Bücher mit dem Tag "absurdes theater"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "absurdes theater" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.755)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.777)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    Der Klassiker „die Physiker“ ist ein bekanntes Drama in zwei Akten, welches von drei Physikern erzählt, die in einer Irrenanstalt wohnen. 

    Sehr kurzweilig präsentiert sich das Stück mit sehr viel Witz und knappen Dialogen, die einen ab und an schmunzeln lassen. 

    Es lässt sich locker an einem Nachmittag lesen.

  3. Cover des Buches Warten auf Godot (ISBN: 9783518365014)
    Samuel Beckett

    Warten auf Godot

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Es geht um zwei Landstreicher, die auf Godot warten, aber gar nicht wissen, warum sie überhaupt mit ihm verabredet waren.

    ESTRAGON: Ich bin müde. (Pause.) Komm, wir gehen.
    WLADIMIR: Wir können nicht.
    ESTRAGON: Warum nicht?
    WLADIMIR: Wir warten auf Godot.
    ESTRAGON: Ach ja. (Pause.)
    (S.169)

    KOMMENTAR

    „Warten auf  Godot“ ist das Paradebeispiel für das absurde Theater.  Man darf sich also kein traditionell aufgebautes Drama mit einem Höhepunkt und logischem Schluss erwarten. Die Figuren handeln teilweise irrational, reden aneinander vorbei und es kommt immer wieder zu grotesken Situationen.  Trotzdem wirkt das Drama nicht unstrukturiert oder gar „sinnlos“. Es gibt ein Ziel („zu warten bis Godot auftaucht“), interessante Unterhaltungen und amüsante Momente! Das Ende ist streng genommen gar kein Ende und trotzdem hat sich der Kreis in der Geschichte geschlossen. Es gibt unzählige Deutungsmöglichkeiten, Beckett selbst hat sich folgend dazu geäußert: „Wenn ich es wüßte, würde ich es sagen“ (Siehe Vorwort, S.12).
    Ich empfehle das Vorwort von Joachim Kaiser (Redakteur, Süddeutsche Zeitung) erst nach dem Drama zu lesen, da es sich um eine kurze Analyse des Stücks und nicht um eine Einleitung handelt.  Er thematisiert darin die Entstehung des Stücks und seine Bedeutung, er zeigt kurz Interpretationsversuche auf und vergleicht  mit ein paar Beispielen die Übersetzungen. 
    Die mehrsprachige Ausgabe habe ich mir nicht absichtlich gekauft, sondern es war die einzige Ausgabe, die die Bücherei lagernd hatte. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber! Auf der linken Seite steht in einer Spalte der Originaltext auf Französisch und gleich daneben die englische Fassung und auf der rechten Seite befindet sich die deutsche Übersetzung. Dadurch kann man mit einem Blick die Übersetzungen vergleichen und analysieren.

    DIE REDEWENDUNG

    Die internationale Redewendung „Warten auf Godot“ / „auf Godot warten“ ist auf Becketts Drama zurückzuführen! Man bezeichnet damit das vergebliche, sinnlose und lange Warten auf etwas/ jemanden, das/der vermutlich nicht eintreffen wird.

    FAZIT

    4 von 5 Sternen

    Ich empfehle „Warten auf Godot“ allen, die etwas Ausgefalleneres lesen möchten und nicht zu viel Wert auf einen „traditionellen Plot“ legen. Für mich war es aber gerade deshalb so unterhaltsam!

    Wer sich nicht so gerne mit Klassikern der Weltliteratur und der Gattung „Dramatik“ abgibt, sollte lieber die Finger davon lassen.



  4. Cover des Buches Warten auf Godot (ISBN: 9783518220405)
    Samuel Beckett

    Warten auf Godot

     (90)
    Aktuelle Rezension von: DieTina2012
    Wladimir und Estragon warten auf Godot. Was sie von ihm wollen? Unklar. Wenn er kommt, seien sie gerettet, heißt es einmal. Sind sie verabredet? Unklar. Ein Junge kommt und behauptet, Godot würde heute nicht mehr kommen, morgen aber sicher. Dies passiert mehrfach, ohne dass Godot kommt.
    Bekannte Interpretationen: Sind Wladimir und Estragon zwei Landstreicher, die auf Gott warten? Oder sind sie Juden, die auf einen Schleuser warten?
    Als Leser spürt man trotz aller Absurdität die Verzweiflung und Leere der beiden Hauptfiguren. Sie verbringen ihre Tage mit Nichtstun, immer wieder wird an Selbstmord gedacht. Die Hilflosigkeit der beiden überträgt sich beim Blättern auch auf den Leser - was ist denn nun? Kommt Godot irgendwann? Und wie kann er ihnen überhaupt helfen? Auf eine Auflösung wartet man vergeblich, immer wieder wird ein neuer Tag anbrechen und die beiden werden warten.

  5. Cover des Buches Die Nashörner (ISBN: 9783596902248)
    Eugène Ionesco

    Die Nashörner

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Dieses Stück in drei Akten erzählt die Geschichte von Behringer. Er kommt mit sich selbst und den gesellschaftlichen Anforderungen nicht besonders gut zurecht. Darum trinkt er, um sein Dasein erträglicher zu machen. Als er mit seinem Freund Hans in einem Café sitzt, trampelt auf einmal ein Nashorn an ihnen vorbei. Was zunächst keiner glauben kann, häuft sich immer mehr und es wird klar, dass es Menschen sind, die sich aus unerklärlichen Gründen in Nashörner verwandeln. Eine Krankheit? Eine bewusste Entscheidung? Natürlich oder widernatürlich? Und werden sich alle Menschen verwandeln und wird es dann endgültig sein?

    Herr Schmetterling ist Nashorn geworden!

    "Wir müssen mit der Zeit gehen! Das waren seine letzten menschlichen Worte."

    Dieses war mein erstes Werk von Ionesco und ich habe mir sagen lassen, es sei sein erfolgreichstes. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Komplexität und die Botschaften dieses Stückes nicht in seiner Gänze erfasst habe und ich bin mir auch sicher, dass ich noch nie sowas merkwürdiges gelesen habe :D Ein einfallsreiches, absurdes, kritisches und sehr lustiges Buch mit vielen großartigen Momenten. Weil es so irritierend ist, zwingt es dich dazu, deine Vorstellungen von Logik, Normalität und Moral neu zu hinterfragen.

    Ich glaube, das Stück reflektiert die Frage nach Kollektivität und Individualismus. Eine Moral konnte ich aber nicht eindeutig rauslesen, ich hatte das Gefühl, am Ende blieb es mir überlassen, was ich aus den vielen widersprüchlichen Botschaften mitnehme und wie ich damit umgehen will. Mir wurde keine Moral aufgezwungen. Deswegen bin ich auch noch ganz verwirrt :D Was nehme ich denn jetzt aus diesem Buch mit…? Ich überlege noch. Es wird mich aber sicherlich noch nachhaltig beschäftigen.

    Es ist ein Buch, das irritiert, amüsiert und zum Nachdenken anregt. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, die Verwandlung der Menschen in Nashörner zu verfolgen.

  6. Cover des Buches Huis Clos Suivi De Les Mouches/ No Exit and The Flies (ISBN: 2070368076)
    Jean-Paul Sartre

    Huis Clos Suivi De Les Mouches/ No Exit and The Flies

     (17)
    Aktuelle Rezension von: kuubi
    eine wunderbare unterhaltung über die eigenheiten eines jeden lebens, beweggründe und gefühle. höllisch gut...
  7. Cover des Buches Endspiel. Fin de partie. Endgame (ISBN: 9783518366714)
    Samuel Beckett

    Endspiel. Fin de partie. Endgame

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Das Ende ist nah. Dessen sind sich auch Hamm und sein Diener Clov bewusst. Tagein Tagaus, dasselbe Spiel. Dieselbe Farce, dasselbe Leid.

    Becketts Einackter um das Ende des Seins, das Ende der Menschheit, der Erde, wurde 1954 - 1956 verfasst und in Französisch am Londonder Theater uraufgeführt. Diese dreisprachige Suhrkampausgabe bietet dreifachen Lesegenuss: Französisch, Englisch und Deutsch. Eine Aufmachung, die man eher selten findet und die ich mir mehr wünschen würde. Da das Stück, wie alles Literarische, von seiner Sprache lebt und Stücke im Original oftmals doch noch anders wirken.

    Humorvoll setzt Beckett seine Endzeitstimmung um, sinniert über das Sein und Nichtssein und verflechtet selbiges mit der Perspektive zwischenmenschlicher Beziehungen, ihrer Abhängigkeiten, ihrer Aufs und Abs.

    Fazit: Ein kurzweiliges, amüsantes Stück, anspruchsvoll und unterhaltsam. Lesenswert.
  8. Cover des Buches Abgesoffen (ISBN: 9783036959498)
    Carlos Eugenio Lopez

    Abgesoffen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Warten auf Godot / Endspiel / Die Nashörner (ISBN: 9783804401747)
  10. Cover des Buches Fin de partieFin de partie (Théâtre) (ISBN: 9782707300706)
  11. Cover des Buches Fälle. Szenen Gedichte Prosa (ISBN: 9783251010172)
    Daniil Charms

    Fälle. Szenen Gedichte Prosa

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Les Mains Sales (ISBN: 2070368068)
    Jean-Paul Sartre

    Les Mains Sales

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches WAITING FOR GODOT (ISBN: 9780573040085)
    Samuel Beckett

    WAITING FOR GODOT

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Es gibt nicht viel zu sagen. „Warten auf Godot“ besteht aus gerade einmal vier Protagonisten (den Boten einmal ausgenommen) und der Fokus liegt ganz und gar auf den Dialogen, welche humorvoll zwischen Didi und Gogo, später auch Pozzo, selten Lucky, hin und her springen. Das Motiv der lückenvollen Erinnerung wird immer wieder neu inszeniert und auch der Versuch der Selbstzerstreuung, indem sie zum Zeitverteib sich immer wieder neue „Spielchen“ ausdenken, um das leidvolle Warten auf Godot zu überbrücken, soll sie letztendlich nur vor dem Denken an die „Gräuel der Welt“ bewahren. Auch zeigt sich die Widersprüchlichkeit der handelnden Figuren immer wieder, wenn sie von der Bühne gehen möchten, dann allerdings verweilen. Die Interpretationsansätze könnten noch ewig fortgeführt werden, worin sich das Geniale im Simplen zeigt. Absolute Leseempfehlung und beim Nächsten mal einen Theaterbesuch wert! :)

  14. Cover des Buches Lieber Gott mach mich blind / Der Hausschrat (ISBN: 9783446207226)
    Wilhelm Genazino

    Lieber Gott mach mich blind / Der Hausschrat

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Leela
    Ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Es mag sein, dass ich sowieso mit modernen Theaterstücken auf dem Kriegsfuß stehe, aber diese Stücke sind einfach sinnlos, enthalten nichts als unzusammenhängende Gespräche über lächerliche Themen. Die wirklich lächerlichste Stelle im Buch (Hausschrat): "Der Mann hat mir sein Alpenveilchen gezeigt" (frei zitiert), d.h.: die geistig behinderte Tochter des Ehepaares, von dem das Stück handelte, wurde vergewaltigt. Komischerweise störte das keinen der Protagonisten... Verschwendet eure Zeit lieber damit, Löcher in die Decke zu starren, als diese Theaterstücke zu lesen, denn das wäre die Zeit nicht wert. In diesem Sinne: "Lieber Gott, mach' mich blind. BITTE!"
  15. Cover des Buches Zwischenfälle (ISBN: 9783596111237)
    Daniil Charms

    Zwischenfälle

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
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