Bücher mit dem Tag "adult"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "adult" gekennzeichnet haben.

311 Bücher

  1. Cover des Buches Crossfire. Versuchung (ISBN: 9783453545588)
    Sylvia Day

    Crossfire. Versuchung

     (1.951)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    3 🌟🌟🌟


    Dieses Buch war für mich eine Art Versuchung da ich bisher nicht immer viel Glück hatte was das Thema Erotik in Büchern angeht. Wir folgen Eva die auf denn Geschäftsmann Gideon trifft und ihr ein Angebot macht. Diese Reihe soll sehr berühmt sein ich selbst habe ehrlich gesagt erst vor kurzem gehört und wollte sie einfach ausprobieren. Wir folgen nur die Sicht von Eva aus der Ich Perspektive. Ich muss sagen am Anfang fand ich das Buch gut aber im laufe des Buches habe ich gemerkt das es ernst kaum ein Plot hat ja ich hab mir schon gedacht das es meisten nur um das eine geht aber nach dem Klappentext habe ich mehr erwartet. Ins besondere habe ich vieles nicht verstanden zu einen was Gideon betrifft besonders seine Regel die irgendwie nicht auftreten und dann war da auch noch die Sache mit der Beziehung zu denn beiden da ich wirklich fand das vieles zu schnell ging und es hat nicht zu dem gepasst was besprochen oder zwischen ihnen ausgemacht wurde. Die Charakter fand ich gut auch wenn mir manchmal ihr verhalten etwas gestört hat ins besondere Eva fand ich manchmal etwas zu übertrieben. Und bei Gideon war es eben die Geheimnistuerei und das er manchmal einfach alle Endscheidungen für Eva übernimmt ohne sie zu fragen. Im ganzen kann ich nur sagen das es okay war und ich einfach mehr erwartet habe besonders da dieses Reihe so gelobt wird. Ich lasse einfach mal offen ob ich weiter machen werde mit der Reihe oder nicht mal schauen was die Zukunft bring


  2. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

     (3.234)
    Aktuelle Rezension von: sternentraeumerin_

    Durch Bookstagram bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, die aber leider nicht ansatzweise erfüllt wurden.

    Ich muss sagen eine positiven Sachen hier ist für mich das Cover. Es ist eher schlicht, aber das mag ich wirklich gerne. Die Geschichte dahinter leider weniger.


    Schon nach den ersten Seiten fand ich die Protagonistin eher nervig. Sie regt sich über jede Kleinigkeit meiner Meinung nach übertrieben auf und ist mir einfach sehr unsympathisch gewesen, was auch einfach an den vielen Unterschieden zwischen uns gelegen hat. Allerdings hat sie sich im Buch deutlich weiterentwickelt und ist viel selbstbewusster geworden.
    Gegen meine Probleme mit dem Protagonisten ist das allerdings gar nichts. Kadens Verhalten ist einfach nur toxisch, sexistisch und ich hatte sehr große Probleme damit, seine Handlungen zu verstehen.
    Die Hintergründe der beiden waren zwar nicht einfach, aber ich denke nicht, dass eine miese Vergangenheit ein guter Grund dafür ist, sich absolut s****** zu verhalten. Was Kaden getan hat.
    Eine Entwicklung konnte ich bei ihm auch nicht wirklich erkennen.

    Die Handlung fand ich von anfang an ziemlich langweilig. Es war einfach das absolute Klischee. Sie ziehen zusammen und können sich nicht ausstehen, mögen sich dann plötzlich doch gerne und dann lässt er sie ungefähr 5 Mal sitzen, kündigt ihr das Zimmer und verhält sich dann plötzlich so romantisch, dass sie ihm plötzlich alles verzeiht? Entschuldigung? Für mich klingt das sehr nach sehr toxischem Verhalten, abgesehen davon, dass ich die Begründung für keinen von seinen Ausrastern nachvollziehen konnte.
    Wie gesagt hat mir die Entwicklung bei Kaden auch ziemlich gefehlt. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass Caden am nächsten Tag auch einfach wieder einen Ausraster hätte haben können und dann ginge alles so weiter wie vorher. Dadurch gab es für mich kein wirkliches Ende.

    Gut fand ich, dass die Autorin zumindest den familiären Teil von Allies Hintergrund gut behandelt und aufgelöst hat. Das hat mir bei Kaden abre völlig gefehlt.
    Grundsätzlich wurden mir zu viele Themen angesprochen und nicht wirklich behandelt.

    Auch der Schreibstil hat mich leider nicht unbedingt überzeugt. Ich fand ihn höchstens durchschnittlich.

    Insgesamt fand ich es viel zu toxisch und klischeehaft. Wenn normale Beziehungen so aussehen bleibe ich Single, danke.


  3. Cover des Buches Die Interessanten (ISBN: 9783832163396)
    Meg Wolitzer

    Die Interessanten

     (115)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Julie Jacobson erhält nach dem Tod ihres Vaters durch ein Stipendium die Chance, an dem Sommercamp "Spirit-in-the-Woods", ein Ferienlager für künstlerisch ausgerichtete Schüler und Schülerinnen, teilzunehmen. Dort trifft sie auf eine elitäre, privilegierte Gruppe von Jugendlichen aus New York City, mit denen sie sich anfreundet. Aus einer Laune heraus nennen sie sich "Die Interessanten". Jeder von ihnen hat andere Talente und Ziele. Ethan Figman möchte Trickfilmzeichner werden, Cathy Kiplinger träumt von einer Karriere als Tänzerin, Jonah Bay möchte in die Fußstapfen seiner Mutter, einer berühmten Folksängerin, treten und Musiker werden, Goodman Wolf möchte Architektur studieren, während seine Schwester Ash Schauspielerin werden möchte. 

    Jules und Ash werden enge Freundinnen und Jules orientiert sich stark an ihr, möchte auch Schauspielerin werden, obwohl ihr das Talent dafür fehlt. An der Seite der reichen Jugendlichen fühlt sich das Mädchen aus dem Vorort stets unzulänglich und nicht wirklich zugehörig, auch wenn den anderen ihre Herkunft gleichgültig ist. 

    Drei Sommer verbringen sie miteinander, aber im letzten ist alles anders. Ein Ereignis zum Jahreswechsel 1976 stellt die Freundschaft auf eine harte Probe und von sechs Freunden sind am Ende nur noch vier übrig. 

    Der Roman beginnt im Sommer 1974 und wechselt dann in die Gegenwart in das Jahr 2009, als Jules verheiratet, Mutter einer Tochter und Psychotherapeutin ist. Anschließend erfolgt wiederum eine Rückblende in die Vergangenheit und eine chronologische Schilderung der Lebenswege der "Interessanten". 

    Nur Ethan hat es geschafft, seinen Traum zu verwirklichen und sich erfolgreich in der Trickfilmbranche einen Namen zu machen. Er ist inzwischen mit Ash verheiratet, die als Theater-Regisseurin um Anerkennung kämpft. Cathy konnte aufgrund ihres Körperbaus keine Tänzerin werden und Goodman hat sich durch einen fatalen Fehler seine Zukunft verbaut. Jonah wurde durch ein traumatisches Erlebnis die Lust an der Musik genommen, weshalb rt sich komplett umorientiert und Maschinenbau studiert hat. 

    "Die Interessanten" erzählt von einer langjährigen Freundschaft, die als Teenager begann und Höhen und Tiefen erlebte. Die Jugendlichen haben sich weiterentwickelt und sind erwachsen geworden, haben selbst Kinder bekommen. 

    Der Fokus der Geschichte rückt im Erwachsenenalter insbesondere auf die beiden Paare Ash und Ethan sowie Jules, die unabhängig  von den Sommern im Camp den Ultraschalltechniker Dennis Boyd geheiratet hat. Die Paare führen unterschiedliche Leben, denn während Ethan und Ash im Luxus leben, haben Jules und Dennis stets mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Jedes der Paare hat zudem eigene Probleme, hat mit Krankheiten, Geheimnissen und den Belastungen des Alltags zu kämpfen. 

    Erzählt werden 40 Jahre, in denen sich naturgemäß nicht immer viel ereignet, weshalb der Roman seine Längen hat. Durch kleinere und größere Dramen, die die Protagonisten erleben und durchmachen müssen, erhält die Geschichte immer wieder neuen Schwung. 

    Der Roman handelt von den Wünschen, Träumen und Vorstellungen, die die Jugendlichen haben und was letztlich aus ihnen geworden ist. Es geht um Selbstverwirklichung und das Streben nach Glück. 

    Das starke Band der Freundschaft hält die Clique - oder Teile davon - zusammen. Es geht dabei um Zusammenhalt und Vertrauen, Geheimnisse, die trennen und zusammenschweißen, um Vergleiche, Eifersucht und Neid. Der Roman ist geprägt von vielen ernsthaften Themen, mit denen die Figuren umgehen müssen und auch zeitgeschichtliche Ereignisse und gesellschaftliche sowie politische Entwicklungen werden stimmig in die fiktive Geschichte eingearbeitet. Die Charaktere bleiben jedoch unnahbar und auf Distanz, so dass ihre Schicksale trotz aller Dramatik nicht emotional berühren können. 

    Nach einem langatmigen Mittelteil fehlte mir ein befriedigender Abschluss der Geschichte. Auch wenn es keine offenen Handlungsstränge gab, die zwingend hätten weitererzählt werden müssen, endet der Roman einfalls- und belanglos ohne noch einmal einen Bezug zu den wirklich interessanten Jahren der Jugendlichen und jungen Erwachsenen herzustellen. 

  4. Cover des Buches Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453321410)
    Jennifer L. Armentrout

    Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen

     (664)
    Aktuelle Rezension von: lisali

    Ich mag einfach genau solche Liebesgeschichten, für mich war das Buch daher eine 10 von 5!

    Die für mich absolut erfüllenden Zutaten:

    - ein bisschen Paranormales

    - eine Liebesgeschichte mit toll und detailliert beschriebenen Liebesszenen von Anfang bis Ende (ich finde es gibt nichts schlimmeres als wenn auf einmal ein Sprung kommt, wenn es dann nach einem schönen Spannungsaufbau endlich „zur Sache geht“)

    - ein bisschen Action/Kämpfe, bei denen die Frau nicht außen vor bleibt

    - eine unerfahrene trotzdem starke Frau

    - ein selbstbewusster, verführerischer, sexy Traummann

    - ein flüssiger, mitreißender Schreibstil, der den Leser in eine wunderschöne Fantasiewelt mitnimmt

  5. Cover des Buches Die Radleys (ISBN: 9783499255274)
    Matt Haig

    Die Radleys

     (283)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Gestatten: die Radleys. Eine ganz normale Familie …

    Bishopthorpe, ein kleines Städtchen im Herzen Englands: Hier leben die Radleys. Vater Peter ist Arzt, Mutter Helen mit Leib und Seele Hausfrau und engagiertes Lesezirkel-Mitglied. Ihre Kinder Rowan und Clara besuchen das örtliche College.

    Eine Bilderbuchfamilie, geachtet bei Nachbarn und Freunden. Doch warum muss Rowan selbst im Winter Sonnenschutzfaktor 60 auflegen? Warum ist Clara Veganerin und hat dennoch nicht das Gefühl, sich gesund zu ernähren? Warum schmilzt der treue Ehemann Peter beim Anblick fremder weiblicher Nacken dahin? Warum verstummen alle Vögel, sobald ein Radley vor die Tür tritt?

    "Die Radleys" von Matt Haig konnte mich leider so gar nicht begeistern. Die Heimlichtuerei der Eltern hat mich gewaltig genervt. Wieso erzählt man den Kindern nicht, dass alle aus der Familie Vampire sind und weiht diese ein, was mit ihnen in der nahen Zukunft passiert?
    Der Schreibstil war dennoch flüssig zu lesen, aber trotzdem konnte mich diese Vampirgeschichte nicht begeistern. Leider mein zweites Buch von Matt Haig, das mich nicht begeistern konnte.

  6. Cover des Buches Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453321533)
    Jennifer L. Armentrout

    Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen

     (369)
    Aktuelle Rezension von: alexandranic

    Ein Wahnsinn!

    Was diese Autorin für eine Fantasie hat, ist erstaunlich.

    Wieder ein wunderschönes Buch, auch mit ein paar grausam-geilen Szenen.

    Und die Charaktere erst, ich liebe sie alle: Poppy, Cas und Kieran - Dreamteam, zum dahinschmelzen!

    Meine Freundin die das Buch auch gelesen hat meint, dass sich viele Dinge wieder holen und, dass es viele Szenen gibt wo nichts oder nur "Story Hintergrund" passiert.

    Das mit den Wiederholungen ist mir auch aufgefallen, aber ich finde das beeinflusst nicht den Lesefluss. Und was den "Story Hintergrund" betrifft, dieses Buch hat knapp 800 Seiten, ich finde da darf es auch hin und wieder ruhiger zugehen.

    Ich freu mich schon wie ein Honigkuchenpferd weiterzulesen!

  7. Cover des Buches Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte (ISBN: 9783453321366)
    TJ Klune

    Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte

     (646)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Dieses Buch ist ein absolutes Lesehighlight! Es ist herzerwärmend, anrührend, philosophisch, humorvoll und steckt voller Weisheiten.

    Es war mir eine Freude Linus Baker auf seinem Weg zu sich selbst zu begleiten. Er wandelt sich von einem unterwürfigen Beamten, der es sich in einem Kokon aus Richtlinien und Regularien eingerichtet hatte, zu einem offenen, mutigen Menschen, der sein Leben mit allen Sinnen genießen lernt.

    T.J. Klune führt seine Leser:innen durch eine Fantasy-Geschichte, in der er eine ganz besondere, jedoch durchaus schlüssige Welt kreiert. Mir war es jederzeit möglich ihm zu folgen, wodurch auf meiner inneren Leinwand ein interessanter Farbfilm entstand.

    Der Autor appelliert durch Linus Baker und dessen Mitstreiter:innen an seine Leserschaft, jedes Kind / jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu sehen, keinEN Kind / Menschen aufzugeben und stets an das Gute zu glauben.

    Der Protagonist sowie alle Haupt-Charaktere bis hin zu den Neben-Figuren der Story sind klar herausgearbeitet und wirken authentisch.

    Besonders angetan haben es mir die auf der Insel lebenden magischen Kinder. Sie haben mein Herz im Nu erobert.

    An den Dorfbewohner:innen wird wieder einmal deutlich, dass der Mensch im Regelfall vor dem Angst hat, was er nicht kennt.

    Der Schreibstil ist flüssig und lebendig.

    Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und kann es nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Garant für äußerst angenehme Lesestunden.

  8. Cover des Buches Crown and Bones - Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453321540)
    Jennifer L. Armentrout

    Crown and Bones - Liebe kennt keine Grenzen

     (226)
    Aktuelle Rezension von: mylittlebooktreasure

    Puh, wo fange ich nur an. Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich diese Reihe immer noch abgöttisch liebe. Aber diesen Teil fand ich gelinde gesagt… bescheiden. Es war ein klassisches Sandwich. Es hat echt stark begonnen, war aufregend, actionreich und erschütternd. Dann hat es sich eine gaaaaanze Weile gezogen wie Kaugummi, ist so vor sich hingedümpelt und war dann zum Ende hin wieder spannend und mitreißend. 

    Allerdings finde ich, dass es ruhig 2-3 Kapitel früher zu Ende hätte sein dürfen, dann hätte mich der „Cliffhanger“ auch sprachlos zurückgelassen. So war selbst dieser leider vorhersehbar. 


    Aber fangen wir mal mit dem Charakteren an. Tja nun. Hawke wurde kastriert. Was soll ich mehr dazu sagen. Er wurde zum verliebten Jüngling, der seiner Holden den süßesten Apfel vom Baum pflückt und Besitzergreifung wird, sobald jemand seine Auserwählte anschaut. Keine neckischen Sprüche, keine doppeldeutigen, verruchten Bemerkungen. Und falls sich doch mal etwas anzügliches herausgerutscht ist, wurde dies mit einer Kilometer langen Schleimspur aus Liebesbekundungen wieder wett gemacht. 

    Versteht mich nicht falsch, das kann alles ganz toll sein. Aber wenn mir ein darker Typ angepriesen wird, dann will ich ihn auch so haben, vor allem nachdem wie er in Band 1 noch war. Das hat mich wirklich enttäuscht und es hat auch irgendwie nicht mehr dazu gepasst. 

    Dafür wurde mir Kieran schmackhafter gemacht. Bis zur Hälfte des Buches habe ich noch gehofft, allerdings wurde ich auch da enttäuscht. Was sich als LoveTriangle angekündigt hat, ist dann irgendwie immer mehr im Sand verlaufen, bis dann gar nichts mehr dazu kam. Dennoch liegen meine Hoffnungen nun bei Kieran, denn sein trockener Humor ist zum Glück durchweg vorhanden. 

    Poppy hat sich etwas weiter entwickelt, sie zweifelt nicht mehr ganz so sehr und ganz so lange an sich, wie noch in den beiden vorherigen Teilen. Sie entwickelt sich Richtung BadAss Bitch und das gefällt mir sehr. 


    In diesem Teil liegt das Hauptaugenmerk mehr auf der Geschichte und die Zusammenhänge. Vieles, was bisher zu Fragen geführt hat, wird erklärt. ABER: leider werfen diese Erklären doppelt so viele Fragen auf. Und zwar nicht bei Poppy. Sondern bei mir. Ich sag es kurz und knapp: ich habe den Überblick verloren. Ich weiß nicht mehr welche Art von Vampiren wie geschaffen wird, wer welches Blut trinken muss usw. Und zu allem Überfluss sind in diesem Teil nicht nur die Vampire in zisch Variationen vertreten, no no no, eine neue Wolfsart bzw. Fähigkeit ist aufgetaucht und es gibt jetzt verschiedene göttliche Arten. Junge, junge. Ich hab den Faden verloren. 


    Der Schreibstil ist an sich wieder super gut lesbar, aber teilweise gibt es Seitenlange Gespräche, die sich einfach nicht wichtig angefühlt haben. Ich habe immer wieder das Buch weggelegt und doch was anderes gelesen. Und leider hab ich kurz nach der Hälfte mir nur gewünscht, es bald fertig zu haben. 


    Das Setting war dafür wieder sehr anschaulich und gut beschrieben, man hat einige Orte besucht und diese Welt rund um Atlantia und Solis gefällt mir nach wie vor unglaublich gut.

    Die Nebencharaktere haben mich in diesem Teil fast mehr überzeugt, als der Hauptprotas. Allesamt gut beschrieben, mit genügend tiefe und einer gesunden Portion Humor. 

    Nichtsdestotrotz gab es einige spannende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Außerdem glaube ich, dass dieser Teil mit den ganzen Erklärungen wichtig für die weitere Geschichte sein wird. Ich hoffe dennoch sehr, dass der nächste Teil wieder etwas packender wird und es wieder mehr knistert zwischen den Protas. Das Feuer war in diesem Teil leider nicht mehr wirklich vorhanden. 

  9. Cover des Buches Die Seltsamen (ISBN: 9783257243314)
    Stefan Bachmann

    Die Seltsamen

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    Vor langer Zeit schloss sich ein Portal zwischen der magischen und der uns bekannten Welt. Seitdem sind Elfen, Feen, Gnome und andere magische Wesen in unserer Welt gefangen und man versucht, sich miteinander und mit den Menschen zu arrangieren. Vor diesem Hintergrund spielt "Die Seltsamen", der erste Band einer Fantasyreihe. 

    Der junge Bartholomew und seine Schwester Hettie haben keine normale Kindheit, denn sie sind "Seltsame", Mischlingskinder von Feen- und Menscheneltern. Damit gehören sie zu keiner der beiden Welten, werden verachtet und oft genug verfolgt. Im Viktorianischen England verschwinden nun einige Mischlingskinder und nicht nur Bartholomew sucht die Übeltäter, sondern auch ds britische Parlament. 

    Da ich sowohl Fantasy als auch Steampunk liebe, war das Setting für mich definitiv genau das richtige. Mit viel Witz und originellen Ideen erdenk Stefan Bachmann eine Welt, in der mechanische Vögel herumfliegen, Grünhexen im Wald leben und vor allem viele Feenausgebeutet werden und  in Slums leben. Somit ist das Thema des Romans durchaus ein ernstes und ermöglicht auch einen Blick auf die Industrielle Revolution mit einem "was wäre, wenn es damals Feen gegeben hätte"-Szenario. 

    Kriminalroman meets Fantasy meets Dampfmaschine meets Jugendbuch - einordnen lässt sich dieses Buch nicht so leicht. Etwas mehr Tiefgang hätte den Charakteren noch gutgetan, aber auch so sind sie fantasievoll, sympatisch und man fiebert mit ihnen mit.

  10. Cover des Buches Nutshell (ISBN: 9781911214335)
    Ian McEwan

    Nutshell

     (30)
    Aktuelle Rezension von: batbasel
    Ian McEwan ist bekannt für seine Fähigkeit schmerzhafte Bewusstseinsinhalte von Menschen in Extremsituationen  - die durchaus zum gnaz normalen Alttag gehören können - darzustellen.

    Auch in Nutshell gelingt ihm das - diesmal aus der unwahrscheinlichen Sicht eines ungeborenen Kindes. Der Fötus begleitet Mutter und ihren Geliebten beim Aushecken, der Durchführung und dem Aftermath einer Ungerheuerlichkeit.

    Das Experiment mit der Perspektive und dem (theoretisch) beschränkten Weltwissen des ungeborenen Kindes geht nicht ganz auf - der Icherzähler ist allzu weise und abgeklärt. DSer Humor der angelegt ist, funktioniert nicht immer. Einfallsreich ist das schmale Buch aber allemal - es gibt im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Perspektive auf vorgeburtliches Sein, Leben und Lieben im Allgemeinen, mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn, bis hin zu dem geschilderten Verbrechen.

    Der Stil ist getragen, philosophisch, gerät dabei manchmal ins Formelhafte und Akademisch-Geschwätzige.
    Da der Roman kurz ist, empfehle ich die Lektüre - allein wegen der ungewohnten Perspektivierung (und der Sexszenen!).
  11. Cover des Buches Me Before You (ISBN: 9780718184001)
    Jojo Moyes

    Me Before You

     (253)
    Aktuelle Rezension von: M_aus_HH

    Das Buch lässt einen mit der Geschichte um Will und Lou das Leben auch einmal von einer ganz anderen Seite betrachten, hinterfragen und wertschätzen. 

    Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich beim Lesen wirklich die volle Bandbreite an Emotionen durchlebt habe.

  12. Cover des Buches The Long Way to a Small, Angry Planet (ISBN: 9781473619814)
    Becky Chambers

    The Long Way to a Small, Angry Planet

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Eileen_Dierner

    I read some of the negative reviews that criticised the lack of tension and plot. While I largely agree with them (yes, this is a character-based SciFi book, but that doesn't mean the author had to get rid off the exciting stuff in order to add one info passage on alien life/philosophy to another), I found some parts interesting, for example the alien culture and the development of the human species.


    Still, everything,  first and foremost the dialogue, felt partly staged, so you could SEE that the author wanted the moral high ground with these characters. Something I also found a bit odd was the AI/human love story. Yes, it's an interesting issue, but it felt so staged that I had a hard time taking it seriously. 

  13. Cover des Buches Die Schwester der Zuckermacherin (ISBN: 9783833350184)
    Mary Hooper

    Die Schwester der Zuckermacherin

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Authentische Darstellung Londons und seiner Bürger im 17. Jahrhundert. Es fiel mir durch die detailreiche Erzählung der Autorin sehr leicht, mich unmittelbar im Geschehen begriffen zu fühlen. Ich konnte Londons Straßen unter mir spüren, den Gestank riechen und die Angst fühlen, die die Bürger immer mehr einnimmt, als die Pest sich ausbreitet und jede Woche Tausende von ihnen umbringt.



  14. Cover des Buches Before I Fall (ISBN: 9780061726811)
    Lauren Oliver

    Before I Fall

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_2511
    Lauren Oliver's 'Before I Fall' was a pleasant surprise in the world of YA mysteries.

    In the first chapter, you get to know high school student Samantha Kingston and her group of girlfriends. The four girls are pretty, mean and selfish snobs who get away with everything.
    When the narrator Sam wakes up on a friday morning, it's a typical day for her: friends, boyfriend, school, and a party. Except she dies in an accident on her way home - and wakes up the next day to repeat the day all over again.

    Sam relives her last day for a whole week. In the course of the book, she tries to figure out what she has to do in order not to die. Everyday, she changes various things that has a certain effect on people surrounding her or the day in general. In doing so, she starts to see herself and her actions in a new light and figures out what's really important.

    There is little I didn't like about Before I Fall. You get a feel for the characters before you certainly can match any of them with a person in real life. It's all the more exciting to see Sam's development. Lauren Oliver also succeeds in combining sensitive topics with funny lines, romance and overall typical 'teenage moments'. I also really liked the ending, which is not what you would expect. And that goes for the whole book. It's not your typical YA novel. It enterains you and makes you think at the same time. What would you do and how would you act if you knew this day would be your last?

    he wakes up the next morning to repeat February 12 all over again. he wakes up the next morning to repeat February 12 all over again. are popular, pretty and selfish snobs who get away with anything and everything. are popular, pretty and selfish snobs who get away with anything and everything. are popular, pretty and selfish snobs who get away with anything and everything.
  15. Cover des Buches BROKEN Hope - Bis ich dich lieben kann (ISBN: 9783981988857)
    Vanessa Schöche

    BROKEN Hope - Bis ich dich lieben kann

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalte:
    Das Schicksal weiß, was es tut. Auch wenn es manchmal die grausamsten Wege einschlägt.

    Hope bedeutet Hoffnung.
    Doch diese hat die junge Hope Green schon längst aufgegeben. Ihr Leben gleicht einem irreparablen Scherbenhaufen. Das Schicksal, das immer gnädig zu Hope war, schlug unerwartet eine andere Richtung ein und reißt sie damit in eine unergründliche Schlucht der Leere.

    Die zerbrochene Hope fällt immer tiefer in die dunklen Schatten ihres Lebens, bis sie auf den einfühlsamen und verständnisvollen Liam trifft. Für ihn scheint die junge Frau, in deren Augen ein heftiger Sturm tobt, jedoch unnahbar. Dennoch versucht Liam alles, um Hope aus dieser Finsternis herauszuholen, die ihr den Weg zu einem wunderschönen Leben versperrt.
    Unwissend, dass er ihr in diesem Moment schon so viel verbundener ist als sonst jemand.

    Rezension:
    "Ich will, dass du glücklich bis Hope. Denn jeder Tag, an dem du nicht glücklich bist, ist ein verschwendeter Tag. Dafür ist das Leben zu kurz, weißt du?"
    Das Zitat, beschreibt die Geschichte einfach besser als es meine Worte es jemals könnten. Das ist mein erstes Buch von Vanessa Schöche und ich habe mich direkt verliebt. Der Schreibstil ist einfach so besonders und einnehmend. Ich konnte und wollte diese Geschichte zu kleinster Zeit aus meiner Hand legen und bereue es nicht eine Sekunde. Vanessa hat einen so tollen Schreibstil, der seinen Leser/ seine Leserin direkt fesselt und in die Welt der Protagonisten mit einbezieht. Ich konnte in dieser Geschichte lachen, aber auch weinen und habe jede Emotion der Protagonisten gespürt. Ich weis nicht wie sie es geschafft hat, aber Vanessa hat es geschafft. Ich habe an dieser wunderschönen Liebesgeschichte, an Hope und Liam mein Herz verloren, es wurde gebrochen und dann ganz langsam wieder zusammengeflickt. Das ist es, was ein Jahreshighlight für mich ausmacht. <3 

  16. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.380)
    Aktuelle Rezension von: mj303

    Ich kannte das Buch noch aus Schulzeiten, leider konnte es mich dieses mal nicht so begeistern.

    Es war teilweise sehr schwer es konzentriert zu lesen - 3 Sterne

  17. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

     (460)
    Aktuelle Rezension von: finjalovesthesea

    Ich habe das Buch gelesen, da es auf meiner „100 Bücher die man gelesen haben muss“ Liste auftaucht. Ich finde es immer schwierig solche „Klassiker“ zu bewerten, denn ich habe das Gefühl, dass ich mit anderen Erwartungen an diese gehe.

    „To kill a mockingbird“ war seid einiger Zeit das erste englische Buch, dass ich gelesen habe, aber ich habe mich schnell an die Sprache gewöhnt.

    Die Geschichte selbst lehrt einen viel über die Gesellschaft, Vorurteile, Rassismus und die Aufrichtigkeit kindlichen Denkens.

    Trotz minimaler Längen wird dieses Werk seinem Ruf gerecht. Ich mochte Scout, Jem, Atticus, Calpurnia und die etwas schrägen Nachbarn. Die Charaktere sind sehr individuell eigentümlich gezeichnet, was mir gut gefallen hat. Die Handlung braucht etwas, bis sie in Fahrt kommt, das tut aber aufgrund des tollen Settings dem Roman keinen Abbruch.

    Insgesamt eine schöne und lehrreiche Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

  18. Cover des Buches The Light Between Oceans (ISBN: 9783734104534)
    M. L. Stedman

    The Light Between Oceans

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Gatita

    Die Idee an sich ist erstmal total interessant, die Umsetzung allerdings nur bedingt. Denn die meiste Zeit passiert nicht wirklich viel. 

    Zudem wirken Isabel und vor allem Tom irgendwie starr und unsympathisch, was mir ein Mitfiebern meist doch sehr schwer gemacht hat.

    Auch konnte ich mich nicht mit den abwechselnden Zeitformen anfreunden. 

    Die Geschichte (wenn denn mal was passiert) ist trotzdem herzzerreißend und ich konnte mich in alle Beteiligten hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Bis zum Schluss versucht man, sich für eine Seite zu entscheiden, nur um festzustellen, dass das fast unmöglich ist. 

  19. Cover des Buches Benedict Cumberbatch Reads Sherlock Holmes' Rediscovered Railway Mysteries: Four original short stories (BBC) (ISBN: 9781785291579)
    John Taylor

    Benedict Cumberbatch Reads Sherlock Holmes' Rediscovered Railway Mysteries: Four original short stories (BBC)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: franzzi
    Die jüngsten Interview-Ankündigungen von Martin Freeman machen wenig Hoffnung: Die vierte Staffel von BBC-Sherlock wird (zumindest vorerst) wohl auch die letzte sein. Auf die Wiedersehensfreude zum Jahresstart folgte die Wehmut. Schließlich gelang der Serie der Coup, die geliebten Sherlock-Holmes-Abenteuer aus Arthur Conan Doyles Feder glaubwürdig und gleichzeitig authentisch in die Jetzt-Zeit zu zaubern - und damit, wieder einmal, einen Hype um einen der ersten Detektive der Literaturgeschichte auszulösen. 


    Glücklicherweise schenkt uns die BBC gegen den Post-Sherlock-Blues ein Hörbuch, das gleich ein doppeltes Glück ist. Denn zum Einen gibt es vier wunderbar kurzweilige Short Stories aus der Feder von John Taylor, die so behutsam und präzise die Originale adaptieren, dass Arthur Conan Doyle wiederauferstanden scheint. Zum anderen liest sie niemand Geringerer vor als Benedict Cumberbatch himself. Wobei lesen ziemlich untertrieben ist: Cumberbatch haucht den Kurzgeschichten mit ihrem Gewusel an Protagonisten und Sprechern Leben ein. Scheinbar mühelos wechselt er Stimmfarbe und Akzente. Cumberbatchs brummender Säuselbass ist schon lange kein Geheimtipp mehr, Filme, in denen er mitspielt, deswegen schon prinzipiell im Originalton eine besondere Freude. 


    In den "Rediscovered Railway Mysteries" ist das nicht anders - und mitunter vergisst man als Hörer, dass der Film nur vor dem inneren Auge abläuft. Okay, anfangs holpert es vielleicht ein bisschen im Hirn, weil die Stimmerkennung verwirrt ist: Denn da erzählt DIE Stimme von Sherlock plötzlich vom Meisterdetektiv in der dritten Person. Denn da Taylor sich an Stil und Erzählton der Originalabenteuer orientiert, erzählt der treue Holmes-Begleiter Dr. Watson die Geschichten. Er ist es, dem Cumberbatch hauptsächlich seine Stimme leiht. Doch der ersten kurzen Verwirrung folgt kurzweilige Unterhaltung. Einmal stellt Holmes seinen Gefährten unter Hausarrest, einmal gilt es das Rätsel um verschwundenes Gold in einem bewachten Zug zu lösen. Dann wiederum verschwindet ein wertvolles Relikt aus einer Kirche. Und auf dem Land wird ein Mann für den Mord an seinem Widersacher festgenommen - obwohl er zur Tatzeit gerade im Zug nach London saß. 


    Die Fälle selbst sind weder besonders akribisch und clever konstruiert, noch sind sie immer logisch aufgelöst. Das macht aber fast gar nichts, denn das, was Vorlagenschreiber Taylor bei den Kriminalfällen eher mäßig gelingt, schafft er in Sachen Dialoge und Atmosphäre umso mehr. Dass er dabei auch noch den Ton der Klassiker trifft und dem Kultduo witzige wie authentische Wortwechsel andichtet, freut vor allem die Traditionalisten unter den Holmesianern. Dass die BBC Cumberbatch als Vorleser und Erlebbarmacher gewinnen konnte, steigert das Hörvergnügen zusätzlich. Geschichten, die aus dem schier unendlichen Quell neuer Holmes-Pastiches herausragen. Ein Glücksfall. Zum Hören und Immerwiederhören. 
  20. Cover des Buches Die Rosen von Montevideo (ISBN: 9783426510230)
    Carla Federico

    Die Rosen von Montevideo

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    „Die Rosen von Montevideo“ ist der 4. Teil einer fünfteiligen Romanserie, die rund um das Einwandern von diversen europäischen Familien handelt. Dieser beschäftigt sich zum einem mit der der Bankiersfamilie Gothmann aus Frankfurt und zum anderen mit der Kaufmannsfamilie de la Vegas aus Montevideo, Uruguay, einer spanischen Einwandererfamilie.  

    Zutaten wie Liebe, Verbote, Neid und Verrat sowie starke Frauen über mehrere Generationen hinweg versprechen eine interessante Lektüre, die auch über weite Strecken gehalten wird. Natürlich wiederholen sich einzelne Schicksalsschläge, aber so spielt das Leben eben. Nicht immer lernen die Nachkommen aus den Fehlern ihrer Vorgänger. 

    „Wir alle sind ein wenig wie Rosen: wir können wunderbar blühen und duften, aber wir haben auch unsere Stacheln.“ 

    Fazit: 

    Ein guter Schmöker für jede Jahreszeit, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

     

     

  21. Cover des Buches Das Flüstern des Schnees (ISBN: 9783442752898)
    Alexi Zentner

    Das Flüstern des Schnees

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Diessner

    Sawgamet  ist ein kleines, meist tief verschneites Holzfällerdorf in Kanada. Gerade der reißende Fluss und die harten Winter verlangen ihren Bewohnern einiges ab. Stephan kehrt nach vielen Jahren in sein Heimatdort zurück, um seine sterbende Mutter zu verabschieden. Kaum angekommen fallen ihm die alte Geschichten seines Großvaters, Sagen des Dorfes und die schweren Zeiten seiner Kindheit wieder ein. Geschichten von denen er uns in diesem Buch erzählt.

    Die gesamte Familiengeschichte ist von Schicksalsschlägen und dem tiefen Winter in Sawgamet gezeichnet. Interessant ist, dass die Handlung durch Stephan als Protagonisten erzählt wird. Dieser schlüpft - wenn man so will - in die Rolle eines Erzählers der Geschichten seines Großvaters. Die Gegenwart erfährt dabei weniger Beachtung, lauscht man so doch eher den Erlebnissen der Vergangenheit. Dennoch kommt es zu gelegentlichen Zeitsprüngen die sich aufgrund der handelnden Figuren aber sehr gut chronologisch ordnen lassen.

    Alle Charaktere werden nur latent touchiert, man erfährt aber gerade genug um dessen Handeln nachvollziehen zu können. Tiefe Gefühle bleiben jedoch gänzlich ausgespart und zeigen sich zumeist eher in Handlungen denn in Dialogen. Hier wurde Potenzial zu berühren verschenkt. Gleichwohl ist es durch den flüssigen Schreibstil zu keinem Zeitpunkt langatmig.

    Überrascht wird man von der magischen Komponente der Geschichte. Mehrere eher unbekannte Fabelwesen erscheinen im Verlauf des Buches die jedoch nur marginale Beachtung finden. Eher wirkte es als wären sie etwas alltägliches. Eine gewissen Offenheit sollte man dem gegenüber entsprechend haben, möchte man sich umfänglich auf das Buch einlassen.

    Insgesamt hat die Handlung keine tiefe Moral oder ein klares Handlungsmotiv. Vielmehr folgt man der Familiengeschichte, deren Verlusten und den Veränderungen des Dorfes aufgrund von Witterung und Goldrausch. - Stets unter den Einfluss übernatürlicher Geschehnisse.

    Resümieren also eine gute fiktive Geschichte mit der perfekten Mischung zwischen Magie und realer Anlehnung.

  22. Cover des Buches Life After Life (ISBN: 9780552779685)
    Kate Atkinson

    Life After Life

     (35)
    Aktuelle Rezension von: page394
    "...no past or present, only the now.“ (Dr. Kellet, S. 579)

    Ursula Todd wird in einem eiskalten Winter 1910 nicht als normales Mädchen geboren: Sie stirbt noch bevor sie ihren ersten Atemzug tut – und kommt gleich noch einmal zur Welt. Doch sie stirbt nicht nur dieses eine Mal, sondern immer wieder und hat immer wieder die Chance, ihr Leben neu zu leben. Eigentlich eine gute Idee, leider wurde sie in Life After Life nicht perfekt umgesetzt.

    Noch bevor ich angefangen habe zu lesen, war meine Befürchtung, dass es schnell langweilig werden würde, das Leben ein und derselben Person immer wieder zu erleben – und leider ist das häufig auch der Fall, zumindest zu Beginn des Buches. In Ursulas Kindheit wiederholen sich viele Ereignisse immer wieder, im nächsten Leben verhindert sie diese dann aber und überlebt. Für mich hat sich das eher zäh als spannend gelesen, weil es nur kleinste Entscheidungen und Gedanken sind, die Ursula unbewusst das Leben retten. Natürlich entspricht das der Realität: Jede noch so unbedeutend erscheinende Entscheidung kann unser Leben verändern. In einem Roman erzeugt dieses vermeintliche Wunder leider aber nicht die Spannung, die ich persönlich mit erhofft hätte. Insgesamt werden aber zumindest persönliche Entwicklung und Schicksal von den Mitgliedern der (recht großen) Todd-Familie abgedeckt, auch wenn ich hier anmerken möchte, dass Ursula fast schon zu viele Geschwister hat und nicht alle davon die Seitenanzahl erhalten, die sie verdient hätten.

    Abwechslung erzeugt Life After Life mit gelegentlich wechselnden Erzählperspektiven und Rückblenden, die ich leider manchmal als verwirrend empfunden habe. Oft wird plötzlich mitten in der Handlung, sogar mitten im Satz ausführlich auf die Situation eines anderen Charakters eingegangen, was den Lesefluss etwas stört. Schade ist auch, dass viele Nebencharaktere zwar ein-, aber später nicht weiter ausgeführt werden. Gerade wenn jemandem erst ein langer und ausführlicher Absatz gewidmet wird, man denkt, diese Person wird noch wichtig sein und dann aber nie wieder von ihr hört, empfinde ich das als recht schade. Viele Dinge und Situationen, über die ich gerne mehr erfahren hätte, werden in der Schwebe gelassen. Insgesamt wird Buch so in die Länge gezogen und etwas langatmig. Ein typischer Fall von einem Buch, bei dem ich mich immer wieder zwingen musste, weiter zu lesen, weil ich ja doch irgendwie wissen wollte, wie es ausgeht. 
    Außerdem hat Kate Atkinson den ein oder anderen Überraschungsmoment eingebaut – so erzählt Ursula beispielsweise in einem Kapitel immer wieder davon, was sie ihrer Schwester Pamela in Briefen erzählt hat, nur um dann später zu erwähnen, dass diese natürlich nie abgeschickt wurden. 

    Schlüsselpunkte in Life After Life sind sicherlich Ursulas viele Tode, die ich, wenn man das so sagen kann, durchaus genossen habe. Sie stirbt im Laufe der Handlung auf die unterschiedlichsten Arten und immer schafft die Autorin es, dabei Gänsehaut beim Leser zu erzeugen. Die Todesszenen sind auf eine unangenehme Art sehr realistisch, aber wirklich unheimlich gut geschrieben. Fast kann man sich selbst vorstellen, wie es ist, zu sterben – fast.

    Nun zu Ursula selbst. Leider bin ich mit ihr auf den über 600 Seiten des Buches einfach nicht warmgeworden. Was daran liegen kann, dass sich ihr Charakter in jedem ihrer Leben etwas verändert und man so einfach nicht die Zeit hat, sie lieb zu gewinnen. Dennoch fand ich sie charakterlich einfach zu flach. Es gibt einige tolle Charaktere in Life After Life – Hugh, Izzie und Miss Woolf –, aber Ursula gehört für mich nicht dazu, obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – ihr vor allem in der ersten Hälfte des Buches unverhältnismäßig viele schlimme Dinge passieren. Sie wird regelrecht in die Opferrolle gedrängt. Immer wenn man denkt, nun wird endlich alles besser, gibt es wieder eine Wendung, die in Trostlosigkeit und Krieg endet. Der Krieg macht ohnehin den größten und für mich besten Teil des Buches aus. Gut recherchiert und eindrucksvoll beschrieben, besonders interessant waren für mich und vermutlich auch viele andere deutsche Leser die sich in Deutschland abspielenden Szenen, auch, wenn die Deutschen sehr einfältig und naiv dargestellt werden: Berge, Streuselkuchen, blonde Mädchen. Die Briten sind in Life After Life scheinbar die einzigen, die Hitlers Absichten erkennen. Obwohl der Autorin laut Nachwort gerade das „Was wäre, wenn Hitler als Baby umgebracht worden wäre?“ angeblich sehr wichtig war, spielt diese Situation keine große Rolle. Im Prolog des Buches schießt Ursula auf ihn, aber wie das Ganze ausgegangen oder es überhaupt dazu gekommen ist, geschweige denn vom Schicksal Deutschlands ohne Hitler ist nie wieder die Rede. Und das ist auch mein größter Kritikpunkt an Life After Life: Im Klappentext heißt es „ Would you eventually be able to save the world from its own inevitable destiny?“ Nun weiß Ursula aber gar nichts von ihrer Gabe. Sie hat zwar des Öfteren Déjà-vus, geht auch zum Psychologen deswegen und spürt zwar oft, dass etwas nicht stimmt. Aber wirklich wissen oder merken tut sie es nicht und deshalb kann sie ihre schier unendlichen Leben auch nicht nutzen, um die Welt vor seinem Schicksal (und ich gehe stark davon aus, dass hier der Zweite Weltkrieg gemeint ist) zu bewahren. Hier wurde leider unheimlich viel Potenzial verschenkt, denn so ist Life After Life nur eine Aneinanderreihung von verschiedenen Versionen von Ursulas Leben, wobei nur vereinzelt auf die Vergangenheit verwiesen wird.

    Insgesamt ein passables Buch, warum es so hoch gelobt wurde, kann ich aber nicht nachvollziehen. Zukünftigen Lesern empfehle ich unbedingt, Life After Life so schnell wie möglich zu lesen und nicht zu lange liegen zu lassen (auch, wenn das zeitweise schwerfällt), da man sonst den Faden verliert. Für geschichtlich Interessierte ist es auf jeden Fall uneingeschränkt zu empfehlen.
  23. Cover des Buches Moon Over Soho (ISBN: B0092KUM70)
    Ben Aaronovitch

    Moon Over Soho

     (71)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Moon over Soho von Ben Aaronovitch ist der zweite Band aus der Rivers of London Reihe und knüpft nahtlos an den ersten Band an. Peter Grant muss im zweiten Teil größtenteils alleine recherchieren und die Fälle lösen, da Thomas Nightingale aufgrund der Verletzung leider noch ausfällt. Im zweiten Fall geht es um Mord eines Jazzsaxofonisten. Kurz darauf fällt auf, das viele gesunde Jazzmusiker tot umfallen. Peter Grant macht sich auf die Suche nach dem Mörder, welcher zudem sehr mächtig zu sein scheint. Und was hat das ganze mit Peters Freundin Lesley zu tun?

    Ben lässt in diesem Buch die Spannung weiter steigen und durch den Humor und die sarkastischen Bemerkungen lässt sich dieses Buch sehr gut lesen. Dadurch kann man die teils sehr gewalttätigen Szenen gut ertragen ohne zu verstört zu sein. Spannend sind auch immer wieder die geschichtlichen Hintergründe die erzählt werden, sodass man eine Menge über London lernt. Leider merkt man Ben an dass er kein Krimiautor ist, deshalb gibt es hier einen Punkt Abzug.

    Wenn man Urban Fantasy mag und dabei gerne auch mal schmunzeln möchte ist dieses Buch perfekt. Wenn man generell eher an Kriminalfälle interessiert ist, sollte man das Buch mit Vorsicht genießen. Mit einer guten Portion Humor lässt sich das aber sicher umschiffen.

  24. Cover des Buches Weiße Nächte, weites Land (ISBN: 9783955696429)
    Martina Sahler

    Weiße Nächte, weites Land

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hat mir gut gefallen stellenweise doch etwas unglaubwürdig 

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