Bücher mit dem Tag "agoraphobie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "agoraphobie" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.406)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_Books

    Charaktere:
    Emma mochte ich an sich ganz gerne. Mit der Zeit ging mir ihr Zustand aber ziemlich auf die Nerven. Ihren Mann fand ich leider ganz schlimm.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil war ganz gut. Einfach Fitzek Mäßig.

    Handlung:
    Emma wird das nächste Opfer des Friseurs, doch niemand glaubt ihr und alle Anzeichen verschwinden. Nach einiger Zeit soll sie ein Päckchen für einen Nachbarn annehmen, von dem sie noch nie gehört hat.

    Fazit:
    Hm..
    Also so richtig begeistert bin ich nicht.
    Ich habe auch irgendwie etwas anderes erwartet vom Klappentext. Von der Story her, hat es mir daher nicht ganz so gut gefallen.
    Der Anfang war wirklich gut, aber danach wurde in meinen Augen die Spannung immer weniger.
    Ich habe zwar mitgerätselt, aber im Prinzip war mir egal wie es ausgeht.
    Manches war für mich auch irgendwie überflüssig.
    Mit dem was am Ende rauskam kann ich irgendwie Leben, war jetzt aber auch nicht wirklich spektakulär.
    Daher leider etwas enttäuschend für mich.

  2. Cover des Buches Ein letzter Brief von dir (ISBN: 9783499228612)
    Juliet Ashton

    Ein letzter Brief von dir

     (500)
    Aktuelle Rezension von: Lesefee2305

    "Niemand, der bei klarem Verstand ist […] ignoriert die Liebe, wenn sie ihm über den Weg läuft."

    "Ein letzter Brief von dir" ist ein Liebesroman von Juliet Ashton. Er erschien im Februar 2014 im Rowohlt Verlag und ist in sich abgeschlossen.
    Als Orla am Valentinstag einen Brief ihres Freundes Sim erhält und einen Heiratsantrag vermutet, ahnt sie nicht, dass sie nur kurze Zeit später über dessen den Tod informiert werden würde.
    Dann jedoch bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzentschlossen fliegt sie nach London um Sims dortige Wohnung leerzuräumen. In der Großstadt angekommen beginnt sie zu begreifen, dass sie weniger von Sim wusste, als sie dachte. Noch bevor sie die Valentinskarte öffnet ist ihr klar, dass nur sein Tagebuch Licht in die Tage vor Sims Tod bringen wird. Doch genau dieses ist nicht auffindbar und seine Suche lässt Orla nicht los...

    Orla ist ein Dorfkind durch und durch. Aufgewachsen in einem irischen Dorf und einer großen Familie kann sie sich ein Leben außerhalb ihres Heimatortes nicht vorstellen. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, hat aber einen eigenen Kopf und eine feste Meinung zu den meisten Dingen, wodurch man sie schon fast als starrsinnig bezeichnen könnte. Diese Eigenschaften stehen im starken Kontrast zu Sims, denn dieser ist Schauspieler und liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Mit Sim zusammen fühlt Orla sich wohl und ihr ist klar, dass er der Mann fürs Leben ist. Mit ihm nach London zu gehen, wo er einen wichtigen Film dreht, ist für sie aber unvorstellbar.
    Als sie schließlich von Sims Tod erfährt und nach London reist erkennt sie, dass Sim vielleicht doch nicht immer so war, wie sie dachte. Sie erfährt Dinge, die sie sich bisher kaum vorstellen konnte und als sie schließlich den Brief vom Valentinstag öffnet, ist sie bereits nicht mehr das naive irische Dorfmädchen…
    Orla als Protagonistin war mir im gesamten Roman nicht vollständig sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle kommen durch die personale Erzählperspektive aus ihrer Sicht zwar gut zur Geltung und sind auch authentisch und greifbar, trotzdem grenzte ihr Verhalten teilweise an Wahnsinn und Fanatismus, gepaart mit einer großen Portion Naivität die ich ein wenig anstrengend fand. Zusätzlich zu diesem Gefühl zog sich die Handlung teilweise sehr in die länge und obwohl der Schreibstil an sich leicht und locker war, zog sich der Roman teilweise doch etwas dahin.
    Trotzdem bewundere ich die Entwicklung, die Orla in dem Jahr in dem wir sie begleiten durchmacht. Der Tod von Sim macht sie erwachsener und lässt sie viele Dinge klarer sehen. Sie beginnt sich aus ihrem Loch heraus zu kämpfen und erkennt, was sie selbst wert ist und wo ihre Stärken liegen, sie stellt fest, dass sie sich lange vor der Wahrheit gedrückt hat und sich damit selbst belogen hat. Sie wird selbstbewusster und durch ihre Hartnäckigkeit ist sie in der Lage nicht nur sich selbst zu helfen, sondern auch ihrer Vermieterin Maud und ihren Schülerinnen und Schülern. Dieser Charakterzug von Orla und das Einbinden einer tieferen zweiten Ebene im Roman hat mir gut gefallen. So bekommt neben dem Hauptthema Liebe auch die Freundschaft eine wichtige Rolle und es wird deutlich, dass man manchmal auf die Hilfe von Freunden angewiesen ist und alleine nicht weiterkommt.
    Auch zeigt sich, dass es eben immer zwei Seiten einer Geschichte gibt und dass Liebe viele Gesichter hat.
    Die Nebenfiguren waren dagegen sehr sympathisch. Sie waren liebevoll dargestellt und teilweise mit viel Humor beschrieben.
    Einen richtigen Spannungsbogen gibt es in der Handlung nicht, wobei man schon mitfiebert und des Rätsels Lösung herausfinden möchte. Das Ende hat mich dann schließlich auch tatsächlich überrascht, obwohl mir ein ähnlicher Gedankengang bereits im Laufe des Romans in den Sinn kam.
    Insgesamt fühlte ich mich ein wenig an Bridget Jones erinnert, vielleicht auch an „P.S. Ich liebe dich“ und finde, dass der Roman sich als Film bewähren würde und mir in dem Format auch besser gefallen könnte.

    Mein Fazit: Letztendlich vergebe ich 3,5 von 5 Sternen für den Roman von Juliet Ashton. Er beschreibt eine solide Liebesgeschichte mit einer guten Handlungsidee ohne große Überraschungen, ist aber insgesamt gute Unterhaltung und lässt sich gut weglesen.

  3. Cover des Buches Follow Me Back (ISBN: 9783736309975)
    A.V. Geiger

    Follow Me Back

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Booklover9germany

    Das Cover: verrät nicht zu viel und ist doch zum auffallen und passt zum zweiten Band


    Der Schreibstil hat mir gefallen, auch wenn man sich in die erste Person besser versetzen kann ist es für diese Geschichte nicht besonders passend gewesen.


    Die Handlung finde ich gut. Wenn auch zu viel auf einmal, denn die Liebesgeschichte und nebenbei noch kriminelle Machenschaften, die sich bis ans Ende zeigen. 


    Die Charaktere haben mich auch manchmal aufgeregt, weil es teilweise so oft immer wieder so ging und sie sich nicht wirklich am Anfang verändern


    Trotzdem

    Fazit: Es passt zu unserer heutigen Welt mit social media und die Geschichte hat mich auch fasziniert und deshalb werde ich mir den nächsten Teile auch holen. Das Ende war ein Cliffhänger...

  4. Cover des Buches Der Abgrund in dir (ISBN: 9783257070392)
    Dennis Lehane

    Der Abgrund in dir

     (155)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Auf der Rückseite des Buches steht, dass es sich um einen trickreichen Thriller voll überraschender Wendungen handelt. Dies habe ich in der ersten Hälfte des Buches jedoch vermisst. Zu Beginn ist Rachel Childs auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, dies nimmt viele Seiten in Anspruch, endet dann und hat mit dem Fortgang der Handlung dann auch nicht mehr so viel zu tun. 

    In der zweiten Hälfte ist das Buch auf jeden Fall spannend und der Ausgang nicht vorhersehbar, was für mich einen guten Thriller ausmacht.  


  5. Cover des Buches The Story of a Love Song (ISBN: 9783736314443)
    Vi Keeland

    The Story of a Love Song

     (166)
    Aktuelle Rezension von: ourbookstories_

    𝕋𝕙𝕖 𝕊𝕥𝕠𝕣𝕪 𝕠𝕗 𝕒 𝕝𝕠𝕧𝕖𝕤𝕠𝕟𝕘
    -ᴠɪ ᴋᴇᴇʟᴀɴᴅ & ᴘᴇɴᴇʟᴏᴘᴇ ᴡᴀʀᴅ
    𝒦𝓁𝒶𝓅𝓅𝑒𝓃𝓉𝑒𝓍𝓉:
    Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an. Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen. Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt…
    𝐹𝒶𝓏𝒾𝓉:
    Die Thematik um Luca und Griffin finde ich persönlich super interessant und süß. Brieffreunde als Kinder, die dann im Erwachsenenalter wieder zusammenfinden. Das ist einfach unglaublich romantisch und ein bisschen kitschig, aber das mag ich.
    Luca ist ein sehr interessanter Charakter. Man kann sich super in sie hineinversetzen. Die Darstellung der Agoraphobie, an der Luca leidet, fand ich sehr interessant. Wie sich das Leben mit einer solchen Erkrankung anfühlen muss, davon kann man hier einen guten Eindruck gewinnen. Ich mochte es, dass da kein Blatt vor den Mund genommen wurde und vor allem, dass sie eine so unglaubliche Entwicklung im Buch macht und lernt sich ihren Ängsten zu stellen und diese zu überwinden. Dass sie dann ausgerechnet einen Typen findet, dessen Leben aus Menschenmassen, Konzerten und Papparazzi besteht, ist natürlich mit einer solchen Erkrankung ziemlich ungünstig. Doch die beiden kämpfen um die Liebe und halten aneinander fest.
    Griffin ist dabei immer rücksichtsvoll und zuckersüß. Er stellt Luca an erste Stelle und versucht immer auf sie einzugehen und einen Weg zu finden ihre beiden Welten zu vereinen.
    Alles in allem war es eine süße und humorvolle Liebesgeschichte für zwischendurch, allerdings habe ich mehr Ernsthaftigkeit und Emotionen erwartet. Mir hat es an der ein und anderen Stelle an Tiefgang gefehlt. Daher konnte es mich nicht 100% überzeugen. 🙈

  6. Cover des Buches Eine allgemeine Theorie des Vergessens (ISBN: 9783406713408)
    José Eduardo Agualusa

    Eine allgemeine Theorie des Vergessens

     (79)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Gott wiegt die Seelen auf einer Goldwaage ab. Auf der einen Seite die Seelen, auf der anderen alle Tränen derjenigen, die um sie weinen. Weint niemand, geht die Seele hinab in die Hölle. Wenn genügend und ausreichend aufrichtige Tränen da sind. Kommt sie in den Himmel. Daran glaubte Ludo fest. Oder wollte zumindest daran glauben.“

    Inhalt

    Das Buch beginnt mit dem Tod von Ludovica Fernandes Mano, die tatsächlich 85 Jahre alt geworden ist und im Oktober 2010 in einer Klinik in Luanda gestorben ist. Doch zuvor führte sie ein äußerst ungewöhnliches Leben, überschattet von den politischen Unruhen in Angola. Als eines Tages ein Einbrecher vor Ludos Wohnung steht, die sie sich mit ihrer Schwester und dem Schwager teilt, sieht sie sich gezwungen, den jungen Mann zu erschießen. Seine Leiche nimmt sie mit in das geräumige Appartement und vergräbt sie auf der Dachterrasse. Doch mit der Schuld kann sie nicht gut leben, sie beschließt sich selbst einzumauern und von dem zu leben, was ihren Weg kreuzt. Und in der Zwischenzeit geht das Leben einfach weiter, das Land wird nach wie vor von politischen Unruhen gebeutelt, die Täter und Opfer sind zahlreich und Korruption gibt es in allen Bereichen. Als nach 30 Jahren ein kleiner Junge namens Sabolo zu Ludo in ihr selbstgewähltes Gefängnis klettert, beschließt sie sich dem Schicksal anzuvertrauen und gibt ihre Einsamkeit auf …

    Meinung

    Der angolanische Autor José Eduardo Agualusa stand mit diesem Roman auf der Shortlist des International Man Booker Prize 2016 und erhielt für sein literarisches Werk bereits einige Auszeichnungen. Und Erzählen kann er wirklich, denn so abstrakt und ungewöhnlich, wie diese Geschichte anmutet, so selbstverständlich fügt sie sich doch in die Gedankenwelt des Lesers ein, was sicherlich auf die Qualität der Erzählung im sprachlichen wie empathischen Bereich schließen lässt. So tragisch und grotesk Ludos Entscheidung auch anmutet, sich selbst einzumauern, so logisch wirkt sie dennoch.

     Mein allergrößter Kritikpunkt an diesem Roman ist einerseits sein scheinbar willkürlicher Aufbau, andererseits seine unübersichtliche Entwicklung und letztlich das Fehlen einer greifbaren, aussagekräftigen Handlung. Möglicherweise mag das an meiner Unkenntnis über die politische Situation in Angola zur damaligen Zeit liegen, denn ich konnte den Text nur schwer interpretieren. Es werden eine Vielzahl an Nebenprotagonisten eingeführt, deren jeweilige Motivation ausführlich geschildert wird, die aber immer genau dann verschwinden, wenn ich ihr Wirken im Gesamtkontext einordnen konnte. Wenige Seiten später tauchen sie erneut auf, nur aus einer vollkommen anderen Perspektive, die meine bisherigen Annahmen sogleich zunichte machte. Tatsächlich ist es dieses unendliche Auf und Ab, was mir die Lesefreude genommen hat. 

    Sehr gelungen empfand ich hingegen die inneren Dialoge, die Ludo mit sich selbst führt, ihr Unvermögen der Situation zu entkommen, ihr schwindendes Augenlicht und die Angst vor vollkommener Erblindung aber auch ihr Einfallsreichtum in Sachen Lebensmittelerwerb – all das habe ich gerne und mit viel Neugier gelesen, nur sind das leider nur Bruchteile dieses ohnehin dünnen Buches. 

    Fazit

    Es werden leider nur 2 Lesesterne für diesen Roman, der auf mich wie eine Art Experiment wirkt. Er lenkt das Augenmerk auf die Politik, schwenkt dann hin zu Menschen, die dem System entfliehen und anderen, die sich ihm unterordnen, damit verschmelzen oder es aus den Angeln heben wollen. Sie alle teilen sich ein kleines Fleckchen Erde, und ihre Lebenswege berühren einander, jedoch ist schwer nachvollziehbar, wer hier profitiert und wer mit dem Leben bezahlt. Dadurch das der Text immer nur kurze Episoden aus Sicht diverser Figuren bietet, bleibt für mich der Sinn des Buches im Verborgenen. Vielleicht kann man damit mehr anfangen, wenn man die Hintergründe kennt und bestenfalls den ein oder anderen Namen. Mich hat die Geschichte zunächst verwirrt, später nur kurz unterhalten und letztlich gelangweilt. Also eher verschwendete Lesezeit. Allerdings findet man hier wunderbare Sätze, über die ich gerne nachdenke, wie z.B. „Es gibt Leute, die regelrecht Angst haben vor dem Vergessenwerden. Bei ihm war es umgekehrt: Er litt unter der schrecklichen Vorstellung, dass man ihn niemals vergessen würde.“ 

  7. Cover des Buches Tell Me No Lies (ISBN: 9783736310452)
    A.V. Geiger

    Tell Me No Lies

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Elisa23

    Verlag: LYX

    Art: Roman

    Autorin: A.V. Geiger


    Ich finde das Buch mega! Die Schrift ist passend und dann noch zwischendurch die komplet andere Schrift hat es aufgelockert und auch wo die "geschrieben" haben. Die Geschichte ist nicht zu kitschick und ab und an mega spannend. Es war sogar spannender wie der Klappentext erarnen lassen hat. Ich würde das Buch ab15 Jahren empfehlen.


    Ich gebe dem Buch 5***** Sterne.

  8. Cover des Buches Eisige Umarmung (ISBN: 9783802581991)
    Nalini Singh

    Eisige Umarmung

     (510)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_CubeManga

    Ich finde es einfach herrlich, dass man die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt bekommt und so alle Gedanken und Gefühle der Charaktere ein wenig im Blick hat. Zwischendurch gab es wieder einige Szenen im Rat, aber auch von auf einen anderen Gegenspieler. Das hat mich oftmals sehr neugierig gemacht.
    Auch hier bleibt meine Meinung sehr gleich, was sich wahrscheinlich die ganze Zeit durch ziehen wird. Mir persönlich ist einfach zu viel nackte Haut auf dem Cover.

    Anfangs habe ich mich leider etwas schwer getan. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin sowohl mit der Handlung als auch mit Brenna und Judd lange nicht warm geworden. Ich fand es zwar an einigen Stellen schon interessant, aber bis ca. zur Hälfte konnte es mich einfach nicht fesseln. Dann gab es aber irgendeinen Schicksalsmoment zwischen mir und der Geschichte und von da ab, konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders spannend fand ich, dass man diesmal eine Menge Einblicke in die Strukturen der einzelnen Gattung bekommen hat und schon mal grob erklärt bekommen hat, weshalb es zwischen bestimmten Gestaltenwandler-Clane ab und an mal Streitigkeiten gab. Hinzu kommend erfährt man auch einige Pläne vom Rat der Medialen.


    Mit den beiden Protagonisten hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten. Irgendwie bin ich nicht so schnell mit den Beiden warm geworden, wie zum Beispiel mit Sasha und Lucas. Dabei ist besonders Judd ein sehr interessanter Charakter, wie sich im Laufe der Geschichte raus stellt. Ich hoffe, dass er zukünftig noch einige Auftritte haben wird.

    Brenne mag ich dennoch nicht ganz so sehr wie Judd, aber ich sie ist auch irgendwie ganz cool. Ihre beiden Brüder Andrew und Riley feier ich dafür total. Was die da manchmal an Sprüchen von sich geben ist der Wahnsinn.


    Fazit:

    Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich total gefesselt und so einige Fragen aufgeworfen. Ich bin sehr neugierig auf die nächsten Bände. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da so einige interessante Begegnungen und Inszenierungen geben wird. 

  9. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (524)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Für mich ein unbekannter Autor.

    Hab es in der Mängelexemplarkiste entdeckt und der Klappentext hat mich gefesselt. 

    Das Buch ist toll geschrieben, Nervenkitzel ist garantiert

  10. Cover des Buches Ich bleibe hier (ISBN: 9783548288932)
    Catherine Ryan Hyde

    Ich bleibe hier

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    INHALT:
    Die Kapitel sind jeweils mit "Billy" oder "Grace" überschrieben und erzählen das Geschehen aus Sicht des jeweiligen Protagonisten.
    Die Geschichte kommt etwas langsam in Fahrt, gleicht das aber durch detaillierte Beschreibung der Charaktere wieder aus.

    Besonders schön sind die Perspektivwechsel der Figuren, die eine echte Bereicherung für die Geschichte darstellen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Figuren (besonders Grace und Billy) weiterentwickeln.
    Das Schöne und Interessante ist also weniger eine rasante Storyline als vielmehr die sympathische und empathische Charakterisierung der Figuren. 


    FAZIT:

    Ein lesenswertes Buch über Freundschaft und Nächstenliebe, das nachdenklich stimmt.

  11. Cover des Buches The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen? (ISBN: 9783734108327)
    A. J. Finn

    The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

     (284)
    Aktuelle Rezension von: thats-new-life

    Anna Fox lebt allein in ihrem Haus in New York. Sie trennt sich von ihrem Mann und auch die achtjährige Tochter lebt bei ihm. Ein traumatisches Erlebnis führt dazu, dass Anna jetzt an Agoraphobie leidet und ihr Haus nicht mehr verlässt. Im Keller Ihres Hauses wohnt eine gutaussehende, ruhige Mieterin. Ihre Yogalehrerin und ihr Psychiater, kommen einmal die Woche zu ihr nach Hause.  In der restlichen Zeit ist Anna allein, chattet viel und trinkt die ganze Zeit, sie hat ein Alkoholproblem und konsumiert Medikamente wie Drogen.

    Annas größte Beschäftigung ist es zudem aus ihrem Fenster die Nachbarschaft zu beobachten,  die treibt es soweit,  dass sie sogar Bilder von diesen macht.

    Eines Tages bekommt sie neue Nachbarn, die Russells mit ihrem Sohn, sie vermisst dadurch ihr altes Leben und das noch mehr, als sie Besuch von der neuen Nachbarin bekommt.


    Da sie weiterhin die Nachbarschaft beobachtet,  Fotos macht und ihre Angstzustände weiterbestehen, und zudem Halluzinationen durch ihre Trinkerei beginnen, glaubt ihr niemand als sie von ihrem Fenster aus einen schrecklichen Überfall beobachtet. Ihre Angst verhindert sie daran einzugreifen oder irgendwie zu helfen. Als sie das Haus verlässt gerät sie in Panik und fällt in Ohnmacht. Später ruft sie zwar die Polizei an, aber keiner glaubt ihr den Überfall bei dem jemand ermordet wird.

    Die Charaktere sind sehr gut dargestellt,  so dass man sich in den jeweiligen hineinversetzen kann und es sehr gut rüber kommt, wer sympathisch oder unsympathische ist. Annas Krankheit wird zwar ausgeschlachtet, aber sie ist es ja worum sich das ganze Buch eigentlich dreht.

    Warum sie gefangen in ihrem Haus lebt, erfährt man gegen Ende und versteht sie besser.

    Der Schreibstil ist flüssig und man taucht ab ins Buch. Das Cover ist sehr schlicht und wenn man nicht merkt, dass es Jalousie-Lamellen sind, dann reizt nur der Titel um das Buch zu lesen.

    Ich kann es empfehlen auch wenn es keine großen Überraschungen und Wendungen hat, ist es schon ein klassischer Thriller.
  12. Cover des Buches The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen? (ISBN: 9783837141481)
    A. J. Finn

    The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

     (33)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Die Kinderpsychologin Dr. Anna Fox hat ihr Haus in New York seit zehn Monaten nicht mehr verlassen, da sie unter Agoraphobie leidet. Sie wohnt alleine mit einem Untermieter und ihr Mann und ihre Tochter halten in täglichen Telefongesprächen Kontakt. Wenn sie gegen Mittag aufsteht ist ihr erster Gang ans Fenster, um ihre Nachbarn auszuspionieren. Interessantes hält sie mit der Kamera fest. Ansonsten bestimmt ihr Alltag der Griff zum Weinglas, Tabletten und die umfangreiche Sammlung DVD's mit alten Filmen. Als gegenüber eine neue Familie einzieht, wird sofort Anna's Interesse geweckt. Wenig später beobachtet sie, wie im gegenüberliegenden Fenster eine Frau erstochen wird. Doch niemand glaubt ihr, denn es wird kein Opfer gefunden und aufgrund ihrer Erkrankung soll sie sich alles nur eingebildet haben. 

    Ein perfekter Psychothriller zum Mithören neben der Hausarbeit . Nina Kunzendorf liest sehr gekonnt und macht das Hören zum Erlebnis.

  13. Cover des Buches Lügenmädchen (ISBN: 9783442479764)
    Luana Lewis

    Lügenmädchen

     (118)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Nach einem traumatischen Ereignis wohnt Stella, eine ehemalige Psychologin, mit ihrem Mann äußerst zurückgezogen in einem Vorort von London. Sie hat den ganzen Tag lang das große Haus nur für sich, denn ihr Mann arbeitet, doch Stelle bekommt jedes mal, wenn sie versucht, das Haus zu verlassen, eine Panikattacke. Doch plötzlich, an einem kalten und verschneiten Winterabend, steht Blue, ein junges Mädchen vor ihrer Haustüre und bitte sie, herein zu lassen. Einerseits will Stella sie nicht in ihr Haus lassen, sie in ihre Privatsphäre eindringen lassen, doch sie kann das junge Mädchen auch nicht einfach so erfrieren lassen. Letztendlich überwindet sich Stella und lässt Blue zu sich ins Haus. Doch von Anfang an geht von Blue eine seltsame Bedrohung aus und Stella fühlt sich immer unwohler in ihrer Nähe. Als Blue dann schließlich beginnt, Geschichten über Stellas Mann zu erzählen, bekommt diese es endgültig mit der Angst zu tun. Ist Blue eine kranke Psychopatin oder stimmen ihre Geschichten und Stellas Mann ist doch nicht der, für den sie ihn immer gehalten hat?

    Mit dem Schreibstil hatte ich eigentlich keine Schwierigkeiten. Er lässt sich flüssig und einfach lesen, und erzeugt auch eine gewisse düstere Atmosphäre, die die Handlung schön unterstreicht. Zwar war es am Anfang ein wenig verwirrend für mich, dass immer wieder zwischen der Gegenwart und Stellas Vergangenheit hin und hergesprungen wurde. Doch daran gewöhnte ich mich schnell und kam dann gut damit klar. Ich muss auch sagen, dass es der Geschichte, auch wenn sie etwas deep war, nicht an Spannung mangelt. Diese steigt dann von Kapitel zu Kapitel immer mehr und man möchte unbedingt weiterlesen. Allerdings muss ich sagen, dass es immer wieder dazu kam, dass die Spannung von kürzeren langatmigen Stellen unterbrochen wurde. Positiv überrascht haben mich hingegen wieder die Protagonisten. Sie waren sehr ausführlich beschrieben und unheimlich facettenreich. Besonders bei Blue schaffte es die Autorin, bei mir einen inneren Kampf auszulösen, ob ich sie mögen und Mitleid mit ihr haben sollte, oder ob ich sie für ihre impulsive und unreflektierte und deswegen auch oft dumme Art hassen sollte. Ich glaube, dieser innere Konflikt wird mich noch lange begleiten, denn Blue als Person hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt. Aber auch Stellas Ehemann Max hat in mir starke Gefühle ausgelöst. Von Anfang an strahlte er eine dunkle Bedrohung aus und man erkannte in ihm gewisse alphamännliche Verhaltensmuster, die in unserer Gesellschaft eigentlich schon längst überholt sein sollten. Kurz gesagt: die Autorin hat es geschafft, dass sich mein Hass auf Max von Seite zu Seite steigerte. Kritisieren muss ich allerdings, dass eigentlich schon relativ früh klar war, wie die Geschichte ungefähr enden wird. Trotzdem tat dies aber der rasanten Handlung keinen Abbruch. Auch bietet die Autorin mit ihrem Buch einen interessanten Einblick in ihre Arbeit, da diese ja selbst als klinische Psychologin tätig ist. 

    Schlussendlich hat mir das Buch trotz einiger Schwächen gefallen. Ich kann es durchaus weiterempfehlen, weil Themen angesprochen werden, die manche Menschen in unserer Gesellschaft noch immer als heikel ansehen, und man zum Nachdenken angeregt wird. 

  14. Cover des Buches Die Falle (ISBN: 9783442715886)
    Melanie Raabe

    Die Falle

     (616)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Nachdem ich es geschenkt bekommen habe, lag es nich sehr lange ungelesen in meinem Bücherregal. Doch als ich es heute angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.

    Die Handlung ist gut durchdacht, knifflig und spannend. Die Idee ist mal etwas anderes und der Erzählstil einfach nur klasse und einzigartig. Ich liebe Bücher wie diese, in denen aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Ich tauchte ein in die Tiefe von Linda's Gefühlswelt und in ihre Abgründe. Ich habe mitgefiebert, konnte die nächste Seite kaum erwarten. Der Perspektivenwechsel zwischen gegenwärtiger Geschichte und der Vergangenheit, verpackt in einem neuen Buch von Linda Conrads, ist sehr gut gelungen. Das Ende wird nochmal richtig spannend und hat mich nicht enttäuscht zurückgelassen.

    Insgesamt ein packender Psychothriller, den ich nur weiterempfehlen kann!

  15. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (408)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Delphine de Vigan ist derzeit in aller Munde. Ich bin durch Zufall schon vor ein paar Jahren auf ihren Jugendroman „No & ich“ gestoßen. Eigentlich war ich auch zu dieser Zeit schon nicht mehr in der Zielgruppe und dennoch hat mich das Buch sehr angesprochen.

    Die 13-jährige Protagonistin Lou lernt im Zuge eines Schulprojektes die obdachlose 18-jährige No kennen und bringt ihre Familie dazu, No zuhause aufzunehmen. Anfänglich scheint das trotz einiger zwischenmenschlicher Probleme gut zu funktionieren, aber die scheinbare Erfolgsgeschichte kippt.

    Was den Roman so besonders macht, ist die Sprache von Delphine de Vigan. Sie ist kunstvoll, mitreißend, aber nie prätentiös. Ich konnte mich sofort in die dreizehnjährige Lou hineinfinden. Ein wirklich lesenswertes Buch, auch für Erwachsene.

    Ich freue mich wirklich auf die hochgelobten neueren Werke der Autorin. Vielleicht findet sich ja eines davon unterm Weihnachtsbaum ;)

  16. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (186)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  17. Cover des Buches Das Aquarium (ISBN: 9783946446262)
    Franziska Jennifer Lange

    Das Aquarium

     (23)
    Aktuelle Rezension von: feuer_feder

    Rezi: Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sollte allerdings kein Grund sein das Buch weg zu legen.  Durch die vielen Themen welche im laufe der Geschichte auftauchen lernt der Leser den Protagonisten verstehen und entlockt auch ein wenig Mitgefühl. Die Spannung ist stellenweise kaum auszuhalten. Alles in allem ein hervorragendes Buch.

  18. Cover des Buches Frankenstein - Das Gesicht (ISBN: 9783453565043)
    Dean Koontz

    Frankenstein - Das Gesicht

     (69)
    Aktuelle Rezension von: KatharinaJ
    Die beiden Kriminalpolizisten Carson O'Connor und ihr Partner Michael ermitteln in einer Serie von grauenhaften Mordfällen. Es werden immer wieder ermordete Frauen aufgefunden denen professionell ein Körperteil entfernt wurde. Der gesuchte Mörder ist bald als der Chirurg bekannt.

    Ein seltsamer, unbekannter Mann begegnet den Polizisten und scheint ihnen immer wieder bei der Lösung des Falles helfen zu wollen. Er behauptet die erste Schöpfung von Victor Frankenstein zu sein und das Frankenstein die komplette Stadt New Orleans mit geklonten „Menschen“ ausstattet. Sozusagen eine eigene Armee von hörigen Klonen die bald die nicht perfekte Menschheit ersetzen sollen.

    Kann an dieser verrückten Geschichte wirklich etwas Wahres dran sein und wenn ja was? Wem können Carson und ihr Partner noch trauen?

    Frankenstein mal anderst und dann auch noch von Dean Koontz? Das musste ich lesen.

    Im Großen und Ganzen fand ich den Horror-Mythos sehr gut erzählt. Ein großer Spannungsbogen mit einem super Cliffhänger am Ende. Jedoch fehlte mir öfters ein bisschen die Logik und manchmal wurde die Geschichte etwas leise und ich verlor fast den Faden. Irgendwie schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen – Daher gebe ich heute gute 3 ½ Sterne und bin schon auf den zweiten Teil gespannt.
  19. Cover des Buches Frühstück für einsame Herzen (ISBN: 9783492311809)
    Rowan Coleman

    Frühstück für einsame Herzen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Was ist eine toxische Beziehung?

    Vielleicht denkt man, dass die Frau geschlagen, misshandelt wird oder der Partner eine Sucht in irgendeiner Form hat. Das muss nicht zwingend so sein. 

    Es beginnt meistens ganz klein...das Kleidungsstück, dass du dir gekauft hast, findet dein Partner zwar schön, aber du darfst es nur für ihn anziehen und nicht in der Öffentlichkeit. Er ist sehr fürsorglich, liebevoll und freundlich und nimmt dir die Arbeit in der Gesellschaft ab - du musst dich nicht zwingend um die Finanzen, eine Arbeit kümmern - er sorgt für dich, solange du für ihn sorgst (Haushalt, Kinder, ...), er beginnt in kleinen Schritten über dein Leben zu bestimmen und du bist freiwillig bereit dafür deine Freundschaften, deine Hobbys und Interessen aufzugeben. Bis du irgendwann merkst, dass du gar nicht mehr du selbst bist und unfähig ein eigenes Leben zu führen. Du hast vielleicht sogar vergessen, wer du selbst bist oder bist bezüglich deiner Selbst voller Selbstzweifel. 

    Ellen ist so eine Frau - irgendwann hat sie beschlossen, es als Liebe zu werten, als Fürsorge, dass sie sich von ihrem Leben zurückzieht und nur noch für ihren Partner Nick und ihren Sohn Charlie lebt. Es ist ja auch bequem und ruhig daheim. 

    An dem Tag, als Nick bei einem Unfall ums Leben kommt, ist Ellen bis aufs Mark schockiert. Es ist nicht nur, dass ihr geliebter Mann plötzlich im Leben fehlt. Es ist so, dass ihr die Grundlage für ihr bisheriges Leben entgleitet - denn Nick hat alles getan. Sie hatte aufgehört, selbst zu entscheiden und jetzt muss sie alles alleine entscheiden: Wie sie Charlie erzieht, wie sie das gemeinsame Haus finanziell halten will, wie sie Geld verdienen will, denn die Versicherung zahlt keinen Cent. Das zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Erst als das Geld zuneige geht und ihr Finanzberater und ihre Schwester Hannah sie drängen, etwas zu unternehmen, lässt sie sich überreden, freie Zimmer in der Wohnung zu vermieten, um an Geld zu kommen. Zudem übernimmt sie den Job als Korrektorin für einen schwülstigen Liebesroman, dessen Autorin gleich mit ins Haus einzieht. 

    Nach und nach wird sichtbar, dass Ellen sich nicht mehr aus ihrem Haus traut. Alleine die Rosen im Garten zu schneiden oder zum Elternabend für ihren Sohn zu gehen ist unmöglich. 

    Ihre neuen Mitbewohner, die deutsche Sabine und der Journalist Matt, sowie die genannte Autorin Allegra werden mit der Zeit nicht nur ihre Geldgeber, sondern Stütze, Freunde in dieser schwierigen Zeit, in der sie langsam beginnt, ihr wahres Selbst, dass sie solange für ihren Mann unterdrückt hatte, wieder zu entdecken.

    Wunderbar traurig, lustig, und sehr erotisch geschrieben. (schliesslich geht es auch um erotische Literatur (Allegra) und um Artikel für ein erotisches Männermagazin. (Matt) 

    Agoraphobie wird wirklich gut beschrieben - besonders am Schluss, als Ellen aus dem Haus "muss". Grandios beschrieben die Panikattacken, die Angst an einem Herzinfarkt zu sterben. 



  20. Cover des Buches Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich (ISBN: 9783866481473)
    David Foster Wallace

    Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Christopher_B
    Man hätte es wissen können. Nachdem David Foster Wallace im März 1995 eine Karibik-Kreuzfahrt unternommen und darüber geschrieben hat, hätte man es wissen können. Eine Zeitung hatte ihn beauftragt, eine »persönliche Doku-Postkarte im Breitwandformat« zu schreiben. Er hat sich der Sache angenommen und allen, die noch niemals eine Luxuskreuzfahrt unternommen haben, erklärt, was da passiert, wie es sich anfühlt und wen man dabei trifft.

    Und das, obwohl ziemlich schnell klar wird, dass David Foster Wallace sich niemals von selbst auf das Deck des Luxusliners Nadir von Celebrity Cruises Inc. verirrt hätte. Hut ab, dazu gehören Mut und enorm viel Überwindung, so weit über den eigenen Schatten zu springen. Und sympathisch macht es ihn obendrein. Das Buch hätte gern doppelt so lang sein dürfen – wenn das nicht zugleich bedeutet hätte, dass Wallace auch doppelt so lang an Bord hätte bleiben müssen.

    Beeindruckend sind der Witz, die Klugheit und der Charme, mit denen Wallace die Situation an Bord beschreibt: eine real gewordene Phantasie, die so perfekt ist, dass die Gäste binnen Kurzem vergessen, dass es sich um eine Illusion handelt. Als wäre man ein Baby: Essen, Schlafen und Spielen, wann man möchte. Und vor allem: ohne sich um das Geringste sorgen zu müssen. Es fällt nicht schwer, die Luxuskreuzfahrt als die extremste Auswucherung des Massentourismus zu sehen, die es momentan auf der Welt gibt. Hedonismus in Reinform, aber dennoch gefragt. Ein Riesengeschäft. Was zum Teufel ist mit uns los?

    Am beeindruckendsten finde ich, dass es Wallace gelingt, während der gesamten Kreuzfahrt innerlich einen gewissen Abstand zu bewahren, stets ein wenig außen vor zu sein, zu beobachten und mit scharfem Auge mitzuteilen. Er versinkt nicht in der dargebotenen Luxus-Entertainment-Urlaubs-Welt, in der es zwischen acht und neun Mahlzeiten täglich gibt, in der der Room-Service nie länger als 15 Minuten braucht und in der Handtücher so schnell gewechselt werden, dass das Auge kaum nachkommt.

    Er bleibt der Kritiker dieser obszönen Welt, ein Funken Vernunft, vielleicht der letzte an Bord. Und wir sitzen auf seiner Schulter und fragen uns: Brauchen wir das alles? Ist es existentiell wichtig, dass wir mitten auf dem Pazifik Tontauben schießen können? Dass es Eisskulpturen am Buffet gibt? Dass das Bullauge zu unserer Kabine täglich von außen gereinigt wird?

    Man hätte es wissen können. Wenn man Wallace‘ Buch aufmerksam gelesen hätte, wären einem zwischen den Zeilen die ausbeuterischen Verhältnisse der Angestellten an Bord aufgefallen, die für einen mageren Lohn 12-Stunden-Schichten schieben müssen, fern von ihrer Familie, allzeit freundlich und lächelnd, weil sie wissen, dass sie sonst ihren Job verlieren. Man hätte die enorme Vergeudung von Ressourcen (Nahrung, Öl, Wasser …) sehen können, die dieses Luxusleben verursacht, angetrieben von nichts anderem als Eitelkeit und Feierlaune.

    Und wofür das alles? Für nichts. Unser Überleben auf diesem Planeten ist nicht abhängig davon, dass es Luxuskreuzfahrten gibt. Falls jemand in ein paar Jahren fragen sollte, warum unsere Welt zu Grunde geht – bei David Foster Wallace kann man es nachlesen. Man hätte es wissen können.
  21. Cover des Buches COMING HOME (ISBN: 9783957651822)
    Tetiana Trofusha

    COMING HOME

     (21)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Die komplette Novelle spielt sich in nur einem Setting, der Wohnung Jis, ab, was ich sehr beeindruckend finde und die Geschichte zeitlos macht.
    Allein ihre Perspektive wird geschildert und Ji ist eindeutig eine Identifikationsfigur. Ihre Gefühle im ersten Kapitel konnte ich sehr nachvollziehen.
    Der Wandel ihrer Wahrnehmung und die fließenden Grenzen zwischen Wahrheit und Wahn sind faszinierend. Der Scifi-Anteil ist eher ein Hauch, sodass auch Scifi-„Laien“ ihren Spaß mit der Novelle haben werden.
    Ich hätte gerne noch mehr Seiten von dieser tollen Geschichte gelesen, aber die 100 Seiten sind sehr rund und quasi perfekt.
    Hervorheben möchte ich auch Tetianas sehr angenehmen, flüssigen und bildlichen Schreibstil, der wie Butter runtergeht.
    Das Coverfoto ist sehr gut gewählt, was sich dem/der LeserIn erst am Ende offenbart.
    Mein Fazit: Eine sehr gut geschriebene, mitreißende und überraschende Novelle mit einem Hauch Scifi. Eine absolute Leseempfehlung an alle!

  22. Cover des Buches Wer ist Mr Satoshi? (ISBN: 9783442714544)
    Jonathan Lee

    Wer ist Mr Satoshi?

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    ‚Wer ist Mr Satochi?‘, das ist ein Titel der neugierig macht und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Rätsel um diesen geheimnisvollen Mann lüften. Die Geschichte wird aus der Sicht von Foss erzählt, der mit ansieht, wie seine Mutter den Kampf mit einem Löwenzahn verliert und dabei stirbt. Seit dem traumatischen Verlust seiner Frau, steht Foss permanent unter dem Einfluss von allen möglichen Psychopharmaka und er, der ehemalige Top-Fotograf, hat jegliche Kreativität verloren. Im Buch dreht sich alles um einen Pappkarton, der nach dem letzten Wunsch seiner Mutter, einem gewissen Mr Satochi zugestellt werden soll. Bevor Foss eigentlich weiß, wie ihm geschieht, sitzt er von Panikattacken geschüttelt im Flieger nach Japan, um sich auf die Spuren des mysteriösen Fremden zu machen. Unterstützt wird er dort von der pinkhaarigen Studentin Chiyoko, die ihn versucht ein wenig aus der Reserve zu locken.
    Die Geschichte ist sehr gut erzählt, obwohl oder gerade weil man als Leser immer eine gewisse Distanz behält, was sehr gut zu dem erzählenden Protagonisten passt. Die Charaktere sind ausgefallen und passen zu der ungewöhnlichen Storyline. Das Cover verspricht nicht nur Japan, es ist auch jede Menge Japan enthalten, so dass man sich gemeinsam mit Chiyoko und Foss auf den Straßen Tokyos unterwegs fühlt. Ein spannender Roman über Trauma, Familiengeheimnisse und was sie mit Menschen anstellen können.

    Warum man dieses Buch lesen sollte:
    1. Wenn man gerne Bücher, mit einem ungewöhnlichen Schreibstil und Story liest
    2. Man einen Faible für Japan hat
    3. Man ganz einfach neugierig ist, wer dieser Mr Satochi ist und was sich in dem Pappkarton verbirgt
  23. Cover des Buches Stimmen der Angst (ISBN: 9783453186002)
    Dean Koontz

    Stimmen der Angst

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Annika249

    Die Story zieht sich sehr und hat mich leider nicht wirklich gepackt. 

  24. Cover des Buches Leben im Käfig (ISBN: 9783958231023)
    Raik Thorstad

    Leben im Käfig

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Redl

    Was für ein Ritt durch Höhen und Tiefen suuuper gelungen. Gleich mal vorweg Leute ihr könnt euch auch gleich Teil zwei zulegen ohne geht’s nicht sonst schmeißt man seinen Kindle in die Ecke und bekommt die Krise. 

    Alexander und Sascha haben mir sowas von graue Haare beschert. Es gab Höhen, die mich mit ihnen glücklich Lächeln und Tiefen, die mich frustriert und Haare raufend mit ihnen in Verzweiflung fallen ließen. Es war manchmal zermürben was für Hürden und Schluchten sie zu bewältigen hatten und mit jeden Schritt die sie geschafft haben wollte ich applaudieren wie ein kleines Kind.  Es war vom Aufbau, Ablauf und dem Ende einfach nur super inszeniert den es war keine Lektüre, die man so nebenbei inhaliert brauchte sogar ab und zu mal Erholung da ich sowas von Vorort war und mit Gefühlt habe.

    Ich kann euch nur ein totale Leseempfehlung aussprechen aber euch auch nochmals Herz legen es raubt Herz und Nerven bis an Ziel.

    LG A.C

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