Bücher mit dem Tag "achtsamkeit"
384 Bücher
- Giulia Enders
Darm mit Charme
(866)Aktuelle Rezension von: DieHorrorautorinGiulia Enders gelingt es, ein Thema zugänglich zu machen, das zwar enorm wichtig ist, über das viele Menschen aber erstaunlich wenig wissen. Darm mit Charme ist informativ, locker geschrieben und immer wieder humorvoll, ohne dabei an Seriosität zu verlieren.
Gerade diese Mischung aus wissenschaftlicher Fundierung und verständlicher, persönlicher Sprache macht das Buch so angenehm zu lesen. Man lernt viel über den eigenen Körper, ohne sich belehrt zu fühlen, und merkt schnell, wie relevant das Thema tatsächlich ist.
Ein sehr gelungenes Sachbuch, das komplexe Inhalte verständlich vermittelt und dabei zeigt, dass Aufklärung auch unterhaltsam sein darf.
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.080)Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignifiedEndlich habe ich mich an dieses so hochgelobte Buch herangetraut und hatte anfangs wirklich meine Schwierigkeiten damit.
"Die Geschichte der Bienen" wird in drei Erzählebenen näher gebracht. Wir erfahren von William, der in der Vergangenheit versucht, ein neuartiges Forschungsprojekt zu entwickeln.
In der Gegenwart folgen wir George bei seiner Imker-Tätigkeit. Dessen Sohn hat leider nicht den Ansporn, den Hof irgendwann zu übernehmen.
In der Zukunft treffen wir auf tao, die als Arbeiterin die Blüten von Hand bestäubt, denn Bienen gibt es schon lange nicht mehr.
Ich hatte keine Probleme in die Geschichte einzutauchen, doch ich hatte Probleme damit, mein Interesse aufrecht zu halten. Glücklicherweise hatte ich eine lange Zugfahrt vor mir, sodass ich einen Großteil der Geschichte in der Bahn lesen konnte. Ich wüsste nicht, wie sich mein Interesse ohne diese Rahmenbedingungen hinentwickelt hätte. Den Schreibstil fand ich super, das war es also nicht, aber die Geschichten waren nicht ergreifend genug und doch lag eine Schwere in den Seiten. Das Bienensterben allein ist schon tragisch, aber auch die menschlichen Geschichten hatten nie einen positiven Beigeschmack. Alles war dunkel, ohne dass es mich richtig bewegt hätte und das sollte es allerdings durchaus tun. Denn das Thema ist sehr wichtig.
Das Positive am Buch war, dass es mein Interesse an den Bienen geweckt hat. Ich vermute, dass geht Vielen beim Lesen so. Ich habe nebenher ein paar Dokus angesehen und werde mit Sicherheit mich noch mehr freuen, wenn ich nächsten Frühling/Sommer ein paar Bienen zu Gesicht bekomme.
Außerdem fand ich das Ende schön. Wie sich alle drei Geschichten und somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verflochten haben. Nur war es bis dahin sehr zäh.
Ich weiß nicht, ob ich das Buch wirklich empfehlen könnte. Vielleicht gibt es bessere Romane über Bienen, geschadet hat es mir aber auch nicht. Nur hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen und meine Lesefreude hielt sich in Grenzen.
- Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.044)Aktuelle Rezension von: bibliofuechschenAls unser Erzähler in der Wüste abstürzt, trifft er überraschend auf einen kleinen Jungen. Der kleine Prinz sieht die Welt mit anderen Augen und bereichert auch unsere Leben mit seiner Sichtweise.
Jeder kennt wohl die vielen Zitate aus diesem außergewöhnlichen Buch, doch es lohnt sich einfach so sehr die gesamte Geschichte zu verfolgen, die der kleine Prinz, der um seine geliebte Rose besorgt ist, erlebt. Die großen Leute, die er auf seiner Reise kennenlernt und die einfach nichts verstehen und die Freundschaft, die ihn mit dem Fuchs verbindet, den er zählte und um die sie beide seit dem Abschied trauern.
Für Jede*n, die/der einmal wieder einen neuen Blickwinkel benötigt, sowie einem kleinen Prinzen begegnen sollte, herzlichst empfohlen.
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(878)Aktuelle Rezension von: Martin_HildebrandtDa hat Karsten Dusse ein super Konzept entwickelt. Wir begleiten Björn durch seine Beziehungsprobleme, auch die mafiösen, bleihaltigen, und wie er ihnen mithilfe der Lektionen aus einem Achtsamkeitskurs begegnet. Banale Alltagsprobleme und Gebaren der kriminellen Mitspieler und Protagonist Björns eigene Gedanken bekommen durch den Wortwitz einen schwarzhumorigen Anstrich, der ACHTSAM MORDEN zu einem sportlichen Vergnügen macht – denn es trainiert die Lachmuskeln.
Ich habe die 1. Staffel noch nicht gesehen, aber dachte, wenn das sogar verfilmt wurde, muss es ja tendenziell gut sein. Und nach dem 1. Teil, der mit einer Pointe endet, habe ich mir gleich den zweiten genommen …
- John Green
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
(721)Aktuelle Rezension von: Cookie4Mir hat das Buch sehr gefallen, vorallem der Schreibstil von John Green war wieder so toll, dass man flüssig lesen konnte und das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Die dargestellten Chats zwischen Aza und ihrer besten Freundin und auch mit Davis haben es viel moderner gemacht.
Großes Lob!
Ich finde es auch sehr gut, dass er in diesem Buch viel über Azas Zwangsstörung geschrieben hat und man auch einen Einblick in ihre Gedankenwelt und ihre Probleme bekommen hat, denn so hat man gespürt, dass sie in ihrem eigenen Kopf gefangen ist und keinen Ausweg sieht und das Ganze für Aza am schwierigsten ist.
Ein tolles Buch für junge Erwachsene, ich kann es nur weiterempfehlen!
- François Lelord
Hectors Reise
(1.186)Aktuelle Rezension von: KarinJAnfangs fand ich die Fähigkeit des Autoren Francois Lelor, komplexe Sachverhalte auf den Kern herunterzubrechen, auffallend und den daraus resultierenden Schreibstil in seiner Schlichtheit ansprechend. Nach wenigen Seiten jedoch dachte ich, dass es sich der Autor öfter mal zu einfach macht. Kurz danach ging es dann darum, wie es ist zu begreifen, dass man nicht begriffen hat. Und ich wartete darauf, dass der Autor in diesem Sinne einige seiner Statements vielleicht irgendwann zum Ende hin revidieren würde. Aber nein. Es bleibst so stehen, dass Hectors (aus dessen Perspektive die Geschichte geschrieben ist) Lebensgefährtin ein wenig Schuld sei an seinem Fremdgehen, weil sie ihn auf der Reise nicht begleitet hatte. Was für ein Clown. Hectors Einstellung zu Frauen stieß mir mehrmals übel auf. Sie fallen ihm entweder auf, wenn sie "hübsch" und "reizend" sind (Frauen müssen für ihn also Unterhaltungswert haben) oder negativ wie die Psychiaterin Marie-Louise, die mit ihrem Wunsch, dass ihre Kinder ohne Chauffeur und Leibwächter sicher zur Schule gehen können, dafür sorgt, dass ihr Ehemann in einem anderen Land weit weg von seinen Eltern leben muss. Dabei hätte es Hector als Kind doch cool gefunden, mit Chauffeur und Leibwächter in die Schule zu kommen. Bei solchen Sätzen dachte ich mir, Hector müsse ein ziemlicher Idiot sein. Er war mir am Ende reichlich unsympathisch. Da gab es Formulierungen, die ich für unbedacht hielt wie die, dass die chinesischen Kellner wie "normale" Kellner aussehen - Hallo? Wenn man in China ist, dann sind wohl Chinesen das Normale und alles andere die Ausnahme. Mir kamen solche Dinge nicht vor, als sollten sie eine gezielte Provokation des Lesers sein. Denn im Folgenden erhält man keine Gelegenheit, mit dieser Kritik irgendwo anzuknüpfen. Zusammengenommen wirkte Hector recht selbstverliebt mit seiner Überzeugung, er könne die Welt durchschauen und jeden zum Reden bringen. Mehrmals sagt er, die Wissenschaft brauche man nur zur Überprüfung von Erkenntnissen, die jeder für sich selbst machen könne. So schafft es Hector ja auch, auf seiner Reise sämtliche Prinzipien des Glücks aufzuschreiben, die die gesamte Forschungslandschaft zusammengetragen hat. Lebenserfahrung ersetzt Wissenschaft. Irgendwann merkte ich dann, dass der Stil des Autors, Dinge zu vereinfachen, diese Überheblichkeit widerspiegelt. Bei mir kam es so an, als habe man dem Leser zeigen wollen, dass sich die Menschen (so wie Hectors "grundlos" unglückliche Patienten) zu sehr verkopfen und dass es auch einfacher und damit besser ginge. Es kam dabei allerdings etwas heraus, das abgeglitten ist, wenn nicht in die Babysprache, dann aber in eine belehrende Sprache für sehr kleine Kinder. Die verschiedenen Stationen der Reise und die Begegnungen waren durchaus interessant. Das war sehr abwechslungsreich und vielfältig. Nicht nur durch die Menschen, die eben verschieden sind, sondern auch durch die unterschiedlichen Stimmungen, die über den Situationen lagen. Aber ich lese sicher kein Buch mehr von Hector (da gibt es ja noch etliche Bände). 3 Sterne von mir für das Buch, 3 minus!
- Eckhart Tolle
Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
(148)Aktuelle Rezension von: gunroseMir hat das Buch sehr gefallen und war für mich auch sehr inspirierend.
Es hat mir extrem dabei geholfen im Jetzt zu bleiben und nicht ständig an die Zukunft zu denken und dabei nur Angst zu bekommen oder sich den Kopf unnötig zu zermürben.Dasgleiche mit der Vergangenheit,dort nicht festzuhängen.Ich habe für mich mehr die Sicht auf das gegenwärtige,das Jetzt durch das Buch gelernt oder besser gesagt,es mir ins Gedächtnis gerufen und schaue nun mehr darauf.
Mir hat es dadurch etwas Druck und Last genommen.Ich leide unter einer Angststörung,ganz werden sie dadurch nicht weg gehen,aber eine andere Sicht darauf zu haben oder eher besser mit umgehen zu können,das hat mir selbst sehr geholfen.
- Laetitia Colombani
Der Zopf
(883)Aktuelle Rezension von: majalinaDrei Frauen, drei Leben. Unterschiedlicher können sie kaum sein- und doch verbindet Smita, Giulia und Sarah ein Detail aus ihrem Leben.
Es geht um Stärke, Mut und Entschlossenheit, etwas was jede der drei Frauen besitzt. Und so unwahrscheinlich es sich anhört und die drei Frsuen sich nie kennenlernen, verbindet alle drei Frauen ein Zopf!
Aufwühlend, packend, absolut zu empfehlen
- Karsten Dusse
Das Kind in mir will achtsam morden
(329)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Das Kind in mir will achtsam Morden
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Karsten Dusse
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne Verlag
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Lest ihr Buchreihen/Buchserien am Stück oder lasst ihr Zeit zwischen den Büchern?
𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Unterhaltsam - skurril - Lustig
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Björn Diemel ist zurück!
Eigentlich hatte sich Björn dazu entschlossen, die Menschen in seiner Umgebung am Leben zu lassen. Doch dann kam es zu einem bedauerlichen Zwischenfall in den Alpen und Björn sucht wieder seinen Therapeuten Joschka Breitner auf. Und dieser rückt die Welt für ihn wieder in ein anderes Licht - und macht ihn bekannt mit seinem inneren Kind.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Mit Fortsetzungen ist es ja oft so eine Sache. Was einmal gut funktioniert hat, muss das nicht unbedingt nochmal.
Aber hier finde ich den zweiten Teil eigentlich ganz gelungen. Klar fehlt dieser Überraschungsmoment aus Band 1. Aber trotzdem war das Buch unterhaltsam und hat mit seinen überspitzten Charakteren hin und wieder ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert. 😊
Björn bleibt sich selbst treu und die Art, die wir in Band 1 kennenlernen durften findet sich auch hier wieder. Die weiteren Charaktere sind, wenn auch nicht gerade mit logischem Handeln gesegnet, doch auch eine Quelle des Amüsanten.
Eine solide Fortsetzung. 👍🏻
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Wer Band 1 möchte, kann Band 2 auf jeden Fall eine Chance geben. 😊
Ob ich Band 3 noch lese weiß ich nicht wirklich. Denn es ist eigentlich ja nicht so mein Genre und ich finde, dass ich die Reihe auch so gut in Erinnerung behalten kann. 😁
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Stephen King
Mind Control
(272)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoDies ist der dritte Band der Trilogie und nachdem mich Band 2 nicht ganz abgeholt hat, ist dieser wieder in dir richtige Richtung gesteuert.
Bill Hodges konnte Mr. Mercedes aka Brady Hartsfield nie hinter sich lassen. Nachdem er nun lange Zeit im Koma lag und anschließend nur von sich hin vegetiert hat, hatte sich etwas verändert. Es kam plötzlich zu mehreren Selbstmorden wobei die Personen alle rund um das Attentat zu Schaden kamen. Bei Hodges schrillten die Alarmglocken. Doch Hartsfield lag im Krankenhaus und war vermeintlich nicht in der Lage sich wirklich zu bewegen oder zu sprechen. Wie ist das möglich? Und was haben rosa Fische und eine Spielekonsole damit zu tun?
Leider haben mich die ständigen Erklärungen zu Infos aus den vorherigen Teilen gestört, ich habe immer mal wieder ein paar kleinere Absätze übersprungen.
Das Buch war nicht so gut wie das erste, das hatte mich wirklich gefesselt. Hier waren Dinge oft schnell klar und das Ende war vorhersehbar, dennoch eine Empfehlung, bei der man nichts falsch machen kann, wenn man die ersten Teile schon gelesen hat.
- Mitch Albom
Dienstags bei Morrie
(532)Aktuelle Rezension von: lili_1302„Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom ist eines dieser Bücher, die man leise zuklappt, weil man innerlich noch gar nicht fertig ist. Ohne zu spoilern erzählt Albom von der besonderen Beziehung zwischen ihm und seinem ehemaligen Professor Morrie, der im hohen Alter schwer erkrankt und nur noch wenige Monate zu leben hat. In gemeinsamen Gesprächen erklärt Morrie seinem früheren Studenten, wie sich diese letzte Lebensphase anfühlt, was wirklich wichtig wird, wenn alles Überflüssige wegfällt, und welche Lektionen er aus seiner Krankheit gelernt hat – immer mit dem Wunsch, dieses Wissen weiterzugeben.
Das Buch ist unglaublich feinfühlig geschrieben, ruhig, ehrlich und voller Wärme. Gerade weil es sich um eine wahre Geschichte aus Alboms Leben handelt, spürt man jede Emotion, jedes Mitgefühl. Für mich war das Lesen ein ständiges Wechselspiel aus Gänsehaut, Nachdenken und tiefer Rührung. Besonders hängen geblieben ist mir die Botschaft des Loslassens – Gefühle wahrnehmen, aber sich nicht von ihnen beherrschen lassen. Diese Worte wirken lange nach. Wieder ein wunderschönes, tiefgründiges Buch von Mitch Albom – spätestens nach diesem Buch möchte ich von Albom einfach alle Bücher lesen 😅.
- François Lelord
Hector und die Geheimnisse der Liebe
(412)Aktuelle Rezension von: Lesehonig„Hector und die Geheimnisse der Liebe“ von Francois-Lelord
Ich habe mich mit unserem lieben Hector mal wieder auf die Reise begeben. Dieses Mal hat er die Geheimnisse der Liebe erforscht. Sein Freund Professor Cormoran hat sich intensiv mit der Materie beschäftigt und ein Wundermittel entwickelt. Doch die Pharmaindustrie ist auch hinter Cormoran her. Hector wird beauftragt den Professor zu finden. Hector tritt die Reise nach Asien an und verliebt sich nicht nur in das schöne Land. Seine Erkenntnisse über die Liebe hält er diese Mal nicht in Lektionen fest, sondern in kleinen Blüten. Warum kann man eigentlich nicht ewig verliebt sein? Und wie funktioniert das Verlieben überhaupt. Viel erfahren wir über die chemischen Abläufe und die psychologischen Besonderheiten dieses Zustandes. Und doch scheint mir, haben wir nicht wirklich verstanden, was tatsächlich passiert. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, auch wenn es mir nicht so gut gefallen hat wie die Lektionen über das Glück. Aber ein paar Reisen stehen mir mit Hector noch bevor uns ich freue mich darauf.
- Sabine Steindor
Notiz an mich: Ich bin genug
(15)Aktuelle Rezension von: Katharina_CizekFühlst du dich manchmal, als würdest du nicht in diese Welt passen? Hast du das Gefühl, nicht richtig wahrgenommen zu werden oder nicht so zu sein, wie du sein solltest? Diese Gedanken sind nicht ungewöhnlich, aber sie entsprechen nicht der Wahrheit. Denn du bist genau richtig, so wie du bist! Sabine Steindors Buch hilft dir auf einfühlsame Weise dabei, Achtsamkeit und Mitgefühl für dich selbst zu entwickeln.
Zum Inhalt:
In diesem Buch zeigt dir Sabine Steindor, wie du lernst, dich selbst mit all deinen Facetten zu akzeptieren – mit all deinen Ecken und Kanten. Sie teilt wertvolle Tipps und Ratschläge, wie du mehr Zeit mit dir selbst verbringen kannst, um dich auf einer tieferen Ebene kennenzulernen. Das Buch besticht nicht nur durch wunderschöne Illustrationen und Grafiken, die die zentralen Inhalte auf den Punkt bringen, sondern auch durch kleine, praktische Übungen, die dich dazu einladen, Achtsamkeit zu praktizieren und dich selbst besser zu spüren. Reflexionsfragen und Seiten zum Ausfüllen helfen dir dabei, in einen achtsamen Dialog mit dir selbst zu treten und Schritt für Schritt zu mehr Selbstannahme zu gelangen.Ich bin begeistert von diesem Buch! Es ist nicht nur inhaltlich eine Bereicherung, sondern auch optisch ein kleines Kunstwerk. Mit seiner liebevollen Gestaltung ist es ein wahrer Schatz – von außen genauso wie von innen.
- Ajahn Brahm
Der Elefant, der das Glück vergaß
(86)Aktuelle Rezension von: RadikaleResignationHabe schon das Buch "Die Kuh, die weinte" sehr gemocht, daher anschließend dieses Buch gekauft. Im Gegensatz zum anderen Buch, kam es mir vor, als wären diese Geschichten nicht so schön "selektiert". Die Geschichten sind zwar schön, aber konnten mich nicht ganz so begeistern wie die, im ersten Buch.
- Bona Lea Schwab
Das Anti-Grübel-Buch
(20)Aktuelle Rezension von: AnjaKoenigsehr interessante Details übers grübeln, immer wieder neues und doch auch altbekanntes für mich. schöne hintergrundinfos und aspekte an die man gar nicht dachte. gute Übungen und Infos zum arbeiten damit. einzig für mich nicht so schön, dass ich so ein buch lieber als print habe um besser damit arbeiten zu können, so mit postit und ähnlichem. dennoch, sehr gut und wertvoll zum gedankenzähmen und um mit dem grübeln besser umgehen zu können und es einzudämmen. - Karsten Dusse
Achtsam morden
(109)Aktuelle Rezension von: ButtaAmAnfang mochte ich den Sprecher gar nicht, vor allem nach meinem Hörbuch davor, aber mit der Zeit fand ich, dass seine Art zu sprechen doch sehr gut zu dem Buch passt. Ich hab auch die Serie gesehen und muss sagen dass sie ziemlich nah am Buch ist. Die Art und Weise wie das alles erzählt wird ist echt gut gemacht und mal was ganz anderes, die Achtsamkeitsratschläge fand ich sogar gut und hilfreich auch wenn sie auf absurde weise hier angewand wurden. Außerdem mache ich mir Gedanken um den Geisteszustand des Protagonisten, denn wenn der so kalt töten kann ist bei ihm ja auch was nicht in Ordnung. Ich liebte es wie seine Pläne aufgingen, wie intelligent er war und sich seine Probleme lösten. Eine gute unterhaltsame Story, möchte gern noch mehr aus der Reihe lesen
- Katherine May
Überwintern. Wenn das Leben innehält
(80)Aktuelle Rezension von: Kristina_EiseleDie dunklen Phasen im Jahr und im Leben mögen wir nicht. Sehnsüchtig warten wir auf den Frühling und auf das Licht. Aber was, wenn wir diese Phasen annehmen, ohne Urteil, wenn wir uns erlauben, uns zurückziehen und uns in der Dunkelheit einzukuscheln?
Für mich war "Überwintern" eine tolle Lektüre mit ganz wichtigen Impulsen. Denn ich bin kein Wintermensch. Oder zumindest war ich keiner. In den letzten Jahren versuche ich aber immer mehr, die schönen Seiten des Winters willkommen zu heißen und zu zelebrieren: gemütliches Lesen am Schwedenofen mit einer Tasse Tee, Sauna und eine eiskalte Dusche danach, das besondere Licht an einem klaren Wintermorgen, ein Spaziergang im Schnee.
Katherine May sieht das genauso und erklärt, welch biologische, kulturelle und spirituelle Bedeutung der Winter auch haben kann. Viele dieser Aspekte machen wir uns unzugänglich in der heutigen Welt. Ihr Buch ist ein Plädoyer, den Winter aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Und auch, wenn wir dem "echten" Winter entfliehen können, die dunklen Phasen im Leben gibt es eben trotzdem. Und diese können wir ebenso wie den Winter mit Hingabe annehmen und darauf vertrauen, dass sie richtig sind und dazu gehören, und dass dann wieder Tage voller Licht auf uns warten.
Ein schönes Buch, das zum Nachdenken an dunklen Tagen anregt.
- Ildikó von Kürthy
Neuland
(60)Aktuelle Rezension von: kerstinsbooksIn diesem Sachbuch nimmt uns Ildikó von Kürthy mit auf eine Reise zu - und vor allem in - sich selbst. Mutig geht sie Experimente an, die sie sowohl innerlich als auch äußerlich aufpeppen sollen. Sie versucht auf diesem Weg - sich pünktlich zu Neujahr gemachte - Vorsätze umzusetzen, um sich gesünder, schöner und vor allem zufriedener zu fühlen. So möchte sie z. B. einen Sommer lang so blond, dünn und schön wie möglich sein und sehen, ob sich das lohnt...
Dieses Buch spricht die große Zielgruppe der Frauen an, die sich auf dem Radar der Gesellschaft unsichtbar fühlen. Wir Damen um die 40, die das halbe Leben hinter sich haben und uns, wo wir auch hinschauen, leicht so fühlen können, als wäre das Leben nur lebenswert, wenn wir so aussähen, als könnten wir auf dem Titelbild der Gala posieren - und dabei natürlich kerngesund und immer glücklich - oder zumindest zufrieden - seien...
Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Ich bewundere den Mut der Autorin, sich diesen doch sehr krassen Experimenten zu stellen und die breite Schar der Leserschaft daran teilhaben zu lassen.
Ich kenne bereits einige Romane von Ildikó von Kürthy und habe alle mit Begeisterung verschlungen. Ihre herzerfrischende Art, die liebevolle Zeichnung der Figuren, die schonungslose Ehrlichkeit in dem Eingeständnis eigener Schwächen dieser und die überspitzte Art, Erkenntnisse zum besten zu geben halte ich für die ganz großen Stärken der Autorin. Auch hier wurde ich dahingehend nicht enttäuscht, führt doch diese Überspitztheit so wunderbar dazu, die Aussagen unmissverständlich aufzunehmen. Es gibt viele tolle Passagen, die im Gedächtnis bleiben werden - aber... Irgendwie etwas zu sehr!Mir ist natürlich klar, dass hier die Quintessenzen herausgepickt wurden. Diese Aneinanderreihung hat mich leider stellenweise überfordert. Sehr bewegend fand ich die Eindrücke aus dem Hospiz. Unmittelbar aneinandergereiht an die anderen teils sehr überdrehten, wenn auch sehr unterhaltsamen Passagen, war mir gerade dieser Wechsel zu abrupt. Darüber hinaus machten die Extravaganz und vor allem die Luxuriosität und damit verbundene Kostspieligkeit der Unterfangen eine Identifikation mit der Autorin für mich schwer möglich.
Vielleicht sollte gerade die schonungslose Darstellung von Pointen dazu anregen, die Unterfangen an sich als eben völlig übertrieben zu empfinden, welche man bzw. frau nicht nur in finanzieller und gesundheitlicher Hinsicht bereuen und deshalb gar nicht erst nachahmen sollte. So bleibt leider trotz aller Offenheit der Autorin irgendwie der Beigeschmack zurück, ihre Luxusprobleme seien eben doch eine andere Liga als die der "Normalverbraucherinnen", was schade ist, denn im Grunde haben wir doch alle die gleichen Sorgen... Dafür war das Ende wieder versöhnlicher!
Alles in allem habe ich doch etwas mitgenommen und freue mich darauf, weitere Bücher von Ildikó von Kürthy zu lesen. Zwei Romane, darunter der Neue, warten schon - und auch die anderen Sachbücher werde ich noch lesen.
- François Lelord
Hector und das Wunder der Freundschaft
(94)Aktuelle Rezension von: JorokaAuf wirklich langjährige Freundschaften kann man natürlich erst im fortgeschrittenen Alter zurückschauen. 20, 30, 40, 50 Jahre oder länger eine Freundschaft zu pflegen und immer wieder neu zu beleben, das gibt schon ein schönes, warmes Gefühl im Herzen.
Der schon allseits bekannte Glücksexperte und Psychiater Hector macht sich dieses Mal auf die Reise mit Freunden zu einem alten Freund und notiert dabei 21 Beobachtungen, was eine wahre Freundschaft ausmacht, wie z.B. schon oben genannter Satz oder auch „Wahre Freundschaft setzt man nicht für die Liebe aufs Spiel“ oder „Ein wahrer Freund ist bereit, Opfer für dich zu bringen oder sich deinetwegen sogar in Gefahr zu begeben.“ Letzten Satz wird auch Hector auf seiner abenteuerlichen Reise immer wieder zu bestätigen wissen. Denn ein alter Freund von ihm hat eine sehr, sehr hohe Summe unterschlagen und sich damit in einen überaus unzugänglichen Teil der Erde abgesetzt. Die Feinde, die er sich dadurch geschaffen hat, bedrohen auch Hector und seine Familie. Dieses Mal bleibt Hector soweit keusch und moralisch auf Linie.
Die Frage nach der Freundschaft ist eher so ein Nebenschauplatz dieses Buches. Die Handlung ist eine Mischung aus Thriller und Abenteuerreise. Sie ist locker zu lesen, manchmal ein bisschen verwunderlich, aber insgesamt nie langweilig. Sicherlich ist nun keine philosophische Abhandlung über die Freundschaft entstanden. Es sind eher Allgemeinplätze, die aber nichts desto trotz ein wenig zum Nachdenken anregen.
Bereits mein 3. Buch von Francois Lelord nach „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ und „Hector und die Geheimnisse der Liebe“. So war mir der Stil des Autors bereits vertraut.
Fazit: 3,5 von 5 Sternen. Ganz gut als Gute-Nacht-Lektüre geeignet oder als Buch zum Entspannen für den Urlaub.
- Michael A. Singer
Die Seele will frei sein
(18)Aktuelle Rezension von: Leonie1Das Buch hat ohne Frage einige wertvolle Gedanken, die zum Reflektieren anregen. Es beschreibt eindrücklich, wie innere Prozesse, Gedanken und Gefühle beobachtet und losgelassen werden können. Manche Bilder und Beispiele fand ich inspirierend und hilfreich. Gleichzeitig habe ich mich beim Lesen oft schwergetan: sehr viele Passagen wiederholen sich nahezu wortgleich, sodass ich das Gefühl hatte, ständig das Gleiche zu lesen. Dadurch verlor das Buch für mich an Spannung und Tiefe. Außerdem war mir die Sprache häufig zu ausschweifend und zu stark im spirituellen Jargon verhaftet. Statt klarer Impulse bekam ich seitenlange Ausschmückungen, die das Wesentliche eher verdeckten. Insgesamt habe ich die guten Ansätze gesehen, doch sie hätten für meinen Geschmack in einer kompakteren, präziseren Form deutlich mehr Wirkung entfaltet. So blieb für mich am Ende mehr Ermüdung als echte Inspiration.
- Karsten Dusse
Achtsam morden am Rande der Welt (3)
(220)Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooksUm seiner Midlife Crisis zu entkommen, macht Björn Diemel auf Rat seines Therapeuten eine Pilgerreise. Doch schon bald merkt er: Sein Leben hat die Mitte längst überschritten und ein unbekannter Mitpilger versucht, ihn zu töten. Während die Anschläge auf ihn immer wieder scheitern und ein Pilger nach dem anderen aus dem Leben scheidet, versucht Björn achtsam, sich zu verteidigen. Die großen Fragen nach Leben, Tod und Erfüllung bekommen plötzlich eine sehr konkrete und gefährliche Bedeutung.
Björn Diemel lebt nach den Prinzipien der Achtsamkeit, versucht sein Leben zu ordnen und inneren Frieden zu finden. Doch selbst mit Meditation und Selbstreflexion bringt er Ordnung in ein Chaos, das weit über den Alltag hinausgeht. Mit jeder Handlung zeigt er, wie man Disziplin, Geduld und Strategie in Extremsituationen anwenden kann. Er ist clever, berechnend, aber auch humorvoll, was ihn sehr menschlich wirken lässt. Man spürt, dass er trotz seiner tödlichen Jobs Prinzipien hat. Seine Entwicklung im Buch zeigt, wie man persönliche Kontrolle und Moral auf die harte Probe stellt.
Die Nebencharaktere sind sehr lebendig und bringen zusätzliche Spannung ins Buch. Einige von Björns Kollegen und Gegnern zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf Druck und Gefahr reagieren. Es gibt loyale Helfer, die Björn bewundern, aber auch skrupellose Rivalen, die ihm das Leben schwer machen. Jeder Nebencharakter hat seine eigenen Motive, Geheimnisse und Macken, die die Handlung abwechslungsreich gestalten. Besonders Björns Mitstreiter sorgen für witzige Momente, obwohl sie Teil der tödlichen Welt sind.
Der Schreibstil von Karsten Dusse war für mich nicht neu, da ich bereits die ersten beiden Bände der Reihe gelesen haben. Karsten Dusse schreibt klar und gleichzeitig witzig, sodass selbst die mörderischen Szenen fast wie schwarzer Humor wirken. Die Mischung aus Spannung, Humor und Psychologie macht das Buch überraschend leicht lesbar. Man kann den Gedankengängen von Björn gut folgen und wird gleichzeitig immer wieder überrascht. Die Balance zwischen Action, innerer Reflexion und Humor macht das Buch einzigartig. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört.
„Achtsam morden am Rande der Welt“ ist spannend und überraschend humorvoll. Es zeigt, wie Achtsamkeit selbst in den extremsten Situationen helfen kann und wie man sie mit tödlicher Präzision kombiniert. Das Buch bleibt lange im Kopf, weil die Mischung aus Action, Strategie und schwarzem Humor ungewöhnlich und einprägsam ist. Die Nebencharaktere bereichern die Geschichte zusätzlich, ohne die Handlung zu überladen. Insgesamt ein Buch, das sowohl Spannung als auch Unterhaltung perfekt vereint.
- Frank Berzbach
Die Kunst ein kreatives Leben zu führen
(38)Aktuelle Rezension von: dorothea84Als ich "Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen" von Frank Berzbach in die Hand nahm, war da diese unbestimmte Neugier. Vielleicht war es das Cover, das mich anzog – ich bin ein solcher Mensch, der von Äußerlichkeiten beeinflusst wird. Doch wie oft täuscht der erste Eindruck, oder? Nach nur einmaligem Lesen sah der Einband aus, als hätte er schon einige Reisen hinter sich. Das hätte mich stutzig machen sollen.
Der Inhalt begann vielversprechend, und ich fand mich darauf freuend, was das Buch zu bieten hatte. Anfangs begegnete mir eine Welt voller inspirierender Gedanken und schöner Zitate, die mich dazu anregten, über meine eigene Kreativität nachzudenken. Doch dann, je weiter ich las, desto mehr fühlte sich alles wie ein langer, zäher Spaziergang an. Kennst du dieses Gefühl, wenn du auf einer Party bist und der Smalltalk einfach nicht enden will? Genau so war es.
Berzbach hat das Buch mit Beispielen und Zitaten gefüllt, das muss man ihm lassen. Aber irgendwann fragte ich mich: Wo bleibt der Tiefgang? Warum sollte ich mich durch Seiten kämpfen, die mir letztlich nur das bestätigen, was ich ohnehin schon im Kästen gelesen habe? Es ist fast so, als wäre das Buch ein schönes Geschenk, das beim Auspacken jedoch weniger bietet, als es verspricht.
Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen, und das ist in Ordnung. Bücher sind schließlich wie Menschen – nicht alle passen zu jedem. Und vielleicht findest du in diesem Buch genau das, was ich vermisst habe. Hast du es schon gelesen? Was denkst du darüber? Ich bin gespannt auf deine Meinung!
- Anika Landsteiner
Gehen, um zu bleiben
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.
Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.
Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.
Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!
- Jessi Kirby
Offline ist es nass, wenn's regnet
(203)Aktuelle Rezension von: A-BasanMari ist eine erfolgreiche Influencerin, immer auf der Jagd nach dem perfekten Foto, dem idealen Post und den meisten Likes. Aber an ihrem 18. Geburtstag muss sie immer wieder an ihre beste Freundin Bri denken, mit der sie zusammen gefeiert hätte, wäre es nicht zur Entfremdung und zur Katastrophe gekommen.
Sie öffnet vor laufender Kamera ihr Herz und löscht im nachfolgenden Shitstorm dann alle Social Media Kanäle. Spontan und völlig unvorbereitet beschließt sie, die große Wanderung durchzuziehen, die sie vor Jahren mit Bri geplant hatte.
Ich wünsche diesem digital detox Roman möglichst viele junge Leser! Besonders die Szenen in denen Mari ihr Leben nur noch auf mögliche Posts hin lebt, sind erschütternd und rütteln hoffentlich viele wach. Bezeichnend ist, dass ihr erst dann von ihren Followern Fake vorgeworfen wird, als sie das erste Mal vollkommen ehrlich und ungeschminkt ihre Gefühle vor der Internet-Gemeinde offenbart. Sie findet erst ihr wahres Selbst, als sie die Route wandert, die Bri eigentlich für sich selbst ausgearbeitet und vorbereitet hatte.
Wie schon bei "Mein Herz wird dich finden" bin ich total begeistert von dieser Autorin.























