Bücher mit dem Tag "ägypten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ägypten" gekennzeichnet haben.

1.159 Bücher

  1. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.974)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  2. Cover des Buches Das Vermächtnis des Vaters (ISBN: 9783453471351)
    Jeffrey Archer

    Das Vermächtnis des Vaters

     (298)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Nachdem Harry Clifton als Tom Bradshaw im Jahr 1939 in New York angekommen ist, wird er gleich festgenommen. Ihm wird ein Anwalt zu Seite gestellt, der ihn überzeugt, seine wahre Identität nicht preiszugeben. Ein Fehler, wie sich erweist, denn so landet Harry in der Haftanstalt Lavenham. Nach England kam allerdings die Nachricht, dass Harry bei einem Schiffsunglück umgekommen sei. Seine Braut Emma kann das nicht glauben und folgt ihm in die USA. Sein Schulfreund Giles Barringham meldet sich als Freiwilliger in die Armee. Der Krieg ist inzwischen ausgebrochen und Giles will sein Land verteidigen.


    Dieser zweite Band der Clifton-Saga ist zeitlich hauptsächlich während des zweiten Weltkriegs angesiedelt. Wobei die Kriegshandlungen für den Fortgang der Familiengeschichte nur in geringerem Umfang eine Rolle spielen. Es geht vielmehr um Harry Cliftons Verschwinden und Emmas Suche nach ihm. Mit etwas Glück und einem guten Kumpel gelingt es Harry, in der Haftanstalt einigermaßen zu recht zu kommen. Währenddessen unternimmt Emma so einiges, um sich für die Reise nach New York zu rüsten. Dabei geht sie sehr gewitzt und zielstrebig vor. Eine moderne junge Frau zu einer Zeit, in der moderne junge Frauen gerade erst erfunden waren. 


    Der zweite Weltkrieg ohne zweiten Weltkrieg, das ist etwas, von dem man sich lösen muss. Aber wieso nicht? Schließlich hat es sicher tatsächlich Menschen gegeben, die von dem Krieg nicht so betroffen waren. Jedenfalls versteht es der Autor seine Clifton-Saga auf sehr spannende Art und Weise fortzuführen. Man kann manchmal kaum glauben, welche Kapriolen das Schicksal schlägt, man ist aber immer gefesselt und fliegt nur so durch die Seiten, weil man unbedingt wissen muss, welchen Lauf das Leben von Harry und Emma nimmt. Der Autor hat eine sehr abwechslungsreiche Familiengeschichte geschaffen, die es sich lohnt zu verfolgen.

  3. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  4. Cover des Buches Beastmode 1: Es beginnt (ISBN: 9783522506304)
    Rainer Wekwerth

    Beastmode 1: Es beginnt

     (200)
    Aktuelle Rezension von: melek_ay

    Es gibt eine Bedrohung, für die Sicherheit des Landes. Ein Energiefeld…das in seinem Umkreis alles aufsaugt. Es dehnt sich immer schneller aus und vergrößert sich. Fünf Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten sollen helfen, Amerika zu retten.

    Damon Grey, ein Dämon der vor 200 Jahren heraufbeschworen wurde, Amanda Nichols, 5000 Jahre alt und die Enkeltochter des legendären Pharao Djoser, Wilbur Night,  haarlos und vollkommen tätowiert, er kann die Zeit für fünf Sekunden anhalten, Jenny Doe, eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis auf einen Unterschied….sie ist zur Hälfte eine Maschine und der Nerd Malcom Floyd, der nicht getötet werden kann. 

    Bevor sie sich der Aufgabe stellen, werden sie in einem Trainingscamp vorbereitet. Sie müssen sich als Team beweisen, denn nur so können sie die Katastrophe verhindern….

     ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 :


    Der erste Band von Beastmode war ein super Auftakt einer spannenden Dilogie und mein erstes Buch von Rainer Weckwerth . Der Klappentext und natürlich dieses atemberaubend schöne Cover 🥰 haben mich magisch angezogen. Die Geschichte um die es geht, könnte glatt verfilmt werden🎞 Der Anfang zieht sich für mich ein wenig und es hat gedauert bis endlich was passiert…ab der Hälfte des Buches war ich voll dabei und durch den flüssigen Schreibstil des Autors hat es echt Spaß gemacht, die Protagonisten auf ihrer abenteuerlichen Reise zu begleiten und sie näher kennenzulernen.  Amanda ging mir zwischenzeitlich so auf die Nerven🙄wo ich mir einfach dachte…Ey, du bist 5000 Jahre alt und verhältst dich manchmal wie ein pubertierendes Kind🙃…ansonsten haben mir die anderen Protas sehr gut gefallen🥰…man lernt auch jeden einzelnen sehr gut kennen und kann eine Verbindung aufbauen…die verschiedenen Charaktere die da aufeinander prallen verleihen dem Buch eine Mehrschichtigkeit, was mir sehr gefallen hat...den zweiten Band werde ich ganz bestimmt auch noch lesen….ich will ja wissen wie es endet🤩… 

    von mir gibt es 3, 5 / 5 ☆☆☆

  5. Cover des Buches Heliopolis - Magie aus ewigem Sand (ISBN: 9783743200920)
    Stefanie Hasse

    Heliopolis - Magie aus ewigem Sand

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Katl93


    Fernsehr an, nichts läuft. Netflix an, alles schon gesehen. Amazon Prime, nur Quatsch. Du sucht einen Ort in den du "abtauchen" kannst? Willst du Magie? Die kann ich dir hier versprechen & mit diesem Buch geben:

    https://kathasbuechereck.blogspot.com/2021/05/magie-aus-ewigem-sand-1-heliopolis.html


  6. Cover des Buches Nemesis - Geliebter Feind (ISBN: 9783570311424)
    Anna Banks

    Nemesis - Geliebter Feind

     (201)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Ich kann nur sagen: es lohnt sich! 

    Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen. 

    Allerdings ist der Einstieg etwas schwer. Ist man aber erstmal im geschehen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen und vergisst alles um sich herum. 

    Sepora ist eine einzigartige Person, auch wenn sie sich Herz über Kopf immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Aber das macht es eben so spannend. 

    Zwar kommt die Liebesgeschichte dabei etwas kurz, aber trotzdem wird Tarik wohl sämtliche Leser-Herzen zum schmelzen bringen.

    Alles in allem: Das Buch kann ich nur empfehlen.

  7. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.118)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Bellas und Edwards Hochzeit steht vor der Tür. Im Anschluss verbringen die beiden ihre Flitterwochen auf einer kleinen Insel. Doch dort geschieht das Unmögliche. Bella wird schwanger. Zurück zu Hause setzt Bella alles daran, das Kind zu behalten, auch wenn es droht sie zu zerstören.

    Das Buch umfasst 789 Seiten und ist abwechselnd aus der Sicht von Bella und Jacob geschrieben. Dies gefiel mir hier besonders gut, da man hier auch einiges über das Wolfsrudel und Jacobs Leben erfuhr. 

    Es handelt sich hierbei um den vierten Teil der Reihe. Es ist sinnvoll, die vorherigen Teile bereits gelesen zu haben.

    Dieser Teil ist mein Lieblingsteil. Das liegt vor allem daran, dass man mehr von Jacob erfährt. Zudem gibt es hier mehr Spannung als in den anderen Teilen. Ich habe diesen Teil auch viel schneller gelesen. 

    Ich finde es sehr schön, wie Jacob sich mit den Cullens zusammentut, um diejenigen zu beschützen, die er liebt. Interessant ist hier auch, dass Carlilse hier keine Erklärung hat, was mit Bella passiert und man dadurch zum Teil im Ungewissen bleibt.

  8. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  9. Cover des Buches Gefährtin der Dämmerung (ISBN: 9783442373819)
    Jeaniene Frost

    Gefährtin der Dämmerung

     (674)
    Aktuelle Rezension von: alexandranic

    In diesem Band geht es hoch her. Wir lernen einen Macht kennen die ihren Ursprung in Ägypten hat. Eine Gottheit oder Königin kann man fast schon sagen. Diese versucht die macht über alles und jeden zu erlangen, und dafür geht sie über Leichen, selbst über die, die sie einst geliebt hat. Um gegen diese Macht anzukommen muss das gesamte Team von Bones und Cat antanzen. Und wir lernen endlich IHN kennen. Den Ursprung der Gestalt "Dracula".

    Aber nicht nur das kommt auf Cat und Bones zu. Cat trifft endlich auf ihre Vergangenheit, nur leider auf eine ganz unangenehme Weise. Im laufe des Bandes wird Cat auch mit einem schweren Schlag konfrontiert, von dem sie nicht weiß ob sie den, oder wie sie den überleben soll...

    Dieser Band ist für ich der beste Teil der ganzen Reihe! Es ist romantisch, es sind abgefahrene Szenen vorhanden. Mein Lieblings Nebencharakter taucht zum ersten Mal auf. Es wird Blutig und Actionreich, und aufopferungsvoll. Dieser Band hat mir mein Herz zerrissen, an gewissen Stellen. Und ich werde es auf ewig nicht mehr vergessen.

  10. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide (ISBN: 9783551314864)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide

     (350)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Rick Riordan nimmt die nächste Mythologie vor. Neben den griechischen und nordischen Götter, sind nun auch die ägyptischen Gottheiten und Geschichten nicht sicher vor seiner Fantasie.

    Da ich Ägypten sehr liebe, war klar, dass ich es mir hole und lesen werde.

    „Die rote Pyramide“ ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise der Kane Geschwister.

    Der Autor hat wieder viel recherchiert über die Mythologie, die er für sein Fantasyabenteuer benutzt und die Handlung ist vielversprechend.

    Unsere Protagonisten sind Carter Kane und seine Schweser Sadie, die recht schnell in Gefahren geraten.

    Die Handlung beginnt schnell rasant zu werden und bleibt auch bis zur letzten Seite so. Gemeinsam mit den Protagonisten lernen wir die Welt der ägyptischen Götter kennen. Carter ist dabei ein kleiner Experte und weiß fast alles darüber, da er viel mit seinem Vater auf Expeditionen war. Sadie dagegen stellt die Fragen, die man sich als Leser auch stellt, wenn man bisher wenig mit dem Land und der Geschichte zu tun hatte. So blieb man als Leser nicht unwissend.

    Anders als in der Percy Jackson Reihe gibt es kein Camp Halfblood und keine Halbgötter. Rick Riordan hat hier eine neue Art eingebunden, die Götter einzubinden mit den Protagonisten und hebt sich dadurch von den Percy Jackson Büchern ab. Die Götter sind in dieser Geschichte näher an den Menschen dran, als die griechischen Gottheiten.

    Die Perspektive wird immer wieder zwischen Carter und Sadie gewechselt. 

    Das Geplänkel der Geschwister ist manchmal etwas anstrengend zu lesen. Es ist zwar eine nette Art und Weise, um diesen Geschwisterzank zu zeigen, aber oft nervig war und ausgereizt.

    Die Geschichte ist ein guter Auftakt einer neuen Mythologie und Fantasyreihe des Autoren.

  11. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Opfergang

     (107)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Jen nimmt sich eine Auszeit in London, um sich darüber klar zu werden, wie nun alles weitergeht. Dabei trifft sie auf Dylan, einen Nimag (Nichtmagier), der als Chirurg arbeitet. Ohne darüber nachzudenken, fängt sie eine Affäre mit ihm an, auch wenn sie weiß, dass dies nur von kurzer Dauer sein wird. Doch merkt sie, dass ihr dies gut tut und sie so abschalten kann.

    Währenddessen vertieft sich Alex in den Recherchen und hilft den Lichtkämpfern, herauszufinden, wie die Schattenfrau aufgehalten werden und vor allem, wie man den entführten Leonardo da Vinci befreien kann.

    Als Jen wieder ins Castillo zurückkehrt, begeben sie, Alex und Kevin sich nach Frankreich, um dort die Spuren eines ehemaligen Sehers zu verfolgen.

    Chloe, Chris und Kleopatra reisen nach Ägypten. Dort soll es Hinweise auf den dritten verschollenen Splitter geben.

     

    Natürlich ist klar, dass die beiden Gruppen da nicht einfach hin spazieren, ihre Informationen erhalten und wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Der Autor hält so einiges für sie parat. 

     

    Jen, Alex und Kevin finden das Haus des Sehers und treffen dort auf dessen Sohn, der gerade dabei ist, die Hinterlassenschaften seines verstorbenen Vaters durchzugehen. Er lässt die drei Lichtkämpfer ohne größere Nachfrage helfen, was mir ja schon seltsam vorkam. Die Vermutung, das irgendetwas nicht stimmt, wurde dann auch bestätigt und ich war wieder überrascht, was der Autor sich hat einfallen lassen, damit es ja nicht langweilig wird.

     

    Auch das Trio in Ägypten bekommt es mit einigen Gefahren zu tun. Herrlich finde ich dabei Kleopatra, die als Unsterbliche im Körper einer 16jährigen zurückkam. Sie befindet sich seit Jahrhunderten in der Pubertät und ist frech, laut und spielt mit ihren Reizen. Sie weiß genau, dass sie eine Schönheit ist und nutzt dies schamlos aus. 

     

    Durch ihr Verhalten verdreht sie so einigen den Kopf. Alex ist so einer und während der Reise nach Ägypten ist es auch Chris, der ihrem Charme verfällt. Chloe bringt dies sichtlich zur Weißglut, weil Chris so auch ihre Mission gefährdet.

     

    Doch wenn es Schlag auf Schlag kommt, ist Kleopatra nicht zu halten und setzt sich für ihre Freunde ein.

     

    Die verschiedenen Settings, die der Autor sich immer wieder einfallen lässt, finde ich spannend. Wir waren schon in Indien, London, Spanien und nun Frankreich und Ägypten. Ich bin neugierig, wo es uns noch hinverschlägt.

     

    Diese Setting-Wechsel bringen aber auch Vorteile. So kann der Autor auch die jeweilige Kultur mit ins Spiel bringen. Kleopatra nun nach Ägypten zu schicken, war taktisch sehr klug. Sie kennt die Begebenheiten und weiß, sich gegen evtl. Gefahren zu wehren. 

     

    Über allem schwebt der Verlust von Leonardo da Vinci, der von den Schattenkämpfern entführt wurde. Johanna befürchtet, dass er - nach eingehender Befragung und Folterung - getötet werden könnte und arbeitet mit Feuereifer daran, eine Lösung zu finden. 

     

    Man merkt, es bleibt spannend und im Moment auch etwas aussichtslos für unsere Lichtkämpfer. Mit jedem Schritt, den sie nach vorne machen, werden sie aber auch gleichzeitig wieder zwei nach hinten katapultiert.

     

    Es bleibt die Hoffnung darauf, herauszufinden, was es mit den Unterlagen von Mark auf sich hat, die er vor allem Jen hinterlassen hat. Ein geheimnisvoller Schlüssel muss gefunden werden, wobei jedoch keiner Ahnung hat, um was es sich genau dabei handelt.

     

    Es bleibt also spannend.

     

    In den Rezensionen zu den Vorbänden hatte ich noch gesagt, dass alles sehr schnell vonstatten geht und durch viel Action und kurzgehaltenen Erklärungen kaum Ruhepausen vorhanden sind. Diesmal entschleunigt der Autor etwas, was allein schon mit der Auszeit von Jen anfängt. Diese kleine Pause hat gutgetan, doch freue ich mich wieder auf rasantere Teile.

     

    Meggies Fussnote:

    Kleine Fortschritte im so großen Puzzle.

  12. Cover des Buches Happy Family (ISBN: 9783499252723)
    David Safier

    Happy Family

     (585)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    "Happy Family" ist von dem bekannten Autor David Safier, der auch hier mit viel Witz und Hang zur Realität ein klasse Buch geschrieben hat.

    Das Cover passt hervorragend zu seinen anderen Büchern, das typische Gelb als Hintergrund mit den passenden Figuren zum Titel und dem Inhalt.
    In diesem Fall sind die Figuren die Familie Wünschemann , nur als Monster.

    Denn in diesem Buch geht es um die Familie Wünschemann bei denen gerade alles drunter und drüber läuft und dann werden sie auch noch verhext. So wird aus der typischen vierköpfigen Familie eine Monsterfamilie bestehend aus Vampir, Frankensteins Monster, einer Mumie und einem Werwolf. Um den Fluch rückgängig zu machen reisen sie auf der Erde herum und treffen so noch auf ganz andere Gestalten. 

    Meiner Meinung nach ein wirklich gutes Buch. Der Humor ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber bei mir hat es gepasst. Die Witze sind mit Charme verpackt und nicht zu viel im Buch, so das man es als albern ansehen könnte. 

  13. Cover des Buches Der Alchimist, Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783257065541)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist, Jubiläumsausgabe

     (441)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Ein Klassiker den jede/r gelesen haben sollte. Warm und barmherzig fühlte ich jedes Wort, jede Satz. Ein unvergleichliches Buch, welches mich immer weiter begleiten wird. Besinnt einen zurück aufs Wesentliche😉

  14. Cover des Buches Kaleidra - Wer die Seele berührt (ISBN: 9783846601167)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer die Seele berührt

     (113)
    Aktuelle Rezension von: BuchWinter


     Nachdem Band 1 ja mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger geendet hat, war ich sehr neugierig wie es nun weitergeht. Tatsächlich hätte ich mit dieser Wendung nicht gerechnet. Bitte lest die nachfolgende Rezension nur, wenn ihr Teil 1 bereit kennt.

    Worum geht es?
     Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln. Dabei kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, und auf einmal scheint alles, was die Orden zu wissen geglaubt haben, hinfällig. Doch die Quecks geben nicht auf und lassen Emilia keine Wahl: Gemeinsam mit Ben muss sie nach Kaleidra reisen - zum Ursprung aller Alchemisten -, wohlwissend, dass sie sich dadurch in große Gefahr begeben. Aber die Zeit arbeitet gegen sie, und die beiden stoßen mehr und mehr an ihre Grenzen. Denn Herz und Verstand sind nun mal nicht immer einer Meinung...

    Meine Meinung.
     Mich hat das Voynich-Manuskript schon immer informiert und ich fand es so genial, dass sich Kira Licht diesem doch sehr komplexen Thema angenommen hat. Mir kam das Thema im zweiten Band leider etwas zu kurz – ich hatte das Gefühl, dass es zwar ums Entschlüsseln ging, aber mir hat die Präsenz des Manuskripts gefehlt.

    Emilia war mir in Band 1 schon sehr sympathisch und in diesem Teil macht sie nochmal eine Entwicklung durch, die sie reifer und erwachsener wirken lässt. Ihre Naivität kommt kaum noch zu Vorschein und sie handelt besonnener als noch in Teil 1. Trotzdem bleibt sie sich selber treu und setzt ihren Kopf durch, wenn sie der Meinung ist, dass sie Recht hat. Was sie für mich einfach nur noch sympathischer macht. Die Story zwischen ihr und Ben wird immer interessanter, nachdem sie etwas sehr Wichtiges erfahren. Können sie vielleicht doch zusammen sein? Diese Frage werde ich euch hier nicht beantworten, aber die Liebesgeschichte nimmt auf jeden Fall eine sehr interessante Wendung.  Hier beweist die Autorin, dass sie sich im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht hat, um einen roten Faden in die Geschichte zu bringen. Allgemein kann man sagen, dass die Geschichte sehr komplex und unheimlich gut ausgearbeitet ist. Die einzelnen Puzzleteil passen nach und nach zusammen und ich bin mir sicher, dass es im finalen Band noch einen Kracher geben wird, mit dem der Leser nicht rechnet.

    In der Mitte war es meiner Meinung nach etwas zäh und hat sich gezogen. Ab und an musste ich manche Dinge auch zweimal lesen, weil es alles sehr verstrickt war. Im letzten Drittel konnte ich das Buch dann aber kaum noch weglegen, weil ein Ereignis das nächste jagt und man wieder in die Geschichte gezogen wird. Auch dieser Teil endet natürlich mit einem Cliffhanger, jedoch fand ich den vom ersten Teil deutlich fieser.

    FAZIT.
     Ein gelungener 2. Teil mit einer Länge in der Mitte. Trotzdem war auch dieser Teil spannend und die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Ich hoffe, im finalen Band geht es wieder vermehrt um das Manuskript und man bekommt nochmal dieses mystische feeling, das in Band 1 aufgekommen ist.

    Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

  15. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.488)
    Aktuelle Rezension von: thepassionsofalice

    "Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."

    "Denn Mut ist die wichtigste Gabe für denjenigen, der die Sprache der Welt sucht."

     

     

    Diese kleine, feine Literatur hat mich eine lange Zeit begleitet. Unterwegs mit einem Bleistift lag sie, wie ein wertvoller Schatz, in meinen Taschen. 

    Sie wurde gezeichnet. 

    Voller Granitstriche, 

    voller Gedanken, 

    voller Eselsohren, 

    voller Leserillen. 

    Schiefgelesen.

    Umgekippte Kaffeeflecken. 

    Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Roman nicht in einem Zug verschlungen habe, sondern er ein längerer Begleiter war und mich hat viel und oft über den Inhalt nachdenken lassen. Über mein eigenes Leben, über meine eigenen Visionen. 

    Eine Lektüre voller Gebrauchsspuren, voller Leben. 

    Wortwörtlich eine Lektüre fürs Leben. 

     

    Eine 'klassische Rezension' wird und kann es für dieses Meisterwerk von meiner Seite aus nicht geben. Ich glaube, dass Vielen, die diese Geschichte kennen, bewusst ist, welch wertvollen Schlüssel für ein erfülltes Leben dieser Roman darstellt. Ich glaube, ich habe noch nie solch eine große qualitative Menge an Zitaten aus einem Buch herausgeschrieben, wie aus diesem. Wenn man sich darauf einlässt, ist es eine riesige Sammlung an Lebenstipps und Weisheiten, die man sich wirklich zu Herzen nehmen kann. Eingebettet in eine magische und wunder-volle Geschichte, die einen an Wunschträume glauben lässt. Um diese meisterlich aneinandergereihten Wörter zu würdigen, die eine wundersame Geschichte erzählen, an der wir uns alle ein Beispiel nehmen sollten, wird es hier in der kommenden Zeit immer wieder Postings mit den bereichernden Zitaten aus dem Alchimisten geben. 

    Zitaten, die mich umdenken ließen. 

    Zitaten, die meinen Blickwinkel auf die Welt veränderten. 

    Zitaten, die mich angestoßen haben, an meine Wunschträume ganz fest zu glauben. 

     

     

    "Das Leben ist wirklich sehr großzügig mit dem, der seinem persönlichen Lebensweg folgt."

     

     

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  16. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Annilove

    für Geschichts- und Kunstliebhaber sehr zu empfehlen, wer aber nichts daran sieht der wird in dem Buch auch nichts finden

  17. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.025)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nachdem die ersten Bände der Reihe mich mit ihren tollen Charakteren und einer etwas anderen Zaubererwelt begeistern konnten, war ich gespannt wie der letzte Teil das große Finale einläuten würde. Immerhin gab es noch so einige offene Fragen. Besonders interessierte mich aber natürlich, was es mit der Pforte des Magiers auf sich hatte. 


    Der Start ins Buch war gewohnt schön. Ich freute mich auf mein Abenteuer mit Bartimäus und John, wobei ich gespannt war, welche Charaktere aus den Vorgängern auch hier auftauchen würden. Am Ende war dies sogar ein Großteil, denn gerade im Bereich Regierung hatte sich nicht allzu viel getan. Zwar wechselte John seine Stelle, um nun Informationsbeauftragter zu sein, wobei er nur für die Kriegs-Werbung zuständig war. Hier schaute ich schon etwas verwirrt, denn ich wunderte mich stark, woher denn nun plötzlich der Krieg kam.


    Tatsächlich war die Freude auf den Band sehr schnell verflogen. Auch wenn es viel Magie gab, fühlte sich das Buch nicht annähernd so gut an, wie seine Vorgänger. Dafür sorgte z.B. das man viel über Regierungsthemen sprach oder eben über den Krieg. Dazu bröckelte der Status der Zauberer, da spätestens hier immer mehr klar wurde, dass sie und „die Gewöhnlichen“ nichts wirklich unterschied. Ein besonderes Ärgernis war aber der ungewohnt langsame Einstieg in die Haupthandlung. Selbst nach der Hälfte des Buches war mir noch nicht wirklich klar, was es nun mit der Pforte der Magier überhaupt auf sich hatte.


    Zum Glück gab es da noch Bartimäus und seine flotten Sprüche. Dieser lockerte die, teils doch sehr steife, Handlung etwas auf und brachte mich so zum Hauptergebnis des Buches. Dieses war dann wirklich WOW, hätte aber schon viel eher eingeläutet werden können. Denn da es so spät im Buch eingebaut war, hatte das eigentliche Ende nicht mehr den Platz, den es benötigt hätte. Kurz um, es war zu hektisch. Selbst nachdem großen Finale machte der Autor den Fehler, keine wirklichen Aussagen zu treffen. Immerhin wollte ich wissen, was nachdem großen Knall für die Zukunft geplant war. Doch nichts kam. Ich bekam ein paar Anspielungen und das wars. 


    Auch wenn die Handlung nicht mehr das Wahre war, konnten die Settings und besonders der Einblick in die andere Welt schon begeistern. Denn wenn mich eines seit dem ersten Band faszinierte, dann wie die Dämonen in unsere Welt kamen und wie sie in ihrer lebten. Hier baute der Autor ebenfalls eine Geschichte auf, welche schließlich vermehrt in Bartimäus´ Vergangenheit führte und dabei interessante Charaktere näher betrachtete. Schade nur, dass man diese tolle Handlung mit einem Krieg verbinden musste.


    Irgendwie wollte dieser Band nicht so recht in das Bartimäus-Universum passen. Zwar gab es einiges an Zauberei und Magie, aber das Hauptaugenmerk lag diesmal viel zu sehr auf der Regierung und ihren Entscheidungen. Damit wurde die Geschichte unglaublich zäh und schaffte es nur mit Bartimäus Sprüchen, ab und an ein wenig Unterhaltung in das Ganze zu bringen. Schade, denn wie ein großes Finale fühlte es sich nicht an, besonders da es zum Ende keine klaren Aussagen gab.

  18. Cover des Buches Bartimäus - Der Ring des Salomo (ISBN: 9783570223048)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Der Ring des Salomo

     (652)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieser Band der Reihe, ist ein Spinn of Teil, der einen Teil der Vergangenheit von Bartimäus erzählt. Ich wusste lange nicht, dass es ihn gibt und habe mich umso mehr gefreut, als ich es diesen Sommer herausgefunden habe.

    Anfangs hatte ich ehrlich gesagt ein paar Schwierigkeiten mich richtig zurechtzufinden. Jonathan Stroud hat einen ganz anderen Schreibstil, als die Autoren anderer Fantasybücher. Dennoch musste ich direkt nach den ersten paar Seiten schon lachen. Der Humor ist wirklich unvergleichlich. In den verrücktesten Situationen wird die Handlung mit einer zynischen Bemerkung des Protagonisten aufgepeppt. Zudem gibt es oft Anmerkungen am Ende der Seite, bei denen der Dschinn unverblümt seine Meinung darlegt.

    Einige Kapitel wurden von anderen Personen erzählt, diese waren im Vergleich zu den Kapiteln von Bartimäus manchmal etwas eintönig, aber dennoch spannend. Vor allem gegen Ende war es komplett egal, was passiert, weil man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

    Der Autor hat ein unglaublich gutes Auge fürs Detail. Er beschreibt die Dinge so genau, dass man gar nicht anders kann, als ein Bild vor Augen zu haben. Selbst Gesten von Wesen, die nicht von dieser Welt kommen, beschreibt er so gut, dass man keine großen Mühen braucht, um es sich vorstellen zu können.

    Jonathan Stroud ist und bleibt ein König der Fantasyromane. Er schafft es ohne aufgebauschte Liebesdramen einen Roman spannend zu gestalten und erobert die Herzen der Leser im Sturm. Schon allein für seine Gabe andere zum Lachen zu bringen.

  19. Cover des Buches Das Tor (ISBN: 9783453320468)
    Basma Abdel Aziz

    Das Tor

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    Die ägyptische Autorin Basma Abdel Aziz entwirft mit "Das Tor" eine Dystopie, die in einem postrevolutionären arabischen Land spielt. Seit der Niederschlagung von Aufständen sind alle Bürger*innen der staatlichen Willkür ausgesetzt, für alles braucht es eine Genehmigung und die gibt es nur am Tor. Die Warteschlange dort ist aber lang, und ob das Tor jemals wieder öffnen wird, weiß auch niemand so wirklich. In diesem Setting begleiten wir Menschen wie Yahya, der  in der Warteschlange darauf hofft, eine lebensnotwendige Operation genehmigt zu bekommen.

    Die Situation ist geprägt von Ungewissheit, religiöse Figuren nutzen Unsicherheiten aus, staatliche Institutionen versuchen, zu vertuschen, Gesetze werden ständig geändert, es dominiert die Willkür - und das endlose, monatelange Warten. Die Autorin überspitzt und bleibt dabei doch erschreckend nah an der Realität, ihr Humor blieb mir so manches Mal im Halse stecken. Die meisten Figuren bleiben über weite Strecken auf Distanz zu den Leser*innen, was ich aber als absolut passend empfand, denn letztlich sind es nur Beispiele für die vielen individuellen Schicksale, die in einem autoritären Staat der Obrigkeit unterworfen sind.

    Mit seinen knapp 300 Seiten ist das Buch schnell gelesen, aber es bleibt im Kopf und arbeitet nach. Viele Anspielungen bleiben subtil, andere sind provokant und klar. Ich bin ziemlich beeindruckt, wie viel Inhalt in diesem Buch steckt. Und damit meine ich gerade nicht, dass ein Plottwist den nächsten jagt. Denn wie gesagt: Im Zentrum des Buchs stehen die Menschen, die in der langen Schlange warten, warten, warten.

    Definitiv ein Lesetipp.

  20. Cover des Buches Die Kane-Chroniken 2: Der Feuerthron (ISBN: 9783551314123)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken 2: Der Feuerthron

     (188)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Kaum sind Carter und Sadie aus ihrem letzten Abenteuer zurückgekehrt wartet schon das nächste auf sie. Der Chaosgott Apophis ist drauf und dran auszubrechen, was das Ende der Welt wäre. Um ihn aufzuhalten müssen Sadie und Cartet den Sonnengott Re aufwecken, doch dazu müssen die drei Teile der Sonnenlitanei finden.


    Mir hat der zweite Teil der Kane Chroniken gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil und auch, dass die Geschichte abwechselnd von Carter und Sadie erzählt wurde. Manchmal hatten mich die Kommentare der Audiodatei etwas gestört, manchmal fand ich es jedoch lustig, hing ganz vom Kommentar ab. Für ihr junges Alter fand ich die Geschwister ziemlich erwachsen und tough, beide fand ich richtig toll. Die Welt der Götter mit Zaubersprüchen und Hieroglyphen fand ich wieder sehr toll und ich hoffe, dass im dritten Band noch andere Götter eingebunden werden.

  21. Cover des Buches Nemesis - Verräterisches Herz (ISBN: 9783570311615)
    Anna Banks

    Nemesis - Verräterisches Herz

     (76)
    Aktuelle Rezension von: _-Cinderella-_

    Nachdem mir der erste Band doch sehr gut gefiel, musste ich sofort den zweiten und finalen Band der Dilogie nachschieben. Dieser schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bands an und die Charaktere müssen mit den Geschehnissen klar kommen bzw. das Beste daraus machen.

    In Seporas Fall bedeutet dies eine Verlobung mit Tarik, die vermeintlich nur aus strategischen Gründen geschlossen wurde. Tarik fühlt sich von Sepora hintergangen, da sie ihn Wochenlang um ihre wahre Identität belog.

    Ich muss gestehen, dass mir im zweiten Band vor allem die Missverständnisse und darauf resultierenden Geschehnisse auf die Nerven gingen. Das Buch bestand eigentlich fast nur daraus. Hätte man diese weggelassen, würde die Handlung zusammenbrechen. Wirklich schade, da ich es hasse, wenn Charaktere so lange aneinander vorbeireden.

    Den Schreibstil dagegen empfand ich immer noch als sehr angenehm und schnell zu lesen. Geschrieben ist auch Band 2 abwechselnd aus den Sichtweisen der Protagonisten Sepora und Tarik, was mir wieder sehr gut gefiel. Die beiden Protagonisten waren nicht immer zusammen, weshalb ich so einen besseren Überblick über die Geschehnisse um beiden und auch deren Gefühle bekam.

    Mit dem Rest der Handlung und auch dem Ende hat Anna Banks mich sehr zufriedengestellt. Fäden wurden verbunden, die vorher noch nicht sichtbar waren und mit dem Ausgang kann ich auch sehr gut leben.

    Auch den zweite Band der Nemesis Reihe von Anna Banks konnte mich sehr gut unterhalten. Einzig und allein die ständigen Missverständnisse zwischen Sepora und Tarik führten bei mir zu einer richtigen Verzweiflung und Gereiztheit.  Dennoch bin ich mit dem Ende der Reihe zufrieden und froh mal wieder eine Reihe beendet zu haben.

  22. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Der Schatten der Schlange (ISBN: 9783551315069)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Der Schatten der Schlange

     (158)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

     

    Aphophis, die Chaosschlange ist kurz davor sich zu erheben und aus der Unterwelt auszubrechen; der Weltuntergang steht kurz bevor. Die Geschwister Kane setzten alles dran dies zu verhindern und dabei sind sie fast auf sich allein gestellt, denn der Sonnengott Re ist alt und ist ihnen keine Hilfe. Auch Horus, mit dem Carter sich den Körper teil, ist keine Hilfe und so sind die Geschwister auf sich allein gestellt mit der Mission die Welt zu retten.


    Es ist schon eine Weile her, dass ich Teil 2 der Kane Chroniken gelesen habe, deswegen hat es etwas gedauert bis ich wieder in der Geschichte drin war. Danach fiel es mir dann leichter in die Geschichte einzutauchen. Carter als Hauptperson mochte ich gerne, Sadie und ihre Dreiecksbeziehung hat mich manchmal etwas gestört und hat von der eigentlichen Handlung abgelenkt. Mir hat ein bisschen die Spannung gefehlt, dieser Faktor, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Die ägytische Mythologie, Götter und Pyramiden kamen in diesem Band nicht zu kurz. Als Kritikpunkt muss ich noch sagen, dass es mir manchmal zu kindisch oder verwirrend war, wie z.B dass Schneemänner in einer Pyramide auftauchen, was mich manchmal mit einem Stirnrunzeln zurückgelassen hat.

    Auch wenn das Buch meiner Meinung nach kleine Schwächen hat, möchte ich noch mehr von dem Autor lesen.

  23. Cover des Buches Serafin. Das Kalte Feuer (ISBN: 9783737356787)
    Kai Meyer

    Serafin. Das Kalte Feuer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Maremo

    Nach fast 20 Jahren folgt der ursprünglichen Trilogie um das Mädchen Merle ein neues Buch. Betitelt, nach einem liebgewonnenen Hauptcharakter, und Schwarm vieler Teenie-Herzen, tauchen wir wieder in die magische Welt rund um Zauberspiegel und alte Götter sowie Feind- und Freundschaften ein.

    Doch dieses Venedig, in das uns der vierte Roman entführt, ist ein anderes. Es ist nicht das Venedig, welches wir in den drei vorangegangenen Büchern erlebt, ja, in welches wir uns fast schon eingelebt haben. Und damit treffen wir, leider, auch nicht auf die alten Freunde, sondern neue. Das ist per se nicht schlecht, sondern tut der Geschichte gut, um sie auch als eigenständig ansehen zu können. 

    Merle und ihre Freundin Junipa reisen durch die Spiegelwelt in ein Venedig, in welchem das Wasser in den Kanälen in den Neumondnächten komplett verschwindet. Dadurch werden Schlammsammler angelockt, die in den nun freiliegenden Kanälen nach Schätzen suchen um diese zu verkaufen. So auch Serafin. Mit seiner geflügelten Katze Cagliostra macht er sich auf die Suche nach kostbaren Gegenständen, die er gegen Medizin für seine kranke Mutter eintauschen kann. Doch in dieser Nacht stößt er dabei auf Merle und Junipa, und ihre Geschichten verweben sich erneut. 

    Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem Herzen der Stadt, einen sagenumworbenen Ort, von dem niemand weiß, wo er liegt, und wie er erreicht werden kann. Oder doch? Auf ihrem Weg begegnen sie alten Göttern, Feinden, magischen Wesen und schließen neue Freundschaften. Eben genau das Schema , welches einen schon in der ursprünglichen Trilogie in den Bann gezogen hat. Und es klappt auch dieses Mal erneut.

    Als ich vor gut 20 Jahren das erste Mal in Merles Welt eingetaucht bin, wurde ich verzaubert und am Ende mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen. Und als ich gehört habe, dass ein neuer Teil erscheint, erhoffte sich mein naives, jugendliches Ich, ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Freunden, und vor allem mit Serafin. Die Ernüchterung, dass es nicht dazu kommen wird, wurde von Seite zu Seite stärker. Und doch fing ich an, das ganze gut zu heißen. Niemand kann einfach so ersetzt werden. Und so wie ich mittlerweile erwachsen geworden bin, so sind es auch die Figuren. 

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne in andere, zauberhafte Welten eintaucht, die doch unserer ähnlich sind. Kai Meyer als Meister der Phantastik schafft mit Serafin - das kalte Feuer eine gelungene Fortsetzung zur Merle-Trilogie, die gar keine sein muss. Dabei baut er geschickt Informationen über die ursprüngliche Geschichte ein, die einen noch mal rekapitulieren lassen, was vorher geschah, oder eben Lust darauf machen, die Bücher auch noch zu lesen.

  24. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

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