Bücher mit dem Tag "ärztinnen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ärztinnen" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Die Ärztin - Das Licht der Welt (ISBN: 9783499273995)
    Helene Sommerfeld

    Die Ärztin - Das Licht der Welt

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:

    Durch ein Schicksalsschlag in ihrer Familie kommt Ricarda zu Henriette. Durch sie kommt Ricarda in die Welt der Medizin und merkt auch schnell wie die Frauen unterdrückt werden, doch auch das wird sie nicht von ihrem großen Traum abbringen.

    Erster Satz:

    Dem Tod, mit dem sie sich ihr Leben lang einen erbitterten Kampf lieferte, begegnete Ricarda zum ersten Mal am Weihnachtstag 1876 auf dem See am Schloss, als sie mit dem Hund spielte.

    Meine Meinung:

    Als das Buch bei mir ankam, war ich schon sehr gespannt wie es mich überzeugen wird, da es auch mein erste Historischer Roman war und er hat mich einfach geflasht.

    Kommen wir als erstes zum Cover :)
    Das Cover finde ich wirklich sehr schön gestaltet. Es zeigt eine Frau, wo ich davon ausgehe das es Henriette ist. Trotzdem, kann der Leser bei den anderen Charakteren seine Fantasie benutzt. Am unteren Rand wird dann auch vermutlich "Unter den Linden" abgebildet, was ich auch sehr schön finde. Hier hab ich auch eindeutig nichts zu meckern.

    Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen, sodass ich dieses etwas dickere Buch auch relativ schnell durchgelesen hatte.

    Unsere Protagonistin Ricarda war mir wirklich sehr sympathisch und man merkt was sie für einen Ehrgeiz hat, auch schon als Kind.
    Sie wird leider relativ früh schon mit dem Tod konfrontiert und muss lernen damit umzugehen, auch wenn es ihr schwer fällt, was man auch als Leser merkt. Ihr Charakter kommt in dem Buch sehr deutlich heraus und man kann sehr gut ihre Handlungen nachvollziehen und fragt sich dann trotzdem gleichzeitig ob man auch so gehandelt hätte. Dadurch, dass man hier auch noch in einer Zeit ist wo Frauen keine Rechte haben, kommt man gleich zweimal zum nachdenken.

    Neben Ricarda spielt auch noch Henriette eine sehr große Rolle. Bei ihr bin ich aber leider relativ zwiegespalten auf der einen Seite war sie mir sehr sympathisch, weil man auch merkt, dass sie das Beste für Ricarda will und dann auf der einen Seite war sie mir dann doch etwas unsympathisch, weil sie dann wie ein Art Eisklotz war und auch wieder etwas von oben herab.
    Zum Glück hat die sympathische Seite in meinen Augen überwogen und ich kam auch relativ gut mit ihr klar.

    Wenn ich auch sofort in mein Herz geschlossen habe waren zwei Freundinnen von Ricarda zum einen Kumari, die zusammen mit Ricarda auf die Schule geht und zum einen Pauline, die Ricarda später in der Schweiz kennen lernt. Beide waren mir auf Anhieb sehr sympathisch.
    Bei wem es etwas länger gedauert hat bis ich sie wirklich mochte war Eleonore. Am Anfang des Buches war sie arrogant und auch ziemlich verwöhnt. Doch nach und nach ändert sie sich im Buch und wird für Ricarda auch eine sehr gut Freundin.

    Wer mir im Buch dezent auf die Nerven gegangen ist war Florentine, die Tochter des Grafens für die, die Eltern von Ricarda arbeiten. So ein überhebliches Wesen, kann ich einfach von Haus aus nicht ausstehen, wenn man meinen würde, dass man was besseres ist nur weil man Geld hat. Sie hat trotzdem in dem Buch bewiesen, dass es ihr an Respekt mangelt.

    Wer das Leben von Ricarda im Buch ziemlich auf den Kopf stellt ist Siegfried. Man merkt es als Leser relativ schnell, dass es zwischen den beiden knistert und ist gespannt was passiert, da man mittlerweile weiß das Ricarda mit Leib und Seele Ärztin werden will und man sich auch fragt ob eine Liebe da dann Platz hat.

    Die Zeit in der das Buch handelt wurde detailliert beschrieben, genauso wie die Handlungsorte, sodass man sich sofort um die Zeit zurückversetzt gefühlt hat. Man merkt hier auch ganz genau wie sehr die Frauen unterdrückt worden sind, wenn nicht sogar als dumm angesehen waren.
    Eigentlich kann man froh sein, dass man in einer Zeit lebt wo man wirklich genau das tun kann war man will, den Beruf erlernen kann für den man sich entschieden hat und seinen Meinung frei und öffentlich äußern kann.

    Alles in einem konnte mich das Buch komplett überzeugen und ich freue mich schon sehr darauf den 2. Teil bald lesen zu können, der zum Glück schon auf meiner SUB schlummert.


  2. Cover des Buches Charlottenburg. Die jungen Ärztinnen (ISBN: 9783426307519)
    Lena Wildenstein

    Charlottenburg. Die jungen Ärztinnen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie2812

    Immer wieder ein Wahnsinn zu lesen, wie schwierig es Frauen zu dieser Zeit gemacht wurde. 

    Drei junge Frauen, die ihren Traum wahrmachen wollen, eines Tages als Frauenärztin zu arbeiten. Eine jede aus einem anderen Grund, und jede mit einer anderen Vorgeschichte. 

    Jede Geschichte kann man mit leben und mit fühlen. 

    Ich kann das Buch nur empfehlen.

  3. Cover des Buches Die Schamanin (ISBN: 9783442726257)
    Marcia Rose

    Die Schamanin

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Petzipetra
    Die Autorin schafft es das Buch von Anfang an spannend und leicht lesbar zu machen. Trotz der 600 Seiten fliegt man förmlich über die Seiten.

    Ein sehr interessantes Buch über die Heilkünste.
    Begonnen bei den Indianer bis zur heutigen Medizin.
    Sehr spannend auch die Heilung mit diversen Kräuter.
    Auch geschichtlich sehr informativ.

    Eine eindeutige Leseempfehlung von mir.
  4. Cover des Buches Sterne über Tauranga (ISBN: 9783404164684)
    Anne Laureen

    Sterne über Tauranga

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT:

    Das Buch beginnt 1894 als Ricarda Bendsdorf von Berlin nach Neuseeland auswandert.

    Sie war in Berlin aufgewachsen uns sie wollte schon als 7 jährige Ärztin werden. Das Problem war, dass in der damaligen Zeit Frauen gar nicht studieren durften.

    Als es dann soweit war, ging Ricarda in die Schweiz, denn dort durften auch Frauen studieren. Ihre Eltern hatten immer wieder die Hoffnung, das Ricarda es sich noch anders überlegte, doch das sollte nicht passieren.

    Ricardas Wunsch wurde immer stärker und sie setzte ihren Willen durch.

    Sie studierte in der Schweiz Medizin und war in ihrem Jahrgang die einzige Frau.

    Ihr Vater war auch ein Arzt und sie wollte ja nur die jahrelange Tradition der Bensdorfs weiterführen.


    Als Ricarda mit ihrem Studium fertig war und wieder heimkam, nach Berlin wurde sie schon von ihrer Mutter und 2 Freundinnen ihrer Mutter erwartet. Die Frauen waren alle nicht begeistert, das Ricarda Medizin studiert hatte.

    Ricarda wollte eine Stelle in der Berliner Charite als Ärztin haben, doch das war sehr schwierig und eher unwahrscheinlich. Dazu kam noch, dass die Mutter von Ricarda ganz andere Pläne für ihre Tochter hatte. Als Ricarda beim Abendessen ihren Eltern sagte, dass sie in der Berliner Charite arbeiten möchte, waren beide geschockt.

    Ihr Vater verbot ihr das und sagte ihr, dass sie froh und dankbar sein müsste, dass sie studieren durfte. Nun sollte sie aber heiraten und wieder vernünftig werden.

    Auf dem Weihnachtsball der Charite lernte sie dann ihren vermeintlichen Ehemann kennen.

    Da beschloss Ricarda, nach Neuseeland zu flüchten, sie hatte gehört, dass dort die Frauen mehr Freiheiten hatten und nun wollte sie dort Ärztin werden.


    MEINE MEINUNG:

    Dieses Buch zeigt uns mal wieder die Realität der Vergangenheit. Es ist Frauen nur gestattet zu heiraten und Kinder zu bekommen. Mehr dürfen Frauen in dieser Zeit nicht. Da haben es dann junge Frauen wie Ricarda gar nicht leicht.

    Sie hat die Mühen des Studiums auf sich genommen um Ärztin zu werden, doch in Preußen darf sie das nicht.

    Sie hört dann bei einer Demo der Suffragetten (das waren damals Frauen, die für mehr Rechte der Frauen kämpften), dass in Neuseeland Frauen mehr Freiheiten hatten.

    Sie schreibt einen Abschiedsbrief und schleicht sich davon.

    Ihr blieb ja gar nichts anderes übrig, denn in Preußen würde sie niemals als Ärztin arbeiten.


    Heutzutage kann man das gar nicht glauben, denn es gibt mittlerweile ja sehr viele erfolgreiche Frauen in der starken Männerdomäne.

    Doch damals musste eine Frau um ihr eigenständiges Leben, ihre Zukunft und ihre Liebe kämpfen.

    Genauso eine Kämpfernatur war Ricarda. Und sie wollte in Neuseeland ein neues unabhängiges Leven als freie Frau führen.

    Doch auch hier war es nicht so einfach, wie Ricarda dachte. Doch sie war ja eine Kämpferin und sie hatte nicht den weiten Weg gemacht um den Kopf in den Sand zu stecken.


    Dieses Buch zeigt uns, das wenn man seine Träume nicht aufgibt, man sehr viel erreichten kann.

    Ein sehr schönes Buch, voller Abenteuer und Emotionen. Ich war von diesem Buch sehr begeistert, weil es uns zeigt, dass es auch damals schon sehr willensstarke Frauen gab und das ist auch gut so. Wären sie nicht unsere Vorreiter gewesen, wären wir Frauen vielleicht heute noch so. Ich finde es gut, wenn eine Frau ihren Weg geht und sich auch durch eine so große Entscheidung nicht vom Weg abbringen lässt. Sie muss für ihre Entscheidung ihr Heimatland und ihre Familie verlassen, doch auch das hält unsere Heldin hier nicht auf.


    Es ist ein Frauenroman über eine starke Frau und über das Neuseelandabenteuer, das sie dann hier erlebt. Ich kann es mit ruhigem Gewissen all den Frauen empfehlen, die solche Romane lieben.




    Eure Bluesky_13

    Rosi                 

  5. Cover des Buches Superfrauen 6 - Medizin (ISBN: 9783640395156)
    Ernst Probst

    Superfrauen 6 - Medizin

     (1)
    Aktuelle Rezension von: urzeit
    Die Namen von Elsa Brändström, des „Engels der Gefangenen“, der berühmten englischen Krankenpflegerin Florence Nightingale und von Mildred Scheel, der Gründerin der „Deutschen Krebshilfe“, hat fast jeder schon mal gehört. Aber wer kennt auch Aletta Jacobs, Elizabeth Blackwell, Dorothea Erxleben, Marie-Louise Bourgeois, Justine Siegemundin und Margarete Steinbach? Das Taschenbuch „Superfrauen 6 – Medizin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst will diesem Manko abhelfen: Es stellt 27 berühmte Hebammen, Krankenpflegerinnen, Ärztinnen und Stifterinnen aus der ganzen Welt in Wort und Bild vor. In den Biographien geht es nicht nur um das Werk der erwähnten Frauen, sondern auch um ihr Privatleben mit all seinen Höhen und Tiefen. Die Lebensläufe der ersten Hebammen und Ärztinnen zeigen, wie schwer es diesen Frauen in einer von Männern dominierten Welt gemacht wurde, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Lange Zeit konnten sie nur unter größten Schwierigkeiten Medizin studieren und später praktizieren. Gottlob sind diese Zeiten vorbei!
  6. Cover des Buches Heilerinnen im Mittelalter (ISBN: 9783850032032)
    Annerose Sieck

    Heilerinnen im Mittelalter

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sannya
    Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube an Wissen; und dieses wird hier nicht in der Schnelligkeit eines Lexikons vermittelt, sondern in gegliederten, kurzen Kapiteln zum Verdauen, zum Staunen, zum Nachdenken, zum Kopfschütteln … Die Autoren vermitteln interessant und fast spannend, die Rolle der Frau von der Antike bis zum Ende des Mittelalters, als Göttin, Nonne, Kräuterfrau, Hebamme, Baderin und Ärztin. Der Leser begibt sich dabei auf eine spannende Reise, durch unsere Geschichte, lernt viel über bekannte Frauengestalten wie Hildegard von Bingen, Elisabeth von Thüringen, Trotula und vielen weiteren mutigen und intelligenten Frauen. Wir lernen, dass die Versorgung vor, während und nach der Geburt von Anbeginn der Zeit Frauensache war. Die umfangreichen Kenntnisse, die eine Hebamme im Laufe der Jahre erwarb und ihr damit ein sehr hohes Ansehen in der Gemeinschaft verschaffte, war jedoch schon sehr früh ein Dorn im Auge der Männer und der Kirche … Aber selbst im frühen Mittelalter weiß unsere Geschichte von weiblichen Ärzten zu berichten, die - ganz wie ihre männlichen Kollegen - umfangreiche Abhandlungen verfassten, von Baderinnen, die Chirurgie praktizierten (da dieses „Handwerk“ unter dem Niveau der männlichen Ärzte lag), von weisen Frauen, die auf uralte weiße Magie zurückgriffen und von Nonnen und auch Herzoginnen, die sich ganz der Pflege Bedürftiger Menschen verschrieben ... Die Autoren gehen aber auch auf einige Hexenprozesse ein und schildern anschaulich wie es vermutlich dazu kam und deren Folgen anhand einiger Frauenbeispiele. Sie führen dem Leser vor Augen mit welcher Sinnlosigkeit so viele heilkundige Frauen verurteilt wurden, da sie angeblich mit dem Teufel im Bunde seien. Für mich ist dieses Buch und das darin enthaltene Wissen zu einer unentbehrlichen und nahezu fesselnden Lektüre geworden, war ich doch erstaunt, wie „fortschrittlich“ die Frauen auch in Bezug auf Verhütung waren, ich war geschockt über die Rolle der Frau, die ohne jegliche Rechte ihren Männern absolut unterworfen und hilflos ausgeliefert war und noch mehr über die vielen sinnlosen Tode aufgrund von „Belanglosigkeiten“. Fazit: Ein Stück Geschichte unterhaltend erzählt. Absolut empfehlenswert!
  7. Cover des Buches Herzflimmern (ISBN: 9783596283682)
    Barbara Wood

    Herzflimmern

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Drei junge Frauen begegnen sich während des Medizinstudiums in den späten sechziger Jahren, bereit, um ihren Platz in der Männerwelt der Medizin zu kämpfen. Jede will einer schmerzvollen Vergangenheit entrinnen, jede einen persönlichen Traum verwirklichen. Nach der gemeinsamen Zeit des Medizinstudiums gehen die drei Freundinnen getrennte Wege, im Laufe zweier Jahrzehnte bleiben ihre Schicksale jedoch auf dramatische Weise verflochten. Mickey, einst durch ein Muttermal im Gesicht entstellt, findet in der plastischen Chirurgie ihre Berufung; Sondra, die schöne Exotin, wuchs als Adoptivkind auf. Ihre medizinische Laufbahn wird zur Suche nach der eigenen Identität, die sie schließlich als Missionsärztin in die kenianische Wildnis führt. Die hochbegabte, ehrgeizige Ruth hat der chauvinistischen Vaterwelt etwas zu beweisen, Ruth will das Leben erobern, will sowohl den Anforderungen einer Familie als auch ihrer Karriere gerecht werden. Nach Jahren treffen die Frauen wieder zusammen. Und diese einfühlsam geschilderte Zusammenkunft wird zur allgemeinen Standortbestimmung. Ein Roman, der wichtige Lebensfragen der modernen Frau aufwirft: Fragen der Emanzipation, der Selbstverwirklichung, des Glücks.

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