Bücher mit dem Tag "actiondrama"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Di(e)ce 04 (ISBN: 9783770478224)
    Otoh Saki

    Di(e)ce 04

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Vera_Hallstroem

    „Di[e]ce“ Band 1-6 von Otoh Saki (Mangaka/Autor) & Kana Yamamoto (Autor)


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ 


    Grundidee & Setting:


    Der 16. Geburtstag von Haruki und Kazuki beginnt wie ein normaler Schultag, bis eine seltsame Lautsprecherdurchsage ertönt, die verkündet, dass alle Lehrer und Schüler das Schulgebäude unverzüglich verlassen sollen, zusammen mit einem Countdown. Nur ist dieses abgeriegelt und als nach der Durchsage ein Kirchenlied durch die Lautsprecher dröhnt, drehen die Schüler plötzlich durch.

    Haruki und Kazuki versuchen, zusammen mit ihrem Sandkastenfreund Yuki aus dem Gebäude zu entkommen, wobei sie nicht umhin kommen, gegen die wahnsinnigen Schüler zu kämpfen. Dann erhalten sie unverhofft Hilfe, sollen aber gleichzeitig glauben, dass sie sich in einem Spiel auf Leben und Tod, Die[e]ce genannt, befinden. Demnach sind irgendwo im Gebäude Hinweise versteckt, wie sie fliehen können, währenddessen läuft der Countdown zur Zerstörung der Schule.

    Das ist noch das erste Di[e]ce, dass sie durchstehen müssen und als Kazuki von seinem besten Freund Haruki getrennt wird, will er diesen unbedingt wiederfinden. Dabei sind sie die beiden entgegengesetzte Spielfiguren in Die[e]ce, wortwörtlich, die denen von Schachfiguren nachempfunden sind.
    So sind Haruki und Kazuki beide Kings, die mächtigsten Figuren, die einander töten müssen, um das Spiel zu beenden. Daneben werden sie noch von Läufer, Springer, Turm und Bauer unterstützt, die ganz eigene Funktionen einnehmen.

    Neben Action, Drama, etwas Splatter und tatsächlich einigen Boys-Love Andeutungen (die aber solche bleiben), schwingt vor allem zu Ende der Geschichte noch ein Anti-Kriegs Botschaft mit, die das Handeln von Kazuki noch zusätzlich unterstreicht.

    Zeichnungen & Storytelling:

    Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ebenso schön anzusehen. Vor allem bei den Charakteren merkt man, wie viel Mühe hier allein auf das Charakterdesign gelegt wurde. So kann man die entgegengesetzten Spieler noch mühelos auseinanderhalten, obwohl sie eigentlich exakt gleich aussehen (und dann wieder doch nicht). Die Kämpfe sind ebenso meisterhaft umgesetzt, auch an Hintergründen oder Effekten gibt es nichts auszusetzen.

    Handlungsaufbau:

    Ist der erste Band noch wie ein reiner Action-Manga aufgebaut, trotz der Rätsel rund um Di[e]ce, verändern sich Kazuki und Haruki, je länger sie voneinander getrennt sind. Sie finden neue Verbündete, oder vielmehr Spielfiguren, die sich auf ihre Seite stellen. Dennoch verzweifelt vor allem Kazuki immer mehr am Spiel. Obwohl er anfangs sogar noch Gefallen am Spiel hat, es als Spaß empfindet und erst später realisiert, dass es tatsächliche echte Menschen waren, die sie getötet haben.
    Während so anfangs noch kleinere Di[e]ce von beiden bestanden werden müssen, gibt es noch andere Instanzen im Spiel, die den Kings zu einem bestimmten Moment Informationen über alles anbieten. Beide Kings nehmen diese Informationen an und erfahren, dass es schon tausende Di[e]ce zuvor gab und der Umfang statt großer Kriege nur auf eine festgelegte Teilnehmerzahl, einen festen Ort usw. beschränkt wurde. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn noch kann Kazuki allein dadurch nicht das Spiel beenden. Erst muss er noch erfahren, aus welchem Grund er und Haruki die Kings sind, denn sie wurden keinesfalls willkürlich ausgewählt, sondern mehr als nur eingeplant. Aber es gibt noch weitere „Eingreifer“, die das Spiel beeinflussen, entweder um es ebenfalls zu beenden, um auf eine Seite zu wetten oder aus anderen Motiven.

    Charaktere:

    Kazuki, der anfangs nicht nur hitzköpfig ist, sondern sich nur zu gerne in einen Kamp stürzt, verändert sich wohl am meisten. Er bereut nicht nur seinen eigenen Taten in Di[e]ce, sondern will das Töten und Morden für alle beenden. Dabei wird deutlich, dass er schon von Anfang an ein sehr direkter Mensch war, der sich nur in die Illusion geflüchtet hat, alles sei nur ein Spiel und es gäbe für alles ein „Reset“.

    Haruki entgegen scheint sich eher zum Negativen zu entwicklen und sogar Gefallen an Di[e]ce zu finden. Ebenso will er erst Kazuki auf seine Seite ziehen, um das gesamte Land zu vernichten, später gibt er vor, ihn töten zu wollen. Dass er tatsächlich andere Beweggründe hat, die seinen eigenen Willen beeinflussen, zeigt sich erst später. Dennoch ist er deutlich abgebrühter als Kazuki und nimmt seine Rolle als King schneller an.

    Daneben sind vor allem Sion (Kazukis „Läufer“) und Yuki (ein „Bauer“) von Bedeutung. Vor allem Sion steht Kazuki aufopfernd zur Seite und das nicht nur, weil er von kleinauf dazu ausgebildet wurde. Er sieht mehr als nur „seinen König“ in ihm.
    Yuki hingegen ist ebenso treu, denkt allerdings lange Zeit, er wäre nur durch Zufall in alles hereingeraten. Dabei hat auch er besondere Fähigkeiten, die er nach seinem „Erwachen“ ebenso für Kazuki einsetzen will.

    Die weiteren Charaktere bekommen zwar teils noch eine Hintergrundgeschichte, bleiben aber eher blass und fungieren meist nur noch als Beschützer oder Kämpfer.


    Fazit:

    Das anfängliche Setting hat sich von blutiger Action ähnlich einem Escape-Game auf Leben und Tod zu einer Story mit mehr Tiefgang und Drama entwickelt. Dabei kam auch die Frage auf, wann es gerechtfertigt ist, Krieg zu führen und mit welchen Mitteln, wobei vor allem der Protagonist Kazuki im Mittelpunkt steht.
    Genau diese Entwicklung hin zu verschiedenen Konflikten, die die Charaktere durchstehen müssen, haben mich überzeugt. Ebenso, dass man viele von ihnen ins Herz schließt, obwohl niemand von ihnen nur gut oder böse ist.

    Insgesamt vergebe ich für Die[e]ce trotz kleiner Schwächen 3,7 (4) Sterne.

  2. Cover des Buches Di(e)ce 01 (ISBN: 9783770477456)
    Otoh Saki

    Di(e)ce 01

     (4)
    Aktuelle Rezension von: KilalaPrincess

    Inhalt:

    Kazuki Naruse liebt Games, im Gamingcenter ist er unter dem Namen „King“ bekannt und ziert dort seit langem alle ersten Plätze der Ranglisten. Zudem muss man hinzufügen, dass Kazuki nicht nur in Games unsagbar gut ist, sondern auch im Sport und Nahkampf. Jedoch seit neustem hat ihn ein unbekannter Spieler namens Sion, in jedem Spiel den ersten Platz streitig gemacht. Und seid er dies bemerkt hat, wollte er dass Gamingcenter eigentlich erst wieder verlassen, wenn er dies wieder geändert hätte. Aber es gibt eine Person, die ihn stets vom Gegenteil überzeugen kann, Haruki Kotake. Er ist seit frühster Kindheit sein bester Freund und irgendwie sein perfektes Gegenstück, da sie wie Zwillinge wirken und ebenfalls am selben Tag Geburtstag haben, welches die Theorie unterstützen würde, aber sie sind nur sehr enge Freunde. Wie bereits erwähnt, hat er ihn aufgrund eines Basketball Traningsmatch zurückgebeten. Nach dem Spiel stößt Kazuki mit jemanden zusammen, der sich als Sion herausstellt, also seinem Gaming Rivalen. Eigentlich würde Kazuki ihn daraufhin gerne zur Rede stellen, jedoch scheint es im Schulgebäude immer heißer zu werden. Die Temperaturen steigen über die 40 Grad Marke und zudem ertönt eine Durchsage, dass alle Schüler das Schulgebäude sofort zu verlassen haben. Des Weiteren wir eine Zeitangabe von 180 Minuten dafür gegeben. Als daraufhin ein Kirchenlied ertönt, scheinen alle verrückt zu spielen. Kazuki erhält einen Anruf von einer Unbekannten, die ihm rät, dass Schulgebäude schnellstens zu verlassen, da er ansonsten sterben wird. Da sich Kazuki Sorgen um Haruki macht, begibt er sich zusammen mit seinem Klassenkamerad Yuki auf die Suche nach ihm. Dabei müssen sie feststellen, dass alle verbliebenen Schüler sich wie Zombies verhalten und auf sie losgehen. Ohne zu kämpfen, kommen sie hier nicht weiter. Aber das kommt Kazuki gerade Recht, denn für ihn fühlt es wie ein Real Life Spiel an, indem er genauso wie in seinen Gaming Spielen nicht verlieren kann und wenn doch, drückt er einfach auf Reset.


    Cover:

    Das Cover zeigt die beiden Hauptfiguren, Kazuki und Haruki mit Schwertern in den Händen. An sich passt das Cover sehr gut zum Manga, jedoch hat es für mich so nichts besonders. Da fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas.


    Zeichenstil:

    Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut. Mir gefallen besonders die Zeichnungen, wenn die Beziehung zwischen Kazuki und Haruki dargestellt wird. Hier hat man das Gefühl, dass hier mit noch mehr Liebe dran gearbeitet wurde. Stark ausgearbeitete Hintergründe habe ich so nicht finden können, jedoch sind dafür meines er achtens, die Charaktere dadurch mehr in den Fokus gerückt und sehr gut ausgearbeitet worden.


    Meinung:

    Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf und es war für mich stets spannend alles mitzuverfolgen. Die Beziehung von den beiden Protagonisten scheint etwas ganz besonders zu sein. Manchmal hatte ich zudem das Gefühl, die beiden stehen aufeinander, was aber nicht der Fall zu sein scheint. Diese Art Spiel um Leben und Tod, wurde am Ende des ersten Bandes so spannend abgebrochen, dass ich die Folge Bände definitiv weiterlesen werde.


    Fazit:

    Dies ist eine spannende und actionreiche Geschichte über einen Jungen, der das Gaming liebt und sich später mit anderen Mitstreitern in einer Art Real Life Gaming wiederfindet. Hierbei sollte jeder ihrer nächsten Schritte wohl überlegt sein, denn es könnte ihr Letzter sein. Denn ein Fehltritt bedeutet den Tod.

  3. Cover des Buches Di(e)ce 03 (ISBN: 9783770477470)
    Otoh Saki

    Di(e)ce 03

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Vera_Hallstroem

    „Di[e]ce“ Band 1-6 von Otoh Saki (Mangaka/Autor) & Kana Yamamoto (Autor)


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ 


    Grundidee & Setting:


    Der 16. Geburtstag von Haruki und Kazuki beginnt wie ein normaler Schultag, bis eine seltsame Lautsprecherdurchsage ertönt, die verkündet, dass alle Lehrer und Schüler das Schulgebäude unverzüglich verlassen sollen, zusammen mit einem Countdown. Nur ist dieses abgeriegelt und als nach der Durchsage ein Kirchenlied durch die Lautsprecher dröhnt, drehen die Schüler plötzlich durch.

    Haruki und Kazuki versuchen, zusammen mit ihrem Sandkastenfreund Yuki aus dem Gebäude zu entkommen, wobei sie nicht umhin kommen, gegen die wahnsinnigen Schüler zu kämpfen. Dann erhalten sie unverhofft Hilfe, sollen aber gleichzeitig glauben, dass sie sich in einem Spiel auf Leben und Tod, Die[e]ce genannt, befinden. Demnach sind irgendwo im Gebäude Hinweise versteckt, wie sie fliehen können, währenddessen läuft der Countdown zur Zerstörung der Schule.

    Das ist noch das erste Di[e]ce, dass sie durchstehen müssen und als Kazuki von seinem besten Freund Haruki getrennt wird, will er diesen unbedingt wiederfinden. Dabei sind sie die beiden entgegengesetzte Spielfiguren in Die[e]ce, wortwörtlich, die denen von Schachfiguren nachempfunden sind.
    So sind Haruki und Kazuki beide Kings, die mächtigsten Figuren, die einander töten müssen, um das Spiel zu beenden. Daneben werden sie noch von Läufer, Springer, Turm und Bauer unterstützt, die ganz eigene Funktionen einnehmen.

    Neben Action, Drama, etwas Splatter und tatsächlich einigen Boys-Love Andeutungen (die aber solche bleiben), schwingt vor allem zu Ende der Geschichte noch ein Anti-Kriegs Botschaft mit, die das Handeln von Kazuki noch zusätzlich unterstreicht.

    Zeichnungen & Storytelling:

    Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ebenso schön anzusehen. Vor allem bei den Charakteren merkt man, wie viel Mühe hier allein auf das Charakterdesign gelegt wurde. So kann man die entgegengesetzten Spieler noch mühelos auseinanderhalten, obwohl sie eigentlich exakt gleich aussehen (und dann wieder doch nicht). Die Kämpfe sind ebenso meisterhaft umgesetzt, auch an Hintergründen oder Effekten gibt es nichts auszusetzen.

    Handlungsaufbau:

    Ist der erste Band noch wie ein reiner Action-Manga aufgebaut, trotz der Rätsel rund um Di[e]ce, verändern sich Kazuki und Haruki, je länger sie voneinander getrennt sind. Sie finden neue Verbündete, oder vielmehr Spielfiguren, die sich auf ihre Seite stellen. Dennoch verzweifelt vor allem Kazuki immer mehr am Spiel. Obwohl er anfangs sogar noch Gefallen am Spiel hat, es als Spaß empfindet und erst später realisiert, dass es tatsächliche echte Menschen waren, die sie getötet haben.
    Während so anfangs noch kleinere Di[e]ce von beiden bestanden werden müssen, gibt es noch andere Instanzen im Spiel, die den Kings zu einem bestimmten Moment Informationen über alles anbieten. Beide Kings nehmen diese Informationen an und erfahren, dass es schon tausende Di[e]ce zuvor gab und der Umfang statt großer Kriege nur auf eine festgelegte Teilnehmerzahl, einen festen Ort usw. beschränkt wurde. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn noch kann Kazuki allein dadurch nicht das Spiel beenden. Erst muss er noch erfahren, aus welchem Grund er und Haruki die Kings sind, denn sie wurden keinesfalls willkürlich ausgewählt, sondern mehr als nur eingeplant. Aber es gibt noch weitere „Eingreifer“, die das Spiel beeinflussen, entweder um es ebenfalls zu beenden, um auf eine Seite zu wetten oder aus anderen Motiven.

    Charaktere:

    Kazuki, der anfangs nicht nur hitzköpfig ist, sondern sich nur zu gerne in einen Kamp stürzt, verändert sich wohl am meisten. Er bereut nicht nur seinen eigenen Taten in Di[e]ce, sondern will das Töten und Morden für alle beenden. Dabei wird deutlich, dass er schon von Anfang an ein sehr direkter Mensch war, der sich nur in die Illusion geflüchtet hat, alles sei nur ein Spiel und es gäbe für alles ein „Reset“.

    Haruki entgegen scheint sich eher zum Negativen zu entwicklen und sogar Gefallen an Di[e]ce zu finden. Ebenso will er erst Kazuki auf seine Seite ziehen, um das gesamte Land zu vernichten, später gibt er vor, ihn töten zu wollen. Dass er tatsächlich andere Beweggründe hat, die seinen eigenen Willen beeinflussen, zeigt sich erst später. Dennoch ist er deutlich abgebrühter als Kazuki und nimmt seine Rolle als King schneller an.

    Daneben sind vor allem Sion (Kazukis „Läufer“) und Yuki (ein „Bauer“) von Bedeutung. Vor allem Sion steht Kazuki aufopfernd zur Seite und das nicht nur, weil er von kleinauf dazu ausgebildet wurde. Er sieht mehr als nur „seinen König“ in ihm.
    Yuki hingegen ist ebenso treu, denkt allerdings lange Zeit, er wäre nur durch Zufall in alles hereingeraten. Dabei hat auch er besondere Fähigkeiten, die er nach seinem „Erwachen“ ebenso für Kazuki einsetzen will.

    Die weiteren Charaktere bekommen zwar teils noch eine Hintergrundgeschichte, bleiben aber eher blass und fungieren meist nur noch als Beschützer oder Kämpfer.


    Fazit:

    Das anfängliche Setting hat sich von blutiger Action ähnlich einem Escape-Game auf Leben und Tod zu einer Story mit mehr Tiefgang und Drama entwickelt. Dabei kam auch die Frage auf, wann es gerechtfertigt ist, Krieg zu führen und mit welchen Mitteln, wobei vor allem der Protagonist Kazuki im Mittelpunkt steht.
    Genau diese Entwicklung hin zu verschiedenen Konflikten, die die Charaktere durchstehen müssen, haben mich überzeugt. Ebenso, dass man viele von ihnen ins Herz schließt, obwohl niemand von ihnen nur gut oder böse ist.

    Insgesamt vergebe ich für Die[e]ce trotz kleiner Schwächen 3,7 (4) Sterne.

  4. Cover des Buches Di(e)ce 02 (ISBN: 9783770477463)
    Otoh Saki

    Di(e)ce 02

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Vera_Hallstroem

    „Di[e]ce“ Band 1-6 von Otoh Saki (Mangaka/Autor) & Kana Yamamoto (Autor)


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ 


    Grundidee & Setting:


    Der 16. Geburtstag von Haruki und Kazuki beginnt wie ein normaler Schultag, bis eine seltsame Lautsprecherdurchsage ertönt, die verkündet, dass alle Lehrer und Schüler das Schulgebäude unverzüglich verlassen sollen, zusammen mit einem Countdown. Nur ist dieses abgeriegelt und als nach der Durchsage ein Kirchenlied durch die Lautsprecher dröhnt, drehen die Schüler plötzlich durch.

    Haruki und Kazuki versuchen, zusammen mit ihrem Sandkastenfreund Yuki aus dem Gebäude zu entkommen, wobei sie nicht umhin kommen, gegen die wahnsinnigen Schüler zu kämpfen. Dann erhalten sie unverhofft Hilfe, sollen aber gleichzeitig glauben, dass sie sich in einem Spiel auf Leben und Tod, Die[e]ce genannt, befinden. Demnach sind irgendwo im Gebäude Hinweise versteckt, wie sie fliehen können, währenddessen läuft der Countdown zur Zerstörung der Schule.

    Das ist noch das erste Di[e]ce, dass sie durchstehen müssen und als Kazuki von seinem besten Freund Haruki getrennt wird, will er diesen unbedingt wiederfinden. Dabei sind sie die beiden entgegengesetzte Spielfiguren in Die[e]ce, wortwörtlich, die denen von Schachfiguren nachempfunden sind.
    So sind Haruki und Kazuki beide Kings, die mächtigsten Figuren, die einander töten müssen, um das Spiel zu beenden. Daneben werden sie noch von Läufer, Springer, Turm und Bauer unterstützt, die ganz eigene Funktionen einnehmen.

    Neben Action, Drama, etwas Splatter und tatsächlich einigen Boys-Love Andeutungen (die aber solche bleiben), schwingt vor allem zu Ende der Geschichte noch ein Anti-Kriegs Botschaft mit, die das Handeln von Kazuki noch zusätzlich unterstreicht.

    Zeichnungen & Storytelling:

    Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ebenso schön anzusehen. Vor allem bei den Charakteren merkt man, wie viel Mühe hier allein auf das Charakterdesign gelegt wurde. So kann man die entgegengesetzten Spieler noch mühelos auseinanderhalten, obwohl sie eigentlich exakt gleich aussehen (und dann wieder doch nicht). Die Kämpfe sind ebenso meisterhaft umgesetzt, auch an Hintergründen oder Effekten gibt es nichts auszusetzen.

    Handlungsaufbau:

    Ist der erste Band noch wie ein reiner Action-Manga aufgebaut, trotz der Rätsel rund um Di[e]ce, verändern sich Kazuki und Haruki, je länger sie voneinander getrennt sind. Sie finden neue Verbündete, oder vielmehr Spielfiguren, die sich auf ihre Seite stellen. Dennoch verzweifelt vor allem Kazuki immer mehr am Spiel. Obwohl er anfangs sogar noch Gefallen am Spiel hat, es als Spaß empfindet und erst später realisiert, dass es tatsächliche echte Menschen waren, die sie getötet haben.
    Während so anfangs noch kleinere Di[e]ce von beiden bestanden werden müssen, gibt es noch andere Instanzen im Spiel, die den Kings zu einem bestimmten Moment Informationen über alles anbieten. Beide Kings nehmen diese Informationen an und erfahren, dass es schon tausende Di[e]ce zuvor gab und der Umfang statt großer Kriege nur auf eine festgelegte Teilnehmerzahl, einen festen Ort usw. beschränkt wurde. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn noch kann Kazuki allein dadurch nicht das Spiel beenden. Erst muss er noch erfahren, aus welchem Grund er und Haruki die Kings sind, denn sie wurden keinesfalls willkürlich ausgewählt, sondern mehr als nur eingeplant. Aber es gibt noch weitere „Eingreifer“, die das Spiel beeinflussen, entweder um es ebenfalls zu beenden, um auf eine Seite zu wetten oder aus anderen Motiven.

    Charaktere:

    Kazuki, der anfangs nicht nur hitzköpfig ist, sondern sich nur zu gerne in einen Kamp stürzt, verändert sich wohl am meisten. Er bereut nicht nur seinen eigenen Taten in Di[e]ce, sondern will das Töten und Morden für alle beenden. Dabei wird deutlich, dass er schon von Anfang an ein sehr direkter Mensch war, der sich nur in die Illusion geflüchtet hat, alles sei nur ein Spiel und es gäbe für alles ein „Reset“.

    Haruki entgegen scheint sich eher zum Negativen zu entwicklen und sogar Gefallen an Di[e]ce zu finden. Ebenso will er erst Kazuki auf seine Seite ziehen, um das gesamte Land zu vernichten, später gibt er vor, ihn töten zu wollen. Dass er tatsächlich andere Beweggründe hat, die seinen eigenen Willen beeinflussen, zeigt sich erst später. Dennoch ist er deutlich abgebrühter als Kazuki und nimmt seine Rolle als King schneller an.

    Daneben sind vor allem Sion (Kazukis „Läufer“) und Yuki (ein „Bauer“) von Bedeutung. Vor allem Sion steht Kazuki aufopfernd zur Seite und das nicht nur, weil er von kleinauf dazu ausgebildet wurde. Er sieht mehr als nur „seinen König“ in ihm.
    Yuki hingegen ist ebenso treu, denkt allerdings lange Zeit, er wäre nur durch Zufall in alles hereingeraten. Dabei hat auch er besondere Fähigkeiten, die er nach seinem „Erwachen“ ebenso für Kazuki einsetzen will.

    Die weiteren Charaktere bekommen zwar teils noch eine Hintergrundgeschichte, bleiben aber eher blass und fungieren meist nur noch als Beschützer oder Kämpfer.


    Fazit:

    Das anfängliche Setting hat sich von blutiger Action ähnlich einem Escape-Game auf Leben und Tod zu einer Story mit mehr Tiefgang und Drama entwickelt. Dabei kam auch die Frage auf, wann es gerechtfertigt ist, Krieg zu führen und mit welchen Mitteln, wobei vor allem der Protagonist Kazuki im Mittelpunkt steht.
    Genau diese Entwicklung hin zu verschiedenen Konflikten, die die Charaktere durchstehen müssen, haben mich überzeugt. Ebenso, dass man viele von ihnen ins Herz schließt, obwohl niemand von ihnen nur gut oder böse ist.

    Insgesamt vergebe ich für Die[e]ce trotz kleiner Schwächen 3,7 (4) Sterne.

  5. Cover des Buches Di(e)ce 05 (ISBN: 9783770478231)
    Otoh Saki

    Di(e)ce 05

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Vera_Hallstroem

    „Di[e]ce“ Band 1-6 von Otoh Saki (Mangaka/Autor) & Kana Yamamoto (Autor)


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ 


    Grundidee & Setting:


    Der 16. Geburtstag von Haruki und Kazuki beginnt wie ein normaler Schultag, bis eine seltsame Lautsprecherdurchsage ertönt, die verkündet, dass alle Lehrer und Schüler das Schulgebäude unverzüglich verlassen sollen, zusammen mit einem Countdown. Nur ist dieses abgeriegelt und als nach der Durchsage ein Kirchenlied durch die Lautsprecher dröhnt, drehen die Schüler plötzlich durch.

    Haruki und Kazuki versuchen, zusammen mit ihrem Sandkastenfreund Yuki aus dem Gebäude zu entkommen, wobei sie nicht umhin kommen, gegen die wahnsinnigen Schüler zu kämpfen. Dann erhalten sie unverhofft Hilfe, sollen aber gleichzeitig glauben, dass sie sich in einem Spiel auf Leben und Tod, Die[e]ce genannt, befinden. Demnach sind irgendwo im Gebäude Hinweise versteckt, wie sie fliehen können, währenddessen läuft der Countdown zur Zerstörung der Schule.

    Das ist noch das erste Di[e]ce, dass sie durchstehen müssen und als Kazuki von seinem besten Freund Haruki getrennt wird, will er diesen unbedingt wiederfinden. Dabei sind sie die beiden entgegengesetzte Spielfiguren in Die[e]ce, wortwörtlich, die denen von Schachfiguren nachempfunden sind.
    So sind Haruki und Kazuki beide Kings, die mächtigsten Figuren, die einander töten müssen, um das Spiel zu beenden. Daneben werden sie noch von Läufer, Springer, Turm und Bauer unterstützt, die ganz eigene Funktionen einnehmen.

    Neben Action, Drama, etwas Splatter und tatsächlich einigen Boys-Love Andeutungen (die aber solche bleiben), schwingt vor allem zu Ende der Geschichte noch ein Anti-Kriegs Botschaft mit, die das Handeln von Kazuki noch zusätzlich unterstreicht.

    Zeichnungen & Storytelling:

    Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ebenso schön anzusehen. Vor allem bei den Charakteren merkt man, wie viel Mühe hier allein auf das Charakterdesign gelegt wurde. So kann man die entgegengesetzten Spieler noch mühelos auseinanderhalten, obwohl sie eigentlich exakt gleich aussehen (und dann wieder doch nicht). Die Kämpfe sind ebenso meisterhaft umgesetzt, auch an Hintergründen oder Effekten gibt es nichts auszusetzen.

    Handlungsaufbau:

    Ist der erste Band noch wie ein reiner Action-Manga aufgebaut, trotz der Rätsel rund um Di[e]ce, verändern sich Kazuki und Haruki, je länger sie voneinander getrennt sind. Sie finden neue Verbündete, oder vielmehr Spielfiguren, die sich auf ihre Seite stellen. Dennoch verzweifelt vor allem Kazuki immer mehr am Spiel. Obwohl er anfangs sogar noch Gefallen am Spiel hat, es als Spaß empfindet und erst später realisiert, dass es tatsächliche echte Menschen waren, die sie getötet haben.
    Während so anfangs noch kleinere Di[e]ce von beiden bestanden werden müssen, gibt es noch andere Instanzen im Spiel, die den Kings zu einem bestimmten Moment Informationen über alles anbieten. Beide Kings nehmen diese Informationen an und erfahren, dass es schon tausende Di[e]ce zuvor gab und der Umfang statt großer Kriege nur auf eine festgelegte Teilnehmerzahl, einen festen Ort usw. beschränkt wurde. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn noch kann Kazuki allein dadurch nicht das Spiel beenden. Erst muss er noch erfahren, aus welchem Grund er und Haruki die Kings sind, denn sie wurden keinesfalls willkürlich ausgewählt, sondern mehr als nur eingeplant. Aber es gibt noch weitere „Eingreifer“, die das Spiel beeinflussen, entweder um es ebenfalls zu beenden, um auf eine Seite zu wetten oder aus anderen Motiven.

    Charaktere:

    Kazuki, der anfangs nicht nur hitzköpfig ist, sondern sich nur zu gerne in einen Kamp stürzt, verändert sich wohl am meisten. Er bereut nicht nur seinen eigenen Taten in Di[e]ce, sondern will das Töten und Morden für alle beenden. Dabei wird deutlich, dass er schon von Anfang an ein sehr direkter Mensch war, der sich nur in die Illusion geflüchtet hat, alles sei nur ein Spiel und es gäbe für alles ein „Reset“.

    Haruki entgegen scheint sich eher zum Negativen zu entwicklen und sogar Gefallen an Di[e]ce zu finden. Ebenso will er erst Kazuki auf seine Seite ziehen, um das gesamte Land zu vernichten, später gibt er vor, ihn töten zu wollen. Dass er tatsächlich andere Beweggründe hat, die seinen eigenen Willen beeinflussen, zeigt sich erst später. Dennoch ist er deutlich abgebrühter als Kazuki und nimmt seine Rolle als King schneller an.

    Daneben sind vor allem Sion (Kazukis „Läufer“) und Yuki (ein „Bauer“) von Bedeutung. Vor allem Sion steht Kazuki aufopfernd zur Seite und das nicht nur, weil er von kleinauf dazu ausgebildet wurde. Er sieht mehr als nur „seinen König“ in ihm.
    Yuki hingegen ist ebenso treu, denkt allerdings lange Zeit, er wäre nur durch Zufall in alles hereingeraten. Dabei hat auch er besondere Fähigkeiten, die er nach seinem „Erwachen“ ebenso für Kazuki einsetzen will.

    Die weiteren Charaktere bekommen zwar teils noch eine Hintergrundgeschichte, bleiben aber eher blass und fungieren meist nur noch als Beschützer oder Kämpfer.


    Fazit:

    Das anfängliche Setting hat sich von blutiger Action ähnlich einem Escape-Game auf Leben und Tod zu einer Story mit mehr Tiefgang und Drama entwickelt. Dabei kam auch die Frage auf, wann es gerechtfertigt ist, Krieg zu führen und mit welchen Mitteln, wobei vor allem der Protagonist Kazuki im Mittelpunkt steht.
    Genau diese Entwicklung hin zu verschiedenen Konflikten, die die Charaktere durchstehen müssen, haben mich überzeugt. Ebenso, dass man viele von ihnen ins Herz schließt, obwohl niemand von ihnen nur gut oder böse ist.

    Insgesamt vergebe ich für Die[e]ce trotz kleiner Schwächen 3,7 (4) Sterne.

  6. Cover des Buches Di(e)ce 06 (ISBN: 9783770478248)
    Otoh Saki

    Di(e)ce 06

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Vera_Hallstroem

    „Di[e]ce“ Band 1-6 von Otoh Saki (Mangaka/Autor) & Kana Yamamoto (Autor)


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ 


    Grundidee & Setting:


    Der 16. Geburtstag von Haruki und Kazuki beginnt wie ein normaler Schultag, bis eine seltsame Lautsprecherdurchsage ertönt, die verkündet, dass alle Lehrer und Schüler das Schulgebäude unverzüglich verlassen sollen, zusammen mit einem Countdown. Nur ist dieses abgeriegelt und als nach der Durchsage ein Kirchenlied durch die Lautsprecher dröhnt, drehen die Schüler plötzlich durch.

    Haruki und Kazuki versuchen, zusammen mit ihrem Sandkastenfreund Yuki aus dem Gebäude zu entkommen, wobei sie nicht umhin kommen, gegen die wahnsinnigen Schüler zu kämpfen. Dann erhalten sie unverhofft Hilfe, sollen aber gleichzeitig glauben, dass sie sich in einem Spiel auf Leben und Tod, Die[e]ce genannt, befinden. Demnach sind irgendwo im Gebäude Hinweise versteckt, wie sie fliehen können, währenddessen läuft der Countdown zur Zerstörung der Schule.

    Das ist noch das erste Di[e]ce, dass sie durchstehen müssen und als Kazuki von seinem besten Freund Haruki getrennt wird, will er diesen unbedingt wiederfinden. Dabei sind sie die beiden entgegengesetzte Spielfiguren in Die[e]ce, wortwörtlich, die denen von Schachfiguren nachempfunden sind.
    So sind Haruki und Kazuki beide Kings, die mächtigsten Figuren, die einander töten müssen, um das Spiel zu beenden. Daneben werden sie noch von Läufer, Springer, Turm und Bauer unterstützt, die ganz eigene Funktionen einnehmen.

    Neben Action, Drama, etwas Splatter und tatsächlich einigen Boys-Love Andeutungen (die aber solche bleiben), schwingt vor allem zu Ende der Geschichte noch ein Anti-Kriegs Botschaft mit, die das Handeln von Kazuki noch zusätzlich unterstreicht.

    Zeichnungen & Storytelling:

    Die Zeichnungen sind sehr detailliert und ebenso schön anzusehen. Vor allem bei den Charakteren merkt man, wie viel Mühe hier allein auf das Charakterdesign gelegt wurde. So kann man die entgegengesetzten Spieler noch mühelos auseinanderhalten, obwohl sie eigentlich exakt gleich aussehen (und dann wieder doch nicht). Die Kämpfe sind ebenso meisterhaft umgesetzt, auch an Hintergründen oder Effekten gibt es nichts auszusetzen.

    Handlungsaufbau:

    Ist der erste Band noch wie ein reiner Action-Manga aufgebaut, trotz der Rätsel rund um Di[e]ce, verändern sich Kazuki und Haruki, je länger sie voneinander getrennt sind. Sie finden neue Verbündete, oder vielmehr Spielfiguren, die sich auf ihre Seite stellen. Dennoch verzweifelt vor allem Kazuki immer mehr am Spiel. Obwohl er anfangs sogar noch Gefallen am Spiel hat, es als Spaß empfindet und erst später realisiert, dass es tatsächliche echte Menschen waren, die sie getötet haben.
    Während so anfangs noch kleinere Di[e]ce von beiden bestanden werden müssen, gibt es noch andere Instanzen im Spiel, die den Kings zu einem bestimmten Moment Informationen über alles anbieten. Beide Kings nehmen diese Informationen an und erfahren, dass es schon tausende Di[e]ce zuvor gab und der Umfang statt großer Kriege nur auf eine festgelegte Teilnehmerzahl, einen festen Ort usw. beschränkt wurde. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn noch kann Kazuki allein dadurch nicht das Spiel beenden. Erst muss er noch erfahren, aus welchem Grund er und Haruki die Kings sind, denn sie wurden keinesfalls willkürlich ausgewählt, sondern mehr als nur eingeplant. Aber es gibt noch weitere „Eingreifer“, die das Spiel beeinflussen, entweder um es ebenfalls zu beenden, um auf eine Seite zu wetten oder aus anderen Motiven.

    Charaktere:

    Kazuki, der anfangs nicht nur hitzköpfig ist, sondern sich nur zu gerne in einen Kamp stürzt, verändert sich wohl am meisten. Er bereut nicht nur seinen eigenen Taten in Di[e]ce, sondern will das Töten und Morden für alle beenden. Dabei wird deutlich, dass er schon von Anfang an ein sehr direkter Mensch war, der sich nur in die Illusion geflüchtet hat, alles sei nur ein Spiel und es gäbe für alles ein „Reset“.

    Haruki entgegen scheint sich eher zum Negativen zu entwicklen und sogar Gefallen an Di[e]ce zu finden. Ebenso will er erst Kazuki auf seine Seite ziehen, um das gesamte Land zu vernichten, später gibt er vor, ihn töten zu wollen. Dass er tatsächlich andere Beweggründe hat, die seinen eigenen Willen beeinflussen, zeigt sich erst später. Dennoch ist er deutlich abgebrühter als Kazuki und nimmt seine Rolle als King schneller an.

    Daneben sind vor allem Sion (Kazukis „Läufer“) und Yuki (ein „Bauer“) von Bedeutung. Vor allem Sion steht Kazuki aufopfernd zur Seite und das nicht nur, weil er von kleinauf dazu ausgebildet wurde. Er sieht mehr als nur „seinen König“ in ihm.
    Yuki hingegen ist ebenso treu, denkt allerdings lange Zeit, er wäre nur durch Zufall in alles hereingeraten. Dabei hat auch er besondere Fähigkeiten, die er nach seinem „Erwachen“ ebenso für Kazuki einsetzen will.

    Die weiteren Charaktere bekommen zwar teils noch eine Hintergrundgeschichte, bleiben aber eher blass und fungieren meist nur noch als Beschützer oder Kämpfer.


    Fazit:

    Das anfängliche Setting hat sich von blutiger Action ähnlich einem Escape-Game auf Leben und Tod zu einer Story mit mehr Tiefgang und Drama entwickelt. Dabei kam auch die Frage auf, wann es gerechtfertigt ist, Krieg zu führen und mit welchen Mitteln, wobei vor allem der Protagonist Kazuki im Mittelpunkt steht.
    Genau diese Entwicklung hin zu verschiedenen Konflikten, die die Charaktere durchstehen müssen, haben mich überzeugt. Ebenso, dass man viele von ihnen ins Herz schließt, obwohl niemand von ihnen nur gut oder böse ist.

    Insgesamt vergebe ich für Die[e]ce trotz kleiner Schwächen 3,7 (4) Sterne.

  7. Cover des Buches Rambo (ISBN: 9783453020238)
    David Morrell

    Rambo

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MichaelMerhi
    Man mag es zwar nicht glauben, aber das Buch gab es noch vor den Film und hat mit der Leinwandversion nicht viel gemeinsam.
    First Blood ist gewalttätig, blutig und verrückt zugelich.
    Rambo, (den, dank der unzähligen TV wiederholung jedes Kind kennt) ist ein Kriegsveteran der nach dem Vietnamkrieg, probleme hat sich in der Geselschaft einzugliedern.
    Der Sherrif eines kleines Örtchen sieht in ihm einen Stadtstreicher und jagd ihm aus der Stadt, was Rambo jedoch nicht auf sich ruhen läßt und entfacht kurzerhand einen Kleinkrieg an dessen Ende nur Verlierer und tote geben wird.
    EIn wirklich geiles Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte und auch daraufhineweisen möchte, das es nicht viel mit der Kinoadabtion zu tun hat.

    Die Volle Rezension findet ihr auf meinen Youtube Kanal:
    https://www.youtube.com/watch?v=Eyc8XMiQCKE



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