Bücher mit dem Tag "adoption"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "adoption" gekennzeichnet haben.

446 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

    (15.155)
    Aktuelle Rezension von: Anka_Plwk

    Ich habe es mit 20 gelesen und nochmal mit 37 und es hat mich wieder genau so gefesselt, auch wenn ich es nun mit anderen Augen gesehen habe.
    Den ersten Teil würde ich vermutlich immer noch mal lesen.

    Die Geschichte zieht mich in seinen Bann und es ist innerhalb kürzester Zeit verschlungen.

    Hat selten jemand geschafft.

  2. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446289666)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (658)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Ich habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.

    Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣

    Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.

    Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.

    Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊

    Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh. 

    Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.

    Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.

    Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen. 

    Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.

    Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy. 

    Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!

    Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.

    Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.

    Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.

    Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!

  3. Cover des Buches Das Kalendermädchen (ISBN: 9783426521243)
    Sebastian Fitzek

    Das Kalendermädchen

    (726)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue


    "Das Kalendermädchen" ist ein Thriller geschrieben von Sebastian Fitzek, erschienen bei Droemer Knaur.

    Cover

    Das Cover fand ich persönlich ziemlich langweilig. Es sagt nichts wirklich über die Geschichte aus.

    Inhalt

    Olivias Adoptivtochter Alma ist auf eine Knochenmarkspende angewiesen. Da sie aber kurz nach der Geburt unter ungewöhnlichen und streng geheimen Umständen zur Adoption freigegeben wurde, beginnt für Olivia einen Wettlauf gegen die Zeit. Sie muss Almas leibliche Eltern finden, obwohl deren Identität unter keinen Umständen gewusst sein darf. Sonst drohe der Mutter Lebensgefahr. Bei ihrer Suche stößt Olivia auf die Legende des Kalendermädchens. Ziemlich schnell wird klar, dass eine dunkle Wahrheit hinter dem Kalendermädchen steckt. Und Olivia nicht die einzige ist, die den Staub der Vergangenheit aufgewirbelt hat.

    Anders als die üblichen Thriller von Fitzek hat dieser einen gewissen Hauch von Mystery und Folklore. Zuerst wirkt die Geschichte rund um das Kalendermädchen ziemlich übernatürlich, was mir gut gefallen hat, weil es das Buch anders macht, als die üblichen Fitzek-Thriller. Die Story an sich fand ich spannend und total interessant. Der Plottwist war krassund ziemlich clever. Er hat mich überrascht, auch wenn einige Details der Geschichte insgesamt ziemlich an den Haaren herbeigezogen waren. Vermutlich wird das Buch mir noch einige Zeit lang im Gedächtnis bleiben.

    Schreibstil 

    Fitzek halt. Die dramatischen Cliffhanger, die eigentlich gar nicht so dramatisch waren, stören nach ein paar Kapiteln bzw. Bücher jedoch ziemlich.

    Charaktere 

    Kommt noch


    Fazit

    Kommt noch



  4. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.338)
    Aktuelle Rezension von: VanessaMia

    „Die sieben Schwestern“ ist der gelungene Auftakt einer Reihe, in der es um das Herausfinden der wahren Herkunft & Identität jeder einzelnen Schwester geht. Lucinda Riley hat dabei jeder Schwester ein eigenes Buch gewidmet. Band 8 erzählt dann die Geschichte von Pa Salt. Dem geheimnisvollen Mann, der all seine Töchter auf der ganzen Welt gesucht, gefunden, adoptiert & nach Atlantis, dem gemeinsamen Zuhause am Genfer See, gebracht hat. 

    In diesem Buch geht es um Maia, deren Wurzeln im Herzstück Brasiliens, in Rio de Janeiro, liegen. Da ich selbst in Rio geboren wurde, war diese Geschichte für mich, wie eine wundervolle Reise in mein eigenes Herkunftsland. Mit Maia auf Spurensuche zu gehen, hat mir ganz große Freude bereitet. Lucindas Schreibstil ist atemberaubend und so konnte ich tief in die Geschichte eintauchen, mich fallen lassen & mit den Zeilen jeder Seite verschmelzen. Ich freue mich auf jeden weiteren Band dieser wundervollen Reihe. 

  5. Cover des Buches Hope Forever (ISBN: 9783423716062)
    Colleen Hoover

    Hope Forever

    (2.335)
    Aktuelle Rezension von: SveniFS

    „Hope Forever“ (bzw. „Hope“) war mein erstes Buch von Colleen Hoover – und ganz ehrlich: Ich war sofort gefangen. Ihr Schreibstil ist unglaublich mitreißend, leicht zu lesen und gleichzeitig so emotional, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

    Die Thematik hat mich direkt gepackt. Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte, und man merkt schnell, dass mehr dahintersteckt, als man zunächst vermutet. Genau dieses Zusammenspiel aus Spannung, Gefühl und überraschenden Wendungen hat mich komplett in den Bann gezogen.

    Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv die Emotionen transportiert werden. Ich habe mitgefühlt, mitgelitten und war gedanklich die ganze Zeit bei den Figuren. Colleen Hoover schafft es, ihre Charaktere lebendig wirken zu lassen und eine Atmosphäre aufzubauen, die einen nicht mehr loslässt.

    Für mich war dieses Buch der perfekte Einstieg in ihre Werke – und definitiv nicht mein letztes von ihr. Absolute Leseempfehlung für alle, die emotionale Geschichten mit Tiefe lieben!

  6. Cover des Buches Das Orchideenhaus (ISBN: 9783442491940)
    Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

    (2.825)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, es sind mir zu viele Personen drin vorgekommen und es zog sich so in die Länge. Der Schreibstil ist nach wie vor gut von Lucinda Riley, aber das Buch mit der Geschichte hat mich nicht gekriegt. Der Anfang war noch interessant und spannend, aber das  gab sich schnell, leider.

  7. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

    (904)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Ally ist die zweite Schwester, die von Pa Salt nach seinem Tod einen Brief erhält, damit sie ihre Herkunft herausfinden kann, wenn sie es denn will. Er gibt ihr mit dem Brief einen kleinen steinernen Frosch und ein norwegisches Buch über den Musiker Jens Halvorson. Herausgeber des Buches ist der Urenkel Tom Halvorson, den Ally in Norwegen ausfindig macht, um mehr über sich selbst zu erfahren. 

    Ally hat nicht nur den Tod ihres Vaters zu betrauern, wenige Tage nach dessen Tod stirbt ihr Freund und Seelenverwandter Theo bei einem Sturm an Bord seines Segelbootes. Die professionelle Seglerin bricht mit ihrem Beruf und findet durch Theos Wunsch, bei seiner Beerdigung Flöte zu spielen, zurück zu ihrer alten Leidenschaft; der klassischen Musik. 

    Diese wird umso mehr geweckt, wie sie in Norwegen eben Tom und seine Familie und Freunde trifft, die allesamt Musiker sind. Auch das Buch, das sie - ins französische übersetzt - über Jens Halvorson liest, lässt sie erneut ihre Leidenschaft zur Musik neu entdecken. In dem Buch wird die Biografie - geschrieben von Tom Halvorson - von Jens beschrieben, seine Freundschaft, später die Ehe mit Anna Landvig, einer Bäuerin, die so begnadet singt, dass sie es an die Oper schafft und bei Griegs Vertonung von Peer Gynt die Hauptrolle Solveig bekommt, erst nur als Leihstimme, dann auch tatsächlich als Schauspielerin auf der Bühne. 

    Wir erleben ihr Leben, werden durch die Zeiten durch alle Generationen geführt - auch durch die Nazi-Zeit, in denen wir den Vater von Tom - Felix - als Kind in sehr dramatischen Ereignissen kennenlernen dürfen. 

    Wie sich herausstellt, hat Ally nicht ohne Grund ihr musikalisches Talent, aber ich will dem Ende nicht als Spoiler vorgreifen. Lesen Sie es selbst. 

    ich musste oft schlucken, ja zuweilen auch weinen bei diesem Buch, es ist eine grandiose Fortsetzung des ersten Bandes und ich freue mich bereits auf die nächsten. 

    Die Botschaft für mich: 

    Ein Verlust, egal ob es beruflich oder privat ist, bietet stets die Chance, dorthin zu gelangen, wo die eigene Seele tatsächlich hingehört, wo sie sich selbst wieder findet - und neues Leben und neue Lebensperspektiven entstehen können. Man muss nur offen sein, aber auch die Trauer durchleben.



  8. Cover des Buches Stay away from Gretchen (ISBN: 9783423220149)
    Susanne Abel

    Stay away from Gretchen

    (620)
    Aktuelle Rezension von: Japanophilie

    „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ von Susanne Abel erzählt die Geschichte des Fernsehmoderators Tom Monderath, dessen Mutter Greta an Demenz erkrankt. Während Tom sich zunehmend um sie kümmern muss, kommen verdrängte Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit ans Licht.

    In Rückblicken erfährt man von Gretas Jugend in der Nachkriegszeit. Sie verliebt sich in den afroamerikanischen US-Soldaten Bob, doch ihre Beziehung stößt auf Rassismus, gesellschaftliche Ablehnung und politische Grenzen. Für Greta hat diese Liebe schwere Folgen, die ihr weiteres Leben prägen und lange verschwiegen bleiben.

    Gelesen habe ich „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ eigentlich nur, weil sich der Titel auf dem Kindle meiner besten Freundin befand, den sie mir ausgeliehen hat. Schon der Titel sprach mich zunächst nicht besonders an, weil er für mich nach einer eher klassischen Liebesgeschichte klang. Doch dann gab ich mir einen Ruck – und ich bin sehr froh, dass ich den Roman gelesen habe.

    In dieser Geschichte laufen zwei traurige und berührende Zeitebenen nebeneinander. In der Gegenwart ist Greta eine ältere Dame, die langsam an Demenz erkrankt. Durch ihre Gedanken und ihr Verhalten merkt man, wie sie zunehmend abbaut. Während ihr Kurzzeitgedächtnis immer schwächer wird und sie sich teilweise kindlicher verhält, vor allem beim Essen, sind die Erinnerungen an ihre Jugend noch sehr lebendig und detailliert. Gleichzeitig kann sie diese Erinnerungen nicht mehr richtig mit den aktuellen Ereignissen verbinden.

    Ihr Sohn Tom ist ein bekannter Journalist und Nachrichtenmoderator. Durch seinen beruflichen Stress und die Erkrankung seiner Mutter gerät er immer stärker unter Druck. Er möchte seine Arbeit perfekt erledigen, muss aber gleichzeitig auf Greta achten, die immer unberechenbarer wird. Nach kurzer Zeit merkt er, dass er beide Aufgaben nicht allein bewältigen kann und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Tom wirkt dabei nicht immer sympathisch, da er meiner Meinung nach häufig unfreundlich reagiert und auch seine Kolleginnen und Kollegen anschreit. Gerade dadurch erscheint er aber auch menschlich und überfordert.

    Gretas Vergangenheit ist auf eine ganz andere Weise emotional. Hier geht es um Kriegsflüchtlinge, die alles verlieren, um eine zerrissene Familie und um eine Liebe, die in dieser Zeit nicht sein darf. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Greta erlebt grausame Dinge, die sie ihr Leben lang begleiten und auch einen Schatten auf die Beziehung zu ihrem Sohn werfen.

    Susanne Abel beschreibt die dramatischen Szenen packend und emotional, ohne sich in zu verschnörkelten Beschreibungen zu verlieren. Sie verwandelt ihre Figuren nicht in Heldinnen und Helden. Es sind Menschen, die Fehler machen, falsche Entscheidungen treffen und trotzdem versuchen, ihr Glück zu finden. Genau dadurch wurden die Charaktere für mich glaubwürdig und menschlich.

    Während des Lesens kamen mir oft die Tränen. Die beiden Zeitebenen haben mich auf unterschiedliche Weise sehr berührt, und das Ende ist voller Hoffnung und einfach wunderbar. Jedes Buch, das mich ehrlich zu Tränen rührt, bekommt von mir fünf Sterne, wenn auch der weitere Rahmen passt.

    Ich empfehle „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ allen Leserinnen und Lesern, die emotionale Familiengeschichten mögen und sich für Romane interessieren, die persönliche Schicksale mit historischen Themen verbinden. Wer eine leichte, reine Liebesgeschichte erwartet, wird hier vielleicht überrascht sein. Wer aber eine berührende, ernste und trotzdem hoffnungsvolle Geschichte lesen möchte, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.

    Mein Fazit: „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern eine Erzählung von Krieg, Verlust und tiefem Schmerz – aber auch von Liebe, Erinnerung und Hoffnung. Mich hat das Buch emotional vollkommen erreicht und lange beschäftigt. Deshalb ist es für mich eine klare Leseempfehlung und verdient 5 von 5 Sternen.

  9. Cover des Buches Steve Jobs (ISBN: 9783328111405)
    Walter Isaacson

    Steve Jobs

    (238)
    Aktuelle Rezension von: Oguzhan

    Das war meine erste Biographie das ich über einen gelesen habe, und ich habe mit Walter Isaacson sofort einen Meister gefunden der gnadenlos ehrlich über alle Bereich von Steve Jobs schriebt. Man taucht in das Leben von Steve Jobs ein, höhen und Tiefen. Es war eine wundervolle Reise es zu lesen das mich teilweise emotional tief mitgenommen hat. 

  10. Cover des Buches Morgen lieb ich dich für immer (ISBN: 9783570314029)
    Jennifer L. Armentrout

    Morgen lieb ich dich für immer

    (803)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Mallory und Rider...
    Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nun wieder. Beide verbindet eine unschöne Vergangenheit und beide haben ihre Probleme...
    An sich eine schöne Geschichte, aber für mich etwas zu langgezogen. Es passiert nicht wirklich viel, daher hätten 200 Seiten weniger auch gereicht.
    Was mich etwas genervt hat, ist, dass er sie immer "Maus" nennt. Fand ich etwas unpassend. 

    30.07.2025

  11. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

    (598)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 4. Band einer Reihe. Die Bücher können zwar theoretisch unabhängig voneinander gelesen werden, die Rezension könnte aber trotzdem Spoiler enthalten, wenn man Band 1 bis 3 noch nicht kennt.

    Inhalt:
    Als CeCes Adoptivvater stirbt, bekommt sie von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft und erbt eine große Summe Geld. Zunächst will sie sich nicht mit ihren Wurzeln beschäftigen, doch ihr Streit mit ihrer Schwester Star lässt sie umdenken und sie reist alleine nach Australien, um den Spuren von Kitty Mercer zu folgen...

    Meine Meinung:
    Ich habe erst vor Kurzem den dritten Band der Sieben-Schwestern-Reihe gelesen und hatte einfach Lust, die Reihe weiterzuverfolgen. Wenn man die Autorin kennt, weiß man, das sie immer einem bestimmten Erzählkonzept folgt und sich das durch all ihre Romane zieht. Für mich ist das eine große Stärke der Autorin, aber eben auch ihre größte Schwäche. Hat man das Konzept einmal verstanden, ähneln sich die Romane der Autorin. Man muss sowas also mögen, um weiterhin Freude an den Büchern zu haben.

    So besteht auch dieser Roman wieder aus zwei Zeitebenen und folgt dieser klaren Struktur. In der Gegenwart begleiten wir CeCe auf der Suche nach ihrer Herkunft. In der Vergangenheit lernen wir Kitty Mercer kennen, sie wanderte von Schottland nach Australien aus. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgt für Spannung und ein schrittweises Zusammenführen der Handlungsstränge. Dadurch wird auch eine Sogwirkung erzielt, wobei mich die Storyline in der Vergangenheit deutlich mehr interessiert hat als die in der Gegenwart.

    Die Geschichte ist nicht direkt spannend, weil es viel Action gibt. Es ist einfach spannend zu lesen, was insbesondere Kitty Mercer erlebt hat. Sie lebte zu der Zeit, als viele Menschen ihr Glück in Australien versucht haben. Dabei stehen hier nicht nur der Umgang mit den Aborigines im Vordergrund, sondern auch der Perlenhandel, der damals in Australien aufblühte. Man hat das Gefühl, selbst dabei zu sein. Mir hat dabei besonders der bildhafte Schreibstil gefallen. Länder wie Thailand in der Gegenwart und Australien, das sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine Rolle spielte, wurden lebendig und das hat viel Spaß gemacht.

    Insgesamt hat mir der Erzählstrang in der Vergangenheit deutlich besser gefallen. Kitty war eine starke Frau, die sich auch gegen die Meinungen ihrer Zeit gestellt und für sich und ihre Familie eingestanden hat. Das finde ich sehr bewundernswert.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht hauptsächlich aber natürlich CeCe, eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Nachdem sie im Vorgängerband nicht sonderlich sympathisch gewirkt hat, musste ich mich hier erst mit ihr anfreunden. CeCe ist allerdings innerlich einfach sehr verunsichert und hat sich angewöhnt, sich auf Star zu verlassen. Ohne diese Unterstützung muss sie sich nun alleine durchschlagen und macht dabei eine starke Entwicklung durch. Ein bisschen gestört hat mich, dass sie quasi all ihre Unfähigkeiten auf ihre Legasthenie schiebt. So gut ich es finde, dass auch dieses Thema im Mittelpunkt steht, gibt es für Legasthenie Hilfe und das auch schon zum Zeitpunt der Entstehung der Romane. Mich verwundert, dass CeCe diese zusätzliche Förderung nie bekommen haben soll und man ihr hier einfach eine Schwäche aufdrücken wollte, um sie authentischer zu machen.

    DIe Mischung aus Familiengeheimnis, historischer Erzählung und persönlicher Entwicklung der Hauptprotagonistin bildet die klassische Struktur aller Romane von Lucinda Riley und dieses Konzept muss man mögen, um auch dieses Buch zu mögen. Es machte diese Geschichte recht vorhersehbar und teilweise wirkte es zu stark konstruiert. Für mich war das Buch damit ein eher schwächerer Teil der Reihe. Ich werde die Reihe aber dennoch bis zum Schluss lesen.

  12. Cover des Buches Atlas - Die Geschichte von Pa Salt (ISBN: 9783442495283)
    Lucinda Riley

    Atlas - Die Geschichte von Pa Salt

    (276)
    Aktuelle Rezension von: Lesehonig

    Die sieben Schwestern treffen sich am Todestag von Pa Salt um seiner zu gedenken und einen Kranz ins Meer zu werfen, an der Stelle, wo er vor einem Jahr still und heimlich beigesetzt wurde. Sie bekommen das Tagebuch ihres Vaters ausgehändigt. Nun erfahren sie endlich, wer ihr Vater wirklich war und wie es zu ihren Adoptionen gekommen ist. Und nur so viel sei gesagt: Er hatte ein sehr aufregendes und bewegtes Leben. Geprägt von viel Liebe aber auch viel Leid. Ich bin so furchtbar glücklich nun endlich diesen letzten Teil der Reihe gelesen zu haben. Die Geschichte war spannend, aufregend und berührend. Einfach ein perfekter Abschluss, bei dem keine Fragen offenblieben. Der letzte Teil wurde nach den Vorlagen von Lucida Riley, teils von ihr, teils von ihrem Sohn geschrieben. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, hier schreibt jetzt ihr Sohn. Aber im Rückblick auf das ganze Buch, hört man deutlich Lucindas Stimme, die uns diese Geschichte erzählt. Eine wirklich wunderbare Reihe und ein grandioser Abschluss.

  13. Cover des Buches Finding Sky Die Macht der Seelen (ISBN: 9783423715881)
    Joss Stirling

    Finding Sky Die Macht der Seelen

    (1.134)
    Aktuelle Rezension von: Vikiheartsjay

    Ich wollte das Buch schon seit Jahren lesen und da jetzt endlich die Sonne langsam wiederkommt, hab ich meine Chance gesehen. Die Idee ist gut umgesetzt und die Charakter sind so unglaublich liebenswert. Ich liebe die Benedikt Familie und man bekommt beim lesen direkt ein heimeliges Gefühl. Ich hab mich in der Geschichte unglaublich wohlgefühlt und ich kann es nur jedem empfehlen. Ich liebe es. ❤️

  14. Cover des Buches Die verschwundene Schwester (ISBN: 9783442492756)
    Lucinda Riley

    Die verschwundene Schwester

    (331)
    Aktuelle Rezension von: Fa3ien

    Merry lebt in Neuseeland mit ihren beiden Kindern und hat vor kurzem ihren Mann verloren. Deshalb macht sie sich nun auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Blöd nur, dass gleichzeitig die anderen Schwestern nach ihrer verlorenen Schwester zu suchen beginnen. Merry denkt, sie wird von jemanden in ihrer Vergangenheit gesucht und versucht zu flüchten. Dabei stellt sie sich irgendwann ihrer Vergangenheit und kehrt nach Irland zurück, welches sie vor langer Zeit verlassen hatte.

    Die verschwundene Schwester war für mich das schwächste Buch der Reihe. Ich fand es unglaublich lang gezogen und Merry brauchte immer viele Anläufe da sie ängstlich und pessimistisch gestimmt war. Dies hat für mich den Lesefluss teilweise etwas durchbrochen.
    Lobenswert finde ich dennoch das Ende, war für mich überhaupt nicht vorhersehbar. Jetzt bin ich gespannt was im letzten Band noch so herauskommt. 

  15. Cover des Buches Die Sonnenschwester (ISBN: 9783442491728)
    Lucinda Riley

    Die Sonnenschwester

    (409)
    Aktuelle Rezension von: naevia

    Im 6. Band der Reihe, geht es um Elektra, die Jüngste von Pa Salts Töchtern. Sie lebt ihn New York als Supermodel, hat ihr Leben aber nicht im Griff. Durch eine Entzug, kommt ihr Leben wieder in die Reihe und sie beginnt sich mit sich selbst und ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. 


    In der zweiten Zeitschiene geht es um Cecily, einer jungen Dame aus New York, die kurz vor dem zweiten Weltkrieg zu ihrer Tante nach Kenia geht. 


    Wie die Geschichten zusammenhängen wird nach und nach im Buch aufgeklärt. 


    Wie in den anderen Bänden auch, wird auch hier viel Wert auf Details gelegt und auch gesellschaftliche Probleme aufgezeigt und beleuchtet. 


    Was jedoch den Lesefluss gestört hat, dass es ein paar „lose Ends“ gab. Dinge, die nicht aufgeklärt wurden, oder im weiteren Verlauf nicht wieder drauf eingegangen wurde. So wurde die Geschichte teilweise unnötig in die Länge gezogen. 

  16. Cover des Buches Soul Mates - Flüstern des Lichts (ISBN: 9783473585144)
    Bianca Iosivoni

    Soul Mates - Flüstern des Lichts

    (538)
    Aktuelle Rezension von: my_bookworld23

    Das Cover: Das Cover ist persönlich nicht ganz mein Fall, da ich es nicht so gerne mag, wenn Menschen so präsent darauf sind. Was mir jedoch gefällt, sind die Farben.

    Meine Meinung: Die Geschichte war von Anfang an spannend. Es gab keine langen Einleitungen. Schon am Anfang gab es ein spannendes Ereignis, das zum Weiterlesen animiert. Dies gefällt mir sehr gut. Auch die Charaktere mag ich sehr gerne, sie sind alle einzigartig. Besonders an Rayne gefällt mir, dass sie es auch liebt zu lesen, wodurch man sich gut mit ihr identifizieren kann. Außerdem finde ich es interessant, dass sie eine traumatische Kindheit hatte, da sich dies immer wieder in ihrem Verhalten widerspiegelt, was sie sehr realistisch wirken lässt. Der Schreibstil gefällt mir auch, er ist flüssig und angenehm zu lesen. Mir gefällt das Konzept von Licht und Schatten, da diese so gegensätzlich sind. Zudem weiß man an einigen Stellen nicht, wem man trauen kann und wem nicht, oder wer die Wahrheit sagt. Dadurch bleibt es sehr spannend, und man kann mitraten und versuchen, die Situationen abzuwägen. Dadurch entsteht eine Verbindung mit dem Charakter, da sie sich die gleichen Fragen stellt und auch die Situationen einschätzen muss. Was ich auch sehr schön finde, ist, dass es im Laufe des Buches immer wieder Dinge gibt, die erst unwichtig erscheinen und man später realisiert, dass sie Hinweise auf etwas viel Größeres waren.

    Fazit: Eine tolle Geschichte in der man sich so gut in die Protagonisten hereinversetzen kann. Man fühlt diese Geschichte mit und ist ein Teil davon. Bin schon gespannt auf Band 2. 



  17. Cover des Buches The Inheritance Games – Der letzte Schachzug (ISBN: 9783570167854)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games – Der letzte Schachzug

    (337)
    Aktuelle Rezension von: Lia_Bischoff

    Enthält Spoiler für die gesamten Bücher 



    Ich liebe diese Reihe. Wirklich. Band 1 habe ich erst seit einer Woche beendet und trotzdem weiß ich jetzt schon, dass ich ihn rereaden und annotieren werde und das mache ich sonst wirklich nie. Diese Bücher haben in mir eine Liebe für ein komplett neues Genre geweckt, und ich bin immer noch nicht bereit, diese Welt loszulassen. Ich liebe die Rätsel, die Geheimnisse, die Enthüllungen und dieses ständige Gefühl, dass hinter jeder Antwort direkt drei neue Fragen warten. Alles, was man im Laufe der Reihe erfährt, ist einfach krass. Und endlich haben wir mal eine Protagonistin, die nicht nur als schlau beschrieben wird, sondern es auch wirklich ist. Avery denkt mit, kombiniert, handelt klug und lässt sich nicht einfach durch die Handlung tragen. Besonders liebe ich die Dynamik zwischen Avery und Jameson. Die beiden sind für mich einfach alles. Ihre Gespräche, ihre Spannung, ihre Art miteinander umzugehen ich habe jede einzelne Szene von ihnen geliebt. Das Liebesdreieck mit Avery, Jameson und Grayson kam mir allerdings etwas gezwungen vor. Zwischen Grayson und Avery habe ich persönlich nie wirklich Chemie gespürt. Da es aber nicht der Hauptfokus der Geschichte war, hat es mich nicht allzu sehr gestört. Was ich etwas schade finde, ist, dass einige Charaktere über die drei Bücher hinweg zu kurz kommen. Nash, Nan, Libby, Max, Skye und Zara hätten für mich gerne mehr Raum bekommen dürfen. Der Fokus liegt sehr stark auf Avery, Jameson, Grayson und teilweise Xander, was natürlich Sinn ergibt aber bei so vielen interessanten Figuren fühlt es sich trotzdem an, als wäre noch mehr möglich gewesen. Trotzdem habe ich auch die Nebencharaktere geliebt. Aisha und Oren zum Beispiel haben für mich jede Szene besser gemacht, in der sie vorkamen. Für mich ist The Inheritance Games eine absolute Lieblingsreihe und das heißt wirklich etwas. Jedes einzelne Buch war einfach nur wow. Spannend, clever, emotional und so süchtig machend, dass ich am liebsten sofort wieder von vorne anfangen würde.


    Und jetzt freue ich mich schon unglaublich auf The Grandest Game. 🥺🖤

  18. Cover des Buches Die Schattenschwester (ISBN: 9783442487455)
    Lucinda Riley

    Die Schattenschwester

    (716)
    Aktuelle Rezension von: Amelie_Engel

    Spoilerfreie Meinung💕

    Als Vorbereitung für den neuen Roman "Orlandos Vermächtnis", der im November erscheint, und auf diesem Band basiert, wollte ich unbedingt mir alles nochmal ins Gedächtnis rufen. Ich habe dieses Buch zuletzt vor 5-6 Jahren gelesen & dementsprechend viel vergessen. Ich mag die Sieben-Schwestern Reihe sehr gern und empfehle sie immer wieder. Die Schattenschwester ist zwar kein Roman, den ich als Pageturner bezeichnen würde, aber man taucht gemeinsam mit Star in die Geschichte ein. Ich liebe die Art zu erzählen sehr. Auch wenn ich mit Stars neuen Bekannten meine Probleme hatte, gewöhnte ich mich an sie. Die historische Geschichte ist wirklich herzerwärmend. Mit Flora habe ich einen "neuen" Lieblingscharakter gefunden. Viele Fakten entsprechen historisch der Wahrheit, was mich in ein Recherche Rabbit-Hole über Alice Keppel, Violet Keppel, Vita Sackwille-West & vielen weiteren führte. 

    Achtung, ab hier folgen Spoiler❗

    Setting ⭐⭐⭐⭐⭐ 

    Sowohl in der heutigen als auch in der historischen Zeit ist die Umgebung sehr schön beschrieben. Ich habe nach Rileys Bücher immer Lust, mir eine Liste mit allen Orten zu schreiben & auf Reisen zu gehen. 

    Charaktere ⭐⭐⭐⭐,5

    • Star

    Star ist mir sehr sympathisch, auch wenn ich eine Zeit brauchte. Am Ende habe ich sie als Person erkannt, während ich zu Beginn sie noch nicht greifen konnte. Aber das zeigte umso deutlicher, wie sehr sie aufblühte. 

    Das Schlusswort der Autorin, dass "Star zwar nicht die Welt verändert [hat], aber das Leben der Menschen um sie herum beeinflusst und verbessert", trifft es für mich auf den Punkt. Es ist so schön zu sehen, wie wichtig es ist, sein eigenes Leben aufzubauen.

    An einigen Stellen verglich Star sich sehr. Sie blickte sich so begeistert in der Buchhandlung um, "wie viele Frauen es wohl in der Boutique mit modischer Kleidung getan hätten" oder dass sie eine klare Handschrift hatte, "wie man sie heutzutage kaum noch sah". Egal, wie man das bewertet, frage ich mich, ob der Vergleich zur Handlung beiträgt. Meiner Meinung nach nicht.

    • CeCe

    Dass die Beziehung & Abhängigkeit von den beiden Schwestern problematisch ist, wird sehr deutlich. Auf Star war ich stolz, dass sie es schafft, mehr aus sich rauszukommen, während ich bei Cece inständig auf Reflexion hoffte (die es nach meiner Erinnerung aber  im nächsten Band gab...)

    Trotzdem war ich überrumpelt, dass Star sich nach dem ersten Besuch bei Orlandos Familie (nach meinem Gefühl) sehr schnell von Cece lösen konnte. Wusste CeCe überhaupt, dass sie den Job hat?

    • Orlando

    Meine Meinung zu Orlando ist zwiegespalten. Umso mehr freue ich mich auf mehr Einblicke im November. Auf der einen Seite ist er ein sympathischer, schräger Buchhandlungs-Besitzer. Auf der anderen Seite ist auch er erwachsen und einige Aktionen sehr kindlich. 

    Teilweise geht Orlando  mit Star nicht gerade empathisch um. Ja, sie ist seine Angestellte für die Buchhandlung. Aber eben nicht für High Weast. Kommentare wie "Da ist ja die Köchin." waren zwar selten, trugen aber bei mir nicht für viel Sympathie bei. Oder dass Star ihm den Rücken freihält und er sie dann beim Kauf von Halloweenkostümen mit folgender Aussage kommentiert:

    Wenn man eine Frau in der Nähe von Läden allein lässt, gelingt es ihr eine Familie im Handumdrehen in den Ruin zu treiben.

    Sie möchte Rory, seinem Neffen, eine schöne Erinnerung schenken, mehr nicht. Die Tatsache, dass er mit Geld nicht umgehen kann, außen vorgelassen. Zum Schluss gab es eine Situation, in der Star sich verletzt fühlte von seiner "analytischen Vorgehensweise".

    Die Schattenschwester war für mich vor 5-6 Jahren der Grund, warum mir Repräsentation von Erkrankungen wichtig ist. Genau wie Orlando, habe ich Epilepsie & hatte bei jeder Erwähnung hier meinen eigenen, verqueren Fangirl-Moment. 

    • Maus

    Maus kam sehr schnell (für mich zu schnell) zu der Erkenntnis, dass er Star liebt. Nach meinem ersten Lesen vor 5 Jahren fand ich ihn nicht sympathisch. Das hat sich ein bisschen gebessert, weil ich sehe, dass er mit Star einen Lebenswandel durchführt. Gleichzeitig frage ich mich, genauso, wie Star, ob seine Liebe vielleicht deswegen aufkommt. 

    Und was sollte das bitte mit dem Ultimatum? Eine Frau sorgt für eine Zeit lang, für seinen Sohn. Um den er sich gerade nicht kümmern kann. Kocht für ihn. Kümmert sich (gefühlt) um den gesamten Haushalt. Und dann würde er sie bitten, eine andere Bleibe zu suchen, wenn sie keine Beziehung mit ihm eingeht? Ach du meine Güte. 

    • Rory 

    Rory ist mir gleich ans Herz gewachsen. Total toll fand ich seine offene Art. Außerdem war es so schön zu sehen, dass die verschiedenen Sprachen der Gebärdensprachen berücksichtigt wurden (d.h. dass die französische nicht dieselbe wie die englische ist). 

    Ich fand aber, dass Star & Rory sich sehr schnell aneinander gewöhnt haben. Auch wenn es süß ist, ist er immer noch ein "fremdes Kind", dem Star nach wenigen Wochen ein Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn gibt. Aber vielleicht war das allgemein ein ungewohntes Thema für mich: Star küsst fast alle Familienmitglieder auf die Stirn. Was zwar zeigt, wie nahe sie sich stehen, aber angesichts dessen, dass sie sich wenige Wochen kennen, seltsam. 

    Historische Personen

    • Flora

    Flora liebe ich wirklich. Ihre Schlagfertigkeit, ihre offene Art und Liebe zu Tieren macht sie sehr sympathisch. Es gab einige Momente, bei denen ich lachen musste, weil Flora einfach sehr direkt ist. Zum Beispiel: Archie verabschiedet sich nach seinem Ausflug mit den Worten: "Schade, dass Sie den falschen Eindruck von mir zu haben scheinen [...]" und sie antwortet: "Ich glaube nicht, dass ich den falschen Eindruck habe." Oder sie gefragt wird, ob sie wirklich eine alte Jungfer werden, die nur von Tieren und Pflanzen umgeben sei und sie sagt: "Sie meinen eine vermögende, unabhängige Frau, der es gelungen ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen?" 

    Sie spricht Konflikte einfach an. Außerdem hat sie viele Gedanken, die mich selbst auch zum Nachdenken anregten. 

    • Archie

    Er ist schon ein süßer Mann. Fast hätte ich mit in ihn verliebt. Er hat Flora sogar gefragt, ob er sie küssen darf und ging sehr behutsam mit ihr um. Und auch wenn er Aurelia nicht liebte, sorgte er für sie und verteidigte sie vor seiner Mutter. 

    • Violet

    Die lesbische Beziehung war sehr schön zu lesen. Umso schöner war danach, herauszufinden, dass das historisch der Wahrheit entspricht.

    Handlung ⭐⭐⭐⭐

    Zum Teil war es für mich durch Längen, anstrengend zu lesen. Ich mag Stars Geschichte sehr gerne, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass einfach nichts passiert. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es für mich ein Reread war. 

    Mit der Zeitspanne war ich sehr oft unsicher. Manchmal wusste ich nicht genau, wie lange Star Orlandos Familie schon kennt. Das führte dazu, dass einige Handlungen zu voreilig wirkten, auch wenn sie es vielleicht nicht waren (z.B. Stars Entscheidung für Rory zu sorgen).

    Einige Male wurde von unterschiedlichen Personen auf das Gewicht von Star Bezug genommen. Jedes Mal war ich mir unsicher, ob das als Kompliment oder als Warnung gemeint war. Und immer fragte ich mich, ob das für die Handlung nicht gleichgültig war. 

    Schreibstil-Gefühl ⭐⭐⭐⭐,5

    Es gibt viele tolle Zitate, die schön klingen, aber auch zum Nachdenken anregen. Ich habe bei diesem Buch soviele Notizen, wie bei kaum einem anderen davor. 

    Überrascht hat mich, wieviele echte historische Gegebenheiten und Personen in die Geschichte eingeflossen sind. Lucindas Rileys Danksagungen sind wirklich schön geschrieben. Man kann ihre Gedanken zu all den Personen erfassen und bekommt ein Gefühl für ihren Schreibprozess. 

    Ein Punkt, der mich störte, aber an der Übersetzung liegt, war der Gebrauch von Sie und Du. Wie oben geschrieben, fande ich, dass die Liebesgeschichte zwischen Maus & Star viel zu schnell ging. Das verstärkte sich auch noch, dass die beiden erst nach dem Liebesgeständnis damit anfingen, sich zu duzen. 

    Unterhaltung ⭐⭐⭐⭐,5

    Ich habe viel Spaß gehabt, wieder in eines der Sieben-Schwester-Bücher zu versinken. Auch wenn ich nicht jede Person sympathisch fand & es ein paar Längen gab, habe ich sehr viel Inspiration & Gedanken mitgenommen. Und u.a. davon lebt das Lesen. Ich bin sehr gespannt auf das neue Buch von Lucinda Rileys Sohn. Da ich auch Atlas sehr mochte, bin ich aber fast sicher, dass es mir gefällt. Vielleicht muss ich aber meine Erwartungen noch ein bisschen runterschrauben.....


  19. Cover des Buches Like Ice We Break (ISBN: 9783328109297)
    Ayla Dade

    Like Ice We Break

    (390)
    Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuch

    ⭐️ Rezension ⭐️

    Ich muss gestehen: Diesmal fällt mir diese Rezension nicht leicht. Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht richtig packen. Mit jedem Band tue ich mich etwas schwerer mit der Reihe, die für mich wirklich stark begonnen hat.

    Gwen steht vor einem großen Problem: Die iSkate kündigt ihr den Platz – und das, obwohl sie definitiv Talent hat. Ihre einzige Chance, weiter Eiskunstlauf zu betreiben, ist der Paarlauf. Ausgerechnet mit Oscar, dem Neuen in Aspen, mit dem sie bereits eine ziemlich skurrile erste Begegnung hatte.

    Auch Oscar trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum. Er wuchs auf den Straßen von New York auf und brachte sich das Eislaufen auf einem zugefrorenen See im Central Park selbst bei. Durch einen glücklichen Zufall wurde er entdeckt, später adoptiert und lebt nun in Aspen – inklusive Trainingsplatz bei der iSkate.

    Natürlich prallen hier zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Oscar muss sich erst an sein neues Leben gewöhnen: ein warmes Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Eltern, die sich um ihn sorgen. Gleichzeitig kämpft er mit seiner Vergangenheit und seinen Vorurteilen gegenüber den „Rich Kids“ – obwohl er inzwischen selbst dazugehört.

    Gwen mochte ich im ersten Band wirklich gern. Sie war offen, quirlig und sympathisch. Hier ging sie mir allerdings zunehmend auf die Nerven. Ihre ständigen Gedankenspiralen waren für mich irgendwann anstrengend, auch wenn ich recht früh den Verdacht hatte, dass mehr dahintersteckt. Gleichzeitig konnte ich kaum nachvollziehen, dass niemand in ihrem Umfeld bemerkt, dass es ihr nicht gut geht.

    Oscar hingegen mochte ich sehr. Er ist ein Kämpfer, hat sich nie unterkriegen lassen und wirkt trotz seiner schwierigen Vergangenheit authentisch. Seine Entwicklung und seine Annäherung an die Bewohner von Aspen haben mir deutlich besser gefallen.

    Leider muss ich sagen, dass mich die Reihe mit jedem weiteren Band etwas weniger fesselt. Für mich bleibt Band 1 bislang der stärkste der Reihe. Trotzdem bin ich gespannt, was die nächsten Bände noch bereithalten.


    #bookstagram #buchliebe #rezension #romancebooks #youngadult #lesenmachtglücklich #bookreview #bücherliebe

  20. Cover des Buches Die Mondschwester (ISBN: 9783442490783)
    Lucinda Riley

    Die Mondschwester

    (469)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir alle sympathisch.

    Tiggy, die wie ihre Schwestern adoptiert wurde, erhält nach dem Tod vom Vater Pa Salt einen Brief, wo sie aufgefordert wird,  nach Granada zu reisen um dort auf ihrer Herkunft zu stoßen. Die Beschreibung von Sacromonte fand ich sehr schön und konnte mich da hinein träumen, dann wird von ihrer Großmutter berichtet die eine berühmte Flamencotänzerin war und über Geschichte der Gitanos, was ich sehr interessant und spannend fand. Dann ist Tiggy Veganerin  und Tierschützerin, dass gefiel mir sehr gut und ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war es bisschen unglücklich beschrieben, denn wenn sie eine überzeugte Veganerin wäre, würde sie keine Wollpullis und Daunenjacken tragen, aber nicht alle sind wohl so überzeugt.?!

    Die Geschichte in Schottland, mit Charlie, Zara, Cal und Beryl war ganz nett, aber nicht grad so spannend, aber schön fand ich, dass auch noch mal auf Ally zurück gekommen wurde.

    Alles zusammen fand ich den Roman aber recht schön.

  21. Cover des Buches Im Schatten das Licht (ISBN: 9783499290251)
    Jojo Moyes

    Im Schatten das Licht

    (351)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Das Buch beginnt mit dem Zitat 

    "Zeige mir dein Pferd und ich sage dir, wer du bist."

    Als absolute Pferdefreundin fühlte ich mich natürlich direkt verstanden und abgeholt.

    Allerdings ist dieses Buch kein stereotypes Pferdebuch. Es lebt von den gut durchdachten, vielschichtigen Charakteren, die man alle auf ihre Art lieben muss und der bewegenden, tiefgründigen und traurig schönen Story.

    Es dreht sich nicht vorrangig um Pferde, es geht um zwischenmenschliche Dinge und vor allem um die Schicksale des elternlosen Mädchens Sarah und ihrem tollen Großvater Henry Lachapelle, einem außergewöhnlichem Reiter, der seine große Leidenschaft das Reiten, für die Liebe seines Lebens aufgegeben hat und daraufhin eine Menge schwerer Schicksalsschläge durchleben musste.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend, man konnte das Buch kaum weglegen. Gegen Ende war ich zu Tränen gerührt und hatte einen dicken Kloß im Hals. Genau so müssen Bücher sein. Fünf Sterne für dieses großartige Buch!

  22. Cover des Buches Erebos 2 (Limited Edition) (ISBN: 9783743223455)
    Ursula Poznanski

    Erebos 2 (Limited Edition)

    (541)
    Aktuelle Rezension von: Helena_Kawaii

    Erebos 2 ist genauso spannend und fesselnd wie der erste Teil, mit einem sehr packenden Schreibstil. Auch dieses Mal hat mich die Geschichte sofort mitgerissen und ich habe es schnell durchgelesen. Ich fand schön, dass neben den altbekannten Charakteren auch neue hinzugefügt wurden. Dazu ist die Geschichte mit der Zeit gegangen und das Spiel wirkt moderner. 

    Von mir eine klare Leseempfehlung! 

    Bewertung: 5 von 5 Sternen 

  23. Cover des Buches The Inheritance Games – Das Spiel geht weiter (ISBN: 9783570167847)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games – Das Spiel geht weiter

    (427)
    Aktuelle Rezension von: Lia_Bischoff

    Enthält Spoiler für die gesamten Bücher



    Ich liebe diese Reihe. Wirklich. Band 1 habe ich erst seit einer Woche beendet und trotzdem weiß ich jetzt schon, dass ich ihn rereaden und annotieren werde und das mache ich sonst wirklich nie. Diese Bücher haben in mir eine Liebe für ein komplett neues Genre geweckt, und ich bin immer noch nicht bereit, diese Welt loszulassen. Ich liebe die Rätsel, die Geheimnisse, die Enthüllungen und dieses ständige Gefühl, dass hinter jeder Antwort direkt drei neue Fragen warten. Alles, was man im Laufe der Reihe erfährt, ist einfach krass. Und endlich haben wir mal eine Protagonistin, die nicht nur als schlau beschrieben wird, sondern es auch wirklich ist. Avery denkt mit, kombiniert, handelt klug und lässt sich nicht einfach durch die Handlung tragen. Besonders liebe ich die Dynamik zwischen Avery und Jameson. Die beiden sind für mich einfach alles. Ihre Gespräche, ihre Spannung, ihre Art miteinander umzugehen ich habe jede einzelne Szene von ihnen geliebt. Das Liebesdreieck mit Avery, Jameson und Grayson kam mir allerdings etwas gezwungen vor. Zwischen Grayson und Avery habe ich persönlich nie wirklich Chemie gespürt. Da es aber nicht der Hauptfokus der Geschichte war, hat es mich nicht allzu sehr gestört. Was ich etwas schade finde, ist, dass einige Charaktere über die drei Bücher hinweg zu kurz kommen. Nash, Nan, Libby, Max, Skye und Zara hätten für mich gerne mehr Raum bekommen dürfen. Der Fokus liegt sehr stark auf Avery, Jameson, Grayson und teilweise Xander, was natürlich Sinn ergibt aber bei so vielen interessanten Figuren fühlt es sich trotzdem an, als wäre noch mehr möglich gewesen. Trotzdem habe ich auch die Nebencharaktere geliebt. Aisha und Oren zum Beispiel haben für mich jede Szene besser gemacht, in der sie vorkamen. Für mich ist The Inheritance Games eine absolute Lieblingsreihe und das heißt wirklich etwas. Jedes einzelne Buch war einfach nur wow. Spannend, clever, emotional und so süchtig machend, dass ich am liebsten sofort wieder von vorne anfangen würde.


    Und jetzt freue ich mich schon unglaublich auf The Grandest Game. 🥺🖤

  24. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Lia_Bischoff

    Enthält Spoiler


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses Buch rezensieren soll, ohne dabei selbst wieder komplett in seine Gefühle hineingezogen zu werden. A Little Life ist kein Buch, das man einfach liest. Es verschlingt dich. Langsam, grausam, wunderschön. Am Anfang war ich ehrlich gesagt skeptisch. Mir wurde zu viel erzählt statt gezeigt. Dieses ständige Beschreiben von Verhältnissen, Vergangenheiten und Dynamiken, anstatt Szenen wirklich auszuspielen, hat mich immer wieder aus der Geschichte gerissen. Dazu kamen die riesigen Zeitsprünge, die fehlenden Kapitel und diese endlosen Rückblicke, bei denen ich irgendwann komplett den Überblick verloren habe, wann wir eigentlich gerade im „Jetzt“ sind. Teilweise fühlte es sich an, als würde ich durch Erinnerungen schwimmen, ohne festen Boden unter den Füßen. Und trotzdem irgendwann hat dieses Buch angefangen, mich vollkommen zu zerstören. Nicht auf die laute Art. Sondern langsam, schleichend. Wie etwas, das sich unter die Haut legt und dort bleibt. Jude ist wahrscheinlich einer der tragischsten Charaktere, die ich jemals gelesen habe. Und das Schlimmste ist: Man versteht ihn. Seine Gedanken, seine Selbstwahrnehmung, seine Angst, seine Zerstörung, all das fühlt sich so echt an, dass es weh tut. Ich habe irgendwann nicht mehr nur gelesen, ich habe mitgefühlt. Teilweise so sehr, dass ich nicht mehr wusste, ob ich gerade noch ich selbst bin oder längst mit ihm zusammen untergehe. Und Willem… Gott, Willem. Alles an ihrer Beziehung hat mich fertiggemacht. Dieses vorsichtige Annähern, diese Liebe, die nie laut sein muss, um alles zu bedeuten. Ich wollte nichts mehr, als dass Jude endlich einfach geliebt werden darf, ohne Bedingungen, ohne Schmerz. Dieses Buch hat mich wütend gemacht. Es hat mich verzweifeln lassen. Mehrmals wollte ich es gegen die Wand werfen. Und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich habe Schlaf vergessen, Essen vergessen, Zeit vergessen. Dieses Buch wurde irgendwann kein Buch mehr, sondern ein Zustand. Natürlich habe ich Kritikpunkte. Die Langatmigkeit. Die teilweise extrem ausschweifenden Rückblicke. Manche Perspektivwechsel, die mich eher herausgerissen als vertieft haben. Und ja  manche Entwicklungen tun so weh, dass man fast das Gefühl bekommt, das Buch wolle einen absichtlich zerstören. Aber vielleicht ist genau das seine größte Stärke. A Little Life ist kein perfektes Buch. Aber es ist ein Buch, das etwas mit dir macht. Etwas Bleibendes. Etwas Unangenehmes. Etwas Wunderschönes. 

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