Bücher mit dem Tag "absturz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "absturz" gekennzeichnet haben.

252 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.363)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Da die Serie zu den Büchern sehr Erfolgreich war, dachte ich mir, es ist an der Zeit, diese Bücher zu lesen und anschließend die Filme zu gucken. 

    Allerdings fand ich das Buch nicht fesselnd und mit den vielen Namen und Charakteren sehr verwirrend. Der Titel zum Buch passt meiner Meinung nach nur bedingt. "Das Lied von Eis und Feuer" hatte nichts mit dem zu tun gehabt. Außer das der Winter naht/kommt. Hatte ich nie das Gefühl das irgendwo ein Feuer entfacht wird...   

    Viele schreiben ein Fantasy Epos (so auch die Rückseite) ich habe mich nicht in eine Fantasy Universum versetzt gefühlt. Die Welt wird kaum beschrieben (außer das ein paar Drachen Eier hin und wieder erwähnt werden).

    Mehrere Königshäuser und viele Personen machen für mich kein Fantasy aus. 

    Hoffe die Serie ist dann besser und die anderen Bücher ebenfalls.      


  2. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (754)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Eine Reihe, die es mir nicht so ganz einfach macht. Die Idee und die Umsetzung ist eigentlich wirklich gut und überraschte mich immer wieder, doch ist es die Summer der kleinen Ungereimtheiten, die dann doch kein perfektes Bild abgeben.


    Als erstes muss ich sagen, dass das Buch bereits ein älterer Titel aus dem Jahre 2014 ist. Ich bin überzeugt davon, dass mir das Buch vor ein paar Jahren noch viel besser gefallen hätte und ich es mit 5 Sternen bewertet hätte. Doch meine Ansprüche sind gestiegen und mein Blick für Details ist geschärft. Besonders ist mir das bei den Protagonisten aufgefallen. Das grosse Problem ist, dass es alle nicht wirklich kämpferische oder starke Protagonistinnen sind. Gerade die Hauptführerin Cinder müsste für meinen Geschmack ganz andere Eigenschaften an den Tag legen. Doch leider ist sie sehr naiv, unsicher und auch feige. Sie hat auch andere Momente, doch die Seite des unsicheren Mädchens überwiegt häufig. Das ist schade, weil ich so einfach nicht 100% mit der Crew mitfiebern konnte. Sympathien sind da, doch sie sind sehr zögerlich. Das gleiche gilt leider auch für Cress, die genau die gleichen Merkmale wie Cinder aufweist. Scarlet und Wolf kann ich da noch mit am besten leiden, weil sie mutig und offen agieren.


    Das Konzept mit der Crew, die sich in jedem Band erweitert, finde ich wirklich toll. Man hat sowohl alte als auch neue Protagonisten, die alle noch eine grosse Rolle in der Geschichte einnehmen. So hat man einige Perspektivwechsel, die mich hier allerdings nicht gestört haben.

    Leider war es aber nicht immer so ganz spannend. Es gab auch immer wieder Passagen, die sich gezogen haben und Momente, in denen nicht mal die Protas wussten, was sie als nächstes tun sollten.


    Insgesamt war es ein gutes Buch, das 3.5 Sterne von mir erhält. Insgesamt ist die Reihe einfach nicht vollkommen meinem Geschmack entsprechend was die Umsetzung angeht. Dies zeigt sich auch in der Bewertung, die immer ungefähr gleich aussieht. Dennoch möchte ich unbedingt wissen, wie Band vier ausgehen wird und bin gespannt darauf.

  3. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.502)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel


    Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger

    Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.


    Immer wieder ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen und irgendwie schien es mir wie eine Geschichte, die man gelesen haben muss. Das Buch spielt während des zweiten Weltkrieges und ist daher nichts für schwache Nerven. Ich finde es sehr interessant in dieser Zeit zu lesen und habe auch einiges mitnehmen können. Der Anfang und das Ende waren sehr stark und wirklich wirklich mitreisend. Vor allem das gefürchtete Ende. Leider war der Mittelteil stellenweise sehr lang gezogen und irgendwie schwer zu lesen. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen, und ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch alleine so hätte durchgezogen. Letzendlich hat es sich dennoch gelohnt. Denn das Buch hat ein paar wunderbare Charaktere. Ich gebe dem Buch 3.5/5 Sternen. 

  4. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (283)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  5. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: ManjaEls

    Was würdest du tun, wenn du das Schicksal deiner (schwangeren) Tochter gegen jenes von über 600 Passagieren in einem Flugzeug abwägen müsstest?

    Diesem schrecklichen Problem steht der renommierte Psychiater Mats Krüger gegenüber, als er während eines Fluges einen schrecklichen Anruf erhält - er soll eine ehemalige Patientin dazu bringen, dass Flugzeug zum Absturz zu bringen – und damit sich und alle anderen Passagiere in den Tod reißen. Sonst steht das Leben seiner Tochter auf dem Spiel, denn diese wurde von einem Verrückten entführt, dem für seine Zwecke jedes Opfer recht scheint ….

    Wie nicht anders von Fitzek gewohnt zieht einem der Thriller in den Bann. Er spielt mit unseren Urängsten, fordert uns heraus und lässt uns bangen. Auch der Schreibstil und der Handlungsaufbau ist altbekannt gut. Nichtsdestotrotz wirkt die Handlung manchmal ein wenig überzogen und fast schon übertrieben surreal. 

    Daher solide 3 von 5 Sternen, für diesen eben auch „soliden“ Thriller, dem es nicht ganz gelang, mich zu schocken. Spaß gemacht hat er mir dennoch.

  6. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (421)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Auf dieses Buch war ich wirklich mega gespannt! Nachdem es überall gehypt und als ein enorm gefühlvolles Werk gefeiert wurde, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Vorallem, da ich Vielleserin bin und schon einige Bücher gelesen habe, die unheimlich ans Herz gehen. Doch um was genau geht es denn in „Tanz auf Glas“?

    Lucy und Mickey sind sofort Feuer und Flamme füreinander und trotzen jeder Widrigkeit. Lucy hat ein extrem hohes Brustkrebsrisiko und Mickey lebt mit einer bipolaren Störung. Die beiden entscheiden sich bedingungslos füreinander und gehen sowohl durch wahnsinnig glückliche als auch durch enorm schwierige Zeiten. Und da schlägt das Schicksal erneut zu und stellt die beiden vor ihre schwerste Entscheidung ihres Lebens.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, Lucy und Mickey kennenzulernen. Anfangs fand ich es toll, dass man als Leser zum Start ins neue Kapitel erst Mickeys Tagebucheinträge serviert bekommt und dann die Erzählung aus Lucys Sicht weitergeht. Doch je weiter ich kam, desto weniger wurde meine Euphorie. Lucys Umfeld besteht im Grunde nur aus absoluter Harmonie und Gutmenschen. Das ganze kleine Städtchen, in dem sie Leben, ist voll von Personen, die helfen, mitfühlen und alles in ihrer Macht stehende tun, um wirklich jeden Nachbarn vollkommen zu unterstützen. Keine einzige Person hat auch nur einen minimalen Makel, außer vielleicht noch Lucys Schwester Priscilla. Diese ganze Idylle war einfach too much für die Geschichte und auch Lucys Charakter wurde größtenteils farblos dargestellt. Die einzige Figur, die wirklich mein Interesse geweckt hat, war Mickey. Jedoch waren seine Gedankengänge viel zu knapp dargestellt, man konnte leider immer nur kurze Einblicke in sein Seelenleben erhaschen. Normalerweise bin ich nach Beenden solcher Storys noch lange mit dem Inhalt beschäftigt. Doch diese Geschichte hat mich kaum berührt. Wie schon erwähnt sind die meisten Protagonisten wenig authentisch und der Schreibstil ist zwar flüssig, konnte mich aber nicht einfangen.

    Fazit:

    Schade! Den Grundgedanken dieses Romans fand ich klasse, die Umsetzung jedoch leider nicht gelungen. Die Themen Brustkrebs und bipolare Störung in einem Roman einzuflechten, ist sicherlich nicht einfach, müssen dann aber den Leser richtig unter die Haut gehen. Dies hat die Autorin bei mir leider nicht geschafft.

  7. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    In diesem Buch geht es um den sehr bekannten Serienmörder Fritz Honka gen. Fiete, der 4 Frauen vergewaltigt, missbraucht und getötet hat. 

    Ist ein sehr krasses und krankes Buch. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. 

    Meine Altersempfehlung wäre ab 18 Jahren, weil es doch sehr detailliert geschrieben ist. 


  8. Cover des Buches Die 100 - Heimkehr (ISBN: 9783453270718)
    Kass Morgan

    Die 100 - Heimkehr

     (239)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Cover ist gut.

    Der Schreibstil gefällt mir immer noch gut. Ich habe das Buch sehr schnell gelesen.

    Die Charaktere mag ich immer noch sehr. Sie sind gut gestaltet mit genügend tiefe, sodass sie sehr realistisch wirken. Mir hat der zunehmende Zusammenhalt gefallen. Gerade gegen die neu gelandeten Erwachsenen, die plötzlich die Macht übernehmen wollen kann man sich nicht einfach behaupten.

    Dieser Band war dann doch wieder erkennbar spannender als das mittlere Buch. 

    Mir hat gut gefallen, dass nicht nur alles positiv verlaufen ist. So hat mir das Buch als Fazit gut gefallen: 4 Sterne dafür von mir



  9. Cover des Buches Sieben Tage voller Wunder (ISBN: 9783426520888)
    Dani Atkins

    Sieben Tage voller Wunder

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Eigentlich bin ich kein Freund von dünnen Büchern. „Sieben Tage voller Wunder“ ist allerdings das vorletzte Buch von Dani Atkins, welches ich noch nicht kenne. Da ich die Romane der Autorin sehr liebe beschloss ich, eine Ausnahme zu machen und diese gerade einmal 240 Seiten kurze Geschichte zu lesen. Ab der ersten Zeile war ich wieder völlig vom Schreibstil der Autorin begeistert. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass ich mir immer wieder vorstellte, selbst die Protagonistin Hannah zu sein und mir überlegte, wie ich mich in dieser Situation verhalten würde. 

    Nach einem Flugzeugabsturz befindet sich Hannah mitten in der kanadischen Wildnis. Das Flugzeug ist in zwei Teile gebrochen und Hannah sowie der sympathische Passagier Logan sind auf sich allein gestellt. Eine Zeit voller Angst, Hunger und Kälte beginnt, immer mit der Hoffnung, bald gefunden zu werden. Dani Atkins wäre nicht Dani Atkins wenn sie nicht an irgendeinem Punkt einen Twist einbauen würde. Im Fall von „Sieben Tage voller Wunder“ ist dieser ziemlich vorhersehbar. Die Covergestaltung ist hier leider kontraproduktiv, denn die Abbildung spoilert ein wenig, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Ich hatte also schon von Anfang an eine Ahnung und auch die Charakterbeschreibung bestärkte mich in meiner Vermutung. Obwohl das Buch ohne große Überraschungen für mich abgelaufen ist, habe ich dennoch jede Zeile mitgefiebert und war am Ende zu Tränen berührt. 

    Was für eine wunderschöne Geschichte über Mut, Hoffnung und die Vorstellung, dass man alles schaffen und über sich selbst hinaus wachsen kann!

  10. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.510)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  11. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (462)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Adam ist erfolgreicher Rockmusiker. Gemeinsam mit seiner Band "Shooting Star" darf er auf Tournee gehen, die Fans liegen ihnen zu Füßen und die Journalisten geben alles für ein Interview mit ihnen. Doch der Schein trügt, denn Adam ist einsam und ausgebrannt. Die Bühne macht ihm Angst und er fühlt sich jedes Mal einsam, deshalb schluckt er Pillen. Der Grund für all das, ist die Trennung von Mia, die sich nach ihrem Unfall und der erfolgreichen Reha ein neues Leben in New York aufgebaut hat und ihn nicht mehr in ihrem Leben haben wollte. Als er nun den letzten Abend vor dem Auftakt einer langen Tournee in New York verbringt, sieht er ein Plakat, das für ein Cello-Konzert von Mia wirbt. Ohne groß nachzudenken, geht er hin und sieht sich ihr großartiges Konzert an. Nach dem Abend lässt sie ihn zu sich rufen und für Beide beginnt ein Abend, den sie wohl nie mehr vergessen werden...

    Gayle Forman schreibt wunderbar. Ihre emotionalen Romane sind nie banal oder vorhersehbar. Die Sprache ist flüssig und so einfach, dass man nicht mit Fremdworten oder kompliziertem Satzbau kämpfen muss. 

    Dieser zweite Teil hat mich total begeistert, denn er knüpft perfekt an den ersten Teil an, obwohl er komplett anders gestaltet ist. Hier ist Adam der Erzähler, nicht mehr Mia. Er schildert die vergangenen Jahre aus seiner Sicht und der Leser erfährt so von den vielen traurigen Wendungen im Leben der beiden Protagonisten. Mich hat diese Fortsetzung mehr gepackt als der erste Teil und sie hat deshalb 4,5 Sterne von mir bekommen!

  12. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.235)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Bis zu ihrem 6. Lebensjahr wächst Christiane behütet in der Nähe von Hamburg auf dem Land auf. Dieses Behütet-Sein endet schlagartig, als Christiane mit ihren Eltern nach Berlin zieht, in die Gropiusstadt. Dort wohnen sie in einem Hochhaus im 11. Stock, spielende Kinder scheinen der Haus- und Stadtverwaltung eher ein Dorn im Auge zu sein. In der Schule merkt Christiane schnell, dass sie keine Schwäche zeigen darf und eine der Härtesten sein muss. Nach und nach zieht es sie zu den "coolen" Kindern, in die Szene und in die Clubs. Was Anfangs noch harmlos erscheint, entpuppt sich als Katastrophe, als Christiane anfängt, Drogen zu konsumieren.


    Dicht gedrängt, teilweise fast minutiös schildert Christiane F. in diesem Buch, das von Kai Hermann und Horst Rieck aus Tonbandaufnahmen transkribiert wurde, ihren Weg in die Drogenszene Berlins. Sie berichtet von den Anfängen, in denen sie "nur" leichte Drogen wie Hasch im evangelischen Jugendclub konsumierte, sie erzählt davon, wie sie und ihre Freunde zum Heroin kamen, wie sie auf dem Kinderstrich am Bahnhof Zoo landete - und von ihren zahlreichen Versuchen, einen Entzug durchzuführen und vom Heroin loszukommen.


    "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist kein sprachliches Meisterwerk. Es besticht nicht durch seinen besonderen Schreibstil oder durch eine wunderbar ausgeklügelte Geschichte. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist roh und ungeschönt, es schockiert und schreckt ab - und genau das macht dieses Buch aus. Christiane F. teilt ihre Kindheit und Jugend mit uns Leser*innen, sie gibt einen Einblick in eine Szene, die doch häufig unbekannt gerade von jungen Menschen fast romantisiert und bewundert wird. Ich habe großen Respekt vor der Offenheit von Christiane F. und bin davon überzeugt, dass dieser Bericht Teil einer sehr guten Drogenprävention sein kann.


    Mich hat das Buch extrem verstört und mitgenommen. Ich denke andauernd an Christiane F. und ihre Freunde, die im Buch entweder verstorben sind oder auf dem Strich und im Gefängnis landeten. Dieser Klassiker ist nicht leicht zu lesen, trotzdem sollten in das Buch wohl vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Nasen reinstecken. Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt (ISBN: 9783863960476)
    Alex Morel

    Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

     (458)
    Aktuelle Rezension von: Little_les

    Das Buch ist über ein Mädchen, was nicht mehr Leben möchte aus bestimmten Anlässen. Sie ist aber in einer Klinik in der sie ihren Selbstmord nicht durchführen kann. Zu Weihnachten darf sie aber Nachhause und kann nun endlich ihr Leben beenden. Schon alles geplant und kurz bevor sie es durchführt kommt es zu einem "Unfall" (wegen Spoiler geh ich nicht weiter drauf ein) und jetzt wo es heißt Kämpfen oder Sterben, muss sie sich für eines entscheiden.

    Die Geschichte ist an sich nicht ganz realistisch, da sie voller Zufälle sind, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.  Trotzdem ist das Buch von den Emotionen und vom Spannungsgrad sehr gut geschrieben und öffnet vielleicht auch bei einigen Jugendllichen, wie damals mir die Augen, dass es sich lohnt, auch mal zu kämpfen.

  14. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: stuff-books-pictures

    Rachel Watson ist eine von Depressionen zerfressenen Alkoholikerin. Jeden Morgen fährt sie die gleiche Strecke mit dem Zug. An immer der selben Stelle wird der Zug langsamer, so dass die die umliegenden Häuser und Gärten beobachten kann. Ein Paar hat es ihr besonders angetan. Sie wirken glücklich, ja fast schon perfekt auf Rachel. Doch eines Tages sieht sie, dass sie wohl doch nicht so glücklich waren…


    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen… Ich habe von so vielen gutes über das Buch gehört und ich würde es echt gerne lieben…

    Die Geschichte an sich finde ich mega cool, aber der Schreibstil konnte mich fangen noch der Aufbau. Man erfährt die Handlung aus verscheiden Perspektive und auch verschiedenen Date. Oft bin ich dort durcheinander gekommen, da zwischen Zukunft und Vergangenheit viel hin und her geschwungen wurde. Ein weitere Punkt, der mich wirklich störte war, dass Rachel immer wieder auf ihren Körper reduziert wurde. Immer wieder wurde betont, dass sie „zu fett“ sei um attraktiv zu sein. 

    Zwischendingen hatte ih auch das Gefühl, dass die Autorin selbst nicht wusste in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln soll.

    Die letzten 100 Seiten fand ich jedoch super spannen und dadurch ziehen sie das Buch für mich hoch.

    Für mich leider keine Kaufempfehlung…


    Randfakten:

    🌝🌝🌝/5  -  446  Seiten - TB: 9,99€ - von: Paula Hawkins



  15. Cover des Buches Die Farben des Feuers (ISBN: 9783608963380)
    Pierre Lemaitre

    Die Farben des Feuers

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Tausendléxi

    1927, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt soll zu Grabe getragen werden. Ein großes Staatsbegräbnis wurde anberaumt. Alles was Rang und Namen hat, ist zu Ehren des mächtigen Bankiers erschienen. Madeleine, seine Tochter, steht unvermittelt an der Spitze des Imperiums. Madeleine ist geschieden, ihr Ex-Mann verbüßt noch eine Haftstrafe, und Mutter des siebenjährigen Paul. Paul verunfallt am Tag des Begräbnisses seines geliebten Großvaters schwer. 

    Mit dem Tode von Marcel Péricourt verändern sich viele Leben. Madelaine sollte zwar die Geschäfte ihres Vaters weiterführen, doch ist sie nach dem Unfall ihres Sohnes ganz auf seine Gesundung bedacht und überlässt die Führung dem langjährigen Buchhalter Gustav Joubert. Der Privatlehrer von Paul, André Delcourt, beziehungsweise Liebhaber von Madelaine, wird nur noch geduldet. Doch er hat schon längst andere Pläne. Charles, der Bruder von Marcel, befindet sich in einer heiklen Lage, denn sein Bruder half ihm immer wieder großzügig mit Geld aus. Nun muss er sich anders behelfen. Er hat auch schon ein besonderes Vorhaben im Auge. 

    Um Paul macht sich Madelaine sehr große Sorgen, denn der Junge wirkt hochgradig depressiv. Erst als die junge, polnische Krankenschwester Vladi, sich seiner annimmt, scheint es mit Paul aufwärtszugehen. Vladi führt ihn ein in die Welt der Oper und Paul entdeckt seine hingebungsvolle Begeisterung für die Opern-Diva Solange Gallinato. Und gerade in dem Moment, an dem Madelaine wieder Hoffnung schöpfen könnte, wird sie Opfer eines gemeinen Komplotts. Sie verliert Hab und Gut. Die Vorboten des Zweiten Weltkrieges warten auf und Madelaine beginnt ihren ganz persönlichen Rachefeldzug.

    Mit einem rasanten Tempo überschlagen sich die Ereignisse in diesem Roman. Es ist faszinierend was sich Pierre Lemaitre so alles einfallen lässt, wie er die Fäden geheimnisvoll und ausgeklügelt zusammen fügt. Das ist Unterhaltung vom feinsten. Gehaltvoll wartet der Roman mit bitterbösen Intrigen und mannigfaltiger Spannung auf.Sehr große Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Die Optimierer (ISBN: 9783404208876)
    Theresa Hannig

    Die Optimierer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Wir schreiben das Jahr 2052. Inzwischen hat sich eine Bundesrepublik Europa gebildet, welche eine Optimalgesellschaft propagiert und auszuleben versucht. Hierfür gibt es die Agentur für Lebensberatung. Sie empfielt den Bürger*innen, welchen Tätigkeiten sie nachgehen sollen und, falls sie sich für keine Tätigkeit eignen, dann ist man vom Arbeiten freigestellt. Jeder an seinen Platz. So lautet das Motto der Optimalgesellschaft, die den Kapitalismus und die soziale Marktwirtschaft abgeschafft hat. Denn das Leben in einer Optimalwohlgesellschaft ist das beste Leben, das man kriegen kann. Oder...?

    Die Welt, die hier dargestellt wird ist sehr fortschrittlich. Kontaktlinsen, die alles zum Wohl der Gesellschaft aufzeichnen und mit denen man so ziemlich alles bedienen und steuern kann, was man im Leben eben so tut und braucht.

    Was es im Jahr 2052 alles gibt. So viel neue nützliche Technik, die einereits das Leben leichter macht, aber auch die Überwachung eines jeden Menschen. Es waren richtig coole Ideen dabei.

    Samson ist Lebensberater. Ein Traumjob, denn er hilft den Menschen ihre Plätze in der Gesellschaft zu finden und das macht glücklich. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, dem Amt Optimierungsvorschläge zu senden und sei es auch nur, dass ein Bild schief hängt. Optimierungsvorschläge zu senden gibt nämlich Sozialpunkte. Samson hat schon richtig viele. Bald sind es genug, dass es für eine Beförderung ausreicht.

    Samson ist ein Vorzeigebürger und absolut überzeugt vom System. Um ihn herum sind einige nicht so begeistert von den Einschränkungen und der Überwachung, aber er versteht einfach nicht, warum. Das fand ich total besonders. Dass die Hauptfigur so regelkonform und abgeneigt gegenüber irgendwelchen Systemgegner*innen ist. Er scheint nichts Falsches an der Kontrolle und Überwachung und der merkwürdigen Strafen zu finden, die ja nur zum Schutz der Bürger*innen existieren. Man hat das Gefühl, er ist blind für das alles, was nicht stimmt, was irgendwie freiheitseinschränkend ist. Auch wenn ihm immer mehr Unrecht geschieht oder seinen Liebsten, er findet das System gut und richtig. Total interessant und spannend.

    Ich mochte Samson. Die Autorin hat ihn ganz wunderbar gezeichnet. Seine Entwicklung ist so spannend und ich hab seine ganzen Korrekturvermerke geliebt. So banal, was er da manchmal vermerkt :D

    Der Kritik, dass Samson naiv handelt, kann ich nicht zustimmen. Denn wenn man in einem System lebt und es einem in diesem System überwiegend gut geht und man eben auch dahingehend sozialisiert wurde, dann gibt es keinen Grund, das System zu hinterfragen. Beispiele gibt es sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit zu Genüge, deswegen empfinde ich Samson als sehr authentisch. Denn die allermeisten Leute leben regelkonform, sonst gäbe es auf der Welt deutlich mehr Aufstände und Revolutionen. Angepasst zu sein, ist eine Überlebensstrategie...

    Die Geschichte ist fiktiv und hat einige gesellschaftskritische Momente. Es wird aber nicht in irgendeiner Form belehrend dargestellt, sondern neben den positiven Seiten der Technik und des Wunsches eines perfekten Systems auch auf die Schattenseiten hingewiesen. Auch der (zu Recht) viel kritisierte Kapitalismus wird von zwei Seiten beleuchtet. Aber nur, wenn man gut aufpasst. Man kann sich aber auch einfach zurücklehnen und eine spannende Geschichte genießen.

    Eine wichtige Message ist die über vermeintliche psychische Erkrankungen. Wie hier teilweise mit Diagnosen rumgeworfen wurde - hoch spannend! Psychisch erkrankt ist jemand, der oder die nicht ins System passt... Aber vielleicht ist auch das System krank...?

    Das Ende war überraschend und erfrischend und vielleicht auch ein wenig erschreckend. Der letzte Satz des Buches hat es nochmal in sich gehabt. Bzw. das Buch endet mit einer Frage. Einer sehr guten Frage... Kann ich so jetzt erstmal nicht beantworten :D Dieses Buch regt zum Nachdenken an, ist spannend geschrieben und mit vielen interessanten Ideen gespickt. Außerdem gibt es einen Realitätsbezug, der irgendwie beunruhigend ist. Der letzte Wow-Effekt hat mir für die vollen fünf Sterne zwar gefehlt, aber ich vergebe sehr gerne sehr gute vier Sterne. Ich bin so gespannt auf den zweiten Teil.

  17. Cover des Buches Eine himmlische Begegnung (ISBN: 9783492304900)
    Guillaume Musso

    Eine himmlische Begegnung

     (156)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    ich bin ja schon vom Autor gewohnt, dass es manchmal "nicht ganz mit rechten Dingen zugeht", aber dieses Mal musste ich mich tatsächlich dran gewöhnen, dass die himmlische Begegnung tatsächlich existierte. Ich schwankte eine lange Zeit und hoffte, dass sich dieses Phänomen in etwas verwandelt, dass durch Logik zu erklären war - tat es nicht. Da ich jedoch mit dem Phänomen "Engel" bekannt bin, musste ich schlußendlich akzeptieren, dass ein Mensch, der bereits 10 Jahre tot war, in das Leben unterschiedlicher Menschen eingriff. 

    Nichts desto trotz laß sich das Buch in einem Rutsch wie es hinten auf dem Buch steht: "Dieser Roman ist gefährlich - sie können ihn nicht aus der Hand legen." Kann ich bestätigen. 

    Wer offen ist für übernatürliches ist auch mit diesem Musso-Roman gut bedient. 

  18. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  19. Cover des Buches Du bist mein Stern (ISBN: 9783596179367)
    Paige Toon

    Du bist mein Stern

     (354)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

     Meg bekommt ein unerwartetes Job-Angebot, welches sie von England nach Kalifornien bringt. Dort wird sie die neue persönliche Assistentin des Rockstars Johnny Jefferson. Meg wächst mit ihren Aufgaben und taucht immer mehr in das Leben der Reichen und Musiker ein. Mehr oder wenig gut kommt sie mit Johnny zurecht. Unterstützung bekommt sie noch von seinem besten Freund aus der Schulzeit, der dafür sorgt, dass alle mit den Beinen auf dem Boden bleiben.

     

    Meine Einschätzung:

    Sehr gut gefallen hat mir der Blick hinter die Kulissen und die Beschreibungen des Rockstars Johnny. Das kam sehr authentisch rüber und erinnerte mich ein wenig an den Film „A Star is born“. Viel Druck und persönliche Probleme treiben Berühmtheiten immer wieder in die Sucht nach Alkohol und Drogen. Sehr häufig bleibt dabei das eigene Leben auf der Strecke.

    Johnny war meiner Meinung nach ein miserabler Chef für Meg. Sie kommt an und wird eigentlich gar nicht eingewiesen oder mit allem vertraut gemacht. Er behandelte sie sofort so als wäre sie noch die alte Assistentin und als würde sie ja alles schon wissen, was zu ihrem Job gehört. Dafür, dass er wiederum auch eine freundschaftliche Basis aufbaut, hätte es da mehr Input geben können. So ein Job ist sicherlich nicht leicht. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, käme ich auch sicher nie auf die Idee einer Umschulung :- )

    Die Handlung spitzt sich immer mal wieder zu und es kommen die üblichen Klischees eines süchtigen Rockstars zum Tragen. Das hat mich auch nicht weiter gestört und es wurde wie bereits erwähnt, sehr gut erzählt. Allerdings war mir die Story insgesamt zu langweilig. Ich hatte Mühe das Buch wieder zur Hand zu nehmen, denn mir fehlte einfach oft die Lust zum Weiterlesen, denn nichts fesselte mich. Ich hatte kein Bedürfnis zu erfahren, wie es wohl weitergeht außer in Hinblick auf den besten Freund von Johnny, welcher mir als Person wesentlich sympathischer war. Das Ende hat mich nun halb sprachlos zurückgelassen und lässt Meg für mich in einem sehr schlechten Licht zurück. Manches fand ich gut an ihr, aber das letzte Kapitel hat mir das letzte bisschen Respekt genommen. Ich fand es dennoch gut, denn es erschien realistischer als ein klischeehaftes Happy End.

    Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugen können. Es wird sich auch nicht besonders in der Erinnerung einprägen, schätze ich. Aber es waren ein paar nette Lesestunden.

  20. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.669)
    Aktuelle Rezension von: Theresamaria

    𝓓𝓾 𝓴𝓪𝓷𝓷𝓼𝓽 𝓭𝓮𝓲𝓷 𝓰𝓪𝓷𝔃𝓮𝓼 𝓛𝓮𝓫𝓮𝓷 𝓿𝓮𝓻𝓫𝓻𝓲𝓷𝓰𝓮𝓷, 𝓸𝓱𝓷𝓮 𝔃𝓾 𝓫𝓮𝓰𝓻𝓮𝓲𝓯𝓮𝓷, 𝓭𝓪𝓼𝓼 𝓭𝓪𝓼, 𝔀𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓼𝓾𝓬𝓱𝓼𝓽, 𝓭𝓲𝓻𝓮𝓴𝓽 𝓿𝓲𝓻 𝓭𝓲𝓻 𝓵𝓲𝓮𝓰𝓽.


    Ich habe dieses Buch verschlungen. Niemals hätte ich gedacht, dass es mich so in seinen Bann zieht, doch es hat es getan. Nach jedem Kapitel musste ich unbedingt wissen, was das nächste Jahr für Emma und Dex bringt. Oft saß ich verzweifelt da, und konnte mir nur die Haare raufen wegen Dexter. Er hat es mir nicht leicht gemacht ihn zu mögen mit seiner zu Beginn arroganten Art.
    Emma hingegen fand ich von der ersten Seite her toll. Ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen und sie ist für mich ein sehr sympathischer Charakter.

    David Nicholls beschreibt die beiden Geschichten von Emma und Dex, die sich immer wieder Verbinden, authentisch und humorvoll, und obwohl es einfach eine Lebens- und Liebesgeschichte erzählt, war es nie langweilig.

    Zwei an einem Tag ist keine typische Liebesgeschichte. Sie zeigt die Höhen und Tiefen, die einem im Leben immer wieder begegnen, nicht nur in einer Beziehung.

  21. Cover des Buches Die geheime Geschichte (ISBN: 9783442487332)
    Donna Tartt

    Die geheime Geschichte

     (489)
    Aktuelle Rezension von: honey_wine

    Dieses Buch hat mich ab Seite 1 total in seinen Bann gezogen. Ich konnte gar nicht genug von der Geschichte von Richard und der Gruppe Studenten, zu denen er stößt, bekommen. 

    Obwohl die Charaktere moralisch ziemlich verwerfliche Dinge machen, üben sie dennoch eine gewisse Anziehungskraft auf den Leser aus, die ihn dazu bringt, mit ihnen trotz ihres Verhaltens zu sympathisieren. 



  22. Cover des Buches Eisige Umarmung (ISBN: 9783802581991)
    Nalini Singh

    Eisige Umarmung

     (509)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_CubeManga

    Ich finde es einfach herrlich, dass man die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt bekommt und so alle Gedanken und Gefühle der Charaktere ein wenig im Blick hat. Zwischendurch gab es wieder einige Szenen im Rat, aber auch von auf einen anderen Gegenspieler. Das hat mich oftmals sehr neugierig gemacht.
    Auch hier bleibt meine Meinung sehr gleich, was sich wahrscheinlich die ganze Zeit durch ziehen wird. Mir persönlich ist einfach zu viel nackte Haut auf dem Cover.

    Anfangs habe ich mich leider etwas schwer getan. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin sowohl mit der Handlung als auch mit Brenna und Judd lange nicht warm geworden. Ich fand es zwar an einigen Stellen schon interessant, aber bis ca. zur Hälfte konnte es mich einfach nicht fesseln. Dann gab es aber irgendeinen Schicksalsmoment zwischen mir und der Geschichte und von da ab, konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders spannend fand ich, dass man diesmal eine Menge Einblicke in die Strukturen der einzelnen Gattung bekommen hat und schon mal grob erklärt bekommen hat, weshalb es zwischen bestimmten Gestaltenwandler-Clane ab und an mal Streitigkeiten gab. Hinzu kommend erfährt man auch einige Pläne vom Rat der Medialen.


    Mit den beiden Protagonisten hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten. Irgendwie bin ich nicht so schnell mit den Beiden warm geworden, wie zum Beispiel mit Sasha und Lucas. Dabei ist besonders Judd ein sehr interessanter Charakter, wie sich im Laufe der Geschichte raus stellt. Ich hoffe, dass er zukünftig noch einige Auftritte haben wird.

    Brenne mag ich dennoch nicht ganz so sehr wie Judd, aber ich sie ist auch irgendwie ganz cool. Ihre beiden Brüder Andrew und Riley feier ich dafür total. Was die da manchmal an Sprüchen von sich geben ist der Wahnsinn.


    Fazit:

    Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich total gefesselt und so einige Fragen aufgeworfen. Ich bin sehr neugierig auf die nächsten Bände. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da so einige interessante Begegnungen und Inszenierungen geben wird. 

  23. Cover des Buches Das größere Wunder (ISBN: 9783423143899)
    Thomas Glavinic

    Das größere Wunder

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Leselampe_

    Mensch gegen Berg. Ein physischer und psychischer Überlebenskampf zwischen Todeszone und Basislagern des Mount Everest, gegen die Kälte, den Sauerstoffmangel, das Erfrieren und die Einsamkeit. Ein überwältigendes Buch über ein sehr bewegtes Leben, die Sprache ist so nah und greifbar, dass man fast selbst am Fuß des Mount Everest steht. In klarer Sprache verfasst Glavinic einen abenteuerlichen Roman voller Nostalgie, Liebe und Sehnsucht. Jonas, der Protagonist des Buches, nimmt uns mit in seine Welt, wo er nicht nur auf dem Berg gegen die Orientierungslosigkeit kämpft, sondern auch das Chaos seiner Vergangenheit revue passieren lässt. Gutbetucht aufgewachsen sucht Jonas durch das Reisen seine Freiheit, und in der lebensfeindlichen Umgebung des Himalaya schließlich seine Erfüllung. Man fiebert mit, schwankt zwischen Glücksgefühlen des Vorankommens und wetterbedingten sowie körperlichen Rückfällen, hin und her. Das Buch ist ein immens fesselnder Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Nicht nur für Gipfelstürmer eine klare Empfehlung, sondern auch für jene, die sich gerne an die Hand nehmen lassen und eine literarische Reise zum höchsten Gipfel der Welt auf sich nehmen wollen. Lieblingsbuchpotenzial.

  24. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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