Bücher mit dem Tag "agententhriller"

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135 Bücher

  1. Cover des Buches Bühlerhöhe (ISBN: 9783471351260)
    Brigitte Glaser

    Bühlerhöhe

     (148)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    was zur Zeit Adenauers so passierte.

    Rosa Silbermann ist eine deutschstämmige Jüdin. Im Auftrag des israelischen Geheimdienst 1952 reist sie nach Deutschland um ein Attentat auf Bundeskanzler Konrad Adenauer zu verhindern. Da Rosa bereits als Kind im Schwarzwald war und sich dort auskennt, scheint sie gut geeignet dafür. Allerdings hat sie null Erfahrung als Agentin und das Nobelhotel Bühlerhöhe verunsichert sie genauso wie die Tatsache, dass ihr angeblicher Ehemann, der diese Mission leiten soll, erst mal gar nicht ankommt ….

    Die Zeit der damals noch ganz jungen Bundesrepublik beschreibt die Autorin sehr gut. Manche Handlungsstränge aber wären wirklich nicht nötig gewesen und auch die vielen Personen kann der Leser eher mühsam im Blick behalten.

    Mir gefiel es ganz gut, aber die Spannung fehlte. Von daher auch nur 3 Sterne.

     

     

     

  2. Cover des Buches Slow Horses (ISBN: 9783257070187)
    Mick Herron

    Slow Horses

     (88)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    „Mein Name ist Bond, James Bond!“ - „Geschüttelt, nicht gerührt“ 

    Wer kennt ihn nicht den berühmtesten Agenten de britischen Geheimdienstes MI5. Doch was ist, wenn einer vom ihnen versagt hat? Gibts dann den Gnadenstoß?!

    Mit mürrischer Miene schon, der Stoß geht vom Regens Park runter zu den Slow Horses nach Slough House. Die Agenten die auf dem Abstellgleis sind und keine Chance haben/sehen wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen.


    Ihr Boss ist der brüske und Mitmenschen verachtende Jackson Lamp. Er hat im kalten Krieg, selbst als Agent in Deutschland gedient und lebt immer noch auf diese Art. Doch auch bei ihm muss etwas vorgefallen sein, weswegen er Slough House leitet, oder?!

    Er ist faul und Provoziert andere gerne, somit niemand den man als Freund haben möchte. Dennoch ist er für seine Agenten da, wenn es hart auf hart kommt. Jackson Lamp umgibt immer etwas rätselhaftes. Laut dem Auto, ist es auch bewusst so ausgearbeitet, dass man zu ihm Distanz hat und keine Einblicke in seine Gedanken oder Beweggründe erhält.


    In der Reihe geht es um Jackson Lamp und seine Agenten. Es fangt im ersten Teil "Slow Horses" damit an, dass River Cartwright versetzt wird dort hin, sich damit aber nicht abfinden möchte und versucht dort wieder rauszukommen. Vor allem als es darum geht einen pakistanischen Jugendlichen live im Netz zu enthaupten. Doch da stellt sich die frage ob das Opfer wirklich der ist der er vorgibt zu sein? Und überhaupt wer steckt hinter dem ganzen? Nun Lest selbst..;)


    Im zweite Teil "Dead Lions“, sollen zwei Agenten des Slough House einen russischen Oligarchen beschützen. Doch von Anfang an ist etwas faul an der Sache. Zu mal ein ehemaliger Spion aus den Zeiten des kalten Krieges tot aufgefunden wird, angeblich Herzinfarkt.

    Die komplette läge Spitz sich wirklich bis aufs äußerste zu, doch genau da sind doch diese Abgestellten Agenten zu etwas nütze. Wie genau? Schaut selbst..=)


    Fazit:


    Es ist schon an einigen Stellen eine derbe Sprache, die mir nicht immer gefällt. Doch ich verstehe, dass sie für die Authentizität nötig ist. Was mir aber besonders gut gefällt, ist beim deutschen Cover der Erkennungswert. Es hat immer eine bekannte Londoner Sehenswürdigkeit und einen Auszug aus dem Tube-Streckenplan. 

    Ja klar auch vor allem der Inhalt, er ist immer spannend und ich habe nicht nur einmal gedacht, was soll jetzt das?! Macht doch keinen Sinn!! Doch es wurde immer die Spannung gehalten. Man kann auch den zweiten Band lesen ohne den Ersten, da es immer eine Personenübersicht gibt. Doch empfehlen würde ich mit dem ersten, da es doch dann übersichtlicher ist.

  3. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.980)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Mein zweiter Fitzek und ich muss sagen, dass mir dieser besser gefallen hat als „Das Paket“ – vermutlich auch, weil ich hier von Anfang nicht wusste, wohin es eigentlich geht und was Noah ausmacht bzw wer er ist – wie Noah selbst auch, der absolut null Ahnung über seine Vergangenheit hat.

    Ein guter Einstieg also für einen Thriller und hier stecken wir mitten in einer nun ja, Pandemie … Wie erschreckend es doch eigentlich schon fast ist, wie präzise unser deutscher Bestsellerautor diese weltweite aktuelle Pandemie so gut einschätzen konnte.

    Selbstverständlich geht es hier ganz schön in eine andere Richtung, aber alle Verschwörungsfanatiker würden sich in diesem Buch so selbstgerecht wie nur irgend möglich fühlen.

    Was keineswegs Negativ dem Buch gegenüber klingen soll. Im Gegenteil:

    Genau das hier ist etwas, worin ich Fitzek wirklich bewundere:

    Er schnürt diese innere und ursprüngliche Angst der Menschen und packt es in dieses doch schon gewaltige Buch mit all dem, was viele wirklich in der aktuellen Zeit denken.

    Dabei ist es bereits 2014 erschienen.

    Dieses Mal also wusste ich nicht, wohin die Reise geht und habe mich auf dieses blutige Abenteuer schon fast blindlings eingelassen – denn ja, ich habe so gut wie nichts über dieses Buch gewusst, da ich die Rezensionen dazu nicht gelesen habe.

    Deshalb bleibe ich auch hier nur sehr wage, denn … Spoilern kann man schnell. Möchte man das? Nein.

  4. Cover des Buches Boy Nobody (ISBN: 9783845800059)
    Allen Zadoff

    Boy Nobody

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin
    Inhalt:

    Mit zwölf Jahren wurde er von dem „Programm" rekrutiert, nun, mit sechszehn, ist er einer der Besten und macht nie Fehler. Er gibt sich als der Freund der ihm genannten Zielperson aus, erschleicht sich ihr Vertrauen, um dann in die Nähe seines Opfers zu gelangen, das er tötet.
    Sein neuer Job ist ein Job wie jeder andere - oder? Denn der Zeitrahmen ist ungewöhnlich kurz. Und mit einem Mal kommen Zweifel auf - Zweifel, die jemand wie er nicht haben sollte ...

    Meine Meinung:

    Der Protagonist, der sich bei seinem neuen Auftrag Benjamin nennt, und den ich ab sofort auch bei diesem Namen nennen werde, hat quasi keine Identität. Er wurde von dem „Programm“ zum Assassinen ausgebildet und sein ganzes Leben besteht aus Aufträgen, bei denen er Freundschaften, meist zu den Kindern der von dem Programm ausgewählten Opfer vorgaukelt, inklusive erfundener Identität, um dann nach der Ermordung der Zielperson zu verschwinden.
    Bis dato hat er seine Jobs auch immer fehlerfrei erledigt und seine Aufträge nie hinterfragt. Doch dieses Mal ist alles anders.

    Die Frage nach der Moral ist ein zentrales Element. Genaugenommen weiß Benjamin kaum was über das Programm, außer dass es ihn zu einer Waffe ausgebildet hat und angeblich patriotische Absichten verfolgt, wodurch es auf den/die Leser*in automatisch ziemlich dubios wirkt. Davon abgesehen finde ich es aber schwierig, es und vor allem die wirklichen Motive einzuschätzen.
    Hinzu kommt, dass Benjamin ironischerweise selbst einmal Opfer einer solchen vorgegaukelten Freundschaft wahr, deren eigentliche Intention sein Vater war. Das aktuelle Geschehen wird immer wieder von Rückblicken durchbrochen, in denen sich Benjamin an die Geschehnisse von damals erinnert und manchmal auch darüber nachdenkt, was genau warum passiert ist.

    Dabei wirkte Benjamin ziemlich gehirngewaschen auf mich, allerdings mit Potenzial zu mehr. Ich war überrascht, dass er seine frühere Identität, die er immerhin bis zu seinem zwölften Lebensjahr inne hatte, so verdrängt hat, dass er sich an das meiste kaum noch erinnert. Was aber eben auch wieder aufgegriffen wird und definitiv Potenzial für die Fortsetzungen bietet.
    Generell ist dieses Buch in vieler Hinsicht eher ein Auftakt, der vielleicht Weichen stellt, aber dramatische Entwicklungen vermutlich für die Fortsetzungen aufspart. Dennoch können einige Wendungen überraschend sein, und langweilig wird es aufgrund des Zeitlimits und der Frage nach der Richtigkeit des Auftrags und einer möglichen Lösung auch nie, selbst wenn es keinen direkten Thrill-Effekt gibt, wie man ihn von einem richtigen Thriller erwarten würde.
    Die Methoden des Programms bzw. von Benjamin sind dabei sehr ausgeklügelt, was eine faszinierende, aber auch unheimliche Vorstellung ist. Gerade Benjamin denkt dabei oft sehr strategisch und zeigt sein Können, was neben seinen körperlichen auch in seinen analytischen Fähigkeiten liegt.

    Fazit: Spannende Story mit Potenzial, der Frage nach Moral und einem strategisch denkendem Protagonisten in einem dubiosen Programm
  5. Cover des Buches Der Killer (ISBN: 9783404173839)
    David Baldacci

    Der Killer

     (77)
    Aktuelle Rezension von: mikemoma
    "Der Killer" von David Baldacci handelt von Will Robie, einem Auftragskiller der Regierung, der sich in seinem letzten Job weigert es zu Ende zu bringen!
    Auf der Flucht vor den eigenen, mittlerweile gekauften und umgedrehten Leuten trifft er zufällig auf die 14-jährige Julie, die gemeinsam mit ihm versucht den Tod ihrer Eltern aufzuklären.
    Nachdem ich anfangs Schwierigkeiten hatte in das Buch reinzukommen, habe ich es ab Seite 107 verschlungen. Die Spannung bleibt konstant erhalten und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Ich habe jeden Schritt mitverfolgt, hatte einen höheren Puls, sobald die Spannung wieder höher stieg und habe mit Julie gelitten, als sie den Tod ihrer Eltern schilderte.
    Alles in allem ein sehr guter Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, flüssiger Schreibstil und kurze und knackige Sätze sind ebenso vorhanden wie ausführliche. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und kann es kaum erwarten den nächsten Baldacci-Thriller zu lesen!
  6. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  7. Cover des Buches The Chemist – Die Spezialistin (ISBN: 9783839815410)
    Stephenie Meyer

    The Chemist – Die Spezialistin

     (45)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Ich habe das Hörbuch gehört.

     

    Leider hat mich die Story nicht so sehr begeistert. Ich habe einen spannenden Thriller erwartet. Der tatsächlich auch an einigen Stellen spannend war. Aber dieses ewige Geturtel zwischendurch war mir einfach zu viel. Und nicht nur das, für meinen Geschmack war es auch sehr unrealistisch. Sofort verliebe ich mich in eine Person die ich nicht kenne und dieses Gefühl verfliegt auch nicht, als sich herausstellt dass diese Person Folter-Spezialistin ist und mir unsägliche Schmerzen und psychische Traumata zufügt. Sofort ist alles vergeben und vergessen als wenn nix gewesen wäre und wir feiern die große Liebe… naja.

     

    Das ist einfach nicht mein Stil und für mich persönlich zu abgehoben und zu realitätsfern. Auch das Gezanke mit dem Bruder des Liebsten ging mir auf den Nerv und hat eigentlich nichts Positives zu der Story beigetragen.

     

    Die Geschichte hatte auch einige Längen, gerade zu Beginn viel Gerede um die aktuelle Situation zu erklären und welche Personen welche Rolle spielen usw. Für mich ein etwas schleppender Start.

     

    Die Sprecherin hat ihre Sache gut gemacht.

     

    Das Hörbuch war nicht wirklich schlecht, dazu hatte es doch spannende Szenen, aber überzeugt hat es mich auch nicht.

  8. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596030644)
    Frank Schätzing

    Breaking News

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Breaking News von Frank Schätzing aus dem Fischer Verlag

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    📰 Inhalt

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    Zwei Handlungsstränge, die sich treffen. Einmal startet die Geschichte im Jahr 2008 in Afghanistan und einmal 1929 in Palästina. Es handelt von einer Familiengeschichte, einer Staatsgründung, einem Kriegsreporter und vielen anderen Dingen.

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    📰 was mir gefällt 

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    Ich mag es Geschichte in einem Roman zu erlesen. Es sind keine stumpfen Zahlen aus dem Geschichtsbuch. Es sind Erlebnisse, die geschildert werden.

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    Ich mochte den Wechsel zwischen Jetzt und Damals.

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    Ich fand es gut reale Erlebnisse mit den erfundenen Protagonisten zu mischen.

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    📰 was mir nicht so gut gefallen hat

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    Mir persönlich war es teilweise zu viel. Auf über 900 eng beschrieben Seiten wurden viele Jahre Weltgeschichte und auch Politik beschrieben. Da konnte ich nicht alle Passagen mal so eben und nebenbei lesen.

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    📰 Fazit

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    Viele Informationen aber ein interessanter Einblick in die Gründung Israels und die verfahrene Situation. Meiner Meinung nach aber nicht nur einfach zu lesen. Vielleicht beschreibt Politdrama dieses Buch noch am Besten. Für Geschichts- und Politik Interessierte Romanleser... ein Lesetipp 

  9. Cover des Buches Agent 6 (ISBN: 9783442475032)
    Tom Rob Smith

    Agent 6

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Sassl

    In diesem Abschluss der Trilogie um Leo Demidow begleiten wir ihn in 30 Jahren russischer, amerikanischer und afghanischer Geschichte der Geheimdienste und des Kommunismus. 

    Nach den ersten beiden Teilen Kind 44 und Kolyma hat mich Agent 6 leider enttäuscht. Der Politthriller hat wahnsinnig viele Längen, die sich um zu viel Politik der Geheimdienste drehen. 

    Der eigentliche Plot ist sehr interessant. Der schwarze amerikanische Sänger Jesse Austin ist großer Anhänger des Kommunismus. Doch nach vielen Jahren des Erfolgs wird er wird er von den Sowjets fallengelassen und von seinen eigenen Landsleuten verachtet. Nach einem Mordanschlag auf Jesse versucht Leo alles, um den wahren Täter zu finden.

    Die Geschichte beginnt jedoch bereits 15 Jahre vor dem Mord und erzählt wie Leo seine Frau Raisa kennengelernt hat. Anschließend vergehen 15 weitere Jahre, in denen wir Leo nach Afghanistan begleiten. Diese Ausflüge waren mir viel zu langatmig und lange Zeit wusste ich gar nicht, wo alles hinführen soll. Um den tatsächlichen Agenten 6 geht es schließlich auch nur auf den letzten 100 Seiten.

    Alles in allem kein schlechter Politthriller, aus dem Tom Rob Smith jedoch viel mehr hätte machen können nach den fabelhaften ersten beiden Teilen der Trilogie.

  10. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Nordafrika 1972. Es ist das Jahr des Palästinenserattentats bei den Münchener Olympischen Spielen. Irgendwo in der Sahara spielen sich ebenfalls dramatische Ereignisse ab. Ein Mann ohne Gedächtnis wird an einer Tankstelle mitten in der Wüste von einer Amerikanerin aufgelesen, die sich um ihn kümmert und versucht, mit ihm das Geheimnis um seine Identität zu lüften und warum er von wem gejagt wird. Vier Mitglieder einer Hippiekommune werden von einem vermeintlich drogensüchtigen Amokläufer ermordet, ein frustrierter Kommissar versucht, den Fall zu klären, von einer Mine ist die Rede und niemand weiß, was es damit auf sich hat. Spuren werden verworfen und wieder aufgenommen, Verfolger und Verfolgte wissen manchmal nicht, was der Grund für ihre Rolle, die sie gerade einnehmen, ist. Ein Thriller, der manchmal den Atem anhalten lässt, bis es am Schluss eigentlich gar keinen richtigen Schluss gibt, der aber das Plausibelste enthält, was diese großartige Story hergibt.

    Herrndorf wird ja schon längst nicht nur an seinem Megaerfolg „Tschik“ gemessen. Der viel zu früh verstorbene Autor konnte mit verhältnismäßig wenig Veröffentlichtem zeigen, dass er zu einem der wichtigen Gegenwartsautoren hätte zählen können. Sein großes Plus ist nicht nur die Phantasie und das Gespür für einen guten Stoff, sondern in erster Linie sein Stil, der nicht nur die Bilder transparent macht, sondern auch die Szenen so engmaschig und dicht setzt, dass man sich als Leser förmlich mitbewegt. „Sand“ hat alles, was ein guter Thriller braucht, er streift aber auch die Atmosphäre der Orte mit einer klaren Präzision und fängt den Geruch jeder beschriebenen kleinen Gasse exakt ein. So wird aus dem Buch ein Film mit Figuren, die man vor sich sieht, mit denen man leidet und genießt, wo man in die Psyche der mal mehr, mal weniger komplizierten Charaktere eintauchen kann. Das alles ist große Handwerkskunst und wenn man den Begriff „stilsicher“ gebrauchen will, ist das wahrscheinlich zu oberflächlich, denn Herrndorf hat hier seine eigene Sprache gefunden, die einen unwiderstehlichen Sog produziert.

    Das Ende ist schlüssig und plausibel. Um nicht mehr zu verraten, kann man aber sagen, dass es ungewöhnlich ist, weil sich die Erwartungshaltung nach den 470 Seiten natürlich entsprechend intensiviert hat. Aber das ist kein Manko dieses empfehlenswerten Romans. Ein spannendes und großartig geschriebenes Buch. Es ist schade, das Herrndorf so früh verstorben ist, er gehört in dieselbe Abteilung wie Jörg Fauser, von dem man auch noch hätte einiges erwarten können.

  11. Cover des Buches Vaterland (ISBN: 9783453421714)
    Robert Harris

    Vaterland

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Archer

    April 1964: Das dritte Reich hat den Krieg vor zwanzig Jahren gewonnen. Die Nazis beherrschen Europa und Deutschland, insbesondere Berlin, bereitet sich auf den 75. Geburtstag des Führers vor. Ausgerechnet jetzt wird die Leiche eines hochrangigen SS-Offiziers gefunden. Xaver March, Ermittler der Mordkommission, wird auf den Fall angesetzt. Doch überall wird gemauert, er findet keinen Zugang zu dem Fall und plötzlich mischt sich auch noch der Sicherheitsdienst ein und entzieht ihm das Ganze. Doch Xaver hat Blut geleckt und je tiefer er gräbt, desto scheußlicher werden die Verbrechen und desto lauter schreit sein Gewissen.

    Ich mag ja diese Was-wäre-wenn-Szenarien sehr. Mit diesem Buch hat der Autor wohl vor 25 Jahren in Deutschland einen Skandal heraufbeschworen, hat er doch Ängste und Schuldbewusstsein ordentlich wieder aufgewühlt. Andererseits finde ich das Ganze gar nicht abwegig, schon gar nicht im Licht heutiger Ereignisse betrachtet. Es war eine beklemmende, spannende und durchaus authentische Lektüre, die zwischendrin manchmal ein bisschen langatmig daherkam, ganz besonders, wenn es um das amerikanische Loveinterest von Xaver ging. Dafür riss der Schluss vieles wieder heraus; er war unglaublich intensiv, hoffnungslos, realistisch und vor allem - offen. Nicht was das Schicksal einzelner Beteiligter angeht, aber dafür das Schicksal der ganzen Welt. Fast wie im echten Leben. 

  12. Cover des Buches Der Raub (ISBN: 9783959670005)
    Daniel Silva

    Der Raub

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Dies war mein erstes Buch des Autors, und es werden vermutlich auch keine weiteren folgen. Ich interessiere mich zwar für alle möglichen Themen, aber dann lieber knapp und präzise. Kunstgeschichte in der Schule fand ich zwar interessant, aber ich hätte mich nie näher damit befassen mögen.
    In diesem Buch hat mich die Beschreibung fasziniert, wie Bilder übermalt werden, um geschmuggelt zu werden, und besonders, wie dann die oberste Schicht wieder entfernt wird. Das war für mich mal etwas ganz Neues.
    Ansonsten hat mich die Spionagegeschichte eher weniger tangiert. Aber wenigstens ist sie nicht so brutal wie ansonsten gerade in Mode.

  13. Cover des Buches Welt ohne Morgen (ISBN: 9783959670579)
    Jack Soren

    Welt ohne Morgen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: DerMedienblogger
    Was ich vorher nicht wusste, war, dass dies der Folgeband zu einem Thriller namens 'Der Monarch' ist. Dies störte mich aber überhaupt nicht, denn man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen des Vorgängers durchlesen.
    Wie ich anderen Rezensionen zu diesem Buch entnehmen konnte, gilt das Team aus Jonathan und Lew als recht beliebt und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, was aber ganz einfach an der Tatsache liegt, dass sie in diesem Thriller fast nie zusammenarbeiten. Es fällt mir recht schwer, mich in diesem Buch auf die Charaktere einzulassen, da sie mir flach und eindimensional vorkamen.
    Die Geschichte ist voller Wendungen, was aber nicht unbedingt nur im positiven Sinne aufstößt. So hatte ich vor allem am Anfang Schwierigkeiten, mich auf eine Handlung einzulassen, da sich mir kein roter Faden erschlossen hat. Es gibt auch kein großes Ziel oder Ergebnis, was in diesem Buch angestrebt wird, sondern auf einen Geschichtsstrang folgt der nächste, sodass sich keine Rahmenhandlung hinter 'Welt ohne Morgen' ergibt.
    Vorliegender Thriller ist zwar recht unterhaltsam und spannend, verliert im Laufe aber massiv an Glaubwürdigkeit, da das Ende sehr in das Genre 'Science-Fiction' abdriftet. Dabei wurde mir das Geschehen teilweise zu absurd und weit aus der Luft gegriffen. Andererseits ist der Strang, um den sich das Finale rankt, sehr interessant und absolut zum Nachdenken anregend.
    Es fällt mir schwer, in dieser auf den Punkt zu kommen, da 'Welt ohne Morgen' mich sehr zwiegespalten zurücklässt.
    Einerseits ist das Buch wirklichRezension unterhaltsam und lesenswert, da keine großen Längen auftauchen, andererseits gefällt mir die innere Struktur und die teilweise Eindimensionalität hinter den Figuren überhaupt nicht.
    'Welt ohne Morgen' kann sich nicht entscheiden, wo es hin möchte - und das ist eben mein größter Kritikpunkt an diesem Roman, den ich kurz vertiefen möchte. Er wird überall als waschechter Thriller ausgegeben und auch der Klappentext lässt keine Zweifel daran übrig. Jedoch konnte ich keinen roten Faden in dieser Geschichte erkennen, was daran lag, dass viele kleine Handlungsstränge hintereinander 'abgefrühstückt' wurden und gleich darauf ein neuer folgte. Dann verfolgt das Buch zu Ende einen zwar recht interessanten Aspekt, der in einem Science-Fiction-Roman sicherlich ein interessantes und intelligentes Dilemma hätte aufstellen können, hier jedoch relativ fehl am Platz wirkt. Zudem wird es am Schluss wie obig bereits erwähnt zu abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass mich das Ende doch recht unzufrieden zurück gelassen hat.

    Fazit:
    Wenn ich versuche, 'Welt ohne Morgen' in kurzen, abschließenden Worten zu beschreiben, so würde ich sagen, dass dieser Thriller lesenswert ist, wenn der Leser sich klar macht, dass es sich hierbei nicht bloß um einen Thriller handelt, sondern doch einige 'übernatürliche' Elemente dahinterstecken. Es gibt bestimmt auch viele Leser, die diese Erzählstruktur nicht so stört wie mich. Für diejenigen, die trotz dieser Kritikpunkte interessiert an dem Buch sind, denen sei hiermit eine Leseempfehlung ausgesprochen.
  14. Cover des Buches Die Schlangentrommel (ISBN: 9783847613718)
    Ole R. Börgdahl

    Die Schlangentrommel

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Moe6245

    Der Roman „Die Schlangentrommel“ ist Teil der Krimireihe um Tillman Halls und Kurt Bruckner und ist doch so ganz anders als die anderen Romane.

    In der Inhaltsangabe steht: „Tillman Halls ungewöhnlichster Fall, bei dem ihn Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner von einer ganz anderen Seite kennenlernt.“ 

    Das trifft auf diesen Roman definitiv zu! Eigentlich ist es auch kein klassischer Kriminalroman, sondern eher ein Agententhriller.

    Auch die Erzählform ist eine etwas andere. Tillman Halls erzählt Kurt Bruckner im Nachhinein von einem ungewöhnlichen Fall, bei dem auch er eine gewisse Rolle gespielt hat. Zwischendurch kommen Bruckner und Halls in der Gegenwart zu Wort und kommentieren die Erzählungen; das lockert die Erzählung ungemein auf und hat mir sehr gut gefallen. 

    Den Hintergrund der Geschichte fand ich sehr interessant und ich konnte wieder einiges durch das Lesen dieses Romans lernen. Das schätze ich immer sehr an den Büchern des Autors! Ansonsten steht bei diesem Roman keine Ermittlungsarbeit im Vordergrund, es geht vielmehr um die Verfolgung eines Mannes, der brisante Geheimnisse weitergeben möchte. Während dieser rasanten Hetzjagd, bei der es um Leben und Tod geht, kann man oft Gut und Böse nicht voneinander unterscheiden. Auf jeden Fall muss man sehr aufmerksam beim Lesen sein, damit man die verschiedenen Gruppierungen voneinander unterscheiden kann.

    Ich muss gestehen, dass ich die „normalen“ Romane dieser Reihe etwas besser finde. Zum einen, weil mir die Ermittlungsarbeit gefehlt hat und es mir ein wenig zu viel Verfolgungsjagd war und zum anderen, weil es mir doch etwas zu brutal zugegangen ist. Aber Fans von Agententhrillern kommen absolut auf ihre Kosten.

  15. Cover des Buches Oxen. Das erste Opfer (ISBN: 9783423217651)
    Jens Henrik Jensen

    Oxen. Das erste Opfer

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Hatzinger

    Man glaubt es nicht - aber auch die Dänen können fantastisch schreiben. Ein Roman, der nie seine Spannung verliert. Die Geschichte selbst ist mit sehr vielen Details gespikt, die der Wahrheit entsprechen. Eine Geschichte deren gleichen sehr schwer zu finden ist. Realität mit Fiktion vermischt. Einfach Großartig!

  16. Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462000962)
    Yassin Musharbash

    Russische Botschaften

     (39)
    Aktuelle Rezension von: evita-db

    In Berlin stürzt ein Mann von einem Balkon und stirbt. In unmittelbarer Nähe wird die Investigativjournalistin Merle Schwalb Zeugin dieses Vorfalls, der sofort ihre berufliche Neugier erweckt. Erste Recherchen lassen Sie erahnen, das Größeres hinter diesem Vorfall steckt, da es sich bei dem Mann um einen russischen Doppelagenten handelt und der Verfassungsschutz involviert ist.

    Zusammen mit Kollegen eines Konkurrenzblattes beginnt die spannende Suche nach der Wahrheit und den wirklichen Hintergründen.

    Mit seiner klaren und lockeren Sprache, die gut zum Setting in Berlin passt, ist das Buch leicht und flüssig zu lesen.

    Es baut sich eine komplexe Geschichte auf, die, dadurch das auch immer wieder aktuelle Themen mit der Fiktion verwoben werden sehr authentisch wirkt.

    Für einen wirklichen Thriller fehlte mir persönlich vor allem im Mittelteil etwas die Spannung, die erst zum gelungenen Ende wieder einsetzte.

    Wesentlich spannender als den Fall an sich, finde ich allerdings auch die Einblicke in die Arbeit der Investigativjournalisten und die Unwägbarkeiten und Gefahren die sich daraus ergeben.

    Es wird sehr realistisch geschildert, dass sie sich in einem permanenten Spannungsfeld von Intrige, Manipulation, Wahrheit und Unwahrheit, sowie der Macht von Nachrichten und Social Media bewegen.

    Es wird immer wieder ersichtlich wie riskant diese Arbeit ist und wie sehr um ehrliche Information gekämpft werden muss, nie wirklich zu 100% wissend wen man wirklich vertrauen kann.

    Alles in allem ein lesenswertes, erhellendes Buch zu einer topaktuellen Thematik, das mir gut gefallen hat.


      

  17. Cover des Buches Mordkap (ISBN: 9783863270261)
    Rainer Doh

    Mordkap

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Rainer Doh ist ein Krimi gelungen, der unblutig, aber rasant, und äußerst spannend daherkommt. Schon allein die Beschreibungen der unmenschlichen und doch durchaus aufregenden Landschaft sowie die extremen Wetterunbilden unterstreichen zusätzlich die fesselnde Handlung. Nach den Vorkommnissen an Bord wird Arne Jacobsen mit den ersten Ermittlungen betraut. Arne ist ein eher unauffälliger aber sehr menschlich agierender Ermittlertyp. Er hat nicht die leiseste Ahnung was vor sich geht, ist aber gewieft genug sich nicht hintanstellen zu lassen, als plötzlich die Geheimdienste ihre Arbeit aufnehmen. Ähnlich wie Arne geht es dem Leser auch. Viele gelieferte Spuren verlaufen in Sackgassen, so dass ein „mitermitteln“ alles andere als leicht ist. Nach vielen Wendungen und falschen Fährten präsentiert der Autor eine Auflösung, die ich so nicht erwartet hätte. Durch die Vielzahl auftretender Personen ist die Geschichte von Anfang an auf einem hochspannenden Level. Ich hatte zwar zunächst Probleme die Handelnden alle richtig einzuordnen, aber das verlief sich im weiteren Verlauf dann schnell. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben. Allen voran natürlich Arne. Kurz gesagt ist der vorliegende Krimi sehr unterhaltsam  und spannend, und bekommt von mir volle 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Sag niemals stirb (ISBN: 9783959671842)
    Tess Gerritsen

    Sag niemals stirb

     (125)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz
    Tess Gerritsen ist eigentlich eine Autorin, auf die man sich verlassen kann, wenn man einen guten Thriller lesen möchte. Eigentlich.
    Ich hatte nach diesem Buch gegriffen, weil der vorherige Thriller den ich ich gelesen habe, nicht sehr spannend war. Ich hatte die Hoffnung, dass die Autorin mich aus dem Thrillertief holen kann. Eigentlich hatte ich es sogar erwartet, dass sie mich da rausholt.
    Dieses Buch ist allerdings kein typisches Gerritsen-Buch. Es fließt kaum Blut, es gibt verhältnismäßig wenig Leichen.
    Aber dafür kann dieses Buch mit etwas anderem Trumpfen, nämlich mit der Geschichte. Ein Pilot, der Dreck am Stecken hatte – vielleicht – und einer Tochter, die diesen besagten Vater finden will. Im Dschungel und dabei gerät sie dann selber in Bedrängnis.
    Diese Geschichte hat eine Grundspannung, das ist echt verrückt. Weil eigentlich passiert ja nicht so viel und eigentlich ist die Tiefe der Geschichte nicht wirklich vorhanden. Trotzdem hat es aber was.

    Ich schiebe es auf den Schreibstil der Autorin, denn Tess Gerritsen kann es einfach. Sie ist eine DER Thrillerautorinnen und beweist mit diesem Buch, dass nicht immer viel Blut fließen muss. Obwohl ich etwas anderes erwartet habe, hat mich das Buch echt unterhalten. Die Autorin gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsthrillerautorinnen, obwohl mich dieses Buch jetzt nicht ganz überzeugt hat. Sie hat es wieder geschafft mich in ein Buch zu ziehen, so dass ich es einfach nicht weglegen konnte.

    Das Setting ist schon sehr interessant gewählt mit dem Dschungel. Ich glaube, in einem anderen Setting hätte diese Geschichte einfach nicht gewirkt. Man hat ja irgendwie immer diese bösen Männer im Dschungel im Kopf. Diese Männer, die es dort wirklich gibt und man weiß einfach wie bösartig diese sind. Okay, die Autorin setzt sich da in ein gemachtes Nest, aber hey. Ich finde das absolut in Ordnung.

    Die Charaktere sind typisch Thriller sehr oberflächlich. Bei Wilone kommt ein wenig Hintergrund, weil sie eben ihren Vater sucht. Trotzdem erfahren wir nur das Nötigste über sie. Wie auch von Guy. Etwas merkwürdig fand ich hier, dass sich eine Liebesgeschichte entwickelt. Die ich den beiden Charakteren allerdings nicht abkaufe. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und irgendwie passt es einfach nicht. Nicht zu den Charakteren und auch nicht zu der Geschichte. Die Chemie stimmt einfach nicht. Meiner Meinung nach hätte man das auch einfach sein lassen können.

    Diese Buch ist ein Einzelband, was ich wirklich begrüße. Ich denke nicht, dass ich einen weiteren Band lesen würde. Es war ganz nett mal zwischendurch, aber mehr auch nicht. Es ist kein Thriller, wo man miträtselt, wer der Mörder ist. Es ist von Anfang an klar, was passiert. Es gibt keine großartigen Überraschungen und keine Wendungen, die man nicht kommen sieht. Aber dennoch, wie oben schon geschrieben, hat der Thriller eine Grundspannung, die einfach Spaß macht.

    Ich würde dieses Buch denjenigen empfehlen, die gerne mal ins Genre Thriller fühlen möchten, sich aber noch nicht so recht trauen.
    Es kaum Leichen, sehr wenig Blut und wenn dann nur Spannung.
  19. Cover des Buches Oktoberfest (ISBN: 9783426506509)
    Christoph Scholder

    Oktoberfest

     (180)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Spannendes Buch, sehr toll. Man möchte erst Mal nicht zum Oktoberfest 😅

  20. Cover des Buches Argwohn (ISBN: 9783492304207)
    Jenk Saborowski

    Argwohn

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    Klassischer Thriller, perfekt für die dunkle Jahreszeit.
    Mit Kuscheldecke, Tee & Lebkuchen habe ich mich perfekt für den dritten Fall der Solveigh Lang "Slang" bewaffnet.
    Was mich in diesem Buch erwartet hat war eine Mischung aus Verwirrung,

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/09/argwohn-jenk-saborowski.html
  21. Cover des Buches Der letzte Pilger (ISBN: 9783548613734)
    Gard Sveen

    Der letzte Pilger

     (78)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Der Schreibstil ist so spannend wie die Überleitung von Maier zu Meier im Telefonbuch. Daran ändert auch nicht das rumgehüpfe zwischen zwei Zeitepochen. Nach vielleicht 80 Seiten für immer weg gelegt.

  22. Cover des Buches James Bond - Casino Royale (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zur Bond-Reihe von Ian Fleming, und das Buch, mit dem die Filme mit Daniel Craig begannen: Bond wird beauftragt, sich nach Royale-les-Eaux in Nordfrankreich zu begeben, um es dem Sowjetagenten Le Chiffre zu verhindern, daß dieser sich am Bakkarattisch bereichern kann. Das Geld benötigt dieser dringend, um die Gewerkschaftskasse der kommunistischen Gewerkschaft auszugleichen auszugleichen, die dieser zuvor geplündert hatte. Sehr spannend und die Geburtsstunde einer Filmfigur für die Ewigkeit. Ich fände eine wortgetreue Verfilmung interessant, mit Le chiffre als Agent der UdSSR und Vesper als MWD-Agentin, aber natürlich ohne Bonds Sexismen.
  23. Cover des Buches Der Anruf kam nach Mitternacht (ISBN: 9783959671095)
    Tess Gerritsen

    Der Anruf kam nach Mitternacht

     (135)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Der Anruf kam um Mitternacht ist der Debütthriller von Tess Gerritsen aus dem Jahr 1987. Dafür dass das Buch schon über 30 Jahre alt ist hat es nichts an Spannung oder Geschwindigkeit verloren. Dies ist ein rasanter Spionagethriller den ich sehr schnell gelesen habe. Die Seiten flogen nur so dahin.

    Sarah bekommt nach Mitternacht einen Anruf der Botschaft. In Berlin wurde ihr Mann tot aufgefunden. Sarah ist sich sicher dass dies nicht stimmen kann. Geoffrey war ja gar nicht in Berlin sondern in London. Aber warum meldet er sich nicht bei ihr? Sarah ist sich sicher das ihr Mann noch lebt. Der Washingtoner Botschaftsmitarbeitet Nick O'Hara will Sarah helfen und begibt sich mit ihr auf eine gefährliche Suche quer durch Europa. Dabei finden sie einige bittere Geheimnisse heraus und sie werden zu gejagten.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Es gibt keine unnötigen Fachbegriffe oder Jargon – Gerede. Man kommt schnell in die Geschichte und ist gefesselt von den Ereignissen. Der Plot ist spannend, actionreich und rasant. Die 300 Seiten über Geheimdienste und Spionage aber auch Doppelleben sind wie im Flug vergangen.

    Die Protagonisten waren authentisch und sympathisch beschrieben. Sarah und Nick waren sehr gut herausgearbeitet und man hat mit Sarah gut mitfühlen können. Sie war immer hin und her gerissen. Man kann ihre Verzweiflung mit fühlen.

    Die Spannung blieb die ganze Zeit über spürbar, mal mehr mal weniger. Am Ende überschlug sich einiges und es wurde nochmal an Tempo zugelegt. Allerdings hätte ich gerne noch die ein oder andere Erklärung gehabt, aber in großen und ganzen ist alles stimmig. Ein wirklich toller älterer Thriller den man auch noch 30 Jahre später gut lesen kann.

  24. Cover des Buches Fiona: Als ich tot war (ISBN: 9783499290367)
    Harry Bingham

    Fiona: Als ich tot war

     (67)
    Aktuelle Rezension von: ConnyMc

    Mehrere Morde scheinen mit einem großangelegtem Betrug in Zusammenhang zu stehen. Um an die Hintermänner heranzukommen, ermittelt Fiona undercover. 

    Mir hat Fiona als schräge Undercoverermittlerin sehr gut gefallen. Dass es für jemanden mit ihren psychischen Problemen kompliziert und selbstgefährdend ist, in andere Rollen zu schlüpfen versteht sich von selbst. 

    Das Buch liest sich wie immer flüssig und spannend. Das Ende hat mich ein bißchen traurig zurückgelassen. Ich freue mich aber auf den nächsten Band.


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