Bücher mit dem Tag "aberglaube"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aberglaube" gekennzeichnet haben.

446 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.547)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Dieses Buch hat alles, was ich für ein gutes Buch brauche! 

    Nachdem ich bereits die erste Staffel der Serie geliebt habe, war ich umso neugieriger auf das Buch - und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Ich habe mit gefiebert, gelitten, gehofft, geweint, geliebt und vieles mehr. Claire und Jamie und ihre Geschichte sind mir noch mehr ans herz gewachsen, als es zuvor schon der Fall vor. 

    Dieses Buch nimmt einfach einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein ❤

  2. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel

    Ehrlich gesagt, weiß ich so überhaupt nicht was ich von dem Buch halten soll. Wirklich nicht. Das Setting war einfach super genial. Anfangs fand ich es auch toll, dass es so gemischt war - also die Story und eben aus dem Leben raus erzählt wurde. Dann wurde es aber irgendwie konfus, weil die Autorin in den Zeiten herum sprang, aber ohne das es richtig Hand und Fuß hatte. Zudem sprang die Autorin zusätzlich im laufenden Kapitel in Zeit und Ort, wodurch die Kapitel stellenweise extrem lang wurden und das Chaos komplett.  Bitte nicht falsch verstehen, ich hab kein Problem mit langen Kapiteln, aber bei dieser Umsetzung hätte man eigentlich auch einfach komplett auf Kapitel verzichten können. Die anfängliche Euphorie verflog und machte der Langeweile Platz. Es wurde so viel geredet ohne das etwas gesagt wurde. Immer wenn ich dachte, jetzt ist es soweit, war es auch schon wieder vorbei. Dennoch kam dann irgendwann der Punkt, an dem es wieder spannend wurde. Leider verpasste die Autorin dann das Ende und führte den Leser schon ein wenig an die Fortsetzung heran, was das Ganze, zumindest auch meiner Sicht, noch mal unnötig in die Länge zog und anödete. 

    So. Jetzt wisst ihr Bescheid. Nichtsdestotrotz, und das ist wohl das verwunderlichste dabei, fand ich das Buch gar nicht so schlecht. Wobei das so auch nicht richtig ist, denn eigentlich hasse ich es, weil es mich so genervt hat, mit den unnötigen Längen, dem holprigen bis katastrophalen Stils, furchtbar. Doch es war nicht schlecht. Irgendwie. Und nachdem wir das jetzt geklärt hätten, versteht ihr vielleicht, warum ich nicht weiß was ich davon halten soll. 

    Die Idee ist auf jeden Fall sehr cool. Schon allein mit der Gabe und was man noch so alles erfährt. Theoretisch würde ich sogar aufgrund dessen weiter lesen wollen, aber vermutlich werde ich warten, bis sich jemand erbarmt und mir eine Zusammenfassung schreibt. Die Charaktere sind definitiv sympatisch, die Dialoge manchmal einfach nur zu gut und die Atmosphäre top. Also eigentlich könnte ich sagen, dass es ein tolles Buch ist, aber leider das Potential nicht genutzt wurde - oder manche Dinge einfach an der falschen Stelle stehen. Das könnt ihr euch jetzt aussuchen. Ich glaube, dass es sich hierbei um eine Geschichte handelt, die man so wie sie geschrieben wurde, entweder liebt oder hasst und bei mir wurde es einfach eine Hass-Liebe. Alternativ hilft es vielleicht das Original und nicht die Übersetzung zu lesen. 

    Fazit: 

    Es gefiel mir so unglaublich gut, dass mich die ganzen Schwächen so sehr genervt haben, dass ich es hassen möchte. 

  3. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.830)
    Aktuelle Rezension von: Pia1806

    Als ich im Jahr 2013 das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich absolut begeistert. Es ist ein typisches Poznanski-Buch! Wie immer mit vielen Geheimnissen und einem unglaublichem Ende. 

    Da ich jedes Mal bei einem Waldspaziergang an den Wald von Saeculum denken musste, habe ich das Buch dieses Jahr nochmals gelesen. Auch Jahre später bin ich ein absoluter Fan!

    Ein rundum perfektes Buch!

  4. Cover des Buches Die Mitternachtsrose (ISBN: 9783442479702)
    Lucinda Riley

    Die Mitternachtsrose

     (574)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿

    Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint.

    (Quelle: Seite des Verlags)

    ✿ Meine Meinung ✿

    Ich bin Fan von Lucinda Riley und ihren tollen Romanen, aber von diesem hier bin ich sehr enttäuscht. Man weiß ja um ihren ausschweifenden Schreibstil, den ich sonst auch sehr gerne lese, nur diesmal fand ich den Plot einfach glanzlos heruntergeleiert. Mit den Hauptfiguren bin ich auch nicht eins geworden, wenn dann am ehesten noch mit der 100jährigen Anahita, die aber leider dann nur noch in den aufgeschriebenen Seiten ihres Lebens vorkommt. Mit der Ami-Schauspielerin Rebecca konnte ich gar nichts anfangen. Die Abschnitte aus Indien waren auch so gar nicht mein Ding, hier habe ich oftmals nur quergelesen und das heißt dann schon bei mir, das es mich nicht faszinieren konnte. Irgendwie hatte ich fast das Gefühl, das Lucinda Riley hier nicht selbst schreibt, sondern irgendeine Anfängerautorin, so enttäuscht war ich. Zum Glück konnten mich aber alle Bücher, die ich vorher von ihr gelesen hatte, begeistern und deswegen ist es nicht so schlimm, das ich einmal nicht so glücklich gemacht wurde. 

    ✿ Mein Fazit ✿

    An diesem Roman hat mir alles gefehlt, was ich sonst so an den anderen Büchern dieser Autorin liebe. Leider für mich keine Lektüre die ich weiterempfehlen würde.

  5. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.975)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  6. Cover des Buches Tintenherz (ISBN: 9783791504650)
    Cornelia Funke

    Tintenherz

     (10.612)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Mit dem Roman „Tintenherz“ von Cornelia Funke kann heutzutage fast jeder Lesebegeisterte etwas anfangen. Für die meisten von uns hat der Roman etwas damit zu tun, weswegen wir angefangen haben zu lesen. Das würde ich gerne auch über mich behaupten. Als ich 12 Jahre alt war hat mir meine Patentante das Buch geschenkt in der Hoffnung, dass ich mich in dieses Meisterwerk verlieben würde. Nun ja leider muss ich sagen, dass ich mir damals sehr schwergetan habe. Über ein Jahrzehnt später und ich habe dem Buch wieder eine Chance gegeben und ich muss sagen, ich verstehe jetzt wovon alle Leute so sehr schwärmen.

    Cornelia Funke ist eine meiner ersten Autorinnen gewesen die mich dank ihrer Bücher über die Wilden Hühner zum lesen gebracht hat. Ihre Schreibweise, die ich damals so geliebt habe spiegelt sich auch in Tintenherz wider. Kurz zusammengefasst, in Tintenherz geht es um die zwölfjährige Maggie und ihren Vater Mo. Beide sind ein eingespieltes Team und lieben Bücher über alles. Was Maggie jedoch nicht weiß ist, dass Mo ein Geheimnis hat was ihn nun droht einzuholen.

    Der Jugendroman trotzt nur so vor Spannung und auch Leute die keine Jugendliche mehr sind können ohne Probleme in diese wunderbare Welt eintauchen. Maggie ist eine sehr schlauer und vor allem mutige Protagonistin. Wenn ich mir vorstelle in ihren Schuhen zu stecken würde ich die Hälfte der Zeit nicht so standhaft sein wie sie. Mein Lieblingscharakter der Serie ist bei weitem Elinor, mit ihr können sich glaube ich die meisten Bücherfans identifizieren. Allein ihre schlagkräftigen Aussagen haben mich jedes Mal zum Schmunzeln gebracht.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, diesem wunderbaren Roman eine weitere Chance gegeben zu haben und freue mich schon auf den nächsten Teil.

  7. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.907)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  8. Cover des Buches Die Schlange von Essex (ISBN: 9783847900306)
    Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

     (139)
    Aktuelle Rezension von: katis_readings

    Eine verwitwete Frau, ein verhaltensauffälliger Sohn und eine sehr treue und loyale Haushälterin - diese drei zieht es nach dem Tod ihres Mannes an den Küstenort Aldwinter. Lang genug hat sie die Ketten der Ehe ertragen und ist nun Willens ihren eigenen Interessen, der Naturwissenschaft ,nachzugehen. Denn,Cora Seaborne ist, für damalige Verhältnisse, keine gewöhnliche denkende Frau.

    Was Cora noch nicht weiß? In Aldwinter treibt eine geheimnisvolle Schlange ihr Unwesen. Mysteriöse Phänomene werden zur Tagesordnung und scheuchen die sowieso schon leicht abergläubigen Bewohner auf. Der Pfarrer des Dorfes plädiert an den Glauben und die göttliche Kraft. Cora hingegen, eine Vertreterin der Wissenschaft, kommt mit den Ansichten des Pfarrers nicht überrein. Diskusionen und tiefsinnige Gespräche sind vorprogrammiert. Doch trotz aller Meinungsverschiedenheiten fühlen die beiden eine Verbindung.

    Diese Begegnung, gepaart mit dem Verlust ihres Mannes und dann ist da auch noch ein unbekanntes Wesen....Wo soll das nur hinführen?

    Nicht nur die Atmospähre des 19Jh. und des englischen Landlebens werden hier großgeschrieben, nein, auch die Charakteristik dieses Jahrhunderts hat hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt:

    Die Aufklärung der Aberglaubens durch die aufflammende Wissenschaft.

    Umdenken und Umstrukturierung seitens der Politik.

    All dies hat die Autorin in diesem Roman aufgegriffen und auf wunderbare natürliche Art und Weise mit einfließen lassen. Dieses Buch ist demnach nicht nur ein äußerst bildgebender roman, nein, hier lernt man auch noch etwas über die Geschichte. Solche Aspekte liebe an Büchern. Was auch und vor allem herausstach, war die Gegenüberstellung von Aberglauben und Wissenschaft durch die Charaktere. Tolle und auch tiefsinnige Diskussionen.

    Für mich, die sowieso schon eine Faszination für diese Zeit hat, ein toller Roman.

    Da werden definitiv noch Bücher von Sarah Perry folgen. Spätestens mit 'Malmoth' im Herbst.

  9. Cover des Buches Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun (ISBN: 9783453316881)
    T.S. Orgel

    Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. 

    Macht, Intrigen und geheime Bündnisse - alles ist vorhanden, wird sehr gut beschrieben und natürlich gibt es einige Überraschungen. Auch wenn es etwas länger dauert, bis man versteht wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen.

    Der Kaiser ist tot. Lang lebe der Kaiser. So oder so ähnlich ließe sich die Ausgangssituation der fantastischen Trilogie „Die Blausteinkriege“ des Autorenduos T. S. Orgel beschreiben. 

    Das riesige Kaiserreich Berun, erstreckt sich über weite Teile der bekannten Welt und hat die absolute Machtstellung innerhalb der einzelnen Länder von Tertys. Doch der Löwe von Berun, so wie der Kaiser allgemein genannt wurde, ist längst verstorben und sein Erbe entpuppt sich als absolut unfähigen Herrscher, welcher außer Vergnügungen nichts im Sinn hat und das einstige Großreich Berun an den Rand des Untergangs regiert. Das durch eine enttäuschende Führung geschwächte Berun ruft die Kontrahenten auf den Plan, sowohl im eigenen Staat als auch in den angrenzenden Ländern. So gehören Machtspielchen und Intrigen zum alltäglichen Geschäft.

    Immer tiefer darin verwickelt werden drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Sara, ein junges Straßenmädchen, Thoren der Puppenspieler und Marten der Schwertmann. Trotz großer Unterschiede wird im Verlaufe der Geschichte deutlich, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind.

    Welche Rolle Marten spielt, ist lange unklar. Vor allem das Interesse des Puppenspielers an seiner Person bleibt im Dunkeln.

    Weitere Protagonisten sind im ersten Band der Blaustein – Trilogie Lebrec, Messer, Danil und Cajetan ad Hedin, am Rande spielt auch noch Cunrat ad Koredin seine Rolle. Noch weitere interessante Charaktere treten in Erscheinung. Nebencharaktere, die tragende Rollen spielen. 

    Es warten große Herausforderungen auf die Charaktere in einer Welt voller Gewalt, Macht und Magie.

    Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun ist ein packender Auftaktroman, welcher zwar etwas die magischen Elemente unterschlägt und zwischenzeitlich etwas langatmig wird aber alles in allem mit einer sehr durchdachten Story und fantastischen Charakteren von sich überzeugen kann und mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.

    Ein Aspekt ist der Blaustein, ein besonderes Gestein, welches gekaut besondere Eigenschaften von "Gezeichneten" hervorrufen kann. Diese Eigenschaften können beispielsweise sein: Macht über das Wasser oder Schmerzen zu besitzen, die Unsichtbarkeit und noch einiges mehr. Oftmals wissen die Betroffenen gar nicht davon.

    Das Besondere: Im Kaiserreich, ein riesiges Reich, wird nicht darüber gesprochen beziehungsweise ist es verpönt.

    Auch die verschiedenen Religionen überzeugen vollkommen, die Religion der Reisenden ist äußerst ungewohnt, aber auch erfrischend. Das Erbe von Berun ist empfehlenswert, für all diejenigen, die Fantasy im Stile „The Games of Thrones“ lieben. 

  10. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.338)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Harry Potter und der Halbblutprinz 

    Rezension 

    ***
    Ich bin so froh, diesem Band nach meiner Enttäuschung von Band 5, noch eine Chance gegeben zu haben!
    Die Geschichte ist spannend erzählt, ständig passieren neue Dinge und auch die Charaktere haben mir wieder viel besser gefallen. In diesem Band geht es viel um Liebe und Beziehungen und dadurch kommt hier stark das pubertäre Verhalten von Harry, Ron und Hermine zum Vorschein. Ab und zu war es mir etwas zu viel, besonders was die Passagen mit dem Liebestrank und den Beziehungsdramen angeht. Hermine fand ich zwischenzeitlich sehr sehr nervig, aber auch passend in Bezug zur Handlung.
    Besonders gefallen hat mir, dass dieser Band sehr sehr informativ ist, viel über die Vergangenheit von Voldemort offenbart und allgemein viel Aufklärung zu den Vorgängern leistet.
    Dumbledore ist hier sehr präsent, das fand ich richtig gut! Er ist und bleibt einfach mein liebster Charakter.
    Das Ende hat mein Herz zerrissen. Durch die Filme wusste ich zwar schon, was passiert, aber das Ganze nochmal zu lesen und mitzufühlen hat mich emotional sehr mitgenommen. 

    ***
    Dieser Band leistet viel Aufklärung zu den Vorgängern, überzeugt durch Spannung und authentische Charaktere und appelliert durch das Ende an den Leser, zum Lesen des letzten Bandes. 

    Einige Längen haben mir das Lesen zwischendurch erschwert, aber dieses Buch zählt eindeutig zu den besten der Reihe! 



  11. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (626)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    Hier war ich, obwohl ich fast überhaupt nichts sehen konnte, mitten im Hier und Jetzt statt wie sonst im Wenn und Aber, und ich nahm Frederiks Hand, und dann krachte es laut, und ich war sicher, dass das ein Band war, ein Band, das von meinem Herzen sprang, aber es war der Hubkolben. (S 183)

    WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN – Immer wenn der Kitsch zu viel wird und man denkt, jetzt geht es nicht mehr, Schluss, dann rettet Leky die Sache und erlaubt dem Leben schnöde Widrigkeit. Es geht um das Loslassen und Zupacken und die Widersprüche des Lebens. Buddhismus und Realismus passen durchaus zusammen. Die Protagonistin lernt, dass sie für die sieben Weltmeere gemacht sein und gleichermaßen vor der Haustür, im Westerwald, die Liebe ihres Lebens finden kann. Wunderbar für alle, die der Kitsch nicht schreckt.

  12. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.548)
    Aktuelle Rezension von: freie_buchelfe

    GESTALTUNG
    Der siebte Teil der Reihe strahlt durch seine schwarze Farbe etwas leicht bedrohliches aus, vor allem in Kombination mit den den kleinen Bildern, die das Cover zieren - daher passt es auch super zur Geschichte, die der siebte Teil erzählt, und zur gesamten Reihe. Die Cover der 20-Jahr-Auflage erzählen die Harry Potter Geschichte selber schon ein wenig, da das spielerische mit jedem Band weniger zu werden scheint und die kleinen Zeichnungen einfach wunderschön einige Szenen des Buches außen schon zeigen.

    CHARAKTERE
    Die Charaktere im siebten Band haben es wirklich nicht einfach, denn es herrscht Krieg und alle müssen auf die ein oder andere Art leiden. Dabei ist schön zu sehen, wie viele trotzdem versuchen, gleichzeitig ein wenig Normalität und Liebe in diese schwere Zeit zu bringen.
    Man merkt langsam, wie sich alle entwickelt haben und angesichts der Bedrohung, die herrscht, nochmal über sich hinauswachsen! Hier denke ich wieder besonders an Neville, der sich zu einer richtigen Führungsperson entwickelt hat und nicht nur für sich, sondern auch für seine Verbündeten einsteht.
    Besonders schön finde ich allerdings, das die Geschichten von Albus Dumbledore und Severus Snape erzählt werden, die ich beide total gerne mag und die so viel erklären und stellenweise auch wirklich nochmal emotional sind. Snape ist für mich aber sowieso ein Held!
    Und nur einmal kurz fürs Protokoll: wie cool ist eigentlich Professor McGonagall!!!

    MEIN LESEHIGHLIGHT
    Der letzte Band der Reihe ist einfach total fesselnd und spannend. Man erfährt so viel über die Zaubererwelt und kann die Magie in jeder Seite spüren. Die Stimmung ist einfach super eingefangen, wodurch man als Leser wirklich mitfiebern kann, vor allem kann man aber auch mit leiden! Denn es gibt es paar wirklich zerstörende Szenen, die mein herz gebrochen haben. Es ist einfach von allem etwas dabei und er unterhält von vorne bis hinten - was will man mehr??

    GEDANKEN & FAZIT
    Was einem zu allererst durch den Kopf geht: oh nein, es ist vorbei. Ganz ehrlich ihr Lieben, egal wie oft ich die Bücher lese, ich bin kein einziges Mal bereit dazu, die Welt wieder zu verlassen.
    Es herrscht Krieg und auch wenn durchweg eine bedrohliche Stimmung herrscht und wie nach jedem umblättern eine neue Katastrophe erwarten müssen, so behält das Buch trotzdem noch etwas leichtes und schönes: man wird zum Schmunzeln gebraucht, das Herz wird erwärmt und man spürt ebenso Freundschaft. Vor allem merkt man aber auch, dass die drei Freunde eben noch nicht erwachsen sind und mit 17 / 18 noch absolute Teenager. Diese ganzen Verstrickungen manchen das Buch einfach total authentisch und man fühlt sich trotzdem die ganze Zeit so, als würde man an der Seite von Dumbledores Armee selber kämpfen. Richtig toll fand ich auch, dass am Ende quasi nochmal alle bekannte Charaktere vorkommen, wie zum Beispiel die erste Quidditch-Mannschaft von Harry oder Viktor Krum zu Beginn des Buches. So kann man sich von allen nochmal irgendwie verabschieden.
    Ich liebe einfach diese Reihe und Band 7 gehört definitiv zu meinen Top 3! Natürlich bekommt auch dieser Teil 𝟝 𝕧𝕠𝕟 𝟝 𝔼𝕝𝕗𝕖𝕟 🧝🏻‍♀️, anders wäre es gar nicht denkbar.

  13. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


             Was für ein schönes Buch. Passend für so viele Gelegenheiten. Es hat mich definitiv aus meiner Leseflaute geholt und es holt einen auch runter, wenn alles um einen herum ein etwas trubelig wird. Soviel Ruhe, Kraft und Achtsamkeit liegt darin. Man ist immer so schnell mit seiner Meinungsbildung und glaubt, vieles schon zu wissen. Wenn man sich aber die Zeit nimmt, zuzuhören, ergibt sich oft eine ganz neue Wahrheit. Ein Buch über das Besinnen auf das Wesentliche - die Liebe.              
  14. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.666)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    »Es gab drei Dinge, deren ich mir ganz sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm - und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.«

     Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Isabella Swan ihren Umzug in die langweilige, verregnete Kleinstadt Forks kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den undurchschaubaren und unwiderstehlichen Edward kennenlernt. Mit aller Macht fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und riskiert dabei mehr als ihr Leben …

    Meinung:

    Es gibt Bücher, die man, Jahre später, nicht noch einmal lesen sollte. Biss zum Morgengrauen ist ein solches Buch. Als es im Jahr 2006 auf den Markt kam, war ich 14 Jahre alt und ich habe die Geschichte geliebt und verschlungen. Heute bin ich 29 Jahre alt und kann nicht begreifen, was ich so toll an der Geschichte fand.

    Die Handlung ist grösstenteils langweilig und plätschert nur so dahin. Erst als der «böse» Vampir auf der Bildfläche erscheint, welchem nach Bellas Blut dürstet, wird es endlich mal spannend. Der Schreibstil hingegen ist leicht und flüssig, weshalb man das Buch wunderbar als Gute-Nacht-Lektüre nutzen kann. 

    Die Charaktere an sich, sind platt und haben nicht wirklich Tiefgang. Man erfährt sehr wenig über sie und ihre Charaktereigenschaften. Zumindest weiss man genug, damit es für die Handlung ausreicht. Mein, mittlerweile erwachsenes, Herz haben einzig Alice Cullen und Bellas Vater Charlie Swan für sich gewinnen können. Mit den Hauptfiguren hingegen, wurde ich diesmal überhaupt nicht warm. Stattdessen haben sie mich wirklich oft genervt.

    Die Protagonistin Bella, ging mir eigentlich die ganze Zeit richtig auf die Nerven. Sie jammert oft, muss immer beschützt werden, ist ständig den Tränen nahe oder heult wirklich und sie ist ja ach so liebenswert Tollpatschig. Zudem wird sie von fast allen männlichen Hauptfiguren, Nebenfiguren und Statisten angehimmelt. Warum das jedoch so ist, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Dass sie in der Geschichte die Protagonistin sein soll, ist ebenfalls kaum zu glauben. Sie wird als ein schwaches kleines Mädchen dargestellt, welches sich hinter den starken Schultern ihres perfekten Vampir-Freundes versteckt. Sie handelt kaum selber, ausgenommen zum Schluss, weshalb man meinen könnte, sie sei nur ein Statist in ihrem eigenen Leben.

    Ach und Edward ist ja so dermassen schön, perfekt und sexy, dass es gefühlt auf jeder einzelnen Seite, bis zum Erbrechen, thematisiert werden muss. Gut, dass ich, vor lauter Augenrollen, keinen Muskelkater bekommen habe. Ausserdem bevormundet er Bella aufs übelste und sie lässt sich, bis auf wenige klägliche Versuche sich zu wehren, auch alles gefallen. Auch Edwards ständige Stimmungsumschwünge sind einfach nur nervig. Er weist sie ab, dann sucht er wieder ihre Nähe, dann keift er sie wieder an und das ganze wieder von vorne. Bella lässt einfach alles mit sich machen und das ist wirklich zum Haare raufen. Wenn mich jemand so behandelt, hätte ich schon längst die Reissleine gezogen. Des Weiteren beobachtet er sie heimlich monatelang, während sie schläft. Ist das nicht niedlich und romantisch? Nein, ist es nicht. Wenn mich jemand stundenlang heimlich beim Schlafen beobachtet, würde ich den Stalker der Polizei melden und hoffen, dass er eingesperrt wird. Da werden wirklich Dinge und Charaktereigenschaften romantisiert, welche überhaupt nicht romantisch sind.

    Ausserdem ist es wirklich traurig zu lesen, dass eine junge Frau denkt, dass das Leben ohne diesen einen Jungen keinen Sinn mehr hat. Bella macht Edward zu ihrem alleinigen Lebensinhalt, sodass sie ihm wie ein Schosshündchen hinterherhechelt und keine anderen/eigenen Ambitionen hat – ausser eben Edward als Freund zu haben. Zudem lässt sie plötzlich alle ihre Freunde links liegen und würdigt ihnen keinen Blick mehr, als sie Edward endlich hat. Was ist die Botschaft dahinter? Auf jeden Fall keine Gute.

    Die «Liebes-Dramen bzw. Beziehungsprobleme» in der Geschichte wirken erzwungen und kindisch. Nach der hundertsten Wiederholung von «Oh, ich muss mich von dir fernhalten, weil ich ein ach so böser böser Vampir bin« ist es einfach nur noch lächerlich. Auch die dauernden Stimmungswechsel, sind einfach nur mühsam und völlig unerklärlich. Da sass man noch völlig zufrieden nebeneinander und plötzlich wird jemand wütend oder es bricht wegen einer Kleinigkeit ein Streit oder eine unnötige Diskussion aus. Diese «Beziehungsprobleme» sind, in meinen, mittlerweile erwachsenen Augen, keine wirklichen Probleme, sondern verzweifelte Versuche ein wenig Drama und Spannung einzubauen. Dabei könnte man doch glatt vergessen, dass Edward mittlerweile mehrere Jahrzehnte «Vampir-Leben» auf dem Buckel hat und dementsprechend reifer sein müsste. 

    Nichts desto trotz, gibt es doch auch einige wenige Momente, die einem ein schmunzeln entlocken. 

    Fazit/Empfehlung:

    Tja, es ist kaum zu glauben, dass ich diese Reihe einmal gemocht habe. Es zeigt jedoch, dass dieses Buch, deutlich jüngere Leser anspricht. Ob es dabei eine gute Botschaft vermittelt, sei mal dahingestellt. Als mittlerweile erwachsene Frau und durch meine eigenen Lebenserfahrungen, sehe ich die Dinge deutlich kritischer. 

    Die meisten Dinge, die ich heute kritisiere, sind mir damals jedenfalls nicht aufgefallen. Daher würde ich das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen, im Alter zwischen 14 – 17 Jahren. 

    Eines Tages werde ich mich bestimmt nochmal dem zweiten Teil widmen. Mal schauen, was ich zu diesem Teil sagen werde.

    Sternewertung:

    1.5 von 5 Sternen

  15. Cover des Buches Teufelsgold (ISBN: 9783785725689)
    Andreas Eschbach

    Teufelsgold

     (121)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Hendrik Busske, ein Finanzberater, stiehlt ein Buch über Alchemie. Er glaubt, dass etwas Wahres dran ist und forscht weiter, während er auch in seinem Beruf die Alchemie miteinbezieht.

    Das Cover des Buches ist in seiner Einfachheit sehr gut gelungen und passt auch zum Buch.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden glänzend dargestellt. Die historischen und chemischen Einflüsse in das Buch sind perfekt recherchiert.

    Die Idee hinter dem Buch ist an sich nichts Neues; schon viele Bücher verschiedener Genres wurden über Alchemie und den Stein der Weisen geschrieben. 

    Und genau das ist auch das größte Problem des Buches, denn es wird schon lt. dem Cover als Thriller präsentiert. Die vorliegende Geschichte hat aber sehr wenig mit dem Genre zu zu tun - da hat die Bibel mehr Thrillerqualitäten. Und auch wenn man das Wort "Thrill" wortwörtlich nimmt, hat das Buch mit Spannung leider wenig am Hut.

    Vor allem die ersten 150 Seiten tut sich sehr wenig, außer dass man über Hendriks Leben und die Finanzwelt erfährt - und das ist sehr langwierig. Nur die Kapitel aus der Vergangenheit ließen ganz leicht Spannung aufblitzen. 2x habe ich das Buch für ein paar Wochen weggelegt, dann wollte ich das Buch aber doch fertig lesen, weil ich die Bücher des Autors (egal welches Genre) bisher auch mochte.

    Zwar kam dann etwas Spannung auf, aber doch zu wenig als dass mich das Buch wirklich fesseln hätte können.

    Das Ende ist zwar einerseits versöhnlich, aber doch irgendwie auch an den Haaren herbeigezogen und weit jeglicher Realität entfernt. So ist das Buch noch eher Fantasy, denn Thriller.

    Schade, denn aus dem Thema hätte man definitiv mehr machen können. Und das Genre muss hier eigentlich geändert werden.

    Fazit: Spannendes Thema, zu langwierig umgesetzt; auf keinen Fall ein Thriller. 2,5 von 5 Sternen

  16. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  17. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.117)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Dieses Buch war wiedereinmal schön zu lesen. In diesen Bücher fühle ich mich fast schon ein Stück zu Hause. Einerseits bin ich froh einen neue Reihe oder neue Bücher anfangen zu können, aber es tut auch ein Stück weh. Ich mag die Bücher im Endeffekt sehr. Vorallem die letzten 2 Teile haben mir sehr gut gefallen. Dennoch bleibt der 3. mein Favorit. Ich habe diesem "nur" 4 Sterne gegeben, weil ich es einfach nicht so verschlungen habe wie den letzten. Aber ich muss sagen er war trotzdem mega toll und spannend und einfach ein wunderbares Ende. Es ist eine wirklich runde Sache dieses Buch zu lesen und ich bin wirklich froh, die Filme haben mich wirklich nie so aus den Socken gehauen, das Buch gibt mir aber die Bestätigung wieso Twillight so einen Durchbruch hatte. Später wird das ganz sicher ein richtiger Klassiker. Ich glaub ich will gar nicht mehr schreiben, man sollte sich selbst überzeugen lassen wenn man es noch nicht gelesen hat.

  18. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  19. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.548)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Bellas Traum ist es, für immer mit Edward zusammen sein. An ihrem 18. Geburtstag schneidet sie sich an einem Stück Papier und steht einem Haufen hungriger Vampire entgegen. Edward beschließt daraufhin, Bella zu verlassen und bricht ihr damit das Herz. Nur die Freundschaft zu Jacob gibt ihr Kraft. Doch dann erfährt Bella, dass Edward in Gefahr schwebt.

    Das Buch umfasst 558 Seiten. Es handelt sich um den zweiten Teil der Reihe. Es ist empfehlenswert den ersten Teil bereits zu kennen.

    Dieser Teil war leider schwächer als der erste Teil. Zwischendurch ging mir Bellas Trauer um Edwards Verschwinden etwas auf die Nerven. Jacob hat sich richtig gut um sie gekümmert, es war jedoch klar, dass er nie an Edward herankommen wird. Bellas Verhalten konnte ich in diesem Teil auch nicht nachvollziehen. Auf der einen Seite scheint sie Jacob Hoffnung zu machen, sagt sich auf der anderen Seite aber selbst, dass sie niemals mit ihm zusammen sein wird. Auf mich wirkt es, dass sie ihn ausnutzt und nur bei ihm ist, weil es ihr dann besser geht, egal wie Jacobs Gefühle sich dadurch für sie entwickeln. Jacobs Taten sind am Ende daher absolut nachvollziehbar.

    Das Ende dagegen war wieder besser, als Edward und Bella wieder aufeinandertreffen. Leider fehlte mir die Spannung im Buch. 

  20. Cover des Buches Oneiros - Tödlicher Fluch (ISBN: 9783426505908)
    Markus Heitz

    Oneiros - Tödlicher Fluch

     (305)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Der Bestatter, ein Fluch und der Tod…

    In Leipzig hütet ein Bestatter ein grausames Geheimnis, in Minsk führt eine skrupellose Wissenschaftlerin tödliche Experimente durch, in Paris rast ein Airbus ungebremst in ein Flughafenterminal … Die Ermittlungen zu dem Unglück beginnen sofort – aber die Ergebnisse sind rätselhaft: Sämtliche Insassen waren schon tot, bevor das Flugzeug auf das Gebäude traf. Was die Polizei jedoch nicht herausfindet, ist, dass es einen Überlebenden gibt. Konstantin Korff, der Bestatter aus Leipzig, kommt diesem Überlebenden hingegen schnell auf die Spur, ebenso wie die Wissenschaftlerin – denn diese drei Menschen tragen denselben tödlichen Fluch in sich. Einen Fluch, der sie zu einer Gefahr für jeden in ihrer Umgebung macht … (Quelle: Klappentext)

     

    Die Hauptfigur Konstantin Korff ist mir bereits in der Exkarnation-Reihe begegnet, auch wurde er kurz im ersten Band der aktuellen „Meisterin“ – Reihe erwähnt. Da es sich hier um einen sehr interessanten Charakter handelt, war ich dementsprechend neugierig auf „Oneiros“  - denn in diesem Mystery-/ Fantasy-Thriller wird seine Geschichte erzählt. Das Buch erschien erstmals im Jahr 2012.

    Schon der Prolog deutet darauf hin, dass uns LeserInnen einiges an Action, Mysteriösem und Spannung erwartet. Es beginnt mit einem Flugzeugunglück, dessen Passagiere allerdings nicht durch den Unfall, sondern schon vorher gestorben sind. Jedoch gibt es einen Überlebenden, der ein gefährliches Geheimnis trägt und nun auf der Flucht ist…

    Danach lernen wir die Hauptfigur kennen, den Bestatter Konstantin Korff, der in Leipzig das Bestattungsunternehmen „Ars Moriendi“ führt – und das sehr erfolgreich. Gerade am Anfang erfahren  wir neben seinem aktuellen Leben auch einiges über die Tätigkeiten eines Bestatters, was sehr informativ ist.

     

    „Bestatter und Thanatologe.“

    Iva runzelte die Stirn. „Was ist denn…“

    „Einbalsamierung. Ich mache Leichen haltbar, wenn sie aufgebahrt oder über lange Strecken ohne durchgehende Kühlung transportiert werden sollen.“ Er beobachtete ihre Reaktion genau. Eine erste Hürde – dabei wartete eine noch viel größere. Eine tödliche.  – Seite 110

     

    Dazu hat Konstantin noch ein gefährliches Geheimnis, dass mit dem Tod persönlich zusammenhängt. Nach und nach erfahren wir, was es mit diesem Fluch auf sich hat und wie gefährlich er für die Menschheit werden kann. Worum es genau geht? Das wird im Laufe des Romans gelüftet.

     

     Neben seinem Beruf sucht Konstantin auch nach einer Lösung, den ungewollten Fluch loszuwerden und stößt auf entscheidende Hinweise. Im Zuge seiner Nachforschungen spielt der Tod an sich eine zentrale Rolle – Sagen, Märchen und Mythen um den Gevatter werden durchleuchtet.

    Spannend ist auch seine Suche nach dem Überlebenden des Flugzeugabsturzes  - dabei begegnet er u.a. auch einer Frau, die einen erschreckenden Plan verfolgt. Dieser Auftrag wird gefährlicher für alle, als er zunächst ahnt…

     

    „Seine Vergangenheit schien ihn gerade einzuholen, und wie es aussah, hatte er sich das selbst eingebrockt, ohne es zu wollen, Ohne es herauszufordern. Indem er schlicht einen Auftrag angenommen hatte.“ – Seite 113


    Zusammen mit vielen Rätseln und Mysterien, sehr gut positionierten Fantasy- und Thriller-Elementen hat Markus Heitz hier einen spannenden und düsteren Roman erschaffen. Auch die verschiedenen Charaktere sind interessant und gut ausgearbeitet. Nach und nach fügen sich die Einzelteile zusammen und ergeben ein Gesamtbild mit Überraschungen und rasanten Entwicklungen.

     

    Mein Fazit: Ein gelungener Mix aus Mystery, Fantasy und Thriller – zudem noch spannend und düster mit einer sehr interessanten Hauptfigur. Die Handlung baut sich langsam auf und wird immer packender mit düsteren Entwicklungen - und der Tod ist mittendrin. Wieder ein sehr guter Roman aus der Feder von Markus Heitz. Eine Leseempfehlung von mir!

  21. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (6.943)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    🧛🏻 Biss zum Abendrot 🧛🏻

    Nachdem ich Band 2 beendet habe, musste ich natürlich auch mit dem 3. Band beginnen. 

    Dadurch, dass der 2. Band wirklich ein gutes Ende hingelegt hat, hatte ich umso mehr Hoffnung, dass der 3. Band besser wird. Leider wurde ich aber auch dieses mal enttäuscht 😔

    .

    WORUM GEHT'S? 

    Um ehrlich zu sein, ist das eine ziemlich gute Frage. Denn diese Frage hat mich gefühlt durch das ganze Buch verfolgt. Aber im Endeffekt geht es darum, dass Bella in Gefahr schwebt, denn Seattle wird von einer Reihe rätselhafter Morde erschüttert. Ein blutrünstiger Vampir plant wohl Rache an Bella, aber wer? 

    .

    REZENSION

    Ich hatte wirklich Hoffnungen nach dem 2 Band, dass es besser weitergeht, da ja wirklich gegen Ende von Band 2 Spannung geboten wurde.

    Aber irgendwie war es wieder komplette Leere.

    Die Leere die Bella in Biss zur Mittagsstunde verspürt hat, habe ich gespürt als ich dieses Buch gelesen habe. Es war wieder so langatmig, und es kam für mich einfach total gedehnt rüber.

    Gefühlt ist nichts passiert, außer in dieser einen Szene in der es einen Kampf gab. Aber dann war auch schon wieder alles vorbei. Noch dazu kam, dass mich Bella wirklich nervt. Ich verstehe ihre Gedanken nicht, vor allem verstehe ich ihr Handeln nicht. Sie trifft meiner Meinung nach so komische Entscheidungen und kann sich nie wirklich festlegen. Ich mochte Bella so gerne in den ersten zwei Bänden, aber jetzt kann ich sie irgendwie gar nicht mehr ab 😅. Apropos nicht ab können: Jakob. Muss ich zu dem jungen Herren noch was anderes sagen außer das Stichwort - toxisch? Ich denke nicht. Es tut mir wirklich leid, dass diese Rezension so negativ ist, aber ich konnte wirklich kaum etwas positives aus diesem Buch entnehmen... außer vielleicht ein paar romantischen Szenen zwischen Bella & Edward.

    Leider werde ich jetzt erstmal einen Pause zu Twilight einlegen, bevor ich den letzten Band lesen werde. 



  22. Cover des Buches Die geheime Mission des Kardinals (ISBN: 9783446263796)
    Rafik Schami

    Die geheime Mission des Kardinals

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Harry_Robson

    Die Geschichte an sich ist ja interessant und da hätte man was draus machen können. Leider begibt sich der Autor in religiöse Nebenschauplätze und in die Beschreibung von Mis(st)tänden in der katholischen/jüdischen  Kirche. Das ist allgemein bekannt und es wäre schön zu wissen, wie man das abstellt. Dazu gibt der Autor keine hinweise. Schade.

  23. Cover des Buches The Grace Year (ISBN: 9783791501628)
    Kim Liggett

    The Grace Year

     (99)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Normalerweise lese ich mir bevor ich Bücher kaufe immer den Klappentext durch und das ohne Ausnahme. Allerdings wurde mir das Buch so ans Herz gelegt, dass ich gar nicht anders konnte als es mir sofort zuzulegen. Daher hatte ich aber auch gar keine Ahnung worum es geht und habe mich vollkommen von dem Buch überraschen lassen. Ich wusste allerdings das es sich bei "The Grace Year" von Kim Leggit um eine Dystopie handelt und da ich diese aber immer sehr gerne mag war ich noch gespannter als ohnehin schon.


    Das Cover fand ich zu Anfang nicht unbedingt wunderschön aber je mehr man gelesen hat, desto mehr Sinn hat es gemacht und ich liebe es wenn das Cover eines Buches so unglaublich gut zum Inhalt passt wie hier. 


    Die Dystopie wird mit zwei Zitaten eröffnet, einmal von "The Handmaids Tale" also "Der Report einer Magd" und das andere ist von "Lord of Flies" also "Herr der Fliegen". Und ich muss sagen, dass ich die wirklich unglaublich passend gewählt hätte denn auch ohne die beiden Zitate hätte ich "The Grace Year" als eine Mischung beider Bücher beschrieben. 

    Das ist allerdings recht interessant da ersteres ein wahres literarisches Highlight für mich war, während "Lord of Flies" mir überhaupt nicht zugesagt hat. 


    In "The Grace Year" geht es um das Leben von Tierney James. Bzw. eher um ein ganz bestimmtes Jahr im Leben von Tierney James. Denn in Garden County werden Mädchen in einem bestimmtes Alter für ein Jahr ins Gnadenjahr geschickt. Dieses Gnadenjahr gestaltet sich daraus, dass die Mädchen allein in die Wildnis geschickt werden und dort komplett auf sich allein gestellt sind. Der Zweck des Ganzes dient dem Grund das man in Garden County davon ausgeht, dass die Frauen besondere Kräfte hätten und so die Männer und Jungen verzaubern und in ihren Bann ziehen würden. Im Gnadenjahr sollen die Mädchen ihre Magie loswerden und "geheilt" wieder zurückkommen. Allerdings versteckt sich hinter dem Gnadenjahr so unglaublich viel: die Frauen werden unterdrückt und das Leben derer, die das Gnadenjahr überleben ist komplett vorbestimmt - von Männern. 

    Die Frauen dürfen sich nicht allein treffen, da sie sonst vielleicht doch etwas mit ihrer Magie aushecken würden und eigentlich ist ihr einziger Sinn und Zweck eine Familie zu gründen und Nachwuchs zu gebären. 


    Eigentlich war der Inhalt wirklich sehr krass und hat mich auch oft zum Nachdenken angeregt. Allerdings waren mir manche Handlungsstränge zu ungenau und teilweise hätte ich mir etwas mehr Erklärung gewünscht. Nichtsdestotrotz konnte es mich wirklich oft überraschen, ich habe einige Dinge nicht kommen gesehen und mir haben besonders die Aufschlüsselungen gut gefallen. 


    Dennoch hat mir ein Tick gefehlt um es zu einem 5 Sterne Buch für mich zu machen. Irgendwie ist der letzte Funke nicht wirklich übergesprungen. Die Grundmessage finde ich allerdings super wichtig und gut gelungen!

  24. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

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