Bücher mit dem Tag "advent"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "advent" gekennzeichnet haben.

285 Bücher

  1. Cover des Buches Hollys Weihnachtszauber (ISBN: 9783442480210)
    Trisha Ashley

    Hollys Weihnachtszauber

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Crofty991

    Dieses Buch ist mein All-Time Weihnachtsbuch, jedes Jahr lese ich die Geschichte von Holly und Jude erneut und das obwohl ich sie schon mehr als auswendig kenne. 

    Objektiv betrachtet braucht die Geschichte lange um in Fahrt zu kommen, aber hat man das geschafft ist sie wirklich wundervoll, viele Familienstreitereien die doch sehr unterhaltsam sind, gut ausgearbeitete Hauptcharaktere.

    Eine schöne Geschichte die man neben dem ganzen Weihnachtsrummel sehr gut lesen kann.

  2. Cover des Buches Hinter verzauberten Fenstern (ISBN: 9783596812783)
    Cornelia Funke

    Hinter verzauberten Fenstern

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich selber habe "Hinter verzauberten Fenstern" vor über einem Jahrzehnt als Kind gelesen. Letztes Jahr bin ich dann kurz vor Weihnachten wieder auf das Buch aufmerksam geworden und habe mir darauf folgend vorgenommen, dieses Buch 2020 zu rereaden.
    Da dieses Buch Kinder bis zu maximal 10 Jahren als Zielgruppe hat, kann man über den Schreibstil und die Beschreibungen nicht allzu viel sagen. Meckern ist hier unangebracht, da die Geschichte verständlich und mit einfachen Worten erklärt werden muss, damit sie für Kinder verständlich bleibt. Gleiches lässt sich über die knapp 180 Seiten Länge des Buches sagen, was unser eins theoretisch in einem Rutsch weglesen würde.
    Es lässt sich aber einiges zur Grundidee des Buches sagen, denn diese ist in meinen Augen schon eine besondere. Der Fokus wird hier auf eine andere Form des Kalenders gelegt und nicht auf den allseits beliebten Schokoladenadventskalender. Der Leser taucht ein in eine Welt voller Geheimnisse ein. Das Kalenderland verschafft einem dabei nicht nur ein großes Abenteuer. Es handelt sich um eine Geschichte voller Zusammenhalt, Geheimnisse und neuer Freundschaften. Gerade für kleinere Kinder ist dieses Buch ein toller Begleiter in der Vorweihnachtszeit, die die Vorfreude auf diese magische Zeit im Jahr nochmal erhöht.
    Letztlich handelt es sich also um eine Geschichte, die natürlich vor allem Jüngeren, aber auch Erwachsenen viel Spaß bereiten kann.

     Bewertung: 4/5⭐

    Instagram: @zeilenmelodien

  3. Cover des Buches Ein Kuss unter dem Mistelzweig (ISBN: 9783442480203)
    Abby Clements

    Ein Kuss unter dem Mistelzweig

     (101)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Das Buch liegt schon seit zwei Jahren auf meinen SuB und so dachte ich, dass es langsam Zeit wird, es zu lesen.
    Anscheinend waren meine Erwartungen etwas zu hoch, denn ich muss sagen, dass ich schon bessere Bücher las, die in der Weihnachtszeit spielen.
    Das Buch liest sich ziemlich zäh, irgendwie kam ich nicht richtig weiter, denn die ersten 60-70 Seiten sind fast langweilig zu nennen.
    Erst in der Mitte des Buches nahm die Handlung für mich etwas Fahrt auf und ich kam schneller voran.
    Trotzdem muss ich sagen, dass es zu keiner Zeit "mein" Buch war.
    Mit den Protagonisten wurde ich nicht richtig warm. Laurie ging mir von Anfang an auf die Nerven, sie war mir zu oberflächlich, karrieregeil und zickenhaft.
    Doch auch ihre Freundin war mir nicht wirklich sympathisch, auch wenn ich mit ihr und ihrem Mann mitgefühlt habe bei der Sorge um die kranke Schwiegermutter.
    Alles in allem kann ich sagen, dass dieses Buch für mich kein Highlight war.
  4. Cover des Buches Dein Leuchten (ISBN: 9783570312377)
    Jay Asher

    Dein Leuchten

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Sayuchan85

    Die Vorweihnachtszeit begann, Corona fesselt und die meiste Zeit zu Hause, also stöberte ich auf Instagram nach schönen Büchern. Da stolperte ich über die Aktion um “Dein Leuchten” der Plan war, dieses Buch, welches 24 Kapitel hat, als Adventskalender zu lesen. Bis zur Mitte habe ich dies auch geschafft, aber dann wurde es stressig auf der Arbeit. Dabei wollte ich doch so unbedingt wissen, wie es mit Sierra und Caleb weiter geht. Aber mal zum Anfang. Sierras Eltern besitzen eine Tannenbaumplantage in Oregon und jedes Jahr an Thanksgiving fahren sie nach Florida zu ihrem Verkaufsplatz, um dort dann bis kurz nach Weihnachten dort die Weihnachtsbäume zu verkaufen. Sierra fährt seit je her auch immer mit, ging dann die Wochen dort zur Schule und hat Vorort eben auch ihre Freundin Heather, auf die sie sich Jahr für Jahr freut. Ihre Freundinnen in Oregon sind, war nicht so sehr begeistert davon, aber sie lässt sich nicht davon abbringen, wieder mit zu Reisen.

    Diesmal lernt sie dort dann auch noch einen Jungen kennen. Caleb, der anscheinend keinen besonders guten Ruf im Ort hat, obwohl er hart arbeitet und von deinem Trinkgeld Weihnachtsbäume kauft, um diese zu verschenken. Sierra sind die Gerüchte um ihn jedoch so egal, sie möchte ihn kennenlernen, seine Version hören und Zeit mit ihm verbringen. Was sie dann auch tut.

    Die Zwei müssen nun gegen Vorurteile kämpfen, auch gegen Sierras Vater, der von den Gerüchten hört.

    Können die Zwei zusammen sein? Auch, wenn es nach Weihnachten doch eh wieder zurück nach Oregon geht? Und was ist an dem dran, was Sierra aus Versehen bei ihren Eltern mitbekommt? Fragen über Fragen. Und am Ende gibt es für alle eine Antwort.

    Mir hat es sehr gefallen, dass die Kapitel recht kurz waren, das Buch umfasst 314 Seiten somit hat man ca. 14 Seiten pro Abend zum Lesen. Eine machbare Sache. Am Anfang musste ich mich echt bremsen, nicht weiterzulesen, da mich die Protagonisten so in ihren Bann gezogen haben, dass ich mehr erfahren wollte. Der Schreibstil ist so locker flockig, dass man die Seiten nur so verschlingen kann. Jay Asher weiß einfach wie man den Leser fesselt, dabei ist dies erst das dritte Buch von ihm. Neben “Tote Mädchen lügen nicht” hat er noch “Wir beide, irgendwann” geschrieben.

    Einziger Kritikpunkt: Warum hat Sierra nicht eher von der Geschichte um Caleb gehört? Scheinbar ging sie immer mit Heather auf die gleiche Schule, hat sie nie von dem Gerücht gehört? Oder Heather? Schließlich war Calab ja deutlich jünger bei der Tat. Das war die einzige Ungereimtheit, die mir aufgefallen ist.

    Allgemein hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war so eine schöne unschuldige Begegnung dieser beiden und hat wieder dieses “Hach” Gefühl in mir ausgelöst, was noch lange anhielt und ich nicht sofort danach ein neues Buch anfangen konnte. Jeden zu empfehlen, auch außerhalb der Vorweihnachtszeit.

  5. Cover des Buches Das Sams 9. Das Sams feiert Weihnachten (ISBN: 9783789108167)
    Paul Maar

    Das Sams 9. Das Sams feiert Weihnachten

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Das Sams feiert zum ersten Mal Weihnachten mit Herrn Taschenbier. Alles ist neu für das Sams und so muss es natürlich alle möglichen Bräuche erst einmal hinterfragen. 

    Natürlich kommen auch wieder Vermieterin Frau Rotkohl und Taschenbiers Freund Herr Mon vor. 



    Meine Meinung:

    Der Band spielt irgendwann zwischendurch, bevor Herr Taschenbier mit seiner Frau zusammenkommt. Dank eines sehr gelungenen Prologs ist das Buch für Sams-Kenner und für solche, die das Sams noch nicht kennen, geeignet. 

    Von Anfang an war ich aufgrund der locker-leichten Erzählweise und der schönen Gestaltung mit vielen Zeichnungen wieder mitten im Geschehen. 

    Das Sams macht Späße, Reime und lustige Sprüche, wie man es kennt – und wie es leibt und lebt.

    Ich fand es sehr gelungen, wie es für uns gewohnte Bräuche hinterfragt. Das ist zum einen sehr lustig, zum anderen bringt es einen aber auch zum Nachdenken. 


    Natürlich hat das Buch auch wieder ein schönes Ende und man erfährt einige witzige Fun-Facts über die Sams-Welt und natürlich auch über Herrn Taschenbier. 



    Fazit:

    Das Sams-Weihnachtsbuch ist eine wunderbare Lektüre für die Feiertage – zum Lesen und Vorlesen für die ganze Familie. 


  6. Cover des Buches Das wunderbare Weihnachtshotel (ISBN: 9783596705337)
    Karen Schaler

    Das wunderbare Weihnachtshotel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: coala_books

    Haley Hanson ist erfolgreich in der Werbebranche und arbeitet hart an ihrem Ziel, Unternehmenspartner zu werden. Was noch fehlt ist das Werbebudget einer berühmten Spielzeugfirma. Ihr Chef denkt jedoch, dass Haley ihren Sinn für Weihnachten verloren hat und schickt sie daher in ein Art Weihnachtslager in ein kleines Berghotel. Hayley ist in der Tat ein mürrischer Weihnachtsmuffel, die normalerweise zu Weihnachten mit ihren Eltern in die Karibik fliegt, wo ihre Eltern die Sonne genießen und sie selbst lieber arbeitet. Jetzt muss sie eine Woche lang an allen Camp-Aktivitäten teilnehmen, um das von ihrem Chef angeforderte Zertifikat zu erhalten. Und dann ist da noch Jeff, der Sohn des Hotelbesitzers, der Haileys Herz höherschlagen lässt. Wird die Magie von Weihnachten Hailey verzaubern?

    Mit Hailey hat man am Anfang so seine Probleme. Viel zu Ehrgeizig und Workaholic und hat sich gar nicht mit der Umgebung beschäftig. Die schöne Atmosphäre des Hotels und die freundlichen Menschen dort bemerkte sie zunächst kaum. Sie hat nur Arbeit im Kopf und sitzt vor dem Laptop, anstatt sich mit den Menschen zu befassen. Die Arbeit schnell erledigen und das Hotel wieder verlassen ist die Devise. Aber da hat sie nicht mit Ben, seinem Sohn Jeff und dem Küchenmädchen Laure gerechnet, welche Regeln festgelegt haben. Und so sind PC und Handy tagsüber tabu und alle Teilnehmer müssen die Aktivitäten gemeinsam abschließen. Dadurch wird auch Hailey gezwungen, sich dem Zauber von Weihnachten zu stellen und sich mit Traditionen und Bräuchen zu beschäftigen. Dies und der Haushund Max, der Hailey zu seiner neuen besten Freundin auserkoren hat, bewirken in Hailey so manche schöne Erkenntnis und Änderung. Das Weihnachtsthema ist in diesem Roman sehr präsent und wurde sehr schön umgesetzt. Die Atmosphäre ist einfach sehr schön passend, lebendig einnehmend. Schneebedeckte Landschaften und weihnachtliche Aktivitäten versetzen einen als Leser sofort ins Weihnachtliche Stimmung. Die Charaktere sind herzlich und ja, auch Hailey hat man irgendwann ins Herz geschlossen. 

    Ein wunderschöner Ausflug in das Weihnachtscamp, welches nicht nur eine zauberhafte Atmosphäre verbreitet und durch die verschiedenen Charaktere lebt, sondern auch eine zarte Liebesgeschichte hervorbringt. Lasst euch verzaubern und in Weihnachtsstimmung bringen.

     

  7. Cover des Buches Inselwinter (ISBN: 9783442484836)
    Elin Hilderbrand

    Inselwinter

     (27)
    Aktuelle Rezension von: UteChristine

    Das Cover hat mich gleich angesprochen und auch der Klappentext.  Aber beim Lesen von Inselwinter wurde ich dann doch enttäuscht.  Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht der einzelnen Familenmitglieder geschrieben,  wo mir Ava noch am sympathischtesten war. Für meinen Geschmack gab es bei jedem zu viele Probleme, die teilweise in Alkohol ertränkt wurden.

    Das macht für mich keinen Weihnachtsroman aus, es hätte abgesehen von kurzen Ausflügen mit weihnachtlichem  Inhalt, hätte es zu jeder anderen Jahreszeit spielen  können.

    Achtung: Dies ist Band  2, Band 1 habe ich nicht gelesen,  werde ich dann wohl auch nicht. 

  8. Cover des Buches Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel (ISBN: 9783791504612)
    Cornelia Funke

    Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Schugga

    Auf der Flucht vor dem Großen Weihnachtsrat muss Weihnachtsmann Niklas Julebukk mit seinem Wohnwagen unterwegs notlanden. Dort freundet er sich mit den Kindern Ben und Charlotte an, die ihm gegen den bösen Waldemar Wichteltod helfen, um das wahre Weihnachten zu retten.

    In dieser kleinen Weihnachtsgeschichte hat Cornelia Funke mehrere Themen liebevoll in einem kleinen Weihnachtsabenteuer verpackt. Da wären der Junge Ben, der von seinen Mitschülern gemobbt wird sowie Charlotte, die noch neu in der Stadt ist und daher noch keine Freunde hat. Und über allem schwebt das große Thema Weihnachten und der Zauber, welcher dem klassischen Fest innewohnt. Immerhin versucht der Weihnachtsmann seit jeher, die Wünsche der Kinder herauszufinden und zu erfüllen, damit die Kinderaugen vor Freude strahlen. Und genau dies will Waldemar Wichteltod mit seiner Weihnachtsfirma zerstören, um sich an dem Fest eine goldene Nase zu verdienen.

    In dieser Erzählung ist Niklas Julebukk nicht dieser dicke Klischee-Weihnachtsmann mit exklusivem Schlitten, sondern wirkt eher wie ein einfacher junger Typ mit Wohnwagen, emsigen Kobolden, Engeln und einem unsichtbaren Rentier. Dies und noch viele weitere kleine Details rund um Niklas Julebukk und Waldemar Wichteltod hebt die Erzählung von anderen Weihnachtsmann-Geschichten ab. Etwas befremdlich hingegen empfand ich, dass die Kinder sich einfach bei diesem fremden Mann in den Wohnwagen setzten.

    Der Schreibstil ist bildhaft und die Geschichte selbst ein wenig abenteuerlich. Ich würde es als Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie bezeichnen, bei der typische Kindersorgen und -probleme nicht zu kurz kommen. Dadurch verliert sich der Zauber der Weihnacht stellenweise allerdings auch ein wenig in der Erzählung.

  9. Cover des Buches Du spinnst wohl! (ISBN: 9783864292316)
    Kai Pannen

    Du spinnst wohl!

     (26)
    Aktuelle Rezension von: baerin

    Die Spinne Karl-Heinz sitzt in ihrem großen Spinnennetz und freut sich, als am 1. Dezember die Fliege Bisy darin hängen bleibt. Schnell wird sie fest umwickelt, so dass sie sich nicht mehr rühren kann und zum leckeren Weihnachtsbraten erklärt. Doch Bisy lässt sich davon nicht entmutigen und kommandiert Karl-Heinz ganz schön herum. So gehen sie gemeinsam zum Weihnachts-Einkauf und zum Zahnarzt und besuchen sogar Bisys Oma.

    Dieses schön gestaltete Kinderbuch enthält für jeden Tag vom 1. - 24. Dezember eine witzig erzählte Geschichte von Karl-Heinz und Bisy. Dazu gibt es lustige farbige Illustrationen. Es ist interessant zu lesen,. wie aus dem Einsiedler Karl-Heinz, der sich nicht aus dem Haus traut, ein einigermaßen geselliger Spinnenmann wird. Und wie sich so ganz langsam eine Freundschaft zu dem listigen Fliegenmännchen Bisy entwickelt. Dieses Buch eignet sich bestens, im Advent jeden Abend als Gutenachtgeschichte vorgelesen zu werden.

  10. Cover des Buches Ein Weihnachtswunder zum Verlieben (ISBN: 9783404167807)
    Ali Harris

    Ein Weihnachtswunder zum Verlieben

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch:
    Titel: Ein Weihnachtswunder zum Verlieben
    Autor: Ali Harris
    Seiten: 609
    Verlag: Bastei Lübbe
    Einbandart: Softcover

    Worum geht's?
    Evies Liebesleben hat inzwischen genauso Staub angesetzt, wie das traditonsreiche Londoner Kaufhaus Hardy's. In den Hallen des früher so florierenden Familienunternehmen herrscht selbst zur turbulenten Vorweihnachtszeit gähnende Leere.
    Um das Kaufhaus vor dem drohenden Verkauf an einen Investor zu beschützen fasst Evie einen Plan.
    Sie will das Kaufhaus zu einer der angesagtesten Adressen der Stadt machen. Und dafür bleibt ihr nur bist zu 26. Dezember Zeit...
    Da wäre so ein kleines Wunder schon von Vorteil.


    Das Cover:
    Ich persönlich finde das Cover mit den Buchstaben in Lebkuchenoptik sehr ansprechend. Bei meiner Ausgabe sind die Verzierungen auf den Lebkuchen leicht plastisch hervorgehoben, was das Buch nochmal ansprechender Macht.

    Wie war's?
    Als ich das Buch bei meiner Mama im Regal entdeckt habe, musste ich es unbedingt lesen, da ich es so wunderschön fand. Die Handlung war meines Erachtens auch sehr gut nachvollziehbar, die Idee ansprechend und der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. Zu Beginn konnte ich auch sehr gut mit den einzelnen Charakteren mitfühlen und auch das Flair im Kaufhaus wurde ziemlich gut rübergebracht. Ab ungefähr der Hälfte des Buches fande ich es aber etwas übertrieben und auch die Reaktionen der Kunden waren meiner Meinung nach etwas überzogen. Außerdem haben die Charaktere irgendwann angefangen ein bisschen zu nerven, da sie mir zu vorhersehbar waren und ab und an wirklich offensichtliche Dinge nicht erkannt haben und sich die Handlung daher unnötig in die Länge gezogen habt. Des weiteren hat die eingebaute Liebesgeschichte mit ihren Irrungen und Wirrungen die Sache ebenfalls noch unnötig verkompliziert.

    Fazit:
    Alles in allem ein Buch, dass sich leicht lesen lässt und auch für die stressige Vorweihnachtszeit nicht zu schwer im Magen liegt.
    Da ich persönlich aber nicht wirklich damit warmwerden konnte, verbleibe ich bei 3 von 5 Sternen.
  11. Cover des Buches Weihnachten in den Highlands (ISBN: 9783738094459)
    Jara Thomas

    Weihnachten in den Highlands

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Tauriel
    Das Cover kommt schön weihnachtlich an,eine Weihnachtskugel mit Kapelle und Schnee und die gälische Schrift runden das Bild ab!
    Eine junge Frau(Maggie) bleibt mit ihrem Auto auf einsamer Landstraße liegen.Eigentlich ist sie mit Ihrem Freund Michael und seinen Eltern über die Weihnachtsfeiertage in Portree auf der Insel Skye verabredet.Aber so richtig Lust hat Maggie nicht  auf die Eltern.Lieber wäre sie zusammen mit Michael zu Hause geblieben!
    Doch daraus wird erst mal nichts.
    Eine nette Frau,die sich als Andrea vorstellt,nimmt sie mit zu einem vermeintlichen B&B,das aber ein normales Wohnhaus ist.Der Schlüssel zu diesem Häuschen passt nicht,und Maggie hegt langsam Zweifel,ob Andrea keine Betrügerin ist und ihr abgeschleppter Wagen vielleicht auch nicht in einer legalen Werkstatt landete.
    Während sie grübelt,und mit dem Schlüssel den Hinterausgang zu öffnen versucht, wird sie von einer Taschenlampe geblendet und einen Hund hat er auch dabei.Doch die Hündin ist ihr wohlgesonnen.Es werden Missverständnisse aus der Welt geschafft. David, so heißt der Mann mit der Hündin,freundet sich langsam mit Maggie an. Maggie begreift,das David ihr viel wichtiger wird als Michael.
    Das Interessante an diesem Roman ist,das die Perspektive von David ein dickeres Schriftbild hat.Dadurch bin ich bei beiden Protagonisten immer im Bilde!
    Ein Hauch von Mystik umgibt diese Kurzgeschichte,und es lässt sich sehr gut lesen. 
  12. Cover des Buches Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten (ISBN: 9783646602999)
    Diana Tiede

    Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    16 Advents- und Weihnachtsgeschichten, die einem die Vorfreude auf Weihnachten versüßen sollen.

    Alle Geschichten sind schön und liebevoll geschrieben. Ich habe weder etwas an den Geschichten selbst, noch an den verschiedene Schreibstilen etwas auszusetzen.

    Der einzigen Grund, warum ich Sterne abziehe, ist, dass ich nicht alle Reihen gelesen habe, auf denen diese Kurzgeschichten beruhen. Aus diesem Grund war es mir einfach nicht möglich mich mit den Charakteren, die ich noch nicht kannte, zu identifizieren und eine Verbindung aufzubauen. Man kann zwar dem Inhalt folgen und sich einiges zusammenreimen, aber dennoch fehlt dadurch etwas.

    Dem gegenüber stehen die Reihen, die ich bereits kenne und deren Weihnachtsstories. Hier hatte ich wieder diese Verbundenheit zu den Charakteren, war sofort eingetaucht in deren Welt und konnte mich auf diese Zusatzgeschichten einlassen. Zum Teil gab es so noch mehr Hintergrundinformationen oder einfach nur weitere Aspekte, die man noch nicht kannte. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Mein Fazit:
    16 Advents- und Weihnachtsgeschichten, die an sich schön zu lesen sind, bei denen es aber sehr von Vorteil ist, wenn man die entsprechenden Reihen vorher ganz oder teilweise gelesen hat und die Protagonisten bereits kennt.

    Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Take A Chance On Me. Adventskalender zum Verlieben (ISBN: 9783551303288)
    Gina Heinzmann

    Take A Chance On Me. Adventskalender zum Verlieben

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Rose27

    Inhalt: Die queere New Adult Geschichte „Take a chance on me. Adventskalender zum Verlieben“ von Gina Heinzmann ist am 26.11.2020 bei impress erschienen.
     Ales wird kurz vor dem Winterball verlassen. Zum Glück weiß seine beste Freundin die perfekte Lösung. Er soll an einem ihrer Uniprojekte teilnehmen. Dabei handelt es sich um einen Datingadventskalender. Alex ist alles andere als begeistert, besonders als der Algorithmus ihm auch noch ausgerechnet den campusweit bekannten Badboy Cash als perfektes Match zuordnet. Alex ist überzeugt, dass es sich um einen Fehler handelt. Immerhin ist er hetero. Partnertausch ist ausgeschlossen. Also bleibt Alex nichts weiter übrig, als sich auf das Dating einzulassen..


     Meinung: Das Cover entspricht nicht wirklich meinen Geschmack. Ich mag keine Personen auf dem Cover. Die verschiedenen Schriftarten beim Titel gefallen mir sehr gut. Man erkennt auf dem ersten Blick, dass es sich um eine winterliche Geschichte handelt. Da dies eine Adventskalendergeschichte ist, gibt es natürlich 24 Kapitel. Ich persönlich finde so etwas meistens schwierig, da ich auch hier das Gefühl hatte, dass dadurch dem ganzen nicht genügend Raum gegeben worden ist bzw. an manchen Stellen gab es zu viel Raum. Jeder einzelne Tag kommt drin vor und an manchen gab es nun mal nichts Spannendes. Dadurch kamen in meinen Augen unnötige Szenen drin vor. Zum Beispiel das Wochenende, das Alex zuhause verbringt. Es hat eigentlich nichts zur Geschichte beigetragen und man konnte merken, dass es einfach nur ein Lückenfüller ist. Manche mögen den Einblick in die Familie spannend finden, aber ich fand es eher langweilig und überflüssig. Die Charaktere fand ich auch eher schwierig. Anfangs mochte ich Alex noch ganz gerne. Das hat sich mit der Zeit allerdings immer mehr geändert. Er war zu oberflächlich. Und das nicht nur im Bezug darauf, wie er andere Leute wahrnimmt, sondern auch die Ausarbeitung des Charakters war mir nicht tief genug. Ich hatte das Gefühl, als würde er immer einen Schritt vor und dann einige Schritte wieder zurück machen. Sein Umgang mit anderen hat mich teilweise echt gestört. Cash blieb für mich die ganze Zeit gleich. Er war da, aber man hat leider kaum etwas über ihn erfahren. Ich kann über seine Persönlichkeit wirklich nicht viel sagen. Ich denke, dass es der Geschichte gut getan hätte, wenn auch aus seiner Sicht erzählt worden wäre. In meinen Augen hat die Chemie zwischen den beiden nicht ganz gestimmt. Die Dialoge zwischen den beiden war noch das Beste. Ich musste zwischenzeitlich wirklich schmunzeln. Trotzdem hat die richtige Kommunikation zwischen den beiden einfach gefehlt. Dadurch wäre ihnen viel, in meinen Augen unnötiges, Drama erspart geblieben. Die Idee mit dem Adventskalenderdating fand ich interessant. Für mich war da allerdings auch schnell die Luft raus.


     Fazit: Dank dem soliden Schreibstil und vor allem die teilweise witzigen Dialoge zwischen Ales und Cash bekommt dieses Buch von mir zwei Sterne. Wer eine queere Adventskalendergeschichte sucht und zudem wirklich noch perfekt ins New Adult Alter passt oder vielleicht auch ein bisschen jünger ist, für den kann sich die Geschichte mit Sicherheit mehr lohnen, als für mich.

  14. Cover des Buches Der Adventkiller (ISBN: 9783442481477)
    Alastair Gunn

    Der Adventkiller

     (17)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf
    Dieser Thriller ist blutiger als das Cover vermuten lässt, zart besaitete Leser sollten sich auf einige Szenen einstellen, bei denen man als empathischer Leser durchaus mitleiden muss.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, manchmal vielleicht etwas ausführlich, aber insgesamt prima zu lesen. Auch die nötige Spannung war von Anfang bis zum Showdown vorhanden. Der Autor hat sich recht realistische Charaktere ausgedacht, die – wie im richtigen Leben – nicht alle sehr sympathisch rüberkommen. Vor allem Antonias Vorgesetzter ist eher das, was man als „Kotzbrocken“ bezeichnen würde. Antonia selbst war als Hauptperson auch nicht uneingeschränkt liebenswürdig, aber trotzdem habe ich sie ins Leserherz geschlossen, weil ich selbst auch oft so impulsiv und unbeherrscht reagiere wie sie und ihr Dilemma wohl gut nachvollziehen kann. :) Sie sagt oft Sachen, die sie hinterher am liebsten sofort zurücknehmen würde und sie leidet im Job darunter, wenn sie ihre gesteckten Ziele nicht erreichen kann.
    Wir erfahren einiges aus ihrem Privatleben, aber den Großteil des Buches nehmen doch die Ermittlungen ein, die sehr ausführlich beschrieben werden. Auch der Killer selbst kommt von Anfang an zu Wort und wir erleben die Taten auch aus seiner Sicht. Etwas durchschaubar fand ich die Story manchmal, aber insgesamt konnte sie mich trotzdem fesseln bis zum Ende.
    Was die blutigen Szenen betrifft: sie werden nicht unnötig lange zelebriert und in allen grausigen Einzelheiten geschildert, aber doch schon so, dass man sich alles nur zu gut vorstellen kann. Vielleicht sollte man das Buch lieber nicht lesen, wenn man dann alleine zu Hause ist.
  15. Cover des Buches Geheimnis in Weiß (ISBN: 9783608963304)
    J. Jefferson Farjeon

    Geheimnis in Weiß

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Als es bei uns schneite, nutzte ich diese Chance und las „Geheimnis in weiss“, welches sich um eine Gruppe Reisender drehte, die bei einem Schneesturm, in einem Haus Zuflucht suchten. Mit Blick auf die Schneeflocken vor meinem Fenster machte ich mich in die Geschichte auf, welche so einige Überraschungen bereithalten sollte. 


    Zuerst möchte ich aber ein großes Lob für das Cover entrichten, denn sowohl die Aufmachung als auch der Stoffumschlag waren einfach zu schön. Besonders die Schneeflocken hatten es mir angetan, da sie eine gewisse Tiefe hatten. 


    Doch nun zum Buch welches, mit einem Zwischenhalt in einem Bahnhof begann und damit enden sollte, das ein wirklich großes Geheimnis gelüftet werden sollte. Aber alles der Reihe nach, denn zuerst ging es an das Kennenlernen der Charaktere, was schon ein wenig dauerte, da hier gleich mehrere unterschiedliche Personen aufeinander trafen, die sich auch noch fremd waren. Somit genoss ich es alle Anwesenden kennenzulernen, während sie dies im Buch ebenfalls taten. Einzig der ältere Edward Maltby bereitete mir Sorgen, da er und seine Ansichten irgendwie nicht so recht passen wollten. Klar, Parapsychologen wird es schon eine Weile geben, aber wie er die Rolle darstellte, wirkte meist einfach nur übertrieben und manchmal sogar lächerlich. Schöner fand ich da schon, das man schon 1937 einfach mal die Klischees zu Geschlechtern infrage stellte. Eine starke Frau und ein unsicherer junger Mann, welche dies auch zeigten, dürften damals eher die Ausnahme gewesen sein. 


    Das große Geheimnis begann schließlich mit dem Eintreffen im bereits erwähnten Haus, denn hier sah alles so aus, als wäre eine Minute davor noch jemand in ihm gewesen. Der Kamin brannte, das Essen war aufgetischt, aber von den Bewohnern gab es keine Spur. Doch wenn man die Wahl hat, zwischen einem im stärker werdenden Schneesturm und einem warmen Haus, zieht man logischerweise letzteres vor, zumal man sich schnell klar war, das alles was benutzt wurde, auch bezahlt werden musste. 


    Das eigentliche Geheimnis des Hauses stellte sich viel später als eine große Verzweigung heraus, welche nicht schlecht durchdacht war, aber mit dem übertriebenen Edward Maltby teils schon anstrengend war. Man sollte zudem beachten, das die Action wirklich erst auf den letzten Seiten stattfand und man ansonsten einen eher ruhigen Krimi vor sich hatte, der hier und da ein wenig Misstrauen säte. Mir gefiel das ganz gut, zumal der Radius für das Lösen des Rätsels auf recht kleinem Raum stattfand. Immerhin war man in einem Haus eingeschneit. Dadurch gewann das Buch nicht unbedingt an Spannung, aber eben an Beklemmung und das sogar sehr gut. 


    Nicht gerade sehr rasant aber dafür mit um so mehr Tiefe, durfte ich hier einen Krimi lesen, der ungewöhnliche Wege ging. Zwar konnte mich die Story an sich schon überzeugen, aber ein paar Abschnitte im Buch passten aus meiner Sicht nicht unbedingt mit hinein. Dies bezog sich besonders auf die Bereiche wo Edward Maltby ganz vorne mit dabei war. Trotz seiner Cleverness versaute er mir so manchen Moment. Was ich wirklich schade fand, da die anderen Charaktere doch sehr sympathisch waren. Mit dem Aspekt, dass das Buch zu Weihnachten spielt, ein wirklich schöner Mix.

  16. Cover des Buches Schöne Bescherung für Helene (ISBN: 9783839219034)
    Ilona Mayer-Zach

    Schöne Bescherung für Helene

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Archimedes

    „Schöne Bescherung für Helene“ von Ilona Mayer-Zach, ein Taschenbuch auf 243 Seiten.

    Helene, verheiratet-Ehemann jedoch auf einem anderen Kontinent zu Hause, Mutter, 2 Kinder gehen jeder ihre eigenen Wege. Gut, dass Helene anderweitige Beschäftigungen findet. Sie renoviert die geerbte Wohnung in Graz, ihre eigentliche Heimat. Wien hat auch seine Vorzüge, aber Graz hat so seinen ganz eigenen Charme. Ihre Freundin Theresa hat auch geerbt und zwar eine stattliche Villa in einer sehr noblen Gegend. Helene, die auf Bitten ihrer Freundin mit zur Beerdigung, ihrer verstorbenen Oma, kommt lernt auch gleich noch die restliche Familie von Theresa kennen- die es in sich hat! Kurzerhand machen die Beiden einen Abstecher zur geerbten Immobilie. Sie ahnen dabei aber nicht, was sie da erwarten wird. Die kommenden Geschehnisse wirft einige Fragen auf und ihre Freundschaft wird auch dadurch belastet. Wer in der Familie hat eine Leiche im Keller oder besser in der Garage? Was hat Helenes Nachbar, Emil Kisch, eigentlich mit Theresas Familie zu tun?

    Fazit:

    Flüssiger Schreibstil, nette Story, sympathische Charaktere. Vielleicht nicht gerade die passende Lektüre zur sommerlichen Hitze, da es in Graz gerade schneit und Weihnachten vor der Tür steht, aber dafür kann die Autorin nun wirklich nichts. Trotz der Wetterverhältnisse hat mir das Lesen des Krimis großes Vergnügen bereitet. Es wird bestimmt nicht der erste und letzte Krimi sein, den ich von der talentierten Schreiberin lesen werde.

    Verdiente 5 Sterne.

  17. Cover des Buches Ich dachte, wir schenken uns nichts?! (ISBN: 9783328105718)
    Heike Abidi

    Ich dachte, wir schenken uns nichts?!

     (19)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Für den einen ist Weihnachten das tollste Fest des Jahres und es kann nicht genug glänzen und glitzern. So wie für Lucinde, sie liebt das Weihnachtsfest. Ganz im Gegensatz zu Heike. Sie ist schon Monate vor dem Fest gestreßt. Doch so unterschiedlich die beiden Autorinnen, dass Weihnachtsfest sehen.. in einem sind sie sich einig: die letzten Feiertage des Jahres sind etwas ganz Besonderes. Und von komischen bis katastrophalen Anekdoten erzählen sie hier in diesem Buch...

    Gerade der Gegensatz zwischen Weihnachtsfan und Grinch, macht den Witz dieses Buches aus und jeder Leser kann sich sicher in mindestens einer dieser Geschichten wiederfinden. 

    Dieses Buch bietet viele humorvolle Anekdoten zum heißgeliebten Weihnachtsfest, nimmt liebgewonnen Traditionen auch mal aufs Korn und bietet genau die richtige Abwechslung zum manchmal aufkommenden Weihnachtsstreß. Neben humor-und liebevollen Geschichten, bietet dieses Buch auch wissenswerte Fakten über bekannte und weniger bekannte Weihnachtstraditionen und beinhaltet ebenfalls noch interessante Quizinhalte, derren Fragen teilweise gar nicht so leicht zu beantworten sind.

    Auch wenn man vielleicht im August noch nichts von Schokoweihnachtsmännern und Lebkuchen wissen und sehen möchte, kann man sich dieses Buch aber auf jeden Fall schon gönnen. Es bietet die perfekte Vorbereitung um den Weihnachtsstreß gelassener entgegen zu gehen oder die Vorfreude aufs Weihnachtsfest noch zu steigern. Auch ideal als Geschenk für Menschen geeignet, die schon alles haben oder sich mal wieder nichts wünschen. ;)

  18. Cover des Buches Morgen, Findus, wird's was geben (ISBN: 9783423713238)
    Sven Nordqvist

    Morgen, Findus, wird's was geben

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    Der alte Pettersson erzählt seinem Kater Findus vom Weihnachtsmann.

    Hätte er das doch besser unterlassen.

    Seitdem wünscht sich Findus nichts sehnlicher, als dass ihn der Weihnachtsmann besucht und beschenkt.

    Aber kommt der Weihnachtsmann überhaupt zu Katern?

    Pettersson möchte Findus auf keinen Fall enttäuschen und tüftelt und werkelt in seinem alten Schuppen was das Zeug hält.

     

    Und obwohl Pettersson alles genauestens berechnet und geplant hat, kommt am Ende alles ganz anders ...



    llustrationen:

    Da wir bereits ein paar Bücher mit dem alten Pettersson und seinem frechen Kater Findus gelesen bzw. eine Verfilmung im Fernsehen gesehen haben, sind wir mit dem Zeichenstil vertraut.

    Die beiden sind zauberhaft gezeichnet und farbenfroh illustriert. Bei der malerischen Winterlandschaft, den schneebedeckten Schwedenhäusern und der von Kerzenschein erleuchteten Stube kommt direkt weihnachtliche Stimmung auf.

    Neben dem Kater Findus mit seiner roten, wild gemusterten Weihnachtsmütze gefallen die Hühner und die kleinen, lustigen Mucklas am besten.

    Auch Petterssons Bastelarbeiten an seiner Werkbank sind wunderschön eingefangen.

    Auf fast jeder Seite findet sich eine detailreiche Illustration, die die Handlung aufgreift ohne zu viel zu verraten.



    Altersempfehlung:

    ab 4 Jahre  



    Mein Eindruck:

    Zur Vorweihnachtszeit gehören Rituale. Angefangen vom Basteln und Schmücken oder Kekse backen darf eine schöne weihnachtliche Geschichte zum Vorlesen (oder selber lesen) nicht fehlen.


    "Pettersson und Findus - Morgen, Findus, wird's was geben" ist eines der Weihnachtsbücher, die man jedes Jahr wieder lesen kann. Mit fast 130 Seiten ist sie ungewöhnlich lang, aber dank der Kapitel kann man sich das Vorlesen gut über ein paar Tage verteilen.

    Inzwischen haben wir auch die Verfilmung gesehen sowie das Hörspiel gehört und trotzdem liest man das Buch immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind liebenswert und bringen einen oft zum Schmunzeln. 

    Der alte Pettersson ist etwas schusselig und als Sonderling bei den Nachbarn bekannt. Er möchte so sehr, dass Findus nicht enttäuscht wird (falls der Weihnachtsmann doch nicht auftaucht), dass er tagelang an einer Lösung grübelt und werkelt. Selbst als er vor Wut mit der Axt den Fußboden zerschlagen möchte, ist die Situation eher zum Lachen als beängstigend.

    Mit Findus, in seiner Art sehr menschlich (eher kindlich), da er neugierig, wissbegierig und oft ungeduldig ist, können sich die kleinen Leser/Zuhörer sehr gut identifizieren.

    Auch die Nebencharaktere z. B. der aufbrausende Verkäufer mit seinem Koffer voller Weihnachts-Wunder-Geschenke, der sonderbare Briefträger oder der Geige spielende Waldwächter sind liebevoll und detailliert gestaltet.

    Sowohl die Idee wie auch die Umsetzung des Buches gefallen mir sehr gut.

    Es wird nie angezweifelt, dass es den Weihnachtsmann gibt. Aber da bisher nur Kinder beschenkt wurden, muss Pettersson sich für den Kater Findus etwas einfallen lassen. Es kann ja sein, dass der Weihnachtsmann nicht zu Tieren kommt.

    Seine Bemühungen sind humorvoll und abenteuerlich geschildert und immer wieder passiert etwas, dass seinen Plan zum Scheitern verurteilen könnte.

    Daher ist das Weihnachtswunder, an dem Pettersson nicht beteiligt und von dem er genau wie Findus überrascht ist, am Ende zwar vorherzusehen, aber dennoch zauberhaft gestaltet.


    Fazit:

    Eine zauberhafte Geschichte, die jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit wieder aus dem Bücherregal gezogen wird.

    Petterson, Findus und alle anderen sind herzallerliebst gezeichnet und die Illustrationen sind stimmungsvoll und farbenfroh ohne überladen zu wirken.



    ... 

    Rezensiertes Buch "Morgen, Findus, wird's was geben" aus dem Jahr 2017




  19. Cover des Buches Das Weihnachtsgeheimnis (ISBN: 9783423626156)
    Jostein Gaarder

    Das Weihnachtsgeheimnis

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwandlerin

    DER INHALT

    Joachim bekommt einen Adventskalender - ein Unikat, das er in einer Buchhandlung entdeckt; sogar zur Überraschung des Buchhändlers. Es ist aber keineswegs ein normaler Adventskalender, denn hinter jedem Türchen steckt ein Zettel mit einem Stück einer Geschichte.

    Das Buch ist als Adventskalender aufgemacht - es gibt 24 Geschichten-Abschnitte für die 24 Tage. Und das gleich doppelt: Denn in jedem der 24 Abschnitte liest Joachim - und der Leser mit ihm - einen der Zettel aus dem Adventskalender.

    Somit wird nicht nur die realitätsnahe Geschichte des kleinen Joachim im modernen Norwegen erzählt, der auf Weihnachten hinfiebert und sich über seinen Adventskalender freut, sondern auch eine vollkommen fantastische Geschichte über die kleine Elisabet, welche mit einem kuriosen Pilgerzug eine Reise antritt: Geographisch nach Bethlehem und zeitlich in Richtung Jesu Geburtsjahr. 

    MEINE MEINUNG

    Das Buch ist ganz anders als typische Kinder-Weihnachtsbücher. Durch die Verflechtung zweier Geschichten wirft es einen philosophishen Blick sowohl auf die Hintergründe Weihnachtens und des Christentums und vermittelt dabei auch einiges an Wissen. Die doppelten Erzählstränge an sich und das Motivs der Geschichte in der Geschichte, der Bilder in Bildern etc. sind außerdem ein außergewöhnliches Gedankenspiel.

    Langweilig ist es dabei aber nicht! Denn die Geschichte ist gespickt mit skurrilen aber sympathischen Figuren, mit lustigen und hintersinnigen Dialogen und einigen einfach wirklich schrägen Einfällen, bei denen man über die Fantasie des Autoren nur staunen kann. 

    Ob Kinder die Geschichte mit ihrer vielen Ebenen und philosophischen Einschlägen ganz durchschauen, kann ich nicht beurteilen, denn wir haben es mit drei Erwachsenen gelesen. Als Erwachsene war es jedenfalls lustig und durchaus spannend!

    Zwei kleinere Mankos gab es aus meiner Sicht: Ab und an hat man sich doch ein wenig belehrt von dem Buch gefühlt, wo der Autor dann doch arg mit Fakten und Jahreszahlen um sich geworfen hat. Außerdem habe ich gemischte Gefühle gegenüber der Vermengung von Wissensvermittlung - wann hieß welches Land wie, was existierte wann etc. - mit der christlichen Lehre, als sei diese ebenfalls faktenbasiert. Hier hätte ich mir eine klarere  Abgrenzung gewünscht.






  20. Cover des Buches Vierundzwanzig Türen (ISBN: 9783462051063)
    Klaus Modick

    Vierundzwanzig Türen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Vielleicht lag es an der klaren, klirrenden Kälte dieses Morgens, dessen Licht rosig durch die Dämmerung brach und die Baumschatten als Hieroglyphenschrift auf mich zufallen ließ, daß bestimmte Momente meiner Kindheit in mir wach wurden.“ (Zitat Seite 22)


    Inhalt

    In der Vorweihnachtszeit eines modernen Haushalts mit zwei Töchtern im Teenageralter versucht der Erzähler, etwas von der besinnlichen Ruhe der Weihnachten seiner Kinderzeit in die Gegenwart zu bringen. Genau dies passiert, als seine Frau Stacy einen Adventskalender mit ungewöhnlichen Zeichnungen nach Hause bringt, den ihr ein alter Mann geschenkt hatte. Die Bilder erzählen eine Geschichte von Weihnachten in der frühen Nachkriegszeit, als der Handel auf dem Schwarzmarkt für viele Menschen der einzige Weg war zu überleben.


    Thema und Genre

    In diesem Roman geht es um Weihnachten einst und heute, um Hilfsbereitschaft und Familie.


    Handlung und Schreibstil

    Der Autor erzählt abwechselnd zwei Geschichten, die parallel in zwei unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Einerseits berichtet der Ich-Erzähler der Gegenwart von den Alltagserlebnissen, die in unserer Zeit untrennbar mit der Vorweihnachtszeit verbunden sind. Das tägliche Öffnen des Türchens auf dem Adventskalender öffnet in ihm jedoch auch eine Erinnerung an die Weihnachten seiner Kindheit in den fünfziger Jahren, die er seiner Familie schildert. Gleichzeitig erzählen diese Bilder die Geschichte von drei jungen Männern, die sich durch den Diebstahl von zwei Gemälden und Eintausch auf dem Schwarzmarkt Heizmaterial und Lebensmittel für das kommende Weihnachtsfest finanzieren wollen. Gekonnt verbindet er diese Geschichten zu einem weihnachtlichen Ganzen. Ich schätze den Autor für seine poetische, wunderbar schildernde Sprache, die auch diesen Roman zu einem Lesevergnügen macht.


    Fazit

    Eine poetische Weihnachtsgeschichte, verbunden durch Erinnerungen, Hoffnung und den Zauber dieser besonderen Zeit.

  21. Cover des Buches Die besten Weihnachtskekse (ISBN: 9783706626620)
    Johanna Aust

    Die besten Weihnachtskekse

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Johanna Aust zeigt in ihrem neuen Buch „Die besten Weihnachtskekse“ wunderbare Rezepte auf. In diesem Buch findet wirklich jeder Geschmack seinen Lieblingskeks. Ich mochte diese Vielseitigkeit sehr. Die Rezepte sind übersichtlich und verständlich erklärt und jeder wird hier durchblicken. Die tollen Bilder untermalen die Texte harmonisch und auch die Aufteilung der Rezepte ist stimmig gestaltet. Einen Stern weniger gibt es deshalb, da einige Rezepte wirklich sehr anspruchsvoll sind. Wer hat schon Zeit und Lust in der Vorweihnachtszeit den ganzen Tag in der Küche zu stehen? Eben....man will ja auch die Zeit genießen. 

    Zur Optik und Haptik: das Buch hat ein Hardcover und einen in Leinen gebundenen Buchrücken. Die Seiten haben eine sehr gute Stärke und lassen das gesamte Buch sehr wertig erscheinen. Dieses Buch lässt sich nicht nur gut selbst nutzen sonder eignet sich auch bestens als Geschenk für Hobbybäcker.

    4 von 5 Sterne für ein gelungenes Backbuch aus dem löwenzahn-Verlag

  22. Cover des Buches Der Wichtelstreik oder wie Ida Weihnachten retten musste (ISBN: 9783414825162)
    Sabine Engel

    Der Wichtelstreik oder wie Ida Weihnachten retten musste

     (12)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Mein knapp 9jähriger Sohn findet:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich kann mich gut in die Figuren reinfühlen und die Idee, dass der Weihnachtsmann verschwunden ist, hat mir auch gut gefallen, weil da hätte ich auch was dagegen machen müssen, wenn ich das mitbekommen hätte. Die Wichtel veranstalten dann Weihnachtsmannwettspiele, um einen neuen Weihnachtsmann zu bekommen. Das Ende fand ich super, weil da eine Überraschung kommt, die zeigt, dass Weihnachten anders sein kann.

    Meine Erwachsenen-Meinung:

    „Weihnachten in Gefahr“ ist ja durchaus ein übliches Thema bei Kinderbüchern. Sabine Engel bringt aber in „Der Wichtelstreik“ noch so viel mehr rein. Denn es gibt hier keine falsche Vorstellung von Tradition im Sinne von „Das haben wir schon immer so gemacht“. Wenn Ida Weihnachten rettet, dass geschieht das mit Nostalgie und einem modernen Blick. Und viel Humor und witzige Einfälle sind auch dabei.

    Schon allein die Idee mit dem Streik ist sehr gut gelungen, denn die Gründe der Wichtel werden sehr gut dargelegt. Der Fortgang der Geschichte zeigt, dass die Lösung dieses komplexen Problems nicht einfach ist: Ida hat durchaus immer gute Ideen, aber der Teufel steckt im Detail und ihr Gegenstreik bringt ganz neue Probleme mit sich und zeigt auch, dass das Konzept der Drohungen heikel ist. Manchmal ist es bei Kinderbüchern ja so, dass sich die Probleme dann schnell in Luft auflösen. Aber Sabine Engel baut echte Hinternisse auf, die dennoch mit den Mitteln der kindlichen Protagonistin gelöst werden können.

    Vom Genderaspekt her gibt es eine gewitzte, kluge Ida, die ihre Fehler erkennen kann. Und Platzhirsch-Verhalten der männlichen Figuren wird klar markiert.

    Schön sind auch die Aussagen der Geschichte: Es geht darum, dass wir an uns glauben müssen und das wir gemeinsam viel mehr erreichen können. Am besten hat mir dazu gefallen, dass hier nicht einfach ein Weihnachten reinstalliert wird, das „wie immer“ aufläuft. Das zeigt sich schon alleine darin, dass der Wunsch der Kinder nach modernen UND traditionellen Geschenken respektiert wird. Und im zauberhaften Schluss, denn dieser Dreh, der sich spätestens ab der Mitte des Buches ankündigt, hat meinem Sohn genauso gut gefallen wie mir.

    Die Geschichte ist in 24 Kapitel (plus Epilog) eingeteilt und eignet sich so super als Adventskalender. Mein Sohn fand die Geschichte allerdings erst zu Nikolaus bekommen. zu spannend, um sie häppchenweise zu lesen. Die Kapitel enden auch oft mit einem kleinen Cliffhanger. Das Warten bis zum nächsten Tag ließe sich aber auch gerade noch so aushalten…

    Fazit:

    Dieses Streik hat uns sehr viel Spaß gemacht, weil Ida hier mit immer verzwickteren Problemen kämpfen musste. Dazu die vielen witzigen Einfälle und eine tolle Aussage. So kann das das Weihnachtsfest kommen (lässt sich auch als Adventskalender lesen), dafür 5 von 5 Sternen.

  23. Cover des Buches Weihnachten im Möwenweg (ISBN: 9783789131585)
    Kirsten Boie

    Weihnachten im Möwenweg

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Eternity
    "Weihnachten im Möwenweg" zu feiern, macht Spaß. Es ist schön, in die Welt der 8jährigen Tara abzutauchen und die Weihnachtszeit nochmal aus Augen eines Kindes zu erleben. Vieles erinnert mich an meine eigene Kindheit, wie toll es als Kind ist, Kekse zu backen oder auf eigene Faust sich Geschenke auszudenken, Geheimnisse zu bewahren, Weihnachtsfeiern und -basare zu besuchen und im Schnee zu tollen. In der Erwachsenenwelt ist ja meist alles streßig und kaum einer nimmt sich die Zeit, einen Moment zu genießen. Doch die Kinder im Möwenweg tun dies in tiefen Zügen!
  24. Cover des Buches Es ist ein Elch entsprungen (ISBN: 9783551315526)
    Andreas Steinhöfel

    Es ist ein Elch entsprungen

     (69)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Bei Familie Wagner ist es gerade richtig schön weihnachtlich. Es schneit, auf der Heizung liegende Orangenschalen verbreiten einen weihnachtlichen Duft und Bertil singt gemeinsam mit seiner Schwester Kiki und seiner Mutter Weihnachtslieder. Doch dann passiert es: Ein Elch kracht durch die Wohnzimmerdecke. Ein Elch vom Weihnachtsmann, der sprechen kann.

    Persönliche Meinung: "Es ist ein Elch entsprungen" ist eine Weihnachtskomödie in Form einer Novelle. Sie umfasst knapp 70 Seiten. Nicht die Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmannes an Heiligabend ziehen, stehen hier im Vordergrund, sondern die Elche, die den Schlitten vor seinem großen Auftritt erstmal Probe fahren müssen. Erzählt wird die Novelle aus der Ich-Perspektive von Bertil Wagner, der die Erlebnisse mit Mr Moose, so der Name des Elchs, humorvoll schildert. Die Komik der unterschiedlichen Szenen beruht besonders auf den lakonischen Kommentaren Bertils, die den situativen Witz nicht unnötig breittreten, sondern für sich sprechen (und stehen) lassen. Auch die Nebencharaktere sind skurril: Wie beispielsweise Kiki, Bertils Schwester, die krampfhaft ihr Allgemeinwissen mitteilen muss - auch wenn die Situation unpassend ist. Die Figur des Weihnachtsmannes (hier Santerklaus genannt und geschrieben) ist ebenfalls nicht so, wie man ihn kennt: Zumindest zu Beginn ist er recht ruppig und Omas Kirschlikör nicht abgeneigt. Mr Moose ist in diesem Figurenpersonal - ironischerweise - die am wenigsten skurril gezeichnete Figur: Er tritt am verständigsten auf. Der ernste Zug der Novelle, der durch Bertils besonderen Weihnachtswunsch in die Handlung eingeführt wird, rückt allerdings etwas in den Hintergrund (die Erfüllung des Wunsches bleibt zudem vage/offen). Insgesamt ist "Es ist ein Elch entsprungen" aber eine schöne Weihnachtsgeschichte mit komödienhaften Szenen. Im Buch finden sich zudem einige schwarz-weiß Illustrationen von Kerstin Meyer.

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