Bücher mit dem Tag "agent"

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186 Bücher

  1. Cover des Buches Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt (ISBN: 9783423719353)
    Sarah J. Maas

    Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt

    (377)
    Aktuelle Rezension von: floreads

    Ich war sehr gespannt, wie eine Urban Fantasy Geschichte von Sarah J. Maas sein könnte und habe mich sehr gefreut, das Buch zu lesen!


    Im Buch passiert sehr viel und viel verschiedenes. Ich musste mich am Anfang sehr stark konzentrieren, dass ich nicht den Faden verliere. Das Worldbuilding ist sehr komplex und ist sehr detailliert beschrieben. Es gibt Fae, Engel, Geister und vieles mehr. 

    Anfänglich hat mir die Protagonistin gar nicht gefallen, da ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Mit der Zeit bemerkt man, wie sie einen Wandel durchläuft und sich verbessert. Der Love Interest war mir von Anfang an sympathisch. Seine Entscheidungen und Handlungen konnte ich viel besser nachvollziehen. 


    Für mich bleibt es rätselhaft, wieso das Buch als Jugendbuch kategorisiert ist. Im Buch kommt oft detaillierter Spice vor und die Themen sind meiner Meinung nach eher an Erwachsene gerichtet...


  2. Cover des Buches Yellowface (ISBN: 9783847902140)
    Rebecca F. Kuang

    Yellowface

    (623)
    Aktuelle Rezension von: juli_schwarzaufweiss

    Stell dir vor, deine Freundin stirbt in deinem Beisein und du hast nichts Besseres zu tun, als ihr unveröffentlichtes Manuskript zu stehlen und es unter deinem Namen zu veröffentlichen. Damit und mit den Konsequenzen dieser Tat setzt sich Yellowface auseinander.

    Was dann passiert, ist eine der unangenehmsten und gleichzeitig unterhaltsamsten Leseerfahrungen, die ich seit langem hatte. Kuang zieht die Verlagswelt durch den Dreck, zeigt wie Macht und Herkunft bestimmen wer welche Geschichten erzählen darf, und nebenbei gibt sie die verschiedenen Reaktionen auf Social Media unfassbar gut wieder. Nicht nur den Hype um eine Person, sondern auch den bald darauf folgenden Shitstorm.

    Juniper ist als Protagonistin ein richtiges Kunststück. Man will sie nicht mögen, weil das, was sie tut, objektiv zum Fremdschämen ist. Trotzdem sitzt man da und versteht ihre Gedankengänge, nickt innerlich manchmal bei ihren Rechtfertigungen mit und bemerkt dann mit leichter Verzögerung die Doppelmoral. Das ist der Moment, wo das Buch aufhört nur unterhaltsam zu sein und anfängt, wirklich unangenehm zu werden.

    Yellowface liefert keine Antworten und keine Moral am Ende. Stattdessen bekommt man 300 Seiten lang den Spiegel hingehalten und je nachdem was man darin sieht, wird die Lektüre unterschiedlich unangenehm. Was das Buch über Privilegien, kulturelle Aneignung und die blinden Flecken sagt, die man einfach nicht hat, wenn man sie nie haben musste, ist so treffsicher formuliert, dass es wehtut.

    Ein Buch, das mir wirklich sehr lange im Kopf geblieben ist…

  3. Cover des Buches Dream Again (ISBN: 9783736311879)
    Mona Kasten

    Dream Again

    (805)
    Aktuelle Rezension von: Lea_geb01

    Ich muss sagen, als krönender Abschluss der Reihe hat mir Dream Again wirklich gut gefallen 💕 Besonders dieses Second-Chance-Thema mochte ich total, weil die Protagonisten ja schon einmal zusammen waren und sich nun erneut annähern. Dieses kleine Hin und Her zwischen den beiden war stellenweise schmerzhaft, aber auch irgendwie süß 🥹💭


    Es hat sich einfach richtig schön angefühlt, all die bekannten Charaktere noch einmal wiederzusehen. Dieses Gefühl von „nach Hause kommen“ war sofort wieder da ✨ Gerade auch die Nebenhandlungen, zum Beispiel rund um ihren Bruder und die sich entwickelnde Beziehung, fand ich unglaublich süß und emotional 💛


    Der Schreibstil von Mona Kasten war wie immer wunderbar. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen 📖✨ Die Welt, die sie geschaffen hat, liebe ich einfach sehr, und genau deshalb macht es mich auch ein bisschen traurig, dass die Reihe jetzt vorbei ist. Trotzdem freue ich mich schon darauf, noch weitere Bücher von ihr zu lesen und bin gespannt, ob eine andere Reihe diese hier irgendwann toppen kann 🫶


    Inhaltlich gab es viele intensive Momente – schöne, traurige und auch solche, die richtig wehgetan haben. Ich habe sehr mitgefühlt, vor allem bei den emotionalen Konflikten und dem Plot-Twist, der mich echt getroffen hat 😔💥 Ich fand das, was passiert ist, wirklich nicht schön, aber umso erleichterter war ich, dass sich am Ende vieles geklärt hat.


    Ein kleiner Punkt, den ich mir vielleicht noch gewünscht hätte, wäre etwas mehr Einblick in ihren Schauspiel-Alltag 🎬, aber das hat meinen Gesamteindruck nicht wirklich geschmälert. Dream Again ist für mich ein sehr emotionaler, runder und würdiger Abschluss einer Reihe, die ich sehr ins Herz geschlossen habe 💖

  4. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Hahnfeld

    Die Geschichte von Carl, der mit Amnesie erwacht und nun herausfinden möchte, wer er ist, habe ich mit Spannung verfolgt. Anfangs wirkt das Buch chaotisch, die Ereignisse werden fragmentarisch aneinander gereiht – aber als ich einmal drin war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und laden ein zu Gedanken wie "Na ein Kapitel geht noch". Musste abwechselnd lachen, unbedingt weiterlesen, habe die besten Stellen meinem Freund zitiert. Das Ende hat mich ziemlich verwirrt, anfangs auch enttäsucht. Aber irgendwie machte die Sinnlosigkeit des Endes die Geschichte auch wahrhaftiger, mehr wie das echte Leben. Jedenfalls mag ich Wolfgang Herrndorfs Bücher schon allein deshalb, weil sie gut geschrieben sind. Ich hatte auch Spaß an seiner Wortgewalt und seinem Witz. 

  5. Cover des Buches The Chemist – Die Spezialistin (ISBN: 9783596298938)
    Stephenie Meyer

    The Chemist – Die Spezialistin

    (258)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Dr. Juliana Fortis ist ständig auf der Flucht. Durch ihre Arbeit bei einer geheimen Spezialeinheit, weiß sie Dinge, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Seit ihrer Flucht hat sie mehrere Attentate überlebt und sie hat für jede Situation einen Plan, der ihr das Leben retten soll. Eines Tages wird sie erneut Ziel eines Killers und dieses Mal läuft nichts nach Plan.

    Meine Gedanken:

    Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, obwohl der Ansatz spannend war. Die Geschichte hat sich einfach zu sehr gezogen und der Fokus lag deutlich auf Beschreibungen, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Bis die Story an Fahrt aufnahm und auch endlich spannender wurde, war gut ein Drittel des Romans bereits um. Für mich war das einer der Gründe, warum das Buch dann erstmal zwei Monate Pause hatte. Aber: Wer lange aushält, der wird belohnt. Je weiter die Story fortschritt, desto actionreicher wurde es, da hat das Lesen auch angefangen richtig Spaß zu machen.

    Meine Favoriten dabei waren ganz klar das Duo Einstein und Kevin - der Hund und sein Besitzer haben mich durch das Buch getragen, deswegen fand ich es umso trauriger, als zwischendurch andere Figuren im Vordergrund standen.

    Die Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, die "Anziehung" war für mich nicht greifbar. Tatsächlich dachte ich irgendwann, dass es auf ein Love Triangle zugeht, was es noch einmal spannender gemacht hätte. Was die Liebesgeschichte angeht war es also letztendlich vorhersehbar bis eintönig und mir persönlich hat der Action-Anteil wesentlich besser gefallen.

    Manche Nebencharaktere hätte ich gerne besser kennengelernt. Als es rasanter wurde, konnte man den Roman gut lesen, teilweise mit Bildern im Kopf wie im Kino. Das Potential war also da, ließ durch einige Längen und ausschweifende Beschreibungen nur leider etwas auf sich warten. Als die Action richtig da war, konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen, da der Schreibstil entsprechend an Tempo gewann.

    Alles in allem ein guter Thriller, der vielleicht zunächst noch zögern lässt, einen aber dann doch mit einer spannenden Entwicklung überrascht.

  6. Cover des Buches Ophelia Scale - Der Himmel wird beben (ISBN: 9783570314098)
    Lena Kiefer

    Ophelia Scale - Der Himmel wird beben

    (610)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Ophelia Scale – Die Welt wird brennen von Lena Kiefer setzt die Geschichte nahtlos fort und baut die dystopische Welt konsequent weiter aus.

    Gerade das Worldbuilding und die Grundidee rund um künstliche Intelligenz, Überwachung und Widerstand finde ich wirklich stark. Man merkt, wie viel Arbeit in dieser Welt steckt, und auch die Umsetzung ist aus meiner Sicht keineswegs schlecht.

    Trotzdem springt bei mir der Funke einfach nicht über. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, denn eigentlich bringt die Geschichte vieles mit, was ich normalerweise gerne lese. Irgendetwas hat mir jedoch gefehlt – dieses gewisse Etwas, das dafür sorgt, dass ich komplett in einer Geschichte versinke.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass Fantasy beziehungsweise Dystopie einfach nicht mein bevorzugtes Genre ist. Obwohl ich Lena Kiefers Schreibstil sehr mag und ihre Romance-Bücher zu meinen Favoriten gehören, konnte mich diese Reihe emotional nicht so erreichen.

    Trotzdem möchte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Deshalb werde ich den dritten Band auf jeden Fall noch hören und hoffe, dass mich der Abschluss der Trilogie vielleicht doch noch komplett überzeugen kann.

  7. Cover des Buches Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker (ISBN: 9783140226462)
    Friedrich Dürrenmatt

    Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

    (3.874)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Drei Physiker, die scheinbar dem Wahnsinn verfallen sind, sitzen zusammen in einer Anstalt und fristen ihr Dasein. Doch Möbius, einer der Physiker, hat ein Geheimnis: er spielt seinen Irrsinn lediglich vor, um die Welt vor einer seiner Entdeckungen zu retten. Dabei weiß er nicht, dass man ihm längst auf der Spur ist.

    Meine Gedanken:

    Das Werk hat mich überrascht, nicht nur weil es sich schnell lesen ließ und dabei zu jeder Zeit unterhaltsam war, sondern weil es mich vor allem zum Schluss nachdenklich zurück gelassen hat. Was als Komödie angefangen hat, schlägt schnell in Ernst um und lässt einen Grübeln.

    Wann ist Wissen schädlich? Wann hat man einen Punkt erreicht, wo man nicht weiter nachforschen sollte? Die Denkanstöße, die Die Physiker auf den wenigen Seiten gegeben hat, sind beeindruckend tiefsinnig und geben Raum für Diskussionen. Auch die 21 Punkte zu den Physikern am Ende haben mir zu Denken gegeben. >>Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muss scheitern.<<, dieser Satz im Besonderen hat mich noch lange begleitet und etwas in mir ausgelöst.

    Paradox, vielleicht verwirrend, aber dadurch umso nachdrücklicher, vermittelt Dürrenmatt die Verantwortung, die mit Wissen einhergeht und die jeder Mensch für seine Mitmenschen hat. Ein kurzweiliger Roman, der mir gut gefallen hat und zurecht ein Klassiker der deutschen Literatur ist.

  8. Cover des Buches Das Erwachen des Feuers (ISBN: 9783608982428)
    Anthony Ryan

    Das Erwachen des Feuers

    (148)
    Aktuelle Rezension von: ReiShimura

    Anthony Ryans „Draconis Memoria“ Reihe stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, doch hat mich der Umfang der Werke ein klein wenig abgeschreckt. Nicht das ich etwas gegen seitenstarke Bücher hätte. Ganz im Gegenteil, aber bei sehr begrenzter Lesezeit ist es schwer so eine Reihe anzufangen und dann auch noch in halbwegs akzeptabler Zeit zu beenden.

    Der Autor hat mich dem Auftaktband seiner Reihe mehr als nur ein klein wenig überrascht. Denn erwartet hatte ich mir einen mehr oder weniger klassischen Drachen-Fantasy-Roman mit Abenteuerkomponenten. Bekommen habe ich allerdings Steampunk, Seeräuber und Spione. Die Zutaten für einen Abenteuerroman waren auch vorhanden und gewürzt war das ganze mit ein wenig Drachenblut. Denn ja, über den Großteil des Buches hinweg, geht es weniger um Drachen, sondern nur um deren Blut, um das Produkt, dass die Welt am Laufen hält. Im ersten Augenblick war ich fast ein wenig enttäuscht, denn das war nicht das, worauf ich mich gefreut habe, doch dann hat mich diese irrsinnige Mischung in seinen Bann gezogen.

    Wobei ich schon anmerken muss, dass mich Anthony Ryan zwischendurch immer mal wieder verloren hat und ich meine Entscheidung das Buch zu lesen mehrmals bereut habe. So interessant seine Mischung an Genres auch ist und so sehr er sich bemüht alles unter einen Hut zu bringen, für mich haben die Zahnräder nicht immer perfekt ineinandergegriffen.

    Die Geschichte teilt sich in drei große Handlungsstränge ein und werden jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt. Da gibt es Lizanne Lethridge, die Agentin der Abteilung Außergewöhnliche Maßnahmen, Clay Torcreek, ein Krimineller und Blutgesegneter und Leutnant Hilmore, Offizier auf der „Guten Gelegenheit“. Während Lizanne und Clays Geschichten sich von Anfang an verweben und ineinandergreifen, schwebt der Teil um Hilmore wie ein loser Faden im Wind. Durch die doch sehr komplexe Welt und die vielen Details, die der Autor einstreut, habe ich mir beim Perspektiven- bzw Kapitelwechsel manchmal etwas schwergetan.

    Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Anthony Ryan hier ein Meisterwerk erschaffen hat, doch muss ich ihm meine Hochachtung aussprechen, welche komplexe Welt er sich ausgedacht hat. Gerade die Steampunk Komponenten waren für mich in einem Fantasyroman eher Neuland haben sich aber sehr gut in das Gesamtbild eingefügt und meine Neugier geweckt. Auch die Kombination aus Drachen und Piraten fand ich eine spannende Sache. Die ganzen politischen Komponenten waren mir dafür an manchen Stellen ein wenig zu viel und zu prominent. Gerade an diesen Stellen hat sich das Buch für mich ein wenig gezogen. Dennoch muss ich sagen, dass es eine akzeptable Spannungskurve in dem Buch gibt. Diese erreicht natürlich am Ende des Buches ihren Höhepunkt. Wenig überraschend bei Auftaktband einer Trilogie, endet das Buch mit einem Cliffhanger.

    Meiner Meinung nach muss man sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Wie oft im Fantasy Genre ist dies kein Buch für schnell, schnell zwischendurch. Dafür ist sowohl die Welt als auch die Handlung zu komplex. Auch bin ich mir nicht sicher, ob dies das richtige Buch für einen Neuling in dem Genre ist. Man braucht für dieses Buch definitiv Durchhaltevermögen, denn gegen Ende hin, wenn sich die Lage mehr und mehr zuspitzt und alles so richtig ins Rollen kommt, wird es erst so richtig interessant. Und auch die Drachen werden gegen Ende immer präsenter.

  9. Cover des Buches Never Trust Your Fake Husband (ISBN: 9783473586745)
    Ally Carter

    Never Trust Your Fake Husband

    (301)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Mitten in Paris aufzuwachen, ohne Erinnerung und ohne ihren eigenen Namen zu kennen stand definitiv nicht auf Zoes Bingo-Karte. Als sie in Lebensgefahr schwebt, bleibt ihr nur die Flucht mit dem heißen, aber absolut widerwilligen Agenten Jake, der alles andere als begeistert davon ist, Zoe unter seine Fittiche nehmen zu müssen – und der ihr in der Rolle als frisch angetrauter Ehemann doch besser gefällt, als für die beiden gut wäre.


    Meine Meinung

    Dass die Autorin bereits früher erfolgreiche Spionagebücher für Jugendliche geschrieben hat, hat meine Erwartungen an dieses Buch tatsächlich relativ hoch geschraubt, auch wenn ich mir eigentlich schon vor dem Lesen gedacht habe, dass das eventuell ein bisschen vorschnell hätte sein können. Dieser Eindruck hat sich dann beim Lesen leider recht schnell bestätigt, auch wenn diese Geschichte in meinen Augen trotzdem Unterhaltungswert hat.

    Der Schreibstil an sich war leider schon nicht mein Fall, da mir die Ausdrucksweise insgesamt zu bemüht jugendlich war, was in meinen Augen einfach nicht zur Geschichte und den Figuren gepasst hat. Auch das Setting hätte leider nur in der Theorie funktionieren können, da ich beim Lesen häufig einfach nicht das Gefühl hatte, dass ich der Erzählung glauben könnte, sondern vor allem Jake für alles, aber ganz sicher nicht für einen Geheimagenten gehalten hätte.

    Auch der Handlungsbogen an sich hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt, da ich durchaus auf ein wenig Spannung gehofft hatte, hier aber vornehmlich mit Figurenproblematik und ziemlich nebensächlichen Konflikten konfrontiert wurde, die für die Geschichte eigentlich keine allzu große Rolle gespielt haben. Folglich hatten dann auch die Figuren für meinen Geschmack nicht genug Tiefe, was bei einer locker-leichten Romanze vielleicht gar nicht so schlimm wäre, hier in Kombination mit dem eher kindlich-naiven Verhalten der Protagonistin in brenzligen Situationen aber leider einfach nur nervig für mich war.

    Die offensichtlich gewollt witzigen Szenen hatten dabei zwar schon einen gewissen Unterhaltungswert, vom Hocker gerissen hat mich das Buch aber leider insgesamt nicht. Die Kopie eines erfolgreichen Reihenkonzepts für eine ältere Zielgruppe hat hier daher in meinen Augen leider eher nicht funktioniert, was ich angesichts meiner Erwartungen auch im Nachhinein betrachtet noch schade finde.


    Fazit

    Auch wenn ich die Figuren und ihre Interaktion ehrlicherweise zum Fremdschämen fand, hatte das Buch an sich schon einen gewissen Unterhaltungswert. Die Idee hatte in meinen Augen allerdings mehr Potenzial, als hier herausgeholt wurde, denn richtig funktioniert hat das Schreiben eines bekannten Szenarios der Autorin für eine ältere Zielgruppe leider nicht.

    Dafür gibt es zwei Bücherstapel von mir.

  10. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

    (225)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Ich spare mir hier eine ausführliche Rezension, denn die habe ich schon zu Band 1 abgegeben. Nur so viel: Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!

    Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte.

    Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.

  11. Cover des Buches Das Heer des Weißen Drachen (ISBN: 9783608983630)
    Anthony Ryan

    Das Heer des Weißen Drachen

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Das Heer des weißen Drachen ist der zweite Band der Draconis-Memoria-Trilogie von Anthony Ryan und eine Mischung aus Steampunk und Fantasy.

    Nach den Ereignissen im ersten Band wollen die Langgewehre und die Besatzung der Gute Gelegenheit unter dem Kommando von Hilemore ins Südpolargebiet zu dem Ort reisen, den Clay in seiner Vision gesehen hat. Sie hoffen, dort etwas zu finden, das gegen den weißen Drachen und sein Heer von anderen Drachen und Verderbten hilfreich ist.

    Lizanne wird in der Zwischenzeit als Mitglied einer diplomatischen Delegation zum corvantinischen Kaiserreich geschickt. Diese soll eine Allianz vereinbaren, um sich der Bedrohung durch den weißen Drachen gemeinsam zu stellen. Doch sie selbst soll währenddessen als Häftling getarnt in die gefährliche Gefängnisstadt Scorazin eingeschleust werden. Denn es gibt einen Hinweis, dass der Verrückte Tüftler, der mehr über den weißen Drachen zu wissen schien, dort lebt, obwohl er schon vor langer Zeit gestorben sein soll.

    Diesmal gibt es noch einen vierten Hauptcharakter und zwar einen überlebenden Morstaler, der durch den weißen Drachen in einen Verderbten umgewandelt wird. Dieser zwingt ihn, an den Vorbereitungen und dem Beginn seines Eroberungszugs teilzunehmen. Doch er behält anders als viele andere seine Persönlichkeit und versucht das zu verheimlichen.

    Das Heer des weißen Drachen ist wieder sehr spannend und es gibt wieder eine gute Portion Action und ein paar überraschende Wendungen und Enthüllungen. Zu letzteren gehört auch der Ursprung der Drachen und Blutgesegneten. Im Lauf der Handlung gibt es natürlich wieder einige Kämpfe und manche der Gewaltschilderungen sind auch wieder recht brutal.

    Die Welt wird wie im Vorgänger ziemlich detailreich beschrieben und die Handlung wird wieder abwechselnd aus der Sicht der Hauptcharaktere erzählt. Ihre Gefühle und Gedanken werden ebenfalls wieder gut geschildert, so dass ich ihre Handlungen meistens gut nachvollziehen konnte. Der Schreibstil ist wie im Vorgänger flüssig und gut zu lesen.

    Der Hauptteil ist erneut in drei große Abschnitte mit jeweils einem eigenen Titel geteilt, die wiederum jeweils aus diversen nur durchnummerierten Kapiteln bestehen. Jeder der drei Abschnitte beginnt diesmal mit einem mehrseitigen Zeitungsartikel einer mandinorianischen Zeitung über Fälle von Brandstiftung, die natürlich mit der Handlung zusammenhängen.

    Noch vor der Handlung befinden sich wieder die gleichen Karten wie in Das Ewachen des Feuers. Zusätzlich gibt es diesmal aber eine Karte, die den Teil des Kaiserreichs zeigt, in dem Lizannes Handlungsstrang stattfindet, und eine Karte des Gebiets, zu dem die Langgewehre und die Crew der Gute Gelegenheit wollen. Beide Karten sind wieder hilfreich zur Orientierung.

    Nach der Handlung gibt es diesmal auch wieder ein Personenregister mit so ziemlich allen vorkommenden Charakteren. Außerdem gibt es einen Anhang mit den Regeln von Pastasch, einem corvantinischen Kartenspiel, das wohl ein bisschen Poker ähnelt, aber zusätzlich mit Würfeln gespielt wird.

    Das detailreiche Titelbild finde ich zwar hübsch. Nicht gut finde ich aber, dass neben dem weißen Drachen darauf Ritter mit Speeren zu sehen sind. Das erweckt den falschen Eindruck, dass Das Heer des weißen Drachen in einer mittelalterähnlichen Welt spielt, was eben nicht stimmt.

    Insgesamt hat mir auch Das Heer des weißen Drachen gut gefallen.

  12. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: B004ROT4IE)
    Ken Follett

    Die Nadel

    (621)
    Aktuelle Rezension von: miss_chips

    Das Buch spielt zu Zeiten des zweiten Weltkrieges im Jahr 1944. Die Briten bauen skelettale Kasernen und Pappflugzeuge, um den Deutschen eine nicht vorhandene Basis vorzugaukeln und eine Landung bei Calais zu suggerieren. Beinahe gelingt ihnen das auch, wenn da nicht der beste deutsche Spion, genannt „Die Nadel“ wäre. Trotz vieler Versuche haben die Briten es noch nicht geschafft ihn zu schnappen. Der Spion hat Beweismaterial für die gefälschte Basis und macht sich auf einen hindernisreichen Weg zurück nach Deutschland. Verschiedenste Menschen haben den Ausgang des Krieges in der Hand und werden alles dafür tun, dass sie auf der Gewinnerseite stehen.

    Der wichtigste Charakter des ganzen Buches ist wohl Henry Faber, der auch „Die Nadel“ genannt wird und auch eigentlich einen ganz anderen Namen trägt. Er ist eiskalt, kalkuliert und hat immer einen Plan B, und C, und D. Ich habe es geliebt über ihn zu lesen, da ich Follet absolut abgenommen habe, dass dieser Charakter listig und sehr intelligent ist. Schwierige Herausforderungen bestreitet er mit seinem Verstand und seinen Fähigkeiten, nicht einfachem Glück oder Zufall. Ein wirklich sehr interessanter Charakter, dessen Schicksal leider von Anfang bekannt ist.

    Ein anderer wichtiger Charakter ist Lucy. Sie ist eine junge Frau, die gerade ihren Geliebten David geheiratet hat, nur damit dieser auf dem Weg zur Hochzeitsnacht einen Autounfall verursacht. Danach leben beide auf einer einsamen Insel. David kämpft damit, seine Beine verloren zu haben, und Lucy kämpft mit der Einsamkeit. Denn obwohl David noch lebt, entzieht er ihr jegliche Liebe und versucht sich durch Arbeit abzulenken. Lucy tat mir einfach unheimlich leid, da sie noch immer verliebt war und schon bald ein Kind bekam, welches mehr oder weniger ohne Vater aufwächst, obwohl dieser im gleichen Haus lebt.

    Es ist wohl keine Überraschung, wenn ich nun sage, dass Lucy und Faber sich über den Weg laufen werden und das Leben des jeweils anderen mit mehr Farbe versehen werden.
    In London versucht derweil eine Gruppe um den Historiker Godliman und Polizist Bloggs Faber zu schnappen, wobei sie ihm mehr als einmal auf die Spur kommen, nur damit sich diese auch schnell wieder im Sand verläuft. Nichtsdestrotz war es spannend ihnen dabei zu zuschauen, wie sie ein Phantom jagen.

    Es ist ein sehr spannendes und gutes Buch. Das Katz-und-Maus-Spiel hat einen auf Trapp gehalten und es gab immer wieder auflockernde, amüsante Momente. Die Sichten verschiedener Charaktere wurden so miteinander verwoben, dass sich am Ende alles zu einem großen Bild zusammengetan hat.

    Das Ende war auf gewisse Art und Weise vorhersehbar, da wohl jeder, der ein bisschen Ahnung von Geschichte hat, weiß wie es ausgehen muss. Trotzdem hat mich das Ende mitgenommen, da ich mich doch hin und wieder dabei erwischt habe, zu hoffen, dass Henry es irgendwie schafft. Auch hätte ich mir gewünscht, dass am Ende der Geschehnisse auch noch einmal ein Teil der Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird. Es wäre sicherlich interessant gewesen, zu sehen, was sich in seinem Kopf abspielt und nicht nur zu wissen, wie er sich verhält. Zudem waren manche Stellen sehr trocken und mit vielen technischen Details versehen.

    Alles in allem also ein sehr gutes Buch, mit minimalen Abzügen. Ich runde auf 5 volle Sterne auf, da es eindeutig zu gut für nur 4 Sterne ist.

  13. Cover des Buches Die geliehene Schuld (ISBN: 9783453428386)
    Claire Winter

    Die geliehene Schuld

    (163)
    Aktuelle Rezension von: Marina_Prokopp

    Berlin, 1949: Vera Lessing hatte es in den letzten Jahren nicht leicht: Der 2. Weltkrieg hat ihr ihren Mann und ihre Eltern genommen und jetzt liegt Deutschland in den Trümmern und ist mitten in der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund und Kollege Jonathan arbeitet sie bei einer Zeitung. Plötzlich stirbt Jonathan in Köln, er wollte dort etwas für seinen aktuellen Artikel recherchieren. Die Polizei geht von einem Unfall aus, aber Vera glaubt, dass mehr dahintersteckt. Als sie seine Unterlagen und eine Nachricht von ihm bekommt, die er kurz vor seinem Tod abgeschickt hatte, ist ihr klar, dass Jonathan an einer großen Sache dran war. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und folgt seinen Spuren, die sie in die Vergangenheit und in Gefahr bringen ... 

    Die Autorin Claire Winter hat mit „Die geliehene Schuld“ wieder ein sehr packendes, vielseitiges, facettenreiches und emotionales Buch geschrieben. Der Roman fesselt von der ersten Seite und lässt bis zum Schluss nicht mehr los. Die Geschichte spielt in Deutschland in der Nachkriegszeit und die Autorin hatte die Lebensumstände der Menschen greifbar dargestellt und ihr bildhafter Schreibstil erweckt das Gefühl, dass man direkt dabei ist. In dem Buch wechseln die Zeiten, mal ist man in der Gegenwart und manchmal ein paar Jahre zurück in der Vergangenheit. Das sorgt aber nicht für Verwirrung, sondern macht das Buch noch ergreifender, emotionaler und tiefgründiger, da man den Verlauf der Geschichte immer wieder aus anderen Augen und Blickwinkel betrachten kann. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und verknüpft ihre fiktive Erzählung mit realen Geschehnissen. 

  14. Cover des Buches Burn Case (ISBN: 9783426557235)
    Douglas Preston

    Burn Case

    (225)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Grausame, aber vor Allem ungewöhnlicheMorde beschäftigen Special Agent Pendergast und auch wieder seinen Kollegen D’Agosta. Die Toten wurden verbrannt! Aber nicht irgendwie, sondern auf höchst ungewöhnliche Weise, nämlich von innen nach außen. Hinzu kommen Geschehnisse und Szenarien, die auf teuflische Mächte verweisen. Schon bald beginnen sich die Menschen um einen Endzeitprediger herum zu scharen und die Ermittler haben mehr als alle Hände voll zu tun….

     Auch Band fünf der Reihe um Specialgent Pendergast wartet mit einem scheinbar unmöglichen Fall auf. Teuflisch, mystisch und recht schaurig kommt dieser Fall daher und  problemlos gelingt es dem Autorenduo seine Leser an die Seiten zu fesseln. Durchweg spannend, mit intelligenten Wendungen und einer feinen Prise unterschwelligem Humor ist auch dieser Teil der Reihe wieder ein absoluter PageTurner. Wie immer verknüpfen die Autoren mystisches Geschehen mit wissenschaftlichen Erklärungen, eröffnen und schließen Nebenstränge in der Handlung und geben dem Leser so ganz nebenbei einige wenige neue Bröckchen an Informationen über Pendergast, die ihn aber keinesfalls enträtseln.
    Mein Fazit: Trotz 600 Seiten liest sich auch dieses Buch mehr als zügig und fesselt von Anfang bis Ende. Pendergast bleibt ein absolutes Original und konnte mich mehr als einmal zum schmunzeln bringen. Der nächste Teil der Reihe liegt schon bereit und ich kann nur jedem, der Diese nicht kennt und dem Genre zugetan ist, mit Teil eins bald zu beginnen.


  15. Cover des Buches Alex Rider, Band 1 - Stormbreaker (ISBN: 9783473585229)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 1 - Stormbreaker

    (191)
    Aktuelle Rezension von: RonjaKing

    Die Abenteuer von Alex Rider haben mich zu meiner ersten selbst geschriebenen Geschichte inspiriert (https://www.story.one/de/story/mina/) :)                                                                                                                                                                               

  16. Cover des Buches Relic: Museum der Angst (ISBN: B004WRYW7O)
    Douglas Preston

    Relic: Museum der Angst

    (338)
    Aktuelle Rezension von: michael_greenguy

    „Relic“ spielt rund um ein großes Naturkundemuseum in New York, kurz vor einer riesigen Ausstellung. Im Haus ist richtig Druck drauf: Termine, Öffentlichkeit, Geld, intern knirscht es auch. Und genau in dieser Stimmung passieren Vorfälle, bei denen man erst denkt, das ist einfach Chaos – bis man merkt: Nee, hier stimmt was ganz grundsätzlich nicht.

    Im Museum gibt es Tote. Die Spuren wirken ungewöhnlich und passen nicht zu einem normalen Täterbild. Das sorgt früh für Unruhe, weil die Ermittlungen immer wieder gegen Wände laufen und man spürt, dass da im Gebäude etwas ist, das man nicht in den Griff bekommt, indem man nur noch mehr Schlösser an Türen hängt. Gleichzeitig will kurz vor der Eröffnung natürlich keiner die ganz große Panik lostreten. Also wird gebremst, diskutiert, abgewiegelt – und genau das macht’s nur schlimmer, weil die Gefahr im Hintergrund weiter wächst.

    Richtig stark finde ich die Hauptfiguren, weil sie das Ding aus verschiedenen Richtungen tragen. Margo Green ist als Wissenschaftlerin im Museum nah dran am Innenleben. Die ist klug, neugierig und hartnäckig, und sie lässt sich nicht mit schnellen Erklärungen abspeisen. Sie wühlt sich durch Hintergründe, Sammlungen und Zusammenhänge, bis klar wird: Das Problem sitzt tiefer als ein einzelner Vorfall.

    Vincent D’Agosta steht als Ermittler der Polizei mitten zwischen Pflicht, Fakten und dem Druck, schnell was Greifbares abzuliefern. Der wirkt bodenständig, bleibt aber offen genug, die Spuren ernst zu nehmen, auch wenn sie sich nicht sauber einordnen lassen. Genau deshalb fiebert man mit, weil man merkt, wie ihm das Ganze langsam entgleitet und er trotzdem dranbleibt.

    Und dann wird Aloysius Pendergast eingeführt. Seine Art ist sofort besonders: kontrolliert, höflich, geschniegelt, ruhig. Der kommt rein, schaut sich das an, stellt ein paar Fragen – und auf einmal wirkt der ganze Raum einen Tick leiser. Er beobachtet genau, sortiert im Kopf, und du hast sofort das Gefühl: Der ist gedanklich schon weiter, während andere noch versuchen, die Lage kleinzureden. Dieses geheimnisvolle Auftreten macht ihn so spannend, weil du direkt spürst, dass da mehr hinter der Fassade steckt. Für mich war das damals der Moment, wo ich wusste: Nach „Relic“ brauch ich mehr von dem Typen.

    Das Museum selbst wird im Verlauf immer mehr zur Falle. Die Keller, Depots und nichtöffentlichen Bereiche fühlen sich beim Lesen an wie ein Labyrinth. Je näher die Eröffnung rückt, desto mehr Leute sind im Gebäude, desto enger wird es, und desto weniger Spielraum bleibt, das Ganze noch irgendwie still zu lösen. Ab einem bestimmten Punkt kippt die Lage komplett, das Tempo zieht an, und dann wird’s richtig intensiv.

    Für mich ist „Relic“ deshalb eines meiner Lieblingsbücher: starkes Setting, starke Figuren, dauerhafte Spannung und dieses Kopfkino, das dich beim Lesen nicht loslässt. Und ja, das war bei mir der Startschuss, die ganze Pandergast-Reihe zu suchten.

    Euer Seitenfresser Michael a.k.a. Maik L.

  17. Cover des Buches Secret Academy - Verborgene Gefühle (Band 1) (ISBN: 9783846601068)
    Valentina Fast

    Secret Academy - Verborgene Gefühle (Band 1)

    (254)
    Aktuelle Rezension von: maikereadz

    >> Sie lächelte mich von der Seite an, und wieder setzte Schweigen zwischen uns ein. Ein Schweigen, das unsere Freundschaft ausmachte, denn manchmal war es mehr wert als tausend Worte. << - S. 224

    💭 Meine Meinung:
    Secret Academy ist der Auftakt einer spannenden Superagentenstory in einem Academysetting, das so einiges bereithält. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und schon nach den ersten paar Seiten war ich mitten im Geschehen.
    Die Einblicke in die „Secret Academy“ fand ich sehr spannend und interessant. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Alexis erzählt, wodurch ich mich besonders in ihren Charakter sehr gut hineinversetzen konnte.
    Alexis ist eine starke und talentierte Protagonistin. Ich mochte vor allem ihre schlagfertige Art, die mir in vielen Szenen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. In dieser Geschichte macht sie eine beeindruckende Charakterentwicklung durch, welche mir sehr gut gefallen hat und durch die Einblicke in ihre Vergangenheit wird deutlich, dass sie besonders mit ihrer Schwester eine tiefe Verbindung teilt. Durch die Thematik der Ausbildung der Superagenten bleibt die Geschichte spannend und aufregend. Ich habe es geliebt ihre Missionen mitzuverfolgen! Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Lovestory zwischen den Protagonisten nicht im Vordergrund stand, sondern als liebevoll gestaltete Sidestory mit den Ereignissen mitgelaufen ist.
    Zum Ende hin wurde es noch einmal spannend, viele Fragen werden aufgeworfen und es passieren rätselhafte Dinge, denen man auf den Grund gehen möchte. Ich bin gespannt auf Band 2 ✨

    💭 Fazit:
    Eine liebevoll gestaltete Geschichte mit spannenden Elementen, die einen neugierig auf mehr machen! Mir hat der Auftakt sehr gefallen und vor allem die Infos rund um die „Secret Academy“ haben die Geschichte spannend gemacht. Geheimnisvolle Missionen, Spannung und eine Lovestory, die sich auf liebevolle Weise entwickelt.

    4/5 ⭐️

  18. Cover des Buches Firekeeper's Daughter (ISBN: 9783570315958)
    Angeline Boulley

    Firekeeper's Daughter

    (108)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Das Buch handelt von einem jungen Mädchen, das mit einer weißen Mutter und einem Native American Vater in beiden Gemeinschaften nicht voll akzeptiert wird. Die anschauliche Beschreibung der indigenen Gesellschaft und ihrer Riten und Praktiken zieht genauso in den Bann wie die Handlungen der jungen Frau, die unbeirrt ihren Weg geht. Sie widersteht den einfachen Lösungen, die sogenannte Freunde ihr anbieten und recherchiert unbeirrt. Das Buch ist sehr spannen, mit vielen interessanten Figuren, die keineswegs nur böse oder gut sind.

    Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und es ist mir offen gestanden rätselhaft, wie man dieses passend auf Deutsch übersetzen kann.

  19. Cover des Buches Alex Rider, Band 7 - Snakehead (ISBN: 9783473585458)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 7 - Snakehead

    (71)
    Aktuelle Rezension von: Nicki777

    Cover: Passt perfekt zu den bisherigen Büchern der Alex Rider-Reihe; wunderschön und brandgefährlich. 

    Story: Alex Rider ist nach seinem letzten Auftrag aus dem Weltall heil auf der Erde gelandet, da erwarten ihn ein neuer Geheimdienst und ein neuer Auftrag. Dieses Mal geht es um Snakehead, eine korrupte Gruppe, die vor nichts zurückschreckt und in Aktivitäten wie dem Drogengeschäft, dem Menschenschmuggel und dem illegalen Organhandel verstrickt sind. Undercover wird Alex nun als afghanischer Flüchtling in die Organisation geschleust um Informationen zu sammeln. Dabei riskiert er wie immer sein Leben...

    Eigene Meinung: Die Story hat mir sehr gut gefallen. Sie war spannend bis zum Schluss, vor allem dank unerwarteter Plot Twists. 

    Mit Abstand war es bisher Alexs bestes und waghalsiges Abenteuer, das er noch dazu in einem ihm völlig unbekannten Land (Thailand) und ohne Sprachkentnisse absolvieren musste. 

    Auch die Actionscenen (von Minenexplosionen und bedrohlichen Flüssen bis hin zu tödlichen Boxkämpfen) sind wie immer sehr bildhaft dargestellt, fesselnd und voller Abenteuer. Nur manchmal frage ich mich, wie viel Glück Alex eigentlich haben kann! 

    Was mir gut gefällt, ist Alex natürliches, ruhiges und kämpferisches Auftreten, das er trotz seiner Abenteuer in den bisherigen sechs Teilen nicht verloren hat, sowie die Ideen, mit dennen er sich aus schweren und heiklen Situationen herausmanövriert.

    Fazit: Pure Action, sehr unterhaltsam und genau die richtige Portion an Nervenkitzel für alle Agentenfans.

  20. Cover des Buches Attack - Unsichtbarer Feind (ISBN: 9783426514948)
    Douglas Preston

    Attack - Unsichtbarer Feind

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Corrie Swanson, mittlerweile Studentin,  möchte für ihre Masterarbeit die ihr forensisches Interesse widerspiegeln soll, elf Minenarbeiter exhumieren und untersuchen, als sie auf Widerstand der örtlichen Gemeinde trifft, ja gar verhaftet wird. Natürlich erhält sie Unterstützung von Pendergast, allerdings rät auch er ihr, die Sache fallen zu lassen, aber sie macht auf eigene Faust weiter. Dies führt nicht nur zu mehreren Anschlägen auf ihr Leben, sonder auch zu einer ungewöhnlichen Verbündeten und stetig wächst ihre Klarheit, dass die 11 Minenarbeiter nicht einfach nur einem Unglück zum Opfer gefallen sind.....

    Das Autorenduo kehr mit Band 13 der Reihe zurück zu absoluter Höchstform. Ein Thriller mit Gruselfaktor, temporeich, durchweg spannend und mit wundervoll mysteriöser Komponente. Mit dem Fokus auf Corrie gelingt es den Autoren neue und für den Leser unerwarte Wege des Protagonisten zu gehen und wieder lebendiger zu schreiben. Wie immer sind sämtliche Charaktere detailliert und bildhaft ausgearbeitet. Pendergast ist noch nicht wieder vollständig auf dem Berg, aber lässt endlich wieder Züge des gewohnten Special Agents erkennen. Der Konterpart mit der diesmal Recht eigensinnigen, selbstbewussten und durchaus sehr smarten Corrie ist erfrischend und bringt viel positive Bewegung ins Geschehen. Trotz der hohen Handlungsdichte und der temporeichen Abfolge der Ereignisse, gelingt es den Autoren die Story locker, leicht und flüssig zu erzählen und wie immer Fakten und Fiction fast nahtlos miteinander zu verschmelzen. Immer ist die Handlung mit Fachwissen unterfüttert ohne dass es zäh oder anstrengend für den Leser wird. Genial eingearbeitet sind die Verweise und die Ermittlungen rund um Sherlock Holmes, die Geschichte innerhalb der Geschichte, die dem Ganzen zusätzlich Würze verleiht und gekonnt in Szene gesetzt ist.

    Mein Fazit: Ein Pendergast, der mehr zu seinen Wurzeln zurückgeht und neben temporeicher Spannung, das Mysteriöse und Gruselige nicht vernachlässigt, dank der stärker in den Fokus rückenden Corrie dabei aber lebendiger den je ist. Jetzt freue ich mich um so mehr auf Band 14.

  21. Cover des Buches Thornbird (ISBN: 9783442496587)
    E. Kennedy

    Thornbird

    (80)
    Aktuelle Rezension von: bluetenzeilen

    Als großer Fan der Bücher von Elle Kennedy war ich sehr gespannt auf ihr Young Adult Thriller Debüt. Die Geschichte hat sich sehr spannend gehört, weswegen ich wahnsinnig gespannt auf das Buch gewesen bin. 

    Das Cover finde ich wirklich sehr schön. Ich mag die Farbgebung und die Blätter. Es sorgt direkt für eine großartige und düstere Atmosphäre, die sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Der Farbschnitt ist sehr prägnant, allerdings passt er für mich nicht so gut zur Farbgebung des Covers. 

    Ryan hat es definitiv nicht leicht. Sie hat keine leichte Vergangenheit und Familiengeschichte. 

    Die Handlung finde ich wirklich spannend. Ryans Vater ist ein Serienmörder und nun kehrt sie an den Ort zurück, an dem alles passiert ist. Nicht nur sie ist daran interessiert herauszufinden, was passiert ist, sondern auch TrueCrime Fans die herausfinden wollen, was passiert ist und wo die Leichen sind. Natürlich versucht Ryan auch so lange wie möglich ihre Identität zu verheimlichen, so dass durchweg Spannung vorhanden ist.

    Auch gab es hier eine Liebesgeschichte, die mich sehr hat begeistern können. Die Gefühle habe sich auf nachvollziehbare Weise entwickelt und so fand ich es spannend zu sehen, wie diese sich weiterentwickelt haben. Ebenfalls war es eine gute Abwechslung zu generellen Spannung des Buches.

    Der Schreibstil von Elle Kennedy hat mir hier auch sehr gefallen. Ich kam leicht in die Geschichte rein und war während des Lesens des gesamten Buches vollkommen gefangen von der Handlung. Auch die Emotionen sind großartig rübergekommen, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Generell hat es mich sehr überrascht, wie Elle Kennedy hier ein wirklich spannendes Thriller-Buch geschaffen hat. Ihre Romance-Bücher hatten zwar auch immer eine gute Tiefe, aber die Spannung in diesem Buch hat mich dann nochmal auf eine ganz neue Weise überraschen können.

  22. Cover des Buches Die Bourne Identität (ISBN: 9783453438583)
    Robert Ludlum

    Die Bourne Identität

    (100)
    Aktuelle Rezension von: RichardTrain
    ich hab vor Jahren mal das buch Browoski-betrug gelesen, durch die Filme hab ich die Neuauflage zur Hand genommen. der Anfang ist doch episch oder? ein Mann wird gejagt hat sein Gedächtnis verloren und nach einer langen Behandlung eines Dr. fängt die Action an. ja bis zur Seite 250 glaub ich ist der Roman 5 von 5 Sterne und dann? haue ich den Kopf gegen die wand, warum tust du das? warum macht man ein Roman erste Klasse und zwängt so viel scheiße hinein, hätte er das viele unwichtige raus gelassen wäre der Roman zwar 350 seiten kürzer gewesen aber er wäre unglaublich geworden. die Gespräche sind so gestelzt so unecht, aber darüber hätte ich weg sehen können wenn man davon nicht Hunderte von seiten verschwendet. schade Ludlum aber hättest mal jemand zur Hand genommen und gefragt was ist unwichtig........
  23. Cover des Buches Worlds Beyond (ISBN: 9783736316874)
    Anabelle Stehl

    Worlds Beyond

    (80)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Worlds Beyond von Anabelle Stehl hat mich nach einem kurzen Einstieg schnell für sich gewonnen.

    Nele mochte ich direkt. Sie war sympathisch und man hat ihr den Wunsch, sich in der Buchbranche zu beweisen, wirklich abgenommen. Matt hat mir ebenfalls gut gefallen. Für mich war er definitiv eine Green Flag, auch wenn er an manchen Stellen nicht immer ganz einfach war. Gerade das hat ihn aber authentischer wirken lassen.

    Die Dynamik zwischen den beiden war einfach richtig süß. Besonders gefallen hat mir dabei, dass das Boss-Employee-Trope für mich etwas komplett Neues war. Ich hatte vorher noch kein Buch mit diesem Trope gelesen und fand es deshalb mal eine schöne Abwechslung.

    Emotional konnte mich die Geschichte teilweise erreichen. Es gab einige schöne Momente, aber sie hat mich nicht ganz so mitgerissen wie andere Bücher der Autorin.

    Mein persönliches Highlight war definitiv das Setting. Ich war erst vor Kurzem selbst zum ersten Mal in London und hatte deshalb beim Lesen ständig Bilder im Kopf. Zusammen mit den Einblicken in die Buchbranche hat das dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre gegeben.

    Das Tempo war genau richtig und das Ende hat die Geschichte für mich schön abgeschlossen.

    Im Vergleich zu den anderen Worlds-Bänden würde ich diesen genau in der Mitte einordnen – weder mein Favorit noch der schwächste, aber definitiv eine schöne Geschichte.

  24. Cover des Buches Federball (ISBN: 9783548063287)
    John le Carré

    Federball

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dieser Roman ist der letzte, den John le Carré geschrieben hat und der noch zu seinen Lebzeiten im Jahr 2019 erschienen ist. Sein letzter Roman, der erschienen ist (Silverview), wurde von seinem Sohn nach einem Manuskript aus den 2010-er Jahren posthum veröffentlicht.

    Wie nicht selten beim älteren le Carré ist der Protagonist ein Spion, der seine besten Zeiten bereits hinter sich hat, reich an Erfahrungen, guten wie schlechten, und entsprechend desillusioniert. In diesem heißt er Nat und kehrt nach Jahren an ausländischen Botschaften nach London zurück, wo er die Leitung einer Nebenstelle der Russlandabteilung übernimmt, die als Ruheplatz für abgehalfterte Agenten dient, die „Oase“.

    In seinem Badminton-Club wird Nat von Ed Shannon herausgefordert und die beiden spielen fortan einmal die Woche gegeneinander. In den Gesprächen nach den Matches motzt Ed regelmäßig gegen Trump und den Brexit. Damit bringt er seinen Freund Nat erkennbar in die Bredouille, der Eds Meinung zwar teilt, aber andererseits als beamteter Agent loyal zu seinem Land stehen sollte und möchte. Schließlich muss sich Nat gar zwischen Land und Ed entscheiden.

    Bemerkenswert finde ich einen Satz, den le Carré Ed Shannon über die Entscheidung von Donald Trump sagen lässt, das Nuklearabkommen mit dem Iran zu kündigen: „Damit und ab sofort ist Amerikas Wort offiziell für null und nichtig erklärt worden.“ (Ullstein Verlag, geb., 3. Aufl. 2019, S. 110) Damit beschreibt er kurz und knapp den verlogenen Regierungsstil Trumps, der im Wesentlichen aus Wortbrüchen besteht. Überhaupt lässt der Autor keinen Zweifel daran aufkommen, was er von Trump und dem Brexit hält. Konsequenterweise hat er wegen des Brexits ja auch die irische Staatsbürgerschaft angenommen.

    Über Trump lässt er den ehemaligen Spion Arkady sagen, wohlgemerkt bereits im Jahr 2019: „Er ist Putins Latrinenputzer. Er tut alles für den kleinen Putin, was der kleine Putin nicht selbst tun kann, und pisst dabei auf die europäische Einheit, pisst auf die Menschenrechte, pisst auf die NATO.“ (ebd., S. 181/182)

    Sprachlich ist der Meister des Spionageromans nach wie vor in Bestform, was im Deutschen sicher auch dem Übersetzer Peter Torberg zu verdanken ist. Der Fall an sich könnte allerdings deutlich mehr Spannung vertragen und hätte ein weniger unwahrscheinliches Ende verdient gehabt. Drei Sterne.

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