Bücher mit dem Tag "abenteuerlich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abenteuerlich" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Meeresglühen (ISBN: 9783551321428)
    Anna Fleck

    Meeresglühen

    (400)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Meeresglühen – Geheimnis in der Tiefe ist ein Jugendfantasyroman, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Im Mittelpunkt steht Ella, die ihre Ferien in Cornwall verbringt, während ihre Mutter für Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan arbeitet. Schon früh zeigt sich Ellas Charakter: Als sie einen jungen Mann im Sturm auf einem Surfbrett entdeckt, zögert sie keine Sekunde und springt ins Wasser, um ihn zu retten. Dieses selbstlose Handeln macht sie zu einer starken und positiven Identifikationsfigur besonders für jüngere Leser:innen.

    Ellas innere Stimme bringt viel Humor in die Geschichte. Anfangs wirkt diese Erzählweise etwas ungewohnt, doch durch die unterschiedlichen Schriftformen findet man schnell hinein. Die lockere, witzige Art nimmt der Geschichte Schwere und sorgt für einen angenehmen Lesefluss.

    Aris, der geheimnisvolle Junge, den Ella rettet, wirkt tatsächlich wie von einem anderen Planeten. Er kennt vieles aus unserer Welt nicht, reagiert aber gleichzeitig panisch, als wäre er in ständiger Lebensgefahr. Seine Andeutungen und sein rätselhaftes Verhalten sorgen für Neugier, auch wenn nicht sofort alles erklärt wird.

    Erfahrene Leser:innen sollten keine allzu überraschenden Wendungen erwarten. Die Geschichte folgt einer eher klassischen Erzählstruktur, wie man sie aus dem Jugendfantasy-Genre kennt. Das funktioniert jedoch sehr gut: Die Handlung ist stimmig, unterhaltsam und genau richtig dosiert, um Spaß zu machen, ohne zu überfordern.

    Fazit:
    Meeresglühen ist ein warmherziger, spannender Jugendfantasyroman mit sympathischen Figuren, einer schönen Küstenatmosphäre und einer klaren Botschaft über Mut und Hilfsbereitschaft. Eine klare Leseempfehlung besonders für jüngere Fantasy-Fans.

  2. Cover des Buches Royal - Eine Liebe aus Samt (ISBN: 9783646601756)
    Valentina Fast

    Royal - Eine Liebe aus Samt

    (392)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    **Eine Liebe größer als das Königreich…**
    Es ist so weit. Mit dem Angriff auf das Königreich unter der Glaskuppel haben extravagante Ballkleider, glitzernde Juwelen und funkelnde Mädchenträume ihre Bedeutung für immer verloren. Während fremde Soldaten das Land überschwemmen, bleibt Tatyana nichts anderes übrig als zu fliehen – und kommt so zu einem Ort, von dem sie niemals gedacht hätte, ihn je betreten zu können. Nun liegt es an ihr, das Königreich zu retten, auch wenn dessen Prinz ihr das Herz gebrochen hat

    Rezension zu Royal - Eine Liebe aus Samt von Valentina Fast
    Ein gelungener Abschluss, welcher am Ende dann doch die Tränen kommen lassen hat.
    Ich habe die Geschichte so lange jetzt verfolgt und mitgefiebert, dass das Ende mich dann doch berührt hat.
    Ich saß wirklich da und dachte mir, was zum Teufel, wieso tust du mir das an. :D
    Ich habe damit nicht gerechnet und war wirklich traurig, dass es das Ende wurde. Auch wenn es (eventuell) ein Happy End gab. Fand ich die eine Sache die geschehen ist doch etwas to much.
    Aber ansonsten finde ich, ist das eine wirklich tolle Geschichte im Young Adukt Bereich, die defintiv für die jungen Leser geeignet ist und diese gut in eine andere Welt abtauchen lassen. 

  3. Cover des Buches Die Einzige (ISBN: 9783401068695)
    Jessica Khoury

    Die Einzige

    (229)
    Aktuelle Rezension von: Elisa_Unique

    Inhalt

    Im Dschungel von Südamerika liegt ein geheimes Forschungszentrum, welches daran arbeitet die Unendlichkeit von Menschen zu erschaffen. Pia ist noch ein Kind, aber sie ist der erste gelungene Versuch. Sie ist die Einzige - die Einzige, die Unsterblich ist und enorme Fähigkeiten besitzt. Aber von der Außenwelt kennt sie nichts, weder Länder, noch andere Menschen außerhalb des Forschungszentrums. An ihrem 17. Geburtstag findet sie ein Loch im Zaun des sonst so perfekt gesicherten Geländes. Sie begibt sich direkt in den Dschungel und läuft in die Arme eines jungen Indianers. Sie verliebt sich Hals über Kopf ihn und beginnt ihre Welt der Wissenschaft zu hinterfragen. 


    Cover

    Das Cover konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, da es doch eher schlicht und doch zu aufdringlich wirkt. Nur anhand des Covers hätte ich mich eher gegen das Buch entschieden und auch eine völlig andere Geschichte erwartet.


    Rezension

    Ich habe mich auf ein unfassbares Jugendbuch gefreut und auch ein fast perfekten Jugendroman bekommen. Der Schreibstil von der Autorin ist wirklich gut gelungen und man fiebert mit jedem Satz mit, aber trotzdem war es zunächst schwierig in das Buch hineinzufinden. 

    Die Handlung ist zunächst sehr langatmig und eintönig. Nach einem Drittel jedoch wird es sehr überraschend und viele Szenen sind plötzlich unvorhergesehen, wodurch die Spannung am Schluss nie verloren geht. Das Ende war wirklich unerwartet und auch die einzelnen Aspekte und Hintergründe in dem Forschungszentrum. Es wird eine große Frage der Moral gestellt und die Forscher haben keine Skrupel. Was jedoch sehr überraschend war, ist der Punkt, dass Pia trotz ihrer Fähigkeiten und Unsterblichkeit Gefühle in sich trägt und auch jegliche Form von moralischen Werten versteht, obwohl es ihr nie beigebracht wurde. 

    Die Protagonisten sind wirklich sehr gut gedacht und nahezu perfekt umgesetzt. Pia wächst weit weg von der Außenwelt auf und ihre Naivität spürt man seit dem ersten Kapitel, aber sie wächst an den Aufgaben und mit der Zeit. Pia ist ein spannender Charakter mit vielen Fassetten. Auf der einen Seite hat sie viele unfassbare Fähigkeiten und liebt die Wissenschaft und das Lernen sehr. Auf der anderen Seite weiß sie unglaublich vieles nicht und versuchte es immer allen recht machen. Anfänglich hinterfragt sie einige Dinge auch einfach nicht. 

    Lio der männliche Protagonist ist das komplette Gegenteil. Er vertraut auf seinen Glauben und vor allen auf sein Volk und die Natur. Er wohnt nicht weit weg vom Forschungszentrum, aber im Dschungel. Obwohl er nicht die selben Fähigkeiten wie Pia besitzt, weiß er so viel mehr von der Welt. Aber auch er ist in vielen Situationen naiv. 

    Das Buch hat mich sehr überwältigt und bis auf Kleinigkeiten, war es sehr faszinierend zu lesen. Die einzigen Negativpunkte sind zum einen der Anfang, der sich zunächst sehr zäh lesen lässt und im ersten Drittel sehr wenig spannendes passiert. Zum anderen aber auch das die Liebesgeschichte in dem Roman doch ein bisschen zu kitschig waren. 

    Allerdings regt das Buch wirklich zum Nachdenken an und lässt ein kurz hinterfragen, ob man das vor einem liegende immer so hinnehmen sollte. 


    Leseempfehlung

    Tatsächlich kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen und denke, dass es durchaus zu einigen Fragen anregt.

  4. Cover des Buches Mein Freund Pax (ISBN: 9783733500542)
    Sara Pennypacker

    Mein Freund Pax

    (159)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Wer meinen Artikel im August gelesen hat, weiß dass „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker eines der ältesten Bücher auf meinem SuB ist. Gekauft habe ich das Jugendbuch 2017 in der Buchhandlung meiner Heimatstadt. Damals sagte die Buchhändlerin an der Kasse zu mir, dass ich mir mit diesem Buch etwas ganz besonders Schönes ausgesucht hätte. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem ich mir dieses Buch immer für gut aufgehoben hatte. In anderen Buchblogs wurde das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 in den höchsten Tönen gelobt. Außerdem gehören Füchse, neben Eulen, zu meinen Lieblingstieren. Als ich vor Kurzem erfahren habe, dass im März die Fortsetzung mit dem Namen „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ im Buchhandel erscheint, dachte ich mir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dieses Buch endlich einmal zu lesen. 

    Der zwölfjährige Peter lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in den USA. Kurz nach dem Unfalltod seiner Mutter vor fünf Jahren hatte der damals siebenjährige Peter einen verwaisten Fuchswelpen in einem Bau gefunden. Diesen nahm er mit nach Hause, kümmerte sich um ihn und nannte ihn Pax. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Weil Peters Vater in den Krieg zieht, zwingt er seinen Sohn, Pax in einem Waldgebiet auszusetzen und bei seinem Großvater zu leben. Dort hält es der Junge aber nicht lange aus. Er beschließt eines nachts sich heimlich davonzuschleichen, um sich auf die Suche nach seinem Freund Pax zu machen.

    „Der Fuchs spürte noch vor dem Jungen, dass der Wagen langsamer wurde.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Dieses wird im Präteritum aus der personalen Perspektive des Fuchses Pax erzählt, der zwar nicht viele Worte versteht, aber doch ein feines Gespür für Emotionen und seine Umwelt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Pax im Wald ausgesetzt wird. Auf fast 300 Seiten mit 34 Kapiteln fungieren Pax und Peter immer abwechselnd als personale Erzähler. 

    Peter ist ein 12-jähriger Junge, der irgendwo in den USA bei seinem Vater aufwächst. Mit örtlichen Angaben hält sich Pennypacker sehr zurück, aber an kleineren Indizien wie Erdnussbutter, Kojoten oder den menschlichen Vornamen lässt sich der Handlungsort zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die USA begrenzen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist eher schlecht, von Freunden wird hier nicht gesprochen. Seine engste Bezugsperson ist sein Fuchs Pax. Als das Tier ausgesetzt wird, verliert Peter den Boden unter seinen Füßen. Peter ist mit seinen 12 Jahren und 1,60m ein verhältnismäßig großer Junge. Er hat schwarze Haare, Segelohren und ist recht dünn. Zudem soll er optisch viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater als Kind haben, was ihn nicht gerade beruhigt. Man könnte fast sagen, dass Peter eine tragische Figur ist, die ansonsten eher unauffällig wirkt. Er ist weder dumm noch intelligent. Weder arm noch reich. Weder mutig noch ängstlich. Weder hübsch noch hässlich. Er hat zwar eine Leidenschaft für Baseball, besonders zeichnet er sich aber durch seine Loyalität zu seinem besten Freund aus. Bei genauerer Betrachtung kann man zwischen Peter und Pax viele Parallelen erkennen, auch im Verlauf des Plots. So findet Peter Pax kurz nachdem er seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat. Genauso ist Pax verwaist. Er liegt als einziger noch lebender Welpe im Fuchsbau neben drei erkalteten Geschwistern. Seine Mutter wurde bei einem Streifzug von einem Auto überfahren. Und so teilen sich Peter und Pax das Schicksal die Mutter bei Autounfällen verloren zu haben. Eine weitere Parallele findet sich ganz zu Beginn der Trennung. Peter bricht schlecht vorbereitet von zuhause auf. Er vergisst eine Taschenlampe mitzunehmen und seine Lebensmittel reichen kürzer als erwartet. Trotzdem gibt er nicht auf und setzt seine Suche fort. Genauso harrt Pax an dem Ort aus, an dem er ausgesetzt wurde. Da er ein domestiziertes Wildtier ist, kommt er in der Natur nicht zurecht. Er weiß nicht, wie man eine Maus fängt oder wo er Wasser findet. So hungern Peter und Pax parallel und doch unabhängig voneinander, denn beide wünschen sich nichts mehr, als sich wiederzusehen. 

    Lange habe ich mich gefragt, welcher Krieg den Jungen und den Fuchs eigentlich trennt. Doch genau wie bei der Ortsangabe bleibt Pennypacker auch bei der zeitlichen Angaben vage. Zwar gibt es wieder Hinweise wie Turnschuhe, Jeans oder Kühlschränke, dennoch könnte das Buch genauso gut in den 1960ern spielen wie heute. Es ist nahezu zeitlos. Damit fällt der Zweite Weltkrieg allerdings weg. Deswegen dachte ich vorerst an den Vietnamkrieg, doch als der Fuchs Gray Pax erzählt, dass der Westen des Landes schon zerstört sei, fiel auch dieser als Option weg. Letztendlich bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der hier stattfindende Krieg rein fiktiv ist. Vielmehr soll er eine rein symbolische Funktion haben. Der Krieg bricht aus und der Frieden wird am Straßenrand ausgesetzt, denn Pax ist Latein für Frieden. Generell trägt hier jeder Fuchs einen sprechenden Namen. Trotzdem hat es mich anfangs ein wenig gestört, dass der Krieg keinen historischen Hintergrund hat. Das Setting ist ansonsten so realistisch und authentisch, dass dieser fiktive Krieg es unnötigerweise entrückt. Je tiefer man jedoch in der Geschichte versinkt, umso mehr kann man darüber hinwegsehen, dass die USA hier tatsächlich Kriegsgebiet sein sollen. 

    Pennypackers Schreibstil ist unglaublich bewegend. Vor allem Pax‘ Perspektive ist so gestochen formuliert, dass man das Gefühl hat, die Welt mit geschärften Sinnen wahrzunehmen. Die Spitze einen Fuchsschwanzes, die kurz aus einem Gebüsch blitzt, kann man trotz aller Entfernung sehen. Eine Maus, die unter der Erde durch ihren Gang flitzt, kann man problemlos hören. Auch olfaktorisch und sensorisch wird einem der Wald aus einer sehr intensiven Perspektive gezeigt, sodass sich das Lesen wie ein Waldspaziergang anfühlt. Oder in Peters Fall wie ein kleines Abenteuer. Pennypacker beweist, dass man auch als Jugendbuchautorin eine von den Großen sein kann.
    In „Mein Freund Pax“ geht es um viel mehr als nur um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Es geht um Einsamkeit, Krieg, Gewalt, Tod und Umweltverschmutzung. Vereinzelt ist die Geschichte philosophisch angehaucht, und weiß mit ihrer Tiefgründigkeit immer wieder zu überraschen. Dabei ist die Atmosphäre von einer warmen Melancholie geprägt. 

    Das Ende ist ebenso bittersüß. Der aufmerksame Leser hat möglicherweise eine Vorahnung, wie die Geschichte endet. Mich hat es zutiefst berührt. Seit Jahren ist es einer Geschichte gelungen, mir die Tränen über das Gesicht laufen zu lassen. Und dennoch war es das bestmögliche Ende, dass dieses Buch haben konnte. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, war ich tieftraurig, dass „Mein Freund Pax“ nun vorbei ist. 

    „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker ist weitaus mehr als ein Jugendbuch. Auch Erwachsene werden noch viel Freude an dieser vielschichtigen Lektüre haben. Die Geschichte von einem Jungen auf der Suche nach seinem Fuchs ist bildgewaltig, emotional und herzerwärmend gleichermaßen. Zwischen den Zeilen gibt es viel zu entdecken, wie beispielsweise Lebensweisheiten oder Sozialkritik. Klassens Illustrationen untermalen den melancholischen Nimbus und lassen den Leser tiefer in dieses wundervolle Werk eintauchen. Dass der sich hier abspielende Krieg erfunden ist und das Setting sich weder zeitlich noch örtlich in einen genauen Kontext bringen lässt, mag anfangs irritierend sein, tut dem Plot aber keinen ernstzunehmenden Abbruch. Zweimal hat mich diese Geschichte zu Tränen gerührt. Ich weiß jetzt schon, dass dieses kleine Meisterwerk noch lange in mir nachhallen wird. Deswegen möchte ich „Mein Freund Pax“ aus dem Jahr 2017 alle fünf Federn geben. Ich kann dieses Jugendbuch wirklich jedem altersunabhängig empfehlen. Denn die Literatur für Erwachsene hat die poetische Schreibkunst nicht für sich gepachtet. Selbstverständlich steht nun die Fortsetzung „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ auf meiner Wunschliste.

  5. Cover des Buches Der Fall von Gondolin (ISBN: 9783608983678)
    J. R. R. Tolkien

    Der Fall von Gondolin

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    This is the story of the Evening Star, the Venus, and how it came to appear in the sky.

    Do you remember Galadriel telling Frodo “‘In this phial [..] is caught the light of Eärendil’s star“, and Elrond telling of his father Eärendil? Eärendil gets mentioned around a dozen times in the Lord of the Rings, he is in the center of Tolkien’s writings. Tolkien’s first poet from 1914 talks about him, and the first of the Great Tales, the Fall of Gondolin, which Tolkien wrote during sick-leave from the hells of WWI in 1917, leads ultimately to him.

    Eärendil is the son of human Tuor and Elven-lady Idril, born and raised in Gondolin, rescued from the annihilation of this last of the Elven cities, acquiring one of the Silmaril gems by marrying Elwing, and setting out into the night sky on his boat, shining as a newborn star.

    But all this is only an afterthought of the real story, the one about his father Tuor:

    Tuor got a mission from sea-god Ulmo to find the hidden city Gondolin and bid King Turgon to take action before their enemy Morgoth would destroy them. 

    After a long and painful search, Tuor found the city.

    Now, king Turgon didn’t follow his bidding and thought that the enemy would never find the city. Instead, he welcomed Tuor and made him one of his own, let him even marry his own daughter Idril. 

    Men marrying Elven maids? We know of only three such pairs in Tolkien’s works: Beren and Luthien, Aragorn and Arwen, and Tuor with Idril. They get a child Eärendil, live happily for eleven years.

    But then Melkor strikes with all his might: Thousands of Orcs, numerous Balrogs, and mechanical, fire-spitting dragons. A long battle follows, but the Elven are hammered, only a few can flee through a tunnel.

    On their way out, they are waylaid by a Balrog, but Glorfindel (yes, the same one who rescues Frodo and kills the Ring Wraiths in the flood of River Bruinen) sacrifices himself:

    This book is also a Beginning and an End.

    It is a Beginning, because it was the very first prose story that Tolkien ever wrote. Before this, he composed some poems. It is also the first of three Great Tales. The next one, written also in 1917, was Beren and Luthien, and directly after that The Children of Hurin. These three stories “represented [..] the full extent of my father’s ‘imagined world’,” as Christopher Tolkien put it. It wasn’t the First Age of Middle-Earth at the time, 


    for there was as yet no Second Age, nor Third Age; there was no Numenor, no hobbits, and of course no Ring. 


    It is also an End, because it was the very last book that J.R.R. Tolkien’s son Christopher edited at the age of 93, two years before he passed away at 16. January 2020. Without Christopher, we wouldn’t have the Silmarillion and all the other tales of Middle Earth’s First and Second Age. 

    This edition doesn’t have any new material from J.R.R. Tolkien. The various fragments and variations of the same tale has been published before in the Lost Tales and the History of Middle Earth. New is the side-by-side arrangement in one place, leading to a easy comparison. New are some of Christopher’s commentary, comparisons, and analysis. Add to that the awesome colour plates by Alan Lee, his interior illustrations, and the cover vignette showing a swan helm before the towers of Gondolin and fire breathing dragons.

    If you haven’t read the Silmarillion, this book won’t do you any good. But if you want to get adventure, gods, a romance, betrayal, a huge battle with monsters and valiant heroes, and a good portion mythology, and all that within some 150 pages, then this might be for you. Just don’t expect a finished story, it’s spread over five largely different versions, written and revised over half a century of JRRT’s productive period. I don’t know if I should recommend it to you, your mileage will vary.

    As a die-hard Tolkien fan, this book means the world for me. 

  6. Cover des Buches Rowan & Ash - Ein Labyrinth aus Schatten und Magie (ISBN: 9783764171056)
    Christian Handel

    Rowan & Ash - Ein Labyrinth aus Schatten und Magie

    (205)
    Aktuelle Rezension von: Tina-Isabelle

    Meine Meinung
    Hmm.... Die ersten 2/3  des Buches fand ich klasse.

    Wir haben hier ein Mittelaltersetting mit etwas Magie.
    Rowan wird vorgestellt. Dieser ist ein liebenswerter junger Mann von 17 Jahren und seit seinem 3. Lebensjahr mit der Kronprinzessin verlobt. Allerdings steht Rowan auf Männer, nur weiß das keiner und es darf auch keiner wissen, da diese Welt sehr konservativ eingestellt ist.
    Rowan trifft auf Ash, den er schon 1 Jahr vor der Haupthandlung kennengelernt hat und der ihn jetzt, kurz vor der Hochzeit, gehörig durcheinander bringt.

    Rowans Gedanken, seine Sehnsucht nach Ash und zugleich seine Pflicht gegenüber seinem Vater, seiner Verlobten und seinem Land, werden gut beschrieben. Der Zwiespalt indem sich Rowan hier befindet - achja... ich hab' richtig mitgelitten.
    Dieser Teil der Geschichte hat mich überzeugt.

    Der Fantasyanteil jedoch, der vor allem im letzten Drittel eine Rolle spielt, hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Allerdings hätte ich da noch leicht darüber hinwegsehen können, wenn nicht der Schluss gewesen wäre... Für mich ist das kein Ende. Es fehlt noch so viel. Rowans Gedanken die den Großteil des Buches einnehmen, werden am Ende überhaupt nicht mehr thematisiert. Und das ist für mich eigentlich der Kern der Geschichte: Wie gestaltet sich das Leben zweier Menschen, die in  dieser konservativen Gesellschaft ihr Glück finden wollen? Was sind die Konsequenzen? Die Reaktionen? All das worauf Rücksicht genommen wurde?

    Die Geschichte endet für mich alles andere als rund. Auch hätte ich gerne Ashs POV gelesen, da manche Entscheidungen von ihm nicht ganz nachvollziehbar sind.

    Alles in allem war es aber eine schöne Geschichte, die ich gern gelesen habe.

    Fazit
    Schöne queere Jugendgeschichte, der ein zweiter Band gut getan hätte.


  7. Cover des Buches Die Arznei der Könige (ISBN: 9783404176465)
    Sabine Weiß

    Die Arznei der Könige

    (34)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Lübbe Verlag erschien 2018 der historische Roman Die Arznei der Könige von Sabine Weiß.  

    Lüneburg im 14. Jh.: Jakoba lebt nach dem Tod von Mann und Sohn im Kloster und findet in dieser Abgeschiedenheit ihren Seelenfrieden. Sie erlernt die Heilkunde der Kräuter und hilft in der Krankenpflege. Doch ihr Bruder holt sie aus dem Kloster und verheiratet sie für seine Zwecke erneut, diese Ehe ist geprägt von Gewalt. Später flieht Jakoba gemeinsam mit dem Theriak-Krämer Arnold durch deutsche Städte nach Venedig und nach Paris. Sie erwirbt Kenntnisse als Heilerin und wird sogar an den Königshof geholt. 

     
    Der Roman startet mit Jakobas Zeit in einem Kloster und man erfährt, warum sie dort lebt und wie es ihr ergeht. Was dann folgt ist richtig dramatisch und die fesselnden Schilderungen machen von Anfang an neugierig auf den weiteren Lebensweg Jakobas. Die Handlung wird sehr lebendig erzählt wird und die bildhaften Szenen spielten sich vor meinem geistigen Auge ab, sodaß ich den Schmöker innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe.

     
    Jakoba ist eine menschliche und sehr empathische Protagonistin, die das Wohl von Kranken über ihre eigenen Wünsche stellt, aus diesem Grund hat sie sofort alle Sympathiepunkte auf ihrer Seite. Man fühlt mir ihr und möchte die Untaten ihrer Gegenspieler einfach nur von ihr abwehren. Die Figur ihrer Jakoba hat Sabine Weiß nach dem Leben der historischen Figur Jakoba la Félice de Alemania erdacht, sie war in der frühen Medizingeschichte eine berühmte Heilerin.


    Gemeinsam mit dem Heiler Arnold und seiner Frau Mona erlebt Jakoba auf ihrer Reise im Knobelwagen die Widrigkeiten ihrer Zeit, mangelnde Hygiene und auch schlechte Erlebnisse, es kommt zu Überfällen durch Widersacher und so wird es spannend und abenteuerlich und die Lektüre entfesselt einen echten Lesesog. 


    Die Handlung hat einige wenige Längen, ansonsten wird alles sehr stimmig und abwechslungsreich geschildert. Durch die eingebauten Informationen über politische und gesellschaftliche Gegebenheiten erhält man ein passendes Bild dieser Zeit und die Beschreibung der Art und Weise der frühen Heilkunst und die Überheblichkeit der Ärzteschaft sind informative und stimmige Fakten, die die Geschichte passend untermalen.
    Zum Theriak, dem Medikament der Könige, und seinen Anwendungsbereichen hätte ich gern noch mehr erfahren. 


    Dieser lesenswerte Roman ist mit seiner fiktiven Handlung sehr unterhaltsam, die bildhaften Beschreibungen der Schauplätze und die stimmig wirkende Atmosphäre der damaligen Zeit sind gut eingefangen. Der Wunsch einer Frau nach einem selbstbestimmten und eigenständigen Leben Jakobas stand für mich besonders im Fokus.

     

  8. Cover des Buches Die Wedernoch (ISBN: 9783257243321)
    Stefan Bachmann

    Die Wedernoch

    (64)
    Aktuelle Rezension von: KleineLeseHexe

    Neben den Hauptcharakteren des letzten Romans, lernen wir Pikey einen Straßenjungen, kennen der ein großes Geheimnis hat. Und ich war froh darüber! Ich hätte gern mehr über Pikey erfahren und ich mochte ihn.
    Zum Glück kam Bartholomew erst sehr spät in die Geschichte und es wurde mehr von Hettie berichtet die im alten Land gestrandet ist. Neben ihr war auch der neu eingeführte Pikey, ich würde ihn als Protagonisten beschreiben, ein wichtiger Teil zwischen der Verbindung vom alten Land (Feenland) und zu "unserem" England also „unserer“ Welt.

    Ich mochte die Kapitel in denen es um Pikey und seinen "Alltag" ging. Seine ganze Hintergrundgeschichte gefiel mir sehr. Dadurch wurde er zu einem wirklichen interessanten Charakter. Genauso sehr mochte ich die Kapitel, in denen es um Hettie ging. Die kleine unschuldige Hettie, die ins Land der Feen „entführt“ wurde und eine gefühlte Ewigkeit dort verbringen musste. Ich weiß nicht ganz genau warum, aber ich mochte Hettie schon in Band 1 vom ersten Moment an. Sie war dieses kleine unschuldige Schwesterchen, was dennoch im tiefsten Unterbewusstsein stärker und klüger war als ihr älterer Bruder Bartholomew. Hetties Höhen und Tiefen, im Land der Feen waren unterhaltsam, spannend und ließen mich richtig mitfiebern, ob die es denn wirklich aus dieser brenzligen Situation schafft oder nicht.

    Und dann? Dann kamen Mr. Jelliby und Bartholomew ins Spiel… Und meine Begeisterung für das gelesene sank ins unermessliche… Denn besonders mit Bartholomew (Mr. Jelliby war nicht besonders präsent), fingen das gejammere, das unsäglich dumme verhalten und irgendwie die ständige Nerverei „Mir ist alles egal Hauptsache ich bekomme meine Schwester zurück“ los. Natürlich ist es lobenswert das er nach all den Jahren nicht im Traum daran gedacht hat seine Schwester aufzugeben, aber… Sein Umgang mit anderen und ganz besonders Pikey ging mir gegen den Strich, wenn es um seine Schwester ging und jemand mal eine andere Meinung hatte als er oder wenn Pikey ihn mal dazu aufgefordert hat sich das ganze doch vielleicht etwas gründlicher zu überlegen und nicht einfach Kopflos ins Unglück zu stürmen…

    Wie gesagt, ich kann Bartholomew verstehen und wie gesagt es ist lobenswert das er nach Jahren immer noch versucht seine Schwester zu retten aber die Art und Weise WIE er mit Freunden oder der Hilfe anderer umspringt hat mich in den Wahnsinn getrieben!!! Ansonsten gefiel mir wie schon beim letzten Mal der Schreibstil. Diesmal sogar etwas besser. Er war nicht so vorhersehend (obwohl ich mir bei vielen Dingen schon denken konnte was dann und dann passiert), aber es war "schnittiger" und spannender erzählt. (Ich bin während ich das Buch gelesen habe kein einziges Mal eingeschlafen so wie bei Band 1!) Das Ende war okay würde ich sagen. Es war nicht spektakulär und einen besseren Ausgang hätte man wohl auch nicht wählen können, außer es wäre noch ein dritter Teil gekommen, der aber ja nicht kam und somit finde ich das Ende versöhnlich und auch, wenn es für mich so einiges offen lässt, wirklich okay! :)

  9. Cover des Buches Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (ISBN: 9783845830322)
    Vashti Hardy

    Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris

    (90)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Kinderbücher lese ich ja super selten - aber um die englische Sprache besser zu lernen bieten sich diese perfekt für mich an und ich merke, dass mir diese Art von phantastischen Abenteuern absolut gefällt! Nachdem ich schon die Entdecker Reihe von Alex Bell gelesen habe - geht es hier mit den Brightstorm Zwillingen ebenfalls auf eine Reise.

    Arthur und Maudie erwarten eigentlich die Rückkehr ihres Vaters, doch dieser scheint auf der letzten Fahrt mit dem Luftschiff unter mysteriösen Umständen verschollen und wird auch noch eines schweren Diebstahls bezichtigt. Durch diese Umstände müssen die Zwillinge einen harten Schlag einstecken, bis sich plötzlich eine unerwartete Möglichkeit ergibt. Eine neue Expedition, ein Wettrennen nach Südpolaris ist angesetzt und die beiden wollen diese Chance unbedingt nutzen, um die Ungewissheit über den Verbleib ihres Vaters aufzudecken.

    "Remember what Dad said? Don´t call it a dream, call it a plan. There´s always a way, Maud, there has to be."
    Zitat Seite 35

    Es geht zwar hier in der Geschichte um beide Geschwister, aber Arthur ist mehr im Fokus. Er leidet sehr unter dem Verlust des Vaters und vor allem auch die schlimmen Verleumdungen auf seiner letzten Reise. Arthur hat nur einen Arm - sein zweiter wird durch eine künstliche Apparatur ersetzt, die etwas ungelenk in der Handhabung ist, mit der er aber recht gut zurecht kommt.
    Richtung Steampunk geht das natürlich, aber recht viel mehr in dieser Richtung konnte ich nicht entdecken, außer den typischen Luftschiffen natürlich. Maudie ist für ihr Alter sehr versiert in technischen Fragen und vielleicht hab ich hier auch das ein oder andere Detail überlesen oder den englischen Begriff nicht verstanden, wenn es um die Maschinen ging - aber einen leichten Flair aus dem Genre trägt die Geschichte schon in sich.

    Nach vielen aufregenden Ereignissen beginnt dann der Wettlauf zum südlichsten Punkt, den noch niemand entdeckt hat! Auf dem Weg dorthin erleben die Zwillinge schon einige Abenteuer und je näher sie ihrem Ziel kommen, entdecken sie immer mehr interessante Hinweise.
    Sehr interessant fand ich auch die "sapient animals", also die "weisen Tiere", die so intelligent sind, als würden sie die Menschen verstehen. Vielleicht kommt daher auch der Vergleich mit Pullmans "His dark materials" Trilogie, wobei ich das hier nicht damit vergleichen würde.

    Es gibt einige tragische, traurige Momente, bei denen der Autor aber nicht verweilt, sondern die Handlung konstant weitertreibt. So bleiben die Kinder und auch ich beim Lesen immer in Aktion und Erwartung der nächsten Überraschung!

    But no matter how hopeless it became, he said there was a bright light he held inside; his determination to never give up.
    Zitat 224

    Soweit ich es beurteilen kann, fand ich den Schreibstil klasse. Der Autor hat die Figuren sehr gut eingefangen und oft immer wieder für eine besondere Atmosphäre zwischen ihnen gesorgt. Ebenso die Beschreibungen der Stadt Lontown (was natürlich sofort an London erinnert), die vielen Gegenden auf der Reise und schließlich der eisige Süden mit all seinen Gefahren! Es gibt auch einige interessante Tiere, wie schon oben erwähnt, die auch eine wichtige Rolle spielen und mir hier besonders gut gefallen haben!
    Es geht um die Familie, um Verlust, aber auch darum, etwas hinter sich zu lassen und neues zu versuchen. Freundschaften, Vertrauen und die innere Mitte finden.

    Ein wirklich abwechslungsreiches und spannendes Abenteuer! Auch wenn schon recht bald klar war, wem hier nicht zu trauen ist, blieb es durchweg unterhaltsam und mit viel Liebe zum Detail erzählt. Nach einem bitter süßen Ende bin ich jetzt gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht!

    "Control is an illusion. We never know what life will throw at us. You are the master of your destiny, Arthur, and you can still do those things -..."
    Zitat Seite 212

  10. Cover des Buches Der Inquisitor von Askir (ISBN: 9783492269667)
    Richard Schwartz

    Der Inquisitor von Askir

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Ein weiterer toller Teil der Reihe „Götterkriege“ (der chronologisch fünfte Teil). In „der Inquisitor von Askir“ lernt man Wiesel etwas mehr kennen, worauf ich mich sehr gefreut habe. Die Kapitel aus seiner Sicht erzählt zu bekommen war toll. Daneben geht die Story der Reihe weiter und das genauso fesselnd, abwechslungsreich und faszinierend wie bisher. Alles in allem kann ich auch diesen fünften Teil der Reihe klar empfehlen.

  11. Cover des Buches Fire&Ash (ISBN: 9781442439931)
    Jonathan Maberry

    Fire&Ash

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Fire & Ash“ ist der letzte Band der postapokalyptischen Geschichte rund um den Teenager Benny Imura. Gerüchten zufolge ist die Reihe „Rot & Ruin“ jedoch nicht abgeschlossen. Angeblich kündigte der Verlag Simon & Schuster für 2018 und 2019 jeweils einen neuen Band an. Diese beiden zusammenhängenden Bände sollen im gleichen Setting neue Charaktere und eine komplett neue Handlung vorstellen. Ich fand keine Belege für diese Behauptung, weder beim Verlag, noch auf Jonathan Maberrys Website. Der einzige Hinweis sind Einträge für die Bücher auf Goodreads und ich habe keine Ahnung, woher diese Informationen stammen. Ich werde wohl einfach abwarten müssen, ob sich die Gerüchte bewahrheiten.

    Louis Chong ist tot. Alle in Sanctuary wissen, dass Benny Imuras bester Freund starb, als er sich infizierte. Nur Benny weigert sich, ihn aufzugeben. Würde nur endlich jemand versuchen, Dr. McReadys Unterlagen oder am besten die Wissenschaftlerin selbst zu finden, könnte das Heilmittel entwickelt werden, das nicht nur Chong, sondern die ganze Welt retten würde. Leider wird Sanctuary von verstockten Soldaten geleitet, denen die Wünsche eines Teenagers nicht das Geringste bedeuten. Benny hält es nicht mehr aus. Begleitet von Nix, Lilah und Riot macht er sich auf eigene Faust auf die Suche nach der letzten Chance, die Chong hat. Draußen im Rot and Ruin müssen sie jedoch feststellen, dass sie nicht die einzigen sind, die sich für McReadys Forschungsergebnisse interessieren. Der psychopathische Saint John und die Mitglieder der Night Church suchen ebenfalls nach dem Heilmittel, das in den falschen Händen zu einer gefährlichen Massenvernichtungswaffe werden könnte. Der Wettlauf um das Schicksal der Menschheit hat begonnen.

    Wisst ihr, wodurch ich merke, dass mir eine Rezension schwerfällt? Ich merke es, weil ich versuche, mich vor dem Schreiben zu drücken. Plötzlich fallen mir hundert Dinge ein, die ich stattdessen tun könnte. Ich mache mir selbst etwas vor, weil ich zu stur bin, um einfach zuzugeben, dass diese oder jene Rezension eine harte Nuss für mich ist. „Fire & Ash“ ist so ein Fall. Da, jetzt ist es raus, ich bekenne es. Ich kann nur leider überhaupt nicht erklären, wieso. Das (vorläufige) Finale der „Rot & Ruin“ – Reihe ist nicht schlecht. Während der Lektüre empfand ich das Buch als mitreißend wie eh und je und im Anschluss habe ich fleißig Notizen gemacht. Ich war beeindruckt von Jonathan Maberrys überzeugendem wissenschaftlichen Erklärungsansatz für die Natur der Zombieinfektion, der auf mich fundiert recherchiert wirkte. Ich mochte das Motiv der Hoffnung, personifiziert durch Bennys Generation, die Erbe und Schöpfer einer neuen Welt ist. Jetzt sind einige Wochen vergangen und in meinem Kopf herrscht gähnende Leere. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber irgendwie hat dieses Finale trotz bewegter Dramatik wenig bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Vielleicht war die Geschichte doch zu vorhersehbar, denn ich habe nie daran gezweifelt, dass Benny und seine Freunde die Zombie-Postapokalypse überleben werden. Die Frage war lediglich, wie. Vielleicht war es der Schuss des guten, alten, amerikanischen Patriotismus, der meiner Ansicht nach vollkommen überflüssig für die Geschichte war. Vielleicht war „Fire & Ash“ auch einfach etwas arg pathetisch, obwohl ich beim Lesen durchaus das Gefühl hatte, dass mich dieses Pathos berührte. Im Nachhinein hingegen kommt mir Entwicklung, die Benny durchlebt, übertrieben vor. Er erreicht einen Status kühler Klarheit, den ich für unglaubwürdig halte. Ich bezweifle nicht, dass Benny schnell und radikal erwachsen werden musste, doch seine Entfaltung zum idealen Samurai, der eine Kampfsituation und sich selbst gefasst analysieren kann, erscheint mir unrealistisch. Er ist trotz allem ein Teenager. Die positive Seite daran ist jedoch, dass seine Beziehung zu Nix eine für die Young Adult – Literatur recht ungewöhnliche Wendung nimmt, was mir sehr gut gefiel. Unsterbliche Liebe auf den ersten Blick unter extremen Bedingungen war noch nie sehr lebensnah; ich finde es toll, dass Maberry einen anderen Weg wählt, der möglicherweise eine direkte Folge seines vorbildlichen Umgangs mit den Geschlechterrollen ist. Er behandelt Männer und Frauen gleichberechtigt und besonders Bennys Freundinnen beweisen eine Stärke, die alle kruden Ideen der Prinzessin in Nöten im Keim ersticken. Gut, Lilah ging mir fürchterlich auf die Nerven, weil ihre Umgangsformen schlicht inakzeptabel sind, aber nichtsdestotrotz erkenne ich ihre Unabhängigkeit an.

    Letztendlich weiß ich nicht genau, warum sich „Fire & Ash“ nicht in dem Ausmaß in meinem Gedächtnis festsetzte, das ich erwartet hatte. Es handelt sich definitiv um ein angemessenes Finale und hat viel Positives zu bieten. Der Kampf gegen die Zombies mutierte im Lauf der Reihe zu einem Kampf der Menschheit selbst, gegen religiösen Fanatismus und die drohende Gefahr, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Jonathan Maberry erfasst die Konflikte, die sich innerhalb seiner beängstigenden Zukunftsvision ergeben, hervorragend und verleiht der gesamten Thematik der Zombie-Postapokalypse überraschenden Tiefgang. Ich kann nicht erklären, wieso mich „Fire & Ash“ nicht nachhaltiger beeindruckte, obwohl es die vielen feinen Nuancen, die Maberry sorgfältig etablierte, zu einem explosiven, dramatischen Abschluss bringt. Ich vermute, dass es mir einen Hauch zu abenteuerlich und inszeniert war, möchte mich darauf aber nicht unumstößlich festlegen. Diese marginalen Schwierigkeiten qualifizieren sich jedoch als Jammern auf hohem Niveau, weshalb ich nicht zögere, euch die Reihe „Rot & Ruin“ trotzdem zu empfehlen. Die Young Adult – Literatur ist so überflutet von flachen, klischeebeladenen, bedeutungsarmen Geschichten, dass jeder Versuch, es anders zu machen, enthusiastisch unterstützt werden sollte. Jonathan Maberry macht es anders und dafür gehören ihm mein Respekt und meine Anerkennung.

  12. Cover des Buches Sommer, Sonne, Wasserdieb? (ISBN: 9783734821141)
    Sabine Praml

    Sommer, Sonne, Wasserdieb?

    (4)
    Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_

    Dieses hinreißende Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren ist nicht nur liebevoll erzählt, sondern auch wunderschön illustriert – lebendig, detailreich und dennoch nie überladen. Die Farbwahl ist angenehm dezent und lässt jeder Seite Raum zum Wirken, ohne mit zu grellen Farben zu überfordern.

    Die Figuren sind zwar im Text nicht stark individualisiert, erhalten aber durch die Illustrationen viel Persönlichkeit. Ihre Mimik, Körpersprache und Darstellung lassen ihre Emotionen und Charakterzüge sehr gut erkennen – ideal, um mit Kindern über Gefühle zu sprechen.

    Besonders gelungen finde ich auch die typografische Gestaltung: Unterschiedliche Schriftgrößen und verspielte Anordnungen betonen wichtige Elemente und bringen zusätzliche Dynamik in den Lesefluss.

    Was dieses Buch jedoch besonders macht, ist seine Haltung zur Fehlerkultur: Es zeigt auf einfühlsame Weise, dass Fehler passieren dürfen – nicht aus böser Absicht, sondern vielleicht aus Bequemlichkeit oder Unachtsamkeit. Wichtig ist, dass man Verantwortung übernimmt, Dinge wiedergutmacht und trotzdem dazugehört. Diese Botschaft ist kindgerecht, alltagsnah und absolut wertvoll.

    Fazit: Ein kluges, einfühlsames und visuell starkes Bilderbuch mit großer Wirkung – kurz, verständlich und bestens geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

  13. Cover des Buches Doktor Miez - Die Reise zur Schatzinsel (Doktor Miez 4) (ISBN: 9783845838557)
    Walko

    Doktor Miez - Die Reise zur Schatzinsel (Doktor Miez 4)

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Bewertet mit 5 Sternen

    Zum Buch:
    In diesem Abenteuer fahren die Sumsler zur See, oder so ...
    Doktor Miez wundert sich, keiner der Sumsler kommt heute zu ihm, allen scheint es gutzugehen. Dabei sind doch die Bewohner von Sumselau alle auf eine Schiff und gehen auf große Fahrt ...

    Meine Meinung:
    Ich mag die Sumsler, für jeden Geschmack ein Tier dabei. Sie leben friedlich zusammen, ob Hund und Katze, Schaf und Krokodil, Schwein, Papagei und ein Löwe.
    Dies ist bereits das vierte Abenteuer, aber man kann die Bücher auch sehr gut alleine lesen. Es passiert ja jedesmal ein neues Abenteuer.
    Die Geschichte ist auf gur vierzig Seiten und kurzen Kapiteln erzählt. Sie ist ganz zauberhaft illustriert, es gibt auf jeder Seite sehr viel zu entdecken.
    Man kann das Buch sehr gut Vorlesen, aber auch für erfahrenen Erstleser ist es super geeignet. Leicht lesbare FibelSchrift, kurze Sätze und meistens auch einfache Worte.
    Spannend und abenteuerlich erzählt mit einem versöhnlichen Ende, genau richtig für kleine Abenteuerer, die es schon aufregend ertragen können.
    Walko macht tolle Kinderbücher, die in keinem Kinderzimmer fehlen sollten.

  14. Cover des Buches Ich kann lesen!: Wer will noch ein Dracheneis? (ISBN: 9783522185127)
    Michael Engler

    Ich kann lesen!: Wer will noch ein Dracheneis?

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine heitere, spannende Geschichte
    zum Vorlesen und selber lesen ab Ende 1.Klasse


    Wer Drachen und lustige Geschichten mag, der ist hier genau richtig.
    Als Drachen unter Menschen leben ist in der modernen Welt nicht mehr so leicht. Ach wie schön und aufregend war es doch früher als Drachen noch Prinzessinnen raubten und mit Rittern kämpften. Doch jetzt ist es so langweilig dabei ist die Welt doch bestimmt voller Abenteuer denken sich die drei Drachen unserer Geschichte und träumen von einer Weltreise, doch dafür braucht man Geld und Geld bekommt man nur wenn man arbeitet. Was könnten nur unsere drei Drachen arbeiten um das nötige Geld zu verdienen? Vielleicht als Feuerwehrmann oder Eisverkäufer? Was meint ihr? Probieren geht über studieren doch den dreien ist schnell klar, das sie dafür nicht geboren sind. Als Pizzabäcker den Pizzaofen anfeuern wäre schon ehr etwas nur ist der Ofen so klein, dass die Drachen schnell ziemlich Rückenscherzen bekommen.
    Herrliche amüsante Versuche die wir da miterleben dürfen. Ob die Drachen doch noch ihre Bestimmung finden und was das vielleicht für eine Arbeit sein kann, das verrate ich noch nicht. Nur so viel sie dürfen ganz viel reisen und sehen die ganze Welt. Toll wenn man einen Beruf findet, der einem dies ermöglicht.
    In 16 kurzen Kapiteln meist nur über eine Doppelseite und immer mit vielen großen Illustrationen, wie bei einem Bilderbuch, können Kinder hier ihre ersten Leseerfahrungen machen.
    Unsere Lesekinder waren ganz begeistert von der Geschichte, die schon vom lustigen, farbenfrohen Cover her ihre Leser anlockt und neugierig auf die Geschichte macht.
    Es ist aber auch zu schön wenn heißblütige Drachen versuchen Eis in die Eistüten zu füllen. Aber auch im Buch geht es munter weiter mit den herrlich witzigen, turbulenten, Illustrationen, die die Geschichte wunderbar begleiten, zusätzliche Eindrücke und Informationen liefern und immer wieder kurze Lesepausen ermöglichen. 
    Auf Grund des hohen Bildanteils ist das Buch auch ein tolles Vorlesebuch, das ein kurzweiliges Lesevergnügen bietet.
    Es ist ein Buch das einfach nur gute Laune und Spaß macht und alle Anforderungen an ein Erstlesebuch erfüllt.

  15. Cover des Buches Voll super, Helden (1). Einer muss den Job ja machen (ISBN: 9783401604664)
    Rüdiger Bertram

    Voll super, Helden (1). Einer muss den Job ja machen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: DiAna

    Juli soll die Sommerferien bei seinem Onkel verbringen den er gar nicht kennt! In einem abgeranzten Hotel!!!! 

    Juli flippt dann aber vor Freude aus als er erkennt wo er die Sommerferien bei seinem Onkel verbringen soll! Seine Superhelden liegen faul da auf den Sonnenliegen und können sich zu nichts aufraffen, nicht einmal als es um den Schokoladendieb Kästle geht!!!! 

    Er und seine bis dahin Ihm unbekannte Cousine Jenny müssen einspringen und erleben ein Abenteuer!! Denn wer will schon auf Schokolade verzichten??

    Es macht richtig Spaß das Buch zu lesen, es ist spannend, actionreich, lustig und mal was ganz anderes. Wo gibt es denn schon ausgebrannte Superhelden? 

    Ein schönes Buch für Kleine Superhelden! Sehr gern gelesen und aauch schon weiterempfohlen!

  16. Cover des Buches Die gute Pute (ISBN: 9783314105500)
    Valeri Gorbachev

    Die gute Pute

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Mitherzundbauch

    Auf dem Bauernhof leben die Tiere glücklich zusammen. Alle sind happy - außer der Pute. Sie erzählt der Kuh, dass sie einfach keinen Freund findet. Das Schwein guckt ihr zu unfreundlich, die Enten reden zu viel und laufen merkwürdig und der Hahn kräht so laut, dass sie davon Kopfweh bekommt. Die Kuh rät ihr, nicht zu wählerisch zu sein, aber die Pute beschließt, lieber einen Freund außerhalb des Bauernhofs zu suchen. Am Teich trifft sie den Fuchs, der ihr Freund sein will und sie zum Abendessen einlädt. Eine brenzlige Situation entsteht und die Pute ruft laut um Hilfe. Und ratet, wer sie retten kommt? Zum Glück hat die Pute schon längst andere Tiere gefunden, die sie mögen…


    Wir haben es hier mit einer liebevollen Geschichte zu tun, die uns aufzeigt, dass wir andere besser nicht in Schubladen stecken sollten. Die Pute sieht in jedem Tier nur das, was nervt, nicht aber das Gute an und in ihnen. Und dennoch halten die anderen zu ihr. Ohne mit der Wimper zu zucken, stehen sie für Pute ein und retten sie vor dem Fuchs. 

    Das Buch ist aber außerdem auch noch lustig, zumindest für den Vorleser. Denn die Gründe, die die Pute dafür findet, wer alles nicht ihr Freund werden kann, kennen wir alle aus unserem Leben. Und so hat das Kind eine spannende und lehrreiche Geschichte und wir auch noch etwas zum Schmunzeln. 

    Gut gefällt mir auch, dass es endlich mal um ein Tier geht, das sonst keine Hauptrolle in einem Buch bekommt. Oder wie viele Bücher mit Puten habt ihr so im Regal?!


    Wir empfehlen dieses coole Bauernhofbuch über die Wichtigkeit von Freunden ab etwa 3,5 Jahren.

  17. Cover des Buches Liebe knistert wie Brausepulver (ISBN: 9783734109188)
    Lene Hansen

    Liebe knistert wie Brausepulver

    (54)
    Aktuelle Rezension von: kristinaliest

    Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten von Valerie und Niklas erzählt. Die Liebesgeschichte rückt eher in den Hintergrund und es geht hauptsächlich um die Großtante Berenike und den großen letzten Kunstraub von Niklas. Ich fand es die Geschichte leider überzogen und kann daher auch nicht mehr Sterne vergeben.

  18. Cover des Buches Die Abenteuer von Moose & Mr Brown (ISBN: 9783036958361)
    Paul Smith

    Die Abenteuer von Moose & Mr Brown

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Moose und Monty sind Elche und Brüder - Zwillinge um ganz genau zu sein - und unzertrennlich.

    Bis sie eines Tages in London ihre Ferien verbringen möchten und Monty leider in das falsche Flugzeug steigt.
    Moose ist am Boden zerstört und den Tränen nahe. Wie soll er Monty bloß wiederfinden?

    Zum Glück sitzt neben ihm im Flieger der berühmte Modedesigner Mr Brown, der sofort eine geniale Idee hat: Moose soll ihn auf seinen geschäftlichen Reisen begleiten. So finden sie Monty garantiert schnell wieder.

    Ein turbulentes und kreatives Abenteuer beginnt ...


    Ein Abenteuer der Stofftiere Moose und Mr Brown, die den Modedesigner Paul Smith bereits seit vielen Jahren begleiten.


    Altersempfehlung:

    ab 4 Jahren 


    Illustrationen/Covergestaltung:

    Der einfarbig gehaltene Hintergrund lässt die Illustration umso mehr strahlen. Zusätzlich schimmern einige der Punkte auf dem Schal der Giraffe wunderschön in glänzendem Blau.

    Farbenfrohe Illustrationen mit viel Herzblut und Liebe zum Detail ergänzen das Abenteuer. 

    Der Zeichenstil gefällt sehr und vor allem die Zwillinge Moose und Monty sowie Mr Brown sind zauberhaft, liebevoll und beinahe menschlich gestaltet.

    Zudem hat der Leser die Kreativität von Mr Brown in dem Gewusel und Gewimmel direkt vor Augen. Ein wunderbarer Einblick in das kreative Chaos - seien es Skizzenbuch oder Atelier - eines Modedesigners. 

    Es gibt so viele herrliche Kleinigkeiten zu entdecken und die an Wimmelbücher erinnernden Zeichnungen laden zum Betrachten und Verweilen ein.


    Mein Eindruck:

    Nach einer kurzen Einleitung des Modedesigners und Autors ist man schon mittendrin im Abenteuer. Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht verständlich. 

    Die Geschichte ist strukturiert und spannend gestaltet.

    Schnell zeigt sich, dass die Idee von Mr Brown für Moose genauso wie für den Modedesigner ein Glücksgriff ist. Moose wird zur Muse des Designers.

    Die beiden sind ein irrsinnig gutes Team und entwerfen in dem chaotischen wirkenden Atelier und während ihrer Reise Regenkleidung für Fledermäuse, Halstücher für Giraffen, Latzhosen für Kängurus, Laufschuhe für Geparden und viele weitere geniale und modische wie praktische Kleidung für die Tiere. 

    "Tierisch chic! Kleider, die den Tieren das Leben verschönern." (vgl. S. 19)

    Jedes Tier unterstützt die beiden bei der Suche nach Monty und diese Konstante bzw. Wiederholung in der Handlung gefällt besonders dem kleinen Leser.

    Langweilig wird es keinesfalls, denn Mr Brown und Moose bereisen die halbe Welt von Japan über Australien bis nach New York.

    Ob und wo sie Monty finden, wird natürlich nicht verraten, aber was wäre ein Kinderbuch ohne Überraschungen und Happy End ;-)


    Fazit:

    Ein spannendes und humorvolles Abenteuer mit ganz außergewöhnlichen tierischen Charakteren.

    Liebevoll und detailreich gestaltete Illustrationen, die wunderbar wuselig wirken, lassen Moose und Mr Brown lebendig werden. Ein ganz toller Einblick in das kreative Chaos im Modeatelier.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Die Abenteuer von Moose & Mr Brown aus dem Jahr 2020

  19. Cover des Buches Der Mäuseritter (ISBN: 9783785583135)
    Cornelia Funke

    Der Mäuseritter

    (9)
    Aktuelle Rezension von: kathrineverdeen
    Burgherr Tristan von Trottelbach ist verzweifelt. Auf seiner Burg Rabenschreck leben einfach zu viele Mäuse, die großen Schaden anrichten. Ein zernagtes Kettenhemd hier, eine angeknabberte Puppe da – so kann das nicht weitergehen! Infolgedessen macht sich der Burgherr auf in die nächste Stadt, um sich eine Katze zu kaufen, die die heimische Mäuseplage beseitigen soll. Er kauft aber nicht irgendeine Katze. Oh nein. Er bringt ein besonderes Exemplar mit auf die Burg. Die schleichschlaue, scharfkrallige und immer hungrige Meg – die beste Mäusejägerin weit und breit. Diese macht sich auch gleich an die Arbeit und es dauert keinen Monat, da gibt es auf der Burg Rabenstein nur noch drei bis auf die Knochen abgemagerte Mäuse. Rettung in Form einer weiteren Maus naht: der Mäuseritter Gawain Grauschwanz steht vor dem Burgtor, um seine Artgenossen aus ihrer brenzligen Lage zu befreien.

    Von kleinen Mäusen und wahrer Größe

    Von diesen vier winzigen Nagern und ihrem Kampf gegen die schaurige und scheinbar übermächtige Katze Meg handelt das neue Kinderbuch „Der Mäuseritter“ aus der Feder von Cornelia Funke. Auf insgesamt 32 Seiten dürfen wir Leser mitfiebern und staunen, wie schnell sich ein Blatt wenden kann. Obgleich die Kräfteverhältnisse alles andere als ausgeglichen sind. Denn die Autorin hat ihre kleinen literarischen Figuren mit einer ganz besonderen Eigenschaft ausgestattet: ihre Tapferkeit ist enorm. Obwohl sie sich ohne Angst selbstbewusst ihrem Gegner stellen, agieren sie keineswegs kopflos. Mit ein paar klugen Ideen und einer großen Portion Kampfgeist werden kleine, harmlos erscheinende Wesen zu gigantischen Helden.

    Lebendige Bilder

    Lobend hervorheben muss ich auch die kunstvollen Illustrationen von Annette Swoboda. Vom Cover bis hin zur letzten Seite – wir konnten uns nicht an den Zeichnungen mit den großartigen und sehr humorvollen Details sattsehen. Man erkennt fast jeden Pinselstrich, mit dem sie allen literarischen Figuren und den Kulissen Leben eingehaucht hat. Sie wirken fast wie Bilder, die die Geschichte vorlesen, weil sie so ausdrucksstark sind. Auch die von Annette Swoboda gewählten Farben harmonieren perfekt und machen jede Bilderbuchseite zu einem Genuss.


    Das neue Bilderbuch „Der Mäuseritter“ von Cornelia Funke hat meiner Meinung nach alles, was ein Kinderbuch braucht: eine spannende Geschichte mit wichtigen Botschaften und amüsante und liebenswerte Helden – eingefasst von einer überaus gelungenen Gesamtgestaltung.

    https://kathrineverdeen.de/
  20. Cover des Buches Lichtbringer Vampire: Amnesie (ISBN: 9781523641871)
    Diantha Stern

    Lichtbringer Vampire: Amnesie

    (14)
    Aktuelle Rezension von: EvitaSommer
    Die Lichtbringervampire haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, es liest sich sehr gut und es gibt eine eigene Vampirwelt und gute Story.
    Man hat an keiner Stelle das Gefühl, alles in den bekannten Vampirromanen schon gelesen zu haben. Abgesehen von der Sache, dass Vampire Blut trinken
    und von der Sonne verbrannt werden, sind die von Frau Stern erschaffenen Vampire auf jeden Fall besonders und es gibt auch sogar noch Unterschiede in
    den Vampirarten. Eine eigene Vampirwelt verzaubert aber ich möchte hier nicht zu viel dazu scheiben, um nicht zu spoilern. Die Geschichte ist
    auf jeden Fall spannend und wenn ihr erfahren wollt, warum man möglichst immer eine Handvoll Reis mit sich führen sollte, dann müsst ihr diese lesen.
    Von mir gibt es jedenfalls eine absolute Leseempfehlung.
  21. Cover des Buches Mina Wirbelfee (Bd. 2) (ISBN: 9783649646273)
    Zoe Magdalena

    Mina Wirbelfee (Bd. 2)

    (4)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Königin Mirabella benötigt den Saft des Lebens, da sie eine Falte bei sich entdeckt hat. Dieser ist nur im Märchenland zu finden. Hier begegnet Mina einige bekannte Märchengestalten. Den bösen Wolf, der am Ende gar nicht mehr böse sein will, Rotkäppchen die gar nicht so lieb zu ihrer Großmutter ist oder auch Rapunzel, die eine kleine verlogene Rockgöre ist. 

    Mina ist einem deutlich sympathischer als im ersten Band. Denn sie erkennt das Fehlverhalten der Märchengestalten. Auch die Illustrationen sind wieder sehr gut getroffen, auch wenn es dieses Mal deutlich weniger sind.

  22. Cover des Buches Zorn des Himmels (ISBN: 9783404173976)
    Richard Dübell

    Zorn des Himmels

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Vor dem Hintergrund des Magdalenenhochwassers 1342 handelt der Roman von der Begegnung der Fährmannstochter Philippa mit dem geheimnisvollen Fremden Mathias.


    Schon beim Lesen der Dramatis Personae am Beginn des Romans fällt das für mich größte Problem von „Zorn des Himmels“ auf: Von zwölf Personen sind nur drei historisch belegt und diese drei spielen bestenfalls eine untergeordnete Nebenrolle. Wir haben es also ironischerweise mit etwas zu tun, was Autor Richard Dübell laut im Nachhang abgedrucktem Interview eigentlich vermeiden möchte – eine Geschichte vor historischem Hintergrund, kein historischer Roman.

    Und diese Geschichte ist ohne Zweifel gut erzählt, bringt aber nun auch nichts neues. Im Gegenteil, sie bringt eine Trope, die mir nun mittlerweile auch madig gemacht wurde: Die emanzipierte Protagonistin, die ihren angestammten Ehepartner hinterfragt und eine Liebelei mit einem anderen Mann anfängt. Ich möchte niemanden, gerade in der heutigen Zeit, ausreden, über starke Frauen zu schreiben, im Gegenteil. Aber ich bin überzeugt davon, dass sich auch bei Historischen Romanen andere Handlungsstränge finden lassen.

    Trotz dieser mittlerweile wirklich ausgelutschten Trope schafft es Richard Dübell dennoch eine spannende und auch berührende Geschichte zu schreiben. Gerade in Bezug auf aktuelle Umweltkatastrophen schockiert der Roman durch drastische Beschreibungen, die schonungslos die ungeheuren Naturgewalten darlegen.


    Dennoch bin ich hier zwiegespalten. Der gewählte historische Hintergrund ist brandaktuell, dennoch erscheint mir die tatsächliche Historizität hier extrem niedrig angesetzt. Da ich weiß, dass es Richard Dübell auch deutlich besser kann erscheint mir eine durchschnittliche Bewertung angemessen.

  23. Cover des Buches Du und ich – nashornstark! (ISBN: 9783480236763)
    Katrin Pietsch

    Du und ich – nashornstark!

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Wie eine Giraffe und ein Nashorn Freunde werden

    eine Geschichte über die Sehnsucht nach Freunden

    und viele Tiere der Savanne

    -ein Wendebilderbuch-

    für Kinder ab 3 Jahren

    "WendeBilderBücher sind einfach so, so toll!" sagt ein kleiner Junge vor der Vorlesestunde und dreht das Buch dabei mehrmals fasziniert herum.


    Ja, Wendebücher haben in der Tat ihre ganz eigene Faszination. Einige sagen sogar, sie seien spannender als alles andere, weil sie die Neugierde auf "mehr" länger halten, was darin begründet ist, dass die eine Geschichte zwar zu Ende geht, aber die Spannung gehalten wird, weil man weiß es gibt noch eine zweite Version der Geschichte.


    Ganz gleich ob ihr mit der Geschichte des kleinen Nashorns Elmi oder der Geschichte der kleinen Giraffe Gerda beginnt, eines ist sicher, in der Mitte treffen sie sich die beiden und erleben eine kleine gemeinsame Geschichte.


    Gerda lebt wie auch Elmi mit ihrer Herde in der afrikanischen Savanne. Gerda rechts und Elmi links. Beide sind neugierige, aufgeschlossene kleine Wesen, die im Schutz ihrer Herde aufwachsen. Und beide haben die Sehnsucht nach einem besten Freund, mit dem sie lachen können, bis der Bauch wehtut, mit dem sie quatschen können, bis der Mund trocken wird, und mit dem sie schweigend in den nächtlichen Sternenhimmel schauen können.

    Doch so einen besten Freund fanden sie irgendwie nicht und das machte sie ein klein wenig traurig.

    Als jedoch alles Wasserlöcher der Savanne versiegten und nur noch ein großes in der Mitte Wasser führte machten sich alle Tiere auf den Weg zu dieser einen großen Wasserquelle.

    Gerdas Herde von rechts und Elmis von Links. Mit der Zeit trafen sie auf immer mehr und ganz verschiedene Tiere, die das selbe Ziel hatten.

    Elefanten, Gazellen, Flamingos, Warzenschweine, Zebras und viele, viele mehr. Und so treffen sich auch Gerda und Elim. Doch wie genau sie sich treffen und was jeder vom anderen zunächst gedacht hat, das verrate ich hier nicht. Auf euch wartet eine, nein zwei wundervolle Geschichten, die viele Eindrücke vom Leben in der Savanne liefern. In der ihr ganz unterschiedliche Tiere kennenlernen könnt. In denen es richtig spannend und gefährlich, aber auch wunderschön wird, denn eins ist klar, in der Mitte des Buches dürft ihr erleben, wie glücklich Gerda und Elmi sind, das sich endlich ihr Wunsch erfüllt hat. Der Wunsch nach einem Freund / einer Freundin, mit der man lachen kann bis der Bauch wehtut, quatschen bis der Mund trocken ist und schweigend in den Sternenhimmel schauen kann. Ja, und vielleicht ja auch noch ganz viel mehr.

    Gerdas und Elmis Geschichten sind im Grundgerüst gleich und doch so verschieden. Auf Wiederholungen oder Bekanntes treffen neue Elemente. So bleibt auch die zweite Geschichte (ganz gleich mit welche ihr beginnt) eine Überraschung und ist gleichzeitig mit einer Konstanten verbunden, die vielen Kindern sehr viel Spaß macht. 

    Katrin Pietsch hat einen Erzählbogen geschaffen, der die kleinen Zuhörer konstant in der Handlung fesselt und die eigentliche Botschaft, über die Sehnsucht nach Freundschaft, und das was Freundschaft ausmacht, immer mitschwingen lässt. Durch die gleiche Sehnsucht zweier doch eigentlich  so unterschiedlichen Tiere wird klar, das viele genauso denken und fühlen wie man selbst. Durch das einander Finden wird den noch Suchenden Mut gemacht. Irgendwo gibt es jemanden, der genauso fühlt, genauso tickt, genauso Sehnsucht hat. 

    Gerda, die Giraffe und Elmi, das Nashorn sind optisch verschieden, doch was macht das schon. Sie mögen einander, so wie sie sind und irgendwie ist es auch toll, das sie optisch so verschieden sind. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen. Elmis Horn ist unglaublich praktisch genau wie Gerdas langer Hals. 

    Hier haben sich zwei gefunden, die gleich ticken und doch so verschieden sind. Jeder ist gut so, wie er ist. Auch das kommt in dieser wundervollen Geschichte bei den Kindern an. Denise Hughes zauberhaften Bilder vermitteln dabei nicht nur fantastische Eindrücke vom Leben in der Savanne sondern nehmen den Betrachter mit auf eine ganz besondere Reise. Mit viel Liebe zum Detail und sehr realistisch vermittelt sie ein Gefühl für diesen Teil von Afrika und die Tierwelt, ohne dabei mit zu viel kleinen Details abzulenken. Der Fokus liegt auf den beiden Protagonisten, ihren Erlebnissen aber auch Gedanken und der Sehnsucht nach einem Freund. Es ist ein wunderbares Wechselspiel, das stets einen neuen Einblick liefert. Die Faszination Afrikas immer im Blick.

  24. Cover des Buches Entfesselte Welten - Das Erbe der Auserwählten: Weltentrilogie, Band 3 (ISBN: B01CBNSU50)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks