Bücher mit dem Tag "ab 8"
66 Bücher
- Anna Böhm
Emmi und Einschwein - Einhorn kann jeder!
(58)Aktuelle Rezension von: Library_of_MandyMit neun Jahren bekommt jedes Kind ein magisches Haustier. Dieses kann nicht ausgesucht werden - es findet immer das richtige Tier das richtige Kind.
Emmi wünscht sich nichts mehr, als ein Einhorn. Kurz vor ihrem Geburtstag träumt sie sogar von einem wunderschönen goldenen Horn. Doch an ihrem Geburtstag erscheint Einschwein vor ihr und Emmi ist mehr als enttäuscht.
Der Schreibstil dieses Buches ist wunderbar! Es ist mit so viel Gefühl und Humor geschrieben. Wir haben das Buch als Familie gelesen und wir alle haben uns regelmäßig ausgeschüttet vor lachen! Gleichzeitig ist die Geschichte so schön, dass wir unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht.
Die Charaktere sind einfach toll. Süß, lieb, lustig und vor allem Einschweins naive und liebe Art ist zum dahinschmelzen.
Emmi und Einschwein haben unsere Herzen auf jeden Fall im Sturm erobert und wir sind große Fans dieser Buchreihe, weshalb wir uns direkt die übrigen Teile geholt haben.
- Suza Kolb
Die Haferhorde - Flausen im Schopf
(31)Aktuelle Rezension von: Die_PonytanteDie Haferhorde - Flausen im Schopf ist ein absoluter Lesespaß für alle kleinen und großen Pferdefans!
Schoko, Keks und ihre Freunde müssen umziehen und das sorgt nicht nur für Chaos, sondern auch für jede Menge lustige und spannende Momente.
Besonders schön finde ich, dass die Geschichte neben Humor und Abenteuer auch wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mut behandelt. Kinder lernen ganz spielerisch, dass man Veränderungen wie einen Umzug meistern kann, auch wenn sie zunächst ungewohnt oder unheimlich erscheinen.
Die Figuren sind herrlich liebenswert, der Schreibstil ist witzig und leicht zu lesen, und die liebevollen Illustrationen machen die Geschichte noch lebendiger.
Eine große Empfehlung sowohl zum Selberlesen ab ca. 8 Jahren als auch zum Vorlesen für jüngere Kinder.
Ein Buch, das garantiert für viele Lacher sorgt und gleichzeitig das Herz wärmt.
- Anna Böhm
Emmi und Einschwein - Ganz vorn mit Horn!
(43)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEinschwein braucht dringend ein bisschen Unterricht in Sachen Magie und Zauberei, findet Emmi. Unterrichtet werden soll Einschwein vom einzigen Einhorn in Wichtelstadt, doch es ist gar nicht so einfach, an das Einhorn zu gelangen. Aufgrund seiner großen Beliebtheit tritt das Einhorn Holly nicht gerne in die Öffentlichkeit.
*** Ein neuer Band mit Einschwein und Emmi. Mir hat dieser Band wieder recht gut gefallen. Lustige Einfälle und ein ganz und gar "untypisches" Einhorn spielen hier eine große Rolle, und am Ende kann Einschwein sogar dem beliebten Einhorn noch helfen.
Ein schönes Lesevergnügen für Jung und Alt :)
22.11.2023
- Sven Gerhardt
Mister Marple und die Schnüfflerbande - Die Erdmännchen sind los
(4)Aktuelle Rezension von: angies_bücherSchon der erste Fall rund um den kleinen cleveren Hamster Mister Marple hat uns sehr gut gefallen. Nun ermittelt er wieder und das Buch hat uns sogar fast noch besser gefallen als der erste Teil.
Diesmal muss die Schnüfflerbande die verschwundenen Erdmännchen aus dem Zoo wiederfinden. Und das ist nicht nur sehr spannend und unterhaltsam und läd zum miträtseln ein, sondern ist auch sehr lustig.
Meine Kinder und ich lieben die Reihe!!
- Frances Hodgson Burnett
Der kleine Lord
(271)Aktuelle Rezension von: Doreen_KlausDer kleine Cedric lebt mit seiner Mutter in einfachen Verhältnissen in New York und bemüht sich rührend um sie, seit der Vater verstorben ist. Die Nachricht, dass sein Vater ein Lord und der einzige verbliebene Erbe des englischen Familienbesitzes war, bringt das Leben der kleinen Familie gehörig durcheinander, schließlich war Cedrics Großvater bisher nicht begeistert von der wenig standesgemäßen Heirat seines Sohnes, muss nun aber, aus der Not heraus einen Erben zu bestimmen, Kontakt aufnehmen.
Jeder kennt wahrscheinlich die bekannte Verfilmung des Stoffes mit Alec Guinness als kaltherzigen englischen Adligen, der den Enkel als Erben nach England kommen lässt und dabei die Mutter des Jungen so absolut und vollkommen ignoriert, wie es nur irgend geht und wie dieser kleine Junge, engelsgleich das Herz des Alten erobert und diesen zu einem besseren Menschen macht. Reichlich rührselig, aber so ans Herz gehend, dass der Film natürlich perfekt in die Weihnachtszeit passt und daher im deutschen Fernsehen ebenso Tradition ist, wie die Verfilmung von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Ich muss gestehen, dass ich mich dem Film lange verweigert habe, das war mir zu viel offenkundiger Kitsch und zu viel Herzschmerz und überhaupt zu viel von allem. Nachdem ich ihn dann aber doch gesehen habe, konnte ich die Anziehungskraft dahinter durchaus nachvollziehen, stillt die Geschichte doch in unvergleichlicher Art das Bedürfnis nach Harmonie und heile Welt.
Die ursprüngliche Geschichte hat jetzt zwar gar nichts mir Weihnachten zu tun, das tut dem Leseerlebnis allerdings keinen Abbruch. Natürlich merkt man der Geschichte ihr Alter in Stil und Sprache sehr an, stellenweise kann sie sogar etwas anstrengend werden, aber das ist bei Jane Austen auch manchmal der Fall. Was mich allerdings doch mehr als einmal hat stocken lassen ist einfach die doch sehr plakative Darstellung von Gut und Böse, der engelsgleiche blonde Cedric, seine ebenso engelsgleiche, gütige, hilfsbereite, aufopfernde Mutter, die ihr Wohl absolut und uneingeschränkt dem ihres Kindes unterordnet und dem gegenüber der kaltherzige Großvater, blind gegenüber den Nöten und Bedürfnissen seiner Pächter, unversöhnlich was die Lebensentscheidungen seiner verstorbenen Kinder angeht, selbst nie in der Lage ihnen gegenüber Liebe zu empfinden und später im Buch auch noch die vermeintliche Witwe seines anderen Sohnes, die Ansprüche für ihr eigenes Kind anmeldet und als absolut verdorben dargestellt wird. Sicher entspricht all dies dem Empfinden der Zeit, kann aber auch leicht zu viel werden aus moderner Sicht.
Das Buch ist unbestreitbar ein Klassiker, den man nicht nur zur Weihnachtszeit lesen kann und auch sollte. Natürlich muss man ein bisschen auf Kitsch und dieses heile Welt Gefühl stehen, aber letztlich tut ein bisschen Kitsch keinem weh und was fürs Herz ist der kleine Lord Fauntleroy allemal.
- Suza Kolb
Die Haferhorde - Volle Mähne!
(17)Aktuelle Rezension von: VanillezimtzauberCover/Gestaltung: Das Cover zeigt Ole, Keks und Bruno sowie einen halben Schoko mit Reiterin. Ich finde es nicht so schön wie die Cover der anderen Bände, aber dafür ist die Gestaltung der einzelnen Seiten im zweiten Haferhorde-Buch fantastisch! Hier hat sich die Illustratorin wirklich Mühe gegeben, das Buch abwechslungsreich und liebevoll zu gestalten. (Lieblingsbild Seite 34 und 35) Der Titel "Volle Mähne" kommt an einigen Stellen im Buch vor, was ich sehr schön finde.
Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und schon GrundschülerInnen können die Geschichte gut lesen. Tonis Bayrisch ist meiner Meinung nach eine Bereicherung für den Kinderbuchmarkt, da Dialekte in Kinderbüchern bisher wenig zu lesen sind.
Thematik: Auf dem Blümchenhof soll Ponyreiten angeboten werden. Das passt den Ponys und vor allem Schoko gar nicht in den Kram. Die Pferde denken sich Strategien aus, wie man die Reitstunden am besten verhindern kann. Doch mit der Zeit muss Schoko einsehen, dass Reitstunden auch Spaß machen können und es ihm nicht möglich ist, zu bestimmen, was anderen denken und mögen. Die Geschichte vermittelt, dass man seine Wünsche und Vorstellungen für andere auch mal zurücknehmen muss und sich auf neue Dinge einlassen kann. Eine schöne Thematik für GrundschülerInnen und nicht nur etwas für Pferdefans!
Charaktere: Schoko möchte um keinen Preis ein Reitpony werden und er kann nicht einsehen, dass seine Freunde von der Idee gar nicht so abgeneigt sind. Doch im Laufe der Geschichte muss er einsehen, dass nicht immer alle nach seiner Pfeife tanzen und er seine Bedürfnisse auch mal hinten anstellen muss. Gegen Ende des Buches macht das Pony eine tolle Entwicklung.
Der Blümchenhof beherbergt wundervolle Tiere, die alle auf ihre Weise sympathisch sind. Eine bunte Truppe, die die Buchreihe lebendig macht. Mit der Chefin, Lotte, Oskar, Maria und Greta sind auch sehr nette Zweibeiner am Start. Die Antagonisten sind mit Denis und dem Donnerheini jedoch ausschließlich männlich. Ich bin gespannt, ob sich das Inder Buchreihe noch ändern wird.
Fazit: "Volle Mähne!" ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Liebevoll gestaltet und mit einem Thema, das nicht nur Kinder und Pferdefans anspricht, verdient das Buch 5 Sterne. Sehr zu empfehlen ist auch die Hörbuchfassung mit Bürger Lars Dietrich.
- Suza Kolb
Die Haferhorde - So ein Fohlentheater!
(7)Aktuelle Rezension von: VanillezimtzauberCover/Gestaltung: Das Cover ist super schön und fasst die Geschichte gut zusammen. Man sieht ein aufgewecktes Fohlen und einen wenig begeisterten Schoko auf einer Waldlichtung. Damit ist eigentlich schon alles gesagt ;) Die Grüntöne finde ich sehr ansprechend und auch die Gestaltung der einzelnen Buchseiten ist wieder mal sehr gelungen (Lieblingsbild Seite 61). Der Buchtitel trifft den Inhalt der Geschichte mit nur drei Worten:)
Schreibstil: Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Suza Kolbs Schreibstil ist flüssig und der Altersklasse angemessen. Als Erwachsener hat man das Buch in kürzester Zeit durch.
Thematik: Der achte Band der Haferhorde hebt sich von seinen Vorgängern ab, da er zwei neue und ganz zentrale Themen behandelt. Einmal wäre da Verantwortung übernehmen. Schoko kriegt von Fohlenvater Kavalier den Auftrag auf seine Tochter aufzupassen. Das Pony drückt sich aber vor der Aufgabe und gibt sie erstmal an seinen Kumpel Keks ab, bis er das Fohlen im Wald verliert und lernt, was es heißt, Verantwortung für andere (Vierbeiner) zu übernehmen. Außerdem geht es um Eifersucht. Schoko ist nämlich überhaupt nicht begeistert, dass sich von nun an alles immer nur um das neue Familienmitglied dreht. Wenn es nach ihm ginge, würde das Fohlen verschwinden und er würde wieder im Mittelpunkt stehen. Damit beschreibt Suza Kolb ein typisches Gefühl von Geschwisterkindern, die bei einem Baby erstmal lernen müssen, dass es sich nicht immer nur um sie selbst dreht. Schön, dass die Autorin mit diesem Buch Kinder in ihrer Gefühlswelt abholt, nur eben aus Ponysicht.
Charaktere: Schoko muss einiges lernen. Er macht gegen Ende des Buches noch eine starke Charakterentwicklung durch. Mit dem Fohlen haben wir einen neuen Blümchenhofbewohner und wir dürfen gespannt sein, wie sie die folgenden Bände aufmischen wird.
Fazit: Der achte Teil der schönen Kinderbuchreihe hebt sich von den anderen Bänden durch die Thematiken Eifersucht&Verantwortung sowie einen neuen Blümchenhofbewohner ab. Die Geschichte stellt das Fohlentheater in den Mittelpunkt von der Geburt bis hin zum Verschwinden des Neugeborenen. Alle kommt dabei sehr authentisch rüber. Ein starkes Kinderbuch!
- Valija Zinck
Jakob und die Hempels unterm Sofa
(4)Aktuelle Rezension von: teretiiHempels sind daumengroße, blau gekleidete kleine Wesen, die in unsere Welt gelangen, wenn das Sofa an eine bestimmt Stelle gerückt wird. Die Hempels sind sichtbar, sobald sie sich bewegen, ansonsten nehmen Sie die Gestalt ihrer Umgebung an. Jakob Herzberg entdeckt die Hempels bei seiner Tante und kann sie mit Gurken anlocken. Jakob freundet sich mit einem an. Doch dann zieht seine Tante um und Jakobs Freund kann nicht schnell genug in seine Welt zurückkehren. Sie brauchen schnell ein neues Sofa, denn sonst löst der kleine Tempel sich auf.
Eine wirklich schöne Geschichte, die einem auch bewusst macht, was Freundschaft wirklich ist. Das Buch kann man so super lesen aber zum Vorlesen ist es auch echt klasse.Dies ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingskinderbücher. - Enid Blyton
Lilly mischt die Schule auf
(2)Aktuelle Rezension von: sommerleseEnid Blyton schrieb ihr Kinderbuch "Lilly mischt die Schule auf" bereits im Jahr 1940. Die deutsche Erstveröffentlichung durch den Knesebeck Verlag erscheint 78 Jahre später im August 2018.Elizabeth Allen ist ein verwöhntes und dickköpfiges Mädchen, wenn sie sich einmal etwas vorgenommen hat, kann sie niemand davon abbringen. Mehrere Gouvernanten sind an ihrer Erziehung verzweifelt und so beschließen ihre Eltern, sie auf ein Internat zu schicken. Dort in der Whyteleafe School benimmt sich Lilly bewusst extrem garstig, um möglichst bald hinausgeworfen und wieder nach Hause geschickt zu werden. Doch in Whyteleafe gibt es Erziehungsmethoden, die auch für Lilly sehr lehrreich sind. Als sie dann auch noch Freunde findet, ist es gar nicht mehr leicht, richtig fies zu sein.
Dass dieses Buch schon 78 Jahre auf dem Buckel hat, merkt man ihm gar nicht an. Schliesslich sind Ausgrenzung und Zickenalarm auch heute aktuell.
Wir lernen Lilly kennen, die als bitterböses Mädchen ihrem Ruf alle Ehre macht. Ihr Wille, dieses Internat so schnell wie möglich wieder zu verlassen, versucht sie mit beharrlicher Garstigkeit zu erreichen. Aber so einfach ist es dann doch nicht, denn Lilly findet Freunde und weil sie eigentlich eine herzensgute Seele hat, tut sie verbotenerweise reichlich Gutes. Sie entdeckt, wie schön es doch sein kann, andere Menschen zu erfreuen und glücklich zu machen. Das Schulleben macht Lilly zunehmend Spaß, das Lernen fällt ihr leicht und sie darf Klavier spielen und reiten. Doch wenn sie gegen die Schulregeln verstößt, werden ihr genau diese Hobbies gestrichen. So lernt sie, sich anzupassen und ihr großes Herz fällt auch ihren Mitschülern schnell auf.
In diesem Internat erziehen sich die Kinder gegenseitig, denn in ihren Versammlungen entscheiden sie über die Verteilung von Taschengeld und bestimmte Vergehen ihrer Mitschüler und die nötigen Restriktionen. Das wirkt bei Kindern entschieden wirkungsvoller als vom Lehrerkollegium.
Wenn Kinder auf Internate geschickt werden, ist das für mich aus heutiger Sichtweise immer etwas befremdlich, auch wenn ich als Kind das natürlich als großes Abenteuer angesehen habe.
Enid Blyton macht daraus eine tolle Geschichte. Sie hat einen wunderbar flüssigen Erzählstil, der für Kinder sehr lebendig und humorvoll die Schwächen der kleinen Lilly aufzeigt. Das Buch zeigt die Willenstärke Lillys, aber auch ihre Sturheit und letzendlich erkennt man ihre große Empathie gegenüber Außenseitern, die ihr nicht nur die Herzen ihrer Mitschüler zufliegen lässt, sondern auch die der Leser.
Unter Kindern gibt es immer Streitigkeiten und Zankerei, aber wenn sie gegenseitig über ihr Fehlverhalten urteilen, bringt das ein besseres Gemeinschaftsgefühl und eine höhere Akzeptanz der Betroffenen. Auch diese Kinder wollen einfach nur dazugehören.
Enid Blyton hat mit diesem Kinderbuch ein allzeit aktuelles Thema aufgegriffen und es kindgerecht umgesetzt. Es ist eine humorvolle und doch lehrreiche Geschichte, die ein ganz besonderes Internatsabenteuer erzählt.
- Lisa Miles
MINT - Wissen gewinnt! Das große Usborne-Buch über das Universum
(3)Aktuelle Rezension von: LeserattenmamaKaum ein Thema ist so allgegenwärtig und gleichzeitig so unvorstellbar: unser Universum! Die Faszination dafür besteht bei meinem Sohn seit der Vorschule und er hat entsprechend bereits einiges an Vorwissen - aber dieses Buch hat noch mal so einige Fakten hinzugefügt! „Das große Usborne-Buch über das Universum“ hält, was es verspricht, und vermittelt sehr strukturiert und ansprechend bebildert bzw. illustriert auf fast 100 Seiten; bestens geeignet für Kinder ab 9 Jahren, bei besonderem Interesse am Thema auch schon für etwas jüngere. Logisch aufgebaut wird erst die Geschichte des Universums erklärt; unser Sonnensystem und im Anschluss alles Wissenswerte über Sterne, Sternbilder und weitere astronomische Fakten. Manche Zahlen sind einfach unvorstellbar, auch für Erwachsene: dass die Sonne „nur“ rund 150 Millionen Kilometer entfernt von der Erde entfernt ist, ist ja schon schwer vorstellbar - bis zum nächsten Stern sind es dann schon 40 Billionen Kilometer! (S. 7) ebenso unglaublich finde ich den Durchmesser des Hauptspiegels des größten Radioteleskops: 500 Meter! Ein Spiegel!! Auch die Temperaturen auf den verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems - -180 Grad auf dem Merkur, +480 Grad auf der Venus- lassen staunen… oder auch die Länge des Schweifs einer Sternschnuppe: der kann mehr als eine Million Kilometer lang sein! (S. 40) all diese spektakulären Fakten werden begleitet von Illustrationen, Fotos oder veranschaulichenden Skizzen - es macht richtig Spaß, auf diese Art etwas zu lernen! Absolut empfehlenswert für kleine ebenso wie große Fans unseres erstaunlichen Universums! 🔭
- Suza Kolb
Die Haferhorde - Jetzt geht's um die Möhre!
(8)Aktuelle Rezension von: VanillezimtzauberCover/Gestaltung: Auf dem Cover des zwölften Bandes der Haferhorde ist viel los. Man sieht Schoko und Keks vor dem Dorfladen zusammen mit ein paar Kaninchen und einer Menge Möhren. Damit ist eigentlich schon das gesamte Buch gut aufgefasst. Der Titel passt perfekt. Auch die Gestaltung ist wieder gelungen, auch wenn mir die Illustrationen in anderen Haferhorde Büchern besser gefallen haben (Lieblingsbild Seite 155).
Schreibstil: Ich habe das Buch in einem Mohrrübenhaps gelesen. Ich bin mir sicher, dass auch Grundschulkinder die Geschichte flüssig lesen können.
Thematik: Der zwölfte Band fasst zwei unterschiedliche Handlungsstränge auf, die sich aber um ein Thema drehen: Mohrrübennotstand! Einmal eröffnet im Dorf ein Supermarkt, was dazu führt, dass niemand mehr bei Frau Schulze im Dorfladen einkauft. Lotte, Greta und Paul sowie die Vierbeiner setzen sich für den Dorfladen ein, beispielsweise mit einer Demonstration. Suza Kolb greift hier eine aktuelle Thematik auf und vermittelt jungen Leser:innen, das sie sich für eine wichtige Sache stark machen können. Der zweite Handlungsstrang erzählt von Kaninchen, die sich über die Rüben in Marias Gemüsegarten hermachen. Die Blümchenhofer Vierbeiner müssen eine Lösung finden, mit der sowohl sie als auch die Kaninchen zufrieden sind. Hier zeigt die Autorin, dass man für alles eine Lösung finden kann, wenn man zusammen hält. Am Ende werden beide Handlungsstränge optimal zusammen geführt.
Charaktere: Schoko, Keks, Toni und Bruno stehen im Zentrum der Geschichte und setzen sich für verschiedene Zwei- und Vierbeiner ein. Ich finde es schön, dass der sonst oftmals egoistische Schoko in diesem Teil mitfühlt und sich für andere stark macht (wenn auch nicht ganz ohne Eigennutz). Von Greta, Lotte und Paul kann die junge Leserschaft auch etwas lernen. Der einzige Charakter, über den ich mich dieses Mal wirklich aufgeregt habe, ist Polizist Semmel.
Fazit: Eine tolle Geschichte, die verschiedene Botschaften altersgerecht vermittelt und aktuellen Themen aufgreift.
- Annette Herzog
Wer fragt schon einen Kater?
(19)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Kater Aristoteles lebt bei Anna und ihrer Familie.
Sein friedliches Katerleben wird jedoch auf den Kopf gestellt als sich Anna einen Hund wünscht. Ausgerechnet! Und ohne ihn vorher zu fragen.Dabei hatte er gehofft nach dem Malern und Umräumen von Annas Zimmer endlich dort einziehen zu dürfen.
Kurzerhand nimmt Aristoteles reißaus. Lieber lebt er als Streuner auf der Straße als sein gemütliches Heim mit einem kläffenden Köter zu teilen!
Doch das Leben als Straßenkater ist kein Zuckerschlecken.
Covergestaltung und Illustrationen:
Bereits das Cover zeigt den grauen Kater mit vorwurfsvollem Blick nach oben (zum Buchtitel "Wer fragt schon einen Kater?" in seiner Gedankenblase) und vor der Brust verschränkten Armen.
Der Hintergrund ist unauffällig gehalten in rot mit kleinen weißen Punkten.
Die farbigen Illustrationen erstrecken sich alle paar Doppelseiten über knapp eine halbe Seite.
Die Gestaltung der Tiere, insbesondere des frechen Katers, gefällt mir sehr gut.
Auch dessen Mimik und Gestik ist sehr gelungen.
Altersempfehlung:
ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
oder für geübte Leser, denn die Schrift ist nicht allzu groß und auf jeder Seite entsprechend viel Text
Mein Eindruck:
Aristoteles' Abenteuer ist aus seiner Sicht geschrieben und voller Anmerkungen zu "Verrücktheiten" seiner Menschenfamilie.
Die Geschichte in der Geschichte wie Aristoteles den Weg aus dem Tierheim zu Anna gefunden hat und warum er wie ein Philosoph heißt, hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Zankerei zwischen den Geschwistern liest sich herrlich lustig. Anna ist das mittlere Kind und hat neben ihrem großen Bruder Olli, der sie ständig aufzieht, eine kleine Schwester Linda.
Für Lacher hat auch die chaotische Renovier-/Umräumaktion in Annas Zimmer gesorgt.
Mit dem armen Kater bekommt man regelrecht Mitleid, da er in dem Chaos komplett untergeht und am Ende sogar versehentlich mit dem ausrangierten Spielzeug in einer Kiste im Keller landet.
Dass Anna in seiner Gegenwart auch noch zugibt, lieber einen Hund haben zu wollen, gibt ihm den Rest.
Aristoteles verdient seinen Namen zurecht, den wie ein großer Philosoph fragt er sich was Liebe ist, ob Anna ihn jemals geliebt hat und ob er bei jemandem bleiben kann, der ihn nicht liebt. Und auch bei anderen Gelegenheiten philosophiert er fleißig vor sich hin.
Hin und wieder zerreißt es einen fast das Herz wie menschlich der kleine Kater doch ist und wie mutig und tapfer.
Das Leben auf der Straße ist turbulent und abenteuerlich. Aristoteles rettet unter anderem einem streunenden Hund das Leben und freundet sich mit ihm an. Was er natürlich nie zugeben würde, doch "Schisser" schleicht sich in sein Herz und folgt ihm nun auf Schritt und Tritt.
Es endet mit Spannung, einer Heldentat, ein wenig Drama und großen Gefühlen.
Denn natürlich hat Anna ihren Kater vermisst und sogar Vermisst-Plakate aufgehängt.
"Warum muss man erst verschwunden sei, bevor man so etwas erfährt?"
Inzwischen ist bereits das zweite Aristoteles-Abenteuer erschienen.
Wir sind schon gespannt, wie es mit Aristoteles weitergeht.
Fazit:
Ein ganz besonderer Kater, der sein Schicksal in die eigene Hand nimmt. Mutig, abenteuerlustig und philosophisch.
Ein zauberhaft und spannend erzähltes Katzenabenteuer!
Wir freuen uns schon auf Band 2!
...
Rezensiertes Buch: „Wer fragt schon einen Kater?" aus dem Jahr 2017 - Luisa Fuchs
Anton Monsterjäger - Ein Traum auf der Flucht
(31)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteSeitdem sein einziger Freund Henry aus Helltoren, dem Ort, an dem die hier zu besprechende, rundum erfreuliche Geschichte spielt, weggezogen ist, ist Anton ziemlich einsam. In der Schule hat er keinen leichten Stand, zumal ihm andauernd seltsame Missgeschicke zustoßen, die leider größere Folgen haben. Na, und dann sein Hobby! Anton baut mit Leidenschaft kleine Roboter zusammen, die allerlei Kunststücke beherrschen, anstatt sich so zu verhalten, wie Jungs das nun einmal zu tun haben. Dass er deswegen gehänselt und von dem großen Matthias, der einmal sein Freund war, bevor er von seinem Vater in den örtlichen Fußballverein gesteckt wurde, mit Wonne schikaniert wird, macht ihm das Leben auch nicht leichter! Nein, glücklich ist Anton sicher nicht.
Alles aber ändert sich mit einem Schlag, als er zu seinem 10. Geburtstag von seinem bewunderten Onkel Martin einen Schrank geschenkt bekommt, mit der Auflage, ihn keine Sekunde vor Mitternacht, dem Beginn seines Geburtstags, zu öffnen. So lange möchte der Junge aber nicht warten – und löst damit eine Reihe von Ereignissen aus, die ihn und mit ihm die jungen und genauso die nicht mehr ganz so jungen Leser 188 Seiten lang in Atem halten und während derer der ängstliche Anton, der sich für einen Versager hält und sich rein gar nichts zutraut, nicht nur erfährt, dass er, wie der verehrte Onkel auch, ein Monsterjäger ist, sondern mit Hilfe seiner Freunde schließlich über sich selbst hinauswächst und dem überaus gefährlichen Monster, dem er durch seine Neugierde in die Freiheit verholfen hat, den Garaus macht!
Doch noch ist es nicht soweit! Zunächst einmal wechselt Anton die Schule, nachdem er, natürlich unfreiwillig, denn solche Dinge passieren ihm nun einmal ohne eigenes Zutun, die Schultoilette unter Wasser gesetzt hat und sowieso sein Rausschmiss drohte. Nie hätte er geglaubt noch sich gewünscht, ausgerechnet in die Burgschule, in Helltoren als Freakschule verrufen, einzuziehen, die aber genau die richtige Schule ist für angehende Monsterjäger wie ihn , und die sich als wahrer Glücksfall erweist, denn hier findet er zum ersten Mal echte Freunde, die ihm zur Seite stehen und buchstäblich durch Dick und Dünn mit ihm gehen.
Von dieser Monsterjäger-Schule, die durchaus Ähnlichkeiten aufweist, mit dem allseits bekannten Hogwarts, so wie die Freundschaft der drei neuen Freunde Anton, Suna und Theo an das feste Bündnis Harry Potter – Ron Weasley – Hermine Granger erinnert, erfährt man nicht allzu viel, was aber keineswegs ein Manko ist in einem Roman, in dem vieles der Phantasie des Lesers überlassen bleibt, der aber nichtsdestoweniger voller origineller, so spannender wie amüsanter Einfälle ist. Gruselig geht es zur Sache, man ist hin- und hergerissen zwischen Erschrecken und Erleichterung, denn ein Ereignis jagt das nächste, kaum, dass man sich aufatmend zurückgelehnt hat. Doch hat die wunderhübsch illustrierte, actionreiche Geschichte auch zarte, tiefe Momente, voller Poesie, voller Weisheit und Freundlichkeit, die ein Licht werfen auf das, was zählt im Leben von kleinen und großen Menschen, von Monsterjägern und ganz normalen Jungen und Mädchen, in der Werte wie Anstand, Loyalität und Ehrlichkeit großgeschrieben werden, wodurch Antons Entwicklung so glaubwürdig erscheint. Helden dürfen Angst haben, dürfen sie auch zugeben, denn erst ihr Bezwingen macht wahres Heldentum aus. Das nennt man dann Mut! Und davon hat Anton zu seiner eigenen Überraschung eine ganze Menge!
- Suza Kolb
Die Haferhorde - Eins, zwei, Ponyzei!
(9)Aktuelle Rezension von: VanillezimtzauberCover/Gestaltung: Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet. Man kann direkt erahnen, worum es in diesem Band geht. Keks ist mir erstmal gar nicht aufgefallen. Die Illustrationen sind dieses Mal wirklich herausragend. Die vielen Vier- und Zweibeiner wurden oft in Gruppenbildern dargestellt. Nina Dullek hat wieder abgeliefert ;-) (Lieblingsbild Seite 76)
Schreibstil: Das Buch ist der Altersklasse angepasst und angenehm geschrieben. Man kann sehr gut folgen. Die Illustrationen lockern das Ganze auf und sind passend eingefügt.
Thematik: In den Sommerferien wird ein kleines Zeltlager auf dem Blümchenhof veranstaltet. Die Kinder können nicht wirklich gut miteinander. Als dann auch noch die Geldbüchse verschwindet, verstärkt dies das Misstrauen untereinander. Im Laufe der Geschichte lernen sie aber, was Zusammenhalt und Freundschaft bedeuten. Der Kriminalfall ist kindgerecht und spannend zugleich. Es ist genügend Spielraum für eigene Spekulationen gegeben. Es ist bis zur Auflösung nicht direkt ersichtlich, wer der Dieb ist. Man kann sehr gut miträtseln während man die Kinder und Vierbeiner auf dem Zeltlager begleitet. Das Zeltlager ist wahrscheinlich in der heutigen Zeit nicht mehr so durchführbar wie in der Geschichte (fehlender Betreuungsschlüssel, unbeaufsichtigte Aktivitäten etc.), aber lädt daher zum unbeschwerten Träumen ein ;-)
Charaktere: Im 11. Band der Haferhorde sind viele Charaktere Teil der Geschichte. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Fülle an Namen für Neueinsteiger verwirrend sein kann. Dieses Mal sind die Zweibeiner nicht nur im Hintergrund wie im eine oder anderen Haferhorde-Band. Es sind aber nicht zu viele neue Kinder. Jeder und jede lernt im Laufe des Buches seine / ihre Lektion. Der Handyliebhaber lernt außerhalb der digitalen Welt Spaß zu haben, der Ich-mag-keine-Pferde Junge merkt, wie schön reiten sein kann, und die Freundinnen entdecken ihre Freundschaft neu. Auch die Vierbeiner sind natürlich alle am Start und versuchen, den Fall aufzulösen. Schön, dass auch die Vierbeiner Zusammenhalt zeigen.
Fazit: Band 11 konnte mich vielleicht nicht ganz so abholen, wie andere Bände, weil ich nicht so ein Krimifan bin. Aber ich kann mir vorstellen, dass genau das oder auch die Zeltlager-Thematik andere besonders begeistern. Die Illustrationen waren in diesem Band aber besonders herausstechend! Daher trotzdem 5 Sterne.
- Guillaume Duprat
Was sieht eigentlich der Regenwurm?
(2)Aktuelle Rezension von: Ostseekind218In diesem schön illustrierten Kinderbuch wird den kleinen und großen Lesern gezeigt, wie und was die Tiere sehen können.
Das Aufklappen der Augenpartie öffnet die Augen... Ein sehr tolles Buch, was Kinder die Tierwelt neu entdecken lässt und das Interesse an Tieren weckt bzw. verstärkt.
Das Buch geht dabei auf verschiedene Säugetiere und Insekten ein und bietet zusätzlich kleine Erklärtexte.
Wirklich gelungen und eine Bereicherung für interessierte kleine Kinder!
- Judith Allert
Das Pony-Café, Band 1: Schokotörtchen zum Frühstück
(11)Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm"Schokotörtchen zum Frühstück" ist ein wirklich süßer Auftakt der Reihe um das Pony-Café und ist mal eine andere Form der Pferdegeschichte.
Alma zieht mit ihren Eltern in die Stadt, die dort ein Café eröffnen wollen und Alma ist gar nicht glücklich mit der Entscheidung. Doch als plötzlich ein Pony im Hinterhof steht ändert sich das.
Das Pony sorgt für jede Menge Wirbel und Action, und als Leser fühlt man sich dadurch gut unterhalten. Die Charaktere sind sympathisch und abwechslungsreich. Sehr angenehm ist, dass diese auch mal ein wenig von der Norm abweichen und ein wenig verrückt sind.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Illustrationen fand ich sehr gelungen. Etwas schade fand ich, dass der Klappentext bereits sehr viel vorweg nimmt. - Gina Mayer
Der magische Blumenladen, Band 10 - Ein Brief voller Geheimnisse
(37)Aktuelle Rezension von: Engelchen07heute bin ich zufällig über dieses Kinderbuch gestolpert. Mir hat es gut gefallen.
Violet lebt bei ihren Adoptiveltern. Ihre Mutter ist bei einem Unfall gestorben als Violet noch ganz klein war und von ihrem Vater weiß sie gar nichts. Doch eines Tages findet Violet durch Zufall Briefe an ihre Mutter. Sie sind von ihrem unbekannten Vater. Violet macht sich mit ihren beiden Freunden auf die Suche nach ihrem Vater.
- Anna Weltman
Das ist kein Mathebuch
(1)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKindermeinung
Das ist toll, da kann man so Tolles drin machen. Da kann man so Zahlen verbinden. Das finde ich ganz toll. Da entstehen so Kurven, aber wenn man das anders macht, dann entsteht was anderes. Da steht dann auch, wie man das verbinden soll. Das ist alles über Mathe, das macht total Spass. 10 Sterne.
Meine Meinung
Ein Mathebuch, das nicht nur als Zahlen besteht und in unserer Familie alle begeistert hat. Es gibt „Malen nach Zahlen“, Puzzle, Mosaike, Mandalas und vieles mehr. Dieses Buch begeistert uns und unser Kind, weil es zeigt, das Mathe auch Spass machen kann. Es unterhält, es lädt zum Entdecken und Erfinden ein, hier wird gemalt, gezeichnet, geformt. Die Ergebnisse sind tolle Figuren, Zeichnungen, die wirklich wie kleine Kunstwerke aussehen.
Zu Beginn des Buches bekommt der Leser eine Art Liste der Werkzeuge, die man zu Nutzung dieses Buches braucht. Um nur ein paar zu nennen, z.B. einen Zirkel, ein Dreieck, einen Winkelmesser usw.
Nun kann der Leser auf einer beliebigen Seite beginnen, je nach dem, was ihm Spass macht. Hier kann man Kreise malen, die sich überlappen und damit erhält man eine Art von Blumen, die sich bunt ausmalen lassen. Auf einer Seite verbindet man Zahlen in einem Kreis oder Quadrat und bekommt ein Netz- ein kleines Mathekunstwerk und für uns eine tolle Beschäftigungsidee, die auch richtig Spass macht.
Auf der einen Seite bekommt der Leser immer Erklärungen, z.B. was Fraktale sind. Auf der gegenüberliegenden Seite probiert man es nun selbst aus. Ich fand es sehr gut und anschaulich dargestellt und ganz nebenbei lernt man mathematische Begriffe und die Erklärungen dazu.
Gut gefallen haben mir auch die Anleitungen zum Zeichnen der 3 D Bilder. Im Anschluss des Buches findet sich nochmal eine Übersicht über Fachbegriffe, die auch kurz erläutert werden. Ebenso findet sich hier noch verschiedenes Papier, das zum eigenen Gestalten einlädt.
Mathe macht Spass und manchmal entstehen dabei tolle Kunstwerke- ein genial tolles Mitmachbuch.
- Angelika Huber-Janisch
Die Wildwiese
(5)Aktuelle Rezension von: Glueckskinderbuch_deBienen summen emsig umher, farbenfrohe, wunderbar duftende Wildblumen schaukeln sanft im Wind, Vögel zwitschern vergnügt, kleine Käfer wuseln herum, ein Schmetterling flattert vorbei und da hinten hoppelt ein Hase davon. Ach, wie wunderbar ist es, inmitten einer Wildwiese zu sitzen, sie mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu träumen und den Alltag zu vergessen!
Leider wird es immer schwieriger, solch eine von mir beschriebene artenreiche und naturbelassene Wildwiese zu finden. Umso bedeutender finde ich das wunderbare Kindersachbuch "Die Wildwiese" der Biologin Angelika Huber-Janisch.
Die Autorin führt uns mit ihrem leichten, gut verständlichen Schreibstil in die Welt der Wildwiesen ein und zeigt wie viel Faszinierendes in diesem Ökosystem los ist. Sie berichtet von Gräsern, Wildpflanzen, Moosen und Pilzen, aber natürlich auch von den Tieren, die auf, in und unter einer Wiese leben, sich von ihr ernähren und dort Schutz suchen. Auch über die Wiese und deren Bewohner bei Nacht erfährt der Leser Interessantes.
Es gibt eine Doppelseite voll spannender Wiesen-Rekorde, einen beeindruckenden Einblick in die Wissenschaft der Ökoakustik (Wie klingt eine Wiese?) und noch vieles mehr. Das Thema Naturschutz zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die wichtigsten Eckpfeiler zum Erhalt von natürlichen, artenreichen Wildwiesen sind dabei das Mähen (nicht mehr als zweimal im Jahr!) und das Zurückschrauben einer unnatürlichen Zufuhr von Nährstoffen durch Düngung mit z.B. Stickstoff.
Am Ende lädt Angelika Huber-Janisch die Kinder dazu ein, ihr erstes Herbarium anzulegen und fügt eine Liste mit besuchenswerten Wildwiesen und ein Glossar mit eventuell noch unbekannten Wörtern bei.
Annette Zacharias bereichert das großformatige Buch mit ihren naturalistischen, zauberhaften Illustrationen, die wahre Gemälde sind.
Dieses lesenswerte Sachbuch ist ein Plädoyer für naturbelassene Wildwiesen und für den Erhalt der Artenvielfalt. Klein und Groß werden sehr gern darin blättern und diesen Schatzkammern der Natur ein Stück näher kommen können. Ich empfehle das Buch von Herzen!
- Anna Böhm
Emmi & Einschwein 4. Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!
(41)Aktuelle Rezension von: Henriette_Krohn_AutorinDie ganze Reihe ist einfach phantastisch, aber das hier ist unser Lieblingsband. Wir haben das Buch gelesen und die Hörbuchversion in der Zwischenzeit bestimmt so oft gehört, dass wir teilweise mitsprechen können. Anna Böhm ist eine der tollsten Kinderbuchautorinnen, die wir als Vielleserinnen während der letzten Jahre entdecken durften. Ihre Figuren - egal ob Mensch oder Fabelwesen - sind so herrlich unperfekt und lebensnah und alles in allem einfach unvergesslich. So, das war jetzt eine ordentliche Portion Lob - die aber von Herzen kam :-)
Auf den Spuren der Wächter
(1)Aktuelle Rezension von: Susanne_DegenhardtMeine Tochter (8) ist großer Fan der Galaxy-Kids, weswegen ich sie nun zu Wort kommen lasse. Sie hat den zweiten Teil selbst gelesen und mir hinterher erzählt, was ihr aufgefallen ist usw.
Vorweg: Das Buch hat ihr wieder sehr gefallen. Sie fand es lustig und spannend (als Beispiel nannte sie den Roboterhund, der einen Ritter mit Klebstoff (?) vollpinkelte). Die Abwechslung aus Text, Comic-Teilen, Rätseln, Chatverläufen und Experimenten fand sie toll. Ebenso die Vorstellung der verschiedenen Personen, die ziemlich witzige Namen haben.
Der zweite Band enthält, wie auch Band 1, zwei Geschichten. Da die Handlung aufeinander aufbaut, empfiehlt es sich, die Reihenfolge einzuhalten. Die Hörbücher hören wir uns ebenfalls gerne an und auch wenn die Geschichten dieselben sind, wie im Buch, so ist das Buch trotzdem noch interessant und regt zum darin Lesen und Stöbern ein.
Was meine Tochter „bemängelte“: Dass man bei den Rätseln in das schöne Buch reinschreiben soll. 😉 (Ein echtes Buchliebhaber-Argument!)
Das Text-Bild-Verhältnis und Schriftgröße sind zum Selbstlesen ab der 3. Klasse gut geeignet. Ende der 2. Klasse las sie den ersten Band, allerdings mit meiner Unterstützung. „Nebenbei“ erleben die Leser ein biblisches Abenteuer, begeben sich auf eine spacige Entdeckungsreise rund um die Bibel.
Töchterchen vergibt 5 Sterne!
- Sabine Städing
Petronella Apfelmus - Hexenfest und Waldgeflüster (Band 7)
(19)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Diese Geschichte finde ich richtig gut gestaltet. Sehr viele Ereignisse auf wenigen Seiten untergebracht und spannend gemacht für groß und klein. Egal ob Informationen zur Walpurgisnacht, Infos über Hexen, Vorbereitungsstress, Wettkampfeifer der beiden konkurrierenden Hexen oder auch einfach nur der Schutz der nichtmagischen Freunde. Alles ist dabei. Sehr abwechslungsreich, geheimnisvoll, lustig und spannend gemacht, sodass man auch als Erwachsener Lust auf mehr bekommt.
- Sonja Kaiblinger
Ungeheuer lieb (Band 1)
(24)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsAls der wissenschaftsbegeisterte Ludwig mal wieder dem Mobbing seines Klassenkameraden Egon zum Opfer fällt und in einer Mülltonne landet, erwartet er nichts anderes als den üblichen Frust und die Erniedrigung. Doch dieses Mal ist etwas anders – er ist nicht allein! Zu seiner großen Überraschung entdeckt er in der dunklen, engen Tonne eine merkwürdige Kreatur. Dieses Wesen ist nicht nur ungewöhnlich haarig und ziemlich unansehnlich, es hat auch riesige Glubschaugen, ein rundliches Bäuchlein und spitze Schneidezähne.
Doch damit nicht genug: Die seltsame Kreatur scheint eine Vorliebe für benutzte Socken zu haben und sorgt für einen weiteren Schock, als sie kurzerhand die gesamte Mülltonne verschlingt! Ludwig, dessen Entdeckergeist sofort geweckt ist, kann sich kaum zurückhalten – was für ein geheimnisvolles Wesen hat er da bloß gefunden? Neugierig und fasziniert zugleich nimmt er das Wesen genauer unter die Lupe.
Schnell stellt sich heraus, dass dieses Wesen nicht nur anhänglich, sondern auch ausgesprochen neugierig ist. Es folgt Ludwig bis nach Hause, und bald wird dem Jungen klar, dass er es vor seinen Eltern unbedingt verstecken muss. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die Kreatur hat ihren eigenen Kopf und bringt Ludwigs Leben gründlich durcheinander. Sein Zimmer wird auf den Kopf gestellt, und das Chaos breitet sich rasch aus. Plötzlich steht Ludwig vor einer großen Herausforderung: Wie soll er das Wesen geheim halten, während es sein Leben auf den Kopf stellt?
Der Klappentext hat bei mir eine völlig andere Erwartung geweckt, als es die tatsächliche Geschichte am Ende bot. Vielleicht liegt darin der Grund, warum ich nach der Lektüre ein Gefühl der Enttäuschung verspüre. Die Handlung schien nicht richtig in Fahrt zu kommen, was vor allem daran lag, dass alles sehr chaotisch wirkte. Es fiel mir schwer, einen klaren roten Faden in der Geschichte zu erkennen, da die Ereignisse oft sprunghaft und unstrukturiert aufeinanderfolgten.
Die Illustrationen, die eigentlich dazu beitragen könnten, die Geschichte zu beleben und zu unterstützen, taten dies in meinem Fall leider nicht. Persönlich fand ich sie wenig ansprechend, was allerdings auch daran liegen mag, dass ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Diese optischen Elemente konnten das chaotische Gefühl, das die Erzählung bei mir hinterließ, nicht abmildern.
Letztendlich bin ich unsicher, ob ich der Serie mit dem zweiten Band noch eine Chance geben sollte. Zwar kann man einer Fortsetzung immer eine gewisse Entwicklung und Verbesserung zutrauen, doch die Enttäuschung über diesen ersten Band lässt mich zögern.
- Dieter Braun
Die Welt der Berge
(5)Aktuelle Rezension von: RamgardiaDas Cover zeigt uns die Bergwelt mit den entsprechenden Tieren, dann folgt eine Grafik der höchsten Berge, danach die Einladung des Autors mit ihm die Berge zu entdecken und nach dem Inhaltsverzeichnis geht es los. Zunächst wird die Frage "Was ist ein Berg?" beantwortet, nach der Erklärung seiner Entstehung lernen wir die höchsten Berge kennen und erfahren, dass es auf dem Mars einen 26.400m hohen Berg gibt.
Und wo es Berge gibt, gibt es auch Menschen, die sie besteigen. Da gibt es wieder umfassende Informationen. Berge werden uns vorgestellt, ebenso seine Bewohner, die Entstehung und Beschaffenheit von Gebirgen sind Thema, aber auch ihre Gestaltung. Quer durch alle Kontinente einschließlich der Antarktis beschreibt das Buch alles, was es zu dem Thema Berg zu wissen gibt. Zuletzt geht es um die Umwelt, denn auch den Bergen tun zu viel Menschen nicht gut. Mit einer Weltkarte und der Lage der wichtigsten Berg schließt das Buch nach 93 Seiten.
Reichlich Information wird durch ruhige Bilder begleitet. Für Bergfans ein Muss, für alle anderen ein tolles, informatives Buch.























