Bücher mit dem Tag "abitur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abitur" gekennzeichnet haben.

53 Bücher

  1. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

    (611)
    Aktuelle Rezension von: Nefina

    Nach Band 1 musste ich natürlich sofort weiterlesen und mittlerweile bin ich offiziell der Dunbridge Academy verfallen.
     Diese Reihe hat einfach etwas an sich, das dafür sorgt, dass man immer noch ein Kapitel lesen möchte und plötzlich sind wieder 100 Seiten vorbei.

    Und ganz ehrlich? Ich kann bis jetzt überhaupt nicht sagen, welches Paar mir besser gefällt. Emma und Henry habe ich geliebt, aber Tori und Sinclair stehen ihnen in absolut nichts nach. Beide Geschichten haben ihren ganz eigenen Charme und genau das macht die Reihe für mich so besonders.

    Besonders begeistert hat mich diesmal das Theater-Setting. Die Proben, die Aufführungen und die vielen Shakespeare-Anspielungen haben der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre verliehen. Dazu kamen die feministischen Themen, die immer wieder aufgegriffen wurden und der Geschichte zusätzliche Tiefe gegeben haben, ohne sich jemals aufdringlich anzufühlen.

    Tori und Sinclair haben mich teilweise wirklich an den Rand des Wahnsinns gebracht. Man möchte die beiden manchmal einfach nehmen, in einen Raum sperren und ihnen sagen, dass sie endlich miteinander reden sollen.  Aber genau dieses Hin und Her hat dafür gesorgt, dass ich die ganze Zeit mitgefiebert habe. Die Gefühle zwischen ihnen waren von Anfang an spürbar und ich habe jede gemeinsame Szene geliebt.

    Auch hier war der Schreibstil wieder unglaublich leicht und angenehm zu lesen. Sarah Sprinz schafft es einfach, ernste Themen mit Leichtigkeit, Humor und ganz viel Gefühl zu verbinden. Dadurch fühlt sich das Buch gleichzeitig emotional und cozy an.

    Und dann natürlich die Dunbridge Academy selbst. Mittlerweile fühlt sie sich fast wie ein zweites Zuhause an. Die Freundschaften, die bekannten Gesichter aus Band 1 und die gesamte Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass ich komplett in der Geschichte versunken bin.

    Für mich war Anyone ein wunderschöner Friends-to-Lovers-Roman mit viel Herz, tollen Charakteren, einem großartigen Theater-Setting und genau der richtigen Mischung aus Wohlfühlmomenten und Emotionen.

    Fazit: Ich bin endgültig der Dunbridge Academy verfallen. Tori und Sinclair haben mein Herz genauso erobert wie Emma und Henry zuvor und ich konnte es kaum erwarten, direkt mit dem nächsten Band weiterzumachen. 

  2. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783751202701)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

    (1.535)
    Aktuelle Rezension von: MiA

    Selten lese ich ein Buch und wünsche mir, dass es bald endet. Hier war es leider der Fall. Ich fand die Protagonisten ziemlich schwierig. Manchmal war ich fassungslos, weil die Entscheidungen, die Anna getroffen hat, für mich überhaupt nicht nachvollziehbar waren, auch wenn die oft unter dem Deckmantel „Ich liebe ihn (trotzdem)“ passierte.
    Was ich gut fand, war die Idee einer „Geschichte in der Geschichte“, was dem Buch seinen Titel gab. Allerdings hatte der Hauptstrang wenig, was mich gespannt weiterlesen las. Letztendlich habe ich das Buch nur beendet, weil ich ungern Bücher abbreche. 

  3. Cover des Buches Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen (ISBN: 9783751204842)
    Ava Reed

    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

    (637)
    Aktuelle Rezension von: lxna2002

    Ava Reed hat in diesem Buch sehr echt und eindrucksvoll dargestellt, wie sich Depressionen und Ängste anfühlen. Auch der Prozess zur Diagnose, Rückschritte und Klinikaufenthalte sind sehr authentisch beschrieben. Als Betroffene fühle ich mich durch dieses Buch sehr gut repräsentiert und nicht mehr alleine. Es gibt mir Hoffnung auf Heilung.

    Ich werde es jedem in meinem Umfeld empfehlen, damit sie sich ein Bild von diesen Krankheiten machen können. 

  4. Cover des Buches Den Mund voll ungesagter Dinge (ISBN: 9783453273658)
    Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge

    (700)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Das Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies eine queere Geschichte.“ Es ist ein großartiges Motto, denn hier kann man frei wählen, welche queere Repräsentation man bei der Lektüre wählen möchte. Mir ist sofort ein Buch in den Sinn gekommen, das ich im August 2021 während meines Urlaubs im Dussmann Berlin gekauft habe: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Bereits vor zwei Jahren habe ich „Mein bester letzter Sommer“ von der Autorin gelesen, was ich sehr mochte. Nun ist also ein weiteres Jugendbuch von ihr an der Reihe. Es erschien 2017 und handelt von einer Teenagerin, die schleichend erkennt, dass sie vielleicht gar nicht heterosexuell ist. Warum das Buch mit dem Thema aber manchmal nicht gut umgeht, verrate ich euch in dieser Rezension. 

    Die 17-jährige Sophie Richter zieht 2016 mit ihrem alleinerziehenden Vater Christian von Hamburg nach München, um mit seiner Freundin Lena und ihren beiden Söhnen Valentin und Leon eine Patchwork-Familie zu gründen. Obwohl sie von ihren neuen Familienmitgliedern liebevoll empfangen wird und ein riesiges Zimmer für sich bekommt, fühlt sie sich nicht heimisch und vermisst ihr Leben in Hamburg mit ihrem besten Freund Lukas. Doch dann beobachtet sie durch ihr Fenster das blonde Nachbarmädchen mit der Zahnlücke und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu ihr hingezogen. Als sie erfährt, dass sie mit ihr in dieselbe Jahrgangsstufe des Gymnasiums geht, gibt es für Sophie vielleicht doch einen Grund, sich auf ihr neues Leben in München zu freuen. 

    „Es schüttet.“, ist der erste, knappe Satz des Prologs „Und vor mir das Nichts“. Der starke Regen soll hier die Gefühlslage der Protagonistin Sophie widerspiegeln, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Spannend ist: Dieser Prolog ist auch ein späteres Kapitel. Auf Seite 362 steht exakt derselbe Text. Nur die letzten vier Sätze des Prologs sind anders, während später noch zwei Absätze folgen. In der Erzähltheorie ist das ein ganz typischer Einsteig: Im Prolog wird ein kleiner Schnipsel präsentiert, der zukünftige Ereignisse im linearen Handlungsverlauf vorzeitig präsentiert. Germanisten nennen das eine Prolepse, falls ihr mal ein bisschen angeben möchtet. Auf fast 400 Seiten arbeitet sich die Leserschaft also kontinuierlich in kleinen Schritten auf den Handlungszeitpunkt im Prolog hin. Sophies Geschichte beginnt dabei im März 2016 und endet im September desselben Jahres.

    Protagonistin ist die 17-jährige Sophie, die dunkle Haare hat, schlank und laut ihres besten Freundes Lukas „fast schon absurd schön“ (S. 184) ist. Innerlich ist sie aber unsicher und verletzlich. Ihre Mutter hat sie nach ihrer Geburt verlassen, und so wuchs Sophie bei ihrem alleinerziehenden Vater auf. Sie ist nachdenklich und authentisch. In vielerlei Hinsicht habe ich mich bei ihr selbst zurückversetzt gefühlt in die Zeit meiner Teenager-Jahre. Womit ich jedoch meine Schwierigkeiten hatte, war dass sie mit ihren jungen 17 Jahren schon mehrfach betrunken Sex auf Partys hatte. Sie war noch nie in einen Jungen verliebt, hatte noch keinen festen Freund, aber hat sich im Suff dann doch einfach mal flachlegen lassen. Schlimmer noch, ihr bester Freund Lukas nennt sie ständig bei ihrem Spitznamen „Flittchen“ (S. 22), der daher rühren soll, dass Sophie mal eine Phase gehabt haben soll, in der sie roten Lippenstift getragen hat und in Kombination mit ihren dunklen Haaren wie Schneewittchen ausgesehen haben soll. Und natürlich, dass sie in Hamburg den Schlampenruf weg hatte. Grundsätzlich fand ich die Dynamik zwischen Lukas und Sophie schwierig. Sie sind zwar Kindheitsfreunde, aber dass sie sich auf die Wange küssen, gemeinsam kuschelnd in einem Bett schlafen oder auf einer Party so tun, als hätten sie im Badezimmer Sex gehabt, fand ich absolut schräg. Gerade weil Lukas eine feste Freundin hat, die wohl nicht ganz grundlos eifersüchtig ist. Auf mich wirkte Lukas grenzüberschreitend, wie er jeden verzweifelten Versuch unternimmt, aus der Friendzone zu kommen. Auch wenn ich Sophie meistens sympathisch finde, merkt man, dass sie noch in einer Selbstfindungsphase steckt und sich für Anerkennung zu sehr an Typen anbiedert, die es eigentlich nicht gut mit ihr meinen. Sie muss noch lernen, Grenzen zu setzen und sich nicht zu sehr als Pick me-Girl zu inszenieren.

    Freytags Schreibstil ist modern, direkt und stellenweise metaphorisch. Dabei ist die Sprache jugendlich, intensiv und trotzdem unaufgeregt. Das Tempo ist perfekt ausgewogen und man kommt schnell in einen Lesefluss. Der Schreibstil ist wirklich die größte Stärke des Jugendbuchs: Er wirkt mühelos atmosphärisch und wunderschön. Schon bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich von der zarten und warmen Atmosphäre begeistert, und auch hier gibt es trotz Streitigkeiten ein wunderbar wohliges Gefühl, das Anne Freytags Bücher zu etwas ganz Besonderem macht. Die Konflikte wirken nachvollziehbar und nicht aufgesetzt. Außerdem gibt es keine Längen, sondern jedes Kapitel ist sprachlich rund und bereitet große Freunde beim Lesen. Auf stilistischer Ebene habe ich also absolut nichts zu kritisieren.

    Dennoch gibt es auch zwei unübersehbare Schwachpunkte in „Den Mund voll ungesagter Dinge“. Einmal sind das medizinische Ungenauigkeiten, die mir bereits bei „Mein bester letzter Sommer“ aufgefallen sind. Hier ist die Protagonistin zwar nicht sterbenskrank, doch sie hat einmalig starkes Fieber und liegt mehrere Tage flach. Laut Lena hat Sophie bis zu 41,8°C Fieber. Einmal zur Einordnung: ab etwa 41°C spricht man von einem lebensgefährlichen Zustand, 42°C sind mit dem Leben kaum noch vereinbar. Bei extrem hohem Fieber steigt das Risiko für Kreislaufversagen, neurologische Schäden oder Krampfanfälle. Sophie beschreibt sogar tagelange Bewusstlosigkeit. Dennoch bringen weder Christian noch Lena sie ins Krankenhaus, um Laborwerte messen, Infusionen geben oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Sepsis oder eine Hirnhautentzündung ausschließen zu lassen. Und das alles, obwohl beide Ärzte sind und ihnen die zwingend notwendige Einweisung bewusst sein sollte. Stattdessen duschen sie Sophie fälschlicherweise kalt ab und lassen sie im Bett liegen. Ich verstehe, dass Sophies Erkrankung auch eine symbolische Bedeutung hat und mit einem inneren Konflikt einhergeht. Aber man hätte sie wenigstens realistischer schreiben können, z.B. mit 39,8°C Fieber. Besonders weil sie mit Ärzten zusammen lebt, fällt diese Szene auseinander wie morsches Holz. Ausreichende Recherchen im medizinischem Bereich sind definitiv Freytags Kryptonit.

    Außerdem ist der Umgang mit Homo- bzw. Bisexualität und dem Coming Out hier stellenweise schwierig. Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass Sophie und Alex anfangen, sich sexuell näher zu kommen. Allerdings hat Alex bereits einen festen Freund: Clemens. Und den verlässt Alex auch nicht, sondern betrügt ihn mit Sophie. Das wird zwar auch thematisiert, aber viel zu lange wird einfach ignoriert, dass eine von ihnen nicht single ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Coming Out von einem der beiden und dessen Folgen näher beleuchtet werden. Zwar erfährt Sophie teilweise Unverständnis, aber die Folgen scheinen für sie banal und tendenziell positiv zu sein, obwohl negative Reaktionen wie Ablehnung, Mobbing oder Kontaktabbrüche für viele Jugendliche leider sehr real sind. Da hätte ich mir eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht.

    Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen. Konflikte schaukeln hier noch einmal hoch, und auch, wenn Freytag in der Danksagung geschrieben hat, dass ihr die Streitdialoge sehr schwer gefallen sind, finde ich sie doch gelungen. Beide Positionen sind irgendwo nachvollziehbar, auch wenn Alex für mich unsympathisch bleibt. Lena habe ich dagegen sehr ins Herz geschlossen und sie wird mir als liebste Figur in diesem Buch in Erinnerung bleiben. Auch die Playlists, die im hinteren Buchdeckel zu finden sind, sind typisch für Freytags Jugendbücher. Ich habe sie leicht abgewandelt auf Spotify gehört, und sie war wirklich der perfekte Soundtrack zur Lektüre und ein kleiner, süßer Bonus. Insgesamt kann ich euch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ also ans Herz legen.

    Anne Freytags atmosphärischer, wunderschöner und müheloser Schreibstil trägt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und macht die Geschichte über weite Strecken zu einem echten Lesevergnügen. Alle Figuren wirken glaubwürdig und Sophie ist eine authentische Jugendliche in einer Selbstfindungsphase. Kritisch ist dagegen mal wieder die unrealistische medizinische Darstellung, hier von Sophies Fieber, sowie die etwas oberflächliche Behandlung von Fremdgehen, einem Coming Out und den Folgen. Trotz dieser Schwächen habe ich das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 sehr gerne gelesen, weshalb ich ihm vier von fünf Federn gebe. Von Freytag habe ich noch den Thriller „Aus schwarzem Wasser“ auf dem SuB, den ich gerne nächstes Jahr lesen möchte.

  5. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 9783257600575)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

    (1.898)
    Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liest

    Zusammenfassung:

    Die Milliardärin Claire Zachanassian besucht nach über 40 Jahren ihren Heimatort Güllen. Dort sind alle aus dem Häuschen und versprechen sich eine Finanzspritze von diesem Besuch. Die bietet Claire auch an, stellt aber eine Bedingung, die alle schockiert. 


    Persönliche Meinung:

    Als einer unserer Praktikanten vor ein paar Wochen meinte, dass "Der Besuch der alten Dame" das Schlimmste sei, was man Schülern jemals zu lesen gegeben habe, fiel mir ein, dass das Stück auch bei mir im Regal steht.


    Allerdings konnte ich mich nicht mehr erinnern, ob ich es überhaupt je gelesen hatte. 

    Offenbar nicht, denn diese Geschichte wäre mir ganz sicher im Gedächtnis geblieben. 


    Zu Beginn habe ich mich köstlich über das Gebaren der Güllener „High Society“ und Claires Auftreten amüsiert. Alles fühlte sich harmlos und sicher an – bis Dürrenmatt die moralische Falle zuschnappen lässt. Die anschließende Entwicklung lässt einen schlucken und ist beklemmend.


    Auch wenn die meisten von euch das Werk vermutlich schon kennen, möchte ich gar nicht zu viel vorwegnehmen. Nur so viel: Es lohnt sich absolut, (noch einmal) einen Blick hineinzuwerfen und ist überhaupt nicht so schlimm, wie angekündigt 😅. 

  6. Cover des Buches Auerhaus (ISBN: 9783746636320)
    Bov Bjerg

    Auerhaus

    (364)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Eine schöne und wirklich ganz klassische Coming-of-Age Geschichte. Frieder versucht sich das Leben zu nehmen, scheitert und soll oder will nach dem Klinikaufenthalt nicht mehr alleine wohnen und zieht mit einigen seiner Schulfreunde in ein altes Bauernhaus seines Opas. Das Auerhaus. Grundsätzlich solide Geschichte, auch gut geschrieben, aber der Funke ist zu mir nicht übergesprungen, ich hab kaum Bindung zu den Figuren gewonnen und daher verbleibt es im Mittelmaß.

  7. Cover des Buches Alles, was ich in dir sehe (Alles-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743211490)
    Kyra Groh

    Alles, was ich in dir sehe (Alles-Trilogie, Band 1)

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Gingerteabooks

    Anna fliegt nach ihrem Abi nach Portugal, um Urlaub zu machen. Leider kann sie auch dort ihrem Bruder und dem Marketingteam ihrer Familie nicht entfliehen. Durch Zufall trifft sie Helena und fängt an bei einer Hunderettungsstation zu helfen. Dort kommt sie Fynn näher. Ich mochte die Charaktere ganz gerne, aber manchmal war mir das Pacing ein bisschen zu langsam. Hundebabys waren natürlich ein Highlight.

  8. Cover des Buches Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film (ISBN: 9783570315323)
    Adriana Popescu

    Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film

    (184)
    Aktuelle Rezension von: SinaAnis

    Nachdem ich das Buch "Mein Sommer auf dem Mond" total gut fand, musste ich mir mehr von der Autorin holen.

    Morgen irgendwo am Meer darf man definitiv nicht als leichte Sommerlektüre abstempeln. So wie man Adriana Popescu kennt, schreibt sie keine Bücher, die nicht auch irgendwie einen tieferen Sinn haben- so auch dieses.


    Auch dieser Jugendroman hat mir also total gefallen, auch wennn ich am Anfang ziemlich Mühe hatte, in die Geschichte rein zu finden, da es gerade am Anfang viel Drama und Unzufriedenheit gab.

    Beide meine bisher gelesenen Bücher, konnten mich aufgrund des Schreibstils aber auch wegen den diversen Charakteren und deren Geheimnisse fesseln.


    Ich kann also ihre Bücher total empfehlen, einfach nicht unterschätzen

  9. Cover des Buches Agnes (ISBN: 9788865592038)
    Peter Stamm

    Agnes

    (380)
    Aktuelle Rezension von: AlineCharly

    Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet. – Der Einstieg klingt vielversprechend, fast schon unheilvoll. Doch leider kann der Roman dieses Versprechen für mich nicht einlösen. 

    Die Beziehung zwischen dem Ich-Erzähler und Agnes bleibt über weite Strecken blass und wenig greifbar. Der Erzähler wirkt distanziert und emotionslos und ihre gemeinsamen Gespräche erscheinen künstlich und ohne echte Tiefe. Der nüchterne Stil mag gewollt sein, sorgt aber eher für Langeweile als literarische Intensität. Die Vermischung von Fiktion und Realität hätte spannend sein können, verliert sich jedoch in Vorhersehbarkeit. Viele Szenen wirken austauschbar, es fehlt an echter Dynamik.

    Fazit: Kühle Sprache, flache Figuren – Agnes bleibt unter seinen Möglichkeiten.

    2 von 5 Sternen

  10. Cover des Buches Die längste Nacht (ISBN: 9783401061894)
    Isabel Abedi

    Die längste Nacht

    (188)
    Aktuelle Rezension von: lealiebtlesen

    In "Die längste Nacht" geht es um Vita, die nach ihrem bestandenen Abitur mit ihren zwei Freunden zu einem Roadtrip durch Europa aufbricht. Ihre erste richtige Station führt die drei nach Italien in das kleine Dorf Viagello. Dort fällt ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße und mit ihm auch ein für Vita unglaubliches Familiengeheimnis, das sie nun aufzudecken versucht...

    Vorweg muss ich sagen, dass mir diese Rezension ein wenig schwerfällt. Ich habe an der Geschichte kaum etwas auszusetzen, trotzdem hat mir irgendwie das gewisse Etwas gefehlt.

    Die Geschichte besticht vor allem durch den schönen bildlichen Schreibstil, der insbesondere die Schönheit Italiens und das italienische Lebensgefühl perfekt einfängt. Der Roman ist dadurch perfekt für den Sommer und löst eine Menge Fernweh aus.

    Das Geheimnis, das im Vordergrund der Geschichte steht, wird erst nach und nach aufgedeckt. So bleibt es durchgehend spannend und interessant. Ich habe mir bis zum Schluss die genauen Umstände nicht richtig ausmalen können und wurde dementsprechend von der Auflösung sehr überrascht.

    Nichtsdestotrotz hat mir an der Geschichte irgendetwas gefehlt. Ich hatte Schwierigkeiten wirklich mit den Protagonisten mitzufiebern. Die Gefühle von Vita. aus deren Sicht die komplette Geschichte erzählt wird, kamen nicht ganz bei mir an. Auch Luca blieb mir für meinen Geschmack zu distanziert und leider auch austauschbar, sodass ich den beiden ihre Liebe nicht richtig abnehmen konnte.

    Gut gefallen haben mir hingegen die Darstellung bzw. Verknüpfung der Zusammenhänge und der gesamte Handlungsverlauf der Geschichte. Lediglich am Ende hätte ich es schöner gefunden, wenn ein wenig mehr offene Fragen beantwortet worden wären. Ein paar Kleinigkeiten blieben für mich nämlich noch offen. Andererseits kann ich auch nachvollziehen, warum die Autorin sich für dieses Ende entschieden hat. Es rundet die Geschichte auf jeden Fall gut ab.


    Fazit:
    "Die längste Nacht" ist eine tolle Jugend-/Sommerlektüre, die flüssig zu lesen ist, trotzdem aber durch einen wunderschönen Schreibstil besticht. Auch die Handlung selbst ist fesselnd und lädt zum Miträtseln ein. Auch wenn ich ein oder zwei kleine Kritikpunkte habe, kann ich den Roman doch uneingeschränkt weiterempfehlen!

  11. Cover des Buches Meine Medizin seid ihr! (ISBN: 9783407812841)
    Marlene Bierwirth

    Meine Medizin seid ihr!

    (24)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Foto der Autorin passt in diesem Fall natürlich sehr gut als Cover. Ihr Lächeln zeigt von Stärke.

    Man muss auf jeden Fall den besonderen Schreibstil loben. So eine ernste Handlung so auf's Papier zu bringen, dass man nur so durch die Seiten fliegt, ist einfach grandios. Man fühlt sich, wie wenn man die Autorin schon ewig kennt und ihre Geschichte als Freundin mit ihr gemeinsam erlebt.

    Ich bin sehr gefesselt und man fiebert natürlich mit Marlene mit. Sie gibt einen sehr guten (menschlichen) Einblick in ihre Geschichte. Gerne hätte ich auch noch ein paar medizinische Details erfahren, da ich die „Wunder“ der heutigen Medizin sehr spannend und faszinierend finde.

    Die Zeitsprünge am Beginn des Buches mochte ich nicht so gerne, die verwirrten mich etwas und ich musste mich immer wieder kurz zurechtfinden. Mit der Zeit wurden diese aber weniger und ich war dadurch nicht so verwirrt.

    Eine sehr emotionale Geschichte, die aber sicherlich auch enorme Energie und Hoffnung verbreitet. Ich vergebe für das Buch 4,5 von 5 Sterne.

  12. Cover des Buches Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (ISBN: 9783453270435)
    Ulla Scheler

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

    (175)
    Aktuelle Rezension von: Buchspinat

    Zum Inhalt:

    Hanna und Ben sind seit jeher allerbeste Freunde. Ben ist ein Draufgänger. Graffitsprayer. Geschichtenerzähler. Manchmal verschwindet er für eine Weile. So auch diesmal. Doch als er Hanna an ihrem Geburtstag abholt, um mit ihm für eine Weile ans Meer zu fahren, steigt sie in ein Auto und fährt mit ihm ans Meer. Nichtsahnend, dass nur eine Person von ihnen am Ende des Sommers wieder Zuhause ankommen wird….

    Meine Meinung:
    Hanna und Ben sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Ben ist mutig. Hanna nicht. Hanna ist dennoch sein Anker im Chaos des Erwachsenwerdens. Seit dem Tod seines Vaters strauchelt Ben durch das Leben. Seine Mutter und seine Schwester sind kein Halt. Ganz im Gegenteil. Ihnen ist es am liebsten, wenn Ben nicht da ist. Denn irgendwie geben sie ihm die Schuld.


    Hanna ist immer da, wenn er sie braucht. Auch wenn er einfach ohne ein Wort für Wochen verschwindet. Hanna wartet auf ihn und ist da, wenn er zurückkommt. Hanna liebt ihn. Und er liebt Hanna. Doch drüber sprechen tun sie nicht.

    Als Ben Hanna an ihrem Geburtstag vorschlägt, ans Meer zu fahren, willigt Hanna ein. Eigentlich untypisch für sie, doch die beiden haben schon seit jeher einen Hang dazu, sich gegenseitig mit „I dare you“ herauszufordern.

    Sie finden eine einsame Stelle am Meer, schlafen im Zelt, lesen Bücher, schwimmen am Meer. Lernen Sam und Chloè kennen. Die verrückte Chloé, die ihnen eine uralte Schauergeschichte vom Meer erzählt. Die sie als Märchen antun.

    Doch dann geschehen Dinge, die darauf schließen lassen, dass sich diese Schauergeschichte wiederholt…. Gleichzeitig nähern sich Ben und Hanna intensiv aneinander an, und gleichzeitig stoßen sie einnander durch ihre nicht nachvollziehbaren impulsiven Handlungen wieder zurück. Ein On-Off-Durcheinander, dass im Lauf der Zeit nicht nur sie beide betrifft, sondern auch Sam und Chloè mit hineinzieht.

    Sprachlich ist die Geschichte absolut top. Flüssig und fesselnd erzählt. Die Gefühlswelten der Jugendlichen auf den Punkt gebracht. Das hat mir ziemlich gut gefallen.

    Dass was mir nicht gefallen hat – und da spreche ich jetzt eine SPOIELERWARNUNG aus – ist der letzte Teil der Geschichte.

    Ben verschwindet. Alles sieht danach auch, dass er im Meer ertrunken ist. Die Geschichte hat sich wiederholt. Hanna ist am Boden zerstört. Ihre ganze Zukunft gerät ins Wanken. Doch ist er wirklich tot?

    Die Art und Weise wie Ben sein Verschwinden organisiert hat, hat mich mit einem sehr unguten Gefühl zurückgelassen. Seine Familie und vor allem Hanna im Ungewissen zurückzulassen. Alle glauben zu lassen, dass er im Meer ertrunken ist und sich darauf verlassen, das Hanna seine Hinweise schon deuten kann, um ihn eines Tages wiederzufinden, hat mir überhaupt nicht gefallen.

    Ich fand es unbeschreiblich grausam, den Menschen so etwas mit voller Absicht anzutun, die ihn lieben. Insbesondere Hanna.

    Von daher kann ich das Buch nur bedingt empfehlen, wobei die ersten 2/3 durchaus lesenswert sind und mir auch ganz gut gefallen haben.

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de

  13. Cover des Buches SAMe Love (Band 1): Nur mit dir (ISBN: 9783906829418)
    Nadine Roth

    SAMe Love (Band 1): Nur mit dir

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Annabell2704

    An sich eine emotionale und schöne Story ABER es fehlen auf jeden Fall Triggerwarnungen.

    Es geht um Mobbing, Körperliche Gewalt, Sexualisierte Gewalt und Homophobie, ohne Aufarbeitung oder Aufklärung.

    Es fehlen die Thematisierung der traumatischen Erlebnisse, die Aufklärung und die Aufarbeitung.

    Meiner Meinung nach sehr fahrlässig und höchst problematisch!!!!!

  14. Cover des Buches Häkelenten tanzen nicht (ISBN: 9783646600896)
    Jennifer Wolf

    Häkelenten tanzen nicht

    (109)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Mit dieser SMS von Sam an seinen Kumpel Frank fängt alles an. Eine kleine falschverschickte SMS, die soviel in Gang setzt und eine zuckersüße Geschichte parat hat, die man als Leser diesmal in Chat-Form vom Autorinnenduo Alexandra Fuchs und Jennifer Wolf serviert bekommt. Wer jetzt denkt, dass sich das komisch anhört, dem sei eines gesagt: Der Buchtitel "Häkelenten tanzen nicht" hört sich nicht nur lustig an, sondern ist eine absolut lustige Entdeckungsreise.

    Chat-Romane sind nicht wirklich eine neue Erfindung, aber dieses eBook hier ist eine absolute Traumentdeckung voller Lacher, Romantik, Drama und dem Wunsch nach mehr. Es ist eine Geschichte, die genau aus den Herzen der Protagonisten fließt und die mich vom ersten Moment an mitgerissen hat.

    Im Mittelpunkt stehen Sam und Alice. Er wohnt in Hamburg und ist Krankenpfleger. Sie ist Tänzerin und wohnt in Konstanz. Sie könnten sich körperlich nicht weiter voneinander weg befinden und trotzdem haben sie sofort einen Draht zueinander, der besonders auf witzigen Bemerkungen und selbstveralbernden Nachrichten basiert. Besonders die Häkelenten haben es den beiden angetan und sorgen für viele Nachrichten, bei denen man als Leser schmunzeln und lachen darf. 

    Die Beiden schreiben sich viele Nachrichten, e-Mails und reden über Freunde, Schule und Beruf, ihre Leidenschaften und Vorlieben. Als Sam Alice gesteht, dass er Gehörlos ist, bekommt die Geschichte noch einen stärkeren Ausdruck und man spürt wie die beiden sich immer mehr aneinander gewöhnen. Doch die Entfernung und der Alltag grätschen gerne mal dazwischen. Der Leser weiß jetzt schon, dass Sam und Alice sich mögen, aber Ex-Beziehungen auf beiden Seiten und die Tatsache, dass man sich ja nie real gesehen hat, sind Gründe an sich selbst zu zweifeln, Kontaktpausen zu nehmen und das Drama gewaltig auszubreiten. Und natürlich dürfen Facebook-Statusberichte und Kommentare der Freunde nicht fehlen um nach weiterem "Das-kann-nicht-funktionieren-Kram" zu wühlen.

    Mir hat "Häkelenten tanzen nicht" mehr als nur gut gefallen. Es war grandios, lebensecht, autentisch, vielschichtig und doch absolut einzigartig. Denn die Häkelenten gehören ganz allein Sam und Alice!
    Die Autorinnen haben durch das Chat-Format eine wundervolle Möglichkeit gefunden soviel mehr als nur eine Geschichte zu erzählen. Es steht vieles zwischen den Zeilen, weil man direkt von Sam und Alice liest. Aber nicht nur die beiden Hauptpersonen haben es mir richtig angetan, sondern auch die ganzen Nebencharaktere, die einflussreiche Rollen haben. Besonders Sam's Schwester Ina, die sich mit Alice anfreundet und am Ende für einen großen Wirbel sorgt, ist ein Charakter, den man einfach lieben muss! Die Charakterpalette der Nebenfiguren ist enorm weit gefächert. Fürsorglich, zickig, rebellisch, albern, dramatisch, chaotisch, kämpferisch und einfach nett - es ist alles dabei. Sam und Alice haben beide ihren süßen Freundeskreis und es gibt durch Facebook und später eine Gruppe in Whatsapp ausreichend Möglichkeiten um als Leser auch all diese Freunde gut kennen zu lernen. Sam und Alice reden viel über ihre Freunde, aber sie selbst zu erleben, hat riesengroßen Spaß gemacht.

    Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs haben eine Geschichte direkt aus dem richtigen Leben geschrieben, die viele Hindernisse, aber noch mehr wundervolle Möglichkeiten bietet. Jeder Charakter ist ein Highlight für sich und die berühmten Häkelenten muss man unbedingt kennen lernen :)

    Einzig das Ende war mir ein bisschen zu kurz. Es wäre so schön, wenn es dazu irgendwann mal eine Fortsetzung geben würde!

  15. Cover des Buches Briefe an die grüne Fee (ISBN: 9783744809146)
    Salih Jamal

    Briefe an die grüne Fee

    (73)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSc

    Das Buch ist eine Auflistung aus dem Leben des namenlosen Ich-Erzählers und erinnert mich stark an Tagebucheinträge. Er rekapituliert sein Leben, während er oben auf dem Dach sitzt. Wir erfahren nur das, was uns der Protagonist wissen lassen möchte und können bei allem anderen nur mutmaßen. Egal ob es um die tatsächlichen Ereignisse geht oder um die Dinge, die die anderen Beteiligten wohl erlebt haben.

    Auf Instagram habe ich unter „Kurz und bündig“ bereits geschrieben:
    „Das Buch ist tragisch, es ist manchmal ganz laut, es ist vulgär und dann ist es wieder ganz leise und poetisch. Es ist kraftvoll und beschönigt nichts. Es ist pornös!

    Das Buch ist wirklich dreckig, es ist direkt und es ist genau das, was wir als Großstandkinder erlebt haben um uns herum:  Nutten, Dreck, Suff und Drogen. Was für einen selbstherrlicheren Mist wir getan haben und unbezwingbar haben wir uns gefühlt…  Genau wie der Ich-Erzähler in diesem Buch, gut vielleicht nicht genau so.

    Das habe ich dem Autor geschrieben, als ich das Buch beendet habe und ich möchte Euch diese Sätze nicht vorenthalten, denn so geht es mir immer noch:

    Du nimmst keinen Blatt vor den Mund. Beschreibst Exzesse so präzise, dass man als Leser weiß: Das ist scheisse was Du machst, aber trotzdem feiert man das ein oder andere!
    Was Du mit den leisen Tönen im Hintergrund beschreibst, das ist die Seele. Das Gefühl. Die Veränderung. Das, wie der Protagonist fühlt.
    Die Reise, die in den Briefen oder ( wie ich es empfunden habe ) Tagebucheinträgen beschrieben wird, ist wie ein Feuerwerk. Mal der Lichtstreif der Rakete am Himmel und dann wieder nur die schwarze verbrannte Hülse.  Ich bin abgestoßen und fasziniert zu gleichen Teilen von dem namenlosen Protagonisten.  Du weckst all das und doch ist man am Ende ausgesöhnt.

    Deshalb ist das Buch etwas besonderes.

    Von mir bekommt „Briefe an die grüne Fee“ von Salih Jamal 4,5 von 5 möglichen Punkten und eine klare Empfehlung.

  16. Cover des Buches 18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus (ISBN: 9783401511061)
    Bettina Brömme

    18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Viktoria

    Das Gefühl nach dem Abitur mit allem überfordert zu sein und sich absolut nicht in der Welt auszukennen, kennt wohl jeder. Bettina Brömme spricht einem mit diesem Buch direkt aus dem Herzen. Die verwirrenden Gefühle von Franzi und ihren Freundinnen über ihre Zukunft sind so nachvollziehbar, man denkt selbst Teil der Geschichte zu sein. Neben Abistress, nervigen Bewerbungsgesprächen, dem üblichen Familienchaos und der Ideensuche für neue Videos, kommen auf Franzi noch ganz andere - herzklopfende - Gefühle zu. Die Jagd nach Klickzahlen, neuen Abonnenten und Likes für ihren Youtube-Kanal lenkt sie davon, aber leider auch vom Lernen, ab. Besonders spannend sind die Kommentare vom geheimnisvollen „PaperCrafter“ unter ihren Videos, und so spekulieren die Mädchen immer wieder wer es sein könnte. Mit überraschendem Ende.

  17. Cover des Buches Viele Träume führen ans Ziel (ISBN: 9783846601440)
    Gloria Trutnau

    Viele Träume führen ans Ziel

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Delfin

    Inhalt: Leni hat gerade ihr Abi bestanden und feiert das Ende ihrer Schulzeit auf dem Abiball. Alle aus ihrer Stufe sind mega glücklich, genießen ihren letzten gemeinsamen Abend wissen ganz genau was sie machen wollen und freuen sich auf den neuen Abschnitt. Auch ihre Freundin Clara hat schon ganz genaue Pläne, ganz besonders freut sie sich auf das WG Leben und die gemeinsamen Jura Vorlesungen mit Leni. Doch das Leni das vorgeplante Jurastudium ihrer Eltern gar nicht mehr machen will und somit die gemeinsame WG mit Clara hinfällig ist, hat sie noch keinem erzählt. Was sie jedoch stattdessen machen möchte, ist ihr noch nicht bewusst. Nach der Abifeier teilt sie als erstes ihrem Bruder Justus die Neuigkeiten mit, also dass sie nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und Jura studieren möchte. Als sie durch Jill, Justus langjährige Freundin, plötzlich ein Praktikum als Setrunnerin beim Film bekommt, ändert sich Schlag auf Schlag so einiges in ihrem Leben. Sie wird Zeuge einer tragischen Tat und wird daraufhin erpresst, das Gesehene zu vergessen. Leni wird dadurch auf die Probe gestellt, entweder sie schweigt oder gefährdet ihre besten Freundschaften.

    Meinung: Das Cover des Buches ist ganz okay, hat mich aber nicht besonders angesprochen. Es hat richtig viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist total angenehm, dadurch bin ich nur so durch die Kapitel geflogen. Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und zwar aus Lenis und Jonas Sicht. Die Handlung, also dass die Geschichte an einem Filmsetting gespielt hat, fand ich richtig cool und dass der Handlungsort dann auch noch die Stadt München ist, hat es noch gesteigert.
    Ich konnte mich in Leni besonders zu Beginn echt gut hineinversetzen und ihre Schwierigkeiten wie es nun nach dem Abi weiter geht, gut nachvollziehen. Jonas, der ein bekannter Schauspieler aus einer Serie ist und Leni spielen aus zwei unterschiedlichen Gründen eine Fake- Beziehung. Diese Handlungsentwicklung hat mir echt Spaß gemacht beim Lesen.

    Fazit: Das Jugendbuch hat mir durch seinen sehr flüssigen Schreibstil sehr viel Freude beim Lesen bereitet. Die Handlung, also alles rund um die Zeit nach dem Abi und das Filmsetting haben mir sehr zugesagt. Ich bin an das Buch mit keinerlei Erwartungen rangegangen, aber schlussendlich bin ich jetzt sehr begeistert. Dieses sehr unterhaltsame Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Her mit dem schönen Leben (ISBN: 9783522505949)
    Steffi von Wolff

    Her mit dem schönen Leben

    (46)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Eigentlich war der Plan ganz einfach: Weg von Frankfurt und ab nach Hamburg. Für Nelly und Elisa ist es nach der Schule ein simpler Plan, doch es kommt natürlich alles anders. Denn die WGs sind zu teuer, zu unappetitlich oder man bekommt sie einfach bei dem massiven Andrang nicht. Eher ungewollt landen sie bei einem Schiff, welches kurzerhand zu einer Wohnung umfunktioniert wird, doch auch hier ist das Glück nicht von Dauer.

    Alt gegen jung.
    Reich gegen arm.
    Lieb gegen Zicke.

    Alles das und noch viel mehr begegnet den fünf Bewohnern des Schiffes. Denn auch wenn man erwachsen ist, lernt man nicht aus. In einer fremden Umgebung heißt es Leute einzuschätzen, sich selbst um alles kümmern und sich ggf. nicht mehr darauf zu verlassen, dass jemand hinter einem herräumt. Die Autorin schafft es, mit ihren fünf Charakteren einen Querschnitt durch die Jugendkultur aufzuzeigen und führt vor Augen, dass jeder, aber auch wirklich jeder, seine Probleme hat. Von Unsicherheit über Verwöhntheit bis hin zur Naivität zeigt sie, dass jeder Mensch auch andere braucht, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden.
    Die Geschichte ansich ist recht vorhersehbar, was aber nicht den Charme der Charaktere und die Neugier auf ihre Entwicklung hemmt. Doch gerade, weil man selbst nicht mehr in diesem Alter ist, wirken einige Probleme ein wenig aufgesetzt und man fragt sich, ob man auch einmal so war.

    3,5 von 5 Hausbooten

  19. Cover des Buches Oh, Simone! (ISBN: 9783499633232)
    Julia Korbik

    Oh, Simone!

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Madame-rivkele

    Im Regal meiner Mutter steht „Das andere Geschlecht“. Ein riesiger Schinken, kleingeschrieben und bisher sowohl von meiner Mutter als auch von mir ungelesen. Das war für mich lange Zeit Simone de Beauvoir - bis ich vor einigen Monaten ein kleines Büchlein mit dem Titel „Ein sanfter Tod“ im Regal meines Vaters fand und feststellte, dass de Beauvoir sehr wohl lesbar ist.
    „Oh, Simone!“ von Julia Korbik hat mir die Schriftstellerin und Philosophin, die Feministin und die Frau noch einmal ein ganzes Stück näher gebracht. Es gelingt ihr, das Leben und Werk de Beauvoirs auf unterhaltsame und zugängliche Weise in den historischen, politischen und philosophischen Kontext einzubetten. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine unkritische Lobeshymne. Ich glaube, die Biographie wird Simone de Beauvoir gerecht.
    Ich habe mir beim Lesen noch einen weiteren Roman von de Beauvoir bestellt und ich glaube, wenn eine Biographie neugierig auf die Person macht, deren Leben sie erzählt, dann handelt es sich um eine gute Biographie

  20. Cover des Buches Ben & Judy. Riskier dein Herz (Herz-an-Herz 1) (ISBN: 9783958189089)
    Nicole Obermeier

    Ben & Judy. Riskier dein Herz (Herz-an-Herz 1)

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Pizzza

    Gute Story, gut geschrieben, kann man schnell und leicht lesen. Ist halt ne reine Liebesgeschichte und für mich nicht spannend genug. Mir fehlt Action oder Drama, aber das war mir im Vorhinein schon klar. Wer auf sowas steht, sollte es lesen, ansonsten vielleicht eher ein kleines Lesevergnügen für zwischendurch mit Durchhaltevermögen. 

  21. Cover des Buches Franz Kafka "Der Proceß" (ISBN: 9783123524868)
    Franz Kafka

    Franz Kafka "Der Proceß"

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zu Beginn ging es mir ähnlich, wie einigen anderen hier im Netz. Kafka macht einem die Lektüre nicht leicht, ja ich hatte zeitweise das Gefühl, dass ich nie begreifen werde, was mir der Autor mit der Geschichte sagen will, was mich normalerweise ärgert. Doch Kafka ist schließlich ein Klassiker, oder? Also, tapfer weitergemacht... und siehe da, jetzt weiß ich was diesen Schriftsteller so besonders macht. Allmählich wurde mir die Verzweiflung bewusst, die die Hauptfigur angesichts seiner immer schlimmer werdenden Lage befällt. Tiefer und tiefer hat mich der Text in seinen Bann gezogen, verstört und mir wieder ein klein wenig Hoffnung verbreitet. Ein Wechselbad der Gefühle.

  22. Cover des Buches Bestnoten ohne Stress (ISBN: 9783969052952)
    Lara Emily Lekutat

    Bestnoten ohne Stress

    (5)
    Aktuelle Rezension von: books_for_president

    Ich folge Lara schon seit langem und versuche, Ihre Tipps und Tricks von ihren Videos im Unterricht anzuwenden. Nachdem ich letztes Jahr ein Burn out hatte, fiel es mir so schwer Motivation beziehungsweise die Disziplin wieder zurück zu gewinnen. Doch nach diesem Buch macht mir das lernen langsam wieder Spaß. Natürlich, einige Hürden gibt es immer noch, aber die werden hoffentlich mit der Zeit besiegt. In dem Buch sind alltägliche Situationen von Lara beschrieben und Lösungsansätze, um sie eventuell auch auf seine eigene Situation anzuwenden. Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Vor allem, wenn man sich in der Schule oder in der Uni verbessern möchte.

  23. Cover des Buches Unter den Linden 6 (ISBN: 9783550200601)
    Ann-Sophie Kaiser

    Unter den Linden 6

    (90)
    Aktuelle Rezension von: beme65

    Unter den Linden 6 vereinigt verschiedene Komponenten in einem Roman. Zum einen die Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts die als Forscher bahnbrechende Entdeckungen gemacht haben zum anderen drei Frauen, die in dieser Zeit ihren Platz in der von Männern dominierten Welt des Wissens suchen. Drei sehr unterschiedliche Lebenswege kreuzen sich und gehen einen Teil zusammen. Die Umstände der Freiheitsbewegungen für die Rechte von Frauen sind ebenso Thema der drei Damen, wie die Liebesgeschichten, die ihr Leben und Wirken beeinflussen. Ein Gesellschaftsroman, mit historischem Hintergrund aber gleichzeitig auch eine Liebesgeschichte in verschiedenen Erzählsträngen.
    Insgesamt ein besonderes Buch, dass interessant gestaltet und aufgebaut ist. Allerdings ist es für meinen Geschmack ein wenig zu lang, da über Strecken nicht wirklich viel Handlung erkennbar ist und die Themen sich wiederholen.

  24. Cover des Buches Meine freie deutsche Jugend (ISBN: 9783104912608)
    Claudia Rusch

    Meine freie deutsche Jugend

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    "für Irmgard, ganz herzlich, Weimar 16.10.03" lautet die Widmung, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, nur das hier die Lebensgeschichte eines Vorbilds an Zivilcourage anschaulich präsentiert wird. Wäre man selbst so tapfer gewesen, man weiß es nicht, aber durch die Erziehung zum Querdenken durch ihre Mutter und deren Freunde wurden die Energien der kleinen Claudia in die richtigen Bahnen gelenkt. Das DDR-Unrecht wird drastisch angeklagt, so daß kein Platz mehr für Ostalgie und Verklärung bleibt, erst mit der "Wende" wurden die Oppostitionellen zu "echten" DDR-Bürgern, aber aufhalten ließ sich der hier schreibende Wirbelwind nicht. Auch ein Vorbild an Lebensenergie und der Beweis dafür, was man als Individuum erleben kann.

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