Bücher mit dem Tag "adult"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "adult" gekennzeichnet haben.

302 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

     (2.913)
    Aktuelle Rezension von: Izzys_buecherwelt

    Vom Schreibstil, zur Umgebung bis hin zur Atmosphäre gibt es absolut nichts zu bemängeln. Zu Beginn war ich zwar ein wenig traurig darüber/fande es schade, dass der Roman „nur“ aus der Persepektive von Allie geschrieben ist. Das hat aber nicht im Geringsten gestört. Durch den lebhaften und gefühlvollen Schreibstil konnte man Kaden auch durch seine Dialoge und Allies Erzählungen gut kennen (und lieben) lernen.

     

    Allie und Kaden sind tolle Charaktere, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Er, der klassische Badboy und sie das Mädchen, mit dem er auf keinen Fall etwas anfangen würde.

    Klingt nach einer klassischen Enemies to lovers-Story, ist aber so viel mehr!

    Beide versuchen einen dunkleren Teil ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen, was ihnen aber nicht so recht gelingt. Dieser „dunkle Teil“ spricht ein sehr wichtiges Thema an, das beide verbindet und wird in dem Buch gut aufgearbeitet.

     

    Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem mich auch die Nebencharaktere von Grund auf begeistern konnten! 


     

  2. Cover des Buches The Girl on the Train (ISBN: 9780857522313)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train

     (704)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Spannend, obwohl eigentlich die meiste Zeit nichts passiert. Das ist schon eine echt Kunst ein Buch so zu schreiben - dennoch bleiben ein paar Längen  

    Es geht um Rachel - die jeden Tag mit dem Zug nach London pendelt - dabei kommt sie an einer Abschnitt vorbei in dem sie selbst gelebt hat - der Zug kommt da oft zum stehen, so das Rachel das Leben derer die dort wohnen in den paar Minuten einsehen kann. 

    Sie bastelt sich von einem Paar dort eine ganz eigene Fantasie zusammen und malt sich deren Leben so aus wie sie es selbst gern gehabt hätte. Statt dessen kämpft sie mit einem enormen Alkoholproblem und stalkt ihren Exmann.

    Eines Tages wird eine Frau vermisst - es ist die Frau die Rachel vom Zug aus beobachten konnte.......


  3. Cover des Buches Crossfire. Versuchung (ISBN: 9783453545588)
    Sylvia Day

    Crossfire. Versuchung

     (1.934)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    Ich muss euch sagen das ist echte Konkurrenz zu fifty shades of Grey  das muss ich zu geben leider habe ich nur bis zum 3 teil gelesen aber ich habe vor mir die anderen teile zu kaufen weil die Teile die ich gelesen habe wirklich gut waren und dies ist ja der erste teil und der ist mega wie Eva und Gideon sind so gut dar gestellt das buch ist auf jeden fall zu empfehlen

  4. Cover des Buches Die Liebe von Callie und Kayden (ISBN: 9783453534575)
    Jessica Sorensen

    Die Liebe von Callie und Kayden

     (414)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Der zweite Band von Callie & Kayden hat wesentlich länger gebraucht, um in Gang zu kommen als der erste. Tatsächlich ist in der ersten Hälfte kaum etwas passiert und es war mir fast schon ein bisschen zu viel Hin und Her zwischen dem Paar.

    Aber das änderte sich dann ganz plötzlich und was so ruhig anfing, wurde sehr herzergreifend und hat mich echt mitgenommen.

    Ging es im ersten Band noch mehr um Callies Probleme, geht es jetzt um Kayden, der in seiner Familie schreckliches durchlebt hat.

    Aber es geht nicht nur um die Probleme an sich – es geht auch drum, dass man sie in den Griff kriegen kann, dass man das aber auch angehen muss. Und ich liebe es, dass Jessica Sorensen Liebe hier nicht als Allheilmittel darstellt, sondern klarmacht, dass, man manchmal auch mit Profis reden muss.

    Die Charaktere entwickeln sich glaubhaft weiter. Ihre Beziehung macht sie stark, überwindet aber nicht alles. Auch wie Freundschaft hier gezeigt wird, ist einfach schön.

    Anders als im ersten Band gab es hier doch recht viele Erotikszenen, aber sie waren nicht so explizit und über dutzende Seiten erstreckt, dass ich sie überblättern wollte, sondern es hielt sich die Waage und blieb recht geschmackvoll.

    Besonders gut gefiel mir, wie Lukes Geschichte für den dritten Band der Reihe angeteasert wurde, ohne zu viel zu verraten. Er ist so ein interessanter Charakter und ich brenne schon darauf, seine und Violettes Geschichte zu erfahren. 

  5. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.262)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhaltsangabe:

    Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist ... 

    Meinung:

    Der Schreibstil war flüssig und einfach. Leider konnte mich die Hintergrundstory nicht mitreißen. Tja, ich liebe neue Interpretationen von 'alten' Ideen. Aber, dass die Vampire auch noch von einem anderen Planeten kommen -also Aliens sind- ist mir dann doch ein klein wenig zu viel des Guten. Leider konnte ich mich auch nicht richtig in die Charaktere hineinversetzen. Ich habe mir einfach zu viel von diesem Buch versprochen. Werde den 2. Teil noch lesen und hoffe, dass er mich mehr überzeugen kann.

  6. Cover des Buches The Real Thing - Länger als eine Nacht (ISBN: 9783548288666)
    Samantha Young

    The Real Thing - Länger als eine Nacht

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Jessica ist Ärztin in einer Frauenvollzuganstalt und ist ihren Patientinnen gegenüber immer freundlich, eines Tages findet sie in einem Buchrücken Liebesbriefe einer verstorbenen Insassin. Diese hatte nie die Gelegenheit diese abzuschicken, somit beschliesst Jessica in ihrem Urlaub in die Ortschaft Hartwell zu fahren und diese Briefe demjenigen für den sie bestimmt sind, zu bringen. Sie lernt in dieser Kleinstadt neue Freunde kennen und verliebt sich in die Ortschaft, Sie lernt den sexy Barkeeper kenne zwischen den beiden ist eine enorme Anziehungskraft und Jessica fängt an ihr Leben zu überdenken…

    Ok… ich und die Autorin hatten keinen guten Start, leider werde Ichs nach diesem missglückten 4 Anlauf auch nicht mehr probieren. (Hatte mal ein gutes Buch von ihr zwischenzeitlich in den Händen, aber bei 1:4…)

    Der Hintergrund der Geschichte hat sich so spannend angehört und die Geschichte beginnt echt gut, man denkt sich die ganze Zeit was wohl dahinterstecke, was das ganze Spannend macht. Es kommen immer mehr Sachen ans Licht, auch über Jessicas Vergangenheit die ich eigentlich noch hätte wissen wollen aber ich wollte mir das nicht nochmals antun… Cooper war ein wundervoller Charakter und ich hätte gerne mehr von ihm gelesen…

    Die Schreibweise war gut und die Geschichte hat auch gut begonnen, was für mich der ausschlaggeben Punkt war, um es abzubrechen, als die Protagonisten ihr erstes Mal miteinander erleben, die Erotische Szene war noch gut, was schrecklich war, war das danach die Gedanken der Protagonistin als die Szenen endet und er quasi noch in ihr steckt… Die Protagonistin beginnt als selbstbewusste Frau die etwas Gutes für eine verstorbene Insassin machen möchte und entpuppt sich als eifersüchtige unsichere Frau, die nicht genau weiss was sie vom Leben möchte? Nee, ab da war Schluss für mich, das Buch hatte zu viele Anteile von « genau das Nervt an Samantha Youngs Bücher» das ich nicht mehr möchte. Zum einem die unsicheren Gedanken der Protagonisten, zum anderen dass sie die neben Charaktere die in den weiteren Bänden die Hauptrolle spielen extrem anpriest, dazu die ewig andauernde Länge und die krampfhafte Perfektionierung der Charaktere obwohl man ihnen etwas Schmutziges verleiten möchte… Was noch irritierend in diesem Buch dazukam war, Jessicas Sicht wird aus der Ich perspektive, Coopers Sicht jedoch aus der erzählerweise als Beobachter… dieser Wechsel in der gleichen Szene hat mich immer wieder aus der Geschichte gezogen…

    Die Autorin wird mir immer wieder Empfohlen und mit anderen sehr guten Autoren dieses Genres auf ein Level gestellt, für mich unbegreiflich…

    Ich hab’s echt Probiert, normalerweise mache ich keine 5 Anläufe… bis auf ein Buch konnten mich ihre Bücher nicht wirklich unterhalten, deswegen werden diese Aussortiert

    Ich werde auch kein weiteres ihrer Bücher lesen, mein SUB wurde befreit und ich werde weiterziehen…

     

  7. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

     (449)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    At the age of eight, Scout Finch is an entrenched free-thinker. She can accept her father's warning that it is a sin to kill a mockingbird, because mockingbirds harm no one and give great pleasure. But Scouts world isn‘t as happy as it seems. 

    REZENSION:

    Ich bin relativ schwer in das Buch hineingekommen. Das könnte aber an der englischen Version liegen. 

    Die Geschichte wird aus der kindlichen Sicht von Scout, was also auch etwas anders ist. 

    Leider war für mich einfach nicht wirklich viel los. Erst am Seite 200/310 ging es mal. Da wurde auch endlich das Hauptthema aufgegriffen. 

  8. Cover des Buches Das Licht zwischen den Meeren (ISBN: 9783442384006)
    M. L. Stedman

    Das Licht zwischen den Meeren

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Ein großes Drama mit den ganz großen Gefühlen. Das Buch überzeugt auf klarer Linie: Ein fesselnde Story, die herrlich detailverliebt und liebenswert erzählt wird.

    Welch ein Werk, welch ein Debüt. Und auch wer den sehr guten Film dazu gesehen hat wird feststellen, dass Buch eben noch viel, viel mehr kann!

    Das Drama an der australischen Küste geht um einen Leuchtturm, ein unerwartetes Kind, um Strafe und die Frage, inwieweit man ein schlechtes Gewissen langfristig ausblenden kann. Leuchtturmwärter Tim kann es nicht. Auch wenn er die Liebe seines Lebens trifft, so ist das Glück für ihn nur ein längerer Moment.

    Großes Tennis, großes Kino - und ein überragendes Buch.

  9. Cover des Buches Me Before You (ISBN: 9780718157838)
    Jojo Moyes

    Me Before You

     (247)
    Aktuelle Rezension von: M_aus_HH

    Das Buch lässt einen mit der Geschichte um Will und Lou das Leben auch einmal von einer ganz anderen Seite betrachten, hinterfragen und wertschätzen. 

    Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich beim Lesen wirklich die volle Bandbreite an Emotionen durchlebt habe.

  10. Cover des Buches Die Interessanten (ISBN: 9783832163396)
    Meg Wolitzer

    Die Interessanten

     (109)
    Aktuelle Rezension von: janaa

    "Die Interessanten" erzählt eine Geschichte vom Leben, von Freundschaft, Liebe, Trauer, Neid und Depressionen. Wir verfolgen die Leben von Jules, Ash, Cathy, Ethan, Goodman und Jonah über 40 Jahre. Vom Sommercamp in den 70igern bis zur Gegenwart. Sind dabei bei allen Höhepunkte, Schicksalsschlägen und den größten Tiefpunkten. Wir erleben wie aus Freundschaft Liebe wird, wie Freundschaften zerbrechen, wie sich Menschen auseinanderleben und doch ein Leben lang miteinander verbunden sind.

    Für mich hat sich die Geschichte unglaublich real und authentisch angefühlt. Die Protagonisten sind auf ihre Art liebenswert. Sie sind nicht perfekt, haben ihre Eigenheiten und treffen Fehlentscheidungen. Identifizieren konnte ich mich mit keinem so wirklich, dennoch hat mich ihre Geschichte berührt. Über manche Charaktere hätte ich gerne mehr erfahren, an einigen Stellen wollte ich sie einfach nur trösten und in den Arm nehmen, an anderen Stellen hätte ich sie am liebsten mal kräftig durchgeschüttelt. An dieser Stelle noch eine Triggerwarnung für das Thema Vergewaltigung, was sehr unsensibel behandelt wird! 

    Letztendlich beschreibt der Roman einfach das Leben, so (un-)interessant es auch sein mag. 

  11. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401505305)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (999)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Heinrich

    Das Tal Season 1 das Spiel
    Von Krystyna Kuhn

    Mitten in den kanadischen Wäldern liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit der Gruppe Jugendlicher auf sich, die Mitte der 70er in den Bergen verschwanden? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes College-Jahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, dass im Tal nichts ist, wie es scheint. Und dass sie alle nicht ganz zufällig an diesem Ort sind.

    Meinung
    Die Reihe steht schon länger in meinem Regal und endlich habe ich mich entschlossen sie zu lesen. Es ist der erste Teil von Season 1. Die Protagonisten im College haben alle ihre Geheimnisse, vorallem Julia und Robert. Die beiden Geschwister beginnen ihr ersten Jahr und es passieren schon merkwürdige Dinge im Tal. Man merkt gleich das beide ihre Vergangenheit unter Verschluss halten wollen und als Leser will man einfach wissen, was da los ist. Ich habe beide ins Herz geschlossen, sowie die anderen Personen in dem Buch. David, Katie und Chris z.b mag ich sehr, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können. Sie sind alle sehr authentisch und ich kann ihre Handlungen gut nachvollziehen.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und man kann der Geschichte sehr gut folgen. Am Anfang war es etwas Langatmig, da man erstmal alle Figuren des Buches so nach und nach kennenlernt und es sich ein wenig zieht. Doch ziemlich schnell verändert sich die Stimmung und die Spannung setzt ein. Diese kommt immer wieder in sehr heftigen Schüben und man fiebert richtig mit.
    Das Ende bieten eine unglaubliche Wendung und man erfährt endlich, was es mit Julia und Roberts Vergangenheit auf sich hat.

    Fazit
    Freue mich auf die nächsten Bände und auch die Protagonisten weiter begleiten zu können. Bin gespannt was für Geheimnisse das Tal und das College noch so bereit halten.
    4 ⭐

  12. Cover des Buches Dunkelgrün fast schwarz (ISBN: 9783328104841)
    Mareike Fallwickl

    Dunkelgrün fast schwarz

     (243)
    Aktuelle Rezension von: katis_readings

    Wie ein Pflaster, dass man abziehen muss, ob langsam oder schnell, es tut beides weh.

    - so erging es mir zumindest teilweise in dem Buch.

    Hier geht es um eine klassische Dreiecksfreundschaft.

    Moritz, ruhig, freundlich, harmoniebedürftig. 

    Raffael, der typische Draufgänger, der „Coole", der immer alle mitzieht, zu allem eine kecke Antwort parat hat und sowieso über allem steht.

    Johanna, die unantastbare, kühle und emotionslose,die keine Gefühle zeigt. 

    Wir begleiten die drei von Kindheitheit an bis ins Erwachsenenalter und werden Zeuge davon, wie der Keim der Freundschaft heranwächst, verwächst und Früchte trägt oder verrottet.

    Die ersten 100 Seiten waren für mich ein „Durchhalten“. Vom gesamten Aufbau und Schreibstil befand sich #dunkelgrünfastschwarz etwas außerhalb meiner „Komfortzone“, da ich sonst eher leichte Romane mit einer zügigen Handlung undweniger Tiefgang, weniger atmosphärischen Beschreibung lesen.

    Dieses Buch allerdings lebt größtenteils genau davon. Nach diesen 100 Seiten bin ich dann auch tief in die Story, in die einzelnen Rollen eingetaucht. Die Tiefe der Geschichte, so viele Ebenen, die man durchdringt, Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit, Mut, Courage, (richtige) Erziehung ...

    In diesem Buch ist man der stille Beobachter, der nicht einschreiten kann, auch wenn es noch so weh tut- und grade das machte bei mir diesen Sog so aus - hoffentlich bekommt er noch die Kurve, das kann doch nicht wahr sein.

    Interessant finde ich aber auch die doch recht obligatorische Rollenverteilung im Buch, vor allem die der Kinder. So, dass sich jeder meist in einer gewissen Art und Weise wiederfindet und angesprochen fühlt.

    Das Buch bekommt aufgrund der Message, der Art und Weise, wie es mich berührt hat, als Mahnmal einen festen Platz in meinem Bücherregal.

    Klare Empfehlung!

  13. Cover des Buches Etta and Otto and Russell and James (ISBN: 9780241185865)
    Emma Hooper

    Etta and Otto and Russell and James

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Eines Tages macht sich die 82jährige Etta auf den Weg ans Meer, quer durch Kanada. Ihr Mann Otto bleibt zu Hause und versucht, alleine zurechtzukommen. Doch Etta vergisst allmählich Dinge, Otto erinnert sich an fast alles. Und dann ist da noch Russell, der Nachbar, der selbst in Etta verliebt war. Und James, ein Koyote, der Ettas Begleiter auf der Wanderung ist. Auf dem Weg erzählen sie ihr Leben: von der Liebe, vom Krieg und einer Farm in der staubigen Einöde Saskatchewans, vom Backen und vom Briefeschreiben.

    Emma Hoopers Roman mit dem langen Titel ist ein bezaubernder, ein leiser Roman, der sich nicht vieler Worte bedient. Manchmal erschließt sich die Bedeutung nicht direkt, viele Passagen sind näher an einem Traum als an der Realität, z.B. Ettas Unterhaltungen mit James. Die Autorin überlässt dem Leser die Entscheidung, was geschieht und was nicht. So ist das Ende sehr offen für verschiedene Interpretationen. Diese Unbestimmtheit der Erzählung war mir manchmal etwas zu viel des Guten und ich habe nach tieferen Bedeutungen gesucht. Ich habe viel über die Handlung nachgedacht und bin mir bei den phantastischeren Elementen immer noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Daher schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen.

    Die Sprache ist sehr spartanisch und auf das Wichtigste beschränkt. Trotzdem konnte mich die Erzählung vom ärmlichen Leben auf einer Farm, von der Beziehung von Etta mit Otto und Russell und von Ottos Erlebnissen in Europa im 2. Weltkrieg fesseln und zutiefst berühren. Letzten Endes kommt es bei „Etta and Otto and Russell and James“ wohl auch eher auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Erinnerungen der Charaktere als auf die äußere Handlung an. In dieser Hinsicht konnte mich das Buch überzeugen.
  14. Cover des Buches Britt-Marie war hier (ISBN: 9783596033317)
    Fredrik Backman

    Britt-Marie war hier

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Britt-Marie Wieslander, schrullige Nebenfigur in "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" bekommt hier ihren eigenen Roman und damit ein eigenes Leben.
    Als Mädchen musste Britt-Marie den Tot ihrer Schwester miterleben und bekam von ihrer Mutter nur Abneigung zu spüren. In der Liebe wird sie erst verlassen und dann zu einem Heimchen degradiert. Ein Schicksal, mit dem sie sich in ihren 60 Jahren abgefunden zu haben scheint. Bis die Affäre ihres Mannes Kent für sie zur Realität wird. Das ist der Moment, in dem Britt-Marie ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Sie sucht sich einen Job und landet im trostlosen kleinen Städtchen Borg. Hier findet Sie nach einigen Startschwierigkeiten endlich Freunde, Anerkennung, "Sonnenscheinmomente", einen Draht zu dem so verhassten Fußball und wohl am wichtigsten: sich selbst.

    In "Oma lässt grüßen . . ." war Britt-Marie nur die nervige Mietpartei, die keiner mögen konnte. Doch hier erfährt man warum Sie zu der wurde, die sie ist. Hier zeigt sie endlich Gefühl und man findet einen Draht zu dieser einsamen Seele, die sich durch Borgs Bewohner endlich ein wenig öffnen kann. Es hat wieder Spaß gemacht in diese spezielle Welt des Autors einzutauchen, die Entwicklungen der Personen zu verfolgen, ein Teil von Borg zu werden.
    Der Roman ist eine Geschichte darüber, sich selbst zu finden, seinen Horizont zu erweitern, über seine Schatten zu springen und Sonnenscheinmomente zu finden. :)

  15. Cover des Buches Die Radleys (ISBN: 9783499255274)
    Matt Haig

    Die Radleys

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Linke

    In "Die Radleys" von Matt Haig geht es um die Eltern Peter und Helen und die Kinder Rowan und Clara die Vampire sind aber abstinent leben. Und versuchen ein völlig normales Leben zu führen. Bis eines Tages etwas passiert das ihr Leben völlig aus dem Ruder wirft. Die Geschichte klingt eigentlich ziemlich gut, doch leider konnte sie mich nicht völlig überzeugen. Manche Handlungen der Eltern habe ich überhaupt nicht verstanden, die Kinder hatten typische Teenie Probleme nur mit Hintergrund das sie Vampire sind. Mir hat auch irgendwie der Bezug zu den Charakteren gefehlt. Das war als wenn ich von außen nur zuschaue und nicht ins Innere dringe. Was ich sehr gut finde ist die Einteilung der Kapitel, sie sind recht kurz, nur am anfang fand ich sie etwas verwirrend, weil auch aus der Sicht der Nachbarn geschrieben wurde. Bis zum letzten Drittel fand ich hat es sich etwas gezogen, erst danach kam etwas fahrt auf aber leider reicht es nicht um das Ruder rumzureißen

  16. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.530)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich hatte damals den Film im Kino gesehen und mir gedacht, dass ich mal das Buch dazu lese. Das ganze Buch ist in Format von Emails geschrieben worden. Das fand ich eine witzige Idee und ich muss sagen, ist wirklich gelungen. Die Protagonisten sind sympathisch, wobei ich Emmi teilweise etwas kindisch finde. Ich konnte mich aber gut in beide hineinversetzten. Das Ende hat mir wie bei dem Film überhaupt nicht gefallen, weil es einfach ein absoluter Cliffhanger ist. Abgesehen vom Schluss, kann ich das Buch weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Go Set a Watchman (ISBN: 9781785150289)
    Harper Lee

    Go Set a Watchman

     (57)
    Aktuelle Rezension von: AnasBuchsammlung

    Handlung: Sie ist nun eine erwachsene Frau. Scout nennt sie kaum noch jemand, sie heißt nun wieder Jean Louise. Doch eine richtige Lady ist sie nicht geworden. Für Korsetts und lange Röcke hat Jean Louise, zum Missfallen ihrer Tante Alexandra, immer noch nicht viel übrig. Als sie für einen Urlaub aus New York in ihre alte Heimat Maycomb zurückkehrt, merkt sie stark, wie sehr sie während ihrer Zeit in der Großstadt gewachsen ist, und wie wenig sich die Leute von Maycomb verändert haben. Sie sieht ihr Umfeld nun mit erwachsenen Augen und muss erkennen, dass Maycomb nie so friedlich und geeint war, wie sie es als Kind immer dachte.

     

    Meinung: In diesem zweiten Band zu Harper Lees genialem Werk „To Kill a Mockingbird“ gibt es keinen direkten Mittelpunkt, um den sich die Geschichte dreht. Viel mehr geht es um Jean Louises Leben und um die Entdeckungen, die sie in ihrem Heimatdorf macht. Dadurch wird die Geschichte aber nicht schlechter. Mir ist es sehr einfach gefallen, mit der Protagonistin mitzufühlen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, was sicherlich auch an dem grandiosen Schreibstil lag. Es hat mich unheimlich gefreut, die mir bekannten Charaktere nochmal zu erleben, so viele Jahre nach der ersten Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass die erwachsene Sicht auf die Dinge, die Jean Louise nun hat, zum Schluss hin sehr ernüchternd und sogar frustrierend für mich war. Das Ende fand ich leider mehr als unbefriedigend. Trotzdem habe ich den Großteil des Buches genossen und würde jedem empfehlen, diese Geschichte zu lesen, der „To Kill a Mockingbird“ geliebt hat – und ganz, ganz starke Nerven besitzt.

  18. Cover des Buches Und Nietzsche weinte (ISBN: 9783492243285)
    Irvin D. Yalom

    Und Nietzsche weinte

     (398)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    "Die Ehe ist etwas Großes Und doch ... besser, Sie brechen die Ehe, als dass die Ehe Sie bricht!" Das ist so ein mutiger Satz, den ich nicht erwartet habe und einer, der mich wohl am meisten erschüttert hat.

    Das Buch ist großartig. Natürlich ist es philosophisch, das war ja der Grund, wieso ich das Buch überhaupt genommen habe, und doch habe ich nicht erwartet, dass ich alles verstehen würde, die Weisheiten jedes einzelnen Satzes in mich einsaugen und beide Figuren aus tiefstem Herzen lieben würde.  Ich wollte Nietzsche wieder gesund sehen, ich wollte Breuer glücklich sehen und wenn ein Buch mich lehrt, seine Figuren zu lieben, dann ist es ein gutes Buch.

    Die Handlung ist seicht, sie ist auf das Minimalste beschränkt. Die Dialoge und Gedanken nehmen den größten Teil in Anspruch und doch war das Buch spannend. Langatmige Passagen wurden stets belohnt und die Gefühlswelt der Figuren wird so gut dargestellt, dass ich alle Figuren zu kennen wusste.

    Die Szene mit der Hypnose hat mir zwar nicht gefallen, ich fand das billig und abgedroschen und ziemlich enttäuschend, aber das großartige Ende hat das alles wieder weggemacht. Ich habe es genossen.

  19. Cover des Buches The Ocean at the End of the Lane (ISBN: 9780062278593)
    Neil Gaiman

    The Ocean at the End of the Lane

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin

    Diese außergewöhnliche Geschichte wird eingerahmt durch die Handlung des Mannes, der sich an seine Kindheit erinnert, ehe wir dann genau dahinein wechseln. Der Protagonist, der ebendiese Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, erhält nie ein Namen, was mir bis zu dem Interview mit dem Autor, das in meiner Ausgabe hinten abgedruckt ist, auch nicht aufgefallen war.

    Das Genre des Buches ist vage Fantasy, allerdings alles andere als eine typische Geschichte. Der Protagonist ist sieben Jahre, liest gerne und es ist ein bisschen so, als würden Dinge, die man sich mit sieben Jahren vorstellt, real werden. Monster, Magie, aber auch Wunder und allerhand anderer übernatürlicher Phänomene.

    Die Zielgruppe des Buches sind Erwachsene, denn obwohl der Protagonist ein Kind ist und vieles fast märchenhaft anmutet, ist die Atmosphäre doch auch sehr düster und viele angeschnittene Themen werden Kinder nicht unbedingt verstehen. Umgekehrt kritisiert das Buch gerade Erwachsene, nimmt die Position von Kindern ein und wendet sich gegen die Fantasielosigkeit und Härte der Erwachsenen.
    Die Geschehnisse, die von Erwachsenen als übernatürlich klassifiziert werden würden, werden mit einer kindlichen Selbstverständlichkeit hingenommen. In diesem Buch scheint alles möglich zu sein, egal, wie sehr es gegen die Vernunft geht, und das fand ich unheimlich cool.

    Ich hatte den Eindruck, dass der Protagonist sich absolut authentisch wie eben ein siebenjähriger Junge verhält. Dass er Angst hat, sich nicht traut, Dinge zu machen, trotzig wird, naiv ist, fordernd. Ohne dass ich das jemals als anstrengend empfunden hätte. Denn nichtsdestotrotz ist er beispielsweise eben auch sehr mutig.
    Dabei lernen wir seine Familie nur aus seiner Sicht und damit auch nur in seinem Eindruck kennen - seine Schwester also vor allem als nervig und besserwissend, seinen Vater als streng und strafend, und so weiter, was super interessant ist.

    Auf der anderen Seite haben wir Lettie Hempstock, ihre Mutter und ihre Urgroßmutter auf ihrer Farm, die für den Protagonisten zu einem Zufluchtsort voller kleiner Wunder und Perfektionen ist. Gerade die Freundschaft, die der Protagonist zu Lettie aufbaut, wird dabei als unkompliziert, aber auch sehr schön beschrieben.

    Die Atmosphäre ist relativ düster, fast leicht unheimlich. Gleich zu Anfang wird es auch ein wenig trauriger, und generell tat mir der Protagonist wiederholt leid - letztendlich fieberte ich durchaus mit dieser Geschichte mit, die mich in ihren ganz eigenen Bann zog.

    Fazit: Absolut außergewöhnliche Geschichte mit einer einnehmenden, düsteren Atmosphäre aus der Sicht eines authentisch dargestellten siebenjährigen Junge, in der alles möglich zu sein scheint - eine Geschichte über Monster, Magie und Wunder, über Mut und Freundschaft und ein bisschen auch über die Gegensätze zwischen Kindern und Erwachsenen.


  20. Cover des Buches Die Geschichte von Blue (ISBN: 9783257243345)
    Solomonica de Winter

    Die Geschichte von Blue

     (145)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Den Stil fand ich eher unauffällig, ließ sich aber gut lesen. 


    Das Buch lebt von der Protagonistin, die eigen bis verrückt ist – mal kindlich, mal mit Gewaltfantasien – das macht das Buch etwas skurril, was ich jedoch mag. 

    Man merkt aber schnell, was hinter diesen steckt, nämlich ein junges, gebrochenes Mädchen mit erheblichen Selbstzweifeln und einen Hang zum Wahn. 


    Zunächst mochte ich die Protagonistin noch und hatte durchaus Mitgefühl mit ihr. Im Laufe der Zeit werden ihre Depressionen und Wahnvorstellungen aber immer schlimmer. 

    Das Problem ist, dass sie die Geschichte nicht tragen kann. 

    Es passiert lange eigentlich nicht viel, wird sehr redundant, alles ist nur eine Fassade, hinter der nicht sonderlich viel steckt und vor allem die Handlung wird extrem unrealistisch – nicht im Sinne von skurril, sondern von unlogisch und schlecht konstruiert. 

    Das hat dafür gesorgt, dass ich irgendwann ausgestiegen bin und mich das Buch regelrecht wütend gemacht hat. 


    Und dann kam der zweite Teil (ab Seite 259).

    Der hatte einen coolen Effekt, weil plötzlich alles einen Sinn hatte, auch alles was ich vorher Mist fand. Das war wirklich fast schon genial….es kam nur mindestens 50 Seiten zu spät. 

    Was extrem schade ist, denn so: doch, es wird sehr gut gezeigt, was es heißt im Wahn und Trauer zu versinken. 

    Es ist anders erzählt und auch eine interessante Idee, es so zu erzählen. Ich hätte dieses Buch vielleicht wirklich als großartig bezeichnet, wenn bei Teil 1 nicht so viel schief gegangen wäre bzw. er viel zu lang und redundant gewesen wäre. 


    So kann ich wirklich nicht sagen, wie ich zu diesem Buch stehen soll. 

  21. Cover des Buches Rivers of London (ISBN: 9780575097568)
    Ben Aaronovitch

    Rivers of London

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Dailybooks

    Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frisch gebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.


    Meine Meinung:

    Die Wahrheit über meine afrikanische Kultur Punkt genau auf Papier gebracht. Richtig unheimlich, was der Autor für einen Insider Wissen über die afrikanische Bevölkerung hat.
    Also ich habe irgendwo gelesen, dass die Deutsche Version einfach Blödsinn ist. Die Hälfte wird bei der deutschen Übersetzung weggelassen. Da ich mir also keine halbe Geschichte anhören wollte, habe ich das Hörbuch auf Englisch gekauft.

    Ich bin ein Fan der Serie Dresden Files von Jim Butcher, auch wenn ich nach ein paar Bücher aufgehört habe, weil ich nicht ständig Fuego lesen wollte.Rivers of London hat sehr viel Ähnlichkeit mit den Dresden Files Geschichten. Diese Geschichte war aber viel witziger.


    Jedoch ist es mir schwergefallen die eigentliche Geschichte zu verfolgen. Die Geschichte hat mich nicht richtig gepackt.
    Trotz meiner Schwierigkeiten mit der Geschichte war ich von der Erzählung, dem Humor und dem Protagonisten sehr begeistert.Kobna Holbrook Smith ist ein hervorragender Sprecher. Er muss nur ein paar Sätze sagen und schon muss ich lachen. Ich habe keine Ahnung warum. Das Beste ist aber wie er die verschiedene Akzente spricht. Einfach wunderbar.


    Fazit:

    Gehört meiner Meinung nach zu den Besten Krimi- Fantasy Reihen. Gerade jetzt ist das Thema „black live metter“ sehr aktuell. Es gibt momentan einfach unglaublich viele Bücher über schwarze oder von afroamerikanische Autoren. Daher ist Rivers of London sehr empfehlenswert, da ein schwarze der Hauptprotagonist ist. Das ist schon was anderes.

  22. Cover des Buches Die Seltsamen (ISBN: 9783257243314)
    Stefan Bachmann

    Die Seltsamen

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Zeddicus

    Der Roman "Die Seltsamen" von Stefan Bachmann spielt in einem düsteren London des 19. Jahrhunderts. Vor vielen Jahren hat sich ein Tor zur Welt der Elfen geöffnet, was den Elfen ermöglichte, in unsere Welt zu gelangen. Doch die Elfen sind nicht die edlen Wesen, wie man sie aus der High-Fantasy kennt, sondern werden als sehr düster dargestellt. Der Eintritt der Elfen in die menschliche Welt hat einen Krieg ausgelöst, den die Menschen schließlich gewannen - um anschließend die Elfen zu unterdrücken. Doch noch weniger angesehen sind die Seltsamen - Mischlingswesen aus Mensch und Elf.

    Zu diesem Mischlingswesen gehören auch Bartholomew und seine Schwester Hettie. Sie müssen sich in ihrem Haus verstecken und dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht zeigen, da sie sonst gefahrlaufen, ermordet zu werden. Als Bartholomew eines Tages eine Frau in einem violetten Kleid beobachtet, nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

    Der zweite Protagonist ist der junge Politiker Mr. Jelliby. Er führt ein eher gemütliches und sorgenfreies Leben und sieht sein politisches Amt doch eher als Last an. Doch auch er stößt zufällig auf merkwürdige Begebenheiten und sieht sich gezwungen, der Sache nachzugehen.

    Wie sich die Wege der beiden kreuzen und ob sie ihr Abenteuer bestehen, erfahrt ihr im Buch. Vorab sei jedoch gesagt, dass man sich auf einen starken Cliffhanger einstellen sollte.

    Stefan Bachmann hat in seinen Roman unglaublich viele neue Ideen eingebracht, die mir sehr gut gefallen haben. Die vorherrschende düstere und drückende Stimmung kommt sehr gut beim Leser an. Allerdings bekommt das Buch von mir trotzdem nur drei Sterne, da die Handlung sehr geradlinig erzählt wird. Außerdem fehlt mir eine gewisse Tiefe in der Ausgestaltung der Welt, was sicher dem geringen Umfang von nicht einmal 400 Seiten geschuldet sind. Trotzdem ein lesenswertes Buch und ich bin definitiv auf den zweiten Band gespannt!

  23. Cover des Buches The Rosie Project (ISBN: 9781405912792)
    Graeme Simsion

    The Rosie Project

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Rinnerl
    Don Tillmann ist 39 Jahre alt, Genetiker und er hat das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus, das es ihm schwer bzw. fast unmöglich macht, Emotionen zu fühlen und/oder diese auszudrücken. 

    Spontanität findet in seinem Leben nicht statt, alles ist bis auf die Minute durchgetaktet und geplant, daher werfen ihn unvorhergesehene Ereignisse schon auch mal aus der Bahn. 
    Das macht es für Don nicht nur schwierig Freunde zu finden (er hat derer zwei), eine passende Partnerin aufzutreiben scheint nahezu unmöglich.

    Allen Widerständen zum Trotz macht er sich auf die Suche nach der perfekten Frau, mit der er eine Familie gründen möchte. 
    Nachdem alle seine bisherigen Dates in mittleren bis vollkommen Katastrophen geendet haben und um sich weitere böse Überraschungen zu ersparen, soll ein nach strengen Maßstäben erstellter (u. a. absolut pünktlich, keine Vegetarierin, keine Raucherin, trinkt keinen Alkohol) 16-seitiger Fragebogen den erhofften Erfolg bringen. 

    Dann trifft er auf Rosie. Die rauchende, unpünktliche, dem Alkohol durchaus nicht abgeneigte und einigermaßen chaotische (daher völlig ungeeignete Partnerschafts-Kandidatin) Kellnerin möchte gern erfahren wer ihr leiblicher Vater ist und ein Genetiker mit Zugang zu dem passenden Equipment, um die infrage kommenden Kandidaten zu testen, ist wie ein Geschenk des Himmels.




    Ich mag keine Liebesromane. Ich habe in meinem ganzen Leben vielleicht eine handvoll gelesen und die meisten fand ich, gelinde gesagt, schlecht. 

    „The Rosie Project“ wurde mir von einer guten Freundin empfohlen und nach ihrer Erzählung war ich tatsächlich angefixt und hatte die leise Hoffnung, dieses Buch könnte vielleicht die Ausnahme von der Regel sein. Ist es. 

    Graeme Simsion hat es geschafft mich mit dem ersten Wort abzuholen und ich habe das Buch bis zum Ende nicht mehr weggelegt. 
    Er schafft lebendige, einzigartige Charaktere die sich (was besonders in Dons Fall eine echte Herausforderung ist) in ihrem Tempo entwickeln dürfen. Die Geschichte ist so schön und die Protagonisten einfach wunderbar und mir ist jeder einzelne von ihnen sehr ans Herz gewachsen. 

    Ich freue mich jetzt schon darauf zu erfahren wie die (Liebes-)
    Geschichte weitergeht. Die Fortsetzung „The Rosie Effect“ habe ich bereits auf meiner Leseliste.

    Vom mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

    Da ich das Buch in der englischen Originalfassung gelesen habe kann ich die Qualität der deutschen Übersetzung nicht beurteilen. 
  24. Cover des Buches Die Herren der Unterwelt - Schwarze Nacht (ISBN: 9783899416411)
    Gena Showalter

    Die Herren der Unterwelt - Schwarze Nacht

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Sombraluna

    Meinung: 

    Schon einmal haben ich diese Reihe angefangen zu lesen und  schon damals war ich sehr begeistert von ihr. Gena Showalter ist zwar eine von mehreren die eine Gruppe von Kriegern erschaffen hat die alle nach und nach eine Frau bekommen. Aber für mich ist es eine der besten Reihen die ich bisher gelesen haben. Den die Autorin hat eine Welt erschaffen die ich so noch nicht kannte und mich sehr fasziniert hat. 

    Der erste Teil der Reihe "Schwarze Nacht" ist ein hervorragender Start in die Welt der Herren der Unterwelt. Sie startet mit dem Krieger Maddox der den Dämon der Gewalt in sich trägt. Jeder der Krieger in dieser Reihe beherbergt einen Dämon in sich ohne den er nicht mehr leben kann. 

    Der Anfang ist sehr interessant, natürlich wird zu anfangs erstmal etwas über die Welt erklärt. Man erfährt was man wissen muss, aber nicht zulange hinaus gezogen das es störend sein können, weil man zum Punkt kommen möchte. 

    Den Umgang der Krieger miteinander ist sehr herzlich und familiär. Obwohl sie nicht miteinander verwandt sind, verhalten sich sich alle wie Brüder und der eine würde für den anderen sein leben geben. Jeder einzelne der Krieger hat seine guten und schlechten Seiten, ich freue mich schon sehr alle kennen zu lernen. Und natürlich habe ich schon meine Lieblinge unter den Kriegern. 

    Die Protagonisten dieses Buches aus derer Sicht die meiste Zeit geschrieben wird sind Maddox der Krieger der Gewalt und Ashlyn Darrow. Obwohl Maddox den Dämon der Gewalt in sich trägt ist er ganz anders als man erwarten würde. Natürlich kann er kämpfen wie der Teufel und ist einer der besten Krieger, aber schlussendlich ist er ein sehr einsamer und liebevoller man, der sich nur eine Familie wünscht.  Was für ihn aber nie in Frage kommt, da er unsterblich ist und mit einem Fluch belastet ist der ihn jede Nacht aufs Neue sein Leben kosten wird. Bis er auf Ashlyn trifft.. Auf der Suche nach Hilfe um ihre Gabe zu beherrschen trifft sie auf den attraktiven Maddox. Sie ist ein eher ruhiger, süßer Charakter, sie denkt gerne zuviel nach, anstatt einfach zu sagen was sie stört oder braucht. Und doch ist sie auch schlagfertig nachdem sie mit dem Krieger eine weile Kontakt hatte. Sie kann aber auch manchmal ein wenig nervig werden, vor allem wenn sie jede Frage mit einer Gegenfrage beantwortet. Die Autorin schreibt in einem locker leichten Schreibstil in dem man gar nicht merkt wie die Seiten verfliegen, so sehr ist man in der Geschichte auch drin und schnell ist es auch zu Ende.

    Das einzige was mich wirklich in diesem Buch stören könnte, wäre das die Liebe der beiden für mich zu schnell geht, innerhalb von 1-2 Tagen unzertrennbar... das ist mir mich nicht echt, aber hier kann ich eine Ausnahme machen, da bei den beiden einfach alles passt. 

    Ab und zu wird auch ein Kapitel in der Sicht eine anderen Kriegers geschrieben, was aber nicht unbedingt "nervig" wie man erwartet würde, da man mehr von den Protagonisten lesen möchte. Aber es ist ehr interessant, die Kapitel sind auch nicht zu lange, aber man erfährt auch gleich mehr über die anderen Krieger, jeder hat seine eigene Geschichte. 

    Auch wenn ich jeden der Krieger auf seine Art liebenswert finde, nervt mich der Starrsinn von ihnen des öfteren. Das festhalten daran, das alles was sie nicht kennen und sie betrifft böse ist... 

    Die Autorin hat fast am Ende sogar einen richtige fiesen Cliffhanger eingebaut, der einen fast wahnsinnig machen kann. 

    Schlussendlich bin ich aber sehr überzeugt von diesem Auftakt, vor allem gegen Ende merkt man auch sehr viel Gefühl in diesem Buch, ich muss auch die ein oder andere Träne verlieren da es noch sehr traurig wird. Obwohl es größtenteils vorhersehbar ist wird man doch des ein oder andere mal überrascht. 

    Fazit: 

    Ich kann diese Reihe nur wärmstens Empfehlen wenn man auf heiße Krieger und viel Gefühl steht. Auch die dramatischen Szenen kommen nicht zu kurz und Erotik erst recht nicht. Für mich genau richtig. Und ich habe es nicht bereut dieses Buch als Re-Read gelesen zu haben. Genauso werde ich es auch mit den restlichen Teilen tun die ich bereits gelesen habe. Die Bücher halten einem im Bann und auch der Humor kommt nicht zur kurz. Man lernt diese Jungs richtig zu lieben. 

    Sie machen auf jeden Fall Lust auf mehr. 

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