Bücher mit dem Tag "affe"

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137 Bücher

  1. Cover des Buches Drachenreiter - Die Feder eines Greifs (ISBN: 9783791500119)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter - Die Feder eines Greifs

     (199)
    Aktuelle Rezension von: somagichlesen

    Rezension zum Hörbuch:

    Inhaltsangabe: Das zweite Abenteuer für Ben, Lung und Co! Zwei Jahre sind seit dem ersten Band vergangen. Ben wohnt nun bei Familie Wiesengrund, die eine Organisation zum Schutz von Fabelwesen betreiben. Der Name der Fabelwesen-Beschützer ist Freefab und ihr Hauptsitz befindet sich in Mimameidr, irgendwo in den norwegischen Wäldern. Doch dann passierte plötzlich etwas schreckliches: In Griechenland wird die letzte Pegasus-Stute von einer Schlange gebissen und stirbt daraufhin. Doch was passiert nun mit ihren drei unterschlüpften Fohlen? Barnabas und Vita Wiesengrund, Bens Adoptivelter entscheidet sich dazu, die Fohlen des letzten Pegasus nach Mimameidr zu bringen. Allerdings brauchen die Fohlen ihre Mutter um zu schlüpfen. Sind die Pegasus-Fohlen etwa schon verloren? Nein, eine Möglichkeit gibt es noch, doch diese ist überaus gefährlich! Die letzte Rettung gibt es bei dem gefährlichsten, unbarmherzigsten, gemeinsten Fabelwesen der ganzen Welt! Nur die Feder eines Greifs, kann die Fohlen noch retten... .

    Meine Meinung:

    Zur Geschichte: Cornelia Funke konnte mich mit diesem Abenteuer wieder einmal voll und ganz begeistern! Ihr lebhafter Erzählstil, kombiniert mit einem wunderbaren Abenteuer - was will man mehr? Ich fand die Geschichte in diesem Band wieder sehr schön, aber natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Das Hörbuch geht ca. 10 Stunden, doch ich habe es in kürzester Zeit gehört, es war großartig. Man wollte immer wissen, wie es weitergeht, die Handlung fesselt einen total. Oft war die Handlung auch ziemlich packend und berührend, zum Beispiel wenn Guiniver, Bens Schwester, sich Sorgen um die Fohlen gemacht hat, ich konnte sie dann immer voll verstehen. Die Protagonisten sind einfach toll, Ben, der Drachenreiter, Lung, sein Drache, Schwefelfell, ein pilzliebendes Koboldmädchen, Vita, Barnabas und Guiniver, Bens Familie, sie alle habe ich ins Herz geschlossen, sie sind so mutig, richtige Vorbilder für Kinder, aber natürlich auch für Erwachsene. In diesen Hör- /Buch geht sehr viel um Fabelwesen, die aber öfters mal einen anderen Charakter haben, als in typischen Büchern oder Geschichten: Drachen sind loyale und weise Tiere, Kobolde lieben Pilze und Ratten können Pilotinnen sein. Die Geschichte zeigt Fabelwesen von einer anderen Seite, die meiner Meinung nach, aber viel Besser ist, außerdem beinhaltet es so viele tolle Botschaften, zum Beispiel, dass man nie zu klein ist, um etwas zu erreichen oder das man sich auf seine Freunde verlassen kann. Das Setting ist überaus gelungen. es beginnt in den verzauberten Wäldern von Norwegen und führt uns bin in den Dschungel von Indonesien. Cornelia Funke ist es überaus gut gelungen, dass alles so zu beschreiben, dass man beim lesen das Gefühl hat, als sei man selbst in Mimameidr ( Norwegen ) oder irgendwo im tiefsten Urwald. Das Cover finde ich überaus gelungen, es sieht einfach wunderschön aus! 

    zum Hörbuch: Rainer Strecker ist, seit dem ich das Hörbuch gehört habe, einer meiner liebsten Synchronsprecher, er spricht die Protagonisten wahnsinnig gut! Beim Hören war es immer so angenehm, wenn er die Geschichte, lebhaft und einfach verzaubernd erzählt hat. Cornelia Funke selbst spricht auch bei diesem Hörbuch mit. Sie ist wirklich eine begabte Sprecherin, nicht nur das Schreiben und Illustrieren liegt ihr! Sie verleiht den Charakteren eine tolle Stimme und strahlt beim sprechen immer eine gewisse Art von Ruhe aus. Das Hörbuch ist eines der besten, die ich je gehört habe, die Qualität ist umwerfend, ich habe noch nie ein so tolles Hörbuch gehört. Die Geschichte wird zudem mit ganz leisen, passenden Geräuschen oder Musik begleitet, was das Hören noch schöner macht. Der Karton, in dem die einzelnen CDs sind, ist überaus schön gestaltet! Ein großes Lob an Atmende Bücher! 

    Fazit: Eine wunderschöne Geschichte, die einfach wunderbar ist, mit tollen Protagonisten, einem herrlichen Schreibstill und einer packenden Handlung. Das Hörbuch ist wirklich ein wahrer Hörgenuss!

  2. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide (ISBN: 9783551314864)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide

     (354)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, nachdem die Percy Jackson Bücher und Spin Offs zu meinen absoluten Lieblingen gehören. Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht.

    Die Geschichte beginnt dabei genauso verwirrend wie man es von Rick Riordan kennt. Die Beiden Geschwister Sadie und Cater verbringen Weihnachten in einem Museum und werden Zeugen, wie ihr Vater durch Magie eingesperrt wird. Daraufhin begeben sie sich auf die Suche nach ihm und lernen alte Verwandte aber auch neue Feinde kennen. 

    Am Anfang hatte ich Probleme mich in das Buch hineinzufinden, da nach jeden 2 Kapiteln die Perspektive zwischen Sadie und Carter wechselt und beide sehr unterschiedliche Charaktere und Erzählweisen haben, aber genau diese Eigenschaften macht das Buch zu etwas besonderem, wenn man erstmal die anfänglichen Hürden überwunden hat. 

    Obwohl die beiden die Geschichte rückblickend erzählen, nehmen die nichts vorweg und man kann sich gut in die Situation hineinversetzen. Man ist als Leser genauso verwirrt, wie die Protagonisten und daher über das Ende um so mehr überrascht.  

    Zudem ist es immer wieder unterhaltsam, wie der jeweils andere den Erzählenden unterbricht und kommentiert. Genauso, wie vermutlich jedes Geschwisterpaar reagieren würde. Vor allem als große Schwester einer unglaublich nervigen kleinen Schwester, entlockten mir die neckischen Bemerkungen der Beiden über den jeweils anderen immer wieder ein Lachen.

    Für mich kein wirkliches Muss für die Percy Jackson Fan unter euch, weil der erste Band nicht mit den PJ Büchern mithalten kann, aber an sich ein sehr spannendes und schönes Jungendbuch.

  3. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Auf das Buch war ich wirklich sehr gespannt, weil ich ein großer Fan von "Ismael" des Autors Daniel Quinn bin. Mir wurde gesagt, dass Yuval Harari hier in ähnlicher Weise unsere Menschheitsgeschichte beleuchtet und ja, beide Autoren gehen auf die Entwicklungen unserer Zivilisation und Kulturen ein - dennoch kann man die Bücher nicht miteinander vergleichen.
    Hier haben wir eher eine wissenschaftliche Basis, während in "Ismael" eher philosophisch diskutiert wird.

    Yuval Harari beginnt bei den Wurzeln der Menschheit vor 2,5 Millionen Jahren. Eine Zeit, die man sich eigentlich kaum vorstellen kann und ich traue dieses Berechnungen auch nie so wirklich, aber lassen wir das einfach mal hintangestellt.
    Interessant fand ich im Verlauf der Entwicklung unserer Spezies jedenfalls die Sprache, etwas, das uns ja von den anderen Tieren am meisten unterscheidet; zumindest durch unsere Vielfalt und vor allem, dass wir uns Dinge vorstellen und in Worte fassen können, die es real gar nicht gibt.
    Das weiß man, aber es war mir ehrlich gesagt bisher nie so recht bewusst in diesem Zusammenhang. Das ist ein Punkt, der vieles, was geschehen ist, nachhaltig beeinflusst hat: unsere Vorstellungskraft und diese in Worte und Taten umzusetzen.

    Während der erste Abschnitt tatsächlich so gut wie überflüssig war, da er an sich nur aus Mutmaßungen besteht (wie der Autor auch selbst sagt), war es doch sehr faszinierend, wie dieser Gedanken der Sprache vom Autor weitergesponnen wird. Das Zusammenleben von Gruppen ist uns in Fleisch und Blut übergegangen und war immer Grundbestandteil für das Überleben. Allerdings waren diese Gruppen zahlenmäßig begrenzt und haben dadurch perfekt funktioniert: Ohne "Oberhaupt".
    Bei größeren Gruppen wird das kritisch, was auch sehr einleuchtend erklärt wird und deutlich macht, warum es immer einen "Chef", einen "König", eine "Regierung" braucht, um diese Massen an Menschen "im Zaum zu halten".

    Unsere Gesellschaft lebt einen Mythos, bzw. leben wir schon seit Jahrtausenden in vielen Mythen und Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Eigentlich alles, was man nicht sehen/anfassen kann, entspringt unserer Vorstellungskraft. Seien es Institutionen wie Autohersteller, Religionen, Menschenrechte, Kriege, Geld - diese Namen funktionieren nur, weil eine Großteil der Menschen damit aufwächst, damit konfroniert wird und daran "glaubt".
    Diesen Ansatz fand ich echt interessant und werde mich damit bestimmt noch öfter auseinandersetzen.

    Natürlich ging der Autor auch auf die Landwirtschaft und Domestizierung von Tieren ein. Er vertritt hier eine sehr strikte und durchaus nachvollziehbare Meinung, aus der ich vor allem für mich herausziehe, dass wir Menschen anscheinend tatsächlich der schlimmste Virus sind, der die Erde je befallen hat. Wenn man sich anschaut, wie viele Arten durch uns ausgemerzt wurden und vor allem auch, wie wir heute noch immer mit den Tieren umgehen aus reiner Gleichgültigkeit, lässt die Bewegung der Veganer und Vegetarier doch noch hoffen, dass sich in Zukunft hier vielleicht etwas ändert.


    Die Wildbeuter jagten wild lebende Tiere und sammelten wild wachsende Pflanzen, die dem Homo sapiens ebenbürtig waren. Sie jagten zwar Schafe, doch sie betrachteten die Schafe deshalb noch lange nicht als minderwertige Wesen, genauso wenig wie sie glaubten, dass sie selbst weniger wert waren als die Tiger, nur weil sie von diesen gejagt wurden.
    ...
    Im Laufe der landwirtschaftlichen Revolution wurden die einst gleichberechtigten spirituellen Partner daher zu stummen Besitzgütern.
    Zitat Seite 256


    Lustiger - oder eher traurigerweise - hat unsere kollektive Illusion von Geld alle Menschen der Welt vereint. Zumindest auf der Handelsebene. Eine Idee, die alle Menschen vereint gleich welcher Sprache, Kultur, Glauben, Sozialverhalten etc., hat es eine Basis geschaffen, die auf die globale Handlungsebene zugesteuert hat. Scheint eine gute Sache zu sein, wobei dafür der Glaube an "unbezahlbare" Werte wie Ehre, Loyalität und Moral meiner Meinung nach gelitten hat. Mir fallen da sofort historische Bücher ein, in denen das Wort eines "Mannes" ohne jeglichen Beweises oder ähnliches gegolten hat.

    Dass die Schrift zu Verwaltungszwecken erfunden wurde war mir auch nicht so wirklich bewusst. Das Berechnen von Schulden vor allem an die "Staatskasse" hat hier wohl den Ausschlag gegeben, das ganze schriftlich festhalten zu müssen. Die Bürokratie hat Einzug gehalten ^^

    Das Wachstum lässt sich nicht aufhalten und zeigt sich natürlich sehr deutlich an der Überbevölkerung und dem Verbrauch/Konsum.

    Im Jahr 1500 verbrauchte die Menschheit pro Tag 13 Billionen Kalorien Energie. Heute verbrauchen wir pro Tag 1500 Billionen Kalorien. (Lassen Sie diese Zahlen einmal auf sich wirken: 14 mal so viele Menschen produzieren 240 mal so viel und verbrauchen dabei 115 mal so viel Energie)
    Zitat Seite 301


    Das lass ich jetzt einfach mal so stehen.

    In der wissenschaftlichen Revolution war wohl das Eingeständnis der Unwissenheit ein Knackpunkt. Was zuvor meist als wahr angenommen wurde wurde jetzt bezweifelt. Nichts war sicher, denn jede neue Entdeckung oder Erforschung konnte vorherige Theorien komplett über den Haufen werfen. Ein Punkt, den ich für sehr wichtig erachte, da ihn viele aus den Augen verlieren, grade in der heutigen Zeit und den Ereignissen, die uns zurzeit beschäftigen:

    Die moderne Wissenschaft ist bereit zuzugeben, dass sie nicht alles weiß. Mehr noch, sie geht davon aus, dass alles, was wir zu wissen glauben, durch neue Erkenntnisse widerlegt werden kann. Es gibt keine Vorstellung und keine Theorie, die nicht hinterfragt werden kann.
    Zitat Seite 306


    Ja, mit Zitaten könnte ich hier wirklich unendlich weitermachen. Ich hab mir soviel markiert in diesem Buch, aber das würde jetzt doch den Rahmen sprengen...

    Das Kapitel über den Kapitalismus fand ich teilweise interessant, teilweise verliert sich der Autor hier aber viel in Zahlen und Daten. Grade auch was Eroberungszüge anbelangt und die Verwicklungen der verschiedenen Länder - das erinnert mich zu sehr an Unterricht und ist nicht so meins. Interessanter fand ich die Abschnitte, in dem Yuval Harari seine Folgerungen daraus zieht.

    Wie oben schon erwähnt leben wir in einem Zeitalter des Wachstums. Das Wirtschaftswachstum wird ja gerühmt, aber ich frage mich immer: wo soll das hinwachsen? Wieso müssen so viele "Dinge" produziert werden, die wir gar nicht brauchen - warum werden wir auf Konsumenten reduziert, die die "alten Werte" der Sparsamkeit und Bescheidenheit aberzogen bekommen, ja, die sogar belächelt werden und als veraltet betrachtet werden? Und wie sollen die Menschen das Geld dafür auftreiben, wenn die Lebenskosten an sich ja schon viel zu hoch sind?
    Diese ganzen Entwicklungen gingen leider auch auf Kosten der Familiengemeinschaften. Das ganze Vertrauen, dass bei Krankheit, Alter oder sonstigen Problemen die Familie oder (Dorf)Gemeinschaft ausgeholfen hat, ist völlig abhanden gekommen. Was nicht heißt, dass das es in dem Bezug früher nie Probleme gab, aber das geborgene Gefühl von Familien und Freunden scheint mir oft verloren zu sein.

    Bei dem Argument über Kriege gehe ich nicht so konform, denn der Autor beschreibt unsere Zeit als relativ friedlich und vergleich sie mit früheren Auseinandersetzungen. Ob man jetzt da die Anzahl der Toten vergleichen muss weiß ich nicht so recht... ich hab das Gefühl, dass immer irgendwo Krieg ist und die Zahlen von vor Jahrhunderten sind für mich reine Schätzungen, die man hier einfach nicht zu einem Vergleich heranziehen kann.
    Vor allem erwähnt er hier nicht die Waffenindustrie, die horrende Summen verdient.

    Am Ende gibt es noch einen Aspekt, der gerade bei wissenschaftlichen Fakten über die Entwicklung der Menschheit oft fehlt: Waren die Menschen früher glücklicher? Oder sind sie es heute mit all ihren technischen Errungenschaften? Und was ist Glück überhaupt?
    Diesen Abschnitt fand ich wieder sehr spannend - weil er zum einen auf methodische Berechnungen basiert, aber auch auf philosophischen Gedanken.

    Übrigens waren auch einige Bespiele über Forschungen dabei, wo ich nur den Kopf schütteln kann. Ich hab die jetzt nicht mehr alle parat, aber eins ist mir haften geblieben: Es galt herauszufinden, ob Kühe psychisch belastet werden (im Hinblick auf ihre Milchproduktion) wenn ihnen das frisch geborene Kalb weggenommen wird.
    Dafür braucht man eine Studie? Ernsthaft? Ein logisches und empathisches Denken und Empfinden reicht hier eigentlich aus - wie bei so vielen anderen Fragen. Aber man merkt bei vielen Menschen leider, dass dieses Einfühlungsvermögen abgestumpft und Gleichgültigkeit gewichen ist.

    Ganz zum Schluss hat der Autor noch einige Gedankenspiele zu zukünftigen Entwicklungen gemacht, grade was Bio- und Gentechnik anbelangt. Unsere Generation wird das zwar nicht mehr erleben, aber vielleicht unsere Enkel und Urenkel. Neugierig bin ich ja schon, ob und wie wir Menschen uns weiterentwickeln werden: ob wir zurückfallen, wie Einstein es vorausgesagt hat oder ob irgendwann die Maschinen unsere Illusion von Herrschaft übernehmen.

  4. Cover des Buches Ameisen küssen nicht (ISBN: 9783499234835)
    Kerstin Engel

    Ameisen küssen nicht

     (67)
    Aktuelle Rezension von: wortweberin

    Ameisen küssen nicht ist eine herrlich skurrile romantische Komödie. Zugegeben, der Roman ist schon vor ein paar Jahren erschienen, aber ich habe ihn letztens zufällig im Bücherregal einer Freundin gefunden und mich hat der Titel einfach angesprochen.


    Es geht in der Geschichte um Isa, der jüngsten Professorin an der Uni mit dem Fachgebiet Ameisen, die absolut professionell ist (ausgenommen sind die kleinen Brände, die sich in letzter Zeit häufen) und für irgendwelche Beziehungen so gar nichts übrig hat. Alles Zeitverschwendung und außerdem hat ihr die Erfahrung gezeigt, dass Beziehungen nur weh tun. Daher fokussiert sie im Moment ganz auf ihren Beruf, was sich auszahlt, denn sie wird für den "Future Award", einer hochdotierten Auszeichnung, nominiert. Ihr Pech nur, dass der gutaussehende Macho und Playboy Ben Breitenbach (seines Zeichens Primatenforscher) ebenfalls für den Preis nominiert wurde und sich in den Kopf gesetzt hat, seine Konkurrentin auszuschalten, mit allem Charme, der ihm dabei zur Verfügung steht. Dass er sich allerdings auf der Reise zur Preisverleihung nach Norwegen in die "Ameisenkönigin" sowas wie verlieben könnte, hatte er dabei nicht bedacht. Immerhin war er bislang gänzlich immun gegen tiefergehende Gefühle und es gewohnt, dass ihm die Frauenherzen zufliegen.

    Ich muss sagen, dass ich v.a. den Perspektivwechsel in der Geschichte sehr lustig fand. Die Geschichte wird abwechselnd aus Isas und aus Bens Perspektive erzählt und das macht einen großen Reiz aus. Aber auch sonst bietet die GEschichte wirklich gute Unterhaltung auf allen Ebenen.

  5. Cover des Buches Absurde Menschheit (ISBN: 9783902987037)
    Gard Meneberg

    Absurde Menschheit

     (44)
    Aktuelle Rezension von: HonestAnniesBru
    Sicher, es ist nicht einfach (wie im vorliegenden Fall) Fakten ironisch-satirisch darzustellen, ohne den Wert der vermittelten Botschaft zu schmälern oder gar durch Verharmlosen in sein Gegenteil zu verkehren. Gard Meneberg hat das über eine Gratwanderung versucht und seine Ironie dystopisch gewichtet, was wohl auch der Grund dafür gewesen sein mag, dass manche Leser, die auf Anspruchslosigkeit, Unterhaltung und Aktion fixiert waren, enttäuscht wurden.

    Ich bin der Meinung, dass Meneberg die wirklich akuten brandheißen Probleme unserer Gesellschaft unter den Tisch hat fallen lassen. Mit voller Absicht, denn Außerirdische, die sich vielleicht mit unserer Spezies beschäftigen, sind sehr wohl im Bilde, auf welcher primitiven Entwicklungsstufe wir uns noch befinden und sind sicher nicht daran interessiert, uns eine Abkürzung zu zeigen, um über ein solches unverdientes Geschenk auf ein höheres Entwicklungs-bzw. Wissensniveau zu gelangen.

    Auch glaube ich nicht, dass Meneberg dieses Buch aus Enttäuschung (oder gar aus der Sicht eines Lebensverneiners) geschrieben hat. Ich glaube, er hat es geschrieben, um aufzuzeigen, wie weit weg wir noch vom wahren Menschen entfernt sind. Dass wir größtenteils werteblind sind, selbstverliebt, egoistisch, asozial – und krankhaft gierig nach Macht und Einfluss!
    Trotz unserer Zivilisation, trotz unserer technischen Errungenschaften, unterscheiden wir uns kaum von den Menschen, die vor zweitausend Jahren gelebt haben; das Tier in uns ist nach wie vor in der Rolle des souveränen Beherrschers; ja, es ist – ohne ins Detail zu gehen - das alles Delegierende, alles Bestimmende auf der politischen Weltenbühne.


  6. Cover des Buches Erste Person Singular (ISBN: 9783832181574)
    Haruki Murakami

    Erste Person Singular

     (44)
    Aktuelle Rezension von: schokobook

    Mein erster Murakami. Fand die Erzählung größtenteils in Ordnung. Es scheint, als wenn sich wahre Begebenheiten des Autors, mit der Fantasie mischen. Auf jedenfall nimmt man als Leser immer was daraus mit. Bis auf Gedichte und eine Erzählung fand ich die ganze Sache hier gut. Es stimmt durchaus, das der Autor ein sehr guter Erzähler ist. Murakami war für mich was Neues. Sich darauf einzulassen hat auch wieder eine neue Perspektive eröffnet. Also absolut für gut befunden. 


    Gelesen: 02.05.2021 bis 04,.05.2021

  7. Cover des Buches Imperator (ISBN: 9783426527177)
    Kai Meyer

    Imperator

     (53)
    Aktuelle Rezension von: KristallKind

    Rom. Ein paar Verrückte glauben, sie wären die Reinkarnation verschiedener römischer Kaiser. Doch sind diese Leute wirklich verrückt? Leider haben es alle zu großer Macht in vielen einflussreichen Bereichen geschafft und sich nun verschworen, eine von ihnen geglaubte Ordnung wieder herzustellen. Derweil möchte Anna in der Metropole den Mord an ihrer Mutter aufklären und  tarnt sich als Paparazzi. In diesem Kreis lernt sie Spartaco kennen, der viele Beziehungen hat und sich in der Stadt gut auskennt. Als sich plötzlich unglaubliche Vermutungen verdichten und mysteriöse, bedrohliche Dinge geschehen, scheint ein Zusammenhang mit dieser okkulten Gruppe nicht mehr unmöglich.

    Ich bin begeistert! Bisher kannte ich den Autor lediglich dem Namen nach und hatte noch kein Buch von ihm gelesen. Das wird sich nun ändern, denn Schreibstil und Ideen sind genau nach meinem Lesegeschmack.

    Der Klappentext hielt hier definitv, was er versprach. Dieser originelle Fantasy-Thriller glänzte für mich durch die Verbindung verschiedener Elemente. Der Schleier zwischen Realität und Fiktion schien hauchdünn zu sein und ließ Parallelwelten stückchenweise hindurch diffundieren. Hört sich seltsam an, fügte sich aber erstaunlich gut in diese spannende Geschichte. Zentrale Elemente erinnerten mich an den Film „Eyes Wide Shut“, die Paparazzi an den Tod von Prinzessin Di, die Behauptungen der Menschen eine Reinkarnation von Imperatoren zu sein an MK-Ultra-Programme, usw. Am Ende blieb dann doch die Frage, ob die betroffenen Figuren vielleicht einfach nur größenwahnsinnig oder Opfer einer Art Bewusstseinskontrolle wurden. Ich fand die Idee jedenfalls sehr spannend.

    Die Protagonisten zeigten sich meines Erachtens recht oberflächlich und wenig präsent. Ich wusste am Ende nicht wirklich viel über sie. Allerdings störte mich das überhaupt nicht, denn die Handlung präsentierte sich so rätselhaft, dass alle ausschweifenden oder tiefgehenden Schilderungen zu einzelnen Charakteren eher störend gewesen wären. Interessant fand ich, dass es verschiedene Handlungsstränge gab, die gleichwertig nebeneinander liefen, sich nur punktuell berührten und sich trotzdem im gleichen mysteriös-magischen Terrain befanden. Einzig die Erlebnisse des Detektivs waren mir dann doch zu verrückt, um im Rahmen dieser Geschichte ernst genommen zu werden.

    Leider konnten mir die meisten brisanten Situationen, die Anna und Spartaco bewältigen mussten, kein Gefühl von höchster Gefährlichkeit vermitteln. Ich fand diese Szenen von der Handlung her hochspannend, doch emotional konnte ich nur wenig mitfiebern.

    Insgesamt gesehen gebe ich aber eine klare Leseempfehlung. Ein rätselhafter Thriller, mit vielen offenen Fragen, die hoffentlich in einer Fortsetzung beantwortet werden. Ich bleibe auf jeden Fall dran. / 4,5 Sterne


  8. Cover des Buches Lucian (ISBN: 9783401510248)
    Isabel Abedi

    Lucian

     (1.663)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt

    Rebecca führt ein ganz normales Leben, mit dem sie auch sehr zufrieden ist, bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihrem eigenen Tod träumt. Noch in der selben Nacht sieht sie Lucian zum ersten Mal, einen seltsamen Jungen, der ihr seitdem öfter über den Weg läuft. Sie fühlt eine sehr starke Anziehung zu ihm und er zu ihr. Doch Lucian umgibt ein Geheimnis, welches für die beiden noch viele Probleme bereithält. 

    Meine Meinung

    Ich lese gerne und viel Fantasy und wenn  eine Liebesgeschichte dabei ist, ist es umso besser. Hier allerdings nicht. 

    Es ist ein Jugendbuch. Die Protagonistin Rebecca ist 16 Jahre alt und sie und ihre Freunde haben auch mit den typischen Problemen von 16 jährigen zu kämpfen. So hat Rebecca einen Exfreund, der sie aber immer noch liebt und ihre beste Freundin verliebt sich in einen Typen, den Rebecca nicht leiden kann. Ihre Familie liebt sie und ihre Mutter ist locker und lässt ihr viele Freiheiten (jedenfalls am Anfang des Buches). 

    Mir fiel allerdings bereits zu Beginn auf, dass oft viele Szenen unnötig waren, oder viel zu sehr in die Länge gezogen wurden. Beispielsweise hat die Verliebtheit von Rebeccas bester Freundin nicht wirklich viel zu der Story beigetragen, wurde aber trotzdem sehr genau beschrieben. Der Anfang zog sich also, durch die vielen Nebenhandlungen, einfach unglaublich lange hin. Es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis endlich mal was passiert und bis man auch endlich mal etwas mehr von dem geheimnisvollen Lucian erfährt. Da ich aber unbedingt wissen wollte, was es mit Lucian auf sich hat, habe ich weiter gelesen. 

    Als Rebecca endlich mehr über Lucian erfährt, beginnt ihre Mutter völlig durchzudrehen und schlägt sogar ihre Tochter. Ich kann verstehen, dass sie sich Sorgen macht, aber in manchen Punkten reagiert ihre Mutter einfach etwas zu extrem, was für mich das ganze unglaubwürdig macht. Insgesamt plätschert die Story immer nur so vor sich hin und erst als man erfährt, was Lucian ist, beginnt die Geschichte spannend zu werden. 

    Im Hintergrund hat man immer noch den seltsamen Traum über Rebeccas Tod im Kopf und ich hab mir sehr erhofft, dass diese Todesszene eine spannende Rettungsaktion wird, doch selbst diese Szene plätscherte nur so vor sich hin. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass das Ende nicht ganz so ausgereift war, wie der Rest der Geschichte. Während alles andere viel zu lange gedauert hat und die Autorin auf extrem viele Details eingegangen ist, wurde am Ende alles viel zu schnell erklärt und die Reaktionen von Rebeccas Freunde und Familie waren für mich überhaupt nicht mehr greifbar. 

    Auch die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Lucian hat mich irgendwie nicht wirklich berühren können und ich hab immer gehofft, dass sie zu ihrem Exfreund zurückkehrt. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für das Buch. Vor ein paar Jahren hätte es mir sicher gefallen. So kann ich leider nur den Schreibstil loben, der wirklich sehr gut und flüssig zu lesen war. 

    "Schwimmen war für mich wie Fliegen ohne Flügel." Zitat Seite 73 

    Fazit: Es war leider überhaupt nicht mein Fall. Die Story hat sich gezogen und die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Lucian war für mich nicht greifbar.

  9. Cover des Buches Und Gott sprach: Du musst mir helfen! (ISBN: 9783499271427)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Du musst mir helfen!

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Wie immer wird Jakob Jakobi entweder von Gott (Abel) besucht oder vom Teufel (Toni) höchstpersönlich. Auch dieses mal besucht ihn Gott. Abel möchte das Jakob den Mesias spielt und die Welt vom dem Bösen rettet. Jakob möchte es nicht, er will viel lieber in den wohlverdienten Urlaub fliegen. Da Jakob sich wehrt, versucht Abel mit allen möglichen Mitteln ihn zu überreden. Er schickt ihm sogar Aposteln, die ihm helfen sollen. Sie retten gemeinsam ein paar Hühner und einen Affen...

    Den Anfang find ich sehr witzig, das Jakob vom Nikolaus und vom Knecht Ruprecht bestohlen wird... Die anderen Stellen ihm Buch fand ich jetzt nicht so witzig. Ich finde man hätte mehr von seiner Ex- Frau schreiben solllen, da die Textstellen mit den Beiden oft sehr amüsiant sind.

    Ich finde der Erzählstill hat sich irgendwie in diesem Buch verändert. Die anderen beiden Bücher habe ich sehr gerne gelesen und habe viel geschmunzelt. Bei diesem Buch musste ich mich richtig anstrengen um es fertig zu lesen. Schade

    Es ist ein sehr interessantes Thema, mit dem sich der Autor beschäftigt hat. Gibt es Gott und den Teufel und den Himmel? Schade das es keine weiteren Fortsetzungen zu den Büchern mehr gibt.





  10. Cover des Buches Sieh nichts Böses (ISBN: 9783548613192)
    Inge Löhnig

    Sieh nichts Böses

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Erwin-Reader

    Selten hat mich ein Krimi so gefesselt, obwohl die Polizeiarbeit so detailgetreu geschildert wird. Inge Löhnig hat ein Talent, Handlungsstränge auf den Punkt zusammenzuführen.

  11. Cover des Buches Caldera - Die Wächter des Dschungels (ISBN: 9783522506069)
    Eliot Schrefer

    Caldera - Die Wächter des Dschungels

     (35)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    inhalt: Der magische Dschungel von Caldera schwebt in höchster Gefahr: Die böse Ameisenkönigin droht, aus ihrem Gefängnis auszubrechen und Caldera mit ihren Ameisenarmeen zu unterwerfen – nur eine kleine Gruppe von Schattenwandlern mit magischen Fähigkeiten kann das verhindern! Dazu gehört das mutige Panthermädchen Mali. Zusammen mit dem Pfeilgiftfrosch Rumi, der Fledermaus Lima und dem Kapuzineräffchen Gogi macht sie sich auf ins größte und zugleich gefährlichste Abenteuer ihres Lebens!

     Meinung: Eine wirklich schöne, abenteuerliche Geschichte für Kinder. Aber auch ältere Leser kommen hier bestimmt auf ihren Genuss, denn die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und stellenweise sogar aufregend. Mir haben die kleinen Tiere alle auf ihre Art und Weise gefallen. Mit ihren Eigenarten, magischen Fähigkeiten und dem Mut zum Zusammenhalt. Eine wirklich tolle Geschichte für alle die Tierabenteuer lieben.

    Die Fortsetzung werde ich bestimmt auch noch lesen.
  12. Cover des Buches Rosies wunderbarer Blumenladen (ISBN: 9783442486212)
    Ali McNamara

    Rosies wunderbarer Blumenladen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: AlexandraZoebeli

    Ich habe den Roman in der englischen Version gelesen und habe mich sofort in den Küstenort verliebt. Die Autorin beschreibt die Landschaft wunderbar, so dass das Kopfkino sofort in Betrieb gesetzt wurde. Besonders gefallen hat mir, dass Ali McNamara eine Heldin erschaffen hat, die Ecken und Kanten hat und nicht nur einfach lieb und lustig ist. Die meisten Charaktere hätte ich gerne selbst kennengelernt, hätte gerne mit ihnen im Pub einen Gin Tonic getrunken oder in der Bäckerei eine leckeres Pasty verdrückt. Alles in allem eine perfekte Sommerlektüre, die ich nur empfehlen kann.

  13. Cover des Buches Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein (ISBN: 9783426500194)
    Garth Stein

    Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein

     (125)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Gut - ich bin weder ein Hundefan (aber Enzo ist schon etwas besonderes), geschweige denn bin ich ein Fan von Autorennen. Wenn du damit besser klar kommst, dann liest du dieses Buch sicher mit grösserer Freude. 

    Ich mochte allerdings den Schreibstil des Autors. Wenn man anfing zu lesen, konnte man schlecht damit aufhören, es zog einen einfach hinein in die Geschichte. 

    Leider war sie mir dann doch zu dramatisch - aber wer gerne Bücher liest, die nicht nur die heile Welt beschreiben, sondern auch mit harten Fakten wie einer bösen Krankheit, dem Tod, Familienstreitigkeiten und Verleumdungen klar kommt, für den ist das Buch prima. 

    Wie soll ich sagen - Schreibstil, Leistung, Idee und schriftstellerische Umsetzung glatte 5 Sterne. 

    Thema, Handlung und persönliche Abneigung gegen den Autosport...3 Sterne, weil mir einfach zu rührselig und im Moment gerade für meine eigene Stimmung zu "runterziehend"

    also insgesamt 4 Sterne...

  14. Cover des Buches Pepper Mint  und das verrückt fantastische Forscherbuch (ISBN: 9783440165584)
    Babette Pribbenow

    Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Sylwester

    In dem Buch „Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch“ von Babette Pribbenow wird nicht nur gelesen, sondern auch gerätselt und experimentiert. Und es wird nicht von vorne nach hinten am Stück gelesen. Der Leser muss am Ende jeden Kapitels über Entscheidungsfragen, Rätsel oder aber Experimente herausfinden, wo es im Buch weitergeht. 

    Empfehlenswert ist es, die Einkaufsliste, die sich am Anfang des Buches befindet, zu beachten, die man für die Experimente benötigt, damit es direkt losgehen kann.

    Zur Geschichte: Pepper Mint besucht in den Ferien ihre Tante und Onkel, die in einer Forschungsstation im Regenwald arbeiten. Dort wird sie im Baumhaus schlafen, Tiere beobachten und den Dschungel erkunden. Als ihr Onkel Theo plötzlich verschwunden ist und ihr rätselhafte Hinweise hinterlassen hat, macht sie sich zusammen mit einem Affen und einem Tukan auf die Suche.  

    Der Text wird durch viele Illustrationen aufgelockert. Die sind zwar sind schwarz-weiß, aber sehr detailliert und gefallen mir gut.

    Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Mitmachbuch für Kinder ab ca. 8 Jahren. 

  15. Cover des Buches Zuckersüße Todsünden (ISBN: 9783442477609)
    Janet Evanovich

    Zuckersüße Todsünden

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Diese neue Reihe von Janet Evanovich startet schon mal recht gut. Witzig, magisch und auch ein bisschen romantisch. Die Protagonisten finde ich sehr spannend und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen.
  16. Cover des Buches Pippi Langstrumpf (ISBN: 9783960521136)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf

     (998)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Zum Inhalt muss ich hier wohl nicht viel schreiben. Pippi Langstrumpf zieht in der Villa Kunterbunt ein und befreundet sich mit den Nachbarskindern Thomas und Annika. Gemeinsam erleben sie die verrücktesten und tollsten Abenteuer ! 

    Ich liebe ja generell alle Bücher von Astrid Lindgren, aber gemeinsam mit den "Brüdern Löwenherz" ist dies mein Lieblingsbuch der Autorin. Ganz nach dem Motto "Sei fröhlich, frech und wunderbar" ist Pippi ein bezaubernder Charakter, der jedermann und jedefrau einfach gern haben muss! 

    Fazit: Ein ganz besonderes Buch mit der liebenswerten, kleinen Pippi!

  17. Cover des Buches Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler (ISBN: 9783522506076)
    Eliot Schrefer

    Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler

     (20)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Wir finden uns wieder in den Dschungel von Caldera und treffen auf alte bekannte, die uns auf ihr neues Abenteuer mitnehmen! Der erste Teil war schon gut,aber den 2.trn fand ich noch besser,er hat mich in den Dschungel mitgenommen und ich habe viele unbekannte und neues entdeckt. Das Abenteuer war von Anfang bis zum Ende spannend und ich war mitten drin im geschehen. Auch die Charaktere lernt man hier etwas besser kennen wieder, sie entwickeln sich weiter. Es ist spannend, Abenteuerlich aber auch sehr farbenfroh und man kann sich alles bildlich vorstellen. Ein besonderer 2.Band freue mich schon auf den nächsten.

  18. Cover des Buches Lucy (ISBN: 9783423248907)
    Laurence Gonzales

    Lucy

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Mein erster bewusst gelesener Roman, statt wie üblich Krimi & Thriller. "Lucy" ist ein überaus gelungener Spannungsroman, welcher durch seine originelle Story und sehr gut gestaltete Charaktere begeistert. 

    Zur Story: Die Geschichte handelt von dem Teenager-Mädchen Lucy, die bei ihrem Vater, einem Primatenforscher, im zentralafrikanischen Kongo geboren und aufgewachsen ist - fernab jeglicher Zivilisation, aber mit Heimunterricht durch ihren Vater. Nach lokalen Unruhen und Aufständen von Rebellen des Kongo wird Lucy's Familie ermordet, und die banchbarte Forscherin Jenny Lowe findet Luca, und nimmt sie mit nach Hause zu sich in die USA, genauer gesagt nach Chicago. Dort angekommen muss sich Lucy erst einmal mit den Gegebenheiten des mordernen Amerika zurechtfinden und lernt nach und nach ihre neue Umgebung kennen. In Amanda findet sie sogar eine neue beste Freundin, mit der sie zusammen mit Jenny von da an ein scheinbar normales Leben führt.... Doch auch einige böswillig gesinnte Menschen sind hinter Lucy her. Denn wie sich bald herausstellt, ist Lucy ein Hybridwesen mit Bonobo-Genen, ihre Mutter eine Primatin und sie das Ergebnis des ersten weltweit gelungenen "Zucht"-Versuchs eines Hybriden. Und dies ruft leider auch religiöse Ethik-Fanatiker und andere Spinner auf den Plan, die Lucy nichts Gutes wollen. So geraten die drei Frauen immer mehr unter Druck und müssen schnell eine Lösung finden... 

    In einem überaus flüssigem und sympathischen Schreibstil beschreibt Autor Laurence Gonzales einfühlsam und moralisch den spannenden Werdegang dieses hochinteressanten Mädchens, welches nach außen hin so unscheinbar und völlig normal wirkt - ohne dabei allzu mahnend zu sein oder den moralischen Zeigefinger zu erheben. Er erzählt und beschreibt einfach die Tatsachen, und man erfährt dadurch sehr viel über die Natur der Spezies Mensch, und seine Verbindung und seinen Stellenwert in der Welt. Generell ist diese Geschichte auf so vielen Ebenen philosophisch veranlagt. Als Leser fängt man selber oft an zu grübeln und zu reflektieren.  

    Denn gleichzeitig handelt es sich auch um eine indirekte Aprangerung des regliösen Fanatismus, die unter dem Deckmantel der Ethik ihr krankes Weltbild durchbringen wollen. Ein Hybridwesen wie Lucy, sofern sie (oder sowas) jemals existieren sollte, zu verschmähen und zu ächten wie im Buch, ist absolut inakzepotabel und einfach nur dumm von den Menschen. Die Ethik hat in der Wissenschaft NICHTS zu suchen, und die Schmähung von einem Wesen wie Lucy hat mich beim Lesen oft fast schon wütend gemacht. Und denn noch die Frechheit besitzen, es mit scheinheiligem Religions-Bockmist aus dem Mittealter zu rechtfertigen bestätigt nur meine absolute ANTI-Haltung gegenüber der Ethik, die nichts weiter ist, als ein moralischer Stinkefinger, der die Erkenntnisse und Errungenschaften der Wissenschaft bewusst und mutwilig auszubremsen und zu sabotieren versucht! 

    Da diese Geschichte in den USA spielt, tauchen natürlich auch wieder einige amerikanische Wiedererkennungsmerkmale auf, jedoch werden diese diesmal angenehm sachlich und nüchtern beschrieben. Viel mehr wird die wundervolle Natur und die Tierwelt der nördlichen USA hervorgehoben. 

    Alles in Allem ist "Lucy" ein toller Spannungsroman mit einer sehr originellen Story mit klasse Charakteren, viel Gefühl und interessant & intelligent geschrieben.

  19. Cover des Buches Die Gebannte - Die Alchimistin III (ISBN: 9783453534278)
    Kai Meyer

    Die Gebannte - Die Alchimistin III

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Zehn Jahre nach den Ereignissen im zweiten Band ist Aura zur Beerdigung ihrer Mutter zurück ins Schloß Institoris gekommen. Während zwischen ihr und ihrer Schwester Sylvette starke Spannungen herrschen, versucht Tess zwischen den Schwestern zu vermitteln. Dabei erwähnt sie Aura gegenüber, dass Gian ihr regelmäßig aus Paris Briefe schreibt, sie bisher aber keinen davon geöffnet hat und bietet Aura an, so etwas über ihren Sohn zu erfahren, zu dem Aura selber kaum noch Kontakt hat. So erfährt sie schließlich, dass Gian Gerüchte gehört hat, dass man Gillian in einer Pariser Sanatorium gefangen hält und er vorhat seinen Vater dort herauszuholen. Aura, die seit gut zehn Jahren nicht mehr mit Gillian geredet hat, macht sich sofort auf den Weg nach Paris, um Gillian zu retten. Dort erhält sie Hinweise darauf, dass die Drahtzieher hinter Gillians Entführung in Prag zu finden sind, wohin sich Aura postwendend auf den Weg macht, um sich alten und neuen Feinden zu stellen.

     

    Da ich dieses Mal keine lange Pause zwischen den Bänden eingelegt habe, sondern den dritten Band direkt im Anschluss an den zweiten begonnen habe, war ich zumindest noch gut über die Geschehnisse im Bilde. Umso enttäuschter war ich allerdings, dass die Figuren (mal wieder) ihre Versprechen untereinander nicht eingehalten haben und so kaum noch in Kontakt zueinander stehen. 

    Auch, dass die im zweiten Band eingeführten und dort so wichtigen Figuren von Konstantin, Karisma und Innana kaum eine Erwähnung mehr finden, fand ich etwas seltsam. Während es bei Konstantin und Karisma zumindest noch halbwegs damit erklärt wird, dass die jeweiligen Beziehungen einfach im Sande verlaufen sind innerhalb der in der Geschichte verstrichenen zehn Jahre, hatte Innana im zweiten Band so einen wichtigen Stellenwert, dass ich es extrem schade fand, dass auf ihre Situation überhaupt nicht eingegangen wurde.

    Trotz dieser - eher kleinen Irritationen - war ich sofort wieder in der Geschichte gefangen. Kai Meyer schafft es einfach immer wieder mich mit seinem Schreibstil  sofort tief in die Geschichte zu ziehen und mich dort zu halten. Auch wenn dieser Teil wieder nicht mit Gewalt, Blut und Grausamkeiten geizt - was ja, wie schon häufiger erwähnt, nicht gerade meine Lieblingsthemen sind - und man dieses Mal schon sehr früh in diese Düsternis gestoßen wird (dank Gillians Tortur), konnte ich auch dieses Buch wieder kaum aus der Hand legen. 

    Auch diese Geschichte entwickelt sich größtenteils wieder nachvollziehbar und vor allem unverkrampft und hat erneut ein paar Überraschungen bereit und so war ich dann fast schon erstaunt, wie schnell ich beim Ende angekommen bin.

    Vom Ende selber war ich aber dann wieder nicht ganz begeistert, denn so richtig abgeschlossen hat es sich für mich nicht angefühlt (v.a. in Bezug auf Gian und Axelle) und dann gibt es da noch ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht ganz nachvollziehbar waren (Was sollte das mit der Standuhr? Gibt es einen Grund für diese Mechanik? Dafür dass sie anfangs so in den Mittelpunkt gestellt wurde, ist sie dann komplett beiseite gefallen. Und soll ich wirklich glauben, dass in den ganzen Aufzeichnungen etc. von Nestor nie eine Erwähnung von Sophia aufgetaucht ist? Obwohl sie sich so lange gekannt haben sollen?).

    Aber im Grunde hatten selbst diese Punkte nur wenig Einfluss darauf, dass mich dieses Buch einfach wieder bestens unterhalten konnte. Es ist eher Meckern auf sehr hohem Niveau und so vergebe ich 4,5 Sterne für diesen Abschluss der Reihe und bin tatsächlich ein wenig wehmütig, dass ich diese Welt, so düster sie auch ist, jetzt verlassen muss.


    Fazit: Spannender und fesselnder Abschluss einer wirklich gut ausgearbeiteten Reihe. So düster die Welt auch ist, werde ich sie ein wenig vermissen. Zwar hätte ich gerne noch ein paar Klärungen gehabt, aber am Ende haben die Kritikpunkte mein Lesevergnügen kaum schmälern können.

  20. Cover des Buches Tea-Bag (ISBN: 9783423215480)
    Henning Mankell

    Tea-Bag

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    mir hat die Geschichte um das sudanische Flüchtlingskind nicht zugesagt, ich bin gar nicht in die Geschichte reingekommen.

    Leider, das Thema selber fand ich recht ansprechend.

  21. Cover des Buches Grabesstille (ISBN: 9783734108150)
    Tess Gerritsen

    Grabesstille

     (431)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Die Geschichte hat mich von Anfang an gereizt und ich war mit Spannung dabei. In eine andere Kultur einzutauchen fand ich interessant und hat dem Buch das gewisse Etwas verliehen.

    Manche Handlungsstränge kamen mir etwas zu kurz. Zu viel darf man in Teil 9 natürlich nicht erwähnen, damit man nichts vorweg nimmt.

    Insgesamt fand ich es eine runde und spannende Story, die ich teilweise so geahnt habe, teilweise aber auch komplett überrascht wurde.

    Für alle Fans der Reihe kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

    Wer an der Stelle neu einsteigen möchte, kann das meiner Meinung nach auch tun.

    Klar ist es immer schöner, wenn man die Entwicklung der Protagonisten miterlebt, aber es wird oft genug erklärt oder nochmal erzählt, damit man gut mitgenommen wird. Gleichzeitig langweilte mich das als Reihenleser aber nicht, da kurze Erinnerungen ja auch von Vorteil sind.


    Viel Spaß beim Lesen - von was auch immer 🙃

  22. Cover des Buches Erinnerung an einen schmutzigen Engel (ISBN: 9783423215251)
    Henning Mankell

    Erinnerung an einen schmutzigen Engel

     (79)
    Aktuelle Rezension von: AnnaChi

    Geschichte wird in Menschen lebendig, seien es historische Persönlichkeiten oder fiktive Personen. Hanna, die Hauptperson des Mankellschen Romans, ist eine Mischung aus beidem. Mankell wurde durch eine Notiz in einem geschichtlichen Dokument, die beschreibt, dass eine junge Schwedin die Besitzerin eines der größten Bordelle einer Hafenstadt in Mosambik war, zu diesem Roman angeregt.

    Diese Hanna heuert aus Not und um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf einem Schiff als Köchin an, verliebt sich dort in einen Steuermann, der während der Fahrt stirbt und verlässt das Schiff in besagter Hafenstadt, in der sie zufällig in einem Bordell landet, das sie für ein Hotel hält. Als der Besitzer um ihre Hand anhält, sagt sie nach kurzem Zögern zu und ist als seine Witwe schon bald Besitzerin des Etablissements.

    Hanna versucht ihren eigenen Weg zu finden. Einerseits sieht sie den brutalen Rassismus der weißen Menschen (und natürlich im Bordell vor allem der weißen Männer), andererseits die Schwarzen, die sich beugen, aber voll unterdrücktem Hass sind. Als sie versucht, sich für die schwarzen Frauen einzusetzen, wird ihr klar, dass ihre Einmischung von beiden Seiten nicht erwünscht ist ...

    Sehr gekonnt lässt uns Mankell die bedrückende Welt einer Kolonie zu Beginn des letzten Jahrhunderts durch die Augen der naiven Hanna erblicken. Er zeigt, wie man auch ohne moralisch erhobenen Zeigefinger eine gute und differenzierte Geschichte erzählen kann.

  23. Cover des Buches Das Armband (ISBN: 9783499247415)
    Karin Slaughter

    Das Armband

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Nelly87
    [ Inhalt ]
    Karin Slaughter hat mit "Das Armband" gemeinsam mit 15 anderen Autoren eine ganz neue Idee umgesetzt. Jeder Autor hat seinen Beitrag zu   der Geschichte geleistet, indem er eine Kurzgeschichte verfasst hat. Karin Slaughter hat dabei die Anfangs- und die Endgeschichte geliefert. Als roter Faden zieht sich durch jede Geschichte das Armband, welches im Laufe der Zeit immer wieder den Besitzer wechselt. Doch scheinbar bringt das Bettelarmband nicht das Glück, das man solche Armbänder nachsagt, sondern stürzt die Besitzer im Gegenteil eher in ein grausiges Schicksal. 

    [ Cover ]
    Auf dem Cover sieht man auf grünlichem Hintergrund eine Hand, die ein sehr auffälliges Bettelarmband trägt. Mir persönlich hat das Cover sehr gefallen, weil es absolut perfekt zum Inhalt des Buches passt. Obwohl nur eine Hand mit Armband abgebildet ist, erweckt das Cover trotzdem einen düsteren Eindruck. 

    [ Das hat mir gefallen ]
    Zunächst einmal: Diese Rezension zu schreiben ist mir wirklich schwer gefallen. Eine Bewertung von Schreibstil oder ähnlichem würde den Rahmen sprengen, da jeder Autor eine andere literarische Handschrift hat. Daher beschränke ich mir hier auf die Aspekte, die für eine solche Rezension sinnvoll sind. Unglaublich gefallen hat mir die Idee. Was für ein Mammut-Projekt muss es gewesen sein, 16 Autoren unter einen Hut zu bekommen und dabei auch noch die Geschichte aufeinander abzustimmen. Dieser Akt ist den 16 Menschen unterschiedlich gut gelungen. Auf jeden Fall ist "Das Armband" ein Buch, wie ich es noch nie zuvor gelesen hatte und daher musste ich es haben. Ein Vergleich mit anderen Büchern ist mir dabei aber umso schwerer gefallen. Von den mitarbeitenden Autoren kannte ich nur einen Bruchteil. Ein Begriff waren mir selbstverständlich Karin Slaughter herself oder auch Mark Billingham. Auf Lee Child wurde ich erst vor kurzem aufmerksam. Eines seiner Bücher steht auf meiner Wunschliste, etwas von ihm gelesen habe ich allerdings noch nicht. Durch dieses Buch konnte ich mir schon einen kleinen Einblick über seinen Schreibstil machen.  Den Großteil der Autoren kannte ich nicht. Aber durch dieses Buch hatte ich die Möglichkeit, den einen oder anderen neuen Autor für mich zu entdecken.

    [ Das hat mir nicht gefallen ]
    Obwohl mir klar war, dass mir bei 16 Autoren die eine oder andere Geschichte nicht gefallen würde, war ich doch über die Umsetzung bei manchen enttäuscht. Grundsätzlich zieht sich sowohl das Armband als auch der Tod wie ein roter Faden durch das Buch. Die meisten Kurzgeschichten halten sich auch an dieses Muster, doch plötzlich ist da die Geschichte, in der es um Sex mit einem Bären geht oder in der sich ein Affe in einen Menschen verwandelt. Oder in der das Armband für meinen Geschmack eine zu untergeordnete Rolle spielt.  Durch die immer andere Handlung konnte auch nicht wirklich Spannung aufkommen.  Karin Slaughter hatte für das Buch die Anfangs- und die Endgeschichte geliefert. Da dachte ich, dass sie mit der Endstory noch mal einen Zusammenhang zur Anfangsstory herstellt, aber Fehlanzeige. Sehr schade... Schließlich war ich bei manchen Geschichte einfach unbefriedigt, weil sie offene Frage ließ oder einfach langweilig waren. 

    [ Fazit ]
    Dieses Mal tat ich mir mit eine Bewertung wirklich schwer. Ich gebe einen Stern für die gute Idee und noch einen für die Möglichkeit, durch dieses Buch neue Autoren für sich zu entdecken. Doch aufgrund der doch gravierenden Negativ-Punkte war es das dann auch schon.
    Als Fazit bleibt da nur festzuhalten: Nicht überall, wo "Karin Slaughter" draufsteht, ist auch "Karin Slaughter" drin
  24. Cover des Buches Der Ruf des Kolibris (ISBN: 9783551310019)
    Christine Lehmann

    Der Ruf des Kolibris

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Zuerst einmal vorweg: Mit knapp 15 Jahren habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen und fand es einfach genial. Jetzt, 5 Jahre später, finde ich die Geschichte zwar immer noch schön, jedoch fallen mir auch einige Schwächen auf. Die Zielgruppe des Buches sind also definitiv Jugendliche.

    Besonders schnell ist mir aufgefallen, wie sprunghaft die Hauptcharakterin Jasmin ist. Sie hat Damian einmal gesehen und schon verkündet sie ihren Eltern, unsterblich verliebt zu sein und ihn heiraten zu wollen. Vermutlich wollte die Autorin damit die typische "alles-oder-nichts"-Mentalität des Jugendalters transportieren oder auch zeigen, dass einen die erste Liebe wie ein Schlag treffen kann. Als Leser wirkt es jedoch eher übereilt und so, als müsste es schnell zum eigentlichen Teil der Handlung übergehen. Auch die Chemie zwischen Jasmin und Damian wirkt manchmal etwas hastig, hat jedoch auch zarte Momente der Romantik und viele Rückschläge, wodurch sie doch realistisch wirkt.

    Fazit

    Die Handlung selbst finde ich sehr spannend und schön geschrieben. Vor allem wer ein Faible für Lateinamerika hat findet sich hier wieder. Was bei den Charakteren zu kurz kommt, holt die Autorin durch Umgebungsbeschreibungen wieder raus, wodurch man sich die kolumbianische Atmosphäre sehr schön vorstellen kann.

    Alles in allem konnte ich definitiv nachvollziehen, warum mich das Buch schon damals so fasziniert hat. Wer also über Charakterschwächen hinwegsehen kann, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Ansonsten lieber Finger weg davon, es wird euch vermutlich langweilen.

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