Bücher mit dem Tag "abgrund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abgrund" gekennzeichnet haben.

132 Bücher

  1. Cover des Buches Catwoman – Diebin von Gotham City (ISBN: 9783423762274)
    Sarah J. Maas

    Catwoman – Diebin von Gotham City

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Selina ist eine gefürchtete Diebin und Straßenkämpferin. Sie tut das alles für ihre kleine Schwester, denn ihre drogensüchtige Mutter kümmert all das nicht. Doch eines Tages wird Selina tatsächlich festgenommen. Jemand kommt und rettet sie jedoch hat das seinen Preis. Zwei Jahre später kehrt Selina mit der festen Absicht zurück, ihre Stadt Gotham City ins Chaos zu stürzen. Sie zieht in einem Penthause mit einem Nachbarn, Luke. Keiner weiß, was der andere wirklich macht.

    Meinung:

    Ein Jugendroman.

    Der Roman beginnt in einer sehr düsteren Stimmung. Selina versucht durch illegale Diebstähle oder Untergrundkämpfen, ihre Schwester und sich selbst über Wasser zu halten. Bis eines Tages die zwei Polizisten und eine Sozialarbeiterin vom Jugendamt vor der Tür stehen.  Maggie, ihre kleine Schwester wird in eine Pflegefamilie gesteckt, von der Selina weiß, dass es noch schlimmer ist, als in ihrer Wohnung. Und Selina wird festgenommen. Gegen sie liegt bereits eine Akte vor. Gefesselt auf der Polizeistation kommt eine Frau in das Zimmer und macht ihr ein Angebot. Selina handelt Bedingungen aus für ihre Schwester und willigt ein. Jahre später kommt sie zurück, um Chaos zu stiften und anderes zu erledigen.

    Eine aufregende Geschichte von Gut gegen Böse, wobei die Grenzen manchmal verschwimmen, beginnt. Sie wird aus unterschiedlicher Perspektive von Selina und Luke erzählt. Sehr spannend erzählt, spüre ich, dass Selina noch ein anderes Ziel hat, aber das offenbart sich erst im Show Down.

    Die Abenteuer sind vielfältig und es ist jeden Moment spannend. Ich kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil auf der nächsten Seite die nächste Überraschung kommt.

    Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt, weil ich vorher auf andere Bücher von Sarah J. Maas aufmerksam geworden bin. Dass ich hier mitten in einer Buchreihe aus unterschiedlichen Schriftstellern gelandet wäre, war mir nicht klar.

    Fazit:

    Stoff für Jugendliche? Auf jeden Fall Stoff für Träume: vier Sterne.

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.406)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Was für eine Handlung. Wie hängt alles auf der Welt zusammen. 

    Frank Schätzing hat ein Meisterwerk geschaffen das ich persönlich jedem RATE zu lesen. Am Anfang sind es eine kurze Kapitel- die jeweils für sich einen neuen Anfang bilden- doch schnell geht es zu Sache. Nach diesem Buch sieht man die Welt durch andere Augen. Vor einigen Jahren habe ich es schon gelesen und jetzt erneut - um auf die Verfilmung zu warten. 


  3. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (225)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    Melinda flieht vor ihrer Vergangenheit und versucht mit ihrem Neubeginn in Virgin River ihren Gefühlen zu entrinnen. Sie fokussiert sich auf ihre Arbeit als Krankenschwester und muss mit den Launen ihres Chefs klar kommen. Der alte Mann möchte keine Hilfe, schon gar nicht von einem "Stadtmädchen". Melinda fasst langsam Fuß im kleine Dorf und freundet sich schnell mit dem Barbesitzer Jack an. Es knistert zwischen den beiden doch Mel hat Zweifel und will keine Gefühle zulassen. Jack gibt jedoch nicht auf und die beiden kommen sich jeden Tag ein bisschen näher.

    Der Schreibstil war in Ordnung. Bei Romanen erwarte ich nicht viel Spannung aber hier ist leider gar nichts aufregendes passiert und das eine ganze Weile. Das Buch war zu langatmig und es wiederholten sich ein paar Dinge. Die Kapitel war recht lang aber noch im Rahmen für mich. Die Sichtwechsel wurden nicht deutlich abgegrenzt aber immerhin kam es zu keinen Verwirrungen. 

    Melinda, meist Mel genannt, hat vor Kurzem ihren Mann verloren und versucht noch immer mit dem Verlust umzugehen. Ihr Neubeginn in Virgin River soll sie auf andere Gedanken bringen. Mel ist eine fabelhafte Hebamme und Krankenschwester. Sie ist bestimmt, mutig, sensibel und gefühlvoll.

    Jack war ein Marine und hat in vielen Kriegen gekämpft. Er hält sein Liebesleben lieber locker und unkompliziert bis Melinda auftaucht. Er ist quasi sofort in sie verschossen und tut alles für sie, beispielsweise die Hütte in der sie leben soll renovieren auf eigene Kosten. Jack ist hilfsbereit, ehrlich, attraktiv und selbstbewusst. Ich mochte ihn ganz gern.



    LESEEMPFEHLUNG

    Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch und wurde demnach auch nicht enttäuscht aber ich hatte gehofft, dass es Ähnlichkeiten mit der Redwood Reihe hätte. War leider nicht so. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und wirklich nett aber es passiert einfach nichts in dem Buch. Selten habe ich ein Buch gelesen in dem original nichts passiert. Hier und da gab es einen kleinen Versuch etwas Spannung in die Geschichte zu bringen, was in meinen Augen aber nicht richtig geklappt. hat. Kann das Buch nicht unbedingt empfehlen und werde die weiteren Teile vermutlich auch nicht lesen.


  4. Cover des Buches Das Puppenkind (ISBN: 9783955206826)
    Eva Maaser

    Das Puppenkind

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Leseengel71

    So einen Haufen Mist in einem Buch gebündelt habe ich noch nie gelesen. Zwei Daumen nach unten!!!

  5. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.664)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Mit viel Witz und Charme geschrieben. Ein Krimi mal anders: Schafe ermitteln, statt Menschen! Geniale Idee und wunderbar umgesetzt! Das klügste Schaf heißt passenderweise Miss Maple! Ich finde es herrlich und habe das Buch gerne gelesen!

  6. Cover des Buches Sommer am Abgrund (ISBN: 9783423716291)
    Jane Casey

    Sommer am Abgrund

     (87)
    Aktuelle Rezension von: lealiebtlesen

    In "Sommer am Abgrund" geht es um Jess, die zusammen mit ihrer Mutter über die Sommerferien in das Küstenörtchen Port Sentinel zieht. Dort ist vor einem Jahr ihre Cousine Freya tödlich verunglückt - oder war es doch Mord? Jess setzt alles daran, den Tod ihrer Cousine aufzuklären. Dabei gerät sie schon bald selbst ins Fadenkreuz...

    Die Idee hinter der Geschichte ist natürlich nicht besonders originell. Ein tödliches Unglück, eine Protagonistin, die ebenjenes Unglück aufklären möchte, und viele Mysterien und Geheimnisse, dazu noch eine tolle Kulisse. Dennoch konnte sie mich durchgehend gut unterhalten.

    Das lag nicht zuletzt an der Hauptprotagonistin Jess, die nicht auf den Mund gefallen ist. Die Art wie sie Dinge anspricht und angeht, hat mir gut gefallen. Ich wünschte, ich wäre selbst in gewissen Situationen so schlagkräftig wie sie.

    Nicht ganz so gut gefallen hat mir hingegen, dass einige Aspekte der Geschichte ein wenig an den Haaren herbeigezogen waren. Insbesondere einige Charaktere sind ein wenig überzeichnet und dadurch nicht mehr wirklich authentisch. Auch die Auflösung am Ende konnte mich dahingehend nicht wirklich überzeugen. Zudem empfand ich sie nicht als hundertprozentig schlüssig.


    Fazit:
    "Sommer am Abgrund" ist alles andere als ein literarisches Meisterwerk. Die Geschichte hat in Bezug auf Handlungsentwicklung und Charaktere einige Schwächen. Trotzdem konnte sie mich gut unterhalten, was nicht zuletzt an der zuweilen ironischen Erzählweise und der sympathischen Hauptprotagonistin lag. Für das kurze Lesevergnügen zwischendurch ist die Geschichte absolut geeignet!

  7. Cover des Buches Die Autobiographie der Zeit (ISBN: 9783426305409)
    Lilly Lindner

    Die Autobiographie der Zeit

     (76)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    In diesem Buch handelt es sich um die Zeit und auch um Kevin – der Raum, um David – die Beständigkeit und auch um Shay – der Abgrund. Alle diese vier Jugendlichen sind sehr früh verstorben und kannten sich aus ihrem vorherigen Leben. Alle haben sich gewünscht, eine Weltmacht zu werden, weshalb sich der Tod sie zu sich geholt hat. Jedoch haben sie nicht bedacht, dass sie viele schwere Aufgaben meistern müssen und wie viel Leid und Traurigkeit sie ertragen müssen.

    Lilly Lindner hat mit ihren Büchern mittlerweile einen großen Platz in meinem Herzen. Ich liebe ihre Schreibweise und all das was dazu gehört. Die Art wie sie Bücher schreibt ist grandios und einzigartig. Einige Bücher von der Autorin habe ich auch schon mehrfach gelesen, da sie es wert sind, mehrfach zu lesen und niemals in Vergessenheit zu geraten. Alle ihre Bücher sind Meisterwerke und ich würde sie so gerne jedem einzelnen ihre Geschichten in deren Bücherregale stellen.

    Bei diesem Buch braucht man erst ein bisschen Zeit, um sich all die Dinge zu erschließen. Man sollte das Buch auf sich wirken lassen und darüber nachdenken, was die Autorin uns damit mitteilen möchte. Daher kann es auch sein, dass man manche Sätze zweimal lesen muss, um sie verstehen zu können. Das ist aber überhaupt nichts, was einen abschrecken sollte, denn die Message die hinter den Worten von Lilly Lindner steckt ist gigantisch und nicht jeder findet sie. Auch wenn das Buch recht wenige Seiten hat, hat es ein großes Gewicht. Außerdem gibt es in diesem Buch zwischendurch auch kleine Aquarelle, die das geschriebene einem noch einmal verdeutlichen möchten und das ganze einfach perfekt machen.

    Die Sätze, die Lilly Lindner hier in diesem Buch schreibt, sind recht kurz, aber sie wählt genau die richtigen Worte aus, um uns das mitzuteilen, was sie einem sagen möchte. Lilly Lindner füllt die Seiten nicht komplett aus, sondern nimmt den Leser mit auf die Reise. Der Leser hat die Aufgabe etwas Großes aus ihren Worten zu ziehen. Sie schreibt hier über Mut, Angst, Hoffnung und auch über das Glück. Und all das findest du nur heraus, wenn du dich intensiv mit den Worten auseinandersetzt. 

    Der Schreibstil von Lilly Lindner ist für mich perfekt. Ich glaube es gibt nichts, was ich anmerken könnte, was man besser machen könnte. Lilly Lindner hat ihre Art gefunden, um sich auszudrücken und um sich mitzuteilen. Und es ist so wunderschön, dass sie die Öffentlichkeit daran teilhaben lässt. Dass sie uns ihre Wortgewalt zeigt und uns ihre Worte ans Herz legt. Ihre Art zu schreiben ist besonders und einzigartig und wirklich nicht für jeden Leser etwas.

    ,,Die Autobiographie der Zeit‘‘ war für mich ein unglaublich spannendes und fesselndes Buch. In diesem Buch lernt man so viele Dinge für sich selbst und für das Leben und das bewundere ich sehr. Ich könnte von ihren Worten und ihren Büchern stundenlang schwärmen, aber ich glaube es wäre besser, wenn man sich selbst auf ihre Bücher einlässt und seine Gedanken dabei mitkreisen lässt. Bei den Büchern der Autorin sollte man sich immer wieder bewusst machen, dass sie keine leichte Kost sind und man sie auch nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Mit ihren Büchern muss man sich schon richtig auseinander setzen, um zu verstehen, was die Autorin einem zeigen, sagen und auch mitteilen möchte.

  8. Cover des Buches Sibirischer Wind (ISBN: 9783442382279)
    Ilja Albrecht

    Sibirischer Wind

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    "Sibirischer Wind" ist das Thriller-Debüt von Ilja Albrecht. Flüssig geschrieben und mit zahlreichen Wendungen versehen, ist es ein gut aufgebauter Thriller, der auch dank des unkonventionellen Ermittlerteams zu unterhalten versteht. Allerdings muss man sich auch auf den Thriller einlassen, denn die Handlung rund um Waffen- und Menschenhandel und deren Verbindungen zur Russenmafia braucht aufmerksames Lesen. Es ist nicht ganz einfach hier den Durchblick zu behalten. Aber gerade dieses Geflecht zu entwirren hat mir hier gut gefallen. 

    Fazit: Dieses Thriller-Debüt ist packend erzählt und gibt viele Einblicke zu den Machtspielen zwischen Wirtschaft und Politik. Mich hat "Sibirischer Wind" gut unterhalten und somit gibt es von mir eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Viel näher als zu nah (ISBN: 9783791500577)
    Angela Kirchner

    Viel näher als zu nah

     (55)
    Aktuelle Rezension von: PiratenLilly

    Klappentext:

    Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut!

    Meinung:

    „Viel näher als zu nah“ erzählt die emotionale Liebesgeschichte der beiden Protagonisten Fey und Lucas, die sich aus Zufall ein paar Jahre später wieder begegnen.

    Der Einstieg war superstimmig und hat sofort Lust auf mehr gemacht, sodass man das Buch nicht so schnell beiseitelegen kann. Auch sind einem die beiden Protagonisten Fey und Lucas von Anfang an sympathisch, sodass man sie einfach ins Herz schließen muss. Mit den Handlungsorten hat Angela Kirchner eine detailreiche Atmosphäre geschaffen, als wäre man ein Teil der Geschichte. Nach ihrem Debütroman „Über den Dächern wir zwei“, hatte ich zunächst befürchten, mich könnte die Geschichte nicht fesseln, aber diese Gedanken waren grundlos, denn auch in diesem Buch ermöglicht uns Angela Kirchner eine emotionale Gefühlsreise. Bestimmte Szenen hat Kirchner so authentisch beschrieben, sodass ich mir des Öfteren eine Träne wegwischen musste. Auf jeder Seite des Buches fiebert man mit den beiden Protagonisten mit und zeigt uns auf, wie einzelne Momente das Leben so in Griff haben können. 

    Fazit:

    Angela Kirchner zaubert eine Achterbahn der Gefühle, die in Verbindung mit Liebe und Freundschaft einen mitnimmt. Zudem hat man nicht das Gefühl, man würde das Buch lesen, sondern selber die Geschichte erleben. 

  10. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (362)
    Aktuelle Rezension von: JohannaClara

    Nach dem Tod ihrer Tochter braucht Jane einen Neuanfang und zieht in eine ungewöhnliches Haus. Der Mietvertrag besteht aus Seitenweise Regeln und es gab ein persönliches Vorstellungsgespräch mit dem Architekten. Schon da wächst ihr Interesse an Edward Mokford. Allerdings bekommt die Freude um das  neue Haus schnell Risse, als sie erfährt das die Mieterin vor ihr in dem Haus ums Leben gekommen ist. Doch nicht nur das, die Frau sah ihr auch noch zum verwechseln ähnlich.

    Aber nicht nur das Haus scheint ein Geheimnis zu haben, auch der interessante Architekt scheint etwas zu verbergen.

    Das Buch beginnt etwas zäh und es dauert etwas, sich in die Geschichte reinzufinden. Durch die Sichtweise der beiden Frauen, Jane und Emma, bekommt der Lesende immer mehr Informationen über die beiden und ihr Leben in dem Haus. Am Ende mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es handelt sich zwar nicht um ein hochspannendes Buch, aber doch um ein Lesevergnügen mit Irreführungen und spannenden Stellen.


  11. Cover des Buches Abgrund der Sehnsucht (ISBN: 9783736304437)
    Kresley Cole

    Abgrund der Sehnsucht

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gypsy

    Die junge Feyde Liliana "Lila" Barbot weiß nicht, wie ihr geschieht: Nicht nur, dass sie von einem missgestalteten Dämonenlord entführt, eingekerkert und geknechtet wird. Abyssian "Sian" Infernas wirft Lili auch Sünden vor, die sie niemals begangen hat. Doch je mehr Zeit sie mit dem Biest verbringt, desto tiefer kann Lili in seine verletzliche Seele blicken. Ihre Gefühle wandeln sich in etwas Starkes und Großes. Doch können Lili und Sian Jahrtausende des Betrugs hinter sich lassen, um ihre Liebe zu finden?

    Meinung
    Meisterhaft geschrieben, ich bin nur so von Seite zu Seite geflogen und wollte das Buch gar nicht mehr loslassen. Lila lässt sich einfach von nichts und niemanden einschüchtern und steht zu ihren Überzeugungen auch wenn sie dafür bestraft wird. Sian ist nach außen hin ein Monster, der alles nur mit Gewalt und Krieg lösen kann und überall nur Hinterlist sieht. Das beide eine gemeinsame Vergangenheit haben an die sich Lila nicht erinnern kann, macht es für Sian nicht unmöglich trotzdem Rache an ihr zu nehmen. Doch mit der Zeit erkennt er, dass Hass und Liebe nahe beieinander liegen, wenn sich Begehren noch in die Gleichung einschleichen. Nichts ist mehr so einfach, wenn man merkt, dass man Fehler begangen hat, die die zarte Liebe gefährden können.

    Fazit:
    Spannend bis zur letzten Seite.

    Info:
    Dieses Band gehört zur Immortal-Reihe kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden.
    ❗️Beinhaltet explizite Szenen! ❗️

  12. Cover des Buches Das Haus am Abgrund (ISBN: 9783760786667)
    Susanne Gerdom

    Das Haus am Abgrund

     (70)
    Aktuelle Rezension von: carolawolff

    Neues Haus, neue Umgebung. Keine neuen Freunde. Adrian, 17, ist mit seinen zwei Vätern in ein kleines Dorf an der Küste gezogen. Aber braucht er überhaupt neue Freunde? Schließlich hat er welche mitgebracht. Die wohnen zwar nur in seinem Kopf, aber sie sind für Adrian so real wie alle Anderen. Nur bei diesem Mädchen ist er sich nicht sicher. Wer heißt denn schon November? Und warum zieht es sie immer wieder zu diesem alten, unbewohnten Nachbarhaus hin, das vielleicht doch gar nicht unbewohnt ist? Und was ist real, was nicht?

    Susanne Gerdom hat mit Das Haus am Abgrund eine spannende, psychologisch clever aufgebaute Geschichte geschrieben, in der sich der nebelverhangene, viktorianische Grusel aufs Feinste immer weiter steigert.

    Ich habe mit Finn und November gebangt bis zum furiosen, überraschenden Schluss.

    Absolute Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Was zu dir gehört (ISBN: 9783446258525)
    Garth Greenwell

    Was zu dir gehört

     (25)
    Aktuelle Rezension von: renee
    "Was zu dir gehört" von Garth Greenwell ist ein Roman über einen namenlosen Ich-Erzähler, der aus den USA nach Bulgarien gereist ist, er arbeitet dort als Lehrer an einer renommierten Schule in Sofia. Schon darüber habe ich mich sehr gewundert. Warum gerade Bulgarien? Warum reist jemand aus den USA nach Bulgarien? Aber gut, ist halt einfach so. Man könnte ja auch sagen warum nicht. Jedenfalls lernt dieser namenlose Ich-Erzähler auf der Suche nach einem sexuellen Kontakt in den Tiefen des bulgarischen Kulturpalastes in Sofia den charismatischen Mitko kennen. Fortan tanzen die beiden jungen Männer umeinander herum. Es beginnt ein Reigen um Liebe und Freundschaft, ein Ringen um Nähe und Distanz. Es geht um das, was die beiden zusammenbringt und auch um das, was die beiden trennt. Dabei stellt sich der Ich-Erzähler dann auch den Fragen aus seiner Vergangenheit, eine gewisse Selbstreflektion beginnt. Was macht jeden von uns zu dem Menschen, der er/sie ist? Elementare Fragen tauchen auf. Und das Ganze ist derartig intensiv geschrieben, dass man öfters einfach mal die Luft anhält/betroffen ist, wegen der Handlung, aber genauso erwischt einen auch diese Wortgewalt. Eine wunderschöne Wortkunst hat dieser Autor hier erschaffen, es ist ein Roman, der innehalten lässt, zum Sinnieren einlädt. Ein Roman mit einer Handlung, die besticht, die nachdenklich macht, die nachhallt. Dieser Roman ist auch ein Blick in die Gefühlswelt von jemandem, der Ausgrenzung erfährt, der am Rand steht. Ich habe mich beim Lesen gefragt, warum dies so ist, warum diese Ausgrenzung existiert, denn es ist ein Mensch, ein Mensch der lebt, ein Mensch der Stärken und Schwächen hat, ein Mensch der sympathisch und unsympathisch ist. Letztendlich ist dies hier ein Mensch wie wir alle. Ein Mensch der lebt, der liebt, der begehrt, der geliebt/begehrt werden möchte und der sich selbst hinterfragt. Und das alles geschieht in einer zutiefst ehrlichen Form, eine ehrliche Form, die manchmal schon etwas weh tut. Ich gebe eine Leseempfehlung, auch wenn ich weiß, dass dieses Buch einigen wegen der Handlung absolut nicht gefallen wird. Aber wer hat gesagt, dass Borniertheit etwas ist, was Betroffenen hilft?
  14. Cover des Buches Bittersweet (ISBN: 9783458361473)
    Miranda Beverly-Whittemore

    Bittersweet

     (148)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Unscheinbar, etwas moppelig und nicht gerade aus gutem Hause. Mabel fühlt sich nicht besonders wohl in ihrer Haut. Die einzige Person, die einen Hauch von Glamour in ihr Leben bringt, ist Genevra Winslow, Ev genannt, mit der sie sich an ihrer Universität ein Zimmer teilt. Nach und nach erarbeitet sich Mabel Ev‘s Anerkennung, bis sie dazu eingeladen wird, den Sommer auf der Familienresidenz der Winslows zu verbringen. Begeistert nimmt sie das Angebot an, nicht ahnend, mit welche düsteren Geheimnissen sie sich konfrontiert sehen wird.

    Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch kaufen soll. Mir schien es etwas zu sehr Teeni-Mystery zu sein, was gar nicht mehr mein Fall ist. Aber letztendlich habe ich es mir doch zugelegt, weil mich „dunkle Geheminisse“ immer gut unterhalten.
    Doch schon auf den ersten Seiten wurde mir klar, dass ich mit den Charakteren nicht warm werden würde. Ich fand sie alle miteinander unglaubwürdig, unsympathisch, gemein oder naiv. Und manchmal alles zusammen. Das blieb leider auch bis zum Schluss so. Vermutlich soll man sich als Leser mit der durchschnittlichen, normalen Mabel identifizieren, deren tristes Leben durch die schillernde und reiche Familie Winslow eine krasse Wendung nimmt. Die Darstellung der Winslows und ihres Lifestyles fand ich sehr gelungen. Eine Art Prototyp einer versnobten Familie, die ihre eigene Verdorbenheit hinter Lügen und Intrigen zu verstecken versucht. Fast das gesamte Pack wirkt zwielichtig und launisch ist. Letzteres trifft vor allem auf Ev zu. Wer will schon mit so einer Person befreundet sein? Mabels Motiv war ihr Ziel, sich etwas mehr Ansehen und Freiheit zu verschaffen, was sie bei ihrer Familie nicht hat. Warum sie ihre eigene Familie so verabscheut, wird erst viel später erklärt und selbst da konnte ich ihr abartiges Verhalten, besonders ihrer Mutter gegenüber, nicht nachvollziehen. Tjaja, Wenn man die Charaktere eines Romans nicht leiden kann, ist es schwer weiterzulesen. So ging es mir bisher nur bei „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“.

    Und doch hab ich bis zum bitteren Ende durchgehalten, denn was einen hier wirklich hält, ist die Story. Besser gesagt, das Geheimnis der Winslows. Man ist einfach so gespannt, was sich dahinter verbirgt, dass man ein Kapitel nach dem nächsten verschlingt. Ich habe ja so ziemliches alles vermutet. Zweitweise hatte ich ein bisschen Angst, dass sich das Ganze in einen schäbigen Vampir Roman verwandelt.Ein klein wenig Mystery hätte ich gar nicht verkehrt gefunden, denn man hat so ein großes Geheimnis aus dem Geheimnis gemacht, dass man was ganz großes als Auflösung erwartet hat. Und genau das war das Problem. Man hatte man Schluss so große Erwartungen, das man nur enttäuscht werden konnte. Die Auflösung fand ich irgendwie öde. Hat mich nicht beeindruckt. Und ich war froh, als ich es dann endlich durch hatte.Der Epilog war dann auch so weichgespült, dass die Qualität des ganzes Romans noch mehr gelitten hat. Unauthentische Charaktere, platte Dialoge, gewürzt mit einer ganz billigen Prise Erotik und einem Ende, dass das ganze Elend auch nicht wett machen konnte. Aber immerhin die Spannung wird gehalten.
    Danke, einmal reicht.


  15. Cover des Buches Bucket List (ISBN: 9783945796900)
    Mia B. Meyers

    Bucket List

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Amys grosse Liebe Noah stirbt an einer seltenen Krankheit und für sie bricht die Welt zusammen. Sie barrikadiert sich zu Hause und geht nur zum Einkaufen raus. Der beste Freund von Noah hat es genauso schwer getroffen, denn dieser hat seine Lebensfreunde verloren. Eines Tages werden beide von Noahs Schwester kontaktiert und sie überreicht ihnen einen Brief von Noah, den dieser wusste das sein Tod seine wichtigsten Menschen schwer treffen würde und hat sich eine Bucket List überlegt damit die beiden wieder zurück ins Leben finden, dabei finden sie auch zueinander...

    Ach... was für eine wundervolle und rührende Geschichte... Ich mochte alles an dem Buch... Die Tragik und das Emotionsgeladene, der Start des Buches der mit dem Tod von Noah beginnt, die Briefe die er hinterlassen hat, die Rückblicke von Noah und Amy. Die Entwicklung von Amy und Kyle und die Liebesgeschichte die daraus entstanden ist... einfach herrlich... Die Protagonisten trauern auf verschiedene Weise und kehren wieder zurück ins Leben, sehr emotional und durch den guten Schreibstil geht das dem Leser richtig nahe... Auch als die beiden versuchen diese Bucket List abzuhacken und alle zwei Wochen einen neuen Brief bekommen, wunderschöne Szenen die die Autorin da erschaffen hat... 

    Für mich ein Absolutes Lesehighlight und eine neu Entdeckte Autorin, den es war mein ersten Buch von ihr :)

    Für alle die gerne auch etwas emotionalere Bücher mögen... die Grundstimmung ist sehr traurig und das Ende umso kitschiger :)

  16. Cover des Buches Das Böse in uns/Ausgelöscht (ISBN: 9783404173334)
    Cody McFadyen

    Das Böse in uns/Ausgelöscht

     (1.990)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Mich hat die Geschichte um die Agentin Smoky Barrett überzeugt und neugierig umblättern lassen. Dies ging so bis etwa zur Mitte des Buches, da war mir dann schon länger klar, wie der Täter zu seinen Infos über die Opfer gekommen war. 

    Den Schreibstil finde ich sehr packend und auch die zwischenmenschlichen Aspekte, moralischen Fragen und brisanten Themen kommen nicht zu kurz.

  17. Cover des Buches Fabian (ISBN: 9783038820086)
    Erich Kästner

    Fabian

     (321)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Der junge Fabian, arbeitsloser Student im Berlin Mitte der 1920er Jahre streift ziellos durch die Metropole. Dabei kommt er nicht nur durch das Nachtleben, den Luxus, die Bordelle und die Sonnenseite, sowie auch die Schattenseiten und das Elend. Dabei lernt er die Liebe kennen, die Menschen und deren falsches Gesicht, aber auch das persönliche Scheitern.

     

    Der Autor erzählt die bewegenden Zeiten in Berlin in den 1920er Jahren mit allen Schattenseiten und Glanzpunkten. Die Großstadt und das moderne Leben werden großartig erzählt und ironisiert. Dadurch gelingt ein, aus heutiger Sicht historischer Blick, auf die Zwischenkriegszeit und das Leben vor dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, der immer noch aktuell und lesenswert ist.

  18. Cover des Buches Mädchen aus dem Moor (ISBN: 9783426522493)
    S. K. Tremayne

    Mädchen aus dem Moor

     (161)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Ich mag Tremayne und habe nun schon einige Romane gelesen. Es ist ja immer das gleiche Schema. EIn abgelegener Ort (hier Dartmoor, und da jauchzte ich ein paar Male vor Begeisterung, als das Hotel genannt wurde, in dem ich immer am liebsten übernachtet habe, das Three Crowns in Dartmoor), ein Geheimnis, eine Protagonistin (Ich-Erzählerin), die zwischen psychischen Problemen und äußeren Gefahren schwankt, ein gruseliges Kind, ein Mann, von dem man nicht so genau weiß, ob man ihm trauen soll. Hier sind das  Kath und Adam, die in einem alten Haus, recht abgelegen in Dartmoor mit ihrer neunjährigen Tochter Lyla leben, die ganz besonders ist und das Moor liebt. Kath hatte einen schweren Unfall und kann sich nicht daran erinnern, doch irgend etwas stimmt nicht, denn viele scheinen aufgrund des Unfalls einen tiefen Groll gegen sie zu hegen. 

    Natürlich stellt Tremayne es auch hier wieder geschickt an, dass man wissen möchte, welches Geheimnis Kath hat, was sich an dem Tag wirklich zugetragen hat und ich muss sagen, dass, wenn ich von hier gleich zur Auflösung springe, dass die Schlusssequenz wirklich spannend ist. Dazwischen aber fährt der Leser endlose und ermüdende Runden auf Kaths Gedankenkarussell. Ich habe so das Gefühl, dass von Tremayne (der gute Ideen für Plot und Setting hat) eine bestimmte Seitenzahl gefordert wird und die muss er auf Teufel komm raus füllen, so wie man eine Suppe mit viel Wasser streckt, damit sie für zehn Teller mehr reicht. Diese Geschichte wäre auf knackigen 250 Seiten vermutlich richtig gut gewesen. 

  19. Cover des Buches Ich bin der Abgrund (ISBN: 9783855351220)
    Donato Carrisi

    Ich bin der Abgrund

     (21)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein packender Thriller über einen tragischen Menschen, der körperlich und psychisch zerstört worden ist.

    Die Geschichte offenbart sich nur häppchenweise, ist aber umso verstörender und äußerst brutal. Es gibt keine detailliert beschriebene Gewalt, aber der Autor versteht es, das Kopfkino beim Leser anzuregen.

    Der Roman ist aufwühlend und erschütternd und tatsächlich nichts für schwache Nerven.
    Umso unfassbarer, dass die Geschichte an wahren Begebenheiten angelehnt ist.

    Einen derart spannenden Thriller habe ich selten gelesen.

  20. Cover des Buches Die Magie des Abgrunds (ISBN: 9783959919487)
    Magali Volkmann

    Die Magie des Abgrunds

     (26)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    Lange hat dieses Buch auf meinem SuB geschlummert, nun konnte ich es endlich befreien.

    Ich kam gut durch die Geschichte.

    Die Idee von Wiedergeborenen fand ich toll und neuartig.

    Lorin und Artana sind die übelsten jnter ihnen, denn in jedem Leben sind sie hinter der Königin her. Auch ihre Helfer werden wiedergeboren, weshalb Figuren wie Elaria Angst davor haben, mit ihnen in Kontakt zu geraten. Doch natürlich wartet die Autorin hier mit einer Wahrheit auf, die nicht so einfach ist, wie zu sein scheint. Das hat es interessant und spannend gemacht.

    Leider gab es aber auch Kritikpunkte. So neu diese Welt auch war, so verworren war sie auch und ich hatte insbesondere zu Beginn damit Schwierigkeiten. Hingegen die Figuren waren greifbar und die Stimmung geheimnisvoll, wobei etwas weniger meinem armen Kopf ganz gutgetan hätte. Auch der Stil war zunächst gewöhnungsbedürftig, wenngleich besonders.


    Mein Fazit:

    Eine neue und geheimnisvolle Welt, die mich hin und wieder in "Hä-Momente" gebracht hat. Düsteres Setting, authentische Figuren, ausgeklügelter Plot. Ich vergebe eine Leseempfehlung und 3,5 von 5 Sternen!

  21. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (603)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  22. Cover des Buches Profiling Murder - Kalter Abgrund (ISBN: 9783732553914)
    Dania Dicken

    Profiling Murder - Kalter Abgrund

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke
    *Inhalt*
    Die Sozialarbeiterin Lauri Walsh kann nicht aus ihrer Haut, zu gern war sie Polizistin und hat mit ihrem Partner Detective Jake McNeill etliche schwere Fälle zusammen gelöst. Doch nachdem sie jemanden aus Notwehr erschießen musste, hat sie ihren Dienst quittiert. Nun kümmert sie sich um drogenabhängige Jugendliche. Zum Glück bittet sie Detective Jake McNeill ab und zu um Hilfe, wie auch bei diesem Fall…
    Der neue Fall, bei dem Jake sie um Hilfe bittet, ist etwas ungewöhnlich. Eigentlich steht der Mörder schon fest, aber Jake kann nicht an die Schuld des Mannes glauben. Er hat keinen Grund seine Verlobte bestialisch zu ermorden, psychisch krank ist er auch nicht und Drogen waren ihm auch nicht nachzuweisen. Was verheimlicht er?
    Laurie wird tiefer in den Fall hineingezogen, als ihr lieb ist…

    *Meine Meinung*
    "Kalter Abgrund" von Dania Dicken ist der zweite Teil der Profiling Murder-Reihe rund um Laurie Walsh. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, er ist rasant und spannend. Gleich mit den ersten Worten bin ich in der Geschichte. Auch macht sie mich mit der Story richtig neugierig. Dania gibt nur häppchenweise nähere Details preis, was mich nur mehr anstachelt schneller zu lesen, da ich unbedingt den Tathergang wissen will.

    Die Charaktere sind lebendig und sie entwickeln sich weiter. In Jake und Lauri kann ich mich gut hineinversetzen, nur mit Liam, Lauri's Freund habe ich in diesem Band echte Schwierigkeiten. Er ist total eifersüchtig auf Jake, grundlos meiner Meinung nach…
    Das Jake und Lauri damals ein richtig gutes Ermittlerteam waren, wird auch in diesem Fall deutlich. Die Zusammenarbeit der beiden klappt einwandfrei, sie ergänzen sich in ihrer Denkweise.

    Mir gefällt es auch richtig gut, dass diese Geschichten nicht so lang sind, ohne dass die Spannung verloren geht. Die Autorin hat auch ein Händchen dafür, gute Geschichte kurz und knapp zu erzählen.

    *Fazit*
    Auch mit diesem Kurz-Thriller hat es Dania Dicken geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Spannend und temporeich erzählt sie diesen neuen Fall.
    Man kann ihn allein lesen, doch ich empfehle mit Band 1 der Reihe zu starten.
    Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne gibt es von mir.
    Freue mich schon auf den nächsten Fall.
  23. Cover des Buches Zerrissen zwischen Extremen (ISBN: 9783442169764)
    Jerold J. Kreisman

    Zerrissen zwischen Extremen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Die Autoren Dr. Jerold J. Kreisman und Hal Straus greifen hier ein sehr komplexes Thema auf, die „Borderline-Störung“, wie sie selbst im Klappentext genannt wird. Es ist schwierig, dieses Buch zu bewerten, da es mit Bestimmtheit davon abhängt, aus welchem Grund es gelesen wird. Ich als absoluter Laie und mit keinerlei Erfahrung in diesem Bereich fand schnell in das Buch. Viele Fallbeispiele zeigen die zahlreichen Facetten, die mit Borderline in Verbindung gebracht werden. Die Symptome werden meist verständlich erklärt, jedes Kapitel endet mich Vorschlägen und Tipps, wie der Betroffene mit den Symptomen umgehen kann und auch für Angehörige und Therapeuten gibt es zahlreiche Strategien. Dennoch wurde es mir teilweise dann doch zu wissenschaftlich. Borderline wird in diesem Werk mit verschiedensten psychischen Erkrankungen verglichen, was dazu führte, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, welches Symptom jetzt welcher Krankheit zugeordnet wird. Ebenso empfand ich es stellenweise als mühsam zu lesen, welche biochemischen Verbindungen bestehen und wie dies mit Borderline und/oder anderen Störungen zusammenhängt. Ich befürchte, diese Feinheiten werden nicht lange in meinem Gedächtnis hängen bleiben.

    Dieses Buch ist mit Sicherheit kein Patentrezept, wie man mit Borderline umgeht und wer sich eine vollkommene Heilung verspricht, wird hier nicht fündig. Dennoch ein hilfreiches Werk, das unterstützend wirkt und einige Fragen in Bezug auf Borderline klärt.

  24. Cover des Buches Der Albtraum (ISBN: 9783899418743)
    Erica Spindler

    Der Albtraum

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Ich habe keine Ahnung, wann und wo ich „Der Albtraum“ von Erica Spindler gekauft habe. Das Buch lag ewig auf meinem SuB. Ich besitze es länger, als ich bei Goodreads angemeldet bin. Ich weiß, dass es während meiner intensiven Thriller-Phase bei mir landete, dann jedoch in Vergessenheit geriet, weil mein Interesse an diesem Genre abflaute. Als ich es jetzt hervorholte, waren meine Erwartungen bescheiden. Ich wollte damit lediglich eine Aufgabe des Lesebingos 2016 erfüllen: „Lies ein Buch, dessen Autor dieselben Initialen hat wie du“. Da Erica Spindler die einzige Autorin in meinem Regal ist, die dieselben Initialen hat wie ich, blieb mir keine andere Wahl.

    Als Julianna New Orleans erreicht, ist sie 19 Jahre alt, allein und schwanger von einem Mörder. Sie versucht, sich an den Gedanken zu gewöhnen, bald für ein Leben außer ihrem eigenen verantwortlich zu sein. Es gelingt ihr nicht. Ihr Bauch wächst und mit ihm die Erkenntnis, dass sie keine Mutter sein möchte. Schon gar nicht die Mutter eines Kindes, dessen Vater völlig gestört ist. Sie wendet sich an eine Adoptionsagentur. Die Agentur empfängt Julianna mit offenen Armen. Es ist an ihr, eines der Paare auszuwählen, die sich mehr als alles andere auf der Welt ein Kind wünschen. Der Moment, in dem sie Richard und Kate Ryan erblickt, erscheint Julianna wie eine Offenbarung. Er ist der Richtige. Sie weiß es. Richard Ryan ist ihre Zukunft. Kate wird das Baby bekommen, das sie sich so sehr wünscht. Julianna wird Richard bekommen. Ein fairer Tausch. Sie fasst einen perfiden Plan, um Richard nach der Geburt des Babys für sich zu gewinnen, ohne zu ahnen, dass der Vater des Kindes, der Mann mit dem Codenamen Eis, bereits nach ihr sucht…

    Ich bin ehrlich überrascht. „Der Albtraum“ war sehr viel besser, als ich erwartet hatte. Tatsächlich ist es nach langer Zeit endlich mal wieder ein wirklich guter Thriller. Nach langer Zeit habe ich beim Lesen endlich wieder diesen besonderen Nervenkitzel gespürt, der das Genre eigentlich prinzipiell auszeichnen sollte. Erica Spindlers Geschichte nahm mich völlig gefangen, sodass ich das Buch buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen wollte und etwa 400 Seiten in einer einzigen Nacht gelesen habe. Ich denke, der Grund, warum „Der Albtraum“ mich dermaßen fesselte, ist, dass das Buch nicht dem ausgelutschten Schema F von „Ermittler_in vs. Täter_in“ folgt. Ich mochte es, einmal nicht munteres Rätselraten spielen und herausfinden zu müssen, wer denn nun der Mörder ist. Erica Spindler legt ihre Karten offen auf den Tisch. Sie stellt all ihre Charaktere zu Beginn des Romans vor und etabliert ihre verschiedenen Beziehungen zueinander. Meine Aufgabe als Leserin bestand nicht darin, zu ermitteln. Sie bestand darin, mich entspannt zurückzulehnen und zu beobachten, wie die Dinge ihren fatalen Lauf nehmen. Diese Distanz gefiel mir unheimlich gut, weil ich mich durch die deutlich wahrnehmbare Abwärtsspirale dennoch nicht ausgeschlossen fühlte. Besonders Juliannas Mission, Richard, den Adoptivvater ihres Kindes, zu verführen, empfand ich als super spannend. Sie spielt mit ihm, manipuliert ihn und drückt seine Knöpfe, ohne dass ihm ein Verdacht käme. Ich hätte ihr so viel Ehrgeiz, Perfidität und Cleverness gar nicht zugetraut, da sie auf mich anfangs verwöhnt, naiv und weltfremd wirkte. Ihre eiskalte Berechnung war beeindruckend, obwohl sie folglich nicht unbedingt einen Preis für Sympathie gewinnt. Wie von der Autorin beabsichtigt, war ich im Team Kate, die man wohl am ehesten als das Opfer der Geschichte bezeichnen könnte. Sie tat mir aufrichtig leid. Überhaupt war es sehr leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen, ihre Beweggründe und Bedürfnisse zu verstehen, da Spindler sie explizit und sauber ausformuliert denken und fühlen lässt. Dieser Aspekt geriet ein wenig unrealistisch, ich kann jedoch nachvollziehen, dass sie sich zugunsten der Bindung an die Charaktere für diesen Kniff entschied. Grundsätzlich ist die Geschichte dieses Thrillers selbstverständlich ohnehin sehr unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Es handelt sich um eine arg unglückliche Verkettung spezieller Umstände, die in der Realität so vermutlich nicht zustande käme. Meiner Meinung nach war der Hintergrund des Killers ein wenig viel des Guten, allerdings musste Spindler eine Erklärung für seine Motivation anbieten und sie hätte es schlechter machen können.
    Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass dieses Buch 1999 das erste Mal veröffentlicht wurde – bevor jede Privatperson Zugriff auf das Internet hatte. Ich fand es äußerst amüsant, wie schwierig das Beschaffen von Informationen für die Figuren dadurch ist. Es war nett, daran erinnert zu werden, dass es noch gar nicht so lang her ist, dass nicht jeder Fakt einfach gegoogelt werden konnte. Für mich hatte „Der Albtraum“ auf diese Weise einen unbeabsichtigt nostalgischen Charme.

    „Der Albtraum“ bescherte mir eine nervenaufreibende Nacht. Es ist ein spannender Thriller, der ein hohes Tempo pflegt, ohne zu hetzen oder die Ereignisse zu überschlagen. Die Kausalkette, die Erica Spindler bis ins kleinste Detail ausarbeitet, ist nachvollziehbar und realistisch, sieht man von den unwahrscheinlichen Voraussetzungen selbiger einmal ab. Sie dringt tief in die Psyche ihrer Figuren ein und gestaltet anhand dieser eine mitreißende Tour de Force, die die Leser_innen sicher vom Sofa aus verfolgen können. Ich freue mich, dass es doch noch Thriller gibt, die mir viel Spaß bereiten.
    Ich empfehle euch „Der Albtraum“, wenn ihr Lust auf psychischen statt physischen Thrill habt. Grausige Tatorte kann euch dieses Buch nicht bieten und auch nicht die allseits beliebte Suche nach dem/der Täter_in. Stattdessen handelt es von Manipulation und Obsession, von den dunklen Windungen eines verwundeten Geistes und schadhaften Beziehungen. „Der Albtraum“ liefert genau das, was der Titel verspricht: einen Albtraum.

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