Bücher mit dem Tag "agententhriller"

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55 Bücher

  1. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, nicht nur, weil zwei Zeitstränge aufeinander zulaufen.

    Wer wirklich verstehen will, muss manchmal zurückblättern, manchmal mit geschlossenen Augen tief Luft holen.

    In diesem Buch geht es um Israel und Palästina .

    In diesem Roman wird Sensationsjagd und Faktentreue im Journalismus knallhart bloßgestellt.

    Hier wird über Flucht und Vertreibung, Ankommen und Abschied schonungslos berichtet.

    Dabei wird immer wieder klar Hass und Liebe passen in unsere beiden Herzkammern.

    Alles ist so weit weg und ganz nah, dass man manchmal einfach nur den Spiegel abhängen möchte.

    Wer Schätzing kennt, weiß, dass er es seinen Lesern nicht leicht macht. Hier präsentiert er ein Meisterstück. Nicht nur, dass man stets zwischen Zorn und Mitleid, Glauben und Staunen Schuld und Unschuld hin und hergerissen wird,, wie der Journalist selbst wird man immer wieder mitten ins Geschehen geworfen und manchmal auch kalt gestellt. Als wollte der Autor sagen, mach eine Denkpause. Dabei bin ich erschrocken,  wie lange ich diese Geschichte schon miterlebe und doch ratlos passiv bin.

    Mit diesen Familien habe ich gelacht und geweint, obwohl oder gerade weil die Sprache oft recht derb und ruppig ist und dann wieder ganz zart Sonnenuntergänge und Trauer sprachlich zelebriert wird.

    Danke für dieses aufregende Buch, dass einen anderen Titel verdient." Breaking News" ist wie ein Streifschuss  und trifft die Sache nicht

  2. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Hahnfeld

    Die Geschichte von Carl, der mit Amnesie erwacht und nun herausfinden möchte, wer er ist, habe ich mit Spannung verfolgt. Anfangs wirkt das Buch chaotisch, die Ereignisse werden fragmentarisch aneinander gereiht – aber als ich einmal drin war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und laden ein zu Gedanken wie "Na ein Kapitel geht noch". Musste abwechselnd lachen, unbedingt weiterlesen, habe die besten Stellen meinem Freund zitiert. Das Ende hat mich ziemlich verwirrt, anfangs auch enttäsucht. Aber irgendwie machte die Sinnlosigkeit des Endes die Geschichte auch wahrhaftiger, mehr wie das echte Leben. Jedenfalls mag ich Wolfgang Herrndorfs Bücher schon allein deshalb, weil sie gut geschrieben sind. Ich hatte auch Spaß an seiner Wortgewalt und seinem Witz. 

  3. Cover des Buches The Chemist – Die Spezialistin (ISBN: 9783596298938)
    Stephenie Meyer

    The Chemist – Die Spezialistin

    (258)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Dr. Juliana Fortis ist ständig auf der Flucht. Durch ihre Arbeit bei einer geheimen Spezialeinheit, weiß sie Dinge, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Seit ihrer Flucht hat sie mehrere Attentate überlebt und sie hat für jede Situation einen Plan, der ihr das Leben retten soll. Eines Tages wird sie erneut Ziel eines Killers und dieses Mal läuft nichts nach Plan.

    Meine Gedanken:

    Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, obwohl der Ansatz spannend war. Die Geschichte hat sich einfach zu sehr gezogen und der Fokus lag deutlich auf Beschreibungen, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Bis die Story an Fahrt aufnahm und auch endlich spannender wurde, war gut ein Drittel des Romans bereits um. Für mich war das einer der Gründe, warum das Buch dann erstmal zwei Monate Pause hatte. Aber: Wer lange aushält, der wird belohnt. Je weiter die Story fortschritt, desto actionreicher wurde es, da hat das Lesen auch angefangen richtig Spaß zu machen.

    Meine Favoriten dabei waren ganz klar das Duo Einstein und Kevin - der Hund und sein Besitzer haben mich durch das Buch getragen, deswegen fand ich es umso trauriger, als zwischendurch andere Figuren im Vordergrund standen.

    Die Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, die "Anziehung" war für mich nicht greifbar. Tatsächlich dachte ich irgendwann, dass es auf ein Love Triangle zugeht, was es noch einmal spannender gemacht hätte. Was die Liebesgeschichte angeht war es also letztendlich vorhersehbar bis eintönig und mir persönlich hat der Action-Anteil wesentlich besser gefallen.

    Manche Nebencharaktere hätte ich gerne besser kennengelernt. Als es rasanter wurde, konnte man den Roman gut lesen, teilweise mit Bildern im Kopf wie im Kino. Das Potential war also da, ließ durch einige Längen und ausschweifende Beschreibungen nur leider etwas auf sich warten. Als die Action richtig da war, konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen, da der Schreibstil entsprechend an Tempo gewann.

    Alles in allem ein guter Thriller, der vielleicht zunächst noch zögern lässt, einen aber dann doch mit einer spannenden Entwicklung überrascht.

  4. Cover des Buches Oxen. Das erste Opfer (ISBN: 9783423217651)
    Jens Henrik Jensen

    Oxen. Das erste Opfer

    (311)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der hochdekorierte ehemalige Elitesoldat Niels Oxen ist ein psychisches Wrack der den Geistern seiner Vergangenheit mit Alkohol und Drogen zu entkommen versucht. Als das scheitert, zieht er sich in die Einsamkeit der jütländischen Wälder zurück. Doch auch hier findet er keinen Frieden, sondern wird ungewollt zum Verdächtigen in einem Mordfall. Das Opfer ist ein prominenter Ex Botschafter und politischer Strippenzieher und somit ist neben der örtlichen Polizei auch der Inlandsgeheimdienst in die Ermittlungen eingebunden. Vom Geheimdienst wird Oxen rekrutiert, um den Fall außerhalb der offiziellen Wege zu untersuchen, was zugleich seine Chance ist, sich von dem Tatverdacht zu befreien. Aber Oxen lässt sich nicht instrumentalisieren und er wühlt Dreck auf, der besser unberührt geblieben wäre. Bald ist klar, dass es mehr Opfer gab und alle miteinander verwoben waren. Doch das Töten hört nicht auf, wann immer Oxen auf neue Spuren stößt, werden diese vernichtet und mögliche Zeugen eliminiert.

    Wer besitzt so viel Macht und Informationen, um die Ermittlungen derart zu torpedieren und welches dunkle Geheimnis verbindet die Opfer und vor allem - wem kann man trauen?

    Das Buch bietet Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite, starke Charaktere, welche im Laufe der Geschichte durchaus Wandlungen durchmachen und jede Menge offene Fragen, welche das Interesse am 2. Teil der Trilogie befeuern sollen. Meines Erachtens kann es die Oxen Trilogie durchaus mit der Milleniumstrilogie aufnehmen. Also klare Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

    (357)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Es geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.


    Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.

  6. Cover des Buches The Chemist - Die Spezialistin (ISBN: B01M4O3MUA)
    Stephenie Meyer

    The Chemist - Die Spezialistin

    (50)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Die Spezialistin" von Stephenie Meyer hatte ich mehrere Jahre im Bücherregal stehen, Nun wurde es aussortiert, weil ich es mir als Hörbuch zu Gemüte führte. Die Hörbuchsprecherin Luise Helm mag ich sehr. Auch in diesem über 18 Stunden langen Hörbuch machte sie ihren Job wieder großartig.

    Die Geschichte war für mich eher so lala. Alex ist die Protagonistin des Buches. Sie ist geheime Verhörspezialistin der US-Regierung und foltert Menschen, um Informationen aus ihnen herauszubekommen, indem sie ihnen Substanzen spritzt, die Schmerzen bereiten. Sie wird selbst gejagt, weil sie zu viele Informationen hat.  Als sie wieder jemanden ausfragen und foltern soll, erfährt sie, dass sie an den falschen Mann geraten ist. Es gibt einen Zwilling. Es kommt alles anders als geplant. Plötzlich is sie nicht mehr nur noch auf der Suche nach Informationen, sondern sie verbündet sich gezwungenermaßen mit ihrem vermeintlichen "Opfer" sowie dessen Zwillingsbruder. Es geht auf eine wilde Verfolgungstour und sie und der "gute" Zwilling Daniel verlieben sich ineinander. Bis zum Ende zieht sich das ewige hin und her mit der Verfolgungsjagd durch, es gibt Action und Blut und Leichen. Mir fehlte aber irgendwie die Handlung. Ich bin froh, dass ich das Buch nicht gelesen, sondern gehört habe, da ich so besser dranbleiben konnte. Als Buch hätte ich es bestimmt abgebrochen zu lesen. Es fühlte sich für mich so an, als geht nichts vorwärts. 

    Ich habe mich mit dieser Geschichte eher gequält und kann sie leider nicht empfehlen. 

  7. Cover des Buches Slow Horses (ISBN: 9783257245059)
    Mick Herron

    Slow Horses

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Hornita

    Da ich erst mit Band sieben in diese Reihe eingestiegen bin und mir die Grundidee sehr gut gefallen hat, habe ich mir vorgenommen, die fehlenden Bücher von vorne zu lesen. Dieser erste Band hat meine Erwartungen voll erfüllt. Man wird an das Spionage-Thema langsam herangeführt, die Charaktere werden vorgestellt und das Zusammenwirken verschiedenster Motivationen führt zu einer Mischung aus Slow Horses Chaos, Geheimniskrämerei und Erfolg. Ich empfand das Buch als sehr unterhaltsam und befriedigend, da die Underdogs unerwartet die Oberhand behalten und kann die Reihe uneingeschränkt empfehlen.

  8. Cover des Buches Welt ohne Morgen (ISBN: 9783959670579)
    Jack Soren

    Welt ohne Morgen

    (26)
    Aktuelle Rezension von: DerMedienblogger
    Was ich vorher nicht wusste, war, dass dies der Folgeband zu einem Thriller namens 'Der Monarch' ist. Dies störte mich aber überhaupt nicht, denn man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen des Vorgängers durchlesen.
    Wie ich anderen Rezensionen zu diesem Buch entnehmen konnte, gilt das Team aus Jonathan und Lew als recht beliebt und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, was aber ganz einfach an der Tatsache liegt, dass sie in diesem Thriller fast nie zusammenarbeiten. Es fällt mir recht schwer, mich in diesem Buch auf die Charaktere einzulassen, da sie mir flach und eindimensional vorkamen.
    Die Geschichte ist voller Wendungen, was aber nicht unbedingt nur im positiven Sinne aufstößt. So hatte ich vor allem am Anfang Schwierigkeiten, mich auf eine Handlung einzulassen, da sich mir kein roter Faden erschlossen hat. Es gibt auch kein großes Ziel oder Ergebnis, was in diesem Buch angestrebt wird, sondern auf einen Geschichtsstrang folgt der nächste, sodass sich keine Rahmenhandlung hinter 'Welt ohne Morgen' ergibt.
    Vorliegender Thriller ist zwar recht unterhaltsam und spannend, verliert im Laufe aber massiv an Glaubwürdigkeit, da das Ende sehr in das Genre 'Science-Fiction' abdriftet. Dabei wurde mir das Geschehen teilweise zu absurd und weit aus der Luft gegriffen. Andererseits ist der Strang, um den sich das Finale rankt, sehr interessant und absolut zum Nachdenken anregend.
    Es fällt mir schwer, in dieser auf den Punkt zu kommen, da 'Welt ohne Morgen' mich sehr zwiegespalten zurücklässt.
    Einerseits ist das Buch wirklichRezension unterhaltsam und lesenswert, da keine großen Längen auftauchen, andererseits gefällt mir die innere Struktur und die teilweise Eindimensionalität hinter den Figuren überhaupt nicht.
    'Welt ohne Morgen' kann sich nicht entscheiden, wo es hin möchte - und das ist eben mein größter Kritikpunkt an diesem Roman, den ich kurz vertiefen möchte. Er wird überall als waschechter Thriller ausgegeben und auch der Klappentext lässt keine Zweifel daran übrig. Jedoch konnte ich keinen roten Faden in dieser Geschichte erkennen, was daran lag, dass viele kleine Handlungsstränge hintereinander 'abgefrühstückt' wurden und gleich darauf ein neuer folgte. Dann verfolgt das Buch zu Ende einen zwar recht interessanten Aspekt, der in einem Science-Fiction-Roman sicherlich ein interessantes und intelligentes Dilemma hätte aufstellen können, hier jedoch relativ fehl am Platz wirkt. Zudem wird es am Schluss wie obig bereits erwähnt zu abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass mich das Ende doch recht unzufrieden zurück gelassen hat.

    Fazit:
    Wenn ich versuche, 'Welt ohne Morgen' in kurzen, abschließenden Worten zu beschreiben, so würde ich sagen, dass dieser Thriller lesenswert ist, wenn der Leser sich klar macht, dass es sich hierbei nicht bloß um einen Thriller handelt, sondern doch einige 'übernatürliche' Elemente dahinterstecken. Es gibt bestimmt auch viele Leser, die diese Erzählstruktur nicht so stört wie mich. Für diejenigen, die trotz dieser Kritikpunkte interessiert an dem Buch sind, denen sei hiermit eine Leseempfehlung ausgesprochen.
  9. Cover des Buches Projekt Orphan. Ein Orphan X Thriller von Gregg Hurwitz (ISBN: 9783989550292)
    Gregg Hurwitz

    Projekt Orphan. Ein Orphan X Thriller von Gregg Hurwitz

    (129)
    Aktuelle Rezension von: claida

    Bei dem Thriller "Projekt Orphan" von Gregg Hurwitz handelt es sich um die Fortsetzung von Orphan X. Als "Nowhere Man" ist Evan Smoak auch in diesem Teil am Start und hilft einer Jugendlichen von einem Menschenhändlerring zu entkommen. Allerdings wird er dabei gekidnappt und entführt.

    Es folgt eine harte Zeit für Evan in der er all sein können aufbringen muss um zu entkommen. Er stößt auf viel Widerstand, Gewalt und alte Bekannte. Wird er seinen Entführern entkommen und weiter Unschuldige beschützen?!

    Das Buch ist meiner Meinung nach noch spannender als der erste Teil. Ich mag den Schreibstil, die Handlung und natürlich Evan total gerne. Klar manche Szenen sind hart, aber für mich ist das voll in Ordnung. Zum Glück gibt es noch einige Folgebände die ich sicher mit Begeisterung lesen werde.

    Ich bin wirklich froh diese Reihe für mich entdeckt zu haben und kann sie nur empfehlen! Das Buch ist aber wirklich nichts für zart besaitete.

  10. Cover des Buches Der englische Spion (ISBN: 9783959671453)
    Daniel Silva

    Der englische Spion

    (38)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Gabriel Allons Eintritt als Chef vom Dienst steht kurz bevor, als in der Südsee eine Yacht explodiert. An Bord war die vom britischen Kronprinzen geschiedene Ex-Prinzessin.

    Graham Seymore ahnt, dass es nur einen Bombenbauer auf der Welt gibt, der ein solches Meisterwerk vollbringen kann. Er hätte ihn schon vor Jahren ausschalten sollen.

    Er bittet Gabriel Allon um Hilfe und bietet gleichzeitig Christoph Keller mit der Lösung des Problems die Rückkehr zum MI6 an.

    Gabriels Frau Chiara ist hochschwanger und nicht gerade erfreut, dass Gabriel diesen Fall annimmt.

    Die Spur führt Keller und Allon zurück in dessen Einsatzgebiet. Tief hinein in die IRA und in deren auch jetzt noch geführten Kriege.

    Doch Quinn, der berüchtigte Bombenleger ist nur schwer aufzutreiben. Die Spur führt über den VEVAK zum SWR. Eine alte Bekannte kann dank ihrer eigenen Ausbildung die beiden auf die richtige Spur bringen, nur um kurz darauf selbst als Entführungsopfer in einem Kellerloch zu landen.

    Es wird blutig. Ob in Hamburg, Dänemark oder in London. Als die Spur die beiden in die Altstadt Londons führt, explodiert eine Autobombe.  

    Gabriels vermeintlicher Tod kommt dem MI5, dem MI6 und natürlich auch dem Dienst gerade recht. Sein Tod verschafft ihm und Keller den notwendigen Aufwind, um endlich Rache zu üben.

    Teil 15 lässt erstmals die Rache das Schwert führen. Daniel Silva gesteht Gabriel Allon wie auch Christoph Keller ein eigenes Gewissen zu. Die Jagd beginnt in Lissabon und führt die beiden Freunde nun gemeinsam quer über die Kontinente.

  11. Cover des Buches Target (ISBN: 9783404158799)
    Tom Cain

    Target

    (32)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Schon 'mal ein Buch gekauft und hinterher festgestellt, mit etwas mehr Konzentration hätte man es gar nicht gekauft? Mit Target ging es mir so.

    Sofern man blöd wie ich ist, und den Cover-Text nur überfliegt, sickert die Rahmenhandlung und der Realitätsbezug nur langsam ins Hirn.

    Samuel Carver beseitigt Probleme mächtiger Menschen. Wer seine Auftraggeber sind, will er nicht wissen. Sein Mittelsmann ist ein ehemaliger vorgesetzter Offizier aus der Militärzeit. Diese Eigenschaft reicht ihm, um sich moralisch vor sich selbst rechtfertigen zu können.

    Seine Spezialität sind Auftragsmorde, die wie Unfälle aussehen.
    Genau einen solchen Job erledigt er in Paris, als eine Limousine mit vier Personen an Bord in einem Tunnel gegen einen Pfeiler kracht. Zufrieden mit dem Ergebnis, stellt er ziemlich schnell fest, daß außer ihm noch andere am Tatort sind und er selbst plötzlich zur Zielscheibe wird.

    So. Ein Buch, das sich mit Verschwörungstheorien um den Tod von Lady Di auseinandersetzt, hätte ich nie gekauft. Weil ich eine Schmonzette vom Feinsten erwartet hätte. Aber so habe ich es ja nu' 'mal nicht auf'm Umschlagstext gelesen.

    Ein fulminanter Thriller wäre mir entgangen. Hart, clever und rasant. Und mit einem genre-untypischen Ende. Hervorragend.

    Einziger Minus-Punkt: wieso muß für den deutschen Buchmarkt ein englischer Titel einen englischen Titel ersetzen?
  12. Cover des Buches Nacht in Havanna (ISBN: 9783442554959)
    Martin Cruz Smith

    Nacht in Havanna

    (28)
    Aktuelle Rezension von: addicted3books

    Havanna ist der vierte Renko-Roman von Martin Cruz Smith (1981 Gorky Park, 1989 Polar Star, 1991 Red Square, 1999 Havanna, 2004 Wolves eat Dogs, 2007 Stalin's Ghost, 2010 Three Stations, 2013 Tatiana, 2019 The Seberian Delemma). 

    Von den neun Romanen ist dieser meiner Meinung nach der beste. Arkadi Renko ist in Havanna, Kuba unterwegs, Dort soll er das Verschwinden seines FreundFeindes Sergej Pribluda aufklären. Er kommt gerade zurecht, um beim Auffinden einer Leiche aus der Bucht von Havanna dabeizusein, die möglicherweise jene von Pribluda ist. An den Herzinfarkt glaubt er nicht und beginnt zu ermitteln. Ohne jede Rücksicht, so wie immer. Und macht sich natürlich wieder mal mächtige Feinde.

    Für mich eine gelungene und interessante Mischung aus Russland und Kuba, die zwar lange dicke Freunde waren, aber so gar nicht zusammenpassen. Detailreich beschreibt Cruz die schwierigen Ermittlungen in einer Welt, die so gar nicht Arkadis ist. 

    Kann ich nur empfehlen!

  13. Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462004489)
    Yassin Musharbash

    Russische Botschaften

    (52)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Bei einem Essen mit einem Kollegen geschieht das eigentlich Undenkbare. Vor den Augen der Journalistin Merle Schwalb stürzt ein junger Mann von einem Balkon und wird schwer verletzt oder gar tot abtransportiert. Merle Schwalb versucht herauszufinden, wer der junge Mann war und was zu seinem Tod geführt hat. Es handelte sich wohl um einen jungen Russen, der sich dem Verfassungsschutz angedient hatte. Überraschend stellt Merle fest, dass ein Kollege von der Konkurrenz in einem ähnlichen Fall Nachforschungen anstellt. Entgegen der üblichen Handlungsweise bündeln die Beiden ihre Informationen und tatsächlich haben sie unterschiedliche Ansätze im selben Tatbestand.


    In diesem spannenden politischen Thriller bekommt es die Journalistin Merle Schwalb mit einer brisanten Recherche zu tun. In ihrem Magazin „Globus“ ist sie gerade in die Riege der drei Fragezeichen aufgestiegen. Und von der Eigentümerin hat sie den Auftrag bekommen, die Sache anzupacken. Und nun hat sie eine Ahnung von einer Geschichte um einen russischen Informanten des Verfassungsschutzes, der unter ungeklärten Umständen zu Tode kommt. Merle Schwalb packt den Stier tatsächlich bei den Hörnern. Mit ihrem Kollegen Timur lotet sie die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit aus, denn immer mehr verdeutlichen sich die Hinweise, dass der Todesfall weniger mit dem Clan-Milieu im Zusammenhang steht als mit dem Tun russischer Agenten.


    Gerade in den jetzigen Tagen liest sich dieser Roman vermutlich noch spannender als zum Zeitpunkt seines Erscheinens. Die Krake des russischen Machtstrebens zieht sich, so scheint es, insbesondere durch die meisten der freiheitlichen Länder. Und mit diesem Buch wird die Lage in Deutschland beleuchtet. Wenn man nicht auch schon in Zeitungen, Zeitschriften und im TV davon gelesen oder gehört hätte, würde man kaum glauben, in welch dreister Form eine Einmischung wohl stattfindet. Man fragt sich, was würden die den sagen, wenn man es genauso machte. Es wird einfach mit der Treudummheit spekuliert und das wahrscheinlich zurecht. Hier versuchen unbestechliche Journalisten, dem wenigstens die Suche nach der Wahrheit entgegenzusetzen. Dass dies alles andere als einfach ist, tritt deutlich zutage. Genau das lässt wünschen, dass es auch im realen Leben immer tapfere Journalisten geben wird, die den Lesern eine unvoreingenommene Sicht auf die Dinge ermöglichen.


    4,5 Sterne

  14. Cover des Buches American Assassin – Wie alles begann (ISBN: 9783865524553)
    Vince Flynn

    American Assassin – Wie alles begann

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79
    Mitch Rapp ist noch jung an Jahren aber er hegt einen grossen Hass auf die Welt denn seine Liebste kam bei dem Lockerbie-Terroranschlag auf das Pan-Am-Flug 103 ums Leben.
    Irene Kennedy, eine Mitarbeiterin des CIA wirbt Mitch an, für eine Geheimaktion der CIA von der nicht mal die höchsten Regierungsbeamten wissen sollen/dürfen/müssen.
    In einem Trainingslager des alten aber sehr herrischen Stan Hurley soll Mitch und 5 andere Mitstreiter beweisen aus welchem Holz sie sind, denn nur die Besten dürfen in den Kampf ziehen.
    Einen Kampf auf den Mitch seit Jahren wartet, denn er will endlich alle Terroristen zur Verantwortung ziehen, sprich, ihnen die Rübe vom Hals schiessen.
    Auf der anderen Seite erleben wir den Terror und seine "Arbeit" durch die Arbeit von Sayyed und seinen Mitstreitern des Islamsichen Dschihad, die einen Gefangen der CIA haben und ihn nun foltern um all möglichen Informationen zu erhalten.
    Der Terror sowie die Finanzen um Männer, Waffen, Flugzeuge, Drogen und Co. zieht ein weiteres Netz von dem Libanon über Russland nach Deutschland in die Türkei-überall sitzen Menschen die durch den Terror reich geworden sind und sich auch weiterhin berreichern wollen.
    Doch nun steht der erste Einsatz von Mitch Rapp und Stan Hurley auf dem Plan und der sieht vor- dem Terrornetz erheblichen Schaden zuzufügen, koste es was es wolle, selbst das eigene Leben....

    Was für ein zweischneidiges Schwert, dieses Buch.
    Ich muss gestehen- ich habe den Trailer zum kommenden Film gesehen und fand diesen so genial dass ich unbedingt dieses Buch dazu lesen musste.
    Vorweg- der Schreibstil ist flüssig und leicht zu verstehen und der Autor nimmt auf jeden Fall kein Blatt vor den Mund wenn es um Ausdrücke oder Kampfeinsätze geht.
    Sympathisch waren mir Mitch und Stan nicht wirklich, ihre kindischen Reibereien von Beginn an gingen mir schon ziemlich auf die Nerven, bessern sich aber im Laufe der Geschichte.
    Die Hintergründe  zum Terror und wer wo wie die Strippen zieht- das hingegen fand ich unheimlich genial beschrieben, skrupellos und durchweg spannend.
    Gerade im letzten Drittel nahm das Buch nochmals ordentlich an Fahrt auf und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
    Ganz grosser Minuspunkt- gerade zu Beginn-Mitch kann alles, er ist so eine Art Batman mit James Bond und Captain America in einem, also perfekt und obwohl keiner weiss wo er alles gelernt hat kann er es(ich meine Hallo- der CIA weiss doch sonst auch alles?!?!?) oder lernt unheimlich schnell...
    Im Laufe des Buches fällt dann der Blickpunkt mehr auf die Agenten als Team und ihre Zusammenarbeit sowie die Spionage und Aufträge die Terroristen auszuschalten.
    Von daher gebe ich 4 Sterne(wegen diesem Superman-Mitch kann alles- Gedöns wären es aber so nur 3 Sterne) und muss sagen- ich bin neugierig auf die weiteren Bände geworden.
    Ich denke für den ein oder anderen ist es auf jeden Fall ein spannender Thriller.
  15. Cover des Buches Das elfte Gebot (ISBN: 9783404771578)
    Jeffrey Archer

    Das elfte Gebot

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Popi

    Das elfte Gebot

    Lass Dich nicht erwischen


    Ein guter Agententhriller.

    Spannend, packend und atemberaubend.


    Unglaublich, was Jeffrey Archer sich alles einfallen lässt.

    Ich war zwischendurch richtiggehend geschockt. So hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen.


    Connor Fitzgerald ist ein Profi – und die tödlichste Waffe des CIA.

    Als er glaubt, seine Agentenkarriere nach 28 Jahren beenden zu können, schickt man ihn mit einer letzten Mission nach Moskau.

    Dort gibt es einen Präsidentschaftskandidaten, der einen Krieg gegen die USA plant.

    Connor ahnt nicht, dass er selbst auf der Abschussliste steht ...

  16. Cover des Buches DER ZAR (ISBN: 9783958351301)
    Ted Bell

    DER ZAR

    (9)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlung ist schnell erklärt - im Nachwende-Russland mausert sich ein wahnsinniges Genie zum neuen Zaren, attackiert Amerika und bringt die Welt an den Rand eines globalen Krieges, und es gibt nur einen, der ihn aufhalten kann, nämlich Agent Alex Hawke.

  17. Cover des Buches Operation Schneewolf (ISBN: 9783751702164)
    Glenn Meade

    Operation Schneewolf

    (90)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Operation Schneewolf ist ein spannender Spionagethriller vor dem Hintergrund von Stalins Tod im Spätwinter 1953.

    Die Person Josef Stalin erlebt ja gerade eine Renaissance und ich habe den Eindruck, dass in Russland freundlichen Kreisen vergessen worden ist, dass Stalin einer der größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts ist und seine Verbrechen an Bösartigkeit und Menschenverachtung genauso einzigartig sind wie der Holocaust des Dritten Reiches.

    Genn Meade versetzt den Leser in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. In eine Zeit des Kampfes des Systeme. Er verbindet seinen Agententhriller geschickt mit persönlichen Schicksalen und macht dadurch die Geschichte für uns Leser und Leserinnen erlebbar. Natürlich nimmt Meade die Position und die Sichtweise des Westens ein. Aber er schafft ein tolles "Was wäre wenn" Szenario, das ich für absolut lesenswert halte. Auch heute, nach so langer Zeit. Damit die Geschichtsverklärung vielleicht bei ein paar Leuten Risse bekommt.

    Also, wer gerne Thriller mit Geschichtsbezug, ergreifenden persönlichen Schicksalen liest, liegt hier genau richtig und wird sich bestimmt nicht langweilen.

  18. Cover des Buches Mitternachtsfalken (ISBN: 9783404176496)
    Ken Follett

    Mitternachtsfalken

    (240)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Wir begleiten unsere Protagonisten bei ihrem Widerstand gegen die Deutschen in Dänemark. Dabei sind sie zu Anfang gar nicht Teil des Spionagerings. Dabei werden sie aktiv vom Polizisten Peter Flemming verfolgt.


    Es ist spannend und man fiebert mit. Wird ins Buch gesogen feiert Erfolge mit, aber leider auch über Verluste. Am Anfang ist Peter Flemming mit seinem Schicksal einem sympatisch und man hat Mitleid mit ihm. Aber je länger das Buch geht, desto stärker sieht man wie zerfressen er von seiner Vorstellung ist, dass es kein Verbrechen geben darf. Und wir stark er auch von der Demütigung aus der Vergangenheit im Hass beeinflusst ist. 

    Auf der anderen Seite haben wir Harald, der durch Zufall zum Widerstand kommt und dadurch in die Mission rutscht die Radarstation auszuspionieren, zu fotografieren und dadurch den Engländern zu helfen. Dabei hat er diverse gefährliche Momente zu überstehen. Stösst aber auch auf so manches Glück.

  19. Cover des Buches Sie werden dich finden (ISBN: 9783608503784)
    James Rayburn

    Sie werden dich finden

    (74)
    Aktuelle Rezension von: Nadl17835

    Kate Swift, eine Whistleblowerin und vermutlich die meist gesuchte Person Amerikas, hält sich seit Jahren mit ihrer Tochter versteckt und versucht das Leben ihrer Tochter so normal wie möglich zu gestalten. Doch es kommt anders, als ihre Deckung durch einen unglücklichen Zwischenfall auffliegt und sie überstürzt abreisen muss. Auf ihrer Reise trifft sie auf viele Personen der Vergangenheit. Doch nur eine interessiert sie besonders. Kann seine waghalsige Idee sie und ihre Tochter ein für alle mal retten?

    Fast jede Person in dieser Geschichte hat zwei Gesichter. Die eine freundlich und charmant und die andere bereit mit keinem Wimpernzucken skrupellos zu töten. Die Kontakte zwischen den Mächtigen und einst mächtig Gewesenen bringt durchaus Spannung und entführt in eine Welt ohne moralische und gesetzliche Regeln, die verdeckt unter dem Schein der rechtsmäßigen Demokratie liegt und für die meisten Augen unsichtbar erscheint. Doch gerade dort spinnen sich die größten und schlimmsten Intrigen und Bösartigkeiten zusammen, die genauso unsichtbar sind, dass sie keinem Außenstehenden auffallen.

    Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Mehr Tiefgang der Figuren, die für mich leider nur oberflächlich beschrieben waren und bei den meisten, wie auch bei Kate, zweifelte ich an ihrer Wahrhaftigkeit und an der Fähigkeit soziale Bindungen eingehen zu können. Die meisten sind total verkorkst und wirken fast transparent mit wenig Präsenz in der Geschichte. Als wären sie nur noch treibende Geister der glanzvollen Vergangenheit. Emotionale Gefühle waren hier größtenteils auch Fehlanzeige. Sie wirkten wie ein Abklatsch ihrer früheren Geheimdiensttätigkeit, als sie noch (richtige) Agenten waren, nur dass die abgebrühte und teils kaltherzige Art erhalten geblieben ist. Ich räume ein, dass das zu so einem Job dazugehört, aber authentisch wurde es leider für mich dadurch nicht.

  20. Cover des Buches Kamikatze (ISBN: 9783740802653)
    Kerstin Fielstedde

    Kamikatze

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang

    Ich habe mir viel von der aktuellen Story erwartet die mich begleitet, aber ich werde nicht warm damit. Absolut gar nicht.

    Kamikatze von Kerstin Fielstedde steht seit Jahren in meinem Regal...es war damals aufgrund des Covers ein Spontankauf.

    Das Cover hat mich echt begeistert, der Klappentext wirkt interessant und einladend und nun knabbere ich bereits seit Wochen daran..ich bin auf Seite 41. 

    Jaaa.

    Inhaltlich folgen wir unterschiedlichen Handlungspunkten. Wir lernen Indy kennen die sich in einer Kampfszene mitten in einem Gebäude befindet, umzingelt von dutzenden von Ratten. Sie kämpft gut, doch leider nicht gut genug und wird von den Ratten in den Untergrund gezerrt. 

    Ian ihr Bruder, der eigentlich sein Leben als Stubenkater lebt, muss nun handeln, sein Bauchgefühl sagt ihm etwas mit seiner Schwester stimmt nicht und er hat recht. 

    Er sucht Maxim auf ein norwegischer Waldkater der leicht in Indy verknallt ist und versucht so einen Trupp zusammenzubekommen um eine Rettungsaktion zu starten. 

    Der Sprachaufbau, der Schreibtsil sagt mir überhaupt nicht zu. Das Buch spielt in Deutschland, teilweise finden sich darin Sätze in sächsischem Dialekt, dann springen wir in den Gedankengang des anderen, finden uns wieder in einem weiteren Dialekt und so weiter und so fort. 

    Ich spreche auch einen Dialekt, daran liegts nicht, aber es stört den Lesefluss immens, immerwieder Zeilen wiederholen weil ich sie akustisch nicht verstanden habe ist demotivierend. 

    Was mich auch stört ist das es extrem, wirklich extrem unrealistisch ist. Ja klar, ich lese ein Buch in welchem es um Tiere geht die ermitteln und kämpfen, aber ab und an verstehe ich das warum und wieso nicht.

    Ein Beispiel:

    Ein Hund und ein Vogel sitzen bei Tisch und beratschlagen sich über Ermittlungen usw. dann läutet er ein Glöckchen woraufhin ein Mensch erscheint und Anhand der Abfolge des läutens erkennt der Mensch was der Hund zum Essen bestellen will  (habe den Teil als Bild angefügt, ist kein Spoiler) 

    Irgendwie habe ich ganz was anderes erwartet, etwas spannenderes oder etwas das flüssiger zum lesen ist. 

    Für mich leider nur 3 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches Frau Morgenstern und die Offenbarung (ISBN: 9783986590253)
    Marcel Huwyler

    Frau Morgenstern und die Offenbarung

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Frau_B

    Wer glaubt, dass Pensionärinnen nur stricken und im Garten arbeiten, hat die Rechnung ohne Violetta Morgenstern gemacht. In „Frau Morgenstern und die Offenbarung“ führt uns Marcel Huwyler erneut in die Welt der ehemaligen Lehrerin, die ihren Ruhestand mit einer sehr speziellen Nebentätigkeit füllt: dem professionellen Aussortieren von Menschen, die die Welt nicht braucht. Was mich an diesem Band besonders fasziniert hat, ist die Mischung aus tiefschwarzem Humor und einer fast schon poetischen Eleganz in der Grausamkeit.

    Huwyler versteht es meisterhaft, die Balance zwischen einem spannenden Kriminalfall und der psychologischen Tiefe seiner Figuren zu halten. Frau Morgenstern ist keine klassische Heldin – sie ist eigenwillig, streng und moralisch auf einem ganz eigenen Pfad unterwegs. Besonders die Dynamik zwischen ihr und ihrem Partner, dem Lebemann Miguel Schlunegger, gibt der Geschichte eine wunderbare Leichtigkeit, ohne die Ernsthaftigkeit der „Offenbarung“ zu verlieren. Die Jagd nach Gerechtigkeit führt diesmal in Abgründe, die weit über das Persönliche hinausgehen.

    Für mich ist dieser Teil der Reihe ein absolutes Highlight, weil er zeigt, dass Rache auch eine Form von Kunst sein kann, wenn sie mit so viel Stil und Verstand ausgeführt wird wie hier. Der Schreibstil ist präzise, voller Wortwitz und schafft eine Atmosphäre, der man sich schwer entziehen kann. Wer intelligente Krimis mit einer Prise Boshaftigkeit und einer unvergesslichen Hauptfigur sucht, wird dieses Buch lieben.

  22. Cover des Buches Unit 8200 (ISBN: 9783499275555)
    Dov Alfon

    Unit 8200

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Die Welt am Abgrund. Und warum? Die Gründe können so vielseitig sein, wie es Menschen in entsprechenden Machtpositionen gibt. Und was noch viel schwerer zu wiegen scheint, sind die üblichen Verdächtigen namens Neid, Missgunst, Eifersucht, Geld und Rache. So auch im Polit-/Geheimdienstthriller von Dov Alfon "Unit 8200".


    Spielorte in diesem Thriller sind hauptsächlich Frankreich, China, Israel und Amerika. Die obersten Direktiven der Politik und der Geheimdienste wetteifern darum, was über bestimmte Vorfälle veröffentlicht werden darf und was nicht. Was lenkt am besten von den wirklichen Problemen ab, kann für die Öffentlichkeit frei gegeben werden. Da kann es schon mal zu Rangeleien kommen, wenn auch nur mit Worten. Manchmal aber auch mit Taten.


    Und so passiert es, dass durch Zufall ein vor kurzem erst wieder reaktivierter Geheimdienstler aus Israel, Hauptmann Zeev Abadi, in Paris anwesend ist, als Chinesen einen gerade gelandeten Israelischen Geschäftsmann töten. Leider den Falschen.

    Das Warum und Wieso gilt es herauszufinden. In Israel muss seine junge Stellvertreterin Leutnant Oriana Talmor sich selbst, ihren neuen Chef und ihre eigenen Leute der Unit 8200 gegen Anfeindungen aus den eigenen Reihen und anderer Abteilungen des Geheimdienstes schützen. Die Unit 8200 ist mit ihren Unterabteilungen zum Sammeln von Informationen, zum Ausspionieren anderer und vieles mehr gegründet worden. Ausgestattet mit den neuesten Spielzeugen der Elektrotechnik ist sie eines der bestausgerüsteten Beamtenschmieden.


    Nun spielen die Interessen der einzelnen Akteure sich gegenseitig aus. In Israel will man die Führung schützen, in Amerika fühlt man sich übergangen, Frankreich wird zum Schauplatz und Spielball zwischen den Großmächten und chinesische Investoren wollen anscheinend jemanden oder ein Geschäft unbedingt um jeden Preis verteidigen. Dabei sterben immer mehr Menschen, je weiter dieser eine Tag im April, in dem unsere Geschichte erzählt wird, voranschreitet. Der eigentliche Grund, warum ein schieres Massaker veranstaltet wird, ist lange ein großes Geheimnis, das sich selbstverständlich am Ende offenbart. Abadi versucht mit seinem französischen Polizeikollegen, Jules Léger, das Knäuel an Informationen aufzulösen, muss mit bürokratischen Hemmnissen, wie es sie überall gibt, kämpfen, und versucht mit neuester Technik seine Stellvertreterin in Israel zu instruieren und überhaupt erst kennenzulernen.


    Die Charaktere, deren es viele in diesem Spionagethriller gibt, sind alle so vorstellbar, ebenfalls die Eifersüchteleien und Gedankenakrobatiken, um eine Person kaltzustellen oder Informationen zu platzieren. Was stört sind die Schreibfehler ausgerechnet bei den Namen, über die man immer wieder stolpert. Ansonsten bietet er ein breites Spektrum und Ideen Menschen zu entsorgen, hält den Spannungsbogen und, da er aus der Feder eines Insiders stammt, so manche Anekdote bereit. Eine gewissen Romanze scheint sich da auch anzubahnen, warum auch nicht, etwas Liebe kann einer Story nie schaden.


    Mir persönlich hat er gut gefallen, ich habe lange keinen Spionagethriller mehr gelesen, hier kam ich auf meine Kosten. Übrigens: Im Original ist der Titel passender „A long Night in Paris“. Der Autor ist übrigens auf Facebook unter https://www.facebook.com/dovalfon zu finden.

  23. Cover des Buches Der Novembermann (ISBN: 9783404170494)
    Bill Granger

    Der Novembermann

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Peter Devereaux ist Geheimagent bei der Abteilung R, einem amerikanischen Geheimdienst, der darunter leidet, daß er gegenüber der CIA im Schatten steht. Er wird von seinem Vorgestzten, einem Bürokraten, den er wegen dieser Tätigkeit verachtet, nach Schottland geschickt, um zu überprüfen, ob die Infos, die ein Zuträger angeblich verkaufen möchte, die hohe Kaufsumme wert ist. Bevor sich die beiden so recht austauschen können, wird der Informant blutrünstig ermordet, aber Devereaux erfuhr immerhin so viel, daß ein Angriff auf ein Mitglied des englischen Köngshauses geplant ist. Ein wunderbarer Thriller, in dem so viel gepichelt wird, daß man beim Lesen schon ganz dune wird, wo die Konkurrenz aus dem konkurrierenden Geheimdienst eine ebenso große Gefahr wie die eigentlichen Gegner darstellt, und wo ein realistisches Bild der Agententätigkeit gezeichnet wird, und mordsspannend ist es obendrein. Darauf einen Whisky *hicks*!
  24. Cover des Buches Das unsichtbare Visier 1 (ISBN: 9783959581349)

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