf den anderen Moment muss die kleine Kala ihr Zuhause verlassen. Zurück bleiben ihre Großeltern, ihr kleiner Stoffhase und das Haus, in dem sie glücklich war. Die Gründe versteht sie nicht, aber dass es dramatische sind, fühlt sie genau. Der Weg ist lang und beschwerlich, begleitet von der Angst vor dem Ungewissen und der Trauer um das Verlorene. Kala vermisst ihre Großeltern sehr, spürt aber die ganze Zeit, dass sie da sind und aus der Ferne auf sie aufpassen - und ihr mit dieser überwältigenden inneren Verbundenheit und Liebe Kraft geben, das, was vor ihr liegt, zu meistern. (Quelle: Amazon)
Es ist ein Umstand der existiert, seitdem es Menschen auf der Erde gibt. Dann und wann verlassen manche Menschen ihr zu Hause und ihre Heimat. Manche, die sehr Priviligierten, tun es, weil sie es wollen, doch leider gibt es auch immer wieder Familien oder Einzelpersonen, die es tun, weil sie es müssen. Um letztere Gruppe geht es hier in diesem Buch.
Erzählt wird die Geschichte von Kala, die von jetzt auf gleich mit ihren Eltern das Land verlässt und ihre Großeltern zurücklassen muss. Vermutlich verrät ihr niemand die Gründe, um sie zu schützen - doch nimmt sich auch niemand die Zeit mit ihr darüber zu sprechen um herauszufinden, dass sie es wissen wollen würde, da es für sie absolut unverständlich ist.
Irgendwann gibt es für Kala eine Wende und aus ihrer Angst wird Zuversicht und Mut. Besonders an dieser Stelle muss man beim Vorlesen mit den Kindern ins Gespräch gehen und viel erklären, weil es sonst zu phantastisch und unverständlich sein kann.
Insgesamt finde ich es eine schöne Geschichte mit sehr passenden Illustrationen. Erst als Kala wieder Hoffnung hat, werden auch die Bilder wieder bunter und fröhlicher und unterstreichen so auch optisch ihre Gefühlswelt. Ich bin mir nicht sicher, in wie weit sich dieses Buch zur Arbeit mit geflüchteten Kidnern eignet, aber man kann es definitiv nutzen, um mit Kindern allgemein ins Gespräch über Flucht und Heimatverlust zu kommen und ihnen so vieles begreiflich machen, was damit zusammenhängt. - Julia Boehme
Tafiti - Auch beste Freunde streiten mal
(7)Aktuelle Rezension von: naniherrmiTafiti und sein bester Freund Pinsel schauen in die Sterne und sahen wie eine Sternschnuppe vom Himmel fällt. Beide wollen diesen Glitzerstern besitzen und geraten in Streit. Auf eine schöne kindliche Weise wird das Thema hier umgesetzt. Auch Freunde können sich streiten. Doch als es gefährlich wird halten sie zusammen und finden eine schöne überraschende Art, ihren Streit zu beenden. Die Bilder sind wunderschön und aussagekräftig gestaltet. Ein gutes Buch für Kinder im Alter von 4-10 Jahren.
- Monika Feth
Opa, ich kann Hummeln zähmen
(9)Aktuelle Rezension von: himmelsschlossIch finde Kinderbücher die Themen wie: Trauerbewältigung, Abschied nehmen und Tod thematisieren enorm wichtig. Eine lustige, spannende und abenteuerliche Geschichte lässt sich meiner Meinung nach immer irgendwie schreiben, aber eine die solche sensiblen Themen aufgreift lassen sich um einiges schwerer niederschreiben.
Das Cover finde ich gerade für Kinder sehr ansprechend und auch der Titel ist in meinen Augen extrem gut gewählt worden. Man fällt nicht direkt mit der Tür ins Haus, aber irgendwie weiß jeder Erwachsener (spätestens nach dem Klappentext) worum es sich hierbei handeln wird.
Die Texte finde ich einfühlsam, kindgerecht und gut leicht gewählt. Der Schreibstil ist fluffig und einfach gehalten, so dass das Lesen mit Kindern nicht anstrengend wird, sondern man sich ganz auf die Botschaften konzentrieren kann. Die Texte sind sehr schön formuliert und der Inhalt beschäftigt sich wirklich damit wie Kinder diese Zeit empfinden und was man als Unterstützung zur Trauerbewältigung anbieten kann bzw benötigt wird.
Die Illustrationen sind liebevoll und mit bedacht gewählt worden und vermitteln eine schöne Atmosphäre. Sie sind nicht zu aufdringlich, zaubern aber dennoch eine Wohlfühlatmosphäre. Genau passend für Kinder.
Fazit
"Opa, ich kann Hummeln zähmen" von Monika Feth ist ein Diamant unter den Kinderbüchern die das Thema "Trauerbewältigung" behandeln. Die einfühlsamen Texte mit passenden Illustrationen verdeutlichen das sensible Thema enorm und verleihen dennoch eine ganz angenehme Atmosphäre. Hier werden einige Hilfestellungen geleistet ohne das es erzwungen wirkt.
Ich lasse hier bewusst das Fazit meiner kleinen Cousine weg, weil ich ungern sie missbrauchen möchte dafür. Sie soll das Buch verarbeiten können ohne das ich ihr Fragen darüber stellen "muss". Soweit ich das aber von ihren Reaktionen ableiten konnte war es für sie genau das passende Buch und sie hat dadurch auch deutlich mehr "verstehen gelernt"























