Bücher mit dem Tag "ab 5"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ab 5" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Minna Melone - Wundersame Geschichten aus dem Wahrlichwald (ISBN: 9783570179598)
    Sven Gerhardt

    Minna Melone - Wundersame Geschichten aus dem Wahrlichwald

    (27)
    Aktuelle Rezension von: annas_bibliomanie

    Spannende Abenteuer und Vertrauen auf die innere Stimme
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    Minna Melone
    Wundersame Geschichten aus dem Wahrlichwald
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    Rezensionsexemplar
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    Inhalt: Minna Melone taucht eines Tages am Ende des Wahrlichwaldes auf. Klar, dass die Tiere des Waldes da aufgeregt sind, wenn ausgerechnet eine Wanderratte ihr Lager in der Nähe aufbaut.
    Aber das ist nicht alles. Minna Melone führt jeden Abend ein Theaterstück auf und berichtet von den Abenteuern, die sie - angeblich - erlebt haben soll.
    Der weise Uhu findet das nicht richtig und will Minna aus dem Wahrlichwald vertreiben, doch Zara das Eichhörnchen ist so begeistert von Minnas Geschichten, dass sie sich für sie einsetzt. Wie wird es wohl weitergehen?
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    Meine Meinung: Zunächst habe ich das Cover des zweiten Bandes: Zara Zylinder gesehen, welches mich total begeistert hat. Im Gespräch mit einer Verlagsmitarbeiterin empfahl mir diese zunächst den ersten Band zu lesen und wir lieben ihn!
    Die spannenden Geschichten rund um Minna Melones Theateraufführungen sind begleitet von zauberhaften Illustrationen und lassen einen in eine magische Fantasiewelt reisen, die zum Träumen anregt.
    Wir lesen das Buch hier kapitelweise mit der Großen (3,5 Jahre) und das klappt super. Tatsächlich finde ich das Buch vielleicht sogar spannender und kann mir gut vorstellen, dass es was für Erstleser-Innen ist! ♥
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    Fazit: Absolute Empfehlung für diejenigen unter euch, die verträumte, spannende Geschichten ohne Cliffhanger mögen!
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    Altersempfehlung: Vorlesegeschichte ab 6 Jahren
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    Text: Sven Gerhardt
    Illustrationen: Mareike Ammersken
    🌟 5/5
    Preis: 14€
    ISBN: 978 3 328 17959 8
    Verlag: cbj
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    Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar @bloggerPortal
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    Werbung
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    #minnamelone #zarazylinder #melone #minna #melone #wahrlichwald #wundersamegeschichtenausdemwahrlichwald #cbj #cbjverlag #svengerhardt #mareikeammersken #klimaneutral #vorlesen #kinderbuchillustration #bookstagram #bookinsta #bilderbuch #kinderbuch #vorlesegeschichten #geschichtenfürkinder #kinderbücher #buchab6 

  2. Cover des Buches Wenzel und die wilden Räuber (ISBN: 9783423762564)
    Cornelia Franz

    Wenzel und die wilden Räuber

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Yades_bookshelf

    Wir haben mit der Räuberbande mit gefiebert. Schöner Einblick in den Alltag von Kindern und Erwachsenen im Mittelalter. Mit vielen Bildern. Kurze Kapitel die leicht zum Lesen sind.

    Spannende Handlung, Abenteuerlust, aber auch Mal zum Nachdenken bewegend. Sehr empfehlenswert zum Vorlesen und auch zum Selberlesen.

  3. Cover des Buches Aber so bin ich (ISBN: 9783968430225)
    Luca Tortolini

    Aber so bin ich

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Bücherhausen

    Dass Luca Tortolini und Marco Somà ein super Team sind, haben sie bereits mit dem Buch "Wer weiß, was Glück ist?" gezeigt. Bereits zuvor haben sie ein Buch gemeinsam erschaffen, worauf ich erst vor kurzen gestoßen bin. "Aber so bin ich" ist ein Bilderbuch über gesellschaftliche Erwartungen und den Ausbruch aus festgefahrenen Situationen. Nicht die Arbeit ist das, wofür man Leben sollte, sondern sein eigenes Glück und Wohlbefinden.

    Der Autor und der Illustrator:

    Luca Tortolini lebt in einer kleinen Gemeinde in Italien. Er ist Schriftsteller sowie Drehbuchautor. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit beschäftigt er sich mit Bildung und Leseförderung.

    Marco Somà studierte Malerei und Illustration. Danach unterrichtete er Techniken der Malerei und Comiczeichnung an einer italienischen Kunsthochschule. Nun arbeitet er freiberuflich als Illustrator.

    Inhalt:

    „Der Affe lebt als Filmstar in einer großen Stadt. Geld, Ansehen und Bewunderer hat er reichlich. Aber was ihm fehlt, sind wahre Freunde, seine Familie und all die kleinen Dinge, die er in seiner Heimat unbedacht tun konnte, doch die nun in der städtischen Welt keinen Platz mehr haben. Und so macht er das einzig Richtige: Er lässt den ganzen Ruhm hinter sich und kehrt in seine Heimat zurück – dort kann er endlich wieder ganz er selbst sein. Die Geschichte erzählt davon, welch unschätzbaren Wert es hat, wenn man fernab von gesellschaftlichen Erwartungen seinen ganz eigenen Sinn im Leben gefunden hat.“ (Produktbescheibung)

    Gedanken zum Bilderbuch:

    Das Cover ist in gedeckten Brauntönen gehalten, mit einzelnen Akzenten in Blau und Rot.Es zeigt den Hauptprotagonisten des Buches – einen Affen, vollständig in Menschenkleidung gehüllt – der auf einem Sofa sitzt und Zeitung liest. Die Schlagzeile handelt von King Kong. Der Hintergrund wirkt ursprünglich, wild und dschungelähnlich. Bereits hier werden die zentralen Aspekte – der Verlust der Heimat und das Leben als Superstar – eindrucksvoll dargestellt.

    Luca Tortolini beginnt damit, die Geschichte des Affen zu erzählen. Zunächst beschreibt er, wie es dem Affen im Rampenlicht ergeht: was er alles ertragen muss, dass er keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann und sein Management sein Leben bestimmt. Dann erinnert sich der Affe an seine Anfänge – an das Leben mit seiner Familie im Urwald, bevor er von dort weggelockt und in die vermeintlich glanzvolle Welt Hollywoods gebracht wird. Doch hier ist mehr Schein als Sein. Nichts ist, wie es nach außen dargestellt wird.

    Begleitet wird die Geschichte von zauberhaften Illustrationen, die mit zahlreichen Details und fantasievollen Umsetzungen überzeugen. Auch die Farbgebung, die sich bereits auf dem Cover zeigt, ist stimmig und einzigartig. Der Weg des Affen – vom traurigen Hollywoodstar zum glücklichen Affen in seiner Heimat – spiegelt sich deutlich in den Bildern wider.

    Schon die jüngsten Leserinnen und Leser werden hier behutsam darauf aufmerksam gemacht, dass vieles, was in den Medien erzählt wird, wenig mit dem wahren Leben zu tun hat. Dass berühmte Menschen nicht zwangsläufig ein erfüllteres Leben führen als „wir Normalos“ – wie man vielleicht vermuten könnte – und dass Erfolg und Reichtum auch große Schattenseiten mit sich bringen. Manchmal ist der einzig richtige Schritt der zurück zu den eigenen Wurzeln, um das Leben wieder genießen zu können.

    Man kann sogar einen weiteren Interpretationsansatz erkennen und Parallelen zum Thema Ausbeutung ziehen. Der Affe wird entwurzelt, um für die Belange der Menschen zu leben, für sie zu arbeiten und das zu tun, was sie von ihm verlangen.

    Fazit:

    "Aber so bin ich" ist ein ganz besonderes Bilderbuch, das vom Verlag ab 3 Jahren empfohlen wird, jedoch definitiv auch für ältere Kinder und Erwachsene geeignet ist. Es behandelt auf tiefgründige Weise das Leben der Stars mit all seinen Höhen – und noch mehr Tiefen. Letztlich geht es darum, zu erkennen, was für einen selbst wirklich wichtig ist, was uns glücklich macht, und den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen.


  4. Cover des Buches Hoffnung (ISBN: 9783948410315)
    Gianni Rodari

    Hoffnung

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Mitherzundbauch

    Worum geht es?

    Der Text des Buchs ist das berühmte Gedicht „Hoffnung“ von Gianni Rodari. Es wurde in leuchtende und ausdrucksstarke Bilder umgesetzt von Francesca Ballarini. 


    Das Gedicht wurde im März 2020 in der Europäischen Kommission öffentlich verlesen als Zeichen der Solidarität mit Italien, dem ersten europäischen Land, dass das Coronavirus hart traf.


    Meine Meinung:

    Was würdest du verkaufen, wenn du einen Laden hättest? Das Kind in diesem Gesicht würde uns Hoffnung verkaufen. Für wenig Geld versteht sich. Wir bekämen reichlich davon und wenn du kein Geld hast, bekommst du sogar noch mehr Hoffnung. 

    Dieses Buch ist nicht wie andere Bilderbücher, bei denen man sich mit dem Kind hinsetzt und vorliest, das Buch zuklappt und etwas anderes macht. Es erinnert uns an die Zeit im ersten Lockdown, als wir alle noch nicht wussten, was auf uns zukommt. Wie viel wir noch würden aushalten müssen. Als eine Schreckensmeldung die nächste jagte. Als wir irgendwie noch daran glauben wollten, dass Corona der Grippe ähnelte. Und es erinnert uns an Regenbögen, die gemalt, gebastelt, geklebt in allen Fenstern hingen. Als die Hoffnung unser Begleiter war…

    Ich selbst verbinde mit dieser Zeit extrem viele Emotionen, da meine zweite Tochter Ende März geboren wurde. 


    Das Gedicht ist einfach, es besteht aus wenigen Worten und ist doch stark im Ausdruck. Wie schön wäre es, wenn wir Hoffnung kaufen könnten? Die Illustrationen sind meist bunt und wild und sehr ausdrucksstark. Damit vermitteln sie eindrücklich die vielen Gefühle, die uns alle damals begleitet haben. 


    Für mich ist das Buch wie ein Album. Ich lese das Gedicht, Klappe das Buch zu und erinnere mich, wie es war. Und gleichzeitig hoffe ich, dass es besser wird, denn es ist noch nicht vorbei…

  5. Cover des Buches Lilia und Nerina (ISBN: 9783968430232)
    Lorenza Farina

    Lilia und Nerina

    (4)
    Aktuelle Rezension von: KinderLeseWunder

    Schüchternheit entspringt der Angst, was andere Menschen über einen selbst denken. Sie hemmt die betroffenen Menschen in ihrem alltäglichen Leben. Dieses Gefühl wird im Bilderbuch auch dank der Illustrationen bemerkenswert gut gezeigt.

    In diesem wunderbaren Buch lernen die Leser das schüchterne Mädchen Lilia kennen. Am liebsten würde sie sich immer verstecken oder noch lieber unsichtbar werden. Ihre Gedanke kreisen immer wieder in die Frage, was wohl die anderen von ihr denken.

    Eines Tages kommt ein neues Mädchen in die Klasse, dass ebenso schüchtern ist wie Lilia. Sie heißt Nerina. Auch sie durchlebt bei jedem Schritt die Tortur der Angstgefühle.

    Durch einen mutigen Akt von Lilia, bei dem sie Nerina beisteht, freunden sich die beiden Mädchen an und gewinnen durch ihre Freundschaft an Selbstsicherheit.

    Diese Geschichte zieht schüchtern Kindern einen möglichen Ausweg aus ihrem Gefühlsgefängnis. Es bietet auch einen wunderbaren Gesprächsanlass über ihre Gefühle. Für alle selbstsicheren Kinder bietet dieses Buch die tolle Möglichkeit schüchterne Kinder ein Stück besser zu verstehen und dadurch die Empathiefähigkeit zu schulen.

  6. Cover des Buches Pass bloß auf deinen Daumen auf (ISBN: 9783943833485)
    Elena Prochnow

    Pass bloß auf deinen Daumen auf

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Selmalucasio

    „Pass bloß auf deinen Daumen auf“ von Elena Prochnow behandelt sensibel das Thema Mobbing. Die Geschichte zeigt Kindern, wie sie Hilfe suchen können, und vermittelt Werte wie Respekt und Empathie. Für Eltern bietet es eine wichtige Grundlage, um mit ihren Kindern über Gefühle und Zusammenhalt zu sprechen.

  7. Cover des Buches Die Bücherwaschmaschine (ISBN: 9783855356744)
    Carla Maia de Almeida

    Die Bücherwaschmaschine

    (5)
    Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest

    🦊 Dieses Bilderbuch - ab 5 - des Atrium Verlag @atrium_kinderbuch_verlag, geschrieben von Carla Maia de Almeida @carlamaiadealmeida und illustriert von Sebastiao Peixoto, ist ein Buch über eine verrückte Familie.



    Im Buch geht es um die Familie Bronca, die alle samt normal, aber extrem bücherverliebt waren. Egal wo sie hin gingen es war immer ein Buch dabei und das sorgte dafür, dass in vielen Situationen, beim Kochen, beim Baden, im Regen oder beim Füttern des Nachwuchses die Bücher auch etwas gelitten haben. Schlussendlich wurde die Büchersammlung der Familie mit der Zeit immer kleiner, denn niemand wollte sich dreckige Bücher in die Bibliothek stellen. Also kam irgendwann die Familie auf eine Idee und entwickelte eine Bücherwaschmaschine. Was diese auf sicher hat, erfahrt ihr im weiteren Verlauf des Buches.


    Habt ihr auch Bücher die mal gewaschen werden müssten?



    Eigener Eindruck:


    Ein Buch der etwas anderen Art. Die Illustrationen könnten auf den ersten Blick etwas gruselig anmuten, welche aber ganz und gar nicht negativ belegt sind. Dennoch kann bei Kindern dadurch zu Beginn ein etwas negativer Eindruck entstehen. Im Buch geht es prinzipiell um eine Familie die verrückt nach Büchern ist und die später eine Idee hat, damit die Bücher erhalten bleiben können. Die Moral dahinter ist, dass man gemeinsam etwas erschaffen kann, wenn man ein  gemeinsames Ziel verfolgt.



    Bewertung: 🦊🦊🦊🦊


    Geht mit Euren Kindern auf eine Reise zu Familie Bronca. 



    Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊

  8. Cover des Buches Wir müssen Weihnachten retten! (ISBN: 9783961770977)
    Ellen Karlsson

    Wir müssen Weihnachten retten!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: CorniHolmes

     Bei dem Vorlesebuch „Wir müssen Weihnachten retten“ stand für mich sofort fest, dass ich es lesen muss. Es klang einfach so gut und beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick. Da ich zudem eine große Liebhaberin von Weihnachtsgeschichten und schwedischen Kinderbüchern bin, zögerte ich wirklich keine Sekunde lang und ließ das Buch bei mir einziehen.

    Niemand liebt Weihnachten so sehr wie Sam, da ist sich Sam sicher. Er freut sich immer riesig auf den ersten Dezember, wenn es endlich losgeht mit der weihnachtlichen Gemütlichkeit, dem Plätzchenbacken und den vielen Lichtern, Düften und Geheimnissen. Auch in der Schule beginnt mit dem ersten Tag des Adventsmonats eine aufregende Zeit. Für ihre Schüler*innen hat sich die Klassenlehrerin Ammi etwas Tolles einfallen lassen: Ein magischer Adventskalender. Jedes Kind darf ein Kalenderblatt abreißen und diejenigen, die vor Ferienbeginn noch nicht an der Reihe waren, dürfen ihre Blätter sogar mit nach Hause nehmen. Wer die 24 bekommt, wird eine allerdings eine besonders große Verantwortung tragen. Dieser Zettel darf auf gar keinen Fall verloren gehen, meint Ammi scherzhaft, ansonsten würde Heiligabend vermutlich ausfallen. Sam ist fest davon überzeugt, dass nur er richtig auf die 24 aufpassen kann. Als er jedoch nicht für dieses Blatt ausgelost wird, stiehlt er es heimlich. Und dann geschieht es: Sam verliert den Zettel und bringt damit Weihnachten in Gefahr. Er muss sich nun schleunigst etwas einfallen lassen, um das Fest zu retten. Zum Glück hat seine Freundin Esme schon eine Idee, wie ihnen das gelingen kann.

    Dies war mein erstes Werk aus der Feder von Ellen Karlsson und es wird hoffentlich nicht mein letztes gewesen sein. In Schweden gilt Ellen Karlsson als eine beliebte Kinderbuchautorin, hier bei uns in Deutschland scheint sie allerdings noch ziemlich unbekannt zu sein. Soweit ich weiß, ist „Wir müssen Weihnachten retten“ das erste Buch von ihr, das ins Deutsche übertragen wurde. Da sie mich mit diesem hellauf begeistern konnte, hoffe ich nun sehr, dass noch weitere Titel von ihr übersetzt werden. „Wir müssen Weihnachten retten“ hat mich total neugierig auf ihre anderen Bücher gemacht.

    Mir haben Cover und Klappentext eindeutig nicht zu viel versprochen. In meinen Augen hat Ellen Karlsson mit „Wir müssen Weihnachten retten“ ein hinreißendes schwedisches Adventsbuch geschrieben, welches ich jedem Weihnachts- und Kinderbuchfan nur empfehlen kann. Die Geschichte steckt voller Weihnachtsmagie und Warmherzigkeit und wird mit viel Humor und Feingefühl erzählt. Sie verzaubert uns mit zahlreichen liebenswürdigen Charakteren und traumhaft schönen Illustrationen und ist einfach nur der perfekte buchige Begleiter für die besinnliche Adventszeit.

    Zum Vorlesen ist die Geschichte ideal geeignet. Ich selbst habe sie zwar für mich alleine gelesen, bin mir aber wirklich völlig sicher, dass sie für die allerschönsten Vorlesestunden sorgen wird. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und da es 24 ist – plus ein Zusatzkapitel – kann man das Buch prima als Adventskalender nutzen. Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 5 Jahren und dem schließe ich mich an. Da Text insgesamt nur recht viel vorhanden ist, sollten die Zuhörer*innen schon längere Erzählungen schaffen können, wenn man mehrere Abschnitte am Stück vorliest. Was die Handlung und die Sprache angeht, sollten junge Kinder meiner Ansicht nach aber keinerlei Probleme mit dem Verständnis haben und mit unserem Hauptprotagonisten Sam werden sie sich garantiert hervorragend identifizieren können.

    Mit Sam, aus dessen Sicht alles in der dritten Person geschildert wird, hat die Autorin eine echte Buchfigur zum Liebhaben erschaffen. Sam ist ein sehr feinfühlendes und sensibles Kind und macht sich über vieles seine Gedanken. Er ist sympathisch, authentisch und ein großer Weihnachtsfan, man muss ihn einfach gernhaben. In mein Herz hat er sich jedenfalls sofort geschlichen und da sein Denken und Empfinden, seine Sorgen und Ängste sehr empathisch und glaubhaft dargestellt werden, ist es mir, als Erwachsene, jederzeit mühelos geglückt mich in Sam hineinzuversetzen und seine Gefühlswelt nachzuvollziehen.

    Die weiteren Charaktere wurden ebenfalls mit viel Liebe ausgearbeitet und wirken absolut lebensecht. Sie können zudem mit einer Menge Vielfalt aufwarten, was mir ganz besonders gut gefallen hat. So gibt es in Sams Klasse Kinder mit unterschiedlichen Hautfarben, eines sitzt im Rollstuhl und bei Sam zu Hause wird der Haushalt gleichberechtigt von beiden Elternteilen erledigt.
    Einer meiner persönlichen Lieblinge war Sams Freundin Esme. Ich mochte ihre aufgeweckte und pfiffige Art unheimlich gerne und habe des öfteren ziemlich über sie schmunzeln müssen.

    Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Man gerät von Beginn an so richtig ins Mitfiebern und hofft die ganze Zeit über so sehr, dass es Sam und Esme gelingen wird, Heiligabend zu retten. Ob sie es schaffen werden? Nun, das werde ich euch hier natürlich nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Die beiden Freunde lassen sich jedenfalls eine Menge kreative und tolle Dinge einfallen, damit ihre Rettungsmission erfolgreich sein wird, so viel sei gesagt.
    Neben den unterhaltsamen und aufregenden Szenen gibt es auch viel fürs Herz und ernstere Momente, die einen mitfühlen lassen und nachdenklich stimmen, sind ebenfalls Teil der Handlung und werden auf eine kindgerechte Weise vermittelt.
    Die Weihnachtsstimmung kommt bei dem Ganzen selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz. Es werden Plätzchen und Lebkuchenhäuser gebacken und Weihnachtslieder gesungen, die Häuser sind festlich geschmückt, ein Tannenbaum wird gekauft und da uns das Buch nach Schweden mitnimmt, gibt es auch viel über das Lucia-Fest. Man kommt einfach von den ersten Seiten an in totale Weihnachtslaune.

    Für ein gemütliches Ambiente sorgt dann auch die Innengestaltung. Cecilia Heikkilä, der wir dieses bezaubernde Cover zu verdanken haben, hat die Geschichte mit zahlreichen farbigen Illustrationen versehen und egal ob die die vielen ganzseitigen Bilder oder die süßen kleinen Zeichnungen – allesamt sind sie einfach nur zum Träumen schön und schaffen eine wunderbare weihnachtliche Atmosphäre.

    Enden tut das Buch, wie oben bereits erwähnt, nicht mit dem 24. sondern mit dem 25. Kapitel. Letzteres spielt kurz nach Weihnachten und schließt die Geschichte rundum stimmig und zufriedenstellend ab.

    Fazit: Eine zauberhafte Adventsgeschichte für Jung und Alt.
    Mit „Wir müssen Weihnachten retten“ durfte ein weiterer weihnachtlicher Kinderbuchschatz Teil meiner Sammlung werden und ich kann jedem nur ans Herz legen, das Buch ebenfalls bei sich einzuziehen zu lassen. Die Geschichte steckt voller herrlicher Weihnachtsmagie und liebenswerter Charaktere und ist wunderschön illustriert. Sie ist spannend, lustig und herzerwärmend und einfach nur die perfekte Lektüre für die kuschelige Adventszeit. Von mir gibt es nur zu gerne 5 von 5 Sternen!

  9. Cover des Buches Ein Zuhause für Ludwig (ISBN: 9783747402894)
    René Silvergieter Hoogstad

    Ein Zuhause für Ludwig

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Renè Silvergieter Hoogstad erzählt eine ganz wundervolle Geschichte voller VIELFALT.

    Eine Geschichte über eine kleine verlassene Fledermaus, über ein ganz bezauberndes Opa-Verhältnis, über Lillys Gefühle als Pflegekind, über eine tolle Familie mit zwei Papas und ganz, ganz viel Liebe zur Natur

    Zum Vorlesen ab 4 Jahren

    zum selber lesen für Gernleser ab 2.Klasse 

    Renè Silvergieter Hoogstad erzählt eine Geschichte, wie wir sie selten finden. Eine Geschichte voller Vielfalt. Vielfalt pur! Und damit meine ich nicht nur die Vielfalt von Familie sondern die Vielfalt im Allgemeinen.

    Ein Zuhause für Ludwig ist die Geschichte, der kleinen Lilly, die als Pflegekind in einer sehr naturverbundenen Papa-Papi-Familie mit einem ganz tollen Opa lebt, und eines Tages eine verwaiste kleine Fledermaus findet. Wir könnten auch sagen es ist die Geschichte der einer kleinen verlassenen Fledermaus. Beides ist richtig und dennoch sind beide Beschreibungen sehr oberflächlich, denn was wir Leser hier erleben und mit auf den Weg bekommen ist weit aus mehr. Es ist eine Geschichte voller Empathie. Eine Geschichte über besondere Beziehungen von Mensch und Tier, über eine wunderbare Kinderfreundschaft, über eine besondere Beziehung eines Mädchens zu ihrem Opa, über Tiere, über Natur, über kindliche Gefühle, über Familie und sooooooo viel mehr. Hier trifft eine fiktive Erzählwelt, die unmittelbar an die Erfahrungswelt vieler Kinder anknüpft, und durchaus real sein könnte, auf Wissensvermittlung,

    und genau das macht dieses Buch so besonders. Und ja, wer René Silvergieter Hoogstad und seinen Mann bzw. seine Familie und ihr Leben kennt, der findet hier sehr viel Parallelen.

    Auf dem rückwärtigen Buchdeckel lesen wir: "Eine bezaubernde Geschichte über Zugehörigkeit, die zeigt, dass Familie da ist, wo Mut, Herz und Hoffnung zu Hause sind."

    Familie ist dann auch der rote Faden der sich durch die Handlung zieht, denn als Lilly eine kleine Fledermaus, in einer Stroh befüllten Schubkarre im Schuppen, entdeckt stellt sich natürlich zuerst einmal die Frage, wo sind die Eltern, wo ist die Familie des Kleinen. Ob sie ihn suchen und holen werden?

    Als Fledermaus Ludwig am nächsten Tag immer noch da ist, steht für Lilly fest, dass sie eine neue Familie für ihren Schützling suchen muss, was wiederum gar nicht so einfach ist. Als sie eine Amsel beobachtet, die einen dicken Wurm aufpickt hat sie eine Idee. Sie folgt der Amsel und entdeckt ein Nest mit kleinen Amselbabys. Wenn die Mutter ihre Kleinen mit Würmern und Käfern füttert kümmert sie sich vielleicht auch um Ludwig. Es ist einen Versuch wert, denkt Lilly und setzt die kleine Fledermaus vorsichtig ins Nest. Tatsächlich geht ihr Plan erst einmal auf. Ludwig wird mit gefüttert. Doch was auf den ersten Blick so wundervoll aussah hatte einen Haken. Amseln sind tagaktiv wohingegen Fledermäuse nachtaktiv sind. Der Schlaf-Wachrhythmus passte einfach nicht zueinander, und das spürt Ludwig deutlich. Da Lilly eine sehr gute Beobachterin ist erkennt sie das Problem und bringt ihren kleinen Freund erst einmal zurück in den Schuppen wo auch die Hühner ihren Platz haben. Huhn Trudchen nimmt sich Ludwig rührend an. Doch auch das ist keine Dauerlösung. Wieso verrate ich hier allerdings nicht. Für Würmer und Käfernachschub sorgt Lilly mit ihrem Freund Ivan, doch wer bringt Ludwig das Fliegen bei. Wieder kommt Lilly an einen Punkt an dem ihr klar wird, Ludwig braucht eine neue Familie, und wieder scheint es als hätte Lilly eine Lösung gefunden, denn es gibt auch Vögel, die in einer Baumhöhle wohnen und so könnte es zumindest für mit dem Tag-Nacht-Rhythmus für Ludwig  etwas einfacher werden.  Doch auch hier treten wieder ungeahnte Probleme auf. Mehr noch für Ludwig wird es kurzfristig  sogar gefährlich.

    Und dann dürfen wir miterleben, dass das Leben und die Natur viele Überraschungen bereit halten. Ludwig lernt fliegen und findet eine Familie, die wirklich gut zu ihm passt auch wenn es keine Fledermäuse sind.  

    Das ist der Kern der Geschichte, der mit ganz vielen Randgeschichten verknüpft ist. Randgeschichten, die fast genauso gewichtig sind wie die Suche nach einer Familie und einem Fluglehrer für Ludwig.

    Randgeschichten voller Vielfalt in denen wir ganz viele Fakten über Fledermäuse erfahren, einen Einblick in Lillys Familienleben bekommen und das besonders schöne und intensive Verhältnis zum Großvater und ihren Papis.

    Ganz besonders gut hat uns allen, Klein wie Groß diese einzigartige, warme und gefühlvolle Erzählweise gefallen, die so bildlich ist, das man schon vom Zuhören ganz viele Bilder im Kopf hat. Wie sagt man so schön es ist, als würde die Geschichte vor unserem inneren Auge zum Film. Wenn René Silvergieter Hoogstad erzählt fühlt man sich "wie auf einer Wolke. Man schaut auf alles und freut sich." O-Ton eines Mädchens (6 Jahre)

    Ihr möchtet ein Beispiel?

    Bitte schön:

    Seite 10 ".....Dann atmete sie den Duft der Blumen ein, roch das grüne Gras, auf dem der Morgentau lag, und fühlte sich, als würde sie mit all den Vögeln und Bienen und Schmetterlingen gemeinsam durch die Luft fliegen.......". spürt ihr auch den Duft in euerer Nase? Vielleicht die frische Morgenluft auf euerer Haut? Wird euch ganz leicht zumute? Zaubert euch der Gedanke an die Wiese ein Lächeln ins Gesicht? Seht ihr, solche Emotionen kann eine feinfühlige Erzählweise auslösen und das beherrscht René Silvergieter Hoogstad perfekt. Emotionen  und besondere Eindrücke transportieren auch die  ganz bezaubernden Zeichnungen der tschechischen Illustratorin Jana Moskito, die die Geschichte begleiten und uns ebenfalls immer wieder schmunzeln lassen. Sie veranschaulichen Situationen und machen Gefühle sichtbar. 

    Jetzt könnte ich die Vorstellung des Buches beenden. Sie würde dann durchaus ein Bild vom Buch bzw. der Geschichte geben und dennoch ende ich hier nicht. Ich möchte euch auch an der Vielfalt der Randgeschichten teilhaben lassen, die meinen Lesekinder in vielen Gesprächen wichtig waren.

    Fangen wir mit der Wissensvermittlung an, die so beiläufig und interessant in die Geschichte einfließt, dass es ganz automatisch in den Köpfen der Kinder hängen bleibt. Wissen über Fledermäuse und ihre Lebens- und Essgewohnheiten, über ihr Aussehen, die Flügel und oder auch, dass sie mittels Echo hören wo Insekten (ihr Futter) sind. Das Fledermausbabys Milch trinken, also gesäugt werden oder auch das Fledermäuse erst in der Dämmerung aus ihren Höhlen und Unterschlüpfen herauskommen.

    Wir erfahren viel über Vögel wie die Amsel, das Gartenrotschwänzchen, den Kuckuck und die Eule. z.B. das Singvögel später anfangen zu brüten wenn der Frühling kalt ist. Besonders der Kuckuck hat es den Kindern angetan, der so gemein ist. Da legt der Kuckuck seine Eier tatsächlich zu anderen Vögeln ins Nest weil er zu faul ist sie selbst auszubrüten und dann versuchen die Kuckuckskinder auch noch die anderen Vogelbabys aus dem Nest zu schmeißen. Anstatt dankbar zu sein, dass sie aufgenommen und mit gefüttert werden machen sie den kleineren Vogelbabys das Essen abspenstig und schmeißen sie aus dem Nest, wo gibt es denn so etwas. Und die armen Eltern müssen dem Treiben meist  noch tatenlos zusehen. So geschehen auch hier in der Geschichte, die jedoch dank Ludwig und weiterer Hilfe gut ausgeht.

    Es ist eine der Randgeschichten, die meine Lesekinder sehr aufgewühlt und berührt hat. 

    Aber auch das Hühner-Thema stand hoch im Kurs. Wie liebevoll sich Huhn Trudchen um Ludwig kümmert und auf ihn aufpasst, wie liebevoll Lilly mit den Hühner spricht, aber auch wie nervig das Gekrähe eines Hahns sein kann beschreibt René so wundervoll, dass wir alle Hahn Pavarotti hören obwohl er ja gar nicht bei uns ist.

    Wir erfahren aber nicht nur viel über die Tiere und die Natur. Wir lernen ein Lieblingsessen der Familie kennen, dessen Namen die allermeisten vorher noch nie gehört haben. Kennt ihr "Schawarma"? "Hört sich super lustig an", sagt eines meiner Lesekinder und hören, dass es dem Papa von Lilly an einen Urlaub in Ägypten erinnert. Renés besondere Erzählweise macht sofort neugierig . Also haben die Kinder gleich einmal geforscht was sich hinter dem so lustig klingendem Namen "Schawarma" denn eigentlich verbirgt. Und genau das ist es dann auch, was sich wie ein weiterer roter Faden durchs Buch schlängelt, die vielen Dinge, die wir erfahren, die neugierig machen und animieren weiter zu forschen um so Neues zu entdecken. Neben der Wissensvermittlung erleben wir auch die Vielfalt des Lebens , die sich z.B. in Lillys Sozialkontakten widerspiegeln. Ihr bester Freund Ivan kommt aus Russland und ihre Klavierlehrerin Frau Kim aus Korea. Und auch von ihnen erfahren wir so ganz beiläufig etwas. Wisst ihr was Huhn auf Russisch heißt? Oder das sich das koreanische Wort für Fledermaus ähnlich anhört wie "Hatschi", das meint zumindest Lilly in der Geschichte und hat damit gar nicht so unrecht.  Vorschulkinder, einer meiner Lesegruppen haben herausgefunden, dass es Bagjwi  heißt und  das wird in etwa so ausgesprochen "Bagtschui".  und erinnert in der Tat an "Hatschi" da die Betonung auf der letzten Silbe liegt und sich das "I" bei uns Hörern einprägt. 

    Lillys Freundschaft zu Ivan ist geprägt von sehr viel gegenseitiger Empathie. Lilly mag Ivan nicht nur weil er nie gefragt hat, wieso sie zwei Papas hat sondern auch weil er immer für sie da ist und ihre Papas cool findet. Lilly mag nicht so gern gefragt werden, wieso sie zwei Papas hat und das nicht etwas weil es ihr unangenehm ist zwei Papas zu haben sondern weil sie dann erklären muss, dass sie als Pflegekind bei ihren Papas lebt weil ihre leiblichen Eltern nicht für sie sorgen können. Hin und wieder überlegt sie ob ihr etwas fehlt, dabei weiß sie gar nicht so recht was ihr fehlen könnte. Der Gedanke, das eine ihre Mitschülerin mit der Mutter im Partnerlook  Kleider trägt macht sie etwas traurig. Ivan jedoch ist der Ansicht, dass sie deshalb nicht traurig sein muss, weil eben dieses Mädchen im Grunde ganz Arm dran ist, weil die Mutter ganz wenig Zeit für ihre Tochter hat. Und noch besser er ist sich hundertprozentig sicher, dass Lillys Papi auch mit ihr im Kleid-Partnerlook (S.42) gehen würde - und damit hat er bestimmt recht-. Das diese Vorstellung gleich auch noch von der Illustratorin verbildlicht wird kommt bei den Kindern sehr gut an und wirkt wirklich wie das normalste der Welt. 

    Rollenklischees sind doch dumm. Das wird an einem weiteren Beispiel sehr deutlich, in dem nicht nur das Klischeedenken hinterfragt wird sondern das auch zeigt, wie viel Feinfühligkeit Lilly in ihrem jungen Leben entwickelt hat. Das sie diese Liebe zu anderen selbst von ihren Vätern erfahre hat und diese ganz selbstverständlich weiter trägt ist einfach toll.

    So trägt es sich zu, das sich ein Holzsplitter unter Ivans Fingernagel bohrt. Klar tut das weh. Schon die Beschreibung lässt uns schauern. Doch Ivan leugnet zunächst den Schmerz. Versucht nicht zu weinen. Lilly merkt wie schwer es Ivan fällt die Tränen zu unterdrücken und erklärt ihm, dass es völlig oky ist wenn er weint. Das kommt für Ivan nicht in Frage. "Männer weinen nicht." Das wiederum sieht Lilly anders weil ihre Väter ihr etwas anders mit auf den Lebensweg gegeben haben.

    "....jeder darf weinen. Mein Papi sagt immer, das auch starke Menschen zugeben, wenn etwas weh tut oder man traurig ist." Und dann ergänzt sie mit noch etwas sehr Wichtigem, ".....außerdem bin ich deine Freundin. Du musst dich nicht vor mir schämen." (S.33/34).

    Diese wenigen, sehr starken, Sätze, lieferten unter den Kindern heftige Diskussionen und zeigt einmal mehr, wie klischeebehaftet Kinderleben geprägt durch die Eltern und das Umfeld schon ist. Schön, dass es Geschichten wie diese gibt, die anregen darüber zu sprechen.

    Ihr seht, dies ist keineswegs eine weichgespülte Heile-Welt-Geschichte von Mensch und Tier sondern eben in jeder Hinsicht eine Geschichte voller Vielfalt . Die Leser erfahren einiges von Lillys Gefühlswelt und können sich erstaunlich gut in die Kleine hineinversetzten. Auch Ivan hat Probleme, die jedoch anderer Natur sind. In der Schule hat er keinen leichten Stand. Es gibt Kinder, die im nicht wohlgesonnen sind und ihn das deutlich spüren lassen. Dazu kommt, dass er das Gefühl hat nicht richtig Deutsch zu sprechen. Damit nicht genug hat er auch noch eine Lese-Rechtschreibschwäche. Hier wiederum ist es Lilly, die ihren Freund stärkt in dem sie ihm vor Augen hält was er gut kann und wie toll sie das findet. 

    Ich könnte hier wirklich noch viel über die Randgeschichten, die alle kleine Hauptgeschichten sind berichten aber das würde zu weit führen. Eingehen möchte ich jedoch noch auf den tollen Opa mit dem Lilly sehr viel verbindet. Er ist für die KLeine eine wichtige Stütze, ein Ratgeber und Freund. Er ist für sie da, leitet sie an- ohne zu dominieren- und weiß unglaublich viel. Das Vertrauensverhältnis der beiden würde ich mir für jede Großelternbeziehung wünschen. Leider stellte sich in den Gesprächen mit den Lesekindern heraus, dass gar nicht all zu viele einen regelmäßigen und intensiven Kontakt zu ihren Opas und Omas haben. 

    Ich sagte es ja bereits, es ist keine weichgespülte Heile-Welt-Geschichte und dennoch ist es eine Geschichte, die so leicht und locker, so empathisch, feinfühlig, lustig und spannend erzählt, dass man für eine kleine Weile das eigene Leben vergisst. René Silvergieter Hoogstad entführt und fasziniert uns mit seiner wirklich einzigartigen Erzählweise und seiner so vielfältigen Geschichte, die bei allen Randgeschichten in erster Linie eine Geschichte ist, die geprägt ist von dem Blick auf Familie und das bewusste Erleben der Natur. Lilly und Ludwig sind die Stars, die von vielen lieben Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld getragen werden. Nicht nur Kindern gibt die Geschichte der beiden viel. Auch Eltern- und Großeltern- können hier einiges mitnehmen, vor allem aber wird ihnen gezeigt, wie wichtig es ist Kindern Flügel zu geben. Was Papa, Papi und der Opa können, kann jeder, der bereit ist Gefühle zuzulassen und sich auf andere einzulassen. Geht mit offenem Herzen und offenen Augen durchs Leben.

    So, genug geschwätzt, besorgt euch das Buch und lest es mit eueren Kindern. Lest es und sprecht darüber. Genießt es, schmunzelt und fühlt mit. Es ist ein Buch das gut tut und neugierig macht auf all das was das Leben so für uns bereit hält.

    Es ist ein Buch, dass in keiner Einrichtung fehlen sollte.

    Liebe Eltern, denkt daran Vorlesezeit ist Qualitytime!

    Und für die größeren Kinder, die schon lesen können noch ein Hinweis:

    Dank klarer recht großer Druckschrift und eines großen Zeilenabstands wird es Kindern, mit etwas Leseerfahrung und Lesefertigkeit, leicht gemacht die Geschichte selbständig zu lesen. Meine "Gern"-Lesekinder konnten es ab etwa Anfang Mitte 2.Klasse und die, die sich mit dem Lesen schwerer taten etwas später, wobei es durch einen sehr geschickten Blocksatz viele sichtbare Absätze gibt, die ideal sind um gemeinsam mit dem Kind zu lesen. Ich eine Stück, dann du ein Stück kann man hier wunderbar einteilen. 

  10. Cover des Buches Hipp und Hopp retten  Papa Grünsprung (ISBN: 9783943086386)
    Gerlis Zillgens

    Hipp und Hopp retten Papa Grünsprung

    (18)
    Aktuelle Rezension von: book22

    Die beiden Froschkinder Hipp und Hopp lieben es, gemeinsam mit ihrem Vater ein Picknick zu veranstalten. Die Freude ist groß, als das nächste Picknick ansteht. Doch plötzlich kommt ein Storch vorbei – ein großer Feind der grünen Tiere. Und dann wird Papa Grünsprung auch noch von einem langbeinigen, bleichen Wesen mit goldener Krone geküsst. Ohje! Zu allem Übel verwandelt Papa Grünsprung sich ebenfalls in ein bleiches Monster mit langen Beinen. Ob Hipp und Hopp es schaffen, ihren Vater zu retten?

     

    „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ ist ein Vorlesebuch, welches das Märchen „Der Froschkönig“ revolutioniert. In diesem Buch erfahren die jungen Leser*innen das Märchen aus Sicht des Froschs beziehungsweise seiner Kinder. Papa Grünsprung ist ein alleinerziehender Vater, da die Mutter verstorben ist. Dass diese beiden Punkte aufgegriffen werden, erachte ich als Pluspunkte, da dies in den meisten Vorlesebüchern eine Seltenheit darstellt.

     

    Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sind demnach weder zu kurz noch zu lang. Da pro Seite und Kapitel viel Text vorhanden ist, ist es für Erstleser*innen weniger geeignet, eignet sich aber hervorragend für tolle Vorlesestunden. Die Illustrationen sind dem Adressat*innenalter von 7 Jahren entsprechend entworfen worden und begleiten den Text und das Verständnis von diesem.

     

    Die beiden Charaktere Hipp und Hopp sind authentisch dargestellt und die Angst um den Vater wird für die Leser*innen greif- und erfahrbar gemacht. Außerdem finde ich es gut, dass es sich um Geschwister handelt und deren Zusammenhalt thematisiert wird. Neben diesem Themenfeld kommt auch das Thema der Spannung nicht zu kurz. Bis zum Ende bleibt es spannend, ob die beiden Geschwister ihren Vater retten können.

     

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vorlesebuch „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ ein wundervolles Vorlesebuch ist, welches spannende und mitfiebernde Vorlesestunden garantiert.

  11. Cover des Buches Wie macht man eigentlich ein Baby? (ISBN: 9783446272590)
    Anna Fiske

    Wie macht man eigentlich ein Baby?

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Mitherzundbauch

    Worum geht es?

    Wie der Titel schon sagt, geht es eben um die große Frage, wie jede:r einzelne von uns entstanden ist. Das Buch setzt bei der Liebe an, und zwar der Liebe zwischen zwei Menschen. Wie sich Liebe ausdrückt und eben auch, was für eine Art Liebe es braucht, damit man ein Kind bekommen kann. Ganz ausführlich zeigt es den Entstehungsprozess von Geschlechtsverkehr bis Befruchtung und dann auch die Entwicklung des Babys im Bauch. Wie das Baby wieder rauskommt soll auch kein Geheimnis bleiben...


    Meine Meinung:

    Anna Fiske hat sich mit "Alle haben einen Po" in unsere Herzen gezeichnet. Mit Witz und Charme greift sie in ihren Büchern Themen auf, die manchmal nicht so ganz einfach zu vermitteln sind, oder etwa doch? Denn genau diesen Eindruck hinterlässt dieses gelungene Aufklärungsbuch bei mir. Es ist locker, unverkrampt und informativ zugleich. Die Dinge werden beim Namen genannt und auch genauso gezeichnet. So sehen wir z.B. Geschlechtsorgane und -verkehr, Kaiserschnitte, Föten im Mutterleib und eine Geburt in verschiedenen Geburtspositionen. 


    Wie viele andere Bücher auch, klären sich auch hier nicht alle Mysterien der Aufklärung. Es ist auf das Kinderbeommen fokussiert. Und in diesem Bereich macht es ganz viel gut. Es zeigt zum Beispiel eingangs die Liebe zwischen allen Geschlechtern, bevor es zur Zeugung zwischen Mann und Frau übergeht. Es zeigt ebenfalls, dass manche Paare nur durch künstliche Befruchtung schwanger werden können und bezieht dabei nicht nur heterogen lebende Paare mit ein. Auch Adoption findet einen kleinen Raum auf einer Seite. Wer noch mehr möchte, muss hier einfach über die Vielfalt der Themen ergänzend mit dem Kind sprechen. 


    Die Illustrationen sind unfassbar komisch und verheimlichen doch nichts. Wir sehen alle Formen von Körpern, deren Formen und lernen dabei nebenbei, dass eben alle unterschiedlich sind, ohne dass da ein großes Fass aufgemacht wird. I like.


    Fazit: Locker, unverkramft, lustig und frech wird Aufklärung hier zum Kinderspiel. Dazu noch die klare Botschaft: du bist einzigartig und wundervoll! Ein sehr gelungenes Aufklärungsbuch ab etwa 4,5-5 Jahren. Wie immer, kommt es sehr auf das Kind an. Es kann auch schon früher spannend sein, oder später!


    Werbung unbezahlt - Rezensionsexemplar



  12. Cover des Buches Maximilian und der verlorene Wunschzettel (Maximilian 1) (ISBN: 9783845845357)
    Alex T. Smith

    Maximilian und der verlorene Wunschzettel (Maximilian 1)

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Maximilian ist eigentlich auf der Suche nach einem trockenen, warmen Plätzchen, als er einen Brief findet, der an den Weihnachtsmann adressiert ist. Das ist wichtiger, denn wenn der Brief nicht ankommt, bekommt ein Kind keine Weihnachtsgeschenke. Maximilian kann das nicht zulassen, schnappt sich den Brief und macht sich auf den Weg, ihn dem Weihnachtsmann persönlich zuzustellen. Doch, wie kommt er da am besten und schnellsten hin? Weihnachten ist schon in ein paar Stunden! Unterwegs trifft er den einen oder anderen tierischen Gesellen und alle wollen ihm gerne weiterhelfen. Schafft Maximilian es, den verlorengegangenen Wunschzettel dem Weihnachtsmann zu überbringen? Das müsst ihr schon selbst herausfinden.

    Das Hörbuch habe ich ja schon rezensiert. Da es mir so gut gefallen hat, musste natürlich auch das Printexemplar her und ich bin auch davon begeistert. Beim Lesen und Betrachten der schönen Illustrationen kommt direkt Weihnachtsstimmung auf. Mut, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Freundschaft – das sind die Schlagworte, um die es hier geht. Verpackt in eine so spannende, liebenswerte, wunderschöne Geschichte mit einem kleinen Mäuserich, der sich ohne Umwege in meinem Herz eingenistet hat.

    Doch das Buch besteht nicht nur aus der Geschichte und den wunderschönen Illustrationen. Oh nein, da ist noch viel mehr drin. Nämlich Basteltipps, Rezepte und Ideen rund um Weihnachten. Immer mit ganz viel Liebe ausgedacht und wirklich wunderbar zum Nachmachen geeignet. Da wird die Adventszeit zu einem echten Ereignis. Das cover sieht in echt übrigens noch viel schöner aus, mit seinem schillernden Titel und den glänzenden Schneeflocken. Traumhaft schön – innen und außen!

    Für mich ganz klar ein Must Have für die Adventszeit und ich lege diese Buch jedem an Herz, der mit seinen Kindern im nächsten Advent Spaß, Unterhaltung und ganz viel Liebe erleben möchte.  5/5 Sterne.

    Natürlich habe ich auch diesen 2. Teil schon bei mir und demnächst folgt die Rezension dazu.

  13. Cover des Buches Rille: Ein Dschungel voller Abenteuer! (ISBN: 9783480235711)
    Fee Krämer

    Rille: Ein Dschungel voller Abenteuer!

    (7)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Für den kleinen Berggorilla Rille ist im Dschungel alles ganz anders als im Leipziger Zoo, dennoch hat er sich gut eingelebt. Immer wieder gibt es Neues zu erleben und manchmal ist es ziemlich abenteuerlich. Seine Freunde, Papagei Pepe und Gürteltierdame Tatu, sind natürlich mit dabei.

    Wie schon der erste Band, so hat mir auch dieses Buch wieder gut gefallen. Die kurzen Kapitel eignen sich gut zum Vorlesen oder Selberlesen. Die Sprache ist kindgerecht und daher gut verständlich. Dazu passen die tollen Illustrationen die zum Entdecken einladen.

    Rille unterscheidet sich gar nicht so sehr von Kindern, so dass sich die Kleinen gut einfühlen können. Manchmal ist Rille ängstlich, meist aber neugierig und wenn man Freunde zur Seite hat, ist das wirklich schön. So erleben die Freunde gemeinsam immer wieder Neues und Abenteuerliches, manchmal aber auch ziemlich Verblüffendes. Alle Figuren sind wirklich toll gezeichnet.

    Dieses Buch ist unterhaltsam und spannend und macht einfach Spaß. Kann ich nur empfehlen.

  14. Cover des Buches Ella im Garten von Giverny (ISBN: 9783791374758)
    Daniel Fehr

    Ella im Garten von Giverny

    (4)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    Claude Monet war ein inspirierender Künstler, der mit seiner Leidenschaft und seinen natürlichen Impressionen bis heute einer der bekanntesten Künstler seiner Ära ist. Da ich selbst ein großer Fan seiner Bilder bin, war ich gespannt, wie das Bilderbuch zu seinem Leben wohl umgesetzt sein mag. Außerordentlich schön fand ich den Illustrationsstil, dem allein genommen ich definitiv die volle Punktzahl geben würde! Zwischen kindlich und ausgeklügelt punkten die pastelligen, großformatigen Bilder mit einem ganz besonderen Charme und Detailreichtum, was Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gefallen wird. Die Geschichte an sich war kürzer, als ich angenommen hatten. Toll ist, dass ausführlich (dabei aber nicht zu ausschweifend) erklärt wird, warum Claude Monet sich gerade für die Motive entschieden hat, die er besonders häufig zeichnet. Sein Weg weg von der damals konventionellen Malerei kann für die Leser eine Inspiration sein, auch selbst einmal gegen den Strom zu schwimmen und den Mut zu haben, eigene Ideen zu verwirklichen. Für meinen persönlichen Geschmack war das Ende der Geschichte ein wenig zu offen. Ich habe die Seite umgeblättert und war ganz überrascht, dass sie plötzlich vorbei ist. Von mir gibt es 4🌟

  15. Cover des Buches Alle anders - Das sind wir! (ISBN: 9781789415827)
    Felicity Brooks

    Alle anders - Das sind wir!

    (4)
    Aktuelle Rezension von: reading_every_time

     Auch dieses Buch aus der „Das sind wir“-Reihe ist für mich unverzichtbar für den Kitaalltag. Denn hier werden allgemein die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Menschen erklärt und gezeigt. Auf spielerische Art mit Fragen und tollen Illustrationen kann man so mit unseren Jüngsten erforschen was uns Menschen ausmacht, wie wir sind und gemeinsam lernen, dass so wie wir sind, gut sind trotz oder eben genau wegen unserer Unterschiede. Einige Seiten zum Thema Diversität haben wir mit den Kleinen übersprungen, da es teils ziemlich kompliziert ist und unsere Kitagruppe durchschnittlich einfach zu jung. Vielleicht ist es daher eher für die großen Kitakinder oder Schulkinder besser geeignet. Nichtsdestotrotz haben wir sehr viel mit den Büchern erarbeiten können. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und die Bücher werden nun regelmäßig herausgeholt und gelesen.

  16. Cover des Buches Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte (ISBN: 9783957280268)
    Gus Gordon

    Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein wundervolles Bilderbuch über Zuhause
    und die Welt da draußen
    und über ein Geheimnis
    Mit außergewöhnlichen , wundervollen Collagen in Kombination mit witzigen Zeichnungen
    für Kinder ab 4 Jahren

    Irgendwohin, wer möchte das nicht?
    Die meisten möchten doch die Welt sehen. Nur George, der behauptet, das er am liebsten Zuhause ist. Ob das so stimmt?
    Davon und noch ganz viel mehr handelt dieses wundervolle Bilderbuch in dem uns Gus Gordon nicht nur mit einer wirklich wunderschönen Geschichte überrascht sondern auch mit ganz außergewöhnlich tollen Illustrationen, die einen zum genauen Hinschauen bewegen, uns in die Bilder eintauchen lassen und mit spannenden Eindrücken wieder entlassen.
    George Gans liebt sein Zuhause.
    Er liebt es zu backen und seine Gäste mit Köstlichkeiten zu verwöhnen. George Gans bekommt viel Besuch von seinen gefiederten Freunden, die auf dem Weg wohin auch immer bei ihm einkehren und ihm von der großen weiten Welt erzählen. Immer erinnern seine Kreationen die Reisenden an einen Ort den sie schon besucht haben, wie zum Beispiel Walter Grünwald, der beim Genuss des köstlichen Apfelstrudels an Paris bei Nacht denken muss oder ein Schwarm Gänse die Georges Karottenkuchen mit dem Herbst der Tundra von Alaska vergleichen.
    Jeder der Gäste lädt George ein einmal mit ihm zu reisen doch immer hat der etwas anders, wichtigeres zu tun.
    Ob das wirklich so ist?
    Sicherlich ist das ein oder andere wichtig, könnte aber genauso gut aufgeschoben werden. Als es Winter wird kommt ihn niemand mehr Besuchen. Plötzlich ist es still, einsam um ihn herum.
    Doch er hat Glück. Der Bär  Pascal Lombard sucht noch nach einer Unterkunft für die kalte Jahreszeit. Gemeinsam machen sie es sich in Georges Haus gemütlich und führen viele Gespräche, auch darüber wieso George nicht wie die anderen Vögel vereist. Wir können uns denken, was der Ganter erwidert. Er hat einfach immer viel zu viel zu tun. Eindrucksvoll schildert er all diese Wichtigkeiten, doch Pascal weiß nur zu gut, dass es Ausreden sind und lässt dies auch seinen Freund wissen. Nun muss George Farbe bekennen. Er vertraut sich Pascal an, erzählt ihm wieso er nicht wie die anderen nach Norden oder Süden fliegt.  Was das ist verrate ich hier noch nicht. Nur so viel Pascal versucht alles um George zu helfen doch es gelingt nicht aber dann entdecken sie etwas was beiden die Möglichkeit gibt gemeinsam die Welt die zu entdecken.
    Und so machen sich George und Pascal nach einiger Vorbereitungszeit auf den Weg. Sie besuchen all die bekannten und unbekannten Orte, von denen George immer nur gehört hatte.
    Irgendwann fehlte ihnen aber dann auch etwas.
    Ahnt ihr was es ist?
    *
    Eine wundervolle, sehr einfühlsame Geschichte, die auch zeigt, dass man sich hin und wieder etwas trauen muss, dass man den Mut haben muss einzugestehen wenn man etwas nicht kann um dann über seinen Schatten zu springen und es einfach zu Versuchen. Wenn es dann nicht gelingt gibt es mit Sicherheit auch eine zweite oder dritte oder..... Lösung. Man muss es nur wollen. Dabei ist es sehr hilfreich einen Freund zu haben, der einen ein klein wenig an die Hand nimmt damit es einem gelingt den inneren Schweinehund zu überwinden.
    Das ist die Formulierung / Interpretation, die Erwachsenen dazu einfällt, denn die werden genauso viel Gefallen an dem Buch haben wie die Kinder, die das alles ähnlich interpretieren nur anders in Worte fassen.
    Unsere Lesekinder konnte sich zu Beginn der Geschichte keinen Reim darauf machen wieso es George schöner findet zuhause zu sein und Kuchen zu backen anstatt zu verreisen. Immer wieder kommentierten sie mit :" der ist aber dooooof….." einige kamen auch auf die Idee:".... der traut sich nicht und will es nur nicht sagen."
    Als dann die Wahrheit ans Licht kommt fühlen sie mitleidig mit.
    "Der Arme!" , ".... da hat er immer nur gesagt er hat keine Zeit und wäre doch gern mitgeflogen. Das ist aber traurig....!"
    Als dann die Wendung in der Geschichte Pascal und George an fremde Ort führt freuen sie sich mit ihnen schmunzeln dann aber auch über das Ende.
    Da sitzen die beiden gemütlich kein Kaffee und Kuchen und planen schon die Reisen für den nächsten Winter.
    *
    Neben der wirklich außergewöhnlich schönen Geschichte wartet das Buch aber auch mit ganz besonders schönen, außergewöhnlichen Illustrationen auf, die in vielerlei Hinsicht anders sind als in den meisten anderen Bilderbüchern.
    Wenn ich meisten sagen, dann deshalb, weil es natürlich die unterschiedlichsten Illustrationsstiele im Bilderbuch gibt und auch die Kombination von Collage und Zeichnung immer mal zu finden ist, nur eben nicht so häufig. Schade eigentlich, denn unsere Lesekinder finden gerade diese Form der Illustration besonders spannend, weil sie immer wieder Dinge, Bilder erkennen, die sie genau so vor sich haben.
    Hier bindet Gus Gordon eine Vielzahl unterschiedlichster Illustrationsstile mit ein. Mal das Foto eines Herdes ,mal das eines sehr real, naturgetreu gezeichneten Gegenstandes wie einem Hocker, der aus einem Sachbuch entnommen sein könnte oder einem alten Katalog oder er kombiniert einen gezeichneten Bilderrahmen mit dem Bild eines Fotos von einem Stück Kuchen. Immer wieder erkennt man Zeichnungen, die an flugtechnische Geräte und Aufzeichnungen im Cockpit  oder geografische Angaben erinnern. Alte Zeitungsausschnitte in Kombination mit etwas anderem erkennen wir und das alles in Verbindung mit den großartigen Zeichnungen.
    Überhaupt, und das wird schon beim Vorsatz deutlich nimmt uns der Bilderbuchmacher in eine andere Zeit mit. Sehen wir doch gleich zu Beginn eine Vielzahl wunderbarer Koffer. Kleine, große, sehr große, Reisetaschen etc. Sie alle sehen nicht so aus wie die heute sondern wie aus vergangenen Jahrzehnten und alle aus alten Katalogen ausgeschnitten. Kataloge in denen die Gegenstände noch nicht Fotografiert waren sondern gezeichnet.
    Ein unglaublich eindrucks- und stimmungsvoller Eintritt zur Geschichte, der dem Betrachter  das Gefühl gibt sich auf eine Zeitreise zurück zu begeben und gleichzeitig die Reiselust, in der es in diesem Buch ja geht, weckt.
    *
    Collagen regen immer wieder die Phantasie der Kinder an, daher beenden wir eine Vorlesestunde immer mit einer Bastel-Mal-Aktion in der sie selbst zu kleinen Künstlern werden können. Hier haben wir das Thema aufgegriffen und uns auf Städte und Länderreise begeben.  In Kleingruppen oder alleine mit Eltern oder ohne, hier wurden Bilder gestaltet, die an Lieblings- oder Sehnsuchtsorte führte. Erinnerungen an einen Urlaub genauso wie der Lieblingsort zuhause z.B. im Baumhaus im Garten.
    der Kreativität sowohl in der Motiv- als auch Gestaltungsweise sind hier keine Grenzen gesetzt und sicherlich fällt jedem noch etwas Neues dazu ein.
    *
    Ein großer Dank an den wundervollen Bilderbuchmacher Gus Gordon für dieses wundervolle Buch.


  17. Cover des Buches Das Wetter. Pop-up-Buch (ISBN: 9783791373928)
    Maike Biederstädt

    Das Wetter. Pop-up-Buch

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Kinderbuch vorstellen: „Das Wetter. Pop-up-Buch. Wie Stürme und Regen, Kälte und Hitze entstehen“ von Maike Biederstädt.

    Zunächst wird die Entstehung des Wetters erklärt. Auf den folgenden Seiten geht es dann um Meeresstürme, Tornados, Regen und Schnee und auf der letzten Seite wird der Klimawandel besprochen. Die Texte im Innenteil sind altersentsprechend verständlich formuliert und haben eine passende Länge. Die Informationen am Anfang und Ende zur Entstehung des Wetters und zum Klimawandel sind hingegen relativ anspruchsvoll.

    Was das Buch aber zum absoluten Highlight macht, sind die Pop-ups auf den Innenseiten. Dabei handelt es sich nicht um kleine Pappaufsteller, sondern es türmen sich gewaltige Wellen, ein Riesentornado, eine wunderschöne verregnete Landschaft, die unendliche Wüste sowie schöne Eiskristalle auf. Wer da keine Lust bekommt, mehr über deren Entstehung zu lernen, dem kann man nicht helfen.

    Maike Biederstädt hat ein außergewöhnlich schönes Sachbuch übers Wetter gestaltet, das mit seinen atemberaubenden Pop-ups sowohl beim Lesen als auch Vorlesen Spaß macht.

    4,5/5

  18. Cover des Buches Wie König Böhnchen die wahrhaft wütende Prinzessin Rikiki fand (ISBN: 9783958821064)
    Gundi Herget

    Wie König Böhnchen die wahrhaft wütende Prinzessin Rikiki fand

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama
    Zum Inhalt:
    Das grüne Land sucht dringend einen König. Doch nur die kleine König Böhnchen hat Interesse an dem Posten. 
    Als Böhnchen dann noch eine Prinzessin sucht, die zu ihm passt, machen sich Böhnchen, sein Diener Langbein und seine Köchin Buletta auf den Weg um die wahrhaft wütende Prinzessin Rikiki zu suchen. Das Abenteuer beginnt...


    Meine Meinung:
    Die Geschichte ist wunderbar erzählt, der kleine König, über den das ganze Dorf lacht, dann noch sein Diener Langbein, der so groß ist, das er keine Leiter braucht und dazu kommt noch die kugelige Köchin Buletta, der ihr Essen selbst so gut schmeckt. Einfach herrlich erzählt und ganz wunderschön illustriert.
    Fehlt nur noch eine Prinzessin zum Glück, welche in der sonderbaren Rikiki auch gefunden wurde.


    Eine Geschichte übers Anders sein und darüber wie man trotz der Eigenheiten ein liebenswerter, toller Mensch ist.
    Mir hat es sehr gut gefallen, es ist herrlich komisch, so dass beim Vorlesen so manches zweimal gelesen werden musste, weil es im Gekicher unterging. 
    Meine Zuhörer waren jetzt Erstklässler, die schon ein bisschen selbst lesen konnten, daher hätte ich persönlich es ganz toll gefunden, wenn einzelne Sätze in der Fibelschrift geschrieben wären, aber auch für Kindergartenkinder eignet sich das Buch hervorragend zum Vorlesen. 


    Fazit: 
    Eine wunderschöne Geschichte für Kinder und die Vorleser. Mir und meinen Zuhörern hat es viel Spaß gemacht, ich kann die nur empfehlen.
  19. Cover des Buches Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie (ISBN: 9783770407347)
    Brad Meltzer

    Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie

    (68)
    Aktuelle Rezension von: bobo123

    Mit der "Jede*r kann die Welt verändern!" Kinderbuchreihe versucht der Autor Kinder dazu zu ermutigen, große und wichtige Träume zu haben.

    Das Konzept sollte eigentlich wohlmeinende Eltern und andere Erwachsenen von kleinen Kindern begeistern. Doch die Umsetzung ist nicht so gelungen.

    Die Illustrationen erinnern eher an jene von Pappbüchern und ich finde sie zu kindlich für die Zielgruppe (7+).

    Der Text, hingegen, wirft mehr Fragen auf als er beantwortet. Zum Beispiel, warum heißt die Heldin Marie Curie auf dem Cover, dann Manja, dann Marie und am Ende auf dem Grabstein Marji Sklodowskiej, oder warum Russland die polnische Schule wo Maries Vater unterrichtete geschlossen hat.

    Darüber hinaus finde ich einige Sachen wenig durchdacht, insbesondere bei einem Buch, das sich als inspirierend beschreibt. Marie ist durchgängig als kleines Kind gezeichnet, auch wenn sie im Erwachsenenalter ist und mit anderen Erwachsenen zusammen gezeigtwird. Es wird auch betont, was für Talente sie schon als Kind hatte und wie besonders sie war: sie könnte mit vier schon lesen und in der Schule ein Gedicht auswendig aufsagen, nachdem sie es nur einmal gehört hatte.

    Für eine Reihe die sich "Jede*r kann die Welt verändern" nennt bekommt man eher die Botschaft: du kannst nur Großes erreichen, wenn du schon besonders bist.

  20. Cover des Buches Meine bunte Vorlesebibel (ISBN: 9783957342553)
    Sally Ann Wright

    Meine bunte Vorlesebibel

    (8)
    Aktuelle Rezension von: JDaizy
    "188 Tief unten im Meer (Jona 1, 15-2,1) Kaum war Jona über Bord, da legte sich der Sturm. Das Schiff schaukelte nicht mehr so heftig; es war außer Gefahr. Und die Seeleute stauten. Niemals hätten sie gedacht, dass Jonas Gott so mächtig war. Er konnte sogar das Meer, den Wind und die Wellen bestimmen! Vor lauter Ehrfurcht fielen die Seeleute auf die Knie und beteten Gott an. Und Jona? Er war ins Wasser gefallen und sank immer tiefer. Da schickte Gott einen riesigen Fisch, der Jona mit einem Happs verschluckte. Drei Tage und drei Nächte saß Jona im Bauch des Fisches."


    "Meine bunte Vorlesebibel" enthält 365 kleine Bibel-Geschichten für jeden Tag. Dabei werden die Tage (bzw. die Geschichten) durchnummeriert und mit den jeweiligen dazugehörigen Bibelstellen / Versen versehen. Gerade für ältere Kinder ist das schön, weil man so auch einmal im "Original" nachlesen kann. Denn die Geschichten sind wirklich sehr kurz, erzählen aber trotzdem kindgerecht und anschaulich . Gerade für Bibel-Anfänger (und damit meine ich nicht nur Kleinkinder) ist dieses Buch ein echtes Kleinod, inspirierend und bereichernd. Meine Nichte ist neun Jahre und war ganz fasziniert von den vielen Geschichten und den wundervollen, farbenfrohen Illustrationen. Sie hing beim Vorlesen gebannt an meinen Lippen und hat viele Fragen gestellt.
    Die vielen (biblischen) Namen und Orte haben sie anfangs ein bisschen verwirrt. Aber sie ist nicht bibelfest und für sie war diese bunte Vorlesebibel ein sehr schöner Einstieg. Sie war ganz begeistert von Noah und seiner Arche, das Gott in Träumen sprechen, heilen und Wunder vollbringen kann und von der Geburt und dem Weg Jesus (von dem sie schon im Krippenspiel an Weihnachten gehört hatte). Wir haben auch lange über die zehn Gebote gesprochen, die hier etwas in ihrer Reihenfolge verändert sind.
    Für uns ist es die erste Kinderbibel, die wir in den Händen halten. Es gibt sicher noch viele andere. Aber schon jetzt kann ich sagen, dass sie wirklich empfehlenswert und wunderschön ist. Der Inhalt ist überhaupt nicht trocken und lehrbuchmäßig, sondern anschaulich erzählt. Und es macht wirklich Freude zu blättern und zu entdecken.

    Das Buch wurde 2017 als Hardcover im Verlag GerthMedien veröffentlicht. Es ist stabil und hochwertig verarbeitet. Schon das Cover spricht die (kleinen und großen) Leser an. Es ist liebevoll und farbenfroh gestaltet und macht Lust auf mehr. Die Abbildung ist eine Illustration aus dem Buch von Seite 68 und wir haben uns beim Lesen gefreut, als wir diese "Gemeinsamkeit" (wieder-)entdecken durften. Auf der Verlagsseite haben wir entdeckt, dass elf renomierte Kinderbuch-Illustratoren an der Gestaltung beteiligt waren, die vorn im Buch alle namentlich erwähnt werden. Und wenn man genau hinschaut, kann man auch kleine Unterschiede entdecken.

    Der Schreibstil ist einfach, gut zu lesen und wird auch schon von kleinen Kindern gut verstanden. Durch die große Schrift , klare Absätze und die kurzen Geschichten eignet sich das Buch auch für Erstleser.
    Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass man das Buch jederzeit unterbrechen kann. Man kann eine oder auch mehrere Geschichten lesen und später auch einfach einmal wahllos eine Seite aufschlagen, lesen und mit den Kindern über das Gelesene reden. So ein bisschen wie in einer Bibelstunde oder einem Hauskreis.


    Fazit:
    Eine wunderschöne Vorlesebibel für Kinder mit farbenfrohen Illustrationen. Leicht verständlich, "unterhaltsam" und trotzdem informativ. Ein wunderschönes Geschenk, dass in jedem Kinderzimmer seinen Platz finden sollte.
  21. Cover des Buches Regenland + Trockenland - Ein Wendebuch (ISBN: 9783961855261)
    Michael Engler

    Regenland + Trockenland - Ein Wendebuch

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Dieses Buch kann man von 2 Seiten beginnen zu lesen. Im Regenland begleiten wie Lamar, der es satt hat, dass es durchgehend regnet. Er macht sich auf den Weg in eine andere Klimazone. Auf der anderen Seite begleiten wir Nenneh, die in der Wüste lebt und sich auf den Weg macht, um Wasser zu suchen. Beide treffen letztendlich aufeinander. 

    Es ist ein Bilderbuch ab 5 Jahren. Die Illustrationen sind sehr schön und spiegeln die Wetterverhältnisse gut wieder. 

    Das Thema der  Auswirkungen des Klimawandels ist hier gut kindgerecht dargestellt und regt zum Austausch an. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen! 

  22. Cover des Buches Holly und Ivy (ISBN: 9783825175733)
    Margaret Rumer Godden

    Holly und Ivy

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Babsi123

    Mein Fazit: 

    Was für eine ergreifende Weihnachtsgeschichte. Evy, hat mich beim Lesen an meine Kindheit erinnert. Ich war 7 Jahre alt und habe mir zu Weihnachten eine Puppe gewünscht, die trinken und die man auf den Topf setzen konnte. Leider reichte es nur für Alkohol für meinen Vater. Ich habe mich genauso leer , einsam und traurig gefühlt wie Ivy. Die ganze Zeit habe ich mitgefiebert, ob sich Ivy's Traum und Weihnachtswunsch erfüllen wird. Parallel dazu wird die Geschichte von Holly , einer kleinen Puppe im Spielwarengeschäft erzählt, die sich ebenfalls ein neues  Zuhause wünscht … 


    Meine Enkeltochter Chelsea und ich hatten die ganze Zeit ein beklemmendes Gefühl beim Lesen. Chelsea war sehr traurig und hat geweint. Gott sei Dank hat die Geschichte ein Happy End. 


    Die Geschichte ist so spannend, mit so viel Gefühl und Herzblut geschrieben, dass es einem ans Herz geht. Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet und sind mit sehr viel Liebe gestaltet.  Sie gefallen uns sehr gut. Ein wunderschönes Kinderbuch, das einfach verzaubert und auf Weihnachten einstimmt.

  23. Cover des Buches Die Tagebücher von Aloysius Dimpel: Sinister Fierce (ISBN: 9798575425199)
    Christa Kreutz

    Die Tagebücher von Aloysius Dimpel: Sinister Fierce

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Delfin

    Inhalt: Aloysius Dimpel wohnt ihn Dimpelhausen. Aloysius hat einen besonderen Rucksack und zwar einen unendlichen, aus diesem Rucksack kommt eines Tages auch ein besonderer Roboter.


    Meinung: Das Cover des Buches ist leider nicht so mein Geschmack und ich muss ehrlich sagen das es etwas altmodisch aussieht. Ich finde es aber echt gut, dass es einige schwarz weiß Bilder im Buch gibt. Was mir noch besser gefallen hätte, wenn die Bilder farbig gewesen wären. Was mir noch besser gefallen hätte, wenn die Bilder farbig gewesen wären. Was ich besonders krass fand war der unendliche Rucksack, wenn es so etwas in echt gebe wäre echt cool. Auch das Drachen Lexikon ist eine interessante Idee.


    Fazit: Die Gestaltung des Buches könnte man zwar noch verbessern aber das Buch bekommt 4 von 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Das Glück in dir (ISBN: 9783985850303)
    Kobi Yamada

    Das Glück in dir

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    In dem Buch, "Das Glück in dir- Wie du drin leben lebendiger machst", von dem Autor Kobi Yamada und Illustriert von Charles Santoso,  erzählt der Autor in der 2. Person Singular (Du- Form), die Geschichte der kleinen Ente.
    Sie geht ihren Weg, fällt hin und steht immer wieder auf. Vieles neues begegnet ihr und es gibt Hinternisse zu überwinden. 

    Mein Fazit:

    Das Buch ist flüssig lesbar.
    Es ist leicht verständlich und gibt viele Denkanstöße. 
    Sehr gut gefallen mir die passenden Illustrationen zu den Texten. 

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