Bücher mit dem Tag "agenten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "agenten" gekennzeichnet haben.

197 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.965)
    Aktuelle Rezension von: Archive_ratte

    Ein schöner ausflug über die 100 Jahre und wie man durch die Welt stolpern kann und dennoch einen Weg findet. 

    wirklich gut gemacht, eine wunder schöne Rahmengeschichte, ist aus gutem grund ein BEstseller. Wem dieses Buch gefallen hat sollte die Anderen von Jonasson lesen. Freue mich auf die Fortsetzung. 

  2. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551321282)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

    (4.011)
    Aktuelle Rezension von: asome

    Onyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.


    Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.


    Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.

  3. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

    (2.129)
    Aktuelle Rezension von: Butta

    Ich muss zugeben,dass es ein paar sehr wahre und interessante Aspekte hatte und obwohl Überbevölkerung und die Reichen etc immer wieder Thema sind, gab es keine wirkliche Lösungsalternative zu den Problemen. Dafür hatte ich wieder das Gefühl als wären andere bekannte Ideen in einem Mixer gepackt worden und das kam dabei raus. Davon mal abgesehen, dass mal wieder kein Charakter sympatisch war, fand ich die Frauendarstellung Len auch alle fragwürdig oder dürftig. Es hat sich alles unlogisch und chaotisch angefühlt, die zeitliche Abfolge unrealistisch, es ist zu überladen und was mit Oskar war fand ich auch unnötig. Für mich ist ein interessantes Grundkonzept nicht nur schlecht umgesetzt worden sondern auch in eine schwurblige Richtung voller Verschwörungstheorien samt zwillingstrope, eine seltsame Krankheit und diese Vater-Sohn Sache abgedriftet. Hat mir wirklich nicht gefallen und diese Musik CD die dabei war wirkte auch echt experimentell.

  4. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

    (1.241)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Wer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war. 

    Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.

  5. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie (ISBN: 9783570315422)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie

    (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwyrm98

    London und Geister – das gehört einfach zusammen. Auch wenn wir hier kein nebelverhangenes altes London mit dunklen Gassen haben, sondern ein Recht modernes Setting. Die Geschichte hat vor 50 Jahren einfach eine andere Abzweigung genommen. In dieser Realität Londons sind Geister allgegenwärtig und tödlich – und leider können Erwachsene diese nicht sehen. Aus diesem Grund kämpfen übersinnlich begabte Jugendliche in Agenturen gegen die Erscheinungen um das sogenannte „Problem“ einzudämmen. Die kleinste dieser Agenturen besteht nur aus 3 Mitgliedern: dem charismatischen Anführer Antony Lockwood, dem akribischen Rechercheur und Bücherwurm George Cubbins und dem neusten Mitglied, der übersinnlich extrem begabten Lucy Carlyle. Und um ihre Agentur vor dem Bankrott zu bewahren, machen sie sich auf das heimgesuchteste Haus in ganz England zu untersuchen...
    Ich habe dieses Buch bereits mehrere Male gelesen und trotzdem zieht mich die Geschichte jedes Mal wieder in Ihren Bann. Das Buch ist flüssig geschrieben, lässt sich leicht lesen und strotzt vor Humor. Die Charaktere sind liebenswert, die Geister schaurig und die Handlung spannend. Am Anfang gibt es zwar einen großen Einführungsteil, aber dieser zieht die Geschichte nicht in die Länge. Im Gegenteil, der Abschnitt ist sogar notwendig um die Charaktere kennenzulernen und zu verstehen wie sie ticken. Und auch die Welt wird einem dadurch nähergebracht. Ein großer Pluspunkt ist auch das ausführliche Glossar am Ende des Buches, in dem man die verschiedenen Geisterarten, Waffen und Verteidigungsmittel noch einmal nachlesen kann.
    Ein Großartiger Auftakt der Reihe. Wer sich leicht gruselt sollte dieses Buch vielleicht besser nicht im Dunkeln lesen, Spaß macht es aber allemal.
    Wer Geistergeschichten, Spannung und Geheimnisse mag ist hier also genau richtig.

  6. Cover des Buches How To Catch A Magical Light (New York Magics 1) (ISBN: 9783551585127)
    Lily S. Morgan

    How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)

    (160)
    Aktuelle Rezension von: Ninchen24

    Arlyn Dorell ist die beste Diebin New Yorks – und das aus gutem Grund: Als Irrlicht kann sie sich unsichtbar machen. Zusammen mit ihrer menschlichen Mitbewohnerin und einer Hexe lebt sie in der magischen Bibliothek Libby, von wo aus sie ihre Aufträge plant. Doch als jemand ihre wahre Identität entdeckt und sie erpresst, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich als Agentin beim Magical Bureau of Investigation bewerben, um ein wertvolles Artefakt zu stehlen. Ausgerechnet dort trifft sie auf Special Agent Marlon Heaton – den Dämon, der sie seit Jahren jagt und ihr gefährlich nahekommt.

    Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Besonders interessant fand ich die Idee, dass Menschen und magische Wesen gemeinsam in einer Welt leben und dass selbst unter den magischen Wesen Herkunft und Stärke über Ansehen und Macht entscheiden. Das führt zu Konflikten und Aufständen bei den „niedrigeren“ Wesen und verleiht der Geschichte eine spannende Dynamik.
    Die magischen Wesen sind faszinierend, hätten aber noch stärker genutzt werden können. Oft werden ihre Besonderheiten nur beschrieben, ohne dass sie die Handlung maßgeblich beeinflussen. Für mich blieb zum Beispiel unklar, warum Arlyn sich als Irrlicht unsichtbar machen kann – auch wenn ich es sehr passend finde, dass sie diese Fähigkeit für ihre Arbeit als Diebin einsetzt.
    Arlyn selbst ist eine sympathische, lebendige Protagonistin. Ich mochte ihre quirlige Art, ihren Job und ihre Freunde sehr. Besonders gefallen hat mir die lebendige Bibliothek „Libby“, die fast wie ein fühlendes Wesen beschrieben wird – als Bücherliebhaberin hätte ich so eine Bibliothek selbst gerne. Marlon ist ihr Gegenpol: grummelig, verschlossen und auf sich allein gestellt. Er taut nur langsam auf, doch das Zusammenspiel mit Arlyn funktioniert sehr gut. Sie bringt Farbe in seine graue Detektivarbeit und lässt sich von ihm nicht beirren. Etwas unpassend fand ich nur, dass Arlyn sich von Anfang an zu ihm hingezogen fühlt – glaubwürdiger wäre es gewesen, wenn sich ihre Gefühle erst im Laufe der Geschichte entwickelt hätten.
    Mir sind zudem einige Grammatik- und Rechtschreibfehler aufgefallen. Sie sind zwar nicht gravierend, treten aber öfter auf und stören gelegentlich den Lesefluss.

    Insgesamt ist es ein schönes, kurzweiliges Buch mit einer wendungsreichen Handlung, sympathischen Figuren und einem gelungenen Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

  7. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, nicht nur, weil zwei Zeitstränge aufeinander zulaufen.

    Wer wirklich verstehen will, muss manchmal zurückblättern, manchmal mit geschlossenen Augen tief Luft holen.

    In diesem Buch geht es um Israel und Palästina .

    In diesem Roman wird Sensationsjagd und Faktentreue im Journalismus knallhart bloßgestellt.

    Hier wird über Flucht und Vertreibung, Ankommen und Abschied schonungslos berichtet.

    Dabei wird immer wieder klar Hass und Liebe passen in unsere beiden Herzkammern.

    Alles ist so weit weg und ganz nah, dass man manchmal einfach nur den Spiegel abhängen möchte.

    Wer Schätzing kennt, weiß, dass er es seinen Lesern nicht leicht macht. Hier präsentiert er ein Meisterstück. Nicht nur, dass man stets zwischen Zorn und Mitleid, Glauben und Staunen Schuld und Unschuld hin und hergerissen wird,, wie der Journalist selbst wird man immer wieder mitten ins Geschehen geworfen und manchmal auch kalt gestellt. Als wollte der Autor sagen, mach eine Denkpause. Dabei bin ich erschrocken,  wie lange ich diese Geschichte schon miterlebe und doch ratlos passiv bin.

    Mit diesen Familien habe ich gelacht und geweint, obwohl oder gerade weil die Sprache oft recht derb und ruppig ist und dann wieder ganz zart Sonnenuntergänge und Trauer sprachlich zelebriert wird.

    Danke für dieses aufregende Buch, dass einen anderen Titel verdient." Breaking News" ist wie ein Streifschuss  und trifft die Sache nicht

  8. Cover des Buches Der Lavendelgarten (ISBN: 9783442496907)
    Lucinda Riley

    Der Lavendelgarten

    (850)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Als die Mutter von Emilie verstirbt, stürzt sie in einen Strudel von Gefühlen. Langsam arbeitet sie die Geschehnisse der Vergangenheit ihrer Familie auf und es kommt zu einem völlig unerwartetem Ende

    Der Schreibstil von Lucinda Riley ist auch in diesem Buch wieder unvergleichlich gut. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und die Personen gut dargestellt. Ich habe dieses Buch lange im Regal stehen gehabt und bin froh, dass ich es nun endlich zur Hand genommen habe. Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

  9. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Raunende Maske (ISBN: 9783570403624)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

    (413)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Ich liebe es, dass ich diese Reihe entdeckt habe und auch der dritte Band hat mich wieder vollkommen überzeugt. Die raunende Maske ist spannend, atmosphärisch und genau die richtige Mischung aus Grusel und Humor.

    Der neue Fall führt das Team in ein unheimliches Kaufhaus, das auf düsteren historischen Überresten gebaut wurde. Allein dieses Setting sorgt schon für eine dichte, fast beklemmende Atmosphäre. Besonders die nächtlichen Einsätze sind richtig gruselig und sorgen immer wieder für Gänsehaut.

    Gleichzeitig bleibt der typische Humor der Reihe erhalten. Zwischen den gefährlichen Situationen gibt es immer wieder lockere, witzige Momente, die das Ganze auflockern, ohne die Spannung zu verlieren. Diese Mischung funktioniert einfach unglaublich gut.

    Schön ist auch, dass bekannte Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder auftauchen und die Geschichte weiter vertiefen. Mit Holly kommt zudem eine neue Figur ins Team, die für zusätzliche Dynamik sorgt. Besonders die anfängliche Spannung zwischen ihr und Lucy bringt eine interessante neue Ebene in die Handlung.

    Im Hintergrund wird das große Geheimnis rund um die Geister immer weiter ausgebaut. Man merkt, dass die Geschichte auf etwas Größeres hinausläuft, was die Neugier auf die nächsten Bände noch mehr steigert.

    Fazit:
    Ein durchgehend spannender, stellenweise gruseliger und gleichzeitig humorvoller Band, der die Reihe perfekt weiterführt. Für mich bisher eines der Highlights der Reihe!

  10. Cover des Buches The Chemist – Die Spezialistin (ISBN: 9783596298938)
    Stephenie Meyer

    The Chemist – Die Spezialistin

    (258)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Dr. Juliana Fortis ist ständig auf der Flucht. Durch ihre Arbeit bei einer geheimen Spezialeinheit, weiß sie Dinge, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Seit ihrer Flucht hat sie mehrere Attentate überlebt und sie hat für jede Situation einen Plan, der ihr das Leben retten soll. Eines Tages wird sie erneut Ziel eines Killers und dieses Mal läuft nichts nach Plan.

    Meine Gedanken:

    Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, obwohl der Ansatz spannend war. Die Geschichte hat sich einfach zu sehr gezogen und der Fokus lag deutlich auf Beschreibungen, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Bis die Story an Fahrt aufnahm und auch endlich spannender wurde, war gut ein Drittel des Romans bereits um. Für mich war das einer der Gründe, warum das Buch dann erstmal zwei Monate Pause hatte. Aber: Wer lange aushält, der wird belohnt. Je weiter die Story fortschritt, desto actionreicher wurde es, da hat das Lesen auch angefangen richtig Spaß zu machen.

    Meine Favoriten dabei waren ganz klar das Duo Einstein und Kevin - der Hund und sein Besitzer haben mich durch das Buch getragen, deswegen fand ich es umso trauriger, als zwischendurch andere Figuren im Vordergrund standen.

    Die Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, die "Anziehung" war für mich nicht greifbar. Tatsächlich dachte ich irgendwann, dass es auf ein Love Triangle zugeht, was es noch einmal spannender gemacht hätte. Was die Liebesgeschichte angeht war es also letztendlich vorhersehbar bis eintönig und mir persönlich hat der Action-Anteil wesentlich besser gefallen.

    Manche Nebencharaktere hätte ich gerne besser kennengelernt. Als es rasanter wurde, konnte man den Roman gut lesen, teilweise mit Bildern im Kopf wie im Kino. Das Potential war also da, ließ durch einige Längen und ausschweifende Beschreibungen nur leider etwas auf sich warten. Als die Action richtig da war, konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen, da der Schreibstil entsprechend an Tempo gewann.

    Alles in allem ein guter Thriller, der vielleicht zunächst noch zögern lässt, einen aber dann doch mit einer spannenden Entwicklung überrascht.

  11. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783570403440)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

    (567)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Der wispernde Schädel ist ein ebenso starker wie spannender zweiter Band der Lockwood & Co.-Reihe. Obwohl mir die grobe Handlung durch die Netflix-Serie bereits bekannt war, hat mir das Buch enorm viel Spaß gemacht nicht zuletzt, weil es einige Wendungen und Details enthält, die in der Serienadaption so nicht vorkommen.

    Der Einstieg gelingt wieder sehr leicht. Man ist sofort zurück in der düsteren, geisterverseuchten Welt Londons und mitten im Geschehen. Das Trio Lockwood, Lucy und George fühlt sich vertraut an, und ihre Dynamik trägt die Geschichte mühelos.

    Lucy ist mir in diesem Band besonders ans Herz gewachsen. Ihre Fähigkeiten, Geister nicht nur zu sehen, sondern auch zu fühlen und wahrzunehmen, werden hier noch stärker hervorgehoben. Besonders eindrucksvoll fand ich die Szene auf dem Friedhof, in der deutlich wird, dass es unterschiedliche Arten von Sensitiven gibt einige gewalttätig, andere friedlich und fast schon mit der Welt verbunden. Diese Differenzierung macht das Geisterkonzept noch spannender.

    Zentraler Punkt der Handlung ist eine Wette gegen eine rivalisierende Agentur: Wer findet zuerst ein gefährliches Artefakt einen Spiegel, der alle in seiner Nähe in den Wahnsinn treibt, sogar Erwachsene? Diese Konkurrenzsituation sorgt für Tempo, Spannung und einige brenzlige Situationen. Das Team gerät mehrfach in Lebensgefahr und entkommt dem Tod nur knapp.

    Besonders interessant fand ich die Erkenntnis, dass die Quellen der Geister offenbar schon lange vor dem sogenannten „Problem“ existiert haben. Diese Andeutung verleiht der übergeordneten Handlung zusätzliche Tiefe und macht neugierig auf die kommenden Bände.

    Fazit:
    Der wispernde Schädel steigert alles, was den ersten Band so gut gemacht hat: mehr Spannung, mehr Hintergrundwissen und stärkere Charakterentwicklung. Ein packender Reihenfortsatz, der definitiv Lust auf mehr macht.

  12. Cover des Buches Das Buch der verlorenen Stunden (ISBN: 9783423222105)
    Hayley Gelfuso

    Das Buch der verlorenen Stunden

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Bella-Maya263

    Das Buch der verlorenen Stunden hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Toll der Aufbau über zwei Zeitebenen der die beiden Hauptprotagonistinnen begleitet und mit einen Hintergrund für einen packenden Konflikt bildet. Skrupellose Zeitwächter vernichten unliebsame Erinnerungen um die Geschichte nach ihren Vorstellungen umzuschreiben und machen dabei nicht einmal Halt vor dem Kern unserer Identität.

    Es ist spannend, mitzuerleben, wie Lisaveth sich gegen dieses System auflehnt und ihr Weg und die mutige Lösung, die sie für dieses Problem findet, haben mich beeindruckt. Ein fiktionales, trotzdem kluges und interessantes Buch über die Macht der Manipulation und den Wert der Wahrheit. - eine klare Leseempfehlun.

  13. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

    (266)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    «Das Labyrinth der Lichter» ist der vierte und letzte Band des Zyklus «Der Friedhof der Vergessenen Bücher». Richtig Fahrt nimmt der Roman auf, sobald Alicia Gris auftritt. Von da an entwickelt die Geschichte einen starken Sog: Die zahlreichen Handlungsfäden entwirren sich allmählich, das Gesamtbild wird klarer, ohne jedes Geheimnis vollständig preiszugeben. Auch die Einbettung in das Spanien der 1960er-Jahre gelingt überzeugend. Zafón erzählt aus verschiedenen Perspektiven und verknüpft den Roman mit zahlreichen intertextuellen Bezügen – manchmal fast etwas zu viele, was stellenweise selbstgefällig wirkt. Seine facettenreiche, atmosphärische Sprache bleibt eine grosse Stärke.

    Weniger überzeugt hat mich das Ende. «Julians Buch« hätte Zafón sich sparen können. Wie schon in «Der Schatten des Windes» versucht er, möglichst alles aufzulösen, wodurch das Ende unnötig langatmig wird. Hinzu kommen einige fragwürdige Metaphern und Altherrenwitze, die sich nicht nur auf Fermín beschränken und eher als Eigenheit von Zafóns Stil erscheinen.

    Trotz dieser Schwächen ist «Das Labyrinth der Lichter» ein sehr lesenswerter Abschluss der Reihe. Ob der Roman tatsächlich für sich allein funktioniert, bezweifle ich allerdings – eine Frage, die sich mir bereits bei den beiden Vorgängerbänden gestellt hat.

  14. Cover des Buches Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom (ISBN: 9783570312636)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom

    (314)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Ein weiteres Abenteuer mit Lockwood & Co - das mich auch wieder fesseln konnte. Ich fand die Fälle in dem Band an sich sehr interessant und spannend aufgezogen. Sie bringen ein paar Antworten, aber auch ebenso eine Menge neuer Fragen. Vor allem das Ende lässt viele Fragen offen und dementsprechend gespannt bin ich auf den finalen Band.

    Gewünscht hätte ich mir tatsächlich eine zweite Erzählsicht. Das würde der Geschichte einfach ein bisschen mehr Abwechslung bringen und Lucy alleine hat eben auch nicht soo viele Gedanken. Da würde ich doch gerne mal in Lockwoods Kopf schauen und mehr zu seinen Beweggründen erfahren.

    Schade finde ich es aber ein bisschen, dass der Titel einem schon einen Hinweis auf den "wichtigen" Fall des Bandes gibt. Dadurch werden die anderen ein wenig herabgestuft, was ich ungünstig finde. 

  15. Cover des Buches Der Schwimmer (ISBN: 9783499268885)
    Joakim Zander

    Der Schwimmer

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Stolli

    Der Schwimmer von Joakim Zander ist das zweite Buch nach Ein ehrliches Leben von diesem Autor, das ich lese, der Inhalt findet sich wie üblich im Link von Lovely Books, mein Fazit:

    Ein spannend geschriebener Agenten/Wirtschaftsthriller der teilweise über längere Zeitzonen und Personen gesplitted ist, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen (würde ich hier auch empfehlen, so bleibt man im Flow) da mich die Geschichte sehr neugierig gemacht hat.

    Der Schwimmer, nun die wenigen Sequenzen wo der Agent seine Bahnen zieht haben für mich nicht viel für die Geschichte beigetragen.

    Das Buch macht mich neugierig auf die beiden folgenden Bände.

  16. Cover des Buches Das Erwachen des Feuers (ISBN: 9783608982428)
    Anthony Ryan

    Das Erwachen des Feuers

    (148)
    Aktuelle Rezension von: ReiShimura

    Anthony Ryans „Draconis Memoria“ Reihe stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, doch hat mich der Umfang der Werke ein klein wenig abgeschreckt. Nicht das ich etwas gegen seitenstarke Bücher hätte. Ganz im Gegenteil, aber bei sehr begrenzter Lesezeit ist es schwer so eine Reihe anzufangen und dann auch noch in halbwegs akzeptabler Zeit zu beenden.

    Der Autor hat mich dem Auftaktband seiner Reihe mehr als nur ein klein wenig überrascht. Denn erwartet hatte ich mir einen mehr oder weniger klassischen Drachen-Fantasy-Roman mit Abenteuerkomponenten. Bekommen habe ich allerdings Steampunk, Seeräuber und Spione. Die Zutaten für einen Abenteuerroman waren auch vorhanden und gewürzt war das ganze mit ein wenig Drachenblut. Denn ja, über den Großteil des Buches hinweg, geht es weniger um Drachen, sondern nur um deren Blut, um das Produkt, dass die Welt am Laufen hält. Im ersten Augenblick war ich fast ein wenig enttäuscht, denn das war nicht das, worauf ich mich gefreut habe, doch dann hat mich diese irrsinnige Mischung in seinen Bann gezogen.

    Wobei ich schon anmerken muss, dass mich Anthony Ryan zwischendurch immer mal wieder verloren hat und ich meine Entscheidung das Buch zu lesen mehrmals bereut habe. So interessant seine Mischung an Genres auch ist und so sehr er sich bemüht alles unter einen Hut zu bringen, für mich haben die Zahnräder nicht immer perfekt ineinandergegriffen.

    Die Geschichte teilt sich in drei große Handlungsstränge ein und werden jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt. Da gibt es Lizanne Lethridge, die Agentin der Abteilung Außergewöhnliche Maßnahmen, Clay Torcreek, ein Krimineller und Blutgesegneter und Leutnant Hilmore, Offizier auf der „Guten Gelegenheit“. Während Lizanne und Clays Geschichten sich von Anfang an verweben und ineinandergreifen, schwebt der Teil um Hilmore wie ein loser Faden im Wind. Durch die doch sehr komplexe Welt und die vielen Details, die der Autor einstreut, habe ich mir beim Perspektiven- bzw Kapitelwechsel manchmal etwas schwergetan.

    Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Anthony Ryan hier ein Meisterwerk erschaffen hat, doch muss ich ihm meine Hochachtung aussprechen, welche komplexe Welt er sich ausgedacht hat. Gerade die Steampunk Komponenten waren für mich in einem Fantasyroman eher Neuland haben sich aber sehr gut in das Gesamtbild eingefügt und meine Neugier geweckt. Auch die Kombination aus Drachen und Piraten fand ich eine spannende Sache. Die ganzen politischen Komponenten waren mir dafür an manchen Stellen ein wenig zu viel und zu prominent. Gerade an diesen Stellen hat sich das Buch für mich ein wenig gezogen. Dennoch muss ich sagen, dass es eine akzeptable Spannungskurve in dem Buch gibt. Diese erreicht natürlich am Ende des Buches ihren Höhepunkt. Wenig überraschend bei Auftaktband einer Trilogie, endet das Buch mit einem Cliffhanger.

    Meiner Meinung nach muss man sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Wie oft im Fantasy Genre ist dies kein Buch für schnell, schnell zwischendurch. Dafür ist sowohl die Welt als auch die Handlung zu komplex. Auch bin ich mir nicht sicher, ob dies das richtige Buch für einen Neuling in dem Genre ist. Man braucht für dieses Buch definitiv Durchhaltevermögen, denn gegen Ende hin, wenn sich die Lage mehr und mehr zuspitzt und alles so richtig ins Rollen kommt, wird es erst so richtig interessant. Und auch die Drachen werden gegen Ende immer präsenter.

  17. Cover des Buches Blue Sky Black - Ohne Dunkelheit keine Sterne (ISBN: 9783551584359)
    Johanna Danninger

    Blue Sky Black - Ohne Dunkelheit keine Sterne

    (149)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Blue Sky Black
    • Autor/in: Johann Danninger
    • Verlag: Carlsen
    • ISBN: ‎‎‎9783551584359 
    • Ausgabe: Taschenbuch 
    • Erscheinung: 03.09.2020

    Inhalt:

    "In Milas Leben ist nichts mehr so, wie es früher war. Durch eine Reihe von Naturkatastrophen ist die Welt zu einem feindlichen Ort geworden und Mila muss in ihrer neuen Heimat Kanada allein für sich sorgen. Wo sie hinschaut, gibt es keine Hoffnung mehr. Bis eines Tages ein junger Mann in ihr Leben tritt und alles verändert. Doch es stellt sich heraus, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Und dass nur sie beide die Welt – und einander – retten können …"

    .

    Meinung: 

    Ich finde Dystopien durchaus spannend, vor allem wenn sie realitätsnah sind. Das Gefühl hatte ich bei diesem Werk definitiv. Leider kann ich mir das Szenario fast schon zu gut vorstellen. Der Schreibstil war, finde ich, durch seine doch malerische und detaillierte Art sehr passend. Was mir persönlich auch gefallen hat, war die Kombination aus diesem fürchterlichen Zukunftsszenario und der Romantik. Man hätte es in meinen Augen kaum besser machen können. 

    Fazit:

    Von mir gibt es auf jeden Fall eine Empfehlung für Fans von Dystopien und Liebesgeschichten!

  18. Cover des Buches GIER - Wie weit würdest du gehen? (ISBN: 9783734105586)
    Marc Elsberg

    GIER - Wie weit würdest du gehen?

    (214)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Das Geld und die sucht danach treib den Menschen um. Wenn man wenig hat versucht man mehr zu haben. Aber auch Getriebe was an man anpflanzt und wen man mehr rauskriegen nicht teil sondern den gewimmten zu mehren oder für sich zu behaltet. Ist ok das Buch liest sich recht zügig durch. Ninja Buch halt. 

  19. Cover des Buches Red Star Down (ISBN: 9783518475645)
    D. B. John

    Red Star Down

    (39)
    Aktuelle Rezension von: RDR

    "Red Star Down“ von D.B. Jon, mir bislang nicht bekannt, hat hier einen spannenden und packenden aktuellen – natürlich fiktiven - Spionage Thriller geschrieben, was normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist, mich allerdings vollends überzeugt hat.
    Das Cover hatte mich ursprünglich angezogen, es ist farblich auffällig gestaltet und passend.
    Über 700 Seiten, voll mit Action, gefüllt mit Fiktivem aber auch sehr viel tatsächlich realem Weltgeschehen, versteckt und offen handelnd von den derzeit regierenden Präsidenten und machtgewaltigen Politikern, deren Geheimdiensten und Regimes. Die jeweiligen Charaktere und Protagonisten sind ansprechend und sehr gut ausgearbeitet.
    Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, leicht und angenehm zu lesen, temporeich und ab und an ein kleines Augenzwinkern, vor allem aber perfekt recherchiert, was jedoch wiederum zusätzlich für Schaudern gesorgt hat, da sich etliches tatsächlich so abgespielt hat. Obwohl dieser Thriller sowohl von der Seitenanzahl als auch von der Handlung – drei aufeinander zulaufende Handlungsstränge – sehr umfangreich ist, konnte ich immer problemlos folgen und habe nicht nur den Faden nicht verloren sondern war tatsächlich permanent gefesselt und habe auch das eine oder andere hinsichtlich der Weltpolitik neu erfahren.
    Ich gebe zu diesem Polit-Spionage-Thriller eine absolute Leseempfehlung ab, fünf große Sterne.

  20. Cover des Buches Never Trust Your Fake Husband (ISBN: 9783473586745)
    Ally Carter

    Never Trust Your Fake Husband

    (301)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Mitten in Paris aufzuwachen, ohne Erinnerung und ohne ihren eigenen Namen zu kennen stand definitiv nicht auf Zoes Bingo-Karte. Als sie in Lebensgefahr schwebt, bleibt ihr nur die Flucht mit dem heißen, aber absolut widerwilligen Agenten Jake, der alles andere als begeistert davon ist, Zoe unter seine Fittiche nehmen zu müssen – und der ihr in der Rolle als frisch angetrauter Ehemann doch besser gefällt, als für die beiden gut wäre.


    Meine Meinung

    Dass die Autorin bereits früher erfolgreiche Spionagebücher für Jugendliche geschrieben hat, hat meine Erwartungen an dieses Buch tatsächlich relativ hoch geschraubt, auch wenn ich mir eigentlich schon vor dem Lesen gedacht habe, dass das eventuell ein bisschen vorschnell hätte sein können. Dieser Eindruck hat sich dann beim Lesen leider recht schnell bestätigt, auch wenn diese Geschichte in meinen Augen trotzdem Unterhaltungswert hat.

    Der Schreibstil an sich war leider schon nicht mein Fall, da mir die Ausdrucksweise insgesamt zu bemüht jugendlich war, was in meinen Augen einfach nicht zur Geschichte und den Figuren gepasst hat. Auch das Setting hätte leider nur in der Theorie funktionieren können, da ich beim Lesen häufig einfach nicht das Gefühl hatte, dass ich der Erzählung glauben könnte, sondern vor allem Jake für alles, aber ganz sicher nicht für einen Geheimagenten gehalten hätte.

    Auch der Handlungsbogen an sich hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt, da ich durchaus auf ein wenig Spannung gehofft hatte, hier aber vornehmlich mit Figurenproblematik und ziemlich nebensächlichen Konflikten konfrontiert wurde, die für die Geschichte eigentlich keine allzu große Rolle gespielt haben. Folglich hatten dann auch die Figuren für meinen Geschmack nicht genug Tiefe, was bei einer locker-leichten Romanze vielleicht gar nicht so schlimm wäre, hier in Kombination mit dem eher kindlich-naiven Verhalten der Protagonistin in brenzligen Situationen aber leider einfach nur nervig für mich war.

    Die offensichtlich gewollt witzigen Szenen hatten dabei zwar schon einen gewissen Unterhaltungswert, vom Hocker gerissen hat mich das Buch aber leider insgesamt nicht. Die Kopie eines erfolgreichen Reihenkonzepts für eine ältere Zielgruppe hat hier daher in meinen Augen leider eher nicht funktioniert, was ich angesichts meiner Erwartungen auch im Nachhinein betrachtet noch schade finde.


    Fazit

    Auch wenn ich die Figuren und ihre Interaktion ehrlicherweise zum Fremdschämen fand, hatte das Buch an sich schon einen gewissen Unterhaltungswert. Die Idee hatte in meinen Augen allerdings mehr Potenzial, als hier herausgeholt wurde, denn richtig funktioniert hat das Schreiben eines bekannten Szenarios der Autorin für eine ältere Zielgruppe leider nicht.

    Dafür gibt es zwei Bücherstapel von mir.

  21. Cover des Buches Alex Rider, Band 1 - Stormbreaker (ISBN: 9783473585229)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 1 - Stormbreaker

    (191)
    Aktuelle Rezension von: RonjaKing

    Die Abenteuer von Alex Rider haben mich zu meiner ersten selbst geschriebenen Geschichte inspiriert (https://www.story.one/de/story/mina/) :)                                                                                                                                                                               

  22. Cover des Buches Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels (ISBN: 9783959671675)
    Kristen Orlando

    Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels

    (50)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Teenager in der Ausbildung zum Supergeheimagenten, mit Teenagerproblemen. Erwartet habe ich einen etwas härteren Jugendthriller mit starker Hauptfigur. Doch bekommen habe ich einen Möchtegern-Agententhrill mit einem Haufen Hormontheater. Es wirkte doch sehr unwahrscheinlich und überzogen.
    Aber, für die Zielgruppe der 13-15jährigen vermutlich eine sehr ansprechende Story.
  23. Cover des Buches Code Black (ISBN: 9783492703161)
    Kat Carlton

    Code Black

    (117)
    Aktuelle Rezension von: Kirasbooks

    Klappentext: WENN DU DIESE NACHRICHT ERHÄLST: 1. VERLASSE SOFORT DEINEN AUFENTHALTSORT     2. NIMM KEINESFALLS KONTAKT ZU UNS AUF    3. RENNE UM DEIN LEBEN 

    Meine Meinung: Code Black war nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut, weil ich finde, dass die Handlung sich in die länge zieht und es auf dauer kein Spaß mehr macht weiter zu lesen, weil immer alles wiederholt beschrieben wird und es irgendwann echt langweilig ist. Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen, da gibt es schon bessere Thriller. 

  24. Cover des Buches Der Turm der Welt (ISBN: 9783499271489)
    Benjamin Monferat

    Der Turm der Welt

    (58)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Ich tue mich ein bisschen schwer damit, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Anfang war für mich ehrlich gesagt ein ziemlich harter Brocken. Die erste Hälfte ist voll mit unzähligen Figuren, vielen französischen Namen und verschiedenen Handlungssträngen. Ein Personenverzeichnis hätte hier wirklich geholfen. Man merkt schnell, dass es in Richtung großer historischer Roman wie Ken Follett gehen soll, bei dem am Ende alles irgendwie zusammenläuft. Die Idee rund um die Weltausstellung fand ich auch spannend, allerdings hatte ich mir von der Umsetzung etwas mehr erhofft.

    Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch für mich deutlich interessanter, vor allem das Ende. Dort hat der Autor die verschiedenen Fäden ziemlich raffiniert zusammengeführt, was mir gut gefallen hat. Trotzdem ist das Buch mit fast 700 Seiten ein echter Brocken, und ich habe fast zwei Monate zum Lesen gebraucht. Das lag nicht nur am Umfang, sondern auch an einigen Handlungssträngen, die mich leider nicht wirklich packen konnten.

    Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass Friedrich stärker als Hauptfigur im Mittelpunkt steht, statt nur einer von vielen Charakteren zu sein. Sehr gelungen fand ich dagegen die Atmosphäre: Das Paris des späten 19. Jahrhunderts wird lebendig und detailreich beschrieben, sowohl die Gesellschaft als auch die Schauplätze. Insgesamt ist Der Turm der Welt ein interessanter historischer Roman, auch wenn ich persönlich mit dem Ende nicht ganz zufrieden war und mir etwas anderes erhofft hatte.

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