Bücher mit dem Tag "aggression"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aggression" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches After truth (ISBN: 9783453428928)
    Anna Todd

    After truth

    (3.343)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    „After Truth“ schildert, wie Tessa versucht nach dem Vertrauensbruch zu sich zu finden, während Hardin mit seinen Fehlern ringt und der Sog ihrer Beziehung die Grenzen zwischen Vernunft und Leidenschaft verschwimmen lässt. Anna Todd bringt Toxizität und Verletzlichkeit ihrer Figuren überzeugend auf den Punkt; kurze Kapitel, packende Cliffhanger und eine ehrliche, ungeschönte Perspektive verleihen dem Roman eine besondere Dynamik. Die Entwicklung hin zur Selbstachtung und die Frage nach dem Wert von Ehrlichkeit machen diesen zweiten Teil zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, die nachhaltig bewegt

  2. Cover des Buches After love (ISBN: 9783453428935)
    Anna Todd

    After love

    (2.704)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    Im dritten Band werden die Konflikte und Versöhnungen zwischen Tessa und Hardin vielschichtiger, die Figuren wachsen an ihren Entscheidungen und erleben Momente der Selbstreflexion und des Neuanfangs. Der Wechsel zwischen Verletzung, Aufbruch und tiefer Verbundenheit entfaltet echten Lesesog, unterstützt von modernen Erzählelementen wie Chats und Tagebucheinträgen. Auch Nebenhandlungen und die Entwicklung der Familie verleihen „After Love“ besonders viel Tiefe und Authentizität, sodass das Buch einen bedeutenden Zwischenschritt in der Reihe markiert

  3. Cover des Buches Herr der Fliegen (ISBN: 9783104915715)
    William Golding

    Herr der Fliegen

    (897)
    Aktuelle Rezension von: Adrian_Schmelzenbart

    Kinder und Jugendliche, gestrandet auf einer menschenleeren Insel, völlig außerhalb des Einflussbereichs moralischer Vorgaben und Richtlinien der Erwachsenenwelt. Was wird passieren?

    Hier die zivilisierte Vernunft, verkörpert durch den Jungen Ralph - dort die wilde zügellose Barbarei, verkörpert durch den Jungen Jack, der sich selbst als Jäger bezeichnet.

    Sind Kinder im eigentlichen Wesen "unschuldig", oder, ganz im Gegenteil, zu schlimmsten Grausamkeiten fähig, wenn man ihnen keinen moralischen Kompass mit auf den Weg gibt?

    "Herr der Fliegen" ist eine zeitlos aktuelle Parabel zu diesem Thema. 


  4. Cover des Buches Sonne und Beton (ISBN: 9783548066943)
    Felix Lobrecht

    Sonne und Beton

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Finkenzonk

    "Sonne und Beton" fesselt. Der Beginn ist furios, das Beste, was ich seit Langem gelesen habe. Beeindruckend, wie Lobrecht das harte Leben der Prekariatkids fühlbar macht, ohne dass man total abgestoßen wird von der Gewalt, dem Asi-Verhalten und der Prollsprache. Einen Punkt Abzug gibt's, weil ein Suspense-Strang (was baldowern die beiden Kumpels Julius und Gino miteinander aus?) für meinen Geschmack zu unspektakulär aufgelöst wird. Dennoch: Absolute Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743211643)
    Michelle Schrenk

    Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1)

    (118)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover wirkt ruhig und gefühlvoll, transportiert die melancholische Grundstimmung der Geschichte gut, bleibt optisch aber eher zurückhaltend und wenig überraschend.

    Die Protagonist*innen sind nahbar angelegt und emotional glaubwürdig, auch wenn ihre inneren Konflikte stellenweise vorhersehbar bleiben und nicht immer die erhoffte Tiefe erreichen.

    Die Nebenfiguren erfüllen ihre Funktion für die Handlung solide, hätten aber mehr Profil und Eigenständigkeit verdient, um wirklich im Gedächtnis zu bleiben.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zugänglich, das zeitgenössische Setting stimmungsvoll, aber insgesamt vertraut und ohne große Überraschungen.

    Kann man machen, muss man aber nicht!!!

  6. Cover des Buches Morenga (ISBN: 9783423147613)
    Uwe Timm

    Morenga

    (37)
    Aktuelle Rezension von: DieFlammende

    "Ein Entsetzen über dieses fehlende Entsetzen. Eine Gleichgültigkeit, die keine Gleichgültigkeit sein durfte" (Timm: Morenga 164)

    Uwe Timm hat sich als einer der ersten Autoren mit dem deutschen Kolonialismus beschäftigt und gab dadurch den entscheidenden Anstoß für die Wiederbeschäftigung.


    Fakten und Fiktion

    Timms Roman zeichnet sich durch eine unglaublich hohe Anzahl an historischer Dokumente aus. Ganze Kapitel bestehen aus historischen Dokumenten. Diese Dokumente zeichnen den Krieg ausschließlich aus deutscher Perspektive und damit ganz anders, als Timm es tut: als fatalen Vernichtungskrieg der Deutschen gegen die Herero und Nama. Nicht als die segensbringenden Zivilisierungsmissionen, sondern als inszeniert zur Landbeschaffung der deutschen Siedler. Timm liefert sowohl die vorgeschobenen Begründungen für die Kolonialisation, zeigt aber kurze Zeit später ebenfalls die dahinterliegende Gründe wie Geld, Land und Macht, auf. 

    Jedoch basiert alles Dargestellte auf historischen Geschehnissen. Ein vielstimmiges Bild der Ereignisse entsteht, durch die gezeigt werden soll, dass es eine objektive Darstellung der historischen Ereignisse niemals geben kann.


    Protagonisten

    Ebenfalls sind Timms Protagonisten historisch untermauert. So spielt unter anderem Trothas Proklamation von 1904 eine wichtige Rolle, die in der Geschichte Namibias den Ausschlag für den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts gibt. 

    Timm beleuchtet den Kolonialkrieg aus der deutschen Perspektive des Oberveterinärs Johannes Gottschalk. Der Protagonist durchzieht den ganzen Roman, wobei jedoch eine außergwöhnlich hohe Anzahl an weiteren Neben- und Episodenfiguren das Werk durchkreuzen. Von Händlern, Missionaren, Humanmedizinern, Soldaten ist quasi jede Personengruppe vertreten. Alle Figuren haben eine wichtige Rolle, die mir oftmals auf den ersten Blick verborgen blieb, sodass ich das Buch mehrmals durchsuchen musste, um die Zusammenhänge zu verstehen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass mit jedem Kapitel auch neue Figuren in den Roman eingefügt wurden, die aber (wenn man Gottschalk und einige wenige andere ignoriert) genauso schnell wieder verschwinden. Jedoch zeigt sich, dass jede deutsche Figur eigene Gründe für die Kriegsteilnahme haben.

    Der Großteil der Figuren sind Kolonialisatoren, da Timm eine "Einfühlungsästhetik" als kolonialen Akt bezeichnet und diesen vermeidet. So bekommen die Nama im Roman kaum eine Stimme und werden meist aus Sicht der Deutschen als Kollektiv dargestellt. Dies wird in der Literatur zu Timms Roman ebenfalls kritisiert, da den Indigenen auch historisch gesehen keine Stimme bei Verhandlungen über ihr Land (Stichwort Berliner Afrika-Konferenz) gegeben wird. Obwohl die Indigenen nicht oft zu Wort kommen, zeigt sich doch Timms Parteinahme mit ihnen aufgrund der Tatsache, dass die Deutschen meist mit ironischem Biss gezeichnet und damit der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Kritisieren tun die Indigenen die Kolonialisatoren nie aktiv oder wörtlich. Es werden nur einige wenige Indigene mit Namen genannt, darunter die Titelfigur sowie weitere Anführer oder Bambusen. Der kollektiven indigenen Gruppe werden aber allerlei stereotype Eigenschaften zugeschrieben, durch die sie klassifiziert werden.

    Der Protagonist (sofern man bei einer Beteiligung von gut 40% im ganzen Buch von einem Protagonisten sprechen kann) ist Johannes Gottschalk. Er ist, im Gegenteil zu den meisten anderen Figuren nicht überzeugt von dem Handeln der Deutschen. So versucht er, den Nama auf verschiedenste Arten zu helfen und nähert sich ihnen, ganz im Sinne des Going Native, an. Er wird von Timm ganz anders gezeichnet als andere Deutsche. Gottschalk scheint darüber nachzudenken, was dort geschieht.

    Die Titelfigur Morenga ist der Anführer der Aufständischen. Jedoch wird dieser nur ein oder zweimal wirklich dargestellt, durch Begegnungen mit Deutschen. Ansonsten werden ihm ausschließlich Eigenschaften zugeschrieben.


    Schreibstil

    Ich hatte leider Probleme beim Lesen. Morenga ist definitiv keine leichte Abendlektüre. Durch die vermischung der Fiktion mit historischen Dokumenten, liest sich der Roman eher wie ein Geschichtsbuch, da vom Leser / der Leserin viel aufgenommen werden muss. Auch die kleinen Anmerkungen, die Ironie, der Sarkasmus, muss herausgefiltert werden, um das ganze Potential des Romans erschöpfen zu können. Somit muss sehr aufmerksam gelesen werden. Ebenfalls die Vielzahl an Figuren erschwert die Lesbarkeit. Ich konnte keinem Protagonisten wirklich folgen. Während man irendwann von dem Gedanken Abschied nimmt, Morenga würde das Buch durchziehen, wechselt man zu Gottschalk, der in manchen Kapiteln aber ebenfalls nicht auftaucht. Durch Zeitsprünge in die Vergangenheit (beispielsweise 1855) oder in die Zukunft (1960) erschwert sich das Lesen nochmals.


    Fazit

    Meist zeigt sich Timms Kritik an kleinen, Aspekten, Teilsätzen oder gar einzelnen Wörtern. Er zeigt das rassistische Klischee der vermeintlichen Höherwertigkeit der Deutschen, das widerum ad absurdum geführt wird. Gleichzeitig werden aber auch die Gründe der Indigenen zum Widerstand aufgeführt: Sie kämpfen auf Leben und Tod; dadurch wird die
    Tragweite des Krieges in Deutsch-Südwestafrika verdeutlicht. Zimm zeigt ebenfalls durch Rückblicke in die Vergangenheit, wie die Kolonie entstehen konnte, sowie durch Ausblicke auf eine Zukunft, was die Folgen der Kolonialisierung noch heute sein können. Timm dekonstruiert Stereotypen und zeigt, dass das Bild des Fremden nicht fest und fixiert ist.

    Ich habe meine Masterarbeit über diesen Roman geschrieben und habe das Gefühl, trotzdem nicht alles verstanden zu haben, was Timm damit eventuell implizieren möchte. Es ist eine harte Lektüre, die sich mit dem deutschen Kolonialreich auseinandersetzt und die Geschichtsmythen aufhebt.

  7. Cover des Buches Aggression (ISBN: 9783596197231)
    Jesper Juul

    Aggression

    (16)
    Aktuelle Rezension von: -Phie-

    Dieses Buch hat mich begeistert. 

    Ich musste es in kleinen Etappen lesen, da ich immer wieder über das Geschriebene nachdenken musste. Dieses Buch hat mich belehrt und gleichzeitig unterstützt. Es hat mir gezeigt wo Fehler in meinem Verhalten liegen, aber auch wie ich dies verbessern kann. Ich konnte viele Gedanken mit meiner Vergangenheit in Verbindung bringen und viele Beispiele aus diesem Buch habe ich so oder so ähnlich auch in meiner Kindheit/Schulzeit erlebt. 

    Dieses Buch hat mir viel gegeben und mich etwas bestätigt so dass es sich wie Balsam für die Seele angefühlt hat. Es wird nichts neues erfunden sondern offensichtliches beleuchtet und erklärt. Jesper Juul spricht mir aus der Seele, nur könnte ich es nie so gut in worte fassen wie dieses Buch. 

    Aggressionen nicht als niedere Emotion zu betrachten sollte wirklich in der Gesellschaft ankommen.  

  8. Cover des Buches Forster, Das dunkle Kind (ISBN: 9783716026991)
    Margaret Forster

    Forster, Das dunkle Kind

    (13)
    Aktuelle Rezension von: bieberbruda
    Das dunkle Kind ist endlich mal wieder ein hochspannendes, psychologisches Buch! Wie geht eine Kinderpsychologin mit den dunklen Seiten ihrer Patienten um?

    Die Story:
    Julia ist Kinderpsychologin und hat sich auf verhaltensauffällige kleine Mädchen spezialisiert. Ihre Patienten wirken auf den ersten Blick wie kleine, süße Engel - aber sie haben es faustdick hinter den Ohren! Sie sind berechnend, gewalttätig oder tyrannisieren ihr Umfeld. Durch die Arbeit mit den Mädchen reflektiert auch Julia ihre Kindheit und deckt dabei ihre ebenfalls dunkle Vergangenheit auf...

    Meine Meinung:
    Das Buch teilt sich in zwei Erzählstränge auf: Auszüge aus Julias Vergangenheit wechseln sich mit den (teilweise erschreckenden) Geschichten ihrer Patientinnen ab. Es handelt sich tatsächlich nur um sehr kleine Einblicke in die Leben der Mädchen und die Gründe ihrer Taten bleiben offen. Nichtsdestotrotz haben mir diese Passagen teilweise einen Schauer über den Rücken gejagt! Ich finde es immer hochspannend, wenn sich grausame kleine Menschen hinter ihrer Engelsfassade verstecken.
    Bei den Einblicken in Julias Vergangenheit stellt sich schnell heraus, dass auch sie etwas schreckliches getan haben muss. Wie geht sie mit diesen Folgen um? Und ist das vielleicht der Grund, weshalb sie den kleinen Mädchen helfen will?
    Insgesamt also ein Buch, dass eher durch subtile Spannung überzeugt und von dem Einblick in die Psyche der "kleinen Monster" lebt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen!

    Fazit:
    Ein hochspannendes Psychodrama über die dunkle Seite hinter der Engelsfassade kleiner Mädchen. Ich vergebe 5 Sterne!
  9. Cover des Buches Die Überlebenden (ISBN: 9783423148535)
    Alex Schulman

    Die Überlebenden

    (237)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Benjamin, Pierre und Nils kehren nach dem Tod ihrer Mutter zum Sommerhaus ihrer Kindheit zurück, um dort ihre Asche zu verstreuen. Die Situation vor Ort eskaliert so sehr, dass Benjamin letztlich die Polizei und einen Krankenwagen rufen muss. Wie ist es zu diesem Punkt im Leben der Brüder gekommen?


    Rückwärts erzählt Alex Schulman von den letzten 24 Stunden vor dem Gewaltausbruch zwischen den Brüdern, sich abwechselnd mit Rückblenden in die Vergangenheit, in denen er von der Kindheit und Jugend der Brüder sowie der Zeit vor dem Tod der Mutter erzählt. Schnell wird klar, dass in der Familie großes Schweigen herrscht, etwas wird ausgeklammert. Zudem bemühen sich die drei Jungen immer wieder um die Gunst ihrer Eltern, geraten dadurch in einen Wettstreit und werden gerade von ihrer Mutter ein ums andere Mal zurück gewiesen. "Die Überlebenden" ist eine zutiefst traurige, aber auch sehr packende Geschichte vor der Kulisse einer vermeintlich schwedischen Idylle über eine Kindheit zwischen Einsamkeit und alkoholabhängigen Eltern, in der sich kaum familiärer Zusammenhalt bilden kann. Durch die einzigartige Erzählweise Schulmans war ich durchweg gefesselt und das Ende hat mich eiskalt erwischt und sehr erschüttert. Für mich war das Buch ein bisschen zu düster, das kommt aber auf die jeweilige persönliche Situation an, in der man es liest. Spannungstechnisch kann es mit einem Thriller mithalten, trifft dabei jedoch sehr tief - von mir gibt es eine Leseempfehlung!


    Übersetzt von Hanna Granz.

  10. Cover des Buches Felsenfest (ISBN: 9783596520855)
    Jörg Maurer

    Felsenfest

    (111)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Kommissar Jennerweins Klassentreffen steht an. Er selbst geht nicht hin – doch seine ehemaligen Schulkameraden werden als Geiseln genommen. Jennerwein und sein Team müssen nun herausfinden, wo sie sich befinden und was der Geiselnehmer eigentlich will. 


    Wie immer habe ich mich auf diesen Jennerweinkrimi gefreut. Und das zu Recht. Es geht genauso böse-ironisch, geheimnisvoll und tückisch zu, wie in den bisherigen Teilen. Hier nun wird es für Jennerwein sehr persönlich – schließlich kennt er alle Involvierten, wenn er auch keinen Kontakt mehr zu den alten Klassenkameraden hat. Die einzelnen Charaktere zu denen sie sich entwickelt haben, aber auch das Klassentreffen an sich wird gewaltig auf die Schippe genommen. Dabei springt der Autor in gewohnter Manier von einer Szenen zur nächsten ohne vorerst Erklärungen dazu zu geben. Man wird ins kalte Wasser geworfen und muss selbst schauen, wie alles zusammenhängt. Nachdem ich nun aber schon die Vorgängerbände gelesen habe, war ich mit dem Erzählstil vertraut und konnte ihm wieder viel abgewinnen. Nicht nur die Geiselnahme macht es hier spannend – auch die Grasseggers sind mal wieder vorne mit dabei und versuchen sich, dieses Mal auf legalem Weg, nach oben zu arbeiten. Dass sie dabei immer mal wieder in den gleichen Gewässern fischen, wie Jennerweins Team ist keine Überraschung. 


    Fazit: Wieder einmal hat mich der kriminelle Ausflug in den unbenannten bayrischen Kurort gut unterhalten. 


  11. Cover des Buches Die Tiefen deines Herzens (ISBN: 9783423716505)
  12. Cover des Buches Gangland (ISBN: 9783426513972)
    Howard Linskey

    Gangland

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Was ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören!
  13. Cover des Buches Jenseits von Wut (ISBN: 9783894255879)
    Lucie Flebbe

    Jenseits von Wut

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Eddie ist frisch von ihrem Mann getrennt, nachdem sie es satt hat, immer alles zu machen, was er möchte. Bei ihrem Auszug nimmt sie nicht viel mit und so steht sie mit ihrer 5jährigen Tochter vor einem kompletten Neuanfang mit fast nichts. Ihr bleibt nicht viel anderes übrig, als in ihren alten Job bei der Polizei zurückzukehren. Dort möchte sie als Teilzeitkraft möglichst Schreibarbeiten machen, damit sie geregelte Arbeitszeiten hat. Außerdem hat ihr Mann dafür gesorgt, dass Eddies Selbstvertrauen nicht das Beste ist. Auch ihre Familie unterstützt sie zwar, zweifelt aber an, dass sie es schaffen wird. Doch schon an ihrem ersten Tag landet sie in Ermittlungen um einen Todesfall und die vielen Überstunden bringen sie schnell in Schwierigkeiten. 

    Doch Eddie findet in ihrem neuen Umfeld Hilfe von unerwarteter Seite. 

    Zombie ist in diesem Buch lange ein Rätsel. Seine Gedanken kommen immer wieder zum Vorschein, doch es ist lange nicht klar, wer hinter Zombie steckt und was ihm geschehen ist. 

    In diesem Band dreht es sich vor allem um Eddie und ihre Geschichte. Die wird auch sehr gut beschrieben und der Leser bekommt eine gute Einsicht in ihre Vergangenheit und auch in ihre Gefühlswelt.

    Der Schreibstil und die Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Auch die unübliche Hilfe und die neue Situation, in der Eddie sich befinden haben einen sozialkritischen Aspekt, der in dem Buch wirklich gut beschrieben wird.

    Was mir nicht so gut gefallen hat, waren teilweise die Kapitel von Zombie. Diese waren sehr düster und teilweise auch brutal beschrieben.

    Aber insgesamt ein sehr gelungener Auftakt und ich freue mich jetzt auf den zweiten Band.

  14. Cover des Buches Duell auf offener Straße: Wenn sich Hunde an der Leine aggressiv verhalten (Haltung und Erziehung) (ISBN: 9783840460357)
  15. Cover des Buches Ich war der Lärm, ich war die Kälte (ISBN: 9783570314975)
    Jenny Downham

    Ich war der Lärm, ich war die Kälte

    (31)
    Aktuelle Rezension von: AnnewithaBook

    Dieses Buch zeigt wie subtil Tyrannei in den eigenen vier Wänden sein kann und motiviert dazu, der Wut zu folgen und zu analysieren woher sie kommt, statt sie zu unterdrücken. Sowohl für Erwachsene als auch Jugendliche hält die Geschichte eine Lektion für das eigene Leben parat und bewegt auf eine entrüstende und aufrichtige Art und Weise.

  16. Cover des Buches Die Sprache des Donald Trump (ISBN: 9783351034832)
    Bérengère Viennot

    Die Sprache des Donald Trump

    (13)
    Aktuelle Rezension von: vormi

    Grundsätzlich hat mir dieses Buch über die Sprache von Donald Trump sehr gut gefallen. Es hat mich manches Mal zum Lachen gebracht und es ist auch genügend darin enthalten, was mich zum nachdenken anregt. Auch so manches spannende - besonders in Bezug auf Sprache bei Trump aber auch allgemein,- wissenswerte und interessante war darin enthalten.


    Was mich aber trotzdem zu dem 1 Stern Abzug bewogen hat: es waren wahnsinnig viele Fremdwörter enthalten.

    Und ich halte mich für keinen besonders ungebildeten Leser (nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - Jeder denkt er hat genug davon), aber ich habe am Anfang noch so manches Fremdwort nachgeschlagen, zB wenn ich grundsätzlich die Bedeutung wusste, aber zum besseren Verständnis die Erklärung noch mal genauer ansehen wollte. Nachdem die Fremdwörter aber immer mehr wurde habe ich davon dann schnell Abstand genommen.

    Ein sehr gutes Buch, das Trump und seine grauenvolle Sprache mal aus einem professionellen Blickwinkel betrachtet.

    Aber ein paar Fremdwörter weniger hätten es sein dürfen.

  17. Cover des Buches Benni brüllt (Die Reihe der starken Gefühle) (ISBN: 9783743213654)
    Tom Percival

    Benni brüllt (Die Reihe der starken Gefühle)

    (4)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchzauberei

    Oh je, Benni könnte gerade nicht genervter sein! Der Platz in der Mitte stinkt, er ist immer der Letzte, und dann gibt’s auch noch keine Eiskugeln mehr – genug, um wie ein brüllender Tiger durch die Gegend zu knurren! Benni ist so wütend, dass er sich plötzlich in einen fauchenden Mini-Tiger verwandelt, der blitzschnell am Klettergerüst auftaucht und alle in Respekt erstarren lässt. Doch irgendwann merkt er, dass es als brüllender Tiger nicht so einfach ist, Freunde zu finden die mit einem spielen!


    Die Geschichte zeigt auf kreativ-kindliche Weise, wie Wut uns manchmal in eine andere, starke Version von uns selbst verwandeln kann – aber auch, dass diese „Tiger“-Seite nicht immer die beste Lösung ist. Sie erinnert uns daran, dass echte Stärke oft in der Ruhe und dem Miteinander liegt. 


    Kurze, prägnante Sätze und ein einfacher, klarer Inhalt erzählen die Geschichte von Benni, dem „kleinsten“ Jungen, der eines Tages vor Wut zur wilden Raubkatze wird. Der Text ist leicht und bildhaft, sodass auch die Kleinsten die Geschichte mit Leichtigkeit verstehen und sich auf ein lebendiges (Vor)leseerlebnis freuen können.


    Ganz im Stil von Tom Percival erstrahlt der kleine Protagonist (und das was ihn umgibt) in sanften Farben, während die Welt um ihn herum, sowie andere Figuren in gedämpften Grautönen gehalten sind. Emotionen werden auf kreative Weise lebendig und greifbar, sodass die Gefühle sofort und intensiv spürbar sind.


    Das Kinderbuch ist eine einfühlsame und humorvolle Erzählung, die auf kreative Weise wichtige Emotionen wie Wut anspricht und zeigt, wie man mit ihnen umgehen kann. Die liebevollen Illustrationen und der klare, zugängliche Schreibstil machen es zu einem wunderbaren Vorlese- und Leseerlebnis für die Kleinsten, das sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist.


  18. Cover des Buches Dying Light (ISBN: 9783751994651)
    Sarah Stankewitz

    Dying Light

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    🎭~Ich will keine Angst mehr vorm Sterben haben, weil ich auch keine Angst mehr vorm Leben haben will. Reed hat recht - beides geht Hand in Hand einher.~ Scarlett 🎭

    -----


    Band 2 fängt genau da an wo Band 1 aufgehört hat, sofort ist man wieder in dem Strudel gefangen und man will wissen wie es weiter geht. Hier wird das Buch Dark Romance auch mehr gerecht, was wohl daran liegt das Reed mehr Dunkelheit in sich trägt als Jace. 


    Reed trägt ein Feuer in sich was sich nur schwer bändigen lässt. Er kämpft auch nicht dagegen an, sondern läset es wüten und sich davon Antreiben. Er ist das genaue Gegenteil von Jace, obwohl sie Zwillingsbrüder sind.


    Scarlett ist in ihrem goldenen Käfig gefangen, durch Ereignisse in ihrer Vergangenheit ist sie an ihrem Mann gebunden. Von Anfang an sieht sie in Reed ihre Rettung. Sie weiß nicht, das es nicht sein Ziel ist sie zu retten, er will sie mit ihrem Mann zusammen in den Abgrund stoßen und leiden sehen.


    Ich habe die Geschichte gerne gelesen, was auch mit an dem Schreibstil von Sara Rivers liegt. Nach der Hälfte ist mir die Lust am lesen ein wenig abhanden gekommen, die Kapitel wurden immer länger und auf einmal ist alles auf einmal passiert. Kürzere Kapitel und dafür ein paar mehr Kapitel, hätten der Geschichte bestimmt gut getan. Nichtsdestotrotz ist eine schöne Dark Romance Story.

  19. Cover des Buches Aggression beim Hund (ISBN: 9783440157121)
  20. Cover des Buches Wie Mann sich richtig ärgert (ISBN: 9783864705205)
  21. Cover des Buches The way to find hope: Alina & Lars (ISBN: 9783038960157)
    Carolin Emrich

    The way to find hope: Alina & Lars

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Bookworm_99

    Der Anfang gefiel mir ganz gut. Der grumpy Typ der auf den kleine, frechen Sonnenschein trifft. Sein schlecher Einfluss auf Sie und ihr um so besserer auf ihn. Man merkt richtig wie gut sie ihm tut und seine liebvolle Art im Umgang mit ihr ist rührend.

    Der Schluss hingegen gefiel mir weniger gut. Zu grosse Zeitsprünge und zu viel hin und her in der Beziehung. 

    Im grossen und ganzen aber eine ganz süsse Geschichte. ✨

  22. Cover des Buches Endspiel (ISBN: 9783453432895)
    Chuck Hogan

    Endspiel

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Highlight im Thriller-Genre: Die Vorlage für Ben Afflecks Film "The Town", der auch als äußerst gelungen gilt: Doug MacRay ist Kopf einer Verbrecherbande, die sich in Boston ihren Lebensunterhalt mit Bankeinbrüchen und Geldtransporterüberfallen verdient, in Boston offenbar Familientradition seit Generationen. Eigentlich denkt er nur ans Aufhören und will dem "Gewerbe" den Rücken kehren, als er sich in eine Filialleiterin verliebt, die seine Bande als Geisel nahm. Beide kommen sich näher, ohne das sie wüßte, wer er tatsächlich ist...Gleichzeitig bietet das Buch fundierte Hinweise auf Techniken des Überfalls und der Spurenverwischung ebenso wie auf das Milieu, in dem die Gangster leben, und in dem sich immer mehr die verhaßten "Yuppie-Ärsche" breitmachen, die sie so verachten. Ganz großes Kino, für mich einer der besten Thriller aller zeiten. Aber wer hat das blöde Buchcover erfunden?
  23. Cover des Buches Das Erbe (ISBN: 9783844535358)
    Ellen Sandberg

    Das Erbe

    (4)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Seit langem schreibe ich mal wieder eine Abbruch-Rezi (nach rund 25 Prozent)… ich glaube, es ist erst meine zweite überhaupt.

    Über dieses Buch habe ich immer mal wieder gelesen und mir gemerkt, dass es eine ganz spannende Geschichte hat. Die hat es vielleicht, weil ich durch viel ausschweifende Beschreibungen und Analysen der Figuren hindurch lesen kann, scheint die Geschichte wirklich ganz spannend zu sein. (Alle, die den Roman sehr mochten, bitte nicht krumm nehmen.)

    Aber die Beschreibungen sind überhaupt nicht meines. Es wird alles zig Mal durchgekaut. Ja, ich habe schon beim ersten Mal verstanden, dass das Erbe für Mona überraschend kam. Nein, ich brauche es nicht noch zwanzig weitere Male. Ja, schon klar, das soll die Intensität erhöhen und den Lesenden näher an die Figuren heranbringen und hinein in ihren Kopf. Mich hat es einfach nur gelangweilt.

    Dröge Dialoge, die nicht auf den Punkt kommen. Manche Floskeln wiederholen sich auch noch, so dass es wirklich auffällt: Trank mehr, als es gut für sie war. Habe es gut getroffen. Damit komme ich einfach an die Figuren nicht heran.

    Wenn die Figur jetzt seit neuestem richtig viel Schotter geerbt hat, dann fällt ihr urplötzlich nach einigen Wochen auf, dass sie nicht zu IKEA fahren muss, wenn sie ein neues Schlafzimmer braucht. DASS es so sein kann, das ist für mich total spannend, aber die Autorin legt das einfach so fest und lässt mich nicht mitfühlen. Monas Familie wird zwar immer wieder beleuchtet und wie alles auf die Familie wirken wird, aber ist sie überrascht, wenn die Mutter auftaucht.

    Bei der dritten Hauptfigur, Sabine, kommt mir die ganze Beschreibung des Umfelds klassistisch vor. Hartz4-Beziehende, die nicht arbeiten wollen, aber drüber gekleistert mit Verständnis, weil es sich ja so auch nicht lohnen würde. Aber für mich bleibt das alles behauptet und wenig authentisch. Über die wirklichen Härten eines solchen Lebens schreibt die Autorin nichts, denn sonst wüsste sie, dass man nicht einfach bei einem kaputten Kühlschrank einen neuen bestellen darf – bevor der Antrag überhaupt gestellt geschweige denn bewilligt wurde.

    Vordergründig stehen drei Frauen im Mittelpunkt, da müsste das doch alles recht feministisch sein, oder? Zumindest am Anfang kommen mir die Frauen recht wie Mäuschen vor und sind auch so geschildert. Dann gibt es so sexistische Klischees wie: Du bist ja keine, die eine Szene macht. Die Schwester, die Designer-Klamotten trägt, obwohl keiner weiß, wie sie sich die leisten kann. Klaras Mutter, die nur am gesellschaftlichen Aufstieg interessiert ist und ihrem Mann daher Vorwürfe und Druck macht. Mona bekommt von ihrem Freund Vorwürfe, dass sie sich nicht genügend finanziell beteiligt, und als sie von ihrem Erbe erfährt, will sie ihn dann gleich zu einer Reise einladen. Ich könnte noch ein paar aufzählen, aber die Richtung wird vermutlich klar. Selbstverständlich kann es das alles geben, aber in der Häufung wirkt das wie ein Klischee-Fest.

    Sehr naiv wirkt so auch Mona, weil ich als Lesende recht früh mitbekomme, woher das alles kommt, sie aber sehr lange auf dem Schlauch steht. Und ihre Mutter braucht, um überhaupt auf die Idee zu kommen. Und das alles zusammen ist mir gerade bei dem ernsten Thema viel zu oberflächlich.

    Ich habe jetzt gut 25 Prozent der Hörbuch-Tracks gehört. Ich finde es immer schwierig, ein Buch danach zu bewerten. Eigentlich wollte ich schon bei 15 Prozent abbrechen, habe dann aber noch etwas durchgehalten. Meine Kritikpunkt haben sich dabei immer stärker bestätigt. Und wenn es so nervt, dass ich nicht mehr Weiterhören möchte, ist das halt auch eine Aussage.

    Fazit

    Das ist eine GEKÜRZTE Lesung – wie oft wird das denn dann im Roman durchgekaut? Das Hörbuch habe ich abgebrochen, weil es mir zu viele Plattitüden waren und mir die Figuren egal blieben. Die Geschichte, die darunter hervor scheint, finde ich aber durchaus spannend. Daher 2 von 5 Sternen.

  24. Cover des Buches Die aufgeregte Gesellschaft (ISBN: 9783570103623)
    Philipp Hübl

    Die aufgeregte Gesellschaft

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Philipp Hübl skizziert in seinem Buch in groben, aber gut pointierten Reflexionen, was psychologische, anthropologische und soziologische Studien über die Entstehung von Vorurteilen, Gruppendynamiken oder politischen Einstellungen voraussagen können. Um eine breite Leserschicht zu erreichen, schreibt er knackig, eingängig, intuitiv und verliert sich vor allem nicht in der mühenvollen Seziererei wissenschaftlicher Studien. Trotz aller Schwer- und Anfälligkeiten der menschlichen Natur für schablonenhaftes Denken, Ausgrenzung, Angst, Scham und Ekel vor Veränderungen oder anderen Menschen(gruppen) entwirft Hübl für die Zukunft ein optimistisches Bild. Dies macht Mut, wenn auch aus dem Substrat seiner zuvor vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse gerade weniger mit einer positiven Zukunft zu rechnen ist.

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