Bücher mit dem Tag "abnehmen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abnehmen" gekennzeichnet haben.

321 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chocolaterie der Träume (ISBN: 9783734105012)
    Manuela Inusa

    Die Chocolaterie der Träume

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Yenny
    Die Chocolaterie von Keira in der Valerie Lane ist ein wahrer Traum. Man kann sich richtig in die Straße mit den vielen kleinen Geschäften hinein träumen. Fernab von großen Einkaufszentrum finden sich Freundschaft und Hilfsbereitschaft auch unter den Ladenbesitzern wieder.


    Keira lässt sich von ihrem Freund Jordan sehr bevormunden, doch viel zu spät legt sie die rosarote Brille ab, um zu erkennen, dass ihr Freund seit Jahren Geheimnisse vor ihr hat. Doch der Beistand ihrer Freundinnen gibt ihr Mut, den Schritt der Trennung zu wagen und  einen Neuanfang zu starten.


    Die Geschichte ist so zauberhaft geschrieben, dass man die Schokolade förmlich schmecken kann. Und wer weiß, vielleicht findet Keira noch ihr persönliches Glück.


  2. Cover des Buches Erhebung (ISBN: 9783453272026)
    Stephen King

    Erhebung

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Blumella

    Inhalt:

    Scott verliert immer mehr an Gewicht, aber sein Aussehen bleibt dennoch gleich. Von außen sieht er aus wie ein übergewichtiger Mann, aber die Waage meldet jeden Tag eine kleinere Zahl. Er akzeptiert dieses unerklärbare Phänomen und bekommt einen neuen Lebenstrieb. Zusammen mit seinem alten Doktor, Doc Ellis, besucht er das Restaurant seiner verheirateten Nachbarinnen, mit denen er auf Kriegsfuß steht und möchte den Streit und die Vorurteile die sich angebahnt haben, aus dem Weg schaffen...


    Meinung:

    Bei diesem Buch tue ich mich richtig schwer, den Inhalt und meine Meinung in Worte zu fassen. „Erhebung“ ist ein Kurzroman mit 143 Seiten, der gut gelungen ist, mich aber nicht vom Hocker haut. Diese Geschichte hat einen Hauch Fantasy und ist schon fast märchenhaft. Leider sind mir die Charaktere zu sporadisch dargestellt. Auch wenn es sich um eine Kurzgeschichte handelt, kann man den Figuren mehr Qualität verleihen. Die Schlüsselfigur Scott mochte ich ganz gerne, er ist mit seinem Gewichtsphänomen gut umgegangen.

    Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und regt zum Nachdenken an. Das Ende war für mich gut gewählt und hat mir sogar Gänsehaut bereitet.

  3. Cover des Buches Taste of Love - Zart verführt (ISBN: 9783404175338)
    Poppy J. Anderson

    Taste of Love - Zart verführt

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Eigentlich soll Liz in der TV-Talkrunde Werbung für ihre neu eröffnete Chocolaterie machen. Aber wer kann bitte daran denken, wenn der eigene Jugendschwarm, seines Zeichens Ex-Model und Fitnessguru, so nah neben einem sitzt? Doch dann macht Adam eine eindeutig zweideutige Bemerkung über sie. Was für ein Idiot! Ihre Familie sieht das hingegen ganz anders: endlich jemand, der Liz aus ihrem Dornröschenschlaf weckt. Sie setzen alles daran, die beiden zu verkuppeln ...


    Normalerweise liebe ich die verschiedenen Reihen von Poppy J. Anderson, da sie mir normalerweise beste kurzweilige Unterhaltung bieten, doch mit der „Taste of love“-Reihe konnte ich mich bisher einfach nicht anfreunden. Aber da es ja auch in den anderen Reihen einzelne Bände gibt, die nicht so ganz überzeugen können, habe ich der Reihe nun noch mal eine dritte Chance gegeben.
    Aber was soll ich sagen? Es will einfach nicht funken zwischen mir und dieser Reihe.

    Liz war mir ja im Grunde noch ganz sympathisch, allerdings hatte ich leider ziemlich schnell den Verdacht, dass hier mal wieder einer vollkommen normalen Frauenfigur ein Gewichts-/Größenkomplex eingeredet wurde. Liz findet sich „eigentlich“ total in Ordnung; bis sie merkt, dass sie nicht in ihr (schon etwas älteres) Lieblingskleid passt und dann auch noch Fitnesstrainer Adam etwas von „Problemzonen“ quatscht.
    Im Verlauf des Buches stellt sich dann aber heraus, dass Liz in dieses Kleid in einer extremen stressigen Phase gepasst hat, zu der sie kaum gegessen hat und dass sie momentan tatsächlich nur eine Größe 40 trägt, es aber gerne mal so klingen lässt als wäre es mindestens eine 48.
    Ganz ehrlich, solche Körperbilder nerven mich mittlerweile extrem.
    Auch Adams mehrfache Betonung, wie toll sie doch aussieht und dass er keinen „Hungerhaken“ will, weil er ja auch was zum „Anpacken“ will und die Frau nicht gleich zerbrechen soll, fand ich mehr als daneben.
    Irgendwie blieb der Eindruck: egal wie Frau es macht, es gibt immer was zu meckern.

    Überhaupt hat mich Adam gerne mal genervt. Er hat zum Beispiel überhaupt nicht kapiert, dass Liz ihn nicht charmant in der Sendung fand, sondern sich von ihm beleidigt/kritisiert gefühlt hat. Wie eingenommen von den eigenen „Flirtkünsten“ kann man eigentlich sein?
    Auch dieses künstliche aufgebauschte Drama, war für mich vollkommen übertrieben. Anfangs ist er derjenige, der Liz ständig nachstellt und sie überreden will, ihm eine Chance zu geben und dann stößt er sie ganz plötzlich einfach weg weil er ja wegen der Scheidung seiner Eltern ein „Trauma“ mit sich herumträgt.
    Diese „Trauma“ ist dafür dann aber nach einem einzigen Gespräch mit seinem Vater wohl schon überwunden. Wobei ich mich auch da gefragt habe, warum er dieses Gespräch nicht schon mal längst mit ihm geführt hat. Immerhin haben Vater und Sohn ein ziemlich gutes Verhältnis und treffen sich und reden regelmäßig.


    Fazit: So sehr ich ja ansonsten Poppy J. Andersons Schreibstil, ihren Humor und ihre Bücher im Allgemeinen mag, diese Reihe kann mich einfach nicht begeistern. (2,5 Sterne)

  4. Cover des Buches Fettlogik überwinden (ISBN: 9783548376516)
    Nadja Hermann

    Fettlogik überwinden

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz genau, wieso ich überhaupt der Meinung war, dass es eine gute Idee sei, dieses Buch zu kaufen. Doch eine Kurzschlussreaktion und 9,99€ später war es dann auf meinem E-Reader und jetzt "musste" ich es natürlich auch lesen.
    Anfangs dachte ich noch, dass mir das Buch eigentlich ganz gut gefällt. Ich fand es gut, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt und voll und ganz hinter ihrer Meinung steht. Das Problem an der ganzen Sache ist jedoch, dass ich denke, dass dieses Buch in den falschen Händen der Einstieg in eine oder die Verschlimmerung einer bereits vorhandenen Essstörung sein kann. Dieses Buch hatte so viele problematische Aspekte, dass ich gar nicht so genau weiß, wo ich anfangen soll.
    Vielleicht sollte ich vorweg erwähnen, dass die Autorin selbst von 150kg auf 63kg abgenommen hat. Diese Tatsache wird einem in diesem Buch auf so ziemlich jeder Seite um die Ohren gehauen. Wie sie das geschafft hat? Nun, sie hat das erste halbe Jahr ihre Kalorienzufuhr auf ganze 500 Kalorien am Tag gedrosselt, da sie verletzt an das Sofa gebunden war und auch danach hat sie absolut fanatisch genau Kalorien gezählt. Nach Aussagen der Autorin ist es aber ganz und gar nicht problematisch, so wenig zu essen, denn wenn man nur seine Vitamintabletten nimmt, dann entstehen auch keine Mängel. Da sind dann bei mir das erste Mal die Alarmglocken losgegangen. Ich bin nicht der Meinung, dass NahrungsERGÄNZUNGSmittel jemals anstatt von Nahrung eingenommen werden sollten. Weiterhin, so sagt Frau Hermann, ist es auch gar nicht schlimm, seine Kalorien so weit runterzuschrauben, denn den allseits gefürchteten "Hungerstoffwechsel" gäbe es nämlich gar nicht. Da ich keine Wissenschaftlerin oder Ernährungsberaterin bin, möchte ich mir dazu jetzt mal kein Urteil erlauben. Was ich jedoch einfach nicht glauben kann, ist, dass es für den Körper, der nunmal Energie braucht, damit er all seine lebenswichtigen Funktionen ausführen kann, gesund sein soll, so wenig zu essen.
    Ein weiterer Aspekt, den ich als sehr problematisch empfunden habe, sind ihre ständigen Ausschweifungen darüber, wie furchtbar ungesund Übergewicht sei. Laut Hermann sind ein paar Kilo Übergewicht ein ziemlich sicheres Todesurteil. Und auch ihre Kommentare über Übergewicht fand ich teilweise wirklich sehr grenzwertig. Ihre zusammenfassende Aussage ist ungefähr so: "Dicke Menschen sind dick, weil sie einfach faul und undiszipliniert sind und weil sie all diese vielen Ausreden haben, die ich in diesem Buch hier gerade entlarve.". Wie gesagt, wirklich grenzwertig. Und auch ihre ewigen Schimpftiraden auf die ach so verwerfliche "Fat Acceptance"-Bewegung sind unfassbar nervig. Worauf sie hingegen so gut wie gar nicht eingeht, sind die Gefahren des Untergewichts. Wo sie doch so sehr den Fokus auf "Gesundheit" in diesem Buch legt, finde ich das sehr fragwürdig. Aber wahrscheinlich hat sie das einfach nicht als erwähnenswert empfunden, denn ihrer Aussage nach werden die Menschen ja sowieso alle immer dicker.
    Eine weitere Sache, die mich unglaublich genervt hat, ist ihre Fixierung auf den BMI. Während überall gerade darüber diskutiert wird, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, den BMI zu verwenden, steht und fällt bei ihr alles mit diesem Konzept. Normaler BMI = gesund, minimal drüber = verfasst schon mal euer Testament.
    Was ich auch noch erwähnen muss, ist, dass die Autorin einen Doktor in Psychologie hat. Das macht die ganze Sache für mich noch schlimmer. Sie müsste wissen, wie schmal der Grad zwischen Diät und Essstörung sein kann - natürlich immer in Kombination mit noch weiteren Faktoren, die bei den Betroffenen vor sich gehen, aber zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Diät ein guter Prädiktor für eine Essstörung ist. Ihre Aussage dazu? "So manch eine Magersüchtige könnte davon profitieren, einmal ernsthaft Kalorien zu zählen, um eventuelle irrationale Ängste abzubauen.". Genau. Denn Magersüchtige oder Menschen mit einer anderweitigen Essstörung haben ja vorher noch nicht "ernsthaft" genug ihre Kalorien gezählt. Und das ist nur eine von vielen fragwürdigen Aussagen der Autorin zum Thema Essstörung. Genau so fand ich es sehr verwunderlich, dass sie ja überhaupt nicht nachvollziehen konnte, dass sich Menschen in ihrer Umgebung Sorgen gemacht haben, dass sie selbst eine Essstörung entwickeln könnte. Die sind ja alle nur neidisch und einfach schon so von der "Verfettung der Gesellschaft" (nicht ihre Aussage, ich wollte nur mal ihren Standpunkt abkürzen) manipuliert, dass sie gar nicht mehr wissen, wie ein gesunder Mensch eigentlich aussieht. Jap, als Beweis dafür hat sie sogar auf ein Projekt einer Frau verwiesen, die eigentlich mit Bildern zeigen wollte, wie unterschiedlich verschiedene BMI-Bereiche aussehen können, und hat es dann so für sich verdreht, dass sie damit zeigen wollte, wie sehr wir Adipositas in der heutigen Gesellschaft "verharmlosen" und "normalisieren".
    Es gibt noch einige Dinge, die ich an diesem Buch kritisieren könnte, aber ich denke, ich habe die wichtigsten Dinge zusammengefasst. Ich möchte hiermit keinesfalls die Autorin persönlich angreifen, doch ich bin einfach der Meinung, dass über dieses Buch wirklich mal gesprochen werden müsste. Was ich gut fand ist die Tatsache, dass jede ihrer Aussage mit einer Studie unterlegt war. Nimmt man sich jedoch die Zeit und durchforstet das Internet nach Studien zu diesen Themen, dann wird einem schnell klar, dass es immer auch noch andere Studien gibt und hier ein wenig das herausgepickt wurde, was ihrem Vorhaben nützt. Ich möchte insgesamt auch keine wissenschaftlichen Fakten diskutieren, denn ich bin, wie bereits erwähnt, keine Ernährungswissenschaftlerin. Es geht mir einzig und allein um die Art und Weise, wie dieses Buch geschrieben ist. Ich finde es respektlos und teilweise sogar diskriminierend gegenüber Menschen mit Übergewicht. Ich kann es nicht fassen, was in diesem Buch für Aussagen über das Körpergewicht anderer Menschen getroffen wird (und das alles noch unterlegt mit teilweise wirklich geschmacklosen Comics der Autorin). Ich finde es erstmal schon problematisch genug, ein Buch zu veröffentlichen, in dem man ganz viele angebliche Aussagen von Menschen mit "Gewichtsproblemen" als Ausreden entlarven will. Mag sein, dass die Autorin so über ihre eigene Gewichtsreise sprechen kann, ich finde es jedoch sehr anmaßend, das einfach so auf alle Menschen zu verallgemeinern. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat andere Faktoren, die sein Leben beeinflussen, und kämpft mit seinen eigenen Problemen. Und nicht nur das, auch jeder Körper ist anders. Wir sind alle so unterschiedlich, doch laut der Autorin müssten wir uns alle nur ein wenig anstrengen, dann sind wir alle gleich und glücklich und gesund in dem von ihr so als gesund angepriesenen BMI-Bereich. (Falls es euch interessiert: In letzter Zeit wurden einige Studien zum Thema "Health at every Size" durchgeführt, schaut sie euch gerne mal an!)

    Fazit:
    Ich denke, dass dieses Buch mit Vorsicht zu genießen ist. In einer Welt, in der so viele Menschen eh schon unglücklich im ewigen Diät-Teufelskreis feststecken und sich selbst die Schuld daran geben, dass sie diese Diäten nicht durchhalten, obwohl das Problem eigentlich bei der Diät an sich liegt, finde ich so ein Buch einfach nur gefährlich und teilweise sogar etwas menschenverachtend. Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen.




  5. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (431)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  6. Cover des Buches Bridget Jones - Verrückt nach ihm (ISBN: 9783442482672)
    Helen Fielding

    Bridget Jones - Verrückt nach ihm

     (203)
    Aktuelle Rezension von: catly

    Meine Meinung
    Ich kenne bereits die vorherigen Bände der Serie, sowie die Filme. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an ein unterhaltsames, kurzweiliges Leseerlebnis. Ich wurde absolut nicht enttäuscht.

    Der Erzählstil ist in gewohnten mehr oder weniger kurzen Tagebucheinträgen verfasst, sowie der Schreibstil relativ einfach und schlicht, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen hatte. Die Figur der Bridget Jones bleibt absolut authentisch und gewohnt chaotisch-tollpatschig, mit Wiedererkennungswert.
    Viele Szenen ließen mich laut auflachen oder schmunzeln; in mehreren erkannte ich mich selbst wieder. So lässt einen das Buch auch mitunter einen kritischen Blick auf die eigenen Handlungsweisen werfen.

    Fazit
    Für Bridget Jones Fans und Kenner der bisherigen Serie, eine absolute Pflichtlektüre.

  7. Cover des Buches Das bisschen Kuchen (ISBN: 9783746628271)
    Ellen Berg

    Das bisschen Kuchen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: mariBella23

    Nikki liebt Essen- und ihren Mann Wolfgang. Doch was für sie zum schönen Hochzeitstag werden sollte, wird für sie der Start in ein neues Leben. Wolfgang betrügt sie mit einer Größe 34, woraufhin Nikki überstürzt den Kampf gegen die Kilos aufnimmt und in eine Abnehmklinik in die Schweiz reist- doch diese Reise soll mehr als nur ihr Gewicht verändern...

    Ich habe noch nicht viele Bücher von Ellen Berg gelesen, doch dies ist eines der lustigsten. Wer kennt es nicht, essen super, abnehmen doof. Wobei die Klinik doch sehr radikal ist, ein Wunder dass so viele Leute dafür ein Vermögen zahlen. Nikki ist eine superliebe Frau, die Stück für Stück an Selbstbewusstsein gewinnt und sich so akzeptieren kann, wie sie ist. So wirklich mögen kann ich hingegen Walburga und ihre beiden Freundinnen nicht. Zwar tragen sie einiges zu Nikkis positiver Charakterentwicklung bei, ihre Verhaltensweisen vermitteln jedoch ein ziemlich falsches Bild.

    Unter anderem die, pardon, Fressorgien während dieses Aufenthaltes sind doch etwas unappetitlich. Anstatt sich gegenseitig beim gesunden Abnehmen zu unterstützen, wird einfach weitergegessen mit der Ausrede, man kommt ja sowieso wieder hierher. Den eigenen Körper und den anderer zu akzeptieren ist hier zwar eine richtige und wichtige Message, wird aber leider sehr falsch umgesetzt. Das 8 Gänge Menü am Ende des Buches hat dafür für sehr viel Appetit bei mir gesorgt. Da hätten wir doch auch gerne mitgegessen. Natürlich darf man nicht alles zu ernst nehmen, Humor ist ja der Hauptaspekt dieses Buches.


    "Das bisschen Kuchen" ist ein sehr unterhaltsamer Roman, der das Thema Abnehmen mit sehr viel Humor angeht, Spaßbremsen sollten dieses Buch also lieber nicht lesen. 😉

  8. Cover des Buches Die Fettlöserin (ISBN: 9783499631160)
    Nicole Jäger

    Die Fettlöserin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sam1980

    Wer hier nach Diätrezepten sucht ist falsch. Wer lachen, leben und mitfühlen mag, der sollte Nicoles Abnehm-Weg  lesen.
    Ich fand das Buch von Anfang bis Ende mehr als unterhaltsam und wunderbar geschrieben. Man fühlte sich mitgenommen und in der Problematik verstanden.
    Dieses Buch macht Mut das eigene Gewicht selbst in die Hand zu nehmen oder es auch einfach sein zu lassen, wenn man meint dass man auch so schön sein könnte.

  9. Cover des Buches Lügen über meine Mutter (ISBN: 9783462001990)
    Daniela Dröscher

    Lügen über meine Mutter

     (147)
    Aktuelle Rezension von: MikkaLiest

    Zum Einen bringt es Erinnerungen zurück: Ich war ein dickes Kind, später ein dünner Teenager, dann eine normalgewichtige Frau, dann fettleibig, inzwischen nur noch ‘normal’ übergewichtig, so dass ich in ‘normalen’ Läden einkaufen kann. Zu meinen frühsten Erinnerungen gehört es, Menschen flüstern zu hören über meinen »fetten Arsch, und das in dem Alter«. Fast mein ganzes Leben habe ich mit meinem Gewicht gekämpft, habe verschiedene Diäten ausprobiert, Weight Watchers, Intermittent Fasting etc. Wäre doch ganz einfach, wurde mir gesagt, FDH, friss die Hälfte. Jedes Pfund geht durch den Mund. Viele Menschen haben es sicher nur gut gemeint, aber ich habe meinen Selbstwert immer in Verbindung mit meinem Gewicht gesehen, untrennbar verbunden. Wofür wurde ich vielleicht am häufigsten gelobt? Für Gewichtsverlust. Gut siehst du aus, wie viel hast du abgenommen?


    Daniela Dröscher schreibt über Themen, die in den letzten Jahren viel diskutiert wurden: Body Shaming. Übergewicht und die damit verbundene gesellschaftliche Ächtung. Übergewicht und die seelischen Ursachen. Und das ist nicht nur topaktuell, sondern auch wichtig. Es geht hier um nicht weniger als das Recht eines Menschen, über den eigenen Körper zu bestimmen – ohne von allen Seiten dafür beurteilt, verurteilt zu werden.


    Alles, ALLES ist in diesem Roman die Schuld der Mutter. Immer. Der Vater lässt keine Gelegenheit aus, seine Frustrationen auf sie zu projizieren, seine tief verwurzelten versteckten Minderwertigkeitsgefühle. Genauer sagt: Alles, was schiefgeht in seinem Leben, ist Schuld ihres Gewichts. Ja. Er wird nicht befördert, weil sie dick ist, das macht Sinn. In seinem Kopf. Ich habe beim Lesen oft geradezu geschäumt. Die Mutter arbeitet sich kaputt, aber wer dick ist, muss ja auch faul sein. Die Mutter hat gravierende gesundheitliche Probleme, unerträgliche Schmerzen, aber das muss ja wohl an ihrer Fettleibigkeit liegen. Ihr Mann kauft sich mal eben so ein teures Auto, aber SIE gibt zu viel Geld aus.


    Das ist Psychoterror vom Feinsten – du kannst als Leser:in nur erahnen, dass dahinter eine tiefverwurzelte Angst des Vaters steckt, im Klassenkampf nicht gewinnen zu können. Die Autorin zeigt ihn nicht als Monster, sondern als verwundeten Menschen.


    Immer wieder klingt an: In dieser Familie sind im Grunde alle unglücklich, die Kommunikation ist gewaltsam, die Anforderungen ungerecht. Der Vater, der gefangen ist in einem beschämten Klassendenken, seinem Sehnen nach sozialem Aufstieg, reicht sein Unglück weiter an die Mutter. Die reicht es weiter an die Tochter, indem sie dem kleinen Mädchen aus purer Überforderung zu viel aufhalst. Und die hat schon in sehr jungen Jahren das gestörte Verhältnis zum eigenen Körper verinnerlicht.


    Die Mutter ist eine starke, kluge, warmherzige Frau, aber ich wünschte, sie hätte sich im Verlauf der Geschichte stärker emanzipiert, hätte die durchaus vorhandenen Chancen, aus einer toxischen Ehe auszubrechen, genutzt. Es ist eine Leidensgeschichte, eine Opfergeschichte, die Mutter wird über lange Passagen auch literarisch schon wieder ein Stück weit auf ihr Gewicht reduziert – aber das Buch ist ja autofiktional, und so sind die Dinge nun mal gelaufen. Schwierig, das zu vermeiden in diesem Spagat zwischen persönlicher Familiengeschichte und Literatur. Und es ist leicht, als Leser:in zu sagen: Also, spätestens dann hätte ich mir ja meine Kinder gepackt und wäre gegangen. Aber so einfach ist das nicht, war es in den 80ern noch weniger.


    Mir gefiel “Lügen über meine Mutter”, das auf jeden Fall. Es ist intelligent geschrieben, durchleuchtet die familiären und gesellschaftlichen Strukturen mit wachem Blick und einer Prise Humor. Das löste ein wahres Gedankenkarussel in mir aus – was will man mehr von einem Roman.


    Aber. Aber einen kleinen Kritikpunkt habe ich dann doch.


    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr hätte ich mir eine Straffung des Romans gewünscht. Vieles wiederholt sich auf den 448 Seiten, ohne dass sich dadurch neue Perspektiven eröffnen würden; das Buch prangert den Status Quo an, ohne den Käfig der Autofiktion meines Empfindens je wirklich aufzubrechen.


    Anderseits. Anderseits unterstreicht das, wie rettungslos gefangen sich die Mutter fühlt, weil die Gesellschaft ihr sagt: Das ist deine eigene Schuld. Reiß dich am Riemen. Diese Ehe wird funktionieren, wenn du funktionierst. Als Mutter, als Ehefrau, als Prestigeobjekt. Du musst zurechtkommen mit den Kindern, dem Haushalt, dem Pflegen der dementen Mutter. Und zwar alleine. Da schrammt das Buch oft haarscharf an einer Glorifizierung ihrer Leidensfähigkeit vorbei.


    Fazit:


    Daniela Dröscher schreibt über ihre Kindheit in den 80ern. Die Plattentektonik ihrer Famile wird scheinbar bestimmt vom Übergewicht der Mutter; die Eltern bewegen sich aufeinander zu, voneinander weg, bis es mal wieder zum Erdbeben kommt: Du bist schuld, sagt der Vater. Wegen dir, weil du nicht vorzeigbar bist, werde ich nicht befördert, nicht anerkannt. Mein Gott, hast du etwa schon wieder zugenommen? Du bist faul. Du hast keinen Elan. Du hast keine Selbstkontrolle.


    Dass die Mutter sich halb zu Tode arbeitet, sieht er gar nicht. Zu gefangen ist er in seinen eigenen Minderwertigkeitsgefühlen, zu sehr steht und fällt sein Selbstwert mit seinem gesellschaftlichen Status, den er wiederum untrennbar mit dem Gewicht der Mutter verbindet. Absurd, lachhaft, tragisch. Tragisch für alle Beteiligten. Du ahnst: Wäre es nicht das Gewicht, denn würde der Vater ein anderes Totschlagkriterium finden, um das eigene Scheitern auf die Mutter abzuwälzen.


    Der Roman bediente bei mir alle emotionalen Tasten, aber es war vor allem die Wut, die immer wieder aufschäumte ob dieser Ungerechtigkeit, ob dieser Übergriffigkeit. Und damit hat das Buch meines Erachtens schon viel erreicht. Es führt dir glasklar vor Augen, warum der Wert eines Menschen nicht davon bestimmt werden darf, wie gut oder schlecht sich sein Körper ins vorherrschende Schönheitsideal fügt, warum das auch Teil des patriarschalichen Instrumentariums ist.

  10. Cover des Buches Wie viel wiegt mein Leben? (ISBN: 9783959102889)
    Antonia C. Wesseling

    Wie viel wiegt mein Leben?

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Hannahruppi

    Zu Anfang war ich unsicher, ob ich das Buch wirklich lesen soll oder nicht. Ich bin selbst betroffen, stecke tief in der Anorexie und kämpfe gerade mehr denn je. Dann hab ichs einfach gemacht. Und was soll ich sagen?

    Ich habe mich verstanden gefühlt. In jedem einzelnen Satz. Es war, als würde Toni meine Ängste erzählen, weil es exakt die gleichen sind. Ich war gefesselt und begeistert von der Art, wie sie dieses Buch geschrieben hat und es erzählt. So wunderbar ehrlich und echt. Und das wichtigste: Toni‘s Worte haben bei mir einen Stein zum Rollen gebracht und ich habe nachgedacht über meine Krankheit und woher sie kommt. Ja, dieses Buch wird mich nicht heilen, aber es hat meine Gedanken auf den richtigen Weg gelenkt, und dafür bin ich unfassbar dankbar.

  11. Cover des Buches Krabbe mit Rettungsring (ISBN: 9783956495687)
    Tanja Janz

    Krabbe mit Rettungsring

     (61)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Enddreissigerin Nina erlebt turbulente Zeiten: Sie kündigt ihren Job, gibt gleichzeitig die Affäre mit ihrem verheirateten Chef auf und landet in einem Abnehmcamp „Weight Fight“ in St. Peter-Ording. Nina will dort eigentlich nur hinter die Kulissen der TV-Show blicken, um in ihrem Blog für Curvy Frauen darüber zu berichten. Einer der Rettungsschwimmer nennt sie „Krabbe mit Rettungsring“ – nicht gerade ein Kompliment, oder?

    Erster Eindruck: Der Buchtitel und das Cover gefallen mir sehr gut – machen gute Laune.

    Nina arbeitet seit siebzehn Jahren am Empfang einer Werbeagentur und mag diesen abwechslungsreichen Job sehr gerne. Doch da beschliesst ihr Chef – ihre heimliche Affäre –, sie zur Senior-Sekretärin zu befördern, die sich ausschliesslich um die Buchhaltung kümmern soll. Nina hasst Buchhaltung! Eine gehässige E-Mail an ihre Nachfolgerin wird aus Versehen abgeschickt und sorgt dafür, dass Nina kündigt. Tz, tz, Nina, diese Mail hättest Du definitiv nicht schreiben sollen!
    Eine grosse Überraschung, als Nina die Zusage für das Abnehmcamp erhält. Sie sieht sich schon in einem fernen, vielleicht exotischen Urlaubsziel. Aber wohin geht es? Nach St. Peter-Ording. Nun denn. Auf der Fahrt lernt sie bereits eine Mitstreiterin kennen: Silke – eine ziemlich auffällige Frau mit Katzen-T-Shirts und die Präsidentin des Roy-Black-Fanclubs ist. Und das, obwohl Silke sogar jünger als Nina ist? Interessant.
    Als Nina auf die Waage muss, meint sie selbstverständlich, dass diese defekt sein müsste, denn zu Hause habe sie viel weniger gewogen. Tja, der Klassiker *grins*.

    „Es ist immer zu früh, um aufzugeben.“

    Ein Buch ums Abnehmen, Freundschaft und Liebe. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war nett für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr als das. Von mir gibt es aufgerundete 3 Sterne.

  12. Cover des Buches Die Wunschliste (ISBN: 9783426508428)
    Jill Smolinski

    Die Wunschliste

     (1.218)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.

    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.

    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?

    Mein Fazit: 

    Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.

    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!

    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn …

    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

  13. Cover des Buches Der Fluch (ISBN: 9783453435780)
    Stephen King

    Der Fluch

     (204)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🦎

    »𝘋𝘶̈𝘯𝘯𝘦𝘳«, 𝘧𝘭𝘶̈𝘴𝘵𝘦𝘳𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘭𝘵𝘦 𝘡𝘪𝘨𝘦𝘶𝘯𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘧𝘢𝘶𝘭𝘵𝘦𝘯 𝘕𝘢𝘴𝘦 𝘞𝘪𝘭𝘭𝘪𝘢𝘮 𝘏𝘢𝘭𝘭𝘦𝘤𝘬 𝘻𝘶, 𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘍𝘳𝘢𝘶 𝘏𝘦𝘪𝘥𝘪 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮𝘎𝘦𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴𝘨𝘦𝘣𝘢̈𝘶𝘥𝘦 𝘵𝘳𝘪𝘵𝘵.


    Der übergewichtige Anwalt Billy Halleck überfährt eine Zigeunerin, wird aber vor Gericht freigesprochen. Der Vater der Toten verflucht Billy mit einem einzigen Wort: »Dünner«. Fortan nimmt er von Tag zu Tag ab, so viel er auch isst. Erst freut er sich darüber, doch bald ergreift ihn die Panik. Als er schließlich akzeptiert, dass es sich um einen Fluch und nicht um eine Krankheit handelt, ist es schon fast zu spät.


    💭

    Der für mich bisher beste Bachman.

    Wir steigen direkt ein in die Gegenüberstellung der zugespitzten Klischees. Der eingebildete weiße Stadtmensch vs. die bösartig, mystischen Zigeuner. Ring frei. Der spannende Verlust der Pfunde beginnt. 


    Mir hat gefallen, dass jede Kapitelüberschrift das immer geringer werdende Gewicht von Billy enthält, was erst noch ein Segen zu sein scheint. Nach und nach findet er jedoch heraus, dass
    dies nicht mit normalen Dingen einhergeht. Zudem scheint er nicht der Einzige zu sein, dem erschreckende Veränderungen heimsuchen.

    Als Billy an dem Punkt angelangt, an dem sein Gewichtsverlust zunehmend gefährlich wird wenden sich ihm geliebte und vertraute Personen ab. Er wird zum Einzelkämpfer und man gewinnt immer mehr Sympathie für ihn.
    Welchen Plan er dann umsetzt und welche Wendung diese Geschichte noch nimmt ist spannend und sehr unterhaltsam. Man fliegt nur so durch die Seiten.
    Auch das Ende ist erschütternd und habe ich so nicht kommen sehen.


    Der Roman regt zum nachdenken an: Recht, Unrecht, Gerechtigkeit, Rache, Schuld, Verantwortung…

    Klare Leseempfehlung, nicht nur für King-Fans.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  14. Cover des Buches Dicke Freunde (ISBN: 9783453437289)
    Stephan Bartels

    Dicke Freunde

     (65)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Simon Havlicek hat heute seinen dreißigsten Geburtstag.Den möchte er gerne mit seiner Freundin Katja verbringen.Aber er erwischt sie mit dem Fahrradkurier im Herrenklo.Als Katja sich beschwert er sei zu dick zieht er zu seinem Arbeitskollegen Hotte,der noch dicker ist als Simon selbst.Mit einer gemeinsamen Freundin tüfteln die zwei an einem Plan zum abnehmen...

    Der Schreibstil ist leicht,bildhaft und locker zu lesen.Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt und die Spannung baut sich langsam auf aber der Humor tritt dabei sehr häufig in den Vordergrund.

    Fazit:Dieser humorvolle Roman enthält 25 Kapitel und spielt sich vom 21.04.1999 bis 01.01.2000 in Hamburg ab.Die Story wird von Seite zu Seite immer leichter und humorvoller.Ich war sehr oft am schmunzeln und lächeln zudem bin ich gleichzeitig immer besser ins Buch hinein gekommen.Auf lustige Weise erzählt der Autor von Simon und Hotte die abnehmen wollen und da fand ich es süß dass in der Story zwischendurch immer mal wieder die Anzeige einer Digitalwaage auftaucht die die Ergebnisse der Diät aufzeigt.Es entsteht eine Männerfreundschaft die bei beiden Männern eine Rundumerneuerung bewirkt und stellt deren Leben komplett auf den Kopf.Dieser Roman hat mir sehr gefallen,er war kurzweilig zu lesen und meiner Meinung nach ist die Story zudem witzig,chaotisch unterhaltsam,nach und nach rasant und amüsant-als Urlaubslektüre ist sie in meinen Augen bestens geeignet.Ich finde dass die Geschichte auch Mut macht und eventuell sogar noch anspornt seine eigenen Diätpläne durchzuziehen.Es ist ein wunderbares Buch über Freundschaft,Liebe und das Leben an sich.Der Autor hat ab ca.der Mitte des Buches immer mehr Gefühl in die Story einfließen lassen.Das Ende war aber für mich fast schon absehbar gewesen.Ob das mit dem abnehmen geklappt hat verrate ich nicht aber ich vergebe sehr gerne vier Sterne.

  15. Cover des Buches Ziemlich schwerwiegend (ISBN: 9781503937048)
    Elizabeth Horn

    Ziemlich schwerwiegend

     (34)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):

    Wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, dann stimmt vielleicht einfach etwas mit Claras Augen nicht. Was sie da notgedrungen im Spiegel sieht, gefällt ihr überhaupt nicht.
    Aber auch in den Augen ihres Mannes sieht sie in letzter Zeit nur noch wenig Begeisterung. Eine mögliche Lösung des Problems wäre sicher ein erheblicher Gewichtsverlust.
    So quält sie sich mit mäßigem Erfolg, aber viel Selbstironie und komischer Verzweiflung durch Diäten und Sportstätten, bis ein anderer Betrachter die Situation dramatischer verändert, als ihre bisherigen Bemühungen es je vermocht hätten.

    Meine Meinung:
    Der Anfang war wirklich super und vielversprechend. Dank dem locker flockigen Schreibstil der Autorin hab ich schnell in die Geschichte gefunden. Erwartet hab ich dann immer mehr eine lustige Liebesgeschichte.
    Die Szenen mit Clara und Möhrchen waren auch wirklich voller Humor und super zum Lesen. Leider hat dieser Humor im Verlauf der Geschichte immer mehr abgenommen. Ersetzt wurde er von Gezicke und langweiligem Geschnulze. Was ab und zu von interessanten Passagen unterbrochen wurde. Teilweise war mir das Ganze ehrlich gesagt einfach zu übertrieben.
    Wirklich Überraschendes ist leider auch nicht passiert, es war schnell klar, in welche Richtung es geht und was einen erwartet. Dazu kommt noch viel Selbstmitleid der Protagonistin, so dass man sie ganz oft einfach packen und wachrütteln möchte.

    Fazit:
    Der Anfang ist wirklich genau das, was ich mir erwartet habe. Wenn die Autorin das durchgezogen hätte, wäre es ein perfekter humorvoller Liebesroman.

  16. Cover des Buches Peety (ISBN: 9783959102551)
    Eric O'Grey

    Peety

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Aprikosa

    Peety - Ein Hund auf Rezept ist ein wunderbares Buch über einen Mann, der durch seinen Hund zu sich selbst findet und auch zu einer besseren Version von sich selbst.

    Eric ist an dem Tiefpunkt seines Lebens angekommen als seine neue Ärztin in sozusagen einen Hund verschreibt. Er ist übergewichtig und hat Diabetes. Sie empfiehlt ihm einen Hund aus dem Tierheim sowie eine pflanzliche Ernährung. Beides ist für ihn eine starke Umstellung. Mit Hunden hat er bisher keine Erfahrung möchte es aber wagen. 


    Und es ist so schön zu lesen wie Eric sich in seinen neuen Begleiter Peety verliebt. Er spornt ihn an seine Veränderung durchzuziehen und sich mehr zu bewegen. Und für Peety möchte er sich verändern und ein besserer Mensch sein.

    Aus Eric's Perspektive lesen wir wie alles mit Peety beginnt und er nach und nach seine Gewohnheiten ändert. Es gibt auch nützliche Tipps zur Ernährung, ganz unbeabsichtigt. Die Ratschläge von Eric's Ärztin sind etwas Besonderes. Denn viele Ärte verschreiben einen Medikamente damit die Symptome gelindert werden. Aber sich bemühen die Ursache mit den Patienten anzugehen wagen wenige. Dabei fehlt eventuell auch das Wissen dazu. Aber durch Eric sieht man wie man sich ändern kann und seine Ziele erreichen kann, wenn man den Willen dazu hat. Eric hat mich dazu ermutigt mehr über Ernährung und Kochen in Erfahrung zu bringen. Denn aus Eric konnte anfangs nicht einmal Reis kochen und hat es geschafft ein richtig guter Koch zu werden. Er hat dafür viel getan und sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt, das wird auf jeden Fall deutlich. Das Buch inspiriert einen wirklich sehr.


    Peety ist ein treuer Begleiter und es ist rührend wie Eric sich mehr und mehr in ihn verliebt und nach und nach auch immer mehr mit ihm gemeinsam erlebt. Peety ermöglicht ihm den Kontakt zu vielen Menschen und es wird klar, dass Peety eine große Rolle in Eric's Veränderung spielt. Dieses Buch ist einfach toll. Es ist flüssig zu lesen und vor allem liest es sich angenehm. Peety ist ein toller Hund und jedem Hund sollte man so viel Liebe entgegen bringen wie Eric es tut. Das Buch hat mich emotional berührt und dafür gesorgt, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Es ist einfach unglaublich. Eric's und Peety's Geschichte haben mich nicht nur gut unterhalten, sie hat mich inspiriert und mir eine Menge gegeben.

  17. Cover des Buches Abgeschminkt (ISBN: 9783453207165)
    Ilka Bessin

    Abgeschminkt

     (34)
    Aktuelle Rezension von: oliver

    Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Als Fan von Cindy aus Marzahn, war dies einfach ein Muss  dieses  Buch zu lesen. Klare Kaufempfehlung von mir...

  18. Cover des Buches Fa(t)shionista (ISBN: 9783864930539)
    Magda Albrecht

    Fa(t)shionista

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Durga108
    Die Autorin, Magda Albrecht, wurde 1986 in Stralsund geboren und wuchs in Berlin auf. Nach ihrem Amerikanistik-Studium ist sie als politische Sprecherin und Journalistin tätig. Sie schreibt regelmäßig für den Blog "Mädchenmannschaft", forscht und hält Vorträge zu den Themen Queer-Feminismus sowie Körpernormierungen und Dicksein. Mehr auf ihrer Webseite: http://magda-albrecht.de/ .

    "Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune."

    Ihre Forderungen hat sie in 10 Wünschen an die Welt genauer definiert:
    1. Die Zahl auf der Waage entscheidet nicht über meinen Wert.
    2. Ich will Schönheitsideale ausdehnen – und zum Platzen bringen.
    3. Essen ist für alle da – und zwar mit Genuss, nicht mit Stress.
    4. Ich möchte eine vorurteilsfreie medizinische Behandlung.
    5. Ich möchte die Möglichkeit haben, mit meinem Körper eine coole Freundschaft einzugehen – oder sogar eine heiße Liebesaffäre.
    6. Ich möchte mich bewegen, weil es mir Spaß macht – nicht, weil ich muss.
    7. Ich nehme es nicht hin, dass es mehr Diätprogramme gibt als passende Klamotten.
    8. Ich habe ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung.
    9. Ich will mich in den Medien vertreten sehen – am liebsten mit Kopf und nicht als headless fatty!
    10. Ich habe ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung – und fordere dieses auch für andere ein.

    Das alles hat Potential und macht sicherlich der einen oder anderen "Betroffenen" Mut, zumal Magda Albrecht mit einem humorigen Schreibstil versucht, ihre Anliegen öffentlich zu machen. V.a. im zweiten Teil des Buches schreibt sie selbst als lustige, kumpelhafte Dicke gegen das Klischee der lustigen, kumpelhaften Dicken an. Dadurch kämpft sie jedoch nicht gegen ein Klischee, sondern bedient es auch noch. Ähnlich ging es mir, mit den, nach meinem Geschmack, viel zu häufigen Hinweisen, dass die Autorin so gerne isst: "Ich war ein hungriges Mädchen...", "Der Löffel in der Hand und ich - wir sind ein echtes Dreamteam!" usw. Auch hier bedient sie ein Klischee und zwar das der undisziplinierten, lustgesteuerten und überhaupt nicht gesundheitsbewussten Vielesserin. Vielen Dank Frau Albrecht, der Schuss ging nach hinten los! Genauso wenig lustig finde ich ihre Ausdrücke für essen, Bauch, oder dicke Körper, wie "Wampe", "spachteln", "speckig" usw. Diese empfinde ich abwertend und beleidigend und kann so gar nicht darüber schmunzeln.

    Albrecht sagt "Mein Fett ist politisch", aber dann doch bitte politisch-korrekt!
  19. Cover des Buches Endlich! (ISBN: 9783499267697)
    Ildikó von Kürthy

    Endlich!

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Bea1993

    Das Cover wirklich ansprechend und genau soviel Ildiko drinnen wie man sich erwartet :)

  20. Cover des Buches Strange memories (ISBN: 9783945796832)
    Mia B. Meyers

    Strange memories

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Amber trägt ihr Herz auf der Zunge, sie ist direkt und liebt Muffins ganz anders als der kalte Unternehmer Mason, doch als beide miteinander arbeiten müssen kommen sie sich näher und es knistert gewaltig zwischen den beiden. Doch Mason hat eine Vergangenheit mit der er noch nicht abgeschlossen hat und diese holt ihn immer wieder ein...

    Auch hier wieder, toller Schreibstil und wundervolle Charaktere, ich mag wie die Autorin ihre Geschichten angeht und dessen Verlauf sehr. Ich habe mich nach nur 5 Seiten in den Humor der Protagonistin verliebt und musste laut lachen als ihre "taten" aus Masons Sicht erzählt werden... 

    Einen Kritikpunkt bekommt aber das Buch, für mich war es ein zu schnelles sich verlieben, obwohl sie so verschieden sind und obwohl sie erst nach ihrem Zusammenarbeiten ausgehen möchten, geschieht es viel zu früh und zu intensiv. Da bin ich als Leserin fast nicht mitgekommen... Zum Schluss gab es noch eine Wendung, da dachte ich och nee etwas 08.15 aber die Autorin hat es dann doch wieder verändert und so gefiel mir das Ende sehr gut :)

    Ich habe noch einige ihrer Bücher auf dem SuB und werde gleich mit Band 2 weiter machen, da gehts nämlich um Cole und da bin ich gespannt drauf... 

    Für alle die gerne eine Lockere Lovestory mit einer Humorvollen Protagonistin mögen

  21. Cover des Buches Ich nehm' schon zu, wenn andere essen (ISBN: 9783426789704)
    Nicole Staudinger

    Ich nehm' schon zu, wenn andere essen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Reeda_Book

    Unterhaltsames Buch. Kein Ernährungsratgeber, der wissenschaftlich daherkommt. Nette Anekdoten und Erfahrungen der Autorin, in denen sie ihre Gewichtsprobleme und deren Lösung beschreibt.. Das Buch hat eher Unterhaltungswert als dass es Wissen vermittelt. Als Unterhaltungsroman empfehlenswert, als reiner Ratgeber zum Abnehmen eher nicht. 

  22. Cover des Buches Vegan ohne Hype: Ein wissenschaftlicher Leitfaden der intuitiven, pflanzlichen Ernährung (ISBN: 9781082166587)
    Dr. Sebastian Steinemann

    Vegan ohne Hype: Ein wissenschaftlicher Leitfaden der intuitiven, pflanzlichen Ernährung

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Dieses Buch ist kein Kochbuch, sondern ein interessanter Leitfaden der rein pflanzlichen Ernährung. Die großen Tiere, wie Giraffe, Elefant und Nilpferd machen es uns vor. Was diese können, kann der wesentlich kleinere, leichtere Mensch auch. Keinerlei Ernährung außer Pflanzen, wozu natürlich auch Obst und Gemüse zählt.

    Der Schreibstil ist klar und verständlich und nicht wissenschaftlich "abgehoben". Das ist dem Autoren sehr gut gelungen!

    Kuhmilch wird unter sehr zweifelhaften Bedingungen hergestellt und der herkömmliche Käse ist nicht unbedingt vegan. Das gilt für andere Produkte, die auf den ersten Blick vegan scheinen.

    Das Buch ist praxisnah und sehr gut im Alltag umzusetzen.

    Nur ich zum Beispiel kann mit Tofu nichts anfangen, weil sich das negativ auf meine Schilddrüsenwerte auswirkt. Tofu ist auch nicht unbedingt das Nonplusultra. 

    Jedenfalls ist das Buch mit Tabellen ausgestattet und ordnet verschiedenen verschiedene Farben zu. Es ist möglich, sich dauerhaft gesund vegan zu ernähren. Probiert es doch mal aus. Das ist gegen Massentierhaltung, Tierleid und besser für die Umwelt. Aminosäuren und Proteine gibt es nicht nur im  Fleisch, denkt daran!

  23. Cover des Buches Nicht direkt perfekt (ISBN: 9783499632839)
    Nicole Jäger

    Nicht direkt perfekt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Siko71
    Nicole Jäger, trifft in ihrem Buch direkt auf den Punkt. Vielen übergewichtige Frauen sollte dieses Buch Mut machen und sich so zu sehen wie und was man ist. Man ist eine Frau, hat Rundungen und man ist ein Lebewesen der Gesellschaft.
    Aber sie geht auch mit sich selbst und ihrem Körper ins Gericht.
    Und wenn der "liebe Gott" gewollt hätte, dass alle Menschen gleich sind, das wäre doch langweilig. Ich habe ein Paar Pfunde zuviel und stehe dazu.
    Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne
  24. Cover des Buches Egal, ich ess das jetzt! (ISBN: 9783426789674)
    Anna Funck

    Egal, ich ess das jetzt!

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86

    Zum Inhalt

    Eigentlich wollte Anna Funck sich vom Ernährungswahnsinn nicht verrückt machen lassen, denn nichts geht über eine ordentliche Pasta und ein schönes Stück Steak. Doch als sie merkt, dass der Blähbauch ihren Alltag beeinträchtigt, will sie doch etwas ändern: Die Moderatorin und Mutter von zwei Kindern beginnt, sich mit all den Ernährungstrends auseinanderzusetzen – von Paleo über Low Carb bis hin zur Apfelessigkur, isst Superfoods, Avocados, Chia-Samen und heilfastet.

    So manche Eskapaden müssen leider auch die Kinder und Ehemann aushalten, als Anna Funck sich beispielsweise für eine kohlenhydratfreie Diät entscheidet und statt der heißgeliebten Spaghetti Zucchini-Nudeln den Kindern vorsetzt – die nur motzen, weil „die Nudeln kaputt“ sind. Die vegane Phase macht auch die ganze Familie mit, nur dass sie vor den Soja-Bratlingen zum Abendessen schon ihr Wurstbrötchen verdrückt haben. Anna Funck lässt hier nichts aus und erzählt humorvoll und ironisch von ihrem Selbstversuch, bei dem sie feststellt, dass man sich auf gar keinen Fall auf jeden Wahnsinn einlassen sollte.

     

    Über die Autorin

    Anna Funck, TV-Moderatorin, Produzentin und Autorin, wurde 1980 in Lübeck geboren. Seit über zehn Jahren steht die 37-Jährige bereits vor der Kamera. Beim Privatsender RTL wurde Anna Funck zur TV-Moderatorin und Redakteurin ausgebildet, bis die Öffentlich-Rechtlichen 2008 auf sie aufmerksam wurden und der MDR sie unter Vertrag nahm. Dort moderierte sie den „Sachsenspiegel“, stand jährlich als Live-Reporterin auf dem Roten Teppich des Dresdner Semperopernballs und moderierte Sondersendungen. Bekannt wurde sie mit der nationalen Serie »Wir sind überall«, die in der ARD lief. Sie lebt mit ihrem bayerischen Mann und den zwei Töchtern Karlotta und Theresa an der Ostsee.

      

    Mein Fazit und meine Rezension

    Schon lange ist gesund nicht mehr gleich gesund. Schon bevor man die Augen aufmacht, hat sich irgendwo auf der anderen Seite der Erdkugel wieder ein neuer Trend auf den Weg zu uns nach Deutschland gemacht, der uns wieder einmal einschüchtert und uns darüber sinnieren lässt, welche Essgewohnheiten wir haben und ob diese wirklich so gesund sind, wie sie alle tun und uns durch ihren Namen glauben machen. 

    Die TV-Moderatorin und Autorin Anna Funck hat dieses Essverhalten mit ihrem Buch / Hörbuch passend auf den Punkt gebracht. 

    In verschiedenen Kapitel geht sie auf sämtliche Mythen und Geschichten oder Trends ein, die sich in allen Supermärkten oder in unterschiedlichen Ernährungsratgebern und Blogs finden lassen. Von Zucker über Gluten bis hin zur Milch und Kaffee ist alles dabei. Natürlich sollte man auch trotz allem auch noch hier einen gesunden Menschenverstand behalten und bei jedem Kapitel auch im Auge behalten, dass es sich hier um eine rein subjektive Betrachtungsweise der Autorin handelt. Was für sie gut ist, muss nicht auch für mich gut sein. 

    Unverträglichkeiten von Kohlehydraten oder Zucker werden Anna Funck mit Hilfe von Nahrungsmittelimpulsen erklärt und nahezu behandelt. Viele weitere Trends (Smoothies, Superfood usw.) sind auch mir sehr bekannt und tatsächlich habe ich schon den ein oder anderen ausprobiert, ob ich mich dadurch gesünder, fitter und kraftvoller gefühlt habe? Eine gute Frage. Sagen wir einfach mal: nicht nur die Ernährung ist wichtig, auch das drum herum, ob und wie ich mich bewege und wie mein sonstiges Umfeld is(s)t. 

    Was mir sehr gut gefallen hat waren allerdings die Erfahrungswerte von ihr und ihrer Familie. Was Mama als total toll und super gesund für die Kinder überlegt und zubereitet hat, stieß beim Nachwuchs nicht immer auf große Freude. Sehr in Erinnerung geblieben sind mir dabei die veganen Nudeln, die als „kaputte Nudeln“ bezeichnet wurden. Und auch das Treffen mit ihren Freunden und der Austausch über Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Glutenvergiftung und und und) war sehr amüsant – wenn auch etwas übertrieben – geschrieben. Aber, hey? Wer sagt, dass es nicht irgendwo so laufen kann? 

    Mein Fazit, was ich aus diesem wirklich amüsanten Buch mitgenommen habe: man kann alles ausprobieren, muss es aber nicht! Tatsächlich werde ich dem Apfelessig mal eine Chance geben und euch natürlich darüber berichten. Diäten habe ich schon viele in meinem Leben durchgeführt, eher mit mäßigem Erfolg. Es geht eher darum, Essgewohnheiten zu ändern oder sich anzutrainieren. Man sollte nicht auf alles verzichten müssen, sondern etwas essen dürfen. Hierbei sollte auf eine Balance zwischen Essen und Fitness geachtet werden. 

    Ich habe für mich das Low Carb Essen entdeckt. Es schmeckt, macht satt und tatsächlich habe ich innerhalb von zwei Wochen einige Kilos verloren und glaubt mir: es ist wirklich toll, ein paar Pfunde gehen zu sehen!

    Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass es sich bei meinem Exemplar um das Hörbuch gehandelt hat. Über die Sprecherin, Edda Fischer, habe ich leider nichts herausfinden können. Aber sie passt zu diesem Buch wie die Faust aufs Auge und hat es geschafft, mich durch den alltäglichen Essenswahnsinn von Anna Funcke zu begleiten. Sie hat eine außerordentlich angenehme Stimme und vermag die einzelnen Anekdoten mit viel Charme und Witz rüber zu bringen. Ihr hätte ich wirklich noch länger lauschen können! 

    Also: worauf wartet ihr? Für mich heißt es auch ab sofort: EGAL, ich ESS das jetzt!


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