Bücher mit dem Tag "afghanistan"
148 Bücher
- Khaled Hosseini
Drachenläufer
(2.055)Aktuelle Rezension von: Sanne54Ich habe das Buch vor vielen Jahren schon mal gelesen, so etwa vor 20 Jahren, und es wieder zur Hand genommen, weil ich es hier bei LB auf der Liste der 100 Bücher gesehen habe, die man lt. NY-Times gelesen haben muss. Und im Fall dieses Buches würde ich das auf jeden Fall unterschreiben. Der Roman entfaltet einen starken Sog, der einen zu Beginn in das Kabul vor dem Einmarsch der Sowjetunion Mitte der 1970er hineinzieht. Amir und Hassan gehören unterschiedlichen Ethnien an und sind trotzdem beste Freunde. Sie bereiten sich auf den Wettkampf der "Drachenläufer" vor, einem traditionellen Wettbewerb im Drachensteigen. Hassan, dem es am Ende gelingen soll, den letzten Drachen zu fangen und somit zu siegen, wird gewaltsam um seinen Sieg gebracht. Amir beobachtet das, schweigt aber. Dieser Verrat treibt einen Keil zwischen die Freunde. Nach dem Einmarsch der Sowjets flieht 1981 Amir in die USA, während Hassan bleibt und als Amir, den die Schuld niemals loslässt, viele Jahre später nach Afghanistan zurückkehrt, findet er ein anderes, gefährliches Land wieder. Amir muss sich seinen eigenen Dämonen stellen, wenn er die Fehler seiner Vergangenheit wieder gutmachen will.
Der Autor begeistert mich im ersten Teil des Buches durch die Lebendigkeit und Leichtigkeit der Ereignisse des "Drachenläufer"-Wettbewerbs, dessen Begeisterung und leuchtende Farben ein großartiges Bild Afghanistans zeigen. Doch am Ende ist es die Vielschichtigkeit und aber auch Zwiespältigkeit seiner Figuren, die durch das brutale Ende des emotional aufgeladenen Wettkampfs deutlich zum Vorschein kommt, die mich auch beim zweiten Lesen gefesselt haben. So werden die Konfliktlinien deutlich, die das Land bis heute noch prägen und beherrschen. Aber auch in den Figuren selbst, hier v.a. auch Amir, zeigt sich eine emotionale Zerrissenheit zwischen seiner unschuldigen, kindlichen Freundschaft zu Hassan, (also dem, was es vermag die unterschiedlichen Menschen eines Landes zu verbinden) und dem Einfluss der gesellschaftlichen, kulturellen, religiösen usw. Umstände auf die Menschen. Die Schuld, die Amir bis ans andere Ende der Welt begleitet und über viele Jahre nicht loslässt, die zu seiner Rückkehr führt und der krasse Gegensatz, der ihn und mich als Leserin dort erwartet, hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Ich kann das Buch nur empfehlen, auch wenn es wahrlich nichts für schwache Nerven ist, Amirs Rückkehr ins Afghanistan der Taliban.
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.276)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Anna Todd
The Brightest Stars - attracted
(331)Aktuelle Rezension von: Pachi10In diesem Buch gibt es kaum Dialoge zwischen den Protagonisten, dafür unendlich lange innere Monologe von einer unreife, zickigen und unglaubwürdigen weiblichen Hauptfigur. Selten dass eine Figur so unsympathisch ist ohne der Bösewicht zu sein.
Viele Klischees
Ich weiß nicht mal ob man hier überhaupt von einer Liebesgeschichte sprechen kann, da diese lediglich 5 Seiten in dem ganzen Buch umfasst.
Das Buch umfasst eine Geschichte im Jahr 2014 und 2018
- Frank Schätzing
Breaking News
(198)Aktuelle Rezension von: Ana80Der Starreporter Tom Hagen ist immer dort auf der Welt unterwegs, wo es gerade brennt. Kein Risiko ist ihm zu hoch, um an eine gute Story zu kommen. Doch in Afghanistan geht er zu weit und verliert alles. Niemand möchte mehr mit ihm zusammenarbeiten. Als sich drei Jahre später in Israel für ihn eine Chance auftut in seinem Beruf wieder Fuß zu fasse, lässt er sich natürlich darauf ein, ohne zu ahnen, dass er in eine Falle gerät und fortan quer durch diese hochexplosive Region gejagt wird…
Ich habe für dieses Buch unglaublich lang gebraucht. Den Erzählstrang um Ariel Sharon fand ich sehr interessant, der um Tom Hagen konnte mich nicht packen. Insgesamt ist das Buch voll mit ellenlangen Monologen über alle wichtigen Themen, die meiner Meinung nach deutlich kürzer hätten sein müssen. Wäre das ganze Buch um die Hälfte gekürzt gewesen, hätte es mir mit Sicherheit viel „Spaß“ gemacht, ist das Thema doch leider mal wieder brandaktuell! Gut gelungen ist es Schätzing eine neutrale Position im Nahostkonflikt zu behalten, was ich nicht einfach finde, aber im Falle eines solchen Romans unabdingbar.
Empfehlen kann ich dieses Buch in dieser langen Form eher nicht, obwohl es eigentlich spannende Themen behandelt. Schade
- Khaled Hosseini
Traumsammler
(528)Aktuelle Rezension von: WafaoooTraumsammler war mein erstes Buch von Khaled Hosseini - und hat mich direkt begeistert.
Die berührende Geschichte von der kleinen Pari und ihrem Bruder Abdullah, die früh getrennt und in völlig verschiedenen Welten aufwachsen, ist fesselnd und emotional.
Hosseini überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie grausam das Leben sein kann.
Ein tiergehender, bewegender Roman.
- Joakim Zander
Der Schwimmer
(126)Aktuelle Rezension von: Read-and-CreateDer Klappentext dieses Buches hat mir leider falsche Hoffnungen gemacht. Ich habe einen Agententhriller erwartet, aber einen Polit-/Wirtschaftsthriller bekommen. Diese Art von Buch ist nicht mein Fall, daher werde ich auch nicht weiter auf das Buch eingehen. Wer gerne einen Polit-/Wirtschaftsthriller liest, für den ist dieses Buch, meines Erachtens, gut geeignet.
Trotz allem ist der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Auch die 3 Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten spielen sind super ausgearbeitet und haben die Spannung aufgebaut.
- Khaled Hosseini
The Kite Runner
(158)Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting... ohne die ich dieses Buch bestimmt nicht gelesen - und damit wirklich etwas verpasst hätte! Hosseini gelingt es, die Atmosphäre Kabuls in den 70er-Jahren so farbenfroh zu zeichnen, dass es sich anfühlt, als wäre man hautnah dabei. Trotz vorhersehbarem Plot ist dieser Roman nie langweilig, phasenweise sogar richtig spannend. Ein Buch, das bei einem bleibt, sicher auch lange nach Schließen des rückwärtigen Buchdeckels noch.
- Rebecca Yarros
Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
(230)Aktuelle Rezension von: MaryKateInhalt:Zwei Dinge hat Camden Daniels sich für seine Rückkehr in seine Heimatstadt Alba in Colorado vorgenommen: Er wird seinem kranken Vater die medizinische Behandlung ermöglichen, die dieser sich wünscht. Und er wird seine Kindheitsliebe Willow auf Abstand halten – die Frau, die er schon immer geliebt hat, die er aufgrund der Vergangenheit aber nicht lieben darf.
Willow ist allerdings ganz und gar nicht gewillt, sich von Camden fernzuhalten. Als die beiden sich unwillkürlich nahekommen und Willow sich in aller Öffentlichkeit bedingungslos hinter Camden stellt, könnte das jedoch alles zerstören, was ihnen wichtig ist …
Meine Meinung: Zwei Junge Menschen, die sich schon seit ihrer Kindheit kennen. Camden Daniels kehrt nach langer Zeit in seinen Heimatstadt Alba in Colorada zurück. Sein Vater braucht medizinische Hilfe um die Behandlung zu bekommen die er möchte. Willow die er schon seit seiner Kindheit kennt und liebt auf Abstand zu halten doch aufgrund seiner Vergangenheit darf er sie nicht lieben. Willow setzt sich für ihn ein und stärkt ihm in der Öffentlichkeit den Rücken. Eine berührende und herzerwärmende Geschichte die einen berührt. Der Schreibstil wirkt lebendig und und frisch und verleiht der Story eine gewisse Dynamik. Beide Charaktere sind gut beschrieben und man lernt beide gut kennen. Eine schöne romantische Geschichte mit viel Herz und Gefühl.
- Michael Lüders
Wer den Wind sät
(45)Aktuelle Rezension von: HoldenMichael Lüders beschreibt, was die amerikanische Außenpolitik (häufig durch die CIA und unter Unterstützung bestimmter Think tanks und Journalisten) im Nahen Osten angerichtet hat. Und dem ja auch häufig folgend leider die Europäische Union und die deutsche Regierung. Oft hat man die ausgestreckte Hand zur Kompromissfindung ausgeschlagen, frühzeitig die Welt in "gut" und "böse" unterteilt und sich pragmatschen Lösungen verschlossen, oft auf kosten von Zehntausenden Menschenleben. Teilweise wurde eine erfolgreiche Friedensstiftung durch die USA untergraben, auch in Fällen wie der Hamas oder Irans, was daran liegt, daß die USA ein Interesse an dem dauerhaften Krieg haben, in dem wir uns gegenwärtig befinden, man einseitig auf wirtschaftliche Vorteile der US-Wirtschaft setzt (Big Oil und die Motivation zu George W. Bushs völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen den Irak) oder indem man zu einseitig auf Israel im Nahen Osten schaut. Natürlich fragt man sich, was die gewählten deutschen Politiker zu dem Ganzen gesagt haben, man möchte Namen und konkrete Aussagen wissen, genauso wie das, was gewisse Medien geschrieben haben. Idles singen in "War" von den "stone-faced liars", Brody Dalle trug ein "The CIA"- T-Shirt auf der Bühne (natürlich als Kritik), beides mit Recht. Ein aufwühlendes Buch, zur Pflichtlektüre empfohlen.
- Steffen Kopetzky
Risiko
(71)Aktuelle Rezension von: sofie
Gleich im Prolog lernen wir den Protagonisten des Romans – Sebastian Stichnote, eigentlich Marinefunker – in der bis dahin vielleicht dunkelsten Stunde seines Lebens kennen. In Afghanistan, auf einer Mordmission. Danach nimmt uns Steffen Kopetzky auf etwas mehr als 700 Seiten mit auf die Reise und nach und nach erfahren wir, wie es dazu kommen konnte. Von Durazzo in Albanien kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs an Bord der BRESLAU bis nach Kabul. Vermeintlich weiß man natürlich schon wie es ausgeht – nicht nur durch den Prolog, sondern auch durch Geschichtswissen. Das Ende des Ersten Weltkrieges kennt man ja. In beiden Fällen weiß der Autor aber zu überraschen.
Mich hat “Risiko” sehr gut unterhalten und mir einen ganz neuen Aspekt des Ersten Weltkrieges nähergebracht, nämlich den deutschen Dschihad, der eine Expedition von Konstantinopel nach Kabul schickte. Der Protagonist Stichnote ist ein vielseitige und spannende Persönlichkeit. Aber auch die weiteren Figuren haben einiges zu bieten. Nur an interessanten Frauenfiguren mangelt es, aber das haben Kriegsromane wohl so an sich.
Ansonsten mangelt es an nichts – es gibt Intrigen und Verrat, Kameradschaft und Freundschaft, Abenteuer und Exotik. Und ganz nebenbei erzählt Kopetzky eine fiktive Geschichte wie das beliebte Brettspiel “Risiko” entstanden sein könnte- zugegebenermaßen musste ich nach dem Lesen erst einmal nachschlagen, ob es nicht vielleicht genau so war.
Für mich war es nicht das erste Buch des Autors und sicher auch nicht das letzte. Mit kleinen Abstrichen vergebe ich vier von fünf Sternen!
- Kathy Reichs
Totengeld
(104)Aktuelle Rezension von: blue-jenDer Tod einer jungen Frau, deren Leiche in einem Straßengraben gefunden wird, bereitet
Forensikerin Tempe Brennan schlaflose Nächte. Der Teenager könnte ohne
Papiere ins Land gereist sein. Und dann ist da noch der Fall eines Schmugglers, der kuriose
mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Besteht eine Verbindung zwischen
dem toten Mädchen und dem lukrativen illegalen Handel? Auf eines kann die
Todesermittlerin sich verlassen: Knochen kann man nicht zum Schweigen bringen.
Ein weiterer toller Band der Reihe, wieder etwas stärker als die beiden letzten, die ich gelesen habe. Tempe fachsimpelt wieder richtig gut und bringt damit den ermittelnden Detektiv Bridell immer wieder auf die Palme, die Dynamik der beiden war super in dem Band und brauchte mich immer mal wieder zum schmunzeln.
Die Geschichte fand ich anfangs recht undurchsichtig und je mehr ich gelesen habe desto besser wurde es, besondern gut hat mir der Teil in Afghanistan gefallen, da es mal was anderes war und man doch auch den ein oder anderen Einblick bekam. Auch ihre Ansicht den Taliban gegenüber war toll, auch die Begungen mit Kathy spiegelte wieder viele Emotionen wieder.
Zwie kleine Wermutstropfen... wie immer bringt sie sich mit ihrem Ermittlungen in Gefahr, das ist zwar mittlerweile bekannt, jedoch auch etwas nervig. eigentlich müsste sie doch mittlerweile darauf gelernt haben. Und der Handlungsstrang mit Ryan war irgendwie etwas wenig, wieso reagiert sie so und wieso versucht sie danach nicht noch weiter mit ihm zu reden... naja mal schauen wie es weiter geht
- Dirk Reinhardt
Über die Berge und über das Meer
(29)Aktuelle Rezension von: 99Hermione99Um was die Geschichte handelt:
Soraya lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen. Jeder nennt sie Samir. Ja, sie wird nicht nur mit einem Jungennamen gerufen, sondern sie zieht sich auch so an und verhält sich wie ein Junge. Und das aus gutem Grund: Soraya ist die 7. Tochter ihrer Familie und somit noch immer nicht der erhoffte Sohn. Als Junge kann sie jedoch frei herumlaufen, und muss nicht wie alle Mädchen und Frauen, den ganzen Tag im Haus sitzen. Ausserdem dürfen diese das Haus nur in Begleitung von männlichen Personen verlassen. Doch nun mit 14 Jahren ist Soraya alt genug, um sich "umzuwandeln" in das Mädchen, das sie eigentlich ist. Das finden auch die Taliban, eine streng religiöse, gewalttätige Gemeinschaft. Ein ähnliches Schiksal trifft Tarek, ein Kuchi, ebenfalls aus Afghanistan, der mit seiner Familie in den Bergen herumzieht. Die Taliban wollen, dass er ihnen beitritt, da er ein sehr guter Schafhirte und Spurenleser ist. Tarek und Soraya geben sich unabhängig voneinander auf den Weg der Flucht, durch brenzlige und lebensgefährliche Situationen, oft ganz alleine, viele Kilometer von ihrer Familie, ihrem Bekanntenkreis und ihrer Kultur entfernt.
Nun aber zu meiner Meinung:
Ich finde, man kann sich unglaublich gut in die zwei Protagonisten hineinversetzen und flüchtet mit ihnen. Gerade, weil das Thema (Flüchtlinge und Taliban in Afghanistan) so aktuell ist, habe ich die Geschichte regelrecht verschlungen. Die Kapitel berrichten immer abwechslungsweise aus der Sicht von Tarek und Soraya. Manchmal bin ich durcheinandergekommen, was jetzt wem passiert ist. Aber das konnte ich dann schnell nochmal nachlesen. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist realistisch, soweit ich das beurteilen kann. Mit diesem Roman kann man nachvollziehen, was Flüchtlinge alles durchleben müssen. Das Buchcover finde ich persönlich wunderschön. Ausserdem befindet sich eine Karte hinten im Biuch, auf der die Fluchtwege von Soraya und Tarek eingezeichnet sind, sehr praktisch.
Ich kann es nur empfehlen. Einfach lesen!! :-)
- Marc Elsberg
Der Fall des Präsidenten
(145)Aktuelle Rezension von: JourneyGirlIch war absolut begeistert von diesem Buch!!! Es ist spannend bis zur letzten Seite und das Ende finde ich sehr gut! Der Ex-Präsident, der verhaftet wird, heißt Douglas Turner. Initialen: D.T.!!! Es gibt aktuell auch einen amerikanischen Ex-Präsidenten mit den selben Initialen. Das hat mir ein Schmunzeln entlockt! Die Person in dem Buch ist frei erfunden. Aber meiner Meinung nach ist Turner charakterlich schon ähnlich beschrieben wie der reale aktuelle Ex-Präsident. Grins! Die Geschichte ist absolut durchdacht und ich finde das Buch super geschrieben. Die Kapitel sind recht kurz, was ich angenehm finde. Ein absolutes Meisterwerk, das ich nur weiterempfehlen kann!!! Realität und Fantasie sind so genial miteinander verschmolzen, dass man nicht erkennen kann, wo die Realität aufhört und die Fantasie anfängt. Wahnsinnig gut umgesetzt. Die Charaktere der Hauptpersonen sind sympathisch. Ich habe das Buch so schnell gelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte! Sogar über verschiedene Kapitel habe ich hinweg gelesen, so spannend, wie es war! Top! Daumen hoch!
- Gerd Schilddorfer
Heiß
(123)Aktuelle Rezension von: Isar-12"Heiß" ist der zweite Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Den alten Haudegen und Piloten zieht es zurück zu seinen Wurzeln nach Nordafrika. In der neu erbauten Bibliothek in Alexandria wird die Leiterin der Manuskriptensammlung bei einem Raubüberfall schwer verletzt und ein geheimnisvolles Manuskript ist plötzlich verschwunden. Für Finch etwas persönliches, denn die Frau hat er als kleines Mädchen schon einmal gerettet. Gleichzeitig geschieht in Berlin ein brutaler Mord an einem Wachmann und in Pakistan muss ein Polizist bei Ermittlungen an einem Mord um sein Leben fürchten. Es scheint dass Geheimdienste seinen Tod wünschen. Und so setzt der englische Geheimdienst auf die Fähigkeiten von Finch den Mann aus Pakistan zu retten und auszufliegen. Aber damit beginnt eine Hetzjagd über den Globus für John Finch und seinen Auftraggeber Major Llewellyn. Es scheint dass der Feind in den eigenen Reihen zu suchen ist. Gerd Schilddorfer lässt den Leser wieder in mehrere verschiedene Handlungsstränge in der Gegenwart und der Vergangenheit eintauchen. Dabei bleibt es wieder sehr lange vollkommen undurchsichtig, wie diese zusammenhängen. Doch in jedem Strang für sich überschlagen sich die Ereignisse, man grübelt wie alles miteinander verbunden ist und findet es doch nicht heraus. Dabei ist Spannung stets garantiert und erst nach gut zwei Drittel erkennt man Zusammenhänge. Genau dies fasziniert mich beim Lesen, diese langsame Hinführen an die Auflösung. Die Geschichte ist komplex, die Kapitel kurz gehalten. Und so springt man immer wieder zwischen Handlungsorten und Geschehen wie es auch schon im Vorgängerband war. Auch hält die Geschichte immer wieder Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. John Finch, diese Mischung aus Indiana Jones und Top Gun Pilot Maverick gepaart mit Geheimdienstaktivitäten lässt auch diesen zweiten Band wieder zu einem spannenden Pageturner werden. Absolutes Lesevergnügen für jeden dem wie mir solch eine Kombination gefällt.
- Michelle Raven
TURT/LE - Gefährlicher Einsatz
(110)Aktuelle Rezension von: AnorieltErster Satz: Die gedämpften Schritte des Verfolgers kamen näher.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Ich kann mich nicht erinnern jemals ein besseres Buch über die Navy SEALs gelesen zu haben als das hier. Gefährlicher Einsatz hat alles was das Herz höher schlagen lässt. Sympathische Charaktere, einen absolut spannenden Plot, viele verschiedene Handlungsstränge und eine Liebesgeschichte die nicht sofort alles überstürzt und viel Tiefgang hat.
Es gibt drei Handlungsstränge, zum einen den von Rose, Rock und dem SEAL-Team und zum anderen den von Jade und den ihrer Partnerin Kyla. Ich muss gestehen, zu Anfang hat mich das ein bisschen genervt. Natürlich wollte ich wissen was bei Rose und Rock geschieht, jedoch hat sich meine Genervtheit sehr schnell gelegt, denn sowohl Kylas als auch Jades Sicht der Geschichte ist absolut spannend und mitreißend. Der schwächere Handlungsstrang ist hier aber eindeutig der von Kyla, sie und Hamid laufen praktisch die ganze Zeit nur durch die Gegend, zu einem Ziel das der vemeintliche Afghane nicht preisgeben will. Ich will auch gar nicht zu viel von den einzelnen Handlungssträngen erzählen, denn das würde nur zu Spoilern führen und das will sicher keiner.
In keinem Buch zuvor, wurde die Arbeit der SEALs bisher so detailliert beschrieben. Wer keine Lust mehr hat auf SEAL Bücher in denen man von ihrer Arbeit kaum etwas mitbekommt, der ist hier genau richtig. Man erlebt hautnah mit wie ein Einsätze geplant und durchgeführt werden, wie die SEALs sich in brenzligen Situationen verhalten und wie sehr die einzelnen Teams zusammengeschweißt sind. Dazu kommt noch der Schauplatz Afghanistan, was ich persönlich sehr interessant und zudem neu fand. Bisher spielten alle Bücher die ich gelesen habe in den USA.
Rose, die Witwe von Ghost, einem Mitglied von SEAL Team 11 und damit ein Teammitglied von Rock, wird als Expertin der Kultur im Feinesland an Bord geholt. Sie soll helfen die beiden verschwundenen Agentinnen zu finden. Anfangs ist der erneute Kontakt zu den SEALs alles andere als einfach für sie. Immer wieder kommt der Tod ihres Mannes ihr in den Sinn und längst begrabene Gefühle steigen wieder an die Oberfläche.Auch Rock ist hin und hergerissen zwischen seinem Verlangen Rose gegenüber und der Tatsache das sie die Witwe seines Freundes ist. Doch in Afghanistan wird Rose klar dass das Leben viel zu kurz ist um es nicht zu genießen und das jeder Tag der letzte sein könnte und die Beziehung zwischen Rock und ihr nimmt langsam Gestalt an.
All das als Hintergrund zu dem spannenden Plot, besser geht es nicht. Später kommt für kurze Zeit noch ein anderer Handlungsstrang dazu, der von SEAL Team 8. Bei so vielen interessanten Charakteren, bin ich wirklich gespannt wem Michelle Raven in Zukunft seine eigene Geschichte geben wird. Leider ist noch nicht bekannt wann der zweite Band der Reihe erscheinen wird, aber so wie es ausschaut wohl nicht vor 2013, was ich persönlich sehr schade finde... bei diesem unglaublichen Reihenstart.
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Fazit
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Das beste Navy SEALs Buch das ich jemals gelesen habe. Verschiedene spannende Handlungsstränge die sich langsam begegnen und verbinden, sympathische Charaktere mit denen man mitfiebern muss, ein ungewöhnlicher Schauplatz und ein Plot der spannender nicht sein könnte. Dazu noch die Liebesgeschichte die schön in den Hintegrund eingebettet ist.. besser geht es nichtmehr.... - Fabio Geda
Im Meer schwimmen Krokodile
(129)Aktuelle Rezension von: bookxn_bellyDa ich Geschichten, welche auf wahren Begebenheiten ruhen besonders gut finde, hat mich dieses Buch zunächst angesprochen. Leider konnte mich der Inhalt dann nicht wirklich überzeugen.
Zuerst einmal etwas Positives. Das Buch enthielt eine Karte zu Enaiats Reise, welche die Städte in den einzelnen Ländern mackierte, die er durchreiste. Diese war wirklich sehr hilfreich, da ich persönlich nicht jede angesprochene Stadt direkt örtlich zuzuordnen wusste und so aber jederzeit einen tollen Überblick hatte.
Der Schreibstil kam mir leider etwas lieblos und stumpf vor. Der Autor hat viel wörtliche Rede verwendet, diese aber keiner Zeit kenntlich gemacht. Mich persönlich hat diese Tatsache doch schon enorm gestört. Ich wusste nicht immer welche Person gerade spricht, bzw. wann eine Person aufhört zu sprechen und die nächste beginnt. Dementsprechend konnten an mich als Leser auch keinerlei Gefühle und Gedanken transportiert werden, was mir persönlich gerade in einer wahren Geschichte, echt wichtig gewesen wäre.
Ein weiterer Hinweis wäre zu Beginn des Buches eine Unterteilung mit kleinen Unterüberschriften gewesen, da man nicht immer wusste ob man sich gerade im "Jetzt" oder in der "Vergangenheit" befindet.
Alles in allem wirklich schade, da es sich um eine wirklich erstaunlich tolle, spannende und emotionale Geschichte handelt, aus welcher man sicherlich sehr gut etwas draus machen könnte. Meiner Meinung nach ist dies hier aber leider nicht gelungen...
- Nina Sedano
Fernweh im Herzen
(18)Aktuelle Rezension von: ckfreeDas Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.
Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.
Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe. - Tom Rob Smith
Agent 6
(167)Aktuelle Rezension von: die_solveig_liestIm dritten Band der Reihe führt uns die Geschichte zunächst zurück ins Jahr 1950. Stalin ist an der Macht, sein Terrorregime hält das Land fest im Griff. Leo Demidow, ein junger, aufstrebender Geheimdienstagent, erhält den brisanten Auftrag, den schwarzen amerikanischen Sänger und bekennenden Kommunisten Jesse Austin während eines Besuchs in Moskau zu betreuen. Trotz all seiner Bemühungen, den wahren Alltag der Menschen zu vertuschen, kommt es beinahe zu einem großen Eklat.
Fünfzehn Jahre später findet in New York ein gemeinsames Konzert sowjetischer und amerikanischer Schüler statt - ein inszeniertes Symbol der Annäherung und Völkerfreundschaft. Auch Demidows Frau und seine beiden Töchter reisen in die USA. Dort werden sie ungewollt zu Spielfiguren eines politischen Komplotts. Der Abend des Konzerts endet mit mehreren Toten und einem erschütternden Vorfall, der Leo Demidow zutiefst trifft.
Agent 6 ist der Einzige, der weiß, was wirklich geschehen ist, und für Leo beginnt eine traumatische Suche nach der Wahrheit. Doch wird er sie jemals erfahren?
Was hat mich dieses Buch gefesselt, mitgerissen und zutiefst berührt. Selten hat ein Buch so viele unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst. Es ist kein Thriller für zwischendurch, aber wer sich darauf einlässt, wird durch eine ganz besondere Tiefe belohnt. Dieses Buch erzählt von Hass, Grausamkeit und Entsetzen – aber auch von bedingungsloser Liebe.
Selten hatte ich beim Lesen ein solches Herzklopfen, dass mir beinahe der Atem wegblieb.
Ein großartiger Abschluss der Reihe um den russischen Agenten Leo Demidow.
𝗪𝗼𝘄. - Rebecca Yarros
In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
(88)Aktuelle Rezension von: Deborah85Ich weiss nicht woran es liegt, aber alle Bücher von Rebecca lösen vor meinen Augen einen Film aus ab der ersten Seite. Ich habe auch hier alles vor Augen gehabt, mitgelitten und gefiebert. Die Szenen im Kriegsgebiet werden bildlich beschrieben, man spürt die Atmosphäre und riecht die Angst. Die Geschichte von Nate und Izzy liest sich flüssig und ist sehr spannend. In Rückblenden wird aufgelöst, wie sie sich kennen gelernt haben, bis zum Heute.
Ich war sehr berührt von der Geschichte und mich hats einfach gepackt. Eine wunderschöne Geschichte mit allem, was es für einen 2nd Chance braucht.
- Will Jordan
Mission Vendetta
(17)Aktuelle Rezension von: wanderer-of-wordsDas Buch bietet geradlinige Action und eine spannende Story, bei der sich der Autor nicht in Nebensächlichkeiten oder umfangreichen technischen Details verliert. Sprachlich ist das Ganze zwar nicht sehr ausgefeilt, liest sich aber enorm flüssig mit einer sich nach und nach entwickelnden Handlung die mehr bietet als nur aneinandergereihte Action-Szenen. Wie üblich beim Genre stecken die Protagonisten dabei einiges weg, bei Will Jordans Buch hält sich das aber bis auf einzelne Szenen in Grenzen.
Fazit
Die ganz großen Überraschungen gibt es zwar nicht, das Buch hat mich aber durchgängig richtig gut unterhalten. Es gibt noch acht weitere Bände, für Nachschub ist gesorgt.
- Karine Tuil
Die Zeit der Ruhelosen
(60)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls ich den Klappentext dieses Buches zum ersten Mal gelesen hatte, habe ich mir mehr erhofft, denn mich erwartete ein Buch, das viel spannender und interessanter hätte sein können.
"Die Zeit der Ruhelosen" spricht mehrere wichtige Themen an unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Kriegstraumata, Macht und Verrat sowie weitere Themen, die nicht gegenwärtiger sein könnten. Allerdings sind diese Themen viel zu umfangreich, um sie in einem gerade mal 512-seitigen-Buch alle abzuhandeln. Die Themen konnten dadurch teilweise nur oberflächlich angerissen werden. Dies hatte zur Folge, dass mein Interesse an dem Buch schrumpfte. Außerdem ergaben sich vor allem beim Einlesen Verständnisprobleme, indem die Autorin sich des Öfteren der Fachsprache bediente. Somit verlor das Buch für mich auch an Spannung.
Das einzige Positive ist, dass die Autorin aus einer allwissenden Perspektive die Geschichte erzählt. Daher konnten die Beziehungen zwischen den Charakteren wesentlich besser begriffen werden.
Letztendlich würde ich das Buch nicht weiterempfehlen.
- Leon de Winter
Geronimo
(35)Aktuelle Rezension von: Fantasia08Ich fand die Ideologie von BinLaden-Tot schon immer fantastisch. Daher hat mich der Inhalt von de Winter's Buch mich sofort in Beschlag genommen.
Zur Sprache kommen diverse Personen:
- Usama bin Laden-Tom (Ex-Soldat)- Jabbar (christlicher, afghanischer) Junge
Ich fand diese Charaktere haben massgeblich zur Spannung des Buches beigetragen. Sie sind so unterschiedlich, haben verschiedenen Ziele welche sie erreichen möchten und haben verschiedenen Hintergründe.
Im Grundsatz dreht es ich in Geronimo um den vorgetäuschten Tod von Bin Laden. Denn die Soldaten, welche UBL töten sollten, entführten ihn und töteten ein Double. Doch sie verlieren im verlauf des Romans die Kontrolle....
Ein gelungener Roman über eine Verschwöhrungstheorie! - Christian Gailus
Glashaus
(46)Aktuelle Rezension von: Nadl17835Vom Innenministerium ins Leben gerufen, versucht die neue Geheimeinheit Glashaus schwerkriminellen Internetverbrechern auf die Spur zu kommen. Derzeit steht Godspeed auf ihrer Liste, denn er hat bisher die schwersten Angriffe auf den Staat und seine Bürger von allen verübt. Doch die Besten sind meistens schwer zu finden und so muss die Einheit viele Rückschläge ertragen, bis sie ihn endlich bezwingen können.
Die Geschichte zeigt eindrucksvoll wie das Internet und seine vielen technischen Möglichkeiten für eigene schädliche Zwecke missbraucht werden können und was für erschreckende weitreichende Folgen beispielsweise Stromausfälle nach sich ziehen können. Obwohl ich diesen Teil etwas unrealistisch fand. Ein halber Tag Stromausfall führt gewiss nicht zu einem derartigen Zusammenbruch der Zivilisation. Die Geschichte nimmt bis zur Mitte an Fahrt auf, flacht danach allerdings etwas ab. Immer mehr Intrigen werden gesponnen und kommen auch ans Licht und auch einige Opfer müssen ihr Leben lassen. Meistens hatte ich das Gefühl, dass die Glashauseinheit Godspeeds nicht so ganz auf der Spur ist, sondern größtenteils im Trüben fischt und sie ihn eigentlich nur schnappen, weil er es zulässt. Da ist mehr Glück als Verstand im Spiele. Dennoch konnte mich die technische Präzision und das Know-how, welches dahintersteckt überzeugen. Spannend und erschreckend dystopisch!
- Stefanie Ross
Luc - Fesseln der Vergangenheit
(101)Aktuelle Rezension von: Sophia_81Als der SEAL-Lieutenant Lucien DeGrasse von einem afghanischen Warlord schwer verletzt entführt und in einem verstecktes Bergdorf gefangen gehalten wird, trifft er dort auf die amerikanische Ärztin Jasmin, die sich um ihn kümmert. Trotz dieser ungewöhnlichen Lage sind beide voneinander fasziniert und kommen sich näher. Als Luc flieht, lässt er Jasmin zurück, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat und er ahnt nicht, was ihre Chance auf eine gemeinsamen Zukunft bedrohen könnte.
Dies war das erste Buch, das ich von Stefanie Ross gelesen habe und es hat mich von der ersten Seite an gepackt: ein fluffiger Schreibstil, gut recherchierte Szenen zu Afghanistan, zum Militär und zur Politik und zwei Protagonisten mit großem Herz. Luc ist ein loyaler Bruder und Sohn, ein treuer Freund, ein mutiger Soldat und als Teamleiter stellt er sich stets schützend vor sein Team. Jasmin opfert sich selbst für ihre Familie und musste lernen, für sich zu kämpfen. Luc und Jasmin reiben sich aneinander bis die Funken fliegen. Beide habe ein großes Ziel: Gerechtigkeit und Frieden wiederherzustellen. Mit Witz und viel Spannung wird der Leser dabei wunderbar unterhalten. Gerade das Setting lässt ihre Liebe zarter hervor strahlen, ohne dabei in Kitsch abzudriften. Meine absolute Leseempfehlung für alle, die Romantik gewürzt mit viel Action lieben!























