Bücher mit dem Tag "absolutismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "absolutismus" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.035)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Als auf einem Markt eine Fischverkäuferin ihre Wehen bekommt, ist das einzige woran sie denken kann, das Kind heimlich zu gebären und dann auf dem Markt zum Sterben liegen zu lassen. Doch der kleine Junge Grenouille beginnt zu schreien und so ist seine Mutter, ehe sie sich versieht, zum Tode verurteilt. Der kleine Kerl jedoch kommt in ein Waisenhaus, wo er als sonderbarer Knabe aufwächst. Denn er kann alles riechen. Er riecht Holz. Er riecht Metall. Er riecht einfach alles. Er nimmt alles so detailliert wahr, dass seine Mitmenschen ihn nicht nur als sonderbar und befremdlich empfinden, sie meiden ihn, weil sie Angst haben. Aber Grenouilles Reise ist damit nicht vorbei. Er wird von der Leiterin des Waisenhauses weiter verkauft - und zur Strafe vom Schicksal ebenfalls getötet. Genouilles Weg geht fortan in einer Gerberei weiter, doch sein sehnlichster Wunsch ist es Parfums herzustellen. Er will lernen den Duft gefangen zu nehmen und als sich die Chance dafür bietet, ist Grenouille mit Feuereifer dabei. Als er schließlich den besonderen Duft von Menschen wahr nimmt, da beginnt das Grauen seinen Lauf zu nehmen.


    Vom Schreibstil her liest sich das Buch sehr angenehm. Man kommt schnell in die Geschichte rein und man kann sich sehr gut die Szenen vorstellen, da der Autor sehr viel Wert auf Details gelegt hat. Leider an manchen Stellen für mein Empfinden sogar zu detailliert - und das muss man erst einmal schaffen, da ich Details wirklich liebe. Aber so manche Szene ist so genau beschrieben, dass einem beim Lesen schlecht wird. Das kann ein Geruch sein oder die Art, wie Grenouille vorgeht. Das ist bisweilen ein bisschen hart und sehr befremdlich. Ganz besonders hat mich in dem Buch die Schlussszene getroffen, als Grenouille das Fläschchen öffnet und sich dann alle auf ihn stürzen. Das ist makaber bis ekelhaft und hat mich wirklich kurzzeitig richtig würgen lassen. Ansonsten ist das Buch aber mit sehr schwarzen und guten Humor bestückt. Denn jeder, aber auch wirklich jeder, bei dem Grenouille war und die ihm etwas Schlechtes wollten, die hat das Karma zum Schluss immer so richtig gestraft, indem sie ums Leben kommen. Der Leser freut sich an der Stelle wirklich diebisch, denn nie waren sie wirklich gut zu Grenouille und man meint als Leser, dass sie den einen oder Abgang wirklich verdient haben.


    Als Schullektüre habe ich das Buch wirklich gehasst, sodass ich es eigentlich nie wieder lesen wollte. Ein Tag am Strand hat mir das Buch aber wieder in die Hände gespielt und ich muss sagen, dass es mir dann doch mehr zugesagt hat - wahrscheinlich, weil man es dann nicht unter Zwang lesen musste. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht unbedingt. Das Buch bleibt definitiv im Gedächtnis und man denkt oft darüber nach. Trotzdem ist es bisweilen aber sehr harter Toback, weshalb man wissen sollte, auf was man sich da einlässt.



    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: Diogenes; Auflage: 1. (1994)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3257228007
    • ISBN-13: 978-3257228007
    • Größe und/oder Gewicht: 2,5 x 11,4 x 19 cm
  2. Cover des Buches Krieger des Feuers (ISBN: 9783453523371)
    Brandon Sanderson

    Krieger des Feuers

     (202)
    Aktuelle Rezension von: VoiPerkele
    Zum Inhalt möchte ich nicht viel verraten, da ich sonst wahrscheinlich spoilern müsste und das will ich um jeden Preis vermeiden, denn diese Fortsetzung von "Kinder des Nebels" ist einfach gigantisch.

    Brandon Sanderson hat die Geschichte an so einen beeindruckenden, unfassbaren Wendepunkt gebracht und die Probleme bzw. Herausforderungen von Vin, Weher, Hamm, und Co werden noch größer und gefährlicher.

    Es kommen auch neue Charaktere hinzu, welche man zum einen lieben lernt, zum anderen aber nur verprügeln möchte.

    Ich kann es jedem Fantasy-Fan nur empfehlen sich dieser Reihe zu widmen. Einfach atemberaubend.
  3. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.379)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Deutschsprachiger Weltbestseller. Von Kritikern hochgelobt, als "geniale Sensation" verschrien...aber für mich eine ziemliche Enttäuschung. Kehlmanns "Tyll" habe ich geliebt, aber mit diesem hier wurde ich nie warm.

    "Die Vermessung der Welt" ist eine Doppelbiografie zu zwei Titanen der Wissenschaft: Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humbold, die in diesem Machwerk allerdings alles andere als titanisch herüberkommen. Zwar stellt Kehlmann ihr Genie angemessen dar, allerdings haben sie abgesehen von ihrer Intelligenz und ihrer Neugier keine positiven Eigenschaften - stattdessen kommen sie als überzeichnete Soziopathen, Egomanen und Choleriker daher. Gauß macht seiner Familie das Leben zur Hölle, verpasst sogar die Geburt seines ersten Kindes, ohne davon überhaupt zu wissen, und reagiert mit Gleichmut auf das Unglück, das seinen Sohn trifft. Alexander von Humbold, der große Kämpfer gegen Sklaverei und Unterdrückung, der mit seinen Vorträgen und Anekdoten das pochende Herz jeder Abendgesellschaft gewesen sein soll, wird von Kehlmann zu einem homosexuellen Pädophilen degradiert, der völlig außerstande ist, Empathie für seine Mitmenschen zu empfinden. Wenn man schon über historische Persönlichkeiten schreibt, sollte man sich wenigstens an die bekannten Fakten halten - und das hat Kehlmann hier meiner Meinung nach ziemlich oft nicht getan. Unter anderem beschäftigt sich Humbold hier auch mit der Daguerreotypie, was zu seinen Lebzeiten soweit ich weiß noch absolute Zukunftsmusik war.

    Ein anderer Störfaktor in diesem Roman waren die Dialoge, denn diese sind fast durchgehend in indirekter Rede verfasst. Warum zum Teufel schreibt man Dialoge in indirekter Rede? In "Tyll" hat Kehlmann großartige Dialoge geschrieben, hier ziehen sie sich teilweise wie Kaugummi.

    Davon abgesehen ist der Autor auch hier immer noch ein großartiger Erzähler. All die peinlichen Momente sozialen Versagens der beiden Protagonisten sind mit feiner, subtiler Ironie unterlegt, und zum Ende seines Romans hin führt Kehlmann beide Erzählstränge elegant zusammen um zu verdeutlichen, dass die beiden Genies trotz ihrer weltverändernden Erkenntnisse im Alter doch nur überholte Greise sind: die Wissenschaft ist gnadenlos, sie entwickelt sich immer weiter. Sensationelle Entdeckungen von heute sind die alten Geschichten von gestern, für die sich niemand mehr interessiert.

    Alles in allem ist das hier immer noch ein lesenswerter Roman, wenn man die Schwierigkeit mit den Dialogen überwunden hat und damit klarkommt, dass alles Zwischenmenschliche in ihm keine Rolle spielt. Kehlmann geht es hier offenbar nicht um das Leben seiner Charaktere, sondern um das, was sie hinterlassen: die Vermessung der Welt, die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Wissen, das Erweitern des menschlichen Horizonts. Drei Sterne.

  4. Cover des Buches Kabale und Liebe (ISBN: 9783730690123)
    Friedrich Schiller

    Kabale und Liebe

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Ferdinand von Walter, ein stattlicher Major und Sohn eines Adeligen und hohen Hofbeamten eines Fürsten, verliebt sich unsterblich in die hübsche und reizende Luise. Doch es gibt ein großes Problem: Luise ist als Tochter eines Hofmusikanten aus dem Bürgertum und die Beziehung wäre ein Skandal, würde sie an die Öffentlichkeit geraten. Als Ferdinands Vater dann trotzdem von der verbotenen Liebe erfährt ist er sehr erbost und schmiedet einen Plan, um die junge Liebe zu zerstören. Doch sein intrigantes Spiel droht ihm immer mehr aus den Fingern zu gleiten. 

    Wir mussten das Buch gerade in der Schule lesen, und dementsprechend waren die Erwartungen bei mir nicht gerade sehr hoch geschraubt. Aber ich wurde definitiv überrascht. Am meisten wohl von der Sprache und vom Stil. Ich hatte mir das ganze viel zäher und altertümlicher vorgestellt, als es letztendlich war. Zwar finden sich viele Begriffe und Satzkonstruktionen, die so heute niemand mehr sagen würde, und es gab viele Wörter in Französisch, wobei ich nur bei wenigen von ihnen nachschlagen musste, was sie bedeuten. Und doch kam ich locker flockig durch das Buch. Zwar gab es immer wieder mal Stellen die ich ein wenig langatmig fand, aber die konnten die Spannung und den Lesefluss im Gesamten nicht bremsen. Kritisch fand ich hingegen einige der Personen. Zwar sind meiner Meinung nach alle, angefangen bei der Dienerin Sophie bis hin zum hinterlistigen Wurm alle Charaktere sehr ausführlich ausgearbeitet und wirken auf mich sehr authentisch. Allerdings wurde ich mit keinem der beiden Hauptcharaktere richtig warm. Luise fand ich ein wenig langweilig und unbedacht, und Ferdinand war in meinen Augen unangenehm impulsiv, herrisch und gestelzt. Vollends begeistern konnte mich hingegen Lady Milford mit ihren interessanten Ansichten auf die Welt und ihren beiden komplett unterschiedlichen und gegensätzlichen Charakterzügen: Berechnung auf der einen und Mitgefühl auf der anderen Seite. Ich möchte zwar nicht das Ende verraten, doch dieses kam für mich nicht gerade überraschend. Da hätte sich Schiller damals meiner Meinung nach etwas anderes ausdenken können, auch wenn diese Form etwas zu Ende zu bringen in der damaligen Zeit hoch im Kurs stand.

    Alles in Allem bietet das Stück das Drama, das es verspricht, ohne dass es zu viel des guten werden würde. Ich bin im Nachhinein wirklich überrascht, dass mir Schiller doch so gut gefallen hat. 


  5. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  6. Cover des Buches Leb wohl, Königin! (ISBN: 9783608935950)
    Chantal Thomas

    Leb wohl, Königin!

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Die Gräfin Cosel (ISBN: 9783492250955)
    Katja Doubek

    Die Gräfin Cosel

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Turm der Könige (ISBN: 9783502102267)
    Nerea Riesco

    Der Turm der Könige

     (35)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Da ich selber Schach spiele und gern historische Romane lese, war ich auf das Buch ganz gespannt. Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt, doch dem war nicht so. 

    Der Hintergrund des Romans ist, dass König Ferdinand die Iberische Halbinsel erobert hat und die Muslime das Gebiet verlassen mussten. Es fiel ihnen schwer, die Giralda, das Minarett der Moschee von Sevilla, den Christen zu überlassen. Der Sohn des Königs, Prinz Alfons, ein begnadeter Schachspieler, schlug vor, um den Turm der großen Moschee zu spielen. Er sollte dem gehören, der als Erster drei Partien gewann. Zu der Vereinbarung gehörte auch, dass nur der zum Schachturnier zu gelassen wird, der eine Figur des Schachspiels vor weisen kann. Die christliche Seite erhielt eine Figur aus Elfenbein und die muslimische eine aus Ebenholz. Fünfhundert Jahre später sind noch nicht alle Schachpartien gespielt worden und hier beginnt die Geschichte.

    Am 1. November 1755 bebte in Sevilla die Erde. Die junge Witwe und Druckereibesitzerin Dona Julia sowie ihre schwarze Dienerin Mamita Lula befinden sich zu diesem Zeitpunkt in der Kathedrale von Sevilla unter dem Altar. Sie überleben das Beben und nehmen einen Stein, der aus dem Deckengewölbe herunterfiel, mit nach Hause. Gegen den Rat ihrer Umgebung hat Dona Julia den jungen Leon als Gehilfen eingestellt, dessen Herkunft zweifelhaft ist. Sie verliebt sich in ihn und die beiden heiraten. Was keiner in seiner Umgebung weiß, ist, dass Leon darauf vorbereitet wurde, die noch offene Schachpartie zu spielen. Leon muss gegen viele Schwierigkeiten ankämpfen, Widersacher stellen sich ihm in den Weg und eigene Zweifel machen sich breit. Wird er diese letzte Partie spielen oder werden andere seinen Part übernehmen? 

    Der Roman, der in Sevilla über mehrere Generationen spielt, ist in einer sehr bildhaften Sprache geschrieben, so dass man sich die Handlungsorte und Personen sehr gut vorstellen kann. Auch wer sich mit Schach nicht auskennt, wird Gefallen an dem Buch haben. Neben den historischen Begebenheiten, erfährt man auch etwas über das Druckereiwesen und die Frauenemanzipation im 18. Jahrhundert. Zwischendurch gibt es unerwartete Wendungen, so dass immer eine leichte Spannung beim Lesen vorhanden ist. 

    Etwas Probleme hatte ich mit den handelnden Personen, die auf mich teilweise spröde und trocken wirkten. Ich hätte mir mehr Lebendigkeit und Tiefe gewünscht.

    Was mir gut gefallen hat, ist der schön gestaltete Schutzumschlag, der sich auf falten lässt und im Innenteil findet man einen alten Stadtplan von Sevilla. Auch die Darstellungen im Buch sind sehr hilfreich. 

    Trotz der genannten Kritikpunkte fand ich das Buch sehr unterhaltsam.

  9. Cover des Buches Die Schatten von La Rochelle (ISBN: 9783442457885)
    Tanja Kinkel

    Die Schatten von La Rochelle

     (91)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Tanja Kinkels historische Bücher haben mich überzeugt. Nach "Die Puppenspieler" finden wir uns jetzt in diesem Roman im Jahr 1640 wieder.

    Kardinal Richelieu zieht seine Strippen. Wer kennt ihn nicht aus der Zeichentrickserie der Musketiere? Es geht um Macht, Gier und dem ganz gewöhnlichen Politikeralltag, aber irgendjemand hat es auf den Kardinal abgesehen und heckt einen schrecklichen Plan aus.

    Spannung und Abenteuer gefälltig? Dann ist man hier mit Tanja Kinkel genau richtig!
  10. Cover des Buches Pilawas Allgemeinwissen - Das Quiz (ISBN: 9783570137642)
    Jörg Pilawa

    Pilawas Allgemeinwissen - Das Quiz

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein nett geschriebenes Jugendbuch, über alles was man so wissen sollte. Aufgebaut wie ein kleines Lexikon mit 10 Kategorien, vermittelt es Kindern mit Freude und Spaß Allgemeinwissen. Zwischendrin sind immer kleine Fragen eingebaut, die man durch das Lesen des Textes leicht beantworten kann. Für wissensdurstige Große und Kleine Leute ein schönes Buch.
  11. Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783518188446)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Emilia Galotti

     (873)
    Aktuelle Rezension von: Bionoema

    Lessing gilt als einer der Autoren der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Eines seiner bekanntesten Werke und z.T. Mitglied des schulischen Lesekanons ist das Drama Emilia Galotti. Ich mag seinen Schreibstiel sehr gerne, auch die Themen, die er anprangert. Leider ist das Einfühlungsvermögen und die Empathie gegenüber der Figuren recht eingeschränkt, das unsere heutige Gesellschaft über diesen Punkt in der Beziehungsebene seit langem herausgewachsen ist; woran Herr Lessing vielleicht nicht ganz unschuldig ist. Daher war es für mich nicht wirklich unterhaltsam, bereichernd oder nachhallend. Dennoch ein Stück Literaturgeschichte, dass uns mal wieder vor Augen führt, wie weit wir innerhalb der letzten 250 Jahren vorangeschritten sind!

  12. Cover des Buches Gray's Anatomy (ISBN: 9780141039541)
    John Gray

    Gray's Anatomy

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die Pastellkönigin (ISBN: 9783426196700)
    Micaela Jary

    Die Pastellkönigin

     (8)
    Aktuelle Rezension von: jessace
    Ein herrlicher historischer Roman und ein richtiger Schmöker. Man lernt viel über die Kunst im Rokoko, das Leben bei Hofe und wird mitgerissen von der fiktiven Liebesgeschichte der Pastellmalerin Roslaba Carriera und dem bankier und Abenteurer John Law.
  14. Cover des Buches Die Werke Friedrichs des Großen - In deutscher Übersetzung. 10 Bände. 7. Band: Antimachiavell und Testamente (ISBN: B0045QN6ME)
  15. Cover des Buches Die Werke Friedrichs des Großen - In deutscher Übersetzung. 10 Bände. 8. Band: Philosophische Schriften (ISBN: B0045QHNKU)
  16. Cover des Buches Galantes Versailles (ISBN: 9783492244947)
    Sylvia Jurewitz-Freischmidt

    Galantes Versailles

     (10)
    Aktuelle Rezension von: beowulf
    Ein Sachbuch, 600 Seiten stark, davon am Ende 20 Seiten Personenregister und 19 Seiten Stammbäume. Ein Buch über die Zeit vor der französichen Revolution, konsequent über die Frage der Nebenfrauen der französischen Könige berichtend und deren Verstrickungen in Intrigen. Also, denkt man zunächst - langweilig und sperrig zu lesen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Flüssig und durchaus unterhaltsam geschrieben führt die Autorin in das Beziehungsgeflecht des französichen Königshofes der letzten drei Könige vor der Revolution, also des Sonnenkönigs Louis XIV und seiner Nachfolger Louis XV und Louis XVI, ein. Dabei erfährt man viel von den Gründen des Endes dieses Systems, seine Erstarrung und die persönlichen Intrigen, die nicht auf ein inhaltliches Ziel zur Machtumsetzung, sondern nur auf persönliche Gründe gestützt waren. Da war der Kampf um die Frage wer wo nahe des Königs stehen oder gar sitzen durfte viel wichtiger als eine ordentliche Ausbildung und das Wohl des Staates. Da versucht man als Interessengruppe dem König eine Frau bewusst unterzuschieben, um ihn manipulieren zu können. Ein spannendes Buch, weil es der Autorin gelingt die Atmosphäre aus Fassade, Glanz und Dekadenz an vielen Stellen zu hinterleuchten. Fazit: Für alle, die sich für diesen Abschnitt der Geschichte interessieren ein wunderbarer Schmöker.
  17. Cover des Buches Die Blutlüge (ISBN: 9783821858227)
    Tania Douglas

    Die Blutlüge

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Allgemeinbildung - Das musst du wissen (ISBN: 9783401054452)
    Martin Zimmermann

    Allgemeinbildung - Das musst du wissen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Wer sein Allgemeinwissen verbessern will ohne dabei langgezogene Sätze durchzukauen, wird sich mit dem Lesen des Buches nicht schwertun. Ob 9 oder 40 Jahre - egal - es lohnt sich. Die 5 Punkte sind verdient.
  19. Cover des Buches Deutsche Geschichte für Besserwisser (ISBN: 9783811226364)
    Christa Pöppelmann

    Deutsche Geschichte für Besserwisser

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Meines Erachtens macht das Buch Menschen, die das Ganze ohnehin nicht interessiert, nicht zum Geschichtsfanatiker. Und Geschichtsinteressierte bevorzugen sicher ausführlicherer Abhandlungen. Aber um sich das ein oder andere Thema (wann war doch gleich der 30 jährige Krieg? Was waren denn gleich Teutonen?) ins Gedächtnis zu rufen, ist es meiner Meinung nach gut geeignet.
  20. Cover des Buches Absolutismus (ISBN: 9783518281352)
    Ernst Hinrichs

    Absolutismus

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Bildatlas der Deutschen Geschichte (ISBN: 9783572012954)

    Bildatlas der Deutschen Geschichte

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    sehr informatives Buch,unkompliziert und interessant geschrieben, darin zu lesen bereitet großes Vergnügen,sehr schön auch die vielen Abbildungen.
  22. Cover des Buches Heimatchronik Berlin (ISBN: B0000BGFR6)
    Otto-Friedrich Gandert

    Heimatchronik Berlin

     (2)
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  23. Cover des Buches Der Herrscher von Versailles (ISBN: 9783406549892)
    Uwe Schultz

    Der Herrscher von Versailles

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    Gute Biographien Ludwigs XIV. von Frankreich sind Mangelware, zumindest auf dem deutschen Buchmarkt. Die vorliegende Biographie aus der Feder von Uwe Schultz, einem ehemaligen Rundfunkredakteur, vermag diesem Mangel nicht abzuhelfen. Da ein Vorwort fehlt, ist unklar, an welchen Leserkreis sich die Biographie richtet. Das inhaltlich anspruchslose Buch bietet nichts, was man nicht schon in vielen anderen Biographien des Sonnenkönigs lesen konnte. Von einer angemessenen Rezeption der internationalen Forschung und der umfangreichen Sekundärliteratur zum Zeitalter Ludwigs XIV. kann bei Schultz nicht einmal im Ansatz die Rede sein. Wer das Buch aufmerksam liest und auch einen Blick in die Endnoten wirft, stellt fest, dass Schultz sich darauf beschränkt hat, vier Bücher auszuschlachten: Die Biographien Ludwigs XIV. von Philippe Erlanger (die auch auf Deutsch vorliegt), François Bluche und Jean-Christian Petitfils (die in Frankreich als Standardwerke gelten) sowie Simone Bertières Buch "Les femmes du roi-soleil" (1998).

    Ohne Tiefgang anzustreben, behandelt Schultz alle Aspekte der langen Regierung Ludwigs XIV., von der Außen- über die Wirtschafts- bis hin zur Religionspolitik. Breiten Raum nehmen die Hofhaltung in Versailles und das Privatleben des Königs ein. Wenn Schultz auf das Liebesleben des Königs und anderer Personen zu sprechen kommt, gleitet der Ton wahlweise ins Süßlich-Sentimentale oder ins Puritanisch-Prüde ab. Da ist dann schon mal die Rede von "aufschäumender Liebesleidenschaft" oder "Augenblicken zärtlichsten Einverständnisses". Philipp IV. von Spanien wird mit erhobenem Zeigefinger für seine "entfesselte Sexualität" gescholten, und von Ludwigs Jugendliebe Maria Mancini heißt es, sie sei von ihrem Ehemann, dem Fürsten Colonna, "in unüblichem Ausmaß" betrogen worden (das arme Ding!). Über den Skandalautor Roger de Bussy-Rabutin erfährt man, er habe seine "männliche Unruhe nicht in einer geordneten Ehe verglühen lassen" wollen. Schultz' blumiger, an Adjektiven und Adverbien überreicher Stil erinnert an den Tonfall gewisser Werke des 19. Jahrhunderts, in denen die "Sittengeschichte" des Ancien Régime für das nach pikanter Unterhaltung dürstende spießbürgerliche Publikum aufbereitet wurde. Zwei Beispiele seien angeführt, um zu illustrieren, wie wenig Schultz von der Zeit versteht, über die er schreibt.

    Mehrfach empört sich Schultz über die "horrenden Vermögen", die sich Frankreichs leitende Minister listenreich angeeignet hätten. Kardinal Richelieu habe das Land "systematisch geplündert", um sich zu bereichern. Kardinal Mazarin habe in einem beispiellosem "Raubzug" Vermögenswerte in Höhe von 36 Millionen Livres zusammengerafft. Jean-Baptiste Colbert habe die "horrende Summe" von 10 Millionen Livres in die eigene Tasche gewirtschaftet. Eine solche Empörung kann nur an den Tag legen, wer von Politik im 17. Jahrhundert und den Beziehungen zwischen Königen und ihren Ministern nichts versteht. Die moderne Auffassung, dass öffentliche Ämter nicht für persönliche Bereicherung missbraucht werden dürfen, war diesem Jahrhundert vollkommen fremd. Alle leitenden Minister jener Zeit - Buckingham in England, Lerma und Olivares in Spanien, um nur drei zu nennen - sind dank königlicher Gunst zu immensen Vermögen gelangt. Könige und ihre Minister konnten über Staatseinnahmen nach Lust und Laune verfügen - das war in vormodernen Monarchien Gang und gäbe. Minister wie Richelieu, Mazarin, Fouquet und Colbert wären von ihren Familien und Gefolgsleuten verachtet worden, wenn sie ihre Stellungen nicht ausgenutzt hätten, um sich, ihren Angehörigen und Freunden materiellen Gewinn, Adelstitel und lukrative Posten zu verschaffen. Die Bereicherung, über die Schultz die Nase rümpft, war damals selbstverständlich (sogar in Rom - man denke nur an den päpstlichen Nepotismus).

    In einer Passage über die Sozialstruktur Frankreichs unter Ludwig XIV. heißt es, Adel, Klerus, Bürger und Bauern hätten jeweils 20, 10, 30 und 35% der Bevölkerung gestellt (S. 129). Abgesehen davon, dass diese Zahlen in der Summe nur 95% ergeben (was ist mit den restlichen fünf Prozent?), ist der Anteil des Adels mit 20% um ein Vielfaches zu hoch und der Anteil der Bauern mit 35% - in einem vorindustriellen Agrarland! - viel zu niedrig angesetzt. In keinem europäischen Land hat der Adel jemals ein Fünftel (!) der Bevölkerung gestellt. Wären die von Schultz genannten Zahlen richtig, dann müsste es unter Ludwig XIV. bei einer Gesamtbevölkerung von rund 20 Millionen nicht weniger als vier Millionen Adlige gegeben haben. Das ist vollkommen unsinnig. Woher Schultz diese Zahlen hat, ist nicht feststellbar, denn es fehlt bezeichnenderweise ein Quellennachweis. Spätestens an dieser Stelle fragt man sich als Leser, ob das Manuskript einem kompetenten Lektorat unterzogen wurde, bevor es in Druck ging.

    Auch zu Schultz' Umgang mit Quellen (Memoiren, Tagebücher, Briefe) gibt es einiges anzumerken. Auf Seite 65 zitiert Schultz eine Beschreibung der Infantin Maria Theresia von Spanien, der Braut Ludwigs XIV., aus der Feder der bekannten Memoirenschreiberin Madame de Motteville. Schaut man in den Endnoten nach, woher dieses Zitat stammt, stellt man verwundert fest, dass es wider Erwarten nicht etwa den Memoiren der Madame de Motteville entnommen wurde. Schultz hat das Zitat einfach wortwörtlich aus der deutschen Fassung der Mazarin-Biographie von Paul Guth abgeschrieben. Madame de Sévignés begeisterter Kommentar zur Aufhebung des Edikts von Nantes wird nicht nach der Korrespondenz dieser berühmten Briefeschreiberin zitiert (S. 275). Das Zitat stammt aus der deutschen Ausgabe der Biographie Ludwigs XIV. von Philippe Erlanger. Beispiele für diese "Technik", nicht aus der Quelle selbst zu zitieren, sondern wörtliche Quellen-Zitate aus anderen Werken der Sekundärliteratur zu übernehmen, finden sich im Buch zu Hunderten. So kann man sich als Autor die Arbeit sehr erleichtern!

    Umso verwunderlicher ist es, dass Schultz in der - auffallend knappen und bescheidenen - Bibliographie eine Vielzahl von teils mehrbändigen französischsprachigen Memoiren, Tagebüchern und Briefsammlungen auflistet: Briefe des Kardinals Mazarin (9 Bände); Briefe der Madame de Maintenon (5 Bände); Memoiren des Herzogs von Villars (6 Bände) usw. usf. Nirgendwo im Buch ist jedoch erkennbar, dass Schultz diese Quellen tatsächlich selbst durchgearbeitet und ausgewertet hat. Er beschränkte sich darauf, die Bücher von Erlanger, Bluche, Petitfils und Bertière nach passenden Quellen-Zitaten zu durchforsten, die er dann in den eigenen Text hineinmontierte. Jeder Student, der sich dieser "Technik" bediente, bekäme seine Seminararbeit vom Dozenten um die Ohren gehauen.

    Langer Rede kurzer Sinn: Alle, die sich auf ernsthafte Weise mit Ludwig XIV. beschäftigen wollen, können dieses Buch guten Gewissens ignorieren. Es ist ärgerlich und peinlich, dass deutsche Verlage dem interessierten Leser derzeit keine Biographie Ludwigs XIV. bieten können, die besser ist als das oberflächliche Gelegenheitswerk von Uwe Schultz. 

    (Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im Juli 2013 auf Amazon gepostet)

  24. Cover des Buches Friedrich Heinrich von Seckendorff (ISBN: 9783786814917)
    Bruno Kuntke

    Friedrich Heinrich von Seckendorff

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Camposolensis
    Eine umfassende wissenschaftliche Biographie eines bedeutenden Vertreters der fränkischen Adelsfamilie von Seckendorff. Der Autor geht auch auf den unglücklichen Großvater Joachim Ludwig von Seckendorff und den berühmten Onkel Veit Ludwig von Seckendorff ein.

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