Bücher mit dem Tag "abgrund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abgrund" gekennzeichnet haben.

131 Bücher

  1. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.095)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Im März 2002 verschwindet die Politikerin Merete Lynggaard spurlos von der Fähre von Rødby nach Puttgarden.
     Ist die Frau von der Fähre gefallen? War es ein Unfall?


    An ihrem Geburtstag hört Merete eine Stimme aus einem Lautsprecher die ihr gratuliert.
    Seit 126 Tagen ist sie eingesperrt und die Stimme droht ihr, dass das Licht jetzt für 1 Jahr eingeschaltet bleibt wenn sie nicht den Grund für ihre Gefangenschaft nennen kann.
    Warum wird Merete gefangen gehalten?
     Weiß sie den Grund?

    „Erbarmen“ ist der erste Band der erfolgreichen Carl-Mørck-Reihe von Jussi Adler-Olsen.
     Mittlerweile ist gerade der 9. Band „Natrium Chlorid“ erschienen was ich zum Anlass nehme mich mit der Thriller-Reihe zu befassen.

    Ich muss sagen der Erfolg kommt nicht von ungefähr.
    Mich hat der erste Band begeistert und in Atem gehalten.

    Nachdem bei einem Einsatz ein Kollegen von Carl Mørck getötet und ein anderer so schwer verletzt wurde, dass er im Rollstuhl sitzt, bekommt Carl Mørck die Leitung des Sonderdezernats Q in Kopenhagen.
    Dort laufen alle Altfälle zusammen und landen auf seinem Schreibtisch.
    So auch der Fall, der verschwundenen Politikerin Merete Lynggaard mit dem sich Carl Mørck als erstes befasst.

    Der Ermittler macht mir am Anfang einen recht unmotivierten Eindruck. Aber wer kann ihn das verdenken nach dem er bei einem Einsatz praktisch beide Kollegen verloren hat.
     Man spürt aber schnell, dass er ein hervorragender Ermittler ist der sich an einem Fall festbeißen kann. Mir war er schnell sympathisch geworden.

    Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge.
     Einmal Merete Lynggaard die gefangen gehalten wird und einmal Carl Mørck der das Sonderdezernat Q übernimmt und sich dem Fall der verschwundenen Politikerin zuwendet.

    Die LeserInnen sind dem Ermittler immer etwas voraus. Man weiß beim lesen ja, dass Merete Lynggaard noch lebt und das sie gefangen gehalten wird.

    Jussi Adler-Olsen baut eine enorme Spannung auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Sein Schreibstil ist leicht verständlich. Er macht nicht viele Worte, hält sich nicht groß mit Beschreibungen der Handlungsorte auf sondern kommt immer schnell zum Punkt.
    In das Privatleben von Carl Mørck bekommen die LeserInnen immer mal kurze Einblicke. Es dominiert aber nicht das Geschehen sondern steht mehr im Hintergrund.

    Da es ja mittlerweile 9 Bände gibt habe ich die nächste Zeit noch einiges vor.
     Ob ich es schaffe bis der 10. Band erscheint? Mal schauen.


  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.355)
    Aktuelle Rezension von: Leonore324

    Trotz der Länge fand ich den Roman sehr spannend, vor allem die erste Hälfte habe ich regelrecht verschlungen! Danach wurde es an manchen Stellen zwar etwas repetitiv, aber ich habe das Lesen trotzdem noch genossen!

  3. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.267)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wieder eine Romantasy-Geschichte mit Vampiren, an der ich mich versucht habe. Dieses Mal jedoch wurde ich positiv überrascht. Zwar verlief das meiste nach dem üblichen Schema, doch es wurden neue Ideen eingewebt, die das Ganze überraschender machten. Auch, dass es hier gegen die dem Blutrausch verfallenen der eigenen Art ging, war mal etwas anderes. Trotzdem war es im Ganzen gesehen genau das, was ich erwartet hatte. Das macht es jedoch nicht unbedingt schlecht.

    Ein guter Einstieg in die Reihe, bei der ich aber noch nicht weiß, ob ich sie weiterverfolgen werde.

  4. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.520)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Ein genervter siebzehnjähriger Jugendlicher erzählt schrullige Anekdoten aus seinem missliebigen Leben. Für Erzählweise und -inhalt konnte ich mich überhaupt nicht erwärmen. Nach 60 von 155 Seiten hatte ich die Lektüre dann abgebrochen.

  5. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.130)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  6. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (672)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mein erstes Buch von Wulf Dorn und mein absolutes Lieblingsbuch.

    Eine Patentier wird aus der Psychiatrie entführt, bei der Suche nach ihr, wird ihre behandelnde Ärztin Dr. Ellen Roth selbst zur Zielscheibe und kommt in das Visier des Entführers. Doch nicht alles scheint so logisch zu sein, wie man es am Anfang denkt. Der Autor spielt ein Spiel mit den Lesern, welches der Leser einfach nicht gewinnen kann. Das Buch ist nervenaufreibend und geht wirklich an die eigene Psyche.Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich langsam wüsste um was es geht oder wer dahinter steckt wurde ich eines besseren belehrt und meine Überlegung wurde über den Haufen geworfen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, sodass ich es in einer Nacht durchgelesen habe.  Man wird selbst mitgerissen und möchte unbedingt herausfinden wie die komplexe Geschichte zusammenhängt. Viele der Zusammenhänge und Geschichten die am Anfang erzählt wurden, muss man am Ende in ein ganz neues Licht stellen. Man hat sich hier wirklich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befasst und merkt deutlich, dass Wulf Dorn selbst in diesem Bereich tätig war. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der überrascht werden möchte. Der Bücher mit einer bzw. mehreren Wendungen liebt und gerne verwirrt wird - ein Meisterwerk.

  7. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (984)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    𝙸𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝:
    In einem kleinen Kloster finden Nonnen zwei ihrer Genossinnen brutal erschlagen auf. Eine von den Toden, ist die junge Novizin , Camille Maginnes. Anhand der Autopsie stellt Isles fest : die junge Frau muss vor ihrem Tod ein Kind auf die Welt gebracht haben. Doch von diesem fehlt jegliche Spur. Parallel zu diesem Fall findet die Polizei eine weitere Frauenleiche - auf das schlimmste entstellt. Beide Fälle scheinen zusammenzuhängen.

    𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
    Hier wird es jetzt persönlich. In dieser Geschichte erfahren wir viel über unsere beiden Frauen der Gerechtigkeit. Sie gewähren uns einen Einblick in ihr Privat- sowie Gefühlsleben. Der persönliche Teil zieht sich durch die gesamte Geschichte,bleibt mal am Rand und verschmilzt im nächsten Moment wieder mit der Story.
    Die Haupthandlung an sich hat mir gut gefallen. Die Kirche, die für Schutz und Liebe steht wird zu einem Tatort. Und natürlich stehen ihre Vertreter auch hier wieder mal im Schussfeld der Kritik. Doch erfüllen diese Menschen die Voraussetzung, derart brutale und abstoßende Taten zu begehen ?

  8. Cover des Buches Der Abgrund in dir (ISBN: 9783257070392)
    Dennis Lehane

    Der Abgrund in dir

     (155)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Auf der Rückseite des Buches steht, dass es sich um einen trickreichen Thriller voll überraschender Wendungen handelt. Dies habe ich in der ersten Hälfte des Buches jedoch vermisst. Zu Beginn ist Rachel Childs auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, dies nimmt viele Seiten in Anspruch, endet dann und hat mit dem Fortgang der Handlung dann auch nicht mehr so viel zu tun. 

    In der zweiten Hälfte ist das Buch auf jeden Fall spannend und der Ausgang nicht vorhersehbar, was für mich einen guten Thriller ausmacht.  


  9. Cover des Buches Catwoman - Diebin von Gotham City (ISBN: 9783423762274)
    Sarah J. Maas

    Catwoman - Diebin von Gotham City

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Leoh

    In Catwomen ist die "Böse" eher die "Gute" obwohl sie Überfälle und Raube durchführt und eher auf der dunklen Seite lebt. Ich fand es eigentlich ziemlich gut Mal alles aus der Seite der "Bösen" zu sehen und auch die Vorgänge der Überfälle und der Einbrüche miterlebt 

    Das Ende ist aber ziemlich entäuschend.



  10. Cover des Buches Das Herz des Bösen (ISBN: 9783442312702)
    Joy Fielding

    Das Herz des Bösen

     (301)
    Aktuelle Rezension von: mileintube

    Nun, da ist sie - meine erste Rezension zu einem Joy Fielding (oder wie meine Autokorrektur meint: Joy Firlefanz) Buch. Der Prolog beginnt ziemlich langweilig und voller unnötiger Details, wie z.B. der Familiengeschichte der Opfer und wie aktiv sie noch trotz des fortgeschritten Alters im Bettsport sind. Was soll ich mit dieser Information anfangen? Ist es ein wichtiges Detail für den späteren Verlauf der Geschichte? Spoileralarm: Nein. Auch spielen die Details zu den Kindern eigentlich keine sonderlich große Rolle mehr. In der Hinsicht hätte man sich einiges an Papier sparen können. Denkt denn keiner an die Umwelt? Nun, weiter zum Buch: nach dem ganzen blabla kommt dann die Handlung: Gewitter, Waldhütte, tote Telefonleitung. Natürlich lässt man in dieser Lage ein junges Mädchen ins Haus, die einen dann fleißig herumkommandiert und sich auch sonst ziemlich eigenartig verhält. Nachdem die junge Dame (nennt sich übrigens Nikki) mit ihrer Show fertig ist, öffnet sie die Tür. Überraschung: Der Freund der netten jungen Dame hat schon mit eine Machete in der Hand vor der Tür gewartet. Was dann passiert, erspare ich euch an dieser Stelle. Dann beginnt die Hauptstory, die ich an dieser Stelle nur noch zusammenfassen möchte: Valerie landet dank der Zuverlässigkeit und Treue (beides nicht vorhanden) ihres zukünftigen Ex-Mannes mit deren gemeinsamen Tochter, seiner neuen Verlobten und ihren beiden besten Freunden irgendwo in der Zentralpampa, wo sie sich auf einen mörderischen Abgrund zubewegen. Überraschung! Meinung: In den Buch dreht es sich die meiste Zeit um das Familiendrama, die Morde sind eigentlich nur nebensächlich. Nach dem Klappentext habe ich mir mehr versprochen. Zum Teil wirkt die Geschichte unnötig in die Länge gezogen. Trotzdem hat dieses Buch es geschafft, die Hobby-Detektivin in mir zu wecken. Ich überlegte sehr lange, wie die beiden unterschiedlichen Geschichten (Mörderpärchen und Familiendrama) zusammengehören und dachte: meine Güte. Das wird bestimmt ein richtig langweiliges Ende. Das kann doch nur SO enden! Kam dann aber doch anders.

    (Erscheint auch auf Instagram: Katz_Buch_und_Eule)

  11. Cover des Buches Mein böses Herz (ISBN: 9783570308912)
    Wulf Dorn

    Mein böses Herz

     (456)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies ist das dritte Buch des Autors das ich nun gelesen habe, ich muss jedoch sagen, dass es leider das bisher schwächste war. Die Story war ziemlich vorhersehbar und teilweise recht unglaubwürdig dargestellt, irgendwie konnte sie mich einfach nicht fesseln. Man merkt einfach, dass das Buch dieses Mal für Jugendliche ausgelegt ist. Streckenweise gab es einige Wiederholungen und langatmige Abschnitte,  so dass die gesamte Story relativ flach gehalten wurde. Die Grundidee hinter dem Ganzen war recht interessant, der Schreibstil war zudem ziemlich einfach, sodass man das Buch gut lesen konnte. Zu den Charakteren konnte ich keinen wirklichen Draht finden, der Autor hat sich hier, meiner Meinung nach, zu vieler Klischees bedient. Insgesamt ein nettes, durchschnittliches Buch zum Zeit vertreiben, aber es reicht nicht an die anderen, von mir gelesenen, Werke des Autors heran.

  12. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (597)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Diese Hammerstory mit so vielen und toll ausgearbeiteten Figuren, dass ich fast selbst das Gefühl hatte, in Castle Rock zu sein, plus das geniale Ende plus all die tollen Anspielungen auf die anderen King-Geschichten insbesondere auf "Cujo" machen "In einer kleinen Stadt" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Es gehört definitiv mit zu Stephys besten Büchern und mit Leland Gaunt bleibt einer der besten Bösewichte aller Zeiten in Erinnerung!

  13. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596193349)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

     (371)
    Aktuelle Rezension von: daydreaming_in_Paris

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! 

    Es steht schon lange in meinem Regal, aber es sind Jahre vergangen, bis ich es schließlich gelesen habe. Das ist nicht das erste Buch das ich von Cecilia Ahern lese und ich hatte somit gewisse Vorstellungen, aber dieses Buch hat mich überrascht. 

    Es ist so persönlich geschrieben, man hat das Gefühl Jasmine, die Protagonistin, spricht einen direkt an und lässt einen ungefiltert an all ihren Gefühlen teilhaben. Dabei adressiert sie immer ein "Du", und schon früh erfährt man, dass es sich dabei um ihren Nachbarn Matt handelt. Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass sich die Handlung in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich urspünglich erwartet habe. Dabei vergeht, wie der Titel andeutet, ein volles Jahr und man begleitet Jasmine durch die vier Jahreszeiten, in die das Buch gegliedert ist. Den Anfang macht der Winter.

    Die Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind authentisch und ich konnte mich gut in einige von ihnen hineinversetzen. Sie sind alles andere als perfekt - vielleicht macht gerade diese Tatsache sie glaubwürdig.          Es werden viele Themen angesprochen, die zum Leben dazugehören, wie Familie, Beruf, Verlust und Krankheit. 

    Das ist kein Buch für Leser, die nach viel Action suchen. Es geht viel mehr um die innere Entwicklung. Wer sich darauf einlässt, kommt vielleicht auch selbst zum Denken - und Überdenken - der eigenen Verhaltensmuster. 

    "Die meisten Menschen in unserem Leben müssen nicht aktiv etwas tun, um uns zu verändern, sie müssen einfach nur da sein." (S.381)


  14. Cover des Buches Dunkelgrün fast schwarz (ISBN: 9783328104841)
    Mareike Fallwickl

    Dunkelgrün fast schwarz

     (247)
    Aktuelle Rezension von: katis_readings

    Wie ein Pflaster, dass man abziehen muss, ob langsam oder schnell, es tut beides weh.

    - so erging es mir zumindest teilweise in dem Buch.

    Hier geht es um eine klassische Dreiecksfreundschaft.

    Moritz, ruhig, freundlich, harmoniebedürftig. 

    Raffael, der typische Draufgänger, der „Coole", der immer alle mitzieht, zu allem eine kecke Antwort parat hat und sowieso über allem steht.

    Johanna, die unantastbare, kühle und emotionslose,die keine Gefühle zeigt. 

    Wir begleiten die drei von Kindheitheit an bis ins Erwachsenenalter und werden Zeuge davon, wie der Keim der Freundschaft heranwächst, verwächst und Früchte trägt oder verrottet.

    Die ersten 100 Seiten waren für mich ein „Durchhalten“. Vom gesamten Aufbau und Schreibstil befand sich #dunkelgrünfastschwarz etwas außerhalb meiner „Komfortzone“, da ich sonst eher leichte Romane mit einer zügigen Handlung undweniger Tiefgang, weniger atmosphärischen Beschreibung lesen.

    Dieses Buch allerdings lebt größtenteils genau davon. Nach diesen 100 Seiten bin ich dann auch tief in die Story, in die einzelnen Rollen eingetaucht. Die Tiefe der Geschichte, so viele Ebenen, die man durchdringt, Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit, Mut, Courage, (richtige) Erziehung ...

    In diesem Buch ist man der stille Beobachter, der nicht einschreiten kann, auch wenn es noch so weh tut- und grade das machte bei mir diesen Sog so aus - hoffentlich bekommt er noch die Kurve, das kann doch nicht wahr sein.

    Interessant finde ich aber auch die doch recht obligatorische Rollenverteilung im Buch, vor allem die der Kinder. So, dass sich jeder meist in einer gewissen Art und Weise wiederfindet und angesprochen fühlt.

    Das Buch bekommt aufgrund der Message, der Art und Weise, wie es mich berührt hat, als Mahnmal einen festen Platz in meinem Bücherregal.

    Klare Empfehlung!

  15. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9781250062963)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich fand die Idee mit den Briefen wirklich sehr interessant. Man kommt recht schnell in das Buch hinein.
    Im Buch werden viele Themen behandelt, mit denen ich anfangs nicht gerechnet hatte, jedoch hatte ich das Gefühl, das gewisse Themen, vor allem Sexueller Missbrauch.
    An recht vielen Stellen fühlt sich die Story eher flach an und es gibt einfach einen großen Strom an Informationen die nicht wichtig sind.
    Die Art und Weise wie Laurel ist für mich immer noch unschlüssig, denn wir erfahren wirklich fast nichts über sie. immer nur über ihre Schwester aber über sie selbst wird nicht wirklich ein Charakter errichtet.

  16. Cover des Buches Das Puppenkind (ISBN: 9783955206826)
    Eva Maaser

    Das Puppenkind

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Leseengel71

    So einen Haufen Mist in einem Buch gebündelt habe ich noch nie gelesen. Zwei Daumen nach unten!!!

  17. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (204)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Neubeginn in Virgin River" von Robyn Carr ist der erste Teil der mehrbändigen Reihe, die in Virgin River spielt. Aufmerksam geworden bin ich durch die Reihe durch die Netflix-Serie Virgin River, die mir sehr gut gefallen hat. Glücklicherweise zählt diese Reihe zu den bereits ins Deutsche übersetzte. Die Serie ist sehr ähnlich zu den Büchern, wenngleich in der Serie ein wenig was abgeändert wurde, um mehr Drama einzubauen. Das Ende des Buches, was ich gelesen habe, nachdem ich die Serie geschaut habe, hat mich daher ein wenig überrascht. Denn zu Beginn und im Verlauf des Buchs sind einige Handlungsstränge und die Personen sehr ähnlich. Es gibt zwar kleine Abweichungen, aber im Buch ist das Ende dann doch anders als erwartet, wenn man die Serie schon kennt. Dennoch hat mir auch dieses Ende des Buches gefallen und Teil 2 der Reihe ist bereits auf meiner Wunschliste. Denn das Buch war grandios. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen. 

    Im Buch geht es um Mel, die Krankenschwester aus L.A., die ihren Mann durch einen Raubüberfall verloren hat und nun einen Neuanfang möchte. Sie möchte ihr altes Leben in der Vergangengeit lassen und in der Zukunft neu beginnen. Dort wo sie niemand kennt und sie niemand mitleidig ansieht, weil er um ihren Schicksalsschlag weiß. Sie landet in Virgin River, einem kleinen Dorf weit ab von allem. Dort kennt jeder jeden. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, entscheidet sich Mel vorerst dort zu bleiben und dem ansässigen Doc in seiner Praxis zu helfen. Gegenüber der Praxis ist eine Bar. Der Besitzer der Bar ist Jack. Wie das Schicksal es so will verlieben sich die beiden eineinander. 

    Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen Liebesroman-Liebhabern wärmstens empfehlen. Auch wenn man die Serie nicht gesehen hat. Doch wer die Serie nicht kennt, sollt sie auf jeden Fall auch sehen. Buch und Serie sind einfach nur schön.

  18. Cover des Buches Sommer am Abgrund (ISBN: 9783423716291)
    Jane Casey

    Sommer am Abgrund

     (86)
    Aktuelle Rezension von: froschprinzessin

    Inhalt:

    Endlich Ferien und dann das: Statt den Sommer in London zu verbringen, wird Jess, 16, von ihrer Mutter in den idyllische Küstenort geschleppt, aus dem sie stammt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reagieren die Leute dort äußerst seltsam auf Jess. Auch Will, der gut aussehende Junge aus dem Buchladen. Wo sie geht und steht - jeder starrt sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Kein Wunder, denn Jess sieht ihrer vor Kurzem verstorbenen Cousine zum Verwechseln ähnlich. Sie beschließt, mit Hilfe von Will mehr über ihren Tod herauszufinden, und stößt dabei auf ein lebensgefährliches Geheimnis... 

    (KLAPPENTEXT)


    Autorin:

    Jane Casey wuchs in Dublin auf, studierte Englisch Literatur in Oxford und Irische Literatur am berühmten Trinity College in Dublin.Nach ihrem Studium arbeitete sie in verschiedenVerlagen als Jugendbuchlektorin. Sie lebt mit ihrem Mann, der als Strafverteidiger arbeitet, dem gemeinsamen Sohn und der Katze Fred in London.

    (BUCH)


    Meine Meinung:

    Das Buch fängt schon direkt spannend an, da der Prolog aus Freyas Sicht, Jess Cousine, geschrieben wird.  Man ist direkt drin. Aber das Buch beginnt dann im ersten Kapitel auf der Autofahrt und nicht in London, wie ich es erwartet habe. Jess ist auch gar nicht so enttäuscht darüber...

    Ansonsten gefällt mir das Buch echt gut und auch der Schreibstil von Casey gefällt mir. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und bin jetzt gespannt auf den zweiten Band.


    Fazit: 

    Auf jeden Fall ein tolles Buch das ich nur weiterempfehlen kann.

    Darum gebe ich Sommer am Abgrund von Jane Casey 4 1/2 Sterne.

  19. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.655)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  20. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.270)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Stephen King liefert mit dem Buch einen Roman mit etwas 1500 Seiten. Es ist ein typischer Roman und vorab möchte ich direkt sagen, dass das Buch definitiv nichts für Leser ist, die es nicht mögen viele Seiten ohne Spannung zu lesen. Bei Es ist der Einstieg in der Geschichte sehr langsam. Zunächst lernt man die Protagonisten kennen und alles ist sehr detailliert beschrieben. Man lernt auch die Geschichte von Derry, der Stadt in der das Buch spielt, kennen. Durch die Liebe fürs Detail von Stephen King  konnte ich mir alles hautnah vor meinem geistigen Auge vorstellen. Die Emotionen meinerseits haben einer Achterbahn geglichen. Es war zwar nicht durchgehen gruselig, aber ab und an kamen echt gruselige Szenen.

    Insgesamt ist es für mich definitiv ein Klassiker, den man als Stephen King Liebhaber lesen sollte.

    Trotzdem konnte ich nur 4 Sterne vergeben, da ich manchmal die intensiven Phasen der Erzählungen und Beschreibungen irgendwann einfach als zu viel empfand. 

  21. Cover des Buches Die Autobiographie der Zeit (ISBN: 9783426305409)
    Lilly Lindner

    Die Autobiographie der Zeit

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Linda-Odd

    Ein ganz anderes Buch als Splitterfasernackt und Winterwassertief.

    Wer hier eine weitere prosarische Biografie erwartet ist zu Beginn vielleicht erst einmal etwas verwirrt.

    Ich würde auch nicht behaupten, dass es sich hier um einen Roman im klassischen Sinne handelt.

    Ich konnte das Buch in einem Rutsch in unserer Stadtbibliothek durchlesen.

    Für mich kommt es so rüber als hätte Lilly sich hier selbst als "die Zeit" gesehen & geschrieben.

    Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache für mich jedoch ein weiteres Tool Trauma und Gedanken zu verarbeiten.



  22. Cover des Buches Das Haus zur besonderen Verwendung (ISBN: 9783492272650)
    John Boyne

    Das Haus zur besonderen Verwendung

     (169)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Mit gerade einmal siebzehn Jahren, wird der junge Georgi, nach einem Zwischenfall in seinem Heimatdorf, an den Hof des Zaren nach Sankt Petersburg gerufen. Er soll als Leibwächter des einzigen Sohnes des Zares dienen. Georgi trifft hier auch die schöne Anastasia und die beiden verlieben sich ineinander. Noch ahnen die beiden nicht, das diese Liebe auf eine harte Probe gestellt wird und welches Schicksal die beiden erwartet...

    Mit diesem Buch beweist John Boyne einmal mehr, dass er ein wunderbarer Autor ist. Der historische Roman, der das Leben der letzten Zarenfamilie aus der Sicht eines jungen Leibwächters beschreibt, kann mit viel Liebe zum Detail, Gefühl und wunderbarer Wortwahl punkten. 

    Auch die Charakterdarstellung der verschiedenen Personen ist ihm wieder wunderbar gelungen, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann und gebannt den Ereignissen folgt, die hier beschrieben werden. 
    Jeder seiner Protagonisten ist mit viel Liebe gestaltet und wirkt rasch sympathisch, da viele Emotionen mit in die Beschreibung eingeflossen sind. Man möchte zusammen mit dem Protagonisten lachen, weinen und leiden. 

    Dieser fesselnde und schöne Erzählstil setzt sich auch bei den Landschaftsbeschreibungen fort. Die Örtlichkeiten sind detailliert und ansprechend zu Papier gebracht worden, sodass die Umgebung wunderbar bildhaft wirkt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. 

    Meine Bewertung fällt daher wie zu erwarten sehr gut aus. Ich bin wieder einmal begeistert, von dem eingängigen, fesselnden Schreibstil des Autors, den man schnell lesen kann, ohne den Zugang zur Handlung zu verlieren. 
    "Das Haus zu besonderen Verwendung" ist für mich eine Empfehlung wert!


  23. Cover des Buches Viel näher als zu nah (ISBN: 9783791500577)
    Angela Kirchner

    Viel näher als zu nah

     (54)
    Aktuelle Rezension von: PiratenLilly

    Klappentext:

    Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut!

    Meinung:

    „Viel näher als zu nah“ erzählt die emotionale Liebesgeschichte der beiden Protagonisten Fey und Lucas, die sich aus Zufall ein paar Jahre später wieder begegnen.

    Der Einstieg war superstimmig und hat sofort Lust auf mehr gemacht, sodass man das Buch nicht so schnell beiseitelegen kann. Auch sind einem die beiden Protagonisten Fey und Lucas von Anfang an sympathisch, sodass man sie einfach ins Herz schließen muss. Mit den Handlungsorten hat Angela Kirchner eine detailreiche Atmosphäre geschaffen, als wäre man ein Teil der Geschichte. Nach ihrem Debütroman „Über den Dächern wir zwei“, hatte ich zunächst befürchten, mich könnte die Geschichte nicht fesseln, aber diese Gedanken waren grundlos, denn auch in diesem Buch ermöglicht uns Angela Kirchner eine emotionale Gefühlsreise. Bestimmte Szenen hat Kirchner so authentisch beschrieben, sodass ich mir des Öfteren eine Träne wegwischen musste. Auf jeder Seite des Buches fiebert man mit den beiden Protagonisten mit und zeigt uns auf, wie einzelne Momente das Leben so in Griff haben können. 

    Fazit:

    Angela Kirchner zaubert eine Achterbahn der Gefühle, die in Verbindung mit Liebe und Freundschaft einen mitnimmt. Zudem hat man nicht das Gefühl, man würde das Buch lesen, sondern selber die Geschichte erleben. 

  24. Cover des Buches Das Haus am Abgrund (ISBN: 9783760786667)
    Susanne Gerdom

    Das Haus am Abgrund

     (70)
    Aktuelle Rezension von: carolawolff

    Neues Haus, neue Umgebung. Keine neuen Freunde. Adrian, 17, ist mit seinen zwei Vätern in ein kleines Dorf an der Küste gezogen. Aber braucht er überhaupt neue Freunde? Schließlich hat er welche mitgebracht. Die wohnen zwar nur in seinem Kopf, aber sie sind für Adrian so real wie alle Anderen. Nur bei diesem Mädchen ist er sich nicht sicher. Wer heißt denn schon November? Und warum zieht es sie immer wieder zu diesem alten, unbewohnten Nachbarhaus hin, das vielleicht doch gar nicht unbewohnt ist? Und was ist real, was nicht?

    Susanne Gerdom hat mit Das Haus am Abgrund eine spannende, psychologisch clever aufgebaute Geschichte geschrieben, in der sich der nebelverhangene, viktorianische Grusel aufs Feinste immer weiter steigert.

    Ich habe mit Finn und November gebangt bis zum furiosen, überraschenden Schluss.

    Absolute Leseempfehlung!

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