Bücher mit dem Tag "abitur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abitur" gekennzeichnet haben.

168 Bücher

  1. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.502)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abel ist ein Aussenseiter, in der Schule gefürchtet, Schulschwänzer und Dealer, jedoch hat Abel auch eine andere Seite, eine sanfte, fürsorgliche und traurige Seite, der für seine Schwester sorgt, wenn es sonst niemand kann, und in diesen Abel verliebt sich Anna jeden Tag mehr...

    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und zugleich tragisch und traurig... Abel erzählt dieses Märchen und dabei wird schnell klar, dass es viele Parallele zur realen Geschichte gibt, nach und nach wird die Geschichte und Geschehnisse aufgedeckt und man kommt der Wahrheit immer näher. Das Setting ist düster und es geschehen viele Dinge und mittendrin eine zarte erste Liebe zwischen den beiden, die irgendwie fehl am Platz und doch so intensiv ist das man möchte das es irgendwie gut auseinander geht.

    es war mein ersten Buch der Autorin und wird auch nicht das letzten sein, da der Schreibstil sehr angenehm war, jedoch brauche ich nach diesem Buch ganz viele schnulzige Lovestorys bevor ich wieder zu so etwas greifen kann...

    Für alle die auch tragische Bücher vertragen...

  2. Cover des Buches Zeitenzauber - Die goldene Brücke (ISBN: 9783843210805)
    Eva Völler

    Zeitenzauber - Die goldene Brücke

     (955)
    Aktuelle Rezension von: Nachtblume

    Nach 170 Seiten breche ich das Buch erstmal ab. Vielleicht leihe ich es mir irgendwann nochmal aus, aber mir ist die Story einfach zu dünn und geht in all den Beschreibungen einfach unter. Anna geht mir mit ihrer Tollpatschigkeit auf die Nerven und Sebastiano finde ich noch unsympathischer als im ersten Band. ^^'

  3. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.745)
    Aktuelle Rezension von: lovely-xy

    Ich bin zunächst mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen, da es sich bei uns um eine Schullektüre handelt. Vorurteile! Das Buch packt! Die Geschichte ist spannend, aber auch herrlich absurd. Hinterlistig spielt die "alte Dame" ihr Spiel und gewinnt. Weil Geld eben doch die Welt beherrscht. Die Aussage des Buches ist klasse, der Schreibstil etwas anstrengend, die Situationskomik amüsant und leicht.

  4. Cover des Buches Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (ISBN: 9783453270435)
    Ulla Scheler

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Meli089

    WORUM GEHT ES IN DEN BUCH

    Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches …


    EIGENE MEINUNG MIT FAZIT

    ich habe mir dieses Buch gekauft , weil es mir meine Lieblingsyoutuberin empfohlen hat und sie mit ihren Empfehlungen oft richtig gelegen hat, ich finde dieses Buchcover passend zum Titel gewählt und der Klappentext hat mich gut in seinen Bann gezogen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, ich habe mich sofort wohl gefühlt zwischen den Charakteren. Ben ist ein toller Charakter und ich fand ihn sehr ansprechend und gut ausgearbeitet. Mit jeder Seite wo man ihn mehr kennen lernen durfte habe ich ihn mehr gemocht. Ben war sehr unberechenbar und genau das mochte ich an ihn. Ich mochte seine leichte lockere Art auch wenn ich manche Handlung von ihn nicht immer verstanden habe. Hanna - ist eher unentschlossen und sie ist so anders als Ben und doch so sie selbst , so nahbar und voller Sorgen und Ängsten. Hanna spielt eine tolle Rolle genauso die Nebencharaterin Chloe am Anfang mochte ich sie nicht, sie war mir unsympathisch was sich aber sehr schnell legte. Das Buch hat so unendlich viele Botschaften die es mit auf den Weg gibt , so vieles was zischen den Zeilen steht und sichtbar wird. Die Autorin hat eine besondere Gabe ihre Bücher auf eine leicht verständliche Sprache poetisch klingen zu lassen und ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist sehr sehr schön für zwischendurch. Das Ende habe ich mir ein wenig anders hier vorgestellt, hier bleiben für mich einige Fragen offen deswegen habe ich einen Stern Abzug gegeben. Es war durchweg spannend und ich bin nur so durch die Seiten gerast.


    LIEBLINGSTELLEN DES BUCHES

    >> und der Sinn des Lebens? Ein Leben, das wächst und sich verändert. Man muss keine Angst vor Fragezeichen haben, nur vor Punkten<< Zitat Kapitel 32


    >>Du wartest nicht auf die Flut , aber sie kommt doch. Sie spült alles weg, was Du erschaffen hast. Sie macht alles neu. Und mit der Flut kommt der Sturm<< Kapitel 17


  5. Cover des Buches Die längste Nacht (ISBN: 9783401061894)
    Isabel Abedi

    Die längste Nacht

     (179)
    Aktuelle Rezension von: lealiebtlesen

    In "Die längste Nacht" geht es um Vita, die nach ihrem bestandenen Abitur mit ihren zwei Freunden zu einem Roadtrip durch Europa aufbricht. Ihre erste richtige Station führt die drei nach Italien in das kleine Dorf Viagello. Dort fällt ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße und mit ihm auch ein für Vita unglaubliches Familiengeheimnis, das sie nun aufzudecken versucht...

    Vorweg muss ich sagen, dass mir diese Rezension ein wenig schwerfällt. Ich habe an der Geschichte kaum etwas auszusetzen, trotzdem hat mir irgendwie das gewisse Etwas gefehlt.

    Die Geschichte besticht vor allem durch den schönen bildlichen Schreibstil, der insbesondere die Schönheit Italiens und das italienische Lebensgefühl perfekt einfängt. Der Roman ist dadurch perfekt für den Sommer und löst eine Menge Fernweh aus.

    Das Geheimnis, das im Vordergrund der Geschichte steht, wird erst nach und nach aufgedeckt. So bleibt es durchgehend spannend und interessant. Ich habe mir bis zum Schluss die genauen Umstände nicht richtig ausmalen können und wurde dementsprechend von der Auflösung sehr überrascht.

    Nichtsdestotrotz hat mir an der Geschichte irgendetwas gefehlt. Ich hatte Schwierigkeiten wirklich mit den Protagonisten mitzufiebern. Die Gefühle von Vita. aus deren Sicht die komplette Geschichte erzählt wird, kamen nicht ganz bei mir an. Auch Luca blieb mir für meinen Geschmack zu distanziert und leider auch austauschbar, sodass ich den beiden ihre Liebe nicht richtig abnehmen konnte.

    Gut gefallen haben mir hingegen die Darstellung bzw. Verknüpfung der Zusammenhänge und der gesamte Handlungsverlauf der Geschichte. Lediglich am Ende hätte ich es schöner gefunden, wenn ein wenig mehr offene Fragen beantwortet worden wären. Ein paar Kleinigkeiten blieben für mich nämlich noch offen. Andererseits kann ich auch nachvollziehen, warum die Autorin sich für dieses Ende entschieden hat. Es rundet die Geschichte auf jeden Fall gut ab.


    Fazit:
    "Die längste Nacht" ist eine tolle Jugend-/Sommerlektüre, die flüssig zu lesen ist, trotzdem aber durch einen wunderschönen Schreibstil besticht. Auch die Handlung selbst ist fesselnd und lädt zum Miträtseln ein. Auch wenn ich ein oder zwei kleine Kritikpunkte habe, kann ich den Roman doch uneingeschränkt weiterempfehlen!

  6. Cover des Buches Ein Sommer ohne uns (ISBN: 9783785582220)
    Sabine Both

    Ein Sommer ohne uns

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox
    Tom und Verena. Die erste große Liebe. Und dann die Frage: Werden sie es bereuen, wenn es auch ihre letzte große Liebe ist? 

    Deshalb beschließen sie eine Auszeit von der Treue zu nehmen und sich auszuprobieren. 

    Auch wenn die eigentliche offene Beziehung erst bei der Hälfte des Buches thematisiert wird, ist die Vorgeschichte sehr kurzweilig. 
    Vor allem gegen Ende fiebert man mit beiden mit und es stellt sich immer mehr die Frage: Bereuen sie ihre Entscheidung?
  7. Cover des Buches Briefe an die grüne Fee (ISBN: 9783744832809)
    Salih Jamal

    Briefe an die grüne Fee

     (73)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSc

    Das Buch ist eine Auflistung aus dem Leben des namenlosen Ich-Erzählers und erinnert mich stark an Tagebucheinträge. Er rekapituliert sein Leben, während er oben auf dem Dach sitzt. Wir erfahren nur das, was uns der Protagonist wissen lassen möchte und können bei allem anderen nur mutmaßen. Egal ob es um die tatsächlichen Ereignisse geht oder um die Dinge, die die anderen Beteiligten wohl erlebt haben.

    Auf Instagram habe ich unter „Kurz und bündig“ bereits geschrieben:
    „Das Buch ist tragisch, es ist manchmal ganz laut, es ist vulgär und dann ist es wieder ganz leise und poetisch. Es ist kraftvoll und beschönigt nichts. Es ist pornös!

    Das Buch ist wirklich dreckig, es ist direkt und es ist genau das, was wir als Großstandkinder erlebt haben um uns herum:  Nutten, Dreck, Suff und Drogen. Was für einen selbstherrlicheren Mist wir getan haben und unbezwingbar haben wir uns gefühlt…  Genau wie der Ich-Erzähler in diesem Buch, gut vielleicht nicht genau so.

    Das habe ich dem Autor geschrieben, als ich das Buch beendet habe und ich möchte Euch diese Sätze nicht vorenthalten, denn so geht es mir immer noch:

    Du nimmst keinen Blatt vor den Mund. Beschreibst Exzesse so präzise, dass man als Leser weiß: Das ist scheisse was Du machst, aber trotzdem feiert man das ein oder andere!
    Was Du mit den leisen Tönen im Hintergrund beschreibst, das ist die Seele. Das Gefühl. Die Veränderung. Das, wie der Protagonist fühlt.
    Die Reise, die in den Briefen oder ( wie ich es empfunden habe ) Tagebucheinträgen beschrieben wird, ist wie ein Feuerwerk. Mal der Lichtstreif der Rakete am Himmel und dann wieder nur die schwarze verbrannte Hülse.  Ich bin abgestoßen und fasziniert zu gleichen Teilen von dem namenlosen Protagonisten.  Du weckst all das und doch ist man am Ende ausgesöhnt.

    Deshalb ist das Buch etwas besonderes.

    Von mir bekommt „Briefe an die grüne Fee“ von Salih Jamal 4,5 von 5 möglichen Punkten und eine klare Empfehlung.

  8. Cover des Buches Häkelenten tanzen nicht (ISBN: 9783646600896)
    Alexandra Fuchs

    Häkelenten tanzen nicht

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Schoki-Shake-Rita
    ... wenn nicht sogar DAS Jahreshighlight schlechthin. Zumindest für mich. 
    Die gesamte Geschichte hat mich schon von Anfang an total mitgerissen und tief bewegt. Ich kann eigentlich nur sagen, dass ich es herzzerreißend schön finde. Ich liebe dieses Buch und werde es definitiv noch öfter lesen. 
    Außerdem finde ich es sehr erfrischend, wie es aufgebaut ist: als Chat-Roman. 
    Bei jedem vorkommenden Charakter habe ich das Gefühl, dass echte Menschen dahinter stecken. Es ist so authentisch und realitätsnah geschrieben, dass es mich voll umgehauen hat und mir über gewisse Dinge die Augen geöffnet hat. Es hat meine Gedanken in Bahnen gelenkt, in die ich mich noch nie zuvor verirrt habe und es hat mir gefallen. 
    Bitte mehr davon! Ich bin begeistert! 
  9. Cover des Buches Agnes (ISBN: 9783596511518)
    Peter Stamm

    Agnes

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Bemyberlinbaby

    Der Roman Agnes beschreibt eine aufblühende Liebe, all ihre Facetten und so vieles mehr. Tiefe Trauer, Einsamkeit und die Einfachheit des menschlichen Daseins, werden in höchster, literarischer Form zum Besten gegeben. Ein faszinierendes Werk zum mitfiebern, mitfühlen und weiterdenken. Nicht die Handlung hat meine große Begeisterung ausgelöst, sondern die wundervolle Art, den simplen Alltag-und all jene Probleme die er mit sich bringt-in Worte zu fassen. Einer der herausragendsten Romane des 21. Jahrhunderts. 

  10. Cover des Buches Der Venuspakt (ISBN: 9783802582295)
    Jeanine Krock

    Der Venuspakt

     (560)
    Aktuelle Rezension von: Another-

    Eigentlich habe ich -Der Venuspakt- nochmals gelesen, weil mir die Story beim ersten Mal ganz gut gefallen hatte, ich mich aber nicht mehr an alles (für eine aktuelle Rezension) erinnern konnte. Leider hat sie mich beim zweiten Mal nicht mehr überzeugt. Es mag auch daran liegen, dass in diesem Genre mittlerweile weitaus herausstechendere Fantasyromance existiert und die Geschichte einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Der Erzählstil ist sehr angenehm und man kann gut folgen, daher hatte ich trotzdem hier und da Spaß am lesen. Die Komplettstory an sich ist zwar Klischeehaft aber trotzdem angenehm, zumal ich die Protas Nuriya und Kieran wirklich mochte. Die Geschichte bleibt aber durchweg Oberflächlich genauso wie die Charaktere (was bei Lovestorys wirklich nicht sein darf) ohne wirklichen Tiefgang, die Sinnigkeit der Schließung des "Paktes" ist auch nicht gegeben, daher empfehle ich -Der Venuspakt- nur bedingt weiter, an Leser die was  geziehlt Klischeehaftes für zwischendurch suchen und kein Problem mit einem Ich Liebe Dich nach einer Woche bekanntschaft haben.

  11. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  12. Cover des Buches Der Fremde (ISBN: 9783499253089)
    Albert Camus

    Der Fremde

     (562)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    "Der Fremde" des französischen Nobelpreisträgers Albert Camus erschien 1942 und wurde als Meisterwerk berühmt. Die Erzählung entstand parallel zu einer philosophischen Abhandlung des Schriftstellers über das Absurde.

    Die Geschichte handelt von einem jungen Franzosen, Meursault, dessen Antriebslosigkeit keine Grenzen kennt. In seinem Persönlichkeitsprofil könnten fast autistische Züge vermutet werden. Sein Verhalten führt zu einem Mord, den er aus Notwehr begeht. Das richterliche Urteil führt aufgrund mehrerer sinnloser Schüsse, die er zusätzlich abgibt, seiner fehlenden Reue und der kompletten Gefühl- und Gottlosigkeit zur Todesstrafe. Selbst der Geistliche, der ihn am Abend vor seiner Hinrichtung aufsucht, wird Zeuge einer schockierenden Gleichgültigkeit gegenüber der Welt.

    Die schlichte Sachlichkeit und Intelligenz, seine ruhige und pflichtbewusste Art machen aus dem Protagonisten trotz allem einen Menschen, den man eigentlich ganz gern hat. Darin liegt das Absurde der Geschichte.

    Der lakonische Schreibstil hat mich angesprochen und macht den kurzen Essay zu einer leicht zu lesenden Lektüre.

  13. Cover des Buches Tod nach Schulschluss (ISBN: 9783404171910)
    Christine Drews

    Tod nach Schulschluss

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Charlotte Schneidemann und Peter Käfer werden für ihren neuen Fall in das Eliteinternat Schloss Lemburg gerufen. Dort wurde einer der Schüler tot in einer „Eisernen Jungfrau“ aufgefunden. Max war sehr beliebt unter den Mitschülern, doch während ihrer Ermittlungen stellt sich heraus, dass auch er einige Feinde und dunkle Geheimnisse hatte, die es zu ergründen gilt. Der Direktor der Schule hätte es am liebsten, wenn Max Tod als Unfall oder Selbstmord zu den Akten gelegt würde, denn er fürchtet um den guten Ruf der Schule. Und es sieht in der Tat auf den ersten Blick alles nach Selbstmord aus. Besonders, als ein Video, das kurz vor Max Tod entstand, auf der Webseite des Internats auftaucht.

    Max Tod trifft dessen Mutter hart, denn bereits auf den Tag genau, ein Jahr zuvor, hat sie ihren Ehemann Alex verloren, der bei einem Autounfall starb.
    Auch Marie ist erschüttert. Sie war die Freundin von Max und dachte stets, er würde sie niemals verlassen und allein mit ihrer Einsamkeit zurücklassen.
    Währenddessen gehört Frederik, ein Schulkollege von Max zu den Menschen, die froh sind, dass Max das Zeitliche gesegnet hat, denn er hasste Max, der auch eine dunkle Seite hatte. Nun hat er endlich die Möglichkeit bekommen, Marie davon zu überzeugen, dass er der Richtige für sie ist.

    Das Ermittlerduo hingegen ist verwundert über die sehr unterkühlte Atmosphäre, die im Internat vorherrscht. Die Schüler scheinen in erster Linie ihre zukünftige Karriere im Sinn zu haben, der Leistungsdruck ist immens und für Trauerarbeit anscheinend keine Zeit. Und auch die Lehrkörper sind ihren Schülern keine große Stütze. Im Gegenteil, manche von ihnen scheinen ebenfalls einige Geheimnisse zu haben…

    „Tod nach Schulschluss“ ist bereits der dritte Band der Reihe um das Ermittlerduo „Schneidemann & Käfer“. Jedoch kann man diesen Roman meiner Meinung nach auch gut ohne Vorwissen lesen, man kommt gut hinein in die Geschichte und Informationen über Geschehnisse, die sich in den Vorgängerbänden zutrugen, werden ebenfalls von der Autorin nebenher eingestreut, so dass man stets im Bilde über alle Verbindungen zwischen den Ermittlern ist.
    Christine Drews hat einen spannenden Krimi geschaffen, in dem die unterkühlte Atmosphäre, die im Internat bzw. zwischen den Akteuren vorherrscht, auch gut als Leser spürbar gemacht wurde. Sie legt viele falsche Fährten aus, die den Leser bezüglich der Mördersuche verwirren sollen, was ihr sehr gut gelingt, wie ich finde. Zwar hatte ich gewisse Vermutungen bezüglich des Zusammenhangs von Alex und Max Tod, die sich dann auch später bestätigten, doch gab es dennoch genügend Überraschungsmomente, (besonders bezüglich Maxs wahrem Charakter) die meine Neugierde bis zum Schluss schüren konnten.
    Besonders gut gefallen hat es mir, wie die Autorin die Probleme der Schüler neben dem Kriminalfall in den Fokus stellt und Schwächen des elitären Denkens entlarvt, das nicht nur dem Direktor zu eigen ist.

    Lediglich das Autorenduo war mir nicht greifbar genug. Zwar sind Charlotte und Peter sympathische Charaktere, doch fehlten mir noch ein wenig mehr Romanpassagen, die sich mit ihrem familiären Hintergrund beschäftigen und vielleicht auch gewisse Ecken und Kanten an ihnen, was sich in weiteren Teilen der Reihe vielleicht noch ändern wird, wie ich hoffe.
    Was ich etwas unglaubwürdig empfand, war die Szene in der die traumatisierte Putzfrau beschließt, gleich am nächsten Tag den Tatort, der über und über mit Blut verunreinigt ist, selbst zu putzen. Dafür gibt es doch zertifizierte Tatortreiniger, was man seit der gleichnamigen TV Serie weiß.

    Kurz gefasst: Spannender Krimi über menschliche Abgründe an einer Eliteschule.

  14. Cover des Buches School`s out – Jetzt fängt das Leben an! (ISBN: 9783522504645)
    Karolin Kolbe

    School`s out – Jetzt fängt das Leben an!

     (45)
    Aktuelle Rezension von: writtenstars

    Was soll ich sagen, mir hat das Buch sehr gut gefallen!
    Mein einziger Mangel war wohl die etwas einfache Sprache, aber Thematik und vor allem die Entwicklung der Charaktere hat mich sehr begeistert.
    Außerdem muss mal Karolin Kolbe einfach lassen, die vier love interests hat sie seeehr niedlich gestaltet, ich bin fast eifersüchtig geworden. xD


    Wer gerne meine ausführlichere Review lesen würde oder wem gerade einfach langweilig ist kann gerne meinen Blog besuchen und mit mir über das Buch (oder andere) diskutieren, ich würde mich freuen!


    http://meinekleineleseliste.blogspot.de/
  15. Cover des Buches SAMe Love (Band 1): Nur mit dir (ISBN: 9783906829418)
    Nadine Roth

    SAMe Love (Band 1): Nur mit dir

     (58)
    Aktuelle Rezension von: franka_alex

    Sam ist mit Robin zusammen, fühlt sich in der Beziehung aber nicht so richtig wohl und auch der Sex mit ihm ist nicht angenehm, sondern schmerzhaft. Dann lernt sie Romy, eine neue Schülerin in ihrer Stufe, kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie.

    Im Buch werden die Themen Liebe, Freundschaft, Homosexualität, Coming Out, Homophobie, Mobbing und Selbstakzeptanz thematisiert und es zeigt, wie sehr man an fehlender Toleranz und Akzeptanz zerbrechen kann.

    Die Gefühle werden sehr gut rübergebracht, sodass man das meiste gut nachvollziehen und sich gut reinfühlen kann. Auch, wenn die Geschichte an manchen Stellen ziemlich traurig ist, hat man ein gutes Gefühl beim Lesen.

    Die Charaktere sind alle ziemlich unterschiedlich und wurden gut dargestellt, lediglich den Vater von Sam finde ich ein wenig vernachlässigt, was aber auch mit seiner allgemeinen Art zusammenhängt.

    Zwischendurch gab es einige Längen, am Ende gehen die Gefühle von Sam jedoch sehr stark auf und ab, sodass es sich lohnt weiterzulesen. Das Ende war für mich nicht vorhersehrbar, es wird aber offen gelassen, da ja der zweite Band folgt.

    Neben einigen Längen, fand ich auch die Sexszenen ein bisschen zu viel. Diese wurden ziemlich stark ausgeschrieben, wobei das natürlich die Leidenschaft in der Beziehung noch besser betont. Allerdings hatte ich im Hinterkopf, dass es sich dabei um ein Jugenbuch handelt und es dann vielleicht doch ein bisschen zu intensiv beschrieben wurde.

    Alles in allem ein großartiges Buch, das die Intoleranz in der Gesellschaft und die schwerwiegenden Folgen für Betroffene aufzeigt, aber auch Hoffnungsschimmer in Freundschaft und Liebe darstellt.

  16. Cover des Buches Her mit dem schönen Leben (ISBN: 9783522505949)
    Steffi von Wolff

    Her mit dem schönen Leben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Es ist ein Jugendbuch zum Thema Freundschaft und Liebe.

    Fünf unterschiedliche Jugendliche, wollen nach dem Abi zusammen ziehen und ihr Freiheit geniesen . Sie fanden ein Hausboot und das Abenteuer beginnt.

    Wir lernen die Jugendlichen besser kennen und auch ihre Eigenarten, sie sind alle sehr verschieden , aber eins Hält sie zusammen ihre Freundschaft, diese wächst im Laufe der Geschichte und ich fühlte mich als wäre ich ein Teil der Freunde und wurde herzlich empfangen. Es war eine schöne Geschichte für zwischendurch, die jetzt nicht sehr in die Tiefe geht , aber man hat fühlt sich einfach wohl beim Lesen und es ist jetzt gerade perfekt wenn man sich in den Sommer wünscht.

    Der Schreibstill war locker leicht und hat mich sofort mitgenommen in die Geschichte , die Charaktere mochte ich fast alle , aber Felicitas war manchmal echt zu fiel und nervig, manchmal hätte ich sie einfach ausblenden können, da sie echt immer sehr emotional war und weinerlich war und anstrengend.

    Das schönste war die Freundschaft und das Zusammenleben der Fünf und mit anzusehen wie sie immer mehr zusammenwuchsen. Ein perfektes Jugenbuch zum abschalten und träumen und ankommen.


  17. Cover des Buches Auerhaus (ISBN: 9783746636320)
    Bov Bjerg

    Auerhaus

     (315)
    Aktuelle Rezension von: miss_undomiel

    Okay, Auerhaus ist zwar schon 2015 erschienen und nach Bücherjahren damit eine „olle Kamelle“, aber es war auch eines dieser Bücher, das mir zwar von allen meinen Kolleginnen in der Buchhandlung empfohlen wurde, das aber schon nicht mehr aktuell genug war als dass ich es dann auch unbedingt lesen wollte. So landete es über kurz oder lang auf meinem ewig wachsenden Stapel (husthust, Regal) noch zu lesender Bücher. Letzte Woche griff ich mehr oder weniger wahllos ins Regal als ich noch Zuglektüre brauchte und siehe da – zwei Tage später hatte ich Auerhaus auch schon  fertig gelesen.

    Für all diejenigen unter Euch, die Auerhaus noch nicht kennen: Frieder steht kurz vorm Abitur als er versucht sich das Leben zu nehmen. Weil er danach nicht alleine sein soll, aber auch nicht mehr bei seinen Eltern leben will, ziehen sein bester Freund, der uns die Geschichte erzählt, dessen Freundin sowie eine weitere Klassenkameradin mit ihm in das Haus, das Frieder von seinem Opa geerbt hat. Das Haus, das fortan von allen nur noch Auerhaus genannt wird, weil die Jugendlichen oft den „gleichnamigen“ Song von Madness hören – also Our House.

    Trotz des schweren Themas hat das Buch stellenweise eine Leichtigkeit und einen Witz, der die Geschichte gleichzeitig realistischer und greifbarer macht, aber auch aufbricht sodass man eben nicht vollends in die Verzweiflung der Jugend eintaucht. Diese Mischung macht das Buch wunderbar glaubwürdig und einfühlsam sodass ich mich dem Sog nicht entziehen konnte und immer, immer weiter lesen musste und wollte.

    Ich glaube das ist eines der Bücher, die ich mit 18 genauso gerne gelesen hätte wie ich es jetzt gelesen habe, und dass mich mit 40 auch noch auf die selbe Art und doch ganz anders berühren wird.

    Also: Wer es noch nicht getan hat, sollte Auerhaus unbedingt lesen!

  18. Cover des Buches Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone (ISBN: 9783570403211)
    Mark Haddon

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

     (577)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Christopher ist ein außergewöhnlicher Junge, er ist superintelligent, geht auf eine Sonderschule, da er leicht autistisch ist.

    Ein Nachbarhund wird ermordet und er zögert nicht den Mord aufzuklären, obwohl es ihm verboten wird. Er gerät in schwierige Situationen, weil er so starrsinnig ist und sich nicht in die Gefühlswelt anderer hineinversetzen kann.

    Ein ungewöhnliches Buch über einen ungewöhnlichen Jungen.


  19. Cover des Buches Tod eines Lehrers (ISBN: 9783426553251)
    Andreas Franz

    Tod eines Lehrers

     (217)
    Aktuelle Rezension von: niknak

    Inhalt (Klappentext):

    Als Oberstudienrat Schirner ermordet und grausam verstümmelt aufgefunden wird, reagiert seine Umgebung zunächst fassungslos: Der Lehrer war überall beliebt und führte eine glückliche Ehe. Hauptkommissar Peter Brandt beginnt gründlicher in Schirners beruflichem Umfeld zu recherchieren und entdeckt, dass an dem Gymnasium Dinge vorgingen, die offenbar nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. In diesem Roman begegnet dem Fan von Andreas Franz' Krimis ein neues Ermittlerduo: der unkonventionelle Hauptkommissar Peter Brandt und die coole Offenbacher Jung-Staatsanwältin Elvira Klein. Für Zündstoff sorgen ihre gegensätzlichen Charaktere - für Spannung die bewährte Hand des Erfolgsautors! Ein neues Ermittlerduo betritt die Bühne!

     

    Mein Kommentar:

    Dies ist der erste Teil einer neuen Reihe des Erfolgsautors Andreas Franz rund um den Hauptkommissar Peter Brandt. Ich kenne bisher schon einige Teile des Autors von der Julia Durant Reihe. Und ich mag seine spannenden und fesselnden Bücher und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.

    Peter Brandt ist ein sehr sympathischer Hauptkommissar, der dazu auch noch alleinerziehender Vater ist und sich liebevoll um seine zwei Töchter kümmert. Dennoch schafft er den Spagat zwischen Familie und Arbeit sehr gut zu meistern. Er kommt sehr authentisch und sympathisch rüber und man fiebert mit ihm mit und versucht den Fall aufzuklären. Wie ich es vom Autor ja schon kannte, hat er auch in diesem Buch wieder einige Überraschungen und spannende Wendungen eingebaut, mit denen man als Leser nicht rechnet. So blieb das Buch die meiste Zeit über spannend. Leider wurde der Mord recht früh aufgeklärt und das letzte Viertel des Buches beantwortete nur noch die offenen Fragen und setzte die letzten Puzzleteile zusammen. Da fehlte mir dann auch ein wenig die pannung und das Buch plätscherte nur noch dahin. Auch wenn hier noch ein paar Überraschungen eingebaut waren, waren mir hier einige Szenen zu lang beschrieben und ich denke, da hätte man noch mehr herausholen können aus der Geschichte.

    Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und hat mir spannende Momente verschafft. Ich finde allerdings, dass der Autor bei dieser Reihe noch Potential nach oben hat und hoffe, dass er dies beim nächsten Band noch ausnutzen wird.

    Die Thematik, welche dieses Buch befasst, hat mich sprachlos zurückgelassen. Man denkt eindeutig darüber nach und sie lässt einen auch nach dem Beenden des Buches nicht sofort los. Ich denke, dass dies sicher vom Autor so beabsichtigt war und fand es sehr gut. Denn man sollte mehr auf die Kinder und Jugendlichen achten und sie schützen. Worum es genau geht, will ich aber nicht genauer beschreiben, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen.

     

    Mein Fazit:

    Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit noch kleinen Schwächen, die hoffentlich beim nächsten Band weniger werden. Ich  freue mich schon darauf, wie es weitergeht mit Peter Brandt – beruflich und privat.

     

    Ganz liebe Grüße,

    Niknak

  20. Cover des Buches Der Prozeß (ISBN: 9783899195880)
    Franz Kafka

    Der Prozeß

     (995)
    Aktuelle Rezension von: lilr

    Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich derart in den Bann gerissen hat, wie dieser Klassiker von Franz Kafka! Ab dem ersten Kapitel wird man in die Gefühlswelt des Protagonisten Josef K. gerissen und fühlt am eigenen Leib die Verzweiflung, die Angst und das Elend die von dem Prozess ausgehen. Zeitweise musste ich das Buch beiseitelegen weil mich das Schicksal und die Wirrungen derart mitgenommen haben. Aber genau das ist die Meisterleistung Kafkas! Jeder neue Handlungsstrang überrascht mit neuen grotesken Elementen, die das Buch absolut "kafkaesk" machen. Ich empfehle einen Lektüreschlüssel für alle diejenigen, die das Buch ganz erschließen möchten, denn sowohl philosophisch, politisch, religionskritisch als auch autobiografisch überließ Kafka nichts dem Zufall. Ein Muss für alle Literaturfans! 

  21. Cover des Buches Oh, Simone! (ISBN: 9783499633232)
    Julia Korbik

    Oh, Simone!

     (14)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm_in
    „Oh, Simone!“ – so heißt ein Buch, das ich direkt nach seinem Erscheinen gekauft und seitdem ungelesen im Schrank stehen gelassen habe. Der richtige Zeitpunkt dafür musste wohl erst kommen und nun war er da.
    In diesem Sachbuch erklärt  Julia Korbik , warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten; erzählt von Beauvoirs Werden, Lieben, Denken, Schreiben, Handeln und Kämpfen. 
    Gleich zu Beginn macht Korbik klar, dass sie ein riesiger Fan der Philosophin ist, und das merkt man zwischendurch auch stark an ihrem Schreibstil. Gerade aktuelle feministische Kritik an Beauvoir wird mir persönlich außerdem zu stark heruntergespielt, ohne argumentativ vollends entkräftet zu werden. Wirklich problematisch finde ich, dass die Autorin Beauvoir nur als „Simone“ anredet, genauso wie ihre Freundinnen Zaza, Stépha oder Gégé, während die Männer in Beauvoirs sozialem Umkreis mit Nach- oder vollem Namen beschrieben werden. Das stellt die weiblichen und männlichen Charaktere schlicht auf unterschiedliche Stufen und wäre recht einfach zu vermeiden gewesen. Alles in allem ist es dennoch ein interessantes Buch, das vielen gerade jungen Menschen einen wunderbaren Zugang zu einer der größten Intellektuellen Frankreichs ermöglicht und große Lust macht, endlich die Werke von Beauvoir zu lesen, die so oft bei Flohmärkten mitgenommen und dann doch viel zu lange nicht gelesen werden. Und damit spreche ich natürlich nicht von mir und gewissen Büchern in meinem Regal, hust hust.
  22. Cover des Buches Lügen, die von Herzen kommen (ISBN: 9783785750964)
    Kerstin Gier

    Lügen, die von Herzen kommen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Tini2006
    Hanna ist Journalistin bei der Frauenzeitschrift "Annika". Der neue Chefredakteur Adam beauftragt sie, einen Artikel über Online-Dating zu schreiben, damit endlich mal was in dieser Zeitschrift erscheint, das die jüngere Zielgruppe anspricht. Hanna, Single und im Prinzip aufgeschlossen, begibt sich mit einem Fake-Profil in einen Chat-Room. Ihr erfundenes ICH hat wallendes blondes Haar, Größe 36 und ein Cello. Prompt beißt ein gewisser Boris an. Ein Partnerschaftstest zeigt: ER ist es! Denn Hanna und er verbinden 397 von 400 matching points. Nun hat Hanna ein ernstes Problem, denn in Wahrheit ist sie rothaarig und von Größe 36 weit entfernt. Mit Unterstützung ihrer Freundinnen beginnt sie eine Blitz-Diät, denn ihr Interesse an Boris ist längst nicht nur beruflicher Natur.... Nebenbei halten sie noch andere Dinge auf Trab: ihre mit den drei Kindern überforderte Schwester, ihre esoterische Mutter, ihr kleiner Bruder Philipp, der kurz vor dem Abi steht, und dessen völlig verrückte Freundin Helena. Bliebe da überhaupt noch Zeit für einen Boris, oder ist es besser, erstmal nur mit dem Chefredakteur joggen zu gehen?

    Die Geschichte ist simpel und unterhaltam. Offenbar wurde sie zu einem Zeitpunkt verfasst, als online daten noch nicht so populär war, denn hin- und wieder musste ich sehr schmunzeln, wenn diese Art des Kennenlernens so exotisch dargestellt wurde. Trotzdem konnte ich mich in Hanna gut hinein versetzen. Grundsätzlich ist es sowieso bemerkenswert, welcher Realismus diese schönen, modernen Märchen von Kerstin Gier schmückt. Es steckten trotz der nicht immer sehr realistischen, aber zum Träumen süßen Grundgeschichte viele Wahrheiten in ihren Geschichten: die Atmosphäre in einem Büro, die untereinander etwas bissigen Frauen und ihre Beweggründe, die überforderte Schwester, deren Ehemann sich rein der Karriere widmet und ihre Nöte nicht sieht...

    Hanna war sehr sympathisch und menschlich. Die Auflösung des Ganzen lag von Vornherein auf der Hand, aber das ist bei dieser Art Roman wenig überraschend. Ich mochte "Lügen, die von Herzen kommen". Was ich aber weiterin nicht mag, ist die Stimme und die schreckliche Aussprache von Mirja Boes ("Battt!") . Dieser Frau gelingt es wirklich meisterhaft, den Ich-Erzählerinnen immer so eine gewisse aggressive Note zu verleihen. Das war für mich störend, da ich Hanna im Prinzip so sympathisch fand.
  23. Cover des Buches Wollsockenwinterknistern (ISBN: 9783739672731)
    Karin Lindberg

    Wollsockenwinterknistern

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen

    ...und der Klappentext gefiel mir auch. Ich lese gerne und oft, aber bis ich auf Seite 60 war, zog sich die Geschichte ewig hin. Bis Seite 60, höchstens bis Seite 80, bekommt ein Buch eine Chance. 

    Marie ist 29. Ihre Freundin schleppt sie mit zum Abi-Treffen, zu dem Marie keine Lust hat. Dort trifft sie ihren alten Jugendfreund Lennard wieder. Ihre Freundin hat sie zur Versteigerung eingetragen - und Marie stellt sich widerwillig  auf die Bühne. Wirklich? Sagt man mit 29 Jahren wirklich nicht "Nein!"? Lennard ersteigert sie für ein Date, das aber noch auf sich warten lässt.

    Ihre Mutter beschafft ihr Arbeit, wahrscheinlich dann auch noch eine Wohnung vermute ich.

    Das war es dann für mich auch schon so ziemlich.

    Marie und ihre Freundinnen fand ich einfach nur nervig. Maries Gefühle - er liebt mich, ach nee, der verarscht mich nur - konnte ich nicht nachvollziehen. Sie ändern sich für mich zu schnell und sie kommt mir vor wie ein unreifer Teenager.

    Mit keinem der Personen, die ich kennenlernte, konnte ich warm werden. Sie erschienen mir alle platt, farb- und leblos.

    Von der Inhaltsangabe hätte ich mir mehr versprochen; da hätte man sicherlich mehr rausholen  können. 

    Das Cover hat mich hiier leider getrogen....


  24. Cover des Buches Teach ʹEm All (ISBN: 9783841907226)
    Caro Blofeld

    Teach ʹEm All

     (20)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble
    Mit diesem Werk legt Caro Blofeld, ihres Zeichens Lehrerin, ein Werk hin, das nicht alltäglich ist. Eine Berufsschullehrerin, die sich dem Heavy Metal verschrieben hat. Überaus amüsant erzählt sie aus ihrem beruflichen Alltag, beschreibt Situationen in den Schulen, Begegnungen mit Kollegen und Schülern und all das in einer teils blumigen Wortwahl, die mir persönlich die Lachtränen in die Augen getrieben hat. Allerdings ist das Buch nicht einfach nur ein Zeitvertreib und um quasi "mal abzuschalten und sich zu amüsieren". Denn zwischen den Zeilen wird auf manche Missstände im deutschen Schulwesen hingewiesen und damit zum Nachdenken angeregt. 


    Aufgrund ihres Aussehens, ihres Musikgeschmackes und ihrer Lebenseinstellung hat Frau B. oftmals mit Vorurteilen zu kämpfen und legt damit den Finger tief in die Wunde einer Gesellschaft, die eigentlich von sich behauptet, tolerant zu sein. Jedoch werden derartige Lebensereignisse mit Bravour gemeistert. Das Buch ist gut geschrieben und schnell gelesen. Hier ist mein einziger Kritikpunkt: Das Buch ist zu kurz. Gerne hätte ich einige Situationen und Begebenheiten etwas ausführlicher gelesen. Manche Dinge werden etwas zu kurz erzählt. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau. Fehler, sowohl in der Rechtschreibung als auch grammatikalisch, fand ich erfreulicherweise keine. 


    Dafür gibt es Szenen, die ich mir wahnsinnig gut vorstellen konnte, wie etwa, wenn die Lehrerin mit dröhnenden Boxen auf den Lehrerparkplatz rollt und aus dem halb geöffneten Beifahrerfenster die lieblichen Klänge von Heavy Metal die Gegend beschallen. Jedem Kapitel wurde ein Heavy Metal-Song vorangestellt, wodurch aus dem Inhaltsverzeichnis eine Playlist wird. Ein in meinen Augen genialer Einfall. Fazit: Eine etwas andere Lehrer-Biografie, die jedoch erfrischend ehrlich und authentisch wirkt. Mehr als manche Werke ihrer Kollegen. Ich hoffe inständig, dass diesem Buch eine Fortsetzung folgt. Vielleicht mit einigen detaillierteren Geschichten. Absolute Lese- bzw. Kaufempfehlung meinerseits.

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