Bücher mit dem Tag "adria"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "adria" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Covet (ISBN: 9783423763585)
    Tracy Wolff

    Covet

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Buecher_taenzerin

    Was soll ich sagen, ich liebe diese Reihe einfach.
    Auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
    Dieses Mal hatte ich etwas Pause zum letzten Teil, daher habe ich kurz Zeit benötigt, um mich wieder komplett in die Geschichte einzufinden. Das hat den Lesespaß aber nicht beeinflusst.

    In diesem Teil haben wir zwei neue Schauplätze kennengelernt und die ganzen Themen spitzen sich zu.
    Der Umgang zwischen Grace und Jaxon war für mich anfangs etwas komisch und auch dass sie sich einfach ihre Anziehung zu einer bestimmten Person nicht eingestehen wollte war etwas anstrengend, das alles wurde im Verlauf der Geschichte aber deutlich besser.

    Ansonsten hat ein Ereignis das nächste gejagt, langeweile Fehlanzeige.
    Auch gab es neue Figuren dir mir sehr gut gefallen haben, genau so wie die alt bekannten.
    Damit verbunden auch viel Gefühl. Von Liebe, Freundschaft, Wut bis hin zu Trauer war alles vorhanden.

    Ich bin unglaublich gespannt wie es weitergeht.

  2. Cover des Buches Grado im Regen (ISBN: 9783954517855)
    Andrea Nagele

    Grado im Regen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Im Prolog sind wir Zeuge eines Banküberfalles, den man aber noch nicht so recht zuordnen kann während man sich mit den Protagonisten dieser Krimireihe anfreundet.

     

    Die als etwas verrückt geltende alte Dame Angelina Maria muss mit ansehen wie eine junge Frau im Meer ertrinkt. Oder sind diese Beobachtungen als Hirngespinste zu verbuchen wie es die Polizei anfangs vermutet? Erst als eine zweite Frau verschwindet, scheint man den Ernst der Lage zu erkennen. Commissaria Maddalena Degrassi muss sich einerseits als Frau in einer Männerdomäne ziemlich behaupten, außerdem tut es ihr Leid um ihre Beziehung, die sie durch eine Unbedachtheit ziemlich gefährdet hat. Dass ausgerechnet die Verschwundene, die Frau von Tomaso – ihrer kurzen Affäre – ist, vereinfacht die Sachlage nicht unbedingt. Wird sie die verschwundene Francesca rechtzeitig finden und welches Motiv steckt hinter der Tat?

     

    Lange Zeit tappt die Polizei im Dunkeln und die Ermittlungen scheinen sich im Kreis zu drehen. Doch zum Glück kann die kleine Laura wertvolle Tipps liefern, die für Maddalena eine enorme Hilfe sind.

     

    Es dauert eine Weile bis alle Figuren eingeführt sind und die Geschichte in Fahrt kommt. Zu sehr sind die verzwickten Beziehungen im Fokus bevor der eigentliche Kriminalfall an Spannung zulegt. Von den Dämonen, mit denen Angelina Maria kämpft, erfährt man erst nach und nach – hier hält das Ende noch eine überraschende Wendung parat.

     

    Wer Grado mit Sommer und Sonne in Verbindung bringt, wird hier eines Besseren belehrt. Die Autorin schafft es, eine solche düstere Stimmung heraufzubeschwören, dass man meint, mitten in diesem Grau zu versinken.

     

    Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte liest sich locker und leicht, wenn diese auch mit einer düsteren Atmosphäre aufwartet. Die Handlung ist komplex aufgebaut und zeigt einige Überraschungen auf.

     

    Auch wenn Spannung und Tempo erst nach und nach an Fahrt aufnehmen, ist es ein gelungener Einstieg in diese Krimireihe. 4 Sterne

  3. Cover des Buches Hansetochter (ISBN: 9783404168873)
    Sabine Weiß

    Hansetochter

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch spielt im späten 14. Jahrhundert in den Jahren 1375 bis 1376 in Lübeck. Damals eine der wichtigsten Städte der Hanse. So ist die Handlung auch im Kreise der Kaufleute angesiedelt, die in damaligen Zeiten wichtige Bürger in den Hansestädten waren.

    Es geht um Liebe und um Verrat und Betrug - aber auch um Mord und das aufbegehren einer jungen Kaufmannstochter. Dabei hat die Autorin die historische Zeit und die seinerzeitige weitgehende Rechtlosigkeit der Frauen gut herausgearbeitet. Die Figuren sind gut gezeichnet, wenngleich doch arg "schwarz-Weiß" dargestellt. Man kann immer gleich erkennen, ob eine Figur gut oder böse ist. Dieses schwarz/weiß-Schema prägt denn auch die gesamte Handlung. Die Hauptfigur muss vielen Rückschläge, Demütigungen und Gefahren überwinden um letztendlich doch zu einem guten Schluss zu kommen. Das hat so etwas von einem Märchen an sich....!

    Trotzdem kann das Buch gut unterhalten. Wie es im zweiten Buch mit den Protagonisten weitergeht kann der versierte Leser sich sicher schon jetzt vorstellen....!



  4. Cover des Buches Das Schweigen des Sammlers (ISBN: 9783458359265)
    Jaume Cabré

    Das Schweigen des Sammlers

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Henk_Bleu

    Ich weiß noch, dass ich über dieses Buch in der FAZ eine hymnische Besprechung las. Es sei einer der besten spanischen Romane der letzten Jahre, hieß es darin. Ich weiß nicht mehr, wie das genau begründet wurde, aber mein Interesse war geweckt.

     

    „Das Schweigen des Sammlers“ heißt im Original „Ich bekenne“ und das ist der weitaus treffendere Titel für diesen verwickelten Roman. Formal ein Briefroman, lesen wir die Memoiren des spanischen Gelehrten Adria Ardevol an seine Frau Sara Voltes-Epstein, die große Liebe seines Lebens. Es ist ein Buch über Schuld und die Hoffnung auf Wiedergutmachung. Denn Ardevol fühlt sich schuldig am Schicksal seiner Frau, und daran, dass sie ihn verließ – weil er eine Geige nicht zurückgab, die seiner Familie nicht gehörte. Das klingt vielleicht banal, aber die Geschichte dieser Geige bildet neben Ardevols Lebensgeschichte die zweite große Stütze des Romans. Sie spannt einen riesigen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von Geistlichen in Klöstern bis zu Nazischergen in Auschwitz. Und der Streit über ihren Besitz ist Ausgangspunkt für umfangreiche Schilderungen über Gut und Böse, Schuld und Moral.

     

    Damit hat sich Cabre viel vorge-, aber nicht übernommen. Ihm gelingt es, die stattlichen 850 Seiten intelligent und spannend zu füllen. Vor allem hat Cabré die Handlungsebenen kunstvoll und trickreich verknüpft. Oft springt er mitten in einem der vielen Dialoge auf eine andere Ebene. Oder er wechselt in einem Dialog die Erzählperspektive, vom Er zum Ich oder Du. Das ist oft nicht gleich zu verstehen, sondern erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, ist aber absolut faszinierend gemacht und trägt dazu bei, dies Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal komplex zu machen. Es führt vor allem dazu, dass der Leser näher an die Handlung herankommt und von ihr stärker berührt wird. Und es macht das Buch einzigartig.

     

    Kritikpunkte sehe ich bei der Hauptfigur. So facettenreich sie einerseits angelegt ist, so einseitig ist das Motiv von Ardevols Handlungen: Das Gefühl der Schuld und die überbetonten Gefühle für seine Frau wirken über die ganze Länge fast schon penetrant. Aber vielleicht ist das eine Mentalitätssache, und deutsche Leser empfinden hier anders als der spanische Autor. Zum anderen ist Ardevol als Intellektueller angelegt, der über die Natur des Bösen forscht. Dann müsste dazu auch was Intellektuelles kommen, doch das fehlte mir. Dafür gibt er durch die Romanhandlung vielfältige Antworten dazu.

     

    Vielleicht hat Cabre nicht alles einlösen können, aber ihm ist in achtjähriger Arbeit unterm Strich ein bemerkenswertes Buch gelungen, das ich empfehlen möchte
  5. Cover des Buches Grado im Sturm (ISBN: 9783740805234)
    Andrea Nagele

    Grado im Sturm

     (24)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula

    Es liegt eine unerträgliche Hitze über Grado. Es weht kein Lüftchen.Als dann doch ein Gewitter heran bricht, fällt der Strom aus. Der 14 jährige Emmanuele ist währenddessen gerade in einem kleinen Supermarkt und belauscht ein Gespräch, dass ihm trotz der Hitze das Blut in den Adern gefrieren lässt. Hat er da wirklich eine Morddrohung mitangehört? Eilig rennt er zur Polizei, um von dem Belauschten zu berichten, doch er wird als Dieb bezichtigt, seine Aussage und Daten nicht aufgenommen und er fortgeschickt. Am nächsten Mittag ist wird der Junge von seiner Mutter als vermisst gemeldet und die Dienststelle hat ein echtes Problem. Während Maddalena mit Nachdruck nach dem Vermissten sucht, versucht ein passionierter Meteorologe eine Sturmwarnung zu verbreiten. Doch sein Chef meint, er würde die Bevölkerung nur unnötig in Schrecken vor einem Jahrhundertsturm versetzen, der nur in seiner Fantasie aufzöge und nimmt die Warnung aus dem Netz. Eine deutsche Familie baut ihr Zelt nahe der Lagune auf. Eine Krankenschwester geht endlich ihrem persönlichen Albtraum nach und stellt sich der Vergangenheit, ohne zu ahnen, was sie damit lostritt. Der Wellnessurlaub von zwei alten Schulfreunden, läuft alles andere als entspannt...

    Dies ist der 4. Band um die attraktive Commissaria Maddalena Delgrassi aus Grado, mit dem sehr eigenwilligen Chef, der mittlerweile mit ihrer Mutter verbandelt ist. Für mich war es der Einstieg, der problemlos gelang, auch wenn mir bei der Lektüre bewusst wurde, dass es einige Komplikationen aus ihrem Privatleben gibt, die ich nicht kenne, die soweit erforderlich angerissen werden, aber nicht so weit ausgeführt werden, dass man keine Lust mehr auf die Vorgängerbände bekommt.

    Jedes Kapitel wird aus einer anderen Sicht geschildert, von Paaren oder Familien, die scheinbar nichts verbindet, außer, dass sie derzeit eine persönliche Krise durchleben. Man spürt dadurch wie sich der Sturm in ihrem Innern zusammenbraut, während sich das Wetter dem Siedepunkt nähert, von den meisten unbeachtet. Zu sehr sind sie in ihren eigenen Sorgen und Gedanken verhaftet. Das ist eine ungewöhnliche Erzählweise, auch weil sich der Mord erst anzukündigen scheint, aber keine Leiche auftaucht, deren Herkunft geklärt werden müsste. Ein Krimi ohne Tat, nur mit vibrierender Vorahnung in der Luft?

    Mit dem Sturm scheint sich der Zorn Gottes zu entladen und es kommen ungeahnte Leichen ans Licht, während sich andererseits persönliche Krisen Bahn brechen. Ein Gewitter kann reinigend sein, dieser Tornado richtet Verwüstung an.

    Am Ende fügt sich alles für den Leser zusammen. Die Ermittler haben einen Plan und eine Ahnung, die Feinheiten werden sich noch zusammenfügen, dessen ist man sich gewiss, das Wie wird der Vorstellungskraft des Lesers überlassen, weil dies eigentlich nur noch langweilige Routine ist. Das Spannende, die persönlichen Verwicklungen und Triebfedern sind offenbart. Das Unwetter bringt nicht nur alte Sünden zu Tage, sondern offenbart auch die Abgründe der menschlichen Seele, die nicht immer nur schlecht sind. So werden einige zu Helden, denen man es nie zugetraut hätte, während andere, sich zeitlebens nach dieser Nacht vor sich selbst fürchten werden, da sie wissen, wozu sie in der Lage sind.

    Die Autorin hat nicht nur ihren Zweitwohnsitz in Grado und spricht fließend Italienisch, sie ist auch Paartherapeutin und kennt sich daher mit disfunktionalen Beziehungen und menschlichen Miseren bestens aus.

    Dieser Krimi bezieht seine Spannung aus der Atmosphäre des aufziehenden Unwetters, dass mit den persönlichen Krisen der zahlreichen Protagonisten korreliert. Ähnlich einer griechischen Tragödie spitzt es sich zu, doch endet es nicht für alle schlecht. Einige werden gelöst und erlöst aus diesem Sturm hervorgehen und andere werden innerlich zerstört sein.

    Die Commissaria hat ihre eigenen Grenzen kennengelernt, ihre Prioritäten erfahren und wird nun auch mit den übrigen Unannehmlichkeiten des Lebens klar kommen. Diese vermögen ihr aber nicht den Genuss am Leben zu nehmen und daher gibt es zum Abschluss noch ein Rezept für mehr Adria Feeling: Spaghettoni aus Gragnano mit Lagunen-Sardinen und wildem Fenchel.

    Ein psychisch sehr eindrucksvoller und außergewöhnlicher Krimi.

  6. Cover des Buches Der Würger von Triest (ISBN: 9783709979129)
    Werner Stanzl

    Der Würger von Triest

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Mein erstes Buch von Werner Stanzl und ich wurde enttäuscht.
    Der Schreibstil mag zwar locker und flott sein, aber leider war der Spannungsbogen hier überhaupt nicht gut ausgearbeitet.
    Anfangs noch mit ein wenig historischen Fakten, ist man relativ schnell in den ersten Fall, aber leider ziehen sich die Handlungen durch teils sehr detailreichen Beschreibung, die mit den Mordfällen nicht wirklich was zu tun haben, dahin.
    Auch ist es für mich persönlich nicht logisch, wenn es sich zunächst um einen Serientäter handelt, es am Ende dann zwei mutmaßliche Täter gibt, weil der Mechanikermord nicht zu den Serientäter passt. Der Titel heißt immerhin *der Würger von Triest* und nicht die Mörder von Triest.

    Bis fast zum Ende schwirrt man im Unklaren und viele Fragen blieben bei mir offen. Warum wurde nicht berichtet, wie sich zum Beispiel Paolo fühlte? Warum wurde nicht berichtet, wie die Eltern von Mia auf Alessa reagierten? Was wurde aus den Kindern vom 2. Opfer?
    Das sind nur ein paar wenige Fragen, die mir nicht beantwortet wurden und es gäbe noch mehr.

    Für mich persönlich ein schlechter Krimi mit wenigen guten Handlungen, einem Ermittler, der zwar sympathisch ist, aber auch nichts Besonderes. Charaktere von denen ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Ein Ende, das ich eher schlecht als recht finde. Zu detailreich an Dingen, die nicht wirklich etwas mit den Morden zu tun hatten und wenige Details zu Opfer und ihre Hinterbliebenen.
    Für mich nicht lesenswert daher gibt es von mir 🌟🌟 Sterne für Idee und Teilweise guten Handlungen.

  7. Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783446258570)
    Thomas de Padova

    Nonna

     (11)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Dieses Buch ist ein etwas verwirrend aufgebauter Blick auf die Familie in Süditalien, dieses Buch ist ein Blick auf eine vollkommen andere Welt. Man fühlt sich fast etwas in der Zeit rückversetzt. Von diesem Blickwinkel her ist das Buch richtig interessant. Dennoch hätte dieser Blick chronologischer und auch ausführlicher sein müssen, denn dieses kurze episodenhafte Berichten ist mir nicht detailliert genug und dieses recht wirre Hin- und Herspringen in der Geschichte der Familie macht es der Leserschaft schwer. Chronologisch geordnet wäre diese Familiengeschichte vielleicht besser begreifbar und auch eindrücklicher gewesen. Auch hatte ich das Gefühl, dass es viel Ungesagtes und Lücken in der Familiengeschichte gibt. Lücken, die vom Autor ausgefüllt werden sollten. Jeden Sommer seiner Kindheit verbrachte der Autor Thomas de Padova in einem malerischen Dorf am adriatischen Meer in Apulien. Dieses Dorf war der Geburtsort seines Vaters, Großvaters und Urgroßvaters. Doch alle drei Männer brachen irgendwann in die Welt auf. Diese episodenhafte und chronologisch nicht geordneten Blicke auf die verschiedenen Männer verwirren auch etwas. Denn diese recht interessante Familiengeschichte wäre chronologisch geordnet und etwas verdichtet sicher ein absolut interessantes Buch geworden. Auch später kommt Thomas de Padova immer wieder in dieses Dorf und ihn erwartet seine Großmutter, schwarzgekleidet, kurz angebunden und streng ist sie eine Instanz. Und sie wirkt. Aber der Autor erinnert sich an keine Nähe zwischen seinem Großvater und dessen Frau. Das Buch gibt kurze, aber einprägende Antworten darauf. Ausführlicher wäre dieses Buch sicher ein Knaller gewesen. In dieser kurzen Version hier ist es mir aber dennoch 3 Sterne wert! 

  8. Cover des Buches Arrivederci, Roma! (ISBN: 9783548281438)
    Stefan Ulrich

    Arrivederci, Roma!

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Zum Ende seines vierjährigen Aufenthalts als Journalist in Rom möchte Stefan Ulrich nochmals alle 20 Regionen Italiens in einem Jahr bereisen. Manches wird nur ein kleiner Abstecher, anderes ein mehrtägiger Urlaubsaufenthalt. Natürlich sind es immer nur kleine Schnipsel der Regionen, über die der berichtet, doch zumeist so ausgewählt, dass es nicht zwingend die Hauptsehenswürdigkeiten der Gebiete sein müssen. So erfährt sicherlich auch ein Italienkenner noch manch Neues.

    Gespickt mit kleinen Anekdoten ist es mehr oder weniger ein Reisebericht, bei dem auch immer wieder die Menschen, denen er begegnet ins Zentrum rücken. Es ist eine leichte und lockere Lektüre, bis auf den Bericht über die Folgen des Erdbebens in den Abruzzen im Jahre 2009, über das erst am nächsten Tag einen Artikel für seine Zeitung verfassen musste. Doch der geneigte Zuhörer erfährt auch etwas über sein Leben im Palazzo in Rom, wie schon im Vorgängerroman Ulrichs, doch eher am Rande.

    Fazit: Ganz nett nebenbei zu lesen. 3-4 Sterne

  9. Cover des Buches For 100 Days - Täuschung (ISBN: 9783802598210)
    Lara Adrian

    For 100 Days - Täuschung

     (246)
    Aktuelle Rezension von: KleinerMaulwurf

    Eins vorweg:
    Meine Arbeitskollegin und ich haben diese Bücher zeitgleich gelesen und haben uns gegenseitig die schlimmsten Stellen vorgelesen.
    Dies sollte als Warnung eigentlich genügen, aber: Wer das Shades of Grey-Gedöns schlimm fand, wird die 100-Reihe noch schlimmer finden. Zumindest die Leute, die lesen können.

    Man soll ja mit was Positiven anfangen:
    Die Cover sind schön.

    Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung oder am mangelnden Sprachtalent der Autorin liegt. Aber Formulierungen wie „Als er kam, brüllte er meinen Namen“ rufen in mir eher Erinnerungen an meinen Geschichtslehrer Herr Westphal hervor, der, um uns die Neandertaler vorzustellen, steinzeitlich-rustikale Laute von sich gab; und nicht an ein erotisches Feuerwerk.
    Ganz zu schweigen vom ständigen „Himmel“. Auf fast jeder Seite der Trilogie ruft/sagt/stöhnt irgendwer „Himmel!“. Gern in Verbindung mit dem äußerst frivol gemeinten „Himmel, baby“.

    Apropos erotisches Feuerwerk. Natürlich brennt Frau Adrian ein sexy Feuerwerk nach dem anderen ab. Und um das Ganze noch unrealistischer zu machen als es eh schon ist, wird der Sex natürlich immer besser. Nick hat es einfach drauf. Himmel, baby.
    Nick ist natürlich steinreich (arbeitet aber nicht…wobei, ich sollte etwas wohlwollender sein: Natürlich arbeitet er. Sein Arbeitstag besteht von morgens bis abends aus Meetings. Vorzugsweise mit Nonnen (kein Scherz)). Irgendwas mache ich wohl falsch, denn hin und wieder habe ich auch Besprechungen, aber Trilliardär bin ich nicht. Ich schweife ab.

    Natürlich hat Nick eine schwere Kindheit (siehe Band 3), oder wie es wundervoll auf dem Klappentext formuliert ist „tiefe Narben der Vergangenheit“. Wer da jetzt an den Shades-of-Grey-Otto denken muss: Bingo.
    Ein superreicher Mann mit „seelischen Narben“ (aber sexy!) macht sich in dieser Art von Buch viel besser als ein arbeitssuchender Busfahrer mit Baseballkappe und dem Flipchart von Peter Zwegat im Wohnzimmer.

    Potenziellen Lesern, die eine Handlung erwarten, sei vorab gesagt: Es gibt keine.
    Nick und Avery bewegen sich fast ausschließlich zwischen Bett und Küchentisch (wahlweise auch Auto oder Badewanne). Die Sexszenen sind im Grunde genommen immer die gleichen, aber das Wetter ist anders.
    Und natürlich ist Nick der beste, leidenschaftlichste, emotionalste (haha!), großzügigste, schönste und überhaupt-der-Größte-von-allen Liebhaber, den es auf Erden gibt. Aber mit tiefen Narben, das dürfen wir nicht vergessen. Schließlich sind das der Grund, warum er auf 280 von 300 Seiten schlechte Laune hat. Selbst, wenn Avery sich ihm hingibt wie weiche Butter sich meinem Küchenmesser hingibt. Gute Laune hat er offenbar nur, wenn er mit Beule in der Hose einer Nonne gegenübersitzt.

    Und wo ich gerade über Hingabe referiere: Avery tut alles was er will. Je weiter das Buch voranschreitet, desto geringer wird ihr Widerstand. „Entweder Du tust was ich dir sage, oder ich verzeihe Dir Deine Lügen nicht“. Und sie tut natürlich alles was er will, was sie aber nicht will, aber das ist ja egal, weil Nick der Boss mit den seelischen Narben ist. Basta.
    Als Beispiel könnte ich die ca. 500 Sexszenen erörtern, in denen Nick Avery zu allem möglichen überredet, sie aber vorher drei Seiten lang darüber referiert, was für eine starke, unabhängige Frau sie doch sei. „Ich will jetzt keinen Sex, ich will mit Dir reden, Nick“ – „Doch, leg dich hin!“ „Ok.“

    Die Frau verliert ihren Job, ihre Wohnung, aber egal, Hauptsache Nick ist mit seinem BMW (oder Mercedes) da. Dass die Tante völlig abhängig von ihm ist (in jeder Hinsicht) – egal!
    Nick hat mehrere Autos, ein Segelboot, eine Wohnung, die größer ist als der Taj Mahal…und natürlich seine seelischen Narben. Mehr braucht Avery nicht.
    Sie wird erpresst? Keine Sorge, Nick regelt das. Sie ist arbeitslos? Keine Sorge, Nick hat einen BMW. Sie hat eine tragische Familiengeschichte? Keine Sorge, Nick hat einen Mercedes. Sie hat kein Geld? Keine Sorge, Nick hat ein Segelboot. Sie hat nichts zum Anziehen, weil ihre vorherigen Klamotten nicht zu Nicks pompösen Lebensstil passen? Keine Sorge, Nick gehört die Unterwäschen-Boutique nebenan.
    Sie hat ihre künstlerische Kreativität verloren? Keine Sorge, Nick hat einen BMW.
    Sie hat keine eigene Meinung? Keine Sorge, Nick hat ein riesen Teil in der Hose.
    Weibliche Abhängigkeit vom charmanten, aber stets rolligen Kerl. So wichtig.

    In diesen Büchern wird jedes Klischee abgearbeitet, als hätte die Autorin eine Checkliste zum Abhaken gehabt:

    - Emotional seltsamer Mann: Check
    - Aber reich muss er sein: Check
    - Frau ohne jeglichen eigenen Willen: Check
    - Sex: Check
    - Noch mehr Sex: Check
    - Kriminalistische Nebenstory ohne Sinn: Check
    - Sex in der Badewanne: Check
    - Die Protagonisten dürfen nicht zu viele gehaltvolle Gespräche führen, am besten, es wird im Laufe der Zeit immer weniger: Check
    - Sex unter Einbezug von Lebensmitteln: Check (ich werde Honig nun mit ganz anderen Augen sehen)
    - Eine mysteriöse Ex-Freundin: Check
    - Eine nicht vorhandene Handlung, aber das interessiert keinen, denn er hat einen Gürtel, den er auch einzusetzen weiß, oh baby: Doppel-Check

    Ein Schelm, wer denkt, die Bücher seien nur im Shades of Grey Strom entstanden. Nein, nein, die Autorin beteuert in ihrer Danksagung, die beiden Charaktere seien schon seit vielen Jahren in ihren Gedanken und erst jetzt habe sie die Energie gefunden, es zu Papier zu bringen.
    So ging es natürlich auch den tausenden anderen Autoren, die seit dem Shades of Grey-Erfolg Bücher geschrieben haben, die fast dieselbe Handlung haben. Hat mit der Möglichkeit damit Geld ohne Ende zu scheffeln rein gar nichts zu tun.

    Abschließend bleibt zu sagen, dass die coolsten Personen in den Büchern der Portier „Manny“ und der Chauffeur „Patrick“ sind. Und letzterer darf in allen Bänden nur maximal zehn Worte sagen, denn er ist ja tagelang damit beschäftigt, sich auf den Verkehr zu konzentrieren während sich Nick und Avery auf der Rückbank auf einen anderen Verkehr konzentrieren. Der arme Mann. Aber Patrick ist natürlich diskret, niemals, niiiiieeeemals würde er seinen Chauffeur-Kollegen in der Mittagspause von den ruhmreichen sexy Abenteuern seinen Chefs erzählen.
    Leid muss einem auch die gute Lilly (Nicks Sekretärin) tun, die arme Frau macht den ganzen Tag nichts anderes als Nicks Termine zu verschieben, da ihr ständig rolliger Boss lieber seine Männlichkeit in Avery versenkt anstatt wenigstens eine Stunde am Tag ernsthaft zu arbeiten.

    Und obwohl das Buch so schlecht war, habe ich alle Teile gelesen. Das ist wie bei einem Unfall, man will es nicht sehen, aber man sieht doch hin. Himmel.

  10. Cover des Buches Eine riskante Affäre (ISBN: 9783802586774)
    Joanna Bourne

    Eine riskante Affäre

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Silence24
    Dieses Buch hatte ich über ein Jahr bei mir rum liegen. Da mich der erste Teil nicht so vom Hocker gerissen hat, hab ich dieses Buch immer weiter nach hinten verschoben. Doch nun muss ich gestehen, dass es dieses Buch nicht verdient hat. Dieser Teil ist weit besser, als der erste. Von mir gibts die volle Sternchenzahl. 
    Jess Whitbys Vater wird verhaftet. Er soll der berühmte Cinq sein. Ein Mann der ein Verräter ist und dafür hängen soll. Doch Jess ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt und macht sich auf die Suche nach dem echten Cinq. Und sie hat auch schon einen Verdacht. sie glaubt in Kapitän Sebastian Kennett, den Verräter gefunden zu haben. Und so macht sie sich eines Nachts auf, um ihm in einer sehr schmutzigen Gasse auf zu lauern und ihn zu durchsuchen. Vielleicht trägt er die belastenden Papiere ja bei sich. Und da kommt Jess Vergangenheit als Langfinger ganz gelegen. Doch Jess hat nicht damit gerechnet, selbst ein Opfer zu werden. Als sie gerade dabei ist, sich dem Kapitän an den Hals zu werfen, geraten die beiden in einen Hinterhalt. Sebastian gelingt es die Iren in die Flucht zu schlagen, doch Jess wird verletzt. Sebastian ahnt nicht, wen er sich da auf sein Schiff holt. Er weiß nur, dass dies die Frau ist, auf die er so lange gewartet hat. Als Jess wieder zu sich kommt, weiß sie nicht, was sie vom Kapitän halten soll. Wäre er Cinq, dann hätte er sie doch niemals gerettet, oder????
  11. Cover des Buches Die Weihnachtsliste (ISBN: 9783641100339)
    Sophie Kinsella

    Die Weihnachtsliste

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Diese Kurzgeschichte ist ganz nett, aber sie wirkt auf mich, als hätte die Autorin eine kleine Schreibübung zum Aufwärmen gemacht. Die Art der namenlosen Erzählerin erinnert stark an Becky aus der Shopaholic-Reihe. Man hätte sicher viel mehr aus der Idee machen können. Aber für ein geschenktes eBook ist es nett für zwischendurch.

  12. Cover des Buches Einsame Spur (ISBN: 9783802588860)
    Nalini Singh

    Einsame Spur

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Adria und Riaz sind beide enttäuscht von der Liebe und suchen deshalb Rückhalt in ihrem Rudel. Als die beiden auf einander treffen knistert es sofort und die beiden kommen sich näher. Währenddessen droht das Medialnet zusammenzubrechen.

    Das war eher einer der schwächeren Teile der Reihe. Die Geschichte rund um den bevorstehenden Krieg fand ich wie immer sehr spannend, aber mich konnte die Liebesgeschichte von Riaz und Adria nicht packen.

    Die Geschichte um die Mediale und Gestaltwandler spitzt sich von Band zu Band immer mehr zu und ich freue mich schon darauf weiter zu lesen.

  13. Cover des Buches Grado in Flammen (ISBN: 9783740811372)
    Andrea Nagele

    Grado in Flammen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    (Inhalt, übernommen)
    In Grado wütet ein Feuerteufel, der bereits ein Menschenleben auf dem Gewissen hat – doch die Polizei jagt ein Phantom. Commissaria Maddalena Degrassi wird von ihrer ehemaligen Dienststelle zu Hilfe gerufen. Zusammen mit ihrem Team begibt sie sich auf die fieberhafte Suche nach dem Täter, bevor es weitere Opfer gibt. Doch möglicherweise ist es dafür längst zu spät … 

    Portrait:
    Andrea Nagele, die mit Krimi-Literatur aufgewachsen ist, leitete über ein Jahrzehnt ein psychotherapeutisches Ambulatorium. Heute arbeitet sie als Autorin und betreibt in Klagenfurt eine psychotherapeutische Praxis. Mit ihrem Mann lebt sie in Klagenfurt am Wörthersee und in Grado, wo sie die Ideen für ihre Krimis findet. 

    Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
    Also, was langsam und teilweise etwas einseitig begann, mir fast zu langweilig - steigerte sich immer mehr in ein Stakkato der Gefühle, Sehnsüchte und Leidenschaften...der einzelnen Protas - mit sehr vielen unterschiedlichen Plots und ihrer jeweiligen VergangenheitsBewältigung - was mir sehr gut gefiel.
    Zudem sehr gekonnt und detailliert - wie immer - eine genaue Zeichnung von Land und Leuten - skizziert. Der SpannungsBogen baute sich langsam aber gewaltig auf.
    Ich mochte die meist recht kurzknappen Kapitel und die wenigen Täter-Einschübe...sie liessen mich regelrecht aufhorchen...und mein KopfKino war ein einziges GefühlsChaos - wem konnte ich noch trauen?

    Ich mag den direkten, sehr bildlichen aber auch unverblümten Schreibstil  s e h r!

    Einige Verdächtige hatte ich auf dem Schirm, aber, mit der fulminanten AufLösung hatte ich so nicht gerechnet, Chapeau.

    Grado mal in einem ganz anderen Licht, dazu eine nicht immer herausragende Commissaria, aber auch das ist menschlich :)

    Danke an Andrea (Nagele) bzw. den emons-Verlag für diese Chance sowie superschnelle Belieferung, ich freute mich!

    Von mir daher trotz allem oder gerade deswegen noch 5* für dieses vielschichtigaktuelle ZauberWerk ❤

  14. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802588525)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (895)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Dieses Buch ist mal wieder in dem mega Schreibstil der Autorin verfasst, sodass es von der ersten Seite an geschafft hat mich zu fesseln. Am Anfang war ich unsicher, wie ich dieses Buch finden wir würde, denn die Protagonistin ist dieses Mal Elise, die wir im zweiten Band ja bereits kennengelernt haben und die mich in diesem noch nicht so begeistern konnte. Aber dann kam dieses Buch, in dem sie die Hauptperson ist und ihr Charakter, ihre Handlungen und einfach ihre Art konnten mich auf jeden Fall vollkommen einnehmen. Und dann ist da noch Tegan, der bisher das absolut verschlossene Mysterium der Krieger war, und in dem man nun endlich auch einen Einblick bekommt. nach und nach schafft man es als Leser sich immer weiter in seine Gedanken– und Gefühlswelt einzulesen und lernt dadurch diesen zuvor unnahbaren Mann kennen. Damit waren die beiden Protagonisten für mich sehr gut gewählt. 

    Und auch die Story baut eine große Spannung auf und hat es geschafft mich mit vielen Wendungen, Emotionen, blutigen kämpfen, fesselnder Leidenschaft und weitere mitreißenden Faktoren in das Buch hinein zu ziehen. 

    Von der „Großhandlung“ her schließt sie an die ersten beiden bände an, wodurch man noch mehr das Bedürfnis bekommt zu erfahren wie es weitergeht. Daher war natürlich auch toll, dass die Charaktere der ersten Bände wieder vorkommen. 

    Fazit: ein tolles Buch dass durch bereits bekannt Charaktere aber vor allem auch durch die neuen Protagonisten, in die man nun einen Einblick erhält, und die vor Emotionen sprühen, und eine super spannende Story die einen einfach mitreißt und von einem Schreibstil gestützt ist begeistert.

  15. Cover des Buches In der ersten Reihe sieht man Meer (ISBN: 9783426511862)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    In der ersten Reihe sieht man Meer

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Familienvater Alexander hat alle Hände voll zu tun, um den Familienurlaub zu organisieren. Nachdem er erschöpft mit einer Flasche Rotwein eingeschlafen war, wacht er plötzlich in seinem Kinderzimmer der 80ger mit 15 Jahren auf und erlebt die erste Adria Urlaubsfahrt mit seiner Familie nochmal.

    Das Buch fand ich richtig klasse. Man konnte sich richtig in die Charaktere hineinversetzen und das 80ger Feeling total nachempfinden. Man bekommt richtig schöne Erinnerungen, an eigene Urlaube, beim lesen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und klar geschrieben. Die Kapitel sind schön kurz. Hin und wieder gibt es einige Italienische Passagen. Die meisten werden aber Übersetzt. 

    Alles in allem eine tolle kurzweilige Geschichte, die sich super vor dem nächsten Urlaub zu lesen eignet.

  16. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802588501)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.282)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Seit Jahren bin ich um diese Reihe herumgeschlichen und nun habe ich das Buch einmal zur Hand genommen. Wie vielen anderen Lesern ist auch mir die Ähnlichkeit zu der Black Brotherhood aufgefallen und da ich ein absoluter BB Stan bin, muss ich leider auch sagen, dass mir die Storyline von J R Ward besser gefällt. Aber ich will das Buch so unabhängig wie möglich beurteilen, daher folgende Punkte die mich bissl nerven (AB HIER GROBE SPOILER):






    - Vampire sind Aliens?! WTF. Mit diesem Konzept komme ich einfach nicht klar

    - Das typische was in gefühlt allen Schnulzen vorkommt, man kennt jemanden seit nicht mal 2 Wochen und schon spricht man von Liebe. Ich weiß, es sind übernatürliche Wesen, aber -.-....

    - Das Buch hat keinen richtigen Abschluss und auch wirklich keinen richtigen Höhepunkt, man fiebert drauf hin und dann schwups ist alles gut, naja eher semi gut. Ist eben auch ein Auftakt, aber es ist nicht mal ein Cliffhanger sondern einfach ohne Spannung.

    -Lucan ist der Inbegriff von Mixed Signals. Lässt er sie eiskalt sitzen ohne was zu sagen und spricht mit seinen Kumpels darüber, dass er sie heiraten will. Die arme Frau weiß doch gar nicht was er will und bekommt unnötig Komplexe.

  17. Cover des Buches Grado im Nebel (ISBN: 9783740802981)
    Andrea Nagele

    Grado im Nebel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Commissaria Degrassi wird an eine Mordserie erinnert, die sie vor kurzem abgeschlossen hatte, als eine weitere Leiche gefunden wird. Doch der Täter wurde gefasst und sitzt fest. Ein Nachahmungstäter? Oder wurde der wirkliche Mörder noch nicht gefunden? Und dann hat die Commissaria auch noch einen schweren Unfall und kommt ins Krankenhaus. Ausgerechnet dann, wenn sie die Antwort auf die Frage ihres Freundes weiß. 


    Zuerst hatte ich ein paar kleine Probleme mit dem Schreibstil und den Redewendungen der Autorin, aber das Buch war so spannend, dass ich mich mit solchen Nebensächlichkeiten nicht befassen konnte. Irgendwie war das ganze so verwirrend-spanndend, dass ich das Buch mal wieder in Rekordzeit ausgelesen hatte. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es gab einen etwas düster-mysteriösen Lokalkolorit, genauso wie der Krimi war und das Cover. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es bringt den Krimi auf den Punkt. Emons hat das wieder sehr gut getroffen. Die Charaktere kannte ich noch nicht, hatte aber keine Probleme damit. Mir gefiel es, dass es auch einige Verweise auf frühere Bücher gab und was aus dem Privatleben der Protas. 


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 

    Grado im Nebel ist ein mysteriös-spannender Krimi, den man unbedingt lesen sollte! 5 Sterne für dieses tolle Verwirrspiel. 



  18. Cover des Buches Adria (ISBN: 9783899102871)
    Martina Meuth

    Adria

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die letzte Lagune (ISBN: 9783499246890)
    Nicolas Remin

    Die letzte Lagune

     (10)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Ein sechstes Mal begeben wir uns auf Mörderjagt mit Commissario Tron, dem verarmten Conte im Venedig der 1960er Jahre. Diesmal führt uns die Spur weit zurück nach Byzanz zur Zeit des 4. Kreuzzuges, wobei sich am Anfang alle fragen, warum ausgerechnet ein wertloser Eisbecher aus dem Palazzo der Familie Tron gestohlen wird. Die Pricipessa und der Commissario sind ja schon ein seltsames Pärchen, und mir kommt vor, der Gute lässt sich immer mehr von dem gemütlichen Leben betören, das ihm seine reiche Geliebte bieten kann. Aber wenn's drauf ankommt, kann er sich immer noch auf seinen Spürsinn verlassen, und letztendlich löst er auch das Rätsel um die geheimnisvolle Reliquie, die sein Vorfahre im 13. Jahrhundert als Beute nach Venedig gebracht hat. So wie es aussieht, ist dies wohl das letzte Buch der Serie, was ich sehr bedauern würde. Ich mag Tron und seine Principessa, ich mag die Auftritte bekannter Persönlichkeiten der Epoche - auch diesmal besuchen wir wieder Sisi und Franzl in Wien - und ich mag die Art, wie auf unterhaltsame und sehr spannende Art und Weise die Geschichte dieser faszinierenden Stadt erzählt wird. Da nicht einmal die Wikipedia-Seite des Autors aktuell gehalten wird (dieses Buch wird garnicht erwähnt), wage ich es nicht, auf eine Fortsetzung zu hoffen. Schade!
  20. Cover des Buches Fackeln in der Adria (ISBN: B002AFWR86)
    Gerhard Kleinlein

    Fackeln in der Adria

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Amor Amaro / Amor Amaro - Das schwarze Bein im Porto Canale (ISBN: 9783745086065)
    Marco Toccato

    Amor Amaro / Amor Amaro - Das schwarze Bein im Porto Canale

     (2)
    Aktuelle Rezension von: bk68165

    Eigentlich möchte Anton nur einen schönen Urlaub mit seiner Familie in Italien verbringen. Eigentlich! Denn was soll man als fürsorgender Familienvater nur tun, wenn man den Rumpf einer Leiche in seinem Kofferraum findet. Gerade noch konnte Anton seine Mädchen davon abhalten das angeschwommene Bein der Leiche im Porto Canale zu bestaunen, schon taucht das nächste Stück der Leicht auf! Das kann Anton nicht alleine schaffen, das steht fest. Amor Amaro muss nach Italien kommen und helfen. Zusammen versuchen die beiden sich der seltsamen Ladung zu entledigen, aber der Rumpf scheint anhänglich zu sein. Und die beiden kommen den Hintergründen verdammt nahe. Die Ndrangheta steckt dahinter! Und mit der Leiche nicht genug. Es geht um viel mehr. Können Anton und Amor Amaro den Familienurlaub und die Adriaküste vor einer Katastrophe retten?
    Natürlich möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen zu Amar Amaros neustem Fall ein paar Worte zu schreiben. Die Stimmung, die beim Lesen des Buches entsteht, verlängert noch einmal ein bisschen den Sommer. Strand, Meer, 25 Grad am frühen Morgen. Das ist doch noch mal Sommer! Und wie das so ist, hat auch die schönste Idylle ihre Schattenseiten. Der Autor hat hier ein Thema aufgegriffen, welches uns alle angeht. Und es liest sich auch gut zwischen den Zeilen, wie schnell es mit der heilen Welt ein Ende haben kann. Aber trotz alledem überwiegt die positive Stimmung in diesem Buch. Anton und seine Familie muss man einfach liebhaben und Amor Amaro erweist sich mal wieder als Retter in der Not und Engel der Familie Klein. Die leckeren Rezepte runden den Genuss hierbei noch ab! Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne vergeben!
  22. Cover des Buches Kampen im Paradies (ISBN: 9783453107687)
    Claus Beling

    Kampen im Paradies

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Wem die Glocke schlägt (ISBN: 9783222134791)
    Peter Kimeswenger

    Wem die Glocke schlägt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp
    Der österreichische Autor und Journalist Peter Kimeswenger entführt den Leser in seine eigene Heimat: seine alte und seine neue. Klagenfurt in Österreich auf der einen Seite, Piran in Slowenien auf der anderen Seite. Und hier kam auch das "Zauberwort" ins Spiel, warum ich dieses Buch lesen wollte: Piran.
    Der letzte und westlichste Zipfel von Slowenien, dem einzigen Meerzugang mit den Nachbarstädten Koper und Izola, aber das glamouröste der drei Städtchen auf diesem Fleckchen Erde, hat auch mich begeistert. Hier sah ich das erste Mal das Meer! Ich war damals 14 Jahre alt und ich werde diesen Moment nie vergessen. Vor sieben Jahren war ich wieder dort - gemeinsam mit meiner Familie und einer lieben Freundin aus Slowenien. Piran fasziniert mich noch immer und so kann ich auch sehr gut verstehen, warum sich der Autor hier im Ruhestand niedergelassen hat.

    Auch im Krimi geht es um den Polizisten Karl Heber aus Klagenfurt, der sich seinen Traum erfüllt und sich ein Häuschen in Piran gekauft hat. Hier will er seinen letzten Lebensabschnitt verbringen. Doch auch in Rente verfolgt ihm Mord und Totschlag. In einem Weinkeller wird ein Investmentbanker erhängt aufgefunden. Auf dem Tisch vor ihm eine schwarze Kerze und eine Glocke, die leise läutet. Selbstmord heißt es. Doch kurz darauf erhält Heber einen Anruf von Antonella Lupini, einer Anwältin. Vor Jahren standen sich die Beiden bei einem Prozess gegenüber, doch nun bittet sie Karl um Hilfe. Der Tote aus dem Weinkeller ist ihr Zwillingsbruder Angelo und Antonella glaubt nicht an die Selbstmordtheorie. Helber verspricht ihr nachzuforschen und bald ist auch er sich sicher, dass es sich hier um keinen Selbstmord handelt.

    Die Krimihandlung im sehr dünnen Büchlein ist nicht wirklich der Hauptstrang bzw. kann man das Buch auch als "ruhigen Krimi" beschreiben. Mir kam oft vor, als ob die ausführlichen Beschreibungen, wie man sich auf einem Boot zu verhalten hat oder welche Vorzüge welche "Nussschale" hat, oft mehr hervorgehoben wurde. Auch die Besuche in Kaffeehäuser und Restaurants nahmen einiges an Seiten ein. Mir fing oft der Magen zu knurren an ;) Der Fall wurde irgendwie so nebenbei gelöst, wo ich zugeben muss, dass mich die raschen Schlussfolgerungen des Ex-Polizisten oft überrascht aufblicken ließen. Jede Spur, die er verfolgte, führte ihn ans Ziel...auch wenn es am Ende des Buches doch ein bisschen rasanter wurde...allerdings nur ein bisschen.
    Die Spannung habe ich hier etwas vermisst. Weniger Beschreibungen der Schifffahrt hätten mir besser gefallen, aber wahrscheinlich deshalb, weil ich damit auch nicht wirklich etwas anfangen kann.

    Positiv anmerken möchte ich die ausführliche Beschreibung der Eigenheiten der Menschen im Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich. Man spürt hier immer wieder durch, dass diese Gegend früher zu Österreich gehörte, jedoch durch die südliche Landschaft, dem Meer und die Verbundenheit der Menschen zu ihren Bräuchen und ihrer Sprachen geblieben ist...egal, ob in Italien oder Slowenien lebend. Die Eigenheiten jeder kleinen Region und der Sprache, die auch heute teilweise in Kärnten noch gesprochen wird, vermittelt im Buch eine Art kleine grenzübergreifende Völkerverständigung.

    Schreibstil:
    Den Schreibstil fand ich flüssig und gut zu lesen. Allerdings konnte ich mich nicht wirklich in die dargestellten Personen "hineinfühlen" und der Überhang an Beschreibungen über Fischfang und Boote im Allgemeinen fesselte mich nicht wirklich. Dafür konnte der Autor mit der bildhaften Erzählung der Landschaft und der Orte der Region punkten.

    Fazit:
    Ein sehr leiser Krimi mit viel Lokalkolorit. Die Spannung blieb meiner Meinung leider auf der Strecke. Die Charaktere waren teilweise blass, aber die Beschreibungen der Landschaft, der Bräuche und Eigenheiten der Menschen in diesem Dreiländereck ist gelungen.
  24. Cover des Buches Fremde Helden (ISBN: 9783944359526)
    Jurica Pavicic

    Fremde Helden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Buecherschmaus
    Jurica Pavičić, 1965 geboren in Split/Dalmatien, ist in seinem Heimatland Kroatien ein renommierter Kolumnist, Journalist und Autor. Er veröffentlicht Essays und Romane und seit 2008 vermehrt Short Stories. Beim kleinen Berliner Verlag Schruf & Stipetic sind bislang neun dieser Geschichten in drei Bänden als ebooks erhältlich gewesen. Nun ist ein Sammelband in gebundener Form erschienen: Jurica Pavičić – Fremde Helden.
    Die zehn Erzählungen könnte man entsprechend den ursprünglichen Zusammenstellungen thematisch gruppieren, einiges ist ihnen aber allen gemeinsam. Da ist zum einen der Handlungsort, der immer die Gegend im Süden Kroatien umfasst, mal eine karge Gegend an der Grenze zu Bosnien, mal die Adriaküste nördlich von Split, mal eine der dalmatischen Inseln. Zum anderen ist es der Jugoslawienkrieg, der 1991 in den Gebieten des ehemaligen Vielvölkerstaates auusbrach, nachdem die Spannungen zwischen den verschiedenen Ethnien nach dem Tod des langjährigen diktatorischen Staatschef Jugoslawiens Tito 1980 immer mehr zugenommen hatten. Es gibt Geschichten direkt aus dem Kriegsgeschehen oder solche, in denen es nur noch ein fernes Dröhnen ist, immer aber haben der Krieg und seine Auswirkungen Anteil am Geschehen, an den Schicksalen der Menschen, an ihren Gedanken und Erinnerungen. Schließlich ist da noch die Bora, jener klare, kalte Fallwind aus dem Norden, der die Geschichten durchweht.
    Helden ist eine der Zusammenstellungen der Geschichten betitelt. Sie umfasst die Stories „Der Schlangentöter“, „Der Schutzengel“ und „Der Held“. Erstere führt direkt ins Kriegsgeschehen, zu den zermürbenden Scharmützeln im dalmatischen Hinterland, zu den „Maljutka-Kriegern“. Die Maljutka ist eine Panzerabwehrlenkrakete, blutjunge Computernerds wurden bevorzugt an ihr eingesetzt, da sie Meister am Joystick sind. Sehr bald müssen aber auch sie den Unterschied zwischen Krieg und Computerspiel erfahren.
    Ganz andere „heldenhafte“ Aufträge verfolgen der Landvermesser Robert in „Der Held“ und Niko, „der Schutzengel“, der die Mission fühlt, auf die Witwe seines getöteten Kriegskameraden „aufzupassen“. Und auch der Polizist in „Nachtstreife“ ist so ein seltsamer Held, im Konflikt mit der Loyalität zu seinem Beruf und dem Recht und der zu seinem immer unverhohlener schmuggelnden Bruder.
    Die Geschichten rund um „Das Tabernakel“ drehen sich um Wohnorte, Häuser und Wohnungen, die den Menschen sehr viel bedeuten, und die auf die eine oder andere Art abhandenkommen.
    Und schließlich gibt es noch die Erzählungen, die sich um einen „Verrat“ drehen. Am eigenen korrupten Onkel oder sogar am eigenen verlassenen Kind.
    Die Erzählungen von Jurica Pavičić in Fremde Helden sind perfekt komponiert, sehr gut geschrieben, in einer klaren, präzisen Sprache. Pavičić bewahrt ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz zu den Figuren und weiß auf eine schlichte Art tief zu berühren. Es sind die Narben, die die Menschen tragen, ihr Wissen um die Schuld, ihr Ringen um den richtigen Weg, ihre Hoffnungen, die lange nachhallen. Zudem wird ein Blick auf kroatische und jugoslawische Zeitgeschichte geworfen.
    Fremde Helden von Jurica Pavičić war für mich eine der größten Überraschungen dieses Lesesommers und ich werde den Autor sicher im Auge behalten. Sein Thriller „Die Zeugen“ ist ebenfalls bei Schruf & Stipetic erschienen.

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